INFOBLATT VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG AUS DEM HYGIENE- FÖRDERPROGRAMM

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1 Dieses Infoblatt ist eine Serviceleistung von eskomed, Ansprechpartnerin Elke Schulz, Tel / KRINKO EMPFEHLUNGEN, EIN MUSS FÜR UNTERSTÜTZUNG AUS HYGIENE- Mit Wirkung zum 01. August 2013 gilt zur Abrechnung des Zuschlages Hygiene- Förderprogramm nach 4 Abs. 11 KHEntgG der Entgeltschlüssel Gefördert werden nur Maßnahmen, die den Qualifikationsanforderungen und dem Bedarf der Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) Personelle und organisatorische en zur Prävention nosokomialer Infektionen bzw. der curricularen Fortbildung Krankenhaushygiene entsprechen. Dazu gehören alle Beratungen bzw. Fort- und Weiterbildungen die zur Erfüllung der Anforderungen des Infektionsschutzgesetzes dienen und nach dem 04. August 2011 vorgenommen wurden. Die personellen und organisatorischen en gemäß KRINKO- Empfehlungen wurden im Bundesgesundheitsblatt 2009 (s. Quellenangabe) veröffentlicht und finden sich auf den Infoblattseiten 2 bis 4. Aussagen zu Art und Höhe der möglichen Fördergelder sind auf Seite 5 dieses Infoblatts aufgelistet. FÖRDERFÄHIGER PERSONENKREIS UND MAßNAHMEN GEMÄSS KRINKO- EMPFEHLUNGEN Geförderter Personenkreis o Krankenhaushygieniker/- innen (s. Tabelle 2) o Hygienebeauftragte Ärztinnen und Ärzte (s. Tabelle 3) o Hygienefachkräfte (s. Tabelle 4) o Hygienebeauftragte in der Pflege (s. Tabelle 5) Geförderte Beispielmaßnahmen zur betrieblich- organisatorischen Unterstützung o Kommunikation (z.b. Interdisziplinäre Zusammenarbeit, Mitarbeiter und Führungsebene, Krisenmanagement Netzwerkpflege...) o Führung (Mitarbeiterführung, Wissensmanagement...) o Analyse und Beratung (z.b. individuelle Fragestellungen, Wissenstransfer...) o Prozessoptimierung (z.b. spezifische Präventionsstrategien, Supervision...) Hinweis: Das Hygiene- Förderprogramm findet ausschließlich im Bereich des KHEntgG Anwendung. Krankenhäuser, die den Regelungen der Bundespflegesatzverordnung (BPflV) unterliegen, fallen nicht in dieses Förderprogramm. Quelle: Personelle und Organisatorische en zur Prävention Nosokomialer Infektionen - Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) Bundesgesundheitsblatt : DOI /s y Online publiziert: 20. August 2009 Springer- Verlag 2009 Geschäftsführerin Elke Schulz Oberer Metzgerbach Esslingen T: F: M:

2 TABELLE 2 KRINKO EMPFEHLUNGEN Empfehlung ZU AUFGABEN VON KRANKENHAUSHYGIENIKERN Tab. 2 Qualifikationen und des/der Krankenhaushygienikers/-in Krankenhaushygieniker/-in Approbierte/r Humanmedizinerin/-mediziner Facharztausbildung mit Nachweis der Fähigkeit zur Erfüllung der nachfolgend aufgeführten Fortlaufende Analyse wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Infektionsprävention sowie internationaler, bundes- und landesspezifischer Regelungen und Umsetzung dieser Erkenntnisse in die hygienischen Strukturen und Prozesse vor Ort (praktisch-anwendungsorientiertes Wissensmanagement, Wissenstransfer) Beratung der Krankenhausleitung in allen Fragen der Krankenhaushygiene und Infektionsprävention Surveillance (Umsetzung von 23 Abs. 1 IfSG) Surveillance (ausgewählter) nosokomialer Infektionen Surveillance von Erregern mit speziellen Resistenzen und Multiresistenzen (einschließlich der Bewertung und Implementierung von Konsequenzen) Rückkopplung der Ergebnisse und Analysen an die Funktionseinheiten (einschließlich Erarbeitung von Präventionszielen) Erstellung eines Hygieneplans gemäß 36 IfSG Supervision aller von anderen Mitgliedern