1. Ende des Anspruchs auf Mutterschaftsentschädigung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "1. Ende des Anspruchs auf Mutterschaftsentschädigung"

Transkript

1 Mutterschaftsversicherung / Bezahlter Mutterschaftsurlaub 1. Ende des Anspruchs auf Mutterschaftsentschädigung Vor der Geburt arbeitete ich 80 Prozent als Sekretärin und zusätzlich zehn Stunden pro Monat in einem Altersheim, in welchem ich im Stundenlohn angestellt war. Für den bezahlten Mutterschaftsurlaub wurde nur mein Sekretärinnenlohn bei der zuständigen Ausgleichskasse angeben; auf die Angabe meines geringen Verdienstes im Altersheim habe ich im Einverständnis mit meiner Chefin verzichtet. Zurzeit bin ich bereits neun Wochen im Mutterschaftsurlaub. Darf ich - um mein Taggeld der Mutterschaftsentschädigung aufzustocken - wieder ein paar Stunden im Altersheim arbeiten? Wenn ja, erhalte ich weiterhin das Mutterschaftsgeld? Grundsätzlich dürfen Sie nach dem achtwöchigen Arbeitsverbot nach der Niederkunft gemäss Art. 35a Abs. 3 des Arbeitsgesetzes Ihre Arbeit wieder aufnehmen. Ihr Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung endet vor Ablauf den 14 Wochen resp. 98 Tagen, wenn Sie als Mutter wieder eine Erwerbstätigkeit aufnehmen. Ihr Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung endet bei jeglicher Wiederaufnahme von Erwerbstätigkeit vorzeitig, und zwar unabhängig vom Beschäftigungsgrad und der Beschäftigungsdauer (Art. 16d EOG, Art. 25 EOV). Diese Gesetzeslösung soll Sie als Mutter unter anderem ermuntern, den ganzen Mutterschaftsurlaub zu beziehen. 2. Arbeitslosigkeit und Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung Ich bin arbeitslos und beziehe Taggelder der Arbeitslosenversicherung ALV. Erhalte ich trotzdem eine Mutterschaftsentschädigung und wie hoch ist diese? Ja. Gemäss der Verordnung zum Erwerbsersatzgesetz (EOV Art. 29) haben Sie Anrecht auf einen bezahlten 14wöchigen Mutterschaftsurlaub, wenn Sie bis zur Geburt ein Taggeld der ALV bezogen haben oder die Voraussetzungen für den Bezug eines Taggeldes erfüllen. Sie erhalten dabei eine Lohnfortzahlung, welche mindestens der Höhe des bis anhin bezogenen Taggeldes entspricht. Während der Dauer des Mutterschaftsurlaubs und der Zahlung der Taggelder gemäss EOG wird die Zahlung der Taggelder der ALV unterbrochen. 3. Kündigung und Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung Ich habe während der Schwangerschaft meine Arbeitsstelle bei der Firma Z gekündigt. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate und in einem Monat ist der Geburtstermin. Habe ich im gekündigten Arbeitsverhältnis trotzdem Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung? Ja! Eine der Voraussetzungen für die Mutterschaftsentschädigung ist, dass Sie zum Zeitpunkt der Geburt noch als Arbeitnehmerin gelten (Art. 16b Abs. 1 lit. C ziff. 1 1

2 EOG). Das Arbeitsverhältnis muss dabei mindestens bis und mit dem Tag der Niederkunft dauern. Unerheblich ist somit, ob Sie zum Zeitpunkt der Niederkunft in einem gekündigten oder ungekündigten Arbeitsverhältnis stehen und ob Sie nach dem Mutterschaftsurlaub die Erwerbstätigkeit wieder aufnehmen werden. 4. Minderjährigkeit und Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung Ich bin 17 Jahre alt, im zweiten Lehrjahr und bin schwanger. Habe ich Anspruch auf die Mutterschaftsentschädigung? Grundsätzlich haben Sie als Mutter Anspruch auf die Mutterschaftsentschädigung, wenn Sie in den letzten neun Monaten unmittelbar vor der Niederkunft im Sinne des AHVG obligatorisch versichert waren, während dieser Zeit mindestens fünf Monate lang eine Erwerbstätigkeit ausgeübt haben und zum Zeitpunkt der Niederkunft als Arbeitnehmerin oder Selbstständigerwerbende gelten (Art. 16b EOG). Diese Anspruchsvoraussetzungen müssen alle erfüllt sein, ansonsten besteht kein Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung. Der Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung ist jedoch nicht an ein bestimmtes Mindestalter gebunden. Da Sie noch minderjährig sind und dementsprechend keine AHV-Beiträge bezahlt haben, haben Sie trotzdem Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung, sofern Sie die zwei übrigen Voraussetzungen erfüllen. 5. Sozialabzüge auf Mutterschaftsentschädigung Mein Arbeitgeber zieht Sozialbeiträge von der Mutterschaftsentschädigung ab. Darf er das? Ja! Die Mutterschaftsentschädigung wird gemäss Art. 16b-h EOG wie normaler Lohn behandelt. Entsprechend sind darauf Sozialbeiträge je hälftig von der Arbeitnehmerin (Bezügerin der Mutterschaftsentschädigung) und dem Arbeitgeber zu entrichten. Der Mutterschaftsentschädigung werden die üblichen AHV/IV/EO Beiträge abgezogen. Der vor der Geburt unselbständig erwerbstätige Arbeitnehmerin wird zusätzlich ein Beitrag an die Arbeitslosenversicherung (ALV) abgezogen. Die Leistungen des Arbeitgebers an AHV/IV/EO/ALV werden vom Ausgleichsfonds der Erwerbsersatzordnung übernommen (Art. 19a Abs. 1 und 1 bis EOG). Der Betrag der direkt ausbezahlten Mutterschaftsentschädigung wird in das individuelle Konto der AHV eingetragen. Damit kann sie bei der Berechnung künftiger Renten mitberücksichtigt werden. 6. Weitere Abzüge auf Mutterschaftsentschädigung Muss ich während des bezahlten Mutterschaftsurlaubes ebenfalls Beiträge an die Pensionskasse (BVG), an die Krankentaggeldversicherung (KVG) und an die Unfallversicherung (UVG) leisten? Beiträge an die Pensionskasse (BVG): 2

3 Falls der Arbeitgeber während des Mutterschaftsurlaubs keinen Lohn bezahlt und die Arbeitnehmerin folglich die Mutterschaftsentschädigung entweder über den Arbeitgeber oder direkt bei der AHV-Ausgleichskasse bezieht, sieht Art. 8 Abs. 3 BVG ausdrücklich die Weiterführung der Versicherung nach BVG während der ganzen Dauer der Ausrichtung der Mutterschaftsentschädigung vor. Das heisst der Arbeitgeber leistet weiterhin seinen Anteil der Beiträge und die Beiträge der Arbeitnehmerin werden von der Mutterschaftsentschädigung abgezogen. Während der ganzen 14wöchigen Dauer der Mutterschaftsentschädigung werden die BVG-Beiträge in derselben Höhe entrichtet, wie dies vor der Geburt der Fall war, (Art. 8 Abs. 3 BVG, Art. 329f Obligationenrecht OR), auch wenn der Jahreslohn vorübergehend wegen Mutterschaft sinkt. Führt jedoch die Beitragspflicht zu einer zu starken Belastung der Mutter, kann sie die Herabsetzung des koordinierten Lohnes verlangen (das heisst des Anteils des obligatorisch versicherten Lohnes). Krankentaggeldversicherung: Die Prämie für die Krankentaggeldversicherung muss auf der Mutterschaftsentschädigung entrichtet werden. Die Krankenversicherung sieht keine Prämienbefreiung vor. Unfallversicherung: Auf der Mutterschaftsentschädigung sind keine Unfallversicherungsprämien zu entrichten (Art. 115 Abs. 1 lit. d UVV). Der Gesetzgeber hat die Mutterschaftsentschädigung bewusst von der Prämienpflicht befreit. Das bedeutet, dass die Mutter für den Zeitraum der Mutterschaftsentschädigung unentgeltlich gegen Unfall versichert ist. 7. Steuern und Mutterschaftsentschädigung Muss ich die Mutterschaftsentschädigung versteuern? Die Mutterschaftsentschädigung unterliegt zusammen mit den übrigen Einkünften der Einkommenssteuer. Als ausländische Arbeitnehmerin unterliegt die Mutterschaftsentschädigung der Quellensteuer, ausser Sie besitzen eine Niederlassungsbewilligung (Ausweis C) oder leben in rechtlich und tatsächlich ungetrennter Ehe mit einem Ehemann, der schweizerischer Nationalität ist oder eine Niederlassungsbewilligung besitzt. Nachtarbeitsverbot 8. Nachtarbeit vom Schwangerschaftsmonat Ich bin im 6. Monat schwanger, arbeite als Krankenschwester und leiste regelmässig Nachtarbeit. Dies fällt mir in letzter Zeit sehr schwer und ich ermüde schnell. Muss ich weiterhin Nachtarbeit leisten? 3

