Bestimmung der optimalen Bestellmenge

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1 Attributname Beschreibung Name des Lernobjekts Autor/en Zielgruppe Bestimmung der optimalen Bestellmenge FH Vorarlberg: Erne/Gasser Studierende der Wirtschaftsinformatik Vorwissen Lernziel Beschreibung Dauer der Bearbeitung Keywords Beginner Nach dem Studium dieses Lernobjekts können Sie verschiedene Einflussfaktoren auf die optimale Bestellmenge unterscheiden. Sie können zudem die optimale Bestellmenge unter Verwendung der klassischen Losgrößenformel bestimmen und die Eignung dieses Verfahrens kritisch bewerten. Das Lernobjekt erläutert die einzelnen Faktoren, die die optimale Bestellmenge beeinflussen und veranschaulicht diese anhand von Beispielen des Unternehmens debite. Es erklärt die klassische Losgrößenformel und vertieft ihre Anwendung durch Beispiele und Übungen. ca. 20 min Optimale Bestellmenge, Bestellmenge, Bestellkosten, Beschaffungskosten, Lagerhaltungskosten, Fehlmengenkosten, Losgrößeneinheiten, klassische Losgrößenformel, Andler sche Losgröße Erstellungsdatum Mai 2004 Benötigte Plugins Java (Runtime Engine 1.4x oder höher) Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 1

2 1 Einflussfaktoren auf die Bestimmung der optimalen Bestellmenge Abb. 1: Gratis Aus unserer täglichen Erfahrung als Konsumenten wissen wir, dass ein Produkt z.b. durch Rabatte billiger zu haben ist, wenn wir eine größere Menge davon erwerben. Unternehmen wollen diesen Effekt ebenfalls nutzen - allerdings verursacht auch die Lagerhaltung Kosten. Die optimale Bestellmenge ist nun diese, bei der die Bestellkosten (Personalkosten etc.) und die Lagerhaltungskosten (Miete für das Lager etc.) zusammen die geringsten Kosten verursachen. Mit der Bestellmengenrechnung erhält der Einkäufer die Aufgabe, einen optimalen Ausgleich zwischen Beschaffungskosten, Bedarfsvorhersage, Fehlmengenkosten, mittelbaren Beschaffungskosten und Lagerkosten zu finden. Dies gilt für die Eigenfertigung wie den Fremdbezug. [1] Wird eine Bestellung ausgelöst, so ist zu entscheiden, in welcher Menge das benötigte Material bestellt werden soll. Die Höhe der wirtschaftlichen Bestellmenge hängt von mehreren Faktoren ab, wobei folgende große Bedeutung haben: [2] Beschaffungskosten (z.b. Preis, Rabatt, Verpackungs-, Transportkosten, etc.) Bestellkosten (z.b. Personal- und Sachkosten für die Durchführung einer Bestellung etc.) Lagerhaltungskosten (z.b. Miete, Heizung, Versicherung etc.) Fehlmengenkosten (z.b. entgangene Gewinne, Konventionalstrafen etc.) Losgrößeneinheiten (z.b. Transportmitteleinheit, Verpackungseinheit etc.) Finanzvolumen (z.b. Beschaffung durch Eigen- oder Fremdkapital) Beispiel 1: Einflussfaktoren auf debite [1] Wannenwetsch 2002, S. 84 [2] Vgl. Wannenwetsch 2002, S. 84 Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 2

3 1a Beispiel 1: Einflussfaktoren auf debite Die Einflussfaktoren werden nachfolgend für 3000 Stück Schrauben dargestellt. 1. Beschaffungskosten Angebotspreis 3000 x 0,10 300,00-20% Rabatt 300 x 0,20 60,00 - Skonto 0,00 + Verpackung 3 x 1,50 4,50 = Einstandspreis (Euro) 244,50 2. Bestellkosten (für 300 Schrauben) Personalkosten: Beschaffung 15 Minuten x 10/60 (Minutenlohn) 2,50 Materialprüfung 15 Minuten x 8/60 (Minutenlohn) 2,00 Rechnungsprüfung 5 Minuten x 8/60 0,67 = Summe 5,17 EDV-Organisation anteilig vom den gesamten Personalkosten im EDV Bereich 0,30 Summe 5,47 Sachkosten: Beschaffung anteilig 0,10 Materialprüfung anteilig 0,05 Rechnungsprüfung anteilig 0,05 EDV-Organisation anteilig 0,05 Summe 5,72 3. Lagerhaltungskosten Der Lagerhaltungskostensatz für Schrauben beträgt 3 %. Somit sind die Kosten pro Schraube 0,003 (=0,10 x 0,03) und für 300 Schrauben 0, Losgrößeneinheiten Die branchenübliche Bestelleinheit sind 100 Stück. Deshalb wird die Ware nur in kleine Kartons gepackt und bei Bestellungen bis zu 1000 Stück per Post versandt. Es benötigt somit keine Transportmitteleinheit. Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 3

