Agile Softwareentwicklung in der Versicherungs-IT Fehlschlag oder Heilsbringer?

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1 OOP 2012 Agile Softwareentwicklung in der Versicherungs-IT Fehlschlag oder Heilsbringer? André Köhler Softwareforen Leipzig GmbH Geschäftsführer 1

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3 Themen der Softwareforen Management SW-Lebenszyklus Toolbox IT-Strategie RE/Spezifikation Prozessmodelle Qualität Effizienz Sourcing/Shoring Verträge/Recht SW W-Projek kt Architektur/Design Entwicklung Testen Auslieferung Paradigmen Methoden/Verfahren Technologien Werkzeuge Lizenzmodelle Frameworks U-Architektur Betrieb Best Practices Innovation Wartung Migration/Retirement t 3

4 User Group Agile Methoden Themen der vergangenen Arbeitstreffen 03/2009: Erfahrungen mit agilen Methoden Fachlicher Leiter André Köhler, Softwareforen Leipzig 11/2009: Wie überzeuge ich das Management? 05/2010: Praxisberichte und KANBAN 11/2010: Architektur, Design und Qualitätsmaße im agilen Umfeld Ausgewählte Teilnehmer und Referenten 05/2011: Planen und Schätzen in agilen Projekten 11/2011: Kostenmodelle für agile Projekte und Agile Projekte mit mehreren Teams organisieren Thema des nächsten Arbeitstreffens (26./27. März 2012) Agiles Vorgehen und Requirements Engineering Freunde oder Feinde? /goto/ams 4

5 Typische IT-Systeme einer Versicherung Versicherungsfachliche Umsysteme Querschnittssysteme Kernsysteme, ggf. je Sparte Bestandssystem Provision Partnersystem Außendienstsystem Kontokorrent Produktmaschine In- und Exkasso Schaden Buchhaltung Rückversicherung Controlling... Außendienst-, Agenturverwaltung Dokumentenmanagement Workflowmanagement Archiv, Druck... meist Individualsoftware, da unternehmensindividuelle Prozesse und Produkte abgebildet werden müssen meist Standardsoftware, da über Branchengrenzen hinweg ähnliche h Aufgaben und Prozesse Mischung aus Individualsoftware und Standardsoftware, je nach Systemzweck 5

6 Typischer Bebauungsplan 6

7 Typische Probleme in der Anwendungsentwicklung viele Kernsysteme Mainframe-basiert viele weitere Technologien, Plattform-Zoo große IT-Landschaften, hohe Komplexität durch zahlreiche Umsysteme schwergewichtige Softwareprozesse eher schwerfällige Adaption von IT-Trends Kommunikation und Verantwortlichkeiten Fachbereich vs. IT Erstellung guter Spezifikationen Unsicherheit: unklare Anforderungen, späte Anforderungen, unstabile Anforderungen verfettende Applikationen 7

8 Entwicklungsperspektive für Versicherungs-IT Was dringend gebraucht wird: Verschlankung und Vereinfachung der Entwicklungsprozesse Prozesse, die Software deutlich schneller liefern Wertorientierung, schlankere Software bauen deutliche Verbesserung der Kommunikation zwischen Fachbereich und IT Was man dabei beachten muss: IT ist das Rückgrat der Versicherung und muss zumindest in den Kernsystemen absolut zuverlässig funktionieren umfangreiche, nicht-agile Test- und Releaseprozesse keine grüne Wiese, sondern Einbindung in eine komplexe Anwendungslandschaft Koexistenz zahlreicher Technologien und Architekturparadigmen umfangreiche regulatorische Anforderungen, mit Einfluss auf die IT-Systeme eines Versicherers 8

9 These Agile Methoden sind für die Anwendungsentwicklung g in der Versicherungswirtschaft besonders gut geeignet. Aber sieht das die Branche auch so? 9

10 Agile Methoden in der Versicherungswirtschaft unbekannt oder interessant, aber noch Pilotprojekt vereinzelte, aber breit nicht von Interesse nicht probiert durchgeführt h kontinuierliche eingeführt Anwendung hat nicht funktioniert, verworfen gutes Ergebnis, aber breite Einführung scheint zu kompliziert Einführung geplant 10

11 Operationalisierungslücke Methoden wie Scrum geben nur einen Rahmen vor. Erst mit der Anwendung der Methode ergeben sich die wirklich interessanten Fragen! Planen und Schätzen Architektur Dokumentation Testmanagement Reporting, Controlling Notwendigkeit des Projektleiters disziplinarische Abhängigkeiten vs. Teams alte Technologien vs. agil Kulturänderung Großprojekte... Releasemanagement Transparenz, Fehlerkultur 11

12 Wie schließt man die Lücke? Allgemeine Erfolgsfaktoren Begleitung bei Einführung und Aufbau durch Spezialisten Austausch mit anderen, von Erfahrungen lernen nicht dogmatisch umsetzen Der methodische Rahmen muss mit konkreten Praktiken befüllt werden, um die Operationalisierungslücke zu schließen! 12

13 Kontakt André Köhler Geschäftsführer Tel.: Fax: / / Softwareforen Leipzig GmbH Querstraße 16, Leipzig Web: 13

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