01/2015. Made in FD. Berufliche Bildung lohnt! Gesund arbeiten in FD. Die Messerschmiede Kubesch verbindet Technik mit Tradition

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1 01/2015 Made in FD Die Messerschmiede Kubesch verbindet Technik mit Tradition Berufliche Bildung lohnt! Zwei bundesbeste Azubis kommen aus der Region Gesund arbeiten in FD IHK-Prädikat für die Edag Engineering AG

2 STROM ERDGAS TRINKWASSER WÄRME BREITBAND RhönEnergie 100% ICH ökologisch FÜR NATURFREUNDE Unsere Öko-Tarife für Strom und Gas: Leisten Sie Ihren Beitrag zum Klima- schutz und wechseln Sie jetzt! Servicegeprüft Mein Versorger.

3 Editorial Die vierte Revolution Foto: privat In den nächsten zwei Jahren wird Wirtschaft digital. Grenzenlos. Chancenreich. ein Schwerpunktthema der IHK-Organisation. Und ich gebe es unumwunden zu: Die intelligente, digitale Verknüpfung von Mensch, Maschine und Internet, genannt Industrie 4.0, gehört zu meinen Lieblingsthemen. Ganz neu ist das Thema übrigens nicht. Ingenieure arbeiten bereits seit vielen Jahren mit Hochdruck an der Vernetzung, und für viele Unternehmen ist Industrie 4.0 bereits Realität. Aber ich sehe hier noch viel Potenzial, denn Unternehmen haben nicht nur die Chance, ihre Produktion zu optimieren, sondern auch neue Geschäftsfelder zu entwickeln. Davon profitieren besonders Anlagenbau, Automobilindustrie und Zulieferer, die immer schneller und individueller auf Kundenwünsche reagieren müssen, und das bei gleichbleibender Qualität. IHK-Präsident Bernhard Juchheim Kurz, die vierte industrielle Revolution ist ein Zukunftsthema sowohl für die gesamte deutsche Wirtschaft als auch für die Region. Es geht darum, die Produktion langfristig wettbewerbsfähig zu erhalten. Voraussetzung dafür sind gemeinsame Standards, damit Maschinen miteinander kommunizieren können. Seit zwei Jahren diskutieren namhafte Unternehmen gemeinsam mit den Branchenverbänden Bitkom, VMDA und ZVEI darüber, wie das gelingen kann. Um den Anschluss an China und die USA nicht zu verlieren, müssen wir mutig und beherzt handeln. Die Anwenderindustrie befindet sich in einem Wandlungsprozess, der gemeinsam mit der IT-Branche bewältigt werden muss. Apropos IT-Branche: Überall dort, wo sich Chancen bieten, lauern natürlich auch Gefahren. Gerade der Mittelstand unterschätzt die Risiken noch häufig. In dieser Ausgabe haben wir daher wertvolle Empfehlungen für Ihre IT-Sicherheit zusammengestellt. Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen viel Erfolg, unternehmerischen Mut, Kreativität, Freude und das notwendige Quäntchen Glück bei der Umsetzung Ihrer Projekte. Im vergangenen Jahr haben Sie uns mit Rat und Tat, mit Kritik und Anregungen unterstützt und beraten. Ich wünsche mir, dass das auch in Zukunft so bleibt und freue mich auf die weitere konstruktive Zusammenarbeit mit Ihnen. Ihr Bernhard Juchheim Wirtschaft Region Fulda 01/2015 1

4 14 Schwerpunkt: Wirtschaft digital. Grenzenlos. Chancenreich. Die vierte industrielle Revolution ist ein Zukunftsthema für die Region. Auch das Titelfoto, das mit einer Drohne fotografiert wurde, ist ein Ergebnis der neuen Möglichkeiten. Titel: Fotodesign Rammler Inhalt Editorial 1 Die vierte Revolution Aus den Betrieben 3 Rund um die Unternehmen der Region Regionalwirtschaft 11 Markenkampagne Region Fulda Gründerabend im ITZ Foto: Kubesch Serie: Made in FD Vorgestellt: die Messerschmiede Kubesch Schwerpunkt: Wirtschaft digital. Grenzenlos. Chancenreich. 14 Industrie 4.0 Chancen für die Region 16 Drei Fragen zu Daheim und Dabei Forum für mehr Lebensqualität in der Region Serie: Made in FD Die Messerschmiede Kubesch aus Fulda verbindet Tradition und Technik. 18 Tipps rund um den Datenschutz Die vernetzte Produktion stellt hohe Forderungen an die IT-Sicherheit Wirtschaftsjunioren 20 Treffen der Generationen und WJ-Lounge Thorsten Vogt ist neuer Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Fulda Foto: privat 26 Aus der IHK-Arbeit 13 Eine echte Erfolgsgeschichte Die IHK Fulda ist jetzt Trägerin des Projektes Netzwerk Schulen 26 Berufliche Bildung lohnt! Zwei Super-Azubis 2014 kommen aus Fulda 28 Die Mitarbeiter begeistern IHK-Prädikat Gesund arbeiten in FD für die Edag Engineering AG Berufliche Bildung lohnt! Zwei Super-Azubis wurden bei der Bundesbestenehrung in Berlin geehrt. Foto: Edag Die Mitarbeiter begeistern Die Edag Engineering AG wurde mit dem IHK-Prädikat Gesund arbeiten in FD ausgezeichnet Prüfungen 2015 Abschlussprüfungen Sommer Schriftliche Prüfungstermine Service 21 Verlagsadvertorial: Umwelt, Erneuerbare Energien, Recycling und Entsorgung 25 Neues aus Berlin und Brüssel 29 Veranstaltungskalender 32 Kurznachrichten 36 Arbeitsjubiläen 38 Amtliche Bekanntmachungen 38 - Bilanz der IHK Fulda zum 31. Dezember Erfolgsrechnung der IHK Fulda für das Geschäftsjahr Lagebericht der IHK Fulda 41 - Nachtrags Wirtschaftssatzung für das Wirtschaftsjahr Wirtschaftssatzung für das Geschäftsjahr Erfolgsplan 43 - Beitragsordnung 45 Handelsregister 48 Zum Schluss 48 Impressum 48 WRF: Schwerpunktthema Beilagen: Schöne Aussicht, Autohaus Atzert-Weber

