Mythos Motivation bedeutet mehr Geld immer mehr Leistung?

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Mythos Motivation bedeutet mehr Geld immer mehr Leistung?"

Transkript

1 Mythos Motivation bedeutet mehr Geld immer mehr Leistung? Dipl. Ing. agr. Mathias Kley Geschäftsführer Congrano GmbH, Halle (Saale) zum Tag der Betriebswirtschaft der LLFG in Bernburg/Strenzfeld am 07. November 2012

2 Gliederung 1. Problemstellung 2. Was ist Motivation? 3. Was wollen Führungskräfte? 4. Was wollen Mitarbeiter? 5. Wie bringen wir sie zusammen? 6. Praktische Tipps 7. Fazit 2

3 Problemstellung Zeiten von Arbeitskräften im Überfluss sind vorbei. Arbeitskräftebindung und -gewinnung rückt stärker in den Fokus. Verdienstmöglichkeit ist eines der Entscheidungskriterien für Berufseinsteiger. Verdienstmöglichkeit in der Landwirtschaft lag 2010 bei 9,32 EUR brutto/stunde (Vergleich Gewerbe: 14,86 EUR brutto/stunde) *. Ein Mittel zur Gewinnung und Bindung kann die Einführung von Leistungsvergütung sein. Wie wirksam sind jedoch Leistungsbestandteile in Vergütungssystemen? * Quelle: Statistisches Jahrbuch über Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

4 Was ist Motivation? Motivation bezeichnet das auf emotionaler und neuronaler Aktivität beruhende Streben des Menschen nach Zielen. Motivation steigert die Handlungsbereitschaft und ist somit eine Triebkraft für Verhalten. Quelle: 4

5 Was ist Motivation? Hinter jedem Ziel steht immer auch ein Grund, dieses Ziel auch erreichen zu wollen. Dies ist das Motiv, welches als Grundlage für die Motivation dient. Aus dem Motiv erwächst die eigentliche Motivation: der Antrieb ein Ziel zu erreichen. So sind beispielsweise Neugierde und Interesse, Belohnung und Gruppendruck wesentliche Motive. Neugier und Interesse kommen aus einem selbst, die Motivation wird also nicht von außen erzeugt. Dies wird als intrinsische Motivation bezeichnet. Anders verhält es sich mit Gruppendruck oder Belohnungen. Dadurch wird Motivation von außen erzeugt. Es handelt sich um extrinsische Motivation. Es hat sich erwiesen, dass intrinsische Motivation tragfähiger und dauerhafter ist als extrinsische. 5

6 Sphäre Mitarbeiter Motivation vers. Motivierung Motivierung? Sphäre Führungskraft 6

7 Motivation vers. Motivierung Motivation bezeichnet die Eigensteuerung des Individuums und ist daher dem jeweiligen Individuum eigen, d. h. gehört zu diesem. Motivierung bezeichnet absichtsvolles Handeln des Vorgesetzten oder den Einsatz von Anreizsystemen, also eine Fremdsteuerung. Motivierung als Fremdsteuerung steht daher bedenklich in der Nähe der Manipulation. 7

8 Was wollen Führungskräfte? Zentrale Frage der Führungskraft: Wie bekomme ich die ganze Arbeitskraft meiner Mitarbeiter? These: Ursprung der Motivierung ist eine behauptete Lücke zwischen tatsächlicher und möglicher Arbeitsleistung. Implizite Annahme: Alle Mitarbeiter sind tendenziell Betrüger. Negatives Menschenbild: Ich bin ok Du bist nicht ok! 8

9 Formel zur Motivierung: Was wollen Führungskräfte? Festgestelltes Bedürfnis + monokausal Anreiz = erwünschtes Handeln 9

10 Maslowsche Bedürfnispyramide Quelle: 10

11 Maslowsche Bedürfnispyramide Am Beispiel erklärt: Nur an dieser Stelle wirken leistungsorientierte Vergütungen Quelle: 11

12 Was wollen Mitarbeiter? Anreizsysteme aus Mitarbeitersicht Quelle: Landwirtschaftliches Personalmanagement, DLG-Verlag 12

13 Der Chef kann und weiß immer mehr als seine Mitarbeiter. Er trifft seine Entscheidungen einsam auf dem Feldherrenhügel. Wahrnehmung von Mitarbeitern Der Chef spricht hinter ihrem Rücken schlecht über seine Mitarbeiter. Seine Kritik ist überzogen, anmaßend, unsachlich, lautstark, auf persönliche Eigenschaften bezogen. Ich, als Mitarbeiter, werde übersehen, übergangen, wie Luft behandelt. Ich, als Mitarbeiter, bekomme unzureichende, verspätete, einseitige oder lediglich auf das unmittelbare Arbeitsgebiet reduzierte Informationen. 13

14 Folge Normale Leistung wird stets entwertet, weil unterstellt wird, dass nicht die ganze Arbeitskraft eingesetzt wird. Dadurch wird Leistung nur noch bei zusätzlichen Anreizen erbracht, z.b. durch leistungsabhängige Vergütung. Energie und Konzentration wenden sich von den Arbeitsinhalten und vom Ergebnis ab, hin zum Anreiz und zur Belohnung. Anreiz und Belohnung funktionieren (wenn überhaupt) nur sehr kurzfristig. 14

15 Verzahnung und Störung Leistungs Motivierung Leistungsbereitschaft kann man nur behindern, nicht fördern. Sie ist Sache des einzelnen Mitarbeiters. 15

16 Echte Mit-Arbeit kann es nur geben, wenn Ziele und Motive der Mitarbeiter vor dem Hintergrund der Unternehmensziele berücksichtigt werden. Dies geschieht in der Kommunikation zwischen Führungskraft und Mitarbeiter. Das Schlüsselwort in der Motivation liegt in der Kommunikation. Motivieren bedeutet das Vermeiden von Demotivation. Wie bringen wir sie zusammen? Motivieren Sie nicht, schaffen Sie Motivatoren. 16

17 Umfrage MLU Halle-Wittenberg Quelle: Neue Landwirtschaft, Ausgabe 10/

18 Praktische Tipps Machen Sie sich bewusst, dass Unternehmenskultur einen hohen Stellenwert hat und Sie sich als bevorzugter Arbeitgeber darstellen sollten. Versuchen Sie eine Vielfalt und neue Herausforderungen bei der täglichen Arbeit zu ermöglichen. Binden Sie Mitarbeiter bei der Ausgestaltung der täglichen Arbeit ein. Unterstützen Sie Eigenorganisation und selbstständiges Handeln entsprechend vereinbarter Zielvorgaben. 18

