Schöck Isokorb Wärmebrücken

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1 Schöck Isokorb Wärmebrücken Definition Wärmebrücken Wärmebrücken sind lokale Bauteilbereiche in der Gebäudehülle, bei denen ein erhöhter Wärmeverlust vorliegt. Der erhöhte Wärmeverlust resultiert daher, dass der Bauteilbereich von der ebenen Form abweicht ( geometrische Wärmebrücke ) oder daher, dass im betreffenden Bauteilbereich lokal Materialien mit erhöhter Wärmeleitfähigkeit vorhanden sind ( materialbedingte Wärmebrücke ). Auswirkungen von Wärmebrücken Im Bereich der Wärmebrücke führt der lokal erhöhte Wärmeverlust zu einer Absenkung der inneren Oberflächentemperaturen. Sobald die Oberflächentemperatur unter die sogenannte Schimmelpilztemperatur θ S fällt, wird sich Schimmel bilden. Sinkt die Oberflächentemperatur sogar unter die Taupunkttemperatur θ τ, so kondensiert die sich in der Raumluft befindliche Feuchtigkeit an den kalten Oberflächen in Form von Tauwasser. Hat sich im Bereich einer Wärmebrücke Schimmel gebildet, so können aufgrund der in den Raum abgegebenen Schimmelpilzsporen erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen der Bewohner auftreten. Schimmelpilzsporen wirken allergen und können daher starke allergische Reaktionen beim Menschen, wie z. B. Sinusitis, Rhinitis und Asthma, hervorrufen. Durch die im Allgemeinen langandauernde tägliche Exposition in Wohnungen besteht eine hohes Risiko, dass die allergischen Reaktionen chronisch werden. Die Auswirkungen von Wärmebrücken sind zusammenfassend also: Gefahr von Schimmelpilzbildung Gefahr von gesundheitlichen Beeinträchtigungen (Allergien etc.) Gefahr von Tauwasserausfall Erhöhter Heizenergieverlust Taupunkttemperatur Die Taupunkttemperatur θ τ eines Raumes ist diejenige Temperatur, bei der die in der Raumluft vorhandene Feuchtigkeit nicht mehr von der Raumluft gehalten werden kann und dann in Form von Wassertröpfchen an Oberflächen abgegeben wird. Die relative Raumluft-Feuchte beträgt dann 100 %. Die Luftschichtbereiche der Raumluft, welche direkten Kontakt mit kälteren Bauteiloberflächen haben, nehmen aufgrund dieses Kontaktes die Temperatur der kalten Bauteiloberfläche an. Liegt die mininmale Oberflächentemperatur einer Wärmebrücke unterhalb der Taupunkttemperatur, so wird die Lufttemperatur direkt an dieser Stelle ebenfalls unterhalb der Taupunkttemperatur liegen. Das hat zur Folge, dass die in dieser Raumluftschicht enthaltene Feuchtigkeit in Form von Tauwasser an der kalten Oberfläche abgegeben wird: Tauwasser fällt aus. Die Taupunkttemperatur hängt nur von der Raumluft-Temperatur und der Raumluft-Feuchte ab (siehe Abbildung 1). Je höher die Raumluft-Feuchte und je höher die Raumluft-Temperatur, desto höher ist die Taupunkttemperatur, d. h. desto eher bildet sich an kälteren Oberflächen Tauwasser. Das übliche Raumluftklima in Innenräumen liegt im Mittel bei ca. 20 C und bei ca. 50 % relativer Raumluft-Feuchte. Das ergibt eine Taupunkttemperatur von 9,3 C. In stärker feuchtebelasteten Räumen, wie z. B. im