Umsatzsteuer - Dreiecksgeschäfte

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Umsatzsteuer - Dreiecksgeschäfte"

Transkript

1 Umsatzsteuer - Dreiecksgeschäfte Vereinfachung oder Gefahrenquelle Die Voraussetzungen für die Anwendung der Vereinfachung für das innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäft gemäß Art. 25 Abs. 3 UStG bergen erhebliche Gefahren Art. 25 UStG Die Sonderregelung für das Dreiecksgeschäft ist nach Art. 25 der Binnenmarktregelung im UStG grundsätzlich als Vereinfachung gedacht. Anhand eines alltäglichen Sachverhaltes soll auf zwei Voraussetzungen in Art. 25 Abs. 3 UStG und den damit zusammenhängenden Gefahren hingewiesen werden. 1. Ausgangssachverhalt Für die Darstellung der Voraussetzungen, um die Begünstigung für das Dreiecksgeschäft nach Art. 23 UStG in Anspruch nehmen zu können, sowie deren Gefahren soll der Großhändler AT 1 mit Sitz in Österreich durch seine wirtschaftliche Tätigkeit begleitet werden. Durch seine guten Geschäftskontakte in Deutschland hat er dort Lieferanten für seine Waren gefunden, mit denen er vereinbart hat, diese Waren in Österreich sowie Osteuropa zu vertreiben. 2. Rechtliche Beurteilung Allen Geschäften soll zur Vereinfachung unterstellt werden, dass jeweils der Produzent in Deutschland die Versendung der Waren direkt zum Endkunden (Empfänger) vornimmt 1. Bei dem oben genannten Ausgangssachverhalt sind zwei Fälle zu unterscheiden Kunden in Österreich Die Geschäfte, die unser Händler AT 1 mit Kunden in Österreich abschließt, können grafisch wie folgt dargestellt werden. Warenbewegung DE AT 2 Rn 1 AT 1 Rn 2 1 Um den Artikel nicht unnötig mit Details zu überfüllen, soll hier nur der wesentliche Sachverhalt dargestellt werden. Seite 1 von 7

2 Das hier dargestellte Geschäft ist (noch) kein Dreiecksgeschäft, da nach Art. 25 Abs. 1 UStG dazu drei Unternehmer in drei verschiedenen Mitgliedsstaaten über denselben Gegenstand Umsatzgeschäfte abschließen müssen. Wenn keine Sondervorschriften anzuwenden sind, muss das Geschäft nach den allgemeinen Regeln von Reihengeschäften, nämlich 3 Abs. 7 UStG (Ort der Verfügungsmacht) und 3 Abs. 8 UStG ( bewegte Lieferung ) gelöst werden. Da in unserem Ausgangssachverhalt der deutsche Produzent DE die Warenbewegung veranlasst, ist das erste Geschäft, das in der Grafik als Rn 1 bezeichnet wird, die bewegte Lieferung. Durch Warenbewegung von Deutschland nach Österreich und bei Verwendung der österreichischen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer durch unseren österreichischen Großhändler AT 1 kann das erste Geschäft (Rn 1) als steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung abgerechnet werden. Unser Großhändler AT 1 tätigt durch die Warenbewegung von Deutschland nach Österreich einen innergemeinschaftlichen Erwerb in Österreich. Das zweite Geschäft, in der Grafik als Rn 2 dargestellt, muss demzufolge als ruhende Lieferung gemäß 3 Abs. 7 UStG beurteilt werden 2. Die Verfügungsmacht über die Gegenstände wird in Österreich verschafft. Unser Großhändler AT 1 muss eine steuerbare und steuerpflichtige Lieferung an seinen Kunden AT 2 mit Ausweis der österreichischen Umsatzsteuer abrechnen Kunden in weiteren Ländern der EU Unser Großhändler hat neben den Kunden in Österreich auch bereits einige Kundenkontakte in Osteuropa knüpfen können. Das Geschäft entwickelt sich prächtig und die Lieferungen werden in weitere Länder ausgedehnt. Die Geschäfte, die unser Händler AT 1 mit Kunden in Sitz in Osteuropa abschließt, können grafisch wie folgt dargestellt werden. Warenbewegung DE Ost-EU Rn 1 AT 1 Rn 2 Nunmehr handelt es sich um ein klassisches Dreiecksgeschäft, da drei Unternehmer in drei verschiedenen Mitgliedsstaaten über denselben Gegenstand Umsatzgeschäfte abschließen. 2 Da es in diesem Beitrag nicht um die Zuordnung von bewegter und ruhender Lieferung geht, wird hier auf die weitere rechtliche Erläuterung und Diskussion zu diesem Punkt nicht eingegangen. Seite 2 von 7

3 Wie bereits im obigen Geschäftsfall dargestellt, ist das erste Umsatzgeschäft die bewegte Lieferung. Die Warenbewegung führt von Deutschland in ein Ost-EU-Land. Dies bedeutet, dass unser Großhändler im entsprechenden Land einen innergemeinschaftlichen Erwerb tätigt. Hier greift nun die Vereinfachung für Dreiecksgeschäfte, da für diesen Fall nach Art. 25 Abs. 2 UStG dieser innergemeinschaftliche Erwerb als besteuert gilt, wenn die Voraussetzungen für das Dreiecksgeschäft nachgewiesen werden. In unserem Ausgangsfall liegen die Voraussetzungen vor und unser Großhändler kann daher die Vereinfachungen anwenden. In Österreich sind Meldepflichten in der Umsatzsteuervoranmeldung sowie in der Zusammenfassenden Meldung erforderlich. Auf der Ausgangsrechung ist auf das innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäft gemäß Art. 141 MwStSystRL hinzuweisen. 3. Voraussetzungen für das Dreiecksgeschäft Art. 25 Abs. 3 UStG regelt die Voraussetzungen für die Anwendbarkeit der Vereinfachung für das Dreiecksgeschäft wie folgt: (3) Der innergemeinschaftliche Erwerb ist unter folgenden Voraussetzungen von der Umsatzsteuer befreit: a) Der Unternehmer (Erwerber) hat keinen Wohnsitz oder Sitz im Inland, wird jedoch im Gemeinschaftsgebiet zur Umsatzsteuer erfaßt; b) der Erwerb erfolgt für Zwecke einer anschließenden Lieferung des Unternehmers (Erwerbers) im Inland an einen Unternehmer oder eine juristische Person, der bzw. die für Zwecke der Umsatzsteuer im Inland erfaßt ist; c) die erworbenen Gegenstände stammen aus einem anderen Mitgliedstaat als jenem, in dem der Unternehmer (Erwerber) zur Umsatzsteuer erfaßt wird; d) die Verfügungsmacht über die erworbenen Gegenstände wird unmittelbar vom ersten Unternehmer oder ersten Abnehmer dem letzten Abnehmer (Empfänger) verschafft; e) die Steuer wird gemäß Abs. 5 vom Empfänger geschuldet. Diese Regelungen sind in Artikel 141 der MwStSystRL sinngemäß enthalten. Zwei dieser Voraussetzungen sollen anhand unseres Ausgangsbeispiels genauer erläutert werden, und zwar die lit a) und c), also der Sitz des Erwerbers im Empfängerland und die Registrierung des Erwerbers im Abgangsland Sitz des Erwerbers im Empfängerland Nach Art. 25 Abs. 3 lit. a) UStG darf der mittlere Unternehmer (Erwerber) im Empfängerland keinen Wohnsitz oder Sitz haben, muss aber im Gemeinschaftsgebiet zur Umsatzsteuer erfasst sein. Während die Registrierung zur Umsatzsteuer im Gemeinschaftsgebiet als verständliche Anforderung gelten kann, wirft die Anforderung keinen Wohnsitz oder Sitz im Empfängerland zu haben, erste Fragen auf. Angewendet auf unseren Ausgangsfall bedeutet es, dass unser Großhändler in den Ländern Osteuropas, in denen seine Lieferungen enden, keinen Wohnsitz oder Sitz haben darf. Nach Seite 3 von 7

4 den österreichischen Umsatzsteuerrichtlinien 3 ist ein Wohnsitz oder Sitz auch dann anzunehmen, wenn der Unternehmer zur Umsatzsteuer erfasst ist. Diese Annahme ist aus dem Gesetz nicht abzuleiten. Wie später noch dargestellt wird, hat der Unternehmer aus dieser Regelung aber keine Nachteile, weshalb hier nicht weiter darauf eingegangen wird Registrierung des Erwerbers im Abgangsland Nach Art. 25 Abs. 3 lit. c) UStG darf der mittlere Unternehmer (Erwerber) im Abgangsland nicht zur Umsatzsteuer registriert sein. Diese Voraussetzung scheint auf den ersten Blick für unseren Großhändler auch kein Problem darzustellen. Da er keine Registrierung in Deutschland hat, kann er weiterhin für seine Geschäfte die Vereinfachung der Dreiecksgeschäfte für seine Lieferungen in die Länder Osteuropas anwenden. 4. Eine kleine Änderung im Ausgangsfall und ihre Konsequenzen Nachdem nun unser Großhändler sein Handelsgeschäft immer weiter ausbaut, soll nun anhand einer kleinen Änderung im Ausgangsfall gezeigt werden, dass dadurch ganz erhebliche Probleme und Risiken auftreten können Erweiterung des Geschäftsumfanges unseres Großhändlers durch Kunden in DE Unser Großhändler hat auf Grund seines Geschäftserfolges und seines guten Services auch erste Anfragen aus Deutschland. Erfreut über die Ausweitung seines Abnehmerkreises auch auf Deutschland wird das erste Geschäft abgeschlossen. Diese auf den ersten Blick alltägliche Geschäftspraxis führt in der Folge zu erheblichen Auswirkungen, die hier aufgezeigt werden sollen. 3 RZ 4294 UStR. Seite 4 von 7

5 4.2. Folgen in Deutschland Um den neuen Sachverhalt leichter zu verstehen, wird dieser wieder vorab grafisch dargestellt: Warenbewegung DE 1 DE 2 Rn 1 AT 1 Rn 2 Wie aus der Grafik ersichtlich ist, liegt nunmehr eine Warenbewegung innerhalb Deutschlands vor. Da die Waren nur mehr in einem einzigenland des Binnenmarktes bewegt werden, ist sowohl die erste Lieferung vom Produzenten DE 1 an unseren Großhändler AT 1 als bewegte Lieferung als auch die zweite Lieferung von unserem Großhändler AT 1 an seinen neuen Kunden DE 2 als ruhende Lieferung in Deutschland steuerbar und steuerpflichtig. Beide Geschäfte sind mit Ausweis der deutschen Umsatzsteuer in Rechnung zu stellen. Für dieses Geschäft muss sich unser Großhändler AT 1 in Deutschland zur Umsatzsteuer registrieren lassen. Er erhält eine deutsche Steuer- und Umsatzsteuer- Identifizikationsnummer und kann damit dieses Geschäft ordnungsgemäß abwickeln Weitere Folgen und Risiken? In der Literatur wird den unter Punkt 3 genannten Voraussetzungen bisher relativ wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Es wird durchwegs nur auf die gesetzlichen Bestimmungen verwiesen. 4 Lediglich an einer Stelle 5 wird ergänzend zum Gesetzestext ausgeführt, dass es bei Art. 25 Abs. 3 lit. c UStG nicht um die Feststellung des Ursprungs der Gegenstände geht, sondern der Beginn der Warenbewegung in einem anderen Land ausgeführt werden muss, als in jenem, dessen UID der Erwerber verwendet. Die hier angeführte Möglichkeit wird in der Praxis wohl häufig anzutreffen sein. Durch die Verwendung einer UID-Nummer eines anderen Landes könnte damit ein Dreiecksgeschäft dargestellt werden. Der Gesetzestext des österreichischen UStG in Art. 25 als auch Art. 141 der MwStSystRL deckt dies jedenfalls nicht. Wie bereits unter Punkt 3.2 ausgeführt, verliert daher unser Großhändler durch die Registrierung in Deutschland, also im Abgangsort seiner Warenlieferungen, die Möglichkeit, 4 beispielhaft Berger/Wakounig in Umsatzsteuer kompakt 2014/2015, 5. Auflage, Was ist ein Dreiecksgeschäft im Binnenmarkt; Umsatzsteuer für die betriebliche Praxis, 2. Auflage 2011, B.10.1; Baumann-Söllner/Melhardt in Umsatzsteuer 2014, Sonderfall Dreiecksgeschäfte gem. Art. 25 UStG 5 Scheiner/Kolacny/Caganek, Kommentar zum UStG 1994, Anm. 12 zu Art. 25 Seite 5 von 7

6 die Vereinfachung des Dreiecksgeschäftes anzuwenden. Die Konsequenzen dieser kleinen Änderung im Sachverhalt sind aber dramatisch! Durch den Verlust der Vereinfachung des Dreiecksgeschäftes sind seine bisherigen Lieferungen in die Länder Osteuropas neu zu prüfen. Wenn die Vereinfachung des Dreiecksgeschäftes nicht mehr anwendbar sind, muss auf die allgemeinen Regeln zurückgegriffen werden. Es ergibt sich der Sachverhalt wie unter Punkt 2.1 gegenüber Kunden in Österreich beschrieben. In Österreich stellt es jedoch unseren Großhändler vor keine Probleme, eine Umsatzsteuervoranmeldung und -erklärung abzugeben und die Umsatzsteuer zu entrichten. Durch Abschluss des ersten Geschäfts in Deutschland und der damit zusammenhängenden Registrierung trifft ihn aber diese Problematik sofort in allen seinen Empfängerländern in Osteuropa. Der Verwaltungsaufwand dazu ist jedenfalls enorm! Wer nun meint, Gefahren aus diesem Sachverhalt liegen nur in Osteuropa, der sei darauf verwiesen, dass die falsche Verwendung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer auch in Österreich erhebliche Konsequenzen hat. Liegen die Voraussetzungen für die Vereinfachung des Dreiecksgeschäftes nicht mehr vor, tätigt der Großhändler bei seinen Lieferungen nach Osteuropa innergemeinschaftliche Erwerbe in eben diesen Ländern. Die Verwendung der österreichischen UID ist gemäß Art. 3 Abs. 8 UStG eine falsche und löst in Österreich Erwerbsteuer aus, die nicht als Vorsteuer in Abzug gebracht werden kann. 6 Eine Rechnungsberichtigung ist dabei nicht möglich, erst durch den Nachweis der Besteuerung im Erwerbsland fällt die Erwerbsbesteuerung in Österreich weg. Der österreichische Großhändler riskiert also 20 % (= der Betrag der Erwerbsteuer) seiner Einkäufe für Lieferungen nach Osteuropa! 5. Diskussion und Verbesserungsvorschlag Der hier dargestellte Fall kann sich in vielen Facetten und manchmal versteckt darstellen. Auch die MwStSystRL regelt in Art. 141 die Voraussetzungen für die Vereinfachung des Dreiecksgeschäftes inhaltsgleich. Bei Betrachtung der Regelungen hinsichtlich Wohnsitz oder Sitz im Empfängerland sowie Registrierung im Abgangsland stellt sich die Frage, warum die Voraussetzungen in dieser Form gewählt wurden. Während im Empfängerland durch eine Registrierung zur Umsatzsteuer eine relativ einfache Abwicklung für den Erwerber möglich wird 7, stellt sich bei der Registrierung im Abgangsland die Frage, welchen Zweck diese Regelung verfolgt. Würde man von einem Wohnsitz oder Sitz im Abgangsland ausgehen und damit die Voraussetzungen in den beiden Ländern genau umkehren - wären wohl viele Sachverhalte einfacher zu lösen und Risken zu vermeiden. Warum aber generell eine Registrierung oder eine Wohnsitz oder Sitz im Abgangsland zum Verlust der Vereinfachung 6 Salzburger Steuerdialog 2012: Zweifelsfragen zur Umsatzsteuer, BMF /0163-VI/4/2012 vom zu Art. 3 Abs. 8 und Art. 12 Abs. 1 Z. 1 UStG 7 indem er solche Lieferungen in seiner Umsatzsteuervoranmeldung aufnehmen kann Seite 6 von 7

7 der Dreiecksregelung führen soll, kann nicht nachvollzogen werden. Damit ist in jedem Fall eine Registrierung in allen Zielländern erforderlich. Es hilft also keinesfalls dem Abgangsland noch kann daraus ein Missbrauchsverdacht sinnvoll abgeleitet werden, sondern führt nur zu erheblichem Verwaltungsaufwand und damit verbundenen Kosten in unterschiedlichen Empfängerländern. Ein darüber hinaus gehendes Kostenrisiko ist aber durch die Verwendung der österreichischen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID) gegeben. Viele Unternehmen könnten durch fortgesetzte Anwendung der Vereinfachung für das Dreiecksgeschäft bei Betriebsprüfungen über mehrere Jahre zu unüberwindbaren finanziellen Problemen kommen. Dabei ist ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass den Finanzverwaltungen in allen betroffenen Ländern kein Euro entgeht. 6. Auf den Punkt gebracht Unternehmen, die die Vereinfachung der Dreiecksregelung anwenden, sollten laufend prüfen, ob durch Ausweitung der Geschäftsfälle oder Aufnahme neuer Sachverhalte die Voraussetzungen weiterhin gegeben sind. Insbesondere die Registrierung zur Umsatzsteuer im Abgangsland stellt ein hohes Risiko für Handelsunternehmen dar. Ein enormer Aufwand durch Registrierungen in allen Empfängerländern steht dem zusätzlichen Geschäft im Abgangsland gegenüber. Jedes Handelsunternehmen wird abwägen müssen, ob die Aufnahme des neuen Geschäftes diesen Aufwand rechtfertigt. Jedenfalls ist nicht zu akzeptieren, dass die Regelungen für Vereinfachungen, in diesem Fall für Dreiecksgeschäfte, Geschäfte erschweren oder gar unmöglich machen. Hier sind die Voraussetzungen den neuen Rahmenbedingungen der globalisierten Welt anzupassen. Die PRODINGER Steuerberatung ist Mitglied der PRODINGER GFB. Das PRODINGER GFB Netzwerk, mit Hauptsitz in Zell am See, ist eine der führenden Wirtschaftsberatungen in Österreich. Sie unterstützt ihre Kunden in den Haupt-Geschäftsfeldern Steuerberatung, Unternehmensberatung, Marketing und Tourismus. Investment- und Finanzierungskonzepte, sowie Green Business Solutions erweitern das Leistungsspektrum. Das Netzwerk hat Standorte in Altenmarkt, Bad Hofgastein, Bozen, Innsbruck, Lech, Linz, Mittersill, München, Saalfelden, Salzburg, St. Johann im Pongau, Velden, Wien und Zell am See. Die Netzwerkgruppe betreut aktuell mehr als 500 Hotelbetriebe, 30 Destinationen und 40 Bergbahnen. Derzeit sind 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 14 Standorten tätig. Rückfragen zum Inhalt: PRODINGER STEUERBERATUNG, Ing. Mag. Manfred Leitinger Tel.: Seite 7 von 7

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Was versteht man unter einem Dreiecksgeschäft? Ein Dreiecksgeschäft ist ein Sonderfall des Reihengeschäftes. Die Grundregeln des Reihengeschäftes sind im Infoblatt

Mehr

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Was versteht man unter einem Dreiecksgeschäft? Ein Dreiecksgeschäft ist ein Sonderfall des Reihengeschäftes. Die Grundregeln des Reihengeschäftes sind im Infoblatt

Mehr

Reihengeschäfte. Reihengeschäfte. Grundsätze (Rz 450 UStR)

Reihengeschäfte. Reihengeschäfte. Grundsätze (Rz 450 UStR) Reihengeschäfte Definition Ein Gegenstand Mehrere (mindestens zwei) geschäfte Beförderung oder Versendung unmittelbar vom ersten Unternehmer zum letzten Abnehmer 1 Reihengeschäfte Grundsätze (Rz 450 UStR)

Mehr

Salzburger. Steuerdialog 2014. Begutachtungsentwurf. Ergebnisunterlage. Umsatzsteuer. 5. 7. Mai 2014

Salzburger. Steuerdialog 2014. Begutachtungsentwurf. Ergebnisunterlage. Umsatzsteuer. 5. 7. Mai 2014 Salzburger Steuerdialog 2014 5. 7. Mai 2014 Begutachtungsentwurf Ergebnisunterlage Umsatzsteuer Inhaltsverzeichnis 1. REIHENGESCHÄFT ZUORDNUNG DER BEWEGTEN LIEFERUNG... 3 2. REIHENGESCHÄFT ZUORDNUNG DER

Mehr

Umsatzsteuer; Lieferungen von Gas über das Erdgasnetz oder von Elektrizität und damit zusammenhängende

Umsatzsteuer; Lieferungen von Gas über das Erdgasnetz oder von Elektrizität und damit zusammenhängende Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder nachrichtlich: Vertretungen der Länder beim

Mehr

Umsatzsteuer: Die Lieferung und der Erwerb neuer Fahrzeuge in der EU. Nr. 119/08

Umsatzsteuer: Die Lieferung und der Erwerb neuer Fahrzeuge in der EU. Nr. 119/08 Umsatzsteuer: Die Lieferung und der Erwerb neuer Fahrzeuge in der EU Nr. 119/08 Verantwortlich: Ass. Katja Berger Geschäftsbereich Recht Steuern der IHK Nürnberg für Mittelfranken Hauptmarkt 25/27, 90403

Mehr

Umsatzbesteuerung beim innergemeinschaftlichen Erwerb

Umsatzbesteuerung beim innergemeinschaftlichen Erwerb MERKBLATT Recht und Steuern Umsatzbesteuerung beim innergemeinschaftlichen Erwerb Bezieht ein Unternehmer eine Warenlieferung von einem Unternehmer aus dem EU- Binnenmarkt unterliegt dieser Umsatz beim

Mehr

Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer

Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer Kleinunternehmerregelung in der Umsatzsteuer I. Allgemeines II. Wer ist Kleinunternehmer III. Ermittlung der Umsatzgrenzen IV. Folgen der Kleinunternehmerregelung V. Folgen des Überschreitens der Umsatzschwelle

Mehr

ZUSAMMENFASSENDE MELDUNG (ZM) für sonstige Leistungen ab 2010

ZUSAMMENFASSENDE MELDUNG (ZM) für sonstige Leistungen ab 2010 ZUSAMMENFASSENDE MELDUNG (ZM) für sonstige Leistungen ab 2010 Gesetzliche Grundlagen: Ab 2010 sind auf Grund der RL 2008/8/EG in allen EU-Mitgliedstaaten bestimmte sonstige Leistungen in die ZM aufzunehmen.

Mehr

Lieferschwellen und Erwerbsschwellen in den EU-Mitgliedstaaten

Lieferschwellen und Erwerbsschwellen in den EU-Mitgliedstaaten UMSATZSTEUER Lieferschwellen und Erwerbsschwellen in den EU-Mitgliedstaaten Im Zusammenhang mit der sogenannten Versandhandelsregelung (Versendung bzw. Beförderung der Gegenstände durch den Lieferanten

Mehr

Leseprobe aus "Umsatzsteuer Basiswissen für das Rechnungswesen" 4. Auflage April 2015. Einleitung Kapitel 1. 1.1 Das österreichische Umsatzsteuerrecht

Leseprobe aus Umsatzsteuer Basiswissen für das Rechnungswesen 4. Auflage April 2015. Einleitung Kapitel 1. 1.1 Das österreichische Umsatzsteuerrecht Einleitung Kapitel 1 Kapitel 1 Einleitung 1.1 Das österreichische Umsatzsteuerrecht 1.1.1 Umsatzsteuergesetz 1994 Das österreichische Umsatzsteuerrecht ist im Bundesgesetz über die Besteuerung der Umsätze

Mehr

Rechtsgrundlagen: 3 Abs. 7, Abs. 8 und Abs. 9 UStG, Art. 1, Art 3, Art 6 und Art 7 UStG

Rechtsgrundlagen: 3 Abs. 7, Abs. 8 und Abs. 9 UStG, Art. 1, Art 3, Art 6 und Art 7 UStG Reihengeschäfte Allgemein erstellt von Wolfgang Berger Ein Reihengeschäft liegt vor, wenn mehrere Unternehmer über denselben Gegenstand Umsatzsteuergeschäfte abschließen und dabei der Gegenstand unmittelbar

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 8 GZ. RV/2592-W/08 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw., Adr1, vom 1. Juli 2008 gegen den Bescheid des A. vom 5. Juni 2008 betreffend Festsetzung

Mehr

Mehrwertsteuerpaket: Neuer Ort der sonstigen Leistung ab 2010 - was Unternehmer jetzt beachten müssen

Mehrwertsteuerpaket: Neuer Ort der sonstigen Leistung ab 2010 - was Unternehmer jetzt beachten müssen Mehrwertsteuerpaket: Neuer Ort der sonstigen Leistung ab 2010 - was Unternehmer jetzt beachten müssen Prüfung des Orts der sonstigen Leistung Ab dem 1.1.2010 gelten neue Regelungen für die Bestimmung des

Mehr

Reihengeschäfte im EU-Binnenmarkt Umsatzsteuerliche Behandlung bei der Beteiligung von drei Unternehmen mit Beispielsfällen

Reihengeschäfte im EU-Binnenmarkt Umsatzsteuerliche Behandlung bei der Beteiligung von drei Unternehmen mit Beispielsfällen Reihengeschäfte im EU-Binnenmarkt Umsatzsteuerliche Behandlung bei der Beteiligung von drei Unternehmen mit Beispielsfällen Stand: 1. Januar 2014 Inhalt: 1. Einleitung... 1 2. Zuordnung der Lieferung...

Mehr

Vorwort 5 Abkürzungsverzeichnis 17. A. Allgemeiner Überblick über die Regelungen des Umsatzsteuer-Binnenmarktes 23

Vorwort 5 Abkürzungsverzeichnis 17. A. Allgemeiner Überblick über die Regelungen des Umsatzsteuer-Binnenmarktes 23 INHALTSVERZEICHNIS Vorwort 5 Abkürzungsverzeichnis 17 Rdn. A. Allgemeiner Überblick über die Regelungen des Umsatzsteuer-Binnenmarktes 23 I. Die Europäische Union 1 23 1. Historische Entwicklung 1 23 2.

Mehr

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG)

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) Kleinunternehmerinnen/ Kleinunternehmer Nach 19 Abs. 1 UStG wird die für Umsätze im Sinne des 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG geschuldete Steuer von den Kleinunternehmern (vgl.

Mehr

MERKBLATT. Inhalt: Recht und Steuern

MERKBLATT. Inhalt: Recht und Steuern MERKBLATT Recht und Steuern Umsatzbesteuerung bei Lieferungen an Privatpersonen und diesen in weiten Teilen gleichgestellten Rechtssubjekten (sogenannte Halbunternehmer) im EU-Binnenmarkt Die Umsatzbesteuerung

Mehr

Orlando-Finanzbuchhaltung

Orlando-Finanzbuchhaltung Allgemeine Informationen Ein Dreiecksgeschäft liegt dann vor, wenn sich ein Warenverkauf über 3 EU-Länder erstreckt. Bei einem Dreiecksgeschäft handelt es sich um ein Reihengeschäft, bei dem eine umsatzsteuerliche

Mehr

Workshop: Praktische Anwendungsfälle der sog. Fiskalverzollung (Zollverfahren 42)

Workshop: Praktische Anwendungsfälle der sog. Fiskalverzollung (Zollverfahren 42) Workshop: WS Süd GmbH Steuerberatungsgesellschaft Karlsruher Straße 21 78048 Villingen-Schwenningen Telefon +49 7721 99818-0 Telefax +49 7721 99818-10 www.ws-sued.de Praktische Anwendungsfälle der sog.

Mehr

Abschnitt I: Umsatzsteuer allgemein

Abschnitt I: Umsatzsteuer allgemein Abschnitt I: Umsatzsteuer allgemein 1. Umsatzsteuerpflichtige Tatbestände... 11 1.1 Welche Leistungen unterliegen der Umsatzsteuer?... 11 1.2 Was versteht man unter Eigenverbrauch?... 18 1.3 Einfuhr von

Mehr

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG)

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG) Der neue Ort der sonstigen Leistung im Sinne des UstG Änderung seit dem 01. Januar 2010 I. Allgemeines Die Umsatzsteuer ist eine Steuer, die den Austausch von Leistungen (= Umsatz) besteuert. Sie ist eine

Mehr

Reihengeschäfte im EU-Binnenmarkt Umsatzsteuerliche Behandlung bei der Beteiligung von drei Unternehmen mit Beispielsfällen

Reihengeschäfte im EU-Binnenmarkt Umsatzsteuerliche Behandlung bei der Beteiligung von drei Unternehmen mit Beispielsfällen Reihengeschäfte im EU-Binnenmarkt Umsatzsteuerliche Behandlung bei der Beteiligung von drei Unternehmen mit Beispielsfällen Stand: 1. Januar 2015 Inhalt: 1. Einleitung... 1 2. Zuordnung der Lieferung...

Mehr

Spezialfragen zur italienischen Umsatzsteuer. Walter Großmann Oktober 2010

Spezialfragen zur italienischen Umsatzsteuer. Walter Großmann Oktober 2010 Spezialfragen zur italienischen Umsatzsteuer Walter Großmann Oktober 2010 Die wesentlichen Inhalte Allgemeine Hinweise Problematik MwSt-Guthaben Betriebsstätte Reihengeschäfte Registrierung Konsignationslager

Mehr

25. November 2009. Umsatzsteuer: Neuregelung des Orts der Sonstigen Leistung. Sehr geehrte Mandanten,

25. November 2009. Umsatzsteuer: Neuregelung des Orts der Sonstigen Leistung. Sehr geehrte Mandanten, 25. November 2009 Umsatzsteuer: Neuregelung des Orts der Sonstigen Leistung Sehr geehrte Mandanten, durch das Jahressteuergesetz 2009 ergeben sich weit reichende Änderungen für Unternehmer, die Dienstleistungen

Mehr

Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer

Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer IHK-Information Merkblatt Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Die Umsatzbesteuerung wird von vielen Unternehmen wegen ihres komplizierten Verfahrens kritisiert.

Mehr

Innergemeinschaftliche Lieferungen

Innergemeinschaftliche Lieferungen Innergemeinschaftliche Lieferungen Warenverkauf in der EU Warenlieferungen zwischen Unternehmern innerhalb der EU sind unter bestimmten Voraussetzungen als innergemeinschaftliche (ig) Lieferungen von der

Mehr

Meldepflichten innergemeinschaftlicher Dienstleistungen

Meldepflichten innergemeinschaftlicher Dienstleistungen Meldepflichten innergemeinschaftlicher Dienstleistungen Um innergemeinschaftliche Leistungen besser kontrollieren zu können, hat der Unternehmer für innergemeinschaftliche Lieferungen und seit dem 01.01.2010

Mehr

BEI LIEFERUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND CHINA

BEI LIEFERUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND CHINA UMSATZSTEUER BEI LIEFERUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND CHINA Stefan Rose Wirtschaftsprüfer/Steuerberater 7. Oktober 2008 BM Partner Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BM Partner GmbH Steuerberatungsgesellschaft

Mehr

Lieferungen an Privatpersonen und diesen gleich gestellte Rechtssubjekte im EU-Binnenmarkt

Lieferungen an Privatpersonen und diesen gleich gestellte Rechtssubjekte im EU-Binnenmarkt Ein Merkblatt Ihrer IHK Lieferungen an Privatpersonen und diesen gleich gestellte Rechtssubjekte im EU-Binnenmarkt 1. Anwendungsbereich 1.1 Privatpersonen 1.2 Andere Rechtssubjekte 1.3 Erwerbsteuer des

Mehr

Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer. Nr. 116/12

Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer. Nr. 116/12 Der Kleinunternehmer und die Umsatzsteuer Nr. 116/12 Ansprechpartnerin: Ass. Katja Berger Geschäftsbereich Recht Steuern der IHK Nürnberg für Mittelfranken Ulmenstraße 52, 90443 Nürnberg Tel.: 0911/13

Mehr

Innergemeinschaftliche Lieferungen. Sehr geehrte Mandanten,

Innergemeinschaftliche Lieferungen. Sehr geehrte Mandanten, Innergemeinschaftliche Lieferungen Sehr geehrte Mandanten, innergemeinschaftliche Lieferungen (gemäß 4 Nr. 1 b UStG i.v.m. 6 a UStG) werden von der deutschen Finanzverwaltung in höchstem Maß überwacht,

Mehr

Einführung in die österreichische Umsatzsteuer. Ein praktisches Lehrbuch mit vielen Fallbeispielen und Lösungen. von.

Einführung in die österreichische Umsatzsteuer. Ein praktisches Lehrbuch mit vielen Fallbeispielen und Lösungen. von. 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Einführung in die österreichische Umsatzsteuer Ein praktisches Lehrbuch

Mehr

Merkblatt zur innergemeinschaftlichen Lieferung

Merkblatt zur innergemeinschaftlichen Lieferung Merkblatt zur innergemeinschaftlichen Lieferung I. Innergemeinschaftliche Lieferung Bei einer innergemeinschaftlichen Lieferung wird der Gegenstand der Lieferung aus dem Gebiet eines Mitgliedstaates in

Mehr

Kurzinfo: " Reihengeschäfte im EU-Binnenmarkt - Umsatzsteuerliche Behandlung bei der Beteiligung von drei Unternehmen mit Beispielsfällen "

Kurzinfo:  Reihengeschäfte im EU-Binnenmarkt - Umsatzsteuerliche Behandlung bei der Beteiligung von drei Unternehmen mit Beispielsfällen Seite 1 von 15 Kurzinfo: " Reihengeschäfte im EU-Binnenmarkt - Umsatzsteuerliche Behandlung bei der Beteiligung von drei Unternehmen mit Beispielsfällen " 1. Einleitung Die fortschreitende Internationalisierung

Mehr

Der Warenverkehr in der EU Versendung/Lieferung - Kurzinformation Stand: Januar 2015

Der Warenverkehr in der EU Versendung/Lieferung - Kurzinformation Stand: Januar 2015 Der Warenverkehr in der EU Versendung/Lieferung - Kurzinformation Stand: Januar 2015 2 Grundsätzliches Während beim Ausfuhrgeschäft eine Ware aus dem Zollgebiet der EU in ein Drittland verbracht wird,

Mehr

Sonder-KlientenInfo. Neuregelungen bei der Umsatzsteuer ab 1.1.2010

Sonder-KlientenInfo. Neuregelungen bei der Umsatzsteuer ab 1.1.2010 Sonder-KlientenInfo Neuregelungen bei der Umsatzsteuer ab 1.1.2010 Mit dem Budgetbegleitgesetz 2009 wurde die EU-Richtlinie 2008/8/EG (Mehrwertsteuer-Paket) umgesetzt, die zu einer grundsätzlichen Neuregelung

Mehr

Reihengeschäfte in der Umsatzsteuer

Reihengeschäfte in der Umsatzsteuer Reihengeschäfte in der Umsatzsteuer Was versteht man unter einem Reihengeschäft? Unter einem Reihengeschäft versteht man folgenden Sachverhalt: mehrere Unternehmer schließen über den selben Gegenstand

Mehr

SONDER- KLIENTEN-INFO

SONDER- KLIENTEN-INFO 20 Neufeldweg 3, 80 Graz Tel: +43 (0) 316 42428-0, Fax: -31 office@binder-partner.com www.binder-partner.com LG für ZRS Graz, FN 2201a SONDER- KLIENTEN-INFO ZUR ERINNERUNG: FRISTVERKÜRZUNG BEI ZUSAMMENFASSENDER

Mehr

Vorsteuerabzug und Eigenverbrauch

Vorsteuerabzug und Eigenverbrauch Vorsteuerabzug und Eigenverbrauch Mag. Barbara Slawitsch 24. 11. 2004 Barbara Slawitsch 1 Einleitung Zusammenhang Eigenverbrauch - Vorsteuerabzug Ziel der Umsatzsteuer: Belastung des Letztverbrauchs Erwerb

Mehr

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer)

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmer sind unecht umsatzsteuerbefreit. Das bedeutet: Sie müssen von den Einnahmen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt bezahlen ( keine Umsatzsteuer in

Mehr

Informationen zur elektronischen Übermittlung der ZM finden Sie auf der Internetseite www.bzst.bund.de.

Informationen zur elektronischen Übermittlung der ZM finden Sie auf der Internetseite www.bzst.bund.de. ANLEITUNG zur Zusammenfassenden Meldung Abkürzungen: ZM = Zusammenfassende Meldung USt-IdNr. = Umsatzsteuer-Identifikationsnummer UStG = Umsatzsteuergesetz USt = Umsatzsteuer AO = Abgabenordnung BZSt =

Mehr

12.03.2009. IT-Dienstleister International 19. März 2009 in München. 2009 Prof. Dr. Thomas Küffner WP/StB/RA/FA f. SteuerR

12.03.2009. IT-Dienstleister International 19. März 2009 in München. 2009 Prof. Dr. Thomas Küffner WP/StB/RA/FA f. SteuerR 1 IT-Dienstleister International 19. März 2009 in München 1. Prüfungsschema 2. Grenzüberschreitende Ausgangsleistung 3. Grenzüberschreitende Eingangsleistung 4. Überlassung von Software 5. Neuerungen ab

Mehr

Bestimmung des Ort der sonstigen Leistung. gem. 3a UStG ff. ab dem 01.01.2010 (Mehrwertsteuerpaket)

Bestimmung des Ort der sonstigen Leistung. gem. 3a UStG ff. ab dem 01.01.2010 (Mehrwertsteuerpaket) Bestimmung des Ort der sonstigen Leistung gem. 3a UStG ff ab dem 01.01.2010 (Mehrwertsteuerpaket) Gemeinschaftsrechtliche Bestimmung Zunächst bestimmt Art. 43 MwStSystRL, wer für die Zwecke der Anwendung

Mehr

Steuerberaterin Anja Brunnhübner, 56281 Dörth 1

Steuerberaterin Anja Brunnhübner, 56281 Dörth 1 Steuerberaterin Anja Brunnhübner, 56281 Dörth 1 Herr Johannes Popitz im Jahr 1919 in seinem Kommentar zur Umsatzsteuer: Die Umsatzsteuer steht abseits von allen anderen Steuern, sie ist problematischer

Mehr

HANDLUNGSHINWEISE DES AUSSCHUSSES STEUERRECHT

HANDLUNGSHINWEISE DES AUSSCHUSSES STEUERRECHT HANDLUNGSHINWEISE DES AUSSCHUSSES STEUERRECHT ZUR UMSATZSTEUER 2010 DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE FÜR ANWALTLICHE DIENSTLEISTUNGEN BEI AUSLANDSBEZUG Das Umsatzsteuergesetz wurde mit Wirkung zum 01.01.2010 geändert.

Mehr

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer)

Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Kleinunternehmerregelung (Umsatzsteuer) Grundregel für Kleinunternehmer Als Kleinunternehmer haben Sie umsatzsteuerlich ein Wahlrecht: Verrechnung ohne Umsatzsteuer: Sie verrechnen Ihrem Kunden keine Umsatzsteuer,

Mehr

Differenzbesteuerung im Gebrauchtwarenhandel

Differenzbesteuerung im Gebrauchtwarenhandel Differenzbesteuerung im Gebrauchtwarenhandel Der Umsatz mit Gebrauchtgegenständen, Kunstgegenständen, Sammlungsstücken und Antiquitäten kann im Wege der Differenzbesteuerung versteuert werden. Erwirbt

Mehr

USt-Gelangensbestätigung

USt-Gelangensbestätigung Sonderrundschreiben USt-Gelangensbestätigung Neuregelung ab 01. Oktober 2013 BMF-Schreiben vom 16. September 2013 - 2 - Inhaltsverzeichnis 1. Die Grundproblematik der innergemeinschaftlichen Lieferung

Mehr

Rechnungen richtig erstellen und Vorsteuerabzug sichern

Rechnungen richtig erstellen und Vorsteuerabzug sichern Rechnungen richtig erstellen und Vorsteuerabzug sichern Die Umsetzung der Mehrwertsteuer- Systemrichtlinie, der EU-Rechnungsrichtlinie als auch aktuell die neue obligatorische Gelangensbestätigungen (eingeführt

Mehr

Informations- und Trainingsplattform Zoll.Export

Informations- und Trainingsplattform Zoll.Export Inhalte 1. Steuerliche und rechtliche Einordnung 2. Innergemeinschaftlicher Warenverkehr 3. Drittlands- und Ausfuhrgeschäfte 4. Dienstleistungsverkehr 5. Reihen- und Dreiecksgeschäfte 6. Rechnungsstellung

Mehr

Arbeitsgemeinschaft Verbrauch- und Verkehrssteuerrecht SS 2011

Arbeitsgemeinschaft Verbrauch- und Verkehrssteuerrecht SS 2011 Fall 1: Kunde K kauft am 15.01.01 beim Computerhändler C einen Computer für 2000,-. Die Ware soll wie folgt bezahlt werden: 500,- bei Übergabe des Gerätes am 01.02.01, die restlichen 1500,- in 10 Monatsraten

Mehr

SEITE 6 UMSATZSTEUER ÜBERGANG DER STEUERSCHULD. 1 Einleitung

SEITE 6 UMSATZSTEUER ÜBERGANG DER STEUERSCHULD. 1 Einleitung SEITE 6 1 Einleitung Ein Unternehmer, der eine steuerpflichtige Lieferung durchgeführt bzw. eine steuerpflichtige Leistung erbracht hat, schuldet im Normalfall die auf das Entgelt entfallende Umsatzsteuer

Mehr

Steuereinflüsse im Unternehmen Verkehrsteuerliche Einflüsse SWS: 2 Prof. Dr. Christoph Voos

Steuereinflüsse im Unternehmen Verkehrsteuerliche Einflüsse SWS: 2 Prof. Dr. Christoph Voos Steuereinflüsse im Unternehmen Verkehrsteuerliche Einflüsse SWS: 2 Prof. Dr. Christoph Voos Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Fachberater für Sanierung und Insolvenzverwaltung (DStV e.v.) Ablauf der

Mehr

Neuerungen im Bereich der Mehrwertsteuer für Leistungen mit dem Ausland

Neuerungen im Bereich der Mehrwertsteuer für Leistungen mit dem Ausland Rundschreiben Nr. 22/2009 MwSt ausgearbeitet von: Dr. Lukas Aichner Bruneck, 29.12.2009 Neuerungen im Bereich der Mehrwertsteuer für Leistungen mit dem Ausland Mit 1. Jänner 2010 tritt das Mehrwertsteuer-Paket

Mehr

EU-Verzollungen am Beispiel der Muster AG

EU-Verzollungen am Beispiel der Muster AG EU-Verzollungen am Beispiel der Muster AG Um was geht es bei der EU-Verzollung? Über Deutschland Die MusterAG ist in Deutschland umsatzsteuertechnisch selbst registriert und verfügt dadurch über den Status

Mehr

WTS Immobilien Summit Trends bei Immobilieninvestitionen Strukturierung + Finanzierung + Steuern. Umsatzsteuerliche Risiken und Gestaltungsfragen

WTS Immobilien Summit Trends bei Immobilieninvestitionen Strukturierung + Finanzierung + Steuern. Umsatzsteuerliche Risiken und Gestaltungsfragen WTS Immobilien Summit Trends bei Immobilieninvestitionen Strukturierung + Finanzierung + Steuern Umsatzsteuerliche Risiken und Gestaltungsfragen Agenda Immobilien-Transaktion Grundstücksübertragung als

Mehr

Die Umsatzsteuer im EU-Binnenmarkt Praktischer Leitfaden für Unternehmer mit zahlreichen Fallbeispielen, Hinweisen und Tipps

Die Umsatzsteuer im EU-Binnenmarkt Praktischer Leitfaden für Unternehmer mit zahlreichen Fallbeispielen, Hinweisen und Tipps Die Umsatzsteuer im EU-Binnenmarkt Praktischer Leitfaden für Unternehmer mit zahlreichen Fallbeispielen, Hinweisen und Tipps Dr. Susanne Herre Dr. Alexander Neeser IHK Region Stuttgart DIHK Praktischer

Mehr

Voraussetzungen am Beispiel einer CH-Exportsendung via Transitland Deutschland nach Oesterreich

Voraussetzungen am Beispiel einer CH-Exportsendung via Transitland Deutschland nach Oesterreich EU-VERZOLLUNG ODER DIE IDEE MIT DEM TRANSITLAND Ihre Vorteile als Schweizer Exporteur Gleichstellung mit allen anderen EU-Lieferanten Fiskalisch der gleiche Vorgang wie bei einem EU-Lieferanten. Reduzierte

Mehr

KESt NEU unter besonderer Berücksichtigung der geänderten Übergangsbestimmungen laut Abgabenänderungsgesetz 2011

KESt NEU unter besonderer Berücksichtigung der geänderten Übergangsbestimmungen laut Abgabenänderungsgesetz 2011 ÖGWT-Club KESt NEU unter besonderer Berücksichtigung der geänderten Übergangsbestimmungen laut Abgabenänderungsgesetz 2011 Mag. Stefan Raab 12. und 13.7.2011 www.oegwt.at Wir verbinden - Menschen und Wissen.

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 15 GZ. RV/1545-W/08 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung der Bw, vertreten durch Stb, vom 18. April 2007 gegen den Bescheid des Finanzamtes Wien

Mehr

Aktuelle Änderungen bei der Umsatzsteuer für polnische Unternehmer in Deutschland. Uwe Komm Diplom-Finanzwirt Steuerberater 11.

Aktuelle Änderungen bei der Umsatzsteuer für polnische Unternehmer in Deutschland. Uwe Komm Diplom-Finanzwirt Steuerberater 11. Aktuelle Änderungen bei der Umsatzsteuer für polnische Unternehmer in Deutschland Uwe Komm Diplom-Finanzwirt Steuerberater 11. Juni 2010 Seminar UNI-BUD in Kolberg 11.-12.06.2010 BM Partner Revision GmbH

Mehr

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Ein Merkblatt Ihrer IHK Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Die Kleinunternehmerbesteuerung ist in 19 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) geregelt. Der 19 UStG räumt den sogenannten Kleinunternehmern gewisse

Mehr

Steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen Beförderungs- und Versendungsnachweis

Steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen Beförderungs- und Versendungsnachweis Fuchshuber Steuerberatung GmbH Wirtschaftstreuhänder Steuerberater Zauneggerstraße 8, 4710 Grieskirchen Tel.: 07248/647 48, Fax: 07248/647 48-730 office@stb-fuchshuber.at www.stb-fuchshuber.at Firmenbuchnummer:

Mehr

Umsatzsteuer bei Lieferungen an Privatpersonen im EU-Binnenmarkt

Umsatzsteuer bei Lieferungen an Privatpersonen im EU-Binnenmarkt Umsatzsteuer bei Lieferungen an Privatpersonen im EU-Binnenmarkt Ein Merkblatt der Industrie- und Handelskammer Hannover 1. Besteuerung im Ursprungsland Die Umsatzbesteuerung von Warenlieferungen an Privatpersonen

Mehr

Agenda. Ist-Situation Entscheidung Vetsch AG Alternativen Kontaktinformation

Agenda. Ist-Situation Entscheidung Vetsch AG Alternativen Kontaktinformation EU-Verzollung Agenda Ist-Situation Entscheidung Vetsch AG Alternativen Kontaktinformation Ist-Situation Bei der EU-Verzollung handelt es sich um eine Abfertigung mit steuerbefreiender Wirkung gem. Artikel

Mehr

Neue Anforderungen an die Buch- und Belegnachweise bei Ausfuhrlieferungen und bei innergemeinschaftlichen Lieferungen

Neue Anforderungen an die Buch- und Belegnachweise bei Ausfuhrlieferungen und bei innergemeinschaftlichen Lieferungen FALK GmbH & Co KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft 1 Umsatzsteuer: Neue Anforderungen an die Buch- und Belegnachweise bei Ausfuhrlieferungen und bei innergemeinschaftlichen Lieferungen

Mehr

Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen. Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2011

Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen. Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2011 www.pwc.de Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern StB Dipl.-Ök. Thorsten Vree Agenda der 6. Veranstaltung Umsatzsteuerliche Reihengeschäfte

Mehr

Praktiker-Lexikon Umsatzsteuer

Praktiker-Lexikon Umsatzsteuer Praktiker-Lexikon Umsatzsteuer Bearbeitet von Prof. Rolf-Rüdiger Radeisen 2., komplett überarbeitete und erweiterte Auflage 2011. Buch. 548 S. Kartoniert ISBN 978 3 941480 40 7 Steuern > Steuerrecht allgemein,

Mehr

NEUE MELDEPFLICHTEN DER ZUSAMMENFASSENDEN MELDUNG AB 1.7.2010

NEUE MELDEPFLICHTEN DER ZUSAMMENFASSENDEN MELDUNG AB 1.7.2010 MANDANTENINFORMATION Sonderausgabe August 2010 Themen dieser Ausgabe Neuerungen zum Umsatzsteuerrecht Neue Meldepflichten der Zusammenfassenden Meldung ab 1.7.2010 Meldepflicht für innergemeinschaftliche

Mehr

Mehrwertsteuerrechtliche Registrierung in der EU

Mehrwertsteuerrechtliche Registrierung in der EU Mehrwertsteuerrechtliche Registrierung in der EU Fragen: 1. Wann ist eine Registrierung in der EU grundsätzlich erforderlich? 2. Welche Konsequenzen hat eine Registrierung in der EU? 3. Wie ist das Registrierungsverfahren

Mehr

Reverse-Charge-Verfahren bei Abfall- und Schrottverkäufen im Inland

Reverse-Charge-Verfahren bei Abfall- und Schrottverkäufen im Inland Reverse-Charge-Verfahren bei Abfall- und Schrottverkäufen im Inland Durch das Jahressteuergesetz 2010 unterliegen nun auch ab dem 1.1.2011 Lieferungen von Abfällen und Schrotten dem sogenannten Reverse-Charge-Verfahren.

Mehr

Übungsaufgaben zur Vorbereitung auf die Klausur

Übungsaufgaben zur Vorbereitung auf die Klausur Übungsaufgaben zur Vorbereitung auf die Klausur 1) Maschinenhersteller M aus München verfügt neben seinen Produktionshallen über ein ungenutztes Grundstück, das er für eine spätere Erweiterung des Unternehmens

Mehr

Risikobereiche des deutschen Umsatzsteuerrechts. Schweizer Unternehmungen. der Umsetzung EU-Richtlinie 2008 Nr. 8

Risikobereiche des deutschen Umsatzsteuerrechts. Schweizer Unternehmungen. der Umsetzung EU-Richtlinie 2008 Nr. 8 Risikobereiche des deutschen Umsatzsteuerrechts für Schweizer Unternehmungen nach der Umsetzung EU-Richtlinie 2008 Nr. 8 * Die Mitwirkung am nachfolgenden Artikel erfolgte nicht in dienstlicher Eigenschaft

Mehr

Vorbemerkung:...2 Rechtsgrundlagen...2 Welche Verträge führen zur Steuerschuldnerschaft?...3 Wer ist Steuerschulder?...4 Anforderungen an die

Vorbemerkung:...2 Rechtsgrundlagen...2 Welche Verträge führen zur Steuerschuldnerschaft?...3 Wer ist Steuerschulder?...4 Anforderungen an die Umsatzsteuer 2002 Einführung der Steuerschuldnerschaft des Auftraggebers Wegfall des Abzugsverfahrens und der Nullregelung Vorbemerkung:...2 Rechtsgrundlagen...2 Welche Verträge führen zur Steuerschuldnerschaft?...3

Mehr

Steuerberater. Merkblatt. Vorsteuervergütungsverfahren. Inhalt. Steffen Feiereis

Steuerberater. Merkblatt. Vorsteuervergütungsverfahren. Inhalt. Steffen Feiereis Steuerberater Steffen Feiereis Merkblatt Vorsteuervergütungsverfahren Inhalt 1 Allgemeines 2 Regelung seit 01.01.2010 3 In Deutschland ansässige Unternehmen 3.1 Unternehmerbescheinigung 3.2 Vorsteuervergütungsverfahren

Mehr

Unionsrechtliche und nationale Grundlagen zum Buchnachweis Analyse an Hand von Fallbeispielen aus der Betriebsprüfungspraxis.

Unionsrechtliche und nationale Grundlagen zum Buchnachweis Analyse an Hand von Fallbeispielen aus der Betriebsprüfungspraxis. Unionsrechtliche und nationale Grundlagen zum Buchnachweis Analyse an Hand von Fallbeispielen aus der Betriebsprüfungspraxis Mag. Hubert Woischitzschläger, Vorstand Großbetriebsprüfung Ausgangssituation

Mehr

Schwerpunkt Das Kfz im Steuerrecht

Schwerpunkt Das Kfz im Steuerrecht FACHZEITSCHRIFT FÜR STEUERRECHT JÄNNER 2015 01 www.taxlex.at 1 48 Schwerpunkt Das Kfz im Steuerrecht Kfz im Ertragsteuerrecht Kfz und Umsatzsteuer Zulassung und NoVA Sozialversicherung & Lohnsteuer bei

Mehr

Steuerliche Aspekte bei der Beurteilung von Weiterbildungsaktivitäten

Steuerliche Aspekte bei der Beurteilung von Weiterbildungsaktivitäten Steuerliche Aspekte bei der Beurteilung von Weiterbildungsaktivitäten Folie Nr. 1 Kernaufgaben der Hochschulen Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung Grundständige Studiengänge ( 10 HRG) Postgraduale

Mehr

Umsatzsteuer im Auslandsgeschäft

Umsatzsteuer im Auslandsgeschäft Umsatzsteuer im Auslandsgeschäft 20. Windenergietage Schönefeld, Hotel Holiday Inn, 25.-27.11.2011 Dr. Anja Wischermann Rechtsanwältin, Steuerberater Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Mehr

Warenwirtschaft Produktionssteuerung Finanzbuchhaltung Formulare, Listen Internetshop

Warenwirtschaft Produktionssteuerung Finanzbuchhaltung Formulare, Listen Internetshop Export-Aufträge Lieferung Rechnung Warensendung EG Gelangensbestätigung Warensendung Drittland Warensendung Zoll Umsatzsteuervoranmeldung Meldungen Statistisches Bundesamt Wenn Sie Fragen haben dann rufen

Mehr

DIE GELANGENSBESTÄTIGUNG

DIE GELANGENSBESTÄTIGUNG Hubert GmbH DIE GELANGENSBESTÄTIGUNG Neuer Belegnachweis bei innergemeinschaftlichen Lieferungen Definition der innergemeinschaftlichen Lieferung Ein Gegenstand gelangt von Deutschland in einen anderen

