World Money 8. Zusammenhang mit World Money 8 benutzt werden, nicht aber mit anderen Programmen.

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1 1. Allgemeines World Money Börseninformationssysteme Walter Müller Brabantstr Aachen Hotline: Mo-Fr 9:30 bis 18:00 Uhr Faxhotline: Internet: Abo-Service: Copyright, Warenzeichen, Gewährleistungen und Haftungsausschluss für Windows, Copyright 2006 by World Money, Walter Müller, Brabantstr. 1018, Aachen. Alle Rechte vorbehalten. Kein Teil der Software, der mitgelieferten Daten oder des Handbuches dürfen ohne schriftliche Genehmigung in irgendeiner Form reproduziert, verändert oder weitergegeben werden. Dies betrifft sowohl das Programm selbst, die mitgelieferten historischen, wie auch die über den regelmäßigen Datenabruf oder auf Datenträger (CD-ROM) gelieferten Daten und die mit dem Programm erstellten Grafiken. Die Dateien v24.dll und Luca.dll sind urheberrechtlich geschützt. Copyright Langner GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Die Dateien v24.dll und Luca.dll dürfen nur in Zusammenhang mit benutzt werden, nicht aber mit anderen Programmen. Das Kopieren und die Weitergabe von v24.dll und Luca.dll ist nicht zulässig. Die in diesem Handbuch benutzten eingetragenen Warenzeichen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber und werden als solche anerkannt. Die Software und das Handbuch wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Es kann jedoch keinerlei Gewähr für die Fehlerfreiheit der Software, der mitgelieferten Daten, sowie des Handbuchs übernommen werden. Ebenso wenig kann eine Haftung für die Folgen, die auf Programmfehler oder fehlerhafte Angaben im Handbuch oder Datenbestand zurückzuführen sind, übernommen werden. Für die Richtigkeit und den Erfolg der mit dem Programm hergeleiteten Kauf- oder Verkaufsignale bezüglich eines Wertpapiers übernimmt die Firma World Money keine Haftung. Ebenfalls wird keinerlei Haftung für die Richtigkeit aller Auswertungsseiten von Depots und allen daraus resultierenden bzw. hergeleiteten Anlage-Entscheidungen übernommen. Alle Berechnungen zur steuerlichen Auswertung von Depots sind unverbindliche Informationen und stellen keine Steuerberatung dar. Für die Richtigkeit dieser Berechnungen wird keine Haftung übernommen. Änderungen aufgrund des technischen Fortschritts vorbehalten. 1

2 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeines Einführung Vorwort Schnelleinstieg Chartanalyse Filter Depots Systemvoraussetzungen einrichten Installation des Programms Start und Einrichtung der API-Schnittstelle Neue Historien installieren Deinstallation Backup Aufruf des Programms Datenabruf einrichten Die SMS-Funktion Datenübernahme aus einer Vorgängerversion Neues in Das Trading-Tool - Die Grundlagen für Ihr privates Handelssystem Das Orderbuch und der Direkt-Handel über Cortal Consors Das Risikomanagement Noch weiter verfeinerte Filterfunktionen Das Skript-Tool Arbeiten mit Die Menü-Referenz Das Menü Datei Das Menü Bearbeiten Das Menü Ansicht Das Menü Chart Das Menü Indikator Das Menü Werkzeug Das Menü Filter Das Menü Depot Das Menü Ticker Das Menü Extras Das Menü Einstellungen Das Menü Fenster Das Menü? Die Symbolleisten und Icons Die Symbolleiste Standard Die vertikale Symbolleiste Depot Die Symbolleiste Chart Die horizontale Symbolleiste zum Depot Das Symbol Realtime-Info Die Funktionen der rechten Maustaste Chart

3 Filter Depot Ticker Kurzwahltasten Die Online-Hilfe Die Hauptanwendungsgebiete von Die Chartanalyse Was sind Charts Warum man Charts analysiert Die grafischen Indikatoren Die numerischen Indikatoren Das Chart-Fenster Einen Chart bearbeiten Der Filter Was sind Filter Wozu man Filter nutzen kann Einen Filter anlegen und konfigurieren Das Layout des Filterfensters definieren Der Anlage-Assistent Die Depotverwaltung Was sind Depots Depots anlegen und konfigurieren Die einzelnen Buchungstypen Die Depotauswertung Weitere Funktionen zum Depot Depots übernehmen Die Online-Hilfe zum Depot Intraday-Funktionen Was bedeutet Realtime-Kurse Was bedeutet Neartime-Kurse Zwei Arten der Intraday-Datenübertragung Wertpapieranalyse mit Intraday-Kursen Der Newsticker Stichwortverzeichnis

