Kostenprognose der Dienstleistungen in der Langzeitpflege in Österreich von 2010 bis Ergebnisbericht

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1 Kostenprognose der Dienstleistungen in der Langzeitpflege in Österreich von 2010 bis 2025 Ergebnisbericht

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3 Kostenprognose der Dienstleistungen in der Langzeitpflege in Österreich von 2010 bis 2025 Ergebnisbericht Brigitte Juraszovich Herwig Ostermann Wien, im August 2012 Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

4 Projektzahl: 4669 Der Umwelt zuliebe: Dieser Bericht ist auf chlorfrei gebleichtem Papier ohne optische Aufheller hergestellt.

5 Kurzfassung Gegenstand der vorliegenden Studie ist eine Kostenprognose der Dienstleistungen in der Langzeitpflege in Österreich für den Zeitraum von 2010 bis Hierfür werden zunächst ausgehend vom aktuellen Betreuungsstand in den einzelnen Bundesländern sowie unter Berücksichtigung der jeweiligen Entwicklungspläne die künftigen Kosten für die Kernleistungen der Altenpflege und -betreuung im Prognosezeitraum ermittelt. Danahc werden die Auswirkungen von alternativen Entwicklungen ausgewählter exogener Einflussfaktoren sowie von Maßnahmen zur Generierung von Effizienzfaktoren auf die ermittelte Kostenprognose analysiert. Die Studie schließt mit einer vergleichenden Szenarioanalyse. Ausgangspunkt für die Kostenprognose bildet die Ermittlung der Nettoaufwände für Kernleistungen in den einzelnen Bundesländern aufbauend auf der im Jahre 2010 erfolgten Datenerhebung für das Berichtsjahr Die erhobenen Kennzahlen für das Berichtsjahr 2010 weisen in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Versorgungsgrade mit mobilen und stationären n in der Altersgruppe der Personen über 75 Jahren auf, wobei die Streuung beim Versorgungsgrad mit mobilen n höher ist (9 %-55 %) als mit der Versorgung durch stationäre (17 %-35 %) (vgl. Abbildung 1). Abbildung 1: Versorgungsgrad 2010 mobile und stationäre pro Einwohner ,00 55,36 50,00 46,99 40,00 30,00 20,00 10,00 17,47 10,48 24,34 20,57 21,69 16,85 13,81 30,57 19,61 35,29 9,01 29,81 28,45 12,16 22,30 28,00 0,00 Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien Mobile (Leistungsstunden) Stationäre (Verrechnungstage) Quellen: Pflegevorsorgebericht 2010, Bevölkerungsstatistik, GÖG-eigene Berechnungen Kurzfasssung III

6 Bei den Versorgungsgraden mit neueren Angeboten wie teilstationären n, Kurzzeitpflege, alternative Wohnformen oder Case- und Care Management ergibt sich bundesweit ein noch heterogeneres Bild, das auf einen sehr unterschiedlichen Ausbau der Dienstleistungen bzw. auf unterschiedliche Akzentuierungen in der Versorgungssituation schließen lässt (vgl. Tabelle 1). Tabelle 1: Versorgungsgrad 2010 Messeinheit pro Einwohner im Alter von 75 Jahren und mehr Teilstationäre Kurzzeitpflege Alternative Wohnformen Case- und Care Management Messeinheit Verrechnungstage Verrechnungstage Plätze Leistungsstunden Burgenland 316, Kärnten 49,08 157,40 0,81 95,00 Niederösterreich 119,63 401,54-452,34 Oberösterreich 422,23 2,21-462,17 Salzburg 667,65 121,11-506,56 Steiermark 111,45-5,56 - Tirol 134,77 301,11-100,33 Vorarlberg 456,37 332,27 3,03 - Wien 1228,17 362,06 71,04 217,81 Quellen: Pflegedienstleistungsstatistik, Bevölkerungsprognose, GÖG-eigene Berechnungen Ausgehend von den für das Jahr 2010 ermittelten tatsächlichen Versorgungsgraden wird der zu erwartende Nettoaufwand für Pflegeleistungen auf Grundlage der vorliegenden Pläne und Prognosen der Bundesländer hochgerechnet, die neben den demografischen Veränderungen auch Prognosen über die Veränderung der erforderlichen Versorgungsgrade mit den jeweiligen Kernleistungen beinhalten. Das Ergebnis dieser Berechnung ist in Tabelle 2 dargestellt, generell lässt sich feststellen, dass unterschiedliche Dynamiken für die einzelnen Kernleistungen zu erwarten sind: Während im Bereich Case- und Care Management (+ 5,4 %), teilstationäre (+ 4,5 %) sowie mobile (+ 4,1 %) mit überdurchschnittlichen jährlichen Steigerungen des Nettoaufwandes gerechnet werden kann, sind im Bereich der stationären (+ 2,2 %) und alternativen Wohnformen (+ 2,4 %) vergleichsweise geringe Steigerungsraten zu verzeichnen. Die jährliche Steigerung des Nettoaufwandes für Pflege insgesamt kann für die Jahre 2010 bis 2025 mit durchschnittlich 2,7 % ermittelt werden. Da die Entwicklung der Nettoaufwände in der vorliegenden Untersuchung durchgängig zu Preisen des Jahres 2010 und damit ohne Inflationseffekte ausgewiesen ist, kann in Hinblick auf die reale Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts der letzen 5 Jahre (+ 1,3 % jährliches Wachstum) sowie in Hinblick auf die vorliegende Mittelfristprognose (+ 1,6 % jährliches Wachstum) davon ausgegangen werden, dass der Nettoaufwand der Länder für Pflege (+ 2,7 % jährliches Wachstum) anteilig am Bruttoinlandsprodukt auch künftig steigen wird. IV GÖG / ÖBIG 2012, Zukunft der Pflege

