Diplomarbeit. Ausweitung SupplyOn Sourcing auf indirektes Material. Fachbereich Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen. durchgeführt bei der

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1 FACHHCHSCHULE LANDSHUT Fachbereich Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen Diplomarbeit THEMA: Ausweitung Supplyn Sourcing auf indirektes Material durchgeführt bei der Supplyn AG Stand: 5. September 2005 Betreuer: Florian Rotter, Supplyn AG Prof. Dr. Peter Scholz, Peter FH Landshut Matrikelnummer: Name, Vorname: Heinzmann, Simon Landshut, 3. September 2005

2 ERKLÄRUNG ZUR DIPLMARBEIT (gemäß 3, Abs. 7 RaP) Name, Vorname der/des Student(in)en:... Fachhochschule Landshut Fachbereich Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen Hiermit erkläre ich, dass ich die Arbeit selbständig verfasst, noch nicht anderweitig für Prüfungszwecke vorgelegt, keine anderen als die angegebenen Quellen oder Hilfsmittel benützt sowie wörtliche und sinngemäße Zitate als solche gekennzeichnet habe (Datum) (Unterschrift der/des Student(in)en)

3 Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis:...2 Ausgangslage, Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau Allgemeine Einführung Voranalyse Detailanalyse Vergleichsanalyse...47 Abbildungsverzeichnis:...60 Tabellenverzeichnis:...6 Quellenverzeichnis...62

4 Abkürzungsverzeichnis: EBP... Enterprise Buyer Professionell SRM... Supplier Relationship Management MR...Maintain - Repair - perate DPS... Desktop - Purchasing - System ERP... Enterprise Resource Planing VMI...Vendor Managed Inventory BBP... Business Blue Print RFQ... Request for Quotation 2

5 Ausgangslage, Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau Die Supplyn AG ist ein Anbieter von Internet Services für die Automobilzulieferindustrie. Das Portfolio von Supplyn bietet Lösungen, mit denen sich Geschäftsprozesse im Einkauf und Vertrieb sowie in der Logistik, in der Produktentwicklung und im Qualitätsmanagement über Unternehmensgrenzen hinweg effizient abwickeln lassen. Bereits tausend Unternehmen aus mehr als 30 Ländern nutzen die Dienstleistungen des Netzwerks. Gegründet wurde Supplyn im Sommer 2000 von führenden, international tätigen Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, die in der Abbildung Eins hervorgehoben sind. Abbildung : 00 umsatzstärksten Automobilzulieferer 2 Derzeit sind bei Supplyn beteiligt: Abbildung 2: Supplyn Shareholder3 Webseite Supplyn, Das Unternehmen, Zeitschrift Automobilwoche, Bosch ist wieder die Nummer eins 2005, S. 6 3 Webseite Supplyn, Pressebilder

6 Die Anteilseigner sind auch Kunden von Supplyn und lassen dadurch ihr Know-how einfließen.. Ausgangslage bei Supplyn Der Supplyn Service Sourcing Manager bildet den Anfrage- und Angebotsprozess sowie die Angebotsauswertung von direktem Material (Material das direkt in den Produktionsprozess einfließt) zwischen Einkäufer und Lieferant ab. Lieferanten auf dem Supplyn Marktplatz können mit dem Supplyn Business Directory ihre Fertigungsmöglichkeiten in Materialgruppen darstellen. Ausschreibungen (RFQs) an Lieferanten, die auf dem Marktplatz registriert sind, können mit Hilfe des Sourcing Managers übermittelt werden, indem der Einkäufer die passenden Lieferanten aus dem Business Directory auswählt und die Ausschreibung versendet. Die ausgewählten Lieferanten können ein Angebot an den Einkäufer übermitteln, das der Einkäufer wiederum analysieren und vergleichen kann. Der Einkäufer hat die Möglichkeit entweder sofort einen Lieferanten auszuwählen oder alle Lieferanten zu einer Auktion mit Supplyn Bidding einzuladen.4 Auf dem Supplyn Marktplatz werden derzeit hauptsächlich direkte Materialien wie Halbund Fertigfabrikate angefragt und beschafft, unbearbeitete Grundstoffe, Einsatzstoffe und Hilfsstoffe nur sehr selten. Im Bereich indirektes Material (Material das nicht direkt in den Produktionsprozess einfließt) werden im Moment nur wenige Anfragen nach Anlagegüter abgewickelt. 4 4 Firmenbroschüre Supplyn, Supplyn Sourcing, 2003

7 Lieferantenidentifikation Preis-/Vertragsverhandlu Beschaffung & ng Bestellung Halb-/Fertigfabrikate direktes Unbearbeitete Grundstoffe Material Einsatzstoffe Hilfsstoffe Lieferantensuche Anfrage-/ Angebotsprozess Einzelbestellung aus im Supplyn mit Hilfe von RFQs über dem SAP R/3 über Business Supplyn Sourcing Supplyn WebEDI Directory Manager Anlagegüter Dienstleistungen indirekt indirektes nicht notwendig, offline Preisverhandlungen Material Bereich office & organization da Lieferant bereits von Rabatten auf Bereich maintaince & repair bekannt Katalogpreisen Katalogbestellung über ein DPS Betriebsstoffe Prozess von Supplyn abgedeckt Prozess von Supplyn derzeit nicht abgedeckt Tabelle : Materialbeschaffungsprozessmatrix Wie in Tabelle Eins dargestellt bietet Supplyn derzeit noch keinen Service für die Verhandlung von Katalogpreisen (bzw. Rabatte auf komplette Kataloge) und die Bestellung von Katalogartikeln (meistens indirektes Material) über ein Desktop Purchasing System an..2 Problemstellung Die Gründe, warum Supplyn seinen Marktplatz nicht nur für RFQs, sondern auch für Katalogbeschaffung attraktiv machen will, sind vielfältig. Viele Einkäufer nutzen zur Beschaffung von indirektem Material meistens ein lokal installiertes SAP Supplier Relationship Management 5.0 (SRM). SAP SRM ist auch für RFQ mit direktem Material verwendbar, aber die angebotenen Funktionen sind für die Automobilzulieferindustrie nicht ausreichend. Ein weiterer Grund ist, dass potentielle und bestehende Kunden bei Verkaufsgesprächen den Wunsch geäußert haben, auch indirektes Material über einen Supplyn Service beschaffen zu wollen. Die Beschaffung sollte möglichst über ein bei Supplyn betriebenes SAP SRM 5.0 erfolgen. Einer der wichtigsten Gründe ist die Unternehmensstrategie der SAP AG, die eng verknüpft ist mit der von Supplyn. Die SAP ist Softwarepartner der Supplyn und gleichzeitig auch Shareholder mit 8,4% Webseite Supplyn, Pressebilder, 2005

8 Im Bereich Beschaffung ist das Ziel der SAP den kompletten Beschaffungsprozess, Procureto-pay abzubilden. Es geht darum, die besten Hersteller von Investitionsgütern, die günstigsten Händler für den Bürobedarf oder den zuverlässigsten Dienstleister für Projekte oder Wartungsarbeiten zu finden und in den Beschaffungsprozess zu integrieren immer steht das Ziel im Vordergrund, die Geschäftsprozesse zu vereinfachen, Papier basierte Abläufe weiter zu verringern, den elektronischen Dokumentenaustausch zu perfektionieren und die Lieferantenbeziehungen effizient aufzubauen und zu erweitern. 6 Dieses Zitat zeigt sehr deutlich, dass SAP als Ziel hat die Beschaffungsprozesse und alle Dokumente digital abzubilden und in einem Tool zu vereinen. Ein Teilaspekt dieser Strategie ist der Ausbau der Self-Service-Szenarien für Besteller und Lieferant. Self-Service bedeutet das die Mitarbeiter der bestellenden Firma Prozesse wie Beschaffung, Zahlungsverkehr und Bestandsführung selbst anstoßen. Die bestellenden Mitarbeiter werden unterstützt mit Hilfe von leicht zu nutzenden Anleitungen und Kontrollfunktionen. Supplier-Self-Service ermöglicht dem Lieferanten über ein Portal auf das System der bestellenden Firma zuzugreifen, den Austausch von Produktinformationen und die Erstellung eines kundenspezifischen Katalogs. Ein weiteres Feature soll die Beschaffung von Dienstleistungen ermöglichen. Die Besonderheit bei der Dienstleistungsbestellung ist, dass die Anforderungen zum Zeitpunkt der Bestellung noch nicht exakt definiert und die Größenordnung meist nicht fest steht. Ein weiterer Grund für die Entwicklung eines neuen Services ist das aktuelle Marktumfeld. Es ist eine Konsolidierung am Markt für nline-plattformen durch Firmenübernahmen, wie z.b. die Übernahme von Freemartkets durch ARRIBA 7 und die Fusion von Synerdeal und Trade2B zu Synertrade8 zu beobachten. Der Marktführer für gehostete E-Procurment-Systeme cc-hubwoo, übernimmt Traderanger9 und ist selbst ein fusioniertes Unternehmen aus hubwoo, 6 Webseite SAP Info, SAP Strategie, Webseite heise online, Softwarefirma Ariba wagt Übernahme, Webseite Synerdeal, Pressemitteilung, Webseite cc-hubwoo, Pressemitteilung,

9 avisium, chemplorer und cc-markets.0 Eine direkte Bedrohung von Supplyn durch einen Konkurrenten besteht im Moment nicht, aber lokal installierte Standardlösungen, wie z.b. SAP SRM können laut Geschäftsleitung von Supplyn zu einer potentiellen Gefahr werden..3 Zielsetzung Das Ziel dieser Diplomarbeit ist, eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu schaffen, ob und wie eine Einbindung von Lieferanten für indirektes Material auf dem Supplyn Marktplatz vorteilhaft ist. Einige Punkte sollen in dieser Arbeit besonderes beleuchtet werden: Verhältnis von Investitionsvolumen und laufende Kosten zu Nutzen für Supplyn Investitionsrisiken Strategische Bedeutung mit Blick auf mögliche alternative Inhouse-Lösungen Einkäufer- und Lieferantenvorteil Qualität und Umfang des Serviceangebots Risiken für Supplyn bei einer Kooperation mit einen Anbieter für EProcurementlösungen Ziel der Diplomarbeit: Investmentcase als Entscheidungsgrundlage für den Supplyn Vorstand Die möglichen Ergebnisse aus dem Investmentcase für Supplyn sind: Investition in ein neues eigenes Produkt Kooperation mit einem Partner Keine Aktion.4 Aufbau Am Beginn dieser Diplomarbeit wird auf Unterschiede von direktem und indirektem Material und deren klassische Beschaffung in der Literatur eingegangen. Danach erfolgt eine allgemeine Beschreibung der Supplyn AG und der angebotenen Services, danach werden die typischen einkaufenden Unternehmen und Lieferanten mit dem jeweiligen Preismodell 0 7 Webseite cc-hubwoo, Geschichte, 2005

10 beschrieben. 8

11 2 Allgemeine Einführung 2. Klassische Beschaffung von Material und daraus resultierende Probleme Der klassische, operative Beschaffungsprozess läuft nach dem folgenden Schema ab: Die Bedarfsmeldung wird meistens mit Papierformularen, die von Hand ausgefüllt werden, realisiert. Die Genehmigung erfolgt durch einen Vorgesetzten auf Basis der Beschreibung des Gutes in der Bestellung. Der Einkauf überträgt die Bestellung in das Warenwirtschaftsystem, wählt einen Lieferanten aus und sendet die Bestellung per Fax an den Lieferanten. Die Wareneingangsbuchung im Warenwirtschaftssystem erfolgt manuell auf Basis des freigegebenen Lieferscheins. Die Rechnung wird durch den Bedarfsträger oder durch den Einkaufsleiter freigegeben und über Hauspost in die Abbildung 3: Beschaffungsprozess Buchhaltung geleitet. Die Rechnung wird nach Freigabe überwiesen. Der oben beschriebene klassische Beschaffungsprozess beinhaltet ein erhöhtes Fehlerpotential und hohen Aufwand pro Bestellung. Das erhöhte Fehlerpotential entsteht aus mehreren Medienbrüchen zwischen bestellendem Mitarbeiter, Einkäufer, Lieferant und Buchhaltung. Der hohe Aufwand entstehet durch das Personal, das für die Übertragung nötig ist und den Transfer der Dokumente mit Post oder Telefax. Die Verfügbarkeit der Güter kann nicht überprüft werden, erst nach Rückmeldung des Lieferanten kann nach Ersatzlieferanten oder Ersatzprodukten gesucht werden, das führt zu einer Verzögerung bei der Beschaffung. 2.2 Güterarten Die verschiedenen Güterarten eignen sich in unterschiedlichem Maße zur Veräußerung auf einem Marktplatz. In dieser Analyse werden nur materielle Realgüter berücksichtigt und nicht 9 Kerkhoff, G., Milliardengrab Einkauf, 2003, S. 65f

12 auf immaterielle Realgüter und Nominalgüter eingangen. In Abbildung 4 werden materielle Realgüter in Betriebsmittel und Werkstoffe mit den jeweiligen Untergruppen unterteilt.. Abbildung 4: Gütertypologie2 Indirekte Materialien sind Dienstleistungen, Anlagegüter, MR-Güter und Betriebsstoffe. Direkte Materialien sind Halb-/Fertigfabrikate, Einsatzstoffe und Hilfsstoffe. 2.3 Unternehmensportal vs. Marktplatz Unternehmen können ihre elektronischen Beschaffungsprozesse mit zwei Möglichkeiten realisieren. Installation eigener Server und Implementierung, d. h. die Schaffung eines unternehmensindividuellen Portals. In der Regel handelt es sich dabei um ein komplexes IT Projekt mit entsprechendem Ressourcenbedarf. 2 Voigt, K./Landwehr, S./Zech, A., Elektronische Marktplätze, 2003, S. 84 0

