Simulationen mit Inventor

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1 Auf DVD Beispiel-Animationen, Autodesk Inventor View 2013 Günter Scheuermann Simulationen mit Inventor FEM und dynamische Simulation Grundlagen und Beispiele ab Version 2013

2 1.5 Inventor für Schüler und Studenten 5 Typ Art Anwendung *.PNG Pixel 2D, Bilder, Internet, Browser *.SAT Vektor, ACIS-Kernel 3D-Austauschformat *.STEP Vektor, ISO D-Austauschformat, CNC *.STL Vektor 3D-Austauschformat, Stereolithografie *.TIFF Pixel 2D, Bilder, Office-Programme *.XGL Vektor OpenGL *.ZGL Vektor OpenGL c) Export von Zeichnungen: Inventor-Zeichnungen können ebenfalls in verschiedenen Formaten exportiert werden. Zeichnungsdaten sind dabei immer 2D-Daten. Typ Art Anwendung *.DWF Vektor Internet, Browser, Viewer *.DWG Vektor AutoCAD *.DXF Vektor Austauschformat, Autodesk *.BMP Pixel 2D, Bilder *.GIF Pixel 2D, Bilder *.JPEG Pixel 2D, Bilder *.PNG Pixel 2D, Bilder *.TIFF Pixel 2D, Bilder d) Export von Render-Dateien: Sogenannte Render-Dateien werden im Inventor mithilfe des Inventor Studios erstellt und erzeugen fotorealistische Abbildungen von Bauteilen oder Baugruppen, die hervorragend z.b. für Publikationen, Dokumentationen etc. verwendet werden können. Inventor Studio kann diese gerenderten Darstellungen in die Dateiformate BMP, JPEG und PNG exportieren. 1.5 Inventor für Schüler und Studenten Für Lehrer, Schüler und Studenten bietet Autodesk die Version Inventor Professional (AIP) sehr günstig an. Für etwas über 100 Euro kann diese beim Inventor-Fachhändler bestellt und bezogen werden. Diese Version ist eine Vollversion, mit der uneingeschränkt gearbeitet werden kann, die jedoch nicht für gewerbliche Zwecke verwendet werden darf. Ähnlich günstig sind für Schulen Klassenraumlizenzen für zehn oder 20 Arbeitsplätze zu bekommen.

3 6 1 Einführung Inventor kostenlos? Die günstigste, weil kostenlose Möglichkeit, als Schüler/Student mit dem Inventor arbeiten und lernen zu können, gibt s unter der Internetadresse: Ist dort das unterrichtende Institut als Schule/Hochschule eingetragen, so können dessen Schüler/Studenten kostenlos eine Inventor-Version beziehen und registrieren lassen. Diese Registrierung hat laut Mitteilung auf dieser Seite eine Gültigkeitsdauer von 24 Monaten. 1.6 Systemvoraussetzungen Hinweise zur Installation Die Installation für die Übungen dieses Buches wurde mit der Option vollständige Installation durchgeführt. Sollten Sie Inventor mit anderen Optionen als den hier genannten installiert haben, so kann es bei verschiedenen Beispielen im Buch möglich sein, dass Sie diese auf Ihrem System nicht in jedem Detail eins zu eins nachvollziehen können. Auf die zentralen Aspekte, die mit den Beispielen vermittelt werden sollen, hat dies jedoch keinen Einfluss Hardware Für die Konstruktion von Bauteilen und Zusammenbauten mit weniger als Teilen: Prozessor 32 oder 64 Bit, 2 GHz oder mehr 2 GB RAM (Minimum, für Analysen und Baugruppensimulationen 4 bis 8 GB) Je nach Installationsumfang und Betriebssystem zwischen 3,5 und 5,5 GB freier Festplattenspeicher für die Programmdateien Für temporäre Dateien 13 bis 15 GB freier Festplattenspeicher Direct3D (9 oder 10) Grafikkarte mit mindestens 128 MB, Bildschirmauflösung x oder höher Inventor 2013 beinhaltet einige erweiterte Visualisierungsarten, die je nach Leistung der Grafikkarte mehr oder weniger vollständig ausgeführt werden können

