Konkretisierung des Komplementaritätsprinzips des Internationalen Strafgerichtshofs

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1 ST. Galler STudIen zum InTernaTIonalen recht (SGIr) Band 39 Herausgegeben von Prof. Dr. iur. Ivo Schwander Prof. Dr. iur. Kerstin Odendahl Prof. Dr. iur. et lic. rer. pol. Anne van Aaken Steve Tharakan Dr. rer. publ. HSG Konkretisierung des Komplementaritätsprinzips des Internationalen Strafgerichtshofs

2 VII Inhaltsübersicht Zusammenfassung...XV Summary...XVI Abkürzungsverzeichnis...XVII Einleitung...1 I. Problemstellung... 1 II. Gang der Untersuchung... 3 Kapitel 1:Komplementaritätsbegriff...5 I. Begriffsbestimmung... 5 II. Pflicht der Vertragsstaaten zur Strafverfolgung?... 8 Kapitel 2:Zur Auslegung des Rom-Statuts...21 I. Rechtsquellen II. WÜV III. Völkerstrafrechtsspezifische Auslegung Kapitel 3:Gerichtsbarkeit...33 I. Keine universelle Gerichtsbarkeit II. Ratione personae III. Ratione materiae IV. Ratione temporis V. Auslösemechanismen Kapitel 4:Zulässigkeitsprüfung...87 I. Kompetenz-Kompetenz II. Staaten im Sinne von Art. 17 IStGH-Statut III. Bedeutung der Sache IV. Ernsthaftigkeit V. Bedeutung von Art. 17 Abs. 2und 3IStGH-Statut VI. Mangelnder Wille VII. Unvermögen

3 VIII Inhaltsübersicht VIII. Untätigkeit des Staates IX. Ne bis in idem X. Genügende Schwere der Sache XI. Wann erfolgt die Zulässigkeitsprüfung? Kapitel 5:Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse Anhang Literaturverzeichnis Verzeichnis von Dokumenten und Entscheiden

4 IX Inhaltsverzeichnis Zusammenfassung...XV Summary...XVI Abkürzungsverzeichnis...XVII Einleitung...1 I. Problemstellung... 1 II. Gang der Untersuchung... 3 Kapitel 1:Komplementaritätsbegriff...5 I. Begriffsbestimmung... 5 II. Pflicht der Vertragsstaaten zur Strafverfolgung? Verträge a) Völkermord b) Kriegsverbrechen c) Folter d) Verbrechen gegen die Menschlichkeit Exkurs: Völkergewohnheitsrecht Auffassung des Gerichtshofs Ergebnis Kapitel 2: Zur Auslegung des Rom-Statuts...21 I. Rechtsquellen II. WÜV Grammatikalische Auslegung Systematische Auslegung Teleologische Auslegung Historische Auslegung Sprachen III. Völkerstrafrechtsspezifische Auslegung Kapitel 3: Gerichtsbarkeit...33 I. Keine universelle Gerichtsbarkeit II. Ratione personae III. Ratione materiae IV. Ratione temporis... 36

5 X Inhaltsverzeichnis V. Auslösemechanismen Staatenüberweisung a) Voraussetzungen aa) Situation (a) Einschränkung ratione personae (b) Einschränkung ratione materiae (c) Einschränkung ratione temporis (aa) Anlehnung andie Praxis desun-sicherheitsrates (bb) Autonome Auslegung (cc) Rechtspraxis IStGH (dd) Ergebnis (d) Einschränkung ratione loci (e) Ergebnis (aa) Bedeutung (bb) Staat...56 (cc) Ankläger bb) Vertragsstaat b) Staateneigenüberweisung c) Überweisung zurückziehen? Überweisung durch den UN-Sicherheitsrat a) Voraussetzungen für die Überweisung aa) Feststellung einer Bedrohung oder eines Bruchs des Friedens oder einer Angriffshandlung bb) Geeignete Massnahme cc) Situation b) Voraussetzungen für die Ausübung der Gerichtsbarkeit c) Kosten d) Aussetzungsrecht e) Ergebnis Ermittlung aus eigener Initiative des Anklägers a) Ermittlung ist nicht gleich Ermittlung...81 aa) Vorprüfung bb) Vorermittlung cc) Ermittlung b) Hinreichende Grundlage c) Genehmigung durch die Vorverfahrenskammer... 83

