Vom Blütenzauber bis zur Obsternte Obstbäume im Unterricht und Kindergartenalltag

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1 Vom Blütenzauber bis zur Obsternte Obstbäume im Unterricht und Kindergartenalltag bis zur Obsternte 1

2 Inhaltsverzeichnis Einleitung 3 1. Die Bedeutung von Obstbäumen Ästhetische und kulturelle Bedeutung Ökologische Bedeutung Gesundheitliche Bedeutung Pädagogische Bedeutung 5 2. Obstbäume im Unterricht und Kindergartenalltag Obst und Obstbäume mit allen Sinnen Der Obstbaum im Jahreszyklus Tiere im und am Obstbaum Ökologische Stoffkreisläufe am Beispiel Obstbaum Wissenswertes rund um den Obstbaum Verarbeitung und Konservierung von Früchten Bauen und basteln Bewegungsspiele Lieder, Rätsel, Geschichten Literatur 32 Impressum: Herausgeberin: Deutsche Umwelthilfe e.v. Regionalgeschäftsstelle Nord Goebenstr. 3a Hannover Tel: Fax: Spendenkonto: Volksbank Hannover, BLZ , Konto-Nummer: Autorin: Gabi Fiedler Layout: Barbara Kleemann Fotos: wenn nicht benannt, dann DUH Archiv Titelfotos: Eva Winter Druck: Druckerei Krammer, Radolfzell Gedruckt auf 100% Recyclingpapier April 2012 Gefördert von 2 Vom Blütenzauber

3 Einleitung One apple a day keeps the doctor away heißt ein englisches Sprichwort aus dem 19. Jahrhundert. Doch während die Kinder damals noch beim Umherstreifen durch Feld und Flur Früchte einfach vom Baum pflücken und herzhaft hineinbeißen konnten, ist dies heutzutage nicht mehr so unbeschwert möglich. Vor dem Verzehr muss das Obst abgerieben, gewaschen oder sogar geschält werden, da die Schale häufig mit Chemikalien behandelt ist. Beim Obst aus dem Supermarkt stellen sich noch weitere Fragen: Woher kommt dieser Apfel? Wie hoch ist seine Schadstoffbelastung? Wie stark belastet er das Klima z.b. durch seinen Transport und die Verpackung? Wie viel Energie kostet die Lagerung? Die Deutsche Umwelthilfe will mit ihrem Projekt Obstbäume in Kindergärten und Schulen in Stadt und Region Hannover für die Bedeutung der Streuobstwiesen sensibilisieren. Streuobst ist beispielsweise bestens dafür geeignet, die vier Säulen einer nachhaltigen Ernährungsweise deutlich zu machen. Unbestritten sind die Früchte aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe gesundheitsförderlich. Streuobstwiesen mit verschiedenen alten Sorten tragen zudem zur Kulturlandschaft und biologischen Vielfalt bei. Wirtschaftlich wird das Obst, wenn es zu Saft oder anderen Produkten verarbeitet und auf Festen und Märkten verkauft wird. Der soziale Aspekt zeigt sich beispielsweise in der Unterstützung sozialer Projekte durch die Verkaufserlöse. In diesem Projekt schult die Deutsche Umwelthilfe sinnliche Wahrnehmungen und alte handwerkliche Fertigkeiten wie z.b. die Herstellung von Apfelsaft oder den Baumschnitt. Sie vermittelt Einblicke in die ökologische Bedeutung der Streuobstwiesen und gibt Tipps für den Schutz dieser wertvollen Biotope. Sie ermutigt Pädagog/innen, mit ihren Kindern eigene (Streu-)Obstwiesen anzulegen und qualifiziert Baumpat/innen, um die langfristige Pflege und den Erhalt zu gewährleisten. Mit den Zielen, dass künftig viele Kinder wieder sorglos in die selbst gepflückten Früchte beißen können und sich für den Schutz der Streuobstwiesen einsetzen! Dieses Handbuch soll Schulen und Kindergärten eine praktische Hilfe bei der Vorbereitung und Durchführung von Projekten, Aktionstagen und Unterrichtseinheiten sein und zu weiteren Aktionen in diesem Themenfeld anregen. Sie erfahren Wissenswertes über (Streu-)Obst und erhalten zahlreiche Tipps für Spiele, Aufgaben, Geschichten und kreative Aktionen. Die meisten Bausteine sind unter anderem im Rahmen des oben genannten Projektes selbst entwickelt und erprobt worden, manches Bewährte wurde aus der Literatur übernommen. Dank finanzieller Unterstützung von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, FIELMANN und dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover konnte das oben genannte Projekt Obstbäume für Schulen und Kindergärten in Stadt und Region Hannover durchgeführt werden. Wir wünschen Ihnen und den Kindern und Jugendlichen viele Erkenntnisse und schöne Erlebnisse bei den Obstbaumprojekten! bis zur Obsternte 3

4 Foto: Peter Smola_Pixelio.de Die Bedeutung von 1Obstbäumen 1. Die Bedeutung von Obstbäumen 1.1 Ästhetische und kulturelle Bedeutung Obstbäume sind seit vielen Jahrzehnten typisch prägende Landschaftselemente. Sie binden Dörfer und einzelne Häuser harmonisch in die Landschaft ein. Mit ihren Blüten, Blättern, ihrer Blattverfärbung und ihren Früchten erfreuen sie alle Sinne und lassen die Menschen unmittelbar am Ablauf der Jahreszeiten teilhaben. Insbesondere alte, standortgerechte, regionaltypische Obstsorten sind wichtige Kulturgüter. Sie dienten früher der Selbstversorgung und stellten einen unverzichtbaren Bestandteil im Leben der Menschen dar. Außerdem verbinden sich viele alte Kulturtechniken mit dem (Streu-) Obstanbau wie z.b. das Mähen mit der Sense, das Wissen um Hochstamm-Zucht und -Pflanzung, um Erziehungs- und Verjüngungsschnitt, der Gebrauch von Leiter und Pflücksack und nicht zuletzt die verschiedenen Konservierungs- und Verwendungsarten des Obstes. 1.2 Ökologische Bedeutung In Obstwiesen findet man bis zu Tierarten, ungefähr 300 Tierarten leben direkt von Apfelbäumen davon allein 70 Wildbienen-Arten. Insbesondere Hochstämme sind ideale Höhlenbäume und haben für viele Tiere eine große Bedeutung als Wohn-, Brut- und Schutzhabitat. Beispiele für Höhlenbrüter sind Steinkauz, Wendehals, Trauerfliegenschnäpper, Fledermausarten, Sieben- und Gartenschläfer. Viele Höhlenbrüter sind inzwischen gefährdet, stark gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Die Baumwurzeln dienen Spitz- und Feldmäusen sowie Igeln als Versteck; die Blätter und Triebe sind wichtige Nahrungsquellen und Lebensräume für unzählige Insekten. Zahlreiche Bienen und Hummeln werden vom Nektar der Blüten angelockt und die Früchte nähren viele Tierarten. Insbesondere regionaltypische Sorten sind optimal an die spezifischen Standortbedingungen angepasst. Alte Obstsorten sind von besonders hoher Bedeutung, da sie i.d.r. sehr robust und relativ unempfindlich gegenüber Klimaveränderungen sind. Sie erhöhen die Artenvielfalt und bilden wichtige Ressourcen für die Zukunft des Obstanbaus. Nicht zuletzt leisten die Bäume als natürliche Kohlenstoffspeicher einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und sind ein wichtiges Symbol für den nachhaltigen und natürlichen Umgang mit Ressourcen. Viele Kindergärten und Schulen haben ein Außengelände, welches relativ pflegeleicht gestaltet ist. Oft handelt es sich um aus Naturschutzsicht wertlose, größere Asphalt- oder artenarme Rasenflächen. Durch die Pflanzung eines oder mehrerer Obstbäume werden die Außenbereiche ökologisch aufgewertet: Tiere, insbesondere Insekten, werden angelockt, der Boden wird durch die Wurzeln gelockert, die Wasserspeicherkapazität des Bodens erhöht. Weitere positive Nebeneffekte sind neben dem schönen Anblick Erosionsschutz und ein angenehmes Mikroklima. 4 Vom Blütenzauber

5 Foto: Annamartha_Pixelio.de 1.3 Gesundheitliche Bedeutung Ein großkroniger Laubbaum filtert stündlich m³ Luft, nimmt täglich ca. 10 kg CO 2 auf, reinigt die Luft jährlich von über 100 kg Staub, bindet Schadstoffe, liefert pro Tag den Sauerstoff für zehn Menschen, verbessert das Klima durch Verdunstung von Wasser, spendet Schatten an heißen Tagen, vermindert Lärm und bremst den Wind. Der hohe Gesundheitswert des Obstes beruht vor allem auf den zahlreichen wertvollen sekundären Pflanzenstoffen wie Folsäure, Flavonoide und Carotinoide, Vitamine und Mineralien. In ihrem komplexen Zusammenspiel stärken sie u.a. das Immunsystem und schützen die Zellen. Äpfel enthalten beispielsweise mehr als 20 Mineralstoffe, u.a. das nerven- und muskelstärkende Kalium. Der hohe Gehalt an Vitamin C fördert sowohl die Zahn-, Knochen- und Blutbildung als auch die Eisenverwertung. Durch ihren hohen Anteil an Ballaststoffen regen sie die Verdauung an, wirken Durst stillend aufgrund ihres Wassergehaltes und mobilisieren durch Trauben- und Fruchtzucker neue Kraftreserven. 1.4 Pädagogische Bedeutung Viele Kinder unserer mediengeprägten Gesellschaft haben in ihrer Freizeit kaum Zugang zur Natur. Für praktisches Naturerleben und -erfahren ist heute zwischen zunehmender Ganztagsbetreuung, durchorganisierter Freizeit und Transfer im elterlichen Auto kaum noch Platz. Auch im Alltag der Eltern bleibt immer weniger Raum für Waldbesuche und Bacherkundungen. Klingeltöne und Automarken seien besonders bei Kindern stärker im Gedächtnis verankert als Vogelstimmen und Wildblumen, warnen Umwelt-Expert/innen. Mit dem steigenden Fast Food-Konsum gehen Kenntnisse über natürliche Lebensmittel, ihre Herkunft, Anbauweise, Ernte und Verarbeitung zunehmend verloren. Nicht nur bei vielen Stadtkindern ist die Denkweise verbreitet, dass der Apfel- und Kirschsaft aus dem Tetrapack, Himbeeren aus der Tiefkühltruhe und Pfirsiche aus dem Glas kommen. Angesichts des Klimawandels, des weltweiten Artensterbens und des hohen Flächenverbrauchs wird das Natur- und Umweltbewusstsein bei der jungen Generation jedoch immer wichtiger auch als Basis für die Bereitschaft zum Umwelthandeln. Die Lernorte Schule und Kindergarten haben in diesem Kontext einen hohen Stellenwert und Vorbildcharakter. Neben dem Erwerb von Naturwissen sollten intensive Naturerfahrungen ermöglicht werden. Obstbäume sind in vielerlei Hinsicht für Schüler/innen und Kindergartenkinder ein attraktives Thema: Sie können sich sowohl an Pflanzung und Pflege als auch an Ernte und Verzehr bzw. Verarbeitung beteiligen. Die vielfältige Tierwelt in Obstbäumen/Streuobstwiesen, die sich durch selbst gebaute Vogel- oder Insektennisthilfen noch fördern lässt, lädt zum Erforschen ein. Zahlreiche Geschichten, Spiele und Aktionen rund um das Thema Obstbäume/Streuobstwiesen bilden zu jeder Jahreszeit die Basis für interessante Unterrichtseinheiten bzw. Beschäftigungsfelder. bis zur Obsternte 5

