innotech Forschen Das Magazin der Technologieregion Berlin Südost 02 / 2011

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1 innotech Forschen 02 / 2011 Das Magazin der Technologieregion Berlin Südost 03 Produkte und Innovationen 06 Neu im IPW und TGS 08 Gesimat GmbH Intelligent und Preußischblau 10 Reiner Lemoine Institut ggmbh Energiewende 12 HFC GmbH Das Mensch-Technik Problem 14 Forschen mit KMU 16 Mehr Raum für die HTW Berlin 17 Wirtschafts förderung 18 Veranstaltungen

2 Innotech 02/2011 editorial Inhalt/Impressum 2 Editorial Die Katastrophe in Japan hat auch bei uns den Druck erhöht, über Energie neu und besonders über neue Energien nachzudenken. Die Zielstellung ist klar. Steigerung der Effizienz, Vermeidung lebensfeindlicher Prozesse und Rückstände und eine Senkung des Energiebedarfs. Ansätze, die bald zu Lösungen führen sollen, werden längst erforscht. Erfahren Sie in dieser Ausgabe des innotech mehr über die Umsetzung oft langjähriger Forschungsarbeiten der Unternehmen vor Ort. Die Gesimat z.b. entwickelte neuartige Fenstergläser, deren Durchlässigkeit für Licht und Wärme sich stufenlos regeln lässt und die damit deutliche Energieeinsparungen möglich machen (S.8). Die inhouse engineering verzeichnet Fortschritte bei Brennstofzellenheizgeräten, die jetzt im Feldversuch auf Herz und Nieren getestet werden (S.3). Das Reiner Lemoine Institut arbeitet in Verbundprojekten zu regenerativen Energien. Ihre Forschungsergebnisse sollen mit zur Energie wende beitragen (S.10). Die Human-Factors-Consult forscht an der Schnittstelle von Human- und Ingenieurswissenschaften. Sie stellt ein Projekt vor, dass Nutzen oder Nachteil von Tagfahrlicht untersuchte (S.12). Forschung von und mit KMU wird in Deutschland auf breiter Basis gefördert. Die finanzielle Unterstützung von Forschungskooperationen ist aber nur ein Aspekt. Im TGS Spreeknie bereiten wir z.b. etliche Räume für die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) vor, in die einzelne Fachbereichen in den nächsten Monaten einziehen werden. HTW und TGS rücken ein weiteres Stück zusammen. Für alle Beteiligten ergeben sich damit auch bessere Chancen auf weitere Forschungskooperationen, von denen im Sinne eines Technologietransfers beide Seiten profitieren könnten. Denn die Ergebnisse aus Forschung und Lehre in die Unternehmen zu bringen, bleibt eine stete Herausforderung. In Berlin hat sich zu diesem Zweck im vorigen Jahr die Transfer-Allianz gegründet (www.transfer- allianz.de). Sie vereint Experten aller Hochschulen, Universitäten und großer Wirtschaftseinrichtungen. Dieser Allianz ist auch das Centermanagement von TGS und IPW beigetreten. Sollten Sie Fragen oder Anregungen zum Thema Technologietransfer haben, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Dipl-Ing. (FH) Carola Reiblich, MBA, Geschäftsführerin SEK GmbH, Betreibergesellschaft des TGS, Klaus-Henry Koch, Geschäftsführer der IMG mbh, Betreibergesellschaft des IPW Inhaltsverzeichnis Produkte und Innovationen 3 OUT e.v. Biooptischer Sensor erkennt Keime 3 inhouse engineering GmbH Brennstoffzellensystem 3 Bi-Ber GmbH & Co. KG Ein Auge für Muster 4 FUTURELED GmbH Sonnenlicht nachbilden 5 Neu im TGS und IPW 6 Optronic GmbH Vertrieb von LED und Photodioden 6 Voland GmbH Kassentraining und Kassenpass 6 Bussard Design GmbH Prüf- und Wartungsgeräte 7 Namendo Solution AG Per Kaltlaser im Nanobereich 7 Firmenprofil 8 Gesimat GmbH Intelligent und Preußischblau 8 Reiner Lemoine Institut ggmbh Energiewende 10 HFC GmbH Das Mensch-Technik Problem 12 Standort 14 HTW Berlin Forschen mit KMU 14 Mehr Raum für die HTW Berlin 16 Wirtschaftsförderung 17 Veranstaltungen 18 Impressum Innotech wird herausgegeben von der Innovations park Wuhlheide Managementgesellschaft mbh, Köpenicker Straße 325, Berlin Redaktion Reimund Lepiorz Gestaltung Bildmitte: Büro für Gestaltung, Matthias Nichelmann, Fotografie Projekt foto Richter, außer Seite 4 (Archiv inhouse engineering GmbH), Seite 11 (Archiv Reiner Lemoine Institut ggmbh), Seite 14 unten, Seite 15 (Gregor Strutz, Axel Völcke), Seite 16 (Rainer Meißle) Seite 19 ( Sabine Wohning) Anschrift der Redaktion IMG mbh, Köpenicker Straße 325, Berlin, Tel: , Fax: , Druck Agit Druck, April 2011

3 Produkte und Innovationen Innotech 02/2011 Ganz nah dran: der verbesserte biooptische Fluoreszenzsensor erkennt Keime im Trinkwasser über deren Eigenfluoreszenz. Produkte und Innovationen Biooptischer Sensor erkennt Keime Im Auftrag der Versuchs- und Lehranstalt für Brauereiwesen (VLB) arbeitet der OUT e.v. an einem biooptischen Sensor für die Detektion von Keimen in Trinkwasser. Wirkprinzip ist die Detektion der Eigenfluoreszenz von Erstbesiedlern. Die Ermittlung erfolgt indirekt über die charakteristische Fluoreszenz eines wichtigen Abbauproduktes: Fluorescin. Der Untersuchung zugrunde lag ein Sensor aus einem Vorgängerprojekt, dessen Empfindlichkeit für einen Erfolg um mindestens fünf Größenordnungen gesteigert werden musste. Begrenzender Faktor war bislang die Streuung im Sensor und an Filterschichten. Außerdem musste die Anregungs- und Detektionswellenlänge durch Fluoreszenzmessungen an Proben ermittelt und angepasst werden. Ziel ist es, die störende Hintergrundstreuung vollständig zu unterdrücken, um das eigentliche Fluoreszenz-Signal messen zu können, das heißt einzelne Bakterien in einer Flüssigkeit. Im Verlauf der Forschung wurden die Eigenschaften des Sensors in Bezug auf die stark beeinträchtigende Lichtstreuung verbessert. Im Wesentlichen waren dafür die mangelnde Randbeschichtung der Filter und der Öffnungswinkel der Leuchtdiode verantwortlich.»vertiefende Messreihen stehen zwar noch aus«, so Dr. Adrian Mahlkow, Vorstandsvorsitzender des OUT e.v.»es lässt sich aber jetzt schon sagen, dass jegliche fluoreszierenden Keime mit einer ähnlichen Detektion erfasst werden können. Es bedarf einer Änderung an den Wellenlängen über die Bandpassfilter und der LED.«Derzeit steht fest, dass mit dem vorliegenden Konzept eines biooptischen Sensors wenige Einzelkeime im Detektionsvolumen sicher detektiert werden können. Ob die Empfindlichkeit für einen einzigen Keim im Detektions volumen ausreicht, wird sich in Verbindung mit den Auswertungen zur Keimdichte durch die VLB definieren lassen. Der OUT e.v. ist eine externe Industrieforschungseinrichtung mit Sitz im IPW. Er steht für Förderung von Wissenschaft und Forschung auf den Gebieten der Mikro- und Optoelektronik, der Mikrosystemtechnik, Medizintechnik und der Biotechnologie, Sensorik und Sicherheitstechnologien. OUT e.v., Tel: , Brennstoffzellensystem im Feldtest Derzeit werden zwölf Brennstoffzellenheizgeräte vom Typ inhouse5000 an unterschiedlichen Standorten bei verschiedenen Anwendern installiert und in einem zweijährigen Feldtest unter realen Bedingungen betrieben. Das Projekt wird durch das»nationale Innovations programm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie«(NIP) des Bundes gefördert. Die ersten fünf Feldtestpartner sind 3