Bad, werden auch höhere Feuchten von 60 % und mehr erreicht. Entsprechend höher liegt die Taupunkttemperatur und das Risiko von Tauwasserbildung nimmt zu. So beträgt die Taupunkttemperatur bei einer Raumluft-Feuchte von 60 % bereits 12,0 C (siehe Abbildung 1). An der Steilheit der Kurve in Abbildung 1 erkennt man sehr gut diese sensible Abhängigkeit der Taupunkttemperatur von der Raumluft-Feuchte: Bereits kleine Erhöhungen der Raumluft-Feuchte führen zu einer wesentlichen Erhöhung der Taupunkttemperatur der Raumluft. Dies hat eine deutliche Erhöhung des Risikos von Tauwasserausfall an den kalten Bauteiloberflächen zur Folge. 6

2 Wärmebrücken Schimmelpilztemperatur Die für das Schimmelpilzwachstum notwendige Feuchtigkeit auf Bauteiloberflächen wird bereits ab Raumluftfeuchten von 80 % erreicht. D. h. es wird sich dann an kalten Bauteiloberflächen Schimmelpilz bilden, wenn die Bauteiloberfläche mindestens so kalt ist, dass sich in der direkt anliegenden Luftschicht eine Feuchte von 80 % einstellt. Die Temperatur, bei der dies auftritt, ist die sogenannte Schimmelpilztemperatur θ S. Schimmelpilzwachstum tritt somit bereits bei Temperaturen oberhalb der Taupunkttemperatur auf. Für das Raumklima 20 C/50 % beträgt die Schimmelpilztemperatur 12,6 C (siehe Abbildung 2) ist also 3,3 C höher als die Taupunkttemperatur. Deshalb ist zur Vermeidung von Bauschäden (Schimmelbildung) die Schimmelpilztemperatur wichtiger als die Taupunkttemperatur. Es reicht nicht aus, wenn die inneren Oberflächen wärmer sind als die Taupunkttemperatur der Raumluft: Die Oberflächentemperaturen müssen auch oberhalb der Schimmelpilztemperatur liegen! Taupunkttemperatur in C C C C 15, , Schimmelpilztemperatur in C 22 C 20 C 18 C Relative Raumluft-Feuchte ϕ in % Relative Raumluft-Feuchte ϕ in % Abbildung 1: Abhängigkeit der Taupunkttemperatur von Raumluft-Feuchte und -Temperatur Abbildung 2: Abhängigkeit der Schimmelpilztemperatur von Raumluft-Feuchte und -Temperatur 7

3 Wärmebrücken Wärmetechnische Kennwerte von Wärmebrücken Die wärmetechnischen Auswirkungen von Wärmebrücken werden mit folgenden Kennwerten erfasst: Wärmetechnische Auswirkung Schimmelpilzbildung Tauwasserausfall Qualitative Darstellung Isothermen Wärmeverlust Wärmestromlinien Kennwerte Quantitative Einzahlangabe Minimale Oberflächentemperatur Temperaturfaktor ψ-wert χ-wert Die rechnerische Ermittlung dieser Kenngrößen ist ausschließlich durch eine wärmetechnische FE-Berechnung der konkret vorliegenden Wärmebrücke möglich. Hierzu wird der geometrische Aufbau der Konstruktion im Bereich der Wärmebrücke per Computer zusammen mit den Wärmeleitfähigkeiten der eingesetzten Materialien modelliert. Die anzusetzenden Randbedingungen bei der Berechnung und Modellierung sind in der DIN EN geregelt. Die FE-Berechnung liefert neben den quantitativen Kennwerten auch eine Darstellung der Temperaturverteilung innerhalb der Konstruktion ( Isothermendarstellung ) sowie den Verlauf der Wärmestromlinien. Die Darstellung mit Wärmestromlinien zeigt, auf welchem Weg durch