4 2. Einführung 2.1. Vorwort Herzlichen Glückwunsch zum Erwerb der Börsensoftware! Sie sind nun im Besitz einer Börsensoftware, mit der Sie nicht nur Wertpapierkurse verfolgen und erfolgreich analysieren können, sondern auch mit Hilfe der Depotverwaltung stets den Überblick über Ihr Wertpapierdepot behalten. Gegenüber den Vorgängerversionen wurde der Leistungsumfang dieser Programmversion nochmals erheblich gesteigert. Neu sind insbesondere: Trading-Tools für noch schnelleres Agieren an den Finanzmärkten. Grundlagen zur Konfiguration eines eigenen Handelssystems. Direktes Online-Trading über den Broker Cortal-Consors. Orderbuch für ständig volle Kontrolle über offene Order. Direkte Übernahme als Depotbuchung nach Ausführung, Abrufen des Orderstandes mit einem Mausklick (bei Handel über Cortal-Consors). Neues Risikomanagementsystem - für jederzeitige volle Kontrolle des Depotrisikos. Erheblich erweiterte Filterfunktionen, einschließlich Basisfilter, Filtern im Hintergrund und nochmals verbesserten Layouteinstellungen. Individuelle Möglichkeiten der Programmsteuerung durch neues Skript-Tool. Wir wünschen Ihnen bei der Geldanlage, der Wertpapieranalyse und dem Intraday-Trading viel Erfolg! Walter Müller und das World Money Team 4

5 2.2. Schnelleinstieg An dieser Stelle möchten wir Ihnen nun in Form eines Schnelleinstiegs die Möglichkeiten für ein professionelles Wertpapiermanagement mit aufzeigen. Der privaten Kapitalanlage können verschiedene Zielrichtungen zugrunde liegen. So kann eine Wertpapierinvestition kurzfristig oder langfristig angelegt sein. wird beiden Aspekten gerecht. Das Realtime-Modul schafft die notwendige Grundlage für eine kurzfristige Optimierung von Kursgewinnen. Gleichzeitig bietet mit historischen Charts auch optimale Voraussetzungen für eine langfristig angelegte Strategie. Eine Vielzahl von beliebig konfigurierbaren Filtern sucht automatisch Wertpapiere, die dieser Strategie entsprechen. Zum Beispiel können Wertpappiere aus der World Money-Datenbank gefiltert werden, die einer langfristig orientierten Wachstumsstrategie entsprechen. bietet alle Funktionen, die ein Investor für das Anlagemanagement und die Verwaltung eines oder mehrerer Depots benötigt und die nachfolgend kurz vorgestellt werden sollen. Eine detaillierte Übersicht und systematische Einführung finden Sie unter dem Kapitel Die Hauptanwendungsgebiete von Chartanalyse Aus dem grafischen Verlauf eines Wertpapierkurses der Vergangenheit lesen Chartanalysten Hinweise auf die zukünftige Kursentwicklung ab. 1. Rufen Sie einen beliebigen Chart über das Menü DATEI/ÖFFNEN/CHART oder über dieses Icon auf 2. Es erscheint die folgende Eingabemaske: 5

6 3. Wir wollen den Chart der Aktie von SAP aufrufen. Unter Wertpapier-Typ haben wir deshalb zunächst Aktien eingestellt. Wir können im Chart-Auswahlfenster das gewünschte Wertpapier nach Name, WKN oder ISIN suchen. Ist die ISIN bekannt, so wird diese in das Feld WKN eingegeben. Im Feld Name/Suchtext können die WKN, der Name oder Namensbestandteile als Auswahlkriterien eingetragen werden. 4. Durch Betätigen der Schaltfläche OK EOD öffnen Sie den End-of-Day-(Schlusskurs)Chart: Wir haben nun vielfältige Möglichkeiten der Chartanalyse. 5. Durch einen Mausklick auf den Namen des als Chart dargestellten Wertpapiers wird der Börsenplatz gewählt, von dem der Chart angezeigt werden soll (z.b. Schlusskurse von Frankfurt, XETRA oder anderen Börsenplätzen, sofern diese vorliegen). 6

7 6. Nachdem der Chart vom gewünschten Börsenplatz vorliegt, bestimmen wir nun den Darstellungszeitraum. Wir können einen Chart langfristig über mehrere Jahre, über ein Jahr, einen Monat oder eine Woche darstellen. Diese Einstellungen nehmen wir im Menü CHART vor. In unserem obigen SAP-Beispiel haben wir eine langfristige Darstellung gewählt. 7. Möchten wir die im Chart angezeigten Stammdaten der SAP-Aktie ändern, so benutzen wir dazu den Menüpunkt CHART / STAMMDATEN IM CHART KONFIGURIEREN. In diesem Eingabedialog können wir aus dem linken Teilfenster die gewünschten Stammdateninformationen durch Doppelklick in das rechte Fenster übernehmen und dort mit den Tasten Nach oben und Nach unten beliebig sortieren. Abschließend bestätigen wir diese Maske mit der OKTaste. 8. Nun können wir eine professionelle Chartanalyse mit einer Vielzahl von Indikatoren und Werkzeugen betreiben, die wir über die gleichnamigen Menüeinträge INDIKATOR und WERKZEUG in den Chart einblenden. Werkzeuge können auch über die rechte vertikale Symbolleiste aufgerufen werden. 9. Ein beliebter Indikator ist der gleitende Durchschnitt. Wir finden diesen im Menü Indikator unter der Kategorie Trendfolge-Indikatoren. Da wir in unserem Beispiel-Chart eine Langfristanalyse betreiben, verwenden wir den GD lang, der uns für jeden Börsentag den Durchschnittskurs der letzten 200 Tage liefert. 7

