Innovationsstrategie des Freistaates Sachsen. Dresdner VDI Forum 19. November 2013

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1 Innovationsstrategie des Freistaates Sachsen Dresdner VDI Forum 19. November 2013

2 Einführung Masterplan für Sachsen Ex-ante-Konditionalität (smart specialisation) Policy mix (161 Maßnahmen; kurz-, mittelund langfristig) 2

3 Strategiebildungsprozess Kooperativ und konsensorientiert Staatsregierung Wirtschafts- und Sozialpartner Wissenschaft Landtag EU und Bund andere Regionen 3

4 Innovative Wirtschaft (1) 4

5 Innovative Wirtschaft (1) hohe Innovatorenquote Quelle: IAB-Betriebspanel 2011 zu geringe Erfolge 5

6 Innovative Wirtschaft (2) A: A: Unterstützung bei bei der der Implementierung eines betrieblichen Innovationsmanagements und und einer Innovationskultur Wachstum vorhandener Wachstum vorhandener Unternehmen Unternehmen durch Stärkung der durch Stärkung der Innovationsfähigkeit Innovationsfähigkeit und und -performance -performance B:Verbesserung des des Zugangs zu zu neuem Wissen und und Stärkung der der betrieblichen FuE FuE C: C: Förderung der der Aktivität zur zur Umsetzung, Markteinführung und und Marktdurchdringung D: Stärkung der Internationalisierung im Innovationsprozess D: Stärkung der Internationalisierung im Innovationsprozess E: Schutz von Wissen und Innovation E: Schutz von Wissen und Innovation F: Entbürokratisierung, Erhöhung der Transparenz und Flexibilität F: Entbürokratisierung, Erhöhung der Transparenz und Flexibilität 6

7 Innovative Wirtschaft (3) Förderung zur Verbesserung des betrieblichen Innovationsmanagements Weiterbildung des KMU-Personals in Fragen des umfassenden Innovationsmanagements Förderung der technologieoffenen FuE-Programme Prüfung der Fortführung des GRW-Bonus für FuE als Anreiz für KMU sowie Prüfung der Einführung eines Bonus für Internationalisierung und Produktivität Stärkere Ausrichtung der GRW-Mittel auf innovationsrelevante Investitionen, wie z. B. die Produktionsvorbereitung (starke Verzahnung der Innovations- und Investitionsförderung) Förderung der Markteinführungs- und Marktdurchdringungsaktivitäten innovativer Produkte und Dienstleistungen Förderung der Internationalisierung 7

8 Mehr erfolgreiche Innovationen Kerninhalte der Strategie Innovative Wirtschaft (4) Ausbau und Ausbau und Vervollständigung von Vervollständigung von innovativen innovativen Wertschöpfungsketten Wertschöpfungsketten F: Entbürokratisierung, Erhöhung der Transparenz und Flexibilität F: Entbürokratisierung, Erhöhung der Transparenz und Flexibilität G:Unterstützung innovationsorientierter Ansiedlungen G:Unterstützung innovationsorientierter Ansiedlungen H:Stärkung des wissensintensiven Gründungsgeschehens H:Stärkung des wissensintensiven Gründungsgeschehens Stärkung der Stärkung der Risikokapitallandschaft Risikokapitallandschaft I: Stärkung der Venture Capital Finanzierung I: Stärkung der Venture Capital Finanzierung J: Schaffung besserer Bedingungen für Business Angels J: Schaffung besserer Bedingungen für Business Angels 8

9 Wissenschaft und Verzahnung (1) 4 Universitäten (TU Dresden Exzellenz-Uni) 5 Fachhochschulen 16 Fraunhofer-Einrichtungen 6 Max-Planck-Institute 6 Leibniz-Institute 4 Helmholtz-Zentren Output Internationales Renommee Anzahl der Patentanmeldungen Dresden 11. Platz aller NUTS-2-Regionen in Europa hinsichtlich der FuE-Intensität mit 11 Instituten heimliche FhG-Hauptstadt Deutschlands 9

10 Wissenschaft und Verzahnung (2) Anzahl der Patentanmeldungen - Hochschulen Nr. 1 10

11 Wissenschaft und Verzahnung (3) Verzahnung Wirtschaft-Wissenschaft Forschung fokussieren, Exzellenz fördern Branchen- und technologieübergreifende Ausrichtung Internationalisierung 11

12 Wissenschaft und Verzahnung (4) Für die Wirtschaft Technologietransferförderung mit harten und weichen Fördergegenständen Innovationsprämie (InnoPrämie) Für die Wissenschaft dezentralisierte Transferassistenten an den Forschungseinrichtungen individuelle und institutionelle Anreize in Form von Geld und Reputation: Transferbonus/Innovationsbonus Einflussgröße auf die wissenschaftliche Karriere Finanzielle Beteiligung am Umsetzungserfolg konkrete Vorgaben zum Transfer in den Zielvereinbarungen der Hochschulen Förderung eines Transferbewusstseins und kommerziellen Verständnisses transferbezogene Weiterbildung der Wissenschaftler 12

