Franchise-Konzepte für Sozial-Unternehmen Chancen und Risiken. Referent: Thomas Heckmann

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1 Franchise-Konzepte für Sozial-Unternehmen Chancen und Risiken Referent: Thomas Heckmann

2 Social Franchising Die arbeitsteilige Kooperation wird in einem Vertrag eines Franchisegebers mit mehreren Franchisenehmern definiert. Dieses Geschäftskonzept beruht auf einem in der Praxis erfolgreich erprobten Prototypen, der von den Franchisenehmern dezentral und unter begrenzter Anpassung an lokale Besonderheiten umgesetzt wird

3 Unterschied zum kommerziellen Franchising Die Unterschiede der sozialen Organisationen in Finanzierung, Unternehmensziel etc. verlangen nach einer Anpassung des Franchisesystems. Folgende Grundbausteine sind im Social Franchising vorhanden: ein erfolgreicher Prototyp und die Expansion ein Handbuch ein Markenname ein Vertrag standardisierte Schulungen systematische Beurteilungsmethoden

4 Unterschiede zwischen kommerziellem und sozialem Franchising unterschiedliche Zielsetzung unterschiedliche Zielgruppen zusätzliche Akteure Höhe der Franchisegebühren

5 Chancen und Risiken Chancen kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems durch systematische Entwicklung, Know-how-Transfer und Weiterbildung vereinfachtes Qualitätsmanagement durch Standardisierung finanzielle Vorteile durch Netzwerksynergien schnellere und effizientere Replizierung von Non-Profit-Projekten

6 Chancen und Risiken Risiken: eingeschränkte Individualität eingeschränkte Entscheidungsbefugnisse Kooperations- und Werbegebühren Abhängigkeit von Franchisegeber

7 Kooperationsrisiken für den Betreiber Eingeschränkte Individualität Die GDW SÜD hat Richtlinien und Grundsätze entwickelt, die den Vertragspartnern bei der Entwicklung und der Wahrung des Rufes, der Festigung der Marktstellung und der Gemeinnützigkeit sowie der Bedeutung der Marke CAP dienen. Diese Richtlinien und Grundsätze sind Gegenstand des Kooperationshandbuchs. Das Kooperationshandbuch sowie sonstige von der GDW SÜD herausgegebene Richtlinien und Grundsätze, sind (in ihrer jeweiligen Fassung) Bestandteile dieses Vertrages.

8 Kooperationsrisiken für den Betreiber Eingeschränkte Individualität Corperate Design Marktgestaltung Werbemittel Internetauftritt

9 Kooperationsrisiken für den Betreiber Eingeschränkte Entscheidungsbefugnisse Regionale Marketing- und Werbemaßnahmen wird der PARTNER stets nur am Vertragsstandort und ausschließlich in Übereinstimmung mit dem Franchisegeber gestalten. Dabei wird der PARTNER die Vorgaben von dem Franchisegeber beachten. Eine Abstimmung und Kooperation mit benachbarten Partnern ist notwendig.

10 Kooperationsrisiken für den Betreiber Abhängigkeit von Franchisegeber Konzeptentwicklung Lieferantenauswahl (Hauptlieferant) Werbemaßnahmen (überregional) Vertragslaufzeit

11 Kooperationschancen und -Vorteile Schnellere und effizientere Replizierung von Non-Profit-Projekten

12 Entwicklung ENTWICKLING DER VERKAUFSFLÄCHE

13 Entwicklung ENTWICKLUNG DER BESCHÄFTIGUNG IN CAP-MÄRKTEN Anzahl MA ohne Behinderung Anzahl beh. MA ges

14 Entwicklung Entwicklung des EH-Umsatz in Tausend EURO

15 Kooperationschancen und -Vorteile Kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems durch systematische Entwicklung

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19 Das Dienstleistungsangebot der CAP-Märkte Lieferservice Begleiteter Einkauf Einpackhilfe Wäscheservice Catering Hausdienstleistungen

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23 Kooperationschancen und -Vorteile Know-how-Transfer & Beratung Betreiber-, Beirats- und Marktleitersitzungen

24 Die Vorteile der Kooperation Fachliche Beratung und Betreuung Unterstützung bei Mietvertragsverhandlungen Erstellung eines Markteinrichtungsplans Erstellung eines Sortimentsbelegungsplans Unterstützung in der Einräum- und Eröffnungsphase Betriebswirtschaftliche Betreuung Standortanalyse Rentabilitätsberechnung ständiger Soll-Ist-Vergleich Benchmarking / Schwachstellen-Analyse Abteilungserfolgsrechnungen Unterstützung bei der Personalauswahl

25 Kooperationschancen und -Vorteile Weiterbildung Schulungen für das Leitungspersonal Schulungen für Mitarbeiter mit Behinderung

26 Qualifizierung der Mitarbeiter Marktleiter: Einzelhandelskaufmann/frau Stellv. Marktleiter: Verkäufer/in Es wird von der GDW SÜD darüber hinaus ein Qualifizierungskonzept für Leitungspersonal angeboten, das auf die Bedürfnisse eines CAP-Marktes (Umgang mit Menschen mit Behinderung) ausgerichtet ist.

27 Qualifizierungsmodule Marketing Betriebswirtschaft Personalführung Warenkunde

28 Qualifizierung der Mitarbeiter mit Behinderung Mitarbeiter mit Behinderung werden durch ein intensives Schulungskonzept des Franchisegebers (GDW SÜD) auf ihre Aufgaben vorbereitet. Ausbildung mit Abschluss - Verkaufshelfer/in - Verkäufer/in - Einzelhandelskaufmann/frau

29 Kooperationschancen und -Vorteile Vereinfachtes Qualitätsmanagement durch Standardisierung

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31 Kooperationschancen und -Vorteile Finanzielle Vorteile durch Netzwerksynergien

32 Logistikkosten-Zuschläge EDEKA Südwest Umsatz Umsatz Umsatz CAP Kooperation 1,0 Mio 1,5 Mio 2,5 Mio Trockensortiment/ Tabak/ TK/ Getränke , ,- 1,3 Mio O&G/ Mopro/ SB - Wurst/ Käse , ,- 1Mio Fleisch/ Wurst , , ,- Strecke , ,- Belieferung Trockensortiment Belieferung Frischdienst CP Trockensortiment 3,50% 2,90% 2,85% 2,05% CP Tabak 3,60% 3,20% 3,10% 2,15% CP Frischdienst 1,90% 1,60% 1,40% 0,85% CP Fleisch 8,90% 8,00% 6,00% 1,10% CP Strecke 2,40% 2,25% 2,05% 1,50%

33 Synergien der Kooperation gemeinsame, übergreifende Werbung geringere Werbekosten gemeinsamer Marktauftritt (Corporate Design) Kundenbindung Einführung einer Kundenkarte Erfahrungsaustausch Marktleiter- / Betreibersitzungen Marktgerechte Preise durch gemeinsamen Einkauf

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35 Weitere Consumer-Projekte

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