Windows Embedded Standard v2 / v3

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1 Windows Embedded Standard v2 / v3 IGEL Technology GmbH Windows Embedded Standard v2 / v3 Stand

2 Wichtige Informationen Copyright Dieses Dokument ist nach internationalem Urheberrechtsschutzgesetz geschützt. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieses Handbuchs einschließlich der hierin beschriebenen Produkte und Software-Programme darf ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung der IGEL Technology GmbH in irgendeiner Form oder Art und Weise reproduziert, manipuliert, abgeschrieben, in einem Datenabfragesystem gespeichert oder übersetzt werden; mit Ausnahme zu Sicherungszwecken durch den Käufer. Copyright 2011 IGEL Technology GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Haftungsausschluss Die in diesem Handbuch enthaltenen Spezifikationen und Informationen dienen lediglich der Information, unterliegen zu jedem Zeitpunkt dem Recht auf Änderung ohne Ankündigung und stellen keine Verpflichtung der IGEL TECHNOLOGY GMBH dar. Die IGEL TECHNOLOGY GMBH übernimmt keine Verantwortung oder Haftung für eventuell in diesem Handbuch enthaltene Fehler oder Ungenauigkeiten; einschließlich in Bezug auf die hierin beschriebenen Produkte und Software-Programme. Die IGEL TECHNOLOGY GMBH übernimmt keine Gewährleistungen oder Garantien bezüglich des Inhalts dieses Dokuments und schließt insbesondere jede implizierte Garantie bezüglich der Marktgängigkeit und der Eignung für einen bestimmten Zweck aus. Warenzeichen IGEL ist ein eingetragenes Markenzeichen der IGEL TECHNOLOGY GMBH. Microsoft Windows ist eingetragenes Warenzeichen der MICROSOFT CORPORATION. Citrix, XenServer und XenClient sind eingetragene Warenzeichen bzw. Markenzeichen und Servicemarken der CITRIX SYSTEMS, INC. VMware und VMware View sind eingetragene Warenzeichen der VMWARE INC. Oracle und Java sind eingetragene Warenzeichen der ORACLE CORPORATION. PowerTerm WebConnect und PowerTerm InterConnect sind eingetragene Warenzeichen der ERICOM SOFTWARE LTD. ThinPrint ist eingetragenes Warenzeichen der THINPRINT AG. CUPS und das CUPS Logo sind eingetragene Warenzeichen der APPLE, INC. IBM ist eingetragenes Warenzeichen der IBM CORPORATION. ThinLinc ist eingetragenes Warenzeichen der CENDIO AB. Alle anderen in diesem Handbuch genannten Namen oder Produkte können eingetragene Warenzeichen der entsprechenden Unternehmen oder durch diese urheberrechtlich geschützt sein und werden nur zur Erklärung oder Kennzeichnung und zum Vorteil des Eigentümers angegeben. Seite 2

3 Über dieses Handbuch Alle Abbildungen und Beschreibungen dieses Handbuchs beziehen sich auf den Funktionsumfang der IGEL UNIVERSAL DESKTOP-Firmware in Ausbaustufe Advanced (UD-ES-FIRMWARE VERSION X BZW. UD-W ). Die mit WINDOWS EMBEDDED STANDARD 7 eingeführten Änderungen sind im Dokument hervorgehoben (W7) und im Anhang nochmals aufgelistet. Dieses Handbuch ist in die folgenden Kapitel unterteilt: Einleitung Schnellinstallation Startoptionen Allgemeine Informationen Systemeinstellungen Benutzeroberfläche Netzwerk Sitzungen Geräte Sicherheit Systemwiederherstellung Support allgemeine Informationen zum Produkt die erste Einrichtung des Thin Clients Informationen zum Startprozess des Clients Geräte- und Setupinformationen Datum/Uhrzeit, Remote Management, Spiegeln, Energieoptionen, Registry, Schreibfilter, Update, Firmwarefunktionen Bildschirm, Desktop, Startmenü, Sprache, Eingabe LAN/WLAN, VPN, Routing. Netzlaufwerke Anwendungssitzungen erstellen und konfigurieren Thin Print, USB Benutzerkonten, Passwort, Active Directory, Password Manager Agent Zugriff aus das Bootmenü Information zur Hilfestellung Formatierungen und Bedeutung Folgende Formatierungen werden im Dokument verwendet: Hyperlink EIGENNAMEN GUI-Text Menü > Pfad Eingabe Tastatur interne oder externe Verlinkungen Eigennamen von Produkten, Firmen usw. Textelemente aus der Benutzeroberfläche (Kontext)Menü-Pfade in Systemen und Programmen Programm-Code oder Systemeingaben Kommandos, die man über die Tastatur eingibt Hinweis zur Bedienung Seite 3

4 Warnung: Wichtiger Hinweis zur dringenden Beachtung Beispiele und Screenshots In diesem Dokument aufgeführte Beispiele und Screenshots wurden meist auf Basis der Beispieldatenbank erstellt, welche als Backup auf dem IGEL-Downloadserver zur Verfügung steht. Warnung: Um die versehentliche Zuweisung von Beispielprofilen zu vermeiden, verwenden Sie die IGEL- Beispieldatenbank bitte nicht in Ihrem Produktivsystem! Seite 4

5 Inhaltsverzeichnis Wichtige Informationen...2 Copyright... 2 Haftungsausschluss... 2 Warenzeichen... 2 Über dieses Handbuch... 3 Formatierungen und Bedeutung... 3 Beispiele und Screenshots... 4 Einleitung...7 Willkommen... 7 Die IGEL Universal Desktop-Firmware Schnellinstallation Startoptionen Allgemeine Informationen IGEL-Info IGEL-Setup Systemeinstellungen Datum und Zeit Remote Management Spiegeln - VNC Energieoptionen IGEL-Registry Schreibfilter - FBWF Update Firmwarefunktionen anpassen Benutzeroberfläche Bildschirm Desktop und Startmenü Sprache Eingabe Netzwerk LAN und WLAN (Wireless) VPN-Verbindung Routing Netzlaufwerke Sitzungen Citrix ICA Remote Desktop Protocol - RDP VMware View Client Appliance Modus - Xen und View Seite 5

6 7.5. Leostream Connection Broker Nomachine NX PowerTerm WebConnect PowerTerm Terminal Emulation Microsoft Internet Explorer - Browser Session vworkspace Client und AppPortal SAP-Client Windows Media Player Voice over IP (VoIP) Client Geräte Thin Print USB-Geräte Sicherheit Benutzerkonten Passwort Active Directory Password Manager Agent Systemwiederherstellung Support Unterstützte maximale Bildschirmauflösungen Die wichtigsten Neuerungen mit Windows Embedded Standard Index...48 Seite 6