4 2 Beschaffungskosten Die Beschaffungskosten sind jene Kosten, die entstehen wenn Material durch Fremdbezug beschafft wird. Sie ergeben sich aus: [3] Berechnungsbeispiel Einstandspreis Angebotspreis - Rabatt - Bonus + Mindermengenzuschlag = Zieleinkaufspreis - Skonto = Bareinkaufspreis + Bezugskosten + Verpackung + Fracht + Rollgeld + Versicherung + Zoll = Einstandspreis Tab. 1: Berechnung des Einstandspreises Bezugskosten sind so genannte Anschaffungsnebenkosten wie beispielsweise Transportkosten, Transportversicherungen etc. Das Rollgeld ist ein Entgelt für die Abholung und Zustellung von Gütern im Eisenbahn- und im gewerblichen Güterfernverkehr. Beispiel 2: Berechnung von Beschaffungskosten Übung 1: Berechnung von Beschaffungskosten [3] Vgl. Oeldorf/Olfert 2002, S. 295 Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 4

5 2a Beispiel 2: Berechnung von Beschaffungskosten Der Angebotspreis eines Materials beträgt 5 /Stück. Für Verpackung werden per 100 Stück 3 berechnet. Bei Abnahme von Stück wird ein Mengenrabatt von 20% gewährt. Erfolgt die Zahlung innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsstellung, können 3% Skonto abgesetzt werden. Das Material wird frei Haus geliefert. [4] Bei Abnahme von Stück und Rechnungsbegleichung innerhalb von einer Woche ergeben sich für das Unternehmen folgende Beschaffungskosten: Berechnung des Einstandspreises Angebotspreis - 20% Rabatt - 3% Skonto + Verpackung = Einstandspreis x 5,00 = x 0,20 = x 0,03 = x 3,00 =36 =4.692 Tab. 2: Berechnung des Einstandspreises [4] Das Beispiel wurde in Anlehnung an Oeldorf/Olfert 2002, S. 296 formuliert. Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 5

6 2b Übung 1: Berechnung von Beschaffungskosten Für das Unternehmen debite sollen 3000 Schrauben beschafft werden. Der Preis einer einzelnen Schraube beträgt 0,15. Bei einer Menge von 3000 Stück wird ein Rabatt von 20% gewährt. Bei Bezahlung innerhalb von 14 Tagen wird zusätzlich ein Skonto von 1,5% gewährt. Die Kosten für die Verpackung liegen bei 2,50 pro 1000 Schrauben. Wie hoch ist der Einstandspreis für 3000 Schrauben? Geben Sie Ihren errechneten Betrag in das untenstehende Feld (in der Form 123,40) ein und klicken Sie auf "Überprüfen"! Lösung: 362,10 Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 6

7 3 Fehlmengenkosten Fehlmengenkosten entstehen, wenn auf Grund von fehlendem Material der Bedarf im Fertigungsprozess nicht mehr gedeckt werden kann und es somit zu Störungen bzw. Unterbrechungen bei der Leistungserstellung kommt. [5] Fehlmengenkosten können entstehen durch: Mögliche Preisdifferenzen Zur Überbrückung der Störung werden höherwertige Produkte eingesetzt. Entgangene Gewinne Da keine Produkte gefertigt werden, kann auch nichts verkauft werden. Konventionalstrafen Müssen an die Abnehmer bezahlt werden, wenn das geforderte Produkt nicht zum gewünschten Zeitpunkt, Menge und Qualität geliefert werden kann. Goodwill-Verluste Ergeben sich aus dem verminderten Auftragseingang, da Abnehmer die benötigten Materialien anderswo beschaffen. Die Höhe der Fehlmengenkosten hängt davon ab, in wie weit eine Verschiebung bzw. Veränderung des geplanten Fertigungsprozesses vorgenommen werden kann, also auch von der Dauer der Störung. [5] Vgl. Oeldorf/Olfert 2002, S. 300 Die nachfolgenden Ausführungen zu den Fehlmengenkosten beziehen sich ebenfalls auf Oeldorf/Olfert 2002, S Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 7

