Jahresabschluss 2013: Operatives Geschäft auf Vorjahreshöhe

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1 1/5 MEDIENMITTEILUNG Sperrfrist: 12. Februar 2014, 7.00 Uhr Diese Mitteilung wird ausserhalb der Öffnungszeiten der Schweizer Börse (SIX Exchange) verschickt, um den Vorschriften für Ad-hoc-Publizität des Kotierungsreglements der SIX zu genügen. Jahresabschluss 2013: Operatives Geschäft auf Vorjahreshöhe Der ausgewiesene Bruttogewinn beträgt rund 221 Mio. Franken und liegt damit auf Vorjahreshöhe. Sonderfaktoren, wie der Verkauf von Teilen der Hyposwiss, die Ausgleichszahlungen im Zusammenhang mit dem Steuerabkommen mit Grossbritannien sowie vorsichtshalber vorgenommene Rückstellungen im Zusammenhang mit dem US-Programm, führen dazu, dass der Abschluss 2013 nicht mit dem Vorjahr vergleichbar ist. Die beantragte Dividende von 15 Franken bleibt unverändert. Die erwähnten Sonderfaktoren prägen die laufende Rechnung mit insgesamt 49.7 Mio. Franken (nach Berücksichtigung der entsprechenden Steuereffekte), womit der Reingewinn um 42.7 Mio. Franken auf Mio. Franken sinkt. Unter Ausklammerung der Sonderfaktoren wären ein Bruttogewinn und ein Reingewinn leicht über dem Vorjahr erwirtschaftet worden: Es ergäbe sich ein Bruttogewinn von Mio. Franken (+ 1.6%) und ein Reingewinn von Mio. Franken (+ 4.6%). Das operative Ergebnis war damit gut. Das Kerngeschäft ist stabil und die Kosten wurden erneut gesenkt. Sonderfaktoren prägen Ergebnis Die im Juni 2013 bekanntgegebene strategische Entscheidung der St.Galler Kantonalbank, sich weitgehend aus dem grenzüberschreitenden Vermögensverwaltungsgeschäft zurückzuziehen und die entsprechenden Geschäftsteile der Hyposwiss Zürich und Genf zu veräussern, belastet den Reingewinn mit insgesamt 9.6 Mio. Franken (Nettoposition aller Effekte). Ebenso führte der Anteil der Ausgleichszahlung der Schweizer Banken aufgrund des Steuerabkommens zwischen der Schweiz und Grossbritannien zu Rückstellungen von 3.4 Mio. Franken nach Steuern. Diese Rückstellung wurde notwendig, weil weniger britische Bankkunden als erwartet von der Abgeltungssteuer Gebrauch gemacht haben und die Schweizer Banken die bereits geleistete Vorauszahlung sehr wahrscheinlich nicht zurückerhalten werden. Ferner haben das Stammhaus sowie die ehemaligen Tochtergesellschaften Hyposwiss Zürich und die Hyposwiss Genf per Ende 2013 je einzeln entschieden, dass sie sich am US-Programm zur Beilegung des Steuerstreits zwischen der Schweiz und den USA beteiligen werden. Die Teilnahme führt zu erheblichen Kosten für die Analyse der Kundenbestände, die Aufarbeitung der Informationen und die juristische Begleitung. Dafür sowie für allfällige Bussen wurden vorsorgliche Rückstellungen in der Höhe von insgesamt 36.7 Mio. Franken nach Steuern gebildet. Diese betreffen vor allem die Hyposwiss Zürich, welche traditionell über einen höheren Anteil an US-Kunden verfügte, während die Hyposwiss Genf und das Stammhaus zu einem geringeren Teil betroffen sind. Stabiles Kerngeschäft Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft der St.Galler Kantonalbank sank um 7.4 Mio. Franken (-2.4%) auf Mio. Franken. Die Abweichung stammt hauptsächlich aus dem Aktivgeschäft: Trotz der gestiegenen langfristigen Zinssätze erzielten die Hypothekarforderungen weniger Ertrag. Dies ist im Wesentlichen auf fällige Festhypotheken zurückzuführen, welche im Berichtsjahr zu tieferen Konditionen erneuert worden sind. Im Passivgeschäft konnten die Kundenkonditionen bei Spar- und Anlagegeldern nicht im gleichen Masse reduziert werden, um den Rückgang im Aktivgeschäft zu kompensieren. Obwohl das Dispositiv bei der Zinsabsicherung sogar noch leicht verstärkt wurde, liegen die Zinsabsi-

