Lerox DB/2 Datenbankreferenz in QlikView für IBM System AS/400, iseries i5, System i

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1 Lerox DB/2 Datenbankreferenz in QlikView für IBM System AS/400, iseries i5, System i

2 Inhaltsverzeichnis Überblick... 3 Die QlikView Applikation im Kontext... 4 Technische Rahmenbedinungen... 5 Funktionelle Details... 6 Fallbeispiel 1 Identifizierung divergenter Dateistrukturen Fallbeispiel 2 Ermittlung von Tabellen, welche mittels SQL Anweisung erstellt wurden Fallbeispiel 3 Suche nach Feldnamen Kontakt und weitere Informationen Page 2 / 14

3 Überblick Die Lerox Datenbankreferenz ist eine QlikView Applikation mit deren Hilfe Sie auf einfache Art die Struktur einer DB/2 Datenbank analysieren und benötigte Felder lokalisieren können. Die Zielgruppe sind Datenbankadministratoren und QlikView Entwickler, die Daten aus DB/2 Systemen analysieren möchten. Die Applikation besteht aus zwei Teilen: Der erste Teil ist eine QlikView Applikation, die an das DB/2 System angebunden wird um das Repository zu laden, Übersetzungen in Feldern durchzuführen und alles in optimierter Form abzulegen. Die zweite Applikation dient der Analyse. Die Installation gelingt in drei Schritten: 1) Anlegen eines Benutzers für die Datenbank, 2) Erstellen einer ODBC Verbindung und 3) Anpassung der Verbindungsparameter in der Applikation. Die Lerox Datenverarbeitung GmbH hat viel Erfahrung mit QlikView Analysen für DB/2 Datenbanken und setzt die gegenständliche Applikation seit vielen Jahren erfolgreich in Kundeninstallationen ein. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Bitte kontaktieren Sie unseren Account Manager Markus Baumgartner unter oder Page 3 / 14

4 Die QlikView Applikation im Kontext Im Lauf der Jahre haben IBM Lösungen die integrierte Datenbank DB/2 für die Betriebssysteme OS/ 400 bzw. I5/ OS genutzt. Für die Hardware wird in diesem Dokument das Synonym AS 400 verwendet, da es die älteste und bekannteste Bezeichnung für das IBM System ist und über die vielen Jahre alle Systeme dokumentierte. Folgende Abbildung gibt einen Überblick über die verwendeten IBM Systembezeichnungen: Abb. 1: Aufstellung der IBM Systembezeichnungen Page 4 / 14

5 Technische Rahmenbedinungen In QlikView kann der Befehl sqltables genutzt werden um eine Reihe von Feldern einer ODBC-Datenquelle in Tabellen zusammenzufassen. Gemeinsam mit den durch sqlcolumns und sqltypes generierten Feldern, geben diese Felder Aufschluss über die Strukturen und Eigenschaften der Datenbank. Für das System AS400 ist dies unter Umständen zu wenig, da es sich bei DB/2 nicht um eine klassische SQL-Datenbank handelt. Die DB/2 ist in Aufbau und Management bedeutend different. Zusätzliche Informationen zu einzelnen Feldern, wie bespielsweise deren Vorkommen, deren Zugriffswege etc. einzuholen, ist empfehlenswert. Das Datenbankreferenzmodell besteht aus zwei Applikationen. Die Datenladeapplikation ermittelt die Daten in dem DB/2 Repository und speichert diese Informationen in QVD-Dateien ab (i5_get_db2_repository_into_qvd.qvw). Der data loader übersetzt ebenfalls den Inhalt einiger Felder. Die Ermittlung der Daten ist von der ODBC-Datenleitung und vor allem von der Anzahl der Dateien (Tabellen) und den Bibliotheken (Verzeichnisse) abhängig in denen die Dateien (Tabellen) gespeichert werden. Dies kann bei großen und komplexen Systemen unter Umständen bis zu einer Stunde dauern. Ein Nutzer der Datenbank sollte eine ODBC- Verbindung mit der IBM DB/2 Datenbank und der QlikView Applikation einrichten. Dieser User benötigt zumindest Rechte für die Bibliotheken QSYS, QSYS2, QUSRSYS - Nutzer der Benutzerklasse *PGMR verfügen über die erforderlichen Rechte. Sobald die QVD-Dateien erstellt sind, kann das QV-Tool (i5_display_db-file-field-structure.qvw) jederzeit die aktuellen QVD- Dateien verarbeiten und anzeigen. Mit dem QlikView-Tool ist es nun möglich das Repository der integrierten DB/2 Datenbank auszulesen und mithilfe zusätzliche Informationen zu analysieren. Für die QlikView Developer ergibt sich mit diesem Tool die Möglichkeit verschiedenste Abfragen auf Tabellen und Feldern durchzuführen. Weiters können ausgewählte Felder zu den QV- Ladeskripten eingefügt werden um den Feldnamen entsprechend umzubenennen. Als Vorgabe für den Namen wird der vorhandene Feldtext eingesetzt. Page 5 / 14

