GUTER START INS KINDERLEBEN

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2 DAS PROJEKT DAS PROJEKT Die frühe Förderung und Stärkung der Erziehungs- und Beziehungskompetenzen von Eltern ist wirksame Prävention von Vernachlässigung und Kindeswohlgefährdung. Interdisziplinäre Vernetzung mit klar geregelten Verfahrenswegen und Zuständigkeiten ist der Schlüssel für den frühen Zugang zu Familien und die bedarfsgerechte Vermittlung von Unterstützung und Hilfen. Ziel des Modellprojektes Guter Start ins Kinderleben ist die frühe Förderung der Erziehungs- und Beziehungskompetenzen von Eltern in prekären Lebenslagen und Risikosituationen insbesondere zur Prävention von Vernachlässigung und Kindeswohlgefährdung im frühen Lebensalter. Vorgehen Im Rahmen des Modellprojektes wurden gemeinsam mit der Praxis an acht Modellstandorten interdisziplinäre Kooperationsformen und Vernetzungsstrukturen erprobt und entwickelt. Diese bauten ausdrücklich auf bestehenden Regelstrukturen auf beziehungsweise wurden in bestehende Regelstrukturen eingebunden. Dabei war es wichtiger Schwerpunkt, Angebote von Jugend- und Gesundheitshilfe systematisch miteinander zu koordinieren und dieses Vernetzungskonzept auf der Basis bestehender sozialrechtlicher Grundlagen, Leistungsansprüche und vorhandener Angebote bzw. Zuständigkeiten auf die Anwendbarkeit in der Praxis und ihre Wirksamkeit zu prüfen. Ziel war es, passgenaue und lückenlose Angebote für die frühe Kindheit vorzuhalten und die bestehende Angebotsstruktur zu optimieren und gegebenenfalls zu ergänzen. Neben der Bestandsaufnahme und Weiterentwicklung der bestehenden interdisziplinären Kooperationsformen und Vernetzungsstrukturen von Hilfen für junge Eltern, der Festlegung von verbindlichen Verfahrenswegen und Zuständigkeiten im Rahmen von Runden Tischen und Arbeitsgruppen sowie der Durchführung von interdisziplinären Workshops und Weiterbildungen für die Entwicklung einer gemeinsamen fachlichen Basis wurden Instrumente für die berufliche Praxis im Umgang mit dem Thema (Instrument zur Risikoabschätzung im Gesundheitswesen, Handreichungen für den Umgang mit Fällen von Kindeswohlgefährdung und Unterstützungsbogen für den Einsatz passgenauer Hilfen) entwickelt und erprobt. Das Werkbuch Vernetzung ist das Ergebnis dieser gemeinsamen Prozessentewicklung mit der Praxis. Es beschreibt und wertet die Erfahrungen für fallbezogene und strukturelle Rahmenbedingungen zu einer gelingenden interdisziplinären Zusammenarbeit und nachhaltiger Vernetzung sowie Instrumente und Arbeitshilfen. Die Inhalte: Warum Bereich der frühen Hilfen? Die Partner der Vernetzung Die Herausforderungen der Kooperation und Vernetzung Die relevanten Berufsgruppen und Institutionen im Netzwerk Die Analyse der lokalen Angebots- und Vernetzungsstruktur Die Instrumente der Vernetzung Die Auftaktveranstaltung Die Runden Tische Arbeitsgruppen als Steuerungsinstrumente Interdisziplinäre Weiterbildungen als Möglichkeit, die Vernetzung auf personeller Ebene zu unterstützen Die Schaffung gemeinsamer Standards und Vorgehensweisen Der Anhaltsbogen für ein vertiefendes Gespräch zum Einsatz im Gesundheitswesen und der Workshop Kinderschutz zur Schulung der Fachkräfte Der Entscheidungsbaum Die Handreichungen zum Umgang mit Fällen mäßiger und akuter Gefährdung des Kindeswohls Der Unterstützungsbogen für die Jugendhilfe zum Einsatz passgenauer Hilfen Die anonymisierten Fallbesprechungen Die Absicherung der Nachhaltigkeit Die Schaffung einer kommunalpolitischen Gesamtstrategie Landes- und Bundespolitik Öffentlichkeitsarbeit Glossar Erläuterungen zu fachspezifisch verwendeten Begriffen der beteiligten Professionen, Institutionen und Bereiche