7 Tabelle 2: Entwicklung des Nettoaufwandes für Pflege auf Grundlage der Versorgungspläne der Bundesländer (Hochrechnung auf Grundlage der Einwohner mit 75 Jahren und älter) in Mio. Euro (Preisbasis 2010) bzw. durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (WTR) Mobile Stationäre Teilstationäre Kurzzeitpflege Alternative Wohnformen Case- und Care Management Gesamt WTR 4,1% 2,2% 4,5% 7,1% 2,4% 5,4% 2,7% Quelle: Angaben der Länder, Bevölkerungsprognose, GÖG-eigene Berechnungen Die Entwicklung des Nettoaufwandes für Pflege, wie in Tabelle 2 dargestellt, bildet das Ausgangsszenario für die Analyse der Wirkungen verschiedener Einflussfaktoren bzw. die Realisierung ausgewählter Effizienzpotenziale. Als exogene Einflussfaktoren auf den Nettoaufwand für Pflege werden im Rahmen der vorliegenden Studie eine Veränderung des Gesundheitszustandes in Hinblick auf die Frage der gewonnenen Lebensjahre, Veränderungen der Nachfrage nach formeller Pflege sowie eine Veränderung des Einkommens durch steigende Frauenerwerbsquoten untersucht. Die Wirkung von Effizienzpotenzialen wird an Hand von Leistungsverlagerungen sowie einer Kostensteuerung modellhaft dargestellt. In Bezug auf den Einflussfaktor Veränderung des Gesundheitszustands kann ausgehend von dem in Tabelle 2 dargestellten Basisszenario die Auswirkung einer Expansion der Morbidität (Annahme: 80 % der steigenden Lebenserwartung wird in Pflegebedürftigkeit verbracht) mit höheren Nettoaufwänden im Ausmaß von 55 Mio. im Jahr 2025 beziffert werden. Geht man von einer Kompression der Morbidität (Annahme: 20 % der steigenden Lebenserwartung wird in Pflegebedürftigkeit verbracht) aus, so reduziert sich der Nettoaufwand für Pflege im Jahr 2025 um 54 Mio. (vgl. Tabelle 3). Kurzfassung V