8 Die roten und grünen Pfeile, die wir im Chart angezeigt bekommen, sind Kauf- und Verkaufsignale, die uns der jeweils verwendete Indikator (hier: der GD 200) liefert. Die Prozentgröße, die am rechten Ende der Durchschnittslinie angezeigt wird, gibt uns den Gewinn oder Verlust an, den wir erzielt hätten, wenn wir alle Handelssignale im betrachteten Zeitraum befolgt hätten. Mit dieser Zahlengröße können wir die Qualität und Zuverlässigkeit eines Indikators schnell ablesen und Vergleiche zwischen unterschiedlichen Indikatoren anstellen. 10. Schließlich speichern wir die verwendeten Indikatoren und die Art der Chartdarstellung ab, damit wir nicht bei jedem erneuten Aufruf eines Chart die hier vorgenommenen Einstellungen wiederholen müssen. Zum Speichern gehen wir in das bereits bekannte Menü CHART und wählen dort die Funktion DIESES LAYOUT ALS STANDARD. Die grundsätzliche Aussagekraft und Anwendbarkeit einzelner Indikatoren wird in der Online-Hilfe erläutert. Sie erreichen die Hilfe über das Symbol? oben rechts in der Symbolleiste Filter Sie suchen ein Wertpapier, welches ganz bestimmten Kriterien genügen soll oder möchten alle Aktien einer Branche vergleichen? Für solche Anforderungen ist die Filterfunktion von World Money 8 bestens gerüstet. 1. Öffnen Sie ein neues Filterfenster über das Menü DATEI/NEU/FILTER. 8

9 2. Konfigurieren Sie den Filter nach Ihren Bedürfnissen über insgesamt drei Eingabemasken, die Sie hintereinander angezeigt bekommen. 3. Sie können zunächst allgemeine Einstellungen für den neuen Filter vornehmen. Zum ersten Kennenlernen der Filterfunktionen wollen wir zunächst nur Wertpapiere von einem Börsenplatz anzeigen lassen. Außerdem wollen wir Gewinner und Verlierer des letzten Tages analysieren. Zu diesem Zweck haken wir wie im obigen Bild die gleichnamigen Optionen an. Bei den Einstellungen für Gewinner und Verlierer wählen wir als Zeitdifferenz 1 Tag. Wir selektieren damit Wertpapiere, die in diesem Zeitraum die größten Kursausschläge verbuchen konnten. In der nächsten Eingabemaske der Filterkonfiguration legen wir die Hauptkriterien unseres neuen Filters fest. Wir erreichen diese Maske, in dem wir auf Weiter" klicken: 9

10 4. Aus den Hauptkriterien haben wir Kriterien "Land", "Wertpapiergruppe" und "Branche" ausgewählt. Wir möchten nur Bank-Aktien aus Deutschland filtern. Durch Mausklick auf die Taste "... " haben wir dafür folgende Eingabemaske geöffnet: Aus dieser Maske haben wir im linken Teilfenster den Eintrag "Deutschland" gesucht und durch Klick auf die Taste "Hinzufügen" in das rechte Teilfenster "Ausgewählte Länder" übernommen. Wir bestätigen die Maske mit OK. Mit den Auswahlfenstern "Wertpapiergruppe" und "Branche" verfahren wir analog, bis alle Kriterien in der Hauptmaske der Filterkonfiguration angezeigt werden. 5. Nun klicken wir erneut auf Weiter und gelangen in folgendes Fenster: 10

11 Mit der Maus klicken wir nun auf das graue Feld "Neues Kriterium" und gelangen in folgende Maske: 11

12 Wir wählen hier unter der Kategorie "Aktie" den Eintrag "KGV", denn wir wollen nach Aktien suchen, deren KGV nicht über 15 liegt. Nach Bestätigung der obigen Maske mit OK erhalten wir dieses Fenster: Wir geben die Bedingung "kleiner" und als Wert "15" ein und bestätigen auch diese Maske mit "OK". Soll ein einmal angelegtes Kriterien wieder aus der Filterkonfiguration entfernt werden, so klicken wir einfach auf die gleichnamige Taste. Schließlich gelangen wir wieder in die Haupteingabemaske der Filterkonfiguration: Durch Klick auf die Felder "UND" und "ODER" können wir weitere Filterkriterien anlegen und diese logisch mit dem ersten verknüpfen. So im obigen Beispiel, in dem wir nach Aktien mit einem 12

13 KGV < 15 oder einer Dividendenrendite > 3% filtern wollen. Eine Aktien muss dabei nur eines der beide Kriterien erfüllen, um von unserem Filter erfasst zu werden. 6. Nachdem alle Kriterien eingegeben und mit UND oder ODER -Verknüpfungen logisch verbunden wurden, schließen wir die Filterkonfiguration durch Klick auf den Fertig Stellen -Button. Führen Sie nun den Filter über die Taste F5 auf Ihrer Tastatur aus. Sie erhalten als Ergebnis eine übersichtliche Liste aller Wertpapiere, die den gewünschten Kriterien entsprechen. 7. Die in dieser Liste angezeigten Spalten und deren Anordnung können Sie selbst bestimmen. Unter dem Menü FILTER/LAYOUT AUSWÄHLEN/BEARBEITEN rufen Sie ein Fenster auf, in dem Sie anzuzeigende Spalten (linke Fensterhälfte) auswählen können. Aus dem rechten Teilfenster "Verfügbare Filtereinträge" wählen wir nun die gewünschten aus und übernehmen sie durch Doppelklick mit der Maus in das rechte Teilfenster. Dort können wir die Anordnung der Spalten noch mit den schwarzen Pfeiltasten verändern. Anschließend bestätigen wir diese Eingabemaske mit OK. Tipp: Unter dem Menüpfad DATEI/ASSISTENT/FILTER-ASSISTENT können Sie auch einen Assistenten aufrufen, der Sie durch die Eingabemasken der Filterkonfiguration leitet. Noch mehr über alle Eingabemöglichkeiten zu einer Maske erfahren Sie auch in der Online-Hilfe, die Sie über die F1-Taste auf Ihrer Tastatur zu jeder aktuell geöffneten Maske passend aufrufen können. Beispiele für die Verwendung von vorkonfigurierten Filtern Einen bereits vorinstallierten Filter rufen Sie über das Menü DATEI/ÖFFNEN/FILTER auf. Möchten Sie z.b. Aktien bestimmter Branchen selektieren, so können Sie einen der Branchen-Filter verwenden. Außerdem ermöglichen Ihnen entsprechende Filter, alle Aktien eines Index schnell in einer übersichtlichen Liste angezeigt zu erhalten. bietet die wichtigsten Indizes von DAX 30 bis NASDAQ100 an. 13

