Der steinige Weg zum DB2-Gipfel

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1 Der steinige Weg zum DB2-Gipfel Projekt: Propagierung IMS PDGATT Kunde: Bank Referent: Walter K. Schnider Anlass: DBTA Tagung, Literaturempfehlung: Unternehmensweites Datenmanagement - Von der administration bis zum modernen Informationsmanagement Dippold, Rolf / Meier, Andreas / Ringgenberg, Andre / Schnider, Walter / Schwinn, Klaus Verlag Vieweg, 3. Auflage, Walter K. Schnider 1 Agenda I. Ausgangslage / Motivation II. Projekt-Vorgehen III. Pilot-Projekt und Nutzung IV. Konklusion / Ausblick V. Fragen / Diskussion Walter K. Schnider 2

2 I. Ausgangslage / Motivation Walter K. Schnider 3 Kernobjekte Walter K. Schnider 4

3 Wieso Migration der Depotpositionsdaten? Depotpositionen sind ein wichtiger Teil des Vermögens Fehlender Wertschriftendisposaldo IMS- Felder zu klein (z.b. YEN) Abbildungsprobleme bei neuen Finanzinstrumenten Neue Anforderungen für Auswertungen usw. Walter K. Schnider 5 II. Projekt Vorgehen Walter K. Schnider 6

4 Anforderungen aus Projektauftrag 1. Schritt Datenübernahme (First Load) Nachführung aller Datenänderungen Konsistenz der Daten zwischen DBMS (IMS/DB2) Geringer Einfluss auf operationellen Betrieb 2. Schritt Anpassung bestehender Applikationen Walter K. Schnider 7 Funktionsumfang der Applikation Wertschriftenbuchhaltung Dienstleistungen Spezialinstruktionen Wertschriften Transaktionen Bestandesführung Einstandsberechnungen Auswertungen Verwaltungsvollmachten Sonderkonditionen Börse Emissionen Lieferungen 300 RTB-Cobol Programme benutzen oder mutieren die 165 Online-Transaktionen 22 Batch-Programme Walter K. Schnider 8

5 Hierarchisches modell DGAT DEIS DINF DGRU DZUS DPMS DPRO DGSP DLAG DBEW BGRU BPMS BPRO BINF EDAT Datendesign 1982 Walter K. Schnider 9 Probleme der Ist-Analyse Welche Felder werden noch benötigt? Was ist die Bedeutung eines Feldes? Was ist der Inhalt eines Feldes? Welche Anforderungen müssen noch abgedeckt werden? Walter K. Schnider 10

6 Mapping-Beispiel DZUS Der Datengehalt des Gattungszusatz-Segmentes wird in den folgenden DB2-Tabellen abgebildet: Bestandeskontrakt TBSKTR Update NKINS bei Opt./Fut. Zusatzbeschreibung TZUSAT 1 row pro DZUS Zusatz KO TZUSKO 0 bis 1 row pro DZUS Zusatz Policen TZUSPO 0 bis 1 row pro DZUS Artikel Feld in DZUS DB2-Entität/Attribut Bemerkungen CSEGM - KGILT - KVERI - VOBVF TZUSKO.VOBF nur bei Kassenobligationen verwendet CZIGR TZUSKO.CZIGR nur bei Kassenobligationen verwendet SZI TZUSAT.SZIX nur bei Geldmarktpapieren verwendet BBEIN (Artikel) nur bei Optionen verwendet (Kontraktmenge) BPREI (Artikel) TZUSPO.BNOMX bei Optionen (Basispreis) bei Sachpolicen CWAE (Artikel) Währungscode zu BPREI, für Sachpolicen verwendet CSIAS TZUSKO.CSIAS nur bei Kassenobligationen verwendet TBREF??? Bedeutung unklar DBRZ1 TZUSKO.DBRZ1 (Artikel) bei Kassenobligationen bei Optionen auf Futures (CVALU= OF ) DBRZ2 TZUSKO.DBRZ2 nur bei Kassenobligationen verwendet BBRZ1 TZUSKO.BBRZ3 nur bei Kassenobligationen verwendet BBRZ2 TZUSKO.BBRZ4 nur bei Kassenobligationen verwendet NVERS (Artikel) nur bei Optionen verwendet Walter K. Schnider 11 Beispiele von Mapping Problemen Ein Segmenttyp enthält verschiedene Strukturen (Recordarten) Pro Recordart eine Tabelle Wiederholungsgruppen Für jede Wiederholungsgruppe eine Tabelle anlegen. Unterschiedliche Datentypen in IMS und DB2 Umsetzungen durchführen Walter K. Schnider 12