8 Tabelle 3: Entwicklung des Nettoaufwands für Pflege unter Berücksichtigung eines veränderten Gesundheitszustandes der Bevölkerung in Mio. Euro (Preisbasis 2010) Jahr Ausgangsszenario Expansion der Morbidität Kompression der Morbidität WTR 2,7% 2,8% 2,6% Quellen: Angaben der Länder, Bevölkerungsprognose, GÖG-eigene Berechnungen Mögliche Veränderungen auf die Nachfrage nach formeller Pflege werden in der vorliegenden Untersuchung an Hand der Frage steigender Frauenerwerbsquoten sowie in Abhängigkeit der Entwicklung der Zahl der Einpersonenhaushalte in der Altersgruppe der Personen mit 75 Jahren und älter analysiert. Unter Annahme, dass der Anstieg in der Erwerbsquote der Frauen in der Altersgruppe von 40 bis 65 Jahren um einen Prozent eine Erhöhung der Nachfrage nach formeller Pflege im selben Ausmaß mit sich bringt, kann bis zum Jahr 2025 mit einem Anstieg des Nettoaufwandes für Pflege um 40 Mio. Euro gerechnet werden (vgl. Tabelle 4). Auf Grund des leichten Anstiegs der Einpersonenhaushalte insgesamt bei zugleich rückläufigem Anteil in der Altersgruppe der Personen mit 75 Jahren und älter kann keine Auswirkung auf die Entwicklung des Nettoaufwandes für Pflege abgeleitet werden. Tabelle 4: Entwicklung des Nettoaufwandes für Pflege unter Berücksichtigung steigender Frauenerwerbsquoten in Mio. Euro (Preisbasis 2010) Jahr Ausgangsszenario Steigende Frauenerwerbsquoten WTR 2,7% 2,8% Quellen: Angaben der Länder, Bevölkerungsprognose, GÖG-eigene Berechnungen Als weiterer Einflussfaktor werden die Entwicklung der Einkommenssituation der pflegebedürftigen Personen und die daraus resultierende Auswirkung auf die Nettoaufwände untersucht. In Hinblick auf die stabile Entwicklung der Pensionsersatzrate ist in diesem Zusammenhang jedoch eine Auswirkung auf die Nettoaufwände für Pflege nicht nachvollziehbar. Die möglichen Effizienzpotenziale einer Leistungsverlagerung werden ausgehend von dem Anteil an Personen mit niedriger Pflegebedürftigkeit in stationärer Pflege modell- VI GÖG / ÖBIG 2012, Zukunft der Pflege

9 haft ermittelt. Für die Berechnung wird davon ausgegangen, dass rund ein Drittel der Personen in den Pflegestufen 0 bis 3, die derzeit stationär betreut werden, fortan von mobilen n bzw. in alternativen Wohnformen Pflegeleistungen erhalten; zugleich wird ein entsprechender Ausbau des Case- und Care Management auf das Niveau von Wien angenommen. Insgesamt können so im Jahre Mio. Euro, im Jahr Mio. Euro an Effizienzpotenzialen im Vergleich zum Ausgangsszenario berechnet werden (vgl. Tabelle 5). Tabelle 5: Entwicklung des Nettoaufwandes für Pflege bei Leistungsverlagerungen von 10 Prozent aus dem stationären Bereich zu mobilen n und alternativen Wohnformen sowie Steigerung des Case- und Care Managements auf 20 Prozent in Mio. Euro (Preisbasis 2010) Jahr Mobile Stationäre Teilstationäre Kurzzeitpflege Alternative Wohnformen Case- und Care Management Gesamt WTR 4,1% 2,2% 4,2% 9,4% 2,3% 4,7% 2,8% Quellen: Angaben der Länder, Bevölkerungsprognose, GÖG-eigene Berechnungen Geht man im Rahmen einer verstärkten Kostensteuerung davon aus, dass sowohl bei den stationären als auch ambulanten n in all jenen Bundesländern, in welchen die Nettoaufwände je Verrechnungseinheit (Leistungsempfänger bzw. Leistungsstunde) über dem Bundesdurchschnitt liegen, diese Aufwände um je ein Viertel der Differenz zum Bundesdurchschnitt reduziert werden können, so ergibt sich hierbei für das Jahr 2010 ein Effizienzpotenzial von 100 Mio. Euro, im Jahr 2025 von 125 Mio. Euro (vgl. Tabelle 6). Kurzfassung VII

