Entwurf eines Gesetzes über die Umweltverträglichkeit von Waschund Reinigungsmitteln (Wasch- und Reinigungsmittelgesetz WRMG)

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1 Deutscher Bundestag Drucksache 16/ Wahlperiode Gesetzentwurf der Bundesregierung Entwurf eines Gesetzes über die Umweltverträglichkeit von Waschund Reinigungsmitteln (Wasch- und Reinigungsmittelgesetz WRMG) A. Problem und Ziel DasGesetzhatzumZiel,dieVorschriftendesderzeitgeltendenGesetzesüber dieumweltverträglichkeitvonwasch-undreinigungsmittelnandievorgaben deram8.oktober2005inkraftgetretenenundabdiesemzeitpunktunmittelbar geltendenverordnung (EG)Nr.648/2004desEuropäischenParlamentsunddes Ratesvom31.März2004überDetergenzienimWegeeinesAblösegesetzes anzupassenunddieindieserverordnungenthaltenenpunktuellenumsetzungsverpflichtungendurchentsprechendenationalevorschriftenzuerfüllen.das neuegesetzgiltergänzendzureg-verordnung.soweitdasabzulösendederzeitigewasch-undreinigungsmittelgesetzregelungenaußerhalbdesvonder EG-VerordnungharmonisiertenBereichsenthält,sollendieseunterBeibehaltung des erreichten Schutzniveaus aufrechterhalten werden. B. Lösung KonstitutiveNeufassungdesWasch-undReinigungsmittelgesetzes,wodurch dasderzeitgeltendewasch-undreinigungsmittelgesetzals altes Stammgesetz abgelöst wird. C. Alternativen Keine D. Finanzielle Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte 1.Haushaltsausgaben ohne Vollzugsaufwand VollzugsunabhängigeKostenfürBund,LänderundGemeindenentstehendurch das Gesetz nicht. 2.Vollzugsaufwand FürdasUmweltbundesamtentstehtdurchdieZusammenstellung,Übermittlung undaktualisierungeinesverzeichnissesvonimbundesgebietanerkannten LaborsunddieUnterrichtungstätigkeitengegenüberdenLandesbehördenein Vollzugsaufwand,derallerdingsaufGrundderbishergeltendenVorschriften, zumteilinverbindungmitfreiwilligenvereinbarungenmitderindustriebereitsinvergleichbaremumfanganfällt.auswirkungenaufdenbundeshaushalt werdeninsoweitnichterwartet.soweitdasumweltbundesamtfürdieprüfung

2 Drucksache 16/ Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode undbewertungvonanträgenauferteilungvonausnahmegenehmigungennach Artikel5Abs.3derEG-Verordnungzuständigist,istvoneinemPersonalmehrbedarfauszugehen.DiehierdurchbedingtenVollzugskostensollendurchdie ErhebungkostendeckenderGebührennach 16WRMGn.F.refinanziertwerden. FürdasBundesinstitutfürRisikobewertungentstehtdurchdieEntgegennahme unddieverarbeitungvondatenzumedizinischenzweckeneinpersonalmehrbedarf. PersonalbedarfsowieetwaignichtrefinanzierteKostensindinnerhalbdesverfügbarenStellenbestandesbzw.derverfügbarenAufgabendesjeweiligenEinzelplanes aufzufangen. DerindenLändernbisheraufGrunddesWasch-undReinigungsmittelgesetzes unddaraufgestützterverordnungenbestehendevollzugsaufwanddurchüberwachungsmaßnahmenwirddurchdasgesetzinseinemumfangnichterhöht,da denländernkeineneuenaufgabenzugewiesenwerden.diemitdemgesetz verbundeneänderungderrechtlichengrundlagenfürdieüberwachungstätigkeitunddaskünftigenebeneinandervonnationalenundeg-rechtlichenvorschriften erhöhen den Vollzugsaufwand für die Länder nicht. E. Sonstige Kosten EsentstehenzusätzlicheKostenfürdieWirtschaft,insbesonderedieÄnderung derkennzeichnungsvorschriftenwirdmöglicherweiseinderumstellungsphase mitgewissen,nichtquantifizierbarenkostenverbundensein.kosteninduzierte geringfügigeerhöhungenvoneinzelpreisenkönnennichtausgeschlossenwerden.messbareauswirkungenaufdaspreisniveau,insbesonderedasverbraucherpreisniveau, sind jedoch nicht zu erwarten.

3 Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode 3 Drucksache 16/3654

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5 Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode 5 Drucksache 16/3654 Entwurf eines Gesetzes über die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln (Wasch- und Reinigungsmittelgesetz WRMG) 1 Vom Anlage 1 Der Bundestag hat das folgende Gesetz beschlossen: 1 Anwendungsbereich DiesesGesetzgiltfürdasInverkehrbringenvonWaschundReinigungsmitteln.EsgiltergänzendzuderVerordnung (EG)Nr.648/2004desEuropäischenParlamentsunddes Ratesvom31.März2004überDetergenzien (ABl.EUNr.L 104S.1).DieVorschriftendesChemikaliengesetzesundder aufgrunddeschemikaliengesetzeserlassenenrechtsverordnungen bleiben unberührt. 2 Begriffsbestimmungen (1)Wasch-undReinigungsmittelimSinnediesesGesetzessinddieinArtikel2Nr.1derVerordnung (EG)Nr.648/ 2004genanntenStoffe,ZubereitungenoderProdukte.Als Wasch- und Reinigungsmittel gelten auch 1.tensidhaltige,zurReinigungbestimmtekosmetischeMittelimSinnedes 2Abs.5desLebensmittel-undFuttermittelgesetzbuches,dieerfahrungsgemäßnachGebrauch in Gewässer gelangen können, 2.vonSatz1nichterfassteProdukte,diebestimmungsgemäßdenReinigungsprozessunterstützenunderfahrungsgemäßnachGebrauchinGewässergelangenkönnen, sowie 3.Produkte,diebestimmungsgemäßaufOberflächenaufgebrachtundbeieinereinmaligenReinigungmitWaschundReinigungsmittelnimSinnedesSatzes1überwiegendabgelöstwerdenunderfahrungsgemäßdanachin Gewässer gelangen können. (2)ImÜbrigengeltendieBegriffsbestimmungendes Artikels2derVerordnung (EG)Nr.648/2004.DieseBegriffsbestimmungengeltenfürWasch-undReinigungsmittel im Sinne von Absatz 1 Satz 2 entsprechend. 3 Allgemeine Pflichten (1)Wasch-undReinigungsmittelimSinnevon 2Abs.1 Satz2Nr.1dürfennursoindenVerkehrgebrachtwerden, dassinfolgeihresgebrauchsjedevermeidbarebeeinträchtigungderumwelt,insbesonderederbeschaffenheitder Gewässer,vorallemimHinblickaufdenNaturhaushaltund dietrinkwasserversorgung,undeinebeeinträchtigungdes BetriebsvonAbwasseranlagenunterbleibt.Wasch-undReinigungsmittelimSinnevon 2Abs.1Satz2Nr.2und3 dürfennursoindenverkehrgebrachtwerden,dassinfolge ihresgebrauchsjedevermeidbarebeeinträchtigungder menschlichengesundheitundderumweltimsinnevon Satz1undeineBeeinträchtigungdesBetriebsvonAbwasseranlagen unterbleibt. (2)TechnischeEinrichtungen,diederReinigungmit Wasch-undReinigungsmittelndienen,sollensogestaltet werden,dassbeiihremordnungsgemäßengebrauchsowenigwasch-undreinigungsmittelundsowenigwasserund Energie wie möglich benötigt werden. (3)Wasch-undReinigungsmittelimSinnevon 2Abs.1 Satz1undfürderartigeWasch-undReinigungsmittelbestimmteTensidedürfennurindenVerkehrgebrachtwerden, wennderhierfürverantwortlicheeineniederlassunginder Europäischen Gemeinschaft hat. 4 Abbaubarkeit von Tensiden (1)Esistverboten,tensidhaltigeWasch-undReinigungsmittelimSinnevon 2Abs.1Satz1oderfürderartige Wasch-undReinigungsmittelbestimmteTensideindenVerkehrzubringen,wenndievollständigeaerobeBioabbaubarkeitderTensidenachMaßgabevonAnhangIIIderVerordnung (EG)Nr.648/2004nichteinerdortinAbschnittA oderbfestgelegtenrateentspricht,dienacheinerdortjeweilsgenanntenentsprechendenprüfmethodezumessenist. Satz1giltnichtindenFällenderArtikel3Abs.1Satz2 und6abs.2derverordnung (EG)Nr.648/2004sowieeinernachArtikel5Abs.4derVerordnung (EG)Nr.648/2004 erteilten Ausnahmegenehmigung. (2)Esistverboten,Wasch-undReinigungsmittelim Sinnevon 2Abs.1Satz2indenVerkehrzubringen,wenn dieprimärebioabbaubarkeitderinihnenenthaltenenanionischenundnichtionischentensidenichteinerratevon mindestens80vomhundertentspricht,dienachderin AnhangIIderVerordnung (EG)Nr.648/2004unterZiffer3 genannten Prüfmethode zu messen ist. 5 Höchstmengen von Phosphorverbindungen (1)Esistverboten,Wasch-undReinigungsmittelinden Verkehrzubringen,derenGehaltanPhosphorverbindungen dieineinerrechtsverordnungnachabsatz2festgesetzten Höchstmengen überschreitet. (2)DasBundesministeriumfürUmwelt,Naturschutzund Reaktorsicherheitwirdermächtigt,nachAnhörungderbe- teiligtenkreiseimeinvernehmenmitdenbundesministe- 1DieVerpflichtungenausderRichtlinie98/34/EGdesEuropäischenParlamentsunddesRatesvom22.Juni1998übereinInformationsverfahren aufdemgebietdernormenundtechnischenvorschriftenunddervorschriftenfürdiedienstederinformationsgesellschaft (ABl.EGNr.L204 S.37),geändertdurchdieRichtlinie98/48/EGdesEuropäischenParlamentsunddesRatesvom20.Juli1998 (ABl.EGNr.L217S.18),sind beachtet worden.