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5 DAS PROJEKT DAS PROJEKT Die frühe Förderung und Stärkung der Erziehungs- und Beziehungskompetenzen von Eltern ist wirksame Prävention von Vernachlässigung und Kindeswohlgefährdung. Interdisziplinäre Vernetzung mit klar geregelten Verfahrenswegen und Zuständigkeiten ist der Schlüssel für den frühen Zugang zu Familien und die bedarfsgerechte Vermittlung von Unterstützung und Hilfen. Ziel des Modellprojektes Guter Start ins Kinderleben ist die frühe Förderung der Erziehungs- und Beziehungskompetenzen von Eltern in prekären Lebenslagen und Risikosituationen insbesondere zur Prävention von Vernachlässigung und Kindeswohlgefährdung im frühen Lebensalter. Vorgehen Im Rahmen des Modellprojektes wurden gemeinsam mit der Praxis an acht Modellstandorten interdisziplinäre Kooperationsformen und Vernetzungsstrukturen erprobt und entwickelt. Diese bauten ausdrücklich auf bestehenden Regelstrukturen auf beziehungsweise wurden in bestehende Regelstrukturen eingebunden. Dabei war es wichtiger Schwerpunkt, Angebote von Jugend- und Gesundheitshilfe systematisch miteinander zu koordinieren und dieses Vernetzungskonzept auf der Basis bestehender sozialrechtlicher Grundlagen, Leistungsansprüche und vorhandener Angebote bzw. Zuständigkeiten auf die Anwendbarkeit in der Praxis und ihre Wirksamkeit zu prüfen. Ziel war es, passgenaue und lückenlose Angebote für die frühe Kindheit vorzuhalten und die bestehende Angebotsstruktur zu optimieren und gegebenenfalls zu ergänzen. Neben der Bestandsaufnahme und Weiterentwicklung der bestehenden interdisziplinären Kooperationsformen und Vernetzungsstrukturen von Hilfen für junge Eltern, der Festlegung von verbindlichen Verfahrenswegen und Zuständigkeiten im Rahmen von Runden Tischen und Arbeitsgruppen sowie der Durchführung von interdisziplinären Workshops und Weiterbildungen für die Entwicklung einer gemeinsamen fachlichen Basis wurden Instrumente für die berufliche Praxis im Umgang mit dem Thema (Instrument zur Risikoabschätzung im Gesundheitswesen, Handreichungen für den Umgang mit Fällen von Kindeswohlgefährdung und Unterstützungsbogen für den Einsatz passgenauer Hilfen) entwickelt und erprobt. Das Werkbuch Vernetzung ist das Ergebnis dieser gemeinsamen Prozessentewicklung mit der Praxis. Es beschreibt und wertet die Erfahrungen für fallbezogene und strukturelle Rahmenbedingungen zu einer gelingenden interdisziplinären Zusammenarbeit und nachhaltiger Vernetzung sowie Instrumente und Arbeitshilfen. Die Inhalte: Warum Bereich der frühen Hilfen? Die Partner der Vernetzung Die Herausforderungen der Kooperation und Vernetzung Die relevanten Berufsgruppen und Institutionen im Netzwerk Die Analyse der lokalen Angebots- und Vernetzungsstruktur Die Instrumente der Vernetzung Die Auftaktveranstaltung Die Runden Tische Arbeitsgruppen als Steuerungsinstrumente Interdisziplinäre Weiterbildungen als Möglichkeit, die Vernetzung auf personeller Ebene zu unterstützen Die Schaffung gemeinsamer Standards und Vorgehensweisen Der Anhaltsbogen für ein vertiefendes Gespräch zum Einsatz im Gesundheitswesen und der Workshop Kinderschutz zur Schulung der Fachkräfte Der Entscheidungsbaum Die Handreichungen zum Umgang mit Fällen mäßiger und akuter Gefährdung des Kindeswohls Der Unterstützungsbogen für die Jugendhilfe zum Einsatz passgenauer Hilfen Die anonymisierten Fallbesprechungen Die Absicherung der Nachhaltigkeit Die Schaffung einer kommunalpolitischen Gesamtstrategie Landes- und Bundespolitik Öffentlichkeitsarbeit Glossar Erläuterungen zu fachspezifisch verwendeten Begriffen der beteiligten Professionen, Institutionen und Bereiche

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