4 Innotech 02/2011P produkte und Innovationen mit durchschnittlich < 10 μv/h sehr gering.»nach aktuellem Kenntnisstand lässt dies eine Lebensdauer von Stunden erwarten«, so Christoph Hildebrandt, Geschäftsführer der inhouse engineering GmbH. Die Lebensdauer soll bis zur Markteinführung auf etwa Stunden steigen. inhouse engineering GmbH, Tel: Das Stadtbad von Döbeln in der Nähe von Dresden wird durch ein Brennstoffzellensystem vom Typ inhouse5000 mit Strom und Wärme versorgt. Es ist eines von zwölf Brennstoffzellenheizgeräten, die in zweijährigem Feldtest Daten für die Markteinführung der Systeme liefert. 4 die Vattenfall Europe AG (Berlin), Stadtwerke Döbeln GmbH, EWE Forschungszentrum für Energietechnologie e.v., next energy (Oldenburg), GASAG (Berlin) und der SIB Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (Dresden). Die Anlagen kommen in Mehrfamilienhäusern, Pflege- und Altenheimen, Gaststätten, Hotels oder öffentlichen Gebäuden im netzgekoppelten Betrieb zum Einsatz. Koordiniert wird der Feldtests durch das DBI - Gastechnologisches Institut ggmbh Freiberg. Der Test realisiert die Technologievalidierung und Marktvorbereitung und identifiziert Markthemmnisse für den kommerziellen Einsatz. Das Projekt wird Aufschluss darüber geben, unter welchen Bedingungen Brennstoffzellenheizgeräte ein Gebäude optimal versorgen und wie die innovative Technologie künftig in das Portfolio der Energieversorger eingebunden werden kann. Das Brennstoffzellenheizgerät inhouse5000 ist modular aufgebaut und erzeugt eine elektrische Leistung von 5 kw brutto bei einer thermischen Leistung von 10 kw. Der bisher erreichte elektrische Nettowirkungsgrad beträgt 28 Prozent. Durch Weiterentwicklungen soll mittelfristig ein marktrelevanter Nettowirkungsgrad von >35 Prozent erreicht werden. Der Wasserstoff für den Einsatz wird derzeit noch aus Erdgas gewonnen. Im bisherigen Feldtestverlauf konnten die Entwickler gute Werte für den elektrischen Nettowirkungsgrad sowie den Nutzungsgrad messen. Es gab zudem keine nennenswerte dauerhafte Degradation auf Seiten des Brennstoffzellenstacks. Die Abnahme der Zellspannungen als Maß für den Leistungsverlust von Brennstoffzellen - ist über den bisher betrachteten Zeitraum Ein Auge für Muster Mit Machine-Vision-Anlagen lassen sich anspruchsvollste Automatisierungsaufgaben lösen bei entsprechender Auslegung sind auch Hochgeschwindigkeitsanwendungen kein Problem. So wird selbst die automatische Überwachung und Justierung der Materialbahnführung beim Bedrucken von Folien und Vliesstoffen möglich, die für Hersteller oft eine erhebliche Herausforderung darstellt. Das System, das Bi-Ber für Clopay Advanced Printing in Aschersleben konzipierte, besteht im Wesentlichen aus einer Gigabit-Ethernet-Kamera mit Objektiv und einem im Schaltschrank installierten Panel-PC mit Touchscreen-Monitor sowie einer applikationsspezifisch entwickelten Bildverarbeitungssoftware. Die Integration in die Automatisierungsumgebung erfolgt mittels einer Profibus-Schnittstelle. Die Kamera ist an einer Traverse unterhalb der bedruckten Bahn befestigt und blickt von unten nach oben auf das Druckbild. Die Machine- Vision-Anlage überwacht, dass das Druckbild bei fortlaufend bedruckten Materialien stets gleich positioniert ist: Ein beliebiges Druckmotiv wird dafür eingelernt. Mittels der Bildverarbeitungsbibliothek VisionPro von Cognex können neue Muster einfach hinterlegt werden. Das Positionsergebnis wird fortlaufend über die Profibusschnittstelle an die Regelung weitergeleitet, sodass bei Abweichungen die Verfahreinheit des zur Materialbahnführung eingesetzten Schwenkrahmens entsprechend geregelt werden kann. Der Messfehler für die Position liegt unter ±0,25mm. Mit mehr als fünf Auswertungen in der Sekunde arbeitet das System überaus schnell. Das System ist robust ausgelegt und kann in staubigen Umgebungen bei Temperaturen bis 45 Grad Celcius eingesetzt werden. Die von Bi-Ber entwickelte Bildverarbeitungssoftware ermöglicht es, die dafür optimale Verzögerungszeit automatisch zu ermitteln und bei Änderung der Bandgeschwindigkeit nachzuregeln. Die Bi-Ber GmbH entwickelt und produziert Bildverarbeitungssysteme für die produktionsbegleitende Qualitätskontrolle. Zum Kundenkreis gehören Unternehmen aus der Süßwarenindustrie, Anwender aus der Medizintechnikbranche und der Automobilzuliefer- und Elektronikindustrie. Bi-Ber GmbH & Co. Engineering KG, Tel:

5 Produkte und Innovationen Innotech 02/2011 Sonnenlicht nachbilden Das LED System SUNlike der FUTURELED GmbH generiert mit Leuchtdioden (LED) Lichtspektren von ultraviolett bis weit in den infraroten Bereich hinein. Grundbausteine des modularen Systems sind 20 x 20 Zentimeter große Strahlermodule, auf denen jeweils rund 700 LED unterschiedlicher Wellenlängen untergebracht sind. Das gesamte Spektrum reicht von 365 bis zu 1060 Nanometern insgesamt vereint es bis zu 50 verschiedene LED-Wellenlängen, die für den jeweiligen Einsatzzweck frei skalierbar sind.»unser Ziel war es, das Sonnenlicht zu imitieren«, so Oliver Arnold, Geschäftsführer der FUTURELED.»Möglich wurde das Spektrum und die Qualität des Lichtes erst durch selbst entwickelte Hochleistungs-LED«. Über ein webbasiertes Userinterface lassen sich die einzelnen Wellenlängen, die Lichtleistung und die zeitliche Abfolge steuern. Ein Thermomanagement und eine kontinuierliche Temperaturüberwachung sorgen dafür, dass die empfindlichen Leuchtquellen trotz der unvermeidlichen Wärmeentwicklung ihre optimale Leis tungsfähigkeit und Lebensdauer behalten. Die spezielle Anordnung der verschiedenen Wellenlängen gewährleistet eine spektrale Homogenität, die unter zwei Prozent der Abweichung liegt. Das System erlaubt es benutzergenerierte Lichtspektren zu speichern, zu laden und weiter zu bearbeiten. Je nach Anforderung können Lichtblitze von einer Millisekunde bis hin zum Dauerl icht oder ganze Spektrumsequenzen vom Controller generiert werden. Zudem lässt sich die SUNlike Plattform auf bis zu 1800 Watt Leistung pro Quadratmeter auslegen und mit speziellen Optiken bis zu Watt pro Quadratmeter erweitern. Die Einsatzfelder der SUNlike Plattform sehen die Entwickler in der Biomedizin, in biologischen Forschungslaboren und besonders in der Photovoltaik. Dort könnte es die exakte Leistungs vermessung von Solaranlagen deutlich verbessern.»wir können mit SUNlike nicht nur mehr Solarmodule, sondern auch in besserer Qualität prüfen als bei bisher auf dem Markt befindlichen An lagen,«urteilt Herr Arnold. Auch die Baugröße fiele mit dem neuen System durch die variable Anordnung der Licht quellen deutlich kleiner aus als bisher. Die FUTURELED mit Sitz im Innovationspark Wuhlheide entwickelt LED-Lichtquellen und Strahlungsmodule, die auf den neuesten Technologien der Halbleiter Optoelektronik, des Thermo management und der Steuer- und der Leistungs elektronik basieren. Zum Portfolio gehören zudem»chip on Board«- Systeme und kundespezifische Anwendungen. FUTURELED GmbH Tel: , 5

