Heimstätte Bärau Ein Lebensraum für Menschen. Von der Strategie zum Managementsystem

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1 Heimstätte Bärau Ein Lebensraum für Menschen Von der Strategie zum Managementsystem

2 Inhalt Vorstellen der Unternehmung: Geschichte Menschen, Dienstleistungen, Produkte Strategie 2011 und deren Einfluss auf das integrierte Management-Systems - ims Wahl des IT-Werkzeugs Umsetzung und gemachte Erfahrungen Systemkonfiguration rsonal- und Organisationsentwicklung Aktuelle und zukünftige Entwicklung

3 Geschichte 1784 heute Gemeindespittel und Staatsanstalt Bezirksanstalt als Armenanstalt Verpflegungs- und Pflegeanstalt Pflegeheim Heimstätte

4 Die Heimstätte heute

5 Leben in der Heimstätte Bärau Für behinderte und betagte Menschen im Erwachsenenalter vielseitig Aufmerksame, professionelle Betreuung und Pflege Individuelle Beschäftigungs- und Freizeitmöglichkeiten Viel Abwechslung mit saisonalen Anlässen bunt In der Heimstätte Bärauleben heisst, wertgeschätzt zu sein, unabhängig von körperlichen oder geistigen Einschränkungen.

6 Übersicht Betreuung Pflege Beschäftigung

7 Betreuung 170 bewilligte Betreuungsplätze mit Klientengruppen: geistige Beeinträchtigung Autismus psychische Erkrankung neurologische Erkrankung & Hirnverletzung

8 Pflege 182 bewilligte Pflegeplätze mit Klientengruppen: Demenz Pflegebedürftige Betagte Eigenständige Betagte

9 Aktivierung

10 Beschäftigung 170 Beschäftigungsplätze für Bewohner 35 Beschäftigungsplätze für Tagesaufenthalter

11 Produkte

12 Arbeitgeber mit rund 470 Mitarbeitenden

13 Ausbildung mit rund 50Lernenden in 11 verschiedenen Berufen Fachmann/-frau Gesundheit Fachmann/-frau Betreuung Kaufmann/-frau Koch / Köchin Bäcker-Konditor / Bäckerin-Konditorin Fachmann/-frau Fleischverarbeitung Fachmann/-frau Betriebsunterhalt Schreiner / Schreinerin Textilpfleger / Textilpflegerin Zierpflanzengärtner / Zierpflanzengärtnerin Fachmann/-frau Hauswirtschaft

14 Situation 2011

15 Stärken: Situation 2011 Grösse, materielle Ressourcen rsonelle Ressourcen zur individuellen Förderung der Bewohner Hohe fachliche Kompetenz in Pflege, Betreuung und Beschäftigung Starkes Bewusstsein der Mitarbeiter für Werte, Klienten-Orientierung und Berufsethos Zeitgemässe, praxistaugliche und erprobte Konzepte +

16 Schwächen: Situation 2011 Gewachsene Strukturen in allen Bereichen Komplizierte, teils fehleranfällige administrative Abläufe Oft wenig bereichsübergreifende Kooperation im Dienste der Klienten Probleme werden immer wieder bewältigt statt Lösungen zugeführt Dientstleistungsgesinnung bei fehlender Dienstleistungs- und Prozessorientierung -

17 Situation 2011 Zustand des Managementsystems: Viel Papier mit dem eine Zertifizierung machbar ist, zur Arbeit aber wenig gebraucht wird Wenig handfeste Prozessinformationen, mit denen bewusst die Arbeit nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen organisiert und gelenkt werden kann Viele Formulare -> verursachen grossen Aufwand bei der Anwendung und deren Pflege?

18 Aufbauorganisation 2012

19 Strat. Element: Dienstleistungsorientierung Die GL ist gefordert Die Fachkräfte sind gefordert Die Führungskräfte sind gefordert Die Mitarbeiter sind gefordert

20 Strat. Element: Funktionen im (B)GPM Integrieren in alle Führungsfunktionen Neue Funktion Prozesseigner

21 Strat. Element: Ständige Verbesserung Da wollen wir hin!

22 Ständige Verbesserung über den Reifegrad

23 Anforderungen IT-Werkzeug Die Anforderungskriterien an ein IT-Tool für die Gestaltung des Managementsystems sind vielschichtig: Integration in die bestehende IT-Landschaft Normen- und branchenspezifische Standards Bediener- und Nutzerfreundlichkeit Umfassende Funktionalität

24 Prozesslandschaften - Navigationskarten Gesetzes-/ Wettbewerbs- Anforderungen Marketingdienst leisten Strategische Führung Beschaffungsdienste leisten Operative Führung Informatikdienste leisten Finanzdienste leisten Managementreview Image / Klienten- Bedürfnisse Klientendienste leisten Aufenthaltsphase Interessensphase Eintrittsphase Austrittsphase Klientenzufriedenheit Kunden- Bedürfnisse Land- & Forstwirtschaft Betriebe führen / Beschäftigung ermöglichen Gastronomie Gärtnerei Kreative Werkstätten Facility Management - Kundenzufriedenheit Mitarbeiter- Bedürfnisse Rekrutierungsphase rsonaldienste leisten Eintrittsphase Anstellungsphase Austrittsphase - Mitarbeiterzufriedenheit

25 Hierarchie in den Prozesslandschaften

26 Beispiel: Einfache Navigationskarte

27 Dokumenten-Darstellung unterste Ebene

28 Beispiel: Komplexer «Subprozess» Dienstleistungen gestalten Klienten betreuen & pflegen Wohngruppe (WG) betreiben Pflege Eintrittsphase abgeschlossen Mitarbeiter führen Betreuung Bewohner gemäss Massnahmen pflegen und betreuen WG finanziell führen Gastronomie Beschäftigung Nein? Ja Medikamentenmanagement Aktivierung Gesundheitsversorgung Bereichsübergreifende Konzepte Übergangsangebot Wohnheim BALANCE Nein Massnahmen dokumentieren, evaluieren, anpassen? Zwischenerhebung BESA- Zwischenerhebung durchführen Nein? Ja Mutationen des BESA- Status vornehmen Vollerhebung BESA-1-, 3- Jahres- Erhebung durchführen Gesundheitsmanagement Hausdienst/Reinigung Wäscheservice Ereignisse bewältigen Infrastruktur unterhalten WG-spezifische Standards pflegen

29 Workflow-Darstellung unterste Ebene

30 Neue Rolle «Prozesseigner» etablieren Funktionsbeschreibung aufleben lassen Stellenbeschreibungen Befähigen durch Schulung, Information Support durch interne & externe Experten

31 Prozessorientierte Datenhaltung & -Pflege Klienten- DB rsonal- DB ERP-DB

32 Zukünftige Entwicklung ims als Planungsgrundlage der laufenden Organisationsentwicklung etablieren Standardisierung vorantreiben -> Arbeiten mit Prozesskenngrössen, Erfolg wird messbar Elektron. Klientendokumentationeinführen, Workflow-Anwendungen kreieren, Formulare eliminieren Vision: Wo möglich, integrale Prozessführung mittels IT-Workflows verwirklichen

33 Danke für Ihr Interesse an der Heimstätte Bärauund deren Praktiken

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