14 Mit den Filtern GD aufwärts und abwärts können Aktien selektiert werden, bei denen innerhalb der letzten 2 Tage der Kurs den gleitenden Durchschnitt der letzten 30, 100 oder 200 Tage aufwärts oder abwärts durchstoßen hat. Die Filter zum MACD und Momentum (= Filter MOM ) liefern Aktien, bei denen es Anzeichen für eine Änderung des Kurstrends innerhalb der letzten 2 Tage zu beobachten gab. Auch nach fundamentalen Kennzahlen können Aktien selektiert werden. Dazu benutzen Sie die Filter DivRendite, KGV oder KCV. Sie haben die Möglichkeit nach einer Dividendenrendite größer 3%, 4% oder 5% zu filtern sowie nach einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) oder KursCashflow-Verhältnis (KCV) von unter 10 oder unter Depots Sie können eine beliebige Anzahl von Depots unter verschiedenen Namen anlegen und verwalten. Ein neues Depot eröffnen Sie unter dem Menü DATEI/NEU/DEPOT. Hier gelangen Sie in den Eingabeassistenten für die Depotkonfiguration. Richten Sie zuerst ein normales Depot mit minimalem Grundkonfigurationsumfang ein, um die Arbeit mit dem Depot kennen zu lernen. Die umfangreiche und detaillierte Depotkonfiguration erläutern wir Ihnen im Abschnitt Depot später in diesem Handbuch. Bitte beachten Sie, dass Sie für den direkten Online-Handel mit diesem Programm zunächst die dafür notwendigen, mitgelieferten Komponenten von Cortal-Consors installieren müssen. Wie das funktioniert erläutern wir Ihnen im Kapitel World Money 8 einrichten. Nach der Konfiguration können Sie das Depot mit Buchungen füllen. Das Programm bietet dafür verschiedene Buchungsmasken, die auf unterschiedliche Buchungsvorgänge (z.b. Ankauf, Verkauf, Dividendenzahlung, Spin-off) zugeschnitten sind. Sie können die gängigsten Buchungsmasken direkt über den Menüpfad DEPOT/BUCHEN aufrufen. Neu in der Programmversion 8 ist dabei die Verwaltung von Ordern über das Orderbuch. Jede Kauf- und Verkaufbuchung wird zunächst als Order erfasst und kann in diesem Status eigenständige verwaltet werden. Nach Ausführung der Order wird diese dann automatisch als Depotbuchung angelegt. Das Anlegen einer Kauforder geschieht über den Menüpfad DEPOT/ORDER/KAUFEN. Jede andere der Buchungsmasken wird über den Menüpfad DEPOT/BUCHEN angewählt. Es kann aus jeder Buchungsmaske heraus eine andere gewählt werden, einfach in dem der Buchungstyp und die Buchungsbeschreibung entsprechend umgestellt werden. Sie brauchen sich somit keine Gedanken zu machen, wie Sie eine konkrete Buchungsmaske erreichen: Öffnen Sie eine beliebige Maske und wählen die gesuchte Maske über die Einstellung von Buchungstyp und -beschreibung aus. 14

15 Haben Sie Depots mit einer Vorgängerversion erstellt, so können diese ohne Probleme mit World Money 8 weiter bearbeitet werden. Da Wertpapiere anhand der ISIN identifiziert, muss die WKN über das Menü DEPOT/WKN6 aber ggf. noch in die ISIN umgewandelt werden. Haben Sie das Depot bereits mit der Programmversion World Money 5.0 RealTime oder einer späteren Version bearbeitet, erübrigt sich in der Regel eine erneute Konvertierung der ISIN. Ein Depot kann neben einer steuerlichen Auswertung auch nach vielen weiteren Kriterien analysiert werden. Die aktuelle Rendite-Performance Ihres Depots können Sie z.b. in der Vermögensübersicht (Menüpfad ANSICHT/VERMÖGENSÜBERSICHT) ablesen und mit einer anderen Größe (z.b. einem Fonds oder Index) hinsichtlich des Anlageerfolges vergleichen. Andere Auswertungsseiten können Sie über die Symbole des Depotfensters öffnen. Wie Sie Wertpapiere ordern - Schritt für Schritt erklärt 1. Öffnen Sie das gewünschte Depot Dazu gehen Sie über das Menü DATEI/ÖFFNEN/DEPOT. Oder Sie nutzen die Depot-Schaltfläche. Klicken Sie einfach auf das Symbol "Tresor" und wählen das gewünschte Depot aus. Sollten Sie noch kein Depot angelegt haben, verwenden Sie an dieser Stelle einfach das mitgelieferte DemoDepot_CortalConsors.dpt, das schon auf die Depotbank Cortal Consors vorkonfiguriert ist. 2.Öffnen Sie nun zunächst die Buchungsmaske über DEPOT / ORDER / KAUFEN... Oder klicken Sie die Schaltfläche Wertpapier ankaufen an. Sie gelangen in einen Eingabedialog, der in 5 Masken unterteilt ist. Hier können Sie alle relevanten Daten zu Ihrer neuen Order eingeben. Bitte beachten Sie, dass alle folgenden Zahleneingaben nur willkürliche Beispiele sind. Sie müssen stets selbst prüfen, welche Orderdaten in Ihrem konkreten Fall relevant sind! Die erste Maske dient der Auswahl der Handelsart: 15