6 Innotech 02/2011 neu IM IPW und TGs Das Team der EPIGAP Optronic GmbH: Antje Tamm, Matthias Gamp und Michel Eshun NEu Im IPW 6 Vertrieb von LED und Photodioden Die EPIGAP Optronic GmbH wurde im Januar 2011geründet. Die Mitarbeiter des neuen Unternehmens verfügen allerdings über mehr als zwölf Jahre Know how in der Optoelektronik. EPIGAP handelt mit LEDs und Photodioden im Spektralbereich von 280 (ultraviolett) bis 1050 Nanometern (Infrarot). Das Unternehmen begleitet Kunden von der Entwicklung bis zur Serienproduktion. Das Leistungsspektrum umfasst dabei Standardund kundenspezifische LED-Chips, LEDs, Photodioden und CoB-Module in Serien von kleinen und mittleren Stückzahlen. Die EPIGAP Optronic nutzt ein internationales Netzwerk aus bewährten und branchenführenden Lieferanten.»Wir können durch unsere gewachsenen Geschäftsbeziehungen die entsprechenden Lieferanten für die jeweilige Kundenapplikation auswählen, mit den Lieferanten die Entwicklungen und das Design absprechen und so die Kundenwünsche schnell und entsprechend der Erwartung bedienen«, erklärt Matthias Gamp, Geschäftsführer der EPIGAP Optronic GmbH. Ihre Kunden stammen aus sämtlichen Bereichen der Industrie, wie zum Beispiel der industriellen Sensorik, der Mess- und Regeltechnik, der Automatisierungs- und Sicherheitstechnik, der Biotechnologie und Medizintechnik. Sie nutzen die Vertriebskompetenz und den Service der EPIGAP für kurze Entwicklungszeiten und innovative Produkte, immer unter Berücksichtigung kostengünstiger Herstellprozesse. Für den Innovationspark Wuhlheide hat sich das Team in erster Linie wegen der guten Infrastruktur entschieden. Katrin Voland gründete ihr Unternehmen vor knapp zwei Jahren. Auf dem Campus arbeiten schon diverse Unternehmen aus der Optoelektronik und auch die Nähe zu dem WISTA Gelände in Adlershof war ein wichtiger Punkt. EPIGAP Optronic GmbH, Tel: , Kassentraining und Kassenpass Bevor Katrin Voland sich selbständig machte, war sie selbst über zwölf Jahre Kassen- und Verkaufstrainerin und unterrichtete in Warenkunde. In dieser Zeit entwickelte sie das Konzept zum Kassentraining mit Abschluss Kassenpass und gründete mit Beate Stölzer im Jahre 2009 die Voland GmbH.»Das Konzept ist gut angekommen«, sagt sie heute. Der Begriff»Kassenpass«ist inzwischen geschützt und als Zertifikat in Handel und Einzelhandel anerkannt. Neben den beiden Geschäftsführerinnen arbeiten für die Voland GmbH acht freie Kassentrainer/innen, die mittlerweile bundesweit praxis- und handlungsorientierte Kurse anbieten. Eine Besonderheit ist Mobilität.»Wir führen 90 mobile Registrier- und Scannerkassen. Je nach Kundenanforderungen bringen wir die entsprechenden Systeme mit.«pro Jahr schulen sie bis zu tausend angehende Kassierer/innen. Ein Kurs, der mit dem Zertifikat Kassenpass abschließt, umfasst mindestens achtzig Unterrichtseinheiten im Zeitraum von zwei bis vier Wochen. Unterrichtet werden auch Themen wie Reklamationsfristen, das Jugendschutzgesetz, Zahlarten, das Verbuchen von Rabatten oder das Erkennen von Falschgeld.

7 NEU im ipw und tgs Innotech 02/2011 Zu den Auftraggebern gehören vorwiegend Bildungsträger, aber auch Firmen wie die Bäckereikette Middelberg, für die die Voland GmbH künftige Mitarbeiter für den Verkauf zusammen mit WBS Training AG in Köln und Münster geschult hat. Aktuell richtet das Unternehmen in Berlin drei Prüfungszentren ein, in denen Kassentraining und die Abnahme der Prüfung zum Kassenpass angeboten werden.»für uns als Köpenicker Unternehmen lag es natürlich nah, unserem Hauptsitz im Innovationspark zu eröffnen«, so Frau Voland. Das Campuskonzept halten wir für rundum gut durchdacht und wir schätzen die Ruhe am Standort.«Voland GmbH, Tel: , Per Kaltlaser im Nanobereich Nanotechnologie ist besonders durch den Lotuseffekt bekannt geworden, bei dem Oberflächeneigenschaften so verändert wurden, dass Wasser wie auf einer Lotusblüte von ihnen abperlt.»bei den bisherigen Materialien werden Präparate als Gel oder durch Oxidation auf das Ursprungsmaterial aufgebracht«, erklärt Bernd Hönninger von der Namendo Solutions AG. Der Verbundstoff ist damit aber auch zugleich das Problem, denn er kann sich ablösen. Namendo bearbeitet Materialien direkt, per Kaltlasertechnik.»Wir sind dabei in der Lage, jedes Material im Nanobereich zu strukturieren und Produkteigenschaften nach vorgegebenen Parametern in eine gezielte Richtung zu verändern.«es wird härter, belastbarer, langlebiger oder die Oberfläche weist, wie beim Lotuseffekt, weniger Reibung auf. Ihr Verfahren der Materialbearbeitung per Kaltlasertechnologie im Nanobereich, also durch ein athermisches Verfahren, ist nach Angaben der Entwickler bisher einmalig. Das Material wird auf Ebene der Moleküle gezielt verändert, ohne dabei in irgendeiner Weise das übrige Material zu beschädigen. Der Technologie liegen 20 Jahre Entwicklungsarbeit zugrunde. In den Labor- und Forschungsräumen im Innovationspark entsteht derzeit die Produktion mit Serienstraße. Namendo unterhält Kopperationen mit der Charite und der Technischen Universität Berlin und bearbeitet Musteraufträge für Mittelständische und große Unternehmen. Die Entwickler rechnen damit, dass die Technologie in den kommenden Monaten marktreif ist. Die Namendo Solutions AG ist seit Anfang des Jahres Mieter im modern ausgestatten Laborgebäude 12. Die Arbeit im Nanobereich erfordert sehr gute Rahmenbedingungen. Schon die die Anforderungen an die Klimatisierung sind nicht alltäglich. Temperatur und Luftfeuchtigkeit müssen rund um die Uhr konstant bleiben, es sind nur minimale Schwankungen erlaubt. Pro Stunde findet ein sechsfacher Luftaustausch statt. Außerdem verträgt die sensible Technologie keine Schwingungen von außen. Namendo Solution AG, Tel: , Seit 2011 im TGS: Georg Heinrich, Geschäftsführer der Bussard Design Aerospace Technik GmbH NEu Im TGS Prüf- und Wartungsgeräte für die Luftfahrt Bussard Design Aerospace Technik GmbH ist ein Dienstleistungsunternehmen, das Prüf- und Wartungsgeräte für die Luftfahrt entwickelt.»um beispielsweise eine Flugzeugturbine montieren und demontieren zu können«, erklärt Geschäftsführer Georg Heinrich,»benötigt man rund zweieinhalbtausend Werkzeuge.«Dabei sind die hydraulischen Presswerkzeuge, pneumatische Werkzeuge, die Druckkreisläufe prüfen oder komplexe Montagewerkzeuge immer nur auf eine spezielle Anwendung hin konzipiert. Es handelt sich damit also stets um Musterprodukte, die ein, höchstens zwei Mal Anwendung finden. Neben dieser Aufgabe übernimmt die Firma auf Wunsch des Kunden auch die Fertigung.»Wir sind damit systemverantwortlich von der Entwicklung bis hin zur Serienumsetzung des Produkts.«Neben Kunden aus dem Luftfahrtbereich, sowohl regional wie überr egional, stammen die Auftraggeber vorwiegend aus dem Maschinenbau. Für Knorr Bremse in Berlin zum Beispiel baut Bussard Design Aerospace Technik pneumatische Prüfstände zum Prüfen von Ventilkörpern, Bauteilen, Komponenten und Gesamtsystemen. Seit Januar 2011 arbeit Bussard Design im Technologieund Gründerzentrum am Spreeknie.»Die räumlichen Kapazitäten an unserem vorherigen Standort waren erschöpft«, so Herr Heinrich. Das TGS bot dem Unternehmen flexible Möglichkeiten, weiter zu wachsen und die Montage am Standort auszubauen Bussard Design Aerospace Technik GmbH Tel: , www-bussard-design.de 7

