Karyotypanalysen durch Chromosomen-Färbungen an HeLa-Zelllinien

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Karyotypanalysen durch Chromosomen-Färbungen an HeLa-Zelllinien"

Transkript

1 Karyotypanalysen durch Chromosomen-Färbungen an HeLa-Zelllinien Sonja Prohaska A441 1 Einleitung HeLa-Zellen sind Zervixkarzinom-Zellen, die ihre begrenzte Teilbarkeit, wie sie für differenzierte, tierische Zellen üblich ist, verloren haben. Den Namen HeLa haben sie nach den Initialien der Spenderin. Wegen ihrer Teilungsfreudigkeit und einfachen Kultivierung wurden sie von Labor zu Labor weitergegeben und sind heute weltweit für wissenschaftliche Zwecke in Verwendung. Im Laufe der Zeit haben die Zelllinien eine Reihe von Mutationen angehäuft, wesshalb sie sich durch einen stark veränderten Karyotyp auszeichnen. Zur Beschreibung der ausgehändigten HeLa-Zelllinie sollen die Teilungsfreudigkeit (Mitoseindex), die Anzahl der Chromosomen und die Anzahl der NORtragenden Chromosomen bestimmt werden. Zur Erleichterung der Analyse werden unterschiedliche, chromosomale Strukturen sichtbar gemacht, wofür verschiedene Färbemethoden benutzt werden. 1.1 Verwendete Färbemethoden GIEMSA Die GIEMSA Färbung macht eine Bänderung der Chromosomen sichtbar, die mit der Variablität und Aktivität der DNA-Abschnitte zusammenhängt Silberfärbung Die Färbung mit Silber ist im Grunde ein Proteinfärbung. Es erfolgt eine Reduktion von zweiwertigem Silber zu elemetarem Silber (schwarz) die quan- Übungen zur Zellgenetik SS April 2003

2 titativ mit der Anwesenheit der Transkriptionsmaschinerie in chromosomalen Abschnitten correliert, die vor der letzten Mitose stark aktiv waren. Der genaue Prozess ist unklar. Es entstehen konstante Färbemuster. Dabei sind NOR-Regionen (nucleolar organizing regions) am stärksten gefärbt. Darauf folgen die Centromerregionen und zuletzt das ganze Chromosom. Das Silber gefärbte Präparat muss mit GIEMSA gegegefärbt werden DAPI DAPI steht für 4-6-Diamino-2-phenylindol und ist ein DNA-Fluoreszenzfarbstoff. Er bindet über die kleine Furche an AT-reiche Regionen der DNA. Da solche Regionen häufig und gleichverteilt auftreten, resultiert aus der DAPI-- Färbung eine relativ unspezifische Visualisierung von DNA (in allen Lebenslagen). Der Fluorophor wird mit Licht der Wellenlänge 355nm-360nm angeregt und hat sein Fluoreszenzmaximum bei 450nm DAPI/Distamycin A Distamycin A ist ein Peptidantibiotikum, das an AT-reiche Regionen bindet, deren Basen nicht alternierend sind. Es zeigt stärkere Affinität zu diesen Regionen als DAPI und verdrängt dieses somit in einer Kombinations-Färbung. Die daraus resultierenden Bänder sind sind aus alternierenden AT-Paaren zusammengesetzt und entsprechen gewissen heterochromtischen C-Bändern Immunfluoreszenzfärbung Wie andere Farbstoffe, können markierte Antikörper (oder Kombinationen) zur Färbung spezieller, chromosomaler Strukturen herangezogen werden. Die primären Antikörper sind dabei gegen DNA bindende Proteine gerichtet. Die sekundären Antiköprer tragen einen Fluoreszenzfarbstoff, der im Fluoreszenzmikroskop unter definierten Bedingungen zum Fluoreszieren angeregt werden kann FISH FISH ist die Abkürzung für Fluoreszenz in situ Hybridisierung. Dabei werden fluoreszenz-markierte DNA-Sonden mit den Chromosomen hybridisiert. DNA Regionen, die in der Sequenz mit der Sonde identisch sind leuchten dadurch auf. 2

3 2 Material und Methoden HeLa-Zellen wurden mit Colchizin behandelt, das den Aufbau der Spindel hemmt. Die Chromosomen kondensieren wie gewohnt, liegen aber frei in der Zelle vor. Die Zellen werden so in der Metaphase arretiert. HeLa-Zellen wurden in hypotonischer Lösung suspendiert und aus 1m Höhe auf Objektträger getropft. Das bringt sie zum Platzen und spreitet die Chromosomen. Die Proben wurden getrocknet und gefärbt. 2.1 GIEMSA Mit 3% GIEMSA in 1xPBS ph = 6.8 5min. färben, waschen und anschliessend trocknen. An Hand dieser Präparate wurde der Mitoseindex errechnet. 2.2 AgNO 3 /GIEMSA In Boratpuffer 10min. vorinkubieren, dann trocknen. Das mit 100µl AgNO 3 - Lösung und einem Neylonnetzchen bedeckte Präparat wird in der feuchten Kammer bei 60 C getrocknet. Die Präparate wurden zur Bestimmung der Anzahl von Chromosomen insgsamt und der NOR-tragenden Chromosomen verwendet. 2.3 DAPI Präparat für 10min. 20µl DAPI aussetzen, dann abspülen. Nach Auftropfen von 10µl Antifade-Puffer mit einem Deckglas bedecken. 2.4 DAPI/Distamycin A Präparat mit 20µl Distamycin A 10min. inkubieren. Nach Waschen mit Puffer 10min. in 10µl DAPI inkubieren. Mit Wasser waschen, Antifade-Puffer auftropfen und ordnugsgemäß versiegeln. 3

4 3 Ergebnisse 3.1 Mitoseindex Der Mitoseindex gibt den Anteil der Zellen an, die sich zum Zeitpunkt der Betrachtung in der Metaphase befinden (Table 1). Er wird verwendet um die Vitalität von Zellpopulationen zu bestimmen. Da die verwendeten Zellen mit Colchicin arretiert wurden (inhibiert den Aufbau der Spindel und somit das Trennen der Chromosomen), könnte es zu einer Anreicherung von Zellen mit kondensierten Chromosomen kommen, wenn der Eintritt in die M-Phase unbeeinträchtigt bleibt. In diesem Fall wäre der Mitoseindex ein Maß für die Qualität des Arrests. Table 1 Mitoseindex Colchicin-arretierter HeLa-Zellen, Zählergebnisse des gesamten Kurses. M-Phase Interphase Mitoseindex % 3.2 Chromosomenaberrationen in HeLa-Zellen In einer diploiden, menschlichen Zelle befinden sich 46 Chromosomen. Wie in Fig. 2a zu sehen ist, variiert die Anzahl von Chromosomen in einer HeLa- Zelle stark. Im Mittel beträgt die Anzahl 61 Chromosomen. Die stark unterschiedliche Zahl von Chromosmen ist am ehesten durch Polyploidisierung mit darauffolgender Ungleichverteilung und Verlust von einzelnen Chromosomen zu erklären. Fig. 1. Silberfärbung einer Colchizin-arretierten HeLa-Zelle. 4

