Installation und technische Hinweise

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1 Installation und technische Hinweise Ausschreibung Vergabe Abrechnung - Kostenkontrolle SOFTTECH GmbH

2 Copyright, Impressum Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil dieses Dokuments darf in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung der SOFTTECH GmbH reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Alle technischen Angaben in diesem Dokument wurden von SOFTTECH GmbH mit größter Sorgfalt erarbeitet bzw. zusammengestellt und unter Zuhilfenahme wirksamer Kontrollmaßnahmen reproduziert. Trotzdem sind Fehler nicht ganz auszuschließen. SOFTTECH GmbH sieht sich daher gezwungen, darauf hinzuweisen, dass weder eine Garantie noch die juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung für Folgen, die auf fehlerhafte Angaben zurückzuführen sind, übernommen werden kann. Für die Mitteilung eventueller Fehler ist SOFTTECH GmbH jederzeit dankbar. SPIRIT, GRAVA und AVANTI sind eingetragene Warenzeichen von SOFTTECH GmbH. Alle übrigen Marken- und Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen anderer Firmen. Windows ist eingetragenes Warenzeichen von Microsoft Corporation. Bildnachweis: SOFTTECH GmbH, soweit nicht anders angegeben. SOFTTECH GmbH Moltkestraße Neustadt/Weinstraße Telefon Fax Doku-Nr.: I-AVA , Druckstand:

3 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 3 Systemvoraussetzung... 6 Softwareschutz... 7 Trial-Version und Demo-Version... 8 Lizenzdateien... 8 Allgemeine Hinweise zur Installation Virenscanner Administratorrechte zur Installation Installationsarten Verknüpfungen auf dem Desktop Installationspfade (Standard) Die Ablage TOOLS Die Ablage Client-Installation Programmeinstellungen nach der Installation ST-PDF-Writer und Ghostscript -Treiber Standard- oder Benutzerdefinierte Installation Produkt-CD starten, Installations- CD-Oberfläche Standardinstallation Benutzerdefinierte Installation Parallelinstallation Update-Installation Hinweise zur Datensicherung bei einem Update Netzwerkinstallationen Allgemeine Informationen Standardinstallation (Netzwerk) Ergänzende Hinweise zur Netzwerkinstallation Namen und Begriffe der Netzwerkinstallation Silent-Installation mit Parametern Parameter für die Installation Parameter für die Client-Installation Installation Lizenzserver Lizenzserver installieren Installationspfad des Lizenzservers

4 Lizenzserver als Dienst Lizenzserver einrichten und verwalten Einstellungen in AVANTI zum Lizenzserver Lizenzclient nicht mehr erforderlich Seriennummer (MachineID) ermitteln Alten Netzwerkdongle (ST-AVA, ST-Client) entfernen Verbindungsprobleme mit dem Lizenzserver? Installation von Hardlock-Server Der Datenkopierer Installation der GAEB-Toolbox Installation GRAVA Installationspfade GRAVA Neuinstallation GRAVA ausführen Start von GRAVA Word-Makros und Word-Vorlagen Word-Makros (Add-Ins) - Zugriff auf VBA in MS-Word (2007) ermöglichen Word-Makros (Add-Ins) - Zugriff auf VBA in MS-Word (2010) ermöglichen Word-Makros und Word-Vorlagen installieren AVA-Makros in Word einblenden Word-Vorlagen für AVANTI (*.dot) nutzen QAdr unter 64-Bit Version von MS-Office nicht möglich Live-Update, Download Verfügbare Live-Updates Updates von der Homepage downloaden Backup-Hinweise Standardverzeichnisse von Anwendungsdaten Anwendungsdatenablagen Produktregistrierung Konvertierung vorhandener Daten Datenkonvertierung Programm-Deinstallationen Lizenzbedingungen

5 Einführung Dieses Dokument unterstützt Sie bei der Installation und Lizenzierung von AVANTI 2015 und weist Sie auf technische Besonderheiten Ihres neuen Programms hin. Lieferumfang: Ihr Software-Paket enthält in der Regel folgende Bestandteile: CD-ROM des aktuellen Softwareproduktes zur Installation Einstiegsdokumentation (Schnelleinstieg in gedruckter Form) Kopierschutz (Dongle) und/oder Lizenzdatei Abweichend von dieser Aufstellung können zusätzliche Datenträger, Dokumentationen etc. enthalten sein. Dies hängt von der individuellen Bestellung ab. Software-Schutz: Ihre Software ist entweder durch eine einzukopierende hardwareabhängige Lizenzdatei oder durch einen Schutzstecker (Dongle, Hardlock) in Verbindung mit einer Lizenzdatei vor illegaler Anwendung geschützt. Dokumentationen zur Software: Programmhilfe: Die Programmhilfe ist die umfassende Dokumentation zu Ihrer Software. In ihr sind alle Funktionen des Programms beschrieben. Die Hilfe steht generell im Programm über das Pulldown-Menü Hilfe zur Verfügung und ist auch als sogenannte Kontexthilfe abrufbar. Die Programmhilfe steht auch als PDF- Handbuch in leicht gekürzter Fassung zur Verfügung (Aufrufbar über die Programmgruppe AVANTI). Schnelleinstieg: Der Schnelleinstieg unterstützt Sie bei den ersten Schritten im Programm und dient insbesondere Neueinsteigern als Starthilfe zur Anwendung der Software. Neuerungen: Alle Neuerungen und neue Funktionen des Programms seit dem letzten Update können als Dokumentation im PDF-Format aufgerufen werden. Wählen Sie hierzu im Pulldown-Menü Hilfe > Neuerungen. 5

6 Systemvoraussetzung Prozessor: Intel Core 2-Prozessor oder kompatibel ab 1,6 GHz; empfohlen: Intel Core i5/i7 oder kompatibel RAM: 4 GB Windows 7 und 8; empfohlen: 4 GB Festplattenbedarf: 600 MB je Installation (AVA, CAD) Betriebssysteme * : Windows 7, Windows 8 (32/64 Bit); empfohlen: 64 Bit Laufwerk: Schnittstellen: DVD-Laufwerk, CD- oder DVD-Brenner (für Datensicherung) (Internetzugang), freie USB-Ports bei Anwendung von USB- oder E-Dongle, freie parallele Onboard-Schnittstelle bei Nutzung eines Parallelport-Dongles (keine Schnittstellenkarte bzw. kein USB-Parallel-Adapter möglich). Hinweis: Parallelport-Dongles des Herstellers Marx (Serie 0B ) funktionieren unter Windows Vista und Windows 7 nicht mehr). Monitor: Auflösung 1280x1024; empfohlen: TFT-Monitore mit min horizontalen Bildpunkten, Zweischirmlösungen Grafikkarte: Eingabe: Ausgabe: Open-GL-fähige Grafikkarte mit min. 512 MB (kein Shared Memory) Tastatur, 3-Tasten-Maus mit Scrollrad Tintenstrahl- oder Laserdrucker, bei CAD-Anwendungen Plotter mit entsprechendem Papierformat und ausreichend Druckerspeicher. Weitere Software: MS Office 2007 / 2010 (32/64Bit) mit Word, Excel und Outlook, um die Excel- Schnittstellen sowie den Outlook-Import und Export nutzen zu können. (Die Anwendung von QAdr ist nur mit der 32-Bit-Version von MS Office möglich). CAD-Anbindung: Bei Anbindung der CAD-Software SPIRIT mindestens Version SPIRIT * Der Support von Windowx XP und Office 2003 wurde von Microsoft eingestellt, der Lebenszyklus dieser Produkte ist beendet. Unsere Software-Produkte werden daher nicht mehr unter dem Betriebssystem Win XP getestet und sind diesbezüglich nicht mehr freigegeben. Produkt-Anwendungsbereiche, die auf Office-Produkte zurückgreifen, werden nicht mehr unter Office 2003 getestet und sind diesbezüglich ebenfalls nicht mehr freigegeben. 6

7 Softwareschutz Ihre Software ist entweder durch eine einzukopierende hardwareabhängige Lizenzdatei oder durch einen Schutzstecker (Dongle, Hardlock) in Verbindung mit einer Lizenzdatei vor illegaler Anwendung geschützt. Ohne Lizenzdatei und Dongle wird das Programm zuerst in einer Trial-Version und anschließend im DEMO-Modus ausgeführt. In der Demo-Version können Sie u. a. nicht Drucken. E-Dongle Hierbei handelt es sich um einen USB-Speicherstick, der als Dongle einsetzbar für Softwareprodukte ab Version 16.1 ist. Dieser trägt eine nichtmanipulierbare eindeutige Seriennummer sowie die Lizenzdatei. Es wird kein Treiber für diesen Dongle benötigt. Zum sicheren Entfernen eines Dongles/Sticks wählen Sie die "Auswerfen"-Funktion im Explorer. Entfernen Sie diesen niemals während laufender Anwendung! Sollte der Rechner beim Starten versuchen vom E-Dongle zu booten, muss im Rechner-Bios das Booten von USB deaktiviert werden. USB Hardlock Aladdin Hierbei handelt es sich um einen Hardlock des Herstellers Aladdin zum Anschluss an eine USB-Schnittstelle. Die Nummern dieser Hardlock- Serie beginnen in der Regel mit "A2xxxx" oder "B2xxxx". Treiber für diesen Hardlock werden bei Installation unserer Software-Produkte automatisch installiert. Ältere Dongle-Varianten für die parallele Schnittstelle: Twin-Hardlock Aladdin Hardlock des Herstellers Aladdin zum Anschluss an eine parallele oder serielle Schnittstelle. Die Nummern dieser Hardlock-Serie beginnen in der Regel mit "A1xxxx" oder "B1xxxx". Treiber für diesen Hardlock werden bei Installation unserer Software-Produkte automatisch installiert. LPT Hardlock Aladdin Hardlock des Herstellers Aladdin zum Anschluss an eine parallele Schnittstelle. Treiber für diesen Hardlock werden bei Installation unserer Software-Produkte automatisch installiert. 7

8 Trial-Version und Demo-Version Wenn Sie über keine Lizenzierung zur Software verfügen, kann bei Erstinstallation auf einem Rechner das Programm zunächst in einer Trial-Version 10 Tage lang ausgeführt werden. Nach Ablauf der 10 Tage wird das Programm anschließend im Demo-Modus ausgeführt, es erscheint bei Start der Anwendung ein entsprechendes Hinweisfenster über den beschränkten Funktionsumfang. Eingeschränkter Funktionsumfang im Demo-Modus: Bei AVA-Versionen ist kein Drucken möglich, die Anzahl der Einträge von LVs, Positionen, Bieter etc. ist begrenzt. (5 VE und je 49 Positionen). Bei CAD-Versionen ist kein Drucken und Speichern möglich. Lizenzdateien Zur Freischaltung der Software ist eine Lizenzdatei notwendig, die während des Installationsvorgangs oder auch nachträglich zugewiesen werden kann. Lizenzdatei der AVA-Versionen: avac.fss Lizenzdatei zum Rauminformationssysteme: ris.fss Lizenzdateien der CAD-Versionen: spirit.slf Die Handhabung einer Lizenzdatei ist abhängig von der Art des Softwareschutzes und des eingesetzten Softwareprodukts. (Die Handhabung der Lizenzdatei bei Anwendung des Lizenzservers ist im Kapitel Installation des Lizenzservers beschrieben), Lizenzdatei bei Anwendung eines E-Dongles: Bei Anwendung eines E-Dongles muss dieser lediglich an einen freien USB-Port des Rechners, auf dem die Software installiert wurde, angeschlossen werden. Die Lizenzdatei liegt auf dem E-Dongle in einer eigenen Ablage, die sich aus Firmennamen, Produktnamen und Versionsnummer zusammensetzt. Manipulieren Sie diese Ablage nicht, ansonsten funktioniert Ihre Freischaltung nicht mehr. Die Abfrage nach der Lizenzdatei während der Installation kann in diesem Fall auch über [Abbrechen] beendet werden. 8