16 Im obigen Beispiel möchten wir an einem inländischen Börsenplatz handeln. Darum stellen wir das Auswahlfenster auf die Option "Inlands-Order". Der für Käufe zur Verfügung stehende Geldbetrag wird ebenfalls angezeigt. Zur Eröffnung eines neuen Depots müssen wir Geld als Bareinlage einbuchen. Wie diese und andere Depotbuchungen vorgenommen werden, wird im Kapitel Die Hauptanwendungsgebiete von World Money 8 -> Depots noch genauer erläutert. In der zweiten Eingabemaske, die über die Schaltfläche "Weiter" erreicht wird, tragen wir nun die ISIN des Wertpapiers ein, das wir ordern möchten, im obigen Beispiel Aktien der Deutschen Bank. Die Schaltfläche "Suchen" zeigt eine Suchmaske, in der auch nach dem Namen des entsprechenden Wertpapiers gesucht werden kann, falls die ISIN unbekannt ist. 16

17 Sollte das Programm keinen aktuellen Kurs aus der Datenbank entnehmen, so tragen wir selbst diesen Kurs ein. Die folgende Maske wird über die Schaltfläche Kurs eingeben aufgerufen. Der aktuelle Kurs in der jeweiligen Währung dient z.b. als Grundlage für die Berechnung des Ordervolumens. Bei der späteren Einbuchung der ausgeführten Order ins Depot wird dann selbstverständlich der tatsächliche Kaufkurs verwendet. Bei einem Order in Fremdwährung geben wir zusätzlich die entsprechende Währung und den aktuellen Umrechnungskurs vor. Danach wird die Maske Kurs eingeben mit OK geschlossen. Wir ordern die Aktien am Börsenplatz XETRA und möchten 100 Stück erwerben. Die gleichnamigen Eingabefelder werden wie im obigen Beispiel belegt. Mit der Taste Kurs aktualisieren können wir außerdem bei bestehender Intraday-Übertragung den jeweils letzten Bezahlt-Kurs laden. Die blau und grün unterlegten Felder rechts in der Eingabemaske werden nicht vom Anwender ausgefüllt. Sie enthalten weitere Informationen, die das Programm zu dieser Order bereitstellt. Wir gehen nun über Weiter in die nächste Eingabemaske: 17

18 Die dritte Eingabemaske dient der Erfassung weiterer wichtiger Orderdaten, so z.b. ein festzulegendes Kauf-Limit (hier: 90 Euro), sowie die Gültigkeit des Orders (hier: ultimo). Optional können Orderzusätze eingetragen werden, natürlich nur dann, wenn diese Zusätze Bestandteil der Order sind. Finden Sie in der hier angebotenen Auswahl nicht die gewünschten Orderzusätze, so liegt dies vermutlich daran, dass diese nicht in der Depotkonfiguration angelegt wurden. Lesen Sie zu diesem Thema bitte die Erläuterungen zur Depotkonfiguration. In der dritten Eingabemaske werden die Transaktionskosten dieser Order angezeigt. Diese Kosten werden automatisch aus der Depotkonfiguration übernommen. Möchten Sie jetzt an diesen Einstellungen etwas ändern, so wechseln Sie über die Taste Tarif bearbeiten in die Depotkonfiguration und berechnen die Werte anschließend neu (Taste Neu berechnen ). Wie ein Transaktionskostentarif angelegt und bearbeitet wird, wird im Zusammenhang mit der Depotkonfiguration noch genauer erläutert. In unserem obigen Beispiel übernehmen wir die vorgeschlagenen Werte. Auch hier gilt, dass Sie bei späterer Einbuchung der Order ins Depot noch alle Eingaben ändern und auf die tatsächlichen Werte anpassen können. Nun springen wir in die Maske Übersicht : 18

19 Diese letzte Maske des Orderdialogs stellt eine Übersicht über die vorgenommenen Eingaben dar. Sie können nun über den Button "Zurück" noch einmal in die vorangegangenen Schritte zurück springen und ggf. Korrekturen vornehmen. Sind alle Eingaben korrekt, wird die Order im Orderbuch vorgemerkt (Taste Order vormerken ). Auch kann die Order sofort freigegeben werden, wenn sie bereits an die Bank übermittelt wurde, bzw. auch sofort ins Depot eingebucht werden, falls sie bereits ausgeführt wurde. Die letzten beiden Optionen sind insbesondere für Anwender interessant, die nicht über Cortal Consors handeln und die Verbuchung in World Money ohne die Online-Verwaltung ihrer Order vornehmen möchten. In diesem Beispiel nun gehen wir den Weg über das Orderbuch, das wir über den Menüpfad ANSICHT/DEPOT-ANSICHT/ORDERBUCH oder über folgendes Icon aufrufen. 19