6 Drucksache 16/ Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode rienfürwirtschaftundtechnologieundfürernährung, LandwirtschaftundVerbraucherschutzdurchRechtsverordnungmitZustimmungdesBundesrateszurVermeidungvon BeeinträchtigungenderBeschaffenheitderGewässer,insbesondereimHinblickaufdenNaturhaushaltunddieTrinkwasserversorgung,undvonBeeinträchtigungendesBetriebs vonabwasseranlagen,soweitgeeigneteersatzmöglichkeitenzurverfügungstehen,höchstmengenfürphosphorverbindungeninwasch-undreinigungsmittelnsowiedas fürdiebestimmungdesgehaltsanphosphorverbindungen erforderliche Verfahren festzulegen. 6 Weitere Anforderungen an die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln und deren Inhaltsstoffen DieBundesregierungwirdermächtigt,nachAnhörung derbeteiligtenkreisedurchrechtsverordnungmitzustimmungdesbundesrateszurvermeidungvonbeeinträchtigungenderbeschaffenheitdergewässer,insbesondereimhinblickaufdennaturhaushaltunddietrinkwasserversorgung, undvonbeeinträchtigungendesbetriebsvonabwasseranlagen über die Regelungen der 4 und 5 hinaus 1.dasInverkehrbringenvonbestimmtenInhaltsstoffenin Wasch-undReinigungsmittelnzubeschränkenoderzu verbieten und 2.dasInverkehrbringenvonWasch-undReinigungsmitteln zu beschränken. 7 Anhörung beteiligter Kreise IndenFällendes 5Abs.2und 6isteinjeweilsauszuwählenderKreisvonVertreternderWasserversorgungund desgewässerschutzes,derfürdiewasserwirtschaftzuständigenoberstenlandesbehörden,derwissenschaft,derverbraucher sowie der beteiligten Wirtschaft zu hören. 8 Kennzeichnung, Veröffentlichung des Datenblattes über Inhaltsstoffe (1)Wasch-undReinigungsmittelimSinnedes 2Abs.1 Satz1dürfennurindenVerkehrgebrachtwerden,wennsie entsprechendartikel11abs.2bis4derverordnung (EG) Nr.648/2004indeutscherSprachegekennzeichnetsind.Die Vorschriftender 13bis15desChemikaliengesetzesüber die Kennzeichnung bleiben unberührt. (2)HerstellervonWasch-undReinigungsmittelnim Sinnedes 2Abs.1Satz1und2Nr.2und3habennach MaßgabevonAnhangVIIAbschnittDderVerordnung (EG) Nr.648/2004spätestensabdemZeitpunktdesInverkehrbringensderWasch-undReinigungsmitteleinVerzeichnis der Inhaltsstoffe zur Verfügung zu stellen. 9 Angabe der Wasserhärtebereiche (1)DieWasserversorgungsunternehmenhabendemVerbraucherdenHärtebereichdesvonihnenabgegebenen Trinkwassersmindestenseinmaljährlich,fernerbeijeder nichtnurvorübergehendenänderungdeshärtebereichsin FormvonAufklebernoderineinerähnlichwirksamenWeise mitzuteilen. (2) Die Härtebereiche sind wie folgt anzugeben: Härtebereich weichwenigerals1,5millimolcalciumcarbonat je Liter Härtebereich mittel1,5bis2,5millimolcalciumcarbonat je Liter Härtebereich hartmehrals2,5millimolcalciumcarbonat je Liter. 10 Übermittlung von Daten zu medizinischen Zwecken (1)HerstellervonWasch-undReinigungsmitteln,die nachdeminkrafttretendiesesgesetzeserstmaligimgeltungsbereichdiesesgesetzesindenverkehrgebrachtwerden,habendembundesinstitutfürrisikobewertungspätestenszumzeitpunktihreserstmaligeninverkehrbringens unentgeltlicheindatenblattnachanhangviiabschnittc derverordnung (EG)Nr.648/2004zuübermitteln,wenn keinemitteilungspflichtnach 16eAbs.1desChemikaliengesetzesodernach 5dAbs.2derKosmetikverordnung besteht.dieübermittlunghataufelektronischemweg,in vombundesinstitutfürrisikobewertungvorgegebener Formzuerfolgen. 16eAbs.3desChemikaliengesetzesgilt entsprechend.diesätze1bis3geltenimfalleeineränderungderzuübermittelndendatenentsprechend.dieinformations-undbehandlungszentrenfürvergiftungendürfen dieangabennachsatz1medizinischempersonalnurinsoweitmitteilen,alssiediesimeinzelfallfürerforderlichhalten,umanfragenmedizinischeninhaltszubearbeitenund mitdernennungvonvorbeugendenundheilendenmaßnahmenzubeantworten.dieangabennachsatz1sindvonden Informations-undBehandlungszentrenfürVergiftungenund medizinischempersonalvertraulichzubehandelnunddürfen nur für medizinische Zwecke verwendet werden. (2)Fürabdem8.Oktober2005biszum [einsetzen: DatumdesTagesderVerkündung]erstmaligimGeltungsbereichdiesesGesetzesindenVerkehrgebrachteWaschundReinigungsmittelgiltAbsatz1mitderMaßgabe,dass dasdatenblattbiszum [einsetzen:datumdesjenigen TagesdeszweitenaufdenMonatderVerkündungfolgenden Kalendermonats,dessenZahlmitderdesTagesderVerkündungübereinstimmt,oder,wenneseinensolchenKalendertagnichtgibt,DatumdeserstenTagesdesdarauffolgenden Kalendermonats] zu übermitteln ist. (3)DasBundesinstitutfürRisikobewertungteiltdem UmweltbundesamtdenNamendesHerstellersunddenHandelsnamendesWasch-undReinigungsmittelsmit.Satz1gilt auch im Falle des 16e Abs. 1 des Chemikaliengesetzes. 11 Verzeichnis anerkannter Labors (4)DasBundesinstitutfürRisikobewertungunterliegtin denfällenderabsätze1bis3derfachaufsichtdesbundesministeriumsfürumwelt,naturschutzundreaktorsicherheit. DasUmweltbundesamtübermitteltdenanderenMitgliedstaatenderEuropäischenUnionundderKommissionder EuropäischenGemeinschafteneinVerzeichnisderim BundesgebietanerkanntenLabors,diezurDurchführungder nachderverordnung (EG)Nr.648/2004erforderlichen PrüfverfahrennachArtikel8Abs.2derVerordnung (EG) Nr.648/2004befähigtundbefugtsind,undunterrichtetdie

7 Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode 7 Drucksache 16/3654 KommissionderEuropäischenGemeinschaftenregelmäßig über eingetretene Änderungen. 12 Aufgaben und Zuständigkeiten des Umweltbundesamtes (1)DasUmweltbundesamthatimRahmendiesesGesetzesdieAufgabe,dasInverkehrbringenvonWasch-undReinigungsmittelnsowieihrenVerbleibinderUmweltunddie vonihnenausgehendenumweltauswirkungenzubeobachten.dasumweltbundesamtwertetdiehierbeigewonnenen DatenausimHinblickaufdieVermeidungvonBeeinträchtigungenderBeschaffenheitderGewässer,insbesondereim HinblickaufdenNaturhaushaltunddieTrinkwasserversorgung,sowievonBeeinträchtigungendesBetriebsvonAbwasseranlagen.DasUmweltbundesamtunterrichtetdiefür dieüberwachungzuständigenlandesbehördenüberdie nachsatz1gewonnenendatenund,soweitdiesfürdieerfüllungihrerwasserwirtschaftlichenaufgabenvonbedeutungseinkann,überdieergebnissederauswertungennach Satz 2. (2)DasUmweltbundesamtistzuständigeBehördeim SinnevonArtikel5Abs.1,3und5,Artikel8Abs.1und3 sowieartikel10abs.2derverordnung (EG)Nr.648/2004. DasUmweltbundesamtunterrichtetdiezuständigeoberste LandesbehördeüberdenEingangeinesAntragsaufErteilungeinerAusnahmegenehmigungnachArtikel5Abs.1der Verordnung (EG) Nr. 648/ Überwachung (1)DiezuständigeobersteLandesbehördeoderdienach LandesrechtbestimmtenBehördenhabendieEinhaltung diesesgesetzesundderaufdiesesgesetzgestütztenrechtsverordnungenzuüberwachen,soweitdiesesgesetzkeine andereregelungtrifft.satz1giltauchfürdieverordnung (EG)Nr.648/2004,soweitdieÜberwachungihrerDurchführung den Mitgliedstaaten obliegt. (2)DiezuständigeLandesbehördekanndiezurÜberwachungnotwendigenProbenvonWasch-undReinigungsmittelnundderenInhaltsstoffenbeimHerstelleroderHändler unentgeltlich entnehmen. (3)HerstellerundHändlerhabendenvonderzuständigen LandesbehördemitderÜberwachungbeauftragtenPersonen dasbetretenvongrundstücken,anlagenundgeschäftsräumenwährendderüblichenbetriebs-undgeschäftszeitzu gestatten.außerhalbdieserzeitenbestehtdieseverpflichtungnur,soferndieprobenahmezurverhütungdringender GefahrenfürdieöffentlicheSicherheitundOrdnungerforderlichist.IndiesemFalleistauchdasBetretenvon Wohnräumenzugestatten.DasGrundrechtderUnverletzlichkeitderWohnung (Artikel13Abs.1desGrundgesetzes) wird durch die Sätze 2 und 3 eingeschränkt. (4)HerstellerundHändlerhabenaufVerlangenfernerdie zurüberwachungnotwendigenauskünftezuerteilen,die erforderlichenunterlagenmitausnahmederherstellungsbeschreibungenzurverfügungzustellenundtechnische ErmittlungenundPrüfungen,insbesondereProbeentnahmen, zu gestatten. (5)DerzurErteilungeinerAuskunftVerpflichtetekann dieauskunftaufsolchefragenverweigern,derenbeantwortungihnselbstodereinenderin 383Abs.1Nr.1bis3 derzivilprozessordnungbezeichnetenangehörigender GefahrderVerfolgungwegeneinerStraftatoderOrdnungswidrigkeit aussetzen würde. 14 Behördliche Anordnungen (1)DiezuständigeLandesbehördekannimEinzelfalldie Anordnungentreffen,diezurBeseitigungfestgestellteroder zurverhütungkünftigerverstößegegendieverordnung (EG)Nr.648/2004,diesesGesetzodernachdiesemGesetz erlassene Rechtsverordnungen notwendig sind. (2)BestehtberechtigterGrundzuderAnnahme,dassein bestimmteswasch-undreinigungsmittelimsinnevon 2 Abs.1Satz1trotzEinhaltungderVorschriftenderVerordnung (EG)Nr.648/2004einRisikofürdieSicherheitoder diegesundheitvonmenschenodertierenoderfürdieumweltdarstellt,kanndasumweltbundesamtdasinverkehrbringendieseswasch-undreinigungsmittelsvorläufig untersagenoderbesonderenbedingungenunterwerfen.bestehteinrisikofürdiesicherheitoderdiegesundheitvon MenschenoderTieren,entscheidetdasUmweltbundesamt imeinvernehmenmitdembundesinstitutfürrisikobewertung.dasumweltbundesamtunterrichtetunverzüglichdie anderenmitgliedstaatendereuropäischenunion,diekommission der Europäischen Gemeinschaften sowie die für die ÜberwachungzuständigeLandesbehördeunterAngabeder Gründe über die getroffene Entscheidung. 15 Bußgeldvorschriften (1)Ordnungswidrighandelt,wervorsätzlichoderfahrlässig 1.entgegen 3Abs.3, 4Abs.1Satz1oderAbs.2, 5 Abs.1inVerbindungmiteinerRechtsverordnungnach 5Abs.2oderentgegen 8Abs.1Satz1einWaschundReinigungsmittelodereinTensidindenVerkehr bringt, 2.entgegen 8Abs.2einVerzeichnisderInhaltsstoffe nicht oder nicht rechtzeitig zur Verfügung stellt, 3.entgegen 10Abs.1Satz1,auchinVerbindungmitSatz 4oderAbs.2,einDatenblattnicht,nichtrichtig,nicht vollständig oder nicht rechtzeitig übermittelt, 4.entgegen 13Abs.3Satz1,2oder3dasBetreteneines Grundstücks,einerAnlageodereinesRaumesnichtgestattet, 5.entgegen 13Abs.4eineAuskunftnicht,nichtrichtig, nichtvollständigodernichtrechtzeitigerteiltodereine Unterlagenicht,nichtrichtig,nichtvollständigodernicht rechtzeitigzurverfügungstelltodereinetechnischeermittlung oder eine Prüfung nicht gestattet, 6.einervollziehbarenAnordnungnach 14Abs.2Satz1 zuwiderhandelt oder 7.einerRechtsverordnungnach 6odereinervollziehbarenAnordnungaufGrundeinersolchenRechtsverordnungzuwiderhandelt,soweitdieRechtsverordnungfür einenbestimmtentatbestandaufdiesebußgeldvorschrift verweist.

8 Drucksache 16/ Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode (2)Ordnungswidrighandelt,wergegendieVerordnung (EG)Nr.648/2004desEuropäischenParlamentsunddes Ratesvom31.März2004überDetergenzien (ABl.EUNr.L 104 S. 1) verstößt, indem er vorsätzlich oder fahrlässig 1.entgegenArtikel9Abs.1einedortgenannteInformation odereinedortgenannteunterlagenicht,nichtrichtig oder nicht vollständig bereithält oder 2.entgegenArtikel9Abs.3Unterabsatz1einDatenblatt nicht,nichtrichtig,nichtvollständigodernichtrechtzeitig zur Verfügung stellt. (3)DieOrdnungswidrigkeitkannindenFällendesAbsatzes1Nr.1,2,3,6und7sowiedesAbsatzes2miteiner GeldbußebiszufünfzigtausendEuro,indenübrigenFällen miteinergeldbußebiszuzehntausendeurogeahndetwerden. (4)VerwaltungsbehördeimSinnedes 36Abs.1Nr.1 desgesetzesüberordnungswidrigkeitenistdienachlandesrecht zuständige Behörde. (5)Gegenstände,aufdiesichdieOrdnungswidrigkeitbezieht, können eingezogen werden. 16 Kosten (1)DasUmweltbundesamterhebtfürseineAmtshandlungennachderVerordnung (EG)Nr.648/2004Kosten (Gebühren und Auslagen). (2)DieBundesregierungwirdermächtigt,durchRechtsverordnung,dienichtderZustimmungdesBundesratesbedarf,diegebührenpflichtigenTatbeständeunddieGebührensätze zu bestimmen. 17 Inkrafttreten, Außerkrafttreten DiesesGesetztrittamTagnachderVerkündunginKraft. GleichzeitigtretendasWasch-undReinigungsmittelgesetz inderfassungderbekanntmachungvom5.märz1987 (BGBl.IS.875),zuletztgeändertdurchArtikel127derVerordnungvom25.November2003 (BGBl.IS.2304),unddie Tensidverordnungvom30.Januar1977 (BGBl.IS.244), zuletztgeändertdurchverordnungvom4.juni1986 (BGBl. I S. 851), außer Kraft. DieverfassungsmäßigenRechtedesBundesratessindgewahrt. DasvorstehendeGesetzwirdhiermitausgefertigtundwird im Bundesgesetzblatt verkündet.

