Zielgruppengerechte Ansprache im Web 2.0 und Social Media

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1 Zielgruppengerechte Ansprache im Web 2.0 und Social Media Zwischen Theorie und Praxis auf Niels Löchel Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes bei Gesundheit Berlin-Brandenburg WS1: Gesundheitsförderung auf Augenhöhe?! Qualitätsentwicklung im Web 2.0 und Social Media Berlin, der 17. April 2012

2 Zielgruppen im Web

3 Dimensionen und Steckpfeiler Zielgruppen bleiben so lange Annahmen bis reale Bedarfe ermittelt wurden. Zielgruppenbedarfe sind ernst zu nehmen. Spezifische Zielgruppenansprache entlastet nicht von der Inhaltsqualität. Umso spezifischer die Zielgruppe umso weniger Breitenwirkung hat das Angebot.

4 Die Zielgruppe das unbekannte Wesen?!? Wissenschaft Praxis Politik Fachöffentlichkeit Endverbraucher

5 Möglichkeiten und Perspektiven Warum Web 2.0 oder Social Media Kanäle? Zielgruppenorientierung (vs. Massenabfertigung ) Interaktion & Teilhabe Reichweite & Multiplikation Netzwerk & Austausch

6 Grenzen und Anforderungen Was macht es schwierig? Datenschutz Kreativität Flexibilität Kontrolle Kontingenz

7 Nutzung von Web 2.0 im Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten

8 Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten

9 Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten Bundesweites Verbundprojekt mit 55 Partnern Gründung im Jahr 2003 auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Ziel: Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit Regionale Knoten als Koordinierungs- und Vernetzungsstellen in den Bundesländern Unterstützung der Qualitätsentwicklung durch Kriterien und Beispiele guter Praxis (Good Practice) Herstellen von Transparenz und Verbreitung von Wissen und guter Praxis Zielgruppen der Aktivitäten Praxis, Wissenschaft und politische Entscheider (Fachöffentlichkeit: Soziale Lage und Gesundheit)

10 Gesundheitsförderung im Quartier bei Kindern & Jugendlichen bei Arbeitslosen bei Älteren u.a. Arbeitshilfen, Regionalkonferenzen, Werkstatt Quartier u.a. Handlungsempfehlungen, 57 GP-Beispiele, Werkstatt Kita u.a. Eckpunkte-Papier, Transfermatrix, Länderaktivitäten u.a. Arbeitshilfen, BKK Preis

11 Relaunch gesundheitliche-chancengleichheit.de Zielgruppen ansprechen (Praxis, Stakeholder, Fachöffentlichkeit) Prozesse abbilden (Aktualität und Aktivitäten) Mai 2011 Austausch und Transfer fördern (Einbezug von Partnern und Praxis) Fachliche Expertise darstellen (Wissensfundus) Gute Praxis veranschaulichen (Good Practice) Nähe zur Praxis schaffen (Verständlichkeit und Greifbarkeit)

12

13 Jan. 2012

14 Kanäle der Web-Aktivitäten Partnerprozess Artikelsystem Diskussionen Weitere Youtube Wikipedia Zeitlich begrenzte Online-Diskussionen zu spezifischen Themen Online-Instrumente zur Prozessbegleitung Praxisdatenbank Arbeitshilfen Serviceleistung Aktives SEO RSS Feeds

15 Prävention, die wirkt Kooperationsverbund bündelt Erfahrungen Erfahrungswissen gesammelt: Was stärkt Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen 57 Good Practice-Programme und -Projekte identifiziert Handlungswissen mit Expertinnen und Experten ausgewertet Erkenntnisse in Handlungsempfehlungen gebündelt Veröffentlicht auf:

16 Lösungsansatz: Kommunale Präventionsketten Gesundheitsförderung und Prävention sind Teil jeder Entwicklungs- und Lebensphase Unterstützung und Hilfe so früh wie möglich Alle Akteure arbeiten professionsübergreifend zusammen Ressourcen unterschiedlicher Sektoren werden zielgerichtet für ein gesundes Aufwachsen genutzt Übergänge werden als Chancen für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche gestaltet und bestehende Hürden reduziert Schwangerschaft und frühe Kindheit Kinder von 1-6 Jahren Grundschul -kinder Jugendliche

