Beruflich qualifizierte Studierende Wer sie sind und was sie brauchen

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1 Platzhalter für Bild, Bild auf Titelfolie hinter das Logo einsetzen Beruflich qualifizierte Studierende Wer sie sind und was sie brauchen Marcus Voitel, M. A. Projekt Offene Hochschule Lifelong Learning Institut für Sozialwissenschaften Technische Universität Braunschweig , Workshop I, Auftaktveranstaltung der Servicestelle Offene Hochschule Niedersachsen, Hannover

2 Gliederung des Vortrags I. Forschungskontext II. Besondere Charakteristika der Zielgruppe beruflich qualifizierte Studierende III. Impulse für das Handlungsfeld Offene Hochschule 19. September 2013 Marcus Voitel, M.A. Beruflich qualifizierte Studierende wer sie sind und was sie brauchen Seite 2

3 I. Forschungskontext Daten- und Befundlage in Deutschland bis dato sehr begrenzt, jedoch ist ein starkes Anwachsen zu verzeichnen Vorrangig quantitative Studien, ansatzweise qualitative Erhebungen (meist studienfach-, standort- & regionalbezogen, keine Längsschnittdaten) Wiederkehrende Forschungsfragen (u.a. OHN-Studie 2013): Wer ist Teil der Zielgruppe? Wie groß ist das Potential wirklich? Welche Studienmotive und Bewältigungsstrategien verfolgt die Zielgruppe? Wie werden die Studienbedingungen erlebt, u.a. Studienerfolg, Herausforderungen und Unterstützungsangebote? Eingeschränkte Aussagekraft durch umfassende Erfassungsproblematik der Zielgruppe Begriffspluralität Mangelnde Qualitätssicherung des statistischen Datenmaterials 19. September 2013 Marcus Voitel, M.A. Beruflich qualifizierte Studierende wer sie sind und was sie brauchen Seite 3

4 II. Besondere Charakteristika der Zielgruppe (I) Kontinuierlicher Wachstumstrend der rein quantitativen Entwicklung in Bezug auf Studienanfänger/-innen, Studierende & Absolvent/-inn/-en in Deutschland Stagnierende Entwicklung in NDS! Beruflich Qualifizierte (bq) studieren eher an der Fachhochschule als an einer (staatl./priv.) Universität neigen bei der Fächerwahl primär zu Rechts-/Wirtschafts- /Sozialwissenschaften & Sprach-/Kulturwissenschaften als zu Ingenieurwissenschaften & Mathematik/Naturwissenschaften Im Vergleich zu traditionell Studierenden finden unter den bq häufiger Frauen den Weg an die Hochschulen sind bq durchschnittlich älter (Ø J.) bei der Studienaufnahme. haben bq häufiger eine Familie mit mindestens einem Kind gegründet. haben bq häufiger eine berufliche Ausbildung absolviert. 19. September 2013 Marcus Voitel, M.A. Beruflich qualifizierte Studierende wer sie sind und was sie brauchen Seite 4

5 II. Besondere Charakteristika der Zielgruppe (II) Motive & Strategien Herausforderungen Unterstützung/ Selbsteinschätzung Work-Life-Study -Balance Anrechnung 19. September 2013 Marcus Voitel, M.A. Beruflich qualifizierte Studierende wer sie sind und was sie brauchen Seite 5

6 III. Impulse für das Handlungsfeld Offene Hochschule NDS Impulse für den Forschungskontext Vielzahl von Ansatzpunkten für eine attraktive Ausrichtung der Studienangebote durch bisherige (niedersächsische) Studien geschaffen Fortsetzung der Institutional Research Cooperation notwendig! Bemühung um eine exakte Vermessung der Zielgruppe Impulse für den Studienkontext Auftrag an die OHN-Servicestelle Aktives Schnittstellenmanagement zwischen Hochschule, Politik & Wirtschaft Systematische Aufklärungs- & Informationsarbeit Verankerung der Zusammenarbeit zwischen Betrieben, Hochschulen & Erwachsenen-/Weiterbildungsträgern (Stichwort Vertrauensbildung ) Rahmenbedingungen für die Studienaufnahme zielgruppenorientiert anpassen Finanzielle Unterstützung & passende Studienangebote (inhaltl./orga.) Fehlende (ökonomische) Anreize für Hochschulen und Arbeitgeber korrigieren 19. September 2013 Marcus Voitel, M.A. Beruflich qualifizierte Studierende wer sie sind und was sie brauchen Seite 6