2 Medienmitteilung Jahresabschluss 2013, 12. Februar /5 cherungskosten aufgrund gesunkener Durchschnittsverzinsungen deutlich tiefer als im Vorjahr (-7.4 Mio. Franken). Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft liegt mit Mio. Franken auf Vorjahreshöhe (-0.4 Mio. Franken oder -0.3%), während das Handelsgeschäft wegen eines schwächeren zweiten Halbjahres 2013 und eines sehr guten zweiten Vorjahressemesters deutlich unter dem Vorjahr liegt (-6.7 Mio. Franken oder -14.8%). Ertragsmindernd wirkte die im vierten Quartal erfolgte Übertragung und damit Dekonsolidierung des Osteuropa- und des Lateinamerikageschäftes an die neuen Eigentümer. In der Summe resultierte ein stabiler Betriebsertrag von Mio. Franken (-12.8 Mio. Franken oder -2.6%). Personal- und Sachaufwand im Gleichschritt gesenkt Sowohl die Personalkosten wie auch die Sachkosten waren im Geschäftsjahr 2013 rückläufig, wodurch ein um 11.7 Mio. Franken oder 4.2% tieferer Geschäftsaufwand von Mio. Franken resultierte. Der Personalaufwand sank um 2.2 Mio. Franken (-1.2%) auf Mio. Franken, was im Wesentlichen auf tiefere variable Entschädigungen zurückzuführen ist. Ebenfalls unter dem Vorjahreswert liegt der Sachaufwand, welcher um 9.5 Mio. Franken (-9.0%) auf 96.3 Mio. Franken deutlich gesenkt wurde. Die grössten Einsparungen konnten dabei bei den IT-Kosten realisiert werden. Diese erfreulichen Werte wurden trotz der gestiegenen Aufwände im Zusammenhang mit der verstärkten Regulierung und mit der Strategieanpassung erzielt. Die hohe Effizienz und Produktivität der St.Galler Kantonalbank zeigt sich überdies in einer weiterhin tiefen Kosten-Ertrags-Relation von 57.4%. Solides Wachstum bei den Kundenausleihungen erwartungsgemässe Abflüsse bei den Verwalteten Vermögen Die Kundenausleihungen legten im Jahr 2013 weiterhin zu (+682 Mio. Franken oder 3.1%), wobei das Volumen an Neugeschäften nicht im gleichen Masse wie im Vorjahr anstieg. Bei unverändert risikobewusster Kreditpolitik wuchsen dabei die Hypothekarforderungen um Mio. Franken oder 4.5% an. Bei den Verwalteten Vermögen, welche um 5.4% oder 2.1 Mia. Franken zurückgingen, machte sich erwartungsgemäss der Verkauf des Osteuropa- und Lateinamerika-Geschäfts der Hyposwiss Zürich sowie die geänderten Rahmenbedingungen im grenzüberschreitenden Vermögensverwaltungsgeschäft bemerkbar. Vor diesem Hintergrund entwickelten sich die Verwalteten Vermögen zufriedenstellend. Kreditrisiken im Griff Die Bildung von Rückstellungen für Kreditrisiken befindet sich weiterhin auf einem historischen Tiefststand von 2.5 Mio. Franken, welches die unverändert hohe Qualität des Kreditportfolios der St.Galler Kantonalbank widerspiegelt. Solide Kapitalisierung Mit einem Eigenkapital von 2.0 Mia. Franken verfügt die St.Galler Kantonalbank über einen hohen Eigenmittelüberdeckungsgrad von 99.9 % und ist damit auch nach der vom Bundesrat beschlossenen Erhöhung des antizyklischen Kapitalpuffers für Wohnbauhypotheken von 1% auf 2% gut kapitalisiert. Unveränderte Dividende von 15 Franken pro Aktie In Anbetracht des soliden operativen Ergebnisses schlägt der Verwaltungsrat den Aktionärinnen und Aktionären an der ordentlichen Generalversammlung vom 30. April 2014 eine unveränderte Dividende von 15 Franken pro Aktie vor. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 76.9 % bezogen auf den Konzerngewinn und einer Dividendenrendite von 4.3% bezogen auf den Jahresendkurs von 348 Franken.