5 A B frequency 4 3 frequency # chromosomes # NORs Fig. 2. Chromosomenaberrationen in HeLa-Zellen. (A) Verteilung der Chromosomenanzahl in 44 ausgezählten Zellen. (B) Verteilung der Anzahl an NORs in 8 dieser Zellen. Eine diploide Wildtyp-Zelle hat 10 NORs, lokalisiert an den kurzen Armen der akrozentrischen Chromosomen 13, 14, 15, 21, und 22. In den ausgezählten 8 Zellen betrug die Anzahl an NORs im Mittel 8.75 (Fig. 2b) und liegt damit unter der erwarteten Anzahl von NORs. Die niedrige Anzahl an NORs kann durch zufällige Verluste der NOR-tragenden Chromosomen sowie durch Translokationen erklärt werden, bei denen die kurzen Arme verloren gehen. In manchen Präparaten waren an einigen Chromosomen die Centromerregionen stark gefärbt, was ebenfalls auf Translokationen hindeutet. 3.3 DAPI/DA Färbung Die Ergebnisse sind in Fig. 3 dargestellt. Erklärungen sind in der Bildbeschriftung zu finden. 3.4 Immunfluoreszenzfärbung Die Ergebnisse sind in Fig. 4 bis Fig. 7 dargestellt. Erklärungen sind den Bildbeschriftungen zu entnehmen. 5

6 Fig. 3. (A) DAPI-Färbung vom Methaphasechromosomen. Die Färbung der Chromosomen ist deutlich und gleichmässig. (B) DAPI/Distamycin A-Färbung von kondensierten Chromosomen. Distamycin verdrängt DAPI auf der gesamten Länge der Chromosomen ausser an den repetitiven, heterochromatischen Regionen rund um die Kinetochore, die zu mehr als 50% aus alternierenden AT-Paaren bestehen. Fig. 4. (A) DAPI-Färbung der Chromosomen zweier Zellen. Oben, Kern in der Interphase; Unten, Chromosomen in der Metaphase. (B) Färbung mit Antikörper A. Nur die kondensierten Chromosomen in der Metaphase werden angefärbt. Es handelt sich um AK gegen Methaphase-spezifische Strukturen. In diesem Fall um AK gegen phosphoryliertes Histon H3, das speziell in der Metaphase (und geringfügig an stark transkriptionell aktiven Abschnitten auch in der Interphase (siehe Protokoll Teil Miller) auftritt. 6

7 Fig. 5. (A) DAPI-Färbung der Chromosomen zweier Zellen. Rechts, Kern in der Interphase; Mitte, Chromosomen in der Metaphase. (B) Färbung mit Antikörper B. Sowohl die kondensierten Chromosomen in der Metaphase als auch der Interphasekern werden gleichmässig angefärbt. Es handelt sich um AK gegen Phasen-unspezifische Strukturen. In diesem Fall um AK gegen Histon H1, das immer mit der DNA assoziiert ist. Fig. 6. (A) DAPI-Färbung kondensierter Chromosomen. (B) Färbung mit Antikörper C. Das Bild zeigt diskrete Punkte, die immer paarweise auftreten. Durch Vergleich mit der Chromosomenfärbung in A lässt sich erkennen, dass diese Punkte mit den Centromerregionen zusammenfallen. Es handelt sich daher um AK des CREST-Serums, welche mit CENP-A, einem Kinetochorprotein, reagieren und die Kinetochore anfärben. 7

8 Fig. 7. (A) DAPI-Färbung zweier Kerne. Mitte, Metaphasechromosomen in der Aufsicht auf die Metaphaseplatte; Links unten, Interpasekern mit Aussparung der Färbung, wo die Nukleoli liegen. (B) Färbung mit Anti-Tubulin-Antikörpern. Die sternförmige Struktur in der Mitte entspricht einer mitotischen Spindel in der Aufsicht auf den Pol. Die verschiedenen Typen von Fasern können in diesem Bild nicht unterschieden werden. Links unten sind weniger fasrige Tubulin-Strukturen zu erkennen, die um den Interphasekern herum diffus verteilt sind. Fig. 8. FISH-Färbung der Telomere. Bei genauer Betrachtung ist zu erkennen, dass gepaarte Punkte auftreten, die im Gegensatz zur CREST-Färbung an den Ende der Chromosomen liegen. Einem Chromosom können 4 Punke zugeordnet werden, die den beiden Enden zweier Schwesterchromatiden entsprechen. 8

Die Isolierung von Cosmid-DNA erfolgte entsprechend den Protokollen von Sambrook et al. (1989).

Die Isolierung von Cosmid-DNA erfolgte entsprechend den Protokollen von Sambrook et al. (1989). 3 Methoden 3.1 Isolierung von Cosmid-DNA Die Isolierung von Cosmid-DNA erfolgte entsprechend den Protokollen von Sambrook et al. (1989). 3.2 Präparation von YAC-DNA aus Hefezellen Die Hefe-DNA wurde modifiziert

Mehr

Doppelmarkierung im CISH Her2 und Topo2A

Doppelmarkierung im CISH Her2 und Topo2A Doppelmarkierung im CISH Her2 und Topo2A Sonja Urdl und Sigurd Lax Institut für Pathologie LKH Graz West sonja.urdl@lkh-grazwest.at; sigurd.lax@lkh-grazwest.at In Situ Hybridisierung (ISH) Molekularbiologische

Mehr

Biologie und molekulare Medizin

Biologie und molekulare Medizin Biologie und molekulare Medizin für Mediziner und Naturwissenschaftler Bearbeitet von Monica Hirsch-Kauffmann, Manfred Schweiger, Michal-Ruth Schweiger 7. Auflage 2009. Buch. XIII, 416 S. Kartoniert ISBN

Mehr

ZytoLight FISH-Tissue Implementation Kit

ZytoLight FISH-Tissue Implementation Kit ZytoLight FISH-Tissue Implementation Kit Z-2028-20 20 Z-2028-5 5 Für die Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FISH) unter Verwendung einer beliebigen ZytoLight-FISH-Sonde.... In-vitro-Diagnostikum gemäß

Mehr

In situ Hybridisierung

In situ Hybridisierung In situ Hybridisierung eine Methode zum direkten und spezifischen Nachweis von Nukleinsäuren (DNA und RNA) in Gewebe, Zellen, Zellkompartimenten und Chromosomen Was kann damit erreicht werden? direkte

Mehr

den hatte. Kurz danach wurden die Giemsa-Bänderung und andere Bänderungsmethoden

den hatte. Kurz danach wurden die Giemsa-Bänderung und andere Bänderungsmethoden 1 Kapitel Grundlagen der Humangenetik den hatte. Kurz danach wurden die Giemsa-Bänderung und andere Bänderungsmethoden entwickelt. Durch die Kombination von molekularbiologischen Methoden mit neuen Anfärbemöglichkeiten

Mehr

Grundpraktikum Genetik Präparation und mikroskopische Auswertung eukaryotischer Chromosomen

Grundpraktikum Genetik Präparation und mikroskopische Auswertung eukaryotischer Chromosomen WS 2010/11 Kurs 8 Grundpraktikum Genetik Präparation und mikroskopische Auswertung eukaryotischer Chromosomen Thomas Hankeln & Erwin R. Schmidt Institut für Molekulargenetik Teil1 Warum Riesenchromosomen?