8 Innotech 02/2011 FirmenProfil Intelligent und Preußischblau Die»intelligenten Fenster«der Gesimat GmbH verändern ihre Durchlässigkeit für Sonnenlicht und helfen so, Energie in Gebäuden einzusparen. Nach elf Jahren Forschung und Entwicklung beginnt in diesem Jahr die Produktion. 8 Schon seit Jahren nahmen die beiden Gründer der Gesimat kleinere Musterscheiben mit auf Messen und Tagungen, um ihr Produkt in Fachkreisen bekannt zu machen. Eine Sammlung von Visitenkarten belegt das rege Interesse: Architekten, Glasfirmen und auffällig viele Kunden aus südlicheren Ländern, die auch gleich ordern wollten, obwohl an eine Produktion der elektrochrom schaltbaren Scheiben noch gar nicht zu denken war. Weil sich mit solchen Scheiben Lichttransmission und Wärmedurchgang aktiv schalten lassen, sind Energieeinsparungen bis zu 40 Prozent möglich. Das ergaben Berechnungen eines unabhängigen Institutes. Der Effekt basiert vorwiegend darauf, dass Räume, die sich sonst durch Sonneneinstrahlung aufheizen, etwa in großflächig verglasten Bürogebäuden, nicht mehr gekühlt werden müssen. Der Energieverbrauch sinkt und Investitionen in Klimatechnik fallen geringer aus. Das Potential der Elektrochromie wird seit den sechziger Jahren erforscht und man begann früh über Anwendungen in der Displaytechnik oder für schaltbare Brillengläser nachzudenken. Mit den gestiegenen Anforderungen an die Gebäudeverglasung und Energieeffizienz rückten elektrochrome Effekte ins Blickfeld der Architektur und Gebäudeleittechnik.»Man geht in der Branche sogar davon aus, dass in Zukunft ein Großteil aller Glasscheiben elektrochrom schaltbar sein werden«, erklärt Dr. Alexander Kraft. Im Moment werden noch überwiegend statische Scheiben verwendet, obwohl es, wie die Entwickler sagen, natürlich am besten sei, die Verglasung an die Erfordernisse anzupassen. Deswegen ist die Licht- und Wärmedurchlässigkeit der elektrochromen Scheiben je nach Sonneneinstrahlung kontinuierlich regelbar, von transparent bis tiefblau preußischblau. Die Farbe ist nicht willkürlich gewählt. Preußischblau, 1706 in Berlin erfunden, ist ein äußerst resistenter Farbstoff und ein guter UV-Blocker. Wenn eine Scheibe wenigstens 20 Jahre im Einsatz bleiben soll, ist diese Stabilität ein nicht unwesentlicher Faktor. Dass die elektrochrom aktiven Schichten sehr langlebig sind, haben auch die Tests ergeben, die Architekturglas bestehen muss. Auch das verwendete Basisglas ist kein alltägliches Produkt. Es handelt sich um ein Glas mit transparenter leitfähiger Zinndioxidschicht wie es in der Photovoltaik verwendet wird. Über diese Schicht wird der Strom in das elektrochrome System eingekoppelt. Auf die Leitschicht kommt dann die elektrochrome Schicht Preußischblau bzw. auf der zweiten Scheibe Wolframoxid. Beide Einzelgläser werden mit einer ionenleitenden Folie zu einem elektrochromen Verbundglas laminiert, analog zu herkömmlichen Verbundsicherheitsgläsern. Der Anschaffungspreis ist natürlich höher als der einer normalen

9 FirmenProfil Innotech 02/2011 Links unten: Dr. Matthias Rottmann und Dr. Alexander Kraft (rechts) vor einer elektrochromen Verbundscheibe im Maximalformat von 100 mal 240 Zentimetern. Bild rechts entstand während der Anlieferung des Heißluftautoklaven. Er ist Teil der Pilotlinie, die die beiden Forscher vor knapp zwei Jahren in ihren Räumen im Innovationspark aufgebaut haben. Glasscheibe. Die Scheibe rechne sich aber auf lange Sicht und sorgt darüber hinaus für weitaus mehr Komfort und Behaglichkeit als statische Fenster, sagen die Entwickler. Während Jalousien nur eine digitale Schaltung hell oder dunkel zulassen, bewirkt der stufenlos steuerbare Verdunkelungsgrad der Einzelscheiben ein weitaus besseres Raumklima. Der visuelle Kontakt zur Umwelt bleibt dabei immer erhalten. Dr. Rottmann und Dr. Kraft bringen ein Produkt auf den Markt, an dem sie schon etliche Jahre arbeiten. Sie begannen als Diplomanden am Institut für physikalische und theoretische Chemie der Humboldt Universität und promovierten 1994.»Es war schon damals unser Ziel, eine eigene Firma zu gründen«, erzählt Dr. Kraft. Zunächst gingen sie allerdings in die Praxis und sammelten bei namhaften Firmen Erfahrungen gründeten sie zusammen mit Dr. Karl-Heinz Heckner die Gesimat GmbH. Eine Anschubförderung über ein Technologieförderprogramm des Bundesforschungsministeriums hat geholfen. Nachdem es gelang, einen Investor für die Finanzierung zu gewinnen, begann Mitte 2009 der Aufbau der Pilotlinie, die jetzt nahezu komplett ist. Viele der Fertigungsanlagen sind Eigenkonstruktionen, zum Beispiel die Glasbeschichtungsanlage.»Die preußischblaue Beschichtung in dieser Größe und Güte hat zuvor niemand gemacht.«ab Mitte dieses Jahres soll die Produktion schrittweise hochgefahren werden. In diesem Jahr sind erste Projekte geplant vorerst im Raum Berlin. Die derzeitige Kapazität der Pilotanlage beträgt rund Quadratmeter jährlich. Nicht viel, wenn man bedenkt, dass in Deutschland pro Jahr etwa 22 Millionen Quadratmeter Glas verbaut werden. Aber die Anfänge sind gemacht und die Voraussetzungen für die nächste Messe sind durchaus andere. Reimund Lepiorz Auf Basis der Eletrochromie Die Scheiben der Gesimat sind bis zu 2,40 x 1,0 Meter groß und bestehen aus einem planen Scheibenverbund, der aus zwei mittels ionenleitfähiger Folie laminierten Glasscheiben aufgebaut ist. Die Einzelscheiben haben auf ihren inneren einander zugewandten Seiten jeweils eine elektrochrome Schicht, die beim Anlegen einer Spannung ihre Farbe ändern kann. Dünne Schichten einiger Übergangsmetalloxide, organischer Polymere und anorganischer Komplexverbindungen ändern bei der Aufnahme oder Abgabe elektrischer Ladungen ihr Absorptions- und Reflexionsverhalten für elektromagnetische Strahlung - besonders für sichtbares Licht und im nahen infraroten Spektralbereich. Fließt also elektrischer Strom, findet ein Ladungstransfer statt und die Schicht ändert ihre Durchlässigkeit für Sonnenlicht. Die erforderliche elektrische Energie für die Abdunklung ist gering. Die Ansteuerung erfolgt mit Gleichstrom bei einer Spannung zwischen 1 und 3 Volt. Dabei ist jede Scheibe mit einer Steuereinheit ausgestattet und die Durchlässigkeit der Fenster für Licht und Wärme lässt sich separat stufenlos regulieren. Der Transmissionsgrad für sichtbares Licht beträgt bei entfärbten Scheiben 0,75 (auf einer Skala von 0 bis 1) und 0,08 für die gefärbte Variante. Der Transmissionsgrad für die gesamte Sonnenstrahlung (sichtbares Licht + Wärmestrahlung) beträgt für die helle Scheibe 0,52 und bei dunkler Scheibe 0,06. Gesimat GmbH Tel: , 9

