Integration des Schiffsverkehrs in die Transportrechnung

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1 Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Statistik BFS Abteilung Raumwirtschaft, Umwelt, Gesundheit 15. Oktober 2011 Mandat "Schiffsverkehr" Integration des Schiffsverkehrs in die Transportrechnung Offertanfrage offertanfrage_mandat schiffverkehr_v13 (2).docx /

2 Inhaltsverzeichnis 1 Zweck des Dokuments 3 2 Ausgangslage 3 3 Schiffsverkehr 3 4 Zu erbringende Leistungen Rechnung Schiffsverkehr Phase I: Machbarkeitsanalyse Phase II: Berechnungen Phase III: Vorbereitung der Integration der Ergebnisse in die Transportrechnung Projektablauf Projektleitung und Organisation Projektplanung Form der Offerte Inhalt Bewertung der Offerten und Zuschlagskriterien Administration Kontaktperson und Adresse Einreichung der Offerte Kostenvoranschlag Vertragsbedingungen Bibliographie 11 2/11

3 1 Zweck des Dokuments Das vorliegende Dokument dient den interessierten Unternehmen als Pflichtenheft und Arbeitsgrundlage für die Einreichung der Offerte. Es beschreibt den Inhalt und die Zielvorgaben, erläutert die Anforderungen und Erwartungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) und des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) und informiert über das zu befolgende Verfahren und die Form der Offerte. Inhaltlich verantwortet das BFS die Berechnung der internen Kosten und Erträge des Schiffsverkehrs, das Bundesamt für Raumentwicklung ARE verantwortet die Berechnung externen Kosten und Nutzen. 2 Ausgangslage Die Transportrechnung wurde zwischen 2004 und 2006 im Auftrag des BFS und des ARE von der Arbeitsgemeinschaft der Beratungsbüros Infras und Ecoplan entwickelt. Sie gibt einen Überblick über alle Kosten und Erträge des Strassen- und Schienenverkehrs. Die Transportrechnung wurde konzipiert als Synthese und Ergänzung zu den bestehenden Publikationen im Verkehrsbereich (Strassenrechnung, Eisenbahnrechnung, externe Kosten). Nach dem Expertenbericht und der erstmaligen Publikation der Transportrechnung im Jahr 2006 (Referenzjahr 2003) hat die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) auf optimierbare methodische Aspekte und die Notwendigkeit der Integration weiterer Verkehrsträger hingewiesen. Die Hinweise der KVF sind zum Teil bereits in der nächsten, 2009 publizierten Transportrechnung (Referenzjahr 2005) berücksichtigt worden. Das Projekt Transportrechnung 2010 (TR2010) hat zum Ziel, eine jährliche Transportrechnung zu publizieren, welche neben den bisherigen Daten zu Strasse und Schiene auch die internen und externen Kosten und Erträge des Luftverkehrs, des Langsamverkehrs und des Schiffsverkehrs umfasst. Der Fokus des vorliegenden Mandats liegt auf der Entwicklung einer Verkehrsrechnung des Schiffsverkehrs mit dem Ziel ihrer Integration in die Transportrechnung. Das Mandat umfasst die Identifizierung der relevanten internen und externen Kosten und Erträge/Nutzen des Schweizer Schiffsverkehrs, die Beschaffung der Daten und die Durchführung der Berechnungen im Hinblick auf die Integration des Schiffsverkehrs in die Transportrechnung. Dabei gilt es, eine grösstmögliche Kohärenz mit den Rechnungsprinzipien und methoden der bestehenden Transportrechnung sicherzustellen. 3 Schiffsverkehr Der Schiffsverkehr nimmt in der Schweiz verschiedene Formen an: Güterschifffahrt, insbesondere auf dem Rhein, öffentlicher Schiffspersonenverkehr sowie Sport- und Freizeitschiffsverkehr. Betreffend Rheinschifffahrt wurden in einer früheren Studie 1 einzelne Kosten eruiert. Diese Daten genügen aber nicht, um die für die Transportrechnung zu bildenden Indikatoren zu berechnen. Bisher gänzlich ausgeklammert blieb der Bereich des öffentlichen Schiffspersonenverkehrs (auf den Schweizer Seen), der sich in seiner Wesensart grundsätzlich vom Güterverkehr (auf dem Rhein oder auf den Seen) unterscheidet. Unberücksichtigt blieb im weiteren die Berechnung der externen Kosten des gesamten Schiffsverkehrs. 4 Zu erbringende Leistungen Das Mandat beinhaltet die Arbeiten zur Integration des Schiffverkehrs in die Transportrechnung. Es ist genau abzugrenzen, welche Arten von Schiffsverkehr in der Transportrechnung berücksichtigt werden müssen. Dann sind, wie erwähnt, sowohl interne Kosten und Erträge als auch allenfalls vorhandene 1 Infras, Ecoplan im Auftrag der Bundesämter für Statistik BFS und Raumentwicklung ARE: Transportkostenrechnung (TRA- KOS): Konzept und Pilotrechnung. Expertenbericht, Zürich/Altdorf/Bern, /11