9 Lizenzdatei bei Anwendung von Aladdin-Dongle oder Hardwarefreischaltung Während der Installation öffnet sich ein Dialogfenster, über das die Lizenzdatei ausgewählt werden kann. Dabei wird die Lizenzdatei automatisch in die korrekte Ablage einkopiert. Die Lizenzdatei sollte daher (z. B. nach Erhalt per ) in einer verfügbaren Ablage abgespeichert worden sein. Nach Auswahl der Lizenzdatei wird diese im System registriert und in eine eigene programmspezifische Ablage kopiert: Ablage unter der Anwendungsdaten \Softtech\Avanti2015\System\Machine\"Rechnernamen" bzw. \Softtech\Avanti2015\System\SYS Lizenzdatei manuell per Doppelklick registrieren Haben Sie eine Lizenzdatei per erhalten, speichern Sie die Datei z. B. auf dem Desktop ab und führen Sie anschließend einen Doppelklick auf die Datei aus. Die Lizenzdatei wird dabei registriert und in die entsprechende Ablage (s. o.) einkopiert. Voraussetzung ist, dass AVANTI bereits auf dem Rechner installiert wurde. Bei Einsatz eines E-Dongles müssen Sie bei Bedarf die Lizenzdatei manuell auf den Dongle kopieren z. B.: LW:\SOFTTECH\AVANTI2015. Der E-Dongle wird im Windows-Explorer in der Form ST SOFTTECH-Dongle E51093 erkannt. Reihenfolge der Abfrage nach der Lizenzdatei Das Programm sucht bei Start in folgender Reihenfolge nach einer Lizenzdatei 1. Auf einem optional angeschlossenen E-Dongle. 2. In der lokalen Ablage...\System\Machine\"Rechnernamen" 3. In der lokalen Ablage...\System\SYS\ Wird keine oder eine ungültige Lizenzdatei gefunden, startet die Anwendung im Demo-Modus. Lizenz anfordern Normalerweise erfolgt die Lizenzierung (Abfrage und Registrierung der Lizenzdatei) während der Installation. Es ist aber auch möglich, die Lizenzierung nachträglich durchzuführen. Über den Schalter [Lizenzierung] (bei Start einer Demoversion) sowie über die gleichnamige Funktion im Pulldown- Menü Hilfe rufen Sie den Lizenzierungs-Dialog auf, der Ihnen folgende Möglichkeiten bietet: Lizenz für eine Vollversion anfordern. Studenten-Lizenz anfordern. Weitere Produktinformationen anfordern. 9

10 1. Lizenzierungsanfrage starten Im Programm im Pulldown-Menü Hilfe > Support-Anfrage > Lizenzierung ausführen. Oder betätigen Sie bei Start im Hinweisfenster den Button [Lizenzierung]. 2. Lizenzversion auswählen Markieren Sie die Auswahl [Lizenz für eine Vollversion anfordern] und schalten Sie [weiter]. 3. Adressdaten eingeben Geben sie im folgenden Dialog Ihre Adressdaten ein. Pflichtfelder sind: Name, Straße, Nr., PLZ, Ort, Land, Lizenzart angeben Wählen Sie [Lizenz erwerben] wenn sie über keine Lizenz zum Produkt verfügen. Wählen Sie [Bestehende Lizenz erneuern / aktualisieren], wenn eine bereits vorhandene und registrierte Lizenz aktualisiert werden soll. Geben Sie Ihren Vertriebspartner und Lizenznummer an, soweit bekannt. 5. Angaben kontrollieren Überprüfen Sie im folgenden Dialogfenster die Zusammenfassung der angegeben Daten. Hier wird auch Ihre Programm-Seriennummer angezeigt (Fensterinhalt ggf. nach unten scrollen). 6. Anfrage versenden Wählen Sie nun, wie die Information an uns weitergeleitet werden soll: [ ]: Ihre Daten werden zusammengefasst und über Ihr Programm als Anhang per zum Versand vorbereitet, was eine aktive Internetverbindung voraussetzt. Als Empfänger wird eingetragen. [Drucken]: Ihre Daten werden an den Drucker zur Druckausgabe geleitet und können dann per Fax oder Post versendet werden. Übermittlung der Lizenzdatei: Sie erhalten Ihre Lizenzdatei per bzw. per Brief (optional mit Dongle) zugesandt. Speichern Sie die Lizenzdatei z. B. auf dem Desktop ab. Zur Aktivierung siehe Abschnitt Lizenzdateien weiter oben. Hinweis zur Lizenzierung einer Studentenversion Für Studenten und Auszubildende im Fachbereich besteht die Möglichkeit, gegen Nachweis eine zeitlich begrenzte und uneingeschränkte Programmversion zu erhalten. Im Pulldown-Menü Hilfe> Supportanfrage> Lizenzierung die Option Student-Lizenz anfordern wählen. Im Dialogfenster alle erforderlichen Felder ausfüllen und die Daten (einschließlich der individuelle Seriennummer) an nachfolgende Adresse übermitteln. Dazu gehört auch eine gültige 10

11 Studien- bzw. Ausbildungsbescheinigung. Nach Ablauf der befristeten Laufzeit muss eine neue Bescheinigung einreicht werden. Es wird dann eine neue Lizenzdatei mit verlängerter Laufzeit zug t. Eine Studentenversionen kann mit obigen Angaben angefordert werden über: SOFTTECH GmbH (Hausanschrift, Telefon siehe Impressum Seite 2) Fax +49(0)6321/ oder per als Bild- oder PDF-Datei an Die Lizenzdatei wird per übermittelt. Lizenzierungsprobleme Startet das Programm nur in der Trial- oder Demo-Version, obwohl Sie eine korrekte Lizenz besitzen, kann dies verschiedene Ursachen haben: Der Dongle wird nicht erkannt: Überprüfen Sie, ob der Dongle korrekt auf der Schnittstelle am Rechner aufgesetzt ist. Bei Dongle mit Leuchtdiode muss diese konstant leuchten, ansonsten ist der Dongle defekt oder dessen Treiber sind nicht (mehr) korrekt eingerichtet. Marx-Parallelport-Dongles der Seriennummer "0bxxxx" funktionieren nicht unter Windows VISTA und Windows 7. Die Lizenzdatei wird nicht erkannt oder nicht gefunden: Versuchen Sie, die zum Dongle gehörende Lizenzdatei erneut einzukopieren. Die Lizenzdatei erhalten sie per . Durch Doppelklick auf die Lizenzdatei kopiert das System die Lizenzdatei in die richtige Ablage. Bei bestimmten Einstellungen im Explorer (etwa Erweiterung bei bekannten Dateitypen ausblenden) wird die Lizenzdatei womöglich nicht korrekt einkopiert. Eine falsche Lizenzdatei liegt bereits an anderer Stelle und wird vom Programm erkannt. Je nach Betriebssystem kann das Auffinden "falscher" Lizenzdateien schwierig sein. Seriennummer, installierte Programmversion und Lizenznummer müssen zusammen gehören. Version der Lizenzdatei muss zur Version des Programms passen (eine alte Lizenzdatei passt nicht zu einer neueren Programmversion). Bei Versionen, die nur zeitlich begrenzt sind: Das Systemdatum (am Rechner) ist nicht korrekt eingestellt (ein manuelles Rücksetzen der Systemzeit bringt keine Abhilfe bei Ablauf der Nutzungsdauer!). Im Problemfall wenden Sie sich bitte auch an Ihren Software-Betreuer. 11

12 Allgemeine Hinweise zur Installation Virenscanner Aktive Antivirensoftware verhindert womöglich die Installation AVANTI bzw. kann die Installation verlangsamen. Sie können in diesem Fall die Antivirensoftware vorübergehend deaktivieren. Mit dem Deaktivieren der Antivirensoftware gehen jedoch gewisse Risiken einher. Aktivieren Sie die Antivirensoftware auf jeden Fall nach der Installation wieder. Administratorrechte zur Installation Bitte beachten Sie, dass zur Installation Administratorrechte vorhanden sein müssen, um Einträge in die Registrierungsdatenbank des Betriebssystems vornehmen zu können. Wenn Sie die Programme auf einem Server installieren, so werden für alle Dateien im Basisverzeichnis und allen Unterverzeichnissen volle Rechte (Hauptbenutzer) für den User benötigt. Installationsarten Vollinstallation Bei einer Vollinstallation werden alle notwendigen und zusätzlichen Programmdaten installiert. Neuinstallation Es ist noch keine Programmversion auf dem Rechner installiert. Parallelinstallation Es ist bereits eine Version auf dem Rechner installiert, die aktuelle Version soll unabhängig von der bereits vorhandenen in eine separate Struktur (andere Ablagen!) installiert werden. (Siehe auch Abschnitt Parallelinstallation). Update Bei einem Update hingegen werden alle vorhandenen Daten und Einstellungen wie beispielsweise Systemeinstellungen, Projektdaten, Layouts, Kostengruppen, Units, Desktops, Tabelleneinstellungen, Stammdaten, Stammprojekte, Textbausteine, Dokumente, Benutzer- Verwaltungseinstellungen, Textformatvorlagen und Blockdaten weiter verwendet und nur die Programmdateien aktualisiert. Standardinstallation Wird eine Neuinstallation ohne Verändern der Vorgaben (wie z. B. Installations-Pfade) durchgeführt, spricht man von einer Standard-Installation. Verknüpfungen auf dem Desktop Optional werden auf dem Desktop Verknüpfungen zum Start der Anwendung und zur Datenablage angelegt. 12

13 Installationspfade (Standard) Windows Vista, Windows 7, Windows 8 Programmdaten: C:\Programme(x86)\SOFTTECH\AVANTI Anwendungsdaten (Datenbanken): C:\ProgrammData\SOFTTECH\AVANTI 2015 Es empfiehlt sich, die vorgegebenen Pfade beizubehalten. Die Ablage TOOLS In der Programm-Ablage befinden sich in der Ablage " \Tools" mit den Hilfsprogrammen: DatenKopierer.exe (siehe Abschnitt Datenkopierer) RegCleaner.exe (Achtung: das Programm löscht unwiderruflich alle Einträge in der Windows- Registrierung) Die Ablage Client-Installation Aufgrund unterschiedlicher Zugriffsbedingungen ist die Ablage Client-Installation abhängig von der Installationsart. Inhalt: Bei Einzelplatzinstallation und Netzwerkinstallation Typ1 (Standard-Netzwerk) liegt die Ablage im Programme-Ordner. Bei Netzwerk-Installation Typ 2 (Programme Lokal, Daten im Netz) befindet sich die Ablage im Daten-Ordner. Gaeb_Toolbox.exe (Installation GAEB-Toolbox) Lizenzserver_2015_Setup_DE.exe (Installation Lizenzserver) word_makro_vorlagen_setup.exe (Installation Word-Makros und Word-Vorlagen) weitere Ablagen zur Hardlock-Installation Programmeinstellungen nach der Installation Nach Installation sind mit erstem Programmstart einige Grundeinstellungen vorzunehmen. (Die Einstellungen können auch später im Programm unter Pulldown-Menü Extras > Einstellungen geändert werden). 13