13 Abbildung 5: Unternehmensportale3 Die Nachteile von Unternehmensportalen sind in der Grafik sehr gut zu erkennen, da jeder Käufer eine individuelle Schnittstelle zu seinem Lieferanten anbieten muss, zusätzlich muss der Support und die Schulung von Lieferanten bewältigt werden. Zum anderen besteht die Möglichkeit, die entsprechende Funktionalität über einen öffentlichen Marktplatz, z. B. Supplyn abzubilden. Abbildung 6: Marktplatz, eine gemeinsame Lösung4 Die Vorteile eines Einkäufers auf einem Markplatz am Beispiel Supplyn: 3 Webseite Supplyn, Marktplatz vs. Portal, Webseite Supplyn, Marktplatz, eine gemeinsame Lösung, 2005

14 Keine Installation von Hardware nötig, der Service wird auf einem externen Server betrieben. Keine Implementierung von Software, es wird nur der Internet Explorer benötigt. Supplyn unterstützt aktiv die Backend-Integration an bereits vorhandene BackendSysteme. Auch für Lieferanten bietet die Marktplatz-Lösung eindeutige Vorteile: Umfassende Darstellung des Unternehmens und dessen Fertigungsmöglichkeiten im Business Directory Standardisierte und einheitliche Kommunikation mit allen Kunden über eine Bedienoberfläche Höhere Flexibilität, da neue Einkäuferfirmen mit dem gleichen System ohne erneute Investitionen in Mitarbeiterschulungen bedient werden können. 2.4 Horizontale / vertikale Marktplätze Aufgrund der im Kapitel 2.3 erwähnten Charakteristik, eignen sich auch MR-Güter für die elektronische Beschaffung über horizontale Marktplätze. An einem horizontalen Marktplatz nehmen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen auf der Einkäuferseite teil, die auf eine gemeinsame Gruppe von Lieferanten zugreifen.5 Ein vertikaler Marktplatz bildet verschiedene Geschäftsprozesse einer einzigen Branche ab, z. B. Supplyn für die Automobilzulieferindustrie. 2.5 Supplyn Services Supplyn bietet Einkäufern eine Vielzahl von Services für die gesamte Prozesskette vom Entwicklung, Einkauf, Logistik und Qualitätsmanagement wie in Abbildung 7 dargestellt. Die optimale Unterstützung der vernetzten Zusammenarbeit kann eine zentrale Plattform bieten, die von Teilnehmern mit unterschiedlichster Partnerkonstellation genutzt werden kann. In den folgenden Kapiteln werden die Services von Supplyn erläutert, um zu zeigen, dass ein Katalogbestellsystem gut in das derzeitige Service Portfolio passt. 5 Voigt, K./Landwehr, S./Zech, A., Elektronische Marktplätze, 2003, S. 39ff 2

15 Abbildung 7: Lösungsportfolio von Supplyn Supplyn Business Directory Mit Hilfe des Business Directory kann der Einkäufer gezielt nach einem Lieferanten suchen, der genau die Fertigungsmöglichkeiten anbietet, die der Einkäufer für seine Produkterstellung benötigt. Der Hauptbestandteil des Business Directory sind detailliert beantwortete Fragebögen, die alle Lieferanten des Supplyn Marktplatzes ausgefüllt haben. Der Einkäufer hat die Möglichkeit mehrere Lieferanten in einer Tabellenansicht miteinander zu vergleichen und private Daten wie Notizen und Lieferantenbewertungen zu hinterlegen Der Supplyn Sourcing Manager Sourcing Manager bildet den Anfrage- und Angebotsprozess sowie die Angebotsauswertung ab. Zur Abwicklung unterschiedlichster Arten von Anfragen stehen zahlreiche ptionen wie das Einholen von Paket- und Einzelangeboten auch unter Einbeziehung von zeitlichen und räumlichen und mengenabhängigen Staffeln zur Verfügung. Technische Spezifikationen, Zeichnungen und Normen können elektronisch der Anfrage beigefügt werden. Diese Anfrage (RfQ, Request vor Quotation") wird wie die Abbildung 8 zeigt an den Lieferanten verschickt, vom Lieferanten bearbeitet, in ein Angebot umgewandelt und zurück geschickt. 6 Präsentation Supplyn, Lösungen, Webseite Supplyn, Business Directory,

16 Abbildung 8: Supplyn Sourcing Funktionalitäten 8 Zur detaillierten Analyse stehen verschiedene Auswertungen zu Verfügung, die auch in Excel exportiert werden können. Der Einkäufer kann nachdem er die Angebote erhalten hat, entweder die Entscheidung für einen Vertragsabschluss treffen oder alle Lieferanten mit ihren letzten Angeboten zum Supplyn Bidding einladen.9 In einem virtuellen Verhandlungsraum geben potenzielle Lieferanten ihre Angebote innerhalb eines von Einkäufer vorgegeben Zeitraums ab. Mit diversen Regeln kann die Verhandlungssituation optimal angepasst werden. Alle teilnehmenden Bieter bleiben für den Bieterkreis anonym und sehen jedoch immer das zur Zeit niedrigste Gebot Supplyn Document Manager Der Document Manager ist ein umfassendes Dokumenten-Management-System, mit dem sich die Bereitstellung und das Änderungsmanagement von Dokumenten unterschiedlichster Art wie z.b. Werknormen, Konstruktionszeichnungen, Stücklisten, Spezifikationen etc. über Unternehmensgrenzen hinweg abbilden lässt.2 8 Webseite Supplyn, Sourcing Funktionalitäten, Webseite Supplyn, Sourcing Manager, Webseite Supplyn, Bidding, Webseite Supplyn, Document Manager,

17 Abbildung 9: Prozess Document Manager Supplyn WebEDI WebEDI transferiert den klassischen elektronischen Datenaustausch und die Abbildung standardisierter Geschäftsvorfälle auf das Internet. Zu diesem Zweck schließen einkaufende Unternehmen Supplyn an ihr klassisches EDI-System an. Der Supplyn Server überträgt die gesendeten EDI-Daten ihres Unternehmens auf Webformulare und stellt sie den entsprechenden Lieferanten zusammen mit Nachrichtenformularen für die Datenerfassung bereit. 23 Abbildung 0: Supplyn WebEDI und klassische EDI-Systeme24 22 Webseite Supplyn, Document Manager, Webseite Supplyn, WebEDI, Webseite Supplyn, WebEDI,

18 Exkurs klassisches EDI Die Grundidee von EDI liegt in der hohen Geschwindigkeit der elektronischen Übertragung in Verbindung mit der Vermeidung menschlicher Fehler. In dieser Kombination ergibt sich die maximale Rationalisierung eines Geschäftsprozesses wie zum Beispiel der Übermittlung einer Bestellung. EDI ist der Überbegriff für Industriestandards zum elektronischen Austausch von Geschäftsdokumenten. EDI ist die Grundvoraussetzung für Collaborative Commerce, wodurch Geschäftsprozesse innerhalb und zwischen Unternehmen schnell und wirtschaftlich gestaltet werden können. Dadurch können Unternehmen über Unternehmensgrenzen hinweg prozessorientiert zusammenarbeiten. Damit EDI-Nachrichten vom Empfänger verarbeitet werden können, müssen sie einer vorher bekannten Struktur entsprechen. Einige prominente Standards: UN/EDIFACT - der umfassendste und weltweit gebräuchlichste Standard, wird von den Vereinten Nationen (UN/ECE) verantwortet ANSI X.2 - hauptsächlich in Amerika verbreiteter Standard VDA - Standard der deutschen Automobilindustrie DETTE - Standard der europäischen Automobilindustrie Für EDI ist erforderlich, die Nutzdaten vom Sender über eventuelle Zwischenstellen zum Empfänger zu transportieren. Es existieren eine Vielzahl von klassischen EDI Übertragungsprotokollen: X.400 Standard der ITU FTP dette File Transfer Protocol FTAM File Transfer Access and Management Internetprotokolle werden auch verwendet: 6 SMTP Internet HTTP Hypertext Transport Protokoll FTP File Transfer Protokoll

19 2.5.5 Supplyn Inventory Collaboration Mit Inventory Collaboration lässt sich die Lagerdisposition optimieren. Dabei überträgt das Unternehmen die Verantwortung für den Lagerbestand einer bestimmten Komponente seinem Lieferanten. Der Lieferant schickt Daten über geplante Lieferungen und Lieferungen die bereits unterwegs sind wie in Abbildung abgebildet, an das System. Aus Lagerbestand, Bedarf, geplante- und Transitmengen wird ein kalkulatorischer Lagerbestand für eine Materialnummer ermittelt. Der Kunde legt Minimum und Maximum Grenzen für jedes Material entweder absolut (Stückzahl) oder eine Reichweite (Tage) fest. Wird eine dieser Grenzen verletzt (siehe Abbildung 2), werden Alarmmeldungen erzeugt und an Lieferant und Kunde versendet.25 Abbildung : VMI Allgemein Abbildung 2: Bestandsgrenzen und Alarmmeldungen27 Supplyn Performance Monitor Mithilfe des Supplyn Performance Monitor wird der aufwändige und oft nicht konzernweit vereinheitlichte Prozess zur Kommunikation von Lieferantenbeurteilungsdaten automatisiert und standardisiert. Neben erheblichen Kosteneinsparungen wird insbesondere auch eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit und des Qualitätsbewusstseins der Lieferanten bewirkt Supplyn Problem Solver Der Problem Solver unterstützt den lieferantenseitigen Reklamations- und 8D Prozess. Das 8D-Verfahren hat sich in der Automobilindustrie als Methode zur systematischen 25 Webseite Supplyn, Vendor Inventory Management, Webseite Supplyn, Vendor Inventory Management, Webseite Supplyn, VMI Funktionalitäten, Webseite Supplyn, Performance Monitor,

20 Problemlösung und Vermeidung etabliert Supplyn Collaboration Folders Mit Collaboration Folders lassen sich Entwicklungsprojekte, an denen Teams aus unterschiedlichen Unternehmen beteiligt sind, mit Hilfe eines virtuellen Projektraums effizient abwickeln. Collaboration Folders sind virtuelle Projekträume, in denen sämtliche Projektdaten über Unternehmensgrenzen hinweg effizient verwaltet und ausgetauscht werden können Supplyn Project Management Mit Supplyn Project Management lassen sich Entwicklungsprojekte mit Partnern nach der standardisierten APQP-Methodik effizient abwickeln. Anhand von Vorlagen können Projekte einfach strukturiert und terminiert werden. Anschließend werden den einzelnen Projektelementen die verantwortlichen Projektmitglieder zugeordnet, die diese im Rahmen des Projektes bearbeiten Supplyn Preismodell Die Supplyn Services sind in drei Pakete unterteilt: Supplyn Sourcing/DMS Supplyn SCM Business Directory RfQ & Bidding Document Manager WebEDI VMI Kanban Supplyn Quality Management Performance Monitor Problem Solver APQP Kosten für Lieferanten: Die Nutzung eines einzelnen Services mit nur einem Lieferanten ist kostenlos. Die Kosten für die Nutzung maximal eines Paketes mit mehreren Lieferanten ist gestaffelt nach Unternehmensumsatz. Außenumsatz Kosten / Monat < Mio. 5 Mio. 5 0 Mio. > 0 Mio. kostenlos Tabelle 2: Lieferantenpreismodell für ein Paket 29 Unternehmensbroschüre, Supplyn, Webseite Supplyn, Project Folders, Webseite Supplyn, APQP,

21 Wird mehr als ein Paket benötigt gibt es nur noch die Möglichkeit das Supplyn KomplettPaket zu benutzen. Außenumsatz < Mio. 5 Mio. 5 0 Mio. > 0 Mio. Kosten / Monat kostenlos Tabelle 3: Lieferantenpreismodell für Komplettpaket Kosten für einkaufende Firmen: Die Kosten für einkaufende Firmen werden individuell verhandelt. 2.7 Backend-Integration von Sourcing an SAP R/3 Damit das Potenzial von Supplyn Sourcing in vollem Umfang ausgeschöpft werden kann, müssen zwei Welten miteinander verbunden werden: Supplyn auf der einen Seite und die Inhouse-Systeme meist SAP R/3 der einkaufenden Unternehmen auf der anderen. Abbildung 3: RfQ Connect32 Mit dem RfQ-Connect lässt sich Supplyn Sourcing an interne Einkaufssysteme anbinden. Eine Einkaufsanfrage wird dann nicht mehr auf der Supplyn-Plattform, sondern im Backend-System des einkaufenden Unternehmens erstellt. Die Daten werden in XML-Format 32 Webseite Supplyn, Pressebilder,

