COMENIUS-Regio-Partnerschaften

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1 COMENIUS-Regio-Partnerschaften Neue Möglichkeiten für die europäische Zusammenarbeit in der Schulbildung 1

2 COMENIUS-Regio-Partnerschaften Neue Möglichkeiten für die europäische Zusammenarbeit in der Schulbildung 3

3 Impressum Herausgeber Sekretariat der Kultusministerkonferenz Pädagogischer Austauschdienst (PAD) Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich Anschrift Graurheindorfer Straße 157, Bonn Telefon (0228) Fax (0228) Internet: Redaktion Sabine Lioy Fotos Alle Fotos wurden von den vorgestellten Projekten zur Verfügung gestellt; Barbara Beyer, PAD (Titelseite, S. 7, 52) Druck Brandt GmbH, Bonn Oktober 2010 Der auszugsweise Nachdruck mit Quellenangabe ist erlaubt. Zwei Belegexemplare an den PAD sind erbeten. Der Druck der Publikation wurde unterstützt aus Mitteln der Europäischen Kommission, Generaldirektion Bildung und Kultur. Die Verantwortung für den Inhalt liegt beim Herausgeber. Wir bitten um Verständnis, dass im Interesse einer leichteren Lesbarkeit dieser Publikation nicht immer männliche und weibliche Formen nebeneinander verwendet werden. Der PAD ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008

4 Inhalt 5 Inhalt Vorwort Ilse Brigitte Eitze-Schütz Leiterin des Pädagogischen Austauschdienstes 6 Danksagung Sabine Lioy 7 COMENIUS-Regio: Eine Aktion stellt sich vor 8 Im Überblick: Ausgewählte Projekte im Miniporträt 24 Aus der Praxis: Einblicke in die Arbeit von Regio-Partnerschaften 28»Die eigene Arbeit durch die Augen der anderen sehen«: Projektverantwortliche im Gespräch 42»Äußerst gewinnbringend«: Die Aktion in Zitaten aus Zwischenberichten 52 So geht es: Ein Antrag aus dem Jahr 2010 als Beispiel 53 Was läuft: Regio-Projekte mit deutscher Beteiligung aus den Programmjahren 2009 bis 2011 und 2010 bis

5 6 Vorwort Liebe Leserinnen, liebe Leser, mit der Broschüre, die Sie in Ihren Händen halten, möchten wir Ihnen eine»junge«aktion vorstellen: COMENIUS-Regio ist seit 2009 Teil des EU-Programms für lebenslanges Lernen und schließt im Bereich der schulbezogenen EU-Förderprogramme eine Lücke. COMENIUS-Schulpartnerschaften sind seit nunmehr fünfzehn Jahren eine bewährte und sehr erfolgreiche Möglichkeit der europäischen Zusammenarbeit zwischen einzelnen Schulen oder vorschulischen Einrichtungen. Mit COMENIUS-Regio dagegen können sich nun erstmals Schulbehörden auf lokaler oder regionaler Ebene mit Schulen und weiteren Akteuren vernetzen und im Rahmen einer Partnerschaft mit einer anderen europäischen Region Themen im Bereich der Schulbildung gemeinsam erarbeiten. Damit erschließen sich neue Möglichkeiten für Städte und Regionen, bildungspolitische Themen, die für den eigenen Kontext bedeutsam sind, gemeinsam mit europäischen Partnern anzugehen und sich über Ansätze und Beispiele guter Praxis auszutauschen. Mit Hilfe finanzieller Unterstützung durch die EU können Konzepte entwickelt oder erprobt und Maßnahmen durchgeführt werden, die zur Verbesserung konkreter Aspekte der Schulbildung in den beteiligten Regionen beitragen. Feste Themen sind bei COMENIUS- Regio nicht vorgegeben. Die Partner bestimmen selbst, welche Fragestellungen für sie relevant sind, sei es die gezielte Einbindung von Eltern in das Schulleben, die Verbesserung des Angebots für Schüler mit Migrationshintergrund, die Förderung des naturwissenschaftlichen Unterrichts oder die Erprobung innovativer Methoden in der Lehrerfortbildung. Die Rückmeldungen der ersten laufenden Regio-Partnerschaften über die neue Aktion sind ermutigend.»eine ausgezeichnete Aktion für die Umsetzung regionaler Maßnahmen, die eines internationalen Vergleichs bedürfen. Der Blick auf die Situation in einer anderen Region eröffnet neue Zugänge zu Lösungen im eigenen Handlungsfeld.«Dieses Fazit eines Thüringer Projektteams bestätigt stellvertretend für viele andere Kommentare das große Potenzial von COMENIUS-Regio für die Weiterentwicklung in Fragen der regionalen Schulbildung durch europäische Zusammenarbeit. Mit der vorliegenden Publikation möchten wir dieses Potenzial durch Beispiele verdeutlichen und Schulbehörden in Städten, Gemeinden und Regionen zum Aufbau einer Regio-Partnerschaft anregen. Die Chancen zur Förderung sind gut, und der PAD als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich berät Sie gerne! Ilse Brigitte Eitze-Schütz Leiterin des Pädagogischen Austauschdienstes

6 Danksagung 7 Dankeschön Während diese Publikation erstellt wird, vollenden die ersten 32 COMENIUS-Regio- Partnerschaften mit deutscher Beteiligung ihr erstes Projektjahr. Die 29 erfolgreichen deutschen Antragsteller der zweiten Generation bereiten sich auf den Start ihrer geplanten Aktivitäten mit den europäischen Partnern vor. Es liegen wenn auch noch vorläufige Erfahrungen und Berichte vor, Zwischenergebnisse sind erreicht, viele Regio-Projekte haben bereits aussagekräftige Internetseiten erstellt. Für die Nationale Agentur im PAD ist es spannend zu sehen, wie sich die Aktion in der Praxis entwickelt und von den beteiligten Städten und Regionen mit Leben erfüllt wird. Wir danken allen Projekten, die Materialien für diese Broschüre zur Verfügung gestellt haben, ganz herzlich. Wir hoffen, dass diese Beispiele und Einblicke Ihnen Anregungen geben und Mut machen zur Verwirklichung einer eigenen Regio- Partnerschaft. Die Broschüre richtet sich vor allem an Schulbehörden, da diese bei COMENIUS-Regio die Koordinierung innehaben und nur sie die Anträge stellen können aber natürlich sind auch Schulen und die Gruppe der weiteren Partnereinrichtungen angesprochen und zur Teilnahme an der Aktion eingeladen. Sabine Lioy 7

7 8 COMENIUS-Regio: Eine Aktion stellt sich vor COMENIUS-Regio ist eine Aktion im EU-Programm für lebenslanges Lernen. Sie wurde 2009 eingeführt und eröffnet neue Möglichkeiten der europäischen Zusammenarbeit und Vernetzung im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden. Schulbehörden können dabei gemeinsam mit Schulen oder vorschulischen Einrichtungen sowie mit anderen Einrichtungen auch aus dem außerschulischen Bereich eine Partnerschaft mit einer anderen Region in Europa eingehen, um Themen von gemeinsamem Interesse zu bearbeiten. Die Aktion zielt ab auf den Aufbau einer nachhaltigen grenzüberschreitenden Kooperation im Bereich der Schulbildung. Sie ermöglicht dazu den Austausch von Erfahrungen und Beispielen guter Praxis, die Erarbeitung und Erprobung von Konzepten, die Durchführung von Fachtagungen, die Erstellung von Materialien sowie gegenseitige Arbeitsbesuche. Wie bei anderen Aktionen beträgt die Projektlaufzeit zwei Jahre.