14 Registrierung Mit dem ersten Start des Programms öffnet sich der Programm-Registrierungsdialog. Siehe Abschnitt Registrierung. Live-Update (Internet-Einstellungen) Stellen Sie über diesen Dialog ein, in welchem Zeitintervall über das Internet auf aktuelle Updates geprüft werden soll. Je nach Auswahl werden entsprechende Dialog-Fenster eingeblendet. Siehe Abschnitt Live-Update, Download. Voreinstellungsassistent Über den Voreinstellungsdialog können Sie Ihre Büro-Daten, Einstellungen zur Datensicherung, Pfade und Benutzer-Daten ein. Wählen Sie dazu den jeweiligen Button in der linken Menüspalte aus oder folgen Sie dem Button [Weiter]. Lesen Sie hierzu auch in der Programmhilfe Abschnitt Bedienung Einstellungen. ST-PDF-Writer und Ghostscript -Treiber Zur Anwendung der PDF-Sammelausgabe ist eine separates PDF-Drucker-Tool notwendig, das bei Installation ab Version 2015 automatisch installiert wird (ST PDF Writer und Ghostscript-Treiber). Dieser Druckertreiber findet sich nach Installation auch im Betriebssystem unter den installierten Druckern. Entfernen Sie diesen nicht, ansonsten kann die PDF-Sammelausgabe nicht ausgeführt werden. Der Druckertreiber kann auch zur Ausgabe aus anderen Anwendungen genutzt werden. Die Treiberdaten werden unter Windows 7 in folgende Ablagen installiert: ST-PDF-Writer: C:\Program Files (x86)\softtech\stpdfwriter\.. Ghostscript-Daten: C:\Program Files (x86)\gs\gs9.05\.. 14

15 Standard- oder Benutzerdefinierte Installation Der folgende Abschnitt beschreibt die Neuinstallation von AVANTI als Vollinstallation. Wenn Sie den Installationsvorgang vorzeitig beenden (abbrechen) wollen, müssen Sie die Schaltfläche [Abbrechen] wählen. Produkt-CD starten, Installations- CD-Oberfläche Hinweis: Aktive Antivirensoftware kann die Installation blockieren. Deaktivieren Sie in diesem Fall vorübergehend die Antivirensoftware. Mit dem Deaktivieren der Antivirensoftware gehen jedoch gewisse Risiken einher. Aktivieren Sie die Antivirensoftware auf jeden Fall nach der Installation wieder. 1. Produkt-CD starten. Legen Sie die Programm-CD ein, es öffnet sich die CD-Oberfläche. Manueller Start der CD- Oberfläche: starten Sie in den Windows-Explorer, wechseln Sie in den Ordner Ihres CD-ROM- Laufwerkes. Starten Sie dort die Datei autostart.exe durch einen Doppelklick. 2. Installation auswählen. Wählen Sie eine Installationsart (Vollinstallation, Update-Installation oder GRAVA). Der Setup-Assistent startet und gibt weitere Anweisungen zur Installation. Bei einer Vollinstallation wird GRAVA automatisch installiert. 15

16 Standardinstallation Die Standardinstallation nimmt alle notwendigen Einstellungen automatisch vor. Installiert werden alle notwendigen Datendateien und Programmdateien, die in die Standardverzeichnisse abgelegt werden. Einträge im Startmenü werden vorgenommen und Programmicons auf dem Desktop erstellt. Ebenso werden GRAVA und die GAEB-Toolbox installiert. Nach Start der Produkt-CD und Installationsauswahl öffnet sich der Startassistent. 1. Wählen Sie im Startassistent [Weiter>]. 2. Wählen Sie [Einzelplatzinstallation]. 3. Wählen Sie [Standardinstallation]. 4. Lizenzvereinbarung bestätigen Bestätigen Sie die Option [Ich akzeptiere die Lizenzvereinbarung] wenn Sie damit einverstanden sind. 5. Wählen Sie [Installieren]. 6. Wählen Sie am Ende [Fertigstellen]. Benutzerdefinierte Installation Die benutzerdefinierte Installation ermöglicht die manuelle Festlegung der Installationsverzeichnisse, Starteinträge, Desktopverknüpfungen und es können weitere Programmkomponenten ausgewählt werden (Word-Makros, Word-Vorlagen, Dongletreiber, PDF-Treiber). 1. Wählen Sie im Startassistent [Weiter>]. 2. Wählen Sie [Einzelplatzinstallation]. 3. Wählen Sie [Benutzerdefinierte Installation]. 4. Lizenzvereinbarung bestätigen Bestätigen Sie die Option [Ich akzeptiere die Lizenzvereinbarung], wenn Sie damit einverstanden sind. 5. Legen Sie die Ordner für die Programmdaten fest. 6. Legen Sie den Ordner für die Datenbanken fest. 7. Legen Sie die Ordner der Standardverzeichnisse fest. 8. Legen Sie die Programmverknüpfungen fest. 9. Wählen Sie bei Bedarf weitere Programmkomponenten aus der Liste aus. (Word-Makros und -Vorlagen, PDF-Druckertreiber, Dongle-Treiber, Programmverknüpfungen auf Desktop etc.). 10. Wählen Sie [Installieren]. 11. Wählen Sie am Ende [Fertigstellen]. 16

17 Parallelinstallation Eine Parallelinstallation wird ausgeführt, wenn die aktuelle Version unabhängig von einer bereits vorhandenen älteren Version in eine (eigene) Struktur parallel installiert werden soll. Führen Sie eine Parallelinstallation wie eine benutzerdefinierte Installation aus und geben Sie als Zielordner für die Installation andere Ablagen als die der vorhandenen Version an. Wenn Sie die aktuelle Produkt-Version neben Ihre bereits vorhandene (ältere) Version installiert haben, können Sie den Datenkopierer (siehe Abschnitt Datenkopierer) nutzen, um Ihre Daten aus der vorhandenen Version zu übernehmen. Wenn Sie parallel installieren und anschließend Ihre Stammdaten aus der bestehenden in die neue Version übernehmen, müssen die vorhandenen Layoutdateien ebenfalls aus dem Verzeichnis Layout unterhalb des bestehenden Programmverzeichnisses kopiert werden. Diese Dateien werden von der Installationsroutine nicht kopiert. Wenn eine Parallel-Installation ausgeführt wurde, kann aus MS Word nur noch auf die Adressdatenbank der zuletzt installierten AVANTI-Version zugegriffen werden. Um diesen Zustand wieder zu ändern, muss der Adress-Server neu im Betriebssystem registriert werden. Melden Sie sich als Administrator am Rechner an. Starten Sie die Verknüpfungen Adress-Server abmelden bzw. -neu anmelden in der zugehörigen Programmgruppe der aktuellen Version: Parallele Installation der Versionen 2014 und Um den Zugriff von Word auf die Adressdatenbank versionsabhängig zu ändern, muss der Adressserver ausgeführt werden. Manuelle Ausführung: starten Sie die Eingabeaufforderung des Betriebssystems und wechseln Sie in der Programm-Ablage von AVANTI. Starten Sie das Programm "Qadr.exe mit dem Parameter /regserv. ("Qadr.exe /regserv"). 17

18 Update-Installation Soll eine bereits installierte Version auf dem Rechner aktualisiert werden, führt man ein Programm- Update aus. Das Update aktualisiert Programmdateien und den User-Vorgabeordner. Mit einer Update-Installation wird nur das aktuelle Projekt, das geladene externe Projekt und der geladene Katalog aktiviert. Eine komplette Datenbankkonvertierung aller Projekte kann aber als Administrator im Programm durchgeführt werden. Bei Updates, die keine Änderung des Datenbankformates mit sich bringen, werden auch keine Projektdaten konvertiert. Updates sollten nur auf der Basis des vorigen Versionsstands ausgeführt werden. Bei älteren Version sollte eine Neu- oder Parallel-Installation ausgeführt werden. Beim Update wird zunächst geprüft, ob eine auf dem Rechner vorhandene Lizenz in der Liste der updateberechtigten Lizenzen enthalten ist. Ist dies der Fall, können Sie das Update installieren. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie das Update nur dann installieren, wenn Sie eine gültige Lizenz erhalten haben. Planen Sie für die Durchführung eines Updates ausreichend Zeit ein! Die eigentliche Programminstallation geht in der Regel recht schnell, die eventuell anschließend notwendige Konvertierung Ihrer Datenbestände kann viel Zeit in Anspruch nehmen. Bei Updates, die eine Änderung des Datenformates mit sich bringen, werden immer nur die aktuell im Zugriff befindlichen Projekte konvertiert und nicht alle auf einmal. Somit benötigt das Update weniger Zeit und beim Start eines Projektes wird auf eine mögliche Konvertierung geprüft. Beachten Sie bitte auch, dass während des Updates im Netzwerkbetrieb kein anderer Anwender im Programm arbeiten darf. Es macht daher Sinn, das Update zum Beispiel am Abend oder an einem Wochenende durchzuführen. Somit ist sichergestellt, dass das Update korrekt durchläuft und nicht unterbrochen wird. Update-Installation ausführen 1. Legen Sie die Programm-CD ein und wählen Sie in der aufgehenden Menüoberfläche [AVANTI2015 Update installieren]. 2. Der Installationsassistent öffnet sich. Wählen Sie [Weiter]. 3. Bestätigen Sie eine Versionsauswahl und nachfolgend die zugehörigen Pfadangaben. 4. Lesen Sie die LIZENZVEREINBARUNG und wählen Sie nach Auswahl der Option Ich akzeptiere die Lizenzvereinbarung die Schaltfläche [Weiter]. 5. Aktivieren Sie nach dem Hinweisfenster zur Datensicherung die Option Datensicherung vor dem Update sowie Aktualisierung Benutzeroberflächen. Wählen Sie anschließend [Weiter]. 6. Wählen Sie optional weitere zu installierende Programmkomponenten. 7. Wählen Sie [Installieren]. 18

