Erfahrungsaustausch und Rückblick Cross Mentoring Dr. Karl Straßer Mag. Kathrin Kühtreiber

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1 Erfahrungsaustausch und Rückblick Cross Mentoring 2004 Dr. Karl Straßer Mag. Kathrin Kühtreiber

2 Zitat Wenn du etwas haben willst, was du noch nie gehabt hast, muss du etwas tun, was du noch nie getan hast. (N. Peseschkian) Frauen leben nach dem Muster: Zuerst die anderen, dann ich. Männer sagen: Zuerst ich, dann die anderen. (Unbekannt)

3 Was verstehen wir unter Mentoring? Strategische Ratschläge für den Karriereweg geben Neue Kontakte und Zutritt zu Netzwerken ermöglichen Neue berufliche Chancen und Aufgaben zu vermitteln

4 Männer als Mentoren? Förderungskonzept für Frauen, das heißt aber nicht, dass Frauenförderung nur Frauensache ist. In vielen Unternehmen sind noch nicht genügend Frauen in Entscheidungs- und Führungspositionen vertreten um aktiv als Förderinnen und Leitfiguren zu fungieren. Die offene Haltung von Mentoren in der Unterstützung und Förderung des beruflichen Vorankommens von Frauen trägt auch zum Abbau rollenbedingter Vorurteile innerhalb des Unternehmens bei. Stärkt die Legitimität und Akzeptanz weiblicher Führungskräfte.

5 Meine Erfahrungen als Mentée Persönlichkeit - Mentoring stärkt das Selbstbewusstsein, macht die eigenen Kompetenzen sichtbar, steigert die Bereitschaft zur Übernahme von Eigenverantwortung, verbessert die Konfliktfähigkeit. Karriere - Mentoring stärkt das Karrierebewusstsein, vermittelt nützliche Kontakte.

6 Meine Erfahrungen als Mentée Qualifikation - Mentoring unterstützt den Erwerb von Qualifikationen wie z.b. Probleme analysieren, Urteilsfähigkeit schärfen, Konzepte ausarbeiten. Soziale Kompetenz - Mentoring vermittelt wichtige Einsichten im Bereich der Mitarbeiterführung wie z.b. Führungsstile, Konsensentscheidungen herbeiführen, Kontakte knüpfen und fördern, Durchsetzungsfähigkeit trainieren.

7 Meine Erfahrungen als Mentor Die Rolle als Führungskraft neu reflektieren und zur Sprache bringen, neue Aspekte sehen lernen Gleichwertigkeit, Wertschätzung spüren lassen (Gender ist kein Spezialthema, sondern ein natürliches Prinzip) Gewonnene Erkenntnisse, Wissen, persönliche Erfahrungen gern weitergeben und teilen.

8 Meine Erfahrungen als Mentor Stolpersteine auf dem Weg ebenso zu besprechen wie echte Karriereaufzugshilfen, dh. Begegnungen mit charismatischen Menschen. Einblicke in die Organisation und Kultur des Unternehmens geben. Gemeinsame Reflexion verschiedener Führungssituationen: Worauf kommt/ kam es an? Offenes Feedback

9 Meine Erfahrungen als Mentor Als Energie AG ein Signal geben: Auch bei uns werden engagierte Mitarbeiterinnen gefordert und gefördert! Ideen für Vernetzungswege besprechen Auftanken, Zeit haben Persönliche Prioritäten entdecken, bewusst mit ihnen umgehen (ICH-Zeit, Familienzeit, Arbeitszeit, Lernzeit, Freizeit,...) Authentisch bleiben, seine natürliche Autorität leben lernen!

10 Fünf wichtige Erkenntnisse Die wichtigsten Fragen als neue Führungskraft lauten: Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich? Wofür stehe ich? Jede neue Begegnung fordert unsere Persönlichkeit, wir sind immer nur mit dem vergangenen Tag fertig, nicht mit dem Lernen von neuen Möglichkeiten. Führen hat auch manchmal einen hohen Preis: Einsamkeit! Nicht alle lieben mich. Dazu braucht es Mut und keine Angst vor der Macht, die dir gegeben wurde.

11 Fünf wichtige Erkenntnisse Leiten kann man lernen, führen muss man wollen! ( Führen darf nur, wer gerne kommuniziert und lächeln kann. ) Die Zukunft der Unternehmen wird verstärkt weiblich sein: Die Wertschätzung, die sozialen Beziehungen, das Gefühl für die Alltagskultur, für eine neue Sprache im Umgang miteinander, für Teamarbeit...

12 Von einer guten Führungskraft, ob weiblich oder männlich, hängt vieles ab, denn: Wer seine Kunden gewinnen will, muss zuerst seine Mitarbeiter gewinnen!

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