die Konstruktion die Wärme verloren geht, und es lassen sich somit die wärmetechnischen Schwachstellen der Wärmebrücke gut erkennen. Die Isothermen sind Linien oder Flächen gleicher Temperatur und zeigen die Temperaturverteilung innerhalb des berechneten Bauteils. Isothermen werden oft mit einer Temperaturschrittweite von 1 C dargestellt. Wärmestromlinien und Isothermen stehen stets senkrecht aufeinander (siehe Abbildungen 3 und 4). Die Wärmedurchgangskoeffizienten ψ und χ Der längenbezogene Wärmedurchgangskoeffizient ψ ( ψ-wert ) kennzeichnet den pro lfm. zusätzlich auftretenden Wärmeverlust einer linienförmigen Wärmebrücke. Der punktbezogene Wärmedurchgangskoeffizient χ ( χ-wert ) kennzeichnet entsprechend den zusätzlichen Wärmeverlust über eine punktförmige Wärmebrücke. Man unterscheidet außenmaßbezogene und innenmaßbezogene ψ-werte, je nachdem, ob bei der Ermittlung des ψ-wertes außenmaßbezogene oder innenmaßbezogene Flächen verwendet werden. Beim Wärmeschutznachweis gemäß Energieeinsparverordnung sind außenmaßbezogene ψ-werte zu verwenden. Wenn nicht anders angegeben, sind alle in dieser Technischen Information angegebenen ψ-werte außenmaßbezogene Werte. Abbildung 3: Beispiel einer rein geometrischen Wärmebrücke. Darstellung der Isothermen und Wärmestromlinien (Pfeile). Abbildung 4: Beispiel einer rein materialbedingten Wärmebrücke. Darstellung der Isothermen und Wärmestromlinien (Pfeile). 8

4 Wärmebrücken Die minimale Oberflächentemperatur und der Temperaturfaktor Die minimale Oberflächentemperatur ist die im Bereich einer Wärmebrücke auftretende niedrigste Oberflächentemperatur. Der Wert der minimalen Oberflächentemperatur ist entscheidend dafür, ob an einer Wärmebrücke Tauwasser ausfällt oder sich Schimmel bildet. Die minimale Oberflächentemperatur ist also ein Kennwert für die feuchtetechnischen Auswirkungen einer Wärmebrücke. Die Kennwerte und ψ-wert hängen von dem konstruktiven Aufbau der Wärmebrücke ab (Geometrien und Wärmeleitfähigkeiten der die Wärmebrücke bildenden Materialien). Die minimale Oberflächentemperatur ist zusätzlich noch abhängig von der angesetzten Außenlufttemperatur: je niedriger die Außenlufttemperatur, desto niedriger ist die minimale Oberflächentemperatur (siehe Abbildung 5). Alternativ zur minimalen Oberflächentemperatur wird als feuchtetechnischer Kennwert auch der Temperaturfaktor verwendet. Der Temperaturfaktor ist die auf die Temperaturdifferenz zwischen innen und außen (θ i θ e ) bezogene Temperaturdifferenz zwischen minimaler Oberflächentemperatur und Außenlufttemperatur ( θ e ): = θ e θ i θ e Der -Wert ist ein relativer Wert und hat somit den Vorteil, dass dieser nur von der Konstruktion der Wärmebrücke, und nicht wie von den angesetzten Außenluft- und Innenlufttemperaturen abhängt. Kennt man den -Wert einer Wärmebrücke, so lässt sich umgekehrt mit Hilfe der Lufttemperaturen die minimale Oberflächentemperatur berechnen: = θ e + (θ i θ e ) In Abbildung 5 ist bei konstanter Innentemperatur von 20 C für unterschiedliche -Werte die Abhängigkeit der minimalen Oberflächentemperatur von der anliegenden Außentemperatur dargestellt. 25 θ i = 20 1,0 20 = 0,9 15 = 12,75 0,8 = 0,71 15 = 0,8 10 0,6 in C 10 = 0,7 in C 5 0, Außentemperatur 0 θ e = 5 0,2 0,0 Abbildung 5: Abhängigkeit der minimalen Oberflächentemperatur von der anliegenden Außentemperatur. Innentemperatur konstant 20 C. Abbildung 6: Zur Definition des -Wertes 9