6 Foto: Renate Tröße_Pixelio.de Obstbäume im Unterricht und 2Kindergartenalltag 2. Obstbäume im Unterricht und Kindergartenalltag Die Themen Obstbäume und Streuobstwiese lassen sich ganzjährig auf sehr vielfältige Weise in den Unterricht bzw. den Kindergartenalltag einbinden. Ideal ist natürlich ein direkter Bezug zu Obstbäumen bzw. einer Streuobstwiese entweder auf dem eigenen Gelände oder in der Nachbarschaft. Auf diese Weise kann der Jahreszeitenwechsel direkt an den Obstbäumen erfahren werden. Die Themen lassen sich sowohl als Unterrichtseinheiten, Projekttage oder -wochen als auch auf Schul- oder Kindergartenfesten realisieren. Die im Folgenden beschriebenen Projektbausteine können zu entsprechenden Programmeinheiten zusammengestellt werden. Für größere Gruppen haben sich Rallye-Stationen bewährt auch dazu finden sich Beispiele im Handbuch. 2.1 Obst und Obstbäume mit allen Sinnen Sinnesparcours Ziel: Schulung des Tast-, Geruchs- und Geschmacksinnes am Beispiel verschiedener Obstarten Materialien: 3 Tastsäckchen (kleine Stoffbeutel mit Gummizug oder Kordel, alternativ: Karton mit Öffnung), 3 verschiedene Obstarten, zusätzlich 3 Schälchen mit mundgerecht geschnittenen Stückchen dieser Obstarten. An dieser Station sollen die Kinder Obst ertasten, riechen, schmecken und schließlich erraten. In den Tastsäckchen befinden sich verschiedene Obstarten wie z.b. Apfel, Birne, Quitte. Die Kinder sollen nun abwechselnd blind an dem Obst riechen, das Obst ertasten und benennen. Ebenfalls viel Freude bereitet es, mit geschlossenen Augen das in mundgerechte Stücke geschnittene Obst zu probieren und zu erraten. 6 Vom Blütenzauber

7 Apfel-Benotung Ziel: Schulung des Beobachtungs-, Geruchs- und Geschmacksinnes am Beispiel verschiedener Apfelsorten Materialien: Verschiedene Apfelsorten gewaschen, aufgeschnitten, Schilder mit Nummer und Sortenname, Apfelhitlisten, Stifte Die Kinder probieren mehrere Apfelsorten, vergleichen ihre Eigenschaften, bewerten und erstellen anschließend eine Hitliste der Apfelsorten. Am Ende sollen sie für jede Apfelsorte eine Gesamtbewertung vornehmen. Bei jüngeren Kindern kann die Bewertung gemeinsam erfolgen, statt Noten bieten sich Begriffe wie sehr gut, gut, mittel, schlecht, sehr schlecht an. Am Ende gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit der Bewertung umzugehen: Vergleich der Noten, Aufstellung von Klassen-Top-Ten etc. HINWEIS: Der Schorf auf der Apfelschale sieht zwar nicht gut aus, ändert aber nichts am Geschmack des Apfels. Der Schorf ist ein Pilz, der für Menschen ungefährlich ist. Er ist ein Zeichen dafür, dass das Obst nicht gespritzt wurde. Apfelhitliste (Listen als Kopiervorlagen auf Seite 16/17) Tabelle A) Für ältere Schüler/innen Aufgaben: 1) Schreibe die verschiedenen Apfelsorten in die erste Spalte. 2) Schau dir die Schale und das Fruchtfleisch der einzelnen Äpfel genau an und benote das Aussehen mit einer Note zwischen 1 und 6. 3) Schmecke den Apfel in Ruhe, entscheide dich, ob er eher süß oder sauer schmeckt, kreuze das entsprechende Feld an und benote den Geschmack mit einer Note zwischen 1 und 6.. 4) Teste die Beschaffenheit des Fruchtfleisches (weich oder hart, mehlig oder saftig), kreuze die entsprechenden Felder an und benote die Eigenschaften. 5) Rieche am Apfel und benote seine Duftintensität. 6) Entscheide dich für eine Gesamtnote für jeden Apfel oder ermittle sie rechnerisch. Tabelle B) Für jüngere Schüler/innen Hinweis für die Lehrkraft: Die Apfelsorten werden bereits von der Lehrkraft in die Tabelle eingetragen. Aufgaben: 1) Teste Aussehen, Geschmack und Duft eines jeden Apfels und gib jedem Apfel für jede Eigenschaft eine Note zwischen 1 und 6. 2) Entscheide dich für eine Gesamtnote für jeden Apfel. bis zur Obsternte 7

8 Verstecken Entdecken (nach Joseph Cornell) Ziel: Schulung des Sehsinnes; die Kinder sollen üben, genau hinzuschauen Materialien: Verschiedene Obstfrüchte, dichte Hecke oder (Obst-)Bäume, evtl. Bindfaden In einer dichten Hecke oder auf verschiedenen (Obst-)Bäumen werden Früchte unterschiedlicher Obstarten versteckt (auf die Äste gelegt oder aufgehängt). Die Kinder gehen einzeln, in Abständen, an der Hecke bzw. den Bäumen entlang und versuchen, möglichst viele der versteckten Obstarten zu entdecken (ohne sie zu berühren, auf sie zu zeigen oder sie wegzunehmen). Am Ende tragen alle zusammen, wie viele Obstarten gefunden wurden. Gemeinsam wird das Versteckareal abgeschritten, um die Obstarten abwechselnd zu zeigen, zu benennen und wieder einzusammeln. Variante für Fortgeschrittene: Verkehrte Welt Die Früchte werden an falsche Bäume gehängt, z.b. eine Birne an einen Apfelbaum, eine Quitte an einen Kirschbaum, eine Walnuss an einen Birnbaum. Die Kinder müssen die Früchte finden und den richtigen Bäumen zuordnen. 2.2 Der Obstbaum im Jahreszyklus Apfelbaummassage Ziel: Ruhiger Einstieg ins Thema bzw. ruhigere Zwischeneinheit, um die Kinder z.b. nach temperamentvollen Spielen wieder zur Ruhe zu bringen Vermittlung von Einblicken in den Jahreszyklus eines Obstbaumes, Einblicke in die Vielfalt der Tiere, die an und in Obstbäumen leben Materialien: Augenbinden oder Tücher Die Kinder stehen paarweise im Kreis. Ein Kind des Paares steht im Innenkreis, das andere Kind dahinter beide mit Blick in die Mitte. Die Kinder im Innenkreis bekommen die Augen verbunden und werden in einen Obstbaum verzaubert. Die Kinder im Außenkreis helfen den Kindern im Innenkreis, sich in den Obstbaum hineinzuversetzen, indem sie die Bewegungen der Pädagogin/ des Pädagogen nachahmen. Die Pädagogin/der Pädagoge spricht mit ruhiger klarer Stimme und macht an einem Kind die Bewegungen deutlich vor. Ein Zauberspruch kann die Verwandlung einleiten. Varianten: Es können natürlich einzelne Punkte ausgelassen, gekürzt oder ergänzt werden. 8 Vom Blütenzauber