19 Hinweise zur Datensicherung bei einem Update Sie sollten auf jeden Fall im Update-Programm die Option Datensicherung vor dem Update aktivieren. Die Ablage der Datensicherung wird im Installationsfenster (siehe Bild) angezeigt. Gesichert werden die Ordner..\PROJEKTE,..\STAMMDATEN,..\LAYOUT,..\SYSTEM, sowie Textelemente (Textbausteine). Option [ ] Datensicher vor dem Update Sichert die Daten der Ablagen der Projekte, Stammdaten, System, Layout, HLP\Neuerungen und FOR in das im Dialogfenster angegeben Verzeichnis. Beim Update werden Ihre bisherigen benutzerdefinierten Einstellungen nicht verändert, sondern nur die für das Programm relevanten Dateien ausgetauscht. Option [ ]Aktualisierung Benutzeroberflächen Durch diese Option werden alle sich im User-Verzeichnis befindenden Daten und Verzeichnisse in das Verzeichnis '../Backup_User_2015/' gesichert. Als zweiter Schritt wird das User-Verzeichnis komplett geleert und ein neuer Vorgabe-Ordner kopiert, der alle aktualisierten Oberflächen-Einstellungen enthält. Sobald jetzt ein Anwender AVANTI neu startet, wird sein betreffendes User-Verzeichnis neu aus den aktualisierten Vorgabe-Verzeichnis generiert. Eigene Daten aus anderen Ablagen müssen Sie bei Bedarf manuell sichern! Hinweis zu Layout-Dateien bei einer Update-Installation Seit der Version 2011 werden aktuelle Layouts ausgeliefert. Dies betrifft auch die Kopf- und Fuß- Dateien. Wenn Sie an diesen Standard-Dateien Änderungen vorgenommen haben und diese nach dem Update weiterhin verwenden möchten, müssen diese Dateien wieder zurückgesichert werden. Während des Updates werden alle Layoutdateien gesichert, wenn die entsprechende Option im Dialog des Updates gesetzt wurde. Um wieder auf die bestehenden Layoutdateien für Kopf- und Fußzeilen zugreifen zu können, müssen 19

20 die gesicherten Layouts wieder in das Verzeichnis Layouts unterhalb des Programmverzeichnisses zurückgesichert werden. Öffnen Sie dazu das ZIP-Archiv im Ordner...Layout\Backup unterhalb des AVANTI-Programmverzeichnisses. Wählen Sie die gewünschten Layoutdateien aus, die Sie zurücksichern möchten. Bei Kopf- und Fußzeilen sind dies beispielsweise alle Daten der Form *Layout_*.qrl. Extrahieren und kopieren Sie diese in den Ordner Layout. Nach dem nächsten Programmstart stehen Ihnen diese Layouts wieder zur Verfügung. Netzwerkinstallationen Allgemeine Informationen Der Einsatz einer Netzwerkinstallation ist dann sinnvoll, wenn mehrere Arbeitsstationen auf gemeinsame Datenbestände (Stammdaten, Projekte etc.) zurückgreifen müssen. Zur Verwaltung der Lizenzfreigabe wird zusätzlich als Dienst der Lizenzserver (siehe Installation Lizenzserver) eingerichtet. Standardinstallation (Netzwerk) Auf dem Server liegen sowohl die Datenbestände als auch die programmausführenden Dateien, die über einen Client genutzt werden können. Auf dem Client werden nur Programmverlinkungen eingerichtet, sowie Programmkomponenten (GAEB-Toolbox, Word-Anbindung etc.): Server Auf dem Server ist das AVA-Programm installiert und alle Datenbestände (Projekte, Stammdaten, Kataloge, etc. abgelegt. Clients Jeder Client greift auf das AVA-Programm und die Datenbestände auf dem Server zu. Auf dem Client gibt es nur die Programmverlinkung. Standardinstallation (Netzwerk) Auf dem Server liegen sowohl die Datenbanken als auch die programmausführenden Dateien, die über einen Client genutzt werden können. Auf dem Client werden nur Programmverlinkungen eingerichtet sowie Programmkomponenten (GAEB-Toolbox, Word-Anbindung etc). Die Installation muss dabei vom Client aus gestartet werden. Bitte führen Sie die Installation immer nur von einem Arbeitsplatz (Client) und niemals direkt auf dem Server selbst aus! 1. Installations-CD vom Client aus starten. Legen Sie die Programm-CD ein, es öffnet sich die CD-Oberfläche. Menüpunkt [AVANTI 2015 installieren] wählen. 2. Setup-Assistent Es öffnet sich der Setup-Assistent zur Installation, der nachfolgend durch Dialogfenster führt. 20

21 Lesen Sie bitte die Hinweise in den Dialogfenstern genau durch. Wählen Sie jeweils [Weiter >] um mit der Installation fortzufahren. 3. Netzwerkinstallation wählen. 4. Standardinstallation (Netzwerk) wählen. 5. Lesen Sie die Lizenzvereinbarung. Bestätigen Sie die Option [Ich akzeptiere die Lizenzvereinbarung], wenn Sie damit einverstanden sind. 6. Geben Sie einen Installationspfad für die Programmdateien auf dem Server an. 7. Geben Sie einen Installationspfad für die Datenbanken auf dem Server an. 8. Wählen Sie [Installieren]. Im Anschluss erscheint ein Hinweisfenster mit den weiter auszuführenden Installationen. Soll der aktuelle Rechner auch als Arbeitsplatz genutzt werden, muss die Option Wählen Sie am Ende [Fertigstellen]. aktiviert werden. 9. Lokale Arbeitsplätze über Setup_Client.exe installieren Aus der Programmdatenablage der Server-Installation des Programms im Ordner...\ Client- Installation das Programm Setup_Client.exe ausführen. Im Verlauf der Installation erscheint ein entsprechender Hinweis, dass im nachfolgenden Dialog die Serverablage der Serverinstallation ausgewählt werden muss (in dieser Ablage befindet ebenfalls die Datei setup_client.ini mit Angabe der Installationspfade). Setup_Client.exe und setup_client.ini müssen zur Installation in derselben Ablage liegen! Die lokale Installation stellt auf dem Arbeitsplatz automatisch alle Verknüpfungen zur vorhandenen Installation auf dem Server her. Es werden alle notwendigen Daten eines AVA- Arbeitsplatzes eingerichtet, wie auch die GAEB-Toolbox. 10. Lizenzserver installieren (sofern nicht bereits geschehen) Nachdem der Server und die lokalen Arbeitsplätze installiert sind, kann der Lizenzserver auf dem Server eingerichtet werden. Dieser wird mit E-Dongle als Serverdongle oder als Serverlizenz mit Hardware-ID (Freischaltcode) Sicherung eingerichtet (siehe Kapitel Installation Lizenzserver). Die Installation setzt Netzlaufwerkbuchstaben automatisch in UNC-Pfade um. Ergänzende Hinweise zur Netzwerkinstallation Mögliche Serverbetriebssysteme: Auf Rechnern mit diesen Betriebssystemen kann man von Windows-Clients aus AVANTI installieren und als Datenablage nutzen. AVANTI selbst wird immer von einem Windows-Client(Vista, Windows 7 oder Windows 8) aus gestartet. Idealerweise sollte ein Windows-Betriebssystem eingesetzt werden. Windows Server 2012 R2 Windows Server 2008 R2 21

22 Windows Server 2008 Windows Server 2003 Windows Terminal Server Novell NetWare ab Version 4.1 Linux (nur mit installiertem Samba, Infos unter Hinweise zur Registry bei Windows-Servern Um Zugriffe für gemeinsam genutzte Datenbanken auf einem Windows-Server zu optimieren, müssen zwei Eintragungen in der Registry des Windows-Servers vorgenommen werden. Die Einträge in der Registry aus der Server_DB.exe werden immer automatisch auf einem Terminal Server angelegt. Bei einer Installation vom Client auf den Server können diese Einträge nicht vorgenommen werden, da muss die Server_DB.exe auf dem Server gestartet werden. Sie finden das Setup SERVER_DB.EXE nach der Installation im Programmordner von AVANT: "C:\Programme(x86Softtech\AVANTI2015\..". Sie können sich mit dem Setup "SERVER_DB.EXE" die englische Anleitung aus der Microsoft Knowledge Base - Q als Word-Dokument auf den Desktop kopieren lassen, wenn die Eintragungen manuell ausgeführt werden sollen In beiden Fällen muss der Server danach neu gestartet werden. Installation auf Windows Terminal Server Wenn Sie AVANTI auf einem Windows Terminal Server installieren, müssen der Applikation mitgeteilt werden, dass diese zusätzlich auf einem Windows Terminal Server läuft. Die Installation legt daher auf dem Terminal Server im Programmordner eine Datei mit dem Namen TSinfo.ini und folgendem Inhalt an: [System] TerminalServices=1 Dabei bedeutet TerminalServices=0 Läuft nicht unter Terminal Server und Terminal Server=1 Programm läuft unter Terminal Server. Die Installation auf dem Terminalserver erfolgt z. B. als Einzelplatzinstallation. Der Zugriff auf AVANTI über einen lokalen Rechner erfolgt über eine Remote-Desktop-Verbindung über einen Benutzernamen und Kennwort. 22

23 Installation auf Windows Terminal Server 2008 Wenn Sie AVANTI unter dem Betriebssystem Windows Server 2008 installieren, müssen Sie bei der Verwendung eines Aladdin Serverdongles folgendes beachten: Unter Windows 2008 Server ist die Data Execution Prevention, kurz DEP, standardmäßig aktiviert. Die DEP blockt die Ausführung des für den Netzwerkbetrieb mit Hardlock erforderlichen Hardlock- Servers (Datei: hls32svc.exe). Die Datei hls32svc.exe muss aus der DEP ausgenommen werden. Dazu muss unter Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Erweiterte Systemeinstellungen > Tab: Erweiter, Feld:Leistung > Einstellungen > Tab: Datenausführungsverhinderung > Hinzufügen > Pfadangaben der Pfad der Datei %WINDIR%\SYSWOW64\hls32svc.exe angegeben werden. Der Eintrag für den HLServer in der DEP (Data Execution Prevention) wird automatisch eingetragen. Lange Dateinamen Bitte beachten Sie, dass der Server lange Dateinamen verarbeiten können muss. Hardlockserver Wenn Sie das Programm im Netzwerk mit einem Hardlockserver (Serverdongle vom Typ Aladdin) einsetzen, empfehlen wir unbedingt eine komplette Installation auf dem gewünschten Server. Offlinedateien / Synchronisierung Die Nutzung von Offlinedateien sollte deaktiviert werden, wenn Probleme (Abstürze) bei der Nutzung von AVANTI in Netzwerk auftreten. Überprüfen Sie bei Bedarf die Einstellung im Synchronisierungscenter. 23

24 Namen und Begriffe der Netzwerkinstallation Server: Computer (oder Programm), der Anwendungen und Dokumente bereithält und auf den andere Rechner zugreifen können, um die Anwendungen oder Daten zu nutzen. Client: Computer (lokale Arbeitsstation), der auf einen Server zugreift, um Anwendungen auszuführen oder Daten zu nutzen. Lizenzserver: Serverapplikation (Dienst), regelt mit Hilfe der Lizenzdatei die Freischaltung der einzelnen Arbeitsstationen von für AVANTI. Lizenzdatei: Datei in welcher festgelegt ist wie viele Clients die AVANTI -Anwendung nutzen können. Lizenzserver_2015_Setup_DE.exe Installationsprogramm des Lizenzservers zu AVANTI. Lizenzserver.exe Dienst-Programm, welches die Lizenzverwaltung zu AVANTI regelt. Setup_Client.exe Installationsprogramm zur Einrichtung weitere AVANTI-Arbeitsplätze im Rahmen einer Standard- Netzwerk-Installation. (Nicht zu verwechseln mit Lizenzclient!) Setup_client_lokale_Programmdaten.exe Installationsprogramm zur Einrichtung weitere AVANTI-Arbeitsplätze im Rahmen einer Netzwerk- Installation mit Programme lokal und Daten im Netz. (Nicht zu verwechseln mit Lizenzclient!) 24