5 Wärmebrücken Anforderungen an Wärmebrücken Anforderungen zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung Die ÖNORM B : geht von einem Standard-Klima in Wohnräumen von 20 C aus. Die Raumluftfeuchte richtet sich nach der Außenlufttemperatur und beträgt beispielsweise 55% bei 0 C bzw. 50% bei -5 C Außenlufttemperatur. Zur Begrenzung des Risikos von Schimmelpilzbildung ist der geringste in der Wärmebrücke auftretende Temperaturfaktor, bezeichnet als,min, gemäß ÖNORM einzuhalten:,min 0,71 Anforderungen an den Transmissionswärmeverlust: Das österreichische Institut für Bautechnik (OIB) schreibt in ihrer Richtlinien 6 (Ausgabe 2007) fest, dass Gebäude bei Neubau oder umfassender Sanierung so zu planen und auszuführen sind, dass Wärmebrücken möglichst minimiert werden. Im Falle zweidimensionaler Wärmebrücken ist jedenfalls die ÖNorm B einzuhalten. Bei den Transmissionswärmeverlusten ist der Wärmeverlust über die Wärmebrücken zu berücksichtigen. Die Berechnung der Leitwertzuschläge Lψ und Lχ erfolgen gemäß ÖNORM EN ISO :1995. Dabei gilt: Linienförmiger Leitwert von m Wärmebrücken: L ψ = Σ Ψ m l m Punktförmiger Leitwert von n Wärmebrücken: L c = Σ χ n Der Transmissionswärmeverlust des Gebäudes errechnet sich: Q T = 0,024 L T HGT mit: L T = L e + L u + L g + L y + L c in W/K HGT sind die Heizgradtage auf den Monat oder auf das Jahr bezogen, vom Standort des Gebäudes abhängig. 10

6 Der Balkon als Wärmebrücke Der ungedämmte Balkonanschluss Bei ungedämmten Balkonanschlüssen ergibt die Zusammenwirkung der geometrischen Wärmebrücke (Kühlrippeneffekt der Balkon platte) sowie der materialbedingten Wärmebrücke (schlecht wärmedämmende Stahlbetonplatte) einen starken Wärmeabfluss. Damit zählt der ungedämmte Balkonanschluss zu den kritischsten Wärmebrücken der Gebäudehülle. Die Folgen eines ungedämmten Balkons sind erhebliche Wärmeverluste und eine signifikante Absenkung der Oberflächentemperatur. Dies führt zu deutlich erhöhten Heizenergiekosten und ein sehr hohes Schimmelpilzrisiko im Anschlussbereich des ungedämmten Balkons. Effektive Wärmedämmung mit Schöck Isokorb Der Schöck Isokorb stellt durch seine wärmetechnisch und statisch optimierte Konstruktion (minimierte Bewehrungsquerschnitte, Verwendung von Materialien mit besonders guten wärmedämmenden Eigenschaften) eine sehr effektive Dämmung des Balkonanschlusses dar. Schöck Isokorb für Stahlbetonbalkone Im Bereich des Balkonanschlusses durchtrennt der Schöck Isokorb die sonst durchlaufende Stahlbetonplatte. Der gut wärmeleitende Beton und der sehr gut wärmeleitende Betonstahl werden durch Dämmstoff aus Neopor 1) und durch im Vergleich zu Betonstahl