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1 Schulung LQN Kernteam am Ort: Beginn: Ende: Seminarraum Murghalle Forbach 9.00 Uhr Uhr Teilnehmer: AK1 AK2 Bernd Schneider Christa Haas Krech Beate Burgert AK 3 Frank Schneider Margrit Haller Reif AK 4 Thomas Hudeczek Bärbel Ruckenbrod AK 7 SPES Horst Fritz Bernhard Goldschmidt Protokoll: Bärbel Ruckenbrod Geplantes Programm der LQN Kernteamschulung: 1. Kennenlernen 2. Team Management System 3. Teamuhr/Gruppenphasen 4. Kommunikation und Feedback 5. Konfliktmanagement 6. Zielorientierte Projektarbeit 7. Moderationstechniken

2 2 Nach der Begrüßung und der Vorstellung des Tagesablaufes durch Herrn Goldschmidt findet die erste Gruppenübung im Foyer der Murghalle statt. Die Teilnehmer müssen durch ein durch Herrn Goldschmidt geschwungenes Seil ohne das Seil zu berühren. Zuerst alleine, dann nacheinander ohne Leerschlag, es folgen die Teams miteinander und zum Schluss alle Teilnehmer auf einmal. Würde das Seil durch einen Teilnehmer berührt werden, so begänne die Übung von vorne. Die Übung gelingt schnell und problemlos. Team Management System Wieder zurück im Seminarraum, werden 4 Karten pro Person von auf dem Boden als Rad liegende Karten in 8 unterschiedlichen Farben aufgenommen. Auf den Karten stehen Begriffe wie: Ich bin ein guter Zuhörer oder Ich gehe Probleme an usw. Im Gespräch untereinander gilt es danach, Karten loszuwerden, die nicht auf seine Person zutreffen oder bei anderen Karten durch Gespräche abzustauben, die auf seine Person zutreffen. Nach einigen Minuten dann ist die Übung beendet, jeder sortiert seine 4 Karten nach Wichtigkeit und stellt die Karte mit höchster Priorität den anderen Teilnehmern vor. Herr Goldschmidt stellt nun die verschiedenen Farben des Rades vor: Innovieren (neue Ideen vorbringen und damit experimentieren), Promoten (nach neuen Chancen suchen und andere davon überzeugen), Entwickeln (neue Ideen beurteilen und entwickeln), Organisieren (praktikable Arbeitsweisen planen und bestimmen), Umsetzen (Produkte und Dienstleistungen erstellen), Überwachen (Systeme und Ergebnisse auf Qualität kontrollieren und prüfen), Stabilisieren (Standards aufrechterhalten und die Infrastruktur unterstützen) und Beraten (Informationen beschaffen und vermitteln). Das Rad stellt wichtige Tätigkeitsbereiche der Teamarbeit vor, erfolgreiche Teams nehmen alle Arbeitsbereiche wahr, die stets in Verbindung miteinander stehen. Jeder Teilnehmer sieht nun anhand der Farbe seiner wichtigsten Karte in welchen Bereichen er seine Fähigkeiten und Vorlieben hat. Aufgabenstellung: Alle Anwesenden sind als Projekt Team der Gemeinde Forbach tätig, um ein Bürgersommerfest in Forbach zu organisieren. Alle 8 Tätigkeitsbereiche müssen besetzt werden: 1 Innovator, 1 Promoter, 1 Entwickler, 1 Organisator, 1 Umsetzer, 1 Überwacher, 1 Stabilisator, 1 Berater. Jeder hat danach 10 Minuten Zeit, sich Gedanken zu seinem Aufgabenbereich zu machen und die anstehenden Aufgaben anschließend dem Team zu präsentieren. Alle anderen Teilnehmer können abschließend noch weitere Punkte hinzufügen, welche zu dem jeweiligen Aufgabenbereich gehören und in der Darstellung nicht berücksichtigt sind.