6 Inhaltsverzeichnis XI Kapitel 4:Zulässigkeitsprüfung...87 I. Kompetenz-Kompetenz II. Staaten im Sinne von Art. 17 IStGH-Statut III. Bedeutung der Sache Begriffsbestimmung a) IStGH-Statut b) Lubanga-Fall c) Anwendung in der Darfur-Situation Verhalten Bewertung IV. Ernsthaftigkeit V. Bedeutung von Art. 17 Abs. 2und 3IStGH-Statut VI. Mangelnder Wille Vorhandenes Verfahren Konkreter Fall Abschliessende Auflistung der Kriterien Auswahl der Beweisquellen Nationale Bestrebungen des Sudans Internationale Verfahrensgrundsätze Verfahren zumschutz der Person (Scheinverfahren) a) Zeitpunkt der Verfahrenseinleitung b) Gesamter Staatsapparat Verfahren mit ungerechtfertigter Verzögerung Verfahren nicht unabhängig oder unparteiisch VII. Unvermögen Vorhandenes Verfahren Konkreter Fall Völliger oder weitgehender Zusammenbruch des innerstaatlichen Justizsystems Mangelnde Verfügbarkeit des innerstaatlichen Justizsystems a) Kein strafbares Verhalten b) Gewöhnliche Verbrechen c) Exkurs: Amnestiegesetz VIII. Untätigkeit des Staates Eigene Zulässigkeitsvoraussetzung Problematik bei Staateneigenüberweisungen a) Konformität mit dem Rom-Statut

7 XII Inhaltsverzeichnis aa) Grammatikalische Auslegung bb) Systematische Auslegung (a) (b) (c) Fall 1: Staat aktiv und kein völliger oder weitgehender Zusammenbruch undkeine mangelndeverfügbarkeitdes innerstaatlichen Justizsystems138 Fall 2: Staat aktiv oderinaktiv undvölliger oder weitgehender Zusammenbruch odermangelnde Verfügbarkeit desinnerstaatlichen Justizsystems Fall 3: Staat inaktiv undkeinvölliger oderweitgehender Zusammenbruch undkeine mangelndeverfügbarkeitdes innerstaatlichen Justizsystems140 (d) Ergebnis cc) Teleologische Auslegung dd) Historische Auslegung ee) Ergebnis b) Bewertung aa) Vorteile bb) Risiken (a) Ressourcen (b) Politisches Mittel c) Lösungsvorschlag Letztmöglicher Zeitpunkt fürdie staatliche Tätigkeit a) Art. 19 Abs. 4IStGH-Statut b) Arbeitsteilung: Staat und Gerichtshof c) Rechtspraxis aa) UN-Tribunale bb) IStGH d) Ergebnis IX. Ne bis in idem Ausprägung Relevante Gerichte Idem a) Verhalten b) Gewöhnliche Verbrechen Ausnahmen Ergebnis X. Genügende Schwere der Sache Situation Verbrechen Sache

8 Inhaltsverzeichnis XIII a) Verhalten aa) Systematisch oder grosser Umfang bb) Gesellschaftliche Alarmierung b) Person aa) bb) Rang und Rolle der Person: most senior and most responsible 172 (a) Nur Hauptverantwortliche? (b) Nur Ranghöchste hauptverantwortlich? (c) Pflicht oder Ermessen? Rolle der staatlichen Einheit, Organisation oder bewaffneten Gruppe cc) Abschreckungswirkung Ergebnis XI. Wann erfolgt die Zulässigkeitsprüfung? Verfahrensstadium a) Verfahrenseinleitungproprio motu b) Anfechtung nach Art. 18 IStGH-Statut c) Einleitung einer Ermittlung oder Strafverfolgung d) Ausstellung eines Haftbefehls oder einer Vorladung e) Anklagebestätigung f) Anfechtung nach Art. 19 IStGH-Statut Aussetzung der Zulässigkeitsprüfung? a) Staateneigenüberweisung b) Überweisung durch den UN-Sicherheitsrat aa) Klärung durch das IStGH-Statut (a) Art. 18 IStGH-Statut (b) Art. 19 IStGH-Statut (c) Art. 53 IStGH-Statut (d) Zwischenergebnis bb) Klärung durch die UN-Charta: Art. 25 und Art. 103UN-Charta 198 (a) Keine Ausübungspflicht desgerichtshofs (b) Ausübungspflicht der Staaten cc) Rechtspraxis IStGH dd) Ergebnis Kapitel 5: Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse Anhang I. Situationen vor dem IStGH II. Auszug IStGH-Statut

9 XIV Inhaltsverzeichnis III. Draft proposal for amendments of the Rome Statute Literaturverzeichnis Verzeichnisvon Dokumenten und Entscheiden...247

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