4 externe Kosten und Nutzen zu erfassen. Es müssen wenn immer möglich und sinnvoll die Grundsätze und die Methodik der bestehenden Transportrechnung übernommen werden. 4.1 Rechnung Schiffsverkehr Phase I: Machbarkeitsanalyse Die erwähnte Expertenstudie von Infras/Ecoplan 1 beschäftigte sich nur am Rande mit dem Schiffsverkehr. Die Vorabklärungen haben gezeigt, dass der Schiffsverkehr grundsätzlich weniger relevant ist als die übrigen Verkehrsträger. In dieser ersten Phase dieses Mandats soll grundsätzlich analysiert werden, welche Kosten- bzw. Ertragspositionen betreffend Schiffsverkehr von ihrer Art und von ihrem Umfang her für die Integration in die Transportrechnung relevant sind. Ebenso sind Abklärungen bezüglich Beschaffung der potenziell notwendigen Daten zu machen. Insbesondere umfasst dies folgende Arbeiten: die Evaluation der zur Verfügung stehenden Daten (Erhebung, Periodizität, Zuverlässigkeit, usw.); die Evaluation der Anwendung der grundlegenden Prinzipien und Methoden der bestehenden Transportrechnung 2 (z.b. Territorialprinzip); die Evaluation einer Differenzierung der Kosten bzw. Erträge/Nutzen nach den Kategorien: - Personenverkehr / Güterverkehr; - Schifffahrtsaktivitäten / andere schifffahrtsbezogene Aktivitäten (z.b. Restaurants, Shops etc.). Des Weiteren untersucht der Auftragnehmer: die Durchführbarkeit der Berechnungen von Erträgen/externen Nutzen sowie internen/externen Kosten pro gefahrenen Kilometer und von verschiedenen Kostendeckungsgraden (analog der bestehenden Transportrechnung); die Relevanz von öffentlichen Subventionen im Schiffsverkehr; mögliche weitere Schiffsverkehrsspezifische Fragestellungen, welche für die Transportrechnung relevant sein könnten. Die Resultate aus diesem ersten Schritt werden nach internen Kosten/Erträgen bzw. externen Kosten/Nutzen getrennt dargestellt: Sie liegen in Form eines Zwischenberichts vor und umfassen: Bezüglich den internen Kosten und Erträgen: Es ist ein Rechnungsvorschlag vorzulegen, der die Erträge und Kosten einerseits aus betriebswirtschaftlicher Sicht (Betriebsergebnisse), andererseits aus volkswirtschaftlicher Sicht untersucht. Als Grundlage dient die auf diesem Gebiet geleistete Vorarbeit. 3 Weiter ist im Zwischenbericht Inhalt und Form der künftigen «Schiffsverkehrsrechnung» (interne Kosten und Erträge) genau darzulegen. Bezüglich den externen Kosten und Nutzen: Es ist ein Entwurf einer Modellrechnung vorzulegen, die mit den Berechnungen der externen Kosten im Bereich Strasse und Schiene des ARE kompatibel sind. Für die jährliche Fortschreibung der externen Kosten von Strasse und Schiene besitzt das ARE ein Excel-Aktualisierungstool, welches als Vorgabe zur Erstellung der Modellrechnung dienen soll. Weiter ist im Zwischenbericht eine genaue Vorstellung von der Modellrechnung und der Integration der Daten in das Aktualisierungstool zu vermitteln. Die Ergebnisse der Analyse bezüglich Relevanz und Verfügbarkeit der Daten, Anwendbarkeit des Territorialitätsprinzips und Vergleichbarkeit mit anderen Verkehrsbereichen werden die Ausrichtung der weiteren Arbeiten bestimmen. Der Zwischenbericht muss auch eine Kostenschätzung (Datenerhebung usw.) für die einzelnen Varianten enthalten. 2 BFS (2009): Transportrechnung Jahr 2005, Neuchâtel. 3 Siehe bibliographische Referenzen unter Punkt 7. 4/11