8 Eine Aktion stellt sich vor 9 > Bei der Themenwahl für eine Regio-Partnerschaft gibt es keine Vorgaben möglich ist alles, was für die beiden betreffenden Regionen im Bereich der Schulbildung von Interesse ist oder vielleicht auch eine Herausforderung darstellt, für die gemeinsam Lösungsansätze entwickelt und erprobt werden sollen. Die thematische Bandbreite der bereits bestehenden Regio-Partnerschaften ist sehr weit; sie reicht von der Förderung des naturwissenschaftlichen Unterrichts über Maßnahmen zur besseren Integration von Schülern mit Migrationshintergrund bis zur päd- agogisch sinnvollen Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien im Unterricht. Einige Beispiele werden in dieser Broschüre vorgestellt, die Listen aller bestehenden Regio-Partnerschaften und Kurzbeschreibungen einzelner Projekte finden sich auf der Website des PAD. Da alle Projekte individuell von den jeweiligen Regionen konzipiert und auf die dortigen Gegebenheiten abgestimmt werden, sind Themen nicht»vergeben«, sobald dazu eine Partnerschaft besteht. Sie können jeweils für den eigenen Kontext neu verwendet werden. TIPP Wählen Sie einen kurzen, griffigen und aussagekräftigen Projekttitel auch wenn das Thema komplex ist. Sie können ergänzend auch ein Akronym benutzen. COMENIUS-Regio Förderung der Zusammenarbeit im schulischen Bereich auf der Ebene von Regionen und Kommunen Beteiligung von Schulbehörden, Schulen und anderen Akteuren auch aus dem außerschulischen Bereich Bilaterale Partnerschaften (deutsche Region und ausländische Partnerregion) Bearbeitung von Themen von gemeinsamem Interesse Projektaktivitäten und Mobilitäten in die Partnerregion Zweijährige Projektförderung»Region«: Größe nicht festgelegt (auch Städtepartnerschaften kommen in Betracht)

9 10 Eine Aktion stellt sich vor > Vorerst ist COMENIUS-Regio noch bilateral, das heißt, es sind jeweils Regionen aus zwei verschiedenen Mitgliedsstaaten am Programm für lebenslanges Lernen an einer Partnerschaft beteiligt. Für die Zukunft ist bei COMENIUS-Regio ähnlich wie bei COMENIUS-Schulpartnerschaften eine Ausweitung auf multilaterale Partnerschaften mit Regionen aus drei oder mehr Staaten geplant. Welche Staaten an dem Programm teilnehmen, ist der Jährlichen Ausschreibung der EU-Kommission zu entnehmen, die jeweils im Herbst eines Jahres erscheint. Zurzeit nehmen die EU-Staaten, die Türkei sowie Island, Liechtenstein und Norwegen als Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) teil. Die Teilnahme weiterer Staaten ist in Vorbereitung. Die Größe einer Region ist nicht vorgeschrieben; Städtepartnerschaften kommen für COMENIUS-Regio ebenso in Betracht wie Gemeinden oder Gebiete, die sich als Region verstehen. Bei den Partnern im Ausland kann es sich um angrenzende Nachbarregionen handeln. Es können aber genau so gut auch räumlich weit entfernte Regionen als Partner gewählt werden, die ein ähnliches thematisches Anliegen haben. Teilnehmerstaaten Die 27 Mitgliedsstaaten der EU Türkei EWR-Staaten: Island, Liechtenstein, Norwegen Neue Teilnahmemöglichkeiten in den kommenden Jahren (bilaterale Abkommen): Schweiz* Beitrittskandidaten: Kroatien*, Ehem. jugoslawische Republik Mazedonien* Westliche Balkanstaaten: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Moldawien, Montenegro, Serbien * Voraussichtlich ab 2011

10 Eine Aktion stellt sich vor 11 > Um eine möglichst weitreichende Wirkung zu erzielen und die Aktivitäten in der Region gut zu verankern, müssen auf jeder Seite mindestens drei Einrichtungen beteiligt sein. Eine Schulverwaltungsbehörde, beispielsweise das Schulamt einer Stadt, eine Bezirksregierung oder auch ein Kultusministerium, übernimmt die Koordinierung des Projekts und die Antragstellung. Außerdem ist immer eine Schule oder eine vorschulische Einrichtung beteiligt, die bei der Aktion COMENIUS-Schulpartnerschaften antragsberechtigt ist. Der notwendige dritte Partner kann eine beliebige für das Thema relevante lokale oder regionale Einrichtung sein. Abhängig von der gewählten Thematik könnte dies zum Beispiel ein Lehrerfortbildungsinstitut sein oder eine Bibliothek, ein Museum, eine Beratungsstelle, ein Verein oder ein Wirtschaftsunternehmen. Die Einrichtungen sollten aber klar voneinander getrennt sein und eine gewisse Reichweite sicherstellen. Der Elternverein der beteiligten Schule ist als einziger weiterer Partner bei COMENIUS-Regio nicht angemessen, wohl aber zum Beispiel ein schulübergreifender lokaler oder regionaler Elternverband. Da als dritte Partner auch Einrichtungen aus dem außerschulischen Bereich in Frage kommen, eröffnen sich mit COMENIUS- Regio neue Möglichkeiten der gezielten Zusammenarbeit zwischen dem schulischen und dem außerschulischen Sektor. TIPP Im Zweifel schon im Planungsstadium beim PAD nachfragen, ob die gewählte Kombination von Partnereinrichtungen formal antragsberechtigt ist. Partner auf lokaler oder regionaler Ebene Eine lokale oder regionale Schulbehörde als Antragsteller + Mindestens eine Einrichtung, die bei der Aktion»COMENIUS-Schulpartnerschaften«antragsberechtigt ist, d.h. Schule / vorschulische Einrichtung + Mindestens ein weiterer Partner entsprechend dem gewählten Thema, z.b. Lehrerfortbildungsinstitut, Museum, Beratungsstelle, Wirtschaftsunternehmen, Sportverein Schulverwaltungsbehörde Schule Weiterer Partner

11 12 Eine Aktion stellt sich vor > Die»Dreierkombination«ist das Minimum. Es können auch weitere Partner einbezogen werden allerdings sollte die Anzahl der Projektpartner so überschaubar sein, dass eine effektive Zusammenarbeit möglich ist und die Koordinierungsarbeit handhabbar bleibt. Partner auf lokaler oder regionaler Ebene Es können auch mehrere Schulen oder Partner aus anderen Bereichen innerhalb einer Region beteiligt sein. Schulverwaltungsbehörde Studienseminar Schule 1 Schule 2 Bibliothek Jugendamt Kindergarten