9 Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode 9 Drucksache 16/3654 Begründung A. Allgemeines I. Zielsetzung und wesentlicher Inhalt des Gesetzentwurfs ZieldesGesetzes (imfolgendenwrmgn.f.)istes,die VorschriftendesderzeitgeltendenGesetzesüberdieUmweltverträglichkeitvonWasch-undReinigungsmittelnin derfassungderbekanntmachungvom5.märz1987 (Wasch-undReinigungsmittelgesetz;BGBl.IS.875;im FolgendenWRMGa.F.)andieVorgabenderam8.Oktober 2005inKraftgetretenenundabdiesemZeitpunktunmittelbargeltendenVerordnung (EG)Nr.648/2004desEuropäischenParlamentsunddesRatesvom31.März2004über Detergenzien (ABl.EUNr.L104S.1 imfolgendennur EG-Verordnung )imwegeeinesablösegesetzesanzupassenunddieindieserverordnungenthaltenenpunktuellen Umsetzungsverpflichtungendurchentsprechendenationale Vorschriftenzuerfüllen.DasneueGesetzgiltergänzendzur EG-Verordnung.SoweitdasderzeitigeWasch-undReinigungsmittelgesetzRegelungenaußerhalbdesvonder EG-VerordnungharmonisiertenBereichsenthält,sollendieseunterBeibehaltungdeserreichtenSchutzniveausaufrechterhalten werden. DieEG-Verordnungenthält,gestütztaufArtikel95des EG-Vertrags,harmonisierteVorschriftenfürdasInverkehrbringenvonDetergenzien (Wasch-undReinigungsmittel), soweitsiediebiologischeabbaubarkeitvontensiden (grenzflächenaktiveorganischestoffe)indetergenzien,beschränkungenoderverbotevontensidenausgründender biologischenabbaubarkeit,diezusätzlichekennzeichnung vondetergenzien,einschließlichallergieauslösenderduftstoffe,unddieinformationspflichtenderherstellervon DetergenzienfürBehördenundmedizinischesPersonalbetreffen (Artikel1Abs.2derEG-Verordnung).Siezieltdaraufab,denfreienWarenverkehrfürDetergenzienunddarin enthaltenetensideimeuropäischenbinnenmarktzuverwirklichenundgleichzeitigeinhohesschutzniveaufürdie UmweltunddiemenschlicheGesundheitsicherzustellen (Artikel 1 Abs. 1 der EG-Verordnung). InAbweichungvombisherigenRechtderEuropäischen Gemeinschaften,dasnurandieprimäreBioabbaubarkeitder inwasch-undreinigungsmittelnenthaltenentensideanknüpfte,sindnachdereg-verordnunggrundsätzlichnur nochsolchewasch-undreinigungsmittelverkehrsfähig,die vollständigbiologischabbaubaretensideenthalten (Artikel4Abs.1derEG-Verordnung).LediglichfürDetergenzien,dieimindustriellenoderinstitutionellenBereicheingesetztwerdenunddieseVoraussetzungnichterfüllen,kann eineausnahmegenehmigungerteiltwerden,wenndiese DetergenziendieAnforderungenandieprimäreBioabbaubarkeiterfüllen (Artikel4Abs.3,5und6inVerbindungmit AnhangIIderEG-Verordnung).Ebensowiediebisherigen AnforderungenandieprimäreBioabbaubarkeitgeltenauch diestrengerenanforderungendervollständigenbioabbaubarkeit (AnhangIIIderEG-Verordnung)fürallevierTensidarten (anionische,kationische,nichtionischeundamphoteretenside;vgl.artikel2derrichtlinie73/404/egvom 22.November1973zurAngleichungderRechtsvorschriften dermitgliedstaatenüberdetergentien (ABl.EGNr.L347 S.51)).AngesichtsderUnsicherheitderKontrollmethoden standenab1973zunächstnurmessverfahrenfüranionische Tenside (vgl.artikel2derrichtlinie73/405/egvom 22.November1973zurAngleichungderRechtsvorschriften dermitgliedstaatenüberdiemethodenzurkontrolleder biologischenabbaubarkeitanionischergrenzflächenaktiver Substanzen (ABl.EGNr.L347S.53))undab1982für nichtionischetensidezurverfügung (vgl.artikel2der Änderungs-Richtlinie82/242/EWGvom31.März1982 (ABl.EGNr.L109S.1)).DiebeidenübrigenTensidarten warenmangelsgeeigneterkontrollmethodenbisheutefaktischkeinenbeschränkungenhinsichtlichihresinverkehrbringensunterworfen.dieseschutzlückewirdnunmehr durchdieeg-verordnunggeschlossen,dieinanhangii auchmessverfahrenfürkationischeundamphotheretenside enthält.dieinanhangiiidereg-verordnungaufgeführten Messverfahren gelten für alle vier Tensidarten. DemSchutzderVerbraucher,auchvorAllergieauslösenden Stoffen,dienenerweiterteKennzeichnungsvorschriften (Artikel11derEG-Verordnung).IndiesemZusammenhang wurdeinsbesondereeineneuekennzeichnungspflichtfür Duftstoffeeingeführt.HerstellervonDetergenzienhaben darüberhinausangehörigendesmedizinischenpersonals und soferndiemitgliedstaatendiesvorschreiben einer dazubestimmtenöffentlichenstelleeindatenblattzurverfügungzustellen,indemalleinhaltsstoffedesdetergensanzugebensind (Artikel9Abs.3inVerbindungmitAnhang VIIAbschnittCderEG-Verordnung).HerstellervonDetergenzienhabenwesentlicheTeilediesesDatenblattsaufeiner WebsitezurVerfügungzustellen (AnhangVIIAbschnittD der EG-Verordnung). DerAnwendungsbereichderEG-VerordnungumfasstaufgrundderDefinitiondesBegriffs Detergens (Artikel2 Nr.1derEG-Verordnung),derimGegensatzzum 2Abs.1 WRMGa.F.nichtaneineGewässerrelevanzanknüpft,den größtenteilderwasch-undreinigungsmittelnach 2 Abs.1Satz1WRMGa.F.Nichterfasstvondieser BegriffsdefinitionderEG-Verordnungsindjedochtensidhaltige,zurReinigungbestimmtekosmetischeMittel (z.b. Seifen,Haarshampoos),diemengenmäßigeinennichtunerheblichen Teil der Wasch- und Reinigungsmittel darstellen. DasneueGesetzlöstalskonstitutiveNeufassungdasderzeitige WRMG ab ( 17 Satz 2 WRMG n. F.). DadieEG-VerordnungweitergehendeDatenanforderungen imzusammenhangmitdeminverkehrbringenvonwaschundreinigungsmittelnnichtzulässt,kann 9Abs.1 WRMGa.F.,wonachbeimerstmaligenInverkehrbringen vonbestimmtenwasch-undreinigungsmittelndemumweltbundesamtdierahmenrezepturdeswasch-undreinigungsmittelsundeineanmeldenummermitzuteilensind, nichtmehraufrechterhaltenwerden.diesgiltauchfürdie Verordnungsermächtigungin 9Abs.2WRMGa.F.Diese einschränkendengemeinschaftsrechtlichenvorgabenergebensichausartikel1abs.2dereg-verordnung,derdie ReichweitederaufArtikel95desEG-Vertragesgestützten Harmonisierungsvorschriftenfestlegt,inVerbindungmit

10 Drucksache 16/ Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode Artikel9derEG-Verordnung.NachdemviertenSpiegelstrichvonArtikel1Abs.2derEG-Verordnungumfasstdie HarmonisierungdieInformationen,diedieHerstellerfürdie zuständigenbehördendermitgliedstaatenunddasmedizinischepersonalbereithaltenmüssen.diesbetrifftzumeinen Artikel9Abs.1derEG-Verordnung (Prüfnachweisenach denanhängeniibisivdereg-verordnung).daartikel1 Abs.2vierterSpiegelstrichderEG-Verordnungaberauch dievorschriftenbetreffendinformationenfürdasmedizinischepersonalumfasst,erstrecktsichdieharmonisierung auchaufartikel9abs.3dereg-verordnung,wonachdie Herstellerverpflichtetsind,Angehörigendesmedizinischen PersonalseinDatenblattzudenInhaltsstoffenzurVerfügung zustellen.nachdemzweitenunterabsatzdieservorschrift dürfendiemitgliedstaatenvorschreiben,dasseinsolches DatenblatteineröffentlichenStellezurVerfügunggestellt wird,diederbetreffendemitgliedstaatmitderaufgabe betrauthat,medizinischespersonalmitdieseninformationenzuversorgen,wobeidieinformationenaufdemdatenblattnurfürmedizinischezweckeverwendetwerdendürfen (Artikel9Abs.3dritterUnterabsatzderEG-Verordnung). DieseRegelungsoptionfürdieMitgliedstaatenwurdemit demzielgeschaffen,abschließendzubestimmen,welche überartikel9abs.1dereg-verordnunghinausgehenden InformationspflichtendieMitgliedstaatenfürdieHersteller vondetergenzienfestlegendürfenundzuwelchenzwecken dieerhaltenendatenverwendetwerdendürfen.vordiesem Hintergrundkann 9WRMGa.F.jedenfallsfürDetergenziennichtaufrechterhaltenwerden,dadiedortgeregelten DatenanforderungenvondenengemäßArtikel9Abs.3in VerbindungmitAnhangVIIAbschnittCderEG-VerordnungabweichenundauchkeineVerwendungderDatenzu medizinischen Zwecken vorgesehen ist. EinegemeinschaftsrechtlichzulässigeBeibehaltungdes 9 WRMGa.F.lediglichfürdenkleinerenTeilderWasch-und Reinigungsmittel,diekeineDetergenzienimSinneder EG-VerordnungsindundvomderzeitigenProduktregister erfasstwerden,istnichtsinnvoll.voneinersolchenregelungwärenkosmetischemittel,diemengenmäßigbesonders bedeutsamsind,abervomgegenwärtigenproduktregister nichterfasstwerden ( 9Abs.5Satz1WRMGa.F.),ausgenommen.EineFortführungdesRegistersaufgesetzlicher GrundlagelediglichfürdiedannnochverbleibendenProduktenach 2Abs.1Satz3WRMGa.F.,diemengenmäßig vongeringerbedeutungsind,wäremiteinemaufwand verbunden,derinkeinemangemessenenverhältniszum umweltpolitischennutzenstünde.eineetwaigeweiterführungdesaufdergrundlagevon 9WRMGa.F.imJahre 1989geschaffenenProduktregistersfürWasch-undReinigungsmittelbeimUmweltbundesamtaufGrundeinerneuen freiwilligenselbstverpflichtungderindustriewirddurchdie beschriebenengemeinschaftsrechtlichenvorgabenjedoch nicht ausgeschlossen. AndieStellederbisherigenDatenvorlagepflichtenderHerstellernach 9WRMGa.F.trittnach 10WRMGn.F. nunmehrdieverpflichtung,dasdatenblattzumedizinischen ZweckengemäßArtikel9Abs.3inVerbindungmitAnhang VIIAbschnittCderEG-VerordnungdemBundesinstitutfür Risikobewertungzuübermitteln.WeitereRegelungen,die imderzeitigenwrmgnichtenthaltensind,betreffendie ÜbermittlungvonVerzeichnissenanerkannterLaborsandie EG-Kommission ( 11),weitereZuständigkeitendesUmweltbundesamtsnachderEG-Verordnung ( 12Abs.2)sowieerweiterteBefugnissederLandesbehördenimFallevon RechtsverstößensowiedesUmweltbundesamtesimFalle vonsicherheitsrisikenvoneinzelnenwasch-undreinigungsmitteln ( 14). UmdasbisherigeSchutzniveauaufrechtzuerhalten,übernimmtdasneueWRMGdieRegelungsinhaltedesbisherigenWRMGvom5.März1987,dienichtdemdurchdie EG-VerordnungharmonisiertenBereichunterfallen.Hierbei gehtesinsbesondereumregelungenbetreffendprodukte gemäß 2Abs.1Satz2WRMGn.F.,dienichtunterdie Begriffsdefinition Detergens nachartikel2nr.1der EG-Verordnungfallen ( 3Abs.1,4Abs.2WRMGn.F.). DarüberhinaussollenimZugeeinerRechtsvereinheitlichungbestimmteRegelungenderEG-Verordnungkünftig auchfürderartigewasch-undreinigungsmittelgelten ( 10 Abs.1WRMGn.F.).BiszueinerweitergehendengemeinschaftsrechtlichenHarmonisierung (Artikel14Unterabsatz2 dereg-verordnung)sollzudemdiebestimmungdes 4 WRMGa.F.überHöchstmengenanPhosphorverbindungen ( 5 WRMG n. F.) aufrechterhalten werden. II.Gesetzgebungskompetenz des Bundes DieGesetzgebungskompetenzdesBundeszuproduktbezogenenRegelungenüberdasInverkehrbringenunddieKennzeichnungvonWasch-undReinigungsmittelnergibtsich ausdemkompetenztitelderkonkurrierendengesetzgebung nachartikel74abs.1nr.11 (RechtderWirtschaft)des Grundgesetzes (GG).DieRegelungenzurÜbermittlungvon DatenzumedizinischenZweckenin 10Abs.1und2 WRMGn.F.könnenzusätzlichaufArtikel74Abs.1Nr.20 GG (RechtderBedarfsgegenstände)gestütztwerden.Die BestimmungenbezüglichderOrdnungswidrigkeitenin 15 WRMGn.F.könnenaufGrunddesArtikels74Abs.1Nr.1 (Strafrecht) GG erlassen werden. DasGesetzüberdieUmweltverträglichkeitvonWasch-und Reinigungsmittelnvom20.August1975unddasErste Änderungsgesetzvom19.Dezember1986wurdenneben Artikel74Abs.1Nr.11GG (RechtderWirtschaft)zusätzlichaufArtikel75Abs.1Nr.4GG (Wasserhaushalt)gestützt.DasneueWasch-undReinigungsmittelgesetzberuht demgegenübernichtaufartikel75abs.1nr.4gg. HauptzweckdiesesGesetzesimSinneseineshauptsächlichenRegelungsgegenstandesistdieSteuerungder wirtschaftlichenbetätigungderherstellervonwasch-und ReinigungsmittelndurchStatuierungproduktbezogenerVorschriftenüberdasInverkehrbringenunddieKennzeichnung vonwasch-undreinigungsmitteln.lediglichalsfolgedieserproduktbezogenenregelungenwerdenu.a.gewässer alsbestandteilederumweltgeschützt.dergewässerschutz istdemnachnichthauptsächlicherregelungsgegenstanddes Gesetzes,sondernalsbloßerReflexaufdiedenHauptzweck desgesetzesbestimmendenproduktbezogenenregelungen zuwerten.mitdiesenvorschriftenzeichnetdernationale GesetzgeberdieparalleleEntwicklungaufeuropäischer Ebenenach.WährenddieVorgängerrichtlinie73/404/EWG überdetergenzienalsregelungszweckexplizitauchden GewässerschutzalsBestandteildesUmweltschutzesnannte unddementsprechendnochaufartikel175 (Umweltschutz) deseg-vertragsgestütztwurde,beruhtdiesieablösende