22 umgewandelt und an Supplyn übermittelt. Die Angebote, die der Einkäufer vom Lieferanten auf seine Anfrage erhält, durchlaufen den umgekehrten Prozess Supplyn Portal Infrastructure (SPIN) Die Supplyn Portal Infrastructure ist die zentrale Stelle in der die User für alle Services zentral per Single-Sign-n authentifizieren und ihnen die verschiedenen Rollen zugewiesen werden. Es wird ein und das selbe Portal für alle Buyer und Seller verwendet. Portal Infrastruktur Web-Portal Sicherheit (Authentifikation, Autorisation, Single-Sign-n) User Management Master Data Management Supply Chain Directory Registration Management Abbildung 4: Portal Infrastruktur Das Portal gliedert sich in vier Bereiche: User Management Im User Management können die User angelegt, Rollen verteilt und frei geschaltet werden. Master Data Management Im Bereich Master Data Management werden z. B. Unternehmensdaten, Anschrift und Ansprechpartner gepflegt. Unter anderem ist es auch möglich die eigene Unternehmensstruktur und Konzernzugehörigkeit einzustellen und zu pflegen, es können auch verschiedene Benutzergruppen frei definiert werden um die Administration zu erleichtern. Supply Chain Directory Definition, Pflege und Routing von EDI Nachrichten Registration Management & Tracking Tool (RMTT) RMTT ermöglicht eine Verfolgung den aktuellen Stand der Lieferantenregistrierung. Es bietet die Funktionen z. B. automatischen Versand von Registrierungs- s, Vertragsgenerierung und automatischer Versand der Vertragsunterlagen und vieles mehr. 33 Firmenbroschüre, Höhere Effizienz durch Backend-Integration,

23 Vorteile: Sicherstellung höchster Datenqualität bei Unternehmens- und Userstammdaten Unternehmens- und Userdaten, die für alle Supplyn-Lösungen gültig sind, werden zentral gespeichert und gepflegt Harmonisierte Daten bilden die Basis für applikationsübergreifende Prozesse Eine User-ID gültig für alle Supplyn-Lösungen Einheitliche, hohe Sicherheit Standards (zum Beispiel Password Policy) für alle Supplyn Lösungen 3 Voranalyse 3. Internetbasierte Beschaffung Internetbasierte Beschaffung setzt sich meist aus einzelnen Modulen zusammen, die entweder das gesamte Spektrum oder einzelne Bereiche der Beschaffung abdecken. Die Abbildung Aufgaben im Beschaffungsprozess nennt die jeweiligen Anwendungsfelder und mit welchem Tool welcher Prozess abgebildet wird.. Abbildung 5: Aufgaben im Beschaffungsprozess34 Der Beschaffungsprozess teilt sich auf in Strategische Beschaffung (E-Sourcing) und 34 Kerkhoff, G., Milliardengrab Einkauf, 2003, S.73 2

24 perative Beschaffung (E-Procurement). E -Sourcing bildet Supplyn im Moment mit dem Sourcing Manager ab. Für die operative Beschaffung ist der Sourcing Manager nicht brauchbar, weil die Funktionen Bedarfsmeldung, Bestellung usw. nicht implementiert sind. nlineshops haben sich in der Automobilzulieferindustrie als E Procurement Lösung nicht durchgesetzt, es werden hauptsächlich Desktop - Purchasing - Systeme verwendet, die im Kapitel 3.2 genauer erläutert werden. 3.2 Desktop - Purchasing - System (DPS) Zahlreiche Softwarelösungen für dezentrale Einkaufssysteme (so genannte DesktopPurchasing-Systeme) werden inzwischen am Markt angeboten. Sie ermöglichen dem Anwender den Zugriff auf alle relevanten Produkt- und Lieferanteninformationen, bieten umfangreiche Bestell- und Abwicklungsfunktionen und verknüpfen diese mit betrieblichen Systemen. DPS ermöglichen dem Nutzer mit einen am Intranet angeschlossenen Computer, über eine einfache Benutzeroberfläche auf die Produkte und Lieferanten zuzugreifen, mit denen der Einkauf Rahmenverträge verhandelt hat. Bedarfsanforderungen, Genehmigungsprozesse und Bestellungen werden auf diese Weise ebenso automatisiert wie die Lieferantenüberwachung, die Wareneingangskontrolle und die Rechnungsabwicklung Eingrenzung der E-Procurement-Systeme Es existieren eine Vielzahl von E-Procurement-Systemen die nicht alle im Rahmen dieser Diplomarbeit untersucht werden sollen, deshalb erfolgt eine Eingrenzung: Die Technologiestrategie der Supplyn AG spricht für den Einsatz von SAPSystemen. Die Katalogpflege von E-Procurement-Systemen erfordert sehr hohen personellen Pflegebedarf. Aufgrund des hier am Markt vorzufindenden Preiskampfes ist Supplyn nicht bestrebt, diesen Service mit eigenen Mitarbeitern anzubieten. Indirekte Materialien die nicht einen Katalog sinnvoll integriert werden können (Anlagen und Dienstleistungen) sollen über den Sourcing Manager beim Lieferanten angefragt werden. Der Datenaustausch zwischen Einkäufer und Lieferanten soll über EDI erfolgen, weil Supplyn schon über die Infrastruktur verfügt. Diese Kriterien wurden von der Geschäftsleitung für diese Analyse definiert. Die einzige in 35 Schneider, D./Schnetkamp, G., E-Markets, 2000, S.80 22

25 Frage kommende Lösung der SAP ist SAP SRM. Für das Jahr 2007 ist die Umstellung der Basis des Supplyn Sourcing Managers von SAP DA/DB auf SAP SRM geplant. Neben dem Hosting von SAP SRM soll in dieser Arbeit auch eine Kooperation mit einem ASP-Anbieter untersucht werden. Daraus ergeben sich folgende Fälle die genauer betrachtet werden sollen: Tabelle 4: Analysematrix keine Katalogpflege von Supplyn Mitarbeitern RFQ für nicht katalogfägies Material Einsatz von SAP Standardprodukten Datenaustausch erfolgt über EDI bzw. WebEDI SAP SRM 5.0 SAP SRM Kooperation mit ASP Fall Einführung 2005 Einführung 2007 A x B C x x SAP SRM unterstützt eine Reihe von Prozessen, die aber nicht alle für Supplyn relevant sind. Folgende Prozesse werden untersucht: Self-Service Procurement Service Procurement Catalog Content Management Ein Teil der SAP SRM Komponenten sind für diese Untersuchung nicht relevant und werden deshalb nicht genauer untersucht. SAP SRM Komponenten die nicht untersucht werden sollen: 23 Business Information Warehouse (Tool für operative und strategische Analysen) Exchange Infrastructure (Backend-Integration von nicht SAP Systemen) Enterprise Portal (Portalintegration) Bidding Engine (Auktionstool)

26 4 Detailanalyse 4. SAP SRM 5.0 auf dem Supplyn Marktplatz SAP SRM ist eine Lösung, die in einer hetrogenen Systemlandschaft mit SAP-Systemen und/oder anderen ERP-Systemen als Backend-System eingesetzt werden kann. Es müssen mindestens die Komponenten Finanzwesen und Controlling im Backend-System enthalten sein Technische Szenarios Der SRM Server kann in den folgenden drei technischen Szenarios aufgebaut werden. Tabelle 5: Übersicht über die technischen Szenarios37 Klassisch Einkaufswagen SAP Enterprise Buyer Genehmigung SAP Enterprise Buyer Bestellung Backend-System Erweitert klassisch SAP Enterprise Buyer SAP Enterprise Buyer SAP Enterprise Buyer (führendes System) und Backend-System Wareneingang Backend-System (kann in Backend-System (kann SAP Enterprise Buyer in SAP Enterprise vorerfasst werden) Buyer vorerfasst werden) Rechnung Backend-System (kann in Backend-System (kann SAP Enterprise Buyer in SAP Enterprise vorerfasst werden) Buyer vorerfasst werden) 4... Dieses Standalone SAP Enterprise Buyer SAP Enterprise Buyer SAP Enterprise Buyer SAP Enterprise Buyer SAP Enterprise Buyer (Rechnungsinformationen werden an das BackendSystem gesendet) Klassisches Szenario Szenario bezieht stark die ERP Backend-Systeme ein, da alle Materialwirtschaftsbelege wie Bestellungen, Wareneingänge, Leistungserfassungsblätter und Rechnungen hier abgelegt sind. Der EBP wird nur dazu benutzt einen Einkaufswagen anzulegen und ggf. diesen zu genehmigen. Dieses Szenario eignet sich für Kunden mit folgenden Anforderungen. Anforderungen: Mitarbeiter sollen Bedarfe schnell und einfach erfassen 36 Webseite SAP Biblothek, Technische Szenarios, Webseite SAP Biblothek, Technische Szenarios,

27 Die Einkaufsabteilung soll ausschließlich mit dem Backend-System arbeiten Vorraussetzungen: SAP Enterprise Buyer und ein oder mehrere ERP-Backen-Systeme mit Finanzwesen- und Controlling-Funktion. Ablauf: Im Enterprise Buyer wird ein Einkaufswagen mit den entsprechenden Bedarfen angelegt. Je nach Einstellung des Systems und der Größe des Einkaufswagens ist ein Genehmigung durch den Vorgesetzten nötig. Abhängig von der Verfügbarkeit der bestellten Ware wird ein Folgebeleg im Backend-System erzeugt: Bestellung Bestellanforderung Reservierung Wenn die Ware eingegangen ist oder die Dienstleistung erbracht wurde, wird im SAP Enterprise Buyer oder im BackendSystem einen Wareneingang bzw. ein Leistungserfassungsblatt angelegt. Die Rechung kann entweder im Enterprise Buyer oder im Backend-System erfasst werden.38 Abbildung 6: Klassisches Szenario Erweitertes klassisches Szenario Der Unterschied zum klassischen Szenario ist das die Beschaffungsprozesse lokal im Enterprise Buyer erzeugt werden und dann ins Backend-System repliziert werden. Wenn die Katalogdaten nicht ausreichen können sie manuell im Enterprise Buyer ergänzt werden bevor sie ins Backend-System repliziert werden. Es handelt sich dabei um eine schreibgeschützte Kopie, die den erforderlichen Bezug für die Erstellung von Leistungserfassungsblättern und Rechnungen im Backend-System liefert. 38 Webseite SAP Biblothek, Klassisches Szenario, Webseite SAP Biblothek, Klassisches Szenario, Wareneingängen,

28 Anforderungen: Rationalisierung der Einkaufsprozesse Bestätigungen und Rechnungen sollen in SAP Enterprise Buyer vorerfasst werden können. Vorraussetzungen: SAP Enterprise Buyer und ein oder mehrere ERP-Backen-Systeme mit Materialwirtschafts-, Finanzwesen- und Controlling-Funktionen implementiert Ablauf: Im Vergleich zum klassischen Szenario können auch Bestellungen ohne den Einkaufswagen angelegt werden: Bedarf aus einem externen Planungsystem. Manuell im Enterprise Buyer als Ergebnis eines in SAP Bidding Engine durchgeführten Aus- schreibungsprozesses Die Bestellung wird schreibgeschützt ins Backend-System repliziert und kann nur im Enterprise Buyer geändert werden40. Abbildung 7: Erweitertes klassisches Szenario Lokales Szenario Die Unterschiede des Lokalen Szenarios zum Erweitert klassischem Szenario sind minimal. Nach der Genehmigung wird die Bestellung nicht ins Backend repliziert. Die Bestellung kann deshalb nicht im Backend angezeigt werden und es kann keine Verknüpfung zwischen Wareneingang und Bestellung hergestellt werden. Die Bestellung wird lokal im Enterprise 40 Webseite SAP Bibliothek, Erweitertes klassisches Szenario, Webseite SAP Bibliothek, Erweitertes klassisches Szenario,

29 Buyer abgelegt und an den Lieferanten per XML, Post oder Fax an die Lieferanten versendet. Wareneingänge und Rechnung werden im Enterprise Buyer vorerfasst und ins BackendSystem übertragen Standalone Szenario Bei diesem Szenario wird der gesamte Beschaffungsprozess im Enterprise Buyer abgebildet. Bestellungen, Rechungen, Wareneingangsmeldungen und Genehmigungen erfolgen alle lokal im Enterprise Buyer, bis auf Buchungsvalidierungen die im Buchhaltugs-Backend-Systemen abgewickelt werden. Anforderungen: Ersatz für ein produktives Materialwirtschaftssystem Kein Anlegen von eigenen Produktstammdaten, der Lieferant soll seine Produktdaten im Katalog pflegen Der Enterprise Buyer soll speziell für bestimmte Produktkategorien benutzt werden z. B. indirektes Material und/oder Dienstleistungen Entlastung des Backend-Systems Voraussetzungen: SAP Enterprise Buyer und ein oder mehrere Buchhaltungs-Backend-System Ablauf: Im Enterprise Buyer wird ein Einkaufswagen erstellt und daraus eine Bestellung erzeugt, die gegebenenfalls Vorgesetzten muss. durch einen genehmigt werden Nachdem die Ware empfangen oder die Dienstleistung erbracht wurde, wird im EBP eine Wareneingangsbestätigung angelegt. Die Rechnung wird im EBP erfasst und dann in ein Buchhaltungs-Backend-System übertragen wo sie weiterbearbeitet werden kann Webseite SAP Biblothek, Standalone Szenario