sehr schlecht wärmeleitenden Edelstahl und auch durch optimierte HTE-Module aus hochfestem Feinbeton im Druckbereich ersetzt (siehe Tabelle 1). Dadurch ergibt sich z.b. für den Schöck Isokorb Typ A-K 10/7 eine gegenüber der durchbetonierten Stahlbetonplatte um ca. 95 % reduzierte Wärmeleitfähigkeit (siehe Abbildung 7). Schöck Isokorb für Stahlbalkone Im Bereich des Stahlträgeranschlusses wird der sehr gut wärmeleitende Baustahl durch Dämmstoff und durch im Vergleich zu Baustahl sehr schlecht wärmeleitenden Edelstahl ersetzt (siehe Tabelle 1). Dadurch ergibt sich beispielsweise mit Schöck Isokorb Typ KS 14 eine um ca. 94 % reduzierte Wärmeleitfähigkeit (siehe Abbildung 7). Schöck Isokorb für Stahlträgeranschlüsse im Stahlbau Im Bereich des Stahlträgeranschlusses wird der sehr gut wärmeleitende Baustahl durch Dämmstoff und durch im Vergleich zu Baustahl sehr schlecht wärmeleitenden Edelstahl ersetzt (siehe Tabelle 1). Dadurch ergibt sich beispielsweise mit Schöck Isokorb Typ KST 16 eine um ca. 90 % reduzierte Wärmeleitfähigkeit (siehe Abbildung 7). Materialien Balkonanschluss Ungedämmter Balkonanschluss Beton-/Baustahl mit λ = 50 W/(K m) Beton mit λ = 1,65 W/(K m) Balkonanschluss mit Schöck Isokorb Edelstahl (W.-Nr ) mit λ = 15 W/(K m) Drucklager mit hochfestem Feinbeton mit λ = 0,8 W/(K m) Neopor 1) mit λ = 0,031 W/(K m) Tabelle 1: Wärmeleitfähigkeiten von unterschiedlichen Balkonanschluss-Materialien im Vergleich Reduz. der Wärmeleitfähigkeit gegenüber ungedämmt um 70 % 98 % 98 % 1) Neopor ist eine eingetragene Marke der BASF 11

7 Der Balkon als Wärmebrücke Die äquivalente Wärmeleitfähigkeit λ eq Die äquivalente Wärmeleitfähigkeit λ eq ist die über die unterschiedlichen Flächenanteile gemittelte Gesamtwärmeleitfähigkeit des Schöck Isokorb -Dämmkörpers und ist bei gleicher Dämmkörperdicke ein Maß für die Wärmedämmwirkung des Anschlusses. Je kleiner λ eq, desto höher ist die Wärmedämmung des Balkonanschlusses. Da die äquivalente Wärmeleitfähigkeit die Flächenanteile der eingesetzten Materialien berücksichtigt, ist λ eq abhängig von der Tragstufe des Schöck Isokorb. Im Vergleich zum ungedämmten Anschluss erreichen die Schöck Isokorb Typen A-K, KS und KST bei der Standard- Tragstufe eine Reduzierung der Wärmeleitfähigkeit im Anschlussbereich zwischen ca. 90 % und 95 %. Äquivalente Wärmeleitfähigkeit λ eq in W/(K m) 6,0 5,0 4,0 3,0 2,0 1,0 0,0 2,3 durchbetoniert 95 % 0,104 Schöck Isokorb Typ A-K 10/7 5,4 Stahlträger HEA 140 durchlaufend 1) 94 % 90% 0,31 6,6 Schöck Isokorb Stahlträger HEA 200 Typ KS 14 1) durchlaufend 2) 0,65 Schöck Isokorb Typ KST 16 2) Abbildung 7: Äquivalente Wärmeleitfähigkeiten λ eq von verschiedenen Balkonplattenanschlüssen im Vergleich. Unterschied zwischen ψ-wert und λ eq Die äquivalente Wärmeleitfähigkeit λ eq des Dämmkörpers des Schöck Isokorb ist ein Maß für die Wärmedämmwirkung des Elements, während der ψ-wert ein Maß für die Wärmedämmung der Gesamtkonstruktion Balkon darstellt. Der ψ-wert ändert sich stets mit der Konstruktion, auch wenn das Anschlusselement unverändert bleibt. Umgekehrt ist der ψ-wert bei fest vorgegebener Konstruktion abhängig von der äquivalenten Wärmeleitfähigkeit λ eq des Anschlusselements: je geringer λ eq, desto geringer der ψ-wert (und je höher die minimale Oberflächentemperatur). 1) Bezugsfläche: 180 x 180 mm 2 2) Bezugsfläche: 250 x 180 mm 2 12

