Technische Übersicht BALVI Mobil und Live Update

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1 Technische Übersicht BALVI Mobil und Live Update Bearbeitet am: Version: 1.0 Inhalt 1 Einführung Betriebsanforderungen allgemein Terminalserver-Betrieb Client-Betrieb Betriebssystem Welche Hardwareanforderungen stellt die Mobilanwendung Welche Softwareanforderungen sind vorhanden Bekannte Kompatibilitätsprobleme Installation Ist eine Unbeaufsichtigte Installation möglich Software-Aktualisierung mit BALVI Live Update Muss ein spezieller Port freigeschaltet werden? Einstellungen im Benutzerprofil... 5 Isaac-Newton-Straße 11 August-Bebel-Straße Lübeck Potsdam Tel: Tel: Fax: Fax:

2 1 Einführung Von diversen Kunden hat BALVI Fragebögen für die Softwarelösung BALVI Mobil XT erhalten. Die gängigen Fragen und die aktuelle Betriebsumgebung sind in diesem Dokument beschrieben. Sollten weiterführende fragen auftreten, so wird dieses Dokument regelmäßig aktualisiert und um die neuen Fragestellungen ergänzt. 2 Betriebsanforderungen allgemein 2.1 Terminalserver-Betrieb Die Anwendung BALVI Mobil XT ist für den Einsatz auf mobilen Endgeräten (Laptops, Tablet- PC s) mit Windows 7 oder höher ausgelegt. Die Anwendung hat hohe grafische Ansprüche und basiert auf dem Microsoft.Net-Framework (WPF). Zudem hat die Anwendung je angemeldeten Anwender eine persönliche Datei-Datenbank, welche im Benutzerprofil abgelegt wird und nicht gelöscht werden darf. Ein Einsatz auf Terminalservern sollte daher nicht in Erwägung gezogen werden. 2.2 Client-Betrieb Betriebssystem Die Anwendung ist konzipiert für Windows 7 oder höher. Jedoch ist zu beachten, dass der Einsatz der RT-Version 1 nicht möglich ist, es muss ein Windows basierend auf der Intel- Architektur verwendet werden, ansonsten ist das Microsoft.Net-Framework nicht verfügbar. Windows 32bit oder 64bit sind beide unterstützt. Ebenso wird bislang noch Windows XP und Windows Vista unterstützt, die Unterstützung wird jedoch von Microsoft selbst schon eingestellt, daher ist nicht sichergestellt, dass die neuen Version von BALVI Mobil auf den älteren Betriebssystemen bereitgestellt werden können. Die derzeit aktuelle Version 1.6 ist noch unter Windows XP und Vista nutzbar Welche Hardwareanforderungen stellt die Mobilanwendung Folgende Parameter sind als gängige Rahmenbedingungen für eine flüssige Nutzung von BALVI Mobil XT festgelegt worden: Intel-Kompatibler Prozessor >1,8 GHz, empfohlen DualCore-CPU Hauptspeicher min. 2 GB RAM Bildschirmgröße: Empfehlung 12 Zoll mit mind Pixel Breite Festplattenplatz min. 1GB freier Speicher 1 Die Runtime -Linie ist für ARM-Prozessoren ausgelegt, also Tablets oder Handheld-Linien, unterstützt jedoch kein Microsoft.Net-Framework. 2/5

3 Zugriff auf das Netzwerk über WLAN oder festes Netzwerk mit min. 10 MBit Bandbreite. Zugriff auf das Internet ist erforderlich, um das BALVI Live Update nutzen zu können Welche Softwareanforderungen sind vorhanden Zusätzlich zum Betriebssystem werden diverse Komponenten benötigt, welche auch im Installationshandbuch erläutert sind: Microsoft.NET Framework (FULL) ab Version 4.0 Visucal C++ Runtime Redistributable Windows Installer 4.5 Diese Komponenten werden bei der Erstinstallation über den von BALVI gelieferten Setup- Assistenten dynamisch ermittelt und bei Bedarf installiert. Das betrifft speziell Windows XP, da diese Bestandteile meistens nicht verfügbar sind. Unter Windows 7 oder höher sind diese Komponenten in den meisten Fällen schon vorhanden. Optional, empfohlen: Acrobat Reader 9+ Funktionsfähiger -Client, z.b. MS Outlook Nicht benötigt wird hingegen Microsoft Office. BALVI Mobil stellt alle Eingabe- und Dokumenterstellungsfunktionen dar, ohne dass ein MS Office vorausgesetzt wird. Der Einsatz eines spezifischen Browsers ist ebenfalls nicht erforderlich, die Komponenten des Microsoft.Net-Frameworks zum Zugriff auf das Internet (siehe Live Update) sind jedoch Proxy-Fähig und können bei Bedarf die vorgegebene Proxy-Einstellungen auslesen Bekannte Kompatibilitätsprobleme Bislang sind keine Kompatibilitätsprobleme bekannt. Die Software von BALVI arbeitet, ohne gemeinsame Funktionen bzw. registrierte DLL s in Windows zu verändern. 3 Installation 3.1 Ist eine Unbeaufsichtigte Installation möglich Die unbeaufsichtigte Installation wird häufig von EDV-Administratoren verwendet, um Software in großem Umfang auf Arbeitsplätze zu verteilen. Diese funktioniert jedoch i.d.r. nur, wenn die EDV auch verantwortlich dafür ist, die Software eigenständig zu aktualisieren und den Aktualisierungszeitpunkt nach eigenem Ermessen festlegen kann. BALVI Mobil XT arbeitet jedoch mit BALVI ip und dem Kommunikationsserver zusammen, welche durch das Landesrechenzentrum bereitgestellt werden. Daher ist es zur Aktualisierung von BALVI Mobil XT erforderlich, spezielle verteilte Installationsschritte durchzuführen, welche Außerhalb der Zielgruppe der Endanwender liegen. 3/5