30 Abbildung 8: Standalone Szenario Rollen im SRM Die Rollen definieren welche Aufgaben ein interner Mitarbeiter oder externer Geschäftspartner in einem Business Szenario wahrnimmt. Im folgenden Abschnitt werden die wichtigsten Rollen des Enterprise Buyer erläutert. Mitarbeiter: Der Mitarbeiter ist für die Beschaffung von Waren und Dienstleistungen zuständig, die er für sich oder seine Abteilung benötigt. Er kann jederzeit den Beschaffungsstatus abrufen, nach Erhalt einer Ware oder Dienstleistung wird diese von ihm bestätigt und es ist möglich die Rechnung zu erfassen.44 Manager: Der Manager ist verantwortlich für die Genehmigung von Bentutzerstammsätzen und genehmigungspflichtiger Einkaufswägen.45 Einkaufsassistent: Der Einkaufsassistent kann stellvertretend für andere Benutzer einkaufen und den Eingang von Waren und Dienstleistungen für Mitarbeiter einer Gruppe zentral bestätigen und die Rechnung erfassen.46 Einkäufer: Der Einkäufer kann Standardvorlagen für wiederkehrende Beschaffungsvorgänge anlegen und stellvertretend für andere Benutzer einkaufen. Eine weitere Aufgabe ist die Vervollständigung von unvollständigen Bestellungen bei denen z. B. der Lieferant fehlt.47 Content-Manager: Der Contentmanager ist für die Verwaltung der Produkte in den Katalogen verantwortlich und den Import und Veröffentlichung von Produktkatalogen Webseite SAP Biblothek, Standalone Szenario, Webseite SAP Biblothek, Mitarbeiter, Webseite SAP Biblothek, Mannager, Webseite SAP Biblothek, Einkaufsassistent, Webseite SAP Biblothek, Einkäufer, Webseite SAP Biblothek, Content-Manager,

31 Warenzusteller: Der Warenzusteller arbeiten an der Abladestelle, nehmen Waren zu Bestellungen entgegen und verteilen sie an die eigentlichen Empfänger. Sie können auch Wareneingänge und Leistungserfassungen zentral bestätigen und Rechnungen verifizieren.49 Lieferanten: Von Lieferanten werden Waren und Dienstleistungen bezogen. Ein Lieferant kann im Enterprise-Buyer-System bestätigen, dass er die Ware geliefert oder die Dienstleistung erbracht hat. Zudem kann er Rechnungen zu seinen Bestellungen erfassen Katalogszenarios Einer der wichtigsten Vorteile einer E-Procurement Lösung ist die Tatsache, dass die Benutzer über Kataloge direkt an strategischen Lieferanten verwiesen werden. Es können mehrere Kataloge gleichzeitig integriert werden, folgende Szenarien werden von SRM unterstützt: Abbildung 9: Katalogszenarios5 ) Externe, vom Lieferanten betreute Kataloge, die auf der Webseite des Lieferanten bereitstehen. 49 Webseite SAP Biblothek, Warenzusteller, Webseite SAP Biblothek, Lieferanten, Teilnehmerhandbuch mysap Suplier Relationship Management, 2004, S.77 29

32 2) Kataloge mit Produkten mehrerer Lieferanten, die von Drittunternehmen als Inhaltsvermittler oder über einen Marktplatz verwaltet werden. 3) Interne, vom Enterprise-Buyer-Kunden verwaltete Kataloge, die sich aus R/3 Stammdaten und aus Katalogdaten von externen Lieferanten zusammensetzen. Zur Verwaltung wird das SAP Katalog Management Tool benötigt. 4) Interne Kataloge, mit denen Mitarbeiter Positionen aus ihrem eigenem Bestand anfordern, der Enterprise Buyer erzeugt eine Bedarfsanforderung aus der normalerweise eine Reservierung erzeugt wird. Die Bestellanforderung für die Wiederaufstockung des Bedarfs wird im SAP R/3 angelegt SRM im Standard: Prozesse und Funktionen Im folgendem Kapitel werden die Prozesse die mit SAP SRM abgebildet werden können genauer erläutert Self-Service Procurement Einkaufswagen anlegen Bestellung Bestätigung Rechnungsbearbeitung Abbildung 20: Prozess Self-Service-Procurement Es gibt verschiedene Möglichkeiten den Einkaufswagen mit Waren (z. B. Büromaterial) oder Dienstleistungen (z. B. Reparatur eines Druckers) zu befüllen: Suche in einzelnen Katalogen Katalogübergreifende Suche Limitposition anlegen (Allgemeine Beschreibung eines Bedarfs mit Wertlimit und/oder Laufzeit) Anfragen nach externen Mitarbeitern oder Dienstleistungen Bestellung von externen Mitarbeitern oder Dienstleistungen Anforderungen beschreiben (Kann benutzt werden wenn keine geeignete Ware oder Dienstleistung im Katalog verfügbar ist) Der befüllte Einkaufswagen kann entweder sofort bestellt oder gesichert werden. Die Bestellung des Einkaufswagens löst einen Workflow aus, der prüft, ob eine Genehmigung 30

33 erforderlich ist: Wenn ja, wird ein Workitem an den Nachrichteneingang des entsprechenden Genehmigenden gesendet. Wenn nein wird eine Bestellung, Bestellanforderung oder Reservierung im BackendSystem erstellt.52 Der Status des Einkaufswagens ist jederzeit überprüfbar, auch der Status jeder einzelnen Position des Einkaufswagens ist anzeigbar. Es können Bestätigungen für Bestellungen eingegeben werden die entweder lokal oder im Backend-System angelegt wurden. Lokale Bestellungen generieren lokale Bestätigungen. Arten von Genehmigungen: Mitarbeiter, die einen Einkaufswagen angelegt haben, bestätigen die Lieferung der bestellten Waren oder Dienstleistungen Lieferanten bestätigen die Lieferung der bestellten Ware. Warenzusteller bestätigen den Erhalt von Waren für andere Benutzer. Rechnungen von Lieferanten können in EBP erfasst werden, um den Beschaffungsprozess abzuschließen. Im EBP gibt es mehrere Funktionen für Rechnungen, je nachdem, wo sich die vorhergehenden Belege wie Bestellungen und Bestätigungen befinden. Daten für Rechungen von Backendbestellungen werden automatisch aus dem BackendSystem ausgelesen und die Backend-Bestellung behält die Historie der nachfolgenden Transaktionen bei. Die Daten können überprüft und bei Bedarf geändert werden, die Rechnungen werden gebucht, wenn alle Bestätigungen vorhanden sind. Für Rechnungen aus lokalen Bestellungen werden die Daten aus dem lokalen EBP ausgelesen und dann danach im Backend-System gebucht Service Procurement Antwort auf 52 Auftrag Formular) SAP Biblothek, Einkaufswagen (einfaches und erweitertes Anforderung 53 Auftrag Leistungserfassung Teilnehmerhandbuch mysap Suplier Relationship Management, 2004, S Rechnung

34 Abbildung 2: Prozess Service Procurement Service Procurement deckt in SAP SRM eine breite Palette an Dienstleistungen ab, z. B. Zeitarbeit, Beratung, Instandhaltung und Facility Management. Im Vergleich zum SelfService-Procurement ist der Prozess der Dienstleistungsbeschaffung komplexer, da Menge, Dauer und Preis zum Zeitpunkt des Einkaufs nicht definiert ist. Es können Waren und Dienstleistungen, beispielsweise Zeitarbeit, aus Katalogen ausgewählt werden oder eine Beschreibung der Anforderung bzw. eine Produkt-ID aus dem Produktstamm eingeben werden. Nachdem Produkte in den Einkaufswagen gelegt wurden, wird im Backend die Kontierung geprüft. Wenn der Einkaufswagen unvollständige Daten enthält, können Einkäufer einen Vervollständigungs-Workflow starten, bei dem die erforderlichen Lieferdaten geprüft und ergänzt werden können. Einkäufer haben mehrere Möglichkeiten, Bezugsquellen zu finden, sowohl lokal als auch im Backend-System. Danach beginnt der Genehmigungs-Workflow.54 Wenn der Einkaufswagen genehmigt wurde, erzeugt das System eine oder mehrere Bestellungen. Wenn der Lieferant der Dienstleistung in der Bestellung nicht vorhanden ist muss dieser jetzt eingetragen werden, dann kann die Bestellung an den Lieferanten verschickt LeistungsaufBestellantwort. werden. Dieser erfasstauftrag die Bestellung und Antwort schickt eine Es kann für jeder Anforderung erfassung Rechnung Auftrag Produktkategorie festgelegt werden ob der Beleg lokal im Enterprise Buyer oder im BackendSystem erzeugt werden soll. Mit SAP Enterprise Buyer ist es möglich im XML-Format Bestellungen zu senden und Bestellantworten zu empfangen. Die Bestätigung des Lieferanten kann entweder alle oder nur Teile der Bestellung umfassen.55 Die Leistungserfassung kann entweder im EBP durch den Mitarbeiter oder einen Warenzusteller oder durch den Lieferanten selbst erfolgen. Es können die reguläre Arbeitszeit, Spesen und Überstunden erfasst werden. Nach der vollständigen Erfassung wird ein Genehmigungs- und Rechnungsworkflow ausgelöst Catalog Content Management Mit diesem Business Szenario können Kataloge angelegt, verwaltet und darin gesucht werden. 54 Webseite SAP Biblothek, Bearbeitung von Einkaufswägen, Webseite SAP Biblothek, Bearbeitung von Bestellungen in SRM,

35 SAP Catalog Content Management besteht aus den folgenden Komponenten: SAP Catalog Authoring Tool SAP Catalog Search Engine Hochladen von Dateien: Mit diesem Prozess kann man vom Lieferanten übermittelte Schemata und Produktdaten hochladen. Wenn der SAP Enterprise Buyer mit verwendet wird können auch SRM Kontrakt- und Produktdaten mit in das Catalog Content Management übertragen werden. Ablauf: ) Schema hochladen (SAP Catalog Authoring Tool) 2) Lieferantenproduktdaten hochladen (SAP Catalog Authoring Tool) 3) Produktdaten übertragen (SAP Enterprise Buyer) 4) Produktdaten anzeigen (SAP Catalog Authoring Tool) 5) Kontraktdaten übertragen (SAP Enterprise Buyer) 6) Kontraktdaten anzeigen (SAP Catalog Authoring Tool)56 Voraussetzungen der Daten: CSV.0 CSV2.0 BMEcat Version.2 ecx XML Version 2.0 oder 3.0 Verwalten von Kataloginhalten und veröffentlichen von Katalogen: Wenn die Daten hochgeladen wurden können die Katalogdaten nun verwaltet und bearbeitet werden. Es können Positionsdaten erweitert werden, oder festgelegt werden welche Positionen automatisch genehmigt oder manuell genehmigt werden müssen. Danach kann wird der Katalog veröffentlicht und es kann festgelegt werden für welche Benutzergruppen welche Positionen angezeigt werden. Erst nach der Veröffentlichung kann mit der SAP Catalog Search Engine in den Katalogen gesucht werden Kommunikation Der SRM Server kommuniziert mit dem Backend R/3 System des Bestellers und mit dem 56 Webseite SAP Bibliothek, Hochladen von Daten,

36 ERP-System des Lieferanten Kommunikation mit Backend-System Der Enterprise Buyer kann mit verschiedenen Ständen von SAP Backend-Systemen kommunizieren (3.I, 4.0B, 4.5B, 4.6B, 4.6C). Abstraktionsschicht, Dispatcher, Driver: In Abhängigkeit vom Release-Stand können die betriebswirtschaftlichen Prozesse im Backend-System über unterschiedliche Business Application Programming Interfaces (BAPIs) realisiert werden. Die Abstraktionsschicht kapselt die BAPI-Aufrufe im BackendSystem, die notwendig sind, um aus Bedarfsanforderungen die Backend-Belege zu erzeugen. Hierbei greift die Abstraktionsschicht auf folgende Informationsquellen zu: Dispatcher: Dieser Funktionsbaustein wertet das Customizing aus und weiß dann, - welcher Driver aufgerufen werden muss. - mit welchem Backend-System kommuniziert wird. - welchen Release-Stand das Backend-System hat. Driver: Pro unterstütztem Release-Stand und Abstraktionsschicht existiert ein Driver- Funktionsbaustein, der im Backend-System die BAPIs aufruft. Spooler: Der Spooler regelt die Übertragung von Bedarfsanforderungen, Leistungserfassungsblättern und Rechnungen aus dem Enterprise-Buyer-System in das Backend-System. Wenn Fehler bei der Übertragung auftreten das Backend-System ist z. B. nicht erreichbar, dient der Spooler als Warteschlange für die Bedarfsanforderungen. Der Spooler versucht dann in regelmäßigen Abständen, das Backend-System zu erreichen und die Belege zu übertragen.57 Der Aufruf von Funktionen im Backend-System erfolgt mit Hilfe von Remote Function Calls (RFC), die es ermöglichen Daten in oder aus einem SAP-System zu transportieren und so SAP-Daten in nahezu jeder beliebigen Programmiersprache verfügbar zu machen. Der Datenaustausch zwischen den Systemen erfolgt synchron, d.h. auf eine Anfrage im BackendSystem erfolgt in kurzer Zeit eine Antwort. 57 Webseite SAP Biblothek, Spooler, Abstraktionsschicht, Dispatcher, Driver,