8 Der Balkon als Wärmebrücke Wärmebrückenkennwerte von Balkonanschlüssen mit Schöck Isokorb Die resultierenden Wärmebrückenkennwerte für typische Anschlusskonstruktionen mit unterschiedlichen Schöck Isokorb -Typen sind in der nachfolgenden Tabelle 2 angegeben. Die zugrunde liegende Konstruktionen sind in Abbildung 8a, 9a und 10a dargestellt. Hiervon abweichende Konstruktionen können andere Wärmebrückenkennwerte aufweisen. Schöck Isokorb Typ Äquivalente Wärmeleitfähigkeit (3-dim.) W/(m K) Wärmedurchgangskoeffizient ψ in W/(K m) (außenmaßbezogen) χ in W/K Monolithisch Temperaturfaktor (Minimale Oberflächentemperatur ) Wärmedämmverbundsystem Monolithisch Wärmedämmverbundsystem Ziegel 1) Ziegel 2) Stahlbeton 3) Ziegel 1) Ziegel 2) Stahlbeton 3) A-K 10/7 λ eq = 0,104 ψ = 0,159 ψ = 0,138 ψ = 0,135 = 0,81 ( = 15,2 C) KS 14 λ eq = 0,31 4) χ = 0,083 χ = 0,032 = 0,90 ( = 17,4 C) = 0,90 ( = 17,6 C) = 0,90 ( = 17,6 C) = 0,91 ( = 17,8 C) Wärmedurchgangskoeffizient sowie Temperaturfaktor gemäß Prüfbericht P7-064/2005 des Fraunhoferinstituts für : χ = 0,26 KST 16 λ eq = 0,65 5) = 0,74 bzw. = 13,4 C Die Angaben beziehen sich auf der in den Bildern 8a und 10 a dargestellten Konstruktionen mit folgenden Varianten für die Außenwand: 1) Außenwand: 380 mm Ziegel, Wärmeleitfähigkeit λ = 0,26 W/(K m) 2) Außenwand von innen nach außen: 250 mm Ziegel, Wärmeleitfähigkeit λ = 0,26 W/(K m) 120 mm Wärmedämmstoff WLG 040 3) Außenwand von innen nach außen: 200 mm Stahlbeton, Wärmeleitfähigkeit λ = 2,3 W/(K m) 120 mm Wärmedämmstoff WLG 040 Die Kennwerte wurden unter Berücksichtigung folgender Randbedingungen ermittelt: Wärmeübergangswiderstand außen: R S,e = 0,04 K m 2 /W Wärmeübergangswiderstand innen: Ψ - und χ - Wert Berechnung: R S,i = 0,13 K m 2 /W Temperaturberechnung: R S,i = 0,25 K m 2 /W Außenlufttemperatur: 5 C, Innenraumtemperatur: 20 C 4) Bezugsfläche: 180 x 180 mm 2 5) Bezugsfläche: 250 x 180 mm 2 13

9 Der Balkon als Wärmebrücke λ = 1,40 λ = 0,04 λ = 2,30 θ e = 5 C θ i = +20 C λ = 0,87 λ = 0, = 0,90 > 0,71 ( = 17,4 C) λ = 0,26 λ = 0, λ in W/(K m) Abbildung 8a: Anschluss Balkonplatte mit Schöck Isokorb Typ A-K 10/7 bei Wärmedämm-Verbundsystem Abbildung 8b: Wärmestromliniendarstellung zum Anschluss 8a 80 θ e = 5 C θ i = +20 C λ = 50 λ = 50 Stahlträger HEA 200 Stahlträger HEA 200 ZST 16 HEA 200 QST 16 λ = 0,04 = 13,4 C λ in W/(K m) Abbildung 9a: Anschluss-Stahlträger HEA 200 mit Schöck Isokorb Typ KST 16 Abbildung 9b: Isothermendarstellung zum Anschluss 9a θ e = 5 C θ i = +20 C λ = 1,40 λ = 50 Stahlträger HEA 140 λ = 0,87 λ = 0,04 λ = 2, λ = 0,04 λ = 0,26 λ = 0,70 λ in W/(K m) = 0,90 > 0,71 ( = 17,6 C) Abbildung 10a: Anschluss Stahlträger HEA 140 mit Schöck Isokorb Typ KS 14 bei Wärmedämmverbundsystem Abbildung 10b: Isothermendarstellung zum Anschluss 10a 14