5 Personalien Bildungsunternehmen Dr. Jordan Professor Dr. Lothar Jordan im BBA-Vorsitz bestätigt Juchheim Börner Reiner Dräger kommt für Martin Heinisch Solida Alexander Heim zum Wirtschaftsprüfer bestellt Foto: IHK Fulda. In der konstituierenden Sitzung des Berufsbildungsausschusses (BBA) der IHK Fulda im November ist Professor Dr. Lothar Jordan einstimmig zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt worden. Der Ausschuss setzt sich aus Vertretern von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Beauftragten der berufsbildenden Schulen zusammen. Den Vorsitz übernehmen die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter im Wechsel. Jedes Mitglied im Ausschuss wird für vier Jahre vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung berufen. Stadt Fulda Daniel Schreiner ist neuer Stadtbaurat Foto: Stadt Fulda Professor Dr. Lothar Jordan Daniel Schreiner Fulda. Seit dem 1. Januar ist Daniel Schreiner neuer Stadtbaurat in Fulda. Er folgt auf Cornelia Zuschke, die nach 21 Jahren bei der Stadt Fulda davon 14 Jahre als Baurätin im vergangenen Jahr als Baudezernentin nach Darmstadt wechselte. Daniel Schreiner ist gebürtiger Fuldaer. Der 37-Jährige besuchte die Winfriedschule und studierte anschließend Architektur in Stuttgart. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit der Entwicklung der südlichen Fuldaer Innenstadt. Nach seiner Tätigkeit für das Fuldaer Büro Reith und Wehner war der zweifache Vater als Bauoberrat bei der Oberfinanzdirektion Frankfurt beschäftigt. Reiner Dräger (li.) und Martin Heinisch Fulda. Reiner Dräger (48) ist neuer Geschäftsführer der Juchheim Börner GmbH. Er tritt die Nachfolge von Martin Heinisch (50) an, der das Unternehmen zum Jahreswechsel auf eigenen Wunsch verlassen hat, um seine Eltern zu pflegen. In einer bewegenden Abschiedsfeier wurde die erfolgreiche Arbeit des scheidenden Geschäftsführers gewürdigt. Heinisch kam 1996 als Organisationsleiter zu Juchheim Börner und wurde im Jahr 2002 Geschäftsführer. Der Ingenieur führte die EDVgestützte Fertigung ein, die das Werk zum Vorreiter der Branche machte. Sein Nachfolger Reiner Dräger ist seit zwölf Jahren Vertriebschef des Unternehmens. Als Geschäftsführer übernimmt er unter anderem die Gesamtverantwortung für die wirtschaftliche, personelle und die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Hit Radio FFH Regionalstudio Fulda unter neuer Leitung Foto: Radio FFH Fulda. Im November 2014 hat Olaf Brinkmann die Leitung des FFH-Studios Osthessen mit Sitz in Fulda übernommen. Der 37-Jährige tritt die Nachfolge von Sarah Maxen an. Brinkmann startete seine Radio-Karriere bei Radio Salü in Saarbrücken. Studiert hat er Soziologie, Medienwissenschaften und Medienpädagogik in Marburg. Zuletzt arbeitete Brinkmann als Redakteur und Newsanchor bei SWR3 in Baden-Baden. Für die neue Aufgabe ist der 37-Jährige mit seiner Frau und seinen zwei Kindern nach Fulda gezogen. Fotos: Juchheim Olaf Brinkmann Foto: Solida Neuhof. Alexander Heim wurde im Dezember von der Wirtschaftsprüferkammer zum Wirtschaftsprüfer bestellt. Der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater studierte nach seinem Abitur am Domgymnasium Fulda Wirtschaftswissenschaften in Marburg und Pennsylvania (USA) und schloss sein Studium als Diplom- Kaufmann ab. Anschließend war er bei der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Frankfurt und Hannover als Prüfungsleiter und Steuerberater tätig. Seit Oktober 2014 ist Alexnder Heim Geschäftsführer der Solida Steuerberatungsgesellschaft mbh in Neuhof. Edag Alexander Heim Werner Kropsbauer rückt in den Aufsichtsrat auf Foto: Edag Werner Kropsbauer Wiesbaden, Fulda. Werner Kropsbauer ist am 1. Januar in den Aufsichtsrat der Edag Engineering AG aufgerückt. Der 61-jährige Manager hat im vergangenen Jahr als CEO des Unternehmens den Integrationsprozess von der ehemaligen Edag GmbH & Co. KGaA mit der Rücker GmbH gestaltet. Das neu formierte Unternehmen beschäftigt weltweit aktuell über 8000 Mitarbeiter. Ebenfalls seit Jahresbeginn hat Jörg Ohlsen, der seit 2008 als Geschäftsführer und seit Juli 2014 als Vorstand der EDAG tätig ist, die Funktion des Vorstandssprechers und CEO übernommen. Der Diplom Ingenieur leitet das Unternehmen gemeinsam mit Harald Poeschke (COO) und Jürgen Vogt (CFO). Wirtschaft Region Fulda 01/2015 3

6 ANZEIGE Vermögen professionell von Experten managen lassen Wer seine berufliche Existenz in die eigenen Hände nimmt, trägt eine große Verantwortung. Unternehmer, Freiberufler sowie Handel und Gewerbetreibende müssen neben ihrer eigentlichen Geschäftstätigkeit viele weitere Aspekte im Auge behalten, um langfristig wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Betriebsplanung, Auftragslage, Liquiditätsmanagement, Finanzierungen, Kosteneffizienz, konjunkturelle Entwicklungen und steuerliche Rahmenbedingungen all das muss berücksichtigt werden. Aber auch die Vermögensanlage spielt eine wichtige Rolle. Selbstständige, die langfristig freies Vermögen im Unternehmen zur Verfügung haben, sollten nicht dabei zusehen, wie dieses aufgrund von aktuellem Zinstief und Inflation auf Sparbüchern oder Tagesgeldkonten an Kaufkraft verliert und schrumpft. Ziel sollte vielmehr sein, Vermögen zu sichern oder zu vermehren. Experten raten daher, zumindest einen Teil des Vermögens in Wertpapieren anzulegen. Angesichts von Kapitalmärkten, die ständig in Bewegung sind, fehlt insbesondere Selbstständigen oft die Zeit, sich regelmäßig um ihre Geldanlage zu kümmern. Eine Alternative ist, dies einem Spezialisten zu überlassen. Selbstständige können beispielsweise mit dem professionellen Vermögensmanagement der Commerzbank bereits ab kleinen Anlagesummen auf die Expertise und das Know-how erfahrener Anlagespezialisten zurückgreifen. Diese kümmern sich laufend darum, dass die Vermögensanlage bestmöglich strukturiert und optimal investiert ist. Grundlage dafür sind das persönliche Anlageziel und die individuelle Risikoneigung. So können Ertragschancen aus verschiedenen Anlageformen genutzt und Risiken reduziert werden. Selbstständige haben so mehr Zeit, sich um ihr Unternehmen zu kümmern. Weitere Informationen unter Lateinamerika Unterstützen Sie eine der deutschen Auslandshandelskammern in unseren Partnerländern als Koordinator für duale Berufsausbildung (m/w) Hier sind Sie gefragt: Berufsausbildung den lokalen Arbeitsmarkt als Standortfaktor auch für internationale Unternehmen zu stär ken. Als Integrierte Fachkraft ermöglichen Sie Jugendlichen bessere Berufschancen und positionieren eine Das sind Ihre Aufgaben: Erarbeitung von Strategien zur Einführung und zum Ausbau bestehender Systeme zur praxisnahen und arbeitsmarktorientierten Berufsbildung Betreuung der Bildungsträger bei der Erarbeitung von Curricula für ausgewählte Berufsfelder Das bringen Sie mit: Sehr gute Berufskunde in einem oder mehreren bevorzugt technischen Ausbil dungsberuf/en One person can make a difference direkt auf oder scannen Sie den neben unserem Angebot und unseren Leistungen. Fragen beantwortet Ihnen gerne: Dominik Schell, Sie wollen Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten dort einsetzen, wo sie besonders gebraucht werden? Sie möchten im Ausland arbeiten und in anderen Kulturen leben? Dann ist das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) verantwortungsvollen, entwicklungspolitisch rele amerika und in Europa. Aus den Betrieben Mediana St. Ulrich Senioreneinrichtung in Hünfeld erweitert Hünfeld. 3,5 Millionen Euro hat Unternehmer Willi Kropp auf dem Gelände der ehemaligen Hünfelder Klostergärtnerei in die Erweiterung der Senioreneinrichtung Mediana St. Ulrich investiert. Im Beisein zahlreicher Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wurde die Seniorenresidenz Ende November offiziell eingeweiht. Im Neubau sind drei Hausgemeinschaften für 36 Bewohnerinnen und Bewohner und 15 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden. Aufgrund der vertrauensvollen Bindung zwischen dem Superior des Bonifatiusklosters Martin Wolf und der Geschäftsleitung der Unternehmensgruppe Mediana wurde eine Hausgemeinschaft speziell für pflege- und betreuungsbedürftige Ordensbrüder eingerichtet. Helle und geräumige Einzelappartements, eine Cafeteria-Ecke für kleinere Feiern, ein Gemeinschaftsraum und die großzügig angelegte Terrasse mit direktem Zugang zum Garten bieten beste Voraussetzungen für ein ausgefülltes Leben in der Gemeinschaft, aber auch genügend Raum für Privatsphäre, erläuterte Hans-Karl Diederich bei der Einweihung. Die drei neuen Hausgemeinschaften sind nach Aussage des Geschäftsführers der Einrichtung bereits belegt. Die rund 100 Bewohner werden hier von 120 Mitarbeitern unter Leitung von Chris Heumüller betreut. Foto: Mediana Die Unternehmerfamilie Oliver und Tanja Kropp, der Erste Kreisbeigeordnete Dr. Heiko Wingenfeld, IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schunck, Markus, Irmgard und Willi Kropp, Geschäftsführer Hans-Karl Diederich, Bürgermeister Stefan Schwenk und Einrichtungsleiter Chris Heumüller (v. re.) 4 Wirtschaft Region Fulda 01/2015

