Projekt Schulungen zur interkulturellen Öffnung und Antidiskriminierung. Unsere Seminare.

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1 Projekt Schulungen zur interkulturellen Öffnung und Antidiskriminierung Unsere Seminare

2 SPRECHEN SIE UNS AN! Projekt diffairenz: Schulungen zur interkulturellen Öffnung und Antidiskriminierung Tel.: Träger: Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V.

3 Für Jobcenter und Agenturen für Arbeit Inhouse-Weiterbildungen: Grundlagen interkultureller Kompetenzentwicklung (Variante: Schwerpunkt Flucht und Asyl) Schritte zur Willkommenskultur: Institutionelle Strategien interkultureller Öffnung Muttersprache, Zweitsprache, Amtssprache? Vom (besseren) Gelingen sprachlicher Verständigung Kommunikation und Konfliktmanagement im interkulturellen Arbeitskontext Multikulturelle Teams Potenziale sichtbar machen, Vorteile gezielt nutzen

4 Missverständnis vorprogrammiert? Redewendungen als sprachliche Herausforderung Heute aus dem Griechischen: Θα πάει μακριά η βαλίτσα; ( Wird der Koffer weit gehen? ) Projekt diffairenz Hätten Sie s gewusst? Diese Redewendung bedeutet Mach einen Punkt! Übertreib nicht!

5 Für Betriebe Inhouse-Weiterbildungen: Diversity Management und Willkommenskultur : Was Unternehmen wissen sollten Kultursensible Personalpolitik: Von Ausschreibung bis Zusage Verfahren kulturfair gestalten Sprachliche Verständigung im Betrieb: Kommunikationserfolge steigern mit einfachen Mitteln Multikulturelle Teams Potenziale sichtbar machen, Vorteile gezielt nutzen Interkulturelle Öffnung betrieblicher Interessenvertretungen Wir und Die : Grenzziehungen und kulturelle Zuschreibungen in Lern- und Ausbildungsgruppen

6 Wussten Sie schon dass die meisten in Deutschland lebenden MigrantInnen (56%) Deutsche sind? dass mittlerweile mehr Menschen aus Deutschland in die Türkei als aus der Türkei nach Deutschland wandern? dass laut UN weltweit fast 60 Millionen Menschen auf der Flucht sind, von denen 85 % in eine Nachbarregion oder ein Nachbarland geflohen sind? dass in Deutschland Menschen über 200 verschiedener Nationalitäten leben? Jan Tomaschoff

7 Für Kommunale Verwaltungen Inhouse-Weiterbildungen: Bestmöglicher Service für alle: Bausteine kommunaler Willkommenskultur Muttersprache, Zweitsprache, Amtssprache? Vom (besseren) Gelingen sprachlicher Verständigung Kultursensible Personalpolitik: Von Ausschreibung bis Zusage Verfahren kulturfair gestalten Kommunikation und Konfliktmanagement im interkulturellen Arbeitskontext? Erkennen Sie diese Sprachen? Witaj! Merhaba! Hola! Bok!

8 Fremde Sprache ein Student berichtet Früher haben die Leute oft zu mir gesagt, dass ich gut reden kann, und darauf war ich wirklich stolz. In allen Fächern, die ich hatte, war ich ein sehr guter Student. Ich war selbstbewusst und habe mich immer getraut, vor anderen meine Meinung zu sagen. Ich habe gern diskutiert und auch gern Diskussionen geleitet. Ich konnte sogar unvorbereitet eine kleine Präsentation halten. Das war ein Talent, um das ich beneidet wurde. Aber die Dinge haben sich geändert. Ich fühle mich jetzt, als wäre ich ein Idiot geworden und richtig, richtig dumm. Statt im Unterricht die Initiative zu übernehmen, ist alles, was ich jetzt tun kann, dasitzen und zuhören und versuchen zu verstehen, was die anderen sagen. Manchmal sage ich kein Wort. Nein, ich kann kein Wort sagen. Obwohl ich mich hinter anderen verstecken kann mit der Entschuldigung, dass ich ein Fremdsprachler bin, kann ich mich nicht vor meinem eigenen Gefühl der Unzulänglichkeit verstecken. Ich bin der, der ich war. Sicher, aber gleichzeitig bin das nicht ich, wie ich mich immer kannte. Aber wer bin ich dann?

