Homophobie: die Angst der Frauen vor der Autonomie

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1 REGINA RAUW Homophobie: die Angst der Frauen vor der Autonomie Wie`s losgeht, wenn Frauen von sich selbst ausgehen In: Regina Rauw, Olaf Jantz, Ilka Reinert, Franz Gerd Ottemeier-Glücks (Hg.): Perspektiven geschlechtsbezogener Pädagogik. Impulse und Reflexionen zwischen Gender, Politik und Bildungsarbeit Quersichten Band 1, Opladen 2001, S Die Existenz von Lesbisch-Sein reicht aus Die Existenz von weiblichen Liebesbeziehungen und die damit verbundene Präsenz von Erotik und Sexualität zwischen Frauen rufen bei vielen Mädchen und Frauen Distanzierungen und Befremden hervor. Auf den ersten Blick stellt weibliche Homophobie die angstbesetzte Abwehrreaktion gegenüber Lesben, dem möglicherweise eigenen Lesbisch-Sein oder dem Für lesbisch gehalten zu werden dar. Ich werde in diesem Artikel der Frage nachgehen, wovon sich da denn eigentlich distanziert wird, weil ich unterstelle, dass sich hinter der Abwehr des Lesbischen weitaus mehr als eine Differenz um die sexuelle Orientierung verbirgt. Homosexualität entspricht nicht der gesellschaftlichen Normalität und wird nach wie vor im Allgemeinen abgewertet und tabuisiert. Möglicherweise selbst homosexuell zu sein, kann also (reale) Ängste von Ausgrenzung, Diskriminierung und Abwertung mit sich bringen. Doch die Gefahr des eigenen Lesbisch-Werdens ausgelöst durch das Zutagetreten der Tatsache, dass es homosexuelle Frauen gibt, ist offensichtlich ziemlich gering. Es muss demnach weitgehendere Ängste geben, die durch das bloße Zutagetreten, Sichtbarwerden bzw. Existent-Sein von weiblicher Homosexualität ausgelöst werden. Homosexualität ruft meines Erachtens angstbesetzte Abwehr hervor, weil deutlich wird, dass Frauen ein eigenes Sexualleben und sexuelles Begehren haben können, welches sich nicht erst durch den aktiven Part eines Mannes erschließt. Die dauerhaft ungelöste Frage vieler Mädchen und Frauen danach, was denn zwei Frauen erotisch zusammen machen, weist m.e. darauf hin, dass eine Befriedigung sexuellen

2 2 Begehrens ohne Mann bzw. ohne männliche Geschlechtsorgane, sei es für sich alleine oder mit einer anderen Frau, undenkbar ist. weil für viele Mädchen/Frauen das eigene Geschlecht mit Gefühlen von Ekel oder Distanz verbunden ist. Homosexualität stellt damit auch das Tabu der Selbstbefriedigung in Frage, weil sie impliziert, dass eine Frau das Geschlecht einer anderen Frau zärtlich berührt und damit schon fast sich selbst berührt. Frauen können sich selbst sexuell befriedigen, können eigenständig ihrer körperlichen Lust nachgehen und können eine andere Frau - d.h. eine Person mit den grundsätzlich gleichen Geschlechtsorganen - erotisch berühren. weil Mädchen oder Frauen ihre Angst ausdrücken, von lesbischen Mädchen oder Frauen gegen ihren eigenen Willen angemacht oder verführt zu werden. Die Befürchtung in bezug aus Homosexualität besteht aber weniger in der Grenzüberschreitung selber, denn Belästigung von Frauen wird deutlich als schlimmer deklariert als Belästigung von Männern. Anmache von Männern scheint zumindest die eigene Normalität zu bestätigen, während Anmache von Frauen den Anschein erwecken könnte, wenn eine sich nicht vehement dagegen zur Wehr setzt, selbst gerne lesbisch zu sein bzw. zu werden - und dieses Image gilt es auf alle Fälle zu vermeiden, weil es eine Abwertung bedeuten würde. weil das Denken von Homosexualität auch eigene homoerotische Erfahrungen in einem anderen Licht erscheinen lassen könnte: Galten diese