7 Aus den Betrieben SERIE: Junge Unternehmer Innovative und nachhaltige Entwicklungen begleiten Fulda. In unserer Serie gibt WRF Existenzgründern, deren Unternehmen nicht älter als fünf Jahre sind, die Möglichkeit, sich zu präsentieren. Die Auswahl überlassen wir dabei dem Zufall. In dieser Ausgabe stellen wir die Lernstatt in Fulda vor. WRF sprach mit der Leiterin Dr. Kerstin Wingenfeld. Werbefotografie. Für Ihr Unternehmen. Frau Dr. Wingenfeld, was genau macht Ihr Unternehmen? Die Lernstatt ist Teil der W-E-G Stiftung & Co. KG, die als Holding mehrerer Unternehmen und Initiativen fungiert. Der Unternehmensverbund widmet sich der Produktion, Veredelung und Erforschung von Lebensmitteln, ihrer besonderen Qualität, dem Wissen und der Lehre um Ernährung sowie gesunde Lebensweise und damit der Entwicklung der Menschen. Neben der Bildungsinitiative Lernstatt gehören zum Unternehmensverbund unter anderem die kff kurhessische fleischwaren, die herzberger bäckerei, Quant Qualitätssicherung sowie der Bio-Caterer bankett sinnreich. Als Lernstatt möchten wir Unternehmertum, Zusammenarbeit und gesunde Lebensführung fördern. Hierzu bieten wir Managementberatung, Seminare und Trainings für Unternehmen an, sowohl Inhouse bei unseren Kunden vor Ort oder auch in unseren eigenen Räumlichkeiten. Im Sommer 2015 eröffnen wir das Morgensternhaus. Die unterschiedlich großen Räume in diesem W-E-G-eigenen Seminar- und Tagungshaus können auch unabhängig von Seminaren frei gebucht werden. Die passende individuelle Verpflegung wird dann von bankett sinnreich aufgetischt. Dr. Kerstin Wingenfeld (re.) und das Team der Lernstatt vor dem Bauplatz für das Morgensternhaus Foto: Lernstatt Was war Ihr bislang spannendstes Projekt? Besonders intensiv war die Entwicklung eines praxisorientierten und abwechslungsreichen Weiterbildungsangebots. Seit November haben wir erstmals ein 60-seitiges Programmheft. Unser Angebot umfasst Seminare vor allem für Unternehmer und oberes Management zur Führungskräfteentwicklung sowie Angebote für Produktionsunternehmen und den Handel. Welche Fähigkeiten sind in Ihrer Branche wichtig? Im Weiterbildungsbereich ist es essentiell, maßgeschneiderte Angebote aus der Praxis für die Praxis zu entwickeln, je nach Bildungs- und Entwicklungsbedarf des Auftraggebers. Wir nutzen unsere praktische Erfahrung, um auf aktuell brennende Fragen nach modernsten pädagogischen Methoden Antworten zu entwickeln. Wir wollen innovative und nachhaltige Entwicklungen begleiten. Dabei sind aufmerksames Hinhören, Denklust und die Freude an Veränderung wichtige Eigenschaften. Welche Qualifikationen bringen Sie mit? Wir sind ein junges Team mit pädagogischem Hintergrund und Berufserfahrung in verschiedenen Wirtschaftsunternehmen. Ich selbst habe während meiner Promotion zum Thema Kulturbewusste Personalentwicklung in werteorientierten Unternehmen praktische Erfahrung in den Bereichen Change Management und betriebliche Weiterbildung gesammelt. Unterstützt wird die Lernstatt durch ein erfahrenes Kollegium. Neben unserem Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Gutberlet arbeiten wir unter anderem mit Vertriebs- und Handelsexperten, Künstlern und Qualitätsmanagern zusammen. Wirtschaft Region Fulda 01/2015 5

8 WER BESTIMMT EIGENTLICH DAS IMAGE IHRES UNTERNEHMENS? WIR BEHERRSCHEN DIE GESAMTE KLAVIATUR DER UNTERNEHMENSKOMMUNIKATION. N2L Unternehmensberatung GmbH & Co. KG Frankfurter Straße Fulda Tel.: Fax: web: Aus den Betrieben Wagner Fahrzeugteile Weiteres Wachstum: Halle Nord eingeweiht Fulda. Mit zahlreichen Gästen aus Politik und Gesellschaft sowie den eigenen Mitarbeitern hat die Wagner Fahrzeugteile GmbH kürzlich ihre neue Halle Nord eingeweiht. Der Neubau mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund drei Millionen Euro wurde gegenüber dem Firmengelände auf einem von der Filzfabrik erworbenen Areal errichtet. Die Halle mit einer Nutzfläche von 3500 Quadratmetern bietet neuen großzügigen Raum für bereits vorhandene Maschinen. Der minutiös geplante Umzug in den Neubau fand zum Jahreswechsel statt. Hier fertigen rund 40 Mitarbeiter im Drei-Schicht-Betrieb Komponenten für die Kolbenkühlung. Wagner produziert jährlich rund 60 Millionen Bauteile für die Fahrzeug-Erstausstattung namhafter Automobil-Hersteller. Aufgrund der ständig steigenden Nachfrage hat sich das Unternehmen in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt. Das macht sich unter anderem in einer wachsenden Zahl von Mitarbeitern aktuell rund 500 und in regelmäßigen Investitionen bemerkbar. Hält das Wachstum weiter an, ist auf dem neu erworbenen Gelände Platz für eine weitere Halle identischer Größe. In den Neubau wurden rund drei Millionen Euro investiert Foto: Wagner Foto: Gasthof Rhönblick Erstrahlt jetzt vollständig in neuem Glanz: das Landhotel Rhönblick Landhotel Rhönblick Unternehmerisches Engagement mit Verantwortung für Tradition Petersberg-Steinau. In den vergangenen acht Jahren hat Gastronom Stefan Faulstich mehr als eine halbe Million Euro in das Landhotel Rhönblick investiert wurde die Renovierung abgeschlossen. Alle 18 Gästezimmer sind mittlerweile grundlegend saniert, behaglich möbliert und auf dem neuesten Stand der Technik. Als letzte Investition wurde der große Saal für Feiern und Veranstaltungen mit knapp 100 Quadratmetern modernisiert und erstrahlt nun in neuem Glanz. Die Renovierungsarbeiten starteten im Frühjahr 2010 mit dem Umbau des Restaurants, der Rezeption, der Neugestaltung der sanitären Anlagen sowie des Neubaus einer modernen Küchenanlage. Kurze Zeit später erfüllte sich Irland-Fan Faulstich einen ganz persönlichen Traum: Auf der Fläche der ehemaligen Kegelbahn entstand ein Country-Pub im urigen, irischen Flair, mit Platz für 100 Personen. Im Jahr 2006 übernahm Stefan Faulstich den Gasthof von seinen Eltern. Ich möchte meine Visionen verwirklichen und unser Haus weiterentwickeln, erklärt der 44-Jährige. Das Konzept wird angenommen: Immer mehr Menschen aus dem gesamten Landkreis schätzen unsere regionalen Spezialitäten und besuchen die Veranstaltungen in unserem Pub, freut sich Faulstich. Zu unseren Kunden zählen mittlerweile auch viele Geschäftsreisende, Tagungs- und Schulungsteilnehmer. Sie schätzen die Verkehrsanbindung, die Nähe zu Fulda und die ländliche Ruhe, so der Gastronom. Faulstich ist aktives Mitglied im Rhöner Charme und in Köche-Vereinigungen. Darüber hinaus engagiert er sich im Prüfungsausschuss der IHK Fulda. Heute beschäftigt das Haus insgesamt rund 30 Mitarbeiter, darunter drei Auszubildende als Köche. 6 Wirtschaft Region Fulda 01/2015