4 1.8 Übungsdateien und Videos auf DVD Betriebssysteme Windows XP 32 Bit SP3 bzw. Windows XP 64 Bit SP2 Windows Vista 32/64 Bit SP2 Windows 7 32/64 Bit (unterstützte Systemversionen: Home Premium, Business, Ultimate, Enterprise) Sonstige Anforderungen DVD-ROM-Laufwerk; Autodesk Inventor ist nur auf DVD erhältlich. Internet-Anschluss für Downloads und direkter Zugriff auf Serviceleistungen Microsoft Excel 2003 oder höher für Konstruktionen mit iparts, ifeatures, iassemblies, Gewinde und tabellengesteuerte Konstruktion Adobe Flash Player 10 oder höher und Adobe Reader Microsoft.Net Framework 4.0 oder höher 1.7 Voraussetzungen für Anwender Das Buch baut auf den beiden Inventor-Grundlagenwerken (ISBN und ISBN ) aus der Workbook- und CADtogo-Reihe des Carl Hanser Verlags auf und setzt die dort beschriebenen Grundkenntnisse in den Bereichen Skizzenerstellung, Bauteilmodellierung und Baugruppenerzeugung weitgehend voraus. 1.8 Übungsdateien und Videos auf DVD Dem Buch liegt eine DVD bei. Alle Beispiele, Übungs- und Aufgabendateien, anhand derer im Buch FEM-Analysen und Simulationen beschrieben sind, befinden sich auf der DVD. Durch die verschiedenen Simulationen im FE-Bereich und in der dynamischen Simulation werden die Simulationsdaten zusammen mit den Baugruppen gespeichert. Die auf der DVD vorhandenen geben daher nicht immer den Anfangszustand der nackten Baugruppe wieder. Gegebenenfalls müssen die Simulationsdaten entsprechend der Anleitungen geändert werden, damit der jeweils im Buch beschriebene Zustand erreicht werden kann. Zu vielen Arbeitsschritten und Ergebnissen befinden sich außerdem Videosequenzen auf der DVD, welche das Beschriebene leichter verständlich machen sollen.

5 8 1 Einführung 1.9 Resümee Inventor ist eines der leistungsfähigsten 3D-CAD-Systeme, und gerade die Analyse- und Simulationsfunktionen stellen hohe Anforderungen an die Anwender. Das sollte Sie aber nicht verunsichern, sondern eher dazu motivieren, diesen Programmteil zu Ihrem Nutzen einsetzen zu können. Es ist nicht schwer! Zu Beginn ist vor allem die Vielfalt der gebotenen Möglichkeiten erschreckend groß; aber es ist hier wie so häufig der Fall, dass ca. 80 % der zu lösenden Aufgaben mit maximal 20 % der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten gelöst werden können. Dies zu erkennen und damit rationell arbeiten zu können, dabei soll Ihnen dieses Buch die richtige Unterstützung bieten und eine Hilfe sein. Ich wünsche Ihnen dabei viel Freude! Günter Scheuermann

6 2 Digital Prototyping und Produktdesign Bevor die eigentliche Arbeit mit dem Inventor beginnt, soll das Umfeld, in dem sich diese Anwendung befindet, und der Sinn und Zweck von Analysen und Simulationen etwas genauer betrachtet werden. 2.1 Virtuelle 3D-Modelle Digitale Prototypen sind zwar virtuelle 3D- Modelle von Bauteilen und Baugruppen, wären aber damit nur unzureichend beschrieben. Das 3D-Modell repräsentiert die Form, die Abmessungen und unter Umständen auch die Funktion eines Produktes. Digital Prototyping geht jedoch weiter, ist umfassender. Voraussetzung für diese strukturierte Art der Produktentwicklung mit Digital Prototyping ist die Durchgängigkeit der Daten durch alle Phasen der Produktentstehung, von der Konzeptphase über die Konstruktion bis zur Fertigung, Montage und zum Vertrieb. Der Einsatz Schneckengetriebe, Autodesk Inventor von Programmen zum Produktdatenmanagement (PDM) ist dabei unverzichtbar. Als Beispiel mag hier angeführt werden, dass sich der Entwickler schon in der Entwurfsphase auch mit den Fragen der Umweltverträglichkeit, der Verpackung und möglichen Transportproblemen beschäftigen muss, damit späte Produktänderungen vermieden werden.

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