Mehr

Zelluläre Reproduktion: Zellzyklus. Regulation des Zellzyklus - Proliferation

Zelluläre Reproduktion: Zellzyklus. Regulation des Zellzyklus - Proliferation Zelluläre Reproduktion: Zellzyklus Regulation des Zellzyklus - Proliferation Alle Zellen entstehen durch Zellteilung Der Zellzyklus kann in vier Haupt-Phasen eingeteilt werden Interphase Zellwachstum;

Mehr

ZytoFast HPV High-Risk (HR) Types Probe (Digoxigenin

ZytoFast HPV High-Risk (HR) Types Probe (Digoxigenin ZytoFast HPV High-Risk (HR) Types Probe (Digoxigenin Digoxigenin-markiert markiert) T-1140-400 40 (0,4 ml) Zum Nachweis von Human Papilloma Virus (HPV) Typ 16/18/31/33/35/39/45/51/52/56/58/59/66/68/82

Mehr

Kurs 2 Grundpraktikum Genetik

Kurs 2 Grundpraktikum Genetik WS 2017/18 BSc Modul 8 Kurs 2 Grundpraktikum Genetik Präparation und mikroskopische Auswertung eukaryotischer Chromosomen Thomas Hankeln Molekulargenetik & Genomanalyse, iome Teil1 Warum Riesenchromosomen?

Mehr

Zellstrukturen und ihre Funktionen Zellkern (inkl. Chromosomen)

Zellstrukturen und ihre Funktionen Zellkern (inkl. Chromosomen) Zellstrukturen und ihre Funktionen Zellkern (inkl. Chromosomen) Nukleus aufgebaut aus Kernmembran = Kontinuum aus rauem Endoplasmatischem Reticulum, Kernplasma, Chromatin, Nucleolen 3 verschiedene Zustände

Mehr

Plasmidisolierung. Mit Plasmiden können Sie Gene in Organismen einschleusen und so deren Eigenschaften verändern.

Plasmidisolierung. Mit Plasmiden können Sie Gene in Organismen einschleusen und so deren Eigenschaften verändern. Plasmidisolierung Mit Plasmiden können Sie Gene in Organismen einschleusen und so deren Eigenschaften verändern. Was können Sie lernen? Sie lernen eine ringförmige DNA, ein Plasmid, zu isolieren. Mit diesem

Mehr

Fluoreszenzmikroskopie und Probenpräparation

Fluoreszenzmikroskopie und Probenpräparation Lehrerfortbildung Nanobiotechnologie Fluoreszenzmikroskopie und Probenpräparation Dr. Martin Oberringer Abt. für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie Homburg Fachrichtung Experimentalphysik Saarbrücken

Mehr

2.2 Chromosomen des Menschen

2.2 Chromosomen des Menschen 2.2 Chromosomen des Menschen 195 2 entdeckten, dass Fluoreszenz nach Anfärben der Chromosomen mit Quinacrin ein distinktes Bandenmuster erzeugt, und systematisierten damit eine gelegentliche Beobachtung

Mehr

IV. Übungsaufgaben für die Jahrgangstufe 9 & 10

IV. Übungsaufgaben für die Jahrgangstufe 9 & 10 IV. Übungsaufgaben für die Jahrgangstufe 9 & 10 Von der Erbanlage zum Erbmerkmal: 34) Welche Aufgaben haben Chromosomen? 35) Zeichne und benenne die Teile eines Chromosoms, wie sie im Lichtmikroskop während

Mehr

Verbesserte Basenpaarung bei DNA-Analysen

Verbesserte Basenpaarung bei DNA-Analysen Powered by Seiten-Adresse: https://www.gesundheitsindustriebw.de/de/fachbeitrag/aktuell/verbesserte-basenpaarungbei-dna-analysen/ Verbesserte Basenpaarung bei DNA-Analysen Ein Team aus der Organischen

Mehr

ZytoLight SPEC ERBB3/CEN 12 Dual Color Probe

ZytoLight SPEC ERBB3/CEN 12 Dual Color Probe ZytoLight SPEC ERBB3/CEN 12 Dual Color Probe Z-2056-200 20 (0,2 ml) Zum Nachweis der chromosomalen Region des humanen ERBB3-Gens und der alpha-satelliten von Chromosom 12 durch Fluoreszenz in situ Hybridisierung

Mehr

ZytoLight SPEC EWSR1 Dual Color Break Apart Probe

ZytoLight SPEC EWSR1 Dual Color Break Apart Probe ZytoLight SPEC EWSR1 Dual Color Break Apart Probe Z-2096-200 Z-2096-50 20 (0,2 ml) 5 (0,05 ml) Zum Nachweis von Translokationen mit Beteiligung des EWSR1-Gens in der Region 22q12.2 durch Fluoreszenz in

Mehr

GRUPPENPUZZLE: Hochdurchsatztechnologien in der Genomanalyse. Erste Lernphase: Aneignungsphase

GRUPPENPUZZLE: Hochdurchsatztechnologien in der Genomanalyse. Erste Lernphase: Aneignungsphase Folie GRUPPENPUZZLE: Hochdurchsatztechnologien in der Genomanalyse Erste Lernphase: Aneignungsphase Erarbeiten Sie in Ihrer Expertengruppe die Inhalte eines der vier Textabschnitte (2.1, 2.2, 3.1, 3.2).