19 Praktische Tipps Lassen Sie flexiblere Arbeitszeiten und eine Ausgeglichenheit zwischen Arbeit und Freizeit zu (Work-Life-Balance). Bedenken Sie, dass die Bildung der jüngeren Generation eher breit und oberflächlich ist. Passen Sie dementsprechend Aus- und Weiterbildungsinhalte an. Arbeiten Sie mit persönlichen Zielvereinbarungen. Geben Sie zeitnah und persönlich Feedback. Nehmen Sie Ihre Mitarbeiter ernst. 19

20 Praktische Tipps Berücksichtigen Sie, dass Führung und Zusammenarbeit flexibel gestaltet werden müssen. Menschen wollen sich zuallererst wohlfühlen. Halten Sie sich als Führungskraft an Ihr Wort. Integrität, Konsistenz und Aufrichtigkeit sind wesentliche Charakterzüge einer Führungskraft. 20

21 Praktische Tipps Wirksam wenn: Wie wirksam sind Leistungsbestandteile in Vergütungssystemen? Mitarbeiterziele bei der Definition der Unternehmensziele berücksichtigt werden, die gesamte betriebliche Entwicklung berücksichtigt und kommuniziert wird, wenige, klar definierte Bestandteile einbezogen werden, Leistungsbestandteile den Einfluss der Mitarbeiter zulassen, das System von allen als gerecht und überprüfbar empfunden wird, leistungsorientierte Vergütungen ganz individuell auf den jeweiligen Betrieb zugeschnitten werden. 21

22 Fazit Wer Leistung fordert, muss Sinn bieten. Dr. Walter Böckmann Motivation darf niemals mit Manipulation verwechselt werden. Dauerhafte Leistung entsteht nicht fremd motiviert, durch von außen gesetzten Normen, durch Geldprämien oder Angst um den Arbeitsplatz. Leistung drückt sich nicht aus als rentabilitäts-gerechtes, produktivitätsgerechtes oder rationa-lisierungsgerechtes Verhalten. Leistung heißt vielmehr aufgrund selbst entschiedener oder mitgestalteter Ziele freiwillige Ergebnisse zu 22 bringen.

23 Fazit Mythos Motivation?- bedeutet mehr Geld immer mehr Leistung? Die simple Logik: Mehr Geld = mehr Leistung funktioniert nicht, da mehr Geld von außen kommt, mehr Leistung aber nur durch innere Motivation des Mitarbeiters erfolgt. Schaffung von Motivationsfaktoren ist die Quelle von mehr Leistung. 23

24 Für ein Danke braucht es kein Budget. Vielen Dank! 24

25 Kontakt Congrano GmbH Agrar- und Wirtschaftsberatung Karl-Liebknecht-Straße Halle (Saale) Tel Fax Mobil

Ist Ihre Motivation käuflich?

Ist Ihre Motivation käuflich? Die Umfrage zur Arbeitsmotivation Ziel war es herauszufinden, wodurch Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz wirklich motiviert werden und welche Faktoren eher demotivierend wirken. Zeitraum: Januar 2012 Insgesamt

Mehr

Neue Aspekte der Personalauswahl und Mitarbeiterführung in der Logistik unter Verwendung von Reiss-Profilen

Neue Aspekte der Personalauswahl und Mitarbeiterführung in der Logistik unter Verwendung von Reiss-Profilen www.logistik-webinare.de Gehalt allein schießt keine Tore! Neue Aspekte der Personalauswahl und Mitarbeiterführung in der Logistik unter Verwendung von Reiss-Profilen Moderator Marcus Walter Speditionskaufmann

Mehr

WERTVOLL MACHEN SOLLTE.

WERTVOLL MACHEN SOLLTE. Health on Top, 23. März 2010 JEDER MENSCH IST EINZIGARTIG! WAS SIE UND IHRE MITARBEITER MOTIVIEREN UND WERTVOLL MACHEN SOLLTE. Warum die Motivanalyse Reiss Profile nach Prof. Dr. Steven Reiss für die Mitarbeiterzufriedenheit

Mehr

I.O. BUSINESS. Checkliste. Mitarbeitermotivation fördern. Kompetenzfeld Veränderungs-Management. Gemeinsam Handeln I.O. BUSINESS

I.O. BUSINESS. Checkliste. Mitarbeitermotivation fördern. Kompetenzfeld Veränderungs-Management. Gemeinsam Handeln I.O. BUSINESS I.O. BUSINESS Checkliste Mitarbeitermotivation fördern Gemeinsam Handeln I.O. BUSINESS Checkliste Mitarbeitermotivation fördern Arbeitsergebnisse entstehen im Unternehmen als Folge eines Zusammenspiels

Mehr

Es lebe der Bonus?! Variable Vergütung nach der Finanzkrise. 26. April 2012 Dr. Thomas Haussmann

Es lebe der Bonus?! Variable Vergütung nach der Finanzkrise. 26. April 2012 Dr. Thomas Haussmann Es lebe der Bonus?! Variable Vergütung nach der Finanzkrise 26. April 2012 Dr. Thomas Haussmann Übersicht PRESENTATION SUBTITLE 1 2 Variable Vergütung nach der Finanzkrise: Ergebnisse von drei Studien

Mehr

5. Motivation in der Praxis

5. Motivation in der Praxis 5. Motivation in der Praxis Zur Auswahl von Motivationsinstrumenten Methode der Motivation Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen Motivationssituation Praktische Motivationsmethoden sind von der Persönlichkeit

Mehr

MOTIVATION. Coaching Letter ERSTER TEIL (VON 2) Nr. 74, Juli 2009. Thema: INHALT:

MOTIVATION. Coaching Letter ERSTER TEIL (VON 2) Nr. 74, Juli 2009. Thema: INHALT: Coaching Letter seit 2003 Nr. 74, Juli 2009 Thema: MOTIVATION ERSTER TEIL (VON 2) INHALT: o Motivation und Innere Kündigung o Mythos Motivation? o Zu guter Letzt... 2 Motivation und innere Kündigung Motivation?

