Beschlussreifer Entwurf

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1 Beschlussreifer Entwurf Verordn der Bundesministerin für Bild, Wissenschaft und Kultur, mit der die Verordn über die Bestimm des Bundesinstitutes für Erwachsenenbild St. Wolfgang als Organisationseinheit, bei der die Flexibilisiersklausel zur Anwend gelangt, geändert wird Auf Grund der 17a und 17b des Bundeshaushaltsgesetzes (BHG), BGBl. Nr. 213/1986, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 49/2006, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen verordnet: Die Verordn der Bundesministerin für Bild, Wissenschaft und Kultur über die Bestimm des Bundesinstitutes für Erwachsenenbild St. Wolfgang als Organisationseinheit, bei der die Flexibilisiersklausel zur Anwend gelangt, BGBl. II Nr. 621/2003, wird wie folgt geändert: 1. In 1 wird das Zitat BGBl. I Nr. 71/2003 durch das Zitat BGBl. I Nr. 49/2006 ersetzt. 2. In 2 wird die Zahl 2006 durch die Zahl 2010 ersetzt Abs. 1 lautet: (1) Ziel der Organisationseinheit ist es, als Kompetenzzentrum für Erwachsenenbild unter Bedachtnahme auf die Grundsätze der Haushaltsführ gemäß 2 BHG, 1. die Pläne zur Entwickl sowie Durchführ qualitativ hochwertiger Programme zur Aus- und Weiterbild hauptberuflicher, nebenberuflicher und ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Erwachsenenbild und im öffentlichen Bibliotheksbereich unter Beacht ökonomischer Kriterien (insbesondere Optimier des Kosten-/Nutzen-Verhältnisses, Orientier am öffentlichen Bedarf, effizienter Ressourceneinsatz) einzuhalten; 2. die Auslast der Infrastruktur im Sinne eines kostendeckenden Wirtschaftsbetriebes beizubehalten und zu optimieren; 3. die Beteiligen an Programmen der Europäischen Union und internationalen Kooperationen auszubauen; 4. an einer verbands- und länderübergreifenden Erwachsenenbild-Entwickls- und Grundlagenarbeit gemäß den bildspolitischen Zielen des Bundes und der Europäischen Union mitzuwirken; 5. in Kooperation mit Einrichten der Erwachsenenbild Österreichs ein Qualifiziers- und Akkreditierssystem zur Sicher der Qualitätsstandards in der Weiterbild einzurichten; 6. das Weiterbildsbewusstsein und die Auseinandersetz zum Thema des Lebensbegleitenden Lernens durch Information und Berat zu erhöhen und zu intensivieren; 7. die erforderlichen Managementverfahren (Ausbau des Qualitätsmanagement-Systems, ökonomischer Ressourceneinsatz, Orientier am Bedarf und Markt, Kosten-Nutzenrechn, Budgetmanagement und Mitarbeiterführ) entsprechend den Anforderen anzupassen und anzuwenden; 8. den Budgetbedarf in der Projektperiode zu stabilisieren; 9. die Beibehalt und Entwickl einer bedarfsgerechten und funktionalen Infrastruktur auf der Basis eines Bau- und Einrichtskonzeptes zu gewährleisten.