Mehr

Real-Time PCR von Processed Animal Proteins (PAP) in Futtermittel

Real-Time PCR von Processed Animal Proteins (PAP) in Futtermittel RealTime PCR von Processed Animal Proteins (PAP) in Futtermittel Dr. Sonja Haider ZAM/MIMO ALVA Futtermitteltagung Linz, 17.01.2011 www.ages.at Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit

Mehr

CML Chromosomenanalyse und FISH Claudia Haferlach MLL Münchner Leukämie Labor

CML Chromosomenanalyse und FISH Claudia Haferlach MLL Münchner Leukämie Labor CML Chromosomenanalyse und FISH Claudia Haferlach MLL Münchner Leukämie Labor Befundbericht bei Diagnose Karyotyp: 46,XY,t(9;22)(q34;q11) 9q+ 22q- Nomenklatur Telomer Region 1 5.2 5.1 4 3 kurzer Arm "p"

Mehr

ZytoLight porcine X/Y Dual Color Probe

ZytoLight porcine X/Y Dual Color Probe ZytoLight porcine X/Y Dual Color Probe Z-2094-200 20 (0,2 ml) Zum Nachweis porciner Chromosom-X- und Chromosom-Y-spezifischer Sequenzen durch Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FISH) Nur für Forschungszwecke

Mehr

T-Zell. Prolymphozytenleukämie

T-Zell. Prolymphozytenleukämie T-Zell Prolymphozytenleukämie Zytologie Histologie Durchflusszytometrie Prof. Dr. med. Dr. phil. T. Haferlach PD. Dr. med. S. Höller Dr. med. M. Herling, Dr. rer. nat. A. Schrader, P. Mayer Klassische

Mehr

Kapitel 13 Bestimmung von klonalen Chromosomenveränderungen im Knochenmark von Fanconi-Anämie-Patienten

Kapitel 13 Bestimmung von klonalen Chromosomenveränderungen im Knochenmark von Fanconi-Anämie-Patienten 131 Kapitel 13 Bestimmung von klonalen Chromosomenveränderungen im Knochenmark von Fanconi-Anämie-Patienten Prof. Dr. rer. nat. Heidemarie Neitzel Dr. rer. nat. Holger Tönnies Institut für Humangenetik,

Mehr

Mitose, Cytokinese und Zellzyklus - Ohne Teilung kein Wachstum, keine Vermehrung und keine Regeneration

Mitose, Cytokinese und Zellzyklus - Ohne Teilung kein Wachstum, keine Vermehrung und keine Regeneration Mitose, Cytokinese und Zellzyklus - Ohne Teilung kein Wachstum, keine Vermehrung und keine Regeneration Prof. Dr. Ulrike Spörhase-Eichmann Pädagogische Hochschule Freiburg Lehrziele Grundzüge der Bedeutung,

Mehr

AUFGABENSAMMLUNG Lösungen. Variabilität von Antikörpern 1

AUFGABENSAMMLUNG Lösungen. Variabilität von Antikörpern 1 Variabilität von Antikörpern 1 Rezeptoren bzw. Antikörper eines noch undifferenzierten B-Lymphocyten: a) Schreiben Sie die Anzahl der variablen Exons je Chromosom auf. b) Berechnen Sie die mögliche Anzahl

Mehr

Teil Osiewacz, 8 Fragen, 55 Punkte)

Teil Osiewacz, 8 Fragen, 55 Punkte) Teil Osiewacz, 8 Fragen, 55 Punkte) Frage 1: 8 Punkte Die Kernteilungsspindel ist aus verschiedenen Fasern aufgebaut. a) Welche Fasern sind das? (3 Punkte) b) Welche dieser Fasern setzen in der Metaphaseplatte

Mehr

Chronische myeloische Leukämie. Chronische Phase

Chronische myeloische Leukämie. Chronische Phase Chronische myeloische Leukämie Chronische Phase Zytologie Prof. Dr. med. Roland Fuchs Prof. Dr. med. Tim Brümmendorf Medizinische Klinik IV Zytogenetik Molekulargenetik Prof. Dr. med. Detlef Haase Zentrum

Mehr

DNA versus RNA. RNA Instabilität

DNA versus RNA. RNA Instabilität DNA versus RNA DNA stellt den eigentlichen Speicher genetischer Information dar, während RNA als Informationsüberträger und katalytisch in der Proteinbiosynthese agiert. Warum dient DNA und nicht RNA als

Mehr

ZytoFast DNA (+) Control Probe

ZytoFast DNA (+) Control Probe ZytoFast DNA (+) Control Probe (Biotin-markiert) T-1022-100 10 (0,1 ml) Zum Nachweis humaner repetitiver Alu-Sequenzen durch chromogene in situ Hybridisierung (CISH) Nur für Forschungszwecke bestimmt Biotin-markierte

Mehr

Praktikum Biologie für Mediziner. Kurstag Zytogenetik. Institut für Humangenetik Februar 2011

Praktikum Biologie für Mediziner. Kurstag Zytogenetik. Institut für Humangenetik Februar 2011 Praktikum Biologie für Mediziner Kurstag Zytogenetik Institut für Humangenetik Februar 2011 Praktikum Biologie für Mediziner Ablauf Einführung in die Zytogenetik Arbeitsauftrag 1 (Karyogramm) Beispiele

Mehr

Chromosomendarstellung und -identifizierung

Chromosomendarstellung und -identifizierung Chromosomendarstellung und -identifizierung Bei den 46 Chromosomen des Menschen unterscheidet man 22 homologe Autosomenpaare und 2 Geschlechtschromosomen, das homologe XX-Paar im weiblichen und das nicht-homologe

Mehr

Nukleïnsäuren können lokalisiert werden und mit den morphologischen Veränderungen korreliert werden. fgf23 in embryonalen Knorpelzellen

Nukleïnsäuren können lokalisiert werden und mit den morphologischen Veränderungen korreliert werden. fgf23 in embryonalen Knorpelzellen FISH in der Praxis Nukleïnsäuren können lokalisiert werden und mit den morphologischen Veränderungen korreliert werden fgf23 in embryonalen Knorpelzellen Detektion abnormer Gene Nachweis viraler DNA &

Mehr

ZytoFast DNA (+) Control Probe

ZytoFast DNA (+) Control Probe ZytoFast DNA (+) Control Probe (Digoxigenin-markiert) T-1053-400 40 (0,4 ml) Zum Nachweis humaner repetitiver Alu-Sequenzen durch chromogene in situ Hybridisierung (CISH).... In-Vitro-Diagnostikum gemäß

Mehr

ZytoDot CEN X Probe. Zum Nachweis der humanen alpha-satelliten von Chromosom X durch chromogene in situ Hybridisierung (CISH) In-Vitro-Diagnostikum

ZytoDot CEN X Probe. Zum Nachweis der humanen alpha-satelliten von Chromosom X durch chromogene in situ Hybridisierung (CISH) In-Vitro-Diagnostikum ZytoDot CEN X Probe C-3025-400 40 (0,4 ml) Zum Nachweis der humanen alpha-satelliten von Chromosom X durch chromogene in situ Hybridisierung (CISH).... In-Vitro-Diagnostikum gemäß EU-Richtlinie 98/79/EG

Mehr

4.1. Herstellung, Aufreinigung und Nachweis eines CD33-spezifischen IgM-Antikörpers

4.1. Herstellung, Aufreinigung und Nachweis eines CD33-spezifischen IgM-Antikörpers ERGEBNISSE 30 4. Ergebnisse 4.1. Herstellung, Aufreinigung und Nachweis eines CD33-spezifischen IgM-Antikörpers 4.1.1. Herstellung und Aufreinigung des Antikörpers CD33-spezifische IgM-Antikörper wurden