7 Literatur (I) Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung Niedersachsen (Hg.) (2013): Beruflich qualifiziert studieren Herausforderung für Hochschulen, Bertelsmann, Bielefeld Alheit, P./Rheinländer, K./Watermann, R. (2008): Zwischen Bildungsaufstieg und Karriere. Studienperspektiven nicht-traditioneller Studierender. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaften, Jg. 11/H. 4, Buchholz, A./Heidbreder, B./Jochheim, L./Wannöffel, M. (2012): Hochschulzugang für Berufstätige Exemplarisch analysiert am Beispiel der Ruhr-Universität Bochum. Bildung und Qualifizierung, Arbeitspapier 188, Bochum Dahm, G./Kamm, C./Kerst, C./Otto, A./Wolter, A. (2013): Silent Revolution?. Der Hochschulzugang für nichttraditionelle Studierende im Umbruch. In: Die Deutsche Schule, Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis, Jg. 105 Dahm, G./Kerst, C. (2013): Immer noch eine Ausnahme nicht-traditionelle Studierende an deutschen Hochschulen In: Zeitschrift für Beratung und Studium (ZBS), Jg. 8, 02/2013, Diller, F./Festner, D./Freiling, T./Huber, S. (2011): Qualifikationsreserven durch Quereinstieg nutzen. Studium ohne Abitur, Berufsabschluss ohne Ausbildung, Bielefeld Freitag, W. K.(2012): Zweiter und Dritter Bildungsweg in die Hochschule, Hans-Böckler-Stiftung, Arbeitspapier 253, Düsseldorf Grendel, T./Haußmann, I./Marx, A. (2011): Studieren ohne (Fach-)Abitur Herausforderungen und Potentiale nicht-traditioneller Studierender. In: Hochschule & Weiterbildung (DGWF), 2/2011, 9-16 Hanft, A./Brinkmann, K. (2013): Offene Hochschulen Die Neuausrichtung der Hochschulen auf lebenslanges Lernen. Waxmann, Bielefeld Kamm, C./Otto, A. (2013): Studienentscheidungen und Studienmotive nicht-traditioneller Studierender In: Zeitschrift für Beratung und Studium (ZBS), Jg. 8, 02/2013, September 2013 Marcus Voitel, M.A. Beruflich qualifizierte Studierende wer sie sind und was sie brauchen Seite 7

8 Literatur (II) Kerres, M./Hanft, A./Wilkesmann, U./Wolff-Bendik, K. (2012): Studium Positionen und Perspektiven zum lebenslangen Lernen an Hochschule, Münster Lengsfeld, H./Brändle, T. (2012): Passagen aus Erwerbstätigkeit in das Studium PETS: Effekte des Studiums ohne Abitur auf den Erfolg in der Studieneingangsphase. Hamburg Reports on Contemporary Sociteies (HRCS) 6 Mucke, K. (2002): Studieren ohne Abitur: Berufserfahrung- ein Schrittmacher für Hochschulen und Universitäten. Bundesinstitut für Berufsbildung, Bericht zur beruflichen Bildung, 206, Bertelsmann, Bielefeld Nickel, S./Duong, S. (2012): Studieren ohne Abitur: Monitoring der Entwicklungen in Bund, Ländern und Hochschule, Centrum für Hochschulentwicklung, Arbeitspapier Nr. 157, Gütersloh Nickel, S./Leusing, B. (2009): Studieren ohne Abitur: Entwicklungspotentiale in Bund und Ländern, Gütersloh Pechar, H. (2006): Bildungsökonomie und Bildungspolitik, Waxmann Verlag, Münster Scholz, W.-D. (2006): Vom Meister zum Magister, von der Erzieherin zur Diplomandin: berufliche Weiterbildung als Schlüssel zum Hochschulstudium in Niedersachsen, Oldenburg Schulenburg, W./Scholz, W-D./Wolter, A./Mees, U./Fülgraff, B./von Maydell, J. (1986): Beruf und Studium. Studienerfahrungen und Studienerfolg von Berufstätigen ohne Reifezeugnis, Bonn Statistisches Bundesamt (2011): Studierende an Hochschulen Fachserie 11, Reihe 4.1. Wintersemester 2010/11, Wiesbaden, Statistisches Bundesamt Teichler, U./Wolter, A. (2004): Zugangswege und Studienangebote für nicht-traditionelle Studierende. In: Die Hochschule Jg. 13/H.4, Ulbricht, L. (2012): Öffnen die Länder ihre Hochschulen? Annahmen über den dritten Bildungsweg auf dem Prüfstand. In: Die Hochschule, 06/2011, Hannover Wolter, A./Reibstein, E. (1991): Studierfähigkeit durch Beruf und Weiterbildung? Eine empirische Studie anhand der Bildungs- und Berufsbiografien von Erwachsenen. In: Wolter, A. (Hg.): Die Öffnung des Hochschulzugangs für Berufstätige Eine bildungspolitische Herausforderung, Oldenburg, September 2013 Marcus Voitel, M.A. Beruflich qualifizierte Studierende wer sie sind und was sie brauchen Seite 8

9 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 19. September 2013 Marcus Voitel, M.A. Beruflich qualifizierte Studierende wer sie sind und was sie brauchen Seite 9

10 Kontakte Projektleitung: Prof. Dr. Herbert Oberbeck: Telefon: 0531/ Marcus Voitel: Telefon: 0531/ TU Braunschweig Institut für Sozialwissenschaften Projekt Offene Hochschule - Lifelong Learning Bienroder Weg Braunschweig Homepage: 19. September 2013 Marcus Voitel, M.A. Beruflich qualifizierte Studierende wer sie sind und was sie brauchen Seite 10

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