6 Funktionelle Details Verzeichnis (Bibliothek) der Tabellen (Dateien) Name der Tabelle (Datei) Satzformatname (siehe A1) Eigner der Tabelle (Datei) Screenshot 1: Nach Aufruf des QlikView-Tools erscheint diese Ansicht Page 6 / 14

7 Details im Record Format Das Record Format ist eine Besonderheit der DB/2 für ibusiness. In der Datenbank können Dateien (Tabellen) erstellt werden, welche mehrere Feldgruppen enthalten. Dies erlaubt mehrere Dateien (Tabellen) zu einer logischen Ansicht zusammenzuführen. In der konzeptionalen Sicht des Datenbankdesigns wäre dies z.b. eine Auftragskopfdatei, eine Auftragspositionsdatei bzw. eventuell eine Auftragstextdatei, welche über einen gemeinsamen Schlüssel, wie beispielsweise eine Firma oder Auftragsnummer, zusammengefügt sind. In QlikView kann eine logische Datei nicht verarbeitet werden, da es im SQL kein passendes Äquivalent gibt. Screenshot 2: Die Auswahl der Bibliothek (folder) und einer Datei (table) sind ausreichend um weitere Details zu erhalten. Page 7 / 14

8 Screenshot 3: Detailansicht des Datei- Feld- Aufbaus: Bei dieser Tabelle handelt es sich um eine Datei mit two- key fields. Screenshot 4: Detailsansicht der Meta- Information Dateiattribute der DB/2: - PF, LF, TB, ID ( speziell für DB/ 2 auf AS/ 400): PF [ Physical File (Tabelle)] TB [ Logical File ] - File D= Data, S= Source ( speziell für DB/2 auf AS/400): D bezeichnet eine vom DB/2 Datenbankmanagement verwaltete Datendatei (Tabelle) in jeder Variante (meist handelt es sich um Dateien (Tabelle), welche Kundendaten beinhalten). Im Unterschied zu D handelt es sich hierbei um Quelldaten der Anwendungsprogrammierung. Diese Daten können mit QlikView nicht eingelesen werden! Page 8 / 14

9 Screenshot 4: Tab für den Export des QlikView Script Screenshot 5: Ausschnitt: Tabelle für die Umwandlung der Feldnamen Bei der Arbeit mit QlikView sind die logischen Feldnamen von großer Wichtigkeit. Nachdem die Feldnamen in DB/2 Systemen sehr technisch sind, bietet die DB/2 Datenbankreferenz eine Tabelle für die Umwandlung der Feldnamen und einen Skriptgenerator an, welcher DB/2 Feldnamen in logische Feldnamen für den Gebrauch im QV Datenmodell übersetzt. Seite 9 / 14

