Heilpädagogisches Schulheim Bern. Weissenheim. Kirchbergerstrasse Bern Tel

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1 Heilpädagogisches Schulheim Bern Weissenheim Heilpädagogisches Schulheim Bern Kirchbergerstrasse Bern Tel

2 Das Weissenheim Bern Das Weissenheim Bern ist ein vom Kanton Bern anerkanntes Sonderschulheim für Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren mit einer Lernbehinderung oder einer geistigen/psychischen Behinderung.

3 Das Konzept Die Förderung, Erziehung und Schulung der Kinder und Jugendlichen betrachten wir als ganzheitliche Aufgabe aller Heimbereiche. Das begünstigt ein enges Zusammenwirken aller Mitarbeitenden und eine gemeinschaftliche Kultur. Mit einheitlichen Werten und Regeln gewinnen alle an Sicherheit und Orientierung. Wir wollen die Kinder und Jugendlichen auf ein Leben vorbereiten, das ihrem Wesen und ihren individuellen Fähigkeiten entspricht. Dabei ist die schulische Förderung genau so wichtig wie die soziale und lebenspraktische Entfaltung. Zentrale Grundlage für einen erfolgreichen Heimaufenthalt ist die konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern, anderen Erziehungsberechtigten und Behörden. Erziehungs- und Förderziele werden gemeinsam vereinbart. Bei der Planung des Übertritts ins Berufsleben ziehen wir auch Fachpersonen der Berufsberatung bei. Dank der städtischen Umgebung unseres Heims können die Kinder und Jugendlichen auch im Umgang mit der Öffentlichkeit Sicherheit gewinnen.

4 Wohnen im Weissenheim In unseren vier Wohngruppen leben je 7 bis 8 Kinder nach Alter und Geschlecht durchmischt zusammen. Die Gruppen werden von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen geführt und bilden eigenständige Gemeinschaften innerhalb des Heims. Die Wohngruppe ist Lernfeld für die lebenspraktischen Bereiche und das soziale Zusammenleben: Beziehungen aufbauen und leben; gemeinsam essen, spielen, lernen und die Freizeit gestalten; Rücksicht nehmen; sich behaupten; über Probleme reden; Konflikte austragen; zuhören; verzichten; sich freuen und Spass haben; Sport treiben und Hobbys pflegen; Ordnung halten und die eigene Hygiene pflegen; Verantwortung übernehmen. In der Geborgenheit und Sicherheit der Gruppe lernen die Kinder, selbstständig zu werden und ihr Leben im Rahmen des vom Heim gewährten Freiraums zu gestalten. Heimintern ist auch der Besuch von Musikstunden und eines Tai- Chi-Kurses oder die Mitwirkung in der Weissenheim- Band möglich. Von der Wohngruppe aus lernen die Kinder die Nachbarschaft und die Stadt kennen. Sie besuchen auswärts Kurse, Bibliotheken oder Sportgruppen und lernen mit Taschengeld und Handy umzugehen. Das Team der Wohngruppen arbeitet eng mit den Eltern und weiteren Bezugspersonen zusammen.

5 Lernen im Weissenheim Unsere Schule ist aufgeteilt in vier Klassen mit je 6 bis 10 Kindern der Unterstufe, Mittelstufe und Oberstufe. Noch nicht schulpflichtige Kinder besuchen den nahen öffentlichen oder einen heilpädagogischen Kindergarten in der Stadt Bern. Der Unterricht orientiert sich am Lehrplan des Kantons Bern, unter Einbezug des Waldorfschul-Lehrplans. Die Lernziele legen wir individuell fest und passen sie dem Entwicklungsstand, den geistigen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten, den besonderen Umständen und Möglichkeiten der Kinder an. Werken, Handarbeiten, Weben, Hauswirtschaft und Kochen werden in Halbklassen unterrichtet. Dazu kommen die therapeutische Einzelförderung, das wöchentliche Chorsingen sowie die Eurythmie, eine künstlerische Verbindung von Bewegung, Sprache und Musik. Auch unser kleiner Hof, der Garten, die Küche und Waschküche sowie der Gebäudeunterhalt bieten praktische Lernfelder, die in den Unterricht einbezogen werden können. Der Schultag, die Schulwoche und das Schuljahr sind durch wiederkehrende rhythmische Abläufe geprägt, die Sicherheit und Halt vermitteln. Jahresfeste geben Orientierung im Jahreslauf.

6 Therapie im Weissenheim In unserem Heim bieten wir intern drei Therapien an, welche die Kinder je nach Bedarf während der Schulzeit besuchen können: Logopädie, Musiktherapie und Plastizieren. Andere Therapien, wie z.b. Psychotherapie, Sprachgestaltung, Heileurythmie, besuchen die Kinder bei externen Therapeutinnen und Therapeuten. Zum internen therapeutischen Bereich gehört auch der Heimarzt, der jedes Kind persönlich kennt.

7 Das Angebot im Weissenheim Aufgenommen werden Knaben und Mädchen mit einer Lernbehinderung oder einer geistigen/psychischen Behinderung, die eine besondere schulische und erzieherische Betreuung benötigen. Wir verfügen über 32 Plätze. Unser Grundangebot umfasst Plätze im Wocheninternat, d.h. Schule und Wohnen von Sonntagabend bis Freitagnachmittag, während 40 Schulwochen pro Jahr, inkl. Sommerund Winterlager. Je nach Bedarf kann das Grundangebot erweitert oder reduziert werden. Erweiterungsmöglichkeiten: Bis zu 12 betreute Wochenenden pro Jahr und bis zu 3 betreute Ferienwochen. Reduktionsmöglichkeiten: Teilinternat (einzelne Nächte und/oder Mittwochnachmittage werden mit der Familie verbracht), Tagesschulplätze, externer Schulbesuch. Das gewählte Angebot wird im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Eltern, Behörden und Heim laufend überprüft und kann den sich ändernden Rahmenbedingungen angepasst werden.

8 Kontakt Wenn Sie Fragen haben, nähere Auskünfte oder Unterlagen wünschen, können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen. Aufnahme Sekretariat Montag bis Freitag Uhr Telefon Leitung Stefan Locher, Heimleiter Susanne Bänninger, stv. Heimleiterin Weissenheim Heilpädagogisches Schulheim Bern Kirchbergerstrasse Bern Tel Für die Aufnahme müssen folgende Kriterien erfüllt sein: - Alter zwischen 6 und 15 Jahren - Abklärungsbericht einer Fachstelle (Erziehungsberatung, Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst, neuropädiatrische Institution usw.) - Verfügung für Sonderschulung des Wohnkantons - Gutsprache für die Kostenbeteiligung der Eltern für Unterkunft und Verpflegung - Erfolgreich durchlaufenes Aufnahmeverfahren Das Aufnahmeverfahren umfasst folgende Schritte: - Erstkontakt mit der Heimleitung - Heimbesuch von Eltern und Kind, ev. auch der zuweisenden Behörde - Schnupperzeit - Auswertung der Schnupperzeit - Entscheid über Aufnahme oder Ablehnung Impressum Redaktion: Hans Gamper, Stefan Locher / Konzept und Gestaltung: Claudia Bernet, Bern / Fotos: Iris Krebs, Bern / Druck: Rickli + Wyss AG, Bern / Juni 2011

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