10 Innotech 02/2011 FirmenProfil Arbeit an der Energiewende Das Reiner Lemoine Institut forscht auf dem Gebiet regenerativer Energien. Um aussagekräftige Simulationswerkzeuge zu entwickeln, helfen grüne Modellprojekte. Reiner Lemoine zählt zu den Pionieren im Bereich der regenerativen Energien. In den neunziger Jahren baute er heute bekannte Firmen wie die Solon AG und die Q-Cells AG auf. Kurz vor seinem Tod im Jahre 2006 gründete er die nach ihm benannte Stiftung, die Forschung, Wissenschaft und Entwicklung auf dem Gebiet der regenerativen Energien betreibt. Aus ihr ging das Reiner Lemoine Institut (RLI) als gemeinnützige GmbH hervor.»unser Aufgabe ist in erster Linie anwendungsnahe Forschung,«erklärt Berit Müller. Sie ist Projektleiterin am Institut.»Es geht um die Transformation der jetzigen Energieversorgung in eine, die auf erneuerbaren Energien basiert.«unter Leitung von Professor Jochen Twele befassen sich die Mitarbeiter mit Themen wie der Einbindung regenerativer Energien in die herkömmlichen Systeme und der Kombination der einzelnen Energieformen. Viele der damit verbunden Fragen lassen sich allerdings nicht am Computer lösen.»wenn wir regenerative Netze komplett aufbauen wollen, brauchen wir Modellprojekte«. Und die finden sich wegen ihres komplexen Charakters selten vor der eigenen Haustür. Ein wichtiger Aspekt sind alternative Mobilitätskonzepte.»Sie lassen sich gut auf Inseln erforschen«, sagt der Projektentwickler Oliver Arnhold. Graciosa zum Beispiel: Auf der Azoreninsel leben 4800 Menschen, die sich zukünftig mit etwa 75 Prozent grünem Strom versorgen. Allerdings müssen sie einen großen Teil aller Importe für Mobilität, also Treibstoff, aufwenden. Verständlicherweise sucht man nach grünen Mobilitätskonzepten, um tatsächlich autark zu werden. Um zu beweisen, dass die Insel ihre Energie CO2-frei selbst erzeugen kann, hat die Younicos AG in Adlershof zunächst das elektrische Energienetz der Insel im Maßstab 1:3 nachgebaut und erprobt hier derzeit die Versorgung. In deren Auftrag hat das RLI nun das Konzept zu grüner Mobilität erstellt.»wir haben batteriebetriebene, erdgasbetriebene und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge verglichen und gingen der Frage nach, was technisch, wirtschaftlich und ökologisch 10 The Reiner Lemoine Institut is conducting research in the area of regenerative energies. Green model projects help to develop meaningful simulation tools. Reiner Lemoine was a pioneer in the area of regenerative energies. In the nineties, he built well-known companies such as Solon AG and Q-Cells AG. Shortly before his death in 2006, he started the foundation named after him, which performs research, science, and development in the area of regenerative energies. It developed into the Reiner Lemoine Institut (RLI), which is a nonprofit GmbH. Our primary task is application-related research, explains Berit Müller. She is a project manager at the institute. The goal is the transformation of the current energy supply system into one, which is based on renewable energies. Under the direction of Professor Jochen Twele, the employees deal with topics like the integration of regenerative energies into the conventional systems and the combination of the individual forms of energy. However, many of the questions related to this cannot be solved on a computer. If we want to completely set up regenerative grids, we need model projects. And due to their complex character, these can seldom be found on your own doorstep. Alternative mobility concepts are an important aspect of regenerative energy supply. These can be studied well on islands, explains project developer Oliver Arnhold. Graciosa for example: 4800 people live on the island in the Azores, which will supply itself with approximately 75 % green power in the future. However, they must use a large portion of all imports for mobility, meaning fuel. Understandably, they are looking for green mobility concepts, in order to actually become autarkic. In order to prove that the island can produce its own energy CO2- free with a mixture of renewable energies, Younicos AG in Adlershof first reproduced the electrical grid of the island on a scale of 1:3 and is currently researching the supply. On behalf of them, the RLI has now created a concept for green mobility. We have compared battery-operated, natural gas-operated, and hydrogen-operated vehicles and investigated what was technically, economically, and ecologically practical. A green vehicle does not make for a green mobility concept, that much is certain. The origin of the resources which will be utilized is always relevant. Even when regenerative energies exist, the challenge to make the mobility concept green is

11 FirmenProfil Innotech 02/2011 Rechts: Bauarbeiten am Speicherbecken für einen Pumpspeicher auf El Hierro, einer der kanarischen Inseln. Sie gehört zu einer Reihe Inseln im Mittelmeerraum, die energetisch autark werden wollen. Bild links: Projektleiterin Berit Müller und Oliver Arnhold. Er arbeitet an alternativen Mobilitätskonzepten. sinnvoll ist«. Ein grünes Fahrzeug macht noch kein grünes Mobilitätskonzept. Relevant ist immer die Vorkette der Ressourcen, die getankt werden sollen.»sogar wenn regenerative Energien vorhanden sind, ist die Herausforderung, das Mobilitätskonzept grün zu gestalten, immer noch sehr groß.«mitunter erweist sich die Energiebereitstellung als energieaufwendiger als erwartet. Ein Forschungsprojekt, das dem Problem des Netzumbaus nachgeht, betreut das Institut in Kenia. In einer ländlichen Region werden derzeit mit einem privaten Energieversorger zehn Netze auf Basis von Wasserkraft für jeweils tausend Haushalte aufgebaut. Am RLI entsteht eine detailgetreue Netzanalyse, aus der Standards für kleine dezentrale Netze abgeleitet werden sollen.»wir können an diesen zu hundert Prozent erneuerbaren Netzen gut erforschen, wie sich Regelalgorithmen entwickeln lassen«, so Frau Müller. Immer in Hinblick auf Europa: Denn die Netze in Deutschland sind derzeit nicht auf einen hohen Anteil dezentral erzeugter Energie ausgelegt. Um ein Netz zu installieren, das sich besser regeln lässt, sind Detailpläne nötig.»und eine Dezentralisierung der Netze wäre für lokale Wirtschaften und damit auch die Volkswirtschaft effizienter«, setzt Frau Müller hinzu. Denn nicht zuletzt geht es um wirtschaftliche Fragen und Geschäftsmodelle, die in naher Zukunft realisierbar sind. Reimund Lepiorz still very difficult. Sometimes, providing energy takes more energy than expected. In Kenya, the institute is conducting a research project, which deals with the problem of grid conversion. In a rural region, ten grids are currently being constructed with a private energy provider based on water power for one thousand households each. A detailed grid analysis is being prepared at RLI, from which future standards for small decentralized grids will be derived. We are able to research how control algorithms can be developed using these one hundred percent renewable grids, says Mrs. Müller. Always in regard to Europe: Because the grids in Germany are not currently designed for a large portion of decentrally produced energy. In order to install a grid that can be controlled better, detailed plans are necessary. Otherwise, no one would dare to implement them. And decentralization of the grids would be more efficient for local economies and therefore also the national economy, Mrs. Müller adds. Because ultimately, we are dealing with economic questions and business models, which can be implemented in the near future. Reimund Lepiorz Reiner Lemoine Institut ggmbh Tel: , 11

12 Innotech 02/2011 FirmenProfil Das Mensch-Technik Problem Wann nützt Technik und in welcher Dosis? Die Human Factors Consult GmbH untersucht das komplizierte Verhältnis von Mensch und Maschine. Seit Februar 2011 sieht die EU-Richtlinie 2008/89/EG vor, dass Neufahrzeuge mit Tagfahrlicht ausgestattet sein müssen. Das Dauerlicht soll die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen, weil man besser gesehen wird. Nun hat Österreich das Tagfahrlicht wieder abgeschafft, weil eine Studie dort behauptet, es benachteilige schwächere Verkehrsteilnehmer. Die Autofahrer würden eher abgelenkt und nähmen Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer nicht mehr so gut wahr. Birgt Tagfahrlicht also mehr Gefahren als es Nutzen bringt? Der Gesamtverband Deutscher Versicherer wollte es genauer wissen und beauftrage die Human-Factors-Consult GmbH (HFC), der Frage nachzugehen. Gäbe es tatsächlich Hinweise darauf, dass Motorradfahrer beispielsweise zweimal häufiger übersehen würden, ginge das mit in die Risikobewertung der Versicherungen ein. HFC erforscht die Interaktion von Mensch und Technik. Wie muss Technik beschaffen sein, damit der Nutzer etwas mit ihr anfangen kann, sie sicher ist oder den Menschen nicht überfordert? Begonnen hat das Unternehmen im Jahre 2002 als Spin-off der Technischen Universität Berlin mit der Erforschung von Fahrerassistenzsystemen und Evaluierungen im Automobilbereich. Heute ist zum Beispiel die HFC-Skala zur Müdigkeitsbewertung etabliert und wird von vielen Automobilherstellern herangezogen, um Prototypen zu Müdigkeitswarnsystemen zu bewerten. Die Deutsche Flugsicherung (DSF) nutzt die Kompetenz des privaten Forschungsinstituts, wenn es um die Einführung neuer operationeller Konzepte an Flughäfen oder in der Flugsicherung geht. Ihre Ergebnisse sind in Medizin, Verkehrswesen und der Sicherheitstechnik gefragt. HFC befasste sich zwei Jahre mit dem Projekt. Mit dabei war die Technische Universität Berlin, weil auch die Leuchtstärke der Lampen 12 When is technology beneficial and in what amount? Human Factors Consult GmbH investigates the complicated relationship between man and machine. Since February 2011, EU-directive 2008/89/EC stipulates that new vehicles must be equipped with daytime headlights. The permanent light is intended to make traffic safer, because vehicles are easier to be seen. Now, Austria has done away with daytime headlights again, because a study there claims that it puts weaker traffic participants at a disadvantage. Automobile drivers were distracted and no longer paid as much attention to, cyclists or motorcyclists. Do daytime headlights therefore pose more dangers than they provide benefits? The Gesamtverband Deutscher Versicherer (General Association of German Insurers) wanted to know more and commissioned Human- Factors-Consult GmbH (HFC) to investigate the matter. If there were indications that motorcyclists were overseen twice as often, this would be included in the risk assessment of the insurances. HFC is researching the interaction between people and technology. How must technology be designed so that the user can do something with it, so that it is safe, or so that it does not overburden people? The company began in 2002 as a spin-off of the Technische Universität Berlin (TU) with research on driver assistance systems and evaluations in the automobile branch. Today, for example, the HFC-scale has been established for evaluating fatigue and is utilized by many automobile manufacturers in order to assess prototypes of fatigue warning systems. Deutsche Flugsicherung (DSF) (German air traffic control) utilizes the competence of the private research institute when dealing with the introduction of new operational concepts at airports or in air traffic control. HFC worked on the project for two years. The TU Berlin was involved, because the luminosity of the lamps also played a role in the investigation. The first step was a five-month field trial in the border area