20 Im Orderbuch wird nun die zuvor angelegte Order mit dem Status "Order vorgemerkt" angezeigt. Durch Doppelklick auf die angezeigte Zeile kann die Order jederzeit wieder geöffnet und bearbeitet werden. Wenn die Order zur Ausführung an die Bank übermittelt wurde, wird dieser Status durch Klick auf die Taste "Freigeben" eingestellt. Handeln Sie online über Cortal Consors, so kann die Übertragung der Orderdaten direkt aus World Money heraus gestartet werden. Sie benötigen dafür eine Onlineverbindung zu Cortal Consors. In allen anderen Fällen muss dies auf dem sonst verwendeten Orderweg (Telefon, Internet, etc.) geschehen. Um direkt online zu ordern, muss zuvor die so genannte API-Schnittstelle installiert werden, falls dies noch nicht geschehen ist. Wie das funktioniert, erläutern wir Ihnen im Kapitel World Money 8 einrichten. Über die Taste Order freigeben übermitteln wir die Orderdaten jetzt an die Bank. Wenn dies online geschehen soll, haben wir zunächst die Taste Verbinden gedrückt und uns bei Cortal Consors angemeldet. Bevor die Order tatsächlich freigegeben wird, haben noch einmal die Möglichkeit alle Eingaben zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Dazu öffnet sich automatisch folgende Maske: 20

21 Im obigen Beispiel senden wir diese Order direkt online an die Bank, nachdem alle Daten sorgfältig geprüft wurden. Der angezeigte Kurs sowie die Transaktionskosten sind hier nur vorläufige Werte, die erst mit tatsächlicher Ausführung der Order ins Depot gebucht werden. Nachdem wir obiges Fenster mit OK bestätigt haben, gelangen wir zurück ins Orderbuch und sehen die Order nun auf dem Status Order erteilt : 21

22 Die Order ist nun bei der Bank zur Ausführung gespeichert. Mit der Taste Status prüfen können wir jederzeit online anfragen, ob die Order ausgeführt wurde. Ebenso können wir die Order ändern oder streichen. Wie bereits dargestellt, werden diese Direktorder-Optionen zur Zeit nur im Zusammenhang mit einem Cortal Consors-Depot angeboten. Wichtiger Hinweis: Wir erkennen eine bestehende Verbindung an dem grünen Anzeigefeld Online oben rechts im Orderbuch. Sollte ein Verbindungsaufbau fehlschlagen, kontrollieren Sie bitte, ob auch wirklich alle notwendigen Komponenten sowie die API-Schnittstelle korrekt installiert sind, ob Ihr Depot auch tatsächlich mit der Depotbank Cortal Consors angelegt wurde und ob in der Depotkonfiguration die Option Direkt-Order via Online-Verbindung auch aktiviert wurde. Bitte lesen Sie hierzu ergänzend auch die Installationshinweise im Kapitel World Money einrichten, sowie die Erläuterungen zur Depotkonfiguration. Hat die Depotbank die Order nun ausgeführt, so wird die Order durch Anklicken der Schaltfläche "Verbuchen" als Depotbuchung übernommen. Im Orderbuch wechselt der Ordereintrag nun in das untere Teilfenster: 22

23 Vor der Übernahme als Depotbuchung wird die Order noch einmal geöffnet und der Anwender kann ggf. noch Daten (z.b. tatsächlicher Kaufkurs, gezahlte Stückzinsen/Zwischengewinne) korrigieren. Hierfür bietet das Programm die selbe Maske an, die wir bereits im Zusammenhang mit der Orderfreigabe kennen gelernt haben. Die Order erhält nun den Status "Order ausgeführt" und kann nun aus dem Orderbuch gelöscht werden (Taste Alte Löschen ). Die Buchung, die aus dieser Order resultiert, wird nun im Buchungsjournal des Depots angezeigt. Wir rufen das Buchungsjournal über den Menüpfad ANSICHT/DEPOTANSICHT/BUCHUNGSJOURNAL auf. Wir finden den Kauf der 100 Stück Deutsche Bank-Aktien aus unserem obigen Beispiel nun als Buchung. 23

24 Unser Demo-Depot enthält bereits einige Buchungen. Wir finden den aktuellen Ankauf der 100 Deutsche-Bank_Aktien ganz unten in der Liste (sofern diese nach Datum sortiert ist). Auch jetzt können wir die Buchung noch jederzeit korrigieren und weitere relevante Daten eingeben,die z.b. für steuerliche Zwecke von Bedeutung sind, so z.b. die gezahlten Stückzinsen oder Zwischengewinne, die beim An- und Verkaufen von Anleihen und Fonds ggf. anfallen können. Wir entnehmen diese Daten aus der Bankabrechnung der ausgeführten Order. Öffnen wir nun einmal die Ankauf-Buchung der Bundesschatzanweisung im DemoDepot_CortalConsors.dpt durch Doppelklick, so finden wir folgende Maske: In dieser Maske können wir Stückzinsen und Zwischengewinne eingeben, wenn wir auf die Taste... hinter der gleichnamigen Anzeige klicken. Es öffnet sich folgende Maske: Wir geben den entsprechenden Betrag ein und bestätigen mit OK. Auch die Buchung selber schließen wir dann mit OK. Nun kann World Money auch diese steuerlich relevante Größe in der Steuerauswertung berücksichtigen. 24