2 4. In 8 Abs. 1, 11 Abs. 1 Z 2 und 12 Abs. 2 werden die Zahlen 2007 jeweils durch die Zahl 2011 ersetzt. 5. In 14 erhält der bisherige Text die Absatzbezeichn (1) und es wird folgender Abs. 2 angefügt: (2) 1, 2, 3 Abs. 1, 8 Abs. 1, 11 Abs. 1 Z 2 und 12 Abs. 2 sowie die Anlage zu dieser Verordn in der Fass der Verordn BGBl. II Nr. xxx/2006 treten mit 1. Jänner 2007 in Kraft. 6. Die Anlage lautet: Projektprogramm gemäß 17a Abs. 9 Z 3 BHG Anlage 1. Strategische Zielsetz des Bundesinstituts für Erwachsenenbild St. Wolfgang und rechtlicher Bezug Das Bundesinstitut für Erwachsenenbild St. Wolfgang (im Folgende: die Organisationseinheit) ist eine nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Bild, Wissenschaft und Kultur auf der Rechtsgrundlage des 11 des Bundesgesetzes über die Förder der Erwachsenenbild und des Volksbüchereiwesens aus Bundesmitteln (BGBl. Nr. 171/1973, in der Fass des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 71/2003). Die Organisationseinheit hat die Aufgabe, die Aus- und Fortbild von Erwachsenenbildnern und Volksbibliothekaren unter der Leit anerkannter Fachleute und auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse zu fördern - etwa durch Veranstalten von Kursen, Seminaren, Tagen, Lehrgängen und die Bereitstell einer funktionalen Infrastruktur. Die Organisationseinheit ist nach Maßgabe der Verordn BGBl. II Nr. 152/2005 berechtigt, die dort genannten Lehrgänge als Lehrgänge universitären Charakters zu bezeichnen und den Absolventen die dort genannten Bezeichnen zu verleihen. Zentraler Angelpunkt - bezogen auf nationale und internationale weiterbildspolitische Ziele (insbesondere Konzeptionen der Europäischen Union, Regiersprogramme, Weiterbilds- Entwicklspläne) ist das Prinzip des Lebensbegleitenden Lernens. Im Hinblick darauf ist die Organisationseinheit eingebunden als - Kompetenzzentrum zwecks Förder der Aus- und Weiterbild von Mitarbeitern im Bereich des Lebensbegleitenden Lernens, - als Instrument zur Verstärk des Weiterbildsbewusstseins und zur Entwickl des Weiterbildssystems (Zusammenarbeits-Plattform), - Qualitätssichersinstrument zwecks Neuausricht und Anpass an Standards der Europäischen Union, - Partner eines in Kooperation mit Einrichten der Erwachsenenbild Österreichs entwickelten Qualifiziers- und Akkreditierssystems für Erwachsenenbild ( Weiterbildsakademie ). 2. Schlüsselaufgaben der Organisationseinheit Der Wirksbereich erstreckt sich auf 3 Zielebenen: 2.1. Auf Zielebene I sind im Sinne der sozialwissenschaftlich-pädagogischen Vorstell von Kompetenz zu entwickeln und zu fördern: Potentiale, Fähigkeiten und Dispositionen von Einzelpersonen und Gemeinschaften, wie etwa Bildsmanager, Referenten, Kursleiter, Bildsberater, Bibliothekare, Bildsinitiativen sowie Bildsorganisationen durch Plan, Durchführ und Nachbereit von Veranstalten (Kursen, Seminaren, Tagen und Lehrgängen). In diesem Zusammenhang sind zu gewährleisten: A. Pädagogische Serviceleisten insbesondere - Berat in Fragen des Lehrens und Lernens, des Bildsmanagements und der Organisationsentwickl in der Erwachsenenbild, - Publikationen und Dokumentationen, - Zugang zur Bibliothek der Organisationseinheit, die über umfangreiche Fachliteratur verfügt.

3 B. Bereitstell einer funktionalen und modernen Infrastruktur (insbesondere Räume, Einricht, technische Ausstatt) für Veranstalter aus Erwachsenenbild, Lehrerfortbild, Wissenschaft, Forsch und betrieblicher Weiterbild. C. Beherberg und Verpfleg der Teilnehmer Auf Zielebene II geht es um die Entwickl einer systematischen Aus- und Weiterbild von Erwachsenenbildnern in Österreich insbesondere im Kontext europäischer Perspektiven durch - wissenschaftlich orientierte Mitwirk bei der Grundlagenarbeit, - die Förder des fachlichen Diskurses auf der Plattform und in Form von Tagen, - Forschs- und Entwicklsarbeit in Kooperation mit österreichischen und internationalen Weiterbilds- und Forschseinrichten Auf Zielebene III geht es um die Mitwirk an Maßnahmen zur Verbesser des Systems der Weiterbild in Österreich und in der Europäischen Union - in Kooperation mit anderen Einrichten des Bereiches Lebensbegleitendes Lernen. 3. Ziele Fachbezogene Ziele im Bereich Aus- und Weiterbild: A. Systematische Beiträge zur Professionalisier und Verbesser der Professionalität durch verstärkte Schwerpunktsetz in Richt bedarfsgerechter, qualitativ hochwertiger Angebote zur Aus- und Weiterbild hauptberuflicher/nebenberuflicher/ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Erwachsenenbild und im öffentlichen Bibliotheksbereich, B. verstärkte Beteilig an Programmen der Europäischen Union und internationale Kooperation, C. Entwickl und Erprob spezieller Bildsprogramme (etwa für Frauen, ältere Menschen, Minderheiten, Migranten), D. Entwickl von Standardisier und Qualitätssicher in der Erwachsenenbild, E. Information, Dokumentation sowie Fachmedium für Erwachsenenbild Ziele im Bereich wissenschaftsorientierter Grundlagen- und Entwicklsarbeit sowie der Entwickl des Weiterbildssystems: A. Mitwirk beim Aufbau einer systematischen Grundlagenarbeit (Bildsbedarf, Entwicklsstand, Perspektiven in Europa und in außereuropäischen Ländern; Qualitätsstandards und Zertifizier), Analyse der Erwachsenenbildssituation, internationaler Vergleich, Aufbereit wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Erwachsenenbild in Form von Erheben, Studien, Dokumentationen und Publikationen nach Maßgabe der personellen und ökonomischen Möglichkeiten, B. Ausbau der Organisationseinheit als Kooperations- und Koordiniersplattform auf allen Ebenen, insbesondere zwecks verbands- und länderübergreifender Grundlagen- und Entwicklsarbeit unter Berücksichtig der europäischen Dimension, C. Verstärk des Weiterbilds-Bewusstseins durch Berat sowie Informations- und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema des Lebensbegleitenden Lernens Managementziele: - Effizienter Einsatz der Ressourcen hinsichtlich der bildspolitischen Zielsetzen, - bestmögliche Auslast der gesamten Infrastruktur, - kostendeckende Führ des Wirtschaftsbetriebes, - Stabilisier des Budgetbedarfs bei mindestens gleich bleibenden Leisten, - Sicher und Ausbau des eingerichteten Qualitätsmanagement-Systems, - systematische Verbesser der räumlichen Voraussetzen gemäß aktuellem Bau- und Einrichtskonzept. 4. Leistskatalog, konkrete Ziele und Indikatoren Die in Z 3 genannten fachlichen Ziele konkretisieren sich in folgenden Leisten und Indikatoren Entwickl des Indikators Ziele Leisten Indikator