13 FirmenProfil Innotech 02/2011 bei der Untersuchung eine Rolle spielte. Erster Schritt war ein fünfmonatiger Feldversuch im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Dänemark dort war Tagfahrlicht bereits vorgeschrieben. Mit einer Reihe Versuchspersonen fahndete HFC nach Konstellationen, in der Autofahrer auf Zweiradfahrer trafen, um ihre Wahrnehmung zu messen.»ein wichtiger Punkt war, dass wir Sicherheit an der Analyse von Sehbewegungen operationalisiert haben.«erklärt Professor Thomas Jürgensohn. Sicherheit lässt sich sehr schlecht fassen und wird sonst über Unfälle definiert. Hier dienten Blickbewegungen als Ersatzgröße für Sicherheit. Die einzelnen Frames der Videoaufzeichnungen (30 pro Sekunde) wurden nach Fixationszeiten, Fixationsdauer, Blickbindung an ein Objekt und weiteren Variablen hin analysiert. Die Frage war, ob sich die Fixationszeit durch Tagfahrlicht tatsächlich verändert, bzw. bei den Probanden eine Blickbindung feststellbar ist. Das wäre zum Beispie ein deutlicher Hinweis auf eine Ablenkung durch Tagfahrlicht. Das Problem an Feldstudien besteht darin, dass man Situationen nicht stellen kann. Man muss hoffen, dass genau die gewünschte Konstellation eintritt. Deswegen haben die Forscher die Situation in einem zweiten Schritt unter Laborbedingungen im Lichtkanal des Fachgebietes Lichttechnik der TU Berlin nachgebildet. In einer dritten Stufe kam ein Simulator der HFC zum Einsatz, in dem kritische Szenen nochmals nachgestellt und die Auswirkungen des Lichtes erneut genau gemessen wurden. Die Untersuchung war damit methodisch sehr breit aufgestellt und aufwändig.»aber es war tatsächlich das untere Limit, um verwertbare Daten zu gewinnen.«das Fazit klingt zunächst wenig spektakulär: Tagfahrlicht schadet nicht, nützt aber auch nicht. Für die Versicherer ist das insofern aufschlussreich, weil zumindest für ihre Branche kein Handlungsbedarf besteht. Reimund Lepiorz between Germany and Denmark daytime headlights were already required there. With a series of test persons, HFC searched for situations in which automobile drivers came into contact with cyclists and motorcyclists in order to measure their perception. An important point was that we have operationalized the safety of analysis of eye movements. said Professor Thomas Jürgensohn. Safety is very difficult to measure and is otherwise defined by means of accidents. Here, eye movements served as a quantitative indicator for safety. The individual frames of the video recordings (30 per second) were analyzed according to fixation times, fixation duration, visual fixation on an object and other variables. The question was whether the fixation time is actually changed by daytime headlights or if a visual fixation can be determined in the test subjects. This, for example, would be a very clear indication of distraction due to daytime headlights. The problem with field trials is that one cannot create situations. For this reason, the researchers recreated the situation in a second step under laboratory conditions in the light channel of the light technology faculty of the TU Berlin. In a third stage, a simulator of HFC was used, in which critical scenes were once again recreated and the effects of the light were precisely measured again. The investigation was thus very diverse with regard to methods and expensive. But it was really the lower limit in order to find out anything relevant. The conclusion is not so spectacular: daytime headlights are not harmful, but also are not beneficial. This is informative for insurance companies, because no actions are necessary for their branch at least. HFC Human-Factors-Consult GmbH Tel: , 13

14 Innotech 02/2011 standort Forschen mit KMU Die Hochschule für Technik und Wirtschaft agiert sehr erfolgreich bei der Einwerbung von Forschungsdrittmitteln. Von den Forschungsprojekten profitieren besonders Unternehmen aus der Region. Ein Gespräch mit Bärbel Sulzbacher, Leiterin des Kooperationszentrums Wissenschaft-Praxis. In welchen Fachbereichen wird besonders viel geforscht? Die Forschungsbeteiligung ist generell gestiegen. Dabei wirken sich auch einige Großprojekte aus, an denen sich Forscher aller Fachbereiche mit ihren Unternehmenspartnern aus der Region beteiligen. Allein seit 2004 bis 2010 haben sich unsere Drittmitttelausgaben nahezu verfünffacht. Spitzenreiter sind einige Forscher aus der angewandten Informatik und der Medieninformatik, die die Schwerpunkte Kultur und Informatik und»serious Games«aufgebaut haben. BWL, Nachrichtentechnik, Maschinen bau und Automatisierungstechnik sind auch gut vertreten. Der Studiengang Betriebliche Umweltinformatik hat sich in der Auftragsforschung hervorragend entwickelt. Unsere Hoffnungs träger sind die erneuerbaren Energien und die Aktivitäten bei der Energieeffizienz. Hier laufen Projekte mit bester wissenschaftlicher und industrieller Vernetzung und wir erwarten weiter ein großes Wachstumspotential. Sie realisieren rund 150 Projekte pro Jahr. Welchen Anteil haben die technologieorientierten Disziplinen? Bei etwa 60 bis 70 Prozent handelt es sich um technologieorientierte Projekte. Dazu muss man allerdings sagen, dass in allen Fachbereichen, nicht allein in technologieorientierten Disziplinen der Ingenieurswissenschaften, neue Technologien in den Forschungsprojekten zum Einsatz kommen. Hochtechnologie können Sie sich ja nicht im Katalog bestellen. Sie muss an das jeweilige Vorhaben angepasst sein, und da arbeiten die Professoren sehr eng mit Herstellern zusammen sei es bei Gerätekonfigurationen, der Softwareentwicklung oder Personalschulungen. Unternehmenspartner finden an der HTW für die Optimierung ihrer Produkte oder Prozesse neben dem Expertenwissen auch eine hochwertige technische Infrastruktur, die bei Test- und Versuchsreihen oder Simulationen zum Einsatz kommt. Was muss ein Unternehmen mitbringen, wenn es mit Ihnen kooperieren will? Es gibt keine besonderen formalen Anforderungen. Wichtig ist nur, dass beide Seiten von einer möglichen Kooperation profitieren. Dazu müssen die Erwartungen im Vorfeld präzise abgeklärt werden. Wie kommt man am besten mit Ihnen in Kontakt? Wenn sich ein Unternehmer für eine Zusammenarbeit interessiert, kann er einfach anrufen oder eine schicken. Wir freuen uns über jede Anfrage. Ein Blick vorab auf unsere Internetseite empfiehlt sich. Sie bietet einen guten Einblick zu Themengebieten und Ansprechpartnern. Pro Jahr erreichen unser Kooperationszentrum gut 50 bis 60 Anfragen. Gerade Unternehmensanfragen werden mit hoher Priorität bearbeitet. Ein Vermittlungserfolg lässt sich aber nicht immer garantieren. Wie bei jeder anderen Zusammenarbeit auch müssen die»koordinaten«passen. Wenn wir als Transferstelle mit unseren Angeboten gezielt auf Unternehmen zugehen, landen wir mit einer solchen»kalt-akquise«