9 Auszeichnungen für die Region Die mittelständischen Unternehmen der Region sind top. Ein Beleg dafür sind die zahlreichen Auszeichnungen, mit denen viele Betriebe nicht nur einmal, sondern häufig auch in Folge geehrt wurden. Künzell. Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) im Kreis Fulda hat Erhard Rübsam, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Rübsam Fachkräfte, zum Unternehmer des Jahres gewählt. Bei der Preisverleihung im Rübsam Weiterbildungszentrum (WBZ) lobte Helmut Gladbach vom BVMW-Kreisverband die Werteorientierung, das soziale Engagement und die Vorbildfunktion des erfolgreichen Mittelständlers. Rübsam gründete sein Unternehmen im Jahr 1989 und beschäftigt heute rund 700 Mitarbeiter. Der Unternehmer unterstützt zahlreiche karitative Projekte finanziell und mit hohem persönlichen Einsatz. Im Jahr 2013 spendete er insgesamt Euro und zahlreiche Arbeitsstunden für soziale regionale Einrichtungen und die Jugendarbeit lokaler Sportvereine. Besonders am Herzen liegt dem Unternehmer die St. Dominic s Augenklinik in Ghana, die er mit aufgebaut hat und seit Jahren fördert. Zudem kämpft der Unternehmer als stellvertretender Vorsitzender des Vereins Die Ärzte für Afrika für eine verbesserte medizinische Versorgung vor Ort. Petersberg. Der Bundesverband Metall hat die Texmer GmbH & Co. KG mit dem begehrten Deutschen Metallbaupreis in der Kategorie Feinwerkmechanik für das sogenannte EGA- Verfahren ausgezeichnet. EGA steht für die von Texmer entwickelten Elektronisch geregelten Abspuleinheiten, die intelligent und eigenständig Fäden und fadenähnliche Fasern, Garne, Zwirne oder Carbon-Filamente in Form von Rollen oder Spulen mit definierter Fadenspannung abwickeln ohne den Faden dabei zu berühren. Foto: Texmer Die Geschäftsführer Lothar Fleck (link) und Bernhard Hahner (mitte) Unternehmer mit Vision, Schaffenskraft und Liebe zum Menschen: Erhard Rübsam (Dritter v. re.) Foto: um-werbephotographie Mit diesem Verfahren kann die Spannung hochempfindlicher Carbonfasern bei der Verarbeitung kontinuierlich konstant gehalten werden. Diese Fähigkeit ist nach Angaben des Unternehmens weltweit einmalig. EGA wird in der Flugzeugproduktion und beim Druck von Banknoten eingesetzt. Manfred Gärtner vom Landesverband der Metallbauer in Hessen lobte vor allem die komplett eigenständige Entwicklung, Konzeption, Konstruktion und Markteinführung von EGA. Poppenhausen, Gersfeld, Fulda. Gleich drei Gastronomiebetriebe aus der Region waren beim Hessischen Gastronomiepreis 2014 erfolgreich: Das Fuldaer Haus auf der Maulkuppe in Poppenhausen belegte den ersten Platz für kreative hessische Küche, das Hotel-Restaurant Peterchens Mondfahrt auf der Wasserkuppe den ersten Platz und den dritten Platz in den Kategorien Ausflugslokal und Terrasse. Der dritte Platz in der Kategorie Gast- und Wirtshaus ging an die Fuldaer Traditionsgaststätte Bratwurstglöckle. Die Auszeichnung wird jährlich in insgesamt 25 Bereichen vergeben Zwei erste und ein dritter Platz für das Fuldaer Haus (oben li.), Peterchens Mondfahrt (unten) und das Bratwurstglöckle Fulda, Wiesbaden. In der Kategorie Wir sind Ausbildung in der Region wurde die R+S-Gruppe vor Kurzem im Hessischen Landtag für ihr kreatives Ausbildungskonzept mit dem Nähe ist gut - Preis ausgezeichnet. Die Jury ließ sich von der charmanten und jugendlichen Präsentation der R+S-Azubis Jana (19) und Mahsum (22) überzeugen, in der die beiden mittels Sprechblasen zu Wort kommen. Die angehende Kauffrau für Büromanagement und der angehende Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik stellten ihren persönlichen Ausbildungsweg anschaulich dar. Sie schilderten die sechs R+S-Unternehmens- und Personalbereiche und stellten die unterschiedlichen Ausbildungsberufe sowie ihre Mit-Azubis vor. Die Nachhaltigkeitsinitiative Nähe ist gut wurde von Schwälbchen, Hassia, Rewe und Licher ins Leben gerufen, um Privatpersonen, Gruppen, Organisationen, Initiativen und Firmen- Engagement zu ehren. Foto: R+S AG Fotos: Gastronomiepreis Hessen Preisübergabe im Hessischen Landtag 7

10 Aus den Betrieben Weihnachten Jahreswechsel Jobwechsel WIR+SUCHEN SIE! Starten Sie in Ihre neue berufliche Zukunft! Jetzt bewerben unter: ABFÄLLE VERWERTEN Recycling & Entsorgung GmbH & Co. KG Böckler Str Fulda-WEST Tel. (06 61) Fax (06 61) HolzWert EnergieHolzHess IBT-Krämer Kooperation entwickelt neuen Holz-Brennstoff Hofbieber. Mit Sitro -Hackschnitzel haben die Unternehmen HolzWert GmbH & Co. KG, Energie Holz Hess GmbH & Co.KG sowie das Institut für Brennholztechnik IBT Krämer einen neuen Holz-Brennstoff entwickelt. Sitro steht für gesiebte und technisch getrocknete Holzhackschnitzel. Die neue Produktqualität eignet sich vor allem für Hackschnitzelfeuerungen sowie als Brennstoffersatz für Holzpellets in Anlagen ab 150 Kilowatt. Nach Angabe des Unternehmens ist der ökologische Fußabdruck bei Sitro -Hackschnitzel günstiger als bei Holzpellets. Die Kooperation der drei Unternehmen hat sich für alle ausgezahlt, erklärt Dominic Hess, Geschäftsführer von HolzWert. Alle Firmen haben ihr Know-how in das Produkt eingebracht. Jedes Unternehmen allein hätte nicht das für die Entwicklung notwendige Wissen gehabt. Die im Jahr 2013 gegründete HolzWert GmbH & Co. KG vertreibt und entwickelt Anlagentechnik für die Energieholz- und Restholzaufbereitung. Das Unternehmen hält ein Patent auf den Mobil- Trockner KH1. Mit ihm können Hackschnitzel oder Scheitholz mittels überschüssiger Wärme gleichmäßig, material- und energieeffizient getrocknet werden. Die Produktion und den Vertrieb des neuen Produktes übernimmt Energie Holz Hess. Neben dem Verkauf von Scheitholz und Holzhackschnitzel berät das Unternehmen rund um Holzbrennstoffe und deren Aufbereitung. Das Institut für Brennholztechnik - IBT Krämer forscht, entwickelt und schult in den Bereichen Trocknung, Feuchtebestimmung und Qualitätskontrolle von Scheitholz und Hackschnitzeln. Ziel ist es, Brennholzbetriebe, Schornsteinfeger, Installateure, Ofen- und Kesselhersteller, Planer und Verbraucher fachgerecht zu informieren Produktions- und Lagerfläche von Energie Holz Hess Foto: Energie Holz Hess 8 Wirtschaft Region Fulda 01/2015

11 Aus den Betrieben Dimos Gütesiegel Sicher mit System verliehen Die Geschäftsführer Alfred und Hanna Schütz (Zweite und Dritter v. li.) bei der Überreichung des Gütesiegels Petersberg. Die Dimos Maschinenbau GmbH hat das Arbeitsschutz-Gütesiegel Sicher mit System erhalten. Die Urkunde wurde Ende November von den Aufsichtspersonen der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) an die Dimos Geschäftsführer Alfred und Hanna Schütz überreicht. Die BGHM verleiht das Siegel für die Entwicklung einer strukturierten Arbeitsschutzorganisation, die deutlich über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausreicht. Außerdem verpflichtet sich der Betrieb, den Arbeitsschutz mit selbst gesetzten Zielen kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern. Voraussetzung für die Verleihung des Gütesiegels ist die Einführung des Arbeitsschutzmanagementsystems (AMS), das auf einem Leitfaden der Internationalen Arbeitsschutzorganisation ILO basiert. Foto: Dimos Goodyear Dunlop Gesamtsieg geht an Sandra Höllnsteiner Fulda, Yukon-Territorium. Die Fulda Challenge gilt als der wohl vielseitigste Zehnkampf unter extremen Bedingungen. Bereits zum vierzehnten Mal bildete die atemberaubende Landschaft des Yukon Territory in Kanada die Kulisse für die achttägige Fulda Challenge. Stationen der insgesamt 2000 Kilometer lange Strecke, die der historischen Goldrausch-Route folgt, sind Whitehorse, Dawson City und Eagle-Plains. Die Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH ist mit der Marke Fulda Hauptsponsor sowie Namensgeber der Challenge. Auch die 14. Auflage stellte wieder die Leistungsfähigkeit von Fulda-Winterreifen unter extremen Winterbedingungen bei bis zu minus 40 Grad unter Beweis. Der Gesamtsieg des achttägigen Wettkampfs ging im Jahr 2014 an die österreichische Bilanzbuchhalterin und Athletin Sandra Höllnsteiner. Der Sieg stand schon vor der 550 Kilometer langen Schlussetappe von Dawson City nach Whitehorse fest. Die Fulda Challenge hat in Österreich viele Fans, erzählte die strahlende Gewinnerin bei der offiziellen Siegerehrung. Bei den Männern war das Rennen deutlich knapper; erst nach der letzten Prüfung konnte sich der Schweizer Naturwissenschaftler Urs Lüthi von seinem deutschen Konkurrenten, dem Mainzer Unternehmensberater Raffael Zeller, entscheidend absetzen. Gemeinsam mit seiner Partnerin Martina Ziegler, Flugsicherungsfachfrau und Wintersportlerin, gewann Lüthi auch die Teamwertung. Sie brachte den beiden Athleten jeweils ein Gold-Nugget aus dem Klondike-Gebiet ein. Das spektakuläre Event mit Promiteams sorgt in jedem Jahr für eine hohe Aufmerksamkeit in der Medienlandschaft und trägt zur Steigerung der Markenbekanntheit von Fulda bei. Zudem wird die Leistungsfähigkeit der Winterreifen auch ganz praktisch unter Beweis gestellt. Auch in diesem Jahr gab es wieder keinen einzigen Reifenschaden. IHRE WERBEAGENTUR AUS SCHLÜCHTERN Wir wünschen ein gesundes und erfolgreiches Jahr Arbeitsbühnen Minikrane Teleskopstapler Die Fulda Challenge gilt als der wohl vielseitigste Zehnkampf unter extremen Bedingungen Foto: Goodyear Dunlop VermietungServiceBeratung Tel.: / Fax: Wirtschaft Region Fulda 01/2015 9