25 Silent-Installation mit Parametern Die Installation mit Parametern sollte nur von fachkundigem Personal ausgeführt werden! Wenn Sie in einem Netzwerk viele Installationen durchführen müssen, ist eine Installation über Parameter sinnvoll, da die Installation dann automatisch abläuft und damit Zeit spart. Diese Vorgehensweise kann sowohl bei der Erstinstallation als auch bei der Einrichtung weiterer Arbeitsplätze (Clients) im Netz genutzt werden. Die Vorgehensweise ist nicht bei Update- Installationen möglich. Die Installation wird mit dem Installationsprogramm Setup.exe ausgeführt, welches auf der Installations-CD in der Ablage X:\Setup abgelegt ist. Syntax: Setup.exe /VERYSILENT Parameter für die Installation /SILENT (Keine Eingabe durch den Anwender möglich, Anzeige von Fehlermeldungen und Installationsfortschritt in einer Statusbar) /VERYSILENT Bewirkt, dass gar kein Dialog oder Fehler angezeigt wird, dadurch ist eine Installation ohne Benutzerinteraktion sicher gewährleistet, auch wenn die Installation einen Fehler feststellt (In diesem Fall würde diese Fehlermeldung in der Log-Datei im %Temp%-Verzeichnis eingetragen werden). /DIR= X:\Ablagename\ (Pfadangabe zur Installation der Programmdateien im Programm-Verzeichnis) /DATADIR= X:\Ablagename\ (Pfadangabe zur Installation der Datenbanken im Datenverzeichnis) /TASKS= task1, task2 (Auswahl von Installationskomponenten, getrennt durch Komma) /MERGETASK= task Hinzufügen eines Tasks ohne die Standard-Task zu /INSTALLTYPE= (Auswahl einer Installationsvariante) Um Pfad-Angaben mit Leerzeichen zu unterstützen, müssen die Pfadangaben bei den Parametern in (Ausführungszeichen) eingeschlossen sein und in GROSSBUCHSTABEN geschrieben werden. 25

26 Weitere Hinweise zu den Parametern: /DIR Legt die Ablage der Programmdaten fest. Dieser Eintrag überschreibt eine mögliche Vorauswahl, die durch das Setzen von Parameter /INSTALLTYPE definiert wurde. /DATADIR Legt die Ablage der Datenbanken fest. Dieser Eintrag überschreibt eine mögliche Vorauswahl, die durch das Setzen von Parameter /INSTALLTYPE definiert wurde. /TASKS Es können über den Parameter /TASKS Aufgaben spezifiziert werden, welche nach der Installation durchgeführt werden sollen. Hier sind alle Auswahlen möglich, welche auch auf der "Zusätzliche Aufgaben"-Installationsseite möglich waren. Folgende Kommandos können durch Kommata voneinander getrennt und in Folge gesetzt werden: grava: startet die GRAVA-Installation, sofern die Datei GRAVA_2015_Setup_DE.exe in der selben Ablage der AVA setup.exe liegt und noch kein SPIRIT installiert ist. macro: Installiert das Word-Makro, sofern Word installiert ist. templates: Installiert die Word-Vorlagen, sofern Word installiert ist. server: Installiert den Lizenzserver. aladdin: Installiert den Aladdin-Dongle-Treiben (Hier ist das Problem, dass dieser nur mit Usereingabe wirklich durchgeführt werden kann, muss also manuell eingegriffen werden, daher sollte dieser Parameter bei einer unbeaufsichtigten Installation (/SILENT) nicht genutzt werden). desktopicon_ava: Desktopicon für AVANTI desktopicon_ris: Desktopicon für PRONTO desktopicon_folder: Desktopicon für den Datenbankenordner PDFPrinter: Installiert den PDF-Druckertreiber. Beispiel: /TASKS="grava, desktopicon_ava desktopicon_ris client. Vordefinierte Werte aus den Varianten werden überschrieben, sofern der /TASKS Parameter genutzt wird. Beachten Sie, dass einige Kombinationen nicht sinnvoll sind. Beispielsweise /INSTALLTYPE="networkStandard" kombiniert mit /TASKS="desktopicon_ava". Mit dem Parameter /TASKS werden die Standard-Tasks nicht mehr beachtet, sondern nur noch die TASK-Liste, die als Parameter mitgegeben wird. Will man die Standard-Tasks beibehalten und einen neuen Parameter nutzen, muss man mit /MERGETASKS="neuer Task" das Setup aufrufen. 26

27 /INSTALLTYPE Mit diesem Parameter kann eine der unten stehenden Varianten Installiert werden. Die Pfade werden sofern wie oben beschrieben übernommen, ansonsten werden die Standard-Pfade genutzt. Auch werden die Tasks entweder vom /TASKS Parameter übernommen oder aber entsprechend der zur Variante passenden Vorauswahl genutzt. Folgende Varianten stehen zur Wahl: SingleUserExpress: Standard Einzelplatzinstallation Custom: Benutzerdefinierte Einzelplatz-Installation NetworkStandard: Standard Netzwerkinstallation NetworkLocalBinary: Netzwerkinstallation mit lokalem Programm und serverseitigen Daten Installationsbeispiele (in einer Zeile geschrieben): Setup.exe /VERYSILENT /DIR="C:\Program Files (x86)\programm" /DATADIR="\\netzrechner\Daten" /INSTALLTYPE="custom" (Benutzerdefinierte Einzelplatzinstallation mit Angabe der Ablagepfade, ohne Statusfenster oder Dialoge). Setup.exe /VERYSILENT /INSTALLTYPE="SingleUserExpress" (Standard-Einzelplatzinstallation ohne Statusfenster oder Dialoge) setup_client.exe /VERYSILENT /DIR="\\server\daten\ava 2015" /DATADIR="\\server\daten\ava 2015" /INSTALLTYPE="SingleUserExpress" /TASKS="desktopicon_ava,macro,PDFPrinter" (Standard-Einzelplatzinstallation mit Angabe der Ablagepfade, ohne Statusfenster oder Dialoge, mit Desktop-Icon AVA, den Word-Makros und dem PDF-Drucker). Setup.exe /VERYSILENT /DIR="C:\AVANTI_PROG" /DATADIR="C:\AVANTI_DATA" /MERGETASKS="PDFPrinter" /INSTALLTYPE="SingleUserExpress" (nachträgliches Hinzufügen des PDF-Druckers) 27

28 Parameter für die Client-Installation Die Installation der Clients wird mit dem Installationsprogramm Setup_client.exe ausgeführt. Die Parameter /DIR und /DATADIR müssen zwingend beide zusammen genutzt werden. Es kann entweder die Kombination aus /DIR und /DATADIR genutzt werden oder aber der Parameter /INI. Die Parameter machen Sinn in Kombination mit einer "/VERYSILENT"-Installation, also sofern keine weitere Nutzerinteraktion gewünscht ist. /DIR= X:\Ablagename\ (Pfadangabe der Programmdateien) /DATADIR= X:\Ablagename\ (Pfadangabe der Datenbanken) /TASKS= taks1, task2 /INI= (Auswahl von Installationskomponenten) (Pfadangabe zu einer Q_Machine.ini ) Um Pfad-Angaben mit Leerzeichen zu unterstützen, müssen die Pfadangaben bei den Parametern in (Ausführungszeichen) eingeschlossen sein. Weitere Hinweise zu den Parametern: /DIR Wie bei der Hauptinstallation, siehe oben. /DATADIR Wie bei der Hauptinstallation, siehe oben. /TASKS Wie bei der Hauptinstallation zu nutzen, mit folgenden Parametern: desktopicon_ava, desktopicon_ris, desktopicon_folder, Lizenzclient, aladdin, usb, grava, macro, templates /INI Pfadangabe zu einer gültigen Q_Machine.ini. Diese kann man z. B. für die Clients anpassen und auf dem Server neben dem ClientSetup ablegen. Anschließend kann auf den Client das Client-Setup mit dem Parameter /INI gestartet werden. Wird der Parameter /INI genutzt, werden die Parameter /DATADIR und /DIR ignoriert. Die Anwendung dieses Parameters soll nur mit ausreichender Kenntnis der Programminstallation genutzt werden. 28

29 Installation Lizenzserver Der Lizenzserver wird benötigt, wenn die Freischaltung mehrerer Arbeitsstationen (Client) über eine Lizenzdatei auf einem Server erfolgen soll. Der Vorteil ist, dass die lokalen Arbeitsstationen keine separate Freischaltung oder Dongle benötigen. Lizenzserver Serverapplikation (Dienst), regelt mit Hilfe der Lizenzdatei die Freischaltung der einzelnen AVA- Arbeitsstationen (Clients). Der Lizenzserver wird auf einem zentralen Rechner (Server) installiert, auf den die Arbeitsstationen zugreifen können, der Lizenzserver wird als Dienst ausgeführt. Die Anzahl der Arbeitsstationen, die eine Freischaltung erhalten können, wird durch die Lizenzdatei des Lizenzservers vorgegeben und ist davon abhängig, wie viele Lizenzen Sie erworben haben. Der Lizenzserver ist für die Anwendungen AVANTI, CIP AVA, Leonardo.AVA, und CAD SPIRIT jeweils ab Version 2010 einsetzbar. Systemvoraussetzungen (Lizenzserver): Windows 7, Windows 8, Windows Server 2003, Windows Server 2008 (Windows Vista 32/64 nicht getestet). Der Lizenzserver ist nur auf einem windowsbasierten Betriebssystem anwendbar. Lizenzserver und ältere Netzwerkdongle-Software Wenn Sie bisher den Netzwerkdongle (ST-AVA-Server und ST-AVA-Client) eingesetzt haben, müssen Sie vor Installation des neuen Lizenzservers die bisherige Netzwerkdongle-Software deinstallieren. Das betrifft sowohl ST-AVA-Server auf dem Server als auch ST-AVA-Client auf jedem Arbeitsplatz. Eine Update-Installation der Netzwerkdongle-Software auf den Lizenzserver ist nicht möglich, ebenso ist ein paralleler Betrieb nicht möglich! Siehe Abschnitt Alten Netzwerkdongle entfernen. Für alle Versionen ab 2011 ist nur noch der Einsatz des Lizenzservers möglich und nicht mehr der Netzwerkdongle (ST-AVA-Server und ST-AVA-Client)! Lizenzserver Freischaltung Der Lizenzschutz (Freischaltung) des Lizenzservers ist nur über einen E-Dongle oder eine Hardware-ID (Freischaltnummer) möglich! 29