4 Grundsätzlich ja. Aber mit einem Arztzeugnis können Sie vom Beginn bis zum Ende des 7. Monats der Schwangerschaft von Ihrem Arbeitgeber eine gleichwertige Tagesarbeit fordern (Art. 35b Abs. 1 ArG). Für die Regelungen ab dem 8. Monat siehe Frage 9. Dasselbe gilt von der 8. bis zur 16. Woche nach der Niederkunft (in den ersten acht Wochen nach der Geburt gilt ein Arbeitsverbot). Falls Ihnen der Arbeitgeber keine gleichwertige Tagesarbeit anbieten kann oder will, dürfen Sie der Arbeit fernbleiben, d.h. Sie dürfen zu Hause bleiben und haben Anspruch auf 80 Prozent Ihres Lohnes. 9. Nachtarbeit ab dem 8. Schwangerschaftsmonat bis zur Geburt Ich bin im 8. Monat schwanger und sollte gemäss meinem Chef weiterhin Nachtschichten leisten. Physisch und psychisch komme ich damit allmählich an meine Grenzen. Was kann ich tun? Schwangere Frauen dürfen 8 Wochen vor dem Geburtstermin keine Nachtarbeit zwischen Uhr und 6.00 Uhr mehr leisten. Dieses Verbot gilt absolut. Das heisst, Sie als Arbeitnehmerin wie auch Ihr Arbeitgeber müssen sich an die entsprechende Regelung halten (Art. 35a Abs. 4 ArG). Wenn der Arbeitgeber Ihnen in dieser Zeitperiode keine gleichwertige Tagesarbeit anbieten kann, dürfen sie bei 80 Prozent des Lohnes zu Hause bleiben (Art. 35b Abs. 2 ArG). Sie müssen ein ärztliches Zeugnis vorweisen, welches den wahrscheinlichen Geburtstermin bescheinigt. Generell darf der Arbeitgeber die Ausstellung eines solchen ärztlichen Zeugnisses verlangen, um den Schutz der schwangeren Frauen zum vorgeschriebenen Zeitpunkt berücksichtigen zu können. Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers 10. Lohnfortzahlung nach Obligationenrecht (OR) während Schwangerschaft und Mutterschaftsurlaub Ich bin im 6. Monat schwanger und wurde bis zur Geburt meines Kindes krank geschrieben. Mein Arbeitgeber behauptet, für diese Zeit müsse er mir keine Lohnleistungen zahlen. Vielmehr müsse die neue Mutterschaftsversicherung (nach dem Erwerbsersatzgesetz) für meine Lohngelder aufkommen. Stimmt das? Nein! Während der Schwangerschaft gilt grundsätzlich die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers für unverschuldete Arbeitsverhinderung infolge Schwangerschaft nach dem Arbeitsvertragsrechts (Art. 324a OR). Die Lohnfortzahlung für die Zeit des Mutterschaftsurlaubs gemäss EOG kommt erst ab der Niederkunft zum Einsatz (Art. 16b ff. EOG). Für ärztlich ausgewiesene Arbeitsunfähigkeit während der Schwangerschaft ist der Arbeitgeber dazu angehalten, Ihnen für eine gewisse Zeit den vollen Lohn zu bezahlen. Die Dauer der Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers ist folgenden Skalen zu entnehmen: 4

5 Skala Dienstdauer Dauer des Lohnanspruchs 4. bis 12. Monat 3 Wochen 2. und 3. Jahr 9 Wochen Basler Skala: BL, BS 4. bis 10. Jahr 13 Wochen 11. bis 19. Jahr 17 Wochen 4. bis 12. Monat 3 Wochen Zürcher Skala: AI, AR, SH, TG, ZG, ZH 2. Jahr 8 Wochen 3. Jahr 9 Wochen 4. Jahr 10 Wochen pro weiters plus 1 Woche Jahr 4. bis 12. Monat 3 Wochen 2. Jahr 4 Wochen Berner Skala: alle anderen Kantone 3. und 4. Jahr 9 Wochen 5. bis 9. Jahr 13 Wochen 10. bis 14. Jahr 17 Wochen Für die Zeit nach der Geburt ersetzen grundsätzlich die Taggelder der Mutterschaftsentschädigung die Arbeitgeberleistungen. Die zwei Phasen vor und nach der Geburt - sowie die entsprechenden Lohnzahlungsregelungen können jedoch nicht miteinander kumuliert oder zeitlich vermischt werden. 5

6 Selbstverständlich können über die gesetzlichen Regelungen hinausgehende Leistungen für Krankheit und Mutterschaft in Gesamtarbeitsverträgen, kantonalen Mutterschaftsversicherungen oder vom Arbeitgeber selbst vorgesehen werden. Prüfen Sie, ob dies für Sie der Fall ist. 11. Saisonvertrag und Dauer der Lohnfortzahlung des Arbeitgebers Ich bin schwanger und arbeite schon in der neunten Saison im selben Hotel. Der Saisonvertrag dauert/e jeweils von Anfang August bis Ende April. Von Mitte Januar bis Ende Saison, wurde ich von meiner Ärztin zu 100 Prozent krankgeschrieben. Mein Chef teilte mir mit, er zahle mir nur drei Wochen den vollen Lohn, dann sei Schluss. Ist er im Recht? Oder muss mir der Arbeitgeber für die ganze Zeit den Lohn bezahlen? Ihr Arbeitgeber ist im Unrecht. Bloss wenn sich die Arbeitnehmerin im ersten Dienstjahr befindet, muss der Arbeitgeber nur für drei Wochen den vollen Lohn leisten! In ihrem Fall liegen die Dinge anderes. Obwohl ihr Saisonvertrag jeweils nur neun Monate dauerte und alljährlich unterbrochen wurde, ist bei ihnen als regelmässiger Saisonarbeiterin beim selben Arbeitgeber von einem mehrjährigen Arbeitsverhältnis auszugehen. Ihr Arbeitsverhältnis entspricht der zusammengezählten Zeit ihres tatsächlichen Einsatzes beim selben Arbeitgeber. Sie haben also 77 Monate (8 x 9 + 5) Saisonarbeit geleistet. Demnach sind sie im sechsten Dienstjahr. Gemäss der unter Frage 10 dargestellten Skala können Sie während dreier Monate den Lohn verlangen. (Art. 324a Abs. 1 OR). Dabei umfassen die Ihnen zustehenden Leistungen nicht nur den eigentlichen Lohn, sondern auch eine Entschädigung für den Naturallohn, sofern dieser nicht weiter gewährt werden kann, ferner Zulagen wie Teuerungs-. Nacht-, Sonntags-, Schicht- und Sozialzulagen wie beispielsweise Kinderzulagen. Ferien / Ferienkürzung 12. Ich bin angestellt in der Firma XY. Während meiner Schwangerschaft war ich 7 Wochen zu 100 Prozent krank geschrieben und musste bis zur Geburt zu Hause bleiben. Nach meiner Rückkehr ins Geschäft nach dem 14wöchigen Mutterschaftsurlaub teilte mir meine Chefin mit, wegen meiner langen Absenz während der Schwangerschaft und des Mutterschaftsurlaubs werde mein Ferienguthaben entsprechend gekürzt? Darf sie das? Nein! Gemäss Art. 329b Abs. 3 OR dürfen Ferien von der Arbeitgeberin nicht gekürzt werden, wenn eine Arbeitnehmerin wegen Schwangerschaft an der Arbeitsleistung verhindert ist und die Absenzen weniger als drei volle Monate betragen. Erst ab dem dritten ganzen Fehlmonat kann der Arbeitnehmerin der 6