Mehr

Skript zum Thema Epigenetik

Skript zum Thema Epigenetik Skript zum Thema Epigenetik Name: Seite! 2 von! 14 Worum geht s hier eigentlich? Zelle Erbgut im Zellkern Organismus 1 Die genetische Information, die jeder Mensch in seinen Zellkernen trägt, ist in jeder

Mehr

Die Optimalität von Randomisationstests

Die Optimalität von Randomisationstests Die Optimalität von Randomisationstests Diplomarbeit Elena Regourd Mathematisches Institut der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Düsseldorf im Dezember 2001 Betreuung: Prof. Dr. A. Janssen Inhaltsverzeichnis

Mehr

Färbung mit AzurGel-K

Färbung mit AzurGel-K Arbeitsanleitung zur Färbung mit AzurGel-K für Gele im Format 10 x 10 x 0,1 cm Kat. Nr.: GF 10002 Ringstr. 4 64401 Gross-Bieberau Tel. ++49-6162-809840 Fax ++49-6162-8098420 www.anamed-gele.com Grundlage

Mehr

Klonierung von Säugern durch Zellkerntransfer

Klonierung von Säugern durch Zellkerntransfer Klonierung von Säugern durch Zellkerntransfer Gentechnik und Genomics WiSe 2007/2008 Kristian M. Müller Institut für Biologie III Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Können differenzierte Zellen einen

Mehr

Chromosomen & Populationsgenetik (1)

Chromosomen & Populationsgenetik (1) Übungsblatt Molekularbiologie und Genetik für Studierende der Bioinformatik II 1 Name des Studierenden: Datum: 1 Karyogramme Chromosomen & Populationsgenetik (1) Bestimmen Sie den Karyotyp der folgenden

Mehr

Info zum Zusammenhang von Auflösung und Genauigkeit

Info zum Zusammenhang von Auflösung und Genauigkeit Da es oft Nachfragen und Verständnisprobleme mit den oben genannten Begriffen gibt, möchten wir hier versuchen etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Nehmen wir mal an, Sie haben ein Stück Wasserrohr mit der

Mehr

Trennungsverfahren Techniken (in der Biologie)

Trennungsverfahren Techniken (in der Biologie) Trennungsverfahren Techniken (in der Biologie)? Biomoleküle können getrennt werden aufgrund ihrer - chemischen Eigenschaften: Ladung, Löslichkeit, Wechselwirkung mit spezifischen Reagenzen, Molmasse -

Mehr

HYDRAGEL CSF ISOFOCUSING. Tipps und Tricks in der Durchführung der isoelektrischen Fokussierung

HYDRAGEL CSF ISOFOCUSING. Tipps und Tricks in der Durchführung der isoelektrischen Fokussierung HYDRAGEL CSF ISOFOCUSING Tipps und Tricks in der Durchführung der isoelektrischen Fokussierung Einführung CSF (Cerebro Spinal Flüssigkeit) 80% der Bestandteile stammen aus dem Serum 20% stammen von Nervenzellen

Mehr

Skript zum Thema Epigenetik

Skript zum Thema Epigenetik Skript zum Thema Epigenetik Name: Seite! 2 von! 14 Worum geht s hier eigentlich? Zelle Erbgut im Zellkern Organismus 1 Die genetische Information, die jeder Mensch in seinen Zellkernen trägt, ist in jeder

Mehr

Ringvorlesung B Fluoreszenz und Anwendung in Molekularer Biotechnologie

Ringvorlesung B Fluoreszenz und Anwendung in Molekularer Biotechnologie Ringvorlesung B Fluoreszenz und Anwendung in Molekularer Biotechnologie Inhalt: Physikalische Grundlagen Eigenschaften von Fluorophoren Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Institut für Pharmazie and

Mehr

Das Prinzip der DNA-Sequenzierung Best.- Nr. 201.3055

Das Prinzip der DNA-Sequenzierung Best.- Nr. 201.3055 Das Prinzip der DNA-Sequenzierung Best.- Nr. 201.3055 Allgemeine Informationen Prinzip der DNA-Sequenzierung Ziel dieses Versuchs ist einen genauen Überblick über die Verfahrensweise der DNA- Sequenzierung

Mehr

Übungsblatt zu Säuren und Basen

Übungsblatt zu Säuren und Basen 1 Übungsblatt zu Säuren und Basen 1. In einer wässrigen Lösung misst die Konzentration der Oxoniumionen (H 3 O + ) 10 5 M. a) Wie gross ist der ph Wert? b) Ist die Konzentration der OH Ionen grösser oder

Mehr

Humancytogenetik 3. Vorbemerkung: 1. Einleitung

Humancytogenetik 3. Vorbemerkung: 1. Einleitung Ort: Praktikumsraum der Physiologie MAFO Ebene 0 Raum 222 Süd Zeit: 1100-1700 Uhr gemäß Gruppenverteilungsplan Leitung: PD Dr. B. Eiben, PD Dr. M. Meins, Dr. W. Klein, Dr. S. Stemmler, Dr. S. Hoffjan,

Mehr

ZytoFast DNA (-) Control Probe

ZytoFast DNA (-) Control Probe ZytoFast DNA (-) Control Probe (Digoxigenin-markiert) T-1054-400 40 (0,4 ml) Zur Abschätzung der unspezifischen Hintergrundfärbung durch chromogene in situ Hybridisierung (CISH).... In-Vitro-Diagnostikum

Mehr

Antwort: 2.Uracil. Antwort: 2. durch Wasserstoffverbindungen. Adenin, Cystein und Guanin kommen alle in der RNA und DNA vor.

Antwort: 2.Uracil. Antwort: 2. durch Wasserstoffverbindungen. Adenin, Cystein und Guanin kommen alle in der RNA und DNA vor. Antwort: 2.Uracil Adenin, Cystein und Guanin kommen alle in der RNA und DNA vor. Thymin kommt nur in der DNA vor; Uracil nimmt seinen Platz in den RNA- Molekülen ein. Antwort: 2. durch Wasserstoffverbindungen

Mehr

KV: DNA Michael Altmann

KV: DNA Michael Altmann Institut für Biochemie und Molekulare Medizin KV: DNA Michael Altmann Herbstsemester 2008/2009 Übersicht VL DNA 1.) Lernmittel 1-3 2.) Struktur der Doppelhelix 3.) Die 4 Bausteine der DNA 4.) Bildung eines

Mehr

Genetische Charakterisierung chromosomaler Bruchpunkte

Genetische Charakterisierung chromosomaler Bruchpunkte Genetische Charakterisierung chromosomaler Bruchpunkte Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades doctor rerum naturalium (Dr. rer. nat.) vorgelegt dem Rat der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät

Mehr

ZytoFast RNA (-) Control Probe (Biotin-markiert)

ZytoFast RNA (-) Control Probe (Biotin-markiert) ZytoFast RNA (-) Control Probe (Biotin-markiert) T-1019-100 10 (0,1 ml) Zur Abschätzung der unspezifischen Hintergrundfärbung durch chromogene in situ Hybridisierung (CISH).... In-Vitro-Diagnostikum gemäß