8 4 Losgrößeneinheiten Die Höhe der wirtschaftlichen Bestellmenge hängt nicht von den Kosten der Beschaffung ab. Es spielen auch die Losgrößeneinheiten eine Rolle. Kosten bei der Losgrößeneinheit entstehen immer dann, wenn auf Grund einer Änderung der Losgröße zusätzliche Handlingarbeiten durchgeführt werden müssen. Nachfolgend sind einige solcher Handlingarbeiten aufgelistet: [6] Transportmitteleinheit Die zu beschaffende Losgröße ist ein Faktor, der die Wahl des Transportmittels beeinflusst (Kesselwagen, Schienenverkehr, Lastkraftwagen, Schiff). Verpackungseinheit Die verwendete Verpackungseinheit spielt eine wichtige Rolle beim Handling. Es ist auf die kostengünstigste oder übliche Verpackungsform zu achten (Bahnbehälter, Paletten, DIN-Kartons, branchen- oder firmenübliche Kartongrößen). Lagerraumeinheit Es ist darauf zu achten, dass die bestellte Lösgröße im vorhandenen Lagerraum gelagert werden kann (Lagerfächer, Lagerfelder, Silos, Bunker). Branchenübliche Bestelleinheit Grundsätzlich sollte sich die Bestellung an den branchenüblichen Bestelleinheiten orientieren (per 10, 100, Stück, kg, Dutzend). [6] Vgl. Oeldorf/Olfert 2002, S. 301 Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 8

9 5 Lagerhaltungskosten Lagerhaltungskosten berücksichtigen alle Kosten, die aufgewendet werden müssen, um Material im Lager halten zu können: Der durchschnittliche Lagerbestand erfordert eine bestimmte Lagergröße, die entsprechende Kosten (Miete, Instandhaltung, Heizung etc.) verursacht. Man spricht von Lagerkosten. Die im Lager befindlichen Produkte müssen in der Regel bei der Übernahme bezahlt werden. Das Geld ist also gebunden und kann nicht "arbeiten" (z.b. Zinsen erwirtschaften). Dies sind ebenfalls anfallende Kosten die berücksichtigt werden müssen, man spricht von Kosten der Kapitalbindung (Zinskosten) für das im Lager gebundene Kapital. Beispiele für Lagerkosten: [7] Raumkosten Personalkosten Miete Abschreibung Instandhaltung Heizung Beleuchtung Wartung Materialfluss Versicherung Schwund Verderb Veralterung [7] Vgl. Oeldorf/Olfert 2002, S. 299 Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 9

10 6 Berechnung der Lagerhaltungskosten Zur Bestimmung der Lagerhaltungskosten (LHK) wird das durchschnittlich im Lager gebundene Kapital (BD) mit dem Lagerhaltungskostensatz (LHS) multipliziert. Auf der nachfolgenden Seite wird dann genau erläutert wie die Berechnung für den Lagerhaltungskostensatz vorzunehmen ist. [8] Die Lagerhaltungskosten steigen also, wenn große Mengen mit hohen Stückpreisen auf Lager sind. LHK = BD LHS Formel 1: Lagerhaltungskosten LHK = Lagerhaltungskosten BD = Durchschnittlich im Lager gebundenes Kapital LHS = Lagerhaltungskostensatz Das durchschnittlich gebundene Kapital lässt sich wie folgt berechnen: BL BD = E 2 Formel 2: Durchschnittlich im Lager gebundenes Kapital BD = Durchschnittlich im Lager gebundenes Kapital BL = Lagerbestand E = Einstandspreis je Stück oder Mengeneinheit Da der durchschnittliche Lagerbestand mit steigender Bestellmenge linear ansteigt, steigen auch die Lagerhaltungskosten linear an. Dies verdeutlicht die folgende Grafik: Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 10

11 Interaktive Grafik 1: Steigende Bestellmenge Steigende Lagerhaltungskosten [8] Vgl. Oeldorf/Olfert 2002, S. 297 Die nachfolgenden Ausführungen zur Berechnung der Lagerhaltungskosten beziehen sich auf Oeldorf/Olfert 2002, S Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 11

12 7 Lagerhaltungskostensatz Der Lagerhaltungskostensatz wird in Prozent angegeben und stellt eine Beziehung zwischen den Kosten für die Lagerung und dem Wert der gelagerten Güter her. Ein Lagerhaltungskostensatz von 10% bedeutet also, dass die jährlichen Kosten der Lagerhaltung zehn Prozent des Werts der gelagerten Güter betragen. Für die Berechnung des Lagerhaltungskostensatzes ist es notwendig zuerst den Lagerkostensatz und die Zinskosten zu ermitteln: [9] Lagerkostensatz Der Lagerkostensatz (LS) wiederum errechnet sich aus dem Verhältnis der Lagerkosten (KL) zum durchschnittlich im Lager gebundenen Kapital (BD) und wird als Prozentsatz angegeben. LS = KL BL E (in %) oder LS KL 100 = in (%) BD Formel 3: Lagerkostensatz LS = Lagerkostensatz KL = Lagerkosten BL = Lagerbestand E = Einstandspreis BD = Durchschnittlich im Lager gebundenes Kapital Zinskosten Die Zinsenkosten (KZ) für das durchschnittlich im Lager gebundene Kapital (BD) werden mit dem im Unternehmen verwendeten kalkulatorischen Zinssatz (p) errechnet: KZ = BD p 100 Formel 4: Zinskosten Lagerhaltungskostensatz Der Lagerhaltungskostensatz (SLHK) errechnet sich aus dem Lagerkostensatz (LS) und dem Zinssatz (p): LHS = LS + p (in %) oder Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 12