10 Tabelle 6: Entwicklung des Nettoaufwandes für Pflege bei Anpassung der Nettoaufwände pro Leistungsempfänger - Reduktion der Differenz zum Bundesdurchschnittswert um 25 Prozent in Mio. Euro (Preisbasis 2010) Jahr Mobile Stationäre Teilstationäre Kurzzeitpflege Alternative Wohnformen Case- und Care Management Gesamt WTR 4,2% 2,3% 4,2% 9,4% 2,3% 4,2% 2,8% Quellen: Angaben der Länder, Bevölkerungsprognose, GÖG-eigene Berechnungen In der abschließenden Szenariobetrachtung wird zwischen einem günstigen Szenario (alle erfass- und bewertbaren Entwicklungsszenarien entwickeln sich positiv, alle Effizienzpotenziale werden ausgeschöpft), einem ungünstigen Szenario (alle erfassund bewertbaren Entwicklungsszenarien entwickeln sich negativ, Effizienzpotenziale werden nicht ausgeschöpft) sowie einem plausiblen Szenario unterschieden. Im plausiblen Szenario wird hinsichtlich der Einflussfaktoren von einer Kompression der Morbidität sowie von steigenden Frauenerwerbsquoten ausgegangen, zudem werden ab dem Jahr 2017 die Effekte einer Leistungsverlagerung angenommen. Insgesamt ergibt sich damit im plausiblen Szenario eine im Vergleich zur ursprünglichen Prognose des Ausgangsszenarios abgeschwächte Wachstumsdynamik, der Nettoaufwand im Jahr 2025 reduziert sich um 98 Mio. Euro auf insgesamt 2,314 Mrd. Euro (vgl. Tabelle 7). Tabelle 7: Gegenüberstellung der Nettoaufwände gemäß der dargestellten Szenarien in Mio. Euro (Preisbasis 2010) Jahr Ausgangsszenario Günstiges Szenario Ungünstiges Szenario Plausibles Szenario WTR 2,7% 2,7% 3,0% 2,4% Quellen: Angaben der Länder, Bevölkerungsprognose, GÖG-eigene Berechnungen VIII GÖG / ÖBIG 2012, Zukunft der Pflege

11 Ausgehend von diesen Darstellungen können an Hand der vorliegenden Prognoserechnung der Nettoaufwände für Dienstleistungen in der Langzeitpflege in Österreich für den Zeitraum von 2010 bis 2025 folgende Implikationen abgeleitet werden: - Der Anteil des Aufwands für Pflegeleistung gemessen am Bruttoinlandsprodukt steigt weiterhin. - Exogene Einflussfaktoren wie Veränderungen im Gesundheitszustand der Bevölkerung in Hinblick auf steigende Lebenserwartung, Frauenerwerbsquoten, der Anteil der Einpersonenhaushalte, aber auch die Einkommensentwicklung haben geringere Auswirkungen auf die Entwicklung der Nettoaufwände für Pflege als durch Leistungsverlagerungen oder ökonomische Steuerung realisierbare Effizienzpotenziale. - Möglichen adversen Entwicklungen auf Grund der exogenen Einflussfaktoren kann entgegengesteuert werden, in diesem Zusammenhang können eine Steuerung der Leistungsangebotes im Sinne einer bedarfsorientierten Leistungszuordnung sowie die Entwicklung von bundesweiten Normkostenrichtwerten modellhaft als taugliche Maßnahmen identifiziert werden. Kurzfassung IX

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13 Inhalt 1 Einleitung Kosten der Kernleistungen bis Kernleistungen Ist-Stand 2010 Kennzahlen Mobile und stationäre Andere (teilstationäre, Kurzzeitpflege, alternative Wohnformen, Case- und Care Management) Kosten/Aufwände Exkurs: 24-Stunden-Betreuung Entwicklung des Nettoaufwandes unter Berücksichtigung der Pläne der Bundesländer und der Veränderung der Versorgungsgrade Alternative Entwicklungsszenarien und Bewertung von Effizienzpotenzialen Ausgangsszenario Wirkung der Einflussfaktoren auf das Ausgangs-szenario Veränderung des Gesundheitszustandes der Bevölkerung Veränderung der Nachfrage nach formeller Pflege Veränderung der Einkommensentwicklung Wirkung der Effizienzpotenziale auf das Ausgangsszenario Leistungsverlagerungen Ökonomische Steuerung Schlussbetrachtung Szenarioanalyse Anhang Inhalt XI

