>> Heeder-Himmelreich, LIV Hessen & Graf-Weber, IKK Baden-Württemberg und Hessen <<

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2 Aufbau 1. Projekthintergrund PräTrans 2. Initiative Exzellenz im Friseurhandwerk 3. Ergebnisse einer Unternehmerbefragung im Friseurhandwerk 4. Abgeleitete Aktionen für die Initiative Exzellenz im Friseurhandwerk

3 Teil 1: Projekthintergrund Ziel des Projektes PräTrans ist, die Unterstützungspotenziale von Kammern und Verbänden für gesundheitliche Prävention in Kleinunternehmen genauer zu beschreiben und besser zu nutzen. RKW Kompetenzzentrum und Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs)

4 Teil 2: Initiative Exzellenz im Friseurhandwerk Unterstützer Hauptakteure Projektteam von PräTrans (RKW) Kooperationspartner, z. B. IKK BGW Landesinnungsverband des Friseurhandwerks Hessen Initiative Exzellenz im Friseurhandwerk als Teilprojekt von PräTrans

5 Teil 2: Ziel der Initiative Exzellenz im Friseurhandwerk Unterstützung der Unternehmer auf dem Weg zur Exzellenz, indem Fragestellungen von Gesundheit und Sicherheit unmittelbar in dem Wertschöpfungsprozess verankert werden Arbeitsorganisation Produkt- & Service- Qualität Gesundheit Führung Marktchancen Exzellenz Steigerung des Images und der Kompetenzen des Verbandes Unterstützung des Verbandes durch Bündelung seiner Partner zur Erarbeitung und Verbreitung praxisgerechter Informationen und Handlungshilfen für einzelne Exzellenzbereiche

6 Teil 2: Ablauf der Initiative Exzellenz im Friseurhandwerk Impulsgebende Plattform Verbreitung der Informationen und Erfahrungen in der Region und überregional Werkzeuge Erstellung von Handlungshilfen und Informationen, Durchführung von Aktionen etc. Konzepte für die Praxis Erarbeitung eines gemeinsamen Arbeits- und Aktionsprogramms, basierend auf den Ergebnissen von Befragungen und (Arbeits-)Gesprächen Empirische Analyse erweiterte Kurzbefragung von Friseurunternehmern in ausgewählten Innungsbereichen (Sensibilisierung, Bedarfsermittlung)

7 Teil 3: Befragungen im Friseurhandwerk Wer antwortete auf die schriftliche Befragung? aus 4 hessischen Innungen 115 Kleinst- und Kleinunternehmer, davon 72% weiblich, 28 % männlich befinden sich durchschnittlich 21 Jahre am Markt 90% dieser Unternehmer beschäftigen Mitarbeiter Durchschnittliches Alter der Antwortenden: 49 Jahre

8 Bedeutung und Kenntnis bzgl. Gesundheit & Gesundheitsmaßnahmen Alle Befragten empfinden ihre eigene Gesundheit als sehr wichtig (88%) oder wichtig (12%) für den Erfolg ihres Unternehmens. Rund 56% der Unternehmer geben an, nicht mit dem Begriff Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) vertraut zu sein.

9 Antworten zu "Hatten Sie schon arbeitsbedingt Beschwerden durch " langes Stehen 63% einseitige Körperhaltung 60% Beanspruchung der Haut 26% soziale Konflikte am Arbeitsplatz 13% Lärm 10% Verletzungen 7% Zugluft/Raumtemperatur/Feuchte 7% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70%

10 "Wie sehr interessieren Sie sich für diese Themen?" Neue Techniken, Verfahren und Produkte 61% 32% 7% sehr ziemlich Kundengewinnung, Marketing, Vertrieb Innovations- und Kreativitätstechniken Umgang mit Konflikten (mit Kunden, Mitarbeitern ) Gesprächsführung, Rhetorik und Präsentation Umgang mit individuellen Risiken (Absicherung im Alter, bei Erkrankung...) Arbeitsorganisation (Arbeitszeit, -aufteilung, -abläufe...) 57% 52% 47% 44% 43% 40% 30% 32% 35% 37% 41% 32% 12% 1% 14% 2% 16% 2% 17% 3% 14% 3% 20% 7% kaum Schwerpunkte 2009 gar nicht Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit 37% 41% 19% 3% Personalwesen (Mitarbeiterführung, Ausbildung) 37% 41% 14% 8% Qualitätsmanagement und Hygienestandards 35% 45% 17% 3% Stressbewältigung 27% 35% 34% 5% Rechts- und Versicherungsfragen 25% 39% 32% 4% Zeitmanagement Exzellenz im Friseurhandwerk 22% 33% 39% 6%

11 Mehrfachnennungen zu "Wie informieren Sie sich bevorzugt zu Fachthemen?". Fachzeitschrift der eigenen Branche Seminare, Kurse Messen, Aktionstage 69% 68% 85% Mitgliedszeitungen (Innung, Kammer) 59% Fachbücher 35% Internet, Online-Foren 28% Persönliche Beratung Unternehmerstammtisch, Netzwerke, Arbeitskreise Fernsehen 22% 16% 15% Tageszeitungen 11% Direkt beim Fachverband 9% -Newsletter 9% Sonstige 6% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90%

12 Mehrfachnennungen zu "An wen würden Sie sich bei Fragen zur Gesundheit in der Arbeit wenden?". Krankenkasse Berufsgenossenschaft 43% 67% Friseurinnung vor Ort 38% Betriebsarzt, FaSi 25% Freunde, Bekannte 20% Sonstiges Fachverband der Friseure Andere Unternehmer 15% 13% 11% HWK Gewerbeaufsichtsamt/ Arbeitsschutzbehörde Lieferanten/Berater von Kosmetikprodukte IHK 10% 4% 4% 2% Exzellenz 0% im Friseurhandwerk 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70%

13 Teil 4: Abgeleitete Aktionen Die Aktionsformen & Produkte sind - bottom-up konzipiert (Potenziale des Verbandes als Grundlage, Einbezug von Friseuren bei der Planung etc.) - branchenspezifisch (Angebote, die an den Beschwerden und Interessen der Friseure ansetzen) - regional (Veranstaltungen in geringer Entfernung zum Betrieb, Kooperation regionaler Akteure etc.) - breit kommuniziert (Nutzung aller wichtigen Informationskanäle der Unternehmer) - nachhaltig angelegt (Verband als Hauptakteur, Etablierung von Netzwerken zur Unterstützung)

14 Teil 4: Abgeleitete Aktionen (für 2009) Themenschwerpunkte Ergonomie Konflikte Risikoabsicherung Aktionen & Produkte Präsentationsvorlagen für Innungsobermeister Kurzvorträge auf Innungsveranstaltungen Seminare für Unternehmer/Führungskräfte sowie für Berufsschüler Faktenblätter Präsentation bei Messen Artikel in Fachzeitschriften, Mitgliedermitteilungen etc.

15 Beispiel: IKK-Seminar Konflikte im Salon Zitat einer Teilnehmerin: Ich werde zukünftig nicht mehr ja sagen, wenn ich nein meine.

16 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Sarah Heeder-Himmelreich Landesinnungsverband des Friseurhandwerks Hessen Tel.: 06181/ Gabriele Graf-Weber IKK Baden-Württemberg und Hessen Tel.: 02771/

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