doch immer als Ausprobieren, pubertäre Schwärmereien oder Nähe mit der besten Freundin, so könnten sie möglicherweise auch als homosexuelle Erfahrungen interpretiert ein völlig anderes Bild auf sich selbst eröffnen, welches die eigene (hetero-)sexuelle Identität als gar nicht so statisch und unveränderlich erkennen ließe. weil Homosexualität auch als eine Anfrage auf das eigene (heterosexuelle) Lebenskonzept angesehen werden kann. Frauen, die sich in ihrer Lebensplanung an ihrem Mann orientieren, die ihm zuliebe eigene Interessen zurückgesteckt haben, die sich mit vielen Kompromissen mit einem Mann arrangiert haben, müssten zur Kenntnis nehmen, dass ihr Weg nicht der einzig Mögliche ist, auch wenn sie sich vielleicht so fühlen, als hätte es für sie keine Alternativen gegeben. Frauenorientierte Lebenskonzepte lassen vermuten, dass Frauen auch ohne die Zugehörigkeit zu einem Mann zufrieden sein können bzw. dass es überhaupt möglich ist, ohne Mann das Leben zu gestalten. Wenn Homosexualität in der eigenen Wahrnehmung nicht zugelassen wird, kann das möglicherweise auch darin begründet sein, dass Frauen sich diesen Fragen an ihr heterosexuelles Beziehungs- und Lebenskonzept nicht stellen wollen.

3 3 Autonomie: Wunsch und Gefahr Die gemeinsame Struktur der homophoben Abgrenzungen liegt m.e. in Angst vor der weiblichen Autonomie, d.h. in der Angst davor, dass Frauen selbstbestimmt und eigenständig handeln können, dass Frauen sich unabhängig von der Bestätigung durch Männer definieren und dass Frauen diese Unabhängigkeit nicht allein sondern im Bezug auf andere Frauen erwerben. Homophobie bedeutet demnach auch die Angst vor Beziehungen unter Frauen, in denen Frauen andere Personen des gleichen und eigenen Geschlechts Männern bevorzugen und folglich die Erstrangigkeit von Männern nicht bestätigen. Warum ist es so, dass weibliche Autonomie für Frauen angstbesetzt ist, wo doch Selbstbestimmung und Unabhängigkeit durchaus positiv konnotierte Eigenschaften sind? Lesben lieben und begehren Frauen, sie leben mit ihnen Sexualität und erklären gerade an diesem - für unsere Kultur sehr entscheidenden - Aspekt der sexuellen Identität Männer für bedeutungslos für ihre eigene Lust und Befriedigung. Damit stellen Lesben bzw. das Bild von lesbischer Liebe die Orientierung an männlicher Anerkennung und Bestätigung für richtiges Frau-Sein in Frage. Sie stellen ebenfalls das nach wie vor dominante Bild von heterosexueller Sexualität in Frage, welches sich als Penetration bzw. als Ergänzung zweier unterschiedlicher Körperteile im Geschlechtsverkehr darstellt. Auf den Aspekt von Sexualität und Partnerschaft bezogen verkörpern lesbische Beziehungen eine Gefährdung des normativen Weiblichkeitsbildes. Selbstverständlich gibt es auch in lesbischen Beziehungen Fremdbestimmung, Abhängigkeiten und Orientierungen an männlichen Definitionen von Sexualität. Ich werde in diesem Artikel gar keine Aussagen machen über die Realität von lesbischen Beziehungen oder von lesbischen Frauen und ihrem Grad von Selbstbestimmung und Autonomie. Mein Interesse liegt im Erörtern des Phänomens Homophobie. Diese orientiert sich nicht an der lesbischen Realität sondern an gesellschaftlich verfügbaren Bildern von lesbischer Sexualität und frauenorientierten Lebenskonzepten. Die Abgrenzungsbemühungen von Mädchen und Frauen gegenüber Lesben stellen m.e. den Versuch dar, die eigene Normalität zu demonstrieren, die eine Orientierung am männlichen Maßstab als entscheidendes Kriterium für eine gelungene weibliche Identitätsentwicklung voraussetzt.