12 Aus den Betrieben OLGA KRIEGER Strategie Konzept Design Rudolf Schad GmbH & Co. KG Schulstraße Hosenfeld Telefon: Telefax: Drehen, Fräsen, Schweißen, CNC- Bearbeitung, Blechbearbeitung Sondermaschinenbau, Fleischereimaschinen, Fleischereibedarf Jumo Neuer Standort für Firmentochter in China Dalian. Der neue Firmensitz der chinesischen Jumo-Tochtergesellschaft Jumo Automation Dalian Co. Ltd mit Quadratmetern Fläche für Produktion und Verwaltung wurde vor Kurzem übergeben. Jumo ist seit Anfang der 1990er Jahre in China aktiv und gründete im Jahr 2000 dort eine eigene Tochtergesellschaft. Als die zu dieser Zeit angemieteten Büro- und Produktionsflächen im südchinesischen Dalian zu klein wurden, entschloss sich das Unternehmen zum Standortwechsel. Das neue Werk wurde vor kurzem an den Jumo-Exportleiter Reiner Riedl und den Geschäftsführer der chinesischen Tochtergesellschaft Stefan Dette übergeben. Im September 2015 soll der Umzug abgeschlossen sein. China spielt eine wichtige Rolle in unserer Internationalisierungs-Strategie, so Michael Juchheim, geschäftsführender Jumo-Gesellschafter. Als Produktionsstandort für Temperaturfühler könne von Dalian aus das asiatische Marktpotenzial für Jumo erschlossen werden. Unser weltweites Jumo-Produktionsnetzwerk wird durch die Erweiterung in China und den geplanten Neubau am Stammsitz in Fulda deutlich gestärkt, betont auch der geschäftsführende Jumo-Gesellschafter Bernhard Juchheim. Das Unternehmen verfügt über 24 Tochtergesellschaften rund um den Globus, 13 davon sind Produktionsstandorte. Jumo-Exportleiter Reiner Riedl (2. v. re.) und Stefan Dette (2. v. li.), Geschäftsführer der chinesischen Tochtergesellschaft, bei der Schlüsselübergabe für den neuen Unternehmensstandort in Dalian Foto: Jumo Adler Inkasso Erstes Forum zum KFZ-Schadenmanagement Foto: Adler-Inkasso Die Veranstalter des ersten Forums zum KFZ-Schadenmanagement: (v. li.) Thomas Hillmann, Jörg Thielmann, Markus Henkel, Andreas Fritsch, Michaela Althaus, Michael Abel, Gerhard Köller Fulda. Unter dem Motto Reparieren statt Kommunizieren hat die Adler Inkasso GmbH gemeinsam mit dem Anwaltsbüro Henkel & Leubecher und dem Steuerbüro Köller & Partner das erste Forum KFZ-Schadenmanagement veranstaltet. Zielgruppe waren Autohäuser, Speditionen und Firmen mit Fuhrpark, die ihre Verkehrsunfälle selbst mit den Versicherern abwickeln. Bei der Schadensabwicklung können wirtschaftliche Nachteile und juristische Risiken entstehen, warnte Jörg Thielmann. Der Geschäftsführer von Adler Inkasso riet dazu, Verkehrsunfälle auf Rechtsanwälte und Dienstleister zu übertragen, die auf KFZ-Schadenmanagement spezialisiert sind. Andreas Fritsch, Fachanwalt für Verkehrsrecht, referierte über aktuelle Praktiken von Versicherern. Michael Katzer von der Fuldaer Dekra- Niederlassung erklärte, wie kompliziert es ist, die Höhe von Schadensersatzpositionen bei der Unfallabwicklung zu bestimmen. Marc-Oliver Prinzing, Geschäftsführer der carmacon GmbH, stellte passende Software und Lösungsmodelle für das Fuhrparkmanagement vor. Last but not least beleuchtete Steuerberater Thomas Hillmann die Fahrzeugreparatur an ausländischen Fahrzeugen. Aufgrund der positiven Resonanz der Teilnehmer werden weitere Veranstaltungen folgen, kündigte Jörg Thielmann eine Neuauflage der Veranstaltung an Wirtschaft Region Fulda 01/2015

13 Gründerabend im ITZ-Fulda Markenkampagne Markenkampagne Region Fulda Region Fulda Maßkleidung, Monteure, Messer und Millimeterarbeit Von den Besten lernen: Der letzte Gründerabend des Regionalen Standortmarketings im Jahr 2014 bot wieder eine gute Mischung aus erfahrenen Unternehmern und erfolgreichen Gründern. Auf der Suche nach dem Erfolgsrezept für eine Existenzgründung folgten über 50 Jungunternehmer, Berater und Gründer konzentriert den Ausführungen von Matthias Richter (KGM-Kugelfabrik), Christopher und Bastian Nitzschke ( Eva Schönherr ( und Jens Kubesch (Messerschmiede Kubesch). Die Referenten stellten ihre Unternehmen und ihren Werdegang vor. Das anschließende Gettogether dauerte noch bis in den späten Abend. Berater und Gründer, etablierte Unternehmer und Jungunternehmer tauschten Erfahrungen aus und knüpften Kontakte. Sicherlich wurde auch das eine oder andere Foto: Christine Görlich Geschäft angebahnt, zog Regionalmanager Christoph Burkard Bilanz, der den Abend moderierte. Im Rahmen des Gründernetzwerks organisiert das Regionale Standortmarketing Bastian und Christopher Nitschke, Matthias Richter, Gabriele Leipold (Handwerkskammer Kassel), Jens Kubesch, Bruno Günkel (Landkreis Fulda), Eva Schönherr und Christoph Burkard (v. li.) jährlich zwei Gründerabende. Das Angebot umfasst auch Gründerfrühstücke und Innovationsabende. Christoph Burkard, Fulda Auf dem Weg zum Marketingclub Zum ersten FD-Marketingtreff hatte das Standortmarketing in den Konferenzraum der internationalen Spedition Zufall eingeladen. IHK-Vizepräsidentin Anika Wuttke begrüßte die 30 Marketingverantwortlichen aus Unternehmen und Institutionen in der Region und beschrieb das Ziel. Der FD-Marketingtreff will den Marketingsachverstand der Region bündeln und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch anbieten. Vertriebsleiter Holger Hamperl stellte das Portfolio des größten heimischen Logistikunternehmens vor. Die Zufall-Gruppe mit Hauptsitz in Göttingen setzt sich auch intensiv mit der Entwicklung der eigenen Marke auseinander. Die Niederlassung Fulda ist der größte Standort und bringt sich aktiv in die Markenkampagne FD ein. Die Teilnehmer nutzten den FD-Marketing-Treff ausgiebig zum Networken und wollen ihre Zusammenarbeit weiter intensivieren. Im kommenden Jahr sollen mehrere Veranstaltungen für die heimischen Marketingexperten angeboten werden. Auf der Themenliste steht zum einen die konkrete Hilfestellung bei der Nutzung der sozialen Medien, zum anderen aber auch die Entwicklung gemeinsamer Ideen, um den Wirtschaftsstandort Region Fulda voranzubringen. Der FD-Marketingtreff ist aus einer Initiative des Regionalen Standortmarketings entstanden. Regionalmanager Christoph Burkard hat die Marketingverantwortlichen regelmäßig zum Meinungsaustausch über Stand und Weiterentwicklung der Markenkampagne FD eingeladen. Aus den Reihen der Teilnehmer wurde schließlich der Wunsch laut, ein Forum zu schaffen, das die Möglichkeit bietet, sich mehrmals im Jahr auszutauschen. Nach dem Startschuss bei Zufall, so Burkard, sei die Region auf dem besten Weg, eine Art Marketingclub zu etablieren, der die Markenkampagne FD unabhängig von Zusammensetzung, Rechtsform und Programm weiterhin konstruktiv begleiten werde. Terminblocker In diesem Jahr lädt das FD-Gründernetzwerk zu folgenden Veranstaltungen ein: :00 Uhr: Foaset fir Freeme (Fastnacht für Fremde) Einführungsseminar in die Fuldaer Fastnacht :30 Uhr: Gründerfrühstück :30 Uhr: Gründerfrühstück :00 Uhr: Gründerabend im Rahmen der Trendmesse :00 Uhr: Innovationsabend :30 Uhr: Gründerfrühstück :30 Uhr: Gründerfrühstück :30 Uhr: Gründerfrühstück :30 Uhr: Gründerfrühstück :00 Uhr: Innovationsabend :00 Uhr: Gründerabend :30 Uhr: Gründerfrühstück Alle Infos unter Wirtschaft Region Fulda 01/

