10. Fachkonferenz in Baden-Baden

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1 10. Fachkonferenz in Baden-Baden 23. bis 25. Juni 2008 Hartmut Schmidgall Dipl. Wirtschaftsinformatiker Leiter IT Produktion Druck- und Nachbearbeitung (IPN) W&W Informatik GmbH Im Tambour Ludwigsburg Titel des Referats: Einführung eines PPS Systems bei der W&W Informatik Kurzinhalt des Referats: Darstellung der Funktionen eines PPS System (Produktions Planungs- und Steuerungssystem im Druck- und Versandzentrum) Was war die Motivation zur Einführung Wie stellte sich der Projektverlauf dar Wie gestalten sich die heutigen Prozesse Die Workflow Unterstützung durch das System Nutzen (qualitativ und quantitativ) der daraus gezogen wurde Live Demo Kurzbiographie: Hartmut Schmidgall Versandleiter in einem mittelständischen Werkzeug- und Maschinenbauunternehmen Wechsel in die EDV Abteilung als Organisator / Schwerpunkt: Logistik Aufbau der Abteilung Individuelle Datenverarbeitung in einem Print Medien Systemhaus Leiter Service Level Management bei der Württembergischen Versicherung seit 2004 Leiter IT Produktion Druck- und Nachbearbeitung

2 DOXNET 2008 in Baden-Baden W&W Informatik GmbH Einführung eines PPS Systems im Druck- und Versandzentrum der W&W Informatik GmbH Hartmut Schmidgall Leiter IT Produktion Druck- und Nachbereitung (IPN)

3 Aktionärsstruktur: Wüstenrot Holding AG als Ankeraktionär der W&W AG Wüstenrot Wüstenrot Stiftung Stiftung 100,0% Gemeinnützige Stiftung Schwerpunkt liegt auf dem Gebiet Planen, Bauen & Wohnen, aufgefächert in die Bereiche Wissenschaft & Forschung, Bildung & Erziehung sowie in das Denkmalprogramm. Wüstenrot Wüstenrot Holding Holding AG AG 69,7% W&W W&W AG AG Weitere Aktionäre: 9,9% Landesbank Baden-Württemberg 7,5% UniCredito Italiano S.p.A. 4,9% Swiss Re Germany AG 8,0% Streubesitz Seite 2

4 Die W&W-Gruppe der Vorsorgespezialist: Vermögensbildung, Wohneigentum, finanzielle Absicherung und Risikoschutz W&W AG Strategische Management-Holding Geschäftsfeld Bausparen / Bank Geschäftsfeld Versicherung Bausparen Bank Schaden-/Unfallversicherung Personenversicherung Wüstenrot Bausparkasse AG Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank Württembergische Versicherung AG Karlsruher Versicherung AG Württembergische Lebensversicherung AG Allgemeine Rentenanstalt Pensionskasse AG Karlsruher Lebensversicherung AG Württembergische Krankenversicherung AG Service-Funktionen: W&W Asset Management GmbH W&W Informatik GmbH W&W Service GmbH Seite 3

5 Ausgangssituation für die W&W Informatik GmbH W&W AG Strategische Management - Holding W&W Informatik GmbH Geschäftsfeld Bausparen / Bank Geschäftsfeld Versicherung Bausparen Bank Schaden-/ versicherung Schaden-/ Unfallversicherung Personenversicherung IT IT IT IT Informatik Seite 4

6 Organisationsstruktur der W&W Informatik GmbH Geschäftsführung W&W Informatik GmbH Kernleistungsfunktionen Anwendungsentwicklung Kernleistungsfunktionen Betrieb Versicherung Bank & Bausparen IT Produktion IT Support & Service Vertrieb Übergreifende Systeme IT Systemtechnik IT-Governance IT Portfolio-Mgmt IT Leistungssteuerung IT Architektur Test- & Qualitäts-Mgmt Kunden-/Anforderungsmanagement Versicherung + Konzern Bank/Bauspar & Asset-Mgmt Release-Mgmt Unternehmenssteuerung Security & Audit HR/Ausbildung Rechnungswesen Controlling Seite 5

7 Kennzahlen der W&W Informatik GmbH Die W&W Informatik in Zahlen (2007) Anzahl Großrechner 2 Rechenleistung Großrechner MIPS Einzeltransaktionen pro Tag 4,1 Mio. Anzahl Server Windows AIX Sonstige Anzahl Clients Anzahl Mitarbeiter 806,6 Seite 6

8 Kennzahlen des Druck- und Versandzentrums (IPN) IPN in Zahlen (2007) Anzahl Druckseiten Anzahl Sendungen (C6 und C4) Porto Ca. 240 Mio Druckseiten ca. 23 Mio Sendungen ca. 16 Mio / p.a. Mitarbeiter 29 Seite 7

9 Motivation Die Projektentscheidung für docusuite entstand aus verschiedensten Anforderungen: Dem operativen Bereich: - Zu wissen Was Wann Wie zu laufen hat. - Genaue Arbeitsanweisungen zu bekommen. - Den aktuellen Produktionsstatus jederzeit abrufen zu können. Dem leitenden Bereich: - Zu wissen was tun die Kunden überhaupt: Jobdokumentation - Diese bietet eine weitere Grundlage für: -- K-Fall Absicherung -- Migrationen -- Umstellungen -- Analysen Dem technischen Bereich: - Reporting und Kennzahlen Seite 8