4 4 Während Mädchen, wenn sie sich in diesem Sinne äußern, dies eindeutig durch die Abgrenzung von Lesben und lesbischen Lebensentwürfen zum Ausdruck bringen, zeigen erwachsene Frauen ähnliches aber weniger angreifbares Verhalten. Durch Sätze wie Ich bin doch keine Emanze, keine Feministin, keine Männerhasserin. grenzen sie sich von anderen Frauen mit der Intention ab, die Sympathie von Männern oder männeridentifizierten Frauen einzuwerben. Auch Äußerungen von Lesben können in diesem Sinne interpretiert werden, wenn sie offensiv behaupten, sie haben nichts gegen Männer und ihre Liebe zu einer Frau hätte nichts mit deren Geschlechtszugehörigkeit zu tun. Die Bestätigung von Männern und deren Bedeutung im Leben einer Frau scheint das wichtigste Element in diesen Aussagen zu sein, worüber Mädchen und Frauen ihr Normal-Sein und damit Richtig-sein bekunden wollen. Ich möchte im folgenden zwei Begründungslinien aufzeigen, warum Autonomie für Frauen ein so gefährliches und gleichzeitig vielversprechendes Thema ist: 1. Wenn Frauen autonom sind, steigen sie aus der dualen und hierarchischen Geschlechterkonstruktion aus. Sie beziehen dann weder ihre Definition noch ihren Wert durch eine Orientierung am Männlichen, womit sie die herrschende Ordnung grundsätzlich in Frage stellen. Sie verzichten auf Anerkennung, die sie bisher dafür erhalten haben, dass sie die Normalität bestätigt haben. In Bezug auf die sexuelle Orientierung bestätigen Frauen/Mädchen durch Heterosexualität ihr Normal-Sein. Ein wesentlicher Bestandteil weiblicher Sozialisation ist das Erlernen der heterosexuellen Beziehungsfähigkeit als Aspekt gelungener Persönlichkeitsentwicklung (Zwangsheterosexualität). 2. Wenn Frauen sich aus der dualen Festschreibung von Weiblichkeit und Männlichkeit herausbewegen, bekommen die Unterschiede zwischen Frauen einen eigenen Wert. Die Differenzen unter Frauen sind ein wesentlicher Beitrag zur Freiheit mit der Erlaubnis: Ich darf mich unterscheiden. Frauenbeziehungen, die sowohl Gleichwertigkeit als auch Differenzen beinhalten, können dann entstehen, wenn Frauen sich nicht durch die Abhängigkeit von männlicher Wertschätzung aus den Beziehungen zu Frauen herausnehmen müssen. Für diese Qualität von Bezogensein auf andere Frauen gibt es bislang wenig Räume und wenig positive

5 5 öffentliche Modelle. Statt dessen werden Frauenbeziehungen entweder als Konkurrenzbeziehungen oder als Opferbündnisse polarisiert. Diesen beiden Begründungslinien gehe ich genauer nach und zeige dabei die Strukturen auf, welche eine positive Besetzung von weiblicher Autonomie verhindern. Zwangsheterosexualität - die weibliche Normalität Mädchen haben spätestens mit der Adoleszenz zu lernen, was es bedeutet, in dieser Gesellschaft eine Frau zu werden. Sie erfahren, dass Attraktivität bei Jungen und Männern als Erfolg für eine gelungene Persönlichkeitsentwicklung zu verbuchen ist. Sie lernen, dass sie heterosexuelle Beziehungen einzugehen haben, damit sie von Eltern, der Peer-Group, Bekannten und Unbekannten Anerkennung erfahren. Eine feste Beziehung mit einem Mann verspricht Sicherheit, sozialen Status und Schutz vor anderen Männern. Diese Lernziele sind eindeutig, gleichzeitig aber genauso ambivalent, weil diese Orientierung an einer heterosexuellen Beziehung irgendwie immer für die einen zu früh ( frühreifes Flittchen ), die