11 Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode 11 Drucksache 16/3654 EG-VerordnungmitihrenproduktbezogenenRegelungen auf Artikel 95 (Binnenmarkt) des EG-Vertrags. 1.Recht der Wirtschaft (Artikel 74 Abs. 1 Nr. 11 GG) ZumRechtderWirtschaftgehörennachderRechtsprechung desbundesverfassungsgerichtsallenormen,diedaswirtschaftlichelebenunddiewirtschaftlichebetätigungbeziehungsweisediesteuerungundlenkungdeswirtschaftslebensinsgesamtregeln.entscheidendfürdiezuordnung zumkompetenztitel RechtderWirtschaft ist,dassvonder RegelungnichtnurwirtschaftlichTätigebetroffensind, sonderndassdaswirtschaftlichewirkenselbstspezifisch geregeltwird.dasgesetzenthältproduktbezogenevorschriftenüberdasinverkehrbringenunddiekennzeichnung vonwasch-undreinigungsmitteln,diesichunmittelbarauf diewirtschaftlichetätigkeitvonunternehmenauswirken. IndiesemSinnesteuertdasGesetzdiewirtschaftliche BetätigungderHerstellervonWasch-undReinigungsmitteln.WerimRahmenseinerwirtschaftlichenTätigkeitdiese ProdukteindenVerkehrbringenmöchte,darfdiesnur,wenn erdieimwasch-undreinigungsmittelgesetzoderinder hieraufgestütztenphosphathöchstmengenverordnungvorgeschriebenenbedingungeneinhält.präventivwirkenin diesemzusammenhangdanebendievorgesehenenbußgeldvorschriften. 2.Recht der Bedarfsgegenstände (Artikel 74 Abs. 1 Nr.20 GG) BedarfsgegenständesindProdukte,derenBeschaffenheit odergebrauchsiegesundheitsrelevantmacht.dadiebeschaffenheitunddergebrauchvonwasch-undreinigungsmittelngesundheitsrelevantist,sindsiealsbedarfsgegenständeimsinnevonartikel74abs.1nr.20gganzusehen. DasRechtderBedarfsgegenständeumfasstauchdenSchutz vorgesundheitlichengefahren.damitkönnendiein 10 Abs.1und2WRMGn.F.enthaltenenRegelungenbetreffenddieÜbermittlungvonDatenzumedizinischenZwecken auch auf Artikel 74 Abs. 1 Nr. 20 GG gestützt werden. 3.Strafrecht (Artikel 74 Abs. 1 Nr. 1 GG) NebendemsogenanntenechtenKriminalstrafrechterfasst Artikel74Abs.1Nr.1GGauchdasOrdnungswidrigkeitenrecht.DieBußgeldvorschriftenin 15WRMGn.F.beruhen auf diesem Kompetenztitel. 4.Erforderlichkeit bundesgesetzlicher Regelungen nach Artikel 72 Abs. 2 GG DieWahrnehmungderkonkurrierendenGesetzgebungskompetenzdurchdenBundistzurWahrungderWirtschaftseinheitimgesamtstaatlichenInteresseerforderlich (Artikel72Abs.2GG),wennunterschiedlichelandesrechtliche RegelungenerheblicheNachteilefürdieGesamtwirtschaft mitsichbringen,d.h.insbesondereschrankenoderhindernissefürdenwirtschaftlichenverkehrimbundesgebiet errichtenundinsbesonderedieverteilungdeswirtschaftlichenpotenzialsverzerren (BVerfGE106,62,146f.).Die WahrungderWirtschaftseinheitliegtimgesamtstaatlichen Interesse,wennesumdieErhaltungderFunktionsfähigkeit deswirtschaftsraumsderbundesrepublikdeutschland durchbundeseinheitlicherechtsetzunggeht.dererlassvon BundesgesetzenzurWahrungderWirtschaftseinheitsteht dannimgesamtstaatlicheninteresse,wennlandesregelungenerheblichenachteilefürdiegesamtwirtschaftmitsich bringen (BVerfGE106,62,LS2b)cc)).DieseVoraussetzungen sind hier erfüllt: DasGesetzenthältInverkehrbringens-undKennzeichnungsanforderungenfürWasch-undReinigungsmittel,die ganzüberwiegendnichtnurineinzelnenbundesländern, sondernimganzenbundesgebiet,häufigdarüberhinaus aucheuropa-undweltweitvermarktetwerden.unterschiedlichelandesregelungenetwabetreffenddiebiologische AbbaubarkeitoderdieKennzeichnungvonWasch-undReinigungsmittelnhättenzwangsläufigzurFolge,dassdiese Produktenichtohneweiteresbundesweiteinheitlichvertriebenwerdenkönnten.VielmehrmüsstendieHerstellerunterBerücksichtigungderBesonderheitendesjeweiligen Landesrechtsggf.verschiedeneProdukteherstellenbzw. verschiedeneverpackungenundkennzeichnungenverwenden,wasdarüberhinauszuerheblichenwettbewerbsverzerrungenführenwürde.angesichtsdermitsolchenauswirkungenverbundenenschwerwiegendenhindernissefür denwirtschaftlichenverkehrimbundesgebietdienenbundesgesetzlicheregelungenindiesembereichdervermeidung erheblicher Nachteile für die Gesamtwirtschaft. III.Regelungsnotwendigkeit,Alternativen,Rechts-und Verwaltungsvereinfachung DerFortbestanddesWasch-undReinigungsmittelgesetzes inseinerderzeitigenfassungwäremitdereg-verordnung unvereinbar,dadieseaufdergrundlagevonartikel95des EG-VertragszumTeilRegelungenenthält,dievondenendes derzeitigenwrmgabweichen (insbesondere 3,9 WRMGa.F).EineRegelungsnotwendigkeitbestehtauch wegenpunktuellerumsetzungsverpflichtungenausder EG-Verordnung (sieheinsbesondere 11,12Abs.2, 15WRMGn.F.).DasGesetzdientdamitderVermeidung vonvertragsverletzungsverfahrengegendiebundesrepublik DeutschlandnachdenArtikeln226bis228desEG-Vertrags. DieAnpassungderbisherigenVorschriftendesWasch-und ReinigungsmittelgesetzesandieRegelungenundBegrifflichkeitenderEG-Verordnungschaffteinetragfähige GrundlagefürdiekünftigeÜberwachungstätigkeitder VollzugsbehördenunddientderÜbersichtlichkeitder Rechtsvorschriften.EsgibtdaherkeineAlternativenzudem Gesetz.ImVergleichzurderzeitigenRechtslagebewirktdas GesetzkeineRechts-undVerwaltungsvereinfachung;allerdingswirddieTensidverordnungalseigenständigeVerordnungaufgehobenunddieentsprechendeRegelungstattdessenunmittelbarindasGesetzintegriert ( 4Abs.2 WRMG n.f.). IV.Gender-Mainstreaming DiegleichstellungspolitischenAuswirkungenwurdengemäß 2desBundesgleichstellungsgesetzes (BGleiG)und 2derGemeinsamenGeschäftsordnungderBundesministerien (GGO)anhandderArbeitshilfederInterministeriellen Arbeitsgruppe GenderMainstreamingbeiderVorbereitung vonrechtsvorschriften undanhanddesimfederführenden BundesministeriumfürUmwelt,NaturschutzundReaktorsicherheitinternerarbeitetenPrüfschemasfüreinGender