12 Eine Aktion stellt sich vor 13 > Bei der ausländischen Partnerregion gelten dieselben Minimalbedingungen für die Zusammensetzung der Partnerschaft auf lokaler bzw. regionaler Ebene. Die Einrichtungen müssen sich in den beiden Staaten aber nicht eins zu eins entsprechen. Als»schulischer Partner«kann zum Beispiel auf der einen Seite eine Grundschule, auf der anderen Seite eine weiterführende Schule beteiligt sein. Wenn der dritte Partner in der einen Region ein Wirtschaftsunternehmen ist, kann das in der ausländischen Partnerregion auch ein Wirtschaftsunternehmen sein, genau so aber ein Verein oder eine staatliche Einrichtung. Wichtig ist, dass die Zusammensetzung der Partnerschaft inhaltlich sinnvoll und der Thematik angemessen ist. Auch die Anzahl der Partnereinrichtungen muss sich nicht entsprechen, sofern auf beiden Seiten die Mindestbedingungen erfüllt sind. Auf europäischer Ebene: bilaterale Partnerschaften Schulverwaltungsbehörde Schulverwaltungsbehörde + Schule Weiterer Partner z.b. Wirtschaftsunternehmen Schule Weiterer Partner z.b. Universität Staat A Staat B Die Einbeziehung weiterer Partner / mehrerer Schulen auf einer oder beiden Seiten ist möglich.

13 14 Eine Aktion stellt sich vor > Laut den allgemeinen Programmbestimmungen können Anträge auf COMENIUS-Regio-Partnerschaften von»lokalen oder regionalen Behörden mit einer Funktion in der Schulbildung«gestellt werden. Welche Behörden das in den einzelnen Mitgliedsstaaten genau sind, lässt sich in einer Liste auf der Website der EU nachlesen; den Link finden Sie auch auf der PAD-Website. Für Deutschland ist die Definition der antragsberechtigten Behörden sehr weit gefasst, sie lautet:»alle Behörden der Schulver- waltung, die zuständig sind für öffentliche Schulen, staatlich anerkannte, staatlich genehmigte bzw. staat- lich geförderte Schulen.«Die anderen lokalen Partner werden im Antrag mit aufgeführt und reichen eine Absichtserklärung für die Mitarbeit in der Partnerschaft ein, stellen aber formal keinen eigenen Antrag. Auch wenn alle beteiligten lokalen Partner ihren inhaltlichen Beitrag zu dem Projekt leisten, kommt der Schulbehörde eine tragende Rolle zu. Sie ist nicht nur formal der Antragsteller und verantwortlich für die Verwaltung der EU-Zuschüsse, sondern beteiligt sich als»motor«aktiv an der Partnerschaft und sorgt für eine Verbreitung der Ergebnisse möglichst über den Kreis der unmittelbar beteiligten Einrichtungen hinaus. Aufgaben der Schulverwaltungsbehörde Aktive Beteiligung an der Regio-Partnerschaft und»motor«antragstellung Verwaltung der EU-Zuschüsse für die eigene Region Koordination der Zusammenarbeit Verbreitung und Nutzbarmachung der Ergebnisse Berichterstattung gegenüber der Nationalen Agentur... in Zusammenarbeit mit den anderen lokalen Partnern

14 Eine Aktion stellt sich vor 15 > Die Aktivitäten, die während der zweijährigen Projektlaufzeit durchgeführt werden können, sind vielfältig es gibt keine geschlossene Liste. Zum einen handelt es sich um Aktivitäten vor Ort und den Austausch darüber mit den ausländischen Partnern. Es können zum Beispiel Studien vorbereitet und durchgeführt, spezielle Maßnahme geplant und umgesetzt, Materialien erstellt oder Veranstaltungen angeboten werden. Beispiele für Projektaktivitäten Austausch von Erfahrungen und von Beispielen guter Praxis Studien zu einer gewählten Thematik Sensibilisierungsmaßnahmen für eine bestimmte Problematik Feld- und Projektforschung Erstellung von Modulen, Handbüchern und sonstigen Materialien Sprachliche Vorbereitung von Teilnehmern Organisation von Konferenzen und Seminaren Verbreitung und Nutzbarmachung der Ergebnisse usw.

15 16 Eine Aktion stellt sich vor > TIPP Beispiele aus der Praxis für Programme bei Projekttreffen, Hospitationen etc. finden Sie ab Seite 28. Der zweite wichtige Bestandteil einer Regio-Partnerschaft sind die sogenannten Mobilitäten, das heißt gegenseitige Besuche. Diese dienen dazu, das Schulsystem in der Partnerregion näher kennenzulernen und sich zu Einzelaspekten des gewählten Themas vor Ort zu informieren und auszutauschen. Die Mobilitäten können verschiedene Formen annehmen, je nach den Bedürfnissen des betreffenden Projekts: Es kann sich um Arbeits- und Planungstreffen handeln, um Hospitationen, Lehreraustausch- oder Fortbildungsmaßnahmen oder um die Teilnahme an Workshops oder Konferenzen. Die Mobilitäten können von Vertretern aller lokalen Projektpartner, nicht nur der Schulbehörde, durchgeführt werden. Die Mobilität von Schülern dagegen ist bei COMENIUS- Regio nicht vorgesehen und nur in besonders zu begründenden Einzelfällen möglich. Es gibt keine vorgeschriebene Mindest- oder Höchstdauer für eine Mobilität. Jede Region kann wählen, ob sie im Laufe der zweijährigen Projektlaufzeit mindestens 4, 8, 12 oder 24 Mobilitäten durchführen möchte. Als Mobilität gilt dabei die Reise einer Person zu der ausländischen Partnerregion, unabhängig von der Dauer des Aufenthalts. Reisen beispielsweise vier Personen zusammen zu einem Projekttreffen in die Partnerregion, zählt dies als vier Mobilitäten. Entsprechend der gewählten Anzahl von Mobilitäten und der Entfernung zur Partnerregion wird ein pauschaler EU-Zuschuss gezahlt. Bei 24 Mobilitäten und einer Entfernung über 300 Kilometern beträgt diese Pauschale ab der Antragsrunde 2011 für deutsche Antragsteller Euro. Die jeweils gültigen Pauschalsätze finden sich in der Jährlichen Ausschreibung und in den Antragsformularen. Definition: 1 Mobilität = der Besuch eines Projektteilnehmers bei der ausländischen Partnerregion (2 Teilnehmer = 2 Mobilitäten) Mobilitäten Art der Mobilität zu den Partnern: frei wählbar, z.b. Projekttreffen, Hospitation, Studienbesuch, Austausch von Lehrern oder Personal der Schulverwaltung, Teilnahme an Konferenz Keine vorgeschriebene Mindest- oder Höchstdauer Wählbare Anzahl von Mobilitäten: 4, 8, 12 oder 24 pro Region in zwei Jahren Pauschaler Förderbetrag je nach Anzahl der gewählten Mindestanzahl von Mobilitäten Schülermobilität: bei COMENIUS-Regio nur in Ausnahmefällen!