anderen zu spät ( frigide Jungfrau ), für die dritten nicht mit dem richtigen ( Doch nicht mit dem! ) stattfindet. Und auch die Vierte - die beste Freundin - fühlt sich und irgendwie zurecht - verlassen. Selbst wenn viele Mädchen wissen, dass sie mit ihren Liebesbeziehungen große Zugeständnisse in ihrer Selbstbestimmung und Freiheit machen müssen und dass sie sich in der Geschlechterhierarchie dem (männlichen) Partner unterzuordnen haben, so gehen sie dennnoch diese Beziehungen ein. Der Gewinn an Anerkennung durch Normerfüllung ist für sie subjektiv größer als der Verlust der eigenen Autonomie. Es gibt in unserer Gesellschaft keine wirkliche Alternative für Mädchen, die in gleichem Maße Anerkennung verspricht wie der Beweis der heterosexuellen Beziehungsfähigkeit. Eine leistungsbezogene Identität, die berufliche und/oder finanzielle Anerkennung bieten könnte, wird auch im Frauenbild der Moderne immer in Verbindung mit einer heterobeziehungsorientierten Identität vermittelt: Spätestens nach der Ausbildung sollte sich irgendwann ein männliches Wesen am Horizont abzeichnen, und selbst wenn er noch nicht real auftaucht, so ist doch sein Erscheinen in der Phantasie durch die stets mitgedachte potentielle Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Lebensplanung vieler Frauen fest eingeplant. Ist weit und breit kein Mann in Sicht, an der Berufswahl keine antizipierte Familienplanung festzustellen und nicht mal eine erotische Ebene mit dem Kollegen oder

6 6 Nachbarn zu erkennen, so gibt dies schon oft genug Anlass zu abwertenden Kommentaren wie karrieregeiles Mannweib, frigide Emanze oder eben in diskriminierenden Sinne die Lesbe. Um diesen unangenehmen Zuschreibungen zu entgehen, um wer zu sein (Freundin von XY), um Anerkennung zu erfahren, um sich nicht permanent rechtfertigen zu müssen, um in Ruhe gelassen zu werden und manchmal auch, um nicht zum noch zu überzeugenden Freiwild von Männern erklärt zu werden, geben sich Mädchen und Frauen ein heterosexuelles Image. Sie haben das Wissen erlernt, was es heißt, normal zu sein und dadurch akzeptiert zu werden. Das soll nicht heißen, dass alle Mädchen sich unfreiwillig, zwangsweise und eigentlich ungern heterosexuell orientieren. Es wird aber deutlich, wie eng die Bestätigung ihrer Person an die Erfüllung der Normalität - in diesem Falle der heterosexuellen gesellschaftlichen Norm - gebunden ist. Mädchen sind zwar in ihrer Entscheidung theoretisch frei, aber sie sind nicht wirklich frei im Sinne einer Wahl, weil die Alternativen sich nicht gleichwertig darstellen, d.h. weil ihnen Heterosexualität oft als die einzig denkbare und auf jeden Fall bessere Möglichkeit vermittelt wird, Frau-Sein und Weiblichkeit zu leben. In diesem Sinne benutze ich den Begriff der Zwangsheterosexualität (nach Rich 1993), weil Mädchen und Frauen durch den Wunsch nach Anerkennung und die (unterschiedlich große) Angewiesenheit auf Bestätigung durch Normerfüllung dazu gedrängt werden, sich heterosexuell zu orientieren. Es wird ihnen durch vielfältigste Instanzen offen und heimlich nahe gelegt, Beziehungen zu Männern den Beziehungen zu Frauen zu bevorzugen. Gleichzeitig zu diesem Prozess des Erlernens der sexuellen Orientierung auf ein gegengeschlechtliches Gegenüber lernen Mädchen, dass sie sich aus der Beziehung zu anderen Mädchen und Frauen herauszunehmen