OSGi-basierte Webapplikationen Ein Erfahrungsbericht

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1 OSGi-basierte Webapplikationen Ein Erfahrungsbericht Zürich, 18. März 2009 Pascal Nüesch, Software Engineer 1

2 Zu meiner Person» Lehre als Elektroniker mit Schwerpunkt SW-Entwicklung» Java Applikationsentwickler bei der Metrohm AG» Informatikstudium an der Hochschule für Technik in Rapperswil» Seither bei namics als Software Engineer im Bereich Java Webapplikationen 2

3 Was werden Sie heute nicht hören bzw. sehen...» OSGi (Spezifikationen) von A bis Z» Ausführliche Demonstration dm Server» Vergleiche zwichen OSGi Frameworks 3

4 dafür...» Einführung OSGi und Aufbau SpringSource dm Server» Entwicklung von OSGi Webapplikationen Toolunterstützung Möglichkeiten und Grenzen Probleme und mögliche Lösungen Erfahrungen aus dem Projekt» Ausblick Fazit und Wünsche 4

5 Einführung 5

6 Das OSGi Framework» OSGi Open Services Gateway initiative» Mehrere Versionen des gleichen Javatypes können parallel in unterschiedlichen Bundles betrieben werden.» Bundles haben einen Lifecycle und können im laufenden Betrieb ausgetauscht werden.» Services können via OSGi Service Registry veröffentlicht bzw. genutzt werden. 6

7 SpringSource dm Server Aufbau SpringSource dm Server Spring dm Kernel Tomcat Equinox 7

8 Deployment Formate» Allgemeine Formate reine OSGi Bundles JAR Web Application Archiv WAR» dm Server spezifische Formate Web Bundle JAR Platform Archiv PAR 8

9 PAR Platform ARchive» Ist ein dm Server spezifisches Packaging Format für alle Bundles einer Applikation» Unterliegt somit einem Deployment.» Auf ein PAR kann von Aussen nicht zugegriffen werden.» Somit können allgemeine Konfigurationen etc. nicht in einem PAR gebunden werden. 9

10 PAR Möglicher Aufbau PAR Bundle ONE Common Bundle Bundle TWO Bundle THREE Bundle FOUR Erklärung: mögliche Sichtbarkeit 10

11 MANIFEST.MF Manifest-Version: 1.0 Bundle-ManifestVersion: 2 Bundle-SymbolicName: com.namics.apps.sample Bundle-Version: Bundle-Name: Namics Sample Application Bundle-Description: Sample application Import-Package: org.springframework.osgi.web.context, org.springframework.osgi.web.servlet, com.namics.apps.sample.domain;version="1.0.2", com.namics.apps.sample.service;version= 1.0.2", com.namics.apps.sample validation;version="1.0.2", com.namics.apps.sample.utils;version="1.0.2" Export-Package: com.namics.apps.sample.model:="1.0" Import-Library: org.springframework.spring;version="[2.5.2,2.5.4)" 11

12 Entwicklung von OSGi Webapplikationen 12

13 STS SpringSource Tool Suite Eclipse ausgelegt für Spring-basierte Entwicklung Speziell für dm Server» Konfigurationsübersicht» Repository Browser» Manifest Editor» Bundle Übersicht 2.0» Bundle Dependency Graph 2.0» Server Console

14 SpringSource Enterprise Bundle Repository» Anlaufstelle für OSGi konforme Bundles» Sauber strukturiertes und übersichtliches Webinterface» Erweiterte Suche» Sehr viele Informationen wie Dependencies, Exported und Imported Packages» Download von Lizenz, Binary und Source JAR» 14

15 Maven Plugin» maven-bundle-plugin Zum Erstellen eines reinen OSGi Bundle maven-par-plugin Zur Erstellung eines Platform Archiv PAR 15

16 Bundle nicht OSGi konform was nun?» Variante A Man bringt seinen Wunsch bei SpringSource an und hofft darauf...» Variante B Man legt selber Hand an und erstellt ein passendes Manifest. Dazu gibt es Unterstützung von Peter Kriens Bnd-Tool (http://www.aqute.biz/code/download)» Beispiel jtds JDBC Driver (seit 4. Februar 2009 im Repository vorhanden) 16