Mehr

Durchführung einer Gel-Elektrophorese mit einem DNA-Gemisch

Durchführung einer Gel-Elektrophorese mit einem DNA-Gemisch Durchführung einer Gel-Elektrophorese mit einem DNA-Gemisch (Fotos vom 6. März 2013 Molekularbiologisches Praktikum 12 G-Kurs Biologie Herr Korne - am KOMM Homburg/Saar unter Anleitung von Frau Dr. Amoroso)

Mehr

Vererbung und Epilepsie

Vererbung und Epilepsie epi-info Vererbung und Epilepsie www.diakonie-kork.de 1 Was versteht man unter Vererbung, und welche Hauptformen gibt es? Vererbung ist die Weitergabe von Merkmalen von Eltern an ihre Kinder. Dies erfolgt

Mehr

Abbildung 1: Ein höheres Oberfläche/Volumen-Verhältnis begünstigt den Stoffaustausch

Abbildung 1: Ein höheres Oberfläche/Volumen-Verhältnis begünstigt den Stoffaustausch 4.2 Struktur und Aufbau von Zellen 1. Zellen sind mikroskopisch klein. Weshalb? Die Oberfläche einer Zelle muss im Verhältnis zu ihrem Volumen möglichst gross sein, damit der lebenswichtige Stoffaustausch

Mehr

Transformation, Progression und Zellinienspezifität der chronischen myeloischen Leukämie. Zytogenetische und molekular-zytogenetische Untersuchungen

Transformation, Progression und Zellinienspezifität der chronischen myeloischen Leukämie. Zytogenetische und molekular-zytogenetische Untersuchungen Transformation, Progression und Zellinienspezifität der chronischen myeloischen Leukämie. Zytogenetische und molekular-zytogenetische Untersuchungen Dissertation zur Erlangung des Grades Doktor der Naturwissenschaften

Mehr

ype 6/11/16/18/31/33/35 Screening Probe (Biotin-markiert

ype 6/11/16/18/31/33/35 Screening Probe (Biotin-markiert ZytoFast HPV typ ype 6/11/16/18/31/33/35 Screening Probe (Biotin-markiert markiert) T-1044-400 40 (0,4 ml) Zum Nachweis von Human Papilloma Virus (HPV) Typ 6/11/16/18/31/33/35 DNA durch chromogene in situ

Mehr

Algorithmische Kryptographie

Algorithmische Kryptographie Algorithmische Kryptographie Walter Unger Lehrstuhl für Informatik I 16. Februar 2007 Quantenkryptographie 1 Einleitung Grundlagen aus der Physik 2 Datenübertragung 1. Idee 2. Idee Nochmal Physik 3 Sichere

Mehr

KATA LOGO Biologie - Genetik - Vom Chromosom zum Gen

KATA LOGO Biologie - Genetik - Vom Chromosom zum Gen KATA LOGO Biologie - Genetik - Vom Chromosom zum Gen Bild 1 Ausdehnung eines Chromosoms (C) 1. Besteht aus Chromatin. Das ist die DNS + Proteine 2. Chromosomen liegen im Zellkern 3. Menschliche Körperzellen

Mehr

Immunofluoreszenz-Markierung an kultivierten adhärenten Säugerzellen. Formaldehyd-Fixierung

Immunofluoreszenz-Markierung an kultivierten adhärenten Säugerzellen. Formaldehyd-Fixierung Immunofluoreszenz-Markierung an kultivierten adhärenten Säugerzellen Formaldehyd-Fixierung 2 Materialien Pinzetten Für das Handling der Zellen ist es empfehlenswert Pinzetten mit sehr feiner Spitze zu

Mehr

Molekularbiologische Laboruntersuchungen. Labormedizinvorlesung Krisztina Káldi

Molekularbiologische Laboruntersuchungen. Labormedizinvorlesung Krisztina Káldi Molekularbiologische Laboruntersuchungen Labormedizinvorlesung 03.04.2017 Krisztina Káldi Ziel der molekularbiologischen Laboruntersuchungen Untersuchungen der DNA-Struktur und der Expression von RNA 3,2

Mehr

Insiderwissen 2013. Hintergrund

Insiderwissen 2013. Hintergrund Insiderwissen 213 XING EVENTS mit der Eventmanagement-Software für Online Eventregistrierung &Ticketing amiando, hat es sich erneut zur Aufgabe gemacht zu analysieren, wie Eventveranstalter ihre Veranstaltungen

Mehr

22 Optische Spektroskopie; elektromagnetisches Spektrum

22 Optische Spektroskopie; elektromagnetisches Spektrum 22 Optische Spektroskopie; elektromagnetisches Spektrum Messung der Wellenlänge von Licht mithilfedes optischen Gitters Versuch: Um das Spektrum einer Lichtquelle, hier einer Kohlenbogenlampe, aufzunehmen

Mehr

Von der DNA zum Eiweißmolekül Die Proteinbiosynthese. Ribosom

Von der DNA zum Eiweißmolekül Die Proteinbiosynthese. Ribosom Von der DNA zum Eiweißmolekül Die Proteinbiosynthese Ribosom Wiederholung: DNA-Replikation und Chromosomenkondensation / Mitose Jede Zelle macht von Teilung zu Teilung einen Zellzyklus durch, der aus einer

Mehr

Bernadette Büsgen HR-Consulting www.buesgen-consult.de

Bernadette Büsgen HR-Consulting www.buesgen-consult.de Reiss Profile Es ist besser mit dem Wind zu segeln, als gegen ihn! Möchten Sie anhand Ihres Reiss Rofiles erkennen, woher Ihr Wind weht? Sie haben verschiedene Möglichkeiten, Ihr Leben aktiv zu gestalten.

Mehr

VORANGEGANGENE MODELLE

VORANGEGANGENE MODELLE VORANGEGANGENE MODELLE UNSER THEMA HEUTE Ziel dieses Papers: - Nähere Charakterisierung der AuxREs - Analyse eines zu den AuxREs gehörenden Transkriptionsfaktors WAS BEREITS BEKANNT WAR: - Auxin moduliert

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Die klassische Genetik: T.H. Morgan und seine Experimente mit Drosophila melanogaster Das komplette Material finden Sie hier: Download

Mehr

Praktikum Biochemie Einführung in die Molekularbiologie. Bettina Siebers

Praktikum Biochemie Einführung in die Molekularbiologie. Bettina Siebers Praktikum Biochemie Einführung in die Molekularbiologie Bettina Siebers Rekombinante Expression einer Esterase aus Pseudomonas aeruginosa in E. coli Polyacrylamide Gelelektrophorese (PAGE) Denaturierende