7 Ferienanspruch um einen Zwölftel und mit jedem weiteren vollen Monat Arbeitsverhinderung um einen weiteren Zwölftel gekürzt werden. Angebrochene Monate der Verhinderung bleiben dabei unberücksichtigt. Bei schwankenden Arbeitspensen (z.b. Arbeit auf Abruf etc.) berechnet sich der Umfang des Arbeitsmonats auf dem durchschnittlichen Jahrespensum. Der bezahlte Mutterschaftsurlaub ist von dieser Berechnung von unverschuldeten Absenzen ausdrücklich ausgenommen (Art. 329f OR). Das heisst im vorliegenden Fall wird nur mit den 7 Wochen Abwesenheit während der Schwangerschaft gerechnet. 13. Während meiner Schwangerschaft war ich 4 Monate reduziert arbeitsfähig, d.h. ich arbeitete bloss zu 50 Prozent meines üblichen Pensums. Darf meine Chefin meine Ferien kürzen? Nein! Wenn Sie zu 50 Prozent arbeitsunfähig sind, verlängert sich die Schonfrist von zwei Monaten nach Art. 329b Abs. 3 OR entsprechend. Die Kürzung des Ferienanspruchs um einen Zwölftel tritt bei 50%iger unverschuldeter Arbeitsunfähigkeit wegen Schwangerschaft erst nach sechs vollendeten Monaten ein, weil erst dann ein ganzer dritter Monat Arbeitsleistung ausgefallen ist. Rechtliche Grundlagen des Arbeitsvertrages 14. Nach der Einführung der neuen Mutterschaftsversicherung war ich mir sicher, dass alle erwerbstätigen Frauen Anspruch auf mindestens einen vierzehnwöchigen bezahlten Mutterschaftsurlaub haben. In meinem Einzelarbeitsvertrag steht jedoch, dass mir bloss 12 Wochen zustehen. Was gilt nun? Der Mutterschaftsurlaub ist im Arbeitsvertragsrecht im Art. 329f OR geregelt und gilt als zwingend gemäss Art. 362 OR, beziehungsweise darf davon nur zugunsten der Arbeitnehmerin das hiesse in diesem Fall mehr als 14 Wochen Urlaub oder mehr als ein 80%iger Lohnersatz - abgewichen werden. Eine Verschlechterung ist nicht erlaubt. Entsprechend ist die Regelung in ihrem Einzelarbeitsvertrag ungültig. 15. Ich bin schwanger und arbeite als Detailhandelsverkäuferin. In meinem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) ist festgehalten, dass mir ein 16wöchiger zu 100 Prozent bezahlter Mutterschaftsurlaub zusteht. Gemäss meinem Einzelarbeitsvertrag hätte ich bloss einen 14wöchigen zu 80 Prozent bezahlten Mutterschaftsurlaub. Was gilt nun? In ihrem Fall kommen die Bestimmungen des GAVs zur Anwendung, denn diese Bestimmungen gelten unmittelbar für alle dem GAV angeschlossenen Arbeitgeber und Arbeitnehmerinnen und können nicht umgangen werden, sofern der Gesamtarbeitsvertrag nichts anderes bestimmt. Möglich ist höchstens eine Lösung, 7

8 welche die Arbeitnehmenden besser stellt als der GAV dies tut (Art. 357, zif. 1 Abs. 2 OR). 8

9 Abkürzungsverzeichnis Abs. AHV ALV ArG Art. EO EOG Absatz Alters- und Hinterlassenenversicherung Arbeitslosenversicherung Bundesgesetz vom 13. März 1964 über die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel (Arbeitsgesetz) (SR ) Artikel Erwerbsersatzordnung Bundesgesetz vom 25. September 1952 über den Erwerbsersatz für Dienstleistende bei Mutterschaft (Erwerbsersatzgesetz) (SR 834.1) EOV Verordnung vom 24. November 2004 zum Erwerbsersatzgesetz (SR ) f. / ff. folgende / fortfolgende GAV IV Gesamtarbeitsvertrag Invalidenversicherung KVG Bundesgesetz vom 18. März 1994 über die Krankenversicherung (SR ) OR Schweizerisches Obligationenrecht vom 30. März 1911 (SR 220) UVG Bundesgesetz vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung (SR ) vgl. ziff. vergleiche Ziffer 9

10 Nützliche Internetadressen Die für das Arbeitsverhältnis massgebenden Bundesgesetze sind online im Internet unter der URL: Merkblatt Mutterschaftsentschädigung von der Informationsstelle AHV/IV in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sozialversicherung ist online im Internet unter der URL: Merkblatt über die Gesundheit am Arbeitsplatz, Schwangerschaft, Mutterschaft und Stillzeit vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO ist online im Internet unter der URL: ang=de Merkblatt über Schwangerschaft und Arbeitszeitgestaltung vom Staatssekretariat für Wirtschaft SECO ist online im Internet unter der URL: Anmeldungsformulare für die Mutterschaftsentschädigung sind online im Internet unter der URL: Kreissschreiben über die Mutterschaftsentschädigung (KS MSE) vom Bundesamt für Sozialversicherung ist online im Internet unter der URL: 10

1. Ende des Anspruchs auf Mutterschaftsentschädigung

1. Ende des Anspruchs auf Mutterschaftsentschädigung Die häufigsten Fragen zum Mutterschaftsurlaub Letzte Aufdatierung : Juni 2007 Mutterschaftsversicherung / Bezahlter Mutterschaftsurlaub 1. Ende des Anspruchs auf Mutterschaftsentschädigung Vor der Geburt

Mehr

6.02. Mutterschafts - entschädigung. Anspruchsberechtigte Frauen. Stand am 1. Januar 2009

6.02. Mutterschafts - entschädigung. Anspruchsberechtigte Frauen. Stand am 1. Januar 2009 6.02 Stand am 1. Januar 2009 Mutterschafts - entschädigung 1 Anspruchsberechtigte Frauen Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung haben Frauen, die im Zeitpunkt der Geburt des Kindes entweder: Arbeitnehmerinnen

Mehr

6.02 Leistungen der EO/MSE Mutterschaftsentschädigung

6.02 Leistungen der EO/MSE Mutterschaftsentschädigung 6.02 Leistungen der EO/MSE Mutterschaftsentschädigung Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Erwerbstätige Mütter haben für die ersten 14 Wochen nach der Geburt des Kindes Anspruch auf eine Mutterschaftsentschädigung.

Mehr

6.02. Mutterschafts - entschädigung. Anspruchsberechtigte Frauen. Stand am 1. Januar 2010

6.02. Mutterschafts - entschädigung. Anspruchsberechtigte Frauen. Stand am 1. Januar 2010 6.02 Stand am 1. Januar 2010 Mutterschafts - entschädigung 1 Anspruchsberechtigte Frauen Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung haben Frauen, die im Zeitpunkt der Geburt des Kindes entweder: Arbeitnehmerinnen

Mehr

6.02. Mutterschaftsentschädigung. Anspruchsberechtigte Frauen. Stand am 1. Januar 2006

6.02. Mutterschaftsentschädigung. Anspruchsberechtigte Frauen. Stand am 1. Januar 2006 6.02 Stand am 1. Januar 2006 Mutterschaftsentschädigung 1 Anspruchsberechtigte Frauen Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung haben Frauen, die im Zeitpunkt der Geburt des Kindes entweder: Arbeitnehmerinnen

Mehr

Hintergrundinformation 4/2015: Familienpolitik im Kanton Schwyz 10 Jahre Mutterschaftsentschädigung 1. Juli 2005 bis 30. Juni 2015

Hintergrundinformation 4/2015: Familienpolitik im Kanton Schwyz 10 Jahre Mutterschaftsentschädigung 1. Juli 2005 bis 30. Juni 2015 Hintergrundinformation 4/2015: Familienpolitik im Kanton Schwyz 10 Jahre Mutterschaftsentschädigung 1. Juli 2005 bis 30. Juni 2015 Schwyz, im Juni 2015 Rubiswilstrasse 8, Ibach/SZ, Telefon 041 819 04 25,

Mehr

SCHWANGERSCHAFT UND NIEDERKUNFT IM ARBEITSVERHÄLTNIS

SCHWANGERSCHAFT UND NIEDERKUNFT IM ARBEITSVERHÄLTNIS SCHWANGERSCHAFT UND NIEDERKUNFT IM ARBEITSVERHÄLTNIS insbesondere zur Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers bei Schwanger- und Mutterschaft (Wenn in diesem Artikel der einfachheitshalber nur vom Arbeitgeber

Mehr

Mutterschaftsentschädigung («Mutterschaftsversicherung»)

Mutterschaftsentschädigung («Mutterschaftsversicherung») Mutterschaftsentschädigung («Mutterschaftsversicherung») 1. Neue Regelung in der Erwerbsersatzordnung Am 1. Juli 2005 sind Änderungen des Erwerbsersatzgesetzes (EOG) 1 in Kraft getreten. Mit der Einfügung

Mehr

Eintritt sozialversicherter Risiken während des Arbeitsverhältnisses

Eintritt sozialversicherter Risiken während des Arbeitsverhältnisses Vorlesung Sozialversicherungsrecht II, Universität Zürich Eintritt sozialversicherter Risiken während des Arbeitsverhältnisses Prof. Dr. iur. Thomas Gächter Herbstsemester 2011 1 Übersicht I. Natur des

Mehr

Dieser Arbeitsvertrag wird per abgeschlossen und gilt für eine unbefristete Zeit.