9 Text Schließe die Augen, du bist nun ein Apfelbaum. Stelle dich gerade hin, deine Beine stelle hüftbreit auseinander; spüre wie tief verwurzelt du bist. Es ist Winter. Deine Äste sind ganz kahl. Du spürst eine tiefe Sehnsucht nach dem Frühling in dir. Doch auch im Winter bekommst du Gesellschaft: Ein Hase kommt herbeigehüpft. Er knabbert an deiner Rinde und hüpft wieder davon. Ein Reh kommt heran. Es knabbert an deinen Knospen und geht dann wieder zurück in den Wald. Es wird immer wärmer, der Schnee schmilzt, es wird Frühling. Die Sonne scheint kräftiger und wärmt dich mit ihren Strahlen. Mit deinen Wurzeln saugst du Wasser und Nährstoffe aus dem Boden. Ein leichter Frühlingsregen fällt auf dich herab. Deine Knospen springen auf. Aus ihnen werden Blätter und Blüten. Eine Biene kommt angeflogen. Sie lässt sich auf eine deiner Blüten nieder und saugt Nektar. Ein Specht kommt angeflogen. Er klopft an deiner Rinde und sucht dort Käfer und Maden. Unten am Stamm und am Boden kribbelt und krabbelt es. Dort suchen Mäuse einen Unterschlupf. Es wird Sommer. Die Blüten fallen ab. Aus den Fruchtknoten entstehen winzig kleine grüne Äpfel, die immer größer werden. In eine alte Spechthöhle zieht ein Steinkäuzchen ein und macht huhuhuhu. Der Herbst kommt. Die Blätter verfärben sich und die Äpfel werden reif. Ein Wildschwein kommt zu Besuch. Es schubbert sich an deinem Stamm und frisst ein paar heruntergefallene Äpfel. Scharenweise Stare kommen herbeigeflogen, lassen sich auf deinen Ästen nieder und picken in deine Äpfel. Nachts kommt ein Igel heran. Er raschelt im Laub und frisst Äpfel am Boden. Es wird nun kälter. Ein Herbststurm kommt auf und rüttelt und schüttelt dich. Er pustet deine restlichen Blätter davon. Der Winter kommt. Eine dicke Schneedecke legt sich auf dich nieder. Du wirst müde. Bevor du einschläfst, denkst du noch mal über das erlebnisreiche Jahr nach und freust dich, dass so viele Tiere bei dir wohnen und dir Gesellschaft leisten. Bewegungen der Kinder im Außenkreis Die Beine hüftbreit auseinanderstellen, evtl. Arme zur Seite Hasenohren andeuten, an den Baum heranhüpfen, Knabbern am Körper des Baumkindes imitieren, weghüpfen. Heranlaufen, Knabbern an den Ästen (Armen) imitieren, weggehen. Den Obstbaum mit beiden Händen vom Scheitel bis zu den Füßen ausstreichen (3-mal). Mit beiden Händen den Obstbaum von unten nach oben ausstreichen (3-mal). Mit den Fingerkuppen leicht und vorsichtig auf Kopf, Schultern und Arme trommeln. Leicht an verschiedenen Stellen der Arme zupfen. Mit dem Zeigefinger eine Biene imitieren, die heranfliegt und summt, sich auf einen Arm niederlässt und mit dem Rüssel saugt. Mit ausgebreiteten Armen zum Baum laufen, mit Fingern leicht am Körper klopfen. Mit allen Fingern an den Unterschenkeln und Füßen kitzeln. Mit Fingern die imaginären Blüten von den Ästen zupfen und fallen lassen. Mit ausgebreiteten Armen zum Baum laufen, Hand auf den Körper legen und huhu heulen. Herankommen, mit dem Körper am Obstbaum schubbern, den Kopf in Richtung Boden bewegen, schmatzen. Mit ausgebreiteten Armen heranfliegen, sich mit beiden Händen in die Arme des Obstbaumes vorsichtig krallen, mit Fingern picken. Herantapsen, rascheln, indem die Handflächen aneinandergerieben werden, schmatzen. Pusten, den Obstbaum sanft hin und her bewegen, pusten. Mit flachen Händen Schneedecke auf Schultern legen. Die Obstbäume im Innenkreis werden durch einen Rückholzauber wieder in Kinder verwandelt. Anschließend werden die Rollen getauscht. bis zur Obsternte 9

10 2.3 Tiere im und am Obstbaum Mit einer Fingerpuppe (z.b. Apfelwicklerraupe im Apfel) lässt sich ein guter Übergang von der Apfelbaummassage zu dem Programmpunkt Tiere im und am Obstbaum herstellen. Die Apfelwicklerraupe stellt sich zunächst vor: Sie ist als Wurm im Apfel bekannt, doch leben Würmer nur in der Erde. Ihr richtiger Name ist Apfelwicklerraupe, das Kind des Apfelwicklers, eines Nachtfalters. Ihre Kinderstube ist der Apfel. Bei Menschen ist sie daher sehr unbeliebt, bei Tieren (Fraßfeinden) umso beliebter. Die Apfelwicklerraupe kann mit den Kindern alle Tierarten, die bei der Apfelbaummassage zu Besuch gekommen waren, wiederholen als Basis für weitere Programmeinheiten zum Thema Tiere im und am Obstbaum. Obstbaumposter mit Tierkärtchen Ziel: Die Kinder sollen erfahren, welche Tiere in welchen Stockwerken der Obstbäume leben. Materialien: Poster mit Obstbaum: mit Wurzeln, Stamm mit Höhlen, Ästen, Blättern, Blüten, Früchten (Es können auch Rinden, Blätter, Früchte aus der Natur gesammelt und dazugelegt werden, Blüten können aus Krepppapier oder Filz gebastelt werden.), Tierkärtchen mit möglichst vielen Tieren, die in den verschiedenen Stockwerken der Obstbäume leben (Für den dauerhaften Einsatz empfiehlt sich die Laminierung der Karten.) Das Obstbaumposter liegt in der Mitte. Ringsherum liegen Tierkärtchen, die von den Kindern in die richtigen Stockwerke bzw. zu den richtigen Teilen des Baumes gelegt werden sollen z.b. Specht und Kauz in die Baumhöhle, Mäuse an die Wurzeln, Bienen zu den Blüten, Käfer in die Rinde, an Blätter etc. Varianten: 1) Die Kinder ziehen der Reihe nach jeweils ein Tierkärtchen und überlegen einzeln oder gemeinsam, wo das Tier lebt bzw. frisst. 2) Die Kinder ziehen der Reihe nach die verdeckt liegenden Tierkärtchen und spielen den anderen Kindern das Tier pantomimisch vor. Ist das Tier erraten, überlegen die Kinder gemeinsam, an welchem Teil bzw. Stockwerk des Baumes das Tier lebt bzw. frisst. Tierstimmen erraten Ziel: Genaues Hinhören, Kennenlernen der Laute verschiedener Tierarten, Kennenlernen verschiedener Tierarten in Streuobstwiesen Materialien: Kassette/CD mit den Lauten verschiedener Tierarten, Bildkärtchen mit den ausgewählten Tierarten, Stifte Eine Kassette/CD mit verschiedenen Tierarten, die in Streuobstwiesen leben, wird abgespielt. Die Kinder sollen die entsprechenden Tierkarten den Geräuschen zuordnen. 10 Vom Blütenzauber

11 Obstbaumtheaterspiel Ziel: Kennenlernen bzw. Vertiefung; Wiederholung der Tierarten, die im Obstbaum leben bzw. zu Besuch kommen Materialien: Geschichte Diese Geschichte kann einer ganzen Klasse/einer Gruppe vorgelesen (bzw. erzählt) werden, wobei die Kinder in verschiedene Rollen schlüpfen und die Geschichte als Theaterstück aufführen. In Abhängigkeit von der Anzahl der Kinder werden die Rollen verteilt bei Bedarf erhalten einzelne Kinder eine Doppel- bzw. Mehrfachrolle. Auch der Apfelbaum wird dargestellt, indem sich einige Kinder an den Händen anfassen und den Stamm bilden, andere stellen sich in den Außenkreis und bilden mit den Armen die Äste, wieder andere legen sich als Wurzeln rings um die beiden Kreise. Die Tiere können pantomimisch, aber auch mit ihren typischen Geräuschen dargestellt werden. Apfelbaum Malus auf seiner Streuobstwiese ein Jahresablauf Auf der Streuobstwiese ist es noch kalt und dunkel. Malus, der Apfelbaum, schläft. Sein Stamm schläft, die kahlen Äste schlafen, auch die Wurzeln schlafen. Ein paar Hasen kommen herangehoppelt, knabbern am Stamm und hüpfen wieder weg. Nach und nach wird es immer wärmer und wärmer. Der Schnee schmilzt, der Frühling kommt. Die Sonne scheint immer kräftiger und wärmt den Baum mit ihren Strahlen. Die Knospen an den Ästen springen auf aus ihnen werden Blätter und Blüten. Die ersten Bienen kommen zu Besuch und saugen den köstlichen Nektar aus den Blüten und machen leckeren Honig daraus. Ein Specht kommt angeflogen und klopft an die Rinde er sucht dort leckere Käfer und Maden. Mäuse suchen sich an den Wurzeln einen Unterschlupf. Ein Käfer bohrt ein Loch in die Rinde und krabbelt dort entlang. Es wird Sommer. Die Blüten verwandeln sich in zunächst ganz kleine grüne Äpfel, die immer größer werden. An einem großen Ast haben Wespen begonnen, ihr Papiernest zu bauen. Dort hört man lautes Gebrumme und Gesumme. In eine alte Spechthöhle am Stamm zieht ein Steinkäuzchenpärchen ein und macht huhu. In der Nacht werden die Fledermäuse munter. Sie fliegen durch die Luft, stoßen hohe Töne aus und fangen Insekten. Es wird Herbst. Die Blätter werden bunt. Die Äpfel sind nun reif. Eine Wildschweinfamilie kommt vorbei, schubbert sich an dem Stamm und frisst genüsslich ein paar Äpfel. Die Stare kommen scharenweise angeflogen und picken an den Äpfeln. Nachts kommen Igel vorbei, die in die Äpfel beißen und schmatzen. Nun kommen die Kinder, klettern in den Baum und pflücken die restlichen Äpfel und heben das Fallobst auf, um leckeren Saft zu pressen. Dann wird es immer kälter. Ein Sturm kommt auf und pustet die restlichen Blätter davon. Der Winter kommt. Der Apfelbaum wird müde und bevor er einschläft, denkt er noch mal über das erlebnisreiche Jahr nach und freut sich, dass so viele Tiere und Menschen bei ihm wohnen oder zu Besuch kommen. bis zur Obsternte 11

