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1 33_2011 > S. 1/5< UNTERNEHMEN: > Umfrage: KMU für konjunkturelle Schwankungen gut gerüstet Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland sind gut aufgestellt für die Zukunft. 91% verzeichnen eine gute bis vollständige Auslastung ihrer Produktionskapazitäten. BANKEN: > Die HVB wird künftig nur noch das operative Bankgeschäft und dessen Steuerung im Mutterkonzern halten und erwartet von der neuen Schwestergesellschaft ein jährliches Produktivitätsplus von drei bis fünf Prozent MERGERS & ACQUISITIONS: > Remondis kauft bei ThyssenKrupp ein Nach langem Suchen hat ThyssenKrupp einen Käufer für seinen Industriedienstleister Xervon gefunden. Remondis baut mit der Übernahme das Dienstleistungsgeschäft strategisch weiter aus. Unternehmen verschieben GPs INHALT Unternehmen verschieben GPs S. 1 Infrastruktur-Fonds: Auf gutem Weg! Umfrage: KMU für konjunkturelle Schwankungen gut gerüstet Moody s stuft Japans Kreditwürdigkeit herab ETF-Anbieter des Jahres 2011 Markt für Vermögensverwaltung gewinnt nach der Krise wieder an Dynamik Banken im Abwehrkampf gegen Börsensteuer UBS kappt jede zwanzigste Stelle Manchester United beantragt Börsengang Remondis kauft bei ThyssenKrupp ein IMPRESSUM Die Kursstürze an den Aktienmärkten verunsichern einige Börsenkandidaten und haben bisher zehn Unternehmen veranlasst, ihren geplanten Börsengang zu verschieben. Im August sagten weltweit zehn Unternehmen ihren geplanten Gang aufs Parkett ab, darunter neun in den USA. Das geht aus einer Untersuchung der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor. Am deutschen Aktienmarkt gab es bislang zwar keine Absagen. Allerdings dürften viele potenzielle Emittenten ihre Pläne vorerst auf Eis legen, sagte PwC voraus. Daher halten wir die von uns für 2011 prognostizierte Marke von 20 Börsengängen in Deutschland kaum noch für realisierbar, erklärte Christoph Gruss, Partner in der Capital Markets Group bei PwC. Im ersten Halbjahr 2011 gab es den Angaben zufolge in Deutschland zehn Neuemissionen mit einem Volumen von rd. 1,2 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2010 waren es ebenfalls zehn Unternehmen, das Volumen lag bei 1,75 Mrd.. Im Juli 2011 wagten weitere vier Unternehmen den Gang auf den Aktienmarkt, im August bislang eines. Gründe für die Zurückhaltung von Börsenkandidaten sind PwC zufolge die Verunsicherung der Anleger und die damit verbundenen starken Kursschwankungen an den Aktienmärkten. So sei z.b. der Volatilitätsindex VDax, der als Barometer für die Unsicherheit der Anleger gilt, in der zweiten Augustwoche auf den höchsten Wert seit März 2009 gestiegen. Der VDax gibt die Intensität der künftig zu erwartenden Schwankungen der Aktienkurse an. Auch in London oder Hongkong stiegen die Volatilitäts-Indizes den Angaben von PwC zufolge im August deutlich. Der ausgeprägte Optimismus nach den ersten sechs Monaten 2011 wird daher nicht so schnell wieder an die Märkte zurückkehren. Wir erwarten erst für 2012 wieder eine deutliche Belebung des Emissionsgeschehens, sagte Gruss. Quelle: vom Virtuell handeln. Real gewinnen. Handelsblatt Kurspiloten: jetzt einsteigen und attraktive Preise gewinnen. Jetzt mitmache Mit freundlicher Unterstützung von: n