3 - 3 Teamuhr/Gruppenphasen These der Gruppendynamik: Jede Gruppe durchläuft die vier Phasen von Forming: höflich, vorsichtig Storming: Konflikte, Sackgasse Norming: Rollen, Spielregeln Performing: Leistungsfähigkeit Die anwesenden Arbeitsgruppen beleuchten ihren Arbeitskreis nach der Fragenstellung: 1. In welcher Phase der Teamuhr ist unser AK im Moment? 2. In welchen Funktionen/Farben sollten wir aktiver sein um uns als Team weiterzuentwickeln? Jeder AK macht sich dazu Gedanken und präsentiert den Arbeitsgruppenstand. Konfliktmanagement Die Teilnehmer stellen das Sechs Phasenmodell des kooperativen Konfliktgesprächs spielerisch dar teils mit Worten, teils ohne Worte. Die restlichen Teilnehmer müssen dies anhand der Darstellung erkennen. 1. Erregung kontrollieren 2. Vertrauen bilden 3. Offen kommunizieren 4. Problem lösen 5. Vereinbarung treffen 6. Persönlich verarbeiten Ebenso erfolgt die Durchsprache der Konflikteskalationsstufen mit den drei Hauptphasen der Konflikteskalation: Vom Wort zur Tat, Ich bin gut und du bist böse, Koste es was es wolle 4

4 Gruppenübung Die Teilnehmer gehen gemeinsam mit Herrn Goldschmidt ins Foyer der Murghalle. Aufgabe: Alle Teilnehmer stehen auf einer Insel in der Murg. Links Felsen, die nicht berührt werden dürfen, sonst nur Wasser, am Anfang des Foyers das Ziel: die Holzbrücke. Die Murg wird mit 2 Seilen eingegrenzt. Alle Teilnehmer müssen innerhalb von 20 Minuten bei der Holzbrücke ankommen, je Person stehen dem Team 1 Brett zur Verfügung, das immer in menschlichem Kontakt sein muss. Entfällt dieser Kontakt, so bleibt das Brett in der Murg (Herr Goldschmidt nimmt es an sich). Tritt eine Person ins Wasser, so müssen alle auf die Insel zurück. Nach der Aufgabenstellung ist die Gruppe auf der Suche nach Lösungen. Sie beginnt vorschnell, muss dann zurück auf die Insel. Sofort wird mit der nächsten Lösung begonnen und die Gruppe kommt schnell voran. Bis sich der Wassergeist (H. Goldschmidt) einschaltet und die Gruppe mit Worten zu beeinflussen versucht was ihm tatsächlich mit Hinblick auf die restliche Zeit bei einigen Teilnehmern gelingt. Resultat: Während zwar alle angekommen sind, ist noch jede Menge Zeit übrig und 2 Bretter gingen aufgrund der entstandenen Unruhe in der Murg verloren. Man erkennt schnell, dass eine bessere Vorbereitungsphase sowie das Ignorieren der Verunsicherung von Herrn Goldschmidt zu einem besseren Ende geführt hätten. Kommunikation und Feedback Wieder zurück im Seminarraum, nimmt die Gruppe Feedback zur gerade stattgefundenen Aufgabenausführung nach vorgegebenen Regeln für konstruktives Feedback. Hier gibt es Regeln zum Feedback geben sowie zum Feedback nehmen. Wir besprechen das Kommunikationsquadrat. Wenn ich als Mensch etwas von mir gebe, bin ich auf vierfache Weise wirksam. Durch eine Sachinformation (worüber ich informiere), eine Selbstkundgabe (was ich von mir zu erkennen gebe), einen Beziehungshinweis (was ich von dir halte und wie ich zu dir stehe) sowie einen Appell (was ich bei dir erreichen möchte). Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit ist es leider nicht möglich, intensiv auf die restlichen Themen einzugehen. Zum Abschluss findet noch eine TEAM Reflexion statt: Talentierte Einzelne Arbeiten Miteinander 5

5 Die Anfangsbuchstaben sind auf dem Boden als Quadrat ausgelegt und jeder Teilnehmer geht von Buchstaben zu Buchstaben und gibt seine Erlebnisse, sein Empfinden und seine Einstellungen zum stattgefunden Tag mit dem Kernteam weiter. Herr Goldschmidt bedankt sich zum Ende der Veranstaltung bei allen Anwesenden für den gelungenen Tag und vor allem auch Herrn Hudeczek, der die sehr gute Organisation übernommen hatte. Anmerkung: Der ganze Schulungstag wurde mit einer Bildschirmpräsentation begleitet, die natürlich noch informativer den Tag wiedergeben kann als das Protokoll! Aufgrund der zu großen Speicherkapazität kann diese Präsentation nicht verschickt werden.

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