14 Regionalwirtschaft hand-made-in-fd Handarbeit und Liebe zum Detail Foto: Kubesch Die Messerschmiede Kubesch verbindet die Tradition des Messerschmiedehandwerks mit den neuen Techniken der Stahlbearbeitung. SERIE: Made in FD (9) Der Herr der Messer: Jens Kubesch und Ehefrau Karin Schon als Kind drückte sich Jens Kubesch die Nase am Schaufenster des Fachgeschäfts Schuhmann in der Innenstadt von Fulda platt. Der kleine Junge war von den handwerklich gefertigten hochwertigen Messern fasziniert und ging als 15-Jähriger bei Schuhmann in die Lehre. Sein Meister Josef Schuhmann war damals bereits 90 Jahre alt und verstarb noch während seiner Ausbildung. Schon zwei Jahre nach der Lehre legte der junge Geselle seine Meisterprüfung ab und übernahm als 21-Jähriger seinen ehemaligen Ausbildungsbetrieb. Profischliff weltweit gefragt Heute sind seine Messer, die häufig ein ganzes Leben lang halten, bei Anglern, Jägern, Soldaten und Sammlern wegen ihrer hohen Qualität sehr geschätzt. Bei Meisterköchen aus aller Welt ist der hervorragende Profischliff aus Fulda ebenfalls gefragt. Der Messerschmiedemeister ist einer der letzten in Deutschland und mittlerweile überregional bekannt in Funk und Fernsehen. Seine Erfahrung gibt Kubesch auch als Honorarlehrkraft an der Berufsschule in Bad Neustadt weiter. Hier werden bundesweit zurzeit nur neun junge Menschen zum Schneidwerkzeugmacher ausgebildet. 12 Wirtschaft Region Fulda 01/2015 Der Betrieb ruht auf vier Säulen In der klassischen Messerschleiferei werden Messer für alle Branchen bis hin zu hochwertigen chirurgischen Messern und Scheren geschliffen. Einen hohen Anteil machen dabei Arbeiten für Industriekunden, zum Beispiel Druckereien, Recyclingfirmen, filzverarbeitende Unternehmen und Nähereien, aus. Die Marke Kubesch steht für Handarbeit und Liebe zum Detail: Die Messerschmiede fertigt Einzelstücke, Sonderanfertigungen und Kleinserien, inklusive der Hüllen und Ständer. Für die Griffe Made in FD Unternehmensmeldungen über bedeutende Auszeichnungen, Entwicklungen und Leistungen sind Gegenstand der neuen WRF-Serie Made in FD. Mit diesem Slogan möchte die Region Fulda die heimischen Unternehmen noch stärker in den Standortmarketingprozess einbinden. Die Made in FD -Berichte erscheinen in einer eigenen Rubrik unter und werden auf Wunsch auch vom Regionalen Standortmarketing als Pressemeldung veröffentlicht. Interessierte Unternehmen wenden sich an Regionalmanager Christoph Burkard, Telefon , Die Messerschmiede soll weiter wachsen und sich zu einem überregional bedeutenden Messerzentrum entwickeln. werden verschiedene Hölzer, Horn, Mammutbackenzahn sowie moderne Kunststoffe verwendet. Die dritte Säule des Unternehmens sind Seminare, die sich immer mehr zum Renner entwickeln. Rund siebenmal pro Jahr bietet Jens Kubesch Wochenendkurse an. Hier entwerfen und fertigen die Teilnehmer ihr eigenes Messer. Auch das richtige Schärfen beziehungsweise Abziehen kann in einem speziellen Abendkurs bei Kubesch erlernt werden. Getreu dem Motto Fulda s schärfster Laden hält das 80 Quadratmeter große Ladengeschäft nicht zuletzt eine riesige Auswahl an Messern, Scheren und anderen Haushaltswaren bereit. Das Ziel für die nächsten Jahre hat Jens Kubesch übrigens klar umrissen: Die Messerschmiede soll weiter wachsen und sich zu einem überregional bedeutenden Messerzentrum entwickeln. Die Weichen dafür sind schon heute gestellt. Christoph Burkard, Fulda

15 Foto: Netzwerk Schulen Eine echte Erfolgsgeschichte Die Industrie- und Handelskammer Fulda ist jetzt Trägerin des Projektes Netzwerk Schulen Der Förderverein des Netzwerks Schulen hat zum ersten Mal in der Industrieund Handelskammer (IHK) Fulda getagt. Ziel des Vereins ist es, Jugendliche in ihrer Berufswahlentscheidung zu fördern und den Kontakt mit Unternehmen herzustellen. Seit dem 1. August ist die IHK Träger des Berufsorientierungsprojektes. Projektleiterin ist Martina Sohmen-Kött. Erfolgreiche Bilanz Bei der Mitgliederversammlung waren sich alle Teilnehmer einig: Der intensive Praxisbezug und die enge Zusammenarbeit mit heimischen Unternehmen ist der richtige Weg, um jungen (v. li.): Ralf Metschies (Jumo, Schatzmeister), Amaya Mendizabal (Rhön- Energie), Manfred Baumann (Arbeitgeberverband), Monika Hauß-Schmid (Werner Schmid GmbH), Thomas Winkels (Mehler AG), Peter Vater (Vorsitzender), Dietmar Weidenbörner (Kreishandwerkerschaft), Martina Sohmen- Kött (PL), Klaus Schönherr (Technolit), Ulrich Nesemann (Landkreis Fulda) und Stefan Schunck (IHK) Menschen eine vertiefte Berufsorientierung anzubieten. Mit Erfolg, wie sich zeigt, denn auch im Schuljahr 2014/2015 sind es fast 200 Acht- und Neuntklässler, die sich an den elf beteiligten Haupt- und Realschulen der Region freiwillig auf die Berufsausbildung vorbereiten beziehungsweise vorbereiten wollen. Für die erfolgreiche Teilnahme an Maßnahmen wie Netzwerktrainings, Praktika oder Betriebserkundungen erhalten die Schüler/innen ein IHK-Zertifikat. Wie Peter Vater bekräftigte, sind es zunehmend motivierte Realschüler/innen, die seit einigen Jahren wissbegierig an den vielfältigen Aktivitäten teilnehmen. Der Vorstandsvorsitzende des Netzwerkes Schulen dankte den Mitgliedern und Sponsoren für ihr Engagement. Ein besonderer Dank ging an die Agentur für Arbeit, die Netzwerk Schulen finanziell unterstützt, sowie an die IHK Fulda. Um die Maßnahme begleiten zu können, hat sich die Industrie- und Handelskammer eigens zertifizieren lassen. Vielfältiges Programm Welche Aktionen bereits seit Schuljahresbeginn auf dem Programm standen, präsentierte Martina Sohmen-Kött: Unter dem Titel Berufsberatung mal anders standen den Netzwerkschülern der verschiedenen Schulen Auszubildende aus den unterschiedlichsten Berufen Rede und Antwort. Die Schüler/innen der Konrad-Adenauer- Schule gewannen einen Einblick in die Herstellungsprozesse bei Jumo. Samira Wahl, Schülerin der Lüdertalschule, schilderte lebendig die Eindrücke aus dem Projekt Kulturbotschafter, das in Kooperation mit der Point Alpha Akademie und dem Bonifatiushaus Fulda bereits zum dritten Mal durchgeführt wurde. Im Mittelpunkt stehen Kommunikation, Konfliktlösung und die Auseinandersetzung mit dem Leben an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Netzwerk Schulen ist nach wie vor eine Erfolgsgeschichte, bedankte sich Hubertus Reith als Vertreter der beteiligten Schulen beim Vorstand des Netzwerkes. Der Konrektor der Jahnschule freut sich auf die engagierte Fortführung und Weiterentwicklung des Projektes. WRF Jetzt persönlich beraten lassen (kostenlos Mo Fr 8 20 Uhr) oder anfordern auf barclaycard-selbstaendige.de Speziell für Selbständige und Günstiger Ratenkredit so einfach wie für Angestellte Flexibel mit kostenlosen Sondertilgungen Sofortentscheidung online oder telefonisch mit schneller Auszahlung Ohne Sicherheiten, nur ein Einkommensteuerbescheid genügt als Nachweis Wirtschaft Region Fulda 01/