37 Als Dokumentenformat wird Intermediate Document (IDoc) verwendet. IDoc ist ein SAPStandardformat zum elektronischen Datenaustausch zwischen SAP-Systemen untereinander oder zwischen einem SAP-Systeme und einem EDI System. Es gibt IDocs für sehr viele Geschäftsvorfälle, nicht nur für Bestellung, Rechnung und Lieferschein, sondern auch für Stammdaten von Materialien, Debitoren, Kreditoren, Mitarbeitern, Zahlungsverkehr und darüber hinaus. IDocs sind die zentrale Methode, um mit einem SAP-System asynchron und maschinell strukturierte Daten auszutauschen Kommunikation mit externen Komponenten (Lieferanten) Die Kommunikation von SAP SRM erfolgt über die SAP Exchange Infrastructure (XI) mit anderen Komponenten und Anwendungen. XI verbindet im Rahmen der Integrationsplattform von SAP NetWeaver die Komponente Enterprise Buyer sowohl mit internen SRMKomponenten z. B. Supplier Self-Services (siehe Kapitel 4..6) als auch externen Komponenten z. B. Lieferanten-ERP-Systeme. Der SAP XI löst den SAP Business Connector (BC) ab.58 Die Datenkommunikation zum Lieferanten werden im XML-Format über http oder https übertragen, die Interne Kommunikation zwischen XI und EBP erfolgt über http. Es können folgende Belege per XI übertragen werden: Bestellung, Bestellantwort, Lieferavis, Bestätigung, Antwort auf Bestätigung, Rechnung und Antwort auf Rechnung.59 Funktionen für externe Geschäftspartner: Lieferanten können direkt in den Enterprise Buyer integriert werden und folgende Funktionen werden angeboten: Angebote erfassen Rechnungen erfassen Warenlieferungen oder die Erbringung von Dienstleistungen bestätigen Daten anzeigen z. B. Einkaufsbeleginformationen, Preisinformationen, Wareneingang und Lieferplanabrufe Kommunikation von gehosteten SRM und Backend-Systemen Der Umfang der Kommunikation zwischen SRM und Backend-System ist abhängig von dem 58 Webseite SAP Biblothek, Integration mit der SAP Exchange Infrastructure, Webseite SA Biblothek, XML-Nachrichten: Belege,

38 gewählten technischem Szenario. Bei dem klassischen Szenario werden viele Daten und Dokumente ausgetauscht, im Gegensatz dazu wird im Standalone-Szenario nur die Rechnungsinformationen vom SRM an das FI-Backend-System übertragen. Die synchrone Kommunikation mit dem Backend-System, über die RFC Schnittstelle ist bei einem lokal installiertem SRM sehr einfach zu verwirklichen. Es muss nur die Schnittstelle im SRM konfiguriert und das SAP R/3 Plug-In im Backend-R/3System installiert werden. Abbildung 22: SRM Kommunikationsschnittstellen60 Die synchrone Kommunikation über RFC von einem gehostetem SRM zu einem lokal installiertem R/3-Backend-System ist nicht im Standart vorhanden. Die Remote-FunctionCalls müssten über den XI 3.0, WAS 6.40, das Internet und dem Backend-R/3-Adapter zum Backend-System des Buyer und wieder zurück laufen. Probleme: Viele Firmen haben unterschiedliche Backend-R/3-Adabter (XI, WebM oder Lösungen von IBM) Anpassungen am Backendadapter Die asynchrone Kommunikation von IDoc s aus dem SRM über den XI und Internet zum Backend-System ist nicht kritisch, weil die Backend-R/3-Adapter IDoc s empfangen und senden können Kommunikation in den jeweiligen Prozess Schritten Verfügbarkeit prüfen Die Verfügbarkeit wird in allen Szenarios nur im lokalen Materialstamm geprüft, nicht im Backend-System. 60 vgl. Dokumentation, mysap SRM 4.0 Application Security Guide, 2004, S.9 36

39 Automatische Budgetprüfung Wenn der Einkaufswagen definierte Grenzen überschreitet, wird die Bestellung vom für diese Aktivität zuständigen Manager über einen Workflow genehmigt. Zusätzlich wird der Auftrag gegen ein Budget geprüft, das im SAP-R/3-Backend-System gepflegt ist. Die Grenzen können sein: i. benutzerbezogenes Monatsbudget ii. generelle Mindestbestellmengen iii. Budget des verwendeten Kontierungsobjekts (Kostenstelle, Auftrag oder Projekt) Erzeugung von Bestellung, Banf oder Reservierung: Nachdem die Bestellung geprüft und genehmigt wurde, erzeugt das System im klassischen Szenario ein oder mehrere Folgebelege im Backend-System, im erweitert klassischen System wird die Bestellung lokal und als Kopie im Backend-System erzeugt. Die Bestellungen im Standalone und lokalem Szenario werden nur lokal im Enterprise Buyer angelegt Versand der Bestellung Die Bestellungen werden im klassischen Szenario aus dem Backend-System per EDI, Fax oder Post an den Lieferanten verschickt. In den restlichen Szenarios werden die Bestellungen aus dem EBP per XML, Post oder Fax an die Lieferanten übertragen Wareneingangsbestätigung Die Wareneingangsbestätigung kann im Enterprise Buyer vom Besteller oder Lieferanten erfasst werden und wird dann im klassischen, erweitert klassischem und lokalem Szenario danach im Backend-System angelegt. Nur im Standalone Szenario wird die Wareneingangbestätigung lokal erfasst und angelegt Rechnung Die Rechnung kann in allen Szenarios im Enterprise Buyer vom Lieferanten oder vom Besteller erfasst werden. Nach der Erfassung wird die Rechnung gegebenenfalls geprüft und danach als IDoc in das Backend-System übertragen. 37

40 4..6 Lieferanten SAP Supplier-Self-Service (SUS) wird mit SAP SUS die Möglichkeit gegeben Waren und Dienstleistungsbestellungen direkt im System des Bestellers zu bearbeiten, damit können kleinere Lieferanten in elektronische Beschaffungsprozesse großer Einkaufsorganisationen einbezogen werden. Lieferanten benötigen kein eigenes Verkaufssystem, um ihre Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Sie brauchen nur Zugang zum Internet, um auf Bestell- und Content-Verwaltungsfunktionen des Hosts gesichert durch https zugreifen zu können. Für die Kommunikation zwischen SUS und dem Backend-System des Unternehmens (z. B. EBP) ist die SAP Exchange Infrastructure (XI) zuständig. In der Abbildung 22 ist zwischen dem Integration Server und SUS zusätzlich ein IDoc-Adapter platziert, der die übermittelten XMLDateien in Intermediate Documents (IDocs) konvertiert. Es gibt auch Szenarios ohne IDocAdapter, die XML-Datei wird ohne Konvertierung direkt an den SUS weitergeleitet. Abbildung 23: Kommunikation zwischen EBP und XI SAP SUS ermöglicht die Registrierung von Lieferanten auf drei verschiedenen Wegen: Erstens führt die Bestellorganisation die Registrierung im Namen des Lieferanten durch, zweitens fordert der Besteller ausgewählte Lieferanten auf, sich über einen vordefinierten Link zu registrieren und drittens können sich die Lieferanten auf der Website des Unternehmens selbst registrieren. Nachdem die Bestellung vom Vorgesetzten genehmigt wurde, wird diese an den SAP SUS übertragen. Das SUS-Portal ist so konzipiert, dass Änderungen, Anfragen u. ä. ständig aktualisiert werden. Ein Aktualisieren bzw. erneutes Einloggen von Benutzerseite ist nicht 38

41 notwendig. Der Lieferant bemerkt sofort, falls er gerade eingeloggt ist, dass Daten vom EBPSystem verschickt worden sind. Der Lieferant der eher selten sich auf dem SUS-Portal einloggt, kann sich eine automatische Benachrichtigung konfigurieren. Unmittelbar nach Übertragung der Bestellung verfügt der Lieferant über die Information zum Auftrag und kann ihn bestätigen. ihn ändern, wobei die Änderung durch den Besteller bestätigt werden muss. ihn ablehnen. Um den Auftrag endgültig und rechtsverbindlich anzunehmen, legt der SUS-Benutzer eine Auftragsbestätigung an und schickt diese an EBP zurück. Der dafür zuständige Einkäufer kann sie wiederum bestätigen oder ablehnen, falls er mit den Konditionen nicht einverstanden ist. Falls es zwischen Einkäufer und Lieferant zu einer Übereinkunft gekommen ist und die Ware frist- und normgerecht geliefert wurde, kann nun eine Rechnung ausgestellt werden. Falls beide Seiten schlussendlich der Rechnung zustimmen, ist der Bestellvorgang beendet und EBP quittiert dies mit einer Bestätigungsmeldung an SUS. Die Rechnung wird danach ins Buchhaltungs-Backend-System übertragen SAP SUS weitere Funktionalitäten Statistiken: Die Statistiken des Lieferanten, welche er über den Menüpunkt "Analytics" anwählen kann, sind in EBP gespeichert. Die Statistiken umfassen unter anderem offene Lieferungen, noch nicht bestätigte Rechnungen und Gesamtumsätze einer Periode. Bidding Engine Es ist mit SUS auch möglich, Lieferanten an Ausschreibungen teilnehmen zu lassen. Das wird mittels einer Anbindung an die Bidding Engine ermöglicht. Der Einkäufer kann in EBP eine Ausschreibung anlegen und an die Lieferanten schicken. Um mitzubieten, benötigt der SUSBenutzer die erforderliche Rolle SRM_Bidder. Er ist dann in der Lage, ein Angebot zu erstellen und an EBP zurückzuschicken. Falls der Lieferant den Zuschlag erhält und der Auftrag auf seinem Auftragseingang erscheint, verfährt er genau so wie bei jedem normalen Bestellvorgang. SAP User Management Engine 6 Webseite SAP, Supplier Self Service,

42 SAP User Management Engine bietet eine zentralisierte Java-basierte Benutzerverwaltung, Single-Sign-n über alle Anwendungen. Mit der internetbasierten Administration sind Benutzerverwaltungsaufgaben leicht durchzuführen. Für die Migration von Benutzerdaten stellt SAP User Management Engine Batch-Funktionen für Import und Export zur Verfügung. SAP Enterprise Portal benötigt SAP User Management Engine für Berechtigungszwecke, wenn mysap SRM mit mysap Enterprise Portal integriert ist Möglicher Leistungsumfang Supplyn Benötigte Software Komponenten Mit dem SAP SRM Server 5.0 können verschiedene Business Szenarios abgebildet werden, in der untenstehenden Tabelle wird gezeigt für welches Business Szenario, welche SAP SRM Softwarekomponente benötigt wird. Business Scenario SAP Supplier Relationship Management Server 5.0 SAP Internet Transaction Server (SAP ITS) 6.20/ 6.40 SAP Internet Pricing and Configurator (SAP IPC) 4.0 SAP Business Information Warehouse (SAP BW) SAP Catalog Content Management.0 Add-n Search and Classification (TREX) 6. SAP Enterprise Portal 6.0 (Portal Server) Business Packages for SAP Enterprise Portal: Business Package for SRM Business Package for Supplier Portal Live Auction Cockpit Web Presentation Server (LACWPS) 2.0 SAP Exchange Infrastructure 3.0 (SAP XI) Process integration content (XI content) for SAP SRM Server 5.0 SAP Catalog Content Management.0 SAP RosettaNet.0 (2) SAP BI Content Software Component Self-Service Plan-Driven Strategic Catalog Content Service Spend Procurement Procurement Sourcing Management Procurement Analysis M M M M M M M M M M M M M M -- M M -- M M M M M M M M -- M M

43 SAP GUI for Windows 6.20 or higher M M M M M M Abbildung 24: Business Scenario / Software Component Matrix62 Für Supplyn relevante Prozesse sind: Self-Service Procurement Service Procurment Catalog Content Management Daraus ergeben sich benötigten Software Komponenten: SAP Supplier Relationship Management Server 5.0 (SAP SRM Server) SAP Internet Transaction Server 6.20/6.40 (SAP ITS) SAP Catalog Content Management.0 Search and Classification (TREX) 6. SAP Exchange Infrastructure 3.0 (SAP XI) SAP GUI for Windows Marktplatz- und Mandantenkonzept Der SAP SRM Server 5.0 ist nicht Marktplatzfähig, d. h. jede einkaufende Firma hat ihren eigenen Mandanten auf dem SRM Server. Das Marktplatzkonzept wird laut Informationen der Supplyn Geschäftsleitung erst mit der Version 6.0 integriert. Der Mandant ist die oberste rdnungsinstanz in einem mandantenfähigen IT-System und stellt eine datentechnisch und organisatorisch abgeschlossene Einheit im System dar und wird über Parameter gesteuert bzw. definiert. Mit dem Mandantenkonzept entstehen Nachteile für den Lieferanten und Supplyn. Änderungen und Patches für den SRM Server müssen von Supplyn für jeden Mandanten einzeln eingespielt werden, das bedeutet für Supplyn ein erhöhter Installations- und Testaufwand. Lieferanten müssen sich bei jedem Mandanten einzeln einloggen, d.h. der Lieferant kann nur die Dokumente von der einen Firma und bearbeiten. Der Nachteil entsteht nur wenn der Lieferant mehrere einkaufende Unternehmen beliefert. 62 Dokumentation, Master Guide mysap SRM, 2005, S.25 4

44 Produkt (Hosting) Kosten für Supplyn Anpassungen bei SAP Standardreleaseupgrade Dienstleistungen Dienstleistungen von Supplyn: Lieferantenregistrierung Zukünftige laufende und einmalige Aufgaben für Supplyn Aufwand Hardware Es werden zwei Sun V440 Server mit Unix Betriebssystem benötigt, jeweils einer für die Produktiv- und einer für die Testumgebung. Beide Server haben unbegrenztes Datentransfervolumen und 35 GB Speicherplatz. Die zentrale Supplyn Infrastruktur wie Firewall, DB-Cluster, Webserver und Loadbalancer wird mitbenutzt und ist in dieser Kalkulation nicht mit berücksichtigt. Die garantierte Systemverfügbarkeit ist 98% für 5 Tage die Woche a 2 Stunden und einem Wiederanlauf nach ungeplanter Downtime von 24 Stunden. 4.2 Kooperation mit einem Application Service Providing (ASP) Anbieter Eine weitere Möglichkeit den Supplyn Kunden eine Lösung für die Beschaffung von indirektem Material anbieten zu können, kann eine Kooperation mit einem ASP Anbieter für E-Procurement Lösungen sein. Als möglicher Partner kommt hier z.b. cc-hubwoo 63 in Frage. Im folgenden wird an diesem Beispiel das Kooperationsmodell exemplarisch untersucht. cc-hubwoo sieht Supplyn nicht als Wettbewerber, weil der cc-hubwoo Marktplatz horizontal für indirektes Material ausgerichtet ist im Gegensatz dazu Supplyn vertikal für direktes Material. cc-hubwoo beschäftigt im Moment 200 Mitarbeiter und ist der größte Anbieter von gehostetem EBP mit ca Usern vor allem in Frankreich, Großbritannien aber nur schwach in Deutschland. Die Kunden von cc-hubwoo bestehen aus 54 BuysideKunden (Alcatel, BASF, Bitburger, Henkel usw.), nur internationale Konzerne ab ca. Mrd. Firmenumsatz pro Jahr. Aus dem für Supplyn wichtigen Automotive Bereich kommen Daimler-Chrysler, VW und Michelin. Den Buyside-Kunden stehen ca Lieferanten gegenüber von denen eine Backend-Anbindung besitzen, der Rest ist über ein 63 Webseite cc-hubwoo, Startseite,