16 Eine Aktion stellt sich vor 17 > Die finanzielle Förderung bei COMENIUS-Regio besteht zum einen aus der erwähnten Mobilitätspauschale, zum anderen werden nicht-mobilitätsbezogene Projektkosten auf der Grundlage von realen Kosten bis zu einem Förderbetrag von Euro pro Region bezuschusst. Eine Förderung ist möglich in den Kategorien Personalkosten, Untervertragskosten, Ausrüstung und sonstige Projektkosten. Es ist jedoch zu beachten, dass der EU-Zuschuss außer bei der Mobilitätspauschale maximal 75 Prozent der realen Projektkosten beträgt. Nähere Informationen zu den Finanzierungsregeln bei COMENIUS-Regio finden sich u.a. im Merkblatt»Kostenplan«, das für die jeweilige Antragsrunde auf der Website des PAD zur Verfügung steht. Ab 2011 beträgt der maximale EU-Zuschuss inklusive der Mobilitätspauschale Euro für deutsche Antragsteller. Die Partnerregion erhält einen vergleichbaren EU- Zuschuss über ihre eigene Nationale Agentur im Höchstfall kann ein Projekt also mit insgesamt Euro gefördert werden. TIPP Details und Beispiele enthält das PAD-Merkblatt»Kostenplan«für die jeweilige Antragsrunde. Finanzielle Förderung Mobiliätspauschale + reale Projektkosten Pauschalbetrag je nach gewählter Anzahl von Mindestmobilitäten Maximum: Euro Personalkosten Untervertragskosten Ausrüstung Sonstige Kosten EU-Zuschuss: 75 % dieser Kosten Maximum: Euro

17 18 Eine Aktion stellt sich vor > Es gibt nur einen Antragstermin pro Jahr, der in der Regel im Februar liegt. Die Antragsformulare finden sich auf den Webseiten der Nationalen Agenturen, in Deutschland auf der Website des PAD Die beiden Partnerregionen einigen sich auf ein Konzept und auf einen gemeinsamen Antrag, der in der Arbeitssprache des Projekts ausgefüllt wird. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollte geklärt sein, welche Region die Rolle der»koordinierenden Region«übernimmt dies hat bei bilateralen Partnerschaften inhaltlich und finanziell keine Relevanz, muss aber aus formalen Gründen angegeben werden. Beide Regionen reichen den Antrag bei ihrer eigenen Nationalen Agentur bzw. der zuständigen Stelle ein. Die Antragswege und -verfahren für Deutschland sind TIPP Nehmen Sie das Beratungsangebot bei der zuständigen Stelle in Ihrem Bundesland und beim PAD vor Antragseinreichung wahr. auf der Website des PAD beschrieben. Die Anträge werden dann in beiden beteiligten Staaten nach europaweit einheitlichen Kriterien und einer vorgegebenen Punkteliste begutachtet. Die Entscheidung über eine Förderung ist abhängig von der erreichten Punktzahl und vom Budget des jeweiligen Staates. Eine COMENIUS-Regio-Partnerschaft kommt nur dann zustande, wenn beide Nationalen Agenturen eine Förderzusage geben. Wegen des aufwändigen Begutachtungs- und Abstimmungsverfahrens können die Antragsteller in der Regel erst im Juli über das Ergebnis informiert werden. Die Projektlaufzeit dauert jeweils vom 1. August des Antragsjahres bis zum 31. Juli des übernächsten Jahres. Begutachtung und Entscheidung über Förderung des Antrags Getrennte Begutachtung des Antrags durch externe Experten in jedem der beiden Staaten (nur für die jeweils eigene Region) nach europaweit einheitlichen Kriterien Kriterienliste mit möglichen Punktzahlen auf der Website des PAD verfügbar Förderung der jeweiligen Region abhängig von der erreichten Punktzahl und vom Budget des jeweiligen Mitgliedsstaates Die COMENIUS-Regio-Partnerschaft kommt nur zustande, wenn beide beteiligten Nationalen Agenturen eine Förderzusage geben

18 Eine Aktion stellt sich vor 19 > Wichtig bei der Konzeption einer COMENIUS-Regio- Partnerschaft ist es, den Unterschied zu einer COMENIUS- Schulpartnerschaft im Auge zu behalten. Anders als bei den COMENIUS-Schulpartnerschaften zwischen Schulen oder vorschulischen Einrichtungen sollen Schüler von den Auswirkungen einer Regio-Partnerschaft profitieren sie stehen aber nicht als Akteure im Mittelpunkt. Auch an den Mobilitäten können die Schüler nur in Ausnahmefällen, die vorher beantragt und begründet werden müssen, teilnehmen. Der Ansatz bei COMENIUS-Regio ist eher im bildungspolitischen Bereich zu sehen. In erster Linie geht es um die Entwicklung, Erprobung, Durchführung und / oder den Austausch von Ansätzen und Konzepten, die für die Schulbildung in den betreffenden Regionen relevant sind. Dabei sollten der Nutzen und die Übertragbarkeit auch für andere Schulen und Akteure gewährleistet sein, die nicht offizielle Projektpartner sind. Bei der Verbreitung kommt der beteiligten Schulbehörde eine besondere Rolle zu. Insgesamt sind die Anforderungen für die Verbreitung und Nutzbarmachung der Projektergebnisse anspruchsvoller als bei einer Schulpartnerschaft. Eine Schule kann gleichzeitig an einer Regiound einer Schulpartnerschaft teilnehmen, sofern sie die Kapazitäten dazu hat und die Besonderheiten der beiden verschieden Aktionen jeweils deutlich zum Ausdruck kommen. Es gibt viele Themenbereiche, die sowohl im Rahmen einer Regio- als auch einer Schulpartnerschaft bearbeitet werden könnten. Einige grundlegende Unterschiede in der Konzeption werden hier am Beispiel des Themas»Umwelterziehung«aufgeführt. COMENIUS-Regio-Partnerschaft im Themenbereich»Umwelt«Akteure: Strukturierte Zusammenarbeit Schulverwaltung, Schule und Umweltschutzverein (+ Partnerregion) Ziel: Entwicklung, Umsetzung und Verbreitung eines Konzepts»Umweltsiegel Grüne Schule«für Schulen der Region, Erprobung neuer Methoden in der Umweltbildung, Anregung neuer COMENIUS-Schulpartnerschaften Aktivitäten u.a.: Entwicklung des Konzepts in Zusammenarbeit und Austausch mit der Partnerregion Lehrerfortbildungsmaßnahmen und Workshops für Schüler Aufbau eines gezielten Beratungsangebots für Schulen Netzwerkbildung Mobilitäten: Vertreter der Schulverwaltung, Lehrer der beteiligten Schule, Vertreter des Umweltschutzvereins (keine Schüler bzw. nur in Ausnahmefällen) Ergebnis / Produkt: Infokoffer»Umweltsiegel Grüne Schule«zum Einsatz an Schulen Module für Lehrerfortbildungskurs und Schülerworkshops Verankerung des Konzepts in der Region sowie Beteiligung von 8 neuen Schulen in der Region am»umweltsiegel Grüne Schule«, 3 neue Anträge auf COMENIUS- Schulpartnerschaften Netzwerk interessierter Schulen, regelmäßige Info durch elektronischen Newsletter Verbreitung: Fachkonferenz mit externen Referenten; Lehrerfortbildungskurse Vorstellung auf Schulleitertagungen Regelmäßige regionale Publikation Nutzung des Verteilers der Schulverwaltungsbehörde und der Partner Projektwebsite COMENIUS-Schulpartnerschaft im Themenbereich»Umwelt«Akteure: Die Schüler und Lehrer der beteiligten Schule (+ Partnerschulen) Ziel: Größeres Umweltbewusstsein der Schüler, konkrete Maßnahmen zur Energieeinsparung an der Schule usw. Aktivitäten der Schüler u.a.: Untersuchung des Engergieverbrauchs an der eigenen Schule sowie Vergleich mit den Partnerschulen Erarbeitung von Vorschlägen zur Müllvermeidung und zur Energieeinsparung Gemeinsame mehrsprachige Schülerzeitung zum Thema, Wettbewerb Projekttreffen: Ergebnisse; Sketche zum Thema Moblitäten: Lehrer und Schüler (Projekttreffen u.a.) Ergebnis / Produkt: Maßnahmenkatalog für die beteiligten Schulen Umsetzung des Energiesparplans Mehrsprachige Website mit den Schülerarbeiten; Dokumentation der Projekttreffen DVD mit der Aufführung der Umweltsketche Verbreitung: Tag der offenen Tür mit Projektpräsentation Website Ausstellung im Rathaus