5 Produkt: 1 Zwischenbericht in elektronischer Form (pdf) Am Ende der ersten Phase werden BFS und ARE entscheiden, ob Phase II und III durchgeführt werden. Von den Offertstellern wird erwartet, dass die Offerte die Leistungen und Kosten der gesamten drei Phasen des Mandates umfasst Phase II: Berechnungen Der Auftragnehmer erbringt in der zweiten Phase ausgehend von den Ergebnissen der ersten Phase folgende Leistungen: Bei den internen Kosten und Erträgen: Erhebung aller Rohdaten und Erfassung in Form einer «open source»-exceldatei, in der alle Formeln ersichtlich und die Ergebnisse und Datenquellen vollständig dokumentiert sind (z.b. in Form von Zellenkommentaren), um die Nachführung zu erleichtern; Erstellung der definitiven Fassung der «Schiffsverkehrsrechnung» (Format Excel «open source») mit den Zahlen für das festgelegte Basisjahr und gestützt auf die Erkenntnisse aus Phase I; Erstellung einer Anleitung zur Aktualisierung der Daten mit allen für die Erfassung und Nachführung der Daten nötigen Informationen und Dokumenten (technische Angaben, Fragebogen, Kontaktangaben der Datenlieferanten usw.). Bei den externen Kosten und Nutzen: Erhebung aller Rohdaten und Erfassung in Form einer «open source»-exceldatei. Durchführung der Berechnungen für das festgelegte Basisjahr, gestützt auf der in Phase I entwickelten Modellrechnung, in Form einer «open source»-exceldatei, in der alle Formeln ersichtlich und die Ergebnisse und Datenquellen vollständig dokumentiert sind (z.b. in Form von Zellenkommentaren), um die Nachführung zu erleichtern; Erstellung einer Anleitung zur Aktualisierung der Daten mit allen für die Erfassung und Nachführung der Daten nötigen Informationen und Dokumenten (technische Angaben, Fragebogen, Kontaktangaben der Datenlieferanten usw.). Produkte: 1 Bericht in elektronischer Form (pdf), der unterscheidet nach internen Kosten/Erträgen und externen Kosten/Nutzen und die Arbeitsschritte und Entscheidungen der einzelnen Phasen auf nachvollziehbare Art dokumentiert. Quelloffene Excel Files gemäss obigen Beschreibungen Phase III: Vorbereitung der Integration der Ergebnisse in die Transportrechnung Die Ergebnisse aus Phase II sind in die neue Version der Transportrechnung, in welcher Angaben zu Strassenverkehrs-, Eisenbahn- und Luftverkehrsrechnung (Excel File) 4 enthalten sind, zu integrieren. Der Auftragnehmer liefert eine komplette Version der aufgrund der Vorarbeiten erstellten Transportrechnung, in welchem die Resultate des Schiffverkehrs integriert sind. Alle Ergebnisse und Datenquellen sind in Form von Zellenkommentaren zu dokumentieren, um die Nachführung zu erleichtern. Produkte: 1 Quelloffenes Excel File 1 Schlussbericht in elektronischer Form (Word und pdf), der die durchgeführten Arbeiten und die Ergebnisse der drei Phasen beschreibt. Zudem wird das Resultat der vergleichenden Analyse der 4 Dieses Dokument ist in Erarbeitung und wird Anfang 2012 zur Verfügung stehen. 5/11