des Hygieneteams erstellten Arbeitsanweisungen (wie Aufbereitungs-, Reinigungs- und Desinfektionspläne) Erarbeitung einrichtungsspezifischer Präventionsstrategien und Beratung zur Implementierung Bei endemischen und epidemisch auftretenden Infektionen Zur Prävention und Kontrolle Antibiotika-resistenter Infektionserreger Vermittlung internationaler, bundes- und landesspezifischer Regelungen Kommunikationspartner beziehungsweise Schnittstelle zu Aufsichtsbehörden (ÖGD) Krankenhaushygienische Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter Leitung des Hygieneteams Beratung bei Hygienemaßnahmen zur Infektionsprävention (Systemaspekte: Einrichtungs-, Abteilungs- und Funktionsebene) hygienischen Aspekten von SOPs (standard operating procedures)/saas (Standardarbeitsanweisungen) zu invasiven medizinischen Maßnahmen beziehungsweise Pflegetechniken der mikrobiologischen Diagnostik (gegebenenfalls organisatorisch getrennt) Erfassung und Bewertung mikrobiologischer Befunde zwecks Surveillance oder Festlegung von krankenhaushygienischen Schutzmaßnahmen allgemeiner und spezieller antimikrobieller Therapie (gegebenenfalls organisatorisch getrennt) allgemeinen Aspekten der antimikrobiellen Strategie bezüglich Therapie (gegebenenfalls organisatorisch getrennt) Auditierung, Ortsbegehung Begehungen vor Ort Auditierung unterschiedlicher Bereiche im Hinblick auf infektionspräventive Maßnahmen (Hygieneaudit) Mitarbeit bei der Erstellung von Berichten (zum Beispiel Jahresbericht) Begutachtung und Beratung im Rahmen der Beschaffung und Aufbereitung von Medizinprodukten, Materialien und Einrichtungsgegenständen Ausbruchs- und Krisenmanagement Erarbeitung von einrichtungsspezifischen Algorithmen zur Erkennung und Kontrolle von Clustern/Ausbrüchen/Ausbruchrisiken Moderation und Kommunikation im Rahmen von Ausbruchs- und Krisenmanagement, ggf. Öffentlichkeitsarbeit Baulich-funktionell Hygienische Beratung bei der Bauplanung, Bauausführung und dem Betrieb von hygienerelevanten Gewerken (Wasser/Abwasser, Abfall, Raumluft- und Klimatechnik) Interdisziplinäre Zusammenarbeit Beratung bei individuellen Fragestellungen zur Prävention und der Behandlung von Infektionen Wahrnehmung einer Schnittstellenfunktion für die Anforderungen an die Hygiene bei der Lebensmittelversorgung und ihre Qualität in der Speisenversorgung von Patienten/-innen Beteiligung an lokalen Arbeitsgruppen beziehungsweise Kommissionen (in Abhängigkeit von den lokalen Strukturen, zum Beispiel Hygiene-, Arzneimittel-, Einmalartikel-, Arbeitsschutz-, Umweltschutz-, Transfusionskommission oder Ähnliches) Beteiligung an externen Netzwerken (zum Beispiel kommunale oder überregionale MRSA-Netzwerke) Hygienisch-mikrobiologische Untersuchungen Festlegung, Analyse und Beurteilung hygienisch-mikrobiologischer Untersuchungen Hausinterne Regelung von Sterilitätsprüfungen sowie Qualitätsuntersuchungen im Rahmen der Eigenherstellung von Arzneimitteln (Apotheke) und Spendermaterialien (Eigenblut, Stammzellen, Hornhaut), wenn diese in der Einrichtung durchgeführt werden Gezielte Umgebungsuntersuchungen bei Ausbrüchen, gegebenenfalls in Verbindung mit genotypischen Identifizierungsverfahren haushygieniker/-in über ein eigenes Labor für Geschäftsführerin krankenhaushygienische Elke Schulz Untersu- Oberer Jede Metzgerbach stationäre 9 wie ambulante Esslingen medizi- T: 0711 richtungen wird F: als 0322 Richtgröße ab 80 einer Bedarf ker gewährleistet ist. Bei stationären Einchungen verfügt oder die enge Kooperation M: nische Einrichtung sollte organisatorisch Zahl von 400 Betten eine/ein hauptamtmöglicht mit anderen geeigneten Laboren er- sicherstellen, dass eine Beratung durch eiliche/r Krankenhaushygienikerin/-hygi- wird. ne/n Krankenhaushygienikerin/-hygienieniker für sinnvoll erachtet. Es wird aus- 954 Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz

3 M TABELLEN 3 + 5: KRINKO EMPFEHLUNGEN ZU AUFGABEN VON HYGIENEBEAUFTRAGTEN ÄRZTEN UND PFLEGEKRÄFTEN Tab. 3 Qualifikationen und der Hygienebeauftragten Ärztinnen und Ärzte Facharztqualifikation im klinischen Zuständigkeitsbereich. Facharzt/Fachärztin mit Weisungsbefugnis Vermittlung von Entscheidungen aus der Hygienekommission in ihre Bereiche Bindeglied zwischen dem Behandlungs- und dem Hygieneteam Mitglied der Hygienekommission Mitarbeit in speziellen Arbeitsgruppen zu Fragen der Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (Mitsprache bei der Erarbeitung von Standards) Abteilungs-/bereichsbezogene Unterstützung des Hygienefachpersonals bei der Analyse der bereichsspezifischen Infektionsrisiken beim Erstellen des bereichsspezifischen Hygieneplans bei der Fortbildung des Personals im Bereich Krankenhaushygiene und Infektionsprävention bei der Durchführung der Infektionssurveillance im Zuständigkeitsbereich (Erreichen eines Konsenses über die erfassten Ereignisse) Optimierung des Antibiotikagebrauchs Im seinem/ihrem medizinischen Verantwortungsbereich trägt der/die hygienebeauftragte Arzt/Ärztin dazu bei, den Einsatz von Antibiotika in Zusammenarbeit mit der klinisch-medizinischen Mikrobiologie und der klinischen Infektiologie auf der Basis von patientenspezifischen Aspekten, Surveillance- und Resistenzdaten zu optimieren. Ausbruchsmanagement Zeitnahes Erkennen und Melden von Infektionsausbrüchen (schon bei begründetem Verdacht) an die ärztliche Leitung, das Hygienefachpersonal und gegebenenfalls das Gesundheitsamt Verantwortlich für die Abklärung infektiöser Komplikationen Einleiten von Gegenmaßnahmen in enger Abstimmung mit den übrigen Hygienemitarbeiter/-innen Mitwirkung beim Ausbruchsmanagement (Mitglied des Ausbruchsteams) Tab. 5 Qualifikationen und der/des Hygienebeauftragten in der Pflege drücklich darauf hingewiesen, dass der Eingang in Verordnungen der Länder gefunden hat, werden in. Tab. 3 Aufgatraglich zu fixieren. definierten zusätzlichen ver- Hygienebeauftragte Pflegekraft Bedarf wesentlich vom Risikoprofil einer Staatliche Anerkennung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-pflegerin, mit mehrjähriger Berufserfahrung Einrichtung bestimmt wird. Eine detaillierte Darstellung der Risikobewertung erwärtigen Sachstand noch einmal wieder Bedarf ben und Leistungen orientiert am gegen- Kommunikationspartner/-in beziehungsweise Schnittstelle zu Mitarbeiter/-innen des Hygieneteams folgt in Kapitel 4. Regelmäßige Teilnahme an Hygienefortbildungen/-schulungen gegeben. In Weiterentwicklung der o. e Empfehlung Multiplikator/-in hygienerelevanter Die Themen erforderlichen auf Station Kenntnisse bzw. im Funktionsbereich in den (siehe 3.2.1) und bereits bestehender Regelungen in den Ländern sollte jedes Kran- 3.2 Hygienebeauftragte Teilnahme an Arbeitsgruppen/Qualitätszirkeln verschiedenen Bereichen der Infektionsverhütung Ärztin/hygienebeauftragter Abteilungs-/bereichsbezogen Arzt können nur durch eine entkenhaus mindestens eine/n hygienebeauf- Mitwirkung beim Umgang mit sprechende bereichsspezifischen Qualifizierung Infektionsrisiken in Form von tragte/n Ärztin/Arzt berufen. Mitwirkung beim Erstellen des bereichsspezifischen Hygieneplans und Standards und Anforderungen Fortbildungen