ÖPP-Beleuchtungsmodelle aus Sicht eines Dienstleisters

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1 SWARCO V.S.M. GMBH Verkehrstechnik Service Montage Beleuchtung Energetische Sanierung kommunaler Straßenbeleuchtung mittels Partnerschaftsmodellen Workshop für kommunale Entscheidungsträger Rostock, 28. Juni 2011 ÖPP-Beleuchtungsmodelle aus Sicht eines Dienstleisters

2 SWARCO im Kurzüberblick Gründer, Eigentümer und CEO: Manfred Swarovski komplettes Programm an Produkten, Systemen, Services und Lösungen in den Bereichen Straßenmarkierung, Verkehrssignalisierung, Verkehrsmanagement und Straßenbeleuchtung (One-Stop-Shop) weltweite Nr. 1 in der Ampelproduktion Branchenführer in LED-Signaltechnik und adaptiver Verkehrssteuerung Beleuchtung als ein kompetenznaher Wachstumsschwerpunkt mit 80 Unternehmen in 60 Ländern präsent 1

3 Kurzprofil SWARCO V.S.M. GmbH 100% Tochter der SWARCO AG herstellerunabhängiger Spezialdienstleister für Verkehrs- und Beleuchtungstechnik und -management regionaler Schwerpunkt: Deutschland Standorte: Deizisau (Firmensitz + Verwaltung) Berlin (Geschäftsbereich Beleuchtung) 9 operative Stützpunkte Mitarbeiter: rd. 100 Fahrzeugflotte: 70 (Spezial-) Fahrzeuge 2

4 Dienstleistungsangebot der SWARCO V.S.M. im Bereich Beleuchtung Beratung zu Energieeffizienzpotenzialen und betrieblichen Optimierungen (modellunabhängig) Entwicklung und Realisierung von Modernisierungskonzepten Lieferung und Montage von Beleuchtungsanlagen Realisierung von Contracting- und Mietkauf-Modellen Entwicklung und operative Umsetzung von Kooperationsmodellen Übernahme kompletter Betriebsführungen ( ÖPP ) Kunden: Kommunen und Industrie-/Gewerbebetriebe 3

5 Rahmenbedingungen der öffentlichen Beleuchtung häufig veraltete Anlagen Investitionsstaus nur teilweise durch Fördermittel zu beheben rapider technologischer Fortschritt (Energieeffizienz, LED) hoher Investitionsbedarf für neue Anlagen steigende Energiekosten + hoher Anteil an Gesamtkosten EU-Vorgaben zur Energieeffizienz kurzfristiger Auslauf ineffizienter Lampen und Komponenten 4

6 Unterschiedliche Managementmodelle für die Straßenbeleuchtung Management durch die Kommune stößt zunehmend an Grenzen Vergabe an einen Partner ohne Ausschreibung nur in definierten Fällen möglich Ausschreibung kurzfristiger Wartungsverträge keine umfassende Modernisierung möglich wegen fehlender Refinanzierung Ausschreibung langfristiger Managementverträge in meisten Fällen sinnvollstes Modell 5

7 ÖPP als einziger Weg? Eine Optimierung kann auch selbständig von der Kommune erreicht werden, wenn - der Investitionsbedarf gering ist, oder - ausreichende Haushalts- bzw. Fördermittel zur Verfügung stehen, und - ausreichendes Fachpersonal und Know how vorhanden sind. In den meisten Fällen kann das nicht (vollständig) bestätigt werden. ÖPP-Modelle stellen dann einen sinnvollen Weg zur Optimierung dar. 6

8 Vorfinanzierung der Investitionen durch den privaten Partner Ausgaben des privaten Partners Jahr Zahlungen an den privaten Partner Jahr 7

9 Vorteile einer ÖPP für die Kommune Zugriff auf umfassendes Know how und Größenvorteile Entlastung von Aufgaben volle Kontrolle und Mitwirkungsmöglichkeit langfristige Sicherheit über Kostenentwicklung Realisierung erheblicher Einsparungen Energie CO 2 Kosten Vorfinanzierung der erforderlichen Investitionen durch den privaten Partner frühzeitige Modernisierung qualitative Verbesserung 8