6 vier Transportmittel Strasse, Schiene, Luft und Schiff (z.b. Kostendeckungsgrad, Verkehrsleistungen pro Personen- oder Tonnenkilometer, usw.) dargestellt. 4.2 Projektablauf Projektleitung und Organisation Das Mandat zum Thema Integration des Schiffsverkehrs in die Transportrechnung ist Teil des Projekts «Transportrechnung 2010» des BFS. Die Leitung des Gesamtprojekts liegt beim BFS, das auch den Teil zu den internen Kosten und Erträgen sowie zur Integration der Ergebnisse in die Transportrechnung leitet. Das ARE ist für den Teil zu den externen Kosten und Nutzen zuständig. Im Projektausschuss (PA) sind das BFS und das ARE vertreten. Eine Begleitgruppe, in der auch das BAZL vertreten ist, leistet fachlichen Beistand. Organigramm Projektausschuss P. Glauser, BFS (Vorsitz); M. Gindraux, BFS; R. Lorenzi, ARE; E. Friedli, EFV; R. Galliker, ASTRA; M. Keller, BAZL; P. Breuer, BAV. Gesamtprojektleitung L. Revertera (BFS) Begleitgruppe BFS, ARE, BAZL, BAV, ASTRA, EVF, ESTV. Externer Auftragnehmer zu bestimmen Projektleitung Interne Kosten/Erträge L. Revertera (BFS) Projektleitung Externe Kosten/Nutzen Ch. Hürzeler (ARE) Team BFS Team ARE 6/11

7 Die nachfolgende Tabelle zeigt, wer welche Aufgaben erfüllt. Gesamtprojektleiter Führt das Projekt in administrativen und finanziellen Belangen (Offertanfragen, Planung, Koordination). Projektleiter interne Kosten/Erträge Definiert Bedarf und auszuführende Arbeiten in Bezug auf Berechnung interne Kosten/Erträge Übernimmt die Verantwortung für die Zielerreichung für den Bereich interne Kosten/Erträge Leitet die Begleitgruppe für den Bereich des Projektes, der die internen Kosten und Erträge sowie die Integration der Ergebnisse in die Transportrechnung betrifft Projektleiter externe Kosten/Nutzen Unterstützt die Person, welche das Projekt in administrativer und finanzieller Hinsicht führt. Definiert Bedarf und auszuführende Arbeiten in Bezug auf externe Kosten/Nutzen Übernimmt die Verantwortung für die Zielerreichung für den Bereich externe Kosten/Nutzen Leitet die Begleitgruppe für den Bereich des Projektes, der die externen Kosten/Nutzen sowie die Integration der Ergebnisse in die Transportrechnung betrifft Begleitgruppe Verfolgt den Stand des Projektes und wirkt bei der strategischen Ausrichtung der Arbeiten beratend mit. Mandatnehmer Erbringt die Leistungen gemäss vertraglicher Vereinbarung. Erstellt die vereinbarten Produkte Berät die Begleitgruppe in den zu fällenden Entscheiden während der ganzen Dauer des Mandates Projektplanung Für das Mandat Schiffsverkehr ist folgender Zeitplan vorgesehen: Aufgaben Termin Publikation der Ausschreibung Rückfragen an den Auftraggeber Beantwortung der Rückfragen Ablauf der Submissionsfrist Mandatsvergabe Mandatsbeginn Dezember 2011 Ende des Mandates Zudem sind mindestens vier Sitzungen mit der Begleitgruppe und zusätzlich sechs Arbeitssitzungen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber einzuplanen. 7/11