19 20 Eine Aktion stellt sich vor > Viele der aktuellen Regio-Partnerschaften sind entstanden auf der Grundlage langjähriger Regional- oder Städtepartnerschaften oder sonstiger bereits bestehender Beziehungen. Dies ist ein guter Ausgangspunkt, da auf bekannte Kontakte und Strukturen zurückgegriffen werden kann. Es ist aber auch möglich, neue Partner für den Aufbau eines COMENIUS-Regio-Projekts zu suchen. Tipps zur Partnersuche finden sich auf der Website des TIPP Auf der Website des PAD unter finden Sie im Bereich»Service«Hinweise zur Partnersuche. PAD. Dort werden auch einzelne Suchanzeigen ausländischer Regionen veröffentlicht. Daneben kann eine Abfrage in einer Partnersuch-Datenbank hilfreich sein. Es gibt zwar zurzeit noch keine spezifischen Datenbanken zur Partnersuche für COMENIUS-Regio. Die Datenbank des Rates der Gemeinden und Regionen Europas unter zu erreichen auch über richtet sich aber gezielt an Städte und Regionen. Partnersuche

20 Eine Aktion stellt sich vor 21 Europa vor Ort und Projektplanung in entspannter Atmosphäre: Auf einem Regio-Kontaktseminar des PAD im Herbst 2009 in Mayschoß an der Ahr wurden zahlreiche Kontakte geknüpft. > Eine besonders gute Möglichkeit, geeignete Partner zu finden, ist die Teilnahme an einem Kontaktseminar für COMENIUS-Regio. Solche drei- bis viertägigen Seminare mit Teilnehmern aus verschiedenen Staaten werden von den Nationalen Agenturen organisiert. Sie bieten neben der Partnersuche auch die Gelegenheit, schon vor Ort gemeinsam erste Projektideen zu entwickeln. Die Kosten für die Teilnahme an einem Kontaktseminar werden aus EU-Mitteln übernommen. Das aktuelle Angebot für Regio-Kontaktseminare, von denen die meisten in der zweiten Jahreshälfte stattfinden, und die Bewerbungsmöglichkeit finden Sie in der Veranstaltungsdatenbank auf der Website des PAD, wenn Sie als Veranstaltungstyp»Kontaktseminar COMENIUS-Regio«auswählen. TIPP Bei Ihrer zeitlichen Planung sollten Sie beachten, dass Kontaktseminare meist im Zeitraum Oktober bis Dezember eines Jahres stattfinden. Regio-Kontaktseminare In der Veranstaltungsdatenbank auf der Website des PAD können Sie nach Regio- Kontaktseminaren suchen und sich direkt anmelden.

21 22 Eine Aktion stellt sich vor > Wenn Sie bereits einen potentiellen ausländischen Partner gefunden haben, bietet es sich an, zur Feinplanung des Projekts und zur Vorbereitung der Antragstellung einen Vorbereitenden Besuch bei der Partnerregion durchzuführen. Ein solcher Besuch kann bis zu fünf Tage dauern und wird für maximal zwei Personen aus EU-Mitteln finanziell gefördert. Mindestens eine dieser Personen muss ein Vertreter der antragsberechtigten Schulbehörde sein. Die zweite Person kann auch von einem der anderen lokalen Partner kommen. Antragsformulare und weitere Informationen zu den Modalitäten zur Einreichung stehen auf der Website des PAD zur Verfügung. In Deutschland gibt es für Vorbereitende Besuche keine festen Antragstermine. Der Antrag muss jedoch mindestens TIPP Informationen zu Vorbereitenden Besuchen finden Sie unter programme/comenius-vbkontaktseminare.html vier Wochen vor der geplanten Abreise eingereicht sein. Falls dagegen die ausländischen Partner zur Vorbereitung des Projekts nach Deutschland kommen wollen, stellen diese ihrerseits einen Antrag bei ihrer zuständigen Nationalen Agentur. Dort können allerdings andere Termine und Regeln gelten. Die deutsche Einrichtung braucht in diesem Fall keinen Antrag zu stellen, da sie als Gastgeber keine EU-Mittel erhält. Da ein Vorbereitender Besuch der konkreten Planung für die Projektkonzeption und die Antragstellung dient, kann er nur vor der Antragstellung durchgeführt werden, nicht aber in der»wartezeit«zwischen Antragstellung im Februar und Projektbeginn im August. Vorbereitende Besuche

22 Eine Aktion stellt sich vor 23 > Allgemeine Informationen zu COMENIUS-Regio, zahlreiche Materialien zum Download wie zum Beispiel eine Liste mit häufig gestellten Fragen, Merkblätter, Projektlisten und -beschreibungen, Tagungsdokumentationen, Präsentationen, Links zur Website der EU-Kommission, den anderen Nationalen Agentu- ren und zu Regio-Projekten finden Sie auf der Website des PAD im Bereich»COMENIUS-Regio«. Darüber hinaus steht der PAD gerne für Fragen und Einzelberatung zur Verfügung. Die Ansprechpartnerin des PAD, die speziell für Ihr Bundesland zuständig ist, finden Sie ebenfalls auf unserer Website. TIPP Umfangreiches Informationsmaterial, Beispiele und Projektlisten zu COMENIUS-Regio finden Sie auf der Website des PAD unter

23 24 Im Überblick: Ausgewählte Projekte im Miniporträt Auf den folgenden Seiten präsentieren wir Ihnen eine Auswahl von»ministeckbriefen«laufender Regio-Partnerschaften, die im Sommer 2009 ihre Arbeit aufgenommen haben. Nähere Einzelheiten und zum Teil auch ausführliche Dokumente zum Download finden Sie bei Interesse auf den angegebenen Webseiten der betreffenden Projekte.