13 KL 100 LHS = + BD oder p (in %) KL LHS = + BL E p (in %) Formel 5: Lagerhaltungskostensatz Beispiel 3: Berechnung des Lagerhaltungskostensatzes bei debite [9] Vgl. Oeldorf/Olfert 2002, S. 298 f Die nachfolgenden Ausführungen zum Lagerhaltungskostensatz beziehen sich auf Oeldorf/Olfert 2002, S Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 13

14 7a Beispiel 3: Berechnung des Lagerhaltungskostensatzes bei debite Der Lagerbestand bei debite betrug im vergangenen Jahr 2003 für alle Materialien Die Lagerkosten beliefen sich auf [10] Der Lagerkostensatz errechnet sich wie folgt: LS = LS = 15,00% Der Zinssatz liegt bei 8%, somit ergibt sich folgender Lagerhaltungskostensatz: LHS = 15,00 + 8,00 LHS = 23% [10] Dieses Beispiel wurde in Anlehnung an Oeldorf/Olfert 2002, S. 299 formuliert. Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 14

15 8 Bestellkosten Die Bestellkosten bzw. Bestellabwicklungskosten sind die Kosten, die innerhalb eines Unternehmens anfallen, wenn eine Bestellung getätigt wird. Hierbei zu beachten ist, dass die Bestellkosten von der Anzahl der Bestellungen abhängig sind, jedoch nicht von der Bestellmenge. [11] Beispiele von Bestellkosten: Personalkosten der Beschaffung Sachkosten der Beschaffung Personalkosten der Materialprüfung Sachkosten der Materialprüfung Personalkosten der Rechnungsprüfung Sachkosten der Rechnungsprüfung Personalkosten der (EDV-) Organisation Sachkosten der (EDV-) Organisation Die Kosten der (EDV-)Organisation werden anteilig, die übrigen Kosten werden im vollen Umfang ihres Anfallens berechnet. [11] Oeldorf/Olfert 2002, S. 296 Die nachfolgenden Ausführungen zu den Bestellkosten beziehen sich ebenfalls auf Oeldorf/Olfert 2002, S Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 15

16 9 Berechnung der Bestellkosten Die Bestellkosten bzw. Bestellabwicklungskosten sind die Kosten, die innerhalb eines Unternehmens anfallen, wenn eine Bestellung getätigt wird (z.b. Personalkosten für das Schreiben der Bestellung, Portokosten, etc.). Die Zahl der notwendigen Bestellungen pro Jahr (Bpa) sinkt mit steigender Bestellmenge pro Bestellung (BM) und damit sinken auch die Bestellkosten: Formel 6: Bestellungen pro Jahr Bpa = Zahl der notwendigen Bestellungen pro Jahr J = Jahresbedarf (in Stück oder Mengeneinheiten) BM = durchschnittliche Bestellmenge je Bestellung Da jeder Bestellvorgang Kosten verursacht (Personalkosten, Transportkosten etc.) und höhere Bestellmengen zu einem höheren Rabatt führen, können die jährlichen Bestellkosten (JBK) durch die Erhöhung der Bestellmenge gesenkt werden: Somit gilt: Formel 7: Jährliche Bestellkosten JBK = jährliche Bestellkosten Bpa = Zahl der notwendigen Bestellungen pro Jahr BK = Bestellkosten je Bestellung J = Jahresbedarf (in Stück oder Mengeneinheiten) BM = durchschnittliche Bestellmenge je Bestellung Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 16

17 Interaktive Grafik 2: Steigende Bestellmenge Sinkende Bestellkosten Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 17