8 5 Form der Offerte 5.1 Inhalt Gegenstand des Mandats ist die Analyse der unter Kapitel 4 genannten Punkte. Das BFS und das ARE erwarten vom Auftragnehmer eine vollständige und detaillierte Offerte, die folgendes beinhaltet: 1. Zusammenfassung der Untersuchung 2. Klare Darstellung der Fragestellung und des Untersuchungsgegenstandes 3. Vorschläge des Auftragnehmers zu - Methodik und Vorgehen - Organisation und Verfahren der geplanten Arbeiten 4. Angaben zur Fachkompetenz des Anbieters im vorliegenden Themenbereich sowie weitere Informationen, welche die Fähigkeit des Anbieters zur Erfüllung des Auftrages belegen. 5. Verzeichnis der Schlüsselpersonen und eingesetzten MitarbeiterInnen mit Angabe der Funktion, Tätigkeit im vorliegenden Projekt (inkl. zeitlicher Inanspruchnahme), Sprachkompetenz, Erfahrung in ähnlichen Projekten, abgeschlossenen Zusatzausbildungen sowie der wichtigsten Referenzprojekte. 6. Aufwand (Anzahl Stunden) und Kosten (KBOB-Tarife/Stundenansätze) für die einzelnen Positionen sowie allfällige weitere Bedingungen des Auftragnehmers. 7. Ergänzungen (wichtige Hinweise und Kommentare, die nicht im Rahmen der oben genannten Punkte integriert werden konnten, aber aus Sicht der Offerte von Bedeutung sind) 8. Anhänge Am Ende der ersten Phase werden BFS und ARE entscheiden, ob Phase II und III durchgeführt werden. Von den Offertstellern wird erwartet, dass die Offerte die Leistungen und Kosten aller drei in Kapitel 4 beschriebenen Phasen des Mandates umfasst. 5.2 Bewertung der Offerten und Zuschlagskriterien Die eingegangenen Offerten werden anhand folgender Zuschlagskriterien beurteilt: 1. Qualität der Offerte (Verständnis, Übereinstimmung mit dem Pflichtenheft, Lösungsvorschläge, Verfahren/Planung) 2. Organisation und Qualifikation des Projektteams (Erfahrung im Bereich der Verkehrsökonomie und Verkehrsingenieurwissenschaft, sprachliche Kompetenzen, Statistikkenntnisse, Projektmanagement) 3. Kosten 4. Qualität des Endprodukts (Qualitätssicherung, Datenschutz, geplante Dokumentation, Schlussevaluation bei Projektende) 8/11

9 6 Administration 6.1 Kontaktperson und Adresse Auftraggeber Eidgenössisches Departement des Innern (EDI), vertreten durch das Bundesamt für Statistik (BFS), Espace de l'europe 10, 2010 Neuchâtel Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), vertreten durch das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE), Mühlestrasse 2, CH-3063 Ittigen Kontaktpersonen Bundesamt für Statistik (BFS), Sektion Mobilität, Frau Laure Revertera (Tel.: +41 (0) , Bundesamt für Raumentwicklung, Sektion Verkehrspolitik, Frau Christina Hürzeler (Tel.: +41 (0) , Rückfragen zur vorliegenden Ausschreibung können schriftlich (bevorzugt per ) bis 31. Oktober an die oben aufgeführten Personen gerichtet werden. 6.2 Einreichung der Offerte Sprache: Anzahl Exemplare: Zustelladresse für die Offerte: Termin für die Einreichung Französisch oder Deutsch 2 Exemplare in Papierform und 2 Exemplare in elektronischer Form. Je 1 Exemplar ist zu senden Bundesamt für Statistik (BFS) Sektion Mobilität Laure Revertera Espace de l'europe Neuchâtel und Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) Sektion Verkehrspolitik Frau Christina Hürzeler Mühlestrasse 2 CH-3063 Ittigen 15. November 2011 (Datum des Poststempels) 9/11

