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1 Der Erste Weltkrieg und die Suche nach Stabilität

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7 Nationalismus Nation ist Objekt von Loyalität und Ergebenheit Nation ist transzendent (übersinnlich), häufig Ersatz für Religion Starkes individuelles Verlangen nach Bindung mit einem großen Ganzen Zusammengehörigkeitsgef rigkeitsgefühl Folge: Menschen mit gemeinsamer Sprache, Kultur und Tradition schließen en sich zusammen und bilden die Basis für ein politisches Gemeinwesen

8 Europäisches Bündnissystem 1882

9 Europäisches Bündnissystem 1914

10 Aufstieg des Kaiserreichs Problem: mitten in Europa Tempo und Umfang des Aufstiegs Militär Demographie Bildung Wirtschaft und Handel

11 Deutsche Weltpolitik Expansion und Kolonien Expansionistische Rhetorik Marinerüsten

12 Schwächen chen und Stärken Aufstieg bedroht mehrere Großmächte gleichzeitig Keine geordnete Regierung Kaiser als oberster Entscheidungsträger ger ist für Amt ungeeignet Marine plant für Krieg gegen England Armee plant für Krieg gegen Frankreich und Russland Wirtschaft will Frieden und Expansion im Balkan

13 Ergebnis Kanzler Theobald v. Bethmann-Hollweg Hollweg: Wir Wir fordern alle heraus, mischen uns in alles ein, und am Ende schwächen chen wir keinen.

14 Kriegsausbruch 1914 Wechselseitige Bedrohung und Wahrnehmung Wettrüsten Antagonistische Bündnissysteme Nationalistische Vorstellungen Unruheherd: : Balkan

15 Kriegsausbruch 1914: Anlass Ermordung des österreichisch-ungarischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajewo Österreich-Ungarn nutzt Gelegenheit,, um Konflikte mit Serbien ein für alle Mal auszuräumen umen Spirale der Mobilmachungen entscheidend ist Geschwindigkeit

16 The Schlieffen Plan

17 Positionen der Großmächte Vereinigte Staaten: : neutral bis April 1917 Japan: besetzt deutsche Kolonien, ansonsten unwichtig für Krieg Italien: zunächst neutral. Frühjahr 1915: Kriegseintritt auf Seiten der Alliierten. Schlecht für Österreich-Ungarn, aber: letztlich schwer zu sagen,, ob für Alliierte von Vorteil Türkei: Kriegseintritt auf Seiten der Mittelmächte chte. Letztlich schwer zu sagen,, ob für Mittelmächte von Vorteil

18 Position von Österreich-Ungarn und Deutschland Ö-U: abhängig von Deutschland, selbst in Fragen von Krieg und Frieden Starke Koalition Vorteil der inneren Linie und Kommunikation

19 Position von Frankreich und Russland Keine territoriale Verbindung, schwierige Kommunikation Keine bzw. schlechte strategische Koordinierung Als Zweierkombination: keine Chance gegen Mittelmächte

20 Position von Großbritannien Entscheidend für Stärke der Alliierten Bis Frühjahr 1916: Landstreitkräfte nicht signifikant Marine: Blockade bewirkt weltwirtschaftliche Isolation Deutschlands

21 Industriell-technologisches technologisches Potential 1914 Deutschland- Österreich- Ungarn Frankreich- Russland + Großbritannien Alliierte Gesamt % industrielle Produktion (global) 19,2% 14.3% +13.6% = 27.9% Energieverbrauch (in Mill. Tonnen Kohleäquivalent quivalent) = Stahlproduktion (in Mill. Tonnen) = 17.1 Industrielles Potential Gesamt Großbritannien in 1900 = 100% = 261.1

22 Warum gewannen die Alliierten den Krieg nicht früher her? Bereiche,, in denen Alliierte stark waren, konnten keinen schnellen Sieg bringen (Blockade, Überlegenheit zur See) Beide Seiten konnten über lange Zeiträume Millionen Männer mobilisieren Deutscher Vorteil: nach Besetzung Nordfrankreichs Kontrolle der Höhen. Abgesehen von Verdun und Offensiven 1918 bleiben Deutsche in der Defensive Timing: Britische Armee ist bis 1916 unbedeutend

23 Patt, Widerstand, Zusammenbruch Russland: überlegener deutscher Gegner, isoliert von Alliierten, bricht 1917 zusammen Italien, Österreich-Ungarn, Frankreich: Zusammenbruch nur durch externe Hilfe verhindert

24 Großbritannien und Deutschland GB: ab 1916: Mobilisierung großer Armeen GB: Überlegenheit zur See zwingt deutsche Hochseeflotte zur Inaktivität GB: Banker der Koalition und Bereitstellung von Ressourcen (Empire und USA) D: große Bevölkerung lkerung, hoher Mobilisierungsgrad; Industrie kann Ersatz-Produkte liefern. D: Plündern der besetzten Gebiete und Erpressung von Neutralen D: U-BooteU sind zeitweilig in Gegenblockade erfolgreich D: insgesamt große Verluste und chronische Vernachlässigung des Agrarsektors

25 Industriell-Technologisches Potential inklusive USA, ohne Russland U.K./U.S./F D/Ö-U % industrielle Produktion (global 1913) Energieverbrauch 1913 (in Millionen Tonnen Kohleäquivalente Stahlproduktion (1913), Millionen Tonnen Industrielles Potential (Gesamt; Großbritannien 1900 = 100)

26 1918: Jahr der Entscheidung Erich Ludendorffs Kalkül: Ostfront ruhig nach Friedensvertrag von Brest-Litovsk, März 1918 Daher: Offensiven an der Westfront und Sieg, bevor Amerikaner kriegsentscheidend werden

27 1918: Deutscher Zusammenbruch Partieller Kollaps der deutschen Wirtschaft Technologische Überlegenheit der Alliierten Gewaltige deutsche Verluste Zusammenbruch Österreich-Ungarns im September 1918 Abdankung des Kaisers und Proklamation der Republik

28 Versailles Woodrow Wilson, Georges Clemenceau, David Lloyd George

29 Der Versailler Vertrag Kleinere territoriale Verluste Entmilitarisierung des Rheinlandes Kriegsschuldparagraph (Art. 231) Reparationen

30 Europe after 1919

31 Instabilität der internationalen Ordnung Nationalstaat und Minderheiten Bevölkerungsverluste lkerungsverluste: insgesamt ca. 60 Millionen Menschen Anhaltende bewaffnete Auseinandersetzungen (Polen, Russland, Armenien, Griechenland, Türkei) Materielle Schäden und Sinken der Produktion von Industrie und Landwirtschaft Internationales Finanzsystem

32 Frankreich: Suche nach Sicherheit und Stabilität

33 Das Problem der Reparationen: der zentrale Aspekt der Diplomatie in den 20er Jahren 1921: Konferenz von London: 132 Milliarden Goldmark 1924: Dawes Plan: geringere Annuitäten ten 1929: Young Plan: noch geringere Annuitäten ten und geringere Gesamtschuld 1931: Hoover Moratorium 1932: Konferenz von Lausanne: Ende der Reparationen

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35 International Financial Transfers

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