18 10 Berechnung der wirtschaftlichen Bestellmenge Wie errechnet sich nun die wirtschaftliche (d. h. kostenminimale) Bestellmenge? Eine Berücksichtigung aller genannten Einflussgrößen in einer Formel wäre sehr komplex. Daher wird die wirtschaftliche Bestellmenge in der Praxis häufig nach einer vereinfachten Formel gerechnet, die lediglich die Kosten für die Beschaffung, die Bestellung und die Lagerhaltung berücksichtigt. Bei einer Veränderung der Bestellmenge pro Bestellung verändern sich vor allem Bestellkosten und Lagerhaltungskosten. Die optimale Bestellmenge in dieser vereinfachten Betrachtung ist nun jene, bei der die Bestellkosten und die Lagerhaltungskosten ein Minimum erreichen: [12] Bestellkosten + Lagerhaltungskosten MINIMUM Formel 8: Bestimmung der optimalen Bestellmenge Allerdings verhalten sich die Bestellkosten und Lagerhaltungskosten gegenläufig: Je mehr eingekauft wird, desto geringer sind die Kosten der Bestellabwicklung (weniger Bestellungen), aber desto höher sind die Lagerhaltungskosten. Zu finden ist daher diejenige (optimale) Bestellmenge, bei der die Summe aus Bestellkosten und Lagerhaltungskosten ein Minimum ergibt. [12] Vgl. Schulte 1999, S. 313 Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 18

19 11 Klassische Losgrößenformel Ziel der klassischen Losgrößenformel ist die Bestimmung der optimalen Bestellmenge. Wie auf der vorigen Seite ausgeführt, kann von einer optimalen Bestellmenge dann gesprochen werden, wenn die Bestellkosten und die Lagerhaltungskosten zusammen genommen ein Minimum ergeben. Zur Ermittlung der optimalen Bestellmenge wird häufig die klassische Losgrößenformel verwendet. In der Literatur wird für die klassische Losgrößenformel auch der Begriff Andler schen Losgröße verwendet. Diese Losgrößenformel hat die Einschränkung, dass sie nur bei gleich bleibendem Bedarf eingesetzt werden kann. Folgende Faktoren finden bei der Anwendung der klassischen Losgrößenformel Berücksichtigung: [13] die Jahresbedarfsmenge die Bestellkosten als losfixe Kosten, d.h. mit zunehmender Bestellmenge und somit abnehmender Bestellungsanzahl, werden sie pro Mengeneinheit vermindert. die Lagerhaltungskosten als variable Kosten, die sich bei zunehmender Bestellmenge proportional erhöhen. Die untenstehende Abbildung stellt die klassische Losgrößenformel grafisch dar. Die Lagerhaltungskosten sind dunkelblau und die Bestellkosten grün eingezeichnet. Die türkisfarbene Kurve zeigt nun die Summe aus beiden Kostengrößen an. Da sich beide Kostengrößen gegenläufig verhalten, verfügt die Kurve über ein Minimum, welches die wirtschaftlich optimale Bestellmenge darstellt (rote Linie). Laut Schulte [14] kann nachgewiesen werden, dass im Optimum sowohl die jährlichen Gesamtkosten als auch die Gesamtkosten pro Stück minimal sind. Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 19

20 Interaktive Grafik 3: Optimale Bestellmenge Die Überlegungen zur Ermittlung der wirtschaftlichen Bestellmenge gelten gleichermaßen für zugekaufte und selbst gefertigte Teile. Werden Teile zugekauft, spricht man von der optimalen Bestellmenge. Bei selbst gefertigten Teilen hingegen, verwendet man den Begriff wirtschaftliche Losgröße. [13] Vgl. Oeldorf/Olfert 2002, S. 302 [14] Vgl. Schulte 1999, S. 313 Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 20

21 12 Berechnung der Optimalen Bestellmenge nach Andler (Klassische Losgrößenformel) Die optimale Bestellmenge wird dann erreicht, wenn die Lagerhaltungskosten (LHK) gleich den jährlichen Bestellkosten (JBK) sind. Es lässt sich daher eine Formel für die Errechnung der optimalen Bestellmenge herleiten. Für diese so genannte klassische Losgrößenformel" wird in der Literatur auch der Begriff Andler'sche Losgröße" verwendet: Herleitung der klassischen Losgrößenformel: LHK = JBK wobei LHK BM LHS J = E und JBK = BK BM Daraus folgt: BM 2 LHS E 100 = J BM BK BM 2 J BK = 200 E LHS BM J BK = 200 E LHS LHK = Lagerhaltungskosten JBK = jährliche Bestellkosten BM = Bestellmenge E = Einstandspreis LHS = Lagerhaltungskostensatz J = Jahresbedarf BK = Bestellkosten je Bestellung Formel 10: Klassische Losgrößenformel [15] Einsatz der Losgrößenformel in der Fertigung Zur Ermittlung der wirtschaftlichen Losgröße für Eigenfertigung setzt man statt der Bestellkosten die Rüstkosten und statt des Einstandspreises die Herstellkosten ohne Rüstkosten ein. Rüstkosten sind Kosten, die am Beginn einer Produktion durch die Herstellung eines betriebsfähigen Zustandes von Betriebsmitteln wie beispielsweise Maschinen oder Informationssysteme entstehen. Herstellkosten sind Kosten, die sowohl die Materialkosten als auch die Fertigungskosten umfassen. [16] [15] Vgl. Oeldorf/Olfert 2002, S. 303 [16] Vgl. Schulte 1999, S. 313 Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 21