25 Auswertung des Depots Sie haben Ihr erstes eigenes Depot angelegt und alle Wertpapiere, die sich in Ihrem Besitz befinden eingebucht. Vielleicht haben Sie auch ein Musterdepot angelegt, um neue Strategien zu testen. Dann interessiert Sie sicher wie sich Ihr Depot und damit Ihr Vermögen entwickelt. Einige Auswertungsmöglichkeiten möchten wir Ihnen hier aufzeigen. Graphische Depotanalyse Über diese Schaltflächen werten Sie Ihr Depot nach Branche, Länder, Typen, einzelnen Wertpapier und nach Währungen aus. In übersichtlichen Tortendiagrammen ersehen Sie die Aufteilung und Gewichtung, so erfahren Sie schnell und anschaulich, wie sich Ihr Depot zusammensetzt. Steuerliche Auswertung Über die Schaltfläche Steuer erhalten Sie Informationen zur steuerlichen Seite Ihrer Depotentwicklung. Die Links [Infos zur Anlage KAP / AUS] und [Infos zur Anlage SO] führen Sie direkt zur Zusammenstellung der steuerlichen Werte. Diese Werte können Sie einfach in Ihre Steuererklärung übernehmen. Beachten Sie bitte, dass Sie die Steuererklärung in aller Regel für ein bereits abgelaufenes Kalenderjahres erstellen. Für die steuerliche Auswertung stellen Sie das Jahr ein, für das Sie die Steuererklärung fertigen wollen. Unter EINSTELLUNGEN / DEPOT / STEUERN können Sie das jeweilige Jahr eintragen. Sie können auch Werte wie Dauer der Spekulationsfrist, Freibeträge oder Werbungskostenpauschale abändern. Somit können Sie auch auf zukünftige Steueränderungen reagieren. 25

26 Übersicht über die gesamten Wertpapiere Einen schnellen und zuverlässigen Überblick über Ihr gesamtes Wertpapiervermögen erhalten Sie über diese Schaltflächen. An dieser Stelle möchten wir Ihnen eine kleine Auswahl der Auswertungsansichten des Depots vorstellen: Die Vermögensübersicht zeigt die Entwicklung Ihres Vermögens auf. Grundlage der Betrachtung bilden hierbei die ursprünglich Anschaffungskosten Ihrer Wertpapiere. Hinzugerechnet, bzw. abgezogen werden Kursgewinne / Kursverluste. berücksichtigt bei der Betrachtung sowohl Bar- wie auch Fremdvermögen und errechnet daraus Ihre Rendite. Die Wertpapierübersicht listet alle Wertpapiere auf. Sie ersehen auf den ersten Blick, wann Sie welches Papier zu welchem Preis gekauft haben. Dividendenerträge, wie auch die jeweiligen Gewinne werden Ihnen angezeigt. Durch einen Klick auf die Spaltenbeschriftungen sortieren Sie die Liste nach dem in der Spalte dargestellten Kriterium. Welche Werte sind die Stars in Ihrem Depot? Nach absolutem Gewinn, relativem Gewinn gesamt oder auf das Jahr bezogen? Diese Informationen bekommen Sie automatisch und übersichtlich ganz ohne Rechnereien. Selbstverständlich erstellt auch Listen über verkaufte Wertpapiere. Nur durch den Verkauf werden Gewinne realisiert, wie auch Verluste begrenzt. Diese Auswertung stellt 26

27 deshalb eine wichtige Grundlage Ihres Börsenerfolges dar. So können Sie Ihre Börsentransaktionen objektiv beurteilen. Wenn Sie sich für einen bestimmten Zeitraum näher interessieren ist das kein Problem. Tragen Sie den Zeitraum den Sie betrachten wollen unter DEPOT / KONFIGURATION... Seite Auswertung ein. wertet den von Ihnen gewählten Zeitraum automatisch aus. Intraday-Funktionen: bietet mehrere Möglichkeiten, um mit Echtzeit-Kursen zu arbeiten. Die wichtigste Funktion in diesem Zusammenhang ist die Watchliste, in der mehrere Wertpapiere von verschiedenen Börsenplätzen auf einen Blick beobachtet werden können. Nach dem Öffnen des Programms wird die Watchliste über das Menü ANSICHT/WATCHLISTEN aufgerufen. Sie sehen die Watchliste nun als weißes Fenster im unteren Abschnitt der Benutzeroberfläche. Fügen Sie nun nach Belieben Wertpapiere in diese Liste ein, deren Kursentwicklung Sie in Echtzeit beobachten möchten. Klicken Sie dazu einmal mit der linken Maustaste in die Watchliste (es geschieht nichts Sichtbares, die Liste wird aber aktiviert) und betätigen anschließend die EINFG-Taste auf Ihrer Tastatur. Es erscheint das Wertpapierauswahlfenster, in dem die entsprechenden Titel ausgewählt und in die Watchliste übernommen werden. 27