7 Einleitung Willkommen Herzlichen Glückwunsch zum Kauf eines IGEL-Thin Clients mit UNIVERSAL DESKTOP-Firmware. IGEL-Thin Clients setzen sich aus aktueller Hardware und einem Embedded-Betriebssystem zusammen, welches je nach Produkt auf IGEL FLASH LINUX oder MICROSOFT WINDOWS EMBEDDED STANDARD basiert. Wir tun unser Bestes, um eine hochwertige Gesamtlösung zu liefern und versprechen Service und Support von gleicher Qualität. Die IGEL Universal Desktop-Firmware Die Firmware jedes IGEL UNIVERSAL DESKTOP-Produkts ist multifunktional und enthält eine große Sammlung an Protokollen für den Zugang zu serverbasierten Digitalen Diensten". Jedes der Betriebssysteme ist in verschiedenen Ausbaustufen erhältlich so gibt es die auf WINDOWS EMBEDDED STANDARD 2009 basierende Firmware als Entry, Standard bzw. Advanced Version mit unterschiedlichem Funktionsumfang. W7 - WINDOWS EMBEDDED STANDARD 7 steht ausschließlich in der Ausbaustufe ADVANCED zur Verfügung. Die Struktur des IGEL-Setup ist nahezu identisch auf allen Thin Clients und in der Verwaltungssoftware UNIVERSAL MANAGEMENT SUITE (UMS). Konfigurationsparameter können also im lokalen Setup des Geräts an der gleichen Stelle der Baumstruktur gefunden werden wie z. B. in einem Profil der Verwaltungssoftware. Die IGEL UNIVERSAL MANAGEMENT SUITE steht für jeden Kunden auf der IGEL-Downloadseite zur Verfügung und erlaubt die Verwaltung einer unbegrenzten Anzahl an IGEL-Thin Clients. Seite 7

8 1. Schnellinstallation So können Sie das Endgerät innerhalb weniger Minuten in Ihrer Netzwerkumgebung installieren: 1. Verbinden Sie das Endgerät mit einem VGA- oder DVI-Monitor, einer AT-kompatiblen Tastatur mit PS/2- oder USB-Anschluss, einer USB-Maus und über eine RJ45-Steckverbindung mit dem LAN. 2. Schließen Sie das Endgerät an die Stromversorgung an. 3. Starten Sie das Endgerät und warten Sie, bis der grafische Desktop gestartet wird. Sie sind jetzt als Benutzer mit dem Namen user (Passwort ist user) angemeldet. So melden Sie sich als Administrator an: 1. Wählen Sie Start Log Off (Start Abmelden) -bei W7 mit gedrückter Shift-Taste- 2. Halten Sie die Umschalt-Taste gedrückt, und klicken Sie auf Log Off (Abmelden). 3. Halten Sie die Umschalt-Taste gedrückt, bis das Anmeldefenster angezeigt wird. 4. Melden Sie sich als Benutzer administrator mit dem Passwort administrator an. Ändern Sie das Administratorkennwort direkt nach dem ersten Start! In der WINDOWS-Taskleiste wird ein gelbes IGEL-Symbol angezeigt: Abbildung 1: IGEL-Symbol in der Taskleiste Hier können Sie grundlegende Systemeinstellungen vornehmen: Klicken Sie das IGEL-Symbol mit der rechten Maustaste. Ein Pop-up-Menü öffnet sich. Ändern Sie die - Netzwerkeinstellungen - Anzeigeeinstellungen - Tastatureinstellungen Klicken Sie OK, um die Änderungen zu speichern. Das Gerät wird neu gestartet und verwendet anschließend die neuen Einstellungen. Diese Grundeinstellungen können Sie auch in der IGEL-Setup-Anwendung konfigurieren. Für nahezu jede Einstellung ist eine nützliche Kurzinformation (Tooltip) verfügbar. Wenn Sie mehr über eine Einstellung oder eine Option erfahren möchten, positionieren Sie ganz einfach den Mauszeiger darauf und warten einen kurzen Moment. Seite 8

9 2. Startoptionen So wählen Sie die gewünschten Bootoptionen aus: Warten Sie, bis im Bootprozess die Meldung Booting, please wait angezeigt wird. Drücken Sie die Esc-Taste. Ein Auswahlmenü öffnet sich. Wählen sie eine der drei Bootoptionen: Windows Embedded Standard Download Firmware Image Der normale Systemstart wird ausgeführt. Das Firmware-Download-Menü wird angezeigt. Um eine Snapshot-Datei von Ihrem Server bzw. einem angeschlossenen USB-Stick herunterzuladen, müssen die erforderlichen Verbindungsdaten angegeben werden. Start Rescue Shell Hier kann man auf das unterliegende LINUX-System zugreifen, z. B. um das System wiederherzustellen oder die IGEL-Setupdaten zurückzusetzen. Seite 9

10 3. Allgemeine Informationen 3.1. IGEL-Info In der IGEL-Geräteinformation erhalten Sie einen schnellen Überblick über die grundlegenden Eigenschaften Ihres Geräts. Klicken Sie das gelbe IGEL-Symbol in der WINDOWS-Taskleiste, um zur Geräteinformation zu gelangen. Abbildung 2: IGEL-Geräteinformation Seite 10

11 Informationen Lizenzen Hotfixes Über Es werden Details zum Produkt, der Firmwareversion, IP-Adresse und einigen Hardwaredaten wie etwa CPU und RAM angezeigt. Alle in der Firmware enthaltenen Softwarelizenzen wie z. B. die GNU GENERAL PUBLIC LICENSE werden angezeigt. Über Weiter und Zurück können die einzelnen Lizenzen aufgerufen werden. Zeigt alle MICROSOFT WINDOWS-Systempatches wie z. B. Sicherheitsupdates an. Bietet einen detaillierteren Überblick über Ihre Thin Client-Hardware und -Software. Hier werden insbesondere die in der Firmware enthaltenen lizenzierten Funktionen angezeigt: Abbildung 3: Lizenzierte Funktionen 3.2. IGEL-Setup Allgemein Sie haben mehrere Möglichkeiten, den IGEL-Thin Client entsprechend Ihren Anforderungen einzurichten: über die Systemverwaltung des WINDOWS EMBEDDED SYSTEMS mit dem lokalen IGEL-Setup mit der IGEL UNIVERSAL MANAGEMENT SUITE über eine VNC-Verbindung zum Gerät (Spiegeln) und/oder durch Kombinationen der genannten Möglichkeiten. Wir gehen davon aus, dass die WINDOWS-Systemverwaltung bekannt ist und behandeln sie in diesem Handbuch nicht. Hierfür gibt es eine eigene Dokumentation von MICROSOFT. Zudem raten wir davon ab, den Thin Client über die WINDOWS-Systemverwaltung zu konfigurieren, weil die Einstellungen weder in einem Profil gesichert werden können noch beim Update mit Snapshot erhalten bleiben. Wenn Sie als Administrator angemeldet sind, können Sie die IGEL-Setupanwendung aus dem WINDOWS-Startmenü heraus öffnen. Die Setupstruktur ist vergleichbar mit der auf den IGEL LINUX-Thin Clients und in der IGEL UNIVERSAL MANAGEMENT SUITE (IGEL UMS). Zum Start der Setupanwendung kann ein Icon auf dem Desktop abgelegt werden. Seite 11