3 Medienmitteilung Jahresabschluss 2013, 12. Februar / Millionen Franken für Kanton St.Gallen Mit der beantragten Ausschüttung, der Abgeltung für die Staatsgarantie und den Kantonssteuern erhält der Mehrheitsaktionär Kanton St.Gallen dieses Jahr von der St.Galler Kantonalbank rund 63.5 Millionen Franken. Ausblick 2014 Aufgrund der wegfallenden Sonderfaktoren, welche im Geschäftsjahr 2013 den Konzerngewinn belastet haben, rechnet die Bank für das Geschäftsjahr 2014 mit einem Reingewinn in etwa im Rahmen des Geschäftsjahres In dieser Prognose ist die Dekonsolidierung der verkauften Einheiten berücksichtigt.

4 Medienmitteilung Jahresabschluss 2013, 12. Februar /5 Kennzahlen 2013 (in CHF Mio.) 2013 ( ) 2012 ( ) Veränderung Bruttogewinn % +1.6% Betriebsergebnis % + 5.2% Konzerngewinn % % Bilanzsumme % Kundenausleihungen % Verwaltete Vermögen % Net New Money Eigenkapital 1'962 1' % Kernkapitalquote (CET1-Quote) % 12.6 % % Mitarbeitende (umgerechnet auf Vollzeitstellen) 1' '315 1' % -1.6 % Detaillierte Kennzahlen: (Ihre SGKB -> Medien/Investoren) Aktionärsbrief: (Ihre SGKB -> Berichte) 1 Verwaltete Vermögen = Kundengelder (Verpflichtungen gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform, übrige Verpflichtungen gegenüber Kunden und Kassenobligationen) sowie Depotvermögen (Assets under Management). Nicht enthalten sind Custody Assets (= Vermögenswerte, die lediglich zu Transaktions- und Aufbewahrungszwecken gehalten werden und für welche die Bank keine Beratung zu den Anlagemöglichkeiten anbietet). 2 Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1 bzw. CET1-Quote) = Kernkapital im Verhältnis zu den gemäss den Eigenmittelvorschriften risikogewichteten Aktiven

5 Medienmitteilung Jahresabschluss 2013, 12. Februar /5 Kontakt für Medien: Simon Netzle Medienstelle St.Galler Kantonalbank St. Leonhardstrasse St. Gallen Kontakt für Investoren und Analysten: Dr. Cornelia Gut-Villa / Dr. Thomas Riklin Investor Relations St.Galler Kantonalbank St. Leonhardstrasse St.Gallen Die St.Galler Kantonalbank Gruppe wurde 1868 gegründet und ist seit 2001 an der Börse SIX kotiert. Der Kanton St. Gallen hält als Mehrheitsaktionär 54.8% des Aktienkapitals. Das Stammhaus St.Galler Kantonalbank bietet als Universalbank seinen Kunden in den Kantonen St. Gallen und Appenzell Ausserrhoden die gesamte Palette von Finanzdienstleistungen. Darüber hinaus übernimmt die St.Galler Kantonalbank als Arbeitgeber, Steuerzahler und Sponsoringpartner Verantwortung für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung der Region. Am 31. Dezember 2013 beschäftigte der Konzern insgesamt 1306 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Stammhaus besitzt Staatsgarantie und das Aa1-Rating von Moody's. Weitere Informationen: (Ihre SGKB)

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