17 Gemeinsamer Lernprozess Handlungsempfehlungen

18 Die ersten teilnehmenden Kommunen Augsburg (Stadt) Braunschweig (Stadt) Bruchsal (Stadt) Dormagen (Stadt) Friedrichshain-Kreuzberg (Stadtbezirk Berlin) Halle (Stadt) Hamburg (Stadt) Kirkel (Gemeinde) Leipzig (Stadt) Marzahn-Hellersdorf (Stadtbezirk Berlin) Merzig (Stadt) Michelfeld (Gemeinde) Münster (Stadt) Vorpommern-Rügen (Landkreis) Wallerfangen (Gemeinde) Zwickau (Landkreis) Vertreterinnen und Vertreter der 14 Partnerkommunen zum 9. Jahrestreffen des Kooperationsverbundes

19 Regionale Knoten Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten Online- Austausch Zentrale Unterstützung durch die BZgA, den Deutschen Städtetag, Deutschen Städte- und Gemeindebund, Deutschen Landkreistag, das Gesunde-Städte- Netzwerk und die Techniker Krankenkasse und mögliche weitere!

20 Anforderungen an die Online-Darstellung des Partnerprozesses Niedrigschwelligkeit kein hoher Ressourcenaufwand für die Beteiligung nötig bestehende Inhalte nutzbar machen Bedienbarkeit einfache Bedienung System nach den Anforderungen der Nutzer (Kommunen) aufbauen Partnerprozess online! Lebendigkeit Prozesse nachvollziehbar darstellen Aktualität schaffen Transparenz Überblick zu den Aktivitäten bieten Prozesse strukturieren Erfahrungen sammeln

21 Kontakt, Wissens- und Prozessmanagement über Webtools Soziales Netzwerk der relevanten kommunalen Partner, Expert/innen und Praktiker/innen über Kontaktmanagement und Matching Einfacher und niedrigschwelliger Austausch Modernes Wissensmanagement der Erkenntnisse aus dem gemeinsamen Lernprozess und kommunalen Erfahrungen Partnerschaftlicher und transparenter Wissensaufbau Sichtbarkeit und Nachvollziehbarkeit von realen bundesweiten Entwicklungsprozessen Strukturierter Zugang zu Methoden, Werkzeugen, guter Praxis und Ansprechpersonen

22

23 Online-Instrumente zur Prozessdarstellung

24 Onlineabbildung des Partnerprozesses - Was bietet sie? Kontinuierlicher und gemeinsamer Aufbau von nachvollziehbarem Wissen zu kommunalen Prozessen Zugriff auf bundesweiten und lokalen Expertenpool (Regionale Knoten, Kommunen, GSN, Praktiker, viele weitere) Fachliche Begleitung sowie systematische Darstellung der Partnerprozesse Gemeinsames Lernen und Austausch von Erfahrungen zur Umsetzung in den Handlungsempfehlungen Soziales Online-Netzwerk für professionelle Akteure aus der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung

25 Web 2.0 und Social Media: Prof. Anschlussmöglichkeiten Das Web als Kontaktbörse nutzen! (via facebook, google, xing, Partnerprozess!) Eigene Web-Recherchen professionalisieren! (via google alerts, RSS-Feeds, wikipedia, Partnerprozess!) Eigene Inhalte über bestehende Web-Kanäle verbreiten! (via facebook, wikipedia, twitter, Partnerprozess!) Neue Inhalte für soziale Netzwerke schaffen! (via facebook, xing, twitter, Partnerprozess!) Bestehende Webtools für die eigene Arbeit nutzen! (via youtube, flickr, wikipedia, slideshare, Partnerprozess!)

26 Vielen Dank! Niels Löchel

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