30 Lizenzdatei des Lizenzservers Im Gegensatz zu Einzelplatz-Installationen, bei denen die Lizenzdatei (Avac.fss, Ris.fss) auf dem jeweiligen Rechner lokal abgelegt wird (siehe Kapitel Lizenzdatei (AVA)), befindet sich die Lizenzdatei bei einer Netzwerk-Installation auf dem Server. Dort gibt es zwei Ablage-Möglichkeiten: Bei Einsatz eines E-Dongles am Server liegt die Lizenzdatei auf dem E-Dongle. Wenn Sie einen E-Dongle zum Lizenzserver bekommen, brauchen Sie diesen lediglich an eine USB-Schnittstelle des Servers anzuschließen. Bei Freischaltnummer (Hardware-ID) am Server: Die Lizenzdatei liegt in der Installationsablage des Lizenzservers, z.b.: \\Servername\Programme\Softtech\Lizenzserver Wenn Sie eine Freischaltnummer besitzen, muss die Lizenzdatei manuell in die Installationsablage des Lizenzservers (...SOFTTECH\Lizenzserver) einkopiert werden oder über den Lizenzserver-Dialog einkopiert werden. Reihenfolge der Suche des Lizenzservers nach einer Lizenzdatei: Zuerst wird ein E-Dongle gesucht. Ist dieser nicht vorhanden bzw. ohne Lizenzdatei, sucht Lizenzserver in seinem Installationsverzeichnis..\Lizenzserver" nach der Lizenzdatei. Führen Sie keinen Doppelklick auf die Lizenzdatei (wie bei einer Einzelplatzversion) aus. Die Lizenzdatei wird sonst in eine falsche lokale Ablage abgelegt und der Lizenzserver kann dann nicht darauf zugreifen. Auf den lokalen Arbeitsstationen (Clients) dürfen somit keine Lizenzdateien abgelegt sein, ansonsten erfolgt keine Verbindung vom Client zum Lizenzserver. Weitere Hinweise zum Lizenzserver Das Setup für den Lizenzserver muss direkt auf dem Server ausgeführt werden (auch bei Remote- Verbindungen). Hierzu sind Administrator-Rechte erforderlich. Das notwendige Programm für die Installation des Lizenzservers finden Sie nach der Installation von AVANTI im Programm(x86)-Verzeichnis von AVANTI in der Ablage..\Client-Installation. Es trägt den Namen Lizenzserver_2015_Setup_DE.exe. Das Programm Lizenzserver wird als Dienst ausgeführt, d. h. als Programm, das nach Systemstart ständig als Hintergrundprozess des Betriebssystems läuft. Installieren Sie Lizenzserver nur vom Server aus! Um Einstellungen am Lizenzserver-Dienst vorzunehmen gibt es das Tool Lizenzserver- Verwaltung. Damit startet eine Bediener-Oberfläche um Einstellungen am Lizenzserver-Dienst vornehmen zu können. 30

31 Lizenzserver installieren Beachten Sie bitte folgende Hinweise: Die Installation des Lizenzserver muss auf dem Server-Rechner erfolgen! Sie müssen als Administrator am Server angemeldet sein. Bisherige Netzwerkdongle (ST-AVA-Server) oder älteren Lizenzserver 2011 zuvor deinstallieren. Kopieren Sie die zugehörige Lizenzdatei (*.fss bei AVA bzw. *.slf bei CAD) in eine verfügbare Ablage, auf die im Installationsverlauf zugegriffen werden kann ( bitte KEIN Doppelklick auf die Lizenzdatei). Installationsvorgang starten 1. Starten Sie die Lizenzserver-Installation vom SERVER aus. Installieren Sie den Lizenzserver NICHT vom Client aus auf den Server, ansonsten wird der Server-Dienst lokal auf dem Client gestartet und ist für andere Arbeitsstationen nicht nutzbar! Ist bereits ein Lizenzserver installiert, wird dieser nach Abfrage zunächst deinstalliert. Die Installation erfolgt über Dialoge. Lesen Sie bitte die jeweiligen Hinweise im Dialog genau durch. Starten Sie bitte das Programm Lizenzserver_2015_Setup_DE.exe aus dem Programm-Daten- Verzeichnis: "..\SOFTTECH\AVANTI2015\Client-Installation" der AVANTI-Installation auf dem Server, über den Windows-Explorer vom Server aus bzw. kopieren Sie diese Setup-Datei auf den Server. Optional: Das Betriebssystem führt bei unbekannten Programmdateien eine Sicherheitsabfrage durch, bestätigen Sie die Ausführung der Installation mit [Ausführen] bzw. mit [Ja]. 2. Lizenzvereinbarung bestätigen Wählen Sie die Option [Ich akzeptiere die Vereinbarung]. Nur wenn Sie die Vereinbarung akzeptieren, kann die Schaltfläche [Weiter] ausgeführt werden. 3. Zielordner und Startmenü-Ordner festlegen Wir empfehlen Ihnen die Voreinstellung des Installationsprogramms zu übernehmen! Z.B. [C:\Program Files (x86)\softtech\lizenzserver]. 4. Port-Einstellung festlegen Tragen Sie im Eingabefeld des Dialogfensters einen freien Port ein. Prüfen Sie am besten Vorab, welche Ports an Ihrem System zur Verfügung stehen. Oftmals sind z. B. die Ports 80 und 8080 von anderen Applikationen bereits benutzt. 5. Startmenü festlegen Legen Sie den Startmenü-Ordner für die Programmverknüpfung fest (Windows-Start-Menü). 31

32 6. Lizenzserver-Freischaltung wählen Wählen Sie nun aus, über welche Freischaltung der Lizenzserver verfügen wird. - Aladdin Dongle: (nur für CAD SPIRIT-Anwendung geeignet). - E-Dongle: (USB-Stick mit Lizenzdatei, der E-Dongle sollte vor der Installation angeschlossen sein, sodass der Lizenzserver nach Installation und Start als Dienst sofort darauf zugreifen kann). - Serialisierung auf Hardware, Hardware-ID-Freischaltung. Hierzu erfolgt nachfolgend eine Abfrage nach der Lizenzdatei. - Dongletreiber bzw. Installation bereits durchgeführt: Wurde bereits eine Installation dergleichen ausgeführt, kann auch die letzte Option gewählt werden. Wählen Sie anschließend die Schaltfläche [Weiter]. 7. Installation starten Anschließend bekommen Sie Grundinformationen der Installation nochmals aufgezeigt. Wählen Sie die Schaltfläche [Installieren] (oder [Zurück] um Eingaben zu korrigieren). Sollte eine ältere Version des Lizenzservers installiert sein, werden Sie aufgefordert, die ältere Version zu deinstallieren. [Ja] deinstalliert die Installation automatisch. 8. Lizenzdatei auswählen Im Verlauf werden Sie nach der Lizenzdatei gefragt. Klicken Sie auf das Ordner-Symbol rechts und wählen Sie die Lizenzdatei (*.fss) aus der Ablage, auf der Sie die Lizenzdatei zwischengespeichert haben. Wählen Sie [Kopieren]. Die Lizenzdatei wird anschließend automatisch in die Server- Installation abgelegt. Aktuelle Lizenzdateien mit Hardware- Serialisierung erhalten Sie in der Regel per E- Mail. Speichern Sie die Dateien in einer separaten Ablage ab und wählen Sie bei Installation die Lizenzdateien aus dieser Ablage. Nach Auswahl können weitere Lizenzdateien ausgewählt werden, dies ist z. B. notwendig, wenn Sie neben der AVANTI-Lizenz (avac.fss) auch eine Gebäudemodell-Lizenz (riss.fss) besitzen. Zur endgültigen Übernahme der Lizenz(en) wählen Sie [Kopieren]. 9. Installation fertigstellen Die Installation des Lizenzservers ist nun abgeschlossen. Der Lizenzserver wird unmittelbar als Dienst gestartet kann nun konfiguriert werden. Wählen Sie die Schaltfläche [Fertigstellen]. Nach Fertigstellen der Installation wird der Lizenzserver bei korrekter Lizenzdatei als Dienst gestartet und muss konfiguriert werden. Beschreibung nachfolgend. 32

33 Lizenzserver Dienst konfigurieren Die Einstellung des Lizenzservers erfolgt über eine WEB-Page entsprechend des verknüpften Servers. Der Aufruf besteht aus dem Servernamen (oder der IP-Adresse des Servers) gefolgt vom eingestellten Port, z. B. Installationspfad des Lizenzservers Programmablage:..\SOFTTECH\Lizenzserver" (z. B. C:\Program Files (x86)\softtech\lizenzserver unter Windows 7) Lizenzserver als Dienst Der Lizenzserver wird als Dienst in der Liste der Dienstprogramme des Betriebssystems geführt. (Systemsteuerung / Verwaltung / Dienste). Lizenzserver einrichten und verwalten Nachdem der Lizenzserver installiert wurde, wird dieser automatisch als Dienst gestartet und kann über Lizenzserver Dienst konfigurieren eingestellt werden. Lizenzserver und Firewall Bei erstem Start des Lizenzservers kann es zu einer Meldung seitens der Firewall des Betriebssystem kommen (z. B. eine Windows-Sicherheitswarnung). Bei Installation wird der Dienst in die Windows- Firewall eingetragen, bei anderen Firewalls muss dies ggf. manuell erfolgen (Zugriff erlauben)! 33

34 Lizenzserver Einstellungen Die Einstellung des Lizenzservers erfolgt über eine WEB-Page entsprechend des verknüpften Servers. Der Aufruf besteht aus dem Servernamen (oder der IP-Adresse des Servers) gefolgt vom eingestellten Port, z. B. Der Lizenzserver ist für verschiedene Produkte einsetzbar. Aufgelistet werden u. a. Produktnamen und zugehörig die Anzahl der gerade aktiven Lizenzen von der maximal freigeschalteten Lizenzanzahl. Login und Optionen Den Aufruf finden Sie rechts oben im Browser-Fenster. Der vorgegebene Benutzername ist "admin" das Passwort ist ebenfalls "admin". Beispiel: Server: win2008-test01 mit Port

35 Einstellungen in AVANTI zum Lizenzserver In AVANTI werden unter Menü Extras > Einstellungen > Systemeinstellungen > Lokale Arbeitsstation > Lizenzserver die Parameter zur Verbindung zum Lizenzserver vorgenommen. [ ] Lizenzserver verwenden Deaktiviert: Nach einem Start der AVA-Anwendung wird kein Server gesucht. Aktiviert: Mit Start von AVANTI wird ein Server zur Lizenzfreigabe gesucht. Server IP/Hostname Tragen Sie hier die IP oder den Servername des Lizenzservers ein. Server Port Tragen Sie hier den Port des Servers ein. [ ] Immer nach einem Server suchen Eingeschaltet wird beim Programmstart immer nach einem Lizenzserver gesucht, die Eintragungen zu Server-IP und Server-Port werden dabei ignoriert. Dabei gilt: Wenn nur ein Server gefunden wird, wird dieser verwendet. Sind mehrere Server verfügbar, werden diese in der Auswahlliste aufgeführt und können ausgewählt werden. Die Serverliste Über den Button [Serverliste aktualisieren] kann man im lokalen Netzwerk nach verfügbaren Lizenzservern suchen. Mit einem Klick auf einen Eintrag wird dieser unter Server-IP und Server- Port eingetragen. Der Hinweis "Änderungen werden erst nach einem Neustart übernommen" erscheint, wenn Änderungen an den Einstellungen zum Server und Port vorgenommen wurden. 35