16 Wirtschaft digital. GRENZENLOS. CHANCENREICH. 14 Um es gleich vorwegzunehmen: Industrie 4.0 ist schon da. Die Wirtschaft befindet sich bereits mitten in einem radikalen Wandel. Die reale Welt und die Computerwelt wachsen seit Jahren immer stärker zusammen. So entsteht das Internet der Dinge. Die Vernetzung von Maschinen und Produkten hat bereits das Gesicht der Industrie verändert. Die vierte industrielle Revolution ist dabei ein schleichender Prozess, der sich lautlos, quasi heimlich, vollzieht. Im Kern handelt es sich um Kommunikation - den Austausch von Informationen zwischen Werkstücken und Maschinen in Echtzeit. So entstehen sogenannte cyber-physische Systeme als Verbund von IT- und Softwarekomponenten mit mechanischen und elektronischen Teilen, die über eine gemeinsame Dateninfrastruktur kommunizieren. Der Begriff Industrie 4.0 ist letztlich nur ein Stempel, den Medien und Politik diesem Trend aufgedrückt haben. 50 Milliarden Geräte im Internet der Dinge Prognosen gehen davon aus, dass im Internet der Dinge im Jahr 2020 mehr als 50 Milliarden Geräte miteinander verbunden sein werden. Was bedeutet das für einen Produktionsbetrieb? Sämtliche Ressourcen Vertrieb und Logistik, Planung und Produktion, Maschinen und Bauteile sind vernetzt und kommunizieren in Echtzeit. Ein einzelnes Bauteil, das früher als reines Objekt bearbeitet wurde, hat sich zum Subjekt entwickelt, das aktiv am Produktionsprozess teilnimmt. Losgrößen spielen daher überhaupt keine Rolle mehr. Selbst das tausendste Teil eines Großauftrags wird dann im Produktionsprozess wie ein Einzelstück behandelt. Das bedeutet in hohem Maße Effizienz- und Produktivitätssteigerungen. Lager- und Umlaufbestand, Lieferzeit und Liefertreue können jederzeit in Echtzeit kontrolliert werden. Wirtschaft Region Fulda 01/ Prozent Produktivitätssteigerung bei Jumo Mit intelligenten Bauteilen und einer vernetzten Produktion in der intelligenten Fabrik lassen sich Produktionssteigerungen von bis zu 30 Prozent erreichen und das bei gleichzeitig deutlicher Erhöhung der Flexibilität, stellt Bernhard Juchheim fest. Kurzfristige Bestellungen mit Losgrößen bis zu nur einem Exemplar könnten dann termingenau geliefert werden, so der geschäftsführende Gesellschafter der Jumo GmbH & Co. KG, einem weltweiten Marktführer bei Temperatursensoren. Aus der Wertschöpfungskette entsteht so ein ressourcenschonendes Wertschöpfungsnetzwerk, erklärt der Unternehmer. Für Jumo bietet Industrie 4.0 eine doppelte Chance - zum einen in der Produktion und zum anderen auch auf dem Markt der Sensortechnik. Wir verbessern ständig die Effizienz und Qualität unserer Produkte. Und gleichzeitig wachsen mit dem Voranschreiten der vierten industriellen Revolution die Absatzchancen, so der Unternehmer. Industrielle Revolutionen Erste industrielle Revolution ab 1770 mit Erfindung der Dampfmaschine und ersten industriellen Fertigungen. Zweite industrielle Revolution ab 1870 mit Einführung der Elektrizität und Fließbandproduktion. Dritte industrielle Revolution ab 1970 mit der Einführung von computergesteuerten Produktionen. Vierte industrielle Revolution ab 2010 mit Cyber-Physical Systems, der Vernetzung von Bauteilen, Maschinen und Menschen.

17 Die vierte industrielle Revolution, ist zurzeit in aller Munde. Wann kommt sie? Was verbirgt sich dahinter? Welche Auswirkungen hat sie auf unsere Wirtschaft? WRF sucht nach Antworten. Mit intelligenten Bauteilen und einer vernetzten Produktion in der intelligenten Fabrik lassen sich Produktionssteigerungen von bis zu 30 Prozent erreichen. Neue Märkte für invico-automation Dienstleister für Industrie 4.0-Anwendungen ist das Fuldaer Unternehmen invico-automation. Der 2004 gegründete Spezialist für Automatisierungstechnik hat ein eigenes SCADA-System zur Steuerung und Überwachung von komplexen Anlagen entwickelt. Kunden sind zum Beispiel die Stadtwerke Lauterbach mit ihrem Strom- und Wassernetz, die Stadtwerke Wülfrath mit dem Gasnetz und der Abwasserverband Oberes Fuldatal mit seinen Kläranlagen und Bauwerken. Laut Geschäftsführer Carlo Becker steigt die Nachfrage ständig: Jeder, der Ver- und Entsorgungsanlagen betreibt, kann unser System für eine lückenlose Überwachung nutzen. Als Beispiele nennt der Ingenieur den Betrieb von Kläranlagen oder Pumpwerken: Früher mussten sie von den Mitarbeitern des Abwasserverbandes persönlich inspiziert werden, heute können wir auf dem Bildschirm die kompletten Anlagen überwachen. Invico-Automation stellt lediglich die Technik zur Verfügung, das Monitoring der Anlagen übernimmt der Kunde in Eigenregie. Breitbandversorgung ein Muss für Industrie 4.0 Während Invico-Automation im ländlichen Raum auf GPS-gesteuerte Funknetzwerke zugreift, sind für industriell genutzte Industrie 4.0-Anwendungen breitbandige Glasfasernetze Voraussetzung. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung der beiden heimischen Technologiecluster - dem Engineering-High-Tech-Cluster Fulda e.v. und dem IT-Verein Zeitsprung - bezeichnete IHK-Präsident Bernhard Juchheim die Industrie 4.0 als große Chance für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Voraussetzung sei jedoch, dass mit dem beschleunigten Ausbau der Breitbandnetze auch die Infrastruktur für vernetzte Produktionsprozesse geschaffen werde. Wir reden hier über Datenübertragung in Echtzeit. Schon kleinste Verzögerungen stören die Produktion. Industrie 4.0 ist aber auch für kleinere Unternehmen im ländlichen Raum, etwa den Schreiner mit CNC-gesteuerten Maschinen, von Bedeutung. Der Breitbandausbau in der Region Fulda, vor allem im ländlichen Raum, sei deshalb zwingend notwendig. Juchheim warnte jedoch ebenfalls vor den Gefahren der Vernetzung, nämlich dann, wenn die Entwicklung von geeigneten IT-Sicherheitsverfahren mit der Vernetzungsgeschwindigkeit nicht Schritt halte. Industrie 4.0 ist übrigens auch Thema der fibit 15, der Technologie- und IT-Fachmesse, die am 8. und 9. Mai 2015 in Halle 8 der Hochschule Fulda von EH-Cluster und Zeitsprung veranstaltet wird. Christoph Burkard, Fulda Wirtschaft Region Fulda 01/