12 Standardmäßig ist das Setup für user gesperrt. Dem eingeschränkten Benutzer können jedoch Teile aus dem Setup verfügbar gemacht werden, damit dieser z. B. das Tastaturlayout oder die Systemsprache selbst wählen kann. So beenden Sie das Setup: Klicken Sie Übernehmen, um die vorgenommenen Änderungen zu speichern. Klicken sie OK, um die Änderungen zu speichern und die Anwendung zu schließen. Klicken Sie Abbrechen, um die Anwendung ohne Sicherung der Eingaben zu schließen Setupbereiche Die Setupanwendung enthält die folgenden Hauptbereiche: Sitzungen Zubehör Benutzeroberfläche In diesem Bereich können Anwendungssitzungen wie ICA, RDP, Terminal Emulation, Browser und andere erstellt und konfiguriert werden. Die IGEL-Setupanwendung kann für Benutzer (nicht den Administrator) eingeschränkt werden. Einige Windows-Dienste können aktiviert oder deaktiviert werden. Hier lassen sich Systemsprache, Anzeigeeinstellungen, Eingabegeräte und das Verhalten von Desktop und Startmenü konfigurieren. Netzwerk In diesem Bereich können alle Netzwerkeinstellungen für LAN- / WLAN-Schnittstellen vorgenommen werden, auch Netzwerklaufwerke werden hier konfiguriert. Geräte Die Verwendungsmöglichkeit verschiedener USB-Geräte wie z. B. Speichersticks, WLAN- oder Bluetooth-Geräte werden hier aktiviert bzw. deaktiviert. Sicherheit System Hier werden Passwörter für den Administrator und den Benutzer eingerichtet, ein Benutzer für das automatische Anmeldeverfahren bestimmt und Domäneninformationen für ein verwendetes Active Directory eingegeben. Auch die WINDOWS-eigene Firewall lässt sich hier über das IGEL-Setup konfigurieren. Einige grundlegende Parameter wie Zeitsynchronisation, Updateinformationen der Firmware,Schreibfilterkonfiguration (FILE BASED WRITE FILTER, FBWF) etc. können hier festgelegt werden. Auch einzelne IGEL-Dienste (Digital Services) lassen sich hier verwalten (aktivieren / deaktivieren). Klicken Sie auf einen dieser Bereiche, um die jeweilige Unterstruktur zu öffnen. Navigieren Sie in der Baumstruktur, um zwischen den Setupoptionen zu wechseln. Seite 12

13 Nutzen Sie die Pfeilschaltflächen, um zwischen den besuchten Setupseiten hin- und herzublättern oder um auf die nächsthöhere Ebene zu gelangen. Abbildung 4: Pfeilschaltflächen Setupseiten suchen So suchen Sie über die Suchfunktion Parameterfelder oder -werte im Setup: 1. Öffnen Sie den Bereich Suche im linken Fenster. 2. Geben Sie die Suchparameter ein. 3. Wählen Sie einen der Treffer aus. 4. Klicken Sie auf Ergebnis zeigen, um auf die zugehörige Setupseite zu gelangen. Der gefundene Parameter oder Wert wird wie unten dargestellt hervorgehoben. Abbildung 5: Suchergebnis Seite 13

14 4. Systemeinstellungen In der Unterstruktur können Sie einige grundlegende Systemeinstellungen vornehmen: 4.1. Datum und Zeit Setzen Sie die korrekte Zeitzone für den Standort Ihres Geräts. Aktivieren Sie ggf. die Zeitsynchronisation und wählen Sie den Zeitserver und das Aktualisierungsintervall Remote Management Definieren Sie den REMOTE MANAGEMENT-Server (IGEL UMS-Server), an dem sich das Gerät registrieren soll. Sie können über die Checkbox Remote Management erlauben die Verwaltungsmöglichkeit über den UMS-Server abschalten: Setup System Registry Pfad: system.remotemanager.allow_remote_management. Sendet der IGEL UMS-Server neue Einstellungen an den Thin Client oder wird dieser vom UMS aus heruntergefahren, so kann der Benutzer eine entsprechende Information erhalten. Die Anzeigezeit der Meldung lässt sich über Benutzerinformation aktivieren konfigurieren Spiegeln - VNC Standardmäßig ist der VNC-Server des Thin Clients deaktiviert. Sie können den Fernzugriff mit VNC einschalten und konfigurieren. Beachten Sie bei der Verwendung der VNC-Funktion besonders auf die örtlichen gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich Datenschutz, Benutzerinformation etc Energieoptionen Die in WINDOWS üblichen Optionen zur Energieeinsparung wurden auch in das IGEL-Setup übernommen. Abbildung 6: Energieoptionen Seite 14

15 Am IGEL-Thin Client können Sie folgende Parameter einstellen: Monitor ausschalten Standby Passwortabfrage beim Beenden des Stand-by-Modus Drücken des Netzschalters Hier konfigurieren Sie das Systemverhalten, um z. B. direkt den Stand-by-Modus zu aktivieren IGEL-Registry Die IGEL-Registry ist eine strukturierte Sammlung aller konfigurierbarer Parameter, von denen einige nicht auf Setupseiten zu finden sind. Sie können viele Parameter der Firmware in der Registry ändern. Informationen zu den einzelnen Elementen finden Sie in den Tooltips. Änderungen an der Thin Client-Konfiguration über die Registry sollten nur von erfahrenen Administratoren vorgenommen werden. Falsche Parametereinstellungen können leicht die Konfiguration zerstören und zu einem Systemabsturz führen. Die einzige Möglichkeit zur Wiederherstellung des Thin Clients ist in einem solchen Fall das Zurücksetzen auf die ursprünglichen Werkseinstellungen per Snapshot. Klicken Sie auf Parametersuche..., um in der IGEL-Registry nach bestimmten Parametern zu suchen. Suchen Sie nach dem Parameternamen wpa, wenn Sie WPA-Verschlüsselungseinstellungen für die Sicherung Ihres WLAN benötigen. Der in der Struktur gefundene Parameter wird hervorgehoben: Abbildung 7: Parametersuche Seite 15

16 4.6. Schreibfilter - FBWF Der File Based Write Filter (FBWF) ist der systemeigene Schreibfilter des WINDOWS EMBEDDED STANDARD. Eine detaillierte Beschreibung der FBWF-Funktionalität finden Sie unter Der Schreibfilter schützt das System vor ungewollten Änderungen oder Löschungen und vor Schadsoftware. Sie sollten nach der Einrichtung des Systems den Filter (wieder) aktivieren. Änderungen im IGEL-Setup oder über die Verwaltung der IGEL UMS werden nicht durch den Schreibfilter blockiert. Der FBWF-Status wird in der Taskleiste angezeigt: Rotes Symbol: Grünes Symbol: FBWF deaktiviert FBWF aktiviert (Standardeinstellung) Im IGEL-Setup können Sie den Schreibfilter aktivieren bzw. abschalten, den Filterspeicher definieren (Angabe in MB, max MB, Standardeinstellung sind 64 MB), Verzeichnisse vom Schreibfilter ausschließen (z. B. für Signaturen eines Virenscanners). Diese Verzeichnisse können dann direkt beschrieben werden, auch wenn der Filter aktiv ist. Warnung: Löschen Sie nicht die initial vorhandenen Einträge (s.u.) aus der Liste. Sonst läuft das System nicht mehr stabil. Abbildung 8: File Based Write Filter - FBWF Wenn kein FBWF-Speicher mehr verfügbar ist, zeigt die Systemanzeige die Fehlermeldung There is not enough disk space on the disk (nicht genügend Speicherplatz verfügbar) an. Nach dieser Fehlermeldung läuft das System möglicherweise nicht mehr stabil, Datenverluste können auftreten. Führen Sie einen Neustart durch, um das Gerät wiederherzustellen. Für den regulären Betrieb des Systems muss der FBWF aktiviert sein! Deaktivieren Sie den Schreibfilter nur kurzfristig z. B. für administrative Aufgaben. Der Dauerbetrieb mit deaktiviertem Schreibfilter wird von IGEL nicht unterstützt. Verzeichnisausnahmen müssen so eng wie möglich definiert sein, um einen größtmöglichen Teil des Systems trotz der Ausnahmen geschützt zu halten. Seite 16