Dieser Arbeitsvertrag wird per abgeschlossen und gilt für eine unbefristete Zeit. Muster für einen Leih-Arbeitsvertrag zwischen (Name, Adresse, Verleihfirma) und (Name, Adresse, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer) als Arbeitgeberin bzw. Arbeitgeber als Arbeitnehmerin bzw. Arbeitnehmer 1. Ingress

Mehr

Mutterschaftsentschädigung

Mutterschaftsentschädigung Stadt Bern Direktion für Bildung Soziales und Sport Mutterschaftsentschädigung Verwaltung Änderungsgrund Was hat geändert Gültig ab neu 2005-09 Überarbeitung IKS-2 Übergangsregelung gelöscht, aktuelle

Mehr

Schwangerschaft, Krankheit, Unfall & Co. aktuelle arbeitsrechtliche Fälle aus der Zahnarztpraxis

Schwangerschaft, Krankheit, Unfall & Co. aktuelle arbeitsrechtliche Fälle aus der Zahnarztpraxis Herzlich Willkommen Schwangerschaft, Krankheit, Unfall & Co. aktuelle arbeitsrechtliche Fälle aus der Zahnarztpraxis Angela Hensch, Fachanwältin SAV Arbeitsrecht Bratschi Wiederkehr & Buob, St. Gallen

Mehr

ALS Leistungsziele 5. Schriftliche Leistungsziele

ALS Leistungsziele 5. Schriftliche Leistungsziele ALS Leistungsziele 5 Schriftliche Leistungsziele Dajana Kuriger 06.11.2009 Inhaltsverzeichnis 1.7.1.4 Sozialversicherungen beschreiben...3 IV...3 EO...4 ALV...4 UVG...5 KVG...5 BVG...6 1.7.1.4 Sozialversicherungen

Mehr

Eintritt sozialversicherter Risiken während des Arbeitsverhältnisses

Eintritt sozialversicherter Risiken während des Arbeitsverhältnisses Eintritt sozialversicherter Risiken während des Arbeitsverhältnisses Prof. Dr. iur Thomas Gächter Seite 1 Übersicht: Eintritt sozialversicherter Risiken während des Arbeitsverhältnisses I. Natur des Arbeitsverhältnisses,

Mehr

Anstellungsreglement für Beschäftigte in Teillohnbetrieben zur Integration in den Arbeitsmarkt (ATA)

Anstellungsreglement für Beschäftigte in Teillohnbetrieben zur Integration in den Arbeitsmarkt (ATA) 177.180 Anstellungsreglement für Beschäftigte in Teillohnbetrieben zur Integration in den Arbeitsmarkt (ATA) Stadtratsbeschluss vom 8. Juli 2009 (929) Der Stadtrat erlässt, gestützt auf Art. 12 Abs. 2

Mehr

Vergütungsreglement. (gestützt auf die Ziffern 2.7, 9, 11 und 12.2 des Personalreglements)

Vergütungsreglement. (gestützt auf die Ziffern 2.7, 9, 11 und 12.2 des Personalreglements) (gestützt auf die Ziffern 2.7, 9, 11 und 12.2 des Personalreglements) SVA Aargau, Vergütungsreglement, Januar 2015 Inhaltsverzeichnis 1. Lohnauszahlung...3 2. Leistungslohn...3 3. Dienstaltersgeschenk...3

Mehr

Merkblatt über die Personenversicherungen

Merkblatt über die Personenversicherungen Merkblatt über die Personenversicherungen der Politischen Gemeinde Fällanden im Sinne von Art. 76 Abs. 3 der Vollzugsbestimmungen zur Personalverordnung Seiten 4-7 4 4 5 6 7 10 10 10 12-13 12 12 12 12

Mehr

2.08 Stand am 1. Januar 2014

2.08 Stand am 1. Januar 2014 2.08 Stand am 1. Januar 2014 Beiträge an die Arbeitslosenversicherung Die Arbeitslosenversicherung ist obligatorisch 1 Die Arbeitslosenversicherung (ALV) ist wie die Alters- und Hinterlassenenversicherung

Mehr

212.31 212.31. Normalarbeitsvertrag für landwirtschaftliche Arbeitnehmer. Bei Lehrverträgen beträgt die Probezeit 4 Wochen.

212.31 212.31. Normalarbeitsvertrag für landwirtschaftliche Arbeitnehmer. Bei Lehrverträgen beträgt die Probezeit 4 Wochen. .. Normalarbeitsvertrag für landwirtschaftliche Arbeitnehmer Vom 6. Dezember 986 GS 9.7 Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, gestützt auf 5 des Gesetzes vom 8. Mai 958 betreffend die Einführung

Mehr

KANTONALE VERWALTUNG Handbuch Personalrecht. Elternschaft Weisung der Finanzdirektion vom 1. Januar 2016

KANTONALE VERWALTUNG Handbuch Personalrecht. Elternschaft Weisung der Finanzdirektion vom 1. Januar 2016 Seite 1 Elternschaft Weisung der Finanzdirektion vom 1. Januar 2016 A. Mutterschaftsurlaub 1. Dauer Die Mutter hat Anspruch auf einen bezahlten Mutterschaftsurlaub von insgesamt 16 Wochen ( 96 Abs. 1 VVO),

Mehr

2.02 Stand am 1. Januar 2013

2.02 Stand am 1. Januar 2013 2.02 Stand am 1. Januar 2013 Beiträge der Selbständigerwerbenden an die AHV, die IV und die EO Selbständige Erwerbstätigkeit 1 Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die Invalidenversicherung

Mehr

Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer 1

Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer 1 Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer 7. (Vom 5. August 997) Der Regierungsrat des Kantons Schwyz, gestützt auf Art. 59 des Schweizerischen Obligationenrechts (OR) sowie Ziff. des Einführungsgesetzes

Mehr

1.2016 Allgemeines Änderungen auf 1. Januar 2016

1.2016 Allgemeines Änderungen auf 1. Januar 2016 1.2016 Allgemeines Änderungen auf 1. Januar 2016 Stand am 1. Januar 2016 Übersicht Dieses Merkblatt informiert Sie über die Änderungen auf 1. Januar 2016 bei Beiträgen und Leistungen. Randziffern Beiträge

Mehr

Normalarbeitsvertrag über das Arbeitsverhältnis in der Landwirtschaft

Normalarbeitsvertrag über das Arbeitsverhältnis in der Landwirtschaft 96.7 Normalarbeitsvertrag über das Arbeitsverhältnis in der Landwirtschaft Vom 4. November 004 Der Regierungsrat des Kantons Aargau, gestützt auf Art. 59 des Schweizerischen Obligationenrechts vom 0. März

Mehr

6.02. Mutterschaftsentschädigung. Anspruchsberechtigte Frauen. Stand am 1. Juli 2005

6.02. Mutterschaftsentschädigung. Anspruchsberechtigte Frauen. Stand am 1. Juli 2005 6.02 Stand am 1. Juli 2005 Mutterschaftsentschädigung 1 Anspruchsberechtigte Frauen Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung haben Frauen, die im Zeitpunkt der Geburt des Kindes entweder: Arbeitnehmerinnen

Mehr

Inkonvenienzzulagen während Ferien und Krankheit

Inkonvenienzzulagen während Ferien und Krankheit Inkonvenienzzulagen während Ferien und Krankheit Arbeitsrecht - Merkblatt Autor Hansueli Schürer, kaps Stäfa zuständig Fachbereich Alter Ausgabedatum Oktober 2009 CURAVIVA Schweiz Zieglerstrasse 53 3000

Mehr

Personalverleih GAV vom 01.01.2012

Personalverleih GAV vom 01.01.2012 Personalverleih GAV vom 01.01.2012 Allgemeine Vertragsbestimmungen Vertragsdauer: AVE: 01.01.2012 31.12.2014. Ohne Kündigung bis 6 Monate vor Ablauf gilt er jeweils für ein weiteres Jahr. Bei dringenden

Mehr

Synopse Änderung Personalreglement - 1 - Art. 1 Abs. 2 2 Das Anstellungsverhältnis des vertraglich angestellten. Art. 1 Abs.