Mehr

aktualisiert, 10.03.2011, Wera Roth, DE1 WESTERN BLOT

aktualisiert, 10.03.2011, Wera Roth, DE1 WESTERN BLOT 1 aktualisiert, 10.03.2011, Wera Roth, DE1 WESTERN BLOT 1. Hinweise zu Membranen a. Nitrocellulose b. PVDF (alternativ) 2. Aufbau des Transfers a. Naßblot b. Semi-dry (alternativ) 3. Färben und Dokumentation

Mehr

Endlich loslegen! Kreative Tipps gegen Schreibblockaden

Endlich loslegen! Kreative Tipps gegen Schreibblockaden Endlich loslegen! Kreative Tipps gegen Schreibblockaden Lange Nacht der Projektarbeit, 14. April 2016 18.04.2016 Zentrale Studienberatung 1 Überblick Problem Schreibblockade Ursachen und Problembehebung

Mehr

Modul Biologische Grundlagen Kapitel I.2 Grundbegriffe der Genetik

Modul Biologische Grundlagen Kapitel I.2 Grundbegriffe der Genetik Frage Was sind Fachbegriffe zum Thema Grundbegriffe der Genetik? Antwort - Gene - Genotyp - Phänotyp - Genom - Dexoxyribonucleinsäure - Träger genetischer Information - Nukleotide - Basen - Peptid - Start-Codon

Mehr

Methoden. FISH Fluoreszenz-In-Situ-Hybridisierung. We make it visible. Technik und Systeme in der anspruchsvollen Fluoreszenzanwendung

Methoden. FISH Fluoreszenz-In-Situ-Hybridisierung. We make it visible. Technik und Systeme in der anspruchsvollen Fluoreszenzanwendung Mikroskopie von Carl Zeiss Methoden FISH Fluoreszenz-In-Situ-Hybridisierung Die Fluoreszenz-In-Situ-Hybridisierung kurz: FISH begründete Ende der 80er Jahre die Molekulare Zytogenetik. Durch neue Fluoreszenzfarbstoffe

Mehr

Sequenzierung. Aufklärung der Primärstruktur von DNA. Biotechnik Kurs WS 2006/07

Sequenzierung. Aufklärung der Primärstruktur von DNA. Biotechnik Kurs WS 2006/07 Sequenzierung Aufklärung der Primärstruktur von DNA Biotechnik Kurs WS 2006/07 AK Engels Angelika Keller Übersicht Geschichtlicher Hintergrund Maxam-Gilbert Sequenzierung Sanger Sequenzierung Neuere Sequenzierungstechnologien

Mehr

Genetik-Protokolle 1.Teil

Genetik-Protokolle 1.Teil Naturwissenschaft Sabrina Engels Genetik-Protokolle 1.Teil 1 Genetisches Blockpraktikum für Lehramt SII im Hauptstudium 1. Woche vom 18.2-23.2.2002 Cytogenetischer Teil - Chromosomen Gliederung. 1. Präparation

Mehr

QED Materie, Licht und das Nichts. Wissenschaftliches Gebiet und Thema: Physikalische Eigenschaften von Licht

QED Materie, Licht und das Nichts. Wissenschaftliches Gebiet und Thema: Physikalische Eigenschaften von Licht QED Materie, Licht und das Nichts 1 Wissenschaftliches Gebiet und Thema: Physikalische Eigenschaften von Licht Titel/Jahr: QED Materie, Licht und das Nichts (2005) Filmstudio: Sciencemotion Webseite des

Mehr

Wahrscheinlichkeitstheorie. Zapper und

Wahrscheinlichkeitstheorie. Zapper und Diskrete Wahrscheinlichkeitsräume Slide 1 Wahrscheinlichkeitstheorie die Wissenschaft der Zapper und Zocker Diskrete Wahrscheinlichkeitsräume Slide 2 Münzwürfe, Zufallsbits Elementarereignisse mit Wahrscheinlichkeiten

Mehr

Das Zytoskelett. Intrazelluläre Mikrotubuliorganisation. Centrosomen. Mikrotubuli-bindende Proteine

Das Zytoskelett. Intrazelluläre Mikrotubuliorganisation. Centrosomen. Mikrotubuli-bindende Proteine Das Zytoskelett Intrazelluläre Mikrotubuliorganisation Centrosomen Mikrotubuli-bindende Proteine Filamente des Zytoskeletts halten Zellen in Form Tubulin Aktin DNA Mikrotubuliaufbau in doppel oder dreifach

Mehr

Einführung in die Fuzzy Logic

Einführung in die Fuzzy Logic Einführung in die Fuzzy Logic Entwickelt von L. Zadeh in den 60er Jahren Benutzt unscharfe (fuzzy) Begriffe und linguistische Variablen Im Gegensatz zur Booleschen Logik {0,} wird das ganze Intervall [0,]

Mehr

Grundlagen verteilter Systeme

Grundlagen verteilter Systeme Universität Augsburg Insitut für Informatik Prof. Dr. Bernhard Bauer Wolf Fischer Christian Saad Wintersemester 08/09 Übungsblatt 3 12.11.08 Grundlagen verteilter Systeme Lösungsvorschlag Aufgabe 1: a)

Mehr

Alternative Methoden der RNA-Analyse

Alternative Methoden der RNA-Analyse Alternative Methoden der RNA-Analyse In diesem Versuch wurde die Northern Blot Hybridisierung zur Analyse isolierter mrna eingesetzt. Mit dieser Technik können Größe und Menge einer spezifischen RNA bestimmt

Mehr

Untersuchungen zur Anordnung von Makro- und Mikrochromosomen im Zellkern embryonaler Fibroblasten und Neuronen von Gallus domesticus

Untersuchungen zur Anordnung von Makro- und Mikrochromosomen im Zellkern embryonaler Fibroblasten und Neuronen von Gallus domesticus Aus dem Institut für Anthropologie und Humangenetik der Universität München Vorstand: Prof. Dr. med. Thomas Cremer Untersuchungen zur Anordnung von Makro- und Mikrochromosomen im Zellkern embryonaler Fibroblasten

Mehr

5.8.8 Michelson-Interferometer ******

5.8.8 Michelson-Interferometer ****** 5.8.8 ****** Motiation Ein wird mit Laser- bzw. mit Glühlampenlicht betrieben. Durch Verschieben eines der beiden Spiegel werden Intensitätsmaxima beobachtet. Experiment S 0 L S S G Abbildung : Aufsicht

Mehr

Übung Beschreiben Sie die Funktionen des RecA Proteins aus E. coli! SOS-Antwort in E. coli

Übung Beschreiben Sie die Funktionen des RecA Proteins aus E. coli! SOS-Antwort in E. coli 1. Beschreiben Sie die Funktionen des RecA Proteins aus E. coli! SOS-Antwort in E. coli 2. Wieviele DNA-Stränge finden sich in einem Bivalent (= ein in der Metaphase der ersten meiotischen Teilung vorliegendes

Mehr

- 1 - am 19.02.2003 im Großen Vortragssaal des Ärztehauses der Ärztekammer Niedersachsen, Hamburger Allee 20, 30175 Hannover