haben. Sie beginnen aufgrund der Orientierung an männlicher Bestätigung, sich selbst und andere Mädchen und Frauen mit der Brille eines Mannes zu betrachten und machen damit diese fiktive Sichtweise zum Maßstab weiblicher Attraktivität und Beliebtheit. Damit entfernen sie sich mehr und mehr von sich selbst, dem eigenen Empfinden von Schönheit und der Orientierung an eigenen Wertmaßstäben. Eine Entfremdung von anderen Frauen sowie deren Einschätzungen und Meinungen ist die logische Begleiterscheinung. Alles wird aus der fremdidentifizierten männlichen Sicht beurteilt, die Qualität der Begegnung mit gleichgeschlechtlichen Personen wird abgewertet bzw. hat dann ihre Existenzberechtigung, wenn sie die Orientierung am Männlichen bestätigt, wie beispielsweise die beste Freundin,

7 7 die immer wieder zur Aufrechterhaltung der heterosexuelle Beziehung herangezogen wird. Und dies alles geschieht spätestens in der Pubertät, wenn meistens auch die Beziehung zur eigenen Mutter von Abgrenzung, Kämpfen und Verletzungen geprägt sind - keine leichte Zeit, wie auch Carol Gilligan beschreibt: In patriarchalen Gesellschaften und Kulturen, die von Männerstimmen geprägt sind, ist die psychologische Entwicklung von Frauen mit einem Trauma verknüpft. Der Druck, der auf Jungen ausgeübt wird, sich in der frühen Kindheit von Frauen zu lösen, entspricht dem Druck der Mädchen, sich mit dem Erreichen der Adoleszenz aus der Beziehung zu sich selbst und der Beziehung zu Frauen herauszunehmen. Für die Mädchen bedeutet die Trennung von Frauen nicht nur die Loslösung von der Mutter, sondern auch von sich selbst - kein Mädchen mehr zu sein, sondern eine Frau zu sein, bedeutet dann, mit Männern zusammen` zu sein. (Gilligan 1994: 238) Frauenbeziehungen: entweder die Gleiche oder die Böse Warum bemühen sich Mädchen und Frauen so sehr um männliche Anerkennung? Warum nehmen sie sich aus den Beziehungen zu anderen Frauen heraus? Warum erscheint ihnen dies mehr oder weniger als der einzig gangbare Weg, um durch Normerfüllung zu Bestätigung durch andere zu gelangen? Warum wird ihnen kaum ein anderes Modell auf dem Weg zu Selbstbestimmung und Autonomie angeboten? Dies liegt aus meiner Sicht vor allem an zwei Grundelementen unserer Gesellschaft: Zum ersten verharren wir nach wie vor in einer polaren Zuschreibung von Weiblichkeit und Männlichkeit als sich gegenseitig ergänzende Konzepte. Die Konstruktion der geschlechtlichen Dualität ist nach wie vor ein wesentliches Element unseres kulturellen Gedankengutes (vergleiche Artikel in diesem Buch: Olaf Jantz, Regina Rauw: Alles bleibt anders!). Getreu dem Motto Gegensätze ziehen sich an! wird eine quasi natürliche beziehungsmäßige Orientierung zwischen Männer und Frauen vorausgesetzt. Diese wird von den einen in der Fortpflanzungsfähigkeit der Heterosexualität begründet, von anderen mit der Natürlichkeit der erotischen und emotionalen Angewiesenheit auf ein gegengeschlechtliches Objekt. Ich spreche nicht gegen die Bedeutung der Differenz innerhalb von Beziehungen, behaupte aber, dass die vorhandenen Differenzen zwischen Männern und Frauen Produkte sozialer