22 13 Optimale Bestellhäufigkeit Mit Hilfe der klassischen Losgrößenformel kann auch die optimale Bestellhäufigkeit n berechnet werden. Dazu muss sie umgewandelt werden: [17] BM = J n Formel 11: Umwandlung BM BM = optimale Bestellmenge J = Jahresbedarf (in Stück oder Mengeneinheiten) n = Zahl der Beschaffungsvorgänge pro Jahr (optimale Bestellhäufigkeit) Dann kann BM in der klassischen Losgrößenformel durch n J ersetzt werden: J n J BK = 200 E LHS Formel 12: Klassische Losgrößenformel E = Einstandspreis LHS = Lagerhaltungskostensatz BK = Bestellkosten je Bestellung Wird jetzt nach n aufgelöst ergibt sich die optimale Beschaffungshäufigkeit n : n = J E LHS 200 BK Formel 13: Optimale Beschaffungshäufigkeit Beispiel 4: Ermittlung der optimalen Bestellmenge und Bestellhäufigkeit Beispiel 5: Anwendung der klassischen/andler schen Losgrößenformel für einen Tisch von debite [17] Vgl. Oeldorf/Olfert 2002, S. 303 Die nachfolgenden Ausführungen zur optimalen Bestellhäufigkeit beziehen sich ebenfalls auf Oeldorf/Olfert 2002, S Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 22

23 13a Beispiel 4: Ermittlung der optimalen Bestellmenge und Bestellhäufigkeit Für 2003 benötigt ein Unternehmen voraussichtlich Mengeneinheiten eines Materials, dessen Einstandspreis 4 /Einheit beträgt. Die Kosten für eine Bestellung betragen 40, der Lagerhaltungskostensatz wird mit 12% des durchschnittlichen Lagerbestandes angesetzt. [18] BM = BM = 447,2 Stück n = n = 2,68 [18] Das Beispiel wurde in Anlehnung an Oeldorf/Olfert 2002, S. 303 formuliert. Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 23

24 13b Beispiel 5: Anwendung der klassischen/andler schen Losgrößenformel für einen Tisch von debite Wie bereits bekannt lautet die klassische Losgrößenformel wie folgt: BM M KB = 200 E LHS Formel 14: Klassische Losgrößenformel Um die Losgröße der Schrauben für den Tisch Ausführung Stone zu berechnen sind die folgenden Informationen notwendig: Jahresbedarfsmenge (J): 16 Schrauben/Tisch x 160 Tische/Monat x 12 = Stück Einstandspreis/Mengeneinheit (EP): Bestellkosten je Bestellung (BK): 10,00 Euro/100 Stück = 0,10 Euro/Stück 0,00 Euro Lagerhaltungskostensatz (SLHK): 3% Mit den vorhandenen Informationen kann nun die optimale Bestellmenge berechnet werden. BM = ,1 0,03 BM = ,83 Stück Weiters wird mit Hilfe der klassischen Losgrößenformel die optimale Bestellhäufigkeit berechnet. Diese ergibt sich aus folgender Kalkulation: n = J E LHS 200 BK Formel 15: Optimale Bestellhäufigkeit n = optimale Bestellhäufigkeit Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 24

25 Im Falle von debite werden folgende Werte dafür eingesetzt: n = ,10 0, n = 0,68 Es bietet sich hier an den Wert 0,68 auf 1 zu runden. Somit ergibt sich eine optimale Bestellmenge von = Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 25