Synopse Änderung Personalreglement - 1 - Art. 1 Abs. 2 2 Das Anstellungsverhältnis des vertraglich angestellten. Art. 1 Abs. Synopse Änderung Personalreglement - 1 - Art. 1 Abs. 2 2 Das Anstellungsverhältnis des vertraglich angestellten Personals wird durch den Gemeinderat geregelt. Zu ihm gehören u.a. die befristet oder im

Mehr

Trainingsaufgaben - Lösungen

Trainingsaufgaben - Lösungen Bildungsgang Sachbearbeiter/-in Personalwesen edupool.ch Trägerschaft: Kaufmännischer Verband Schweiz Trainingsaufgaben - Lösungen Autoren: edupool.ch Aktualisierungen Ausgabe Januar 2015 Seiten 116, 119,

Mehr

Personalversicherungen

Personalversicherungen Personalversicherungen Eine Kurzorientierung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer AHV/IV 1. Säule ALV Arbeitslosenversicherung BVG 2. Säule / Pensionskasse UVG Obligatorische Unfallversicherung KTG Krankentaggeldversicherung

Mehr

Mutterschaft. Schutz der Arbeitnehmerinnen

Mutterschaft. Schutz der Arbeitnehmerinnen Mutterschaft Schutz der Arbeitnehmerinnen seco Direktion für Arbeit Arbeitsbedingungen Effingerstrasse 31 35 3003 Bern e-mail ab.sekretariat@seco.admin.ch www.seco.admin.ch Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement

Mehr

Beiträge an die Arbeitslosenversicherung

Beiträge an die Arbeitslosenversicherung 2.08 Beiträge Beiträge an die Arbeitslosenversicherung Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Die Arbeitslosenversicherung (ALV) ist wie die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) eine obligatorische

Mehr

über den Normalarbeitsvertrag für die Landwirtschaft

über den Normalarbeitsvertrag für die Landwirtschaft .5.9 Beschluss vom 6. September 988 über den Normalarbeitsvertrag für die Landwirtschaft Der Staatsrat des Kantons Freiburg gestützt auf das Obligationenrecht (OR Art. 59 bis 6); gestützt auf das Bundesgesetz

Mehr

Info. 80 % lohnfortzahlung bei. xxxxx. Grundsatz. april 2014 www.bdo.ch

Info. 80 % lohnfortzahlung bei. xxxxx. Grundsatz. april 2014 www.bdo.ch Info april 2014 www.bdo.ch recht rationell interessant administriert xxxxx 80 % lohnfortzahlung bei (3. krankheit Teil) und unfall (1. Teil) Die korrekte Lohnfortzahlung bei unverschuldeter Verhinderung

Mehr

(NEUES ARBEITSVERHÄLTNIS => VORLAGE 1) zwischen. ... (Name),... (Adresse) - Arbeitgeber. und. Herr/Frau... (Name),... (Adresse) - ArbeitnehmerIn -

(NEUES ARBEITSVERHÄLTNIS => VORLAGE 1) zwischen. ... (Name),... (Adresse) - Arbeitgeber. und. Herr/Frau... (Name),... (Adresse) - ArbeitnehmerIn - ARBEITSVERTRAG (NEUES ARBEITSVERHÄLTNIS => VORLAGE 1) zwischen... (Name),... (Adresse) - Arbeitgeber und Herr/Frau... (Name),... (Adresse) - ArbeitnehmerIn - wird Folgendes vereinbart: 1. Funktion/Tätigkeit

Mehr

Normalarbeitsvertrag für den Hausdienst im Kanton Bern (NAV BE)

Normalarbeitsvertrag für den Hausdienst im Kanton Bern (NAV BE) Allgemeines Wenn Sie eine Betreuungsperson anstellen, werden Sie zum Arbeitgeber. Dies gilt für jede Anstellung im Privathaushalt, sei das Arbeitspensum auch noch so klein. Seit dem 1. Januar 2008 gilt

Mehr

6.02. Mutterschaftsentschädigung. Anspruchsberechtigte Frauen. Stand am 1. Juli 2005

6.02. Mutterschaftsentschädigung. Anspruchsberechtigte Frauen. Stand am 1. Juli 2005 6.02 Stand am 1. Juli 2005 Mutterschaftsentschädigung 1 Anspruchsberechtigte Frauen Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung haben Frauen, die im Zeitpunkt der Geburt des Kindes entweder: Arbeitnehmerinnen

Mehr

2.02. Beiträge der Selbständigerwerbenden. AHV, die IV und die EO. Selbständige Erwerbstätigkeit. Stand am 1. Juli 2005

2.02. Beiträge der Selbständigerwerbenden. AHV, die IV und die EO. Selbständige Erwerbstätigkeit. Stand am 1. Juli 2005 2.02 Stand am 1. Juli 2005 Beiträge der Selbständigerwerbenden an die AHV, die IV und die EO 1 Selbständige Erwerbstätigkeit Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die Invalidenversicherung

Mehr

2.08 Stand am 1. Januar 2011

2.08 Stand am 1. Januar 2011 2.08 Stand am 1. Januar 2011 Beiträge an die Arbeitslosenversicherung Die Arbeitslosenversicherung ist obligatorisch 1 Die Arbeitslosenversicherung (ALV) ist wie die Alters- und Hinterlassenenversicherung

Mehr

vom 24. November 2004 (Stand am 1. Januar 2013) 1. Kapitel: Entschädigung für Dienstleistende 1. Abschnitt: Anspruch auf Entschädigung

vom 24. November 2004 (Stand am 1. Januar 2013) 1. Kapitel: Entschädigung für Dienstleistende 1. Abschnitt: Anspruch auf Entschädigung Verordnung zum Erwerbsersatzgesetz (EOV) 834.11 vom 24. November 2004 (Stand am 1. Januar 2013) Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 81 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 1 über den Allgemeinen

Mehr

Arbeitsmarkt Schweiz. Das Schweizerische Arbeitsrecht:Grundsätze. Themenverzeichnis

Arbeitsmarkt Schweiz. Das Schweizerische Arbeitsrecht:Grundsätze. Themenverzeichnis Seite 1/10 Arbeitsmarkt Schweiz Im Schweizerischen Arbeitsrecht sind Pflichten und Rechte für Arbeitnehmende und Unternehmen in der Schweiz geregelt. Sie stellen einen Schutz für beide Seiten dar und müssen

Mehr

2.06 Stand am 1. Januar 2009. Hausdienstarbeit. Was gilt als Hausdienstarbeit? 1 Darunter sind zum Beispiel folgende Tätigkeiten zu verstehen:

2.06 Stand am 1. Januar 2009. Hausdienstarbeit. Was gilt als Hausdienstarbeit? 1 Darunter sind zum Beispiel folgende Tätigkeiten zu verstehen: 2.06 Stand am 1. Januar 2009 Hausdienstarbeit Was gilt als Hausdienstarbeit? 1 Darunter sind zum Beispiel folgende Tätigkeiten zu verstehen: Raumpflegerin/Raumpfleger, Kindermädchen (Au-pair-Mädchen/-Mann;

Mehr

Verordnung des Regierungsrates über den Normalarbeitsvertrag für landwirtschaftliche Arbeitsverhältnisse im Kanton Thurgau