8 8 Konstruktionen von Geschlecht sind und sich damit die Heterosexualität als gesellschaftliche Institution erst durch die polaren Geschlechterkonzepte herstellt. Was uns dadurch fehlt, und damit beschreibe ich das zweite Grundelement, sind gleichwertige Beziehungen unter Frauen, die auf Differenzen basieren. Infolge der Geschlechterhierarchie sind Frauenbeziehungen grundsätzlich diffizil. Sie sind selten positiv besetzt: Frauen gelten entweder als Konkurrentinnen oder als Quatschtanten. Aufgrund der dualen und hierarchischen Denkstrukturen verharren Frauenbeziehungen entweder in der ausschließlichen Herstellung von Gemeinsamkeiten, gemeinsamen Unterlegenheits- und Opferbündnisse, die keine verlassen darf, will sie nicht in den Sog der Täterschaft geraten. Die andere Variante liegt in Konkurrenz- und Misstrauensbeziehungen, in denen es nur darum geht, mehr von der männlichen Anerkennung und Bestätigung abzubekommen. In diesem Sinne verspricht die Abwertung einer anderen Frau eine vermeintliche Selbst-Aufwertung. Beide Beziehungsmuster sind in der Geschlechterhierarchie gefangen, sie schaffen keine eigene Qualität unter Frauen. Um diese eigene Qualität der Frauenbeziehungen herzustellen, ist es notwendig, dass Frauen sich gegenseitig Wert und Bedeutung verleihen. Frau-Sein bekommt einen eigenen Wert, wenn Frauen sich auf Frauen beziehen. Frauen brauchen, um sich in der Welt zu verorten, Frauen, die zwischen ihnen und der Welt vermitteln. Die Voraussetzung ist, dass Frauen zum Maßstab werden, zur Autorität. Diese Autorität hat das Zeichen des Geschlechts zu tragen. Nur unter dieser Voraussetzung kann die Frau aus ihrer Selbstunsicherheit heraustreten, die viele Frauen schlimmer bewerten als die soziale Ungerechtigkeit, die ihnen widerfährt. Mit anderen Worten: Frauen werden für Frauen zur Quelle des Wissens und des Wertes. (Kolk 1994: 76) Dies ist aber nur dann möglich, wenn Frau-Sein weder ein irgendwie geartetes Gleichsein aller Frauen bedeutet, noch wenn Frau-Sein ein wesensmäßiges Anderssein von Männern bedeutet. Denn damit bliebe Frau-Sein in der Definitionsgebundenheit an Männliches gefangen. Es geht also darum, Frau-Sein aus der Abhängigkeit von Manin-Sein herauszuheben, aus der Gebundenheit ans Männliche, der Ergänzung oder Anpassung. Dies ist nur möglich unter Einbezug der Geschlechterdifferenz, und damit meine ich hier in erster Linie der Verschiedenheit unter Frauen. Die Akzeptanz der Differenz ist eine wichtige Voraussetzung, damit Frauen in Beziehung miteinander treten können und sich nicht einsam fühlen müssen, wenn sie sich aus der Abhängigkeit von männlicher Bestätigung lösen. Die Qualität von Frauenbeziehungen besteht dann darin, dass wir uns in der Begegnung mit

9 9 anderen Frauen als vollständig empfinden, weil wir uns nicht als Gegenüber, Ergänzung oder Anhängsel wahrnehmen (vgl. Günter 1996: 14-20). Warum nicht autonom sein? Wenn Frauen sich als autonom begreifen, dann heißt das, dass sie von sich selbst ausgehen, von ihren eigenen Empfindungen, Erfahrungen, Wünschen und ihrem Wissen. Frauen erleben ihr Subjekt-Sein und ihr eigenes aktives Potential an der Gestaltung der Gesellschaft. Autonomie wird dann lebbar, wenn Frauen selber beginnen, normative Weiblichkeitsbilder außer Kraft zu setzten und sich auf Frauen zu beziehen. Die Entwicklung eines eigenen Selbstwertes und die Befreiung von Fremdbestimmung, so lauten folglich die Versprechungen der Autonomie. Trotz dieser positiven Anreize erlebe ich es immer wieder (auch an mir selbst), dass Mädchen und Frauen sich nicht autonom verhalten, d.h. sich