45 Portal angebunden Beschreibung des Geschäftsmodells von cc-hubwoo cc-hubwoo entwickelt und betreibt E-Procurement Systeme die Einkaufsprozesse automatisieren, auf personalisierte elektronische Kataloge zugreifen und elektronische Transaktionen mit ihren Zulieferern durchführen. Die Services von cc-hubwoo unterteilen sich in drei Bereiche: E-Procurement (Umsatzanteil: 40%) Das E-Procurement-System ist die Kernfunktion von cc-hubwoo mit dem Bedarfsträger und Einkäufer online Waren und Dienstleistungen beschaffen können. Die E-Procurment Plattform wurde in Zusammenarbeit mit der SAP entwickelt und wickelt den kompletten Beschaffungsprozess von der Bestellung bis zur Zahlung elektronisch ab. 65 Connectivity (Umsatzanteil: 30%) Connectivity umfasst den Bereich des elektronischen Dokumentenaustauschs zwischen Einkäufern und Zulieferern. Der cc-hubwoo Hub wandelt alle im E-Procurement-System erstellten Dokumente wie Bestellungen, Lieferavi oder Rechnungen in ein Standardformat, Xcbl oder Edifact um und verschickt sie an die ERP-Systeme der Lieferanten. Lieferanten, die keine spezifischen Schnittstellen entwickeln möchten, können ihre Bestellungen und andere Dokumente über ein Internet-Portal erhalten und dort auch weiterbearbeiten.66 Content Management (Umsatzanteil: 30%) cc-hubwoo unterstützt Einkäufer und Lieferanten jede Form von elektronischen Katalogen, die sie benötigen, zu erstellen, zu integrieren und zu verwalten. Unter anderem kümmert sich cc-hubwoo um die Verarbeitung, die Erstellung und die Formatierung der Zuliefererdaten, die als Grundlage für die verschiedenen Kataloge dienen: Import der Zuliefererkataloge, Kontrolle, Bereinigung und Formatierung der Daten, Klassifizierung und Mapping, Erweiterung der Daten usw. alle für die Erstellung effizienter elektronischer Kataloge notwendiger Vorgänge Protokoll, cc-hubwoo und Supplyn vom Webseite cc-hubwoo, E-Procurement, Webseite cc-hubwoo, Connectivity, Webseite cc-hubwoo, Content Management,

46 4.2.2 Datenaustausch zwischen Supplyn und cc-hubwoo (Roaming) Eine reine Vertriebspartnerschaft von Supplyn mit cc-hubwoo wäre eine Möglichkeit der Zusammenarbeit, die aber von der Geschäftsleitung als nicht sehr Erfolg versprechend bewertet wird, weil die Vertriebspartnerschaft mit Siemens Bunsiness Services (SBS) keine Erfolge erzielte. Eine tiefer gehende Zusammenarbeit wäre die Verbindung des Supplyn EDI-Servers mit dem cc-hubwoo Hub, wie in der Abbildung 25 dargestellt, zu einer Roaming (Transfer von Dokumenten in fremde Netze) Gemeinschaft. Die Verbindung des Supplyn EDI Servers mit dem cc-hubwoo ermöglicht z. B. den Dokumentenaustausch (Bestellungen, Bestellantworten, Rechnungen usw.) zwischen Supplyn Buyern und cc-hubwoo Sellern bzw. cc-hubwoo. Abbildung 25: Abindung von Supplyn an cc-hubwoo Der Vorteil liegt darin dass bereits vorhandenen Backend-Anbindungen und Portalintegrationen der Lieferanten des Partners mitbenutzt werden können. Die Verbindung der Server wäre eine einmalige Investition, die aber dem Supplyn-Netzwerk einen starken Zuwachs an Lieferanten bringen würde, vor allem im Bereich indirektem Material wo Supplyn derzeit nur sehr schwach vertreten ist. 44

47 4.2.3 Detailmodelle Damit die Analyse nachvollziehbar ist müssen einige Punkte festgelegt werden. Alle Lieferanten müssen im SPIN registriert werden Das Nachrichenmapping wird bei Supplyn hinterlegt Im Business Integration Server (BIS) von Seeburger müssen vier neue Workflows eingerichtet werden. ) S_RDERS (Bestellung) 2) S_RDERRS (Bestellantwort) 3) S_DESAV (Lieferschein) 4) S_INVICE (Rechnung) Die Kommunikation kann auf zwei Arten aufgebaut sein: Modell Eins beschreibt den Prozess einer Bestellung eines oder mehrere Artikel die im Backensystem hinterlegt sind und aus dem Backensystem bestellt wird. Die Bestellung wird aus dem ERP System des Buyers als EDI Nachricht an die EDI Schnittstelle versandt. Die EDI-Schnittstelle versendet die Nachricht weiter an den Supplyn EDI Server, dort wird die Nachricht in für cc-hubwoo lesbares Format umgewandelt und an den Hub versendet. Die Nachricht wird im cc-hubwoo Hub verarbeitet und danach entweder direkt in das Backend System des Lieferanten geschickt oder der Lieferant kann sich die Bestellung im Web anzeigen lassen bearbeiten und antworten. Der Transport von Bestellantwort, Lieferschein und Rechnung erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Abbildung 26: Kommunikationsmodell Das Modell Zwei unterscheidet sich darin, dass der Einkäufer mit Hilfe des Browsers sich im cc-hubwoo EBP einloggt und dort seine die gewünschten Artikel auswählt. Die 45

48 Bestellantwort des Lieferanten, Lieferschein und Rechnung nehmen den Weg wie im Modell Eins beschrieben. Abbildung 27: Kommunikationsmodell 2 46

49 5 Vergleichsanalyse Die Vergleichsanalyse gliedert sich in drei Bereiche. Begonnen wird mit der Entscheidungsfindung, jedes Szenario wird in Haupt und Unterkategorien unterteilt die jeweiligen Vorteile, Nachteile und Problem beschrieben und benotet. Danach folgt ein Investment Case und noch mal eine Zusammenfassung die alle Argumente beleuchtet und bewertet. 5. Entscheidungsfindung Für die zusammenfassende Bewertung der verschiedenen Szenarien wird die Vorlage Entscheidungsfindung der Supplyn AG verwendet (siehe Anhang). Die Möglichkeiten (horizontal) unterteilen sich in 3 Fälle: A) Einführung SAP SRM 5.0 Dieser Fall beschreibt das Hosting von SAP SRM im Jahr Prozesse und technische Hinweise sind in Kapitel 4. beschrieben. Der Fall A wird noch mal in 3 Szenarios unterteilt, jeweils ein technisches Szenario wie in Kapitel 4.. beschrieben. B) Einführung SAP SRM in 2007 Dieser Fall beschreibt auch das Hosting von SAP SRM aber im Jahr Der einzige Unterschied zum Fall A ist, dass die Annahme berücksichtigt wird, das die Basis des Supplyn Sourcing Managers die SAP DA/DB auf SAP SRM umgestellt wird. Dadurch verringern sich die Kosten für Hosting, Betrieb und Änderungen wesentlich. C) Kooperation mit ASP Dieser Fall beschreibt eine Kooperation mit einen ASP Anbieter für E-Procurement Lösungen am Beispiel von cc-hubwoo. Hier werden auch wieder zwei Szenarios betrachtet, zum einem eine reine Vertriebskooperation zum anderen der Aufbau einer Roaming Gemeinschaft, wie in Kapitel beschrieben. Die Fälle werden in den einzelnen Hauptkriterien mit Zahlen zwischen 0 2 bewertet, 0 steht für negativ und gilt als K.. Kriterium (eine Null macht ein Szenario obsolet), steht für neutral und 2 für positiv. Die jeweiligen Unterkriterien sind feiner aufgeschlüsselt in 5 Stufen: 47 sehr gut

50 gut o neutral - schlecht -- sehr schlecht (gilt als K.. Kriterium) Die verschiedenen Szenarien werden nach 6 Hauptkriterien bewertet: Eigenschaften des Services In diesem Punkt wird der Service betrachtet, vor allem die Prozesse die damit abgebildet werden, deren Bedienung aber auch die Möglichkeit andere Module zu integrieren und die Anbindung an eine bereits bestehende Systemlandschaft. Finanzielle Auswirkungen Hier werden die einmaligen und laufenden Einnahmen, sowie die Investitionen für den Service geschätzt. perative Auswirkungen Der Arbeitsaufwand für die einzelnen Bereiche von Supplyn. Strategische Bedeutung In diesem Bereich wird die Bedeutung in der Supplyn Servicelandschaft bewertet, das Verkaufspotential des Services an Bestand- und Neukunden und die Positionierung des Services im Vergleich zum Softpartner SAP und möglicher Wettbewerber. Bedeutung für Kunden Der Nutzen und der Aufwand für Buyer und Seller werden getrennt betrachtet. Risiken für Supplyn Hier werden vor allem mögliche technische Schwierigkeiten und organisatorische Probleme berücksichtigt 5.. Eigenschaften Die Eigenschaften für die Fälle A und B sind gleich. Die Funktionalität und Benutzeroberfläche des Services ist in der Industrie weit verbreitet, die Prozesse sind logisch und übersichtlich abgebildet. Es ist möglich noch weitere Prozesse abzubilden wie z. B. 48

51 Plangesteuerte Beschaffung, weil Anpassungen am Standard vorgenommen werden müssen. Die Anbindung an das Backend-System ist eng, sämtliche Belege werden im Backend-System angelegt und gespeichert. Die Fälle A2 und B2 haben die selben Eigenschaften wie A und B, bis auf die BackendAnbindung, dort gibt es wesentliche Unterschiede. Die Dokumente werden lokal im SRM abgelegt und ins Backend repliziert. Der Versand der Dokumente (Bestellungen usw.) erfolgt aus dem SRM über XML, nicht wie bei A und B über Supplyn WebEDI. Die Dokumente können im Backend-System betrachtet aber nicht bearbeitet werden, Änderungen müssen im SRM durchgeführt werden. Die Standalone Szenarien A3 und B3 haben wesentliche Nachteile in der Funktionalität und Backend-Anbindung, gegenüber den beiden oben genannten, weil nur die Zahlungsanweisung an das Buchhaltungs Backend-System geschickt wird. Alle Belege können nur im SRM eingesehen und bearbeitet werden. Die Benutzeroberfläche ist bei allen Szenarien gleich. Die Erweiterungsfähigkeit ist im Vorteil gegenüber den anderen Szenarien weil nur geringe Anpassungen am System vorgenommen werden und deshalb einfacher Erweiterungsfähig ist. Die Funktionen von cc-hubwoo E-Porcurement (Fall C und C2) konnten aus Mangel an verfügbaren Informationen nicht so genau wie die Fälle A und B untersucht werden. Das Tool baut auf den Enterprise Buyer ohne zusätzliche SRM Funktion auf. Die Funktionalität und Benutzeroberfläche ist gleiche wie für die Fälle A und B. Die Erweiterungsfähigkeit ist begrenzt, weil es sich bei diesem Service um kein SAP Standardprodukt handelt. Nach den uns derzeit vorliegenden Informationen ist die Backend Anbindung des Enterprise Buyer im klassischen Szenario aufgebaut Finanzielle Auswirkung Die Finanziellen Auswirkungen stammen aus dem CM aus dem jeweiligen Business Case. Für den Fall C werden die Kosten mit Null angegeben weil keine nennenswerten Kosten zu erwarten sind Personeller Aufwand Der personelle Aufwand ist in den Fällen A und A2 bzw. B und B2 der selbe. Die enge Anbindung an das Backend System erfordert eine aufwendige Produktspezifikation vom Produktmanagement und erzeugt mehr Aufwand beim Betrieb für die Marketplace IT. Der Aufwand für Supplier Management, User Support und Registrierung ist im Umfang mit anderen Projekten von Supplyn zu vergleichen. Die enge Backend Anbindung erfordert eine 49