erworben werden. Die In Behandlungszentren mit mehreren Kleingruppenunterricht stations-/bereichsbezogen über korrekte Hygienepraktiken bei kritischen Pflegemaßnahmen an die Qualifikation Tätigkeitsbezogene Umsetzung Kurse korrekter sollen Hygienepraktiken in Inhalt und im eigenen Umfang Verantwortungsbereich den organisatorisch getrennten Abteilungen Hygienebeauftragte Ausbruchsmanagement Ärztinnen und Ärzte Vorgaben der Fachgesellschaften entspre- mit speziellem Risikoprofil für nosokomiale die Infektionen Hygienefachkraft (zum Beispiel Hämatolo- haben unter besonderer Frühzeitige Berücksichtigung Wahrnehmung von Clustern/Ausbrüchen und durch eine und Landesärztekammer Informationsweitergabe an ihres fachspezifischen Mitwirkung Wissens bei und der organisatorischen ihrer anerkannt Bewältigung sein. von epidemisch auftretenden Krankenhausinfektionen gie-onkologie, internistische Intensivmedizin, klinischen Für andere Berufsgruppen Erfahrung gilt eine Entsprechendes. zentrale Verantwortung Chirurgie mit Intensivstation, Neu- für den Erfolg des Gesamtkonzeptes Stellung rochirurgie, Pädiatrie) sollte jede Fachab- der Prävention (Surveillance Es wird empfohlen, die fachliche Zusamteilung eine/n hygienebeauftragte/n Ärz- sonal befindet sich derzeit in Deutschland Stellung menden Verlagerung vormals stationärer medizinischer Behandlungs- und Kontrolle nosokomialer Infektionen). menarbeit der hygienebeauftragten Ärztinnen und Ärzte mit dem/der Krankentin/Arzt benennen. im Vergleich zu angelsächsischen Ländern [18, 19] und den Niederlanden [20] Station/Bereich und Hygieneteam wertformen in Strukturen der ambulanten Die Hygienebeauftragten sind zwischen Es ist ihre Aufgabe, in enger Zusammenarbeit und in Ergänzung mit dem Hygienefachpersonal die notwendigen, auf ih- Vereinbarungen schriftlich festzulegen. Krankenpfleger/-pflegerin für haushygieniker/-in in betriebsinternen 3.3 Fachgesundheits- und noch in der Entwicklung. Eine/ein Hygienebeauftragte/-r in der Pflege soll analog können so entscheidend zur Akzeptanz Beispiel ambulante Operationen und volle Mittler und Multiplikatoren und oder teilstationären Versorgung (zum ren Verantwortungsbereich zugeschnittenen Hygienemaßnahmen umzusetzen, Rahmenbedingungen Hygienefachkraft (HFK) Hygiene und Infektionsprävention zu anderen Verbindungsfachkräften (zum und Umsetzung empfohlener Maßnahmen beitragen. lante oder teilstationäre Dialysen), ambulante Chemotherapien, ambu- Beispiel in der Palliativmedizin, Inkontinenzpflege, Diabetesberatung, Wundma- F hat der Anteil der Patienten/-innen wie auch den Ursachen nosokomialer Infektionen nachzugehen, um möglichst Ärztinnen und Ärzte erfordert zusätz und Anforderungen Die Funktion der hygienebeauftragten nagement) konkrete/r Ansprechpartnerin/-partner für die Hygienefachkräfte in Es wird empfohlen auf jeder Station und eine nosokomiale 22 F: 0322 Infektion unter 80 den Bedarf mit bestehenden Risikofaktoren für zeitnah Geschäftsführerin Maßnahmen einzuleiten. Elke Schulz Oberer liches Metzgerbach Engagement, das regelmäßig Esslingen mehrere Wochenarbeitsstunden in Anspruch Die Fachgesundheits- und Krankenpfle- T: 0711 an 4 14 die 62 Qualifikation Hygienebeauftragte Ärztinnen und ihrem Tätigkeitsbereich sein. Zu M: den 0162 De-tails siehe. Tab. 5. arbeiter/-in die Gelegenheit zu geben, sich lich zugenommen, 4 16 jedem Funktionsbereich einem/einer Mit- stationär behandelten Patienten deut- Ärzte sollen in ihrem Gebiet Facharzt nimmt. Um diesen Beauftragten eine gewissenhafte Erfüllung ihrer zu fektionsprävention (Hygienefachkraft) ger/-pflegerinnen für Hygiene und In- und weisungsbefugt sein. Dieses Berufsbild hat die Kommission bereits 1979 in ei- ermöglichen und auszuschließen, dass sind im klinischen Alltag zentrale An- Diese Funktion wird für stationäre zur/zum Hygienebeauftragten in der Pflege zu qualifizieren. Dieser Bedarf ist nicht me von Infektionserregern mit spe- F kam es zu einer signifikanten Zunah- Einrichtungen empfohlen, ist aber nicht ner Mitteilung beschrieben [17]. In Fortführung dieser Veröffentlichung und auf- tigkeiten kommen, wird empfohlen, den (. Abb. 1). Sie vermitteln die sie in Konflikt zu ihren klinischen Täsprechpartner für alle Berufsgruppen nur im Stations- und Pflegebereich sinn- auf Krankenhäuser beschränkt, sondern ziellen Resistenzen und Multiresi- Maßnah-

4 TABELLE 4: KRINKO EMPFEHLUNGEN ZU AUFGABEN VON HYGIENEFACHKRÄFTEN Empfehlung Tab. 4 Qualifikationen und der Hygienefachkraft Hygienefachkraft Staatliche Anerkennung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-in mit mindestens 3-jähriger Berufserfahrung Weiterbildung zur Hygienefachkraft Erstellung von Hygiene-, Reinigungs- und Desinfektionsplänen auf der Basis von Leitlinien Beratungstätigkeit im Rahmen der Beschaffung medizinischer Güter/Materialien Beratung von Patienten/-innen und Angehörigen Teilnahme, Vor- und Nachbereitung amtsärztlicher Begehungen in Abstimmung mit den Krankenhaushygienikern/hygienebeauftragten Ärzten/Ärztinnen Mitwirkung bei Maßnahmen interner und externer Qualitätssicherung in der Krankenhaushygiene Teilnahme an hygienerelevanten Arbeitskreisen, Projekten und Qualitätszirkeln Durchführung und Dokumentation von Beratungen, Schulungen und Begehungen Organisation von hygienerelevanten Betriebsabläufen Baulich-funktionell Vor-Ort-Überwachung von Baumaßnahmen Planung der Ablauforganisation Abteilungs-/Bereichsbezogen Implementierung der hygienischen Vorgaben in die Pflegestandards und entsprechende Beratung des Personals Kontrolle der Umsetzung von empfohlenen Hygienemaßnahmen Überwachung der Umsetzung von Empfehlungen in Ver- und Entsorgungsbereichen Hilfestellung vor Ort bei der Anwendung von Infektionspräventionsmaßnahmen Schulung des Personals im Rahmen von Einzelgesprächen und Schulungsveranstaltungen Hygienisch-mikrobiologische Untersuchungen Entnahme qualitätssichernder hygienisch-mikrobiologischer Umgebungsuntersuchungen Surveillance Erfassung und Dokumentation von nosokomialen Infektionen in Abstimmung mit den hygienebeauftragten Ärzten/-innen/Krankenhaushygienikern/-innen Mitarbeit bei der Erfassung und Bewertung von Erregern mit besonderen Eigenschaften (zum Beispiel Resistenzen/Multiresistenzen) Teilnahme an der Erstellung von Infektionsstatistiken Kenntnisse über mögliche Infektionswege Ausbruchmanagement Mithilfe bei der Aufklärung von Transmissionsketten im Rahmen des Ausbruchmanagements Mitwirkung bei der Erstellung des Abschlussberichtes Mitwirkung bei der Festlegung von Maßnahmen zur zukünftigen Verhinderung von Ausbrüchen tragen damit vorwiegend im pflegerischen Bereich zur Umsetzung infektionspräventiver Maßnahmen bei. Dies erfordert eine regelmäßige Präsenz auf den Stationen und in den Funktionsbereichen. Funktion und der Hygienefachkraft sind in. Tab. 4 beschrieben. In Anlehnung an die bestehenden Weiterbildungs- und Prüfungsordnungen zur Hygienefachkraft der Länder und unter Beachtung der Anforderungen im klinischen Alltag sind als für diese Weiterbildung eine staatliche Anerkennung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/-pflegerin und eine