18 Wirtschaft digital. Drei Fragen zu Daheim und Dabei Forum für mehr Lebensqualität in der Region Wie können hilfsbedürftige Menschen mit Hilfe von Assistenzsystemen und weiteren technischen Lösungen möglichst lange selbstständig und vor allen Dingen selbstbestimmt ihren Alltag meistern? WRF unterhielt sich mit Christian Vey, Clustermanager des Vereins Engineering-High-Tech-Cluster Fulda e.v., der Antworten auf diese Fragen sucht. Kürzlich wurden im ITZ erste Ergebnisse und ein Erlkönig-Prototyp der RhönEnergie vorgestellt. (v. li.) RhönEnergie-Breitbandchef Jens Schilling, Wirtschaftsförderer Bruno Günkel (Landkreis Fulda), Clustermanager Christian Vey, Regionalmanager Christoph Burkard, Bürgermeister Dag Wehner, Erster Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld, Breitbandberater Andreas Gerhardt und RhönEnergie-Geschäftsführer Martin Heun Foto: EHC Cluster Herr Vey, was unternimmt die Region Fulda, damit das Leben auch mit Einschränkungen und im Alter noch lebenswert ist? Bereits jetzt sind mehr als Menschen im Landkreis Fulda älter als 80 Jahre. Wir wollen alle heimischen Kräfte bündeln, um eine regionale Lösung zu schaffen. Das ist auch wichtig, um die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern. Wir gehen im wahrsten Sinne des Wortes zweigleisig vor: Auf der einen Seite geht es darum, technische Lösungen zu entwickeln. Auf der anderen Seite spielen soziale Netzwerke eine wichtige Rolle. Beide Aspekte lassen sich kurz und bündig mit den Begriffen dabei und daheim umschreiben. Was bedeutet das konkret? Dabei und Daheim stehen für Produkte und Dienstleistungen, die das Leben im Alter und für Menschen mit Einschränkungen lebenswerter machen. Dabei hat neben dem eigentlichen Wortsinn auch noch eine weitere Bedeutung. Es ist das Kürzel für Daheim aktiv bleiben durch Engagement und Innovation. Unser Ansatz geht über Ambient Assisted Living, kurz AAL, also Assistenzsysteme für das Leben im Alter, hinaus. Im Kern geht es um drei Teilgebiete: Mobilität, soziale Interaktion und Kommunikation sowie Sicherheit, Hausautomation und Notfallerkennung. Unser Netzwerk steht ehrenamtlichen und gewerblich aktiven Personen, Unternehmen und Organisationen offen. Über den aktuellen Stand der Arbeitskreisprojekte informiert die Internetseite www. dabei-in-fd.de. Fehlt noch der Begriff Daheim Unter dem Produktnamen RhönEnergie-Daheim kommt in Kürze eine Steuerungsbox auf den Markt. Mit ihr können Heizung und Beleuchtung über einen Tablet-PC oder ein Smartphone gesteuert werden. Dank einer Fürsorge-Funktion ist es gleichzeitig möglich, AAL-Anwendungen einzubeziehen. Über den Einsatz von intelligenten Zwischensteckern, die ebenfalls per Funk mit der Box verbunden sind, kann kontrolliert werden, welche Geräte im Haushalt ein- oder ausgeschaltet sind. Darüber hinaus ist es möglich, Ansprechpartner bis hin zu Polizei und Rettungsdienst automatisch zu informieren. WRF Menschen im Landkreis sind älter als 80 Jahre. Wirtschaft Region Fulda 01/2015 Hintergrund: EHC, Zeitsprung und Breitband Das Thema AAL ist organisatorisch unter dem Dach der Regionalen Wirtschaftsförderung im Engineering-High-Tech-Cluster Fulda e.v. (EHC), angesiedelt. Seit dem Jahr 2008 bündelt der Verein die Interessen der High-Tech-Unternehmen in der Region. Die rund 40 Mitglieder sind Vertreter von Pflegeeinrichtungen, IT- und Engineering- Unternehmen aus dem Fachhandel und Fachhandwerk sowie ein fächerübergreifendes Wissenschaftlerteam aus der Hochschule Fulda. Neben dem Erfahrungsaustausch und gemeinsamen Anstrengungen im Bereich Fachkräftesicherung stehen vor allem die Themen AAL und Industrie 4.0 im Fokus. EHC arbeitet eng mit dem Verein Zeitsprung IT-Forum Fulda e.v. zusammen. Beide Cluster repräsentieren zusammen mehr als 150 Unternehmen mit über Mitarbeitern in der Region Fulda.

19 Seitenkopf MEETINGS WIE WIR SIE LIEBEN TAGEN IN DER RHÖN!» Event- & Ausstellungsfläche (2.200 qm)» 10 ha Außenfläche» 315 Apartment- & Hotelzimmer» Eventzelt bis Pers.» Outdoor-Incentives» 6 Tagungsräume bis zu 270 Pers. im Plenum Tagungsverkauf / Wirtschaft Region Fulda 01/

20 Wirtschaft digital. Foto: Fotolia Tipps rund um den Datenschutz Die vernetzte Produktion stellt hohe Forderungen an die IT-Sicherheit Die Informationssicherheit wird in Deutschland eher stiefmütterlich behandelt, speziell in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Auch wenn gegen die Zugriffsmöglichkeiten der großen Geheimdienste für den normalen Unternehmer kein Kraut gewachsen ist, ist das kein Grund, die Hände in den Schoß zu legen. Der größte Schaden für die deutsche Wirtschaft geht nämlich von der organisierten Kriminalität, der Konkurrenzspionage oder -sabotage aus und dagegen können Sie sich schützen. Ein typisches Beispiel aus der Praxis: Hans Müller wunderte sich sehr, als er die neuen OP-Roboter der ausländischen Konkurrenz auf der Messe sah sie waren den eigenen Prototypen verblüffend ähnlich, auch in den technischen Daten und das zum halben Preis. Eine interne Untersuchung zeigte: Die Konstruktionsdaten wurden abgefischt, und zwar nicht nur einmal, sondern regelmäßig. Damit es Ihnen nicht ähnlich ergeht, finden Sie hier die wichtigsten Empfehlungen für erste Maßnahmen zum Schutz Ihrer Informationen vor Konkurrenzspionage und -sabotage: Technische Vorkehrungen treffen Die heutigen IT-Systeme haben alle Firewalls, die in der Regel gut konfiguriert sind. Sie sollten grundsätzlich nie abgeschaltet werden, selbst wenn eine Anwendung einmal nicht (richtig) funktioniert. Die Betriebssysteme und Anwendungen müssen auf dem aktuellen Stand sein. Aktivieren Sie die (meist vorhandene) Funktion automatisches Update und brechen Sie die Updates nicht ab! Auf Anti-Virus-Software und Malware-Scanner können Sie sich leider nicht uneingeschränkt verlassen, da sich die Schadsoftware immer schneller verändert. Setzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand ein, um auffällige s und Webseiten zu identifizieren und zu vermeiden. Benutzen Sie außerdem einen Adblocker, um die Ausführung von Schadcodes in Werbeinhalten zu unterbinden. Überprüfen Sie die Privatsphäre-Einstellungen von sozialen Netzwerken, Smartphones und Apps und überlegen Sie lieber zweimal, bevor Sie etwas in einem sozialen Netzwerk, einer Smartphone- App oder auf einem Smartphone veröffentlichen, zum Beispiel Ihren Aufenthaltsort. Bewegen Sie sich sicher im Internet Meiden Sie dubiose Wege im Internet zu groß ist die Gefahr, dort virtuell überfallen zu werden. Versuchen Sie, beim Surfen Werbung zu umgehen. Auf diesen Seiten ist die Sicherheit häufig nicht ausreichend gewährleistet. Nutzen Sie den Spam-Filter und prüfen Sie regelmäßig, ob sich hier eine echte verfangen hat. Trauen 18 Wirtschaft Region Fulda 01/2015

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