26 14 Anwendung der klassischen Losgrößenformel Der Einsatz der klassischen Losgrößenformel unterliegt einigen Beschränkungen. Sie wird eingesetzt, wenn die optimale Beschaffungsmenge bei einer verbrauchsgesteuerten Beschaffung ermittelt werden soll. Damit die Anwendbarkeit der klassischen Losgrößenformel gegeben ist, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: [19] Der Stückpreis ist unabhängig von der Bestellmenge. Der Bedarf ist bekannt und konstant. Fehlmengen sind nicht zugelassen. Die Grenzkosten der Lagerhaltung sind konstant. Die zeitliche Verteilung der Lagerabgänge ist stetig. Mindestbestellungen sind nicht vorgesehen. Die Bestellung eines Materials kann unabhängig von anderen Materialien erfolgen. Die Lieferzeit ist praktisch Null Anhand dieser Punkte ist erkennbar, dass in der betrieblichen Praxis nicht alle Voraussetzungen erfüllt werden können. Die klassische Losgrößenformel wird dennoch in vielen Unternehmen angewendet, da sie grundlegende Zusammenhänge verarbeitet. Allerdings hat die Andler sche Losgrößenformel zwischenzeitlich eine Reihe von Erweiterungen erfahren, bei denen beispielsweise veränderte Einstandspreise oder schwankende Bedarfsmengen berücksichtigt werden. Somit wird kein konstanter Bedarf vorausgesetzt, sondern Bedarfsschwankungen werden berücksichtigt. [20] Grundsätzlich ist jedoch zu beachten, dass die Andler sche Formel lediglich eine Größenordnung und keine genaue Zahl liefert. Abweichungen von der optimalen Losgröße, Kosten betreffend, wirken sich nur sehr wenig aus. [21] [19] Vgl. Oeldorf/Olfert 2002, S. 304 [20] Vgl. Schulte 1999, S. 314 [21] Vgl. Schönsleben 2002, S. 487 Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 26

27 15 Übung 2: Optimale Bestellmenge und Bestellhäufigkeit Ihr Unternehmen hat für das kommende Jahr folgende Bedarfsmengen prognostiziert: Januar/Februar März/April Mai/Juni Juli/August September/Oktober November/Dezember 390 Einheiten 410 Einheiten 400 Einheiten 380 Einheiten 400 Einheiten 420 Einheiten Der Einstandspreis wird mit 40 /Einheit angenommen. Die Bestellkosten betragen 100. Als Zinsen werden 8% und als Lagerhaltungskostensatz 12% verrechnet. Aufgabe 1: Ermitteln Sie die optimale Bestellmenge! Lösung: 245 Einheiten Aufgabe 2: Legen Sie die optimale Bestellhäufigkeit fest! Lösung: 9,8 Alternative Lösung: 10 Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 27

28 16 Glossar Beschaffungskosten Kosten, die im Zusammenhang mit der Beschaffung von Gütern anfallen. [22] Bestellkosten Die Bestellkosten, die auch Bestellabwicklungskosten genannt werden, sind Kosten, die innerhalb des Unternehmens für die Materialbeschaffung anfallen. Sie sind von der Anzahl der Bestellungen abhängig, nicht dagegen von der Bestellmenge. [23] Bonus Form eines Preisnachlasses im Gegensatz zu Rabatt oder Skonto. [24] Fehlmengenkosten Kosten, die entstehen, wenn der Materialbedarf nicht durch beschaffte Mengen gedeckt werden kann. [25] Finanzvolumen Die Beschaffungsmenge hängt auch vom Finanzvolumen ab. Die wirtschaftlich günstigste Beschaffungsmenge kann nur realisiert werden, wenn sie nicht im Konflikt zu den finanzwirtschaftlichen Möglichkeiten eines Unternehmens steht. D. h. bestelltes Material sollte auch bezahlbar sein. Auch wenn die notwendige Finanzkraft zur Realisierung einer größeren Beschaffungsmenge vorhanden ist, sollte geprüft werden, welche Kosten durch die größere Beschaffungsmenge im Vergleich zur kleineren Menge eingespart werden. Es kann zum Beispiel vorteilhaft sein, wenn nur die Menge für die Aufrechterhaltung der Fertigung vorhanden ist. Diese Kostenersparnis ist mit den für das Fremdkapital anfallenden Kosten zu vergleichen, damit eine Entscheidung darüber getroffen werden kann, ob die größere Menge beschafft wird. [26] Konventionalstrafe (auch Vertragsstrafe) Eine Konventionalstrafe bedarf besonderer vertraglicher Vereinbarung; sie liegt vor, wenn der Schuldner dem Gläubiger den Fall, dass er seine Verbindlichkeit nicht oder in nicht gehöriger Weise erfüllt, die Zahlung einer Geldsumme als Strafe verspricht. [27] Lagerhaltungskosten Lagerkosten plus Zinskosten auf Bestände. [28] Lagerkosten Kosten des Lagers ohne Bestandskosten. Hierzu zählen: Personalkosten, Kapitalkosten der Lagereinrichtung, Energie- und Raumkosten, Kosten für Schwund, Verderb, Abschreibung auf Bestände, Miete und Instandhaltung. [29] Losgrößeneinheiten Die Losgrößeneinheiten beeinflussen, neben den Kosten der Beschaffung, die Höhe der wirtschaftlichen Beschaffungsmengen. Losgrößeneinheiten können sein: Transportmitteleinheit (LKW, ), Verpackungseinheit (Paletten, DIN-Kartons, ), Lagerraumeinheit (Silos, ) und branchenübliche Bestelleineheit (Per kg, Stück, ). [30] Mindermengenzuschlag Preiszuschlag, den ein beschaffendes Unternehmen zahlen muss, wenn es weniger als die vom Lieferanten festgelegte Mindestmenge (pro Artikel oder pro Lieferung) bezieht. [31] Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 28