selbst und die eigene Subjekt- Perspektive wider besseren Wissens zugunsten des Normal-Seins zurücknehmen. Das entscheidende Hindernis liegt meines Erachtens nach darin, dass Frauen ihren aktiven Anteil an der Herstellung und Reproduktion des hierarchischen Geschlechterverhältnisses nicht ausreichend wahrnehmen (wollen). Sie sehen sich lieber in der Rolle des passiven Opfers der patriarchalen Strukturen, beklagen ihren Status, geben den anderen (den Männern) die Schuld und fordern von ihnen Veränderungen ein. 1 Damit übernehmen sie aber insbesondere durch ihr eigenes Selbstverständnis eine systemstabilisierende Funktion. Passivität und Opferhaltung unterstützen und reproduzieren die eigene erfahrene Unterdrückung, sie tragen zur Erhaltung der Geschlechterhierarchie bei. Den eigenen Part als Mittäterinnen, die Rolle als Täterin, nehmen Frauen ungern wahr, denn darin läge auch die Anerkennung dessen, was Frauen vom Patriarchat haben: Bequemlichkeit, Bestätigung der weiblichen Normalität, schwach und passiv sein zu dürfen, Stärke und Verantwortung delegieren zu können. Mittäterschaft der Frau ist nicht ein Ausrutscher, eine gelegentliche Entgleisung, eine üble Abweichung, sondern die Norm selbst. Mittäterschaft heißt Mit-dem-Täter: Loyalität mit dem Mann und seiner Gesellschaft, Zustimmung für seine Herrschaft. (Thürmer-Rohr 1990; 12/13) 1 Hiermit möchte ich nicht in Abrede stellen, dass Frauen tatsächlich Opfererfahrungen machen, wenn sie z.b. sexuelle Gewalt erleben.

10 10 Die Frage nach der Autonomie, ausgelöst durch die Konfrontation mit Lesbisch-Sein, ist also m. E. in erster Linie eine Anfrage an uns Frauen, ob wir unseren aktiven Part an der Gestaltung der Welt anerkennen, ob wir unseren Anteil an der Mittäterschaft aufgeben wollen und was wir bereit sind, für unsere eigene Befreiung zu tun. Dabei müssen wir abwägen, welche Sicherheiten und Bestätigungen wir damit aufgeben und welchen Gewinn wir haben, wenn wir von uns selbst ausgehen. Die Antwort darauf kann und muss in jeder Situation gegeben werden. Es geht nicht um eine Entscheidung ein für alle Mal, denn wir sind immer neu wieder herausgefordert, uns dazu zu verhalten und unser Interesse und Begehren einzubringen. Das Einzige, was wir nicht können, ist uns nicht zu verhalten, denn mit unseren Haltungen, unseren Selbstdefinitionen, unseren Aussagen und unserem Schweigen haben wir jederzeit und gegenwärtig einen Anteil an der Gestaltung des Geschlechterverhältnisses. Literatur Carol Gilligan / Lyn M. Brown: Die verlorene Stimme - Wendepunkte in der Entwicklung von Mädchen und Frauen. Frankfurt, New York Andrea Günter: Weibliche Autorität, Freiheit und Geschlechterdifferenz: Bausteine einer feministischen politischen Praxis. Königstein/Taunus Sylvia Kolk: Von der Selbsterfahrung über die Selbsterkenntnis zur Einsicht. Ein Befreiungsweg im Kontext feministischer Bildungsarbeit. Bielefeld Adrienne Rich: Zwangsheterosexualität und lesbische Existenz, in: Audre Lorde/Adrienne Rich: Macht und Sinnlichkeit, hrsg. von Dagmar Schultz, Berlin 4. Aufl. 1993, S Christina Thürmer-Rohr: Einführung - Forschen heißt Wühlen, in: Mittäterschaft und Entdeckungslust, hrsg. von Studienschwerpunkt Frauenforschung` am Institut für Sozialpädagogik der TU Berlin, Berlin, 2. Aufl. 1990, S

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