17 Logging Eigene LOG4J Konfiguration» Ausgangslage dm Server besitzt ein Logging für Bundles welche aber über die dm Konfiguration gesteuert wird. Ich will aber ein eigenes Logging mit eigener LOG4J Konfiguration» Problem Es kann keine LOG4J Konfiguration pro Bundle spezifiziert werden.» Grund Es gibt innerhalb des dm Servers nur eine Instanz des Loggers und der funktioniert logischerweise auch nur mit einer Konfiguration. 17

18 Logging Eigene LOG4J Konfiguration» (Teil-)Lösung Da es pro PAR einen separaten Classloader gibt, können wir den Logger kapseln. d.h. Wir erzeugen in jedem PAR ein Logger welcher auch PAR spezifisch konfiguriert werden kann. Dazu ist es notwendig in jedem PAR die benötigten JAR s für den Logger einzubinden. 18

19 Kein JNDI was nun?» Beispiel Eine DataSource kann nicht über JNDI definiert werden.» Lösung Die DataSource wird in einem Bundle konfiguriert und über die OSGi Registry zur Verfügung gestellt.» Vorteil Zur Laufzeit kann eine neue DataSource hinzugefügt werden ohne den Server neu zu starten. 19

20 Konfiguration Globale Properties» Ausgangslage Properties welche im ganzen dm Server zur Verfügung stehen» Lösung Properties werden über OSGi Registry publiziert <!-- export --> <osgi:service interface="java.util.properties" ref="properties"/> <!-- read properties --> <bean id="properties" class= "com.namics.apps.common.config.environmentpropertiesfactory"> <property name="propertiespath" value="classpath:env.properties" /> </bean> 20

21 Konfiguration Globale Properties <!- Import --> <osgi:reference id="propertiesosgi" bean-name="properties" interface="java.util.properties" /> <!-- Binding --> <bean id="propertyconfigurer" class= "org.springframework.beans.factory.config.propertyplaceholderconfigurer"> <property name="properties" ref="propertiesosgi" /> </bean> <!-- Use --> <bean id="proxy class="com.namics.proxyfactorybean"> <property name="serviceurl" value="${proxy.serverurl}" /> </bean> 21

22 Projekt - Eckdaten» business 2 business Portal» diverse Services» Frontend: Day CQ5 auf Apache Felix Server» Backend: SpringSource dm Server» Authentifizierung (SSO): Microsoft ISA Server» Datenbank: Microsoft SQL Server» Zugriff über Webservice auf SAP System 22

23 Architektur - Übersicht Authentifizierung (SSO) Microsoft ISA Server Frontend Day Communiqué 5 Apache Felix Server Backend eservice ONE eservice TWO eservice THREE SpringSource dm Server Microsoft SQL Server LDAP SAP 23

24 Projekt - Setup Pilot Phase» 2 Monate mit 3 Entwicklern» Erste Erfahrungen mit OSGi und dm Server sammeln» Abklärungen der wichtigsten Hürden» Aufbau Grundgerüst Implementierungs Phase» 2,5 Monate mit 15 Entwicklern» Implementierung aller eservices inkl. Frontend 24

25 Projekt - Entwicklung» Grundgerüst in kleinem Team erstellen» Guidelines dazu erfassen» Review mit Entwickler von SpringSource» Gute Aufteilung in logische Einheiten (Team/Bundle) sofern Grundgerüst vorhanden» Erschwerte Bedingungen durch die Neuheit des Produktes» Zum Teil sehr zeitintensive Nachforschungen 25

26 Architektur dm Server Bundles Common Bundles Security PAR eservice ONE PAR eservice TWO API API API API IMPL IMPL IMPL IMPL CONFIG CLIENT DAO DAO WEB WEB WEB WEB 26

27 Ausblick 27

28 Fazit» Tooling wird ständig verbessert» Momentan wird man bei den meisten Problemen aber noch der Erste sein» Stetige Weiterentwicklung» (In)Stabilität beim Deployment» Praxistest noch ausstehend 28

29 Wünsche» Bessere Unterstützung ausserhalb der IDE» Direkt Zugriff vom Server aufs Repository» Anderes Format für das Manifest» Stabilität beim Deployment» Als Windows Service 29

30 Fragen? 30

31 Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit 31

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