12 2.4 Ökologische Stoffkreisläufe am Beispiel Obstbaum Stoffkreisläufe im Jahreszyklus eines Baumes bieten die Möglichkeit, die Prinzipien natürlicher Stoffkreisläufe auch als Muster für nachhaltiges Wirtschaften zu vermitteln. Durch emotionale Beteiligung und spielerische Vermittlung soll bei den Kindern eine tiefere Wertschätzung für das Kreislaufsystem entstehen. Themen, die sich daran anknüpfen: Recycling/Wiederverwendung von Stoffen auch als Voraussetzung für Leben auf der Erde, Natur als Vorbild für zukunftsfähiges, nachhaltiges Leben, kreative Ideenfindung zur Wiederverwertung und für den Erhalt von Konsumgütern wie z.b. Tauschbörsen und Recyclingwerkstätten. Stoffkreislaufsysteme: Ziele: s.o. 1) Knospe Blatt Blattzerfall Aufnahme der Nährsalze durch die Wurzeln und Transport durch den Stamm zu den Ästen, um dort wieder neue Knospen aufzubauen. 2) Keimling Baum Knospe Blüte Frucht Samen Keimling Beispielhafte Aktivitäten zu den einzelnen Elementen des Stoffkreislaufes: Knospe Knospenuntersuchungen Genaueres Betrachten der unterschiedlichen Knospen innerhalb eines Baumes (Blatt- und Blütenknospen) und an verschiedenen Baumarten für ältere Schüler/innen anhand eines selbst zu erstellenden Bestimmungsbogens Knospenabdrücke aus Ton Pro Knospe wird ein weiches Tonplättchen bzw. Knetgummi benötigt die Abdrücke können dann z.b. in einer kleinen Ausstellung präsentiert werden. Materialien: Ton bzw. Knetgummi, ggf. Knospen-Bestimmungsbögen Blätter Blattreihen Verschiedene Blätter können auf Papier aufgeklebt oder auch gepresst werden. Blattabdrücke können mit Wachsmalern auf Papier gebracht werden. Materialien: Papierbögen, Tesafilm, evtl. Pflanzenpressen, ggf. Blatt-Bestimmungsbögen, Wachsmaler Blattzerfallsreihe Eine Blattzerfallsreihe wird auf ein Papier geklebt: Beginnend mit einem ganzen Blatt werden Blätter mit immer mehr Fraß- und Zersetzungsspuren danebengeklebt bis hin zum durchsichtigen Blattadergerüst, einzelnen Blattadern bzw. Erde. Materialien: Papierbögen, Tesafilm, Klebstoff Wurzeln Wurzeln messen Mit Hilfe einer Schnur können die Baumwurzeln ermittelt und anschließend gemessen/abgeschritten werden. Als stark vereinfachte Faustregel gilt: Die Wurzeln sind i.d.r. mindestens so weit 12 Vom Blütenzauber

13 ausgedehnt wie die Baumkrone. Bei offenliegenden Wurzeln: Die Struktur der Wurzeln kann mit Transparentpapier und Wachsmalern abgerubbelt werden, die Wurzeln können auch gezeichnet werden. Materialien: Schnur (ca. 10 m lang), Transparentpapier, Wachsmaler, Papier, Stifte, Maßband oder Zollstock Einen Baum bauen (nach Joseph Cornell) Übergeordnete Aktivität zum Kennenlernen aller Baumteile und ihrer Funktionen: Die Kinder bilden die verschiedenen Teile eines Baumes: Kernholz, Pfahlwurzeln, Lateralwurzeln, Xylem, Phloem, Kambium und Rinde sowie... mögliche Gefahren für den Baum: z.b. Borkenkäfer, Frost, Menschen mit Taschenmessern. Nähere Beschreibung in Mit Freude die Natur erleben von J. Cornell (s. Literatur) Zahl der Mitspieler: ab 12 Materialien: Keine Stamm Baumsaft hören Im zeitigen Frühling (März) besteht die Chance, dem aufsteigenden Saft in den Bäumen zu lauschen. Dazu legen die Kinder ihr Ohr dicht an die Rinde eines möglichst glatten Baumstammes und lauschen dem Rauschen des Lebenssaftes. Zur Verstärkung kann auch ein Stethoskop benutzt werden. Materialien: ggf. Stethoskop Rubbelbilder herstellen Mit Transparentpapier und Wachsmalern werden unterschiedliche Rindenstrukturen abgerubbelt. Materialien: Transparentpapier, Wachsmaler Rindenabdrücke lassen sich auch aus Ton oder Gips herstellen. Materialien: Ton oder Gips, Gummischale, Spachtel, evtl. Wasser Einem Baum begegnen (nach Joseph Cornell) Übergeordnete Aktivität zum Kennenlernen bzw. Ertasten verschiedener Baumteile: Die Kinder bilden Zweiergruppen. Ein Kind schließt die Augen (evtl. mit Augenbinde) und wird vom anderen Kind zu einem Baum geführt. Diesen soll das blinde Kind ausgiebig erforschen z.b. die Rinde fühlen, Tierspuren und Pflanzenbewuchs suchend ertasten, den Stamm mit beiden Armen umfassen, den Wurzelbereich erkunden. Anschließend wird das Kind mit den geschlossenen Augen auf einem anderen Weg zum Ausgangspunkt zurückgeführt. Die Augen dürfen wieder geöffnet werden, das Kind soll nun seinen Baum wiederfinden. Materialien: ggf. Augenbinden bis zur Obsternte 13

14 Keimling Forschungsaufträge Bei langfristigeren Projekten können Obstsamen (z.b. Apfel- oder Kirschkerne) in die Erde gelegt und die Keimung beobachtet und dokumentiert werden. Dieses Experiment ist ein besonders anschauliches Beispiel für den Stoffkreislauf, da hier beobachtet werden kann, wie aus dem kleinen Samen, den die Baumfrucht hervorgebracht hat, ein neuer Baum entsteht. Interessant ist auch, die Form der Obstbaumkeimblätter mit anderen Baumkeimlingen zu vergleichen z.b. mit der markanten Form von Buchenkeimblättern. Materialien: Blumentöpfe, (Pflanz-)Erde, Wasser, Samen Anmerkung: Aus einem Obstkern wächst i.d.r. kein Obstbaum mit genießbaren Früchten. Das Bäumchen ist nur als Unterlage geeignet und müsste erst aufgeschult und anschließend durch Aufpfropfen einer Edelsorte veredelt werden. Blüte Forschungsaufträge Anhand der Obstbäume auf dem Kindergarten- bzw. Schulgelände lässt sich der Werdegang von der Blüte zur Frucht vor Ort mit allen Sinnen wahrnehmen. Mit Hilfe einer Lupe können die Kinder Bienen spielen, die durch die Blüten spazieren, und die Blüte detailliert betrachten. Bei jüngeren Kindern kann man die Beobachtung mit einer Bienengeschichte verbinden, bei älteren mit dem Bauplan der Blüte aus der Familie der Rosengewächse. Materialien: Lupe Früchte Schmecken Mit den Früchten der Obstbäume lassen sich unzählige sinnliche Erfahrungen machen (s. Kap. 2.1, 2.6). Beobachten Interessant ist beispielsweise auch die Beobachtung, wie sich die Blüte nach und nach in eine essbare Frucht verwandelt. Materialien: Lupe Tasten und formen Tonfrüchte: Aus Ton können die Kinder verschiedene Früchte formen. Materialien: Ton Tastspiel Die Kinder stellen sich im Kreis auf. Hinter ihrem Rücken werden verschiedene Früchte herumgegeben, die sie ertasten sollen z.b. Apfel, Birne, Quitte, Walnuss. Materialien: max. 4 verschiedene Obstarten, die sich gut ertasten lassen, in der Anzahl der gewünschten Kleingruppengröße Dieses Spiel eignet sich auch als Gruppenfindungsspiel die Anzahl der verschiedenen Früchte richtet sich nach der gewünschten Kleingruppengröße. Bei jüngeren Kindern sollten nicht mehr als vier verschiedene Früchte verwendet werden. Jedes Kind ertastet seine Frucht hinter seinem Rücken. Anschließend suchen die Kinder ihre Gruppenpartner mit der gleichen Frucht, wobei sich jeweils zwei Kinder Rücken an Rücken stellen und ihre Früchte abtasten und vergleichen. Kinder mit der gleichen Frucht gehören einer Kleingruppe an und suchen gemeinsam weiter nach den restlichen Gruppenmitgliedern. 14 Vom Blütenzauber

15 Früchte-Memory Unter Bechern oder Schüsseln liegen einzelne kleine Früchte, zwei von jeder Art. Die Kinder stehen um die Decke mit den Bechern bzw. Schüsseln herum (auch gut im Freien spielbar) und decken nacheinander jeweils zwei Becher auf. Wer zwei gleiche Früchte aufgedeckt hat, darf diese behalten und zwei weitere Behälter aufdecken. Materialien: Becher oder Schüsseln, verschiedene kleine Früchte, zwei von jeder Art, wie z.b. Walnüsse, Äpfel, Birnen, Zwetschgen, einfarbiges Tuch oder Decke Fruchtverwesung, Kompost Um den Kreislauf zu schließen, ist auch die Fruchtverwesung/Kompostierung von Bedeutung. Wie bei der Blattzerfallsreihe soll deutlich werden, dass durch die natürliche Zersetzung der Früchte wertvoller Humus entsteht. Demonstration: Nicht essbare/verwertbare Obstreste werden kompostiert (ideal ist ein Komposthaufen mit Plexiglasscheibe, durch die die verschiedenen Verwesungsgrade beobachtet werden können). Weitere Aktivität: Untersuchung der Tierwelt eines Komposthaufens Materialien: Komposthaufen, Becherlupen, evtl. Binokulare und flache Schalen, Pinsel, Bestimmungsbücher oder bögen zur Bestimmung von Bodentieren Foto: Simone Berauer bis zur Obsternte 15

16 Apfelhitliste Tabelle A) Aufgaben: 1) Schreibe die verschiedenen Apfelsorten in die erste Spalte. 2) Schau dir die Schale und das Fruchtfleisch der einzelnen Äpfel genau an und benote das Aussehen mit einer Note zwischen 1 und 6. 3) Schmecke den Apfel in Ruhe, entscheide dich, ob er eher süß oder sauer schmeckt, kreuze das entsprechende Feld an und benote den Geschmack mit einer Note zwischen 1 und 6.. 4) Teste die Beschaffenheit des Fruchtfleisches (weich oder hart, mehlig oder saftig), kreuze die entsprechenden Felder an und benote die Eigenschaften. 5) Rieche am Apfel und benote seine Duftintensität. 6) Entscheide dich für eine Gesamtnote für jeden Apfel oder ermittle sie rechnerisch. Apfelsorte Aussehen Geschmack Beschaffenheit des Fruchtfleisches Duft Gesamtbewertung Schale Fruchtfleisch sauer süß weich hart mehlig saftig duftet 1) 2) 3) 4) 5) 16 Vom Blütenzauber