Mehr

Der motivierte Mitarbeiter Ein kostbarer Faktor für den Unternehmenserfolg

Der motivierte Mitarbeiter Ein kostbarer Faktor für den Unternehmenserfolg Der motivierte Mitarbeiter Ein kostbarer Faktor für den Unternehmenserfolg Dr. Frank Schiel www.schielconsulting.de Seite 1 Inhalte Motivation und Führung anderer Motivationsmodelle Generation Y Wer sind

Mehr

Führung 3.0 die wirksamste Art zu führen. Persönlichkeitsorientierte Führung

Führung 3.0 die wirksamste Art zu führen. Persönlichkeitsorientierte Führung Führung 3.0 die wirksamste Art zu führen Führung 3.0 Die Führung von Mitarbeitern verlangt heutzutage weit mehr als nur die Kenntnis einiger Managementmethoden und Führungstools (Führung 1.0). Dagegen

Mehr

Neugier im Employer Branding

Neugier im Employer Branding 75 Neugier im Employer Branding Schreib den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will. William Faulkner 76 wissen Was ist Employer Branding? Der Begriff Employer Branding kennzeichnet

Mehr

Ein Plädoyer für das Personalcontrolling

Ein Plädoyer für das Personalcontrolling Ein Plädoyer für das Personalcontrolling Personalcontrolling bei vielen Personen verursacht dieser Begriff ein unangenehmes Gefühl. Warum eigentlich? Personalcontrolling ist ein sehr abstrakter Begriff.

Mehr

www.logistik-webinare.de Gleich geht s los Eine Initiative von: Eine Initiative von:

www.logistik-webinare.de Gleich geht s los Eine Initiative von: Eine Initiative von: www.logistik-webinare.de Gleich geht s los www.logistik-webinare.de Erfolgreich führen Wie Sie dem Mitarbeitermangel erfolgreich entgegenwirken Erfolgreich führen Wie Sie dem Mitarbeitermangel erfolgreich

Mehr

Seit über. Jahren WIR SIND KARTZFEHN. Leitlinien zur Führung und Zusammenarbeit

Seit über. Jahren WIR SIND KARTZFEHN. Leitlinien zur Führung und Zusammenarbeit WIR SIND KARTZFEHN Leitlinien zur Führung und Zusammenarbeit Liebe Kartzfehner, lässt man die Nachtruhezeit außer Betracht, verbringt ein Berufstätiger mehr Zeit mit seinen Kolleginnen und Kollegen als

Mehr

Flexibilität und Erreichbarkeit

Flexibilität und Erreichbarkeit Flexibilität und Erreichbarkeit Auswirkungen und Gesundheitsrisiken Ergebnisse einer Umfrage unter Führungskräften, in Zusammenarbeit mit dem Verband Die Führungskräfte e.v. BARMER GEK Hauptverwaltung

Mehr

Motivierte Mitarbeitende als unverzichtbare Ressource auf dem Weg zum Erfolg.

Motivierte Mitarbeitende als unverzichtbare Ressource auf dem Weg zum Erfolg. Motivierte Mitarbeitende als unverzichtbare Ressource auf dem Weg zum Erfolg. IHK-Forum Engagierte und motivierte Führungskräfte: Was mobilisiert Mitarbeitende für Unternehmen? vom 30. September 2009 Man

Mehr

Attraktion Unternehmenskultur. Ihre Bedeutung für die Bindung von Mitarbeitern

Attraktion Unternehmenskultur. Ihre Bedeutung für die Bindung von Mitarbeitern Attraktion Unternehmenskultur Ihre Bedeutung für die Bindung von Mitarbeitern Übersicht 1. Wodurch lassen wir uns begeistern? 2. Was bedeutet Unternehmenskultur? 3. Wie sind Unternehmenskulturen aufgebaut?

Mehr

Motivation in schweren Zeiten Ohnmacht oder Chance?

Motivation in schweren Zeiten Ohnmacht oder Chance? Motivation in schweren Zeiten Ohnmacht oder Chance? Kann man Mitarbeiter und sich selbst in schlechten Zeiten motivieren? Mit dieser Frage hat sich der Coach und Berater von Führungskräften Dipl. Kfm befasst.

Mehr

Wie motiviere ich mein Team? Workshop 3

Wie motiviere ich mein Team? Workshop 3 Wie motiviere ich mein Team? Workshop 3 BPW Business School Führung Dipl.-Psych. Felix Berghöfer Berghöfer Consulting Liebenwalder Str. 43 13347 Berlin Tel.: 030/ 831 90 622 Fax: 030/ 831 90 624 Email:

Mehr

Lernerfolge sichern - Ein wichtiger Beitrag zu mehr Motivation

Lernerfolge sichern - Ein wichtiger Beitrag zu mehr Motivation Lernerfolge sichern - Ein wichtiger Beitrag zu mehr Motivation Einführung Mit welchen Erwartungen gehen Jugendliche eigentlich in ihre Ausbildung? Wir haben zu dieser Frage einmal die Meinungen von Auszubildenden

Mehr

Investitionen in Mitarbeiterzufriedenheit als unternehmerische Strategie. Thomas Köberl

Investitionen in Mitarbeiterzufriedenheit als unternehmerische Strategie. Thomas Köberl Investitionen in Mitarbeiterzufriedenheit als unternehmerische Strategie Thomas Köberl Seit 23 Jahren Entwicklung von ERP-Software für Schweizer KMU 70 000 verkaufte Module, 35 000 Kunden in der Schweiz

Mehr

Motivation der Mitarbeiter als Schlüsselelement für den wirtschaftlichen Erfolg einer Organisation

Motivation der Mitarbeiter als Schlüsselelement für den wirtschaftlichen Erfolg einer Organisation Motivation der Mitarbeiter als Schlüsselelement für den wirtschaftlichen Erfolg einer Organisation Dipl.-Ing. Katrin Justin TRW Airbag Systems GmbH, Werk Laage Leitung Personalmanagement Dr. Erko Martins

Mehr

Führung durch Motivation

Führung durch Motivation Führung durch Motivation Mitarbeiter für Unternehmensziele gewinnen von Prof. Gerhard Comelli, Prof. Dr. Dr. h.c. Lutz von Rosenstiel 4., erweiterte und überarbeitete Auflage Führung durch Motivation Comelli

Mehr

Mitarbeitendenmotivation

Mitarbeitendenmotivation Mitarbeitendenmotivation Nicht-monetäre Leistungsanreize und Leistungslohn Fachtagung Brunnen 3./4. November 2011 Prof. Dr. Ulrich Pekruhl PMO - Institut für Personalmanagement und Organisation Hochschule

Mehr

Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit

Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit Arbeitsmotivation und Arbeitszufriedenheit Ergebnisse einer Analyse und Ansatzpunkte für die Personalführung Fachtagung Milchgewinnung veranstaltet durch die Thüringer Melkergemeinschaft e.v. Prof. Dr.