17 4.7. Update Es stehen zwei Verfahren für das Systemupdate zur Verfügung: Snapshots zur Aktualisierung des WINDOWS EMBEDDED SYSTEMS, einschließlich der IGEL-Firmwarefunktionen Partielles Update zum Hinzufügen neuer Funktionen oder Sprachpakete Snapshots Ein Snapshot ist ein Image der ersten Partition (Volume C:), welches das WINDOWS EMBEDDED STANDARD-Betriebssystem enthält. Sie können dieses Image entweder für die Systemwiederherstellung oder für die Verteilung auf anderen IGEL WINDOWS EMBEDDED-Geräten verwenden, die mit gleicher Hardware ausgestattet sind. Auch Firmwareupdates von IGEL werden als Snapshot-Datei (.snp) zur Verfügung gestellt. Für das Erstellen und Installieren von Snapshots kann der TOMCAT WEBSERVER der IGEL UNIVERSAL MANAGEMENT SUITE verwendet werden, näheres dazu ist im IGEL UMS-Handbuch beschrieben. Snapshot erstellen So erstellen Sie ein Snapshot des aktuellen Systems: Definieren Sie das Übertragungsprotokoll für den verwendeten Zielserver (HTTP bzw. FTP) oder wählen Sie file, um das Snapshot lokal z. B. auf einem angeschlossenen USB-Speicher zu sichern. Für die Verwendung von file müssen auf dem Speichergerät mehr als 1 GB freier Speicher zur Verfügung stehen. Legen Sie vorher den Pfad \igel\snapshots an. Für die Erzeugung des Snapshots geben Sie nur den Dateinamen an. Sie können ein USB-Speichergerät auch für die Verwendung als Snapshot-Speicher vorbereiten lassen, dabei wird das gewählte Laufwerk formatiert und der o.g. Pfad angelegt. Drücken Sie USB-Gerät vorbereiten. Alle Daten auf dem gewählten Laufwerk werden gelöscht. Soll die Snapshot-Datei auf andere Geräte portiert werden, definieren Sie vorher, dass die Domäne, in welcher das Gerät aufgenommen wurde, verlassen wird. Firmwareupdate per Snapshot Firmwareupdates werden auf dem IGEL-Downloadserver als Snapshot zur Verfügung gestellt Laden Sie sich die gepackte.snp-datei herunter. Stellen Sie diese den Thin Clients zur Verfügung: Entweder auf dem eigenen FTP- oder HTTP-Server im Netzwerk oder lokal auf einem USB-Speichergerät. Führen Sie mit diesem Snapshot die Funktion Snapshot herunterladen des Thin Clients aus. Die alternative Verwendung des UNIVERSAL FIRMWARE-Updatemechanismus der UNIVERSAL MANAGEMENT SUITE ist im UMS-Handbuch näher beschrieben. Seite 17

18 Snapshot herunterladen Auch die Installation eines bestehenden Snapshots kann per HTTP, FTP oder direkt über ein angeschlossenes Speichergerät erfolgen. Im letzteren Fall wird der Snapshot im Pfad \igel\snapshots gesucht. Geben Sie hier nur den Dateinamen ohne Pfad an. Warnung: Unterbrechen Sie den Download und die Anwendung des Snapshots nicht. Ein inkonsistenter Systemzustand kann die Folge sein. Durch die Option Zurücksetzen der Terminaleinstellungen werden die im Setup vorgenommene Konfiguration und die UMS-Registrierung mit dem clientseitigen Zertifikat gelöscht. Alle Parameter werden auf ihre jeweilige Voreinstellung gesetzt. Ebenfalls gelöscht werden die Daten der Partition des Users (Volume F:). Die Firmwarelizenzen bleiben jedoch erhalten Partielles Update Der IGEL-Mechanismus für partielle Updates ermöglicht es, Änderungen an IGEL-Thin Clients mit WINDOWS EMBEDDED STANDARD vorzunehmen, ohne das komplette System per Snapshot zu übertragen. Die Änderungen werden mithilfe von Skripts vorgenommen, die auf die Clients heruntergeladen und dann durch eine Skripting Engine auf Basis der Skriptsprache LUA ausgeführt werden. Dieser Mechanismus verteilt Skripts von einem Server auf Clients. Die Skriptsprache wurde von IGEL mit Modulen ergänzt. Damit können Sie auf Systemdienste zugreifen wie: WINDOWS-Registry Dateisystemoperationen IGEL-Setupdatenschnittstelle Ausführung eines Prozesses Neustart Herunterfahren des Betriebssystems HTTP- und FTP-Zugang Die Erweiterungen mit dem Namen LUNA und die vollständige Referenz finden Sie in der LUNA-Referenz. Für das Installieren von partiellen Updates kann der TOMCAT WEBSERVER der IGEL UNIVERSAL MANAGEMENT SUITE verwendet werden. Damit lassen sich Updates per Profil auch an mehrere Clients verteilen. Näheres dazu ist im IGEL-UMS-Handbuch beschrieben. Partielle Updates einspielen So spielen Sie partielle Updates ins System ein: Rufen Sie über System Updates partielles Update die Updatekonfigurationen im Setup auf. Aktivieren Sie die Checkbox Partielles Update. Wählen Sie ein Übertragungsprotokoll. Geben Sie den Quellserver bzw. -pfad auf dem Laufwerk an. Klicken Sie Übernehmen, um die Einstellungen zu speichern. Drücken Sie Nach Updates suchen, um die Quelle nach Updates zu durchsuchen. Verfügbare Updates lassen sich dann direkt installieren. Das Gerät startet dazu neu. Auch nach Installation des Updates erfolgt ein Neustart. Seite 18

19 Verfügbare Optionen Update beim Boot Installierte Pakete anzeigen Partielle Updates der Quelle werden beim nächsten Neustart des Clients automatisch installiert. Diese Option empfiehlt sich besonders bei der Konfiguration über die IGEL UMS. Bereits installierte Updatepakete sind im System registriert und werden hier aufgelistet. Wenn MICROSOFT IIS (INTERNET INFORMATION SERVICES) als HTTP-Server verwendet wird, um Dateien für das partielle Update bereitzustellen, müssen Sie den Server so konfigurieren, dass er Downloadanfragen für alle Dateien unabhängig vom MIME-Typ akzeptiert. Wenn FTP für die Dateiübertragung verwendet wird, bestehen keine derartigen Einschränkungen Firmwarefunktionen anpassen Mithilfe der Liste der verfügbaren Services können Sie Firmware Services (Sitzungstypen) wie POWERTERM, MEDIA PLAYER usw. einfach aktivieren oder deaktivieren. Wenn ein Service deaktiviert wurde, steht der zugehörige Sitzungstyp nach dem Neustart nicht mehr zur Verfügung. Bereits bestehende Sitzungen werden nicht mehr angezeigt, jedoch auch nicht gelöscht. Seite 19

20 Abbildung 9: Liste der verfügbaren Services Seite 20

21 5. Benutzeroberfläche 5.1. Bildschirm Die grundlegenden und erweiterten Bildschirmeinstellungen nehmen Sie standardmäßig im IGEL-Setup vor oder über die WINDOWS-Systemoptionen. Abbildung 10: Erweiterte Bildschirmeinstellungen So konfigurieren Sie Multiscreen-Umgebungen im IGEL-Setup: Erhöhen Sie den Parameter Anzahl der Bildschirme. Wählen Sie die zugehörigen Auflösungen. Geben Sie die Position der Bildschirme zueinander an. Die von den jeweiligen IGEL-Modellen unterstützten maximalen Auflösungen entnehmen Sie bitte der Tabelle im Anhang dieses Dokuments Anhang 1 Unterstützte maximale Bildschirmauflösungen (Seite 46). Seite 21