12 Drucksache 16/ Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode ImpactAssessment (PrüfungderAuswirkungenaufGeschlechter)geprüft.DervorliegendeGesetzentwurfdient wiezuvorausgeführtsowohlderanpassungdervorschriftendesbisherigenwrmgandiedurchdieeuropäische UnionvorgenommeneHarmonisierungimBereichderfür DetergenziengeltendenInverkehrbringensanforderungenim WegeeinesAblösegesetzesalsauchderErfüllungpunktueller Umsetzungsverpflichtungen aus der EG-Verordnung. SoweitdurchdenGesetzentwurfpunktuellenUmsetzungsverpflichtungenausderEG-Verordnung,wiederSchaffung vonsanktionsnormen,nachgekommenwird,bestehenhinsichtlichdesgender-mainstreaming-aspektskeinemateriellenhandlungs-bzw.regelungsspielräumedesnationalen Gesetzgebers,daessichhierbeilediglichumdieBußgeldbewehrungvonVerstößengegenunmittelbargeltendes RechtderEuropäischenGemeinschaftenhandelt.IndenFällen,indenendieBenennungderjeweilszuständigenBehördeerfolgt,isteineweitereDifferenzierungnacheinermöglichenunterschiedlichenBetroffenheitvonweiblichenoder männlichenbeschäftigtenentbehrlich,weillediglichdieim RahmendieserBeschäftigungsverhältnisseüblichenAufgaben zu erledigen sind. ImÜbrigenwerdeninsbesondereInverkehrbringensanforderungenfürWasch-undReinigungsmittelgeregelt. AdressatendieserAnforderungensindprimärdieHersteller/ ImporteurevonWasch-undReinigungsmitteln.Weitere Personen (insbesondereverbraucher/innen)werdenvondiesen produktbezogenen Regelungen nicht direkt betroffen. HinsichtlichderKennzeichnungsvorschriftenfürimhäuslichenBereichbenutzteWasch-undReinigungsmittelgelten diebestimmungendereg-verordnungunmittelbarund EG-weiteinheitlich.AufdenverbleibendenTeildernational zuregelndenwasch-undreinigungsmittelwerdendieharmonisierteneg-kennzeichnungsbestimmungenübertragen. Angesichtsdesseitdem1.Mai1999indenArtikel2und3 Abs.2desEG-VertragsfestgeschriebenenGrundsatzes,dass sämtlicheeu-rechtsetzungsvorhabeneinemgender-mainstreaming-prozesszuunterziehensind,erübrigensichhinsichtlichderübertragungderkennzeichnungsvorschriften weitergehendeprüfungenzudiesemabschätzungsprozess. DieRelevanzprüfunginBezugaufGleichstellungsfragen fällt somit insgesamt negativ aus. DieRegelungensindentsprechend 1Abs.2Satz1BGleiG geschlechtergerecht formuliert worden. V.Gesetzesfolgen 1. Kosten für die öffentlichen Haushalte a)haushaltsausgaben ohne Vollzugsaufwand VollzugsunabhängigeKostenfürBund,LänderundGemeinden entstehen durch das Gesetz nicht. b)vollzugsaufwand FürdasUmweltbundesamtentstehtdurchdieZusammenstellung,ÜbermittlungundAktualisierungeinesVerzeichnissesvonimBundesgebietanerkanntenLaborsunddie UnterrichtungstätigkeitengegenüberdenLandesbehörden einvollzugsaufwand,derallerdingsaufgrundderbisher geltendenvorschriften,zumteilinverbindungmitfreiwil- ligenvereinbarungenmitderindustrie,bereitsinvergleich- baremumfanganfällt.auswirkungenaufdenbundes- haushaltwerdeninsoweitnichterwartet.soweitdas UmweltbundesamtfürdiePrüfungundBewertungvonAnträgenaufErteilungvonAusnahmegenehmigungennach Artikel5Abs.3derEG-Verordnungzuständigist,istvon einempersonalmehrbedarfauszugehen.diehierdurchbedingtenvollzugskostensollendurchdieerhebungkostendeckendergebührennach 16WRMGn.F.refinanziert werden. FürdasBundesinstitutfürRisikobewertungentstehtdurch dieentgegennahmeunddieverarbeitungvondatenzu medizinischen Zwecken ein Personalmehrbedarf. PersonalbedarfsowieetwaignichtrefinanzierteKostensind innerhalbdesverfügbarenstellenbestandesbzw.derverfügbaren Ausgaben des jeweiligen Einzelplanes aufzufangen. DerindenLändernbisheraufGrunddesWasch-undReinigungsmittelgesetzesunddaraufgestützterVerordnungen bestehendevollzugsaufwanddurchüberwachungsmaßnahmenwirddurchdasgesetzinseinemumfangnicht erhöht,dadenländernkeineneuenaufgabenzugewiesen werden.diemitdemgesetzverbundeneänderungder rechtlichengrundlagenfürdieüberwachungstätigkeitund daskünftigenebeneinandervonnationalenundgemeinschaftsrechtlichenvorschriftenerhöhendenvollzugsaufwand für die Länder nicht. 2. Kosten für die Wirtschaft und Preiswirkungen DenbetroffenenUnternehmenentstehtaufGrunddesGesetzeseinKostenaufwanddurchdieErhebungvonGebühren undauslagennach 16WRMGn.F.fürdiePrüfungund BewertungvonAnträgenaufErteilungvonAusnahmegenehmigungennachArtikel5Abs.3derEG-Verordnung. DerimZusammenhangmitdengenanntenAnträgenentstehendeKostenaufwandfürdieErstellungderPrüfnachweise resultiertbereitsausdenvorgabendereg-verordnung. DarüberhinausentstehendenUnternehmengeringfügige KostenaufGrunddernach 10Abs.1WRMGn.F.vorgeschriebenenÜbermittlungvonDatenzumedizinischenZweckenandasBundesinstitutfürRisikobewertung.DieKosten fürdieerstellungderdatenresultierendemgegenüberwiederumbereitsausdereg-verordnung (Artikel9Abs.3ersterUnterabsatz).DieÄnderungderKennzeichnungsvorschriftenaufGrunddergemeinschaftsrechtlichenVorgaben wirdmöglicherweiseinderumstellungsphasemitgewissen, nicht quantifizierbaren Kosten verbunden sein. AngesichtsderdargestelltenKostenbelastungkannnicht ausgeschlossenwerden,dassesaufgrunddesgesetzesim EinzelfallzurgeringfügigenErhöhungvonEinzelpreisenbei Wasch-undReinigungsmittelnkommt.DiesePreiswirkungenlassensichnichtimVorhineinquantifizieren.Messbare AuswirkungenaufdasPreisniveau,insbesonderedasVerbraucherpreisniveau, sind nicht zu erwarten. VI.Befristung EineBefristungdesGesetzesistnichtmöglich,dadiezubeachtenden Vorgaben der EG-Verordnung unbefristet gelten.

13 Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode 13 Drucksache 16/3654 B. Zu den einzelnen Vorschriften Zu 1 (Anwendungsbereich) 1legtdenAnwendungsbereichfestundstelltklar,dassdas GesetzergänzendzuderVerordnung (EG)Nr.648/2004gilt, dieam8.oktober2005inkraftgetretenistundabdiesem ZeitpunktindenMitgliedstaatenderEuropäischenUnion unmittelbargilt.dievorschriftendesgesetzes,diedievorgabendereg-verordnungergänzen,beruhenaufpunktuellenumsetzungspflichten (z.b.erlassvonsanktionsregelungenzurahndungvonverstößen (Artikel18der EG-Verordnung; 15WRMGn.F.),BenennungvonzuständigenBehörden (Artikel8Abs.1derEG-Verordnung; 12Abs.2WRMGn.F.)undRegelungsoptionen (z.b.artikel9abs.3zweiterunterabsatzdereg-verordnung; 10 WRMGn.F.)derMitgliedstaatennachderEG-Verordnung. NebendiesenVorschriften,diekonkretaufdieEG-VerordnungbezogensindundnurimKontextmitihrverständlich sind,werdenregelungendesderzeitigenwrmgaußerhalb desvondereg-verordnungharmonisiertenbereichsaufrechterhalten (z.b. 3Abs.1und2, 5,6,7,9,13 WRMG n.f.). Satz 3 entspricht 1 Abs. 4 WRMG a. F. Zu 2 (Begriffsbestimmungen) Absatz1legtfest,welcheStoffe,ZubereitungenundProdukteWasch-undReinigungsmittelsindundwelcheProduktedarüberhinausalsWasch-undReinigungsmittelgelten.HierbeiistzunächstzwischendenDetergenzienim SinnederEG-Verordnung ( 2Abs.1Satz1WRMGn.F.) undsonstigen,nurnationalgeregeltenwasch-undreinigungsmittelnzuunterscheiden ( 2Abs.1Satz2WRMG n.f.).letzterewurdenganzüberwiegendbereitsvonden Begriffsbestimmungenin 2Abs.1Satz1undSatz3 WRMGa.F.erfasst.MangelspraktischerRelevanzwerden Wasch-undReinigungsmittelimSinnevon 2Abs.1 Satz2WRMGa.F.dagegenvonderneuenBegriffsbestimmung künftig nicht mehr erfasst. Detergenzien ( 2 Abs. 1 Satz 1 WRMG n. F.) DerBegriff Detergens istinartikel2nr.1dereg-verordnung definiert. Artikel2Nr.1derEG-Verordnungumfasstnichtdieunter UmweltschutzaspektenbedeutsameundumsatzstarkeProduktgruppedertensidhaltigenKosmetika (z.b.körperpflegemittel),dadiesenichtderreinigungvonwäsche,textilerzeugnissen,geschirrundanderenhartenoberflächen dienen (s.begriffsbestimmung Waschen inartikel2nr.2 der EG-Verordnung). DieBegriffsbestimmungdesArtikels2Nr.1 (inverbindung mitnr.2)dereg-verordnungistinsoweitweitergehendals diebegriffsbestimmungdes 2Abs.1WRMGa.F.,alssie nichtvoraussetzt,dassdiewasch-undreinigungsmittel nach Gebrauch in Gewässer gelangen können. Sonstige Wasch- und Reinigungsmittel ( 2Abs.1Satz2 WRMG n.f.) Absatz1Satz2benenntdreiweitereProduktgruppen,dieals Wasch- und Reinigungsmittel gelten. Zumeinengehörenhierzudietensidhaltigen,zurReinigung bestimmtenkosmetischenmittelimsinnedes 2Abs.5des Lebensmittel-undFuttermittelgesetzgesetzbuches,dieerfahrungsgemäßnachGebrauchinGewässergelangenkönnen (Satz2Nr.1).SiestellendieeinzigeverbliebeneProduktgruppeausderGruppederzurReinigungbestimmtenWasch-undReinigungsmittelimSinnevon 2Abs.1 Satz1WRMGa.F.dar,diekeineDetergenzienimSinnevon Artikel 2 Nr. 1 der EG-Verordnung sind. DarüberhinausgeltenalsWasch-undReinigungsmittelim SinnevonAbsatz1Satz2vonAbsatz1Satz1nichterfasste Produkte,diebestimmungsgemäßdenReinigungsprozess unterstützenunderfahrungsgemäßnachgebrauchingewässergelangenkönnen (Satz2Nr.2).DieseBestimmung entsprichtimwesentlichenderbisherigenparallelenregelungin 2Abs.1Satz1WRMGa.F.,knüpftandersalsdie bisherigeregelungjedochnichtandieunterstützungder Reinigung,sonderndesReinigungsprozessesan.DieseÄnderungdientderAngleichungandieBegriffsbestimmung Detergens in Artikel 2 Nr. 1 der EG-Verordnung. ZurdrittenGruppedernichtvonderEG-VerordnungerfasstenWasch-undReinigungsmittelgehörennachAbsatz1 Satz2Nr.3Produkte,diebestimmungsgemäßaufOberflächenaufgebrachtundbeieinereinmaligenReinigungmit Wasch-undReinigungsmittelnimSinnedesSatzes1überwiegendabgelöstwerdenunddanachinGewässergelangen können.diesebegriffsbestimmungentspricht 2Abs.1 Satz 3 WRMG a. F. NachAbsatz2Satz1geltenzumZweckederRechtsvereinheitlichungimÜbrigendieBegriffsbestimmungendesArtikels2derEG-Verordnung.DadieseBegriffsbestimmungen andenbegriff Detergens inartikel2nr.1dereg-verordnunganknüpfen,stelltabsatz2satz2klar,dassartikel2 dereg-verordnungfürwasch-undreinigungsmittelim Sinne von Absatz 1 Satz 2 entsprechend gilt. Zu 3 (Allgemeine Pflichten) Absatz1entsprichtimWesentlichen 1Abs.1WRMGa.F. DieBestimmunggiltjedochandersalsdiebisherigeRegelungnichtfüralleWasch-undReinigungsmittel,sondernnur fürsolche,diekeinedetergenzienimsinnevonartikel2 Nr.1derEG-Verordnungsind (sog.sonstigewasch-und Reinigungsmittel).DadieEG-VerordnungkeinedemAbsatz1entsprechendenallgemeinenVorgabenfürdasInverkehrbringenvonDetergenzienenthält,istdieBeibehaltung derregelungdesderzeitigenwrmgfürdetergenzienim SinnederEG-Verordnungnichtmöglich.InAnlehnungan dieeg-verordnung (vgl.dortartikel1abs.1)wirddie derzeitigeregelungin 1Abs.1WRMGa.F.imHinblick aufwasch-undreinigungsmittelimsinnevon 2Abs.1 Satz2Nr.2und3WRMGn.F.umdasSchutzziel menschlichegesundheit erweitert ( 3Abs.1Satz2WRMGn.F.). DieErweiterungbetrifftjedochnichtkosmetischeMittelim Sinnevon 2Abs.1Satz2Nr.1WRMGn.F. ( 3Abs.1 Satz1WRMGn.F.),dadieseProdukteimHinblickaufden SchutzdermenschlichenGesundheitimZusammenhangmit ihreminverkehrbringenabschließendimlebensmittel-und FuttermittelgesetzbuchsowieinderKosmetikverordnung geregelt sind. Absatz 2 ist wortgleich mit 1 Abs. 3 WRMG a. F.