Verordnung des Regierungsrates über den Normalarbeitsvertrag für landwirtschaftliche Arbeitsverhältnisse im Kanton Thurgau .5 Verordnung des Regierungsrates über den Normalarbeitsvertrag für landwirtschaftliche Arbeitsverhältnisse im Kanton Thurgau vom 8. März 006 (Stand. April 006). Allgemeine Bestimmungen Geltungsbereich

Mehr

Verordnung 221.215.329.2 über den Normalarbeitsvertrag für milchwirtschaftliche Arbeitnehmer

Verordnung 221.215.329.2 über den Normalarbeitsvertrag für milchwirtschaftliche Arbeitnehmer Verordnung 221.215.329.2 über den Normalarbeitsvertrag für milchwirtschaftliche Arbeitnehmer vom 11. Januar 1984 Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 359a des Obligationenrechts 1), verordnet:

Mehr

Weisung. Lohnbestandteile die nur gelegentlich anfallen. Pensionskasse Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern. (nachfolgend PKLK genannt)

Weisung. Lohnbestandteile die nur gelegentlich anfallen. Pensionskasse Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern. (nachfolgend PKLK genannt) Pensionskasse Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern (nachfolgend PKLK genannt) Weisung Lohnbestandteile die nur gelegentlich anfallen Durch Verwaltungskommission genehmigt: 13.12.2009 Luzern,

Mehr

Sozialversicherungs- Beiträge 2016

Sozialversicherungs- Beiträge 2016 Sozialversicherungs- Beiträge 2016 Beitragspflicht Unselbständigerwerbende und Arbeitnehmer je hälftig vom massgebenden Lohn (Beitragsbezug durch Ausgleichskasse voll von ) Arbeitnehmende Sozialversicherung

Mehr

Muster für einen «Temporär-Arbeitsvertrag» gem. Art. 19 f. AVG und Art. 48 f. AVV

Muster für einen «Temporär-Arbeitsvertrag» gem. Art. 19 f. AVG und Art. 48 f. AVV Muster für einen «Temporär-Arbeitsvertrag» gem. Art. 19 f. AVG und Art. 48 f. AVV Temporär-Rahmenarbeitsvertrag zwischen (Name, Adresse, Verleihfirma) und (Name, Adresse, Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer) als

Mehr

Trainingsprüfung Fach Sozialversicherung und Löhne Lösungen. Prüfungszeit 40 Minuten Punktzahl 40

Trainingsprüfung Fach Sozialversicherung und Löhne Lösungen. Prüfungszeit 40 Minuten Punktzahl 40 Trainingsprüfung Fach Sozialversicherung und Löhne Lösungen Prüfungszeit 40 Minuten Punktzahl 40 Sozialversicherung und Löhne Seite -1- Aufgabe 1 (AHV Abrechnung AG) 15 Punkte Die Brenoti AG, Novaggio

Mehr

Familienausgleichskasse PROMEA. Reglement. Gültig ab 01.01.2013

Familienausgleichskasse PROMEA. Reglement. Gültig ab 01.01.2013 Familienausgleichskasse PROMEA Ifangstrasse 8, Postfach, 8952 Schlieren Tel. 044 738 53 53, Fax 044 738 54 73 info@promea.ch, www.promea.ch Familienausgleichskasse PROMEA Reglement Gültig ab 01.01.2013

Mehr

Der allgemeinverbindlich erklärte Gesamtarbeitsvertrag für den Personalverleih ist integraler Bestandteil dieses Rahmenarbeitsvertrages.

Der allgemeinverbindlich erklärte Gesamtarbeitsvertrag für den Personalverleih ist integraler Bestandteil dieses Rahmenarbeitsvertrages. (vom SECO genehmigt am 21.12.2011 und 4. November 2013) zwischen: creativ personal züri ag, Schaffhauserstrasse 315, 8050 Zürich (nachstehend creativ personal genannt) und: 1. Geltungsbereich Der vorliegende

Mehr

Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer .6 Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vom 6. März 99 Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen, gestützt auf Art. 59 Abs. des Schweizerischen Obligationenrechtes

Mehr

2.03. Beiträge der Nichterwerbstätigen an die AHV, die IV und die EO. Obligatorische Versicherungen für die ganze Bevölkerung. Stand am 1.

2.03. Beiträge der Nichterwerbstätigen an die AHV, die IV und die EO. Obligatorische Versicherungen für die ganze Bevölkerung. Stand am 1. 2.03 Stand am 1. Januar 2003 Beiträge der Nichterwerbstätigen an die AHV, die IV und die EO 1 Obligatorische Versicherungen für die ganze Bevölkerung Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die

Mehr

ARBEITSVERTRAG UND LOHNABRECHNUNG FÜR ALPPERSONAL

ARBEITSVERTRAG UND LOHNABRECHNUNG FÜR ALPPERSONAL Standort Berner Oberland 3702 Hondrich Telefon 033 650 84 00 Telefax 033 650 84 10 e-mail inforama.oberland@vol.be.ch ARBEITSVERTRAG UND LOHNABRECHNUNG FÜR ALPPERSONAL zwischen dem Arbeitgeber... und dem

Mehr

MERKBLATT ZUM PIKETTDIENST

MERKBLATT ZUM PIKETTDIENST Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF Staatssekretariat für Wirtschaft SECO Arbeitsbedingungen Arbeitnehmerschutz MERKBLATT ZUM PIKETTDIENST ArG: Arbeitsgesetz, SR 822.11

Mehr

Beiträge der Studierenden an die AHV, die IV und die EO

Beiträge der Studierenden an die AHV, die IV und die EO 2.10 Beiträge Beiträge der Studierenden an die AHV, die IV und die EO Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die Invalidenversicherung (IV) und die

Mehr

Ihre Sozialversicherungen unser Metier.

Ihre Sozialversicherungen unser Metier. Schwyzer Schlüssel zur sozialen Sicherheit Ihre Sozialversicherungen unser Metier. Wir sind für Sie da. Als kantonal verankertes Kompetenzzentrum sichern wir der gesamten Schwyzer Bevölkerung den Zugang

Mehr

4.14 Stand am 1. Januar 2012

4.14 Stand am 1. Januar 2012 4.14 Stand am 1. Januar 2012 Assistenzbeitrag der IV Allgemeines 1 Der Assistenzbeitrag ermöglicht es Bezügerinnen und Bezüger einer Hilflosenentschädigung, die auf regelmässige Hilfe angewiesen sind,

Mehr

Info-Blatt: Obligatorische Sozialversicherungen der Schweiz

Info-Blatt: Obligatorische Sozialversicherungen der Schweiz Info-Blatt: Obligatorische Sozialversicherungen der Schweiz Änderungen der Kennzahlen per 1. Januar 2016 1. Säule AHV/IV/EO pro Jahr Mindestbeiträge AHV/IV/EO (unverändert) CHF 480 CHF 480 freiwillige

Mehr

Verordnung über den Normalarbeitsvertrag für die Erzieher in Heimen und Internaten

Verordnung über den Normalarbeitsvertrag für die Erzieher in Heimen und Internaten Verordnung über den Normalarbeitsvertrag für die Erzieher in Heimen und Internaten 221.215.324.1 vom 16. Januar 1985 (Stand am 1. Februar 1985) Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 359a des

Mehr

Merkblatt zur Kürzung der Ferien

Merkblatt zur Kürzung der Ferien Merkblatt zur Kürzung der Ferien I. Gesetzliche Grundlage: II. III. Art. 329b OR Kürzung 1 Ist der Arbeitnehmer durch sein Verschulden während eines Dienstjahres insgesamt um mehr als einen Monat an der

Mehr

4.11. Versicherungsschutz während beruflicher. Massnahmen. Berufliche Massnahmen gelten nicht als Arbeitsverhältnis. Versicherungsschutz bei Krankheit

4.11. Versicherungsschutz während beruflicher. Massnahmen. Berufliche Massnahmen gelten nicht als Arbeitsverhältnis. Versicherungsschutz bei Krankheit 4.11 Stand am 1. Januar 2006 Versicherungsschutz während beruflicher Massnahmen 1 Berufliche Massnahmen gelten nicht als Arbeitsverhältnis Berufliche Massnahmen der Invalidenversicherung (IV) gelten nicht