17 Apfelhitliste Tabelle B) Aufgaben: 1) Teste Aussehen, Geschmack und Duft eines jeden Apfels und gib jedem Apfel für jede Eigenschaft eine Note zwischen 1 und 6. 2) Entscheide dich für eine Gesamtnote für jeden Apfel. Apfelsorte Aussehen Geschmack Duft Gesamtnote 1) 2) 3) bis zur Obsternte 17

18 2.5 Wissenswertes rund um den Obstbaum Apfelwichtelspiel (NABU) Das Apfelwichtelspiel eignet sich für Schüler/innen ab Klasse 4, die sich bereits mit verschiedenen Themen rund um die Streuobstwiesen auseinandergesetzt haben. Eine schöne Einleitung zum Spiel ist das Wundersame Märchen von den Apfelwichteln. Das Spiel wird auf der Streuobstwiese in zwei Gruppen um die Wette gespielt. Jede Gruppe erhält 12 Fragekarten und muss zur jeweiligen Frage einen Holzapfel mit der richtigen Antwort finden. Stets sind alle Kinder der Gruppe mit einbezogen, da die Äpfel auf großen Holzlöffeln von Schüler/in zu Schüler/in weitergegeben werden und in eine entsprechend nummerierte Vertiefung eines Brettchens gelegt werden müssen. Eine ausführliche Spielanleitung findet sich im Spiel des NABU. Ziele: Spielerische Prüfung des gelernten Wissens, Anlass/Motivation zur Wissensvertiefung Materialien: Spielfeldplan und Spielanleitung, das Wundersame Märchen von den Apfelwichteln, 12 rote und 12 grüne nummerierte Fragekarten, eine Auflösungskarte für Rotapfelpflückwichtel und eine für Grünapfelpflückwichtel, 12 rote und 12 grüne Holzkugeln (Äpfel) mit Antworten, 12 rote und 12 grüne große Holzlöffel, 2 Holzbrettchen mit nummerierten Vertiefungen von 1-6, 2 Holzbrettchen mit nummerierten Vertiefungen von 7-12 Leihstellen: NABU, Bezirksgruppe Oldenburger Land, Schloßwall 15, Oldenburg und andere NABU-Gruppen Variante: Die Antworten auf die Fragen hängen auf laminierten Papieräpfeln in verschiedenen Bäumen der Streuobstwiese und müssen jeweils von der gesamten Gruppe gefunden werden. Die Rotapfelwichtel erhalten rote Antwortäpfel, die Grünapfelwichtel grüne. Variante für jüngere Kinder: Wenn auf den Fragekarten jeweils drei mögliche Antworten vorgegeben werden (eine richtige, zwei falsche), ist das Spiel auch mit jüngeren Schüler/innen spielbar. Apfelquiz Das Apfelquiz eignet sich gut für den Einsatz auf (Apfel-/Obst-)Festen, Projekt- oder Aktionstagen. Da die Fragen relativ anspruchsvoll sind, kommen sie eher für Aktivitäten mit Familien oder älteren Schüler/ innen in Betracht, die sich bereits mit dem Thema Streuobstwiesen beschäftigt haben. Quizfragen 1. Was ist eine Streuobstwiese? A: Ein Obstbaum auf einer großen Wiese B: Eine Wiese, auf der hochstämmige Obstbäume unregelmäßig verteilt wachsen C: Eine Wiese, auf der Obst verstreut im Gras zu finden ist 2. Wie alt kann ein Hochstamm-Apfelbaum werden? a) Als Hochstamm auf einer Streuobstwiese A: 50 Jahre B: 120 Jahre C: 250 Jahre 18 Vom Blütenzauber

19 b) Als Niedrigstamm in einer Plantage A: 20 Jahre B: 50 Jahre C: 150 Jahre 3. Zu welcher Familie gehört der Apfel? A: Zu den Rosengewächsen B: Zu den Liliengewächsen C: Zu den Hahnenfußgewächsen 4. Welche Apfelsorten gibt es nicht? A: Rheinische Schafsnase B: Schöner aus Nordhausen C: Saure Paul 5. Was macht den Apfel so gesund? A: Eiweiße und Fette B: Kohlenhydrate und Eiweiße C: Mineralstoffe (z.b. Kalium, Kalzium, Magnesium) und Vitamine (z.b. B, C, E) 6. Wo spielt der Apfel eine besondere Rolle? A: Im Alten Testament B: Bei Wilhelm Tell C: Bei Asterix und Obelix 7. Wie viele Tier- und Pflanzenarten können auf einer Streuobstwiese leben? A: Bis zu 50 B: Bis zu 500 C: Bis zu Welche Tiere leben auf Streuobstwiesen? Auswahl: Igel, Buntspecht, Reh, Fischotter, Marienkäfer, Ohrwurm, Steinkauz, Ameisenbär, Steinbock 9. Was ist ein Apfelwickler? A: Ein Obstverpacker im Supermarkt B: Ein Werkzeug zum Apfelschälen C: Ein Nachtfalter, dessen Raupen in Äpfeln leben bis zur Obsternte 19

20 10. Welche Arbeiten fallen im Dezember auf einer Streuobstwiese an? A: Das Obst wird geerntet. B: Die Bäume werden geschnitten. C: Neue Bäume werden gepflanzt. 11. Was ist eine Apfelschorle? A: Eine Schüssel in Apfelform B: Ein Getränk aus Apfelsaft und Mineralwasser C: Eine Schalenkrankheit beim Apfel 12. Wie wird eine Apfelblüte bestäubt? A: Durch Insekten und Wind B: Durch Imker C: Durch Staub 13. Wie viel kg Äpfel braucht man für 1 Liter Saft? A: 2-3 kg B: 1 kg C: 5 kg Lösungen zum Apfelquiz 1. Lösung B: Eine Streuobstwiese ist eine Wiese, auf der hochstämmige Obstbäume unregelmäßig verteilt wachsen. 2a) Lösung B: Ein Hochstamm wird ca. 120 Jahre alt. 2b) Lösung A: Ein Niedrigstamm wird ca. 20 Jahre alt. 3. Lösung A: Der Apfelbaum gehört zu der Familie der Rosengewächse. 4. Lösung C: Der Saure Paul ist keine Apfelsorte. 5. Lösung C: Äpfel enthalten viele Mineralstoffe (z.b. Kalium, Kalzium, Magnesium) und Vitamine (z.b. B, C, E). 6. Lösung A und B: Der Apfel spielt im Alten Testament und bei Wilhelm Tell eine Rolle. 7. Lösung C: Auf einer Streuobstwiese leben bis zu Arten. 8. Lösung: Igel, Buntspecht, Marienkäfer, Ohrwurm, Steinkauz leben auf der Streuobstwiese. 9. Lösung C: Ein Apfelwickler ist ein Nachtfalter, dessen Raupen in Äpfeln leben. 10. Lösung B und C: Im Dezember werden die Bäume geschnitten und neue Bäume gepflanzt. 11. Lösung B: Eine Apfelschorle ist ein Getränk aus Apfelsaft und Mineralwasser. 12. Lösung A: Die Apfelblüte wird durch Insekten und Wind bestäubt. 13. Lösung A: Für einen Liter Apfelsaft benötigt man 2-3 kg Äpfel. 20 Vom Blütenzauber

21 2.6 Verarbeitung und Konservierung von Früchten Die Höhepunkte eines Obstbaumprojektes sind sicherlich die Ernte und Verarbeitung der selbst geernteten Früchte. Jede einzelne Frucht steht für die erfolgreiche Pflanzung und Pflege der Obstgehölze. Durch die Ernte und Verarbeitung der Früchte üben die Kinder und Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und erwerben ein Bewusstsein für den Aufwand von Produktionsprozessen. Die selbst hergestellten Produkte, wie Apfelsaft, Marmelade, Gelee, Apfelringe können beispielsweise auch im Schulkiosk, auf Festen oder Basaren angeboten werden. Obstsaft pressen Eine ganz besondere Erfahrung insbesondere für die Kinder, die Fruchtsäfte nur aus dem Tetrapack kennen ist das selbsttätige Pressen von Obst. Ein Fest für die Sinne! Empfehlenswert ist auch die Ernte des selbst angebauten Obstes, denn so verinnerlichen die Kinder die komplexen Zusammenhänge und Handlungsabläufe am Allerbesten. Geeignet sind die Pressen insbesondere für Apfel- und Birnensaft bzw. Mischsaft. Mobile Saftpressen zusammen mit allen notwendigen Materialien und erfahrenen Umweltpädagog/innen können gebucht werden: Deutsche Umwelthilfe, Goebenstr. 3a, Hannover, Tel: , Selbstgepresster Leckeren Apfelsaft mit einer Obstpresse selbst herstellen So wird es gemacht: 1. Äpfel sammeln 2. Hände waschen/äpfel waschen und abtropfen lassen 3. Äpfel mit dem Messer teilen, alle faulen, schimmeligen oder wurmstichigen Stellen abschneiden, Stil entfernen 4. Apfelpresse vorbereiten: Trestersack einhängen Mühle aufsetzen Auffanggefäß unter die Ablaufrinne stellen Äpfel in die Mühle schütten Äpfel raspeln, bis der Bottich etwa 3/4 voll ist Vorsicht - niemals mit den Händen in die Mühle greifen, sondern immer den Holzstab zum Nachstopfen benutzen! Den Trestersack nicht beschädigen! 5. Saftpressung: Mühle abnehmen Trestersack schließen Bretter und Vierkanthölzer einlegen, Stempel herunterdrehen bzw. später mit Hebel herunterdrücken und den Saft herauspressen. Das Pressgut nicht in einem Zug auspressen, sondern mehrmals unterbrechen und den Saft ablaufen lassen. 6. Trestersack leeren (Trester ist als Kompost oder Schweinefutter verwendbar) 7. Die Presse und das Zubehör gründlich mit (warmem) Wasser reinigen Der Saft schmeckt frisch gepresst am Besten! Im Kühlschrank hält er sich ca. drei Tage. Unbedingt beachten: Niemals faulig-schimmeliges Obst verarbeiten! Diese Früchte können das gesundheitsschädliche Pilzgift Patulin enthalten. bis zur Obsternte 21