7 Migrations-Ansätze Regelmässige Extrakte Neuentwicklung der Applikation Konvertierung der -Zugriffe Transparenz von DL/I zu SQL Transparenz von SQL zu DL/I Datenpropagierung Die Varianten mit Ihren Vor- und Nachteilen sind beschrieben in: Unternehmensweites Datenmanagement - Von der administration bis zum modernen Informationsmanagement Dippold, Rolf / Meier, Andreas / Ringgenberg, Andre / Schnider, Walter / Schwinn, Klaus Verlag Walter K. Schnider 13 Vieweg, 3. Auflage, Variante Datenmigration Prozedurale SQL Nicht Datenmigration Walter K. Schnider 14

8 Variante Datenmigration und Programmkonversion Prozedurale Datenmigration Programmkonversion SQL Nicht Walter K. Schnider 15 Variante Transformation SQL-Zugriffe Prozedurale SQL Transformation Nicht Walter K. Schnider 16

9 Variante Transformation prozedurale Zugriffe Prozedurale SQL Transformation Nicht Walter K. Schnider 17 Variante Datenpropagierung Phase 1 Prozedurale SQL Nicht Datenmigration Datenpropagierung Walter K. Schnider 18

10 Variante Datenpropagierung Phase 2 Prozedurale SQL Nicht Walter K. Schnider 19 Variante Datenpropagierung Phase 3 Prozedurale SQL Nicht Datenpropagierung Datenpropagierung Walter K. Schnider 20

11 Beschreibung von DPROP-NR Produkt IBM Unterstützung folgender Propagierungen IMS zu DB2 (one-way) Master IMS DB2 zu IMS (one-way) Master DB2 IMS-DB2 bzw. DB2 zu IMS (Two-Way) kein Master Walter K. Schnider 21 Two way Propagation IMS-Database Propagate DB2 changes to IMS DB2-Database Propagate IMS changes to DB2 Update Acces Update Acces Walter K. Schnider 22

12 Synchronone Nachführung IMS-Daten in DB2-Tabellen CDC IMS-DB DPROP DIRECTORY Relational Update Program SEGMENT USER EXIT FIELD USER EXIT DPROP data conversion SQL UPDATE MODULE Propagation USER EXIT DB2-DB Walter K. Schnider 23 IV. Pilot-Projekt und Nutzung Walter K. Schnider 24

13 Grober Einführungs-Ablauf Installation DB2-Objekte (Database, Tablespace, Table, Indices) DBD-Änderung Binden Programme ohne DB2 Plan Einspielen User-Exits Aktivieren Propagation Requests Initial-Load und Propagierung der IMS- Segmente in DB2-Tabellen Nachbearbeitung (Data Clean UP) Walter K. Schnider 25 14:24 Elapsed Time 12'165'342 12:00 elapsed time (h) 9:36 7:12 8'950'101 6'604'153 15'031'835 6'035'562 4'641'440 4'138'221 3'359'449 9'323'133 2'414'143 1'711'159 2'496'357 4:48 2:24 1'982'428 1'616'312 2'112'881 1'730'088 1'468'873 1'993' ' ' '501 33' ' ' ' ' ' ' ' '223 29'065 2'824 1' ' ' '483 1'869'962 1'208'613 4'625' ' ' '898 0:00 DGAT DEIS DINF DGRU DZUS DPRO DGSP DLAG DBEW BGRU BPMS BPRO BINF EDAT Basel Genf Zürich Walter K. Schnider 26

14 Einführungs Probleme Datenqualität RZ-Aufwand Zeitfenster Data Clean Up FIDM Walter K. Schnider 27 Probleme in der Nutzung Performance-Probleme (DB2) -Index Komplexität Gesamtsystem (Plans, usw.) Speicherbedarf Walter K. Schnider 28

15 V. Konklusion / Ausblick / Empfehlungen Walter K. Schnider 29 Projekt-Meilensteine Migrations-Konzept Januar 1994 Realisierung Juli September 1994 Pilot RZ-Basel ab Juni März 1996 Nachtbachtoptimierung Mai 1996 (Parallelisierung Batch Titelbuchhaltung) Produktive Einführung Ende Mai 1996 DB2 Probleme Batch Titelbuchhaltung Juni 1996 Stop Propagierung Ende Juni 1996 Installation DB2 Version 4.1 August 1996 (Typ 2 Index) Pilot RZ-Basel ab August 1996 RZZ und RZG September 1996 Walter K. Schnider 30

16 VI. Fragen / Diskussion Walter K. Schnider 31

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