Mehr

Zielvereinbarung für ein. VIP-Intensiv-Training/Coaching/Ausbildung Problemlösungspaket 3 Monate. Vom-Problem-zur-Lösung-Coaching

Zielvereinbarung für ein. VIP-Intensiv-Training/Coaching/Ausbildung Problemlösungspaket 3 Monate. Vom-Problem-zur-Lösung-Coaching Zielvereinbarung für ein VIP-Intensiv-Training/Coaching/Ausbildung Problemlösungspaket 3 Monate Vom-Problem-zur-Lösung-Coaching (mit Lösungsgarantie) zwischen Hier steht DEIN NAME und Claudia Hofmann Die

Mehr

Erfolgsfaktor MOTIVATION im IT-VERTRIEB

Erfolgsfaktor MOTIVATION im IT-VERTRIEB Erfolgsfaktor MOTIVATION im IT-VERTRIEB Berlin, 29. Januar 2014 Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better. Samuel Beckett Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitergehen.

Mehr

Führung und Gesundheit. Wie Führungskräfte die Gesundheit der Mitarbeiter fördern können

Führung und Gesundheit. Wie Führungskräfte die Gesundheit der Mitarbeiter fördern können Führung und Gesundheit Wie Führungskräfte die Gesundheit der Mitarbeiter fördern können Was ist gesundheitsförderliche Führung? Haben denn Führung und Gesundheit der Mitarbeiter etwas miteinander zu tun?

Mehr

Motivation: Zauberstab der Mitarbeiterführung

Motivation: Zauberstab der Mitarbeiterführung Motivation: Zauberstab der Mitarbeiterführung Wann immer es um Erfolg geht, wird Motivation zu einem geflügelten Zauberwort. Sei es im Sport, in der Politik oder im Geschäft: Kein Erfolg ohne entsprechende

Mehr

Erfahrungen mit Hartz IV- Empfängern

Erfahrungen mit Hartz IV- Empfängern Erfahrungen mit Hartz IV- Empfängern Ausgewählte Ergebnisse einer Befragung von Unternehmen aus den Branchen Gastronomie, Pflege und Handwerk Pressegespräch der Bundesagentur für Arbeit am 12. November

Mehr

MOTIVATION. Coaching Letter ZWEITER TEIL (VON 2) Nr. 75, August 2009. Thema: INHALT:

MOTIVATION. Coaching Letter ZWEITER TEIL (VON 2) Nr. 75, August 2009. Thema: INHALT: Coaching Letter seit 2003 Nr. 75, August 2009 Thema: MOTIVATION ZWEITER TEIL (VON 2) INHALT: o Motivation und Coaching o Drei Kräfte der Motivation o Die Psychologie der Motivation o Das Spannungsfeld

Mehr

A. Organisation und Umsetzung der Schichtarbeit (falls Du im Schichtsystem arbeitest)

A. Organisation und Umsetzung der Schichtarbeit (falls Du im Schichtsystem arbeitest) Fragebogen r Arbeitszeit und Kommunikation Der Fragebogen soll Deine/ Ihre persönliche Meinung über die Arbeitssituation in unserem Betrieb darstellen. Deshalb antwortet bitte so ehrlich wie möglich! Die

Mehr

Motivation der Schlüssel zum Lehren und Lernen

Motivation der Schlüssel zum Lehren und Lernen Motivation der Schlüssel zum Lehren und Lernen Mit Begeisterung geht Lernen einfacher (Hintergründe) Das Spannungsfeld zwischen fordern und fördern Motivationsfaktoren des Lernens Jeder Lehrer hat die

Mehr

Kursleitermeeting Juni 2012

Kursleitermeeting Juni 2012 Motivieren zu Höchstleistung Kursleitermeeting Juni 2012 LMI Leadership Management GmbH 8. September 2015 Ihre Ansprechpartner heute Sabine Drewes Produktleiterin Martin Schwade LMI Partner LRT Sandra

Mehr

Schülermentorenprogramm für den Natur- und Umweltschutz Ergebnisse aus den Ausbildungseinheiten

Schülermentorenprogramm für den Natur- und Umweltschutz Ergebnisse aus den Ausbildungseinheiten Probleme mit Motivation? Teste Dich einmal selbst! Unser nicht ganz ernst gemeinter Psycho-Fragebogen Sachen Motivation! Notiere die Punktzahl. Am Ende findest Du Dein persönliches Ergebnis! Frage 1: Wie

Mehr

Coaching entdecken Sie die Lösung in sich. Reiss Profile und Teamentwicklung

Coaching entdecken Sie die Lösung in sich. Reiss Profile und Teamentwicklung Martin Asmus Coaching entdecken Sie die Lösung in sich. Reiss Profile und Teamentwicklung Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken. Es ist weit über

Mehr

Arbeitshilfe "Tipps für Gespräche mit Vorgesetzten und KollegInnen" Was gilt für mich?

Arbeitshilfe Tipps für Gespräche mit Vorgesetzten und KollegInnen Was gilt für mich? Arbeitshilfe "Tipps für Gespräche mit Vorgesetzten und KollegInnen" Mit dieser Arbeitshilfe können Sie Gespäche über Veränderungen an Ihrem Arbeitsplatz wirkungsvoll vorbereiten. Tipps Bereiten Sie sich

Mehr

Erfolg im Verkauf durch Persönlichkeit! Potenzialanalyse, Training & Entwicklung für Vertriebsmitarbeiter!

Erfolg im Verkauf durch Persönlichkeit! Potenzialanalyse, Training & Entwicklung für Vertriebsmitarbeiter! Wer in Kontakt ist verkauft! Wie reden Sie mit mir? Erfolg im Verkauf durch Persönlichkeit! Potenzialanalyse, Training & Entwicklung für Vertriebsmitarbeiter! www.sizeprozess.at Fritz Zehetner Persönlichkeit

Mehr

Erfahrungsaustausch und Rückblick Cross Mentoring 2004. Dr. Karl Straßer Mag. Kathrin Kühtreiber

Erfahrungsaustausch und Rückblick Cross Mentoring 2004. Dr. Karl Straßer Mag. Kathrin Kühtreiber Erfahrungsaustausch und Rückblick Cross Mentoring 2004 Dr. Karl Straßer Mag. Kathrin Kühtreiber Zitat Wenn du etwas haben willst, was du noch nie gehabt hast, muss du etwas tun, was du noch nie getan hast.

Mehr

UNTERNEHMENSKULTUREN VERÄNDERN KARRIEREBRÜCHE VERMEIDEN

UNTERNEHMENSKULTUREN VERÄNDERN KARRIEREBRÜCHE VERMEIDEN UNTERNEHMENSKULTUREN VERÄNDERN KARRIEREBRÜCHE VERMEIDEN Fraunhofer Center for Responsible Research and Innovation (CeRRI) Wie Unternehmenskulturen gestaltet werden können, dass Frauen und Männer Karriere

Mehr

COACHING ist. KERNAUFGABE von Führungskräften

COACHING ist. KERNAUFGABE von Führungskräften COACHING ist KERNAUFGABE von Führungskräften von Dr. Reiner Czichos Wenn man die Pressemeldungen über neueste Umfrageergebnisse zum Thema Führung verfolgt, könnte man den Eindruck gewinnen, dass es Ziel

Mehr

Und doch gibt es Möglichkeiten, auch mit geringem Aufwand die Motivation der Jugendlichen zu fördern.