24 Ausgewählte Projekte im Miniporträt 25 Schulische Förderung von jungen Menschen mit schwersten Mehrfachbehinderungen in der Phase der Vorbereitung auf ein Leben als Erwachsene Partner: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württem- berg, Region Pilsen (Tschechische Republik) sowie lokale Partner. Die Projektpartner sammeln verschiedene und erfolgreiche Lehrerfahrungen zum Thema und bündeln diese, indem sie pädagogische Konzepte und Methoden präsentieren, austauschen und adaptieren. Daraus sollen Grundlagen entwickelt werden, die es den Schülerinnen und Schülern erlauben, ein so weit wie möglich selbstbestimmtes Leben im Bereich des Wohnens, der Arbeit und der Freizeit zu führen. Projektwebsite: Die Bedeutung von ICT für das Ausbildungsmanagement von Schulbehörde, Schule und Studienseminar für die gymnasiale Lehrerausbildung Partner: Landkreis Celle, Amt für Bildung, Sport und zentrale Dienste (Niedersachsen), Gemeinde Tuusula (Finnland) sowie lokale Partner. Die Projektpartner beschäftigen sich mit der Entwicklung eines inhaltlich und finanziell durchdachten Methodenkonzepts zum Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) in Schule und Schulverwaltung. Dabei werden u.a. Fortbildungsmaßnahmen durchgeführt und Materialien entwickelt, die auf die Bedürfnisse von Lehrern, Schülern und Schulmanagement abgestimmt sind. Projektwebsite: Flensburg-Linköping Inclusion Project (FLIP) Partner: Schulamt Flensburg (Schleswig-Holstein) und Kommune Linköping (Dänemark) sowie lokale Partner. Die Partnerschaft beschäftigt sich mit der Unterstützung inklusiver Prozesse in Schulen, die zum Abbau von Ausgrenzung und Benachteiligung beitragen sollen. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht der Austausch von Erfahrungen und Beispielen erfolgreicher Praxis zu drei Leitthemen: Prozesse der Inklusion in unterrichtlichen und schulischen Arbeitsstrukturen; Förderung selbstständiger und individualisierter Unterrichtsformen; Unterstützungsstrukturen für Unterrichts- und Schulentwicklung. Projektwebsite:

25 26 Ausgewählte Projekte im Miniporträt Erforschung und Verbesserung der Beteiligung Jugendlicher an Aktivitäten kommunaler Behörden Partner: Stadt Chemnitz (Sachsen) und Manchester City Council (Vereinigtes Königreich) sowie lokale Partner. Die Projektpartner in beiden Städte erforschen gemeinsam effektive Wege, wie junge Menschen in die Prozesse der Entscheidungsfindung auf lokaler und Regierungsebene einbezogen werden können. Kinder und Jugendliche sollen damit befähigt werden, einen aktiven Beitrag in ihrer Gemeinde zu leisten. Projektwebsite: UniArte Experiment Kunst Partner: Kreis Unna, Fachbereich Schulen und Bildung (Nordrhein-Westfalen) und Stadtschulrat für Wien (Österreich) sowie lokale Partner. Kreative Impulse für den kunstpädagogischen Alltag stehen im Vordergrund dieses Projekts. Studierende der Universitäten in Wien und Dortmund bieten den beteiligten Schulen kreative Workshops im Rahmen des Unterrichts an. Aufbauend auf den Aktivitäten in den Regionen wird ein gemeinsames Forschungsprojekt durchgeführt. Die Fragestellung dabei lautet:»welche innovativen Ansätze für kulturelle Bildung ergeben sich aus dem binationalen Vergleich der unterschiedlichen Traditionen in der kulturellen Bildung?«Projektwebsite: Evaluation und Innovation von Schulbegleitystemen für Kinder von beruflich Reisenden Partner: Bezirksregierung Arnsberg, Schulabteilung (Nordrhein-Westfalen) und Provinz Gelderland, Stichting Rijdende School (Niederlande) sowie lokale Partner. Viele beruflich Reisende Schausteller auf Jahrmärkten etwa oder ein Zirkusensemble sind verstärkt im Ausland tätig. Kinder müssen deshalb auch dort zur Schule gehen. Ziel des Projekts ist es, die Schulbegleitung dieser Kinder zu verbessern. Unter den Partnern findet ein Austausch von Konzepten, Methoden, Unterrichtsmaterial und Erfahrungen statt. Insbesondere die jeweiligen Entwicklungen im Bereich der Datenverarbeitung werden für die Verbesserung der schulischen Bildung reisender Kinder untersucht und weiterentwickelt. Projektwebsite:

26 Ausgewählte Projekte im Miniporträt 27 Quality Improvement and Language Learning Partner: Staatliches Schulamt für den Landkreis Gießen und den Vogelbergskreis (Hessen) und North Lanarkshire Council Coatbridge (Vereinigtes Königreich) sowie lokale Partner. Schwerpunkt der Partnerschaft ist der Austausch zu den Themen Qualitätsentwicklung an Schulen, Schulinspektion und Lehrerausbildung. Der Fremdsprachenunterricht wird dabei besonders berücksichtigt. Während der Arbeitstreffen bei den Partnern finden Schulbesuche statt. Außerdem werden vergleichende Studien aus Sicht der Schulaufsicht erstellt. Projektwebsite: KINEMA-REGIO: Interkulturelle Filmerziehung im deutsch-französischen Dialog der Partnerregionen Niedersachsen und Haute-Normandie Partner: Niedersächsisches Kultusministerium und Conseil Régional de Haute-Normandie (Frankreich) sowie lokale Partner.»Kinema«ist ein Schulkinoprojekt im Rahmen einer bestehenden Regionalpartnerschaft. Schwerpunkte liegen im Bereich der filmkulturellen Erziehung und des interkulturellen Lernens. Das Projekt soll Lehrkräfte in ihrer Arbeit mit Spielfilmen im Fremdsprachenunterricht in beiden Regionen unterstützen. Die Website enthält umfangreiches didaktisch-methodisches Material. Projektwebsite: Von der Bindung zur Bildung Entwicklung eines Präventionsmodells Partner: Stadtverwaltung Vechta, Schulamt (Niedersachsen) und Stadt Lyon (Frankreich) sowie lokale Partner. Die Partner wollen ein Konzept entwickeln, das nach Beendigung des Projekts als einheitliches Präventionsmodell für Grundschulen im Einzugsbereich der einzelnen Schulträger eingeführt werden kann. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung eines Modells zur Befähigung aller Schülerinnen und Schüler zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung und zum Aufbau einer persönlichen und sozialen Identität. Dadurch soll besonders benachteiligten Kindern durch die Schaffung von Bindungen eine Chancengleichheit in der Bildung ermöglicht werden. Projektwebsite: comeniusregio.html

27 28 Aus der Praxis: Einblicke in die Arbeit von Regio-Partnerschaften Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Einblick in drei Regio-Partnerschaften, die von 2009 bis 2011 laufen:»drops Dropout Prevention in Schools«, ein Projekt zur Verringerung der Schulabbrecherquote;»Erforschung und Verbesserung der Beteiligung Jugendlicher an Aktivitäten kommunaler Behörden«;»Lernen von- und miteinander«, ein Projekt zur Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Die ausgewählten Materialien geben Einblicke in die inhaltliche Arbeit der jeweiligen Regio-Partnerschaft. Gleichzeitig dienen sie als Beispiel guter Praxis für einzelne Aspekte der Projektarbeit wie zum Beispiel Öffentlichkeitsarbeit, Aufgabenverteilung, Aktivitätenplanung oder die Durchführung von Mobilitäten. Weitere Materialien und Informationen finden Sie auf der Website des jeweiligen Projekts. Zum Zeitpunkt dieser Dokumentation befinden sich alle drei Partnerschaften am Ende ihres ersten Projektjahres.