22 Trockenobst Zutaten: Äpfel und/oder Quitten, Zitronen Die Äpfel oder Quitten werden gewaschen, trocken gerieben und mit einem Apfelstecher vom Gehäuse befreit. Anschließend schneidet man die Früchte in 4-5 mm dünne Scheiben. Die Scheiben kurz ins Zitronenwasser legen und danach trocknen lassen entweder im Dörrapparat oder im Backofen auf einem mit Pergamentpapier ausgelegtem Backblech 3 bis 4 Stunden bei C. Energiespar-Alternative: Trockengerät Bauanleitung: l Mit den Kindern einen Holzrahmen mit Einkerbungen zimmern geeignet sind z.b. auch Weinoder Obstkisten l Dünne Weidenäste entrinden und schmirgeln l Äpfel waschen, entkernen, in Ringe schneiden und auf die Weidenäste auffädeln l Die Weidenäste mit den Obstscheiben in die Einkerbungen des Holzrahmens stecken l Das Trockengerät an einem trockenen, warmen Ort aufstellen Foto: Irmgard Kutsch, NaturKinderGartenWerkstatt Unbedingt beachten: Die Apfelscheiben müssen vor Staub, Fruchtfliegen und Schimmelbildung geschützt werden. Entscheidend ist dabei ein geeigneter, trockener Ort, der eine rasche Trocknung ermöglicht sowie die regelmäßige Kontrolle und Bewegung der Apfelringe. Je nach Standort und Dicke der Apfelringe trocknen die Ringe in 3 bis 7 Tagen und sind bei trockener Lagerung danach lange haltbar. Sorten mit leicht säuerlichem Geschmack sind besonders gut geeignet. Apfelmus Zutaten: Äpfel, Zimt, Zitronen Die Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und anschließend kleinschneiden. Apfelstücke mit Apfelsaft und ggf. Zimt erhitzen. Nach wenigen Minuten sind die Äpfel weichgedünstet. Das Apfelmus mit Zucker und einem Schuss Zitronensaft abschmecken, in sterile Schraubgläser abfüllen und sofort verschließen. Apfel-Holunder-Gelee Zutaten: 30 Holunderblüten, 2 l Bio-Apfelsaft, 2 Bio-Zitronen, 1 kg Gelierzucker (2:1) Die Holunderblüten vorsichtig ausschütteln und abspülen, dann in ein Gefäß geben und den Apfelsaft auf die Blüten gießen. Das Ganze lässt man 24 Stunden durchziehen. Den Apfelsaft anschließend durch ein Tuch seihen und den Saft von 2 Zitronen und den Gelierzucker hinzufügen. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Sofort in saubere, heißgespülte Schraubgläser füllen, Deckel zuschrauben und Gläser für 3 Minuten auf den Kopf stellen. 22 Vom Blütenzauber

23 Bratapfel Zutaten: Äpfel, nach Belieben: Rosinen, Marzipan, Zimt, Walnüsse, Mandeln, Butter, Milch, Vanillesaucenpulver, Zucker, Butter Kerngehäuse ausstechen, Äpfel mit Rosinen, Marzipan, Nussmus, Honig, Zimt, Walnüssen oder Mandeln füllen. Form mit Butter einfetten und bei 225 C ca. 25 Min. im Ofen backen. Mit Vanillesauce servieren. Apfel-Crumble Zutaten: 1 kg säuerliche Äpfel, 1 EL Apfeldicksaft, 2 EL Zitronensaft Für die Streuseln: 100 g Butter, 70 g Zucker, 150 g Weizenmehl (Typ 1050) Äpfel waschen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Apfelscheiben in eine ungefettete Auflauf- oder Quicheform legen. Apfeldicksaft und Zitronensaft mischen und über die Äpfel träufeln. Für die Streuseln die Zutaten mit einer Gabel verrühren und über die Äpfel verteilen. Ca. 30 Minuten bei 180 C Ober-/ Unterhitze im vorgeheizten Ofen backen. Apfelmuffins Zutaten: 100 g Butter, 70 g Rohrzucker, 1 Ei, 75 g gemahlene Haselnüsse, 75 g Dinkelmehl, 1 Apfel, 50 g Rosinen, 1 TL Vanillezucker, 1 TL Backpulver Zuerst die Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen. In einer anderen Schüssel die Butter schaumig schlagen und dann den Zucker, Vanillezucker und das Eigelb hinzugeben. Den Apfel waschen, schälen und raspeln, ebenfalls zu der Buttermischung geben. Danach das Mehl, die Haselnüsse, die Rosinen und das Backpulver untermischen. Als Letztes das Eiweiß unterheben. Den Teig auf 12 Mulden einer eingefetteten Muffinform verteilen und 30 Minuten bei 190 C Ober-/Unterhitze backen. 2.7 Bauen und basteln Nisthilfen bauen Mit dem Einsatz künstlicher Nisthilfen können noch mehr Tiere bevorzugt Nützlinge angelockt werden. Bereits Planung und Bau der Nisthilfen erfordern eine genauere Beschäftigung mit den unterschiedlichen Lebensweisen und Ansprüchen verschiedener Tierarten. Weitere Themen, die sich daran anknüpfen lassen, sind z.b. Nahrungsketten, wechselseitige Lebensbeziehungen, Nützlinge und Schädlinge. bis zur Obsternte 23

24 Ohrwurmhaus Ohrwürmer sind wichtige Helfer bei der Blattlausbekämpfung. Sie werden erst in der Dämmerung aktiv, tagsüber schlafen sie. In dem beschriebenen Ohrwurmhäuschen bilden sie große Schlafgesellschaften. Das Häuschen wird mit einem starken Bindfaden so an einen Ast gehängt, dass es mit dem Baumstamm Kontakt hat. Materialien: Blumentopf aus Ton (12 cm Durchmesser), starker Bindfaden, Zweig (mind. 14 cm lang), Stroh oder chemikalienfreie Holzwolle Bauanleitung: Ein kräftiger Zweig wird an einen starken Bindfaden gebunden und dieser so durch das Topfloch gezogen, dass sich der Zweig an der offenen Seite des Blumentopfes befindet. Der Zweig muss etwas länger sein als der Blumentopfdurchmesser. Stroh oder Holzwolle wird nun in den Blumentopf gestopft. Anschließend wird der Zweig bis an den Rand des Topfes gezogen und der Topf kopfüber an einen Ast gehängt. Der Baumläufernistkasten Vögel sind für das biologische Gleichgewicht der Streuobstwiese von besonderer Bedeutung. Höhlenbrütende Meisen, Wendehals, Kleiber und Baumläufer sind auf Nisthilfen angewiesen. Der Gartenbaumläufer ist beispielsweise ein Singvogel aus der Familie der Baumläufer. Charakteristisch ist sein relativ langer Schwanz, der als Stütze beim spiralförmigen Aufwärtsklettern an Bäumen dient. Mit seinem angepassten Schnabel sucht er in der Rinde nach Insekten und Spinnen. Er brütet gern hinter abstehender Rinde von grobborkigen Bäumen wie z.b. alten Obstbäumen. Mit einem speziellen Nistkasten kann man seine Ansiedlung fördern. Material: Nadelholzbretter (Brettstärke 2 cm Maße nach Skizze), Schrauben 4-5 cm, Spanndraht Bauanleitung: Dieser Nistkasten wird mit der offenen Rückseite am Baum mit Drähten angebracht. Die Größe R richtet sich nach dem Stammradius. Alle Maße sind in cm angegeben. Wildbienennisthilfen Wildbienen haben im Naturhaushalt und insbesondere bei der Bestäubung der Blüten eine unersetzliche Funktion. Nisthilfen für ihre Förderung und Ansiedlung lassen sich mit geringem Aufwand schaffen. Hohle Pflanzenstängel, Röhrchen aus Schilf, Holunder oder Stroh werden auf verschiedene Weise gebündelt und an wettergeschützten, sonnigen Stellen aufgehängt. Im Frühjahr und Sommer bauen die Wildbienenweibchen dort ihre Brutzellen für die Ablage der Eier und die Aufzucht der Larven. In die Brutzellen werden kleine erbeutete Larven anderer Insekten oder Blütenpollen als Proviant eingetragen, daneben je ein Ei abgelegt und die Zellen verschlossen. Die Nachkommen über wintern größtenteils in den Brutröhren und schlüpfen im nächsten Jahr. 24 Vom Blütenzauber