- 1 - am 19.02.2003 im Großen Vortragssaal des Ärztehauses der Ärztekammer Niedersachsen, Hamburger Allee 20, 30175 Hannover - 1 - Vortrag über Harnblasenkarzinom Neue Aspekte in Diagnostik und Therapie (Oberarzt Dr.med. Machtens) - Neue molekularpathologische Untersuchungen zur Früherkennung und Verlaufskontrolle des Harnblasenkarzinom

Mehr

PKV-Info. Die Gebührenordnung für Ärzte. Ein kleiner Leitfaden

PKV-Info. Die Gebührenordnung für Ärzte. Ein kleiner Leitfaden PKV-Info Die Gebührenordnung für Ärzte Ein kleiner Leitfaden VERBAND DER PRIVATEN KRANKENVERSICHERUNG E.V. 50946 KÖLN POSTFACH 51 10 40 TELEFON 0221 / 3 76 62-0 TELEFAX 0221 / 3 76 62-10 2 Wenn Sie sich

Mehr

Mikroskopie in der Biochemie

Mikroskopie in der Biochemie Mikroskopie in der Biochemie Dr.H.Schlichting hschlichting@viametrixx.de Konventionelles Lichtmikroskop Antonie van Leuuwenhoeck, 1660 275 fach, 1,3 um Konventionelles Lichtmikroskop Verbessertes Design,

Mehr

ZytoFast EBV Probe (Biotin-markiert)

ZytoFast EBV Probe (Biotin-markiert) ZytoFast EBV Probe (Biotin-markiert) T-1014-400 40 (0,4 ml) Zum Nachweis von Epstein-Barr-Virus (EBV) EBER RNA durch chromogene in situ Hybridisierung (CISH) Nur für Forschungszwecke bestimmt Biotin-markierte

Mehr

PCR-ELISA. Eine Methode zur Pathogendiagnose und zur Ermittlung der Befallsstärke

PCR-ELISA. Eine Methode zur Pathogendiagnose und zur Ermittlung der Befallsstärke PCR-ELISA Eine Methode zur Pathogendiagnose und zur Ermittlung der Befallsstärke Luitgardis Seigner und Stefan Knabel * Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft Institut für Pflanzenschutz * Ehemaliger

Mehr

(Molekulare-) Zytogenetik

(Molekulare-) Zytogenetik (Molekulare-) Zytogenetik numerische Chromosomenaberrationen autosomale Aneuploidien Trisomie 13: Pätau-Syndrom (47,XX+13) Trisomie 18: Edwards-Syndrom (47,XY+18) Trisomie 21: Down-Syndrom (47,XX+21) gonosomale

Mehr

Die Löslichkeit ist die Lösung. BELLAND alkalisch lösliche Polymere Applikationen und Handhabung

Die Löslichkeit ist die Lösung. BELLAND alkalisch lösliche Polymere Applikationen und Handhabung Das Unternehmen Die Löslichkeit ist die Lösung BELLAND alkalisch lösliche Polymere Applikationen und Handhabung BellandTechnology AG ist ein Polymertechnologie-Unternehmen, das ursprünglich 1983 in der

Mehr

Die Gleichung A x = a hat für A 0 die eindeutig bestimmte Lösung. Für A=0 und a 0 existiert keine Lösung.

Die Gleichung A x = a hat für A 0 die eindeutig bestimmte Lösung. Für A=0 und a 0 existiert keine Lösung. Lineare Gleichungen mit einer Unbekannten Die Grundform der linearen Gleichung mit einer Unbekannten x lautet A x = a Dabei sind A, a reelle Zahlen. Die Gleichung lösen heißt, alle reellen Zahlen anzugeben,

Mehr

1 Wiederholung einiger Grundlagen

1 Wiederholung einiger Grundlagen TUTORIAL MODELLEIGENSCHAFTEN Im vorliegenden Tutorial werden einige der bisher eingeführten Begriffe mit dem in der Elektrotechnik üblichen Modell für elektrische Netzwerke formalisiert. Außerdem soll

Mehr

1 µl BamHI H 2 O 21 µl H 2 O 30 µl Volumen 18 µl H 2 O 30 µl Inkubation 2h @ 37 C 2h @ 37 C

1 µl BamHI H 2 O 21 µl H 2 O 30 µl Volumen 18 µl H 2 O 30 µl Inkubation 2h @ 37 C 2h @ 37 C F1-Praktikum Genetik Protokoll Versuch 2: Nachweis der Funktion von Promotor- und Enhancer-Sequenzen mittels Reportergen-Assay Gruppe 8, Manfred Depner & Susanne Duncker Einführung Um die Funktion von

Mehr

Verrechnungspunkte: Gesamtpunkte: Note:

Verrechnungspunkte: Gesamtpunkte: Note: Säure-Base-Reaktionen: E. 5. 2 Die Base Ammoniak Bearbeitungszeit: zweimal 45 Minuten Hilfsmittel: Taschenrechner Verrechnungspunkte: Gesamtpunkte: Note: Aufgaben 1 Ammoniak wird heute großtechnisch nach

Mehr

ANLAGE 2. 4achs. Shimmns Wagen. Bedienungsanweisung der Coilfestlegeeinrichtung

ANLAGE 2. 4achs. Shimmns Wagen. Bedienungsanweisung der Coilfestlegeeinrichtung 4achs. Wagen Ausgabe: 03.07.2008 Seite 2 INHALTSVERZEICHNIS 1. Standard - Festlegeeinrichtung...3 1.1. Bezeichnungen...3 1.2. Beladung...4 1.3. Entladung...4 2. TU - Festlegeeinrichtung...5 2.1. Bezeichnungen...5

Mehr

etutor Benutzerhandbuch XQuery Benutzerhandbuch Georg Nitsche

etutor Benutzerhandbuch XQuery Benutzerhandbuch Georg Nitsche etutor Benutzerhandbuch Benutzerhandbuch XQuery Georg Nitsche Version 1.0 Stand März 2006 Versionsverlauf: Version Autor Datum Änderungen 1.0 gn 06.03.2006 Fertigstellung der ersten Version Inhaltsverzeichnis:

Mehr

Familienrecht Vorlesung 8. Familienrecht

Familienrecht Vorlesung 8. Familienrecht Familienrecht Abschnitt 5 Überblick Güterrecht mit Gütertrennung und Gütergemeinschaft 8. Januar 2015 Notar Dr. Christian Kesseler 1 Bauland: Familienrecht Vorlesung 8 Fallbeispiel Keusch erbt während

Mehr

Ist Fernsehen schädlich für die eigene Meinung oder fördert es unabhängig zu denken?

Ist Fernsehen schädlich für die eigene Meinung oder fördert es unabhängig zu denken? UErörterung zu dem Thema Ist Fernsehen schädlich für die eigene Meinung oder fördert es unabhängig zu denken? 2000 by christoph hoffmann Seite I Gliederung 1. In zu großen Mengen ist alles schädlich. 2.

Mehr