2 NEWS Moody s stuft Japans Kreditwürdigkeit herab Die Ratingagentur Moody s hat die Kreditwürdigkeit japanischer Staatsanleihen gesenkt. Das Rating sei um eine Stufe auf Aa3 herabgestuft worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Als Grund nannte Moody s das große Haushaltsdefizit und die Anhäufung von Schulden seit der Wirtschaftskrise Das Jahrhundert-Erdbeben und die Atomkatastrophe von Fukushima hätten die Wirtschaftsprobleme des Landes noch einmal verschärft. Allerdings beließ Moody s den Ausblick für Japan auf stabil und verwies auf die Gewohnheit vieler Japaner, Staatsanleihen des eigenen Landes zu kaufen. Dies ermögliche es der Regierung, ihre Schulden zu vergleichsweise niedrigen Zinsen zu refinanzieren. Quelle: vom ETF-Anbieter des Jahres 2011 ETFlab, die ETF-Tochter der Deka Bank, ist ETF-Anbieter des Jahres Die Münchner Gesellschaft, die zum Sparkassenverbund gehört, verteidigte damit ihren Titel aus dem Vorjahr. Das ergab eine Umfrage, die das Anlegermagazin Börse Online (Ausgabe 35/2011, EVT ) in Zusammenarbeit mit dem Aachener Marktforschungs- und Consulting-Unternehmen,ac research durchgeführt hat. ETFlab siegte beim Kriterium Gesamtzufriedenheit mit einer Note von 1,62 (Schulnotensystem). Auf dem zweiten Rang folgt Lyxor (Note 2,14), die zur Gruppe der französischen Großbank Société Générale gehört. Nur knapp dahinter landete der ETF- Weltmarktführer ishares (Note 2,15) auf Platz drei. Ebenfalls in die Endauswertung kamen comstage, die ETF-Marke der Commerzbank, mit einer Note von 2,38 und db x-trackers, die ETF-Marke aus dem Hause der Deutschen Bank (Note 2,47). Quelle: Pressemitteilung Börse Online v Bundesbank sieht Lage am Dollar-Markt gelassen Die deutschen Banken haben nach Einschätzung der Bundesbank trotz der jüngst wieder aufgeflammten Vertrauenskrise am Geldmarkt ausreichend Zugang zu USD. Ohne Zweifel hat sich die Lage an den unbesicherten Dollar-Refinanzierungsmärkten zuletzt angespannt. Wir sind jedoch sehr weit entfernt von einer Situation, wie wir sie 2008 erlebt haben, sagte Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret am Mittwochabend laut Redemanuskript in New York. Quelle: vom > /5< Infrastruktur-Fonds: Auf gutem Weg! Laut dem aktuellen Deloitte-Report The Fork in the Road ahead, für den führende Fondsmanager aus verschiedenen europäischen Ländern befragt wurden, ist die Zahl der Infrastruktur-Fonds innerhalb weniger Jahre deutlich angewachsen. Die Investoren bevorzugen v.a. sog. Core Infrastructure Assets wie Straßen, Flughäfen und auch Anlagen für regenerative Energie. Gerade bei Letzteren zeigen die Fonds eine höhere Risikobereitschaft, erwarten dafür aber mit bis zu 18% auch eine vergleichsweise hohe Rendite. Die Performance solcher Investitionen ist bislang je nach Ort und Technologie sehr unterschiedlich, jedoch mit außerordentlich starken Spitzenwerten. Die Rahmenbedingungen für die Finanzierung scheinen stabil. Generell lassen sich die einzelnen Player in global aktive Fonds, größere europäische Fonds, Mid-Market Fonds und spezialisierte Fonds einteilen. Die Krise der Jahre 2008/2009 hat auch für einen deutlichen Rückgang der Investments in Infrastruktur-Assets gesorgt. Seither ist zwar eine Erholung eingetreten, das Hoch der Vorkrisenjahre ist jedoch noch nicht wieder erreicht. Zudem investieren heute anders als 2007 Rentenfonds und Limited Partners vermehrt direkt und sorgen damit für eine neue Dynamik im Markt. Die Zahl der aktiven Fondsmanager ist überdies in Europa seit 2004/2005 von drei auf 40 gestiegen. Aufgrund einer stärkeren Anspruchshaltung der Limited Partners sehen sie sich zunehmend zu strukturellen Modifikationen der Fonds gezwungen. Auch hat sich die Zeitspanne vom Fundraising bis zum Closing deutlich verlängert. Zudem suchen sich die Fonds ihre Finanzierungspartner sorgfältiger aus als in der Vergangenheit. Nach einer Bewegung hin zu sog. peripheren Infrastruktur-Assets wie Parkhäusern oder Servicestationen geht der Trend wieder zu Kern-Assets wie Straßen und Häfen und zu Anlagen für nachhaltige Energieproduktion. Dabei liegen die Erwartungen an die Internal Rate of Return noch nicht ganz bei 15% wie Der Wettbewerb hat sich leicht entschärft der Kampf um Assets hat seitdem deutlich nachgelassen. Quelle: Pressemitteilung Deloitte & Touche GmbH vom Umfrage: KMU für konjunkturelle Schwankungen gut gerüstet Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland sind gut aufgestellt für die Zukunft. 