25 Wildbienendose Materialien: 15 cm lange Hohlstängel (z.b. Forsythie, Holunder, stachellose Brombeere), Blechdose ohne Deckel und Boden mit 10 cm Durchmesser (Achtung!! Scharfe Kanten glätten!), Schnur Bauanleitung Stängel in die Dose füllen. Ist die Dose voll, die Stängel wieder herausnehmen und die Stängel in einige Bündel teilen. Diese jeweils mit einer Schnur fest zusammenbinden und wieder in die Dose hineinschieben. Wildbienenholz Materialien: Unbehandelter Hartholzklotz, Bohrmaschine (möglichst Ständerbohrmaschine) mit 3 mm- und 5 mm-bohrern, Holzraspel Bauanleitung: In den Hartholzklotz werden Löcher von unterschiedlichem Durchmesser (3-8 mm) und einer Bohrtiefe von 4-10 cm gebohrt. Die durch das Bohren evtl. in den Bohrlöchern und an der Oberfläche entstandenen querstehenden Holzfasern müssen abgeschliffen und der Holzstaub muss entsorgt werden. Verstopfte Gänge werden nicht besiedelt. Apfel-Basteleien Apfelmännchen Materialien: Äpfel (möglichst rote), Walnüsse, Ton- oder Seidenpapier oder Bastelfilz, Zahnstocher, weiße Märchenwolle oder Watte, Schere, Klebstoff, Filzstift evtl. Nähnadel, Faden Bauanleitung: Zuerst wird aus einem Stück Ton-, Seidenpapier oder Bastelfilz ein Viertelkreis ausgeschnitten. Dann wird es zu einem spitzen Hütchen gerollt und zusammengeklebt. Ein Zahnstocher wird vorsichtig in die kleine Öffnung der Walnuss gesteckt (dort, wo die Schalen ein wenig auseinanderstehen), und das Hütchen wird auf die Nuss geklebt. Für den Bart wird etwas Klebstoff auf die Nuss aufgetragen und vorsichtig etwas Wolle oder Watte angedrückt. Dann wird mit dem Filzstift das Gesicht auf die Nuss gemalt. Zum Schluss schneidet man noch einen kleinen Kragen aus Ton- oder Krepppapier aus, näht oder klebt ihn zusammen und steckt den Kopf des Männchens durch diesen Kragen auf den Apfel. Apfelbaum im Jahreskreis Ein Apfelbaum wird auf ein großes Poster oder Stück Stoff gemalt (z.b. als Gruppenarbeit). Jeweils ein Baumviertel steht für eine Jahreszeit. Für das Frühlingsviertel können Blüten getrocknet und gepresst werden (bitte keine echten Obstbaumblüten verwenden es gibt genügend Wildblumen mit ähnlichen Farben und Formen), gefilzt oder aus Krepppapier hergestellt werden. Für das Sommer- und Herbstviertel eignen sich getrocknete und gepresste Obstbaumblätter, wobei man diese auch mit Stempeltechnik oder Wachsmal-Rubbeltechnik erzeugen kann. Äpfel können beispielsweise aus Tonpapier gebastelt werden. Schneeflocken lassen sich gut mit weißem Krepppapier, Watte oder Wolle darstellen. bis zur Obsternte 25

26 2.8 Bewegungsspiele Obstsalat Ziele: Bewegung; Reaktion; Kennenlernen bzw. Wiederholen von Obstarten Materialien: Stuhlkreis Alle Mitspieler/innen sitzen auf Stühlen oder Sitzkissen in einem großen Kreis. Jede/r denkt sich eine Frucht aus und nennt ihren Namen. Ein Fänger tritt in die Mitte und ruft den Namen zweier Früchte, deren Namen er sich gemerkt hat. Alle Kinder, deren Früchte genannt werden, müssen nun innerhalb des Kreises schnell ihre Plätze wechseln. Gelingt es dem Fänger einen Stuhl zu erreichen, ist der Spieler, der keinen Platz erreicht, der nächste Fänger. Ruft der Fänger Obstsalat, müssen alle Mitspieler/ innen ihre Plätze tauschen. Variante: Die Spielleitung gibt 4 oder 5 Obstarten vor und teilt sie den Kindern der Reihe nach zu. Fallobst Ziele: Bewegung; Reaktion Material: Großer Schaumstoff-Würfel Die Mitspieler/innen stehen sich in zwei Reihen gegenüber. Eine Reihe ist die Apfel-, die andere die Birnengruppe. Die Spielleitung würfelt in der Mitte. Wird eine 6 gewürfelt, fällt ein Kind aus der Apfelgruppe um, wird eine 1 gewürfelt, fällt ein Kind aus der Birnengruppe um. Die Gruppe, bei der zuerst alle Kinder zu Fallobst geworden sind, hat gewonnen. Lüge und Wahrheit Ziele: Wissensvermittlung bzw. Wiederholung gelernten Wissens mit Bewegung; spielerische Schulung der Reaktionsfähigkeit Material: Stuhlkreis Die Spielleitung macht eine bestimmte Aussage. Ist sie richtig, steigen die Kinder auf die Stühle, ist sie falsch, kriechen sie unter die Stühle bzw. setzen sich auf den Boden. Beispielaussagen: Birnen und Äpfel kann man im Frühling ernten. Der Apfelwickler ist eine Schmetterlingsraupe, die in Äpfeln lebt. 26 Vom Blütenzauber

27 2.9 Lieder, Rätsel, Geschichten Lied: Ich nehme meine Leiter Ich neh- me mei- ne Lei- ter und stell sie an den A- pfel- baum. Dann steig ich im- mer hö- her bis ich nicht weiter kann. Ich pflü- cke, ich pflü- cke mal ü - ber mir mal hin-ter mir mal un- ter mir, ein gan- zes Körb- chen voll. mal ne- ben mir Text Ich nehme meine Leiter und stell sie an den Apfelbaum. Dann steig ich immer höher, bis ich nicht weiter kann. Ich pflücke, ich pflücke, mal über mir, mal unter mir, mal hinter mir, mal neben mir, ein ganzes Körbchen voll. Dann steig ich immer weiter und halt mich an den Zweigen fest und setze mich gemütlich auf einen dicken Ast. Ich wippe, ich wippe, diwipp diwapp, diwipp diwapp und falle nicht herab. Bewegungen - pantomimisch eine Leiter holen und an einen Baum stellen - hinaufklettern - in alle Richtungen pflücken - weiter hochklettern - festhalten - auf einen Stuhl setzen und mit angezogenen Beinen Schaukelbewegungen machen Knix, knax, plumps! - auf den Boden fallen lassen Fortführung: Birnenbaum, Kirschbaum... (Volkslied) bis zur Obsternte 27

28 Apfelrätsel Ratet Kinder, wer ich bin, hänge hoch im Baume d rin, hab rote Bäckchen, nen Stiel hab ich auch und einen dicken, runden Bauch. Naseweisrätsel: Das Rätsel wird langsam vorgetragen. Sobald ein Kind eine Idee hat, was gemeint sein könnte, legt es seinen Zeigefinger an die Nase. Am Ende werden die Naseweise nach der Lösung gefragt. Apfelfingerspiele Schwerer Apfel Fünf Finger stehen hier und fragen: Wer kann diesen Apfel tragen? - mit dem Finger wackeln und - auf den (imaginären) Apfel zeigen Der erste Finger kann es nicht, der zweite sagt: Zuviel Gewicht, der dritte kann ihn auch nicht heben, der vierte schafft das nie im Leben. - mit dem Daumen wackeln - mit dem Zeigefinger wackeln - mit dem Mittelfinger wackeln - mit dem Ringfinger wackeln Der fünfte aber spricht: Ganz allein, so geht das nicht! - mit dem kleinen Finger wackeln Gemeinsam heben kurz darauf fünf Finger diesen Apfel auf. - den Apfel hochheben. 28 Vom Blütenzauber

29 Der Apfeldieb Da draußen in Nachbars Garten, da steht ein Apfelbaum, hängt voll mit süßen Äpfeln, man sieht die Blätter kaum. Da kriecht der kleine Till, durch s enge Loch am Hang, stopft sich die Taschen voll, und isst so viel er kann. Horch, da kommt der Bauer! Er sieht den Apfeldieb. Der Till haut ab, denn Schimpfen wär ihm jetzt gar nicht lieb. Er will durch s Löchlein schlüpfen, da gibt s ein Missgeschick! Die vollen Taschen machen den Burschen gar so dick. Er zappelt in dem Loche, wie ne gefangene Maus. Da muss der Bauer lachen und zieht ihn da heraus. Brauchst keine Äpfel klauen! Ich geb sie dir auch so. Klopft ihm noch auf die Schulter, was ist der Till da froh. - mit dem Zeigefinger nach draußen deuten - mit einer Hand den Apfelbaum darstellen - die Finger umgreifen die dicken Äpfel - die Hände vor das Gesicht halten - mit den Fingern auf den Oberschenkeln Anschleichen imitieren - mit den Fingern ein Loch bilden - pantomimisch die Taschen vollstopfen - Kaubewegungen und Essgeräusche machen - Hand hinter s Ohr legen - Hand über die Augen legen - mit den Füßen trampeln - mit den Fingern nochmals das Loch bilden - die gefüllten Taschen andeuten - Hände schütteln - Greifbewegungen machen - mit den Händen Äpfel formen - auf die eigene Schulter klopfen bis zur Obsternte 29

