Reden WIR noch oder streiten WIR schon? Vom bewussten Umgang mit Konflikten

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1 CAMPUS GROSSHADERN CAMPUS INNENSTADT STABSSTELLE BETRIEBLICHE SOZIALBERATUNG & KONFLIKTMANAGEMENT Reden WIR noch oder streiten WIR schon? Vom bewussten Umgang mit Konflikten 15. Süddeutscher Pflegetag, 24. September 2013 Melanie Postler

2 Was bedeuten REDEN & STREITEN/KONFLIKT - sich unterhalten - Kommunikation - Gespräche führen - Gedanken austauschen & mitteilen - etwas zum Ausdruck bringen - Dinge verbalisieren - Missverständnis - nicht erfüllte Erwartungen - Machtinstrument - angespannte Situation - Anschweigen/Anfeinden - Offene Austragen einer Meinungsverschiedenheit zwischen zwei oder mehreren Personen 2 Eskalation - (gerichtliche) Auseinandersetzung - Mobbing - körperlichen Auseinandersetzung

3 Was ist ein Konflikt? - ein Definitionsversuch (nach Saskia-Maria Weh, Claudius Enaux) Konflikte sind Tendenzen, die gleichzeitig in gegensätzliche Richtungen weisen, deren Verwirklichung aber voneinander abhängt. Da sie nicht zum selben Zeitpunkt realisiert werden können, erzeugen Konflikte innere Spannungen und Handlungsdruck. Diese gegensätzlichen Tendenzen können innere Regungen oder aber Verhaltensweisen von anderen Personen sein. 3

4 KONZEPTMODELL (HERANGEHENSWEISE) 4 PFLEGEDIREKTION STABSSTELLE

5 Ausgangssituation ca Mitarbeiter aus ca. 90 Nationen verteilt auf den Campus INN und Campus GH Fehlende einheitliche Maßstäbe zum Vorgehen bei Konflikten und Unstimmigkeiten am Klinikum Mitarbeiter-Gespräche (nicht in allen Bereichen) Fehlende Kontrolle bzgl. der Anwendung der Dienstvereinbarungen Mehrere interne Beratungs-/Anlaufstellen, die nur teilweise miteinander vernetzt sind 5

6 Ziele des Konfliktmanagementsystems am KUM Enttabuisierung des Themas Konflikte Konstruktiver Umgang mit Konflikten ( Konflikt als Chance) Weiterentwicklung der Führungs- und Konfliktlösungskompetenz Sicherheit im Umgang mit Konflikten bzw. schwierigen /unangenehmen Situationen Sensibilisierung zum Umgang mit unangenehmen Themen bzw. Situationen Handlungsspielraum der Beteiligten Steigerung der Eigenverantwortung des einzelnen Mitarbeiters Gesunde Kommunikation & Gesunde Führung Gegenseitige Wertschätzung (auch in Krisen-/Konfliktsituationen) Vermeidung von (langer) Arbeitsunfähigkeit (Handlungsunfähigkeit) 6

7 KONZEPTMODELL STABSSTELLE BSB & KM, aktives NETZWERK, SCHULUNG & CO Intranetseite Schulungskonzept für FK Pekumangebote Stabsstelle BSB & KM Einheitl. Verfahren (Überarbeitung der DV) Internes Netzwerk (Beratungs-/ Anlaufstellen) Externes Netzwerk (Beratern/Coach/ Trainer) 7

8 VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT ANSPRECHPARTNERIN: Melanie Postler, Dipl.-Soz.päd./Business Coach & Trainerin Klinikum der Universität München Pflegedirektion Stabsstelle Betriebl. Sozialberatung & Konfliktmanagement Telefon: 089 / (INN) 089 / (GH) 8

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