10 Fallbeispiel 1 Identifizierung divergenter Dateistrukturen Die Suche nach der Datei BUP zeigt, dass diese Datei (Tabelle) in mehreren Bibliotheken (Verzeichnissen) vorkommt und es unterschiedliche Benutzer (Eigner) dieser Datei gibt. Ein weiteres, interessantes Detail ist, dass die Strukturen (Feldstrukturen) der Datei (Tabelle) innerhalb der Bibliotheken variieren. Dies sollte bei einer relationalen Datenbank nicht vorkommen, ist jedoch aufgrund verschiedener Entwicklungs-/ Anwendungsversionen nicht gänzlich auszuschließen, nachdem das DB/2 AS400 Repository immer alle Dateien (Tabellen) des Systems verwaltet und zur Verfügung stellt. Seite 10 / 14

11 Fallbeispiel 2 Ermittlung von Tabellen, welche mittels SQL Anweisung erstellt wurden DB/2 Dateien (Tabellen),welche mittels SQL Anweisungen erstellt wurden, können leicht identifiziert und ausgewählt werden mithilfe der Datentypbox der DB/2 Datenbankreferenz in QlikView. Zur Zeit sind folgende Selektionen möglich: Index (SQL) Ein mittels create index erstelltes Objekt logical File (DDS) Ein mittels DDS und dem Systembefehl CRTLF erstelltes Objekt. Physical File (DDS) Ein mittels DDS und dem Systembefehl CRTPF erstelltes Objekt Remote File DDM Ein mit Systembefehlen CRTDDMF erstelltes Objekt Table (SQL) Ein mittels create table erstelltes Objekt View (SQL) Ein mittels create view erstelltes Objekt Der Zähler neben dem Text steht für die Anzahl der vorhandenen Daten eines Dateityps in einem System. Über eine weitere Auswahl bei Bibliothek (Verzeichnis) und/oder Datei (Tabelle) kann auf das gewünschte Dateiobjekt zugegriffen werden. Seite 11 / 14

12 In folgendem Beispiel wird gezeigt, dass bei Selektion des Dateityps View und der Datei (Tabelle) CHECK_CSTS, diese in der QSYS2 und SYSIBM Bibliothek vorkommt. Seite 12 / 14

13 Fallbeispiel 3 Suche nach Feldnamen Häufig wird nach dem Vorkommen eines speziellen Feldnamen gefragt. Diese Frage kann mittels der DB/2 Datenbankreferenz beantwortet werden. Beispielsweise soll das Feld OP#BU gesucht und die Anzahl der Dateien (Tabellen) festgestellt werden um eine Längenanpassung in der Datenbank durchführen zu können. Aus diesen Suchergebnis können zahlreiche Daten ausgelesen werden, wie die Anzahl der Dateien (Tabellen) und in welchen Bibliotheken (Verzeichnissen) die Dateien (Tabellen) gespeichert sind. Auch der Datentyp (D/S) and sein Benutzer (Eigner) kann leicht identifiziert werden. Seite 13 / 14

14 Kontakt und weitere Informationen Die Lerox Datenverarbeitung GmbH ist eine gut- etabilierter IT- Solution Anbieter mit dem größten QlikView Team in Österreich. Seit 2004 betreut die Lerox Datenverarbeitung GmbH ihre Kunden in Österreich und Deutschland mit Datenanalysen und QlikView. Seit Anbeginn sind Analysen für AS/400 Systeme und Vorsystemen eine der Schlüsselspezialisierungen des Teams. Unsere Referenzkunden, welche die DB/2 Datenbankreferenz in QlikView erfolgreich einsetzen sind: Roxcel Group G. Hinteregger & Söhne Baugesellschaft m.b.h. Falls Sie Fragen zu der DB/2 Datenbankreferenz in QlikView haben, steht Ihnen unser Account Manager Markus Baumgartner telefonisch Tel: oder per Mail unter gerne zur Verfügung. Seite 14 / 14

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