91% der Mittelständler verzeichnen eine gute bis vollständige Auslastung ihrer Produktionskapazitäten. Die Deutsche Bank hat in einer repräsentativen Umfrage 200 kleine und mittlere Unternehmen über ihre Zukunftspläne befragt. Angesichts voller Auftragsbücher plant mehr als jedes dritte Unternehmen (38%) Investitionen. Davon will die Mehrheit (85%) die Investitionsvorhaben unter anderem aus Eigenmitteln finanzieren. 71% setzen zudem auf Bankkredite. Knapp die Hälfte der Unternehmer (47%) plant, im Finanzierungsmix auch öffentliche Fördermittel zu nutzen, mehr als jeder Dritte (38%) fühlt sich aber nur mangelhaft über entsprechende Möglichkeiten informiert. Investitionen in Fachkräfte stehen für die Mittelständler an erster Stelle: 63% der Unternehmen mit festen Investitionsabsichten wollen neue Mitarbeiter einstellen und 75% planen, in die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter zu investieren. Des Weiteren sind Investitionen in Ersatzgüter (65%), Erweiterungen (57%) und Energieeffizienz (55%) vorgesehen. Der ostdeutsche Mittelstand zeigt sich dabei investitionsfreudiger als Unternehmen im Westen: In Ostdeutschland plant etwa die Hälfte (47%), im Westen gut ein Drittel (36%) der befragten Unternehmen Investitionen. Quelle: Pressemitteilung Deutsche Bank vom

3 Lehrgang CORPORATE FINANCE Von der Praxis für die Praxis Der Lehrgang CORPORATE FINANCE bietet Ihnen als Praktiker durch seinen modularen Aufbau die ideale Möglichkeit, das Wissen im Bereich CORPORATE FINANCE gezielt auszubauen und so den steigenden Anforderungen in der täglichen Praxis zu begegnen. Die Inhalte aller Module werden durch Praxisbeispiele erläutert. Dafür stehen die Referenten als ausgewiesene Experten und Praktiker in ihrem Themengebiet. Module einzeln buchbar! Inhalte Modul 1 Unternehmensbewertung Prof. Dr. Ulrich Moser 29. September 2011, Frankfurt/M. Modul 2 Finanzierung Prof. Dr. Dirk Honold 21. Oktober 2011, Frankfurt/M. Modul 3 Rechtliche Grundlagen und Spezialfragen Corporate Finance Prof. Dr. Michael Schlitt, Dr. Katlen Blöcker, Dr. Tim Oliver Brandi, Dr. Sven Brandt, Dr. Patrick Mittmann, Dr. Karsten Müller- Eising, Dr. Susanne Schäfer, Rainer Süßmann 28. Oktober 2011, Frankfurt/M. Modul 4 Internationale Rechnungslegung und Bilanzpolitik Marco See, Norbert Heinzelmann 4. November 2011, Frankfurt/M. Modul 5 Steuerliche Faktoren Corporate Finance Dr. Carsten Kuhlmann, Dr. Hartmut Winkler 18. November 2011, Frankfurt/M. Veranstaltungsort Le Meridien Parkhotel Wiesenhüttenplatz Frankfurt am Main Telefon: Zeitrahmen der einzelnen Module Beginn: 9.00 Uhr Ende ca.: Uhr Teilnahmegebühr 895, zzgl. MwSt. pro Modul Gesamtlehrgang 3.900, zzgl. MwSt. 10% Rabatt für CORPORATE FINANCE- Abonnenten Anmeldung: Lehrgang CORPORATE FINANCE Tel. 069/ Fax 069/ Ich/Wir nehme(n) teil am 29. September Oktober Oktober November November 2011 Schriftliche Anmeldung an: Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH WSF Wirtschaftsseminare, Eschersheimer Landstr. 