mindestens 3-jährige Berufserfahrung vorzugsweise in der Intensivmedizin, Chirurgie, Onkologie oder ähnlichen Risikobereichen als Zu- onsfähigkeit, hohe Flexibilität, Belastbarkeit und pädagogisches Geschick. Diese Mitarbeiter/-innen sollen im Rahmen von Vertretungen nicht mit zusätzlichen Tätigkeiten in der Pflege betraut oder zur Übernahme von Nacht- und Wochenenddiensten herangezogen werden. In der Mehrzahl der Gesundheitseinrichtungen ist derzeit keine/kein hauptamtliche/r Krankenhaushygienikerin/-hygieniker sondern nur eine Hygienefachkraft tätig. In diesen Fällen trägt sie ein hohes Maß an Verantwortung und sollte durch einen externen Krankenhaushygieniker fachlich unterstützt werden. Schon deshalb sollten ihre und Kompetenzen vertraglich fixiert werden Stellung Ist eine/ein hauptamtliche/r Krankenhaushygienikerin/-hygieniker in einer 3.4 Hygienebeauftragte/r Einrichtung tätig, sollte ihr/ihm die Hygienefachkraft Metzgerbach fachlich und Esslingen dienstlich T: zu F: in der Pflege gangsvoraussetzung Geschäftsführerin zu fordern. Elke Schulz Oberer Die Tätigkeit verlangt Kommunikati- M: geordnet werden und Anforderung Bei Beratung durch eine/einen externe/n Krankenhaushygienikerin/-hygieniker wird empfohlen, die Planstelle der Hygienefachkraft bei der ärztlichen Leitung anzusiedeln; primärer Ansprechpartner in fachlichen Dingen ist die/der extern Beratende Rahmenbedingungen Um die übertragenen zu erfüllen, müssen alle Mitarbeiter/-innen des Hygieneteams Zugang zu allen hygieneund infektionsrelevanten Unterlagen (einschließlich der Patientendaten) und eigene Räumlichkeiten haben Bedarf Der Bedarf ist Gegenstand des Abschnitts 4.2. an die Qualifikation Das Konzept der Hygienebeauftragten in der Pflege als Verbindung zwischen Hygienefachkraft und Stations-/Bereichsper-

5 GEFÖRDERTE MAßNAHMEN MIT ART UND HÖHE DER FÖRDERGELDER Geförderte Maßnahme Neueinsteillungen oder Aufstockungen vorhandener Teilzeitstellen ab von Hygienefachkräften Krankenhaushygienikern mit abgeschlossener Facharztweiterbildung für Hygiene und Umweltmedizin oder für Mikrobiologie, Virologie u. Infektionsepidemiologie Krankenhaushygienikern mit strukturierter curricularer Fortbildung Krankenhaus- hygiene und mit Fortbildung im Bereich der rationalen Antibiotikatheraphieberatung Hygienebeauftragten Ärzten Fort- und Weiterbildungen Zu Fachärzten für Hygiene und Umweltmedizin Zu Fachärzten für Mikrobiologie, Virologie u. Infektionsepidemiologie zur Befähigung und zum Einsatz in der klinisch- mikrobiologischen Beratung im Krankenhaus Zu Krankenhaushygienikern mit strukturierter curricularer Fortbildung Krankenhaushygiene Zu Ärzten und Krankenhausapothekern mit Fortbildung im Bereich der rationalen Antibiotikatheraphieberatung Zu Hygienebeauftragten Ärzten Zu Hygienefachkräften Vertaglich vereinbarte externe Beratung durch Krankenhaushygienikern mit abgeschlossener Facharztweiterbildung für Hygiene und Umweltmedizin oder für Mikrobiologie, Virologie u. Infektionsepidemiologie Förderart und - höhe % der zusätzlichen Personalkosten 90% 75% 50% 10% Förderart und - höhe p.a max. 5 Jahre p.a max. 5 Jahre p.a max. 2 Jahre Pauschale pro Beratungstag 400 Der Nachweis über die Stellenbesetzung und die zweckentsprechende Mittelverwendung ist berufsbildspezifisch zu erbringen. Quelle: Bundesgesetzblatt Jahrgang 2013 Teil I Nr. 38, ausgegeben zu Bonn am 18. Juli 2013, Artikel 5, S Zeitschrift das Krankenhaus, Heft 07/2013 Geschäftsführerin Elke Schulz Oberer Metzgerbach Esslingen T: F: M:

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