10 Schöck Isokorb Feuerwiderstandsklasse R 90 Feuerwiderstandsklasse R 90 Beim Vorliegen spezieller brandschutztechnischer Anforderungen an die Feuerwiderstandsklasse von Balkonen kann der Schöck Isokorb in der Feuerwiderstandsklasse R 90 geliefert werden 1) (Bezeichnung z. B. Schöck Isokorb Typ A-K 12/7 R 90). Dazu werden geeignete nichtbrennbare Materialien werksseitig an der Ober- und Unterseite des Schöck Isokorb angebracht (siehe Abbildung). Bei punktuellem Anschluss mit den 1,0 m-elementen (z.b. Typ A-K, A-Q, A-D) sind an den seitlichen Stirnseiten des Schöck Isokorbes zwei zusätzliche Brandschutzplatten erforderlich. Dann ist die Bezeichnung R 90 rundum zu verwenden. Voraussetzung für die R 90-Einstufung des Balkonanschlussbereichs ist weiterhin, dass die Balkonplatte und die Geschossdecke ebenfalls die Anforderungen an die Feuerwiderstandsklasse R 90 erfüllen. Integrierte Brandschutzbänder aus dämmschichtbildendem Material an der Oberseite des Schöck Isokorb garantieren, dass die bei der Brandeinwirkung aufgehenden Fugen wirksam verschlossen werden, so dass keine Heißgase an die Bewehrungsstäbe des Schöck Isokorb gelangen können (siehe Abbildung). Erst durch diese Ausführung wird die Einstufung in die Feuerwiderstandsklasse R 90 auch ohne zusätzliche bauseitige brandschutztechnische Maßnahmen (z. B. mineralischer Belag) gewährleistet. Detail A Decke Brandschutzband Detail A Brandschutzplatte z. B.: Schöck Isokorb Typ A-K 12/7 R90 1) Gutachtliche Stellungnahme des ibmb-institut für Baustoff, Massivbau und Brandschutz der TU Braunschweig 15

11 Schöck Isokorb Feuerwiderstandsklasse R 90 und R 30 / Hinweise 160/180/200 1) Balkon Decke Stütze Schˆck Isokorb Typ Q F90, Rohbauzustand Q_012 z. B.: Schöck Isokorb Typ A-Q 8/6 R90 Hinweise An den Schöck Isokorb anschließende Bauteile dürfen nicht über Schrauben, Nägel o.ä. mit der unteren Schöck Isokorb - Brandschutzplatte verbunden werden. Wird der Schöck Isokorb in R 90-Ausführung in raumabschließenden Wänden (z. B. Typ A-W) oder Decken (z. B. Typ A-K) partiell eingebaut, muss die bauseits zu ergänzende Isolierung aus Mineralwolle mit Schmelzpunkt > 1000 C (z. B. Rockwool) hergestellt werden. Feuerwiderstandsklasse R 30 Die Anforderungen an die Feuerwiderstandsklasse R 30 können bereits mit den Standardelementen des Schöck Isokorb (ohne Brandschutzplatten) erfüllt werden. Hierzu ist der Schöck Isokorb vollständig innerhalb der tragenden Wand zu positionieren. Die weiteren Randbedingungen sind am Beispiel Schöck Isokorb Typ A-K in den nachfolgenden Abbildungen dargestellt. Belag/Estrich mineralischer Putz Belag/Estrich A1-Material (z.b. Mineralwolle) mineralischer Putz mineralischer Putz R 30-Ausbildung im Wandbereich am Beispiel Schöck Isokorb Typ A-K R 30-Ausbildung im Türbereich am Beispiel Schöck Isokorb Typ A-K 1) min. H gemäß Seite abhängig von der gewählten Tragstufe beachten 16

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