36 Lizenzclient nicht mehr erforderlich Eine Installation des Lizenzclient erfolgt ab Version 2014 nicht mehr. Nachdem die AVA-Anwendung lokal als Client installiert wurde, wird bei Start automatisch nach einem Lizenzserver gesucht. (Daher darf lokal auch keine AVA-Lizenzdatei eingerichtet werden). Seriennummer (MachineID) ermitteln In manchen Fällen ist es nicht gewünscht, eine Netzwerkinstallation mittels Kopierschutzstecker (Dongle) zu lizenzieren, sondern über eine Freischaltnummer zu realisieren. In diesem Fall wird ein individueller Hardware Code des Serverrechners ermittelt, der zur weiteren Freischaltung an übermittelt werden muss. Der Freischaltcode wird über das Hilfsprogramm MachineID.exe ermittelt und muss an SOFTTECH übermittelt werden. Der Aufruf erfolgt über: Programmgruppe Softtech / Lizenzserver / Seriennummer oder manuell über MachineID.exe in der Installationsablage "...\Lizenzserver" des Servers Es öffnet sich ein Fenster, in dem die Freischaltnummer angezeigt wird. Diese übermitteln Sie bitte zur Lizenzerzeugung an die SOFTTECH-Lizenzabteilung oder Ihren Vertriebspartner. Diese (Beispiel) Nummer muss dem Lizenzhersteller übermittelt werden, um eine passende Lizenzdatei zu erhalten. Jeder Rechner verfügt über eine eigene eindeutige Freischaltnummer. Alten Netzwerkdongle (ST-AVA, ST-Client) entfernen Wenn Sie bisher den Netzwerkdongle (ST-AVA-Server und ST-AVA-Client) eingesetzt haben, müssen vor Installation des neuen Lizenzservers den bisherigen Netzwerkdongle deinstallieren. Sowohl ST-AVA-Server auf dem Server als auch jeder ST-AVA-Client auf jedem Arbeitsplatz müssen zunächst deinstalliert werden müssen. Ein Update von Netzwerkdongle auf Lizenzserver ist nicht möglich, ebenso ist ein paralleler Betrieb nicht möglich! Für alle Versionen ab 2011 ist nur noch der Einsatz des Lizenzservers möglich und nicht mehr die Netzwerkdongle-Software. 36

37 Starten Sie am Server die Systemsteuerung des Betriebssystems und wechseln Sie in die Liste der installierten Programme. Markieren Sie in der Liste SOFTTECH AVA Netzwerkdongle (Hersteller: SOFTTECH GmbH) und wählen Sie Deinstallieren. Führen Sie die Aktion ebenfalls entsprechend an den Clients durch. Wählen Sie Deinstallieren. Liste der installierten Programme, hier unter Windows 7. Bei Bedarf manuell die Programm-Ablage..\ND_AVAServer" bzw...\nd_avaclient löschen. Verbindungsprobleme mit dem Lizenzserver? Lizenzserver und Firewall Bei erstem Start des Lizenzservers kann es zu einer Meldung seitens der Firewall des Betriebssystems kommen (z. B. eine Windows-Sicherheitswarnung). Bei Installation wird der Dienst in die Windows- Firewall eingetragen, bei anderen Firewalls muss dies ggf. manuell erfolgen (Zugriff erlauben)! Die Firewall auf dem Server oder am lokalen Computer verhindert den Kontakt zwischen den Computern: Prüfen Sie ob das Clientprogramm in der Liste der Programme enthalten ist und denen Zugriff auf Server und Netzwerk erlaubt ist. Prüfen Sie ob der eingestellte Port (Link auf die Info wo der Port eingestellt wird) in der Firewall freigegeben wurde. Lizenzserver wird nicht als Dienst gestartet? Die Lizenzdateien (avac.fss, ris.fss oder spirit.slf) befindet sich nicht im Installationsordner des Lizenzservers. Lizenzdateien in den Ordner kopieren. Eventuell hängt ein anderer Dongle am Server. Donglenummer ermitteln und Lizenzen anfordern Der Dongle wird wegen Treiberproblemen nicht erkannt. Kann nur die A-Dongle betreffen. Dongle abziehen, Treiber erneut installieren, Rechner neu starten und Dongle anstecken. Keine Verbindung vom Client zum Server möglich? 37

38 Der Lizenzserver hat keine freie Lizenz mehr zu vergeben (die Anzahl der gekauften Lizenzfreischaltungen ist erschöpft). Firewall verhindert Kommunikation (siehe oben). Die Arbeitsstation (der angemeldete Benutzer) hat keine Zugriffsrechte auf den Server. Prüfen Sie ob der Server eingeschaltet ist und ob der Dienst Lizenzserver gestartet wurde. Defekte oder wackelige Netzwerkkabel. Die Verbindung vom Client kommt schon auf dem Server nicht zustande Lösung 1: Wenn dies der Fall war, dann lag es immer an der Firewall. Es reicht ggf. nicht immer, nur den Port freizugeben (obwohl wir nur auf den einen Port zurückgreifen) sondern man sollte, falls möglich, immer die Programme freigeben. Lösung 2: Wenn trotz inaktiver Windows Firewall die Verbindung geblockt wurde: Windows Firewall aktivieren. In Kartei Ausnahmen in der Liste alle Einträge löschen die mit Lizenzserver zu tun haben. Lizenzserver Dienst neu starten und die Lizenzserver Verwaltung starten. Es sollte die Nachfrage der Windows Firewall erscheinen. Wählen Sie Nicht mehr blocken.. Verbindung bricht nach einiger Zeit ab? Prüfen Sie bei den Eigenschaften der Netzwerkkarte die Energieverwaltung. Die Rechner sollten die Geräte nicht abschalten, um Strom zu sparen. Dies gilt auch für USB-Root-Hubgeräte. Portnummer bereits benutzt? Wählen Sie einen anderen Port, z. B. 500 oder

39 Installation von Hardlock-Server Die klassische Variante zum Lizenzserver (siehe Abschnitt Installation Lizenzserver) ist der Aladdin- Hardlockserver (HL-Server und HL-Client) zusammen mit einem Aladdin-Dongle. Das notwendige Programm für die Installation des Hardlockservers finden Sie nach der Installation von AVANTI im Verzeichnis..\Client-Installation\Hardlock\HL-Server\WIN32". Es trägt den Namen HLSW32.EXE. Das Programm muss direkt auf dem Server ausgeführt werden. Arbeiten Sie mit Novell- Netware, so finden Sie die Anleitung im Ordner..\HARDLOCK\HL-SERVER\NLM. Bei der Installation des Hardlockservers benötigen Sie die Moduladresse Zur Installation des Hardlockservers steht Ihnen das Handbuch der Firma SafeNet (ehemals Aladdin) im Adobe PDF-Format zur Verfügung. Die Handbücher liegen in der Hardlock-Ablage (s. o.) bzw. den Unterordnern. Zur Installation des Hardlockservers starten Sie das Programm hlsw32.exe und folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm. Lizenzdatei des Hardlockservers Bei Anwendung des HardlockServers muss die Lizenzdatei in die Server-Programmdaten-Ablage von AVANTI in..\system\sys\ abgelegt werden. Problem auf Windows Server 2008 Nach der Installation der Hardlock-Server Software auf Windows Server 2008 startet der Dienst HL- Server nicht. Der Versuch den Dienst manuell zu starten verursacht einen Absturz. Die Ursache ist: Die Data Execution Prevention, kurz DEP, blockt die Ausführung der hls32svc.exe. Die DEP soll eigentlich die Ausführung von Schadcode verhindern, in diesem Fall blockiert sie aber den HL-Server Dienst. Die DEP ist in Windows 2008 Server standardmäßig aktiviert. Lösung: Die Datei hls32svc.exe muss aus der DEP ausgenommen werden. Dazu muss in System Properties> Advanced > Settings unter Performance im Reiter Data Execution Prevention über Add der Pfad der Datei %WINDIR%\SYSWOW64\hls32svc.exe angegeben werden. Nach Übernahme der Änderung kann der HL-Server Dienst gestartet und auch wieder auf Automatic gesetzt werden. 39

40 Der Datenkopierer Wenn Sie dennoch nach einer Parallelinstallation wieder auf ausgewählte Daten Ihrer bestehenden Version zugreifen möchten, müssen Sie diese Daten zuerst in die neue Programminstallation übernehmen. Hierzu dient das Hilfsprogramm Datenkopierer. Diese Anwendung unterstützt Sie bei der Datenübernahme Ihrer Projekt- und Stammdaten aus Ihrer bisherigen Installation in die neue (Parallel-) Installation. Dabei können allerdings nicht alle Dateien übernommen werden, die erforderlich wären, um den gleichen Zustand zu erreichen, der bei einer Update-Installation entstehen würde, so dass es immer Unterschiede zwischen der Parallel- und der Update-Installation geben wird. Die Unterschiede können beispielsweise in folgenden Bereichen auftreten, da die betreffenden Dateien von der Kopierroutine nicht kopiert werden können: Layouts, Units, Textbausteine, Textformatvorlagen, Kostengruppen, Tabelleneinstellungen, Dokumente, Blockdaten, Benutzerverwaltungseinstellungen. Der Aufruf erfolgt: Über die Programmgruppe AVANTI, Datenkopierer Aus der Ablage..\TOOLS\ per Doppelklick auf Datenkopierer.exe [ ] Stammdaten kopieren: Wenn Sie Ihre Stammdaten aus einer älteren AVANTI-Version kopieren möchten, werden die neu installierten Stammdaten der aktuellen Version zuerst in einen Backup-Ordner kopiert. Dann werden die zu übernehmenden Stammdaten in das Verzeichnis..\STAMMDATEN unterhalb des Programmpfades Ihrer neuen AVANTI-Installation eingefügt. Damit stehen Ihnen dann alle Stammdaten aus Ihrer alten Installation zur Verfügung. Im oberen Eingabefeld (Stammdaten Quellverzeichnis) müssen Sie den Pfad des Quellverzeichnisses Ihrer alten Stammdaten angeben. Klicken Sie dazu auf den Button [Ändern] und wählen das entsprechende Verzeichnis aus. (z.b. \...\STAMMDATEN). Im unteren Eingabefeld (Stammdaten Zielverzeichnis) muss der Pfad für die Stammdaten in der aktuellen AVANTI-Version angegeben werden. Wurde AVANTI vor dem Aufruf des Datenkopierers bereits einmal gestartet, ist hier das entsprechende Verzeichnis bereits voreingestellt. [ ] Projekte kopieren: Mit dieser Option werden alle Projekte aus Ihrer alten Installation in das Projektverzeichnis der neu installierten AVANTI-Version kopiert. Im oberen Eingabefeld (Projekte Quellverzeichnis) müssen Sie den Pfad des Quellverzeichnisses Ihrer alten Projektdaten angeben. Klicken Sie dazu auf den Button 40