Und doch gibt es Möglichkeiten, auch mit geringem Aufwand die Motivation der Jugendlichen zu fördern. Seite 1 4.10.3 4.10.3 und Anreizsysteme Lehrlinge zu motivieren scheint heute eine größere Herausforderung denn je zu sein. Elektronische Ablenkungen und unrealistische Erwartungen sind an die erste Stelle

Mehr

Erfolg beginnt im Kopf

Erfolg beginnt im Kopf Erfolg beginnt im Kopf Wie Sie ausgeglichen bleiben und Ihre Ziele einfacher erreichen 8. VR-Unternehmerforum AGRAR Die Ausgangslage Am Markt 6 49406 Barnstorf Am Markt 6 49406 Barnstorf Alles verändert

Mehr

Employer Branding: Ist es wirklich Liebe?

Employer Branding: Ist es wirklich Liebe? https://klardenker.kpmg.de/employer-branding-ist-es-wirklich-liebe/ Employer Branding: Ist es wirklich Liebe? KEYFACTS - Nachwuchs nicht nur an Karriere interessiert - Markenpolitik spielt Rolle im Recruiting

Mehr

Berufsbegleitende Teilzeiterzieherausbildung in der Pädagogischen Akademie Elisabethenstift in Darmstadt. Eine Zwischenbilanz

Berufsbegleitende Teilzeiterzieherausbildung in der Pädagogischen Akademie Elisabethenstift in Darmstadt. Eine Zwischenbilanz Berufsbegleitende Teilzeiterzieherausbildung in der Pädagogischen Akademie Elisabethenstift in Darmstadt Eine Zwischenbilanz D. Giebenhain, M. Hilkert; EREV Forum 48-2013 1 Gliederung 1. Geschichte der

Mehr

Workshop: Wie ich mein Handikap verbessere erfolgreich Leben mit Multiple Sklerose!

Workshop: Wie ich mein Handikap verbessere erfolgreich Leben mit Multiple Sklerose! INTEGRA 7.-9.Mai 2014 Gernot Morgenfurt - Weissensee/Kärnten lebe seit Anfang der 90iger mit MS habe in 2002 eine SHG (Multiple Sklerose) gegründet und möchte viele Menschen zu einer etwas anderen Sichtweise

Mehr

Fachkenntnisse auf höchstem Niveau

Fachkenntnisse auf höchstem Niveau Fachkenntnisse auf höchstem Niveau sind und bleiben das Selbstverständnis unseres Berufsstandes. Auf den ersten Blick aber lässt sich die Qualität von Steuerberatungsleistungen nur schwer beurteilen. Hinzu

Mehr

Forschungsdesign: Evaluation der Fortbildung Zukunft Personalentwicklung

Forschungsdesign: Evaluation der Fortbildung Zukunft Personalentwicklung Forschungsdesign: Evaluation der Fortbildung Zukunft Personalentwicklung Impulsworkshop am 25.2.2011 in Kassel Simon Mohr Universität Bielefeld Fakultät für Erziehungswissenschaft AG 8 Soziale Arbeit 0521-10667789

Mehr

6.3. Materialien zur Vorbereitung von Personalgesprächen

6.3. Materialien zur Vorbereitung von Personalgesprächen 6.3. Materialien zur Vorbereitung von Personalgesprächen Vorbereitungsblatt aus der Sicht der Führungskraft 59 Es wird vereinbart, dass vom... bis... monatlich bis zu max.... Stunden für die Auswertung

Mehr

Sind wir attraktiv für Mitarbeiter? Employer Branding für Unternehmen auf Wachstumskurs.

Sind wir attraktiv für Mitarbeiter? Employer Branding für Unternehmen auf Wachstumskurs. Sind wir attraktiv für Mitarbeiter? Employer Branding für Unternehmen auf Wachstumskurs. Robert Weichert, Geschäftsführender Partner, PR Piloten GmbH & Co. KG, Dresden, 26. März 2013 Headline, Arial, bold,

Mehr

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Entrepreneur. Der Aufbruch in eine neue Unternehmenskultur

Entrepreneur. Der Aufbruch in eine neue Unternehmenskultur Entrepreneur Der Aufbruch in eine neue Unternehmenskultur 08. September 2006 1 Ausgangssituation: Die Beziehung zwischen Unternehmer und Arbeitnehmer steht auf dem Prüfstand. Aktuell gibt es eine lebhafte

Mehr

von Ulrike Horky, MSc

von Ulrike Horky, MSc von Ulrike Horky, MSc Das Eilige verdrängt das Wesentliche Kennen Sie die Geschichte vom Holzfäller, der den ganzen Tag Bäume fällt? Er sägt und sägt, fällt einen Baum nach dem anderen. Er strengt sich

Mehr

Mitarbeiterbindung durch Unternehmenskultur die Theorie

Mitarbeiterbindung durch Unternehmenskultur die Theorie Mitarbeiterbindung durch Unternehmenskultur die Theorie GENERATION Y LÖST GENERATION X AB Sie hatten immer schon die Wahl. Von Geburt an wurden sie von der Generation X ihrer Eltern gefördert und gefeiert.

Mehr

Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede

Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede 9 Persönlichkeit und Persönlichkeitsunterschiede 1 Inhalt Die Beschäftigung mit der menschlichen Persönlichkeit spielt in unserem Alltag eine zentrale Rolle. Wir greifen auf das globale Konzept Persönlichkeit

Mehr

1. Forschungsleitendes Interesse (Problembereich)

1. Forschungsleitendes Interesse (Problembereich) 1. Forschungsleitendes Interesse (Problembereich) Das Ziel dieser Diplomarbeit war es, zu zeigen, wie moderne Führungskräfte ihren Führungsstil ausrichten können, um ein Unternehmensklima zu schaffen,

Mehr

Gutes Leben was ist das?