52 Konfiguration des SAP XI durch Consultants von Supplyn. Der personelle Aufwand für Standalone Szenarien A3 und B3 ist geringer als im Vergleich zu A, A2, B und B2, weil weniger Schnittstellen und Anpassungen durch das Produktmanagement spezifiziert werden müssen. Die Marketplace IT wird nur sehr gering belastet weil nur die Rechnung vom SRM in das Backend System übertragen werden muss. Der Aufwand für Supplier Management, User Support und Registrierung ist im Umfang mit anderen Projekten von Supplyn zu vergleichen. Die einfache Backend Anbindung erzeugt keinen großen Konfigurationsaufwand für das Consulting. Eine reine Vertriebskooperation Fall C benötigt nur sehr geringe Supplyn Ressourcen. Das Produktmanagement und die Marketplace IT haben nur die Portalintegration zu spezifizieren und zu betreuen. Das Supplier Management, der User Support, die Registrierung und das Consulting wird vom Partner übernommen. Eine Kooperation mit Roaming, wird hauptsächlich von der Marketplace IT betreut werden müssen, alle anderen Bereiche werden im Vergleich zu reinen Vertriebskooperation ein wenig mehr Aufwand haben Strategische Bedeutung Die Strategische Bedeutung der Entscheidung ist für die Fälle A A3 und B B3 die gleiche. Der Betrieb eines Katalogbestellsystems würde gut in das Produktportfolio der Supplyn passen und den Supplyn Kunden eine umfassende Lösung aus einer Hand bieten. Das Interesse von Neukunden an einem Katalogbestellsystem ist grundsätzlich vorhanden, aber es wurden noch keine tiefer gehende Gespräche geführt weil Supplyn bis jetzt noch keinen derartigen Service geplant hat. Nach Angaben der Key Account Manager haben die Supplyn Bestandkunden derzeit kein Interesse, weil sie schon alle Prozesse über Inhouse Lösungen abgebildet haben. Siemens VD hat als Bestandkunde bei einem Gespräch Interesse gezeigt, aber die Gründe für das Interesse beruhen nicht auf einer fehlenden Lösung, sondern wegen Probleme beim Rollout Prozess. Die Bedeutung für Supplyn gegenüber dem IT Partner SAP ist mit gut zu bewerten, weil ein weiteres Produkt der SAP auch über Supplyn als Hosting Lösung bereitgestellt wird. Durch den Ausbau des Produktportfolios ergeben sich Vorteile für Supplyn gegenüber Wettbewerbern weil das Serviceangebot breiter ist. Eine Kooperation mit cc-hubwoo mit/ohne Roaming (Fall C und C2) kann die Gewinnung von Neukunden erleichtern, weil Kunden die an Supplyn Services Interesse zeigen auch an 50

53 Services von cc-hubwoo interessiert sein könnten und umgekehrt. Das Interesse von cchubwoo Bestandskunden an Supplyn Sourcing wird als gering eingeschätzt, weil nur wenige Unternehmen aus dem Automotive Bereich kommen. Supplyn Bestandskunden haben meistens schon eigene Inhouse Katalog Lösungen. Vorteile durch das Roaming erhalten Supplyn und cc-hubwoo Buyer, weil sie die Anzahl der Lieferanten erhöht. Eine Zusammenarbeit ist im Interesse der SAP, weil die SAP bei beiden Unternehmen beteiligt ist Bedeutung für Kunden Der Nutzen und der Einführungsaufwand ist für die Fälle A und B gleich, durch die gute Funktionalität ist der Nutzen hoch, aber der Einführungsaufwand durch die enge Backendanbindung nicht unerheblich. Im Vergleich zu den vorher genannten Fällen ist der Nuten geringer für die Fälle A2 und B2, weil die Belege nur als schreibgeschützte Kopie im Backendsystem liegen aber der Einführungsaufwand ist der gleiche. Der Nutzen für bei den Buyer in der Standalonelösung ist durch die geringere Funktionalität und Backendanbindung geringer im Vergleich zum Fall A bzw. B und A2 bzw. B2. Die einfachere Backendanbindung ermöglicht aber eine einfacheren Rollout. Der Nutzen und der Einführungsaufwand in einer Kooperation (C und C2)ist durch Der Rolloutprozess von SRM für den Buyer ist für die Fälle A bis B3 gleich, weil der Umfang der Mitarbeiterschulungen Szenariounabhängig ist. Bei einer Kooperation Fall C und C2 wird ein Großteil des Rollouts von cc-hubwoo übernommen. Der Nutzen und Einführungsaufwand für den Lieferanten, ist szenariounabhängig überall gleich, weil die Funktionen bei einer Kooperation und bei einer Nutzung von SRM annähernd gleich sind Risiken für Supplyn Die technischen Risiken sind hauptsächlich abhängig von Grad der Backend Integration. In den klassischen (A und B) und erweitert klassischen (A2 und B2) Szenarien sind die technischen Risiken vor allem beim Backend Adapter und der Backendintegration am größten. Das Standalone Szenario (A3 und B3) ist technisch unkritisch da nur die Rechnung ins Backend System übertragen werden muss. In einer reinen Vertriebskooperation entstehen keine technischen Risiken, die Anbindung des Hubs ist nach Aussagen der Supplyn Marktplatz IT relativ unkritisch, weil nur vier Belegtypen zwischen cc-hubwoo Hub und 5

54 Supplyn EDI Server gemappt werden müssen. Die organisatorischen Risiken für einen Supplyn Service SRM ist durch das Know How der Supplyn Mitarbeiter und die Projekterfahrung mit SAP Produkten ähnlich wie bei anderen Services. Supplyn hat mit der reinen Vertriebspartnerschaft (C) mit Siemens SBLS keine Erfolge erzielt, eine Partnerschaft ist nur mit einer technischen Verbindung (C2) erfolgverprechend. Das Investitionsrisiko ist direkt abhängig vom Grad der Backend Integration, die Investitionen für die Fälle B B3 sind durch die Doppelnutzung geringer. 5.2 Investment Case Für alle in der Entscheidungsfindung erläuterten Szenarios wird ein Investment Case erstellt. Die Investment Cases gliedern sich in folgende Punkte Number of customers Die Anzahl der Kunden werden im Investment Case bewusst nicht eingetragen, weil eine verlässliche Schätzung im Moment noch nicht getroffen werden kann. Es wird nur die Kostenseite betrachtet ohne Kosten die Buyer und Seller direkt zuordnenbar sind Total revenue Total revenue umfasst sämtliche Supplyn Einnahmen von Seller und Buyer Buyer (new buyside model) Die einmaligen Gebühren für den Buyer sind unterteilt in eine einmalige Servicegebühr (project fee service part) und Consultinggebühr (project fee consulting part). Zu den einmaligen Gebühren kommen noch laufende jährliche Gebühren (yearly fee) hinzu. Zusatzleistungen von Supplyn wie z. B. der Anschluss eines zusätzlichen Buyers (additional buyer connect implementation, adapters) oder Sellers (additional seller connect), Implementation eines zusätzlichen Prozesses (additional process implementation integration) oder zusätzliches Training (additional training) können im Investment Case auch berücksichtigt werden Seller (new sellside model) Die Kosten für den Seller unterteilen sich in jährliche Gebühr (yearly fee) und mögliche zusätzliche Trainings (additional training). 52

55 5.2.3 Capital expenditures / Investitionen SW-Licenses Für den Betrieb von SAP SRM wird eine SRM Lizenz der SAP benötigt, die Lizenz wird üblicherweise bei Supplyn vom Kunden gekauft. Viele Buyside Kunden besitzen oft größere SAP Pakete in denen meistens die nötige Lizenzen schon enthalten ist. Weitere Lizenzen werden für den Betrieb nicht benötigt SW-Implementation Die Software Implementation beinhaltet die Kosten für die Erstinstallation, das Customizing und die darauf folgenden Releasewechsel (SW-Implementation Initial Releases w/o BBP), die Portalintegration (Systemintegration Interfaces Infrastructre) und die Backend Anbindung (Systemintegration Backend). Die SW-Implementation Initial Releases w/o BBP wird für die Fälle (A, A2, B und B2) mit 44 T Initial und 30 T laufend, für die Fälle (A3 und B3) mit 40 T initial und 0 T laufend veranschlagt, die Kosten umfassen alle Anpassungen am System. Für den Fall C2 werden für die Anbindung des Supplyn EDI Servers an den cc-hubwoo Hub 50 T initial veranschlagt. Die Systemintegration (Interfaces Infrastructure) ist Abhängig von Umfang und Art: der Unternehmensstammdaten der Anzahl der Benutzer der berfläche das Sessionhandling wird mit 40 T Initial und laufend mit 0 T geschätzt. Die Systemintegration (Backend) ist abhängig von: Anzahl der Nachrichtentypen Nachrichten Mapping, evtl. müssen neue Nachrichtentypen erstellt werden die noch nicht im Standard enthalten sind Art der Anbindung auf Messaging Ebene (Protokoll, Verschlüsselung usw.) Umwandlung von Remote Function Calls in XML wird Initial mit 30 T und laufend mit 5 T veranschlagt. 53

56 Implementation / Backend Adapter Das SAP R/3 benötigt einen zusätzlichen Backend Adapter um mit dem SRM zu kommunizieren, die Kommunikationsschnittstelle ist der XI des Buyers, siehe Kapitel Der Backend Adapter wird nur für SAP XI erstellt, die meisten Bestandskunden setzen den SAP XI ein bis auf Bosch (Web Methods) und INA (Websphere). Die Kosten für die Entwicklung den XI Backendadapter wird auf 20 MT (200 pro Mann/Tag) geschätzt und für die Implementation von 0 5 MT pro Buyer bzw. Backendsystem. Die Entwicklung des Backendadapters für Web Methods und Websphere benötigt jeweils 90 MT, weil Teile der Entwicklung aus dem XI Backendadapter mitgenutzt werden können. Laufende Kosten für alle Backend Adapter werden mit 0 T veranschlagt Direct costs ("product" cost center) Application hosting incl. Backend Monatliche Kosten für Produktiv- und Testumgebung: Sun V440 / 2x,2 GHz / 4 GB RAM Anzahl Betrieb Invest HW / SW Monatlich Prod Betrieb SRM-Server 800,00 Hardwarekosten 8.900,00 525,00 Applikationsbetrieb einfach 3.750,00 EMC-Storage 0 3,00 lokaler Storage 50 Back-up (lokal EMC) 700 0,80 Sun V440 / 2 x,2 GHz / 4 GB RAM QAS Betrieb SRM-Server Hardwarekosten Applikationsbetrieb einfach EMC-Storage 0 lokaler Storage 40 Back-up (lokal EMC) , ,00 525,00.25,00 3,00 Summe Teilsumme 800,00 525, ,00 0,00 560, ,00 800,00 525,00.25,00 0,00 0,80 448, ,00 Gesamtkosten Betrieb Tabelle 6: Hostingangebot der Firma TDS AG laufende Kosten Die Kosten für die beiden Server teilen sich in: 54 Betriebskosten für den SRM Server (Strom, Hardwarewartung usw.) Hardwarekosten (Einkaufspreis des Servers auf 36 Monate geteilt) Applikationsbetrieb (Installation und Wartung der Software, Datensicherung) EMC Storage (externer Speicher für Daten, wird aber nicht benötigt) Lokaler Storage (40 GB, sind aber schon mit den Hardwarekosten abgedeckt) 8.533,00

57 Back-up (Datensicherung, Größe wird berechnet aus dem 4 fachen Storage) Einmalige Kosten für Produktiv- und Testumgebung: Einrichungskosten Prod Betrieb SRM-Server Installation Applikationsbetrieb einfach 4.000, , , , , , ,00 QAS Betrieb SRM-Server Installation Applikationsbetrieb einfach 4.000, , , , , , ,00 Gesamtkosten Einrichtung Tabelle 7: Hostingangebot der Firma TDS AG einmalige Kosten Ab 2008 verringern sich die Hostingkosten auf 30 T, weil die Basis des Souring Managers auf SRM umgestellt wird und auf diesem Server betrieben wird. Für die Fälle B B3 wird im Jahr 2008 betragen durch die gleichzeitige Einführung von SRM BE und SRM EBP die Kosten 50 T rd Level Project Support (Solution Support) Die Kosten für den 3rd Level Project Support werden mit einer Pauschale in Höhe von 7 % der SW Implementations Kosten einkalkuliert (siehe Kapitel ) Samhammer costs Geschätzte Kosten - bei geringem bis mittlerem Beratungsbedarf. st-level Support (24*7; de und en): initial (Set up Kosten für den Service): 550,00 laufend (pro Lieferant): 36,00/Jahr bei Anfrage/Monat Registration Support (beinhaltet Nachfassaktionen zur Vertragseinholung und Registration Line bis zur Freischaltung): initial (Set up Kosten für den Service): 550,00 laufende: ~ 50,00/Lieferant bis zur Freischaltung (ab da ist er ja in der Technische Hotline versorgt) Es wird keine Rechnungsabgrezung berücksichtigt, auch wenn sich der Registrierungprozess über den Jahreswechsel hinzieht ,00

58 Lizenzen: Revenue share Software maintenance Die SAP AG erhebt auf alle Lizenzen eine jährliche Wartungsgebühr in Höhe von 7% der jährlichen Lizenzkosten für Wartung und Bugfixing der Software. Der Kunde muss die Lizenz kaufen und deshalb auch die Wartungskosten tragen Training material / documentation Die Erstellung von Trainingsunterlagen und der Dokumentation der Software wird vom Produktmanagement für die Fälle A B3 mit Berücksichtigung der Erfahrungen von anderen Projekten auf einmalig ca geschätzt Business Blue Prints / Specifications Die Kosten die durch Spezifikationen und Blue Prints entstehen sind nicht für alle Fälle pauschal beantwortbar. Sie hängen ab von den Anpassungen an der Standardsoftware, die vor allem abhängig sind von dem gewähltem technischen SRM Szenario. Die Spezifikation des klassischen Szenarios ist durch die höhere Anzahl der Schnittstellen wesentlich aufwendiger als das Standalone Szenario. Die Kosten werden abgeleitet von den SW-Implementation Kosten in Höhe von 20% Releasemgmt. & other consulting efforts e.g. Backend Die SAP veröffentlicht ungefähr einmal im Jahr ein neues Release für ihre Standardsoftwareprodukte. Die Anpassungen die am alten Release vorgenommen wurden müssen nach dem neuen Release, nachgezogen und angepasst werden. Diese Kosten wurden vom Produktmanagement aus Erfahrungen aus alten Projekten auf geschätzt ther expenses (e.g. translations) Es sind keine zusätzlichen direkten Kosten bekannt die noch nicht berücksichtigt wurden Depreciation capital expenditures Hier werden sämtliche Kosten für Software Lizenzen (Kapitel ) und Software Implementationen (Kapitel ) linear auf 3 Jahre abgeschrieben. Es könnten auch Abschreibungen die schon vor dem Jahr 2005 entstanden sind berücksichtigt werden, das ist aber hier nicht der Fall Direct costs ("overhead" cost centers) Product Mgmt. Employees Die Anzahl der Produktmanager wurden aus den Erfahrungen von früheren Projekten 56