41 [Ändern] und wählen das entsprechende Verzeichnis aus. (z.b....\projekte) Im unteren Eingabefeld (Projekte Zielverzeichnis) muss der Pfad für die Projektdaten in der aktuellen AVANTI-Version angegeben werden. Wurde AVANTI vor dem Aufruf des Datenkopierers bereits einmal gestartet, ist hier das entsprechende Verzeichnis bereits voreingestellt. [ ] Projektliste neu aufbauen. Mit Hilfe dieser Option liest AVANTI das Projektverzeichnis der neuen Installation aus und nimmt die übernommenen Projekte in die Projektliste auf. Tragen Sie in das Feld Systemverzeichnis den Pfad des neuen Systemverzeichnisses ein. Installation der GAEB-Toolbox Das Programm setzt für den GAEB-Datenaustausch nach GAEB2000 und GAEB-XML die sogenannte GAEB-Toolbox ein. Dieses unabhängige Werkzeug wird unter anderem vom Bundesverband Bausoftware e.v. empfohlen. (http://www.gaeb-toolbox.de). Die GAEB-Toolbox arbeitet im Hintergrund" und wird vom Programm automatisch genutzt, wenn entsprechende Funktionen benötigt werden. Die GAEB Toolbox ist über eine Schnittstelle an AVANTI angebunden. Damit die GAEB-Toolbox in AVANTI genutzt werden kann, muss diese für den Arbeitsplatz im System registriert werden. Bei jeder Installation (Einzelarbeitsplatz, von einem Client auf den Server) wird die GAEB-Toolbox automatisch registriert und kann direkt genutzt werden. Die Installation erfolgt automatisch bei Vollinstallation und Update-Installation in die Programmablage, z. B: C:\Programme(x86)\SOFTTECH\GAEB-Toolbox Eine manuelle Einrichtung ist somit nicht notwendig. Eine manuelle Installation ist bei Bedarf aus der AVANTI-Ablage..\Client-Installation über das Programm Gaeb_Toolbox.exe möglich. Schließen Sie zuvor alle Programme und folgen Sie nach Doppelklick den Anweisungen am Bildschirm. Die aktuelle Version lautet GAEB 2000 Toolbox COM Server V3.13 Wenn Sie nach Installation der aktuellen AVANTI-Version eine bisherige Version AVANTI2010 deinstallieren, wird die GAEB-Toolbox wieder deinstalliert! Sie müssen die GAEB-Toolbox dann manuell neu einrichten. 41

42 Installation GRAVA GRAVA ist ein externes CAD-Programm auf der Basis von SPIRIT, um Mengen zunächst grafisch zu erfassen und anschließend in der Ausschreibungssoftware numerisch zu erfassen. GRAVA ist eine reduzierte Version des CAD-Systems SPIRIT. Ist bereits eine aktuelle SPIRIT Version installiert, erübrigt sich eine Installation von GRAVA. Wird GRAVA nicht installiert, können die ergänzenden Zeichenstile und Vorlagen, die nicht bei einer SPIRIT-Installation vorhanden sind, von unserer Homepage geladen werden. Achten Sie zur Installation auf Administratorrechte. Behalten Sie wenn möglich die vorgegebenen Installationsverzeichnisse bei. GRAVA wird bei Standardinstallation automatisch installiert. Lizenzdatei zu GRAVA Die Lizenzdatei heißt Spirit.slf und liegt in der Programm-Daten-Ablage, z. B. C:\ProgramData\SOFTTECH\GRAVA...\". Die Lizenzdatei wird automatisch angelegt. Die Freischaltung von GRAVA erfolgt über die AVANTI-Lizenz. Installationspfade GRAVA Windows Vista, Windows 7 Programmdaten: C:\Programme(x86)\SOFTTECH\GRAVA2015\.. Anwendungsdaten (Datenbanken): C:\ProgrammData\SOFTTECH\GRAVA2015\.. Es empfiehlt sich, die vorgegebenen Pfade beizubehalten. 42

43 Neuinstallation GRAVA ausführen Nach Start der Produkt-CD und Installationsauswahl öffnet sich der Startassistent. 1. Installation GRAVA" wählen. Wählen Sie zunächst in der sich öffnenden Oberfläche den Menüpunkt Installationen und anschließend Installation GRAVA. 2. Setup-Assistent starten Es öffnet sich nun der Setup-Assistent zur Installation, der nachfolgend durch Dialogfenster führt. Lesen Sie bitte die Hinweise in den Dialogfenstern genau durch. Wählen Sie [Weiter >] (oder [Abbrechen], wenn sie die Installation abbrechen möchten). 3. Lizenzvereinbarungen bestätigen Lesen Sie die LIZENZVEREINBARUNG. Bestätigen Sie die Option [Ich akzeptiere die Lizenzvereinbarung] wenn Sie damit einverstanden sind. Führen Sie anschließend die Schaltfläche [Weiter >] aus. 4. Installationspfade festlegen In den nächsten beiden Dialogfenstern werden die Ablagen festgelegt, in welche GRAVA installiert werden soll. Wir empfehlen, die vorgegebenen Pfade beizubehalten. Installieren Sie nicht in die Ablagen vorhandener älterer Programm-Versionen. Achten Sie auch auf Zugriffrechte. Wählen Sie jeweils anschließend [Weiter >]. 5. Programmkomponente von GRAVA auswählen Wählen Sie die Option [Vollinstallation]aus. 6. Installation durchführen Überprüfen Sie die angezeigten Angaben und wählen Sie [Installieren]. Nach Durchlauf der Installation wählen Sie [Fertigstellen] mit der Option [Ja, Computer jetzt neu starten]. Eine SETUP-Version GRAVA_2015_Setup_DE.exe finden Sie auch in der Installationsablage von AVANTI unter..\program Files (x86)\softtech\avanti2015\client-installation (Windows 7). Start von GRAVA GRAVA kann nur aus AVANTI heraus gestartet werden: Pulldown-Menü Datei CAD-Programm starten Icon in der Fensterleiste von AVANTI Für SPIRIT-Anwender: nach Installation und Anwendung von GRAVA werden S12-Dateien ggf. mit dem GARVA-Logo angezeigt. 43

44 Word-Makros und Word-Vorlagen Wenn Sie mit MS-Word arbeiten besteht die Möglichkeit, dass Sie aus jedem Dokument direkt auf die Adressen von AVANTI zugreifen können. Sämtliche Word-Funktionen von AVANTI werden unter Zuhilfenahme eines Makros über einen COM-Server ausgeführt. Ebenso stehen AVA-/VHBspezifische Formularblätter als Vorlagen in Word zur Bearbeitung zur Verfügung. Bitte beachten Sie folgende Voraussetzungen: Auf dem Rechner muss eine MS Office (Word) Version (Office2007, Office 2010) installiert sein. Der Makro-Virenschutz in Word muss vorher unbedingt deaktiviert oder auf die Stufe "niedrig" gestellt wurde. Zur Installation der Makros für Microsoft Office ist es erforderlich, unter Entwicklertools/Makrosicherheit die Makros zu aktivieren. Lesen Sie hierzu in Ihrer Word- Dokumentation nach. Wenn eine Parallelinstallation von AVANTI ausgeführt wurde, kann aus MS Word nur noch auf die Adressdatenbank der zuletzt installierten AVANTI-Version zugegriffen werden. Um diesen Zustand wieder zu ändern, muss der Adress-Server neu im Betriebssystem registriert werden. Bei der Installationsvariante Benutzerdefiniert haben Sie im Lauf der Installation die Möglichkeit, die AVA-Makros und AVA-Vorlagen zur Installation auszuwählen: Dialogfenster zur Auswahl von optional zu installierenden Komponenten. 44

45 Word-Makros (Add-Ins) - Zugriff auf VBA in MS-Word (2007) ermöglichen Bevor Sie Word-Makros installieren, müssen Sie eine Voreinstellung in Word anpassen und den Zugriff auf Visual Basic Projekt (VBA) in Office ermöglichen. Die Einstellung erfolgt über das Vertrauensstellungscenter der MS-Office Anwendung. 1. Word-Optionen öffnen: 2. Vertrauensstellungscenter öffnen: 3. Einstellungsdialog öffnen: 4. Zugriff auf VBA aktivieren: Option "Zugriff auf das VBA-Projektobjektmodell vertrauen aktivieren". Dialogfenster anschließend mit [OK] schließen. 45

46 Word-Makros (Add-Ins) - Zugriff auf VBA in MS-Word (2010) ermöglichen 1. Menü Datei > Optionen wählen. 2. Im Word-Optionen-Menü Sicherheitscenter wählen. 3. Im Sicherheitscenter die Option Zugriff auf das VBA-Projektmodell vertrauen aktivieren. Word-Makros und Word-Vorlagen installieren Voraussetzungen s. o. 1. Installation Im unmittelbaren Anschluss an eine Installation von AVANTI kann durch aktivieren der Option [Installation des MS-Word-Makros] die Installation der Word-Makros ausgeführt werden. Wenn Sie die Installation des Word-Makros nicht direkt aus dem Setup aufgerufen haben, können Sie diese nachträglich auch über die Datei word_makro_vorlagen_setup.exe ausführen. Sie finden die Datei nach der Installation unterhalb des Programm-Verzeichnisses von AVANTI im Ordner..\Client-Installation. Folgend Sie den Hinweisen der Dialogfenster Bei erfolgreicher Durchführen erscheint ein Hinweisfenster AVA Kommandos wurden erfolgreich installiert", bestätigen Sie den Hinweis mit [OK]. Bei einem Update wird zuvor auf das Entfernen der Kommandos hingewiesen. Schließen Sie die Installation mit [Beenden] ab. 2. AVA-Makros als Add Ins in Word nach erfolgreicher Installation erscheinen in Word die AVA-Makros [Adresse übernehmen] und [Felder einfügen]. Kartei Add Ins" in Word. 46

47 AVA-Makros in Word einblenden Sollten die AVA-Makros nicht eingeblendet werden, gehen Sie wie folgt vor: 1. In Word unter Kartei Ansicht rechts die Schaltfläche Makros anklicken. 2. Nach Anklicken erscheint der Befehl Makros anzeigen. 3. Aus der daraufhin erscheinenden Liste wählen Sie das Makro mit dem Namen StartMe aus und bestätigen den Button [Ausführen]. Beispiel, Makro-Dialogfenster in Word. Word-Vorlagen für AVANTI (*.dot) nutzen Die Word-Vorlage-Dateien werden mit den Makros installiert. Die Installation legt verschiedene *.dot Dateien in die Ablagen: C:\Users\benutzername\AppData\Roaming\Microsoft\Templates\AVA C:\Users\benutzername\AppData\Roaming\Microsoft\Templates\VHB Wenn Sie ein neues Word-Dokument anlegen, können Sie die Vorlagen nach Bedarf über die Auswahl unter Meine Vorlagen aus den Bereichen AVA bzw. VHB laden: QAdr unter 64-Bit Version von MS-Office nicht möglich QAdr ist ein COM-Server und dient als Schnittstelle zwischen AVANTI und Office, um AVANTI- Adressen in Word-Dokumente einzufügen. Diese Schnittstelle ist nur unter 32-Bit Versionen von Office einsetzbar. Im Bedarfsfall ist anstelle der 64-Bit Version von Office die 32-Bit Version von Office zu installieren. 47

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