10 Ausschreibung des Beleuchtungsvertrages als Königsweg rechtliche Pflicht zur europaweiten Ausschreibung beim Auslauf von Konzessionsverträgen beim Auslauf von Beleuchtungsverträgen bei Änderung von Beleuchtungsverträgen Zugriff auf innovative Ansätze der Bieter durch Auswahl der Zuschlagskriterien sind Ziele der Kommune optimal zu erfüllen langjährige positive Erfahrungen mit ÖPP-Modellen in anderen Branchen inzwischen auch in der öffentlichen Beleuchtung Vielzahl kompetenter Beratungsunternehmen haben sich etabliert Einsparungen betragen ein Vielfaches der Ausschreibung 9

11 Flexible Ansätze bei ÖPP-Modellen Großer Gestaltungsspielraum, z. B. hinsichtlich der Eigentumsfrage (Veräußerung = verdeckte + teuere Kreditaufnahme) Vertragslaufzeit (sinnvoll: > 10 a) Abgrenzung des Dienstleistungsumfangs Einbeziehung von Energielieferungen Verpflichtung zu Energieeinsparungen (Garantie, Bonus-/Malus-Regelung etc.) Investitionsverpflichtungen Mitwirkung der Kommune (möglich: Kooperationsgesellschaft) Einbindung lokaler Arbeitsplätze und Unternehmen Expansion über die Stadtgrenze hinaus Gewichtung der Zuschlagskriterien (sinnvoll: Preis < 100%) 10

12 Betriebsführungsmodell Fördermittel Entgelt Stadt vertragliche Verpflichtungen Eigentümerin der Anlagen strategische Ausrichtung Controlling Betriebsführer Betriebsführung, Wartung & Instandhaltung Investitionen in Modernisierung + Neuanlagen Finanzierung (optional mit einer Bank) optional: Energieversorgung 11

13 Beispiel Kooperationsgesellschaft Fördermittel Ausbaubeiträge Stadt privater Partner 51% 49% 100% Fördermittel Kooperationsgesellschaft (strategische Steuerung) Operatives Geschäft operative Gesellschaft 12

14 Vereinfachtes Contracting-Modell Contractor / Betreiber Finanzierung der Investitionen Teilabtretung von Forderungen gegenüber der Kommune Bank Investment (+ Betrieb) Entgelt / Contractingrate * garantierte Rate ** Kommune * für nicht forfaitierte Forderungen ** forfaitierte Forderungen mit Einredeverzicht 13

15 Contracting oder Mietkauf Finanzierungs-Contracting reine Finanzierungsmaßnahme Anlagen-Contracting beinhaltet die Betriebsführung erschließt zusätzliche Potenziale Mietkauf vergleichbar dem Anlagen-Contracting, aber mit vorher fixierten Übernahmekonditionen zum Vertragsende 14

16 Einspar-Contracting Einsparungen (zur Finanzierung nutzbar) Investitionszeitpunkt Ist- Kosten zukünftige Kosten nach Investition in neue Infrastruktur Energiekosten 5-10 Jahre 15

17 Aktuelles Projekt: Betriebsführung mit umfassender Modernisierung in Nauen rd Lichtpunkte Zuschlag an SWARCO V.S.M. nach europaweiter Ausschreibung 5-Jahres-Vertrag ab Besonderheit des Modells: Stadt und Betriebsführer teilen sich die erzielten Energieeinsparungen Bonus-/Malus-System führt zu hohem Anreiz frühzeitiger Effizienzsteigerung Vorgabe (mind. 40%) wird von SWARCO V.S.M. deutlich übertroffen rd. 90% aller Leuchten werden modernisiert 16

18 Ihr Ansprechpartner Dr.-Ing. Matthias Hessling Vorsitzender der Geschäftsführung SWARCO V.S.M. GmbH Verkehrstechnik Service Montage Beleuchtung Sickingenstraße D Berlin T F M E. 17

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