22 W7 Für die Rotation (Pivot) müssen im BIOS des Clients mindestens 128 MB als Videospeicher konfiguriert sein (Default sind 64 MB). Im BIOS finden Sie die Einstellung unter Integrated Peripherals VGA Share Memory Size. Sobald eine Bildschirmdrehung konfiguriert wird und weniger als 128-MB-Videospeicher eingestellt sind, erscheint eine entsprechende Meldung: Abbildung 11: Warnhinweis bei zu wenig Videospeicher 5.2. Desktop und Startmenü Folgende Optionen stehen zur Verfügung: Papierkorb anzeigen Taskleiste fixieren Standardmäßig ist der Papierkorb ausgeblendet. Die Taskleiste lässt sich an der aktuellen Position fixieren. Computer sperren verhindern Deaktiviert die Sperrmöglichkeit des Desktops über Win+L oder Strg+Alt+Entf. W7 Aktiviert AERO GLASS-Effekte (Transparente Fenster, Miniaturansicht). Benachrichtigungssymbole in der Taskleiste immer anzeigen Startmenü alphabetisch anordnen Hier lassen sich alle Einträge im Startmenü in alphabetischer Reihenfolge bringen Sprache Wählen Sie die Setupsprache und die Tastaturbelegung aus, und konfigurieren Sie Ihre lokalen Einstellungen (Format für Uhrzeit, Zahlen usw.). Für UD-ES-Systeme stehen auf der IGEL-Webseite Sprachpakete als partielle Updates bereit, um auch die Systemsprache anpassen zu können. Warnung: Die Installation von Sprachpaketen für UD-W7 kann bis zu 45 Minuten dauern! Brechen Sie den Vorgang nicht vorzeitig ab, ein inkonsistentes System kann sonst die Folge sein! Seite 22

23 5.4. Eingabe Im Bereich Eingabe können Sie Tastatur- und Mausspezifikationen wie etwa die Tastaturbelegung, den Linkshändermodus für die Maus oder Doppelklickeinstellungen festlegen. Diese Einstellungen heben die WINDOWS-Systemeinstellungen auf. Seite 23

24 6. Netzwerk Konfigurieren Sie die Netzwerkparameter für jede verfügbare Schnittstelle (LAN / WLAN) und verbinden Sie Netzwerklaufwerke LAN und WLAN (Wireless) Hier finden Sie die Konfigurationsparameter für die verfügbaren Schnittstellen (LAN integriert, LAN über PCI Karte und WLAN). Standardmäßig ist die interne LAN-Schnittstelle für DHCP vorkonfiguriert. Abbildung 12: Konfigurationsparameter für Schnittstellen Im Bereich Wireless finden Sie alle Parameter für das drahtlose Netzwerk inklusive der Optionen für die Verschlüsselung der Verbindung. Beachten Sie, dass für die Konfiguration der drahtlosen Verbindung zunächst die Einstellungen des WINDOWS-Systems aktiv sind. Aktivieren Sie die Verwendung des IGEL-Setups für WLAN im Setup VPN-Verbindung Erstellen Sie eine Sitzung zur Verwendung des NCP SECURE ENTERPRISE CLIENTS. Die Konfiguration der VPN-Verbindung erfolgt ausschließlich über die GUI des VPN Clients. NCP stellt eine eigene Managementsoftware zur Fernadministration der Clients zur Verfügung. Weitere Informationen zur Konfiguration und Verwendung gibt es direkt bei NCP: Beachten Sie, dass der NCP SECURE ENTERPRISE CLIENT separat bei NCP lizenziert werden muss, um ihn dauerhaft verwenden zu können. Seite 24

25 6.3. Routing Um eine bestimmte Netzwerkroute zu verwenden, definieren Sie auf dieser Seite das Gateway für die Weiterleitung. Die Angabe des Netzwerkinterfaces ist optional, die Route wirkt sich auf alle verwendete Netzwerkgeräte aus Netzlaufwerke Unter Netzlaufwerke bestimmen Sie sowohl die Laufwerke, die beim Start verbunden werden sollen, wie auch die zugehörigen Anmeldedaten. Für jedes Laufwerk können Sie einen Laufwerksbuchstaben vergeben: Wird kein Buchstabe eingetragen, so muss das Laufwerk später manuell verbunden werden. Wenn im IGEL-Setup die Anmeldedaten für den jeweiligen Server hinterlegt wurden, werden keine Anmeldedaten mehr angefordert. Sollte der vergebene Buchstabe bereits reserviert sein, so wird nur das zuerst verbundene Laufwerk angezeigt, für das zweite wird ein Fehlereintrag im Eventlog erstellt. Abbildung 13: Netzlaufwerke hinzufügen Seite 25

26 7. Sitzungen Die Sitzungstypen, die Ihnen für die Konfiguration zur Verfügung stehen, hängen von der Lizenz Ihres IGEL-Thin Clients ab. Eine Übersicht der Funktionalität jeder Lizenzstufe finden Sie in der Produktliste auf der IGEL-Webseite Der Bereich Sitzungsübersicht im IGEL-Setup listet alle bereits konfigurierten Sitzungen auf. So erfassen Sie eine neue Sitzung: Klicken Sie Hinzufügen. oder Navigieren Sie im Strukturbaum zum gewünschten Sitzungstyp und legen Sie dort eine neue Sitzung an. Jede Sitzungskonfiguration enthält den Punkt Desktopintegration. Hier können Sie den Sitzungsnamen, das Erscheinen der Sitzung im Startmenü oder auf dem Desktop und das Startverhalten (Automatisch / Manuell) definieren Citrix ICA Globale Einstellungen Die globalen Einstellungen definieren Standardparameter, welche in allen Sitzungen verwendet oder in der jeweiligen Sitzungskonfiguration überschrieben werden können. Weitere Informationen zu den einzelnen Parametern finden Sie in der originalen Dokumentation von CITRIX: Seite 26

27 Serverstandort (Masterbrowser) Fenster Tastatur Firewall Alternative Adresse verwenden SOCKS / Sicherer Proxy Optionen USB Redirection Definieren des HTTP-Masterbrowsers für die ICA-Verbindungen Definieren der Standardfenstergröße und -farbtiefe Ändern der Tastaturbelegung - Hotkeys des Serversystems können auf Funktionstasten oder Tastenkombinationen der lokalen Tastatur gelegt werden. Konfigurieren der ICA-Verbindungen, die eine Firewall oder einen SOCKS-Proxyserver durchlaufen. (Firewalls und SOCKS-Proxyserver werden in Netzwerken verwendet, um die Sicherheit zu erhöhen.) Diese Option sollte aktiv sein, wenn Sie ICA-Sitzungen nutzen, um eine Verbindung zu einem bestimmten CITRIX-Server hinter einer Firewall herzustellen. Der CITRIX-Server hat in der Regel innerhalb des lokalen Netzwerks eine andere IP-Adresse als nach außen. (Informationen zur Serverkonfiguration finden Sie, wenn Sie in Ihrem CITRIX-Administrationshandbuch nach dem Befehl altaddr suchen.) Nach der Aktivierung der Alternativadresse muss der Server unter Serverstandort zur Adressliste hinzugefügt werden. Verbinden der ICA-Sitzungen über einen SOCKS-Proxyserver oder ein CITRIX- Secure Gateway (im Relay-Modus) mit einem CITRIX-Server Setzen von global wirksamen Optionen, wie z. B. die automatische Wiederverbindung oder die Größe des Zwischenspeichers Erstellen von Regeln für die Verwendung lokaler USB-Geräte in der XENDESKTOP-Sitzung. Je nach Geräteklasse bzw. -unterklasse kann die Verwendung in der Sitzung erlaubt oder verweigert werden. Kombinationen von Regeln sind auch möglich. Geht es um genau spezifizierte Geräte, kann eine Regel auch anhand der Herstellerund Produkt-ID erstellt werden. In diesem Fall ist keine Klassifizierung notwendig Sitzungsdaten Viele der Sitzungsparameter können durch die globalen Einstellungen vorbelegt werden. Einige sind jedoch ausschließlich in der Sitzungskonfiguration zu belegen, wie z. B. Anmeldedaten oder die Desktopintegration. Seite 27