Gutes Leben was ist das? Lukas Bayer Jahrgangsstufe 12 Im Hirschgarten 1 67435 Neustadt Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium Landwehrstraße22 67433 Neustadt a. d. Weinstraße Gutes Leben was ist das? Gutes Leben für alle was genau ist das

Mehr

sechsseiten FÜHRUNG UND MOTIVATION AUSGABE 01-5 NOVEMBER 2007 > Motivation eine Führungsaufgabe?

sechsseiten FÜHRUNG UND MOTIVATION AUSGABE 01-5 NOVEMBER 2007 > Motivation eine Führungsaufgabe? sechsseiten FÜHRUNG UND MOTIVATION AUSGABE 01-5 NOVEMBER 2007 > Motivation eine Führungsaufgabe? sechsseiten FÜHRUNG UND MOTIVATION AUSGABE 01-5 NOVEMBER 2007 Das Engagement sinkt von Jahr zu Jahr 2001

Mehr

Arbeiten bei conpega Das schreiben unsere Mitarbeiter/innen bei kununu:

Arbeiten bei conpega Das schreiben unsere Mitarbeiter/innen bei kununu: Arbeiten bei conpega Das schreiben unsere Mitarbeiter/innen bei kununu: Bewertung vom 03.03.2016 - Werkstudentin bis 2012 Toller Arbeitgeber! An die Aufgaben wurde ich professionell herangeführt und wenn

Mehr

Motivation und Anreizsysteme Ein Vergleich zwischen Vertriebsmitarbeitern und Mitarbeitern aus anderen Funktionsbereichen

Motivation und Anreizsysteme Ein Vergleich zwischen Vertriebsmitarbeitern und Mitarbeitern aus anderen Funktionsbereichen Motivation und Anreizsysteme Ein Vergleich zwischen Vertriebsmitarbeitern und Mitarbeitern aus anderen Funktionsbereichen Ergebnisse einer empirischen Untersuchung im Rahmen der Bachelorarbeit von Janina

Mehr

Fragebogen zum Freizeitverhalten von Kindern und Jugendlichen in Dortmund. II. Zu Deiner Nutzung des Internet / Online

Fragebogen zum Freizeitverhalten von Kindern und Jugendlichen in Dortmund. II. Zu Deiner Nutzung des Internet / Online Fragebogen zum Freizeitverhalten von Kindern und Jugendlichen in Dortmund In Dortmund gibt es viele Angebote für Kinder und Jugendliche. Wir sind bemüht, diese Angebote ständig zu verbessern. Deshalb haben

Mehr

Mobile Intranet in Unternehmen

Mobile Intranet in Unternehmen Mobile Intranet in Unternehmen Ergebnisse einer Umfrage unter Intranet Verantwortlichen aexea GmbH - communication. content. consulting Augustenstraße 15 70178 Stuttgart Tel: 0711 87035490 Mobile Intranet

Mehr

Der Klassenrat entscheidet

Der Klassenrat entscheidet Folie zum Einstieg: Die Klasse 8c (Goethe-Gymnasium Gymnasium in Köln) plant eine Klassenfahrt: A Sportcamp an der deutschen Nordseeküste B Ferienanlage in Süditalien Hintergrundinfos zur Klasse 8c: -

Mehr

Was sind Jahres- und Zielvereinbarungsgespräche?

Was sind Jahres- und Zielvereinbarungsgespräche? 6 Was sind Jahres- und Zielvereinbarungsgespräche? Mit dem Jahresgespräch und der Zielvereinbarung stehen Ihnen zwei sehr wirkungsvolle Instrumente zur Verfügung, um Ihre Mitarbeiter zu führen und zu motivieren

Mehr

Hinweise zum Fragebogen. Wir möchten Sie darum bitten, die jeweils zutreffenden Antworten in den dafür vorgesehenen

Hinweise zum Fragebogen. Wir möchten Sie darum bitten, die jeweils zutreffenden Antworten in den dafür vorgesehenen Hinweise zum Fragebogen Wir möchten Sie darum bitten, die jeweils zutreffenden Antworten in den dafür vorgesehenen kleinen Kästchen anzukreuzen. Bei den Fragen 4 bis 8 füllen Sie bitte auf der 5er Skala

Mehr

Indirekte Steuerung und interessierte Selbstgefährdung

Indirekte Steuerung und interessierte Selbstgefährdung Indirekte Steuerung und interessierte Selbstgefährdung Arbeits- und Gesundheitsschutz unter den Bedingungen neuer Managementmethoden Hauptaspekte und Gliederung These 1: Neue Steuerungsformen im Unternehmen

Mehr

Wie sollte ein Manager coachen?

Wie sollte ein Manager coachen? COACHING Als Führungskraft sind Sie da um mit Menschen mit vielen verschiedenen Fähigkeiten zu arbeiten, und Ihre Rolle als Coach ist eine solche Funktion. Coaching ist eine Gelegenheit um zur Entwicklung

Mehr

6. Fall Geschäftsführung ohne Auftrag???

6. Fall Geschäftsführung ohne Auftrag??? 6. Fall Geschäftsführung ohne Auftrag??? Nach diesem Vorfall beschließt F auch anderweitig tätig zu werden. Inspiriert von der RTL Sendung Peter Zwegat, beschließt er eine Schuldnerberatung zu gründen,

Mehr

Impulse für Weiterbildung. Rede von. Elke Hannack

Impulse für Weiterbildung. Rede von. Elke Hannack Betriebliche Weiterbildung mitgestalten. Fachtagung der Transferstelle Weiter bilden am 16.Oktober 2014 in Berlin Impulse für Weiterbildung Rede von Elke Hannack Sehr geehrte Damen und Herren, gerne will

Mehr

Seminar: Grundlagen Personalführung

Seminar: Grundlagen Personalführung Seminar: Grundlagen Personalführung Seminarort: 06721 Osterfeld im Burgenlandkreis, Atrium- Hotel Termin: Sa., 30.08.2014 Uhrzeit: 9 17 Uhr Teilnehmer- gebühr: 179,- und 47,- Tagungspauschale (Hotel- Vollverpflegung);

Mehr

Unternehmensführung 2020. Unternehmensführung 2020 -Erfolgsfaktor Mensch-

Unternehmensführung 2020. Unternehmensführung 2020 -Erfolgsfaktor Mensch- Unternehmensführung 2020 -Erfolgsfaktor Mensch- Die Zukunft von Unternehmen entscheidet sich auf den Personalmärkten. Die Erfolgsfaktoren lauten: Mitarbeiter gewinnen motivieren binden Prof. Dr. Ralf Mertens

Mehr

Thema: Motivation, Interesse und Lernprozesse

Thema: Motivation, Interesse und Lernprozesse Thema: Motivation, Interesse und Lernprozesse Literatur: Schiefele, H.: Motivation im Unterricht Frederic Vester: Denken, Lernen, Vergessen, München 1978 Jörger, Konrad: Einführung in die Lernpsychologie

Mehr

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J.

Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bis jetzt gelingt mir das ganz gut Bahar S. im Gespräch mit Jessica J. Bahar S. und Jessica J. besuchen das Berufskolleg im Bildungspark Essen. Beide lassen sich zur Erzieherin ausbilden. Im Interview

Mehr

Das Leben draußen. Ein Perspektivwechsel mit Gästen

Das Leben draußen. Ein Perspektivwechsel mit Gästen Das Leben draußen Ein Perspektivwechsel mit Gästen Der Besuch der Justizvollzugsanstalt Moabit - als Teil des Collaborative Leadership Programms 2013 - inspirierte Dieter Geuss und Crispin Hartmann dazu,

Mehr

Besser reden mehr erreichen! Motive und Motivation Was treibt Sie denn an?! Dirk Raguse

Besser reden mehr erreichen! Motive und Motivation Was treibt Sie denn an?! Dirk Raguse Motive und Motivation Was treibt Sie denn an?! Dirk Raguse Überblick Ausgangslage Eigen-/Mitarbeitermotive & -motivation Modelle und Praxistipps für Fremdmotivation Überblick Ausgangslage Eigen-/Mitarbeitermotive

Mehr

Gesunde Unternehmen. Stress Überforderung GESUNDHEIT STÄRKEN. PotenZiale entwickeln. Trendthemen Tipps Trainerprofile Seminare

Gesunde Unternehmen. Stress Überforderung GESUNDHEIT STÄRKEN. PotenZiale entwickeln. Trendthemen Tipps Trainerprofile Seminare www.confidos-akademie.de Gesunde Unternehmen 2. Auflage Stress Überforderung Trendthemen Tipps Trainerprofile Seminare GESUNDHEIT STÄRKEN PotenZiale entwickeln Wir entwickeln Potenziale Inhouse-Training

Mehr

Potsdam-Mittelmark Unternehmerabend Treffpunkt Wirtschaft. Schwankungen. 29. März 2012 Dr. Dirk Pramann

Potsdam-Mittelmark Unternehmerabend Treffpunkt Wirtschaft. Schwankungen. 29. März 2012 Dr. Dirk Pramann Potsdam-Mittelmark Unternehmerabend Treffpunkt Wirtschaft Personalbindung in Betrieben mit saisonalen Schwankungen 29. März 2012 Dr. Dirk Pramann Das B-Lohn-Konzept Spezialisten für Personalsteuerung Spezialisten

Mehr

Herzlich Willkommen. «Zielkonflikte im HR Personalverantwortliche im Spannungsfeld der Erwartungen» 5. Juni 2014. HR Club Careerplus Folie 1

Herzlich Willkommen. «Zielkonflikte im HR Personalverantwortliche im Spannungsfeld der Erwartungen» 5. Juni 2014. HR Club Careerplus Folie 1 Herzlich Willkommen «Zielkonflikte im HR Personalverantwortliche im Spannungsfeld der Erwartungen» HR Club Careerplus Folie 1 Wir, HR, HR Club Careerplus Folie 6 betreuen die Ressource «Mensch» Strategischer

Mehr

ONLINE-AKADEMIE. "Diplomierter NLP Anwender für Schule und Unterricht" Ziele

ONLINE-AKADEMIE. Diplomierter NLP Anwender für Schule und Unterricht Ziele ONLINE-AKADEMIE Ziele Wenn man von Menschen hört, die etwas Großartiges in ihrem Leben geleistet haben, erfahren wir oft, dass diese ihr Ziel über Jahre verfolgt haben oder diesen Wunsch schon bereits

Mehr

Das Führungskräftefeedback in der Hochschulverwaltung an der Hochschule Bochum. 21.06.13 Führungskräftefeedback an der Hochschule Bochum

Das Führungskräftefeedback in der Hochschulverwaltung an der Hochschule Bochum. 21.06.13 Führungskräftefeedback an der Hochschule Bochum Das Führungskräftefeedback in der Hochschulverwaltung an der Hochschule Bochum 21.06.13 Führungskräftefeedback an der Hochschule Bochum 1 Gliederung Hochschule Bochum, Bochum University of Applied Sciences

Mehr

Wissensmanagement. in KMU. Beratung und Produkte GmbH

Wissensmanagement. in KMU. Beratung und Produkte GmbH Wissensmanagement in KMU Warum Wissen in KMU managen? Motive von Unternehmern (KPMG 2001) Produktqualität erhöhen Kosten senken Produktivität erhöhen Kreativität fördern Wachstum steigern Innovationsfähigkeit

Mehr

I. A Organisation und Unternehmensführung

I. A Organisation und Unternehmensführung I. A Organisation und Unternehmensführung I. A2 Gesunde Führung Zusammenfassung Führung ist keine Nebentätigkeit. Führung heißt gestalten, lenken, steuern und entwickeln. Führung kann man lernen. Berlin,

Mehr

Von den Kinderrechten zur Kinderbeteiligung Erfahrungen zur Kinderakademie Wir haben Rechte

Von den Kinderrechten zur Kinderbeteiligung Erfahrungen zur Kinderakademie Wir haben Rechte Von den Kinderrechten zur Kinderbeteiligung Erfahrungen zur Kinderakademie Wir haben Rechte Gliederung 1. Politische Bildung mit und politische Aktivierung von Kindern 2. Kinderrechte als Ausgangpunkt

Mehr

Anreiz zur Leistung!

Anreiz zur Leistung! Unternehmensentwicklung am Puls der Zeit Anreiz zur Leistung! sorientierte Entlohnungskonzepte Führung, Förderung, Bindung Für Wunder müssen wir beten, für Veränderungen intelligenter arbeiten Nicht der

Mehr

Checkliste. zur Gesprächsvorbereitung Mitarbeitergespräch. Aktivität / Frage Handlungsbedarf erledigt

Checkliste. zur Gesprächsvorbereitung Mitarbeitergespräch. Aktivität / Frage Handlungsbedarf erledigt Checkliste zur Gesprächsvorbereitung Mitarbeitergespräch Aktivität / Frage Handlungsbedarf erledigt Wissen des Mitarbeiters zu Führen mit Zielen Reicht es aus? Nein? Was muß vorbereitend getan werden?