30 Geschichte Der Apfelbaum (von Mira Lobe) Am Montag war der Himmel frühlingsblau. Weiße Wolken zogen darüber hin. Die Bäume im Obstgarten streckten ihre Äste aus, als wollten sie die Wolken herunterholen. Am Dienstag hatten die Äste winzige Knospen. Am Mittwoch wehte ein warmer Wind. Und die Knospen waren größer und dicker. Und am Donnerstag? Da sprangen die Knospen auf. Da blühte der Garten. Da standen die Bäume in weiße Wolken gehüllt. Auch der alte Apfelbaum blühte. Seine Zweige waren krumm und schief. Seine Rinde war rau und rissig. Und seine Wolke war rosa. Der erste Schmetterling flog durch den Garten. Nanu? riefen die Bäume. Für Schmetterlinge ist es doch noch zu früh! Wo kommt denn der jetzt schon her? Von mir! sagte der Apfelbaum. Er hat bei mir überwintert. Zusammengefaltet in meiner Rinde. Die Bäume schimpften. Warum hast du ihm das erlaubt? Du weißt doch, dass er Eier legt. Du weißt doch, dass aus den Eiern Raupen werden. Du weißt doch, dass die Raupen unsere Blätter fressen! Zwei Rotkehlchen kamen in den Garten. Flogen hin und her, flogen kreuz und quer.,,wir sind auf Wohnungssuche. Wir wollen ein Nest bauen und Kinder kriegen.,,nicht bei mir! sagte der Birnbaum. Dieses Gepiepse und Geflattere! Diese halbnackten Dinger mit den aufgesperrten Schnäbeln!,,Nicht bei mir! sagte der Zwetschgenbaum. Dieser ewige Krach! Man will ja seine Ruhe haben!,,und seine Ordnung! sagte der Kirschbaum. Alle Kirschen picken sie an. Alle Blätter klecksen sie voll. Die Rotkehlchen wussten nicht, was sie tun sollten. Flogen hin und her, flogen kreuz und quer. Kommt uns ja nicht in die Nähe! riefen die Bäume. Ihr stört. Baut euer Nest gefälligst woanders. Aber wo? fragten die Rotkehlchen. Bei mir! sagte der Apfelbaum. Zwei Stieglitze kamen in den Garten.,,Wir sind auf Wohnungssuche. Wir wollen ein Nest bauen und Kinder kriegen. Nicht bei uns! riefen die Bäume. Bei uns ist kein Platz.,,Aber bei mir! sagte der Apfelbaum. Kommt her, ihr Rotschöpfe. Stieglitze sind so bunt und lustig. Lustiger als wir? fragten zwei Kohlmeisen, die von der Hecke herüberschwirrten. Genauso lustig. Baut nur eure Nester und legt eure Eier hinein! Und dürfen unsere Kinder Krach machen? Sie dürfen. Und dürfen unsere Kinder Kleckse machen? Sie dürfen. Dann ziehen wir gleich ein, sagten die Stieglitze und die Rotkehlchen und die Kohlmeisen. Die anderen Bäume regten sich auf. Wie kannst du nur so dumm sein! schimpfte der Birnbaum. Bei dir piept s wohl? fragte der Zwetschgenbaum, Freilich piept es! sagte der Kirschbaum. Wenn einer an drei Piepserpaare vermietet, dann muss es ja piepen! Der Apfelbaum lachte.,,da gibt s nichts zu lachen! schimpften die Bäume.,,Ich lache, weil es kitzelt. Jemand krabbelt zwischen meinen Wurzeln herum. Und gerade an den Wurzeln bin ich so kitzelig. Ein Maulwurf steckte seine spitze Schnauze aus der Erde. Darf ich hier unten meine Wohnung bauen? Du darfst. Und stört es dich nicht, wenn ich Gänge grabe? Das stört mich nicht. Und eine Höhle für meine Kinder? Stört mich auch nicht. Grab nur, mein Lieber! Am Abend kamen zwei Siebenschläfer in den Garten. Wir sind auf Wohnungssuche. Hat hier jemand ein Astloch frei?,,wir nicht! riefen die Bäume.,,Aber ich! sagte der Apfelbaum.,,Wie viele Kinder bekommt ihr? Sechs oder sieben, sagten die Siebenschläfer. Nicht der Rede wert. Wir fressen Laub und Beeren, Würmer und Schnecken. Nicht der Rede wert. Und manchmal ein Vogelei! riefen zwei Igel, die d rüben unter der Hecke wohnten und gerade vorbeispazierten. Der Apfelbaum weckte die Vögel auf. Hört zu, ihr Vögel! Wir haben neue Mieter im Haus. Dass ihr mir gut auf eure Eier achtgebt. Verstanden? Es wurde Sommer. An den Zweigen hingen grüne Kirschen und grüne Zwetschgen. Grüne Birnen und grüne Äpfel. In den Nestern lagen gesprenkelte Eier. Die Vogelmütter hielten die Eier warm. Die Vogelväter flogen hin und her, flogen kreuz und quer. Sie brachten Futter für die Mütter. Der Apfelbaum freute sich über die Eier. Er freute sich über die Maulwurfskinder zwischen seinen Wurzeln. Er freute sich über die sieben kleinen Siebenschläfer in seinem Astloch. Er freute sich, wenn Besuch kam. Bei dir ist was los! sagte der Kleiber und klopfte mit dem Schnabel an die Rinde. Bei dir gefällt s mir! sagte der Specht. Bei dir würde ich gerne wohnen! sagte der Grünling. Im obersten Astloch nisteten zwei Stare. Die 30 Vom Blütenzauber

31 pfiffen am Morgen, die flöteten am Abend, die sangen den ganzen Tag. Ich freue mich, wenn ihr singt! sagte der Apfelbaum. Was machen eure Eier? Die sind bald soweit. Aus den Eiern schlüpften junge Stare. Sie waren halbnackt, sie sperrten die Schnäbel auf, sie piepsten und lärmten. Da haben wir s! schimpfte der Birnbaum.,,So ein Krach! schimpfte der Zwetschgenbaum. Nicht zum Aushalten! schimpfte der Kirschbaum. In allen Nestern saßen halbnackte Vogelkinder. Sie sperrten die Schnäbel auf, sie piepten und lärmten. Der Apfelbaum freute sich über die Vogelkinder. Und als sie Federn bekamen und fliegen lernten da freute er sich noch mehr. Nur wenn die Vogelkinder Streit hatten dann freute er sich nicht. Das ist unser Ast! pfiffen die jungen Stare und wollten die anderen ver- treiben.,,nein, unserer! zwitscherten die Stieglitzkinder. Wir waren zuerst da! trillerten die Rotkehlchenkinder. Aber wir sind größer! pfiffen die jungen Stare. Ihr seid ge- mein! piepten die Kohlmeisenkinder. Ruhe! rief der Apfelbaum.,,Wollt ihr wohl eure Schnäbel halten! Ich mag keinen Streit. Es gibt Äste genug. Hier ist Platz für alle. Verstanden? Die Vogelkinder drängelten und schubs- ten. Sie rauften und stritten. Sie piepten und flatterten. Und wenn sie endlich schlafen gingen, dann wurden die Nachttiere wach. Die Maul- würfe kamen aus der Erde heraus. Jeder aus seinem Maulwurfshügel. Die Igel kamen unter der Hecke hervor. Sie führten ihre Kleinen spazieren und zeigten ihnen die Welt. Die Siebenschläfer kletterten mit ihren sieben Kindern in den Zweigen herum. Kopfüber, kopfunter hinauf und hinunter. Psst! Nicht so wild! sagte der Apfelbaum. Ihr tut ja so, als wärt ihr allein im Haus. Die sieben Siebenschläferkinder hörten nicht. Sie trieben lauter Unfug. Sausten hin und her, turnten kreuz und quer,,psst! Nicht so laut! sagte der Apfelbaum. Ihr weckt mir noch die Vögel auf, ihr sieben Siebenschläfer! Die Zwetschgen wurden blau. Die Birnen gelb. Die Äpfel rot. Wie gut, dass alle jungen Vögel fliegen können! sagte der Apfelbaum. Bald müssen manche weit fort. Wir! pfiffen die Stare. In den Süden.,,Wir auch! zwitscherten die Rotkehlchen. Übers Meer. Wir fliegen nächste Woche! pfiffen die Stare. Gute Reise! sagte der Apfelbaum. In den Nächten war es schon kühl. Die Blätter wurden bunt und fielen zu Boden. Zeit zum Winterschlaf! sagte der Apfelbaum. Die Siebenschläfer schlugen ihre buschigen Schwänze übers Gesicht und rollten sich zusammen. Die Igel sammelten welkes Laub und polsterten ihr Nest aus. Die Maulwürfe gruben sich tiefer in die Erde. Gute Nacht! sagte der Apfelbaum. Es fing an zu schneien. Der Winterwind fuhr durch den Garten und riss die letzten Blätter ab. Eiszapfen hingen an den Sträuchern. Mir ist kalt! klagte der Birnbaum. Kalt und einsam! klagte der Zwetschgenbaum. Kalt und einsam und langweilig! klagte der Kirschbaum. Ihre Zweige knarrten und seufzten im Wind. Dem Apfelbaum war nicht langweilig. Er war auch nicht einsam. Er träumte von Vogelnestern und gesprenkelten Eiern. Er träumte vom Flattern und Piepsen in seinen Zweigen. Ihm war auch nicht kalt. In seinem Astloch kuschelten sich die Siebenschläfer. Manchmal rührten sie sich im Schlaf. Dann streichelte ihn ein warmes Fell. Dann kitzelte ihn ein buschiger Schwanz. Dann lachte der Apfelbaum vor sich hin. bis zur Obsternte 31

32 Foto: Rolf Handke_Pixelio.de Literatur- 3verzeichnis 3. Literaturverzeichnis l l l l l l l Bayerischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege (Hrsg.) (o. J.): Werkanleitungen für den erlebnisreichen Garten Joseph Cornell, 1999: Mit Kindern die Natur entdecken, Verlag an der Ruhr, Mühlheim an der Ruhr Joseph Cornell, 2001: Mit Freude die Natur erleben, Verlag an der Ruhr, Mühlheim an der Ruhr Deutsche Umwelthilfe (Hrsg.), 2003: Lust auf Natur Apfel pur, Heiderose und Andreas Fischer-Nagel (o.j.): Das Apfeljahr, Findling Buchverlag Lüneburg, ISBN: Irmgard Kutsch, Brigitte Walden, 2001: NaturKinderGartenWerkstatt Herbst, Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.v., Verband für Arten- und Vogelschutz (LBV) (Hrsg.), 1999: Natürlich lernen Die Liebe zur Natur geht durch den Magen l Landratsamt Zollernalbkreis (Hrsg.), Beate Holderied, Markus Zehnder, 2009: Das Klassenzimmer im Grünen, Leitfaden für ein Schuljahr mit Obstwiesen, Kohlhammer und Wallishauser Gmbh, Balingen l Mira Lobe, 2008: Der Apfelbaum, G & G Verlagsgesellschaft, Wien l NABU-Bezirksverband Gäu-Nordschwarzwald (Hrsg.) (o. J.): Rund um den Apfel Eine Ideensammlung für fächerübergreifende Apfel-Projekte in der Grundschule, Bezug: Hrsg., Tel: 07031/229963; l Naturschutzbund für den Altkreis Norden (Hrsg.) (o. J.): Tipps für den Bau von Nistkästen l Begleitheft Pfäffle Obstpresse: Betriebsanleitung für Obst- und Beerenpressen OP 5 bis OP 40, Heilbronn l Stadt Radolfzell, Umweltamt (Hrsg.), Angela Klein, 2008: Streuobstkiste Radolfzell Unterricht auf der Streuobstwiese, Radolfzell 32 Vom Blütenzauber

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