50, Frankfurt/M. Bei schriftlicher Stornierung bis 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn fallen 50,- Euro Bearbeitungsgebühr p.p. an. Danach wird die gesamte Teilnahmegebühr ohne Umsatzsteuerbelastung fällig. Selbstverständlich ist eine Vertretung des angemeldeten Teilnehmers kostenfrei möglich. Storniert die Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH eine Veranstaltung, wird die Teilnahmegebühr zurückerstattet. Weitere Ansprüche können nicht geltend gemacht werden. Das Umbuchen auf einen anderen Termin ist einmalig gegen eine Bearbeitungsgebühr von 100,- Euro möglich. Zimmerbuchungen nehmen Sie bitte unter dem Stichwort WSF als Selbstzahler vor. Versicherungsschutz für eingebrachte Gegenstände besteht seitens Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH WSF Wirtschaftsseminare nicht. Datenschutz: Sie können der Verarbeitung oder Nutzung Ihrer Daten für Zwecke der Werbung jederzeit bei der Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH - WSF Wirtschaftsseminare, Eschersheimer Landstraße 50, Frankfurt am Main, Tel.: (069) , Fax.: (069) , (verantwortlich i.s.d. BDSG) widersprechen. Teilnehmer 1: Name/Vorname Teilnehmer 2: Name/Vorname Firma Straße/Postfach Telefon/Telefax Datum/Unterschrift Abteilung/Position Abteilung/Position PLZ/Ort Abo.-Nr. der Zeitschrift CORPORATE FINANCE Mit Angabe von -Adresse und Telefon-Nummer erkläre ich mich einverstanden, dass mich die Handelsblatt-Gruppe über diese und weitere Produkte per / telefonisch informiert. Info-Telefon: 069/

4 NEWS Banken im Abwehrkampf gegen Börsensteuer Die deutschen Privatbanken wehren sich mit Händen und Füßen gegen eine Transaktionssteuer auf Börsengeschäfte. Weil ihr Börsenprofis mit einem Klick am Computer ausweichen könnten, seien am Ende nur Sparer und Kleinanleger gekniffen, sagte Bankenverbandspräsident Andreas Schmitz der Bild am Sonntag laut Vorabmeldung. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier warnte vor einem Verlust von Jobs am Finanzplatz Frankfurt. Auch in der FDP schlägt Kanzlerin Angela Merkel wenig Sympathie für ihren gemeinsamen Steuervorstoß mit Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy entgegen. Quelle: vom UBS kappt jede zwanzigste Stelle Nach einem Gewinneinbruch im zweiten Quartal setzt die Schweizer Großbank UBS die Axt beim Personal an Stellen sollen auch durch Entlassungen eingespart werden, wie die Bank am Dienstag ankündigte. Damit kappt UBS etwa jeden zwanzigsten Job. Bis Ende 2013 will die UBS die jährlichen Kosten damit um rund zwei Milliarden Franken drücken. Das Sparziel liegt am oberen Rand der 1,5 bis zwei Mrd. CHF, die die Bank vor einem Monat in Aussicht gestellt hatte. Die Ankündigung reiht sich ein in Sparrunden bei anderen Instituten. Europäische Banken streichen insgesamt mehr als Jobs. So fallen bei Credit Suisse Stellen weg, bei der britischen HSBC sind es gar Quelle: vom Fed stützte Banken mit Mrd. USD Die Kredite der US-Notenbank Federal Reserve für taumelnde Großbanken auf dem Höhepunkt der Finanzkrise vor drei Jahren summierten sich auf insgesamt rd Mrd. USD. Dieses bislang unbekannte Ergebnis hat die Nachrichtenagentur Bloomberg aus den sieben Hilfsprogrammen der Fed errechnet. Die Summe entsprach demnach auf ihrem Höchststand am dem nahezu Dreifachen des US-Staatsdefizits in jenem Jahr. Die Analyse der mehr als Transaktionen wurde allerdings erst jetzt möglich, nachdem das höchste US-Gericht im März dieses Jahres entschieden hatte, dass die zuvor unter Verschluss gehaltenen Akten mit Seiten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden müssen. Quelle: vom > /5< Markt für Vermögensverwaltung gewinnt nach der Krise wieder an Dynamik Nach der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise hat der Markt für Wealth Management wieder deutlich zugelegt. Aufgrund der beschränkten Risikobereitschaft vermögender Kunden hat sich allerdings der Produktmix hin zu weniger margenträchtigen Produkten verschoben. Vor diesem Hintergrund stehen Anbieter vor der