Mehr

MOTIVATION entscheidet über Erfolg und Misserfolg im Leben

MOTIVATION entscheidet über Erfolg und Misserfolg im Leben MOTIVATION entscheidet über Erfolg und Misserfolg im Leben Langzeitstudie der University of Pennsylvania MOTIVATION...ich will nicht nur an Euren Verstand appellieren, ich will eure Herzen gewinnen! Mahatma

Mehr

Wie Ziele erfolgreich erreicht werden

Wie Ziele erfolgreich erreicht werden Selbststudium Erfolgs-Ratgeber: Zielerreichung Wie Ziele erfolgreich erreicht werden 10 Lektionen 12 Übungsblätter/Analyse-Checklisten LebensWunschZettel Zielvereinbarung Zielerreichungsliste Poster: Visuelle

Mehr

EMPLOYER BRANDING DIE KRAFT DER MARKE KOMMT VON INNEN

EMPLOYER BRANDING DIE KRAFT DER MARKE KOMMT VON INNEN EMPLOYER BRANDING DIE KRAFT DER MARKE KOMMT VON INNEN Christina Grubendorfer, LEA GmbH Workshop im Rahmen des Deutschen Bildungspreises 12. Mai 2014 LEA LEADERSHIP EQUITY ASSOCIATION DIE NUTZUNGS- UND

Mehr

Holiday plans: ein Gespräch über Urlaubspläne

Holiday plans: ein Gespräch über Urlaubspläne 1. Hören Sie den Dialog und beantworten Sie die folgenden Fragen: a) Wohin fahren Ralf und Bettina auf Urlaub? b) Wann wird Bettina nach Argentinien reisen? c) Wann hat sie Schule? d) Wann hat sie frei?

Mehr

Selbstcheck: Praktiziere ich einen gesundheitsförderlichen Führungsstil?

Selbstcheck: Praktiziere ich einen gesundheitsförderlichen Führungsstil? Selbstcheck: Praktiziere ich einen gesundheitsförderlichen Führungsstil? 3 = stimme voll zu 2 = stimmt ziemlich 1 = stimmt eher nicht 0 = stimmt absolut nicht Handlungsspielraum Ich übertrage meinen Mitarbeitern

Mehr

1 Einleitung. Wir erleichtern Ihnen den Überblick durch den logischen Aufbau des Buches von der Einstellung bis zur Entlassung:

1 Einleitung. Wir erleichtern Ihnen den Überblick durch den logischen Aufbau des Buches von der Einstellung bis zur Entlassung: 1 Einleitung Das ist ein Handbuch, von dem wir uns wünschen, dass Sie es nicht nur häufig in die Hand nehmen, sondern auch kritisch lesen. Dabei gibt es mindestens zwei Möglichkeiten der Lektüre: Sie können

Mehr

Der Betrieb als soziales System 2. Teil

Der Betrieb als soziales System 2. Teil Der Betrieb als soziales System 2. Teil Mensch - Arbeit - Unternehmung BP2 MD-Lehrgang 2004 / J.Schoch 1 Kurt Lewin, Sozialpsychologe Untersuchungen zwischen 1939 und 1947 Kooperatives Führungsverhalten

Mehr

Motivieren und beeinflussen. Steeep Workshop 4 30. September 2015 Martin Musil matrix Partnerschaft für Training Coaching Mediation

Motivieren und beeinflussen. Steeep Workshop 4 30. September 2015 Martin Musil matrix Partnerschaft für Training Coaching Mediation Motivieren und beeinflussen Steeep Workshop 4 30. September 2015 Martin Musil matrix Partnerschaft für Training Coaching Mediation Motive und Motivation Erkenne, was Menschen motiviert. Sprich die stark

Mehr

Dass aus mir doch noch was wird Jaqueline M. im Gespräch mit Nadine M.

Dass aus mir doch noch was wird Jaqueline M. im Gespräch mit Nadine M. Dass aus mir doch noch was wird Jaqueline M. im Gespräch mit Nadine M. Jaqueline M. und Nadine M. besuchen das Berufskolleg im Bildungspark Essen. Beide lassen sich zur Sozialassistentin ausbilden. Die

Mehr

So motivieren Sie Ihre Mitarbeiter

So motivieren Sie Ihre Mitarbeiter ARBEITSALLTAG So motivieren Sie Ihre Mitarbeiter Autor: Datum: Lisa Hegemann 09.02.2015 06:51 Uhr Spaß an der Arbeit haben nur wenige in Deutschland Beschäftigte. Mit Bonussystemen wollen das viele Vorgesetzte

Mehr

Der Chef-TÜV. Spieglein, Spieglein an der Wand, wie soll ich führen in diesem Land?

Der Chef-TÜV. Spieglein, Spieglein an der Wand, wie soll ich führen in diesem Land? Der Chef-TÜV Spieglein, Spieglein an der Wand, wie soll ich führen in diesem Land? Übersicht Eigenbild/Fremdbild Sich selbst und andere bewegen Positives Menschenbild Führungstools Wer bin ich? Eigenbild/Fremdbild

Mehr

Personalentwicklung in Mutter - Kind - Einrichtungen 25.11.2010

Personalentwicklung in Mutter - Kind - Einrichtungen 25.11.2010 Personalentwicklung in Mutter - Kind - Einrichtungen Wie können alte Mitarbeiterinnen neu für das Arbeitsfeld begeistert werden Dipl.- Sozialpädagoge (FH) 1 Gliederung des Vortrages 1. Was sind ältere

Mehr

Mobilität gemeinsam gestalten. Das Mobilitätsbudget als neuer Weg für Unternehmen

Mobilität gemeinsam gestalten. Das Mobilitätsbudget als neuer Weg für Unternehmen Mobilität gemeinsam gestalten. Das Mobilitätsbudget als neuer Weg für Unternehmen Mobilität verändert sich. Sie wird intelligenter, intermodaler, vernetzter, flexibler auch in Unternehmen. Arbeitnehmer

Mehr

Die innere Kündigung bei Mitarbeitern und ihre Vermeidung durch die Führungskraft

Die innere Kündigung bei Mitarbeitern und ihre Vermeidung durch die Führungskraft Die innere Kündigung bei Mitarbeitern und ihre Vermeidung durch die Führungskraft Vorlesung an der Fachhochschule Bielefeld Dr. Gerald Lembke www. 18.04.2007 Susanne (Bankkauffrau 42 Jahre) Susanne äußerte

Mehr

Wie heißt das Zauberwort? Sofort! Mobile Zeiterfassung in Echtzeit.

Wie heißt das Zauberwort? Sofort! Mobile Zeiterfassung in Echtzeit. Wie heißt das Zauberwort? Sofort! Mobile Zeiterfassung in Echtzeit. Mobile Zeiterfassung in Echtzeit. Die nächste Generation der mobilen Zeiterfassung. Ohne den genauen Überblick über die Zeit geht es

Mehr

Volksbank BraWo Führungsgrundsätze

Volksbank BraWo Führungsgrundsätze Volksbank BraWo Führungsgrundsätze Präambel Die Führungsgrundsätze wurden gemeinsam von Mitarbeitern und Führungskräften aus allen Bereichen der Bank entwickelt. Dabei war allen Beteiligten klar, dass

Mehr