28 Einblicke in die Arbeit von Regio-Partnerschaften 29 DROPS Dropout Prevention in Schools Ein Projekt zur Verringerung der Schulabbrecherquote Antragsteller auf deutscher Seite Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Berlin, Regionale Schulaufsicht Neukölln Boddinstr. 34, Berlin Kontakt: Angelika Prase-Mansmann Lokale Partner auf Kurt-Löwenstein-Schule deutscher Seite Anna-Siemsen-Schule (neuer Partner im Verlauf des ersten Projektjahres) Tandem BQGmbH (Bildungsträger) Zukunftsbau ggmbh (Bildungsberatung) Partner-Region Internet Gemeente s-hertogenbosch, s-hertogenbosch (Niederlande) Hintergrund und Zielsetzung des Projekts Jedes Jahr bleiben in Deutschland junge Menschen ohne Hauptschulabschluss. In Berlin liegt die Schulabbruchquote über 10 Prozent, bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund sogar bei 20 Prozent. Auch s-hertogenbosch weist ähnliche Zahlen auf. Das Ziel, die Dropout-Quote signifikant zu senken, steht deshalb europaweit oben auf der bildungspolitischen Prioritätenliste. In beiden Regionen werden seit Jahren Möglichkeiten und Ansätze zur Lösung des Problems diskutiert und erprobt. Mit der COMENIUS- Regio-Partnerschaft wollen die Schulbehörden in Berlin-Neukölln und s-hertogenbosch einen praxisorientierten Erfahrungsaustausch initiieren, der geeignet ist, ebenso praxisorientierte Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Ziele und Vorhaben Vergleich der Arbeitsansätze in Berlin und s-hertogenbosch sowie der Diagnose-Werkzeuge in beiden Regionen; Erfahrungsaustausch in der täglichen Arbeit mit Schulverweigerern bzw. durch Schuldistanziertheit auffällig gewordenen Schülern (auf den fachlichen Ebenen: Lehrerinnen und Lehrer, Schulsozialarbeit, Schulverwaltung); Identifizierung und Verknüpfung relevanter Akteure (Netzwerkbildung) zur Reduzierung der Dropout-Quote in den nächsten Jahren; Austausch und Vertiefung guter Praxisbeispiele. Gedankenaustausch zum Thema»Elternarbeit«.

29 30 Einblicke in die Arbeit von Regio-Partnerschaften Überblick über die Aktivitäten des ersten Projektjahres»Seit September 2009 trifft sich die regionale Arbeitsgruppe mit Beteiligten von allen lokalen Partnern regelmäßig. Im Oktober 2009 traf sich die Steuerungsrunde erstmals in Berlin und einigte sich auf die Ausgestaltung des Projektablaufs. Dazu reisten die niederländischen Partner mit drei Personen nach Berlin. Seitdem fanden drei weitere Mobilitätsaktionen statt. Im November 2009 reiste eine niederländische Delegation nach Berlin an. Vertreter aus den Bereichen Schulverwaltung, Schule und Sozialarbeit machten sich als Gruppe und in Einzelhospitationen (dafür wurden deutsch-niederländische Tandems gebildet) ein Bild von der Situation, den Arbeitsbedingungen und Lösungsansätzen in Berlin (Neukölln). Im Rahmen dieses Besuches haben wir auch einen Workshop zum Thema Elternarbeit an Schulen durchgeführt. Im Dezember 2009 reiste ein Lehrer der Kurt-Löwenstein-Schule nach s-hertogenbosch, um sich im Rahmen einer mehrtägigen Einzelhospitation ein Bild der dortigen Unterrichtssituation zu machen. Dies diente insbesondere dazu, ein vertieftes Verständnis für die Unterrichtsmethoden aufzubauen. Im April 2010 folgte der Besuch einer Berliner Delegation in s-hertogenbosch. Das Programm orientierte sich an dem Auf Arbeitstreffen wird auch lebhaft diskutiert. bereits erprobten Muster einer Mischung aus Gruppen- und Einzelhospitationen sowie Workshop und Steuerungsrundentreffen. Inhaltlicher Schwerpunkt waren u.a. Fragen des Schulmanagements und der Unterrichtsorganisation Die Partnerschaft verläuft bisher wie geplant. Die regionale Arbeitsgruppe trifft sich regelmäßig. Die Website wurde im Dezember 2009 online gestellt und wird regelmäßig aktualisiert. Die Mobilitäten halfen uns, ein gegenseitiges Verständnis für die Situation in der jeweiligen Partnerregion zu entwickeln und andererseits unseren gemeinsamen Blick auf die Problematik»dropout«zu schärfen. Zur Halbzeit des Projekts stehen wir vor folgenden Herausforderungen für den weiteren Verlauf des Projekts: 1. Verbreitung der gewonnenen Erfahrungen und daraus resultierender Schlussfolgerungen: Momentan sind wir gerade dabei, weitere Akteure (außerhalb des Projekts) z.b. in der öffentlichen Verwaltung, der Träger der Jugendhilfe oder der Politik inhaltlich einzubeziehen. 2. Organisatorische Vorbereitung der zwei Veranstaltungen im kommenden Jahr: Fachtagung und Konferenz: Der Termin für die Schlusskonferenz in s-hertogenbosch steht bereits (7./8. Juni 2011). Die interne Diskussion zur terminlichen und inhaltlichen Ausgestaltung der Fachtagung läuft momentan. 3. Definition der Toolbox: Die allgemeingültige Lösung des Problems school dropout werden wir nicht liefern können. Diesen Anspruch hatten wir auch nie. Die Steuerungsrunde hat sich auf ihrem letzten Treffen im April darauf geeinigt, eine systematische Erfassung von Projekten, Methoden, Ansätzen und Vorgehensweisen im Kontext dropout vorzunehmen. Diese systematische Sammlung im Sinne von»good practice«soll die toolbox bis zum Ende des Projekts füllen. 4. Personelle und inhaltliche Planung der nächsten Mobilitäten: Der nächste Erfahrungsaustausch steht im November an. Momentan erarbeiten wir die inhaltliche Schwerpunktsetzung.«Auszug aus dem Zwischenbericht

30 Einblicke in die Arbeit von Regio-Partnerschaften 31 Einblick in die praktische Projektarbeit Protokoll des ersten Projekttreffens im Herbst 2010, bei dem die Feinplanung der Zusammenarbeit vorgenommen wurde. Das Protokoll ist in der gemeinsamen Arbeitssprache Englisch erstellt.