10 Projektinitiierung docusuite startete im Jahr 2006: Projekt Kickoff im September 2006: - Workshops mit den Projektbeteiligten fanden statt: - HOST Entwicklung - Arbeitsvorbereitung - Datenbank- und Applikationsadministratoren - Produktion - Es musste eine Jobdokumentation erstellt werden. - Alles verfügbaren Informationen mussten gesammelt und strukturiert werden Seite 9

11 Projektverlauf Meilensteine im docusuite Projekt: Stammdatenbildung : - Von September bis Dezember wurden die Stammdaten für die Jobdokumentation aufgebaut und strukturiert. Jobdokumentationen : - Von Dezember bis Februar wurden die Jobdokumentation erstellt. Einweisung / Schulung: - von März bis Mai wurden die Einweisungen und Schulungen der Mitarbeiter durchgeführt Produktionsstart: - Produktionsstart war der Seite 10

12 Funktionserweiterungen Funktionserweiterungen (November 2006 März 2007) Implementierung von erweiterten Funktionsansprüchen. Einige Features hieraus sind: - Stammdaten und Verarbeitung für den Listendruck (unbeaufsichtigter Druck von Listendaten) -Versandkonsolidierung als neue Produktionsphase - JES2, REXX und SMF Schnittstellen im docuservice - Unterstützung des automatischen Import-Daten-Downloads vom HOST per FTP - TOBW Schnittstelle (Export-Schnittstelle) Seite 11

13 Schnittstellen Details Seite 12

14 Funktionserweiterungen Funktionserweiterungen (April 2007 August/September 2007) - Erweiterung durch eine Maschinensteuerungs-Schnittstelle im Rahmen des JESPLEX-Projektes (Druckersteuerung). Produktneuentwicklung docusavant (Dezember 2007 Februar 2008) Erstellung eines neuen Produkts zur Produktionsplanung und -steuerung. docusavant und docusuite interagieren gemeinsam und können den Bereich der Produktionsbegleitung (docusuite) und Produktionsplanung (docusavant) abdecken. Seite 13

15 Szenario in IPN Die Basis bildet die Dokumentation Prod. Leiter.xls -Dokumentation in Excel -Grad der Vollständigkeit ca. 60% -Ganzheitliche aber oberflächliche Betrachtung Operator.doc.doc -Dokumentation in Word oder handschriftlich -Grad der Vollständigkeit Bedürfnisbezogen -Bereichs- oder Maschinenbezogene Betrachtung Versand.doc.txt.txt -Kaum Dokumentation -Biologisches Wissen -Operatorbezogene Betrachtung Seite 14

16 Basis für das System Primäres Ziel war die Dokumentation der Prod.parameter Prod. Leiter Druck Produktionsparameter.xls Operator.doc.doc Versand Datenbank docusuitedb Kuvertierung Produktionsparameter Man. Verarb. Produktionsparameter.doc.txt.txt Unterschiedlichste Dokumentationsformen vereinheitlichen und in einer Datenbank zentral zur Verfügung stellen Versand Produktionsparameter Seite 15

17 Aktuelle Kennzahlen Im Einsatz seit: Dokumentierte Jobs aus Datenaufbereitung (Offiziell) Anfang docusavant Eingangserfassung Jobs aus DA Erfasste Vorgangsdaten Eingangserfassung Listen (ohne DA) Varianten der Listen Erfasste Qualitätskontrollen User 35 Seite 16

18 Dokumentation Die Produktionsparameter der Produktionsphasen bilden den Gesamtprozess ab docushape Dokumentation der Stammdaten im Druck- und Versandzentrum IT Druck Kuvertierung Versand INFO: -Aufbereitung -Name -Console/System -Spezifika INFO: -Druckverfahren -Maschine -Setup -Material -Spezifika INFO: -Kuvertierverfahren -Maschine -Applikation -Material -Kanäle -Spezifika INFO: -Versandtermin -Versandart -Produkt -Dienstleister -Verarbeitungsspez. Prozesslogik: - Kanäle - Ausgabestapel usw. Seite 17

19 Workflow Standardprozesse müssen gebildet und eingehalten werden. Bei der Joberstellung (Datenaufbereitung) wird: - Grundlogiken aufgebaut - Parameter wie Sysout und Form festgelegt - im Druck werden der Druckertyp, Druckverfahren, Material vorgegeben Erstellung und oder Änderungen JCL in.txt Neue Jobs Dokumentation Dokumentation Produktion Seite 18

20 Prozess in IPN Mengen und Zeiten Seite 19

21 schematischer Ablauf Seite 20

22 Zusammenfassung Nutzen für IPN Quantitativer Nutzen Reduktion des Aufwands für handschriftliche und elektronische Erfassung der Protokolle (MDE / BDE) Reduktion des Aufwands für Reklamationsbearbeitung Entfall der Aufwände für Einrichtung einer Datenbank zur Auswertung Qualitativer Nutzen Jobdokumentation vollständig und zentral Übergabe der Produktion im K-Fall vereinfacht verbessertes Qualitätsmanagement verbesserte Produktionssteuerung Recherchemöglichkeit im Reklamationsfall transparente Kapazitätsplanung Hardware- und Kapazitätsplanung transparent Reporting von Service Levels möglich Seite 21

23 LiveDemo Das Programm... Seite 22

24 Fragen Seite 23

25 Doxnet 2008 in Baden- Baden, Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! W&W Informatik GmbH IT Produktion Druck- und Nachbereitung (IPN) Hartmut Schmidgall Ludwigsburg Telefon: Telefax: Internet: Seite 24

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