28 Sie können nun mit der Taste Titel und Layout (zu finden in der Watchliste) die Darstellung und Anordnung der Spalten wählen. Börsenplätze, die bevorzugt angezeigt werden sollen (wenn z.b. nur ein Börsenplatz in der Watchliste aktiviert wird), stellen Sie unter dem Menü EINSTELLUNGEN/BEVORZUGTE BÖRSENPLÄTZE ein. Um die Watchliste zu systematisieren, stehen Ihnen dort mehrere Watch-Fenster von 1-8 zur Verfügung, in die Sie jeweils Wertpapiere nach bestimmten Kriterien zu Gruppen zusammen fassen können (z.b. in Watch 1 alle Dax-Werte, die beobachtet werden sollen, in Watch 2 alle TecDaxWerte usw.). versorgt Sie außerdem ständig mit aktuellen Nachrichten (sofern Sie diese abonniert haben). Die Nachrichten werden in Echtzeit übertragen und zunächst in die News-Watch 1 eingestellt (ganz rechts) und können dann im Tickerfenster (=> Menü DATEI/NEU/TICKER) nach Stichworten oder zugehörigen Wertpapiergattungen selektiert und editiert werden. Wie Sie den Datenabruf sowohl für Intraday-Kurse wie für Tagesschlusskurse einrichten, wird im Kapitel Datenabruf einrichten näher erläutert. 28

29 2.3. Systemvoraussetzungen Für ein effizientes Arbeiten mit gelten folgende Systemvoraussetzungen: Mindestanforderungen: Windows 98SE, 2000, Windows XP, Windows Vista Prozessor: Pentium III ab 800 MHz Hauptspeicher: ab 512 MB CD-ROM Laufwerk Internetzugang für Intradayübertragung (ISDN, DSL oder Netzwerkzugriff) Mindestens 50 MB freier Festplatten-Speicher für das Programm, zusätzlich ab 2 GB für Kurshistorien SVGA-Monitor VGA-Grafikkarte mit einer Auflösung von mind. 1024x768 Bildpunkten bei 256 Farben Empfohlen: Windows XP mit Service-Pack 2 Prozessor: ab 2 GHz (Intel / AMD) Hauptspeicher: ab 1048 MB DSL-Zugang zum Internet Festplatte mind. 6 GB freier Festplattenspeicher SVGA-/MultiSync-Monitor SVGA-Grafikkarte mit einer Auflösung von 1024x768 Bildpunkten bei Farben, 29

30 3. einrichten 3.1. Installation des Programms Bitte beachten Sie, dass für einige weitere Windows-Komponenten notwendig sind. Diese Komponenten finden Sie auf Ihrer World Money-Programm-CD. Bei der Installation prüft die Installationsroutine, ob diese Komponenten auf Ihrem Rechner bereits installiert sind. Ist dies nicht der Fall, wird eine entsprechende Installation angeboten. Bitte installieren Sie alle angebotenen Komponenten! Sie müssen dafür an Ihrem Rechner als Administrator angemeldet sein. Alle anderen Programme sollten vor der Installation geschlossen werden. Sie müssen dabei wie folgt vorgehen: Legen Sie die World Money-CD-ROM in Ihr CD-ROM-Laufwerk ein. In der Regel wird das Setup automatisch aufgerufen. Anderenfalls führen Sie die Datei start.exe, die Sie auf der CD finden, manuell aus. Bitte beachten Sie, dass der Start der Installation des Programms je nach Rechner und Betriebssystem bis zu 15 Minuten dauern kann! Das Installationsprogramm prüft zunächst, ob der Windows-Installer und die benötigte Version des Internet-Explorers vorhanden sind. Falls nicht, müssen diese installiert werden. Bitte lassen Sie deshalb alle geforderten Komponenten installieren. Bereits existierende Dienste werden erkannt, fehlende automatisch nachinstalliert. Anschließend ist ein Neustart Ihres Rechners notwendig. Bitte führen Sie diesen sofort aus. Nach dem Neustart starten Sie erneut die Installationsroutine über start.exe, falls dies nicht automatisch geschieht. Wieder erhalten Sie eine Anfrage des Installationsprogramms, ob NET Framework installiert werden soll. Ist diese Komponente bereits vorhanden, werden Sie nicht danach gefragt. Bitte bestätigen Sie die Installation von NET Framework, falls das Programm erkannt hat, dass es noch nicht oder nicht in der aktuellen Version vorliegt. Die Installation von NET Framework nimmt einige Zeit in Anspruch. Nachdem NET Framework erfolgreich installiert wurde, fahren Sie mit der Installation von World Money 8 fort. Folgen Sie dazu einfach den Installationsanweisungen. Im Standardfall können alle Angaben wie vorgeschlagen übernommen werden Start und Einrichtung der API-Schnittstelle Nach erfolgreicher Installation kann das Programm über die Menüfolge START / WORLD MONEY 8 oder über das Desktop-Icon gestartet werden. Beim ersten Aufruf des Programms werden automatisch Datenverzeichnisse angelegt und Stammdaten erzeugt. Dies kann einige Zeit dauern. Nach dem ersten Starten von werden Sie gefragt, ob Kurs-Historien installiert werden sollen. Wenn Sie dies wünschen, bestätigen Sie diese Anfrage, andernfalls können Sie auch zu einem späteren Zeitpunkt die Kurshistorien einspielen. Sie sollten dabei jedoch beachten, dass über einen Datenabruf nur Kurse bis 1 Monat rückwirkend übertragen werden können und Kurslücken entstehen können, wenn die mit dem Programm ausgelieