Geschäftsbericht 2013

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1 Geschäftsbericht 2013 Nachhaltiges Wachstum in einem anspruchsvollen Umfeld Sehr geehrte Damen und Herren, das Geschäftsjahr 2013 ist für die VR Bank Hof eg sehr erfolgreich verlaufen. Mit einem Anstieg der Bilanzsumme um 2,1 % auf 1,083 Mrd. Euro ist Ihre Genossenschaftsbank auf Expansionskurs geblieben. Unser respektables Betriebsergebnis und die gute Geschäftsentwicklung in allen Sparten haben es ermöglicht, die Substanz und die Marktposition der VR Bank Hof eg weiter zu stärken. Wir freuen uns, dass es gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelungen ist, an das hohe Niveau der Ergebnisse der vergangenen Jahre anzuknüpfen. Diesem Erfolg kommt eine umso höhere Bedeutung zu, wenn man sich unser Umfeld vor Augen führt. Denn das Bankgeschäft verändert sich rasant: Regulierung, Digitalisierung und Demografie sind neben dem historisch niedrigen Leitzins nur einige Stichworte, welche die aktuellen Rahmenbedingungen umschreiben. Solide Entwicklung der Kundengelder Der Wettbewerb im Einlagengeschäft hat sich merklich verschärft. Trotzdem können wir von einem ordentlichen Zufluss der Kundengelder berichten. Diese legten im Jahr 2013 um 1,7 % auf 903 Mio. Euro zu. Dabei verzeichneten die liquiden Sichteinlagen abermals einen deutlichen Anstieg, während die Spareinlagen rückläufig waren. Diese Umschichtungen sind auf das Niedrigzinsumfeld zurückzuführen: Die Kunden wollen sich nicht langfristig binden und hoffen auf höhere Renditen in der Zukunft. Auch das Verbundgeschäft entwickelte sich 2013 zufriedenstellend. Im Bauspargeschäft konnte erneut eine Rekordsumme an den Marktführer Schwäbisch Hall vermittelt werden. Überdurchschnittliche Zuwächse haben wir auch im Versicherungsgeschäft sowie bei Wertpapieren und Fonds zu verzeichnen. Insgesamt erhöhte sich das betreute Kundenanlagevolumen, welches neben den bilanziellen Kundengeldern auch Wertpapieranlagen oder Versicherungen unserer Kunden einschließt, um 4,6 % auf rund 1,4 Mrd. Euro. In dieser beachtlichen Steigerung kommt nicht nur das freundliche Börsenumfeld des Jahres 2013, sondern gleichzeitig unser Anspruch an die ganzheitliche Kundenberatung zum Ausdruck. Zuverlässige Kreditversorgung Auch die Ausleihungen an unsere Privatkunden und an den Mittelstand konnten trotz hoher Rückflüsse und Tilgungen um 1,3 % auf 493 Mio. Euro ausgeweitet werden. Zu einem überwiegenden Teil wurden die Darlehen langfristig, das heißt mit einer Laufzeit über fünf Jahren, vergeben. Wenngleich die Liquiditätssituation der Unternehmens- und Landwirtschaftskunden als gut bezeichnet werden kann, hat sich insbesondere hier die Kreditnachfrage positiv entwickelt. Darin spiegeln sich auch die Investitionsfreude unserer Kunden sowie die günstigen Finanzierungsbedingungen wider. An unsere Privatkunden haben wir Kredite in Höhe von 40 Mio. Euro neu zugesagt. Zahlreiche Hausbesitzer nutzten die Chance der niedrigen Zinsen für die Modernisierung und energetische Sanierung von Immobilien. Zusammen mit den erfolgreich vermittelten Kreditprodukten unserer Verbundpartner betrug die Summe der Ausleihungen am Jahresende insgesamt 636 Mio. Euro. Stabile Ertragslage Unsere Erfolgsrechnung hat beinahe die hervorragenden Ergebnisse der Rekordjahre 2010/2011 erreicht. Es ist gelungen, Abläufe zu optimieren, die Produktivität zu steigern und so die Kosten erfolgreich zu verringern. Dieses gute Ergebnis werden wir nutzen, um das ohnehin stattliche Eigenkapitalpolster der VR Bank Hof eg weiter auszubauen. Damit erfüllen wir bereits heute die strengen Vorgaben von Basel III, die endgültig erst ab 2019 gelten. Unser Eigenkapital im Überblick: Geschäftsguthaben der Mitglieder Rücklagen Bilanzgewinn soweit Zuführung zum Eigenkapital Fonds für allgemeine Bankrisiken Genussrechtskapital Nachrangige Verbindlichkeiten Eigenkapital insgesamt Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro

2 Auch die Mitgliederzahl der VR Bank Hof eg befindet sich weiter im Aufwärtstrend. Im Jahr 2013 stieg sie um 182 auf insgesamt Mitglieder. Unsere Teilhaber können wieder von einer attraktiven Dividende auf die Geschäftsguthaben ausgehen, die deutlich über der Verzinsung einer vergleichbaren Anlage liegen wird. Die Beschlussfassung hierzu erfolgt in der Vertreterversammlung. In Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat schlägt der Vorstand der Vertreterversammlung folgende Gewinnverwendung vor: Jahresüberschuss ,82 Euro./. Vorwegzuweisung zu den Rücklagen = Bilanzgewinn ,60 Euro ,22 Euro./. 4 % Dividende auf die Geschäftsguthaben ,39 Euro = Zuweisung zu den Rücklagen ,83 Euro Die Entwicklung der Geschäftszahlen zeigt: Ihre VR Bank Hof eg steht auf einem stabilen Fundament. Unsere Mitglieder und Kunden vertrauen dem soliden und nachhaltigen Geschäftsmodell der Genossenschaftsbanken. Für diese Verbundenheit zur VR Bank Hof eg sagen wir ein herzliches Dankeschön! Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit fachlichem Können und Engagement entscheidend zum Erfolg beigetragen haben. Ebenso danken wir unserem Aufsichtsrat, dem Betriebsrat sowie unseren Verbundpartnern für die gute Zusammenarbeit. Hof, im Juni 2014 Jürgen Handke Norbert Schug Bernd Schnabel

3 Aktivseite 1. Jahresbilanz zum Geschäftsjahr Vorjahr EUR EUR EUR EUR TEUR 1. Barreserve a) Kassenbestand , b) Guthaben bei Zentralnotenbanken , darunter: bei der Deutschen Bundesbank ,54 ( 6 552) c) Guthaben bei Postgiroämtern ,83-2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar - ( -) b) Wechsel - 3. Forderungen an Kreditinstitute a) täglich fällig , b) andere Forderungen , , Forderungen an Kunden , darunter: durch Grundpfandrechte gesichert ,73 ( ) Kommunalkredite ,74 ( 6 303) 5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere a) Geldmarktpapiere aa) von öffentlichen Emittenten Deutschen Bundesbank - ( -) ab) von anderen Emittenten - Deutschen Bundesbank - ( -) b) Anleihen und Schuldverschreibungen ba) von öffentlichen Emittenten , Deutschen Bundesbank ,02 ( ) bb) von anderen Emittenten , , Deutschen Bundesbank ,82 ( ) c) eigene Schuldverschreibungen , , Nennbetrag ,00 ( 2 055) 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere , Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften a) Beteiligungen , darunter: an Kreditinstituten ,65 ( 525) an Finanzdienstleistungsinstituten - ( -) b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften , , darunter: bei Kreditgenossenschaften ,00 ( 81) bei Finanzdienstleistungsinstituten - ( -) 8. Anteile an verbundenen Unternehmen darunter: an Kreditinstituten - ( -) an Finanzdienstleistungsinstituten - ( -) 9. Treuhandvermögen , darunter: Treuhandkredite ,54 ( 2 028) 10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 11. Immaterielle Anlagewerte a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte b) Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten ,00 42 c) Geschäfts- oder Firmenwert d) Geleistete Anzahlungen , Sachanlagen , Sonstige Vermögensgegenstände , Rechnungsabgrenzungsposten , Summe der Aktiva ,

4 Passivseite Geschäftsjahr Vorjahr EUR EUR EUR EUR TEUR 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten a) täglich fällig , b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist , , Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) Spareinlagen aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten , ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten , , b) andere Verbindlichkeiten ba) täglich fällig , bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist , , , Verbriefte Verbindlichkeiten a) begebene Schuldverschreibungen , b) andere verbriefte Verbindlichkeiten ,23 - darunter: Geldmarktpapiere - ( -) eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf - ( -) 4. Treuhandverbindlichkeiten , darunter: Treuhandkredite ,54 ( 2 028) 5. Sonstige Verbindlichkeiten , Rechnungsabgrenzungsposten , Rückstellungen a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen , b) Steuerrückstellungen , c) andere Rückstellungen , , Nachrangige Verbindlichkeiten , Genussrechtskapital , darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig ,43 ( 656) 11. Fonds für allgemeine Bankrisiken , darunter: Sonderposten n. 340e Abs. 4 HGB - ( -) 12. Eigenkapital a) Gezeichnetes Kapital , b) Kapitalrücklage , c) Ergebnisrücklagen ca) gesetzliche Rücklage , cb) andere Ergebnisrücklagen , cc) ,00 - d) Bilanzgewinn , , Summe der Passiva , Eventualverbindlichkeiten a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen , c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten ,35-2. Andere Verpflichtungen a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen c) Unwiderrufliche Kreditzusagen , , darunter: Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen Termingeschäften - ( -) 3

5 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom bis Geschäftsjahr Vorjahr EUR EUR EUR EUR TEUR 1. Zinserträge aus a) Kredit- und Geldmarktgeschäften , darunter: aus Abzinsung von Rückstellungen ,00 ( b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen , ,81 -) Zinsaufwendungen , , Laufende Erträge aus a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren , b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften , c) Anteilen an verbundenen Unternehmen ,65-4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungsoder Teilgewinnabführungsverträgen 5. Provisionserträge , Provisionsaufwendungen , , Nettoertrag des Handelsbestands 8. Sonstige betriebliche Erträge , darunter: aus der Währungsumrechnung ,77 ( 67) darunter: aus der Abzinsung von Rückstellungen ,01 ( 5) Allgemeine Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwand aa) Löhne und Gehälter , ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung , , darunter: für Altersversorgung ,66 ( -349) b) andere Verwaltungsaufwendungen , , Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen , Sonstige betriebliche Aufwendungen ,09 darunter: aus der Aufzinsung von Rückstellungen ,49 ( ) 13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft , , Abschreibungen u. Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere , Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren , Aufwendungen aus Verlustübernahme Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit , Außerordentliche Erträge 21. Außerordentliche Aufwendungen , Außerordentliches Ergebnis ,00 ( -605) 23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag , Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen , , a. Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken , Jahresüberschuss , Gewinnvortrag aus dem Vorjahr , Entnahmen aus Ergebnisrücklagen a) aus der gesetzlichen Rücklage b) aus anderen Ergebnisrücklagen , Einstellungen in Ergebnisrücklagen a) in die gesetzliche Rücklage ,00 b) in andere Ergebnisrücklagen , , Bilanzgewinn ,

6 Bericht des Aufsichtsrates Das Geschäftsjahr 2013 ist für die VR Bank Hof eg insgesamt erfolgreich verlaufen. Unsere betriebswirtschaftlichen Ziele konnten dank der positiven Geschäftsentwicklung fast alle übertroffen werden. Zu diesem erfreulichen Ergebnis trugen sämtliche Bereiche des Unternehmens gleichermaßen mit Leistungsbereitschaft und Kompetenz bei. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Vorstand deshalb an dieser Stelle sehr herzlich für ihren überdurchschnittlichen, persönlichen Einsatz im vergangenen Jahr. Der Aufsichtsrat der VR Bank Hof eg und die von ihm gebildeten Ausschüsse haben im Geschäftsjahr 2013 die Geschäftsführung des Vorstandes nach den gesetzlichen und satzungsgemäßen Vorschriften überwacht und die in ihren Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse gefasst. Zur Erfüllung seiner Aufgaben hat der Aufsichtsrat einen Kredit-, Eigenanlagen-, Prüfungs-, und Personalausschuss gebildet. Aus den Sitzungen der Ausschüsse ist dem Gesamtaufsichtsrat regelmäßig berichtet worden. Um den gestiegenen Anforderungen an das Aufsichtsratsmandat auch weiterhin gerecht zu werden, haben Aufsichtsratsmitglieder Weiterbildungsmaßnahmen zu bankspezifischen Themen wahrgenommen. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat regelmäßig und umfassend in gemeinsamen Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz-, Risiko- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse informiert. Darüber hinaus haben der Aufsichtsratsvorsitzende und der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende auch außerhalb der ordentlichen Sitzungen in engem Kontakt mit dem Vorstand gestanden und ließen sich über wichtige Geschäftsvorgänge informieren. Der Aufsichtsrat und der aus seiner Mitte gebildete Prüfungsausschuss haben den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses eingehend geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum festzustellen, die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen und dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2013 Entlastung zu erteilen. Der Genossenschaftsverband Bayern e.v. hat den Jahresabschluss sowie den Lagebericht geprüft und den Jahresabschluss mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. In einer gemeinsamen Sitzung wurde das Prüfungsergebnis gemäß 58 Genossenschaftsgesetz erörtert. Über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung wird in der Vertreterversammlung in zusammengefasster Form berichtet. Gerne dankt der Aufsichtsrat den Mitgliedern, Kunden und Geschäftsfreunden für das entgegengebrachte Vertrauen. Den Vertretern der Mitglieder unserer Bank dankt der Aufsichtsrat für ihr Engagement im Interesse aller Mitglieder. Hof, im Juni 2014 Josef Hauke Vorsitzender Aufsichtsrat Dipl. Kfm. Josef Hauke, selbstständiger Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Vorsitzender Dipl. Ing. (FH) Karl Schmidt, stellvertretender Vorsitzender Ernst Kielmann Hermann Klug Gerhard Schödel Marion Schröder Hof Schwarzenbach a. d. Saale Münchberg Töpen Köditz Oelsnitz

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