VIP Deklaration und Auslegung. Startsitzung. EMPA, 9. Juli VIP - Deklaration; Juli 2007 Seite 1

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1 VIP Deklaration und Auslegung Startsitzung EMPA, 9. Juli 2007 Seite 1

2 Traktanden Begrüssung und Vorstellungsrunde Projektüberblick Deutsche Aktivitäten (Gütegemeinschaft, Zulassung, etc.) Arbeitsplanung Deklarationsraster Deklaration von λ-werten der Paneele (λ D ) Feldmessungen Wärmebrückenkatalog Weiteres Vorgehen und Termine Seite 2

3 Ausgangslage VIP-Anwender (Planer) benötigen Einfache Methodik zur Berechnung des U-Wertes der geplanten Konstruktion. Notwendig: Offizielle Bemessungswerte bezüglich der Wärmeleitfähigkeit von Vakuum-Paneelen. In der Schweiz: SIA λ D -Wert. Sicherheit (Vertrauen), dass λ D = λ real Hilfsmittel zur einfachen Berechnung von Wärmebrückeneffekten Normierte Angaben zur Masshaltigkeit und weiteren Eigenschaften (Zusammensetzung, mech. Eigenschaften, Brandverhalten, etc.) Seite 3

4 Hintergrund a) Der λ-wert von Vakuum-Paneelen ist von verschiedenen Faktoren abhängig: Verwendete Materialien (Stützkörper, Hülle) Produktion (Ausheizen des Stützkörpers, mech. Belastungen der Hülle) Transport (mech. Belastungen) Einbau (mechanische und ev. chemische Belastungen der Hülle) Nutzung (hygrische, thermische und ev. chemische Belastungen) b) Der mittlere λ-wert von VIP-gedämmten Konstruktionen kann sehr stark durch Wärmebrücken beeinflusst werden c) Die Masshaltigkeit von Paneelen ist schlechter als bei konventionellen Dämmstoffen. Seite 4

5 Projektziele Deklarationsraster für VIP Systematik zur Produktdeklaration bezüglich der Wärmeleitfähigkeit (SIA λ D ) Ausfallsicherheit (Feldmessungen in der Prozesskette) Hilfsmittel (Handbuch od. elektronisches Tool) zur einfachen Berechnung von Wärmebrückeneffekten Seite 5

6 Beteiligung der Firmen Nutzen Erhalten einen (offiziellen) λ D -Wert Weitere Information zu Produkten (Deklarationsraster, Feldmessungen, etc.) Einflussnahme auf Projektablauf Beiträge Aktive Mitarbeit im Projekt (Sitzungsteilnahme) Vollständige Deklaration des zu untersuchenden Produktes Werkstatistiken zum Innendruck Feldmessungen: Sensoreinbau, Zugang zu Paneelen für Feldmessungen Mitfinanzierung (Cash-Beitrag) Seite 6

7 Ausfallsicherheit Vorgehen (Vorschlag) Organisation und Durchführung: E+P Jeder Hersteller baut Innendrucksensoren in seine Paneele ein Sensoren: Stk. pro Hersteller Paneele: max. zwei Paneeltypen (z.b. nackt, beplankt) Anwendung: ca. vier verschiedene CH-Aufträge Ablauf: CH-Vertriebspartner schlägt Anwendungen vor, nach OK von E+P organisiert er den Einbau und spricht Messtermine mit E+P / Hersteller ab. Seite 7

8 Ausfallsicherheit Vorgehen (Vorschlag) Messorte Produktion (vor Auslieferung) Eingang CH-Vertriebspartner Anlieferung Baustelle Nach Einbau Sensor: Fraunhofer IMS zu klärende Fragen: Verfügbarkeit für Projektpartner (inkl. Auslesegerät) Kosten Seite 8

9 Wärmebrücken-Tool Hilfsmittel für eine schnelle (approximative) Berechnung von Wärmebrückenzuschlägen Vorgehen Bestimmen der zu untersuchenden Konstruktionen. Beschaffen / Berechnen der Wärmebrückenzuschläge für die Konstruktionen. Einige Daten bereits aus Annex 39 und anderen Projekten vorhanden. Berechnungen mit Wärmebrückenprogramm VIP-Wärmeleitfähigkeit: 4 10 mw/(mk) Umsetzen der Daten in ein Tool oder Handbuch (analog Wärmebrückenkatalog). Seite 9

10 Wärmebrücken-Tool Zwei Kategorien von Wärmebrücken a) Durchdringungen: wichtigste Kombinationen von VIP-Stärken: mm Hüllmaterialien: Nur metallisierte Folien? Stossfugen: verschiedene Füller (Luft, Schäume, etc.), verschiedener Breite Lineare und punktuelle Durchdringungen für die Befestigung von z.b. einer Hinterlüftung. Schutzschichten/Einhausungen: verschiedene Materialien und Stärken Seite 10

11 Wärmebrücken-Tool b) Anschlusssituationen bei den heutige Anwendungen (vgl. CH-Wärmebrückenkatalog) Genaue Situationen und Spezifikationen durch beteiligte Firmen definieren Terrasse Fussboden (auch Kühlraum) Steildach Rahmenverbreiterung Rollladenkasten Fensterleibung Seite 11

12 Wärmebrücken-Tool Seite 12

13 Vorgehen und Termine Deklarationsraster λ D Vorschlag EMPA zur Vernehmlassung (Termin) Wärmebrücken Firmen melden Bedarf (Details von häufigen Konstruktionen) an E+P (Ende Juli) E+P definiert Situationen: Vernehmlassung (September) Nächste Sitzung (November) Seite 13

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