4 A B B C D E 3.2. A A./ B./ C. Bildsprogramme Akkreditiers- und Anerkennssystem Durchführ der geplanten Aus- und Fortbildsveranstal ten Beteilig an Programmen der Europäischen Union Beteilig an Kooperations- Projekten Entwickl von Konzepten für spezielle Weiterbildsakademie Erwachsenenbilds -Portal und Online Magazin Studien, Expertisen, Evaluieren und Dokumentationen Fachvorträge und fachspezifische Beiträge im Rahmen von Veranstalten im Haus und extern Anzahl der geplanten und durchgeführten Veranstaltstage Anzahl der Projekte mit nachweislich aktiver Beteilig Anzahl der Projekte mit nachweislich aktiver Beteilig Anzahl der zielgruppenspezifischen Konzepte/Programme geplante Akkreditieren (Personen) Angebote Zugriffe quantitatives Ausmaß quantitatives Ausmaß Bestmögliche Auslast der gesamten Infrastruktur Sicher und Ausbau des Qualitätsmanagement -Systems Auslastsgrad und kostendeckende Führ des Wirtschaftsbetriebes durch eine renommierte Zertifiziers- und Begutachtsorganisation gemäß ÖNORM ISO 9001: % 60% 60% 60% und Verläng er des Zertifika tes 5. Darstell der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Einnahmen und Ausgaben sowie Planstellen Allgemein wird festgehalten, dass Zahlen an die Bundesimmobiliengesellschaft mbh und andere Ausgaben zur Gebäudeerhalt nicht budgetwirksam sind, sondern aus dem allgemeinen Budget der Zentralleit geleistet werden Darstell der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Ausgaben und Einnahmen Ausgangspunkt Erfolg Ausgaben UT , , , , ,- UT , , , , ,- UT , , , , ,- UT , , , , ,- Summe , , , , ,-

5 Ausgaben Einahmen UT , , , , ,- UT , , , , ,- Summe Einnahmen , , , , ,- Saldo , , , , , Ausgangsbasis für die Berechn des Personalaufwandes im Projektzeitraum 2007 bis 2010 sind: - die tatsächlich besetzten Planstellen im Ausmaß von 28, - der zu erwartende Erfolg 2006 sowie - die einkalkulierten vorhersehbaren Erhöhen der Personalausgaben infolge dienst- und besoldsrechtlicher Regelen (ausgenommen allfällige Leistsprämien) Aufwenden: Bei den Aufwenden sind Mehrausgaben einkalkuliert. Die Erhöh bei den Posten Honorare an Einzelpersonen und Honorare an Firmen berücksichtigt zusätzliche Veranstalten für die Umsetz eines Qualifiziers- und Akkreditierssystems für Erwachsenenbild Einnahmen: Bei der Vorausrechn wurde für 2007 die Nichtverfügbarkeit des Berghauses wegen Generalsanier berücksichtigt. Für 2008 nach Beendig der Umbauarbeiten sind erhöhte Einnahmen durch Umsatzausweit projektiert. Durch zusätzliche Veranstalten im Rahmen der Umsetz eines Qualifiziers- und Akkreditierssystems für Erwachsenenbild ist mit einer Erhöh der Einnahmen durch Seminarbeiträge zu rechnen Darstell der im Projektzeitraum erforderlichen Planstellen Um die geplanten Leisten auch erbringen zu können, wird von einer Nachbesetz bei allfälligen unerwarteten Abgängen ausgegangen. Ausgangspunkt Beamte - Verwendsgruppe A Summe Beamte Vertragsbedienstete - Entlohnsgruppe v v2 2,5 2,5 2,5 2,5 2,5 v3 6,5 6,5 6,5 6,5 6,5 h h h Summe Vertragsbedienstete Planstellen gesamt

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