14 Abbildungen und Tabellen Abbildung 2.1: Versorgungsgrad 2010 mobile und stationäre pro Einwohner Abbildung 2.2: Stationäre Pflege - jährlicher Mehraufwand in Mio. Euro Abbildung 2.3: Nicht-stationäre, Case- und Care Management - jährlicher Mehraufwand in Mio. Euro Abbildung 3.1: Annahmen über die Lebenserwartung in Gesundheit bzw. ohne Pflegebedarf Abbildung 3.2: Pensionsersatzraten im Zeitraum Tabelle 2.1: Versorgungsgrad 2010 Messeinheit pro Einwohner im Alter von 75 Jahren und mehr... 6 Tabelle 2.2: Nettoaufwand der Bundesländer pro Messeinheit in Euro... 7 Tabelle 2.3: Nettoaufwand der Bundesländer 2010 pro Messeinheit in Euro... 7 Tabelle 2.4: Stationäre Pflege - Hochrechnung der Nettoaufwände der Länder Tabelle 2.5: Mobile - Hochrechnung der Nettoaufwände der Länder Tabelle 2.6: Nichtstationäre : mobile, teilstationäre, Kurzzeitpflegeplätze und Case- und Care Management - Mehraufwand der Nettoförderkosten für Länder und Gemeinden Tabelle 3.1: Entwicklung des Nettoaufwandes für Pflege auf Grundlage der Versorgungspläne der Bundesländer (Hochrechnung auf Grundlage der Einwohner mit 75 Jahren und älter) in Mio. Euro (Preisbasis 2010) bzw. jährliche Steigerung in Prozent Tabelle 3.2: Überblick über die Versorgungsdichte (Anteil der versorgten Einwohner mit 75 Jahren und älter in Prozent) 2010 nach Bundesländern Tabelle 3.3: Entwicklung des Nettoaufwandes für Pflege bei Berücksichtigung des Anstiegs der Lebenserwartung mit Pflegebedarf (im Ausmaß von 80 Prozent der gewonnenen Lebensjahre) in Mio. Euro (Preisbasis 2010) Tabelle 3.4: Entwicklung des Nettoaufwandes für Pflege bei Berücksichtigung des Anstiegs der Lebenserwartung ohne Pflegebedarf (im Ausmaß von 80 Prozent der gewonnenen Lebensjahre) in Mio. Euro (Preisbasis 2010) XII GÖG / ÖBIG 2012, Zukunft der Pflege

15 Tabelle 3.5: Entwicklung des Anteils der über 85-Jährigen an den über 75-Jährigen in Prozent je Bundesland Tabelle 3.6: Entwicklung des Nettoaufwandes für Pflege bei Berücksichtigung des Anteils der über 85-Jährigen an den über 75-Jährigen in Mio. Euro (Preisbasis 2010) Tabelle 3.7: Veränderung der Frauenerwerbsquoten in der Altersgruppe nach Bundesländern in Prozent Tabelle 3.8: Entwicklung des Nettoaufwandes für Pflege unter Berücksichtigung steigender Frauenerwerbsquoten (Preisbasis 2010) in Mio. Euro Tabelle 3.9: Entwicklung des Anteils der Einpersonenhaushalte an den Gesamthaushalten für Haushalte mit einem Haushaltsvorstand von 75 Jahren und älter in Prozent Tabelle 3.10: Entwicklung des Nettoaufwandes für Pflege bei Leistungsverlagerungen von 10 Prozent aus dem stationären Bereich zu mobilen n und alternativen Wohnformen sowie Steigerung des Caseund Care Managements auf 20 Prozent (Preisbasis 2010) in Mio. Euro Tabelle 3.11: Entwicklung des Nettoaufwandes für Pflege bei Anpassung der Nettoaufwände pro Leistungsempfänger - Reduktion der Differenz zum Bundesdurchschnittswert um 25 Prozent (Preisbasis 2010) in Mio. Euro Tabelle 3.12: Darstellung der Determinanten der einzelnen Szenarien Tabelle 3.13: Entwicklung des Nettoaufwandes für Pflege günstiges Szenario (Preisbasis 2010) in Mio. Euro Tabelle 3.14: Entwicklung des Nettoaufwandes für Pflege ungünstiges Szenario (Preisbasis 2010) in Mio. Euro Tabelle 3.15: Entwicklung des Nettoaufwandes plausibles Szenario (Preisbasis 2010) in Mio. Euro Tabelle 3.16: Gegenüberstellung der Nettoaufwände gemäß der dargestellten Szenarien in Mio. Euro (Preisbasis 2010) bzw. jährliche Steigerung in Prozent Inhalt XIII

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17 1 Einleitung Beim Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) wurde per Bundesgesetz im Jahr 2011 ein Pflegefonds eingerichtet, mit dessen Mitteln der Bund die Länder und Gemeinden unterstützt, im Bereich der Langzeitpflege den Ausund Aufbau ihres Betreuungs- und Pflegedienstleistungsangebotes zu sichern. Mit dem geltenden Gesetz sind die Mittel für die Jahre 2011 bis 2014 festgelegt. Das BMASK beauftragte die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) in den Jahren 2008 und 2010 mit Grundlagenarbeiten. Im Jahr 2008 wurde ein Sachleistungskatalog mit einer einheitlichen Beschreibung und Definition von Betreuungs- und Pflegedienstleistungen erstellt. Im Jahr 2010 führte die GÖG eine umfangreiche Erhebung zur Ermittlung der prognostizierten Kosten bis 2020 in den Bundesländern durch und schätzte darauf aufbauend die Nettoaufwände für Kernleistungen. Im Anschluss an diese Arbeiten wurde die GÖG im Jahr 2012 mit den folgenden Arbeiten beauftragt: Projektteil 1:» Analyse des Ist-Standes der Versorgung mit Kernleistungen für Betreuung und Pflege in Österreich» Hochrechnung der Nettoaufwände für Kernleistungen bis zum Jahr 2025 Projektteil 2:» Analyse von alternativen Entwicklungsszenarien» Bewertung von Effizienzpotenzialen Einleitung 1