Aufgabe, nicht nur die Kosten zu senken, sondern auch die Erträge zu steigern. Wer bei den Kunden punkten möchte, muss außerdem auf exklusive und transparente Beratung setzen, die die persönlichen Wertevorstellungen der Anleger berücksichtigt. Das ist das Ergebnis der neuen Wealth Management-Studie von Roland Berger Strategy Consultants, für die 180 Kunden weltweit befragt wurden. Verbuchte der weltweite Markt für Wealth Management im Jahr 2008 noch ein Minus von 19%, so legte er bis Ende 2010 um knapp 14% auf 27,6 Billion zu. Davon entfallen rd. 90% auf Kunden aus Nordamerika, Asien und Europa. Diese Märkte verzeichnen auch die stärksten Zuwachsraten. So nahm der europäische Markt 2010 um satte 17% im Vergleich zu 2008 zu. Der asiatische Markt wuchs im gleichen Zeitraum um 14% und der US-amerikanische Markt um zwölf Prozent. Der Zuwachs, der sowohl auf Nettomittelzuflüssen als auch auf Kurseffekten beruht, kann allerdings nicht über strukturelle Schwächen hinwegtäuschen. Denn Kunden gehen nach der großen Finanzkrise viel vorsichtiger mit ihrem Vermögen um; der Produktmix verschiebt sich daher zunehmend in Richtung weniger margenträchtiger Produkte wie etwa börsennotierte Indexfonds (ETFs). Trotz Kostensenkungsmaßnahmen bewegt sich die Cost-Income-Ratio des Wealth Management-Markts mit 70% über dem Vorkrisenniveau lag die CIR bei 63%. Zusätzlich zur Kostensenkung sollten sich die Anbieter deshalb verstärkt darauf konzentrieren, ihre Erträge zu steigern. Quelle: Pressemitteilung Roland Berger Strategy Consultants vom Die HypoVereinsbank wird künftig nur noch das operative Bankgeschäft und dessen Steuerung im Mutterkonzern halten. Das Institut erwartet von der neuen Schwestergesellschaft ein jährliches Produktivitätsplus von drei bis fünf Prozent. Die HypoVereinsbank (HVB) lagert in bisher ungekanntem Ausmaß Dienstleistungen aus. Übrig bleiben das operative Bankgeschäft und dessen Steuerung in der Münchner Mutterbank. So klar hat noch keine europäische Bank ihre Strukturen gegliedert, sagte der verantwortliche HVB-Vorstand Heinz Laber in einem FTD- Gespräch. Die HVB setzt damit einen vorläufigen Schlusspunkt unter eine Reihe von Auslagerungen in den vergangenen Jahren. In einer neuen Gesellschaft gebündelt werden nun alle Dienste, die zum Betrieb der Bank notwendig sind und noch immer unter der Regie der HVB und ihrer italienischen Mutter Unicredit stehen. Die Palette reicht vom Einkauf über den Betrieb der Computersysteme, die Immobilienverwaltung bis hin zur Abwicklung der Handelsgeschäfte. Die neue HVB-Schwester Unicredit Global Business Services (UGBS GmbH) mit Sitz in München beschäftigt bis Mitarbeiter und gehört, wie die HVB selbst, zum Unicredit-Verbund. Künftig ist die HVB im Geschäftsbetrieb voll auf die Serviceschwester und andere Dienstleister angewiesen. Die neue Struktur dürfte der Unicredit zudem die Kontrolle erleichtern. Die neue UGSB hat einen mitbestimmten zwölfköpfigen Aufsichtsrat. Vereinbart wurde laut Laber der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Quelle: vom

5 DUB DEUTSCHE UNTERNEHMERBÖRSE wo Verkäufer auf Käufer treffen Der Online-Marktplatz für Unternehmensverkäufe und Beteiligungen erreicht gemeinsam mit dem Handelsblatt jede Woche mehr als 1,2 Mio. potenzielle Käufer und Verkäufer von Unternehmen. Für Käufer ist der Service kostenlos. Verkäufer zahlen nur ihre Anzeige. Diese gibt es zum Einstiegspreis von monat lich nur 49 zzgl. MwSt. >> ANGEBOTE DER WOCHE 01 Unternehmen für Daten-Netzwerktechnik Dienstleistung/Telekommunikation Umsatz 2,4 Mio. Mitarbeiter 12 Gewinn Preis 1,5 Mio. 02 Hotel (4*) mit Restaurant Hotels/Gasthöfe/Pensionen Umsatz 1 Mio. Mitarbeiter 12 Gewinn