28 Server Logon Fenster Reconnect Festlegen des CITRIX-Servers oder der Published Application (Veröffentlichte Anwendung, womit die Verbindung hergestellt werden soll) - Bestimmen des Browserprotokolls für das Anwendungsbrowsing Festlegen der Benutzeranmeldeinformationen für die Serveranmeldung - Alternativ lässt man den Benutzer die Anmeldedaten eingeben, wenn die Verbindung zur Sitzung hergestellt wird. Festlegen der Fenstergröße und -farbtiefe für die Sitzung - Für veröffentlichte Anwendungen kann der SEAMLESS-WINDOW-Modus aktiviert werden. Aktivieren des automatischen Wiederverbindens mit der Sitzung, und Begrenzen die Zahl der Versuche. Seite 28

29 Optionen Optimieren von Leistung und Verhalten: Komprimierung Zwischenspeicherung von Bilddaten Verschlüsselungsmethode Audioübertragung Speedscreen Latenzreduktion Mausklick Feedback Lokales Textecho Durch die Datenkomprimierung wird die Menge der Daten verringern, die über die ICA-Sitzung übertragen werden. Dadurch reduziert sich der Netzwerkverkehr zu Lasten der CPU-Leistung. Die Komprimierung sollte beim Verbinden des Servers per WAN genutzt werden. Bei leistungsschwächeren Servern und beim Arbeiten in einem LAN ist keine Komprimierung nötig. Aktivieren der Zwischenspeicherung im Cachespeicher (konfiguriert in den globalen ICA-Einstellungen) Dies ist sinnvoll bei der Nutzung mehrerer ICA-Sitzungen, wenn nur eine oder zwei Sitzungen kritisch im Hinblick auf die Netzwerkbandbreite sind oder während des Tages stark genutzt werden. In diesem Fall sollte der Cachespeicher für diese Sitzungen reserviert sein. Durch die Verschlüsselung wird die Sicherheit Ihrer ICA-Verbindung erhöht. Standardmäßig ist die Basisverschlüsselung aktiviert. Vergewissern Sie sich deshalb, dass der CITRIX-Server die RC5-Verschlüsselung unterstützt, bevor Sie einen höheren Verschlüsselungsgrad wählen. Ist diese Option aktiviert, werden Systemtöne und Audioausgaben von Ihren Anwendungen auf den Thin Client übertragen und über die angeschlossenen Lautsprecher gesendet. Je höher die von Ihnen gewählte Audioqualität ist, umso mehr Bandbreite wird für die Übertragung der Audiodaten benötigt. Verbesserung der Leistung von Verbindungen mit hoher Latenz durch die sofortige Reaktion für den Client auf Tastatureingaben oder Mausklicks Das fördert beim Benutzer das Gefühl, einen normalen PC zu nutzen. Visuelle Rückmeldung auf einen Mausklick - wobei umgehend ein Sanduhrsymbol erscheint Schnellere Anzeige des Eingabetextes Dadurch werden Latenzen im Netzwerk vermieden. Wählen Sie einen Modus aus der Drop-down-Liste aus: Ein - Für langsamere Verbindungen (Verbindung über ein WAN), um die Verzögerung zwischen Benutzereingabe und Anzeige auf dem Bildschirm zu verringern. Aus - für schnellere Verbindungen (Verbindung über ein LAN) Automatisch - Wenn Sie nicht sicher sind, wie schnell die Verbindung ist. SPEEDSCREEN funktioniert nur, wenn die Funktion zuvor auf dem CITRIX-Server aktiviert und konfiguriert wurde. Seite 29

30 Citrix Online Plugin Legen Sie die Masterbrowser fest, in denen veröffentlichte Anwendungen gesucht werden können. Sie können bis zu 5 Masterbrowser pro Domäne einrichten. Wenn der erste Browser nicht erreichbar ist, wird der zweite abgefragt usw. Bitte beachten Sie, dass das Durchsuchen mehrerer Serverfarmen unterstützt wird. Deshalb können Sie Masterbrowser für mehrere Serverfarmen festlegen. Neben den Verbindungs- und Anmeldedaten können Sie weitere Optionen setzen wie Fenstergröße, Audiobandbreite oder das Mapping von lokalen Laufwerken. Zur Verwendung des Online-Plugin erhalten Sie detaillierte Informationen auf der Webseite des CITRIX-Supports Remote Desktop Protocol - RDP Für Verbindungen per Remote Desktop Protocol (RDP) wird der MICROSOFT RDP-Client verwendet. Die Konfiguration des Clients wurde in das IGEL-Setup portiert. Detaillierte Informationen zu MICROSOFT RDP erhalten Sie auf der Webseite RDP Global Einige Einstellungen, die in RDP-Sitzungen wirksam sind, lassen sich global vorbelegen und können standardmäßig in neu angelegten Sitzungen verwendet oder in der Sitzungskonfiguration überschrieben werden. Ausnahme: Tastaturparameter Clipboard und Hotkeys. Diese sind nur global für alle Sitzungen einstellbar RDP-Sitzung Die folgenden Konfigurationsseiten bieten Ihnen detaillierte Einrichtungsmöglichkeiten für die Sitzung: Seite 30

31 Server und Logon Fenster Performance Mapping Optionen Angeben eines Servers und einer Startanwendung für die Terminalserversitzung - Die erforderlichen Anmeldeinformationen werden hier konfiguriert. Anderenfalls wird das Terminalserver-Anmeldefenster für die Eingabe des Benutzers und des Passworts angezeigt. Festlegen der Größe des Sitzungsfensters und des Farbmodus - Die lokale Taskleiste kann so konfiguriert werden, dass sie in einer Vollbildsitzung sichtbar bleibt. Deaktivieren grafischer Funktionen die nicht unbedingt erforderlich sind, wie etwa Oberflächenstile, Fensteranimation usw. - Hilfreich bei Leistungsproblemen Festlegen des Audioausgabegerät (lokal/remote), und bestimmen wie Tastaturanschläge und Zwischenspeicherinhalte gehandhabt werden. Das Mapping (Zuweisung) serieller Anschlüsse und lokaler Laufwerke lässt sich zu einer Sitzung aktivieren. Machen Sie angeschlossene Massenspeichergeräte für den Benutzer verfügbar, indem Sie sie zuweisen: Aktivieren Sie enable, wählen Sie den Laufwerksbuchstaben und das zuzuweisende Gerät. Festlegen der Startanwendung und des Arbeitsverzeichnisses für die Nutzung während der Sitzung - wie während der Anmeldung mit Authentifizierungsfehlern umgegangen wird. Wenn beim Verbinden mit dem Server ein Terminalserver-Gateway verwendet werden soll, kann man hier die zugehörigen Einstellungen vornehmen (voreingestellt ist No Gateway (Kein Gateway)) VMware View Client So erstellen Sie eine neue VIEW-Client-Sitzung: 1. Klicken Sie im Menü Sitzung auf Hinzufügen. Die Seite Verbindungseinstellungen wird angezeigt. 2. Wählen Sie die erforderlichen Serverdaten und erweiterte Optionen wie z. B. Kioskmodus. 3. Konfigurieren Sie die Anzeigeeinstellungen (Fenstergröße) und die Einbindung lokaler USB-Geräte (Mapping). Seite 31