10 6.3 Kostenvoranschlag Die Offerte muss den Stundenansatz des oder der Mitarbeitenden umfassen, die das Mandat ausführen, sowie eine Schätzung der Gesamtkosten. Die Kostenschätzung ist für die Bereiche Interne Kosten/Erträge und Externe Kosten/Nutzen separat nach folgendem Schema vorzunehmen: 2011 / 2012 Interne Kosten und Erträge (BFS) Externe Kosten und Nutzen (ARE) Position Phase I Phase III 1) Anzahl Stunden Stundenansatz Total Anzahl Stunden Stundenansatz Total Phase III 1) 2) Total 1, ohne MWST MWST % Total 2 1) Am Ende der ersten Phase werden BFS und ARE entscheiden, ob Phase II und III durchgeführt werden. Von den Offertstellern wird erwartet, dass die Offerte die Leistungen und Kosten der gesamten drei Phasen des Mandates umfasst. 2) In der dritten Phase ist das BFS für die Betreuung der Studien zuständig. Die Stundenansätze der beteiligten Mitarbeiterprofile und die Aufteilung der Stunden auf die Beteiligten sind detailliert aufzuführen. Die Rechnungen zum Projektteil Interne Kosten/Erträge sind an das BFS, die Rechnungen zum Projektteil Externe Kosten/Nutzen an das ARE zu adressieren (was im zu erstellenden Vertrag zwischen BFS und Auftragnehmer vermerkt wird). BFS und ARE leisten die jeweiligen Zahlungen. 6.4 Vertragsbedingungen Indem der Anbieter dem Bundesamt für Statistik der Schweiz. Eidgenossenschaft eine Offerte einreicht, akzeptiert er den Grundsatz, dass für den, mit dem Zuschlagsempfänger zu schliessenden Vertrag ausschliesslich die Allg. Geschäftsbedingungen (AGB) des Bundes für Dienstleistungsaufträge (subsidiär zu den Bestimmungen im Vertrag) zum Zuge kommen. Diese können im Internet unter der Adresse (Rubrik Dokumentation) auf Deutsch und Französisch eingesehen werden. Allfällige AGB des Anbieters gelten folgedessen - ungeachtet der Offerte des Anbieters - als wegbedungen. Die Einreichung der Offerte erfolgt unentgeltlich. Der Auftraggeber leistet fällige Zahlungen innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Rechnung. Die Bezahlung erfolgt in Schweizer Franken. Erstreckt sich die Vertragsdauer über die laufende auf die nächste Budgetperiode (Kalenderjahr) hinaus, ist die Bezahlung des Submittenten von der Bewilligung durch die Behörde abhängig, welche die Hoheit über das zur Fortsetzung der Arbeiten nötige Budget besitzt. 10/11

11 7 Bibliographie ARE, BAFU (2008): Externe Kosten des Verkehrs in der Schweiz, Aktualisierung für das Jahr 2005 mit Bandbreiten, Bern. BFS (2006): Transportrechnung Jahr 2003, Neuchâtel. BFS (2009): Transportrechnung Jahr 2005, Neuchâtel, Bundesrat: Bericht über die Schifffahrtspolitik der Schweiz vom 14. Oktober 2009 (BBl ), Conseil fédéral: Rapport sur la politique suisse en matière de navigation du 14 octobre 2009 (FF ), Infras/Ecoplan (2006): Im Auftrag der Bundesämter für Statistik BFS und Raumentwicklung ARE: Transportkostenrechnung (TRAKOS): Zürich und Bern, Infras/Ecoplan (2007): Externe Kosten des Verkehrs in Deutschland. Aufdatierung Schlussbericht. PLANCO Consulting/Bundesanstalt für Gewässerkunde (2007): Verkehrswirtschaftlicher und ökologischer Vergleich der Verkehrsträger Strasse, Bahn und Wasserstrasse. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse, Essen. UNITE (2002): The pilot accounts for Switzerland (Suter, Schreyer et. al.), UNITE (UNIfication of accounts and marginal costs for Transport Efficiency), Deliverable 5, Annex 2, funded by the 5th Framework RTD Programme, ITS, University of Leeds, Leeds. January 2002 (http://www.its.leeds.ac.uk/projects/unite/downloads/d5_annex2.pdf). Alle Dokumente sind auf der Webseite des BFS der Webseite des ARE und der Webseite des BAV verfügbar. 11/11

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