18 2 Kosten der Kernleistungen bis 2025 Die GÖG führte im Jahr 2010 im Auftrag des BMASK umfangreiche Erhebungen in den Bundesländern durch, um die im Jahr 2008 bestehende Versorgungssituation pflegebedürftiger Menschen in Österreich sowie die Ausbaupläne bis zum Jahr 2020 und die damit verbundenen Kostensteigerungen darzustellen. Nun werden die im Jahr 2010 erhobenen Daten evaluiert, d. h. die damals erfolgten Kostenschätzungen für das Jahr 2010 (im Folgenden ursprüngliche Prognose genannt) werden mit den tatsächlichen Kosten des Jahres 2010 verglichen. Es folgt in einem ersten Schritt eine Beschreibung des Ist-Standes der Versorgung mit Betreuungs- und Pflegedienstleistungen auf Basis der Angaben im Pflegevorsorgebericht für das Jahr Danach werden die Ist-Daten bzw. die Ist-Nettoaufwände aus dem Jahr 2010 für das Jahr 2025 ausschließlich aufgrund der demografischen Entwicklung hochgerechnet, alle weiteren Faktoren bleiben vorerst unberücksichtigt. In einem zweiten Schritt werden die Prognosewerte bis zum Jahr 2025 auf Basis der tatsächlichen Entwicklung überarbeitet und mit den Bundesländern abgestimmt. Auf dieser Basis wird die Hochrechnung bis zum Jahr 2020 bzw. bis zum Jahr 2025 aktualisiert. Kernleistungen Sämtliche Ausführungen beziehen sich auf die sogenannten Kernleistungen, die auch im Pflegefondsgesetz als solche definiert sind. Dazu zählen neben den mobilen n und stationären Einrichtungen noch die teilstationäre Tagesbetreuung, Kurzzeitpflege in stationären Einrichtungen, Case- und Care Management und alternative Wohnformen. Während es zu mobilen n und stationären Einrichtungen eine stabile Datenbasis gibt, sind die anderen Kernleistungen in vielen Bundesländern noch in Pilotphasen, die Daten sind in unterschiedlichem Ausmaß vorhanden und daher nur eingeschränkt vergleichbar. Nettokosten bzw. Nettoaufwände der Länder Die Begriffe Nettokosten und Nettoaufwände werden in der Folge synonym verwendet. Unter Kosten und Aufwänden werden in den nachfolgenden Ausführungen die im Rahmen der Sozialhilfe der Bundesländer angefallenen Nettoaufwände verstanden, also 2 GÖG / ÖBIG 2012, Zukunft der Pflege

19 jene Kosten, die den Bundesländern abzüglich aller Einnahmen (von Kunden, Klienten, Bewohnern etc.) mit dem Angebot der Kernleistungen entstehen. 2.1 Kernleistungen In den nachfolgenden Ausführungen und Berechnungen wird im Detail auf folgende Kernleistungen Bezug genommen: - Mobile Betreuungs- und Pflegedienste, - stationäre Betreuungs- und Pflegedienste, - teilstationäre Tagesbetreuung, - Kurzzeitpflege in stationären Einrichtungen, - Case- und Care Management, - alternative Wohnformen. Diese Angebote sind in 3 Pflegefondsgesetz ausdrücklich aufgezählt und näher beschrieben, wobei festgelegt ist, dass der im Pflegefonds vorgeschriebene Zweckzuschuss an die Länder für die Sicherung sowie für den Auf- und Ausbau dieser Angebote gewährt wird. Weiter wird definiert, dass die Zweckzuschüsse vorrangig für Maßnahmen zu verwenden sind, die nicht dem stationären Bereich zuzurechnen sind. 2.2 Ist-Stand 2010 Kennzahlen Basis für die Beschreibung des Ist-Standes der Versorgung bzw. des Angebotes an Kernleistungen in den Bundesländern bilden die Daten der Pflegedienstleistungsstatistik und des Österreichischen Pflegevorsorgeberichtes Der Versorgungsgrad im Jahr 2010 beschreibt den Anteil der betreuten Personen im Alter von 75 und mehr Jahren pro Bundesland Mobile und stationäre Das Angebot an mobilen und stationären n entwickelte sich im Verlauf der letzten Jahre sehr unterschiedlich. Seit Einführung des Pflegegeldes nahm die Versorgungsdichte mit mobilen n österreichweit zu, allerdings vergrößerten sich die Unterschiede in der Versorgungsdichte zwischen den Ländern weiter. Kapitel 2 / Kosten Kernleistungen 3