9 Für Fort- und Weiterbildungsinstitutionen Inhouse-Weiterbildungen: Grundlagen interkultureller Kompetenzentwicklung in der beruflichen Fort- und Weiterbildung Wir und Die : Grenzziehungen und kulturelle Zuschreibungen in Lern- und Ausbildungsgruppen Die Sprachkenntnisse reichen nicht! Oder doch? Überwinden von Sprachbarrieren Migrantinnen und Migranten im Bewerbungstraining: Ressourcen unterstreichen - Herausforderungen professionell begegnen

10 NICHT ALLES ABER VIELES IST EINE SACHE DER PERSPEKTIVE Zum Rabbi kommen zwei Streitende. Der erste trägt seine Sicht der Dinge vor und fragt den Rabbi nach seiner Einschätzung. Du hast recht, sagt der Rabbi. Der zweite schildert, wie der die Sache sieht. Der Rabbi überlegt eine Weile und sagt zu ihm: Du hast recht. Eine Unbeteiligte kommentiert diese Szene: Sie können doch nicht beide recht haben! Da hast du recht.

11 Für Alle Beratung und Begleitung zu/bei Maßnahmen der interkulturellen Öffnung bzw. des Diversity Managements durch Fachgespräche Coachings Bereitstellung von Material Vorträge bei Fachveranstaltungen Missverständnis vorprogrammiert? Redewendungen als sprachliche Herausforderung Heute: Nu aber mal Butter bei die Fische! Claudia Rüdiger

12 Tipps zur Vereinfachung der Sprache: Sätze kurz halten Komplizierte/lange Wörter zerlegen/ erklären, z. B. die Einverständniserklärung, BESSER: die Erklärung, dass Sie einverstanden sind Pronomen vermeiden, z. B.: Der Antrag wird ausgefüllt. Sie können das gleich hier tun und ihn (BESSER: den Antrag) dann am Ausgang abgeben. Passiv vermeiden: Sie werden gebeten..., BESSER: Ich bitte Sie... Schwierige Satzverbindungen vereinfachen, z. B. Aufgrund krankheitsbedingten Personalausfalls war es uns nicht möglich, den Termin einzuhalten. BESSER: Wir konnten den Termin nicht einhalten, weil die Kollegin/der Kollege krank war. Redewendungen und Sprachbilder vermeiden, z. B. Butter bei die Fische!, BESSER z. B.: Sprechen wir über die konkreten Aufgaben!

13 Quellen- und Bildnachweis Bilder v.o.n.u.: Seite Für Jobcenter und Agenturen für Arbeit 1) P. Borg, pixelio 2) lichtkunst.73, pixelio 3) S. Hofschlaeger, pixelio 4) U. Weinreich, pixelio 5) S. Hofschlaeger, pixelio Seite Für Betriebe 1) lichtkunst.73, pixelio 2) P.-G. Meister, pixelio 3) S. Hofschlaeger, pixelio 4) S. Hofschlaeger, pixelio 5) lichtkunst.73, pixelio 6) U. Weinreich, pixelio Seite Für kommunale Verwaltungen 1) lichtkunst.73, pixelio 2) S. Hofschlaeger, pixelio 3) P.-G. Meister, pixelio 4) U. Weinreich, pixelio Seite Für Fort- und Weiterbildungsinstitutionen 1) P. Borg, pixelio 2) U. Weinreich, pixelio 3) S. Hofschlaeger, pixelio 4) A. Porsche, pixelio SPRECHEN SIE UNS AN! Projekt diffairenz: Schulungen zur interkulturellen Öffnung und Antidiskriminierung Tel.: Träger: Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V.

14 Das IQ Netzwerk Schleswig-Holstein führt neben der Beratung zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse, der Qualifizierungsberatung im Kontext des Anerkennungsverfahrens sowie Maßnahmen zur beruflichen Anpassungsqualifizierung für Migrantinnen und Migranten auch Fortbildungen und Veranstaltungen zur interkulturellen Kompetenzentwicklung und Antidiskriminierung für Akteure und Akteurinnen des Arbeitsmarktes durch. Träger des Projekts diffairenz: Schulungen zur interkulturellen Öffnung und Antidiskriminierung im IQ Netzwerk ist der Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V. Das IQ Netzwerk wird koordiniert durch den Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e. V. und den PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein e. V. Das Förderprogramm Integration durch Qualifizierung (IQ) wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. In Kooperation mit:

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