15 Standort Innotech 02/2011 auch nicht immer gleich einen Erfolg. Dennoch kommen jährlich viele Kooperationen zustande, oft aus bestehenden Kontakten der Professoren zu Unternehmen, oder es gab schon zuvor einen Austausch über Praktikanten, Studierendenprojekte oder Abschlussarbeiten. Wir verfügen über eine gut sortierte Datenbank, in denen Projektpartner gelistet sind, und gehen auch gern auf Unternehmen zu, deren Profil wir für geeignet halten. Wichtig ist aber immer, dass die Hauptakteure miteinander ins Gespräch kommen. Insofern sind diese Vorkontakte ein guter Einstieg für die Vertrauensbildung, Ideenfindung und weiter führende Kooperationen. Eine gute Gelegenheit, persönliche Eindrücke zu sammeln und Kontakte zu knüpfen, sind auch Veranstaltungen an der HTW wie am 20. Mai das Symposium»Kreativwirtschaft«. Mit wie viel Vorlauf muss man rechnen, bis eine Vereinbarung unter Dach und Fach ist? Eine Rahmenvereinbarung, die sich auf einen wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch, Diplomanden programme oder eine gemeinsame Akquise bezieht, kommt schnell zustande, manchmal binnen zwei Wochen. Wenn wir über die Entwicklung von Know how reden, oder über Auftragsforschung und größere Verbundprojekte, die über Jahre laufen, muss man genauer hinsehen. Da sind Fragen zu Verwertungsrechten und Finanzierungsmodalitäten etc. im Vorfeld verbindlich und präzise zu klären. Es liegen aber genug Erfahrungswerte vor, um auch das zügig zu bearbeiten. Drittmittelforschung In der Drittmittelforschung hat die HTW in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung hingelegt und die drei anderen staatlichen Berliner Fachhochschulen überholt. Pro Jahr realisieren die Fachbereiche etwa 150 Forschungsprojekte. Zu den Ergebnissen zählen Prototypen, Produkt-, Werkstoffund Verfahrensoptimierungen, Software- und Multimedialösungen sowie methodische Innovationen. In über 200 Publikationen pro Jahr werden viele dieser Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ansprechpartner sind die Mitarbeiter des Kooperationszentrums Wissenschaft Praxis (KONTAKT) an der HTW. Tel Information zu Forschungsthemen und aktuellen Projekten der HTW: Bild links: Luftqualität ist eines der Spezialgebiete von Prof. Frank Reichert. Er lehrt und forscht im Studiengang Life Science Engineering. Sein Interesse gilt unterschiedlichen Facetten des Themas, z.b. der Raumluft in klinischen Operationssälen oder der von Abgasen verschmutzte Luft an Straßen. Bild unten: Prof. Ruth Keller (rechts) lehrt und forscht im Studiengang Konservierung und Restaurierung/Grabungstechnik. Die Liste ihrer Restaurierungsprojekte ist lang und das Spektrum vielfältig. Es reicht von ausgewählten Exponaten aus Museen bis zu Objekten der regionalen Industriekultur. 15

16 Innotech 02/2011 standort In welchem Umfang sind kleine und mittlere Unternehmen in Forschungsprojekte eingebunden? KMU sind an sehr vielen Projekten beteiligt. Die Anforderungen öffentlicher Programme wie ZIM oder Transfer Bonus sehen heute generell vor, dass Anwendungspartner involviert sind. Es ist immer mindestens ein Unternehmen dabei, oft ist auch eine KMU-Beteiligungsregel wirksam. Die Formen der Kooperation sind vielfältig. Ein gutes Beispiel sind Forschungsassistenzen, ein ESF-gefördertes Programm. Jährlich führen wir etwa 15 bis 20 Forschungsvorhaben mit KMU durch, wobei die Problemstellung vom Unternehmen definiert wird. Die Forschungsassistenten sind junge Akademiker, die gefördert werden, um einen besseren Einstieg in den Arbeitsmarkt zu finden. Aus diesen Projekten gab es schon sehr viele positive Rückmeldungen beteiligter Unternehmen. Eine besondere Aufgabe sehen Sie in der Regionalentwicklung. Natürlich besteht auch der Anspruch, regionale Impulse zu setzen. Wir müssen allerdings immer entscheiden, wo wir uns sinnvoll einbringen können. Es sind zuerst die Unternehmen aus der Region, für die wir Auftragsforschungen durchführen und mit denen wir in den öffentlich geförderten Forschungsvorhaben zusammenarbeiten. Zu bestimmten lokalen Branchen haben wir seit Jahren enge Kontakte, etwa der lokalen Bau- und Wohnungswirtschaft, mit denen unsere Kompetenzfelder Nachhaltiges Bauen, Facility Management, Immobilienmanagement, Wirtschaftsrecht eng kooperieren. Der Kompetenzbereich»Banken und Regionalentwicklung«arbeitet mit regionalen Finanzdienstleistern zusammen. Andere Aktivitäten zielen auf die Förderung des regionalen Arbeitsmarktes und einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung, zum Beispiel durch die Professionalisierung von Klein- und Handwerksbetrieben oder die Stärkung des Unternehmertums mit Migrationshintergrund. Auch in den Kreativ- und Kulturwissenschaften liegt ein Schwerpunkt auf der regionalen Entwicklung. Erst kürzlich ging es auf einer Tagung darum, das Industriekulturerbe näher zu beleuchten und Strategien zu entwickeln, um es besser zu erschließen. Eine Aufwertung des Standortes, die natürlich sehr in unserem Sinne ist. Prof. Dr.-Ing. Anja Pfennig, Expertin für Werkstofftechnik im Studiengang Maschinenbau, am Schwingprüfsystems zur in-situ Prüfung von Werkstoffen in korrosiven Medien. Unten: Das Verfahren der optischen Triangulation des 3D Bodyscanner ist derzeit weltweit die genaueste Messmethode zur Ermittlung von Körpermaßen. An der HTW steht ein solches Gerät zur Verfügung. 16

17 Standort Innotech 02/2011 Mehr Raum für die HTW in Schöneweide PHB und TGS lauten die Kurzformen für die neuen Quartiere der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Schöneweide. Die beiden Kürzel sind bereits in das komplexe Leitsystem für den Campus Wilhelminenhof integriert, damit sich Studierende und Besucher vor Ort zurechtfinden können. PBH steht für Peter-Behrens-Haus: In der 4. und 5. Etage des traditionsreichen Gebäudes am Ende der Wilhelminenhof straße sind seit April 2011 die Studiengänge Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsmathematik sowie der Master of Business Administration and Engineering untergebracht. Immerhin Studierende und ihre Professor/-innen gehen dort ein und aus, nachdem das Haus vom Vermieter, der Comer-Immobilien, zuvor umgebaut worden war. TGS steht für Technologie- und Gründerzentrum Spreeknie: In Gebäude 2 des TGS hat sich im April 2011 bereits das Projektzentrum Kultur und Informatik der HTW niedergelassen. In zwei weiteren TGS-Gebäuden hat der Umbau für zwei sogenannte Zentraleinrichtungen der Hochschule begonnen, die nach Abschluss der umfangreichen Maßnahmen im September 2011 einziehen werden: die Zentraleinrichtung Fremdsprachen in das Gebäude 1b sowie das Rechenzentrum in das Gebäude 9. Erstere ist verantwortlich für das umfangreiche Fremdsprachenangebot der HTW, zu dem auch die weiterführende Deutsch- Ausbildung für ausländische Studierende zählt. Das Team des Rechenzentrums wiederum betreibt die wesentlichen Standard-IT-Dienste für die Hochschule, z.b. , Web- Hosting, das Campus-Management-System und die Netzwerkinfrastruktur inklusive WLAN. Bereits die Quadratmeter im Peter-Behrens-Haus haben die bestehende Raumnot der HTW deutlich gelindert. Die Räumlichkeiten im TGS werden weiter dazu beitragen. Auch im TGS stehen knapp Quadratmeter zur Verfügung. Allerdings mussten Hochschule, Bezirk und die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung erst einen Weg finden, um die in den 90er Jahren mit Fördermitteln errichteten und deshalb noch der Zweckbindung»Förderung von Existenzgründung«unterliegenden Gebäude nutzen zu dürfen. Das war gelungen, weshalb mit dem Projektzentrum Kultur und Informatik der erste HTW-Mieter einziehen durfte. In Gebäude 2 wird die Forschungsgruppe INKA allerdings nur solange bleiben, bis der auf dem Campus Wilhelminenhof direkt an der Spree geplante Neubau steht. Nach der Entscheidung des Architektenwettbewerbs im November 2010 soll 2011 mit dem Bau begonnen werden. Das Forschungszentrum für Kultur und Informatik wird auf Quadratmetern die Forschungsaktivitäten der HTW im Bereich Kultur und Informatik bündeln. Einziehen so ll unter anderem das hochmoderne Motion-Capture-Labor, in dem digitale Figuren für Computerspiele oder Zeichentrickfilme animiert werden können. Die Baukosten liegen bei 3,3 Millionen Euro; sie stammen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der DDR sowie aus Eigenmitteln der HTW Berlin. Gisela Hüttinger 17