32 Abbildung 14: Verbindungseinstellungen Eine detaillierte Beschreibung der Client-Parameter finden Sie in der Originaldokumentation für VIEW unter Appliance Modus - Xen und View Der Appliance-Modus kann für XENDESKTOP-Verbindungen und VIEW-Sitzungen aktiviert werden. Der Appliance-Modus für VMWARE-VIEW oder CITRIX-XENDESKTOP verbindet den Anwender sofort nach dem Einschalten des Gerätes mit der Anmeldemaske der virtuellen Maschine. Wenn Sie den Appliance-Modus ausführen, ist kein anderer Anwendungszugriff möglich. Nur die Serversitzung für den festgelegten Deliveryserver wird angezeigt. W7 Hinweis: Der Appliance-Modus ist derzeit in der Firmware Version (UD-W7) nicht verfügbar. So verlassen Sie den Appliance-Modus: Halten Sie während der Appliance-Anmeldung die Umschalt-Taste gedrückt, um das lokale Anmeldefenster aufzurufen. Melden Sie sich als lokaler Administrator an. Die IGEL-Setupanwendung wird automatisch gestartet Leostream Connection Broker Geben Sie Server, Benutzer und Domäne für die Anmeldung mit LEOSTREAM CONNECTION BROKER an und tragen Sie den Desktop ein, den Sie verbinden möchten. Falls Sie keinen Desktop angeben, erhalten Sie bei der Anmeldung eine Liste mit den verfügbaren Desktops. In der Verwaltung des LEOSTREAM CONNECTION BROKERS müssen Sie den Verbindungsplan so anpassen, dass RDP für die Verbindung priorisiert verwendet wird. Die drei Protokolle RDP, RDESKTOP und ERICOM BLAZE Seite 32

33 nutzen den selben Port 3389, daher muss die Priorität für RDP höher sein als die der anderen beiden Protokolle. Dieser Screenshot zeigt die Verwendung von RDESKTOP bevorzugt gegenüber RDP, z. B. für die Verbindung mit IGEL UD LINUX-Thin Clients. Abbildung 15: Leostream Protocol Mehr Information zum LEOSTREAM CONNECTION BROKER finden Sie direkt bei LEOSTREAM unter: Seite 33

34 7.6. Nomachine NX Die zur Verfügung stehenden Konfigurationsparameter sind abhängig von der Servereinstellung. Je nachdem, welche Sitzungsart (UNIX, WINDOWS, VNC oder SHADOW) verwendet wird, werden die nicht relevanten Setupseiten ausgegraut. Abbildung 16: Nomachine NX - Konfigurationsparameter Weitere Informationen zu Konfigurationsdetails wie Servereinstellungen, Leistung, Dienste etc. finden Sie in der Originaldokumentation von NOMACHINE unter Seite 34

35 7.7. PowerTerm WebConnect Mit PowerTerm WebConnect haben Sie sowohl lokalen Zugriff wie auch Fernzugriff auf Anwendungen auf WINDOWS-Terminalservern, virtuellen Desktops, auf Hypervisoren wie VMWARE, MICROSOFT, XEN und VIRTUAL IRON, BLADE-PCs und LEGACY HOSTS. Geben Sie den Hostnamen des WEBCONNECT-Servers ein, zu dem Sie eine Verbindung herstellen möchten. Die Serverkonfiguration wird in der WEBCONNECT-Dokumentation von ERICOM beschrieben: PowerTerm Terminal Emulation Auf den IGEL-Thin Clients mit WINDOWS EMBEDDED STANDARD wird für die Interaktion mit LEGACY HOST-Systemen die Software POWERTERM INTERCONNECT von ERICOM SOFTWARE LTD. verwendet. So öffnen Sie das Power Term Emulation-Setup: Klicken Sie Neue Sitzung hinzufügen. Wählen Sie Sitzungstyp PowerTerm. Das Fenster PowerTerm Emulation-Setup öffnet sich: Abbildung 17: PowerTerm Emulation-Setup Dieses Setup bietet einen guten Überblick über die unterstützten Emulationstypen. Das Aussehen der hier verwendeten Setupseiten wurde so weit wie möglich dem Aussehen der in der Originaldokumentation von ERICOM SOFTWARE LTD. beschriebenen Setupseiten angeglichen. Detaillierte Informationen zur Konfiguration der POWERTERM-Software finden Sie im POWERTERM-Handbuch, das auf dem IGEL-Downloadserver unter Partner Documentation zur Verfügung steht, oder auf der ERICOM-Dokumentationswebseite Seite 35

36 7.9. Microsoft Internet Explorer - Browser Session Sie können unter Browser Sitzungen den MICROSOFT INTERNET EXPLORER im IGEL-Setup konfigurieren. Deaktivieren Sie die IGEL-Einstellungen für den MSIE, um die Originaleinstellungen (im IE-Menü) zu aktivieren. Die folgenden Setupseiten stehen zur Verfügung: Global Sicherheit Erweitert Start Fenster Proxy Menü Einrichten der globalen Browserdaten wie Startseite oder Downloadverzeichnis usw. Zulassen von SSL-verschlüsselten Verbindungen zulassen und Warnung bei Zonenwechsel aktivieren Festlegen, wie mit in Websites eingebetteten Bildern und Tönen umgegangen werden soll. Festlegen, von wo aus auf die Browseranwendung zugegriffen werden kann Einstellen von Vollbild- oder Theatermodus Konfigurieren von Proxyeinstellungen (De)aktivieren von verschiedenen Menüparametern wie Druckdialog oder die Schaltfläche Close Symbolleisten und Elemente Konfigurieren von Symbolleisten, die in der Browseranwendung angezeigt werden. Im IGEL-Setup für die Browsersitzung können Sie die meisten INTERNET EXPLORER-Einstellungen konfigurieren, um diese Konfiguration über IGEL UMS auf weitere IGEL-Thin Clients zu verteilen vworkspace Client und AppPortal Der Quest vworkspace Client setzt auf Hypervisoren anderer Anbieter auf und ist somit mit VMWARE VSPHERE, MICROSOFT HYPER-V und XENSERVER kompatibel. Alle Konfigurationsparameter zum VWORKSPACE-Client und zur VWORKSPACE APPPORTAL-Farm sind detailliert in der Originaldokumentation der jeweiligen Clientversion beschrieben. Siehe dazu https://support.quest.com/default.aspx. Im IGEL-Setup können für jede Farm die Parametereinstellungen vorgenommen werden. Alternativ wird dort eine Konfigurationsdatei (XML) angegeben, die an anderer Stelle hinterlegt ist. Eine direkte Konfiguration des Clients außerhalb des IGEL-Setups ist nicht möglich. Seite 36

37 Abbildung 18: Konfiguration im IGEL-Setup SAP-Client Unter SAP-Client können Sie sich über die lokale JAVA-SAP GUI an SAP-Systemen anmelden. Der Client verwendet eine vorhandene Konfigurationsdatei. Die Adresse der Datei wird im IGEL-Setup zur SAP-Sitzung eingetragen. Weitere Konfigurationsparameter existieren nicht. Seite 37