14 Drucksache 16/ Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode Absatz3konkretisiertdieRegelunginArtikel3Abs.2der EG-VerordnungundschafftdamitauchdieGrundlagefüreineAhndungvonVerstößengegendasNiederlassungserfordernisalsOrdnungswidrigkeit ( 15Abs.1Nr.1WRMG n.f.). Zu 4 (Abbaubarkeit von Tensiden) Absatz1Satz1enthälteininsbesondereanHerstellergerichtetesVerbot,tensidhaltigeWasch-undReinigungsmittel imsinnevon 2Abs.1Satz1WRMGn.F.undfürderartigeWasch-undReinigungsmittelbestimmteTensideinden Verkehrzubringen,dienichtdenKriterienfürdievollständigeaerobeBioabbaubarkeitnachAnhangIIIderEG-Verordnungentsprechen.DieNeuregelungdientderKlarstellungvonArtikel4Abs.1derEG-Verordnungundschafft damitimeinklangmitdembestimmtheitsgebotauchdie GrundlagefüreineAhndungentsprechenderVerstößeals Ordnungswidrigkeit ( 15Abs.1Nr.1WRMGn.F.).Zu denbegriffen Tensid, vollständigeaerobebioabbaubarkeit, Inverkehrbringen und Hersteller wirdaufdiebegriffsbestimmungendesartikels2nr.6,8,9und10der EG-Verordnung verwiesen. NachAbsatz1Satz2sindvondemVerbotunterdenVoraussetzungendesArtikels3Abs.1Satz2derEG-Verordnung Tensideausgenommen,diezugleichbiozideWirkstoffeim SinnederRichtlinie98/8/EGsindundalsDesinfektionsmittelverwendetwerden,sowieDetergenzien,diederartige Tensideenthalten.AußerdemgiltentsprechenddenVorgabenderEG-VerordnungdasInverkehrbringensverbotnach Absatz1Satz1fürTensideoderDetergenzienfürdenindustriellenoderinstitutionellenBereichnichtindenFällendes Artikels6Abs.2derEG-VerordnungsowieeinergemäßArtikel5Abs.4derEG-VerordnungerteiltenAusnahmegenehmigung.ZumBegriff industriellerundinstitutionellerbereich wirdaufdiebegriffsbestimmungdesartikels2 Nr. 12 der EG-Verordnung verwiesen. TensideinDetergenziengeltennachAnhangIIIAbschnittA dereg-verordnungalsvollständigbiologischabbaubar, wenndieratederbiologischenabbaubarkeit (Mineralisierung)nachMaßgabebestimmterPrüfverfahreninnerhalb von 28 Tagen mindestens 60 Prozent beträgt. Absatz2enthältdasVerbot,Wasch-undReinigungsmittel imsinnevon 2Abs.1Satz2WRMGn.F.indenVerkehr zubringen,wenndieprimärebioabbaubarkeitderinihnen enthaltenenanionischenundnichtionischentensidennicht mindestenseinerratevon80prozententspricht,dienach derimanhangiidereg-verordnungunterziffer3genanntenprüfmethodezumessenist.durchdiesengesetzlichen VerweisaufdiePrüfmethodenachZiffer3,dieihrerseitsauf dieindeutschlandindertensidverordnungfestgelegtemethodeverweist,werdendienach 2derTensidverordnungin VerbindungmitderAnlagezu 2vorgeschriebenenMessverfahrenzurBestimmungderbiologischenAbbaubarkeit vonanionischenundnichtionischentensideninwasch-und ReinigungsmittelnumfassendinBezuggenommen.Die nachabsatz2einzuhaltendeprimärebioabbaubarkeitsrate vonmindestens80prozententsprichtinhaltlichderregelungin 1Satz2derTensidverordnung.Dadergesamte RegelungsinhaltderTensidverordnungnunmehrdurchAbsatz2erfasstwird,istihreFortgeltungnichtmehrerforder- lich;sietrittdaheraußerkraft (s. 17Satz2WRMGn.F.). EbenfallsnichtmehrerforderlichistdieVerordnungsermächtigungdes 3Abs.2WRMGa.F.fürdenErlassder Tensidverordnung; sie wird daher aufgehoben. EineBeibehaltungdieserVerordnungsermächtigungimHinblickaufdieFestlegungvonAnforderungenandieAbbaubarkeitodersonstigeEliminierbarkeitvonsonstigen,nicht zudentensidengehörendenorganischenstoffeninwaschundreinigungsmittelnistvordemhintergrund,dassbislang hiervonkeingebrauchgemachtwurde,undangesichtsder vondereg-kommissionnachartikel16abs.2zweiter SpiegelstrichderEG-Verordnungdiesbezüglichdurchzuführenden Überprüfung entbehrlich. Zu 5 (Höchstmengen von Phosphorverbindungen) 5 Abs. 1 ist identisch mit 4 Abs. 1 WRMG a. F. DieVerordnungsermächtigungin 5Absatz2istgegenüber 4Abs.2WRMGa.F.inBezugaufeineveränderteministerielleZuständigkeitundimÜbrigenlediglichredaktionell angepasst worden. DieBeibehaltungvon 4WRMGa.F.stehtimEinklangmit Artikel14Unterabsatz2derEG-Verordnung,wonachden MitgliedstaatenbiszueinerweitergehendenHarmonisierungdieBeibehaltungeinzelstaatlicherRegelungenfürdie VerwendungvonPhosphateninDetergenzienausdrücklich erlaubt ist. AufGrundderErmächtigungdes 4Abs.2inderFassung deswaschmittelgesetzesvon1975istimjahre1980die Phosphathöchstmengenverordnungerlassenworden,nach derherstellern,einführernundvertriebsunternehmenuntersagtist,wasch-undreinigungsmittelzurverwendungim HaushaltoderinWäschereienindenVerkehrzubringen,die einenphosphatgehaltaufweisen,derbeibestimmungsgemäßemgebrauchdieinderverordnungfestgesetztenobergrenzen (Phosphathöchstmengen)überschreitet.Durchdie RechtsverordnungkonntebislangeinesignifikanteSenkung desphosphatanteilsinwasch-undreinigungsmittelnund damitauchimabwassererreichtwerden.diebeibehaltung derphosphathöchstmengenverordnungmitdemzieleiner weiterensenkungdesphosphatgehaltsundderentwicklung vonphosphatersatzstoffenistumweltpolitischgeboten,solangeaufeg-ebenekeineentsprechendenregelungenerlassenwordensind.dieeuropäischekommissionistnach Artikel16Abs.1derEG-Verordnungaufgefordert,bisApril 2007überdieVorlageeinesdiesbezüglichenRechtsetzungsvorschlags zu entscheiden. Zu 6 (WeitereAnforderungenandieUmweltverträglichkeitvonWasch-undReinigungsmittelnund deren Inhaltsstoffen) DieVerordnungsermächtigungin 6entsprichtderbisherigenVerordnungsermächtigungin 5Abs.1WRMGa.F., dielediglichredaktionellangepasstwird.diebeibehaltung derverordnungsermächtigungistnachdemerstenunterabsatzvonartikel14dereg-verordnungzulässig. 5Abs.2 WRMGa.F.wirdgestrichen,dadieseRegelungAusfluss desvomverordnungsgeberohnehinzubeachtendenverhältnismäßigkeitsprinzips ist.

15 Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode 15 Drucksache 16/3654 Zu 7 (Anhörung beteiligter Kreise) DieseVorschriftentspricht 6WRMGa.F.undregeltdie AnhörungbeteiligterKreisevorErlasseinerRechtsverordnungnach 5Abs.2und 6WRMGn.F.Diein 6 WRMGa.F.genanntenweiterenVerordnungsermächtigungenentfallenkünftigaufGrund (z.t.abweichender)gemeinschaftsrechtlichervorgabenundwerdendaherin 7 WRMG n. F. nicht mehr aufgeführt. Zu 8 (Kennzeichnung, Veröffentlichung des Datenblattes über Inhaltsstoffe) Absatz1Satz1schreibtvor,dassdieKennzeichnungvon Wasch-undReinigungsmittelnimSinnevon 2Abs.1 Satz1WRMGn.F. (Detergenzien)nachArtikel11Abs.2 bis4dereg-verordnung,dieinhaltlichweitgehendden Kennzeichnungsanforderungennach 7Abs.1WRMG a. F. entsprechen, zu erfolgen hat. NachArtikel11Abs.2derVerordnung (EG)Nr.648/2004 müssenzusätzlichzudenbisherigenkennzeichnungsanforderungengemäß 7Abs.1WRMGa.F.aufdenVerpackungenvonDetergenzien,diedemVerbraucherangebotenwerden, folgende Angaben angebracht sein: WarenzeichendesjeweiligenDetergensundTelefonnummerdesfürdasInverkehrbringenverantwortlichen Wirtschaftsteilnehmers (Artikel2Nr.10inVerbindung mit Nr. 9 der EG-Verordnung), -Adresse,soweitvorhanden,undTelefonnummer, unterderdasdatenblattmitdeninhaltsstoffen (Artikel9 Abs.3inVerbindungmitAnhangVIIAbschnittCder EG-Verordnung) erhältlich ist. DienachArtikel11Abs.3derEG-VerordnungaufderVerpackunganzugebendenInhaltsstoffeergebensichausAnhangVIIAbschnittAderEG-Verordnung.Neuisthierbeiim VergleichzurEmpfehlung89/542/EWGderEG-Kommissionvom13.September1989überdieKennzeichnungvon Wasch-undReinigungsmitteln,dieinErmangelungeiner Rechtsverordnungnach 7Abs.1Nr.1WRMGa.F.bislangmaßgeblichwar,dieexpliziteNennungderinDetergenzienverwendetenDuftstoffezurVorbeugungundVerhütung etwaiger allergischer Reaktionen. Artikel11Abs.4inVerbindungmitAnhangVIIAbschnitt BderEG-VerordnungregeltdieaufdenVerpackungenvon Detergenzien,diezurVerwendungalsWaschmittelbestimmtsind,unddieandieAllgemeinheitverkauftwerden, anzugebendeninformationeninbezugaufihredosierung. DieseRegelunglöst 7Abs.1Nr.4bis6WRMGa.F.,dem sieweitgehendentspricht,ab.inabweichungvon 7Abs.1 Nr.5WRMGa.F.unterscheidetAnhangVIIAbschnittB ersterspiegelstrichdereg-verordnungnurnochdreianstellevonbislangvierwasserhärtegraden,nämlichweich,mittel und hart. DieVerpflichtung,dieKennzeichnungsangabenindeutscher Sprachevorzunehmen,dientdemSchutzdesVerbrauchers/ derverbraucherin.sieberuhtaufderermächtigunginartikel11abs.5dereg-verordnungundentsprichtimübrigen der Regelung in 7 Abs. 1 WRMG a. F. NichtunterdieKennzeichnungsvorschriftennachder EG-VerordnungfallenallerdingskosmetischeMittelimSinnevon 2Abs.1Satz2Nr.1WRMGn.F.,diebereitsden einschlägigenkennzeichnungsbestimmungenderkosmetikverordnungunterliegenunddaherbereitsnachderzeitigemrechtvonderkennzeichnungspflichtausgenommen sind ( 7Abs.2Nr.3WRMGa.F.),sowieWasch-und ReinigungsmittelimSinnevon 2Abs.1Satz2Nr.2und3 WRMGn.F.VondiesenWasch-undReinigungsmitteln sindjene,diefürdenverbraucherbestimmtsind,nach 5 Abs.1Nr.1BuchstabebdesGesetzesübertechnische ArbeitsmittelundVerbraucherprodukte (Geräte-und Produktsicherheitsgesetz GPSG)vom6.Januar2004zu kennzeichnen.danachhabenderhersteller,seinbevollmächtigterunddereinführereinesverbraucherprodukts beiminverkehrbringendenjeweiligennamenunddie AdresseaufdemVerbraucherproduktoderaufdessenVerpackunganzubringensowiedasVerbraucherproduktsozu kennzeichnen,dasseseindeutigidentifiziertwerdenkann. DievondieserKennzeichnungspflichtbestehendenAusnahmenkommeninBezugauffürdenVerbraucherbestimmte Wasch-undReinigungsmittelnichtzurAnwendung,dadem Verwender (Verbraucher)dieseAngabenwederbekannt sindnochdasanbringenderangabenmitunverhältnismäßigemaufwandverbundenist.denndieherstellerderartigerwasch-undreinigungsmittelsindbereitsnachdemderzeitigenwrmgverpflichtet,dennamenunddieanschrift desherstellerssowiezumzweckedereindeutigen IdentifikationdesWasch-undReinigungsmittelsdieAnmeldenummerdesUmweltbundesamtesaufderVerpackung anzubringen ( 7Abs.1Nr.Nr.2und3WRMGa.F.).Da dieanmeldenummerkünftigwegfallenwird,sinddieherstellernunmehrnachgpsgverpflichtet,dieeindeutige IdentifikationdesbetreffendenWasch-undReinigungsmittels sicherzustellen. NachAbsatz1Satz2bleibennebendeninSatz1geregelten speziellenkennzeichnungsvorschriftendieallgemeinen Kennzeichnungsvorschriftennachden 13bis15desChemikaliengesetzesunberührt.IndiesemZusammenhangsind insbesonderedievorschriftendergefahrstoffverordnung überdiekennzeichnunggefährlicherstoffeundzubereitungenzubeachten.hierdurchwirdartikel11abs.1der EG-Verordnung Rechnung getragen. 8Abs.2WRMGn.F.enthältdieandieHerstellervon Wasch-undReinigungsmittelnimSinnedes 2Abs.1 Satz1und2Nr.2und3gerichteteVerpflichtung,spätestens abdemzeitpunktdesinverkehrbringensdieserwasch-und ReinigungsmittelaufeinerWebsiteeinVerzeichnisderInhaltsstoffenachMaßgabevonAnhangVIIAbschnittDder EG-VerordnungzurVerfügungzustellen.DieseVerpflichtunggreiftdasinAnhangVIIAbschnittDderEG-VerordnungenthalteneGebotaufundkonkretisiertesdurchFestlegungdesZeitpunktes,abdemdasVerzeichniszur Verfügungzustellenist.HierdurchwirddasGebotsanktionsfähigundeinVerstoßhiergegenkannalsOrdnungswidrigkeitgeahndetwerden ( 15Abs.1Nr.2WRMGn.F.). HerstellervonkosmetischenMittelnimSinnedes 2Abs.1 Satz2Nr.1WRMGn.F.sindvonderPflichtausgenommen, weilbereitsnach 5bderKosmetikverordnungeinegleichwertige Verpflichtung besteht. Zu 9 (Angabe der Wasserhärtebereiche) 9entspricht 8WRMGa.F.,knüpftjedochandieneue EinteilungderWasserhärtebereichenachAnhangVIIAb-