18 Innotech 02/2011 service 18 Wirtschaftsförderung berlin Zuschüsse für KMU und Forschung Transfer BONUS fördert Kooperationen von KMU und Wissenschaft. Projektträg für das Senatsprogramm ist das TCC Technologie-Coaching-Center GmbH. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Berlin erhalten ab sofort in der TCC Technologie-Coaching-Center GmbH Unterstützung bei der Umsetzung von Auftragsforschung. Das Programm Transfer BONUS bezuschusst Kooperationen zwischen KMU und Forschungseinrichtungen in Berlin und Brandenburg. Nach der erfolgreichen Beendigung der Pilotphase übernimmt, im Sinne der Konzentration bei der Betreuung aller Fördermaßnahmen, die TCC Technologie-Coaching-Center GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Investitionsbank Berlin, zum 1. Januar 2011 die Projektträgerschaft und damit die organisatorische Abwicklung des Programms für die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen. Zur gleichen Zeit werden die maximalen Förderbeträge des Programms deutlich erhöht. Unternehmen und Forschungseinrichtung profitieren sowohl von der Abfederung des finanziellen Aufwands beim Forschungsauftrag wie auch von den Ergebnissen der Innovation: einem Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und damit zur Zukunftssicherung des Unternehmens. Bis zu 70 Prozent des Auftragsvolumens für Forschungsdienstleistungen können auf Seiten der KMU mit einem Maximalsatz von Euro (bisher waren es bis zu Euro) gefördert werden. Bei Unternehmen, die zuvor noch keine Kooperation mit einer Forschungseinrichtung eingegangen sind, können bis zu 100 Prozent der Kosten bis maximal Euro übernommen werden. Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Transfer BONUS ist die Einordnung des Kooperationsprojektes zur angewandten Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen muss zur Gruppe der kleinen und mittleren Unternehmen gemäß der EU-Kriterien gehören und den Firmensitz in Berlin haben. Entscheidend für die Bewilligung ist außerdem, dass die Leistung, die durch das KMU in Anspruch genommen werden soll, nicht dem Standardangebot kommerzieller Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen oder von Beratungsunternehmen entspricht und technisch umsetzbar ist. Informationen zu Programm und Antragstellung unter: und Tel: Weitere Informationen zur Technologie Coaching Center (TCC) GmbH unter Mehr weibliche Nachwuchskräfte in KMU Die Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.v. (EAF) informiert über ein neues Projekt: Mentoring D unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Gewinnung und Bindung hochqualifizierter Nachwuchskräfte. Es bietet KMU die Beteiligung an einem Mentoring-Programm für weibliche Nachwuchskräfte und eine betriebsindividuelle Beratung. Unternehmen können mit dem Programm gezielt ambitionierte Frauen fördern. Sie erhalten personalpolitische Impulse und können sich mit anderen KMU austauschen. Der Schwerpunkt liegt auf den Branchen Biotechnologie, Medizintechnik, Umwelttechnik, Optische Technologie, Mikroelektronik und Informations- und Kommunikationstechnologie. Infos bei Projektleiterin Julia Teubert Tel.: Neue Finanzierungsinstrumente für KMU JOSEFIN (Joint SME Finance for Innovation) ist eine Initiative des INTERREG IV B Programmes und vereinigt insgesamt 23 Partner darunter Wirtschaftsfördereinrichtungen, Förderbanken sowie Verwaltungsinstitutionen aus dem Ostseeraum. JOSEFIN soll den Zugang zur Finanzierung von Innovation und Internationalisierung vereinfachen. Im Rahmen des Programms wurden neue Finanzierungsinstrumente entwickelte, die die Bereitschaft der Hausbanken zur Finanzierung innovativer Vorhaben und Internationalisierungsaktivitäten von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erhöhen. Durch die Kombination mit Coachingangeboten werden zudem der Unternehmenserfolg gesteigert und die Risikokosten für die Kreditinstitute gesenkt. Die Besonderheit liegt darin, dass hierfür erstmals Rückbürgschaftsfaszilitäten des Europäischen Investitionsfonds (EIF) für einzelne Regionen zum Einsatz kommen. Kontakt: Irene Schucht, Tel: , Weitere Informationen unter Wirtschaftsförderung bezirk Regionalmanagement Schöneweide Das Ausschreibungsverfahren zum Aufbau eines Regionalmanagements für Schöneweide musste im Januar 2011 erfolglos beendet werden, da keine entsprechenden Verträge geschlossen werden konnten. Eine zügige Analyse des Vorganges ermöglichte kurzfristig ein neues Ausschreibungsverfahren. Bereits am erfolgte die Bekanntmachung der neuen Ausschreibung. Das Regionalmanagement soll im Wesentlichen eine Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur bewirken. Dafür stehen für den Zeitraum von 36 Monaten Euro zur Verfügung. Näheres unter: oder www. bund.de/ausschreibungen. Unternehmer- und Ausbildungstag Süd-Ost 2011 Gemeinsam mit allen Ausstellern und Partnern will die Wirtschaftsförderung Treptow-Köpenick auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern und anderen Gästen lebendige Eindrücke von den Inhalten, Anforderungen und Perspektiven in attraktiven Ausbildungsberufen und Ausbildungseinrichtungen vermitteln. Der Unternehmer- und Ausbildungstag Süd Ost 2011 findet am 09. September 2011 im FEZ Berlin, Straße zum FEZ 2, Berlin statt. Die Wirtschaftsförderung setzt auch diesmal auf das Engagement interessierter Unternehmen aus dem Bezirk. Genaue Informationen sind dem Internetportal de zu entnehmen.

19 Service Innotech 02/2011 Veranstaltungen Autodesk Fachtage am 18. Mai 2011 im IPW AutoCAD gilt in Konstruktionsbüros ebenso wie in Designstudios weltweit als Standardsoftware. Das Portfolio umfasst 3D-Lösungen für Maschinenbau, Industriedesign und Fertigung, Architektur, Bauwesen sowie Medien und Unterhaltung. Im Frühjahr wird die AutoCAD Version 2012 vorgestellt. Die CWSM GmbH Software Solutions, führender Autodesk Partner in Berlin, lädt am 18. Mai 2011 zu Fachtagen mit den Themen»Raumbezogene Daten, Netzdokumentation, Web-GIS, Vermessung, Infrastruktur planung, Hoch- und Tiefbau und Haustechnik«in das Haus 40 im IPW. Referenten der Firmen Autodesk, CWSM und Anwender aus der Praxis haben Vorträge und Präsentationen vorbereitet. In einer gemeinsamen Eröffnungsveranstaltung erhalten alle Teilnehmer einen Überblick über die neue AutoCAD -Generation, zu neuen Lösungen der CWSM GmbH Software Solutions und zum Autodesk-Konzept für Geoinformationen, Bau- und Infrastrukturplanung. Die Teilnahme an den Autodesk Fachtagen ist kostenfrei. Fachbesucher können sich auf der Webseite der CWSM GmbH Software Solutions anmelden. Informationen und Kontakt: CWSM GmbH Software Solutions, Michael Bischoff, Tel: Symposium Kreativwirtschaft in der HTW Am 20. Mai 2011 lädt die HTW ein, Beiträge und Positionen beim Symposium»Kreativwirtschaft«kennen zu lernen. Wissenschaftler der HTW Berlin geben Einblick in neueste Erkenntnisse in den Bereichen Games und Medien, kulturelles Erbe und Design. Themen sind z.b. Informationssystem Sensornetzwerke, Visualisierung und virtuelle Realität im Museum oder auch digitales Lesen. Die Veranstaltung findet auf dem Campus Wilhelminenhof statt. Anmeld eschluss ist der 6. Mai. Weitere Informationen unter Das 13. Go to Innovation Am 13. Go to Innovation im IPW vom 18. bis zum 20. März nahmen 43 Spieler teil. Dank Sponsoren wie dem IPW, der fm-one, Apotheke Mörige, der SFW Grundstücksgesellschaft und vielen anderen ist Go to Innovation eines der höchst dotierten Turniere in Europa. Den Turniersieg sicherte sich erneut Hwang In-seong, dicht gefolgt von Cho Seok-Bin. Den dritten Platz errang der Thailänder Rattanasetyut, Choltit. Trotz internationaler Besetzung ist Go to Innovation nach wie vor ein Mitmachturnier. Wer beim kommenden Turnier dabei sein will, kann das Spiel in der»villa Offensiv«, Hasselwerderstraße 38-40, Niederschöneweide erlernen. Mehr dazu unter oder und inno.spiel-go.de 19

20 forschen entwickeln produzieren Innotech 02/2011S service in den Räumen der Technologiezentren Spreeknie und Innovationspark Wuhlheide Ob im grünen Umfeld der Wuhlheide oder im historischen Industriegebiet Oberschöneweide zentral gelegen finden Sie die passenden Räume für Ihr Unternehmen im Südosten Berlins! Flexible Mietbereichsgestaltung, intakte Unternehmensnetzwerke und eine kundenorientierte Vor-Ort-Betreuung der Unternehmen sind wesentliche Stärken der Zentren. Werkstätten, Labore, Multifunktions- und Büroräume stehen Ihnen neben einem umfangreichen Service zur Verfügung. Weitere Informationen und ein persönliches Mietangebot erhalten Sie von unserer Liegenschaftsverwaltung! 20 Liegenschaftsverwaltung für IPW und TGS / / Tel: , Tel:

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