20 Mit dem österreichweiten Ausbau der mobilen nahm die Versorgungsdichte bei Heimplätzen ab. In den meisten Bundesländern wurde auch die Anzahl an Heimplätzen im Verhältnis zur Einwohnerzahl (über 75 Jahren) reduziert, lediglich in der Steiermark, gemessen an der Anzahl der Einwohner über 75 Jahren, ist ein Zuwachs an Heimplätzen zu verzeichnen. Durch diese Veränderung des Heimplatzangebotes verringerten sich zwischen den Ländern tendenziell die Unterschiede in der Versorgungsdichte bei stationären n. Versorgungsgrad 2010 Der Versorgungsgrad für das Jahr 2010 wird im Pflegefondsgesetz definiert und ergibt sich aus dem Verhältnis der erbrachten Leistungs- oder Beratungsstunden zur im Bundesland wohnhaften Bevölkerung im Alter von 75 Jahren und älter beziehungsweise aus dem Verhältnis der Plätze zu je Einwohnern der Bevölkerung über 75 Jahren im Bundesland. Die Versorgung mit Kernleistungen ist in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. Abbildung 2.1: Versorgungsgrad 2010 mobile und stationäre pro Einwohner ,00 55,36 50,00 46,99 40,00 35,29 30,00 20,00 10,00 10,48 17,47 20,57 16,85 24,34 21,69 13,81 30,57 19,61 9,01 29,81 12,16 28,45 22,30 28,00 0,00 Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien Mobile (Leistungsstunden) Stationäre (Verrechnungstage) Quellen: Pflegevorsorgebericht 2010, Bevölkerungsstatistik, GÖG-eigene Berechnungen 4 GÖG / ÖBIG 2012, Zukunft der Pflege

21 Die Bandbreite bei den Leistungsstunden der mobilen im Jahr 2010 liegt zwischen 9,01 (Steiermark) und 55,36 (Vorarlberg) pro Einwohner mit 75 Jahren und älter, der Durchschnittswert für Österreich im Jahr 2010 beträgt 23,21 Leistungsstunden. Hier muss darauf hingewiesen werden, dass in Vorarlberg auch die Leistungen der von einem Betreuungspool vermittelten Personenbetreuer/innen in der Pflege- Dienstleistungsstatistik enthalten sind. Es wird daher vom Land Vorarlberg angeregt, in der Darstellung der mobilen zwischen den unterschiedlichen Fachdiensten zu differenzieren (zwischen Hauskrankenpflege, mobilen Hilfsdiensten bzw. Heimhilfen und anderen n). So könnten auch zukünftige Entwicklungen und Verschiebungen zwischen den Berufsgruppen besser dargestellt werden. Die Verrechnungstage der stationären bewegen sich zwischen 17,47 (Burgenland) und 35,29 (Salzburg) jährlich, wobei als Durchschnitt für das gesamte Bundesgebiet im Jahr 2010 ein Wert von 26,70 Verrechnungstagen pro Einwohner mit 75 Jahren und älter angegeben werden kann. Wie die Abbildung auch zeigt, besteht in einigen Ländern mit hohem Versorgungsgrad an mobilen n ein eher niedriger Versorgungsgrad mit stationären n, wie zum Beispiel in Vorarlberg oder Niederösterreich oder umgekehrt (Steiermark, Oberösterreich, Tirol). Gleichzeitig weisen einige Länder eine hohe bzw. durchschnittliche Versorgung in beiden Bereichen auf (Salzburg, Wien) während andere in beiden Bereichen eher niedrige Versorgungsgrade vorweisen (Burgenland, Kärnten). Generell kann festgestellt werden, dass in den einzelnen Bundesländern die Streuung der Leistungseinheiten je Zielpopulation für den Bereich der mobilen erheblich breiter ist als für den Bereich der stationären. So lässt sich also zumindest teilweise ein Substitutionseffekt in den beiden Versorgungsstrukturen beobachten. Gleichzeitig dürfte es offenbar bei den mobilen n in einzelnen Bundesländern auch zu Substitutionseffekten durch Leistungen der häuslichen Angehörigenpflege oder der 24-Stunden-Betreuung kommen, die eine weniger engmaschige Versorgung durch mobile oder auch stationäre zur Folge haben Andere (teilstationäre, Kurzzeitpflege, alternative Wohnformen, Case- und Care Management) Diese neueren Angebote sind sowohl quantitativ als auch in ihrer qualitativen Ausrichtung sehr unterschiedlich. Trotz mangelnder Vergleichbarkeit wird für jeden dieser der Versorgungsgrad, wie er im Pflegefondgesetz definiert ist, dargestellt. Kapitel 2 / Kosten Kernleistungen 5