13 Wissenschaft und Verzahnung (5) Validierungsförderung (Fortentwicklung der wissenschaftlichen Ergebnisse mit dem Ziel der Markreifeerhöhung) Stärkere gemeinschaftliche Nutzung der bestehenden technischen Infrastruktur an den sächsischen Hochschulen und Forschungsinstituten. Unterstützung fachspezifischer Erweiterungen bestehender Infrastruktur (Applikationsinkubatoren, Technikumsanlagen) Sonstiges Förderung der Vernetzung und Qualifizierung von Mitarbeitern der Wissenschaft und Wirtschaft (Innoteams) Regelmäßige Evaluierung von Lehre und Studiengängen/ Arbeitsmarkttauglichkeit der Hochschulabsolventen. 13

14 Mensch und Gesellschaft (1) Bildung (frühkindliche, schulische, akademische) Fördermaßnahmen für sozial benachteiligte Kinder Sozialpädagogische Vorhaben zur Stärkung von Schlüsselkompetenzen und zur Verbesserung der Lernmotivation Fortführung von Ganztagsangeboten Entwicklung von Erziehungspartnerschaften Verbesserung der Übergangsentscheidungen Vermittlung von Innovationskompetenz V e r z a h n u n g 14

15 Mensch und Gesellschaft (2) Weiterbildung (berufliche Fort- und Weiterbildung, zweiter Bildungsweg) Fortführung der beruflichen Weiterbildungsförderung (z. B. Weiterbildungsscheck) Zusätzliche Weiterbildungsangebote, Strukturen und Studiengänge an den Hochschulen und der Berufsakademie Sachsen Finanzielle Unterstützung für Menschen im Zweiten Bildungsweg Anwerbung und Erhalt der Fachkräfte Bessere Nutzung der Know-how-Reserven (Frauen, ältere Arbeitnehmer, sozial Benachteiligte) Internationalisierung 15

16 Mensch und Gesellschaft (2) Innovative Gesellschaft Bildungsniveau und Kreativität Akzeptanz von Innovationen in der Öffentlichkeit Innovationen im Dienste des sozialen Wandels und gesellschaftlichen Modernisierung 16

17 Smart Specialisation 17

18 Weiteres Vorgehensweise Dynamisches Dokument, Evaluierung und Monitoring 18

19 Ref. 42: Wirtschaftspolitik, Strategieentwicklung Tel:

20 Schwerpunkte der Innovationsstrategie Innovationsfreundliche Rahmenbedingungen schaffen Chancengleichheit im Wettbewerb (level playing field) Entbürokratisierung innovationsrelevanter Regelwerke und Prozesse Stärkung der Neugier, des Wissensdurstes, der Risikobereitschaft, der Fehlertoleranz, bis hin zur positiven Einstellung zum Unternehmertum und Offenheit für neue Produkte Anreize/Verpflichtungen für die Zusammenarbeit zw. Wissenschaft und regionaler Wirtschaft Schutz des Wissens und der Innovation Forschung fokussieren Exzellenz fördern Grundlagen- und angewandte Forschung insbesondere in Zukunftsfeldern und für Schlüsseltechnologien Outputorientierung von Forschung und Entwicklung Stärkung von Forschungs- Exzellenz an Hochschulen und Forschungseinrichtungen durch Teilnahme an nationalen und internationalen Ausschreibungen Konsequente Nutzung von Bundes- und EU-Programmen (Strukturfonds, Forschungsrahmenprogramm) zur Stärkung der sächsischen Forschung und Technologie Fachkräftepotenzial sichern Stärkung der Personalkompetenz und Verbesserung der Arbeitsbedingungen in KMU Sicherung einer hochwertigen frühkindlichen und schulischen Bildung Gewinnung von Spitzenkräften Ausbau der Weiterbildungskapazitäten und -aktivitäten an den Hochschulen Entwicklung einer familienfreundlichen Infrastruktur und familiennaher Dienstleistungen Stärkung des Zweiten Bildungsweges (neue Strukturen, spezielle Studiengänge) 20

21 Schwerpunkte der Innovationsstrategie Allgemeine Wirtschaftsförderung auf Innovationsförderung umgestalten Betriebliche Innovationsprozesse stärken Schlüsseltechnologien / KETs als Treiber (enabler) der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erschließen Beibehaltung und zielgerichtete Erweiterung der technologieoffenen FuEuI-Förderung Unterstützung des Transferprozesses Wissenschaft Wirtschaft Unterstützung der Markteinführung Stärkung der Risikokapitallandschaft Branchen-, technologiefeldund länderübergreifende Ausrichtung der Innovationsaktivitäten (cross-innovation) Implementierung des Innovationsmanagements in die strategischen Aufgaben Etablierung einer Innovationskultur Erschließung der thematischen Zukunftsfelder Verzahnung der Produkte und Dienstleistungen (Hybridisierung) Alleinstellungsmerkmale erreichen und ausbauen, insb. in den Bereichen: Mikro- und Nanoelektronik Organische Elektronik Nanotechnologien Neue Materialien Fortgeschrittene Produktionstechnologien 21

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