16 Drucksache 16/ Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode schnittbdereg-verordnungan.diekonkretisierungder neuenhärtebereicheinabsatz2basiertaufeinervonder EuropäischenKommissionimJanuar2005gebilligtenEmpfehlungdesEuropäischenVerbandesderWasch-undReinigungsmittelindustrie (A.I.S.E.). DieverbraucherrelevanteNeueinteilungderWasserhärtebereichein 9Abs.2WRMGn.F.lässtdiebestehenden materiellenverpflichtungenvonherstellern,einführernund VertriebsunternehmennachderPhosphathöchstmengenverordnung,dienachwievorandiebisherigenvierWasserhärtebereichenach 7Abs.1Nr.5WRMGa.F.anknüpfen, unberührt. Zu 10 (Übermittlung von Daten zu medizinischen Zwecken) DieVerpflichtungderHerstellergemäßAbsatz1beruhtauf einerregelungsoptioninartikel9abs.3unterabsatz2der EG-Verordnung,wonachdieMitgliedstaatenfordernkönnen,dassdasDatenblattnachAnhangVIIAbschnittCder EG-Verordnung,dasnachArtikel9Abs.3Unterabsatz1der EG-VerordnungohnehinzuerstellenundaufAnfragemedizinischemPersonal (zumbegriff medizinischespersonal sieheartikel2nr.11dereg-verordnung)zurverfügungzu stellenist,aucheinerbestimmtenöffentlichenstellezur Verfügunggestelltwird,diedieAufgabehat,medizinisches PersonalmitdenInformationenzudeneinzelnenInhaltsstoffenzuversorgen.GemäßArtikel9Abs.3Unterabsatz3 dereg-verordnungsinddieinformationenaufdemdatenblattvonderöffentlichenstelleunddemmedizinischenpersonalvertraulichzubehandelnunddürfennurfürmedizinischezweckeverwendetwerden.verstößegegendie VerpflichtungzurvertraulichenBehandlungderInformationenaufdemDatenblattsowiegegendasVerbot ihrerzweckfremdenverwendunggemäßartikel9abs.3 Unterabsatz3derEG-VerordnungsindaufGrundder 203und204desStrafgesetzbuchesbereitsstrafrechtlich erfasst,sodassvoneinerbußgeldbewehrungabgesehen werden kann. AusGründendesGesundheitsschutzesistessachgerecht, vonderregelungsoptionnachartikel9abs.3unterabsatz2 dereg-verordnunggebrauchzumachen,damitdiegiftinformationszentrenderländerüberdasbundesinstitutfür Risikobewertungflächendeckend,d.h.nichtnuraufAnfragebeimjeweiligenHerstellerimBedarfsfalldienotwendigenInformationenüberdieInhaltsstoffeinWasch-undReinigungsmittelnerhalten,uminNotfällen,z.B.beiUnfällen (VerschluckendurchKinder)oderplötzlichauftretenden AllergienbeimUmgangmitWasch-undReinigungsmitteln, wichtige,unterumständenlebensrettendehilfestellungleistenzukönnen.dieübermittlungderdatenblattinformationenandiegiftinformationszentrenderländerwirddurch dieentsprechendeanwendungdes 16eAbs.3desChemikaliengesetzessichergestellt ( 10Abs.1Satz3WRMG n.f.).diesermechanismusderflächendeckendeninformationsübermittlungandiegiftinformationszentrendurchdas BundesinstitutfürRisikobewertungentsprichtdembewährtenSystem,dasinDeutschlandbereitsseitlangemfürdie ÜbermittlungvonDatenzuZubereitungengilt,dieimSinne von 3adesChemikaliengesetzesalsgiftig,sehrgiftig, ätzend,sensibilisierend,krebserzeugend,fortpflanzungsgefährdendodererbgutveränderndeingestuftsind ( 16edes ChemikaliengesetzesinVerbindungmitderGiftinformationsverordnung).DiesesSystemermöglichteineneffizienterenDatenzugriffalsbeieinerÜbermittlungderDaten durchdieherstellerlediglichaufanfrageimbedarfsfall. EinähnlichesSystemderDatenübermittlungbestehtnach 5dAbs.2derKosmetikverordnung,wonachHersteller und Einführer kosmetischer Mittel deren Zusammensetzung dembundesamtfürverbraucherschutzundlebensmittelsicherheitmitzuteilenhaben,dasdieseinformationenwiederumandiegiftinformationszentrenderländerweiterleitet.vordiesemhintergrundentfälltzwecksvermeidung doppelterdatenübermittlungspflichtendieverpflichtungder HerstellerzurÜbermittlungdesDatenblattsnachAnhang VIIAbschnittCderEG-Verordnung,wennfürdasbetreffendeWasch-undReinigungsmittelbereitseineMitteilungspflichtnach 16eAbs.1desChemikaliengesetzesoder nach 5dAbs.2derKosmetikverordnungbesteht.Dieden HerstellernnachAbsatz1Satz2vomBundesinstitutfür RisikobewertungvorgegebeneFormderelektronischen ÜbermittlungdesDatenblattswirdzwischendemBundesinstitutfürRisikobewertung,denGiftinformationszentrenund denfürdenbereichderwasch-undreinigungsmittelmaßgeblichenverbändenabgestimmt,umeinmöglichsteinheitlichesformatzugewährleisten. 10Abs.1Satz4WRMG n.f.stelltklar,dassdiesätze1bis3imfalleeineränderung derzuübermittelndendaten,insbesonderebeieineränderungderrahmenrezeptur,entsprechendgelten.absatz1 Satz5istan 16eAbs.4desChemikaliengesetzesangelehntundregeltdenUmfangdervondenGiftinformationszentrenderLändermedizinischemPersonalaufAnfrageim EinzelfallmitzuteilendenAngabenaufdemDatenblatt. Absatz1Satz6spiegeltdieRegelunginArtikel9Abs.3 Unterabsatz3derEG-VerordnungimHinblickaufdie vertraulichebehandlungderangabenaufdemdatenblatt undderenausschließlicheverwendungzumedizinischen Zwecken wider. Daabdem8.Oktober2005 (DatumdesInkrafttretensder EG-Verordnung,s.dortArtikel19)dieVerpflichtungzur ÜbermittlungvonDatennach 9Abs.1WRMGa.F.andas UmweltbundesamtwegenUnvereinbarkeitdieserVorschrift mitdereg-verordnung (s.hierzudieausführungenunter PunktA.I.)unddesVorrangsdesRechtsderEuropäischen Gemeinschaftenentfallenist,stelltAbsatz2klar,dassAbsatz1mitderdortgenanntenMaßgabeauchfürWasch-und Reinigungsmittelgilt,diewährenddesZeitraumsvom 8.Oktober2005biszumInkrafttretendesGesetzeserstmaligindenVerkehrgebrachtwerden.Hierdurchwirdvermieden,dassfürWasch-undReinigungsmittel,diewährenddiesesÜbergangszeitraumserstmaligindenVerkehrgebracht werden, eine Datenlücke entsteht. Absatz3Satz1bestimmt,dassdasBundesinstitutfürRisikobewertungdemUmweltbundesamtdenNamendesHerstellersunddenHandelsnamendesWasch-undReinigungsmittelsmitteilt.Absatz3Satz2stelltklar,dassdiese VerpflichtungauchindenFällendes 16edesChemikaliengesetzesbesteht.DurchdieseRegelungeninAbsatz3 wirddasumweltbundesamtindielageversetzt,seineaufgaben nach 12 Abs. 1 WRMG n. F. zu erfüllen. Absatz4regeltdieFachaufsichtüberdasBundesinstitutfür Risikobewertung in den Fällen der Absätze 1 bis 3.