Mehr

Merkblatt Nachtarbeit

Merkblatt Nachtarbeit Merkblatt Nachtarbeit I. Gesetzliche Grundlagen Die Bestimmungen zur Nachtarbeit und zu den damit verbundenen Lohn- oder Zeitzuschlägen für Arbeitsleistungen während Nachtzeiten sind im Arbeitsgesetz (ArG)

Mehr

Vertrag zwischen ChorleiterIn und Verein: Rechte und Pflichten der Vertragsparteien

Vertrag zwischen ChorleiterIn und Verein: Rechte und Pflichten der Vertragsparteien Vertrag zwischen ChorleiterIn und Verein: Rechte und Pflichten der Vertragsparteien Schriftlicher Vertrag, ja oder nein? Stellt ein Chorleiter oder eine Chorleiterin seine/ihre Dienste für eine gewisse

Mehr

Musterarbeitsvertrag gemäss PHV

Musterarbeitsvertrag gemäss PHV Musterarbeitsvertrag gemäss PHV EDA/0 Dieser Mustervertrag ist zwingend zu verwenden bei der Anstellung von privaten Hausangestellten gemäss der Verordnung vom 6. Juni 0 über die privaten Hausangestellten

Mehr

Öffentliches Arbeitsrecht

Öffentliches Arbeitsrecht 3 Bereiche des Arbeitsrechts Öffentliches Arbeitsrecht Staat ==> Schutz und Kontrolle Kollektives Arbeitsrecht Gewerkschaften Arbeitgeber/-verband Individualarbeitsrecht Rechtsquellen im Arbeitsrecht Gesetze:

Mehr

Die schwangere Lernende oder Mutter hat ein Recht auf Tages- statt Abendarbeit.

Die schwangere Lernende oder Mutter hat ein Recht auf Tages- statt Abendarbeit. Merkblatt 208 Schwangerschaft und Mutterschaft Wird eine lernende Person während einer beruflichen Grundbildung schwanger oder gebärt ein Kind, steht sie unter besonderem rechtlichen Schutz. Als Berufsbildner/in

Mehr

Soziale Sicherheit beim Übergang in ein Schweizer Arbeitsverhältnis

Soziale Sicherheit beim Übergang in ein Schweizer Arbeitsverhältnis Soziale Sicherheit beim Übergang in ein Schweizer Arbeitsverhältnis Leitfaden für Bauarbeiter aus Österreich, die in ein Schweizer Arbeitsverhältnis wechseln (Stand September 2010) Vergleich der Sozialversicherungen

Mehr

Sozialversicherungen und Arbeitsentschädigung Pflegeeltern

Sozialversicherungen und Arbeitsentschädigung Pflegeeltern Kanton Zürich Bildungsdirektion Sozialversicherungen und Arbeitsentschädigung Pflegeeltern 1. März 2011 (neues CD und redaktionelle Anpassungen 2016) 2/12 Inhalt 1. Vorbemerkung 3 2. Sozialversicherungen

Mehr

Leistungsansprüche für die Auslandschweizer und -schweizerinnen

Leistungsansprüche für die Auslandschweizer und -schweizerinnen Ausgabe 2011 Ergänzungsinformation zum Info-Service «Arbeitslosigkeit» Ein Leitfaden für Versicherte Leistungsansprüche für die Auslandschweizer und -schweizerinnen HINWEISE Das vorliegende Info-Service

Mehr

Wird gemäss Art. 319 ff. des Obligationenrecht folgender Arbeitsvertrag geschlossen:

Wird gemäss Art. 319 ff. des Obligationenrecht folgender Arbeitsvertrag geschlossen: Arbeitsvertrag für den Fahrrad- und Motorradfachhandel Die Mitglieder von 2rad Schweiz sind nicht verpflichtet, ihr Personal mittels dieses Vertrages anzustellen. Der Abschluss von Arbeitsverträgen mit

Mehr

Anleitung Arbeitszeitkontrolle für das Gastgewerbe

Anleitung Arbeitszeitkontrolle für das Gastgewerbe Anleitung Arbeitszeitkontrolle für das Gastgewerbe Vorbemerkungen Grundlage zur Arbeitszeiterfassung: Gemäss Art. 21 Ziff. 2 und 3 L-GAV ist der Arbeitgeber für die Erfassung der effektiven Arbeits- und

Mehr

2.06 Stand am 1. Januar 2005. Hausdienstarbeit. Was gilt als Hausdienstarbeit? 1 Darunter sind zum Beispiel folgende Tätigkeiten zu verstehen:

2.06 Stand am 1. Januar 2005. Hausdienstarbeit. Was gilt als Hausdienstarbeit? 1 Darunter sind zum Beispiel folgende Tätigkeiten zu verstehen: 2.06 Stand am 1. Januar 2005 Hausdienstarbeit Was gilt als Hausdienstarbeit? 1 Darunter sind zum Beispiel folgende Tätigkeiten zu verstehen: Raumpflegerin/Raumpfleger; Kindermädchen (Au-pair-Mädchen/-Mann;

Mehr

4.14 Leistungen der IV Assistenzbeitrag der IV

4.14 Leistungen der IV Assistenzbeitrag der IV 4.14 Leistungen der IV Assistenzbeitrag der IV Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Der Assistenzbeitrag ermöglicht es Bezügerinnen und Bezüger einer Hilflosenentschädigung, die auf regelmässige Hilfe

Mehr

Beiträge an die AHV, die IV, die EO und die ALV auf geringfügigen Löhnen

Beiträge an die AHV, die IV, die EO und die ALV auf geringfügigen Löhnen 2.04 Beiträge Beiträge an die AHV, die IV, die EO und die ALV auf geringfügigen Löhnen Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Grundsätzlich sind von jeder Lohnzahlung AHV/IV/EO- und ALV-Beiträge abzuziehen

Mehr

ÖKK ERWERBSAUSFALLVERSICHERUNG (VVG)

ÖKK ERWERBSAUSFALLVERSICHERUNG (VVG) ÖKK ERWERBSAUSFALLVERSICHERUNG (VVG) Wegleitung prämienpflichtiger Verdienst gültig ab 1.1.2008 1. Beitrags- und Prämienpflicht Die Beiträge und Prämien werden grundsätzlich auf dem massgebenden Lohn gemäss

Mehr

Muster-Arbeitsverträge

Muster-Arbeitsverträge Muster-Arbeitsverträge Autorin Maja Graf, Fachstelle vitamin B, Mitarbeit Dr. Andrea F. G. Raschèr Datum Januar 2015 Merkmale eines Arbeitsvertrags Vergibt ein Verein Arbeiten gegen Bezahlung, hat er sich

Mehr

Gesamtarbeitsvertrag

Gesamtarbeitsvertrag Gesamtarbeitsvertrag Abgeschlossen zwischen dem Schweizerischen Drogistenverband und dem Schweizerischen Verband Angestellter Drogisten DROGA HELVETICA Gültig ab 1. Januar 1999 (Revidiert am 12. November

Mehr

Militärdienstkasse Schweizerischer Baumeisterverband. Statuten und Reglement

Militärdienstkasse Schweizerischer Baumeisterverband. Statuten und Reglement Militärdienstkasse Schweizerischer Baumeisterverband Statuten und Reglement Ausgabe 2002 Statuten Art. 1 Name, Sitz und Zweck 1.1 Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) gründet unter dem Namen "Militärdienstkasse

Mehr

Vereinfachtes Abrechnungsverfahren

Vereinfachtes Abrechnungsverfahren 2.07 Beiträge Vereinfachtes Abrechnungsverfahren für Arbeitgebende Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Das vereinfachte Abrechnungsverfahren ist Teil des Bundesgesetzes über Massnahmen zur Bekämpfung

Mehr

Fragen und Antworten zu «Vereinfachtes Abrechnungsverfahren» und «Schwarzarbeit»

Fragen und Antworten zu «Vereinfachtes Abrechnungsverfahren» und «Schwarzarbeit» Fragen und Antworten zu «Vereinfachtes Abrechnungsverfahren» und «Schwarzarbeit» Ist jeder Franken beitragspflichtig? Vom Lohn, der Fr. 2'200. pro Jahr und Arbeitgeber nicht übersteigt, werden die Beiträge

Mehr

Jahrbuch 2012. der Sozialversicherungen. Jährliche Kompaktübersicht

Jahrbuch 2012. der Sozialversicherungen. Jährliche Kompaktübersicht Jahrbuch 2012 der Sozialversicherungen Jährliche Kompaktübersicht AHV IV EO ALV Familienausgleichskasse Pensionskasse Krankenversicherung Unfallversicherung Militärversicherung Ergänzungsleistungen Hilflosenentschädigung