38 7.12. Windows Media Player Unter Windows Media Player finden Sie Parameter für die Steuerung des WINDOWS MEDIA PLAYERS (Version11). Hilfe zur Verwendung des aktuellen Media Players finden Sie bei Microsoft: Abbildung 19: Playersteuerung im IGEL-Setup Voice over IP (VoIP) Client Im Abschnitt VoIP-Client konfigurieren Sie den Client für IP-Telefonie. IGEL UNIVERSAL DESKTOP stellt den VoIP-Client EKIGA zur Verfügung (http://ekiga.org). Der Client erlaubt die Nutzung von SIP ebenso wie H.323. Neben lokalen Kontakten können auch LDAP-Adressbücher verwendet werden. Eine detaillierte Beschreibung der Konfigurationsoptionen finden Sie in der Originaldokumentation des EKIGA-Clients unter Seite 38

39 Abbildung 20: Konfiguration für IP-Telefonie Seite 39

40 8. Geräte 8.1. Thin Print Der THINPRINT-Client startet automatisch, wenn eine ICA- oder RDP-Sitzung ausgeführt wird. Nachdem der THINPRINT-Client gestartet wurde, können Sie über das THINPRINT-Symbol in der Taskleiste auf das Druckerkonfigurationsmenü zugreifen. Im IGEL-Setup sind keine Konfigurationsparameter vorhanden USB-Geräte Abbildung 21: Gerätekonfiguration Auf dieser Setupseite können Sie die Nutzung verschiedener USB-Gerätetypen aktivieren oder deaktivieren. Es werden drei Typen unterschieden. USB-Speichergeräte WLAN-Geräte Bluetooth-Geräte Jeder der Typen kann deaktiviert werden, zusätzlich können USB-Geräte nur lesbar (mit Schreibschutz) verbunden werden. Seite 40

41 9. Sicherheit 9.1. Benutzerkonten Standardmäßig sind zwei Benutzerkonten vorkonfiguriert: Administrator (Passwort: administrator) User (Passwort: user) Beide verfügen über ein voreingestelltes Passwort. Der Administrator hat vollen Zugriff auf das gesamte System, während der User nur über Leseberechtigungen verfügt. Es wird dringend empfohlen, gleich nach dem ersten Start das Administratorpasswort zu ändern. Nur der Administrator kann Passwörter ändern. Gehen Sie über die lokale Computerverwaltung des Systems Start Systemsteuerung Benutzerkonten, um neue Benutzerkonten einzurichten oder um neue Benutzer zur Administratorengruppe hinzufügen Passwort Sie können ein Administratorpasswort einrichten, um die IGEL-Setupanwendung zu sichern. Der Zugriff auf das Setup ist dann nur noch mit diesem Passwort möglich. Das Passwort für die Systemanmeldung des Administrators und das Setuppasswort können unterschiedlich sein. Passwortänderungen werden nur gespeichert, wenn Sie auf die Schaltfläche OK oder Übernehmen klicken. Auch für den Benutzer User können Sie ein Passwort vergeben. Wird zusätzlich der Setupbenutzer aktiviert, kann User auch auf freigegebene Setupseiten zugreifen. Diese konfigurieren Sie unter Zubehör Setupsitzung. Automatische Anmeldung Legen Sie einen Benutzer fest, der automatisch beim Systemstart angemeldet wird. Standardmäßig ist der Benutzer user angemeldet. Das Administratorkennwort für die Setupanwendung wird auch bei Aufruf des Bootmenüs abgefragt, wenn Sie ESC beim Start der Rescue Shell oder Firmwareupdate drücken. Seite 41

42 9.3. Active Directory Auf dieser Seite konfigurieren Sie den Zugriff auf Ihre Active-Directory-Domäne. Fügen Sie die erforderliche Domäne und die Benutzerinformationen für den Zugriff auf die Active-Directory-Domäne hinzu. Abbildung 22: Konfiguration für Active-Directory-Domäne Vor der Erstellung eines Snapshots des Systems ist es häufig sinnvoll, die Domäne zuvor zu verlassen. Eine entsprechende Option kann im Menü Snapshot gesetzt werden Password Manager Agent Die HOT DESKTOP-Funktion des CITRIX PASSWORD MANAGERS kombiniert einen permanent angemeldeten sicheren Standardaccount mit einer zusätzlichen Authentifizierungsebene für Applikationen, die von CITRIX bereitgestellt werden. Mit der Integration der CITRIX HOT DESKTOP-Funktionalität in die IGEL WINDOWS-Thin Clients werden gemeinsame Accounts überflüssig und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben beispielsweise für das Gesundheitswesen wird vereinfacht. Anmelde- und Abmeldevorgänge am System sowie Passwortänderungen können nun registriert und für Revisionsprozesse aufgezeichnet werden. Das System ist auch dann geschützt, wenn sich der Anwender nicht am Desktop befindet. Weitere Informationen zum CITRIX HOT DESKTOP finden Sie auf der CITRIX-Website unter: 5AC6BE Die Nutzung der CITRIX HOT DESKTOP-Funktion und des PASSWORD MANAGER AGENTS wird in einer gesonderten Anleitung detaillierter beschreiben. Sie finden das entsprechende Dokument auf der IGEL-Downloadwebsite: Seite 42

43 %20Standard/HOWTO%20Use%20Citrix%20Hot%20Desktop.pdf Abbildung 23: Password Manager Agent Seite 43

44 10. Systemwiederherstellung Wenn das System nicht mehr richtig funktioniert, können Sie über das ausgeblendete Bootmenü einfach eine Wiederherstellung durchführen. So greifen Sie auf das Bootmenü zu: Drücken Sie kurz nach dem Einschalten des Geräts die ESC-Taste. Laden Sie einen zuvor erstellten Firmwaresnapshot herunter und setzen Sie den Parameter Reset Terminal Settings (Zurücksetzen der Terminaleinstellungen) auf true, um alle Systemkonfigurationsparameter zurückzusetzen. Die Downloadeinstellungen entsprechen dem oben beschriebenen Verfahren für das Systemupdate (Snapshotmechanismus). Wenn Sie für die Sicherung der lokalen IGEL-Setupanwendung ein Passwort festgelegt haben, wirkt sich dies auf das Bootmenü aus. Ohne das Setuppasswort haben Sie keinen Zugriff auf dieses Wiederherstellungstool. Die Systemwiederherstellung ist dann nur mit der IGEL UNIVERSAL MANAGEMENT SUITE möglich! Seite 44

45 11. Support Bei Fragen rund um das IGEL-Produkt, wenden Sie sich bitte zunächst an den für Sie zuständigen Vertriebspartner, sofern Sie bereits IGEL-Kunde sind. Wenn Sie zur Zeit IGEL-Produkte testen, oder falls Sie von Ihrem Vertriebspartner die gewünschte Hilfe nicht bekommen können, füllen Sie bitte nach dem Einloggen auf der Seite das Supportformular aus. Wir werden Sie umgehend unterstützen. Sie erleichtern die Arbeit unserer Supportmitarbeiter, wenn Sie uns möglichst alle verfügbaren Informationen zukommen lassen. Bitte beachten Sie hierzu auch unsere Hinweise zu Support- und Serviceauskünften. Seite 45

46 12. Unterstützte maximale Bildschirmauflösungen Bitte beachten: Die o.g. Auflösungen stellen die größte einstellbare Auflösung für das jeweilige System dar, dies bedeutet nicht, dass jede andere Auflösung unterhalb dieser Obergrenze einstellbar ist. Seite 46

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