17 Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode 17 Drucksache 16/3654 Zu 11 (Verzeichnis anerkannter Labors) 11weistdemUmweltbundesamtdieErfüllungderinArtikel8Abs.2derEG-VerordnunggeregeltenAufgabenzu. NachErwägungsgrund30derEG-Verordnungsollendiefür diebiologischeabbaubarkeitvontensidenfestgelegten Prüfungen (AnhangIIundIIIderEG-Verordnung)inLabors durchgeführtwerden,dieeinerinternationalanerkannten Norm,nämlichENISO/IEC17025 (AllgemeineAnforderungenandieKompetenzvonPrüf-undKalibrierlaboratorien)oderdenGrundsätzenderGutenLaborpraxis (GLP)entsprechen.DieAkkreditierungvonLaborsnachderNorm ENISO/IEC17025erfolgtinDeutschlanddurchhierzuqualifizierteAkkreditierungs-/Anerkennungsstellen.DieseAkkreditierungsstellenwiederumsindMitgliederimDeutschen Akkreditierungsrat (DAR),einemgemeinsamvonStaatund WirtschaftgetragenenGremium.DerDARunterhälteinetagesaktuelleDatenbankmitsämtlichenimBundesgebietnach dernormeniso/iec17025akkreditiertenlabors.imbereichderglpveröffentlichtdasbundesinstitutfürrisikobewertungnach 19cAbs.2inVerbindungmit 19d Abs.1Nr.1desChemikaliengesetzesjährlichimBundesanzeiger ein aktuelles Verzeichnis der anerkannten Labors. DasUmweltbundesamt,dasfürdieÜbermittlungeinesVerzeichnissesderanerkanntenLaborsandieanderenMitgliedstaatenunddieEuropäischeKommissionzuständigist,hat zurerstellungdiesesverzeichnissesausderbeimdargeführtendatenbankunddemimbundesanzeigerveröffentlichtenverzeichnisderglp-laborsdiejenigenlaborszu identifizieren,diefürdiedurchführungdernachder EG-VerordnungerforderlichenPrüfverfahrenbefähigtund befugtsind.spätererfolgteineunterrichtungderkommissiondurchdasumweltbundesamtnurnochimfalleeingetreteneränderungen.dasverzeichnisderanerkanntenlaborsentfaltetkeineausschlusswirkung,sondernistlediglich vondeklaratorischerbedeutungimverhältniszureuropäischenkommissionundzudenanderenmitgliedstaatender Europäischen Union. DerZuständigkeitsbereichderLandesbehörden,dienach 19bAbs.1desChemikaliengesetzesfürdieAusstellung einerglp-bescheinigung/-bestätigungfürdievonihnen überprüftenlaborszuständigsind,istdurchdiezusammenstellungeinesverzeichnissesdurchdasumweltbundesamt, welchesteilweiseauchdienachglp-grundsätzenanerkannten Labors enthält, nicht betroffen. Zu 12 (AufgabenundZuständigkeitendesUmweltbundesamtes) Absatz1legtdieimRahmendiesesGesetzesvomUmweltbundesamtwahrzunehmendenAufgabenfest.DasUmweltbundesamthatdanachdasInverkehrbringenvonWasch-und ReinigungsmittelnsowieihrenVerbleibinderUmweltund dievonihnenausgehendenumweltauswirkungenzubeobachten (Satz1).InderSachehandeltessichhierbeiumkeine neueaufgabe,dadasumweltbundesamtbereitsimzusammenhangmitderführungdeswasch-undreinigungsmittelregistersnach 9Abs.1WRMGa.F.Wasch-undReinigungsmittelwieinSatz1beschriebenbeobachtet.DieSätze 2und3entsprecheninhaltlich 9Abs.3WRMGa.F.,ohne allerdingsandieangabenzurumweltverträglichkeitnach demkünftigwegfallenden 9Abs.2WRMGa.F. (s.hierzu PunktA.I.derBegründung)anzuknüpfen.Einewichtige GrundlagefürdiekünftigeBeobachtungstätigkeitdesUmweltbundesamteswerdenstattdessendievomBundesinstitut fürrisikobewertunggemäß 10Abs.3WRMGn.F.mitzuteilendenAngaben (NamedesHerstellersundHandelsname des Wasch- und Reinigungsmittels) sein. Absatz2überträgtdemUmweltbundesamtZuständigkeiten imzusammenhangmitdererfüllungbestimmteraufgaben nachdereg-verordnung.hiernachistdasumweltbundesamt zuständige Behörde fürdieentgegennahmevonanträgenauferteilungvon AusnahmegenehmigungensowiefürdiePrüfungundBewertungderartigerAnträge (Artikel5Abs.1,3und5der EG-Verordnung),diezurabschließendenEntscheidung der EG-Kommission vorzulegen sind, fürdiemitteilungunddenaustauschvoninformationen überdiedurchführungdereg-verordnung (Artikel8 Abs.1derEG-Verordnung)undfürdieBefassungdesin Artikel12genanntenAusschussesfürdenFall,dassein anerkannteslabornichtmehrüberdieinartikel8abs.2 genanntebefähigungverfügt (Artikel8Abs.3der EG-Verordnung), fürdiemitteilungfalschpositiverergebnissevonprüfungennachdenindenanhängenii,iii,ivoderviiider EG-VerordnungaufgeführtenMethodenandieEG-Kommission (Artikel 10 Abs. 2 der EG-Verordnung). DiezurErfüllungderAufgabennachArtikel8Abs.3und Artikel10Abs.2derEG-VerordnungerforderlichenInformationenerhältdasUmweltbundesamtgrundsätzlichvon den zuständigen Behörden der Länder. SofernimRahmenderergänzendenRisikobewertungfür TensideinDetergenziengemäßAnhangIVNr.4.2.2der EG-VerordnungeinePrüfungderFischtoxizitätfürerforderlichgehaltenwird,istaufGrunddes 7Abs.2Satz2des TierschutzgesetzesanstelledesPrüfverfahrensnachAnhang VAbschnittC.1derRichtlinie67/548/EWGdasbiologische TestverfahrennachDIN38415-T6 (AusgabeAugust2003; GiftigkeitgegenüberFischeiern (Fischtoxizitätsprüfung)) durchzuführen.dermitdemfischtoxizitätstestnachder Richtlinie67/548/EWGverfolgteZweckkanningleicher WeisedurchdasobengenanntebiologischeTestverfahren (Giftigkeit gegenüber Fischeiern) erreicht werden. Zu 13 (Überwachung) 13entspricht 10WRMGa.F..Absatz1wirdinAnlehnungan 21Abs.1undAbs.2Satz1desChemikaliengesetzesneuformuliert.Satz1entsprichtderRegelungin 10 Abs.1WRMGa.F.Absatz1Satz2weistderzuständigen oberstenlandesbehördeoderdennachlandesrechtbestimmtenbehördenunterdendortgenanntenvoraussetzungenauchdieüberwachungdereinhaltungdervorschriften der EG-Verordnung zu. DieAbsätze2bis5geltenergänzendzuArtikel10Abs.1 dereg-verordnung.siesindnachmaßgabedergemäß 2 Abs.2WRMGn.F.anwendbarenBegriffsdefinition Hersteller inartikel2nr.10dereg-verordnungimwesentlicheninhaltsgleichmit 10Abs.2bis6WRMGa.F.DadieseweiteBegriffsdefinitionauchImporteureumfasst,wird dereinführerindenabsätzen2,3und4nichtmehrexplizit

18 Drucksache 16/ Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode genannt,bleibtjedochauchweiterhinnachdiesenvorschriften duldungs- bzw. handlungspflichtig. Zu 14 (Behördliche Anordnungen) DieBestimmungdesAbsatzes1ist 23Abs.1desChemikaliengesetzesnachempfunden.SieeröffnetdenLandesbehördendieMöglichkeit,zurBeseitigungfestgestellterund zurverhütungkünftigerverstößegegendieeg-verordnung, daswrmgn.f.unddaraufgestützterechtsverordnungen zumzweckederwirksamendurchsetzungeinzelanordnungenzutreffen,diedempflichtigenkonkretemaßnahmenzur BeseitigungoderVerhütungvonVerstößenaufgeben.Hierzu gehörenauchmaßnahmenimsinnevonartikel18abs.1 zweiterunterabsatzdereg-verordnung,mitdenendieauslieferungvondetergenzien,diedereg-verordnungnicht entsprechen,verhindertwird.insoweiterfüllt 14Abs.1 WRMGn.F.denandieMitgliedstaatengerichtetenRegelungsauftragnachdergenanntenVorschriftderEG-Verordnung.Absatz1wirdergänztdurchdieÜberwachungsbefugnissegemäß 13Abs.2bis4WRMGn.F.,dienichtder BeseitigungundVerhütung,sondernderFeststellungvon Rechtsverstößendienen.DieEntscheidungdarüber,obeingeschrittenwerdensollundwelcheMaßnahmenangeordnet werden,liegtimpflichtgemäßenermessenderzuständigen Behörde.BeiderAuswahlderaufzuerlegendenMaßnahmen istinsbesonderedergrundsatzderverhältnismäßigkeitzu beachten. Absatz2setztdieSchutzklauseldesArtikels15derEG-VerordnunginnationalesRechtum.DasUmweltbundesamt kanndasinverkehrbringeneinesbestimmten,verordnungskonformenwasch-undreinigungsmittelsimsinnevon 2 Abs.1Satz1WRMGn.F.vorläufiguntersagenoderbesonderenBedingungenunterwerfen,wenneinberechtigter GrundzuderAnnahmebesteht,dassdasWasch-undReinigungsmitteleinRisikofürdieSicherheitoderdieGesundheitvonMenschenoderTierenoderfürdieUmweltdarstellt. HierdurchsolldieMöglichkeitgeschaffenwerden,aufunvorhergeseheneRisken,dievoneinembestimmtenWaschundReinigungsmittelimEinzelfallausgehen,schnellund angemessenreagierenzukönnen.beieinemrisikofürdie UmweltentscheidetdasUmweltbundesamtnaturgemäßin eigenerzuständigkeit,imfalleeinesgesundheitlichenrisikosfürmenschenodertiereimeinvernehmenmitdem BundesinstitutfürRisikobewertung,dasdienotwendige FachkompetenzzurBewertunggesundheitlicherRisikenbesitzt. EntsprechendderVorgabeinArtikel15Abs.1Unterabsatz2 dereg-verordnunghatdasumweltbundesamtnach 14 Abs.2WRMGn.F.dieanderenMitgliedstaaten,dieKommissionsowiediefürdieÜberwachungzuständigeLandesbehördeunterAngabederGründeüberdiegetroffeneEntscheidungunverzüglichzuunterrichten.NachArtikel15 Abs.2derEG-VerordnungentscheidetdieKommission nachdeminartikel12abs.2dereg-verordnunggeregeltenausschussverfahreninnerhalbvonneunzigtagennach UnterrichtungdurchdenjeweiligenMitgliedstaatüberdie Angelegenheit. DieZuständigkeitfürdenErlassvonAnordnungennachAbsatz2obliegtnichtdenLandesbehörden,sonderndemUmweltbundesamt,weilessichhierbeiimGegensatzzudervon derzuständigenlandesbehördenach 23Abs.2desChemikaliengesetzeswahrzunehmendenvergleichbarenAnordnungsbefugnislediglichumeinevorläufigeUntersagung oderbeschränkungdesinverkehrbringenseineswasch-und Reinigungsmittelshandelt,überdieabschließenderstvon dereg-kommissionentschiedenwird.auchimhinblick aufdenproduktbezugdervorläufigenmaßnahmennach Absatz2,dieregelmäßigunabhängigvonregionalenoder örtlichengegebenheitenzutreffenseinwerden,istessachgerecht,diezuständigkeitfürdenerlassderartigeranordnungeneinerbundesoberbehördezuübertragen,weilsoim Ernstfall bundesweit einheitlich vorgegangen werden kann. Zu 15 (Bußgeldvorschriften) 15enthältOrdnungswidrigkeitstatbeständefürVerstöße gegenbestimmungendiesesgesetzes (Absatz1Nr.1bis6), eineraufgrunddiesesgesetzeserlassenenrechtsverordnung ( 15Abs.1Nr.7WRMGn.F.)oderderEG-Verordnung (Absatz2).DieBußgeldtatbeständestellensowohldas vorsätzlichealsauchdasfahrlässigehandelnunterbußgeldandrohung.derversuchkanndagegennichtgeahndetwerden. Absatz3legtdenBußgeldrahmen (10000bis50000Euro) fest. Absatz4bestimmtdienachLandesrechtzuständigeBehörde alsfürdieverfolgungundahndungderordnungswidrigkeitenzuständigeverwaltungsbehördeimsinnevon 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten. Soweit 15inhaltlichVerstößegegenVorschriftender EG-Verordnungsanktioniert,dienterderErfüllungdesUmsetzungsauftragsnachArtikel18Abs.1derEG-Verordnung.NachdieserVorschrifthabendieMitgliedstaatenVorschriftenfürabschreckende,wirksameundverhältnismäßige SanktionenimFallevonVerstößengegendieEG-Verordnung zu erlassen. Zu 16 (Kosten) Absatz1regeltdieErhebungvonKosten (Gebührenund Auslagen)fürAmtshandlungendesUmweltbundesamtes nach der EG-Verordnung. Absatz2ermächtigtdieBundesregierung,durchRechtsverordnung,dienichtderZustimmungdesBundesratesbedarf, diegebührenpflichtigentatbeständeunddiegebührensätze zu bestimmen. Zu 17 (Inkrafttreten, Außerkrafttreten) 17regeltdasInkrafttretendesGesetzessowiedaserforderlichegleichzeitigeAußerkrafttretendesbisherigenWRMG vom5.märz1987unddertensidverordnungvom30.januar1977.zudengründenfürdasaußerkrafttretendertensidverordnungwirdaufdieausführungenzu 4Abs.2 WRMG n.f. verwiesen.

19 Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode 19 Drucksache 16/3654 Stellungnahme des Bundesrates Anlage 2 DerBundesrathatinseiner827.Sitzungam3.November 2006beschlossen,zudemGesetzentwurfgemäßArtikel76 Abs. 2 des Grundgesetzes wie folgt Stellung zu nehmen: Zu 16 Abs.2 In 16Abs.2sindnachdemWort Gebührensätze die Wörter füramtshandlungendesumweltbundesamtesnach Absatz 1 einzufügen. Begründung KlarstellungdesGewollten.DieinAbsatz2erwähnte RechtsverordnungdarfsichausschließlichaufdieAmtshandlungendesUBAbeziehen.KostenregelungenfürAmtshandlungenderLandesbehördennachdemWRMGobliegen der Rechtsetzung der Länder.

20 Drucksache 16/ Deutscher Bundestag 16. Wahlperiode Anlage 3 Gegenäußerung der Bundesregierung Zu 16 Abs.2 Dem Vorschlag wird zugestimmt. Gesamtherstellung: H. Heenemann GmbH & Co., Buch- und Offsetdruckerei, Bessemerstraße 83 91, Berlin Vertrieb: Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbh, Amsterdamer Str. 192, Köln, Telefon (02 21) , Telefax (02 21) ISSN

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