Mehr

Personalverordnung (PeV)

Personalverordnung (PeV) 1 172.310 Personalverordnung (PeV) vom 30. November 1998 1 Der Grosse Rat des Kantons Appenzell I.Rh., gestützt auf Art. 29 Abs. 1 der Kantonsverfassung vom 24. Wintermonat 1872, 2 beschliesst: I. Allgemeine

Mehr

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht

Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht vom 20. Dezember 2012 (710 12 217 / 337) Alters- und Hinterlassenenversicherung Persönliche AHV/IV/EO-Beiträge bei Taggeldern

Mehr

Merkblatt zum Familienzulagengesetz des Kantons Graubünden

Merkblatt zum Familienzulagengesetz des Kantons Graubünden Ottostrasse 24 Postfach 7001 Chur Tel. 081 257 41 11 Fax 081 257 42 22 www.sva.gr.ch Merkblatt zum Familienzulagengesetz des Kantons Graubünden gültig ab 01. Januar 2009 1. Dem Gesetz unterstellt sind

Mehr

2.04. Verzicht auf die Bezahlung der Beiträge an die AHV, die IV, die EO und die ALV bei geringem Nebenerwerb

2.04. Verzicht auf die Bezahlung der Beiträge an die AHV, die IV, die EO und die ALV bei geringem Nebenerwerb 2.04 Stand am 1. Januar 2001 Verzicht auf die Bezahlung der Beiträge an die AHV, die IV, die EO und die ALV bei geringem Nebenerwerb Verzicht nur in bestimmten Fällen 1 Grundsätzlich sind von jeder Lohnzahlung

Mehr

Versicherungen und Vorsorgeeinrichtung

Versicherungen und Vorsorgeeinrichtung Versicherungen und Vorsorgeeinrichtung 24.11.2011 1 Inhaltsverzeichnis 1 Grundsatz... 3 2 Sozialversicherungen AHV, IV, ALV, EO, MV... 3 3 Berufliche Vorsorge... 4 4 Unfallversicherung... 4 5 Krankentaggeldversicherung...

Mehr

2.06 Beiträge Hausdienstarbeit

2.06 Beiträge Hausdienstarbeit 2.06 Beiträge Hausdienstarbeit Stand am 1. Januar 2016 Auf einen Blick Wenn Sie Hausdienstarbeitnehmende beschäftigen, sind Sie verpflichtet, Sozialversicherungsbeiträge abzurechnen auch wenn der Geld-

Mehr

821.322 Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmer in der Landwirtschaft

821.322 Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmer in der Landwirtschaft 8. Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmer in der Landwirtschaft RRB vom 0. November 97 (Stand. Februar 0) Der Regierungsrat des Kantons Solothurn gestützt auf Artikel 9 des Bundesgesetzes über das Obligationenrecht

Mehr

Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmende in der Landwirtschaft (NAV LW)

Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmende in der Landwirtschaft (NAV LW) .7 Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmende in der Landwirtschaft (NAV LW) vom 6. Dezember 0 Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen, gestützt auf Art. 59 Abs. des Schweizerischen Obligationenrechts

Mehr

Lohnfortzahlung bei Krankheit, Unfall und Tod

Lohnfortzahlung bei Krankheit, Unfall und Tod Workshop Lohnfragen Lohnfortzahlung bei Krankheit, Unfall und Tod Nach Personal- und Besoldungsgesetz für Mitarbeitende der Verwaltung des Kantons Schwyz Fallbeschriebe Lohnfortzahlung bei Krankheit mit

Mehr

Trainingsfragen Sozialversicherungen Aufgaben

Trainingsfragen Sozialversicherungen Aufgaben Seite 1 Trainingsfragen Sozialversicherungen Aufgaben Aufgabe 1 Nennen Sie drei Soziale Risiken und ordnen Sie diese entsprechenden Sozialversicherungszweigen zu. Aufgabe 2 Nennen Sie die Versicherungszweige

Mehr

1. Der Schutz bei Mutterschaft 2. Mutterschaft Der Kündigungsschutz und Arbeitsverbot

1. Der Schutz bei Mutterschaft 2. Mutterschaft Der Kündigungsschutz und Arbeitsverbot BFS Winterthur Wordrepetition OAQ Ü37 Bearbeiten Sie das Dokument Ü37_Wordrepetition_Text wie folgt: Fügen Sie eine Titelseite ein. Der Titel heisst Mutterschutz in der Schweiz. Ebenfalls erscheint hier

Mehr

Herzlich Willkommen zum Vortrag: Kinder, Karriere aber sicher! Mathilda Hansen MSc ETH Partner. SWISS INDEPENDANCE AG Dufourstrasse 90 8008 Zürich

Herzlich Willkommen zum Vortrag: Kinder, Karriere aber sicher! Mathilda Hansen MSc ETH Partner. SWISS INDEPENDANCE AG Dufourstrasse 90 8008 Zürich Herzlich Willkommen zum Vortrag: Kinder, Karriere aber sicher! Mathilda Hansen MSc ETH Partner SWISS INDEPENDANCE AG Dufourstrasse 90 8008 Zürich Tel. +41 434992314 Fax +41 434992399 mathilda.hansen@swissindependance.ch

Mehr

2.07 Stand 1. Januar 2011

2.07 Stand 1. Januar 2011 2.07 Stand 1. Januar 2011 Vereinfachtes Abrechnungsverfahren für Arbeitgeber Allgemeines 1 Das vereinfachte Abrechnungsverfahren ist Teil des Bundesgesetzes über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit

Mehr

Stellenwechsel und Entlassung Aspekte des Sozialversicherungsrechts

Stellenwechsel und Entlassung Aspekte des Sozialversicherungsrechts Stellenwechsel und Entlassung Aspekte des Sozialversicherungsrechts 1. Einführende Überlegungen 2. Stellenwechsel/Entlassung vor Eintritt versichertes Risiko 3. Stellenwechsel/Entlassung nach Eintritt

Mehr

beschliesst den folgenden Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmer in der Landwirtschaft:

beschliesst den folgenden Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmer in der Landwirtschaft: Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmer in der Landwirtschaft 7. (Vom 6. Juni 00) Der Regierungsrat des Kantons Schwyz, gestützt auf Art. 59, 59a und 60 des Schweizerischen Obligationenrechts sowie Ziff.

Mehr

2.03. Beiträge der Nichterwerbstätigen an die AHV, die IV und die EO. Obligatorische Versicherungen für die ganze Bevölkerung. Stand am 1.

2.03. Beiträge der Nichterwerbstätigen an die AHV, die IV und die EO. Obligatorische Versicherungen für die ganze Bevölkerung. Stand am 1. 2.03 Stand am 1. Januar 2009 Beiträge der Nichterwerbstätigen an die AHV, die IV und die EO 1 Obligatorische Versicherungen für die ganze Bevölkerung Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die

Mehr

2.06 Stand am 1. Januar 2014

2.06 Stand am 1. Januar 2014 2.06 Stand am 1. Januar 2014 Hausdienstarbeit Was gilt als Hausdienstarbeit? 1 Darunter sind zum Beispiel folgende Tätigkeiten zu verstehen: Raumpflegerin/Raumpfleger, Kindermädchen (Au-pair-Mädchen/-Mann;

Mehr

6.05 Unfallversicherung UVG Obligatorische Unfallversicherung UVG

6.05 Unfallversicherung UVG Obligatorische Unfallversicherung UVG 6.05 Unfallversicherung UVG Obligatorische Unfallversicherung UVG Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung vom 20. März 1981 (UVG) ist die Unfallversicherung

Mehr

Trainingsprüfung / Aufgaben. für Personalfachleute. Sozialversicherungen. Trainingsprüfung Sozialversicherungen Aufgaben

Trainingsprüfung / Aufgaben. für Personalfachleute. Sozialversicherungen. Trainingsprüfung Sozialversicherungen Aufgaben Trainingsprüfung / Aufgaben für Personalfachleute Sozialversicherungen Aufgabe 1 Die Schweiz hat zur Sozialen Sicherheit Vereinbarungen mit den europäischen Nachbarstaaten getroffen? Wie würden Sie diese

Mehr