Preis (inkl. Grundstück) 2,2 Mio. 03 Unternehmen für Solarund Heizungstechnik Produktion Umsatz 2,2 Mio Mitarbeiter 8 Gewinn Preis 4 Mio. 04 Unterhaltungselektronik Großhandel Umsatz 3,2 Mio. Mitarbeiter 7 Gewinn Preis 2,9 Mio. 05 Hersteller Kunststoff-Spritzgießteile für Automobilindustrie Produktion Umsatz 5 Mio. Mitarbeiter 40 Gewinn Preis 1 Mio. >> GESUCH DER WOCHE 01 Tätige Beteiligung an klein- oder mittelständischem Unternehmen Gesundheitswesen Umsatz bis 5 Mio. Mitarbeiter 1 bis 9 Gewinn positiv Preis bis Ein Partner von Impressum CORPORATE FINANCE weekly Der aktuelle PDF-Newsletter aus der Welt des Corporate Finance Redaktion: Andreas Walter, Corinna van der Eerden Redaktionsassistenz: Sylvia Braun, Telefon: 02 11/ fachverlag.de Internet-Adresse: Verlag: Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH Grafenberger Allee Düsseldorf Telefon 02 11/ Telefax 02 11/ Internet: > /5< Manchester United beantragt Börsengang Der englische Fußballclub Manchester United plant offenbar sein Börsen- Comeback in Singapur. Der Verein habe dort einen vorläufigen Antrag auf Börsenzulassung gestellt, verlautete am Donnerstag aus mit der Angelegenheit vertrauten Kreisen. Als Konsortialführer habe Manchester United die Schweizer Bank Credit Suisse beauftragt. Mit den Einnahmen aus dem Sprung auf das Handelsparkett wollten die Briten ihren Schuldenberg reduzieren und ihr weiteres Wachstum in Asien finanzieren. Ein Sprecher von Manchester United wollte sich zu dem Bericht nicht äußern. Geschäftsführung: Johannes Höfer, Dr. Michael Stollarz Kundenservice: Telefon: (0800) (gebührenfrei) Telefax: (0800) (gebührenfrei) Gesamtleitung Marketing und Vertrieb: Firas Kharrat Bezugspreis: Für Abonnenten von CORPORATE FINANCE im Rahmen Ihres Abonnements kostenlos. Im Fall höherer Gewalt (Streik oder Aussperrungen) besteht kein Belieferungs- oder Entschädigungsanspruch. CORPORATE FINANCE weekly wird auf elektronischem Weg (z.b. PDF-Datei, Datenbank, CD-ROM Aus Kreisen war am Dienstag verlautet, dass Manchester United bei seinem noch in diesem Jahr geplanten Börsengang umgerechnet rund 700 Mio. erlösen wolle. Der englische Rekordmeister war bis zur Übernahme durch den US-Geschäftsmann Malcolm Glazer 2005 bereits jahrelang an der Londoner Börse notiert. Die Glazer-Familie hatte die Mehrheit an dem Verein für umgerechnet 900 Mio. erworben, ihm allerdings die dafür aufgenommenen Schulden aufgebürdet. Glazer hat seitdem bei den Fans einen schweren Stand. Quelle: vom Remondis kauft bei ThyssenKrupp ein Nach langem Suchen hat ThyssenKrupp einen Käufer für seinen Industriedienstleister Xervon gefunden. Den Zuschlag erhielt die westfälische RecyclingGruppe Remondis, die ihr Dienstleistungsgeschäft mit der Übernahme strategisch weiter ausbaut. Bei Xervon hatten zuletzt mehr als Mitarbeiter einen Jahresumsatz von rund 670 Mio. erwirtschaftet. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt, wird von Beobachtern aber auf einen mittleren dreistelligen Mio.- -Betrag geschätzt. ThyssenKrupp kann mit dem ursprünglich schon 2008 angekündigten Verkauf einen weiteren Haken in der Desinvestitionsliste machen. Der Konzern hatte im Mai beschlossen, bis Ende 2012 Assets mit Erlösen über 10 Mrd. zu veräußern. Quelle: Börsen-Zeitung Nr. 162 vom S. 1 etc.) vertrieben. Nachdruck und Ver vielfältigung jeder Art sind nur mit Genehmigung des Verlags zulässig. Layout und Produktion: Christian Voigt Für Anzeigen gilt die Preisliste Nr. 2 vom Anzeigenleitung: Ralf Pötzsch Telefon: 0211/ Crossmedia Sales: Simone Färber Telefon 0211/ Disposition: Simone Herrmanns Telefon 0211/ CORPORATE FINANCE weekly ISSN

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