4 Das heißt, auch wenn es schon eine aktuellere Version von BALVI Mobil XT geben sollte, kann es sein, dass diese noch nicht kompatibel mit der im Rechenzentrum gestellten Infrastruktur ist und daher nicht eigenständig durch die EDV eingespielt werden darf. Anders herum wäre es sehr schlecht, wenn ein Anwender eine veraltete Version von BALVI Mobil XT verwendet, jedoch gem. Landesvorgabe eine neuere Version eingesetzt werden muss. Wenn nun durch jeden Teilnehmer (Mitarbeiter von Kreis- bzw. Stadtverwaltungen) mit der hausinternen EDV ein Update-Termin gefunden werden muss, kann dieses zu massiven Problemen im Gesamtbetrieb führen. Daher hat BALVI sich entschlossen, die automatische Aktualisierung durch eigene Verteilungsmechanismen BALVI Live Update zu steuern. Eine Nutzung in bereits vorhandenen Software-Verteilungssystemen ist nicht vorgesehen und wird nicht Unterstützt. Das heißt in Verbindung mit der Erstinstallation auf dem Endgerät, dass ein EDV- Administrator die Installation zwar durch Microsoft MSI-Installer geführt, jedoch nicht unbeaufsichtigt ausführen kann, damit die Funktionalität von BALVI Live Update gewährleistet ist. Eine manuelle Installation von BALVI Mobil XT ohne BALVI Live Update über ein eigenständiges MSI ist ebenfalls möglich, jedoch gilt dieses i.d.r. nur in der Pilotierungsphase. Um dauerhaft aktuelle zur Landeslösung kompatible Software auf die Endgeräte zu Verteilen wird von der Projektleitung des Landes die Software- Automatisierung mit BALVI Live Update zumeist vorgeschrieben. Problematisch und daher von BALVI nicht freigegeben ist das Aufzeichnen der Installation mit eigenen Tools und ein Neupaketieren. Der BALVI Live Update Installer und auch der BALVI Mobil XT Installer installieren nur generelle Funktionalitäten. Wird nach der Installation das jeweilige Programm gestartet, so werden durch das Programm benutzerbezogene Dateien im jeweiligen Benutzerprofil abgelegt. Diese aufzuzeichnen und auf andere Benutzer zu übertragen kann zu Datenverlusten und Fehlfunktionen in der Anwendung führen. 3.2 Software-Aktualisierung mit BALVI Live Update Wenn die Software BALVI Mobil XT über BALVI Live Update verteilt werden soll, wird im Normalfall auch durch die EDV-Abteilung das BALVI Live Update installiert. Dieses setzt sich aus zwei Teilen zusammen: 1.) Live Update Dienst 2.) Live Update Client Beide Pakete werden bei der Erstinstallation durch eine Setup.exe installiert, welche neben der Installation von BALVI Live Update auch die entsprechenden erforderlichen Systemkomponenten prüft und installiert. Ein komplettes Installationshandbuch liegt separat vor. 4/5

5 3.3 Muss ein spezieller Port freigeschaltet werden? Der reguläre Download von Dateien aus dem Internet (der angegebenen Update-Adresse) erfolgt vom Client in Richtung Internet, daher funktioniert die Logik Äquivalent zum Aufruf aus dem Browser. Dafür ist es i.d.r. nicht erforderlich, spezielle Ports in der Firewall freizuschalten. Der Dienst selbst öffnet einen TCP-Port auf dem Interface localhost auf dem während der Installation angegebenen Service-Port. Der Dienst ist daher nicht von außen zu erreichen, die reguläre Windows-Firewall lässt eine Kommunikation mit diesem Port ohne weitere Anpassungen zu. Nur der BALVI Live Update Client kann den Dienst ansprechen und Updates anweisen. Der Client läuft im Benutzerkontext des angemeldeten Benutzers, erfordert daher keine Administrator-Rechte. Der Client baut zur während des Setup angegebenen Update-Adresse eine Verbindung auf und lädt die erforderlichen Pakete herunter. Sollte ein Anwender dafür einen Proxy angeben müssen, so muss im Proxy eine Ausnahme für die folgenden Dateitypen/Formate vorhanden sein, ansonsten scheitert das Live Update: 1. *.MSI Microsoft Windows Installer 2. *.MSP Microsoft Windows Installer Patch 3. *.XML Reguläre XML-Datei 4. *.EXE Nur für die Erstinstallation, Anwender brauchen nicht das Reche, eine EXE direkt herunter zu laden. Diese Dateien müssen ungecacht zum Client übertragen werden. Ansonsten kann es vorkommen, dass der Proxy-Cache eine ältere Version an den Client zurückliefert und dadurch das Update nicht gefunden oder eine veraltete Datei heruntergeladen wird. 4 Einstellungen im Benutzerprofil BALVI Mobil XT arbeitet mit einer benutzerbezogenen Dateidatenbank Client.fdb, welche im LocalAppData 2 -Verzeichnis abgelegt wird. Diese Datei und die weiteren Dateien in diesem Verzeichnis sind Benutzerbezogen und speichern die aktuellen Einstellungen. Wird das Profil-Verzeichnis, speziell die Dateien im Ordner [LocalAppData]\BALVI\BALVImobilXT gelöscht oder zurückgesetzt, so ist dieses für die Anwender ein Datenverlust. Daher muss sichergestellt werden, dass diese Dateien erhalten bleiben. 2 5/5

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