Mehr

Umsatzsteuer. November 2014

Umsatzsteuer. November 2014 Umsatzsteuer November 2014 Die Umsatzsteuer, häufig auch Mehrwertsteuer genannt, ist die zweitgrößte Einnahmequelle des Bundes und der Länder. Ziel der Umsatzsteuergesetzgebung ist die Besteuerung des

Mehr

Umsatzsteuer verstehen und berechnen

Umsatzsteuer verstehen und berechnen Beck kompakt Umsatzsteuer verstehen und berechnen von Regine Funke-Lachotzki, Robert Hammerl 1. Auflage Umsatzsteuer verstehen und berechnen Funke-Lachotzki / Hammerl ist ein Produkt von beck-shop.de Thematische

Mehr

Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2009

Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2009 Universität Hannover Grundlagen zur Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern Sommersemester 2009 Lösungen zu den Übungsaufgaben zur Umsatzsteuer 1. Aufgabe a) Horst hat die

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... 5. Abkürzungsverzeichnis... 16

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... 5. Abkürzungsverzeichnis... 16 7 Inhaltsverzeichnis Vorwort... 5 Abkürzungsverzeichnis... 16 1 Einführung in die Umsatzsteuer... 17 1.1 Welche Bedeutung hat die Umsatzsteuer?... 18 1.2 Wie ist die Umsatzsteuer in der Europäischen Union

Mehr

è die andere Lieferung gilt nicht als Warenbewegung und damit kann keine Steuerbefreiung

è die andere Lieferung gilt nicht als Warenbewegung und damit kann keine Steuerbefreiung Voraussetzungen zur Umsatzsteuerbefreiung gemäß 4 Nr. 1b i.v.m. 6a UStG -innergemeinschaftliche Lieferungen- BMF-Schreiben vom 06.01.2009 I. Grundvoraussetzungen: - eine im Inland steuerbare Lieferung

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

EU Abwicklung. 1. Generelle Angabe hinterlegen. 1.1. Eigene USt.ID Nummer hinterlegen. 1.2. EU Länderkennzeichnen

EU Abwicklung. 1. Generelle Angabe hinterlegen. 1.1. Eigene USt.ID Nummer hinterlegen. 1.2. EU Länderkennzeichnen EU Abwicklung Mit der Apiras BusinessLine-Finanzbuchhaltung können die Buchungen im Rahmen der EU automatisch durchgeführt und die entsprechenden Dokumente automatisch erstellt werden. Auf den folgenden

Mehr

BEHANDLUNG VON REIHENGESCHÄFTEN BEI DER MWST Erste Entscheidung des EuGH vom 6. April 2006 [1]

BEHANDLUNG VON REIHENGESCHÄFTEN BEI DER MWST Erste Entscheidung des EuGH vom 6. April 2006 [1] BEHANDLUNG VON REIHENGESCHÄFTEN BEI DER MWST Erste Entscheidung des EuGH vom 6. April 2006 [1] REGINE SCHLUCKEBIER In einem Urteil hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) erstmals ausführlich zur mehrwertsteuerlichen

Mehr

Leseprobe aus "Die Umsatzsteuer für rechtsberatende Berufe"

Leseprobe aus Die Umsatzsteuer für rechtsberatende Berufe Vorwort Der Rechtsberater hat tagtäglich mit einer Fülle von Vorschriften in den unterschiedlichsten Rechtsbereichen zu tun. Den Bereich des Steuerrechts kann er aus seinen Überlegungen für den Klienten

Mehr

Das Mehrwertsteuerpaket 2010

Das Mehrwertsteuerpaket 2010 Rüdiger Weimann Das Mehrwertsteuerpaket 2010 Mit allen Änderungen der Mehrwertsteuer zum 1.1.2010 1. Auflage München 2009 Online-Update (Stand: 16. März 2010) zu Kapitel O Hinweis auf BMF, Schreiben vom

Mehr

Umsatzsteuer in der Praxis

Umsatzsteuer in der Praxis Steuern, Finanzen und Controlling Steuern Dirk J. Lamprecht Umsatzsteuer in der Praxis Wichtige Grundlagen in kompakter Übersicht Verlag Dashöfer Dirk J. Lamprecht Umsatzsteuer in der Praxis Wichtige Grundlagen

Mehr

Umsatzsteuer: Richtungweisendes EuGH-Urteil zu Verwaltungsleistungen gegenüber Investmentfonds

Umsatzsteuer: Richtungweisendes EuGH-Urteil zu Verwaltungsleistungen gegenüber Investmentfonds Umsatzsteuer: Richtungweisendes EuGH-Urteil zu Verwaltungsleistungen gegenüber Investmentfonds I. Aktuelle Rechtslage Nach aktueller Rechtslage stellt die Verwaltung von Investmentfonds i. S. d. Investmentsteuergesetzes

Mehr

Steuerliche Behandlung von Preisgeldern

Steuerliche Behandlung von Preisgeldern Steuerliche Behandlung von Preisgeldern Exinger GmbH Wien, 16. Februar 2009 2003 Firm Name/Legal Entity Übersicht Grundlagen der Besteuerung Annahmen Einkommensteuerliche Würdigung g Umsatzsteuerliche

Mehr

Regelungen zur Steuerschuldumkehr in Europa ab 1. Januar 2011

Regelungen zur Steuerschuldumkehr in Europa ab 1. Januar 2011 Regelungen zur Steuerschuldumkehr in Europa ab 1. Januar 2011 Die Regelungen zur Übertragung der Steuerschuldnerschaft sind nur in Teilbereichen innerhalb der EU harmonisiert. Es muss daher bei grenzüberschreitender

Mehr

Umsatzsteuerkarusselle Seminar Abgabenrecht Linz, Mag. Rainer Brandl

Umsatzsteuerkarusselle Seminar Abgabenrecht Linz, Mag. Rainer Brandl Seminar Abgabenrecht Linz, Mag. Rainer Brandl UMSATZSTEUERKARUSSELL D Ö D1 Händler im Ausland Ö1 Missing Trader Ö2 Buffer Ö3 Exporteur 2 FALLVARIANTE 1 > Ausgangsfall tatsächliche Lieferung der Waren Ö1

Mehr

LESEPROBE DIE UMSATZSTEUER IN BEISPIELEN 6. AUFLAGE 110. 1.12 Ausstellung von Rechnungen ( 11 UStG 1994)

LESEPROBE DIE UMSATZSTEUER IN BEISPIELEN 6. AUFLAGE 110. 1.12 Ausstellung von Rechnungen ( 11 UStG 1994) LESEPROBE DIE UMSATZSTEUER IN BEISPIELEN 6. AUFLAGE 110 1.12 Ausstellung von Rechnungen ( 11 UStG 1994) Allgemeines 11 Abs 1 Berechtigung Verpflichtung Merkmale Anzahlungsrechnung 11 Abs 1a Übergang der

Mehr

STEUERLICHE BEHANDLUNG EINER WARENLIEFERUNG AUS DEM DRITTLAND - EINFUHR

STEUERLICHE BEHANDLUNG EINER WARENLIEFERUNG AUS DEM DRITTLAND - EINFUHR MERKBLATT Recht und Steuern STEUERLICHE BEHANDLUNG EINER WARENLIEFERUNG AUS DEM DRITTLAND - EINFUHR Die Warenlieferung aus einem Drittland nach Deutschland ist an bestimmte steuerliche Voraussetzungen

Mehr

DAS ERFOLGSREZEPT HEISST HOTELWISSEN

DAS ERFOLGSREZEPT HEISST HOTELWISSEN T O U R I S M U S B E R A T U N G PRODINGER GFB COLLEGE ENTWICKLUNGSWEGE FÜR UNTERNEHMER UND ENTSCHEIDER R IN DER HOTELLERIE DAS ERFOLGSREZEPT HEISST HOTELWISSEN NEUE ENTWICKLUNGSWEGE FÜR DIE HOTELLERIE

Mehr