GeschÄfts- Bericht 09 der berner klinik Montana

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1 GeschÄfts- Bericht 09 der berner klinik Montana

2 Bericht Der Direktion Change also Wechsel ist unser Schlüsselwort für das Jahr Change zunächst in der Leitung unserer Klinik: Mehr als 28 Jahre hat Max Baumann die Berner Klinik Montana als Direktor nachhaltig geprägt und sie über drei Jahrzehnte erfolgreich auf die immer wieder neuen Herausforderungen im Schweizer Gesundheitswesen ausgerichtet. Mitte Jahr ist er in einen aktiven Ruhestand getreten. Herzlichen Dank und Anerkennung verdient er für seine grossen Leistungen im Interesse unserer Klinik. Im Juli hat seine Nachfolgerin Monica Crettol die Führung übernommen. Die neue Direktorin verfügt als eidgenössisch diplomierte Spitalexpertin über breitgefächerte berufliche Erfahrungen im Gesundheitswesen.

3 Change auch im Bereich Qualität: Die Neuausrichtung unseres Qualitätsmanage mentsystems erforderte die Erarbeitung von prozess- und kundenorientierten Umsetzungsmodellen. Wir haben Behandlungspfade, Unterstützungsprozesse, neue Instanzen und Rollen klar definiert und ein neues Therapieplanungsinstrument eingeführt. Nun sind wir gewappnet, unsere gemäss individuellen Therapiezielen interdisziplinär zu betreuen. Unsere Spezialisten übernehmen Verantwortung für ein effektives und effizientes Erbringen ihrer Leistungen. Jede Menge Ton, um seinen Hoffnungen und Wünschen Gestalt zu geben Für unsere Mitarbeiter bedeutet die neue Qualitätsausrichtung Abkehr vom gewohnten Abteilungsdenken und eine verstärkte Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer. Durch standardisierte Auswertungen werden wir den Nachweis der - und Mitarbeiterzufriedenheit sowie des Erreichens der Rehabilitationsziele erbringen können. Zudem haben wir Ende Jahr das Überwachungsaudit im Rahmen der ISO-Zertifizierung erfolgreich bestanden. An dieser Stelle danken wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren täglichen Einsatz zum Wohle unserer. Mit viel Engagement haben sie eine Reihe zusätzlicher Aufgaben bewältigt und an verschiedenen Projekten mitgewirkt.

4 Change in der Hotellerie der Klinik bereitet uns auf den künftigen Wettbewerb in der Spitalwelt vor. Die sollen sich wohlfühlen bei uns. Alle Privatzimmer haben wir innenarchitektonisch auf den modernsten Stand gebracht und die Cafeteria, den Speisesaal sowie das Personalrestaurant neugestaltet: Ambiente und kulinarisches Angebot leisten mehr denn je ihren Beitrag zum Wohlergehen unserer Gäste. Literweise Farbe, um sich eine bunte Zukunft in Gesundheit auszumalen Unseren Leistungsauftrag haben wir vollumfänglich erfüllt und wir schliessen das Berichtsjahr mit einem positiven Geschäftsergebnis ab. In der Neurologie verzeichneten wir eine Zunahme der, die eine vorübergehende Abnahme in der Psychosomatik teilweise ausglich. Die steigende Zahl der Privatpatienten deuten wir als Zeichen der grossen zufriedenheit. All unseren, Zuweisern, Behörden und Versi cherern danken wir für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit.

5 Change findet auch im Kunsttherapie-Atelier statt: Schöpferische Tätigkeit kann die Selbstwahrnehmung der positiv verändern und dazu beitragen, sich besser zu fühlen. Es gibt Situationen, wo Sprache nicht ausreicht, wo der Körper nur noch den Weg des Schmerzes findet, um Unaussprechbares auszudrücken: Leiden und Sorgen, die sich kaum in Worte fassen lassen. Gerade bei psychosomatischen Erkrankungen erhält Kunsttherapie einen besonderen Sinn. Sie erlaubt, «es» trotzdem zu sagen, herauskommen zu lassen, was so tief eingeschlossen ist. Alle Arten Pinsel, um Schmerzen und Ängste auf Leinwände zu bannen Im Atelier ist jede und jeder aufgefordert, der Fantasie freien Lauf zu lassen. Einige sprechen Deutsch, andere Französisch, aber alle drücken sich gestalterisch in Formen, Farben und Symbolen aus sprachliche und kulturelle Grenzen zwischen ihnen verschwinden: Die verstehen sich bestens, ohne dass die Kunsttherapeutin eine einzige Silbe zu übersetzen hätte! Kunsttherapie öffnet den einen Weg, zu sich selbst zu finden, trotz und auch mit ihrer Krankheit zu leben und über sie hinauszuwachsen.

6 KennZahlen Betrieb Leistung Finanzen Aufwand Ertrag 96 Bettenbelegung 90% Medizinisches Personal 1, Ø Aufenthaltsdauer 22, Überschuss Betten pro Patient austritte zusatzversicherte ausserkantonale Franken Franken Franken Neurologie Dr. med. Claude Vaney Innere Medizin Dr. med. Stephan Eberhard Orthopädie Dr. med. Stephan Eberhard Psychosomatik Dr. med. Isabelle Rittmeyer Ø Aufenthaltsdauer 21, , , ,4 Ø Aufenthaltsdauer Ø Aufenthaltsdauer Ø Aufenthaltsdauer 298 Berner 243 ausserkantonale 134 Berner 22 ausserkantonale 209 Berner 35 ausserkantonale 192 Berner 53 ausserkantonale

7 Strategisches und operatives Organ Stiftungsratspräsident: Delegierter: Mitglieder: Stiftungsrat Guy Jaquet Guy Jaquet Consulting, Gümligen Peter Gasser Fürsprecher, Bern Vera Rentsch Direktorin der Schweizerischen Multiple-Sklerose-Gesellschaft, Zürich ERNER KLINIK ONTANA Dr. med. Bernhard Christen MHA, FMH für Orthopädische Chirurgie, Bern Prof. Dr. Christian Walter Hess Direktor der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Inselspitals, Bern CLINIQUE ERNOISE ONTANA Direktion: Chefärzte: Verwaltungsleiter: Pflegeleiterin: Klinikleitung Max Baumann, lic. rer. pol. / ab 1. Juli 2009 Monica Crettol Dr. med. Claude Vaney (Neurologie) Dr. med. Stephan Eberhard, EMBA PHW (Innere Medizin, Orthopädie) Claude Crettol Christiane Brauns Telefon: Fax: Website: Konzept und Gestaltung: Fotos: Zentrum für medizinische und neurologische Rehabilitation Imp. Palace Bellevue Crans-Montana ISO 9001 Nr Jeanmaire & Michel AG, Bern; Stefan Wermuth

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