59 geschätzt Internal support employees Die Anzahl der internen Supportmitarbeiter wurden aus den Erfahrungen von früheren Projekten geschätzt Buyer und Seller connect (initial & ongoing) Die Kosten für die Anbindung von Buyer und Seller wird jährlich mit einem Durchschnittswert ermittelt. Buyer: eimalig und laufend Seller: 80 einmalig und 65 laufend Depreciation Backend Adapter Lineare Abschreibung des Backend Adapter auf drei Jahre ext. Maintenance Backend Adapter Die Kosten werden mit 7 % der Entwicklungskosten (Kapitel ) veranschlagt External consultants Backend-Integration Die Kosten für SAP Consultants die, die Backend-Integration beim Buyer einrichten und die Releasewechsel durchführen wird auf 0 MT geschätzt Marketing brochures / campaigns Für die Einführung eines neuen Supplyn Services wird eine Broschüre, mindestens zwei Mailings und ein Messeauftritt von der Marketingabteilung empfohlen. Die Kosten im ersten Jahr betragen mindestens , in den folgenden Jahren fallen Kosten von jährlich an Distributed Costs Marketplace Infrastructure Die anteiligen Kosten für die Marktplatzinfrastruktur setzt sich aus den Personalkosten für die IT Abteilung und einem Hostingkosten Zuschlag in Höhe von 00% auf die laufenden Hostingkosten zusammen siehe Kapitel zusammen SPIN ohne Portal zu Portalintegration Die Kosten für das Anlegen und Pflegen der Lieferantendaten im SPIN werden auf ca. 5 pro Lieferant geschätzt. Es ist keine Portal zu Portalintegration vorgesehen, d. h. die Lieferanten von Bosch können sich nicht mit ihrem Zugangsdaten des Bosch Portals auf den 57

60 SPIN einloggen Structural Costs Structural Costs sind alle Kosten die nicht direkt in das Produkt mit eingerechnet werden können wie z. B. Kosten für Lohnbuchhaltung, HR usw. Diese Kosten werden über einen Zuschlag von 36 % der Direct und Distributed Costs mit einkalkuliert. 5.3 Empfehlung und Vorstandsentscheidung Das Produktmanagement empfiehlt dem Supplyn Vorstand nach Auswertung der Entscheidungstabelle und den Business Cases, entweder die Variante B und C2. Die Variante B bietet dem Einkäufer eine gute Funktionalität aber mit hohen Kosten für Supplyn. Ein Kooperation mit einem ASP macht nur mit der einer technischen Verbindung Sinn, ist für Supplyn aber auch wesentlich preisgünstiger. Auszüge aus dem Protokoll der Vorstandssitzung: Die acht Szenarien lassen sich grundsätzlich in drei Handlungsalternativen einordnen lassen:. Aufbau eines eigenen Service (SAP EBP) 2. Eingehen einer Kooperation mit cc-hubwoo 3. Keine Aktion Neuer in der Diplomarbeit nicht berücksichtigter Aspekt: Eine Hostinganfrage von Karmann für Sourcing von indirektem Material liegt vor, aber der Sourcing Manager ist Karmann zu komplex, Interesse wurde an der Nutzung der BE geäußert Nächste Schritte: Aufbau eines Demosystems SAP EBP mit Bidding Engine bis Anfang (hne Konfiguration des Enterprise Buyer) o Synergieeffekte durch gemeinsames Hosting prüfen (z. B. c-folders) o Mandantenkonzept prüfen und Aufbau eines Karmann Mandaten 58 Eine zweite Systemlandschaft kann bei einem vorhandenen Kunden zur Sicherstellung

61 des Produktivbetriebs angedacht werden. Kooperation mit cc-hubwoo o Eine reine Vertriebspartnerschaft wird als nicht sinnvoll erachtet. o Geplant ist ein gemeinsames Meeting mit cc-hubwoo und SAP o Falls die Zusammenarbeit mit der Siemens AG als neuer Buyside Kunde zustande kommt, wird eine Kooperation mit Siemens Business Services favorisiert 59

62 Abbildungsverzeichnis: Abbildung : 00 umsatzstärksten Automobilzulieferer...3 Abbildung 2: Supplyn Shareholder...3 Abbildung 3: Beschaffungsprozess...9 Abbildung 4: Gütertypologie...0 Abbildung 5: Unternehmensportale... Abbildung 6: Marktplatz, eine gemeinsame Lösung... Abbildung 7: Lösungsportfolio von Supplyn...3 Abbildung 8: Supplyn Sourcing Funktionalitäten...4 Abbildung 9: Prozess Document Manager...5 Abbildung 0: Supplyn WebEDI und klassische EDI-Systeme...5 Abbildung : VMI Allgemein Abbildung 2: Bestandsgrenzen und Alarmmeldungen...7 Abbildung : VMI Allgemein Abbildung 2: Bestandsgrenzen und Alarmmeldungen...7 Abbildung 3: RfQ Connect...9 Abbildung 4: Portal Infrastruktur...20 Abbildung 5: Aufgaben im Beschaffungsprozess...2 Abbildung 6: Klassisches Szenario...25 Abbildung 7: Erweitertes klassisches Szenario...26 Abbildung 8: Standalone Szenario...28 Abbildung 9: Katalogszenarios...29 Abbildung 20: Prozess Self-Service-Procurement...30 Abbildung 2: Prozess Service Procurement...32 Abbildung 22: SRM Kommunikationsschnittstellen...36 Abbildung 23: Kommunikation zwischen EBP und XI...38 Abbildung 24: Business Scenario / Software Component Matrix...4 Abbildung 25: Abindung von Supplyn an cc-hubwoo...44 Abbildung 26: Kommunikationsmodell...45 Abbildung 27: Kommunikationsmodell

63 Tabellenverzeichnis: Tabelle : Materialbeschaffungsprozessmatrix...5 Tabelle 2: Lieferantenpreismodell für ein Paket...8 Tabelle 3: Lieferantenpreismodell für Komplettpaket...9 Tabelle 4: Analysematrix...23 Tabelle 5: Übersicht über die technischen Szenarios...24 Tabelle 6: Hostingangebot der Firma TDS AG laufende Kosten...54 Tabelle 7: Hostingangebot der Firma TDS AG einmalige Kosten

64 I. Quellenverzeichnis Firmenbroschüre Supplyn [Supplyn Sourcing, 2003]: Supplyn Sourcing Funktionalitäten [Stand: ] Webseite Supplyn [Das Unternehmen, 2005]: [Stand: ] Webseite Supplyn [Anteilseigner, 2005]: [Stand: ] Webseite SAP Info [SAP Strategie, ]: [Stand: ] Webseite heise online [Softwarefirma Ariba wagt Übernahme, ]: [Stand ] Webseite Synerdeal [Pressemitteilung, ]: [Stand: ] Webseite cc-hubwoo [Pressemitteilung, ]: [Stand: ] Webseite cc-hubwoo [Geschichte, 2005]: rubrique=company&sous_rubrique=history&langue=de [Stand: ] Webseite Supplyn [Pressebilder, 2005]: [Stand: ] Unternehmenspräsentation Supplyn [Lösungen, ]: \\paris\supplyon\_public\präsentationen und Broschüren\0_Folienvorträge\deutsch\03_NEU_Lösungen_40705_DE.ppt Webseite Supplyn [Business Directory, 2005]: [Stand: ] Webseite Supplyn [Sourcing Manager, 2005]: [Stand: ] Webseite Supplyn [Bidding, 2005]: [Stand: ] Webseite Supplyn [Sourcing Funktionalitäten, 2005]: [Stand: ] Webseite Supplyn [Document Manager, 2005]: [Stand: ] Webseite Supplyn [WebEDI, 2005] [Stand: ] Webseite Wikipedia [Electronic Data Interchange, 2005] [Stand: ] Webseite Supplyn [VMI Funktionalitäten, 2005] [Stand: ] Webseite Supplyn [Performance Monitor, 2005] [Stand: ] 62

65 Firmenbroschüre, [Supplyn 2005], Supplyn die flexible Internetplattform für die Automobilindustrie [Stand: ] Webseite Supplyn [Project Folders, 2005] [Stand: ] Webseite Supplyn [APQP, 2005] [Stand: ] Webseite Wikipedia [Ökonomisches Gut, 2005] %C3%96konomisches_Gut [Stand: ] Webseite Wikipedia [MR, 2005] %2C_Repair_and_perations [Stand: ] Webseite Wikipedia [Elektronischer Marktplatz, 2005] [Stand ] Kerkhoff, Gerd, Milliardengrab Einkauf, Wiley-VCH Verlag, Weinheim 2003,. Auflage Webseite Supplyn [Marktplatz vs. Portal, 2005] [Stand ] Webeseite Supplyn [Marktplatz, eine gemeinsame Lösung]http://www.supplyon.com/gen_6444.html [Stand ] Voigt, Kai-Ingo/Landwehr, Stefan/Zech, Armin, Elektronische Marktplätze, Physika-Verlag Heidelberg 2003,. Auflage Schneider, Dirk/Schnetkamp, Gerd, E-Markets, Gabler Verlag Wiesbaden 2000,. Auflage Zeitschrift Automobilwoche, [Bosch ist wieder die Nummer eins], Ausgabe vom Webseite SAP Bibolothek [Technische Szenarios, 2005] [Stand ] Webseite SAP Biblothek [Klassisches Szenario, 2005] [Stand ] Webseite SAP Bibliothek [Erweitertes klassisches Szenario, 2005] [Stand ] Webseite SAP Bibliothek [Standalone Szenario 2005] [Stand ] Webseite SAP Biblothek [Mitarbeiter, 2005] [Stand ] Webseite SAP Biblothek [Manager, 2005] [Stand ] Webseite SAP Biblothek [Einkaufsassistent, 2005] [Stand ] Webseite SAP Biblothek [Einkäufer, 2005] [Stand 63

66 ] Webseite SAP Biblothek [Content-Manager, 2005] [Stand ] Webseite SAP Biblothek [Warenzusteller, 2005] [Stand ] Webseite SAP Biblothek, [Lieferanten, 2005] [Stand ] Webseite SAP Biblothek [Einkaufswagen (einfaches und erweitertes Formular)] [Stand ] Teilnehmerhandbuch mysap Suplier Relationship Management, Version 2004/Q3, Materialnummer: Webseite SAP Biblothek [Bearbeitung von Einkaufswägen, 2005] [Stand ] Webseite SAP Biblothek [Bearbeitung von Bestellungen in SRM, 2005] set.htm [Stand ] Dokumentation, Master Guide mysap SRM, Document Version.20 vom Materialnummer , nlineversion verfügbar nur mit SAP Account: https://websmp06.sap-ag.de/~sapidb/ e Webseite Supplyn [Spooler, Abstraktionsschicht, Dispatcher, Driver, 2005] [Stand ] Webseite SAP Bibliothek [Integration mit der SAP Exchange Infrastructure, 2005] [Stand ] Webseite SAP Bibliothek, [XML-Nachrichten: Belege, 2005] [Stand ] Dokumentation, Master Guide Using SAP Enterprise Buyer 4.0, Document Version.6 vom , Materialnummer , nlineversion verfügbar nur mit SAP Account: Webseite SAP Bibliothek [Hochladen von Daten, 2005] [Stand ] Dokumentation, mysap SRM 4.0 Application Security Guide, Document Version 2.0 vom , nlineversion verfügbar nur mit SAP Account: https://websmp206.sapag.de/~sapidb/ e/srm_40_secguide_feb05.pdf [Stand ] Präsentation, SAP Best Bestpractices for Wholesale, Indirect Procurement Classic, rview_d.ppt [Stand ] Webseite, cc-hubwoo, Startseite, [Stand 64

67 ] Protokoll, cc-hubwoo und Supplyn vom mit Hr. Rast und Fr. Hörth von cchubwoo, Hr. Bradner und Hr. Rotter von Supplyn Webseite cc-hubwoo, E-Procurement, rubrique=offer&sous_rubrique=eproc&langue=de [Stand ] Webseite cc-hubwoo, Connectivity, rubrique=offer&sous_rubrique=exchange&langue=de [Stand ] Webseite SAP Bibliothek, Supplier Self Service, ] Webseite cc-hubwoo, Content Management, [Stand ] Firmenbroschüre Supplyn, Höhere Effizienz durch Backend-Integration, [Stand

68 Anhang SRM-Szenario Indirect Procurement Classic: 66

69 SRM-Szenario Standalone Procurement 67

70 SRM-Szenario Indirect Procurement (Classic Extended) 68

71 SRM-Szenario Local Procurement 69

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