22 Tabelle 2.1: Versorgungsgrad 2010 Messeinheit pro Einwohner im Alter von 75 Jahren und mehr Teilstationäre Kurzzeitpflege Alternative Wohnformen Case- und Care Management Messeinheit Verrechnungstage Verrechnungstage Plätze Leistungsstunden Burgenland 316, Kärnten 49,08 157,40 0,81 95,00 Niederösterreich 119,63 401,54-452,34 Oberösterreich 422,23 2,21-462,17 Salzburg 667,65 121,11-506,56 Steiermark 111,45-5,56 - Tirol 134,77 301,11-100,33 Vorarlberg 456,37 332,27 3,03 - Wien 1228,17 362,06 71,04 217,81 Quellen: Pflegedienstleistungsstatistik, Bevölkerungsprognose, GÖG-eigene Berechnungen Kosten/Aufwände Die Analyse der Kosten pro Messeinheit (Leistungsstunden und Verrechnungstage) zeigt große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern. Diese sind zum Teil auf unterschiedliche gesetzliche Regelungen zurückzuführen. Aber auch strukturelle Abweichungen im Leistungsangebot und die divergente Definition einzelner Kostenarten kommen hier zum Tragen. In den Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Bundesländern zeigte sich, dass der Begriff der Vollkosten unterschiedlich definiert wird. Bei besonders niedrigen Vollkosten kann dies darin begründet sein, dass die Vollkosten der Sozialhilfe ohne Klientenzahlungen verstanden werden. In anderen Ländern wird in die Vollkosten auch der Selbstkostenanteil der betreuten Personen mit eingerechnet. Für einen tatsächlichen Kostenvergleich sollten deshalb nur die Nettoaufwände herangezogen werden, da diese einer weitgehend einheitlichen Definition unterliegen. 6 GÖG / ÖBIG 2012, Zukunft der Pflege

23 Tabelle 2.2: Nettoaufwand der Bundesländer pro Messeinheit in Euro Mobile Stationäre Messeinheit Leistungsstunden Verrechnungstage Burgenland Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg 6 74 Wien ÖSTERREICH Quellen: Pflegedienstleistungsstatistik, Bevölkerungsprognose, GÖG-eigene Berechnungen Für mobile beträgt der Nettoaufwand durchschnittlich 22 Euro pro Leistungsstunde, wobei Vorarlberg aufgrund der einzigartigen Angebotsstruktur einen äußerst niedrigen Aufwand verzeichnet. In den anderen Bundesländern bewegt sich der Nettoaufwand zwischen 17 und 29 Euro pro Leistungsstunde. Die Streuung zwischen den Bundesländern hinsichtlich Kosten von stationären n ist beträchtlich breiter, der Nettoaufwand pro Verrechnungstag bewegt sich zwischen 31 und 137 Euro pro Tag. Tabelle 2.3: Nettoaufwand der Bundesländer 2010 pro Messeinheit in Euro Teilstationäre Kurzzeitpflege Alternative Wohnformen Case- und Care Management Messeinheit Verrechnungstage Verrechnungstage Plätze Leistungsstunden Burgenland 38 Kärnten Niederösterreich Oberösterreich Salzburg Steiermark Tirol Vorarlberg Wien Quellen: Pflegedienstleistungsstatistik, Bevölkerungsprognose, GÖG-eigene Berechnungen Kapitel 2 / Kosten Kernleistungen 7

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