29 [22] Schneck 1998, S. 83 [23] Oeldorf/Olfert 2002, S. 296 [24] Schneck 1998, S. 127 [25] Schneck 1998, S. 230 [26] Oeldorf/Olfert 2002, S. 301 [27] LEGAmedia 2004 [28] Pepels 2002, S. 222 [29] Pepels 2002, S. 223 [30] Vgl. Oeldorf/Olfert 2002, S. 301 [31] GABLER Wirtschaftslexikon 1997, S Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 29

30 17 Literaturverzeichnis GABLER Wirtschaftslexikon (1997): 14. Aufl. Wiesbaden: Gabler. LEGEAmedia (2004): Network for Information Interchange. Online im Internet. URL: (Download: ) Oeldorf, Gerhard; Klaus Olfert (2002): Materialwirtschaft. 10. Aufl. Ludwigshafen: Kiehl. Schneck, Ottmar (1998): Lexikon der Betriebswirtschaft. Über 3000 grundlegende und aktuelle Begriffe für Studium und Beruf. München: dtv. Schulte, Christof (1999): Logistik. Wege zur Optimierung des Material- und Informationsflusses. 3. Aufl. München: Vahlen. Wannenwetsch, Helmut (2002): Integrierte Materialwirtschaft und Logistik. Eine Einführung. 1. Aufl. Berlin: Springer. Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 30

31 18 Selbstkontrolle Aufgabe 1: Für die optimale Bestellmenge gibt es mehrere Einflussfaktoren. Welche der folgenden Begriffe gehören zu den Einflussfaktoren der optimalen Bestellmenge? Antworten: Versorgungskosten Lagerhaltungskosten (richtig) Beschaffungskosten (richtig) Entwicklungskosten Finanzvolumen (richtig) Bestellkosten (richtig) Aufgabe 2: Kreuzen die Faktoren an, welche die Beschaffungskosten beeinflussen können! Antworten: Mindermengenzuschlag (richtig) Schwund Fracht (richtig) Skonto (richtig) Rollgeld (richtig) Personalkosten Miete für Lager Zoll (richtig) Verpackung (richtig) Rabatt (richtig) Aufgabe 3: Was versteht man unter Goodwill-Verlusten? Kreuzen Sie die richtige Lösung an: Antworten: Verluste die entstehen weil höherwertige Güter verbilligt verkauft werden müssen. Verluste die entstehen, weil ein Unternehmen gezwungen ist großzügige Rabatte zu geben um konkurrenzfähig zu bleiben. Verluste die aufgrund von vermindertem Auftragseingang entstehen. (richtig) Verluste die entstehen, weil in einem Arbeitskampf keine Einigung erzielt werden kann. Aufgabe 4: Ordnen Sie die untenstehenden Begriffe der richtigen Kostenart zu: Rabatt Verpackung Heizung Abschreibung Beschaffungskosten Beschaffungskosten Lagerhaltungskosten Lagerhaltungskosten Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 31

32 Schwund Veralterung Instandhaltung Mindermengenzuschlag Verderb Lagerhaltungskosten Lagerhaltungskosten Lagerhaltungskosten Beschaffungskosten Lagerhaltungskosten Aufgabe 5: Losgrößeneinheiten: Ordnen Sie die untenstehenden Begriffe der korrekten Einheit zu: LKW Paletten DIN-Kartons Silos Lagerfelder Kg Ries Transportmitteleinheit Verpackungseinheit Verpackungseinheit Lagerraumeinheit Lagerraumeinheit Branchenübliche Bestelleinheit Branchenübliche Bestelleinheit Aufgabe 6: Klassische Losgrößenformel: Markieren Sie die korrekten Aussagen: Antworten: Die Andler sche Losgrößenformel kann nur bei gleichbleibendem Bedarf eingesetzt werden. (richtig) Die Bestellmenge ist optimal, wenn der Einstandspreis und die Lagerkosten minimal sind. Bei der Andler schen Losgrößenformel müssen die Jahresbedarfsmenge, die Bestellkosten und die Lagerhaltungskosten berücksichtigt werden. (richtig) Durch Erweiterungen der Andler schen Losgrößenformel können auch Bedarfsschwankungen berücksichtigt werden. (richtig) Natascha Gasser M6_LO009 Bestimmung der optimalen Bestellmenge Seite 32

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