Sie wollen gründen oder sich selbständig machen!

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2 Sie wollen gründen oder sich selbständig machen! Super wir helfen Ihnen gerne dabei. Als erste Hilfe haben wir Ihnen eine kleine Checkliste für Ihre Gründung zusammengestellt. Beschreiben Sie Ihre Geschäftsidee Am Besten kurz, prägnant und überzeugend. Formulieren Sie diese zunächst nur für sich selbst, später um Feedback bei Freunden, Bekannten und Kunden zu erhalten. Ebenso hilft es bei den Überlegungen für eine Finanzierung. Schreiben Sie einen Businessplan Nicht nötig? Wir meinen schon, je klarer Sie Ihre Geschäftsidee formulieren und planen desto erfolgreicher werden Sie sein. Der Businessplan dient für alle weiteren Schritte als Grundlage. Die wichtigsten Punkte dabei sollten sein: 1. Erklären Sie Ihre Geschäftsidee. 2. Beschreiben Sie Ihr Produkt. 3. Was wissen Sie über Ihre Kunden? 4. Warum sind Sie besser als die Konkurrenz? Billiger, schneller, einfach besser? Oder gibt es etwas Besonderes an Ihrer Idee? 5. Beschreiben Sie Ihre Strategie den Markt zu erobern. 6. Wie wollen Sie sich finanzieren? 7. Welche Unternehmensform soll es werden? Weitere Informationen finden Sie hier: Bundesministerium für Wirtschaft: 1

3 Stellen Sie einen Finanzplan auf Wie viel brauche ich wann wofür? Wichtig dabei ist: 1. Der Kapitalbedarf in der Startphase (Anschaffungen, Material, Beratung, etc) 2. Ihr eigener Verdienst. Setzen Sie die Berechnung nicht zu niedrig an, Sie haben vielleicht höhere Kosten als Sie vermuten. Einen sehr hilfreichen Kostenrechner finden Sie hier: 3. Finanzzierungsquellen ermitteln (FFF Family, Friends & Fools, Gründungszuschüsse, Arbeitsamt, etc.) Weiter Informationen: Wichtig für Ihr Überleben, die Preiskalkulation Letztendlich wollen Sie von den Geschäften mit Ihren Kunden leben und sich von den Anfangsfinanzierungen lösen. Daher sollten Sie ausführliche Recherche zur Preisstruktur in Ihrer Branche betreiben. Dabei spielt Ihr eigener Geschäftsansatz eine wichtige Rolle, wollen Sie über Masse oder Klasse in den Markt. Die besten Informationen finden Sie in den jeweiligen Berufsverbänden oder bei der Handelskammer in Ihrer Stadt. Ausführliche Informationen zur Preiskalkulation finden Sie in unserem PDF»Preisfindung«2

4 Und noch ein Plan, der Aktionsplan Es gibt viele hundert Kleinigkeiten zu beachten und doch ist man nie so richtig fertig. Folgende Überlegungen sind noch wichtig: beratung Lassen Sie sich beraten. Es gibt viele Möglichkeiten Fehler durch eine gute Beratung zu vermeiden. Vor allem sollten Sie sich in den Bereichen Unterstützung holen, in denen Sie schwach auf der Brust sind. Der Gang zu den Behörden Das Finanzamt für die Steuernummer, Arbeitsamt für Zuschüsse, behördliche Genehmigungen, Berufsverbände, etc. Versicherungen aller Art Sowohl privat als beruflich gibt es viele nötige und einige unnötige Versicherungen. Sicherlich wichtig sind: Privat: Beruflich: Haftpflichtversicherung, Krankenversicherung, Rentenversicherung Berufshaftpflichtversicherung, Berufsunfähigkeit, Betriebsversicherung, Rechtsschutz, KFZ Versicherung 3

5 der Aktionsplan Kundenakquise Wenn der organisatorische Teil erledigt gilt es der Realität ins Auge zu blicken Ihren Kunden. Ihr Auftritt sollte inhaltlich und im Erscheinungsbild zusammen passen. Vor allem sollten Sie authentisch und selbstsicher erscheinen, dann werden Ihnen auch die Kunden vertrauen. Je nach Branche variiert der Aufwand den Sie betreiben müssen, zur Grundausstattung sollte aber gehören: 1. Ein gutes Corporate Design mit Logo, Hausschrift und ein guter Claim 2. Geschäftspapiere wie Visitenkarten, Anschreiben, Rechnungslayout 3. Ein Homepage die zumindest Ihre Kontaktdaten enthält sowie eine kurze Beschreibung Ihrer Dienstleistung / Produktes Netzwerke nutzen Ihr Netzwerk ist vermutlich deutlich größer als Sie glauben. Neben den üblichen Verdächtigen wie Freunden und Verwandten sollten Sie gezielt Kontakte suchen die Sie für wichtig halten. Auf verschiedenen Social Networks (Xing, Facebook etc.) können Sie nach Kontakten suchen. Es gibt viele Veranstaltungen wie Work Shops, Treffen lokaler Gruppen oder Network Partys die Sie besuchen können, der direkte Kontakt führt meist schneller zum Ziel. 4

6 Die frohe Botschaft zum Schluss Sie werden Fehler machen! Gut so, daraus lernt man schließlich. Um mal mit dem Dalai Lama zu sprechen:»if you loose, don t loose the lesson«. Also, Fehler analysieren und daraus lernen. Vor allem, weitermachen! Beliebte Fehler sind: 1. Keine klare Fokussierung 2. Keine Rücklagen eingeplant für Steuernachzahlungen, höhere Fixkosten etc. 3. Zu niedrige Preiskalkulation 4. Keine ausreichende Marktatanalyse und keinen Marketingplan 5. Unterschätzen des Aufwandes Wenn das nicht abschreckend genug war sollten Sie keine Zeit mehr verlieren und loslegen! 5

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