31 32 Einblicke in die Arbeit von Regio-Partnerschaften Auszug aus der Website des Projekts Präsentation des Tandem-Jobshadowing im November 2009 in Berlin

32 Einblicke in die Arbeit von Regio-Partnerschaften 33 Programm des Tandem- Jobshadowing im April 2010 in der Partnerregion s-hertogenbosch

33 34 Einblicke in die Arbeit von Regio-Partnerschaften Erforschung und Verbesserung der Beteiligung Jugendlicher an Aktivitäten kommunaler Behörden Antragsteller auf deutscher Seite Stadt Chemnitz, Markt 1, Chemnitz Kontakt: Pia Sachs Lokale Partner auf Georgius-Agricola-Gymnasium deutscher Seite Georg-Weerth-Mittelschule (neuer Partner im Verlauf des ersten Projektjahres) Sonnenberg Sozial e.v. Don Bosco Haus (neuer Partner im Verlauf des ersten Projektjahres) Partner-Region Internet Manchester City Council, Manchester (Vereinigtes Königreich) Hintergrund und Zielsetzung des Projekts Das Projekt soll es den beiden Ländern ermöglichen, mit einer Vielzahl verschiedener Beschäftigten der kommunalen Behörden zu arbeiten, um so die effektivsten Wege der Einbeziehung junger Menschen in die Prozesse der Entscheidungsfindung Schulbesuch in Manchester. auf lokaler und Regierungsebene zu erforschen. Die ausgewählten Schulen haben bereits die Bedeutung der Stimme der Schüler innerhalb ihrer eigenen Schulumgebung erkannt, jedoch erhalten sie durch dieses Projekt die Chance, die weitere Gemeinde und die europäische Dimension mit in Betracht zu ziehen. Da Manchester und Chemnitz Partnerstädte sind, existiert bereits ein gegenseitiges Verständnis hinsichtlich der Gemeinsamkeiten, die beide Städte im sozialen und wirtschaftlichen Bereich teilen. Dieses Projekt soll untersuchen, von welchen Praktiken die Partner lernen können und welche Praktiken verbessert werden müssen. Gegenwärtig engagieren sich alle Projektpartner mit Jugendlichen, dennoch soll weiter daran gearbeitet werden, wie Informationen unter den verschiedenen Einrichtungen verteilt und wie jungen Menschen gestärkt und befähigt werden können, weiterhin einen aktiven Beitrag zu ihrer Gemeinde zu leisten.

34 Einblicke in die Arbeit von Regio-Partnerschaften 35 Projektflyer

35 36 Einblicke in die Arbeit von Regio-Partnerschaften Protokoll eines Arbeitstreffens im März 2010 bei den Partnern in Manchester

36 Einblicke in die Arbeit von Regio-Partnerschaften 37

37 38 Einblicke in die Arbeit von Regio-Partnerschaften Lernen von- und miteinander Ein Projekt zur Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen Antragsteller auf deutscher Seite Staatliches Schulamt Erfurt Juri-Gagarin-Ring 152, Erfurt Kontakt: Hilde Dötsch Lokale Partner auf Staatliche Grundschule»Otto Lilienthal«deutscher Seite Stadtverwaltung Erfurt, Jugendamt Fachhochschule Erfurt (neuer Partner im Verlauf des ersten Projektjahres) Partner-Region Internet Bezirksschulrat Tamsweg (Österreich) lung/schulentwicklung/projekte/comenius/content.html Vor der COMENIUS-Regio-Tafel im Staatlichen Schulamt Erfurt. Hintergrund und Zielsetzung des Projekts Bei dem Regio-Projekt»Lernen von und miteinander«geht es um die schulische Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Eine Information für die Öffentlichkeit (siehe S. 40) am Ende des ersten Projektjahres gibt einen Überblick über die bis dahin geleisteten Aktivitäten und Ergebnisse. Ein regelmäßig erscheinender Newsletter informiert über aktuelle Entwicklungen hier finden Sie als Beispiel die Ausgabe vom August Alle Newsletter und weitere Materialien und Arbeitsergebnisse stehen auf der Website des Schulamts Erfurt zur Verfügung.

38 Newsletter August 2010 Einblicke in die Arbeit von Regio-Partnerschaften 39

39 40 Einblicke in die Arbeit von Regio-Partnerschaften Information für die Öffentlichkeit zum Ende des ersten Projektjahres

40 Einblicke in die Arbeit von Regio-Partnerschaften 41 Open Space zum Thema Integration. Das Kollegium der Grundschule Otto Lilienthal.

41 42»Die eigene Arbeit durch die Augen der anderen sehen«: Projektverantwortliche im Gespräch Keine Frage: Die Teilnahme an einem europäischen Projekt bedeutet immer ein Stück Mehrarbeit aber der Gewinn wird meist als um ein Vielfaches höher eingeschätzt. Wir haben Vertreterinnen und Vertreter von Schulbehörden befragt, wie die Regio-Arbeit in der Praxis aussieht, wie hoch der zusätzliche Aufwand bei der Koordination und Durchführung des Projekts ist und welche Tipps sie Interessenten an einer Regio-Partnerschaft geben können. Vor den Interviews, die im März 2010 geführt wurden, finden Sie jeweils einen Steckbrief des Projekts.

42 Projektverantwortliche im Gespräch 43 Links: Arbeitssitzung in Silkeborg. Rechts: Kaiserslautern-Fans in Dänemark: Vorbereitung für das multikulturelle Fußballturnier. Building Bridges Antragsteller auf deutscher Seite Referat Schulen der Stadt, Kaiserslautern Willy-Brandt-Platz 1, Kaiserslautern Kontakt: Peter Krietemeyer Lokale Partner auf Grundschule auf dem Fischerrück, Kaiserslautern deutscher Seite Bertha von Suttner Integrierte Gesamtschule, Kaiserslautern Medienzentrum Kaiserslautern Caritasverband für die Diözese Speyer e.v., Caritas-Zentrum Kaiserslautern Partner-Region Zusammenfassung Internet Silkeborg Kommune, Skoleafdelingen, Pædagigusj Udviklingssektion, Silkeborg (Dänemark) Beide Städte verbindet ein hoher Anteil an Bürgern mit Migrationshintergrund. Das zeigt sich auch sehr deutlich in den Schulen. Integration ist eine große Herausforderung, die zu den wichtigsten Zielen der Lissabon-Strategie zählt. Dies stellt die Schulverwaltungen beider Städte vor erhebliche finanzielle und personelle Herausforderungen. In beiden Kommunen wird versucht, in Kooperation mit außerschulischen Institutionen die Integration dieser Kinder und Jugendlichen zu unterstützen. Das Ziel des Projekts ist es, die Möglichkeiten einer Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den beiden Regionen zu verbessern, mit dem Schwerpunkt auf einer aktiven Bürgerschaft. Angestrebt wird, dass die Schüler sich sowohl im lokalen als auch im europäischen Kontext aktiv beteiligen. Grundvoraussetzungen dazu sind ausreichende Sprachkenntnisse (individuelle Bedingungen) und angemessene Lernumgebungen (institutionelle Bedingungen). Das Projekt wird daher auf diesen beiden Ebenen durchgeführt.»building Bridges«wird in beiden Regionen eine nachhaltige Auswirkung auf die Integrationsarbeit vor Ort haben, aber auch im Sinne von»best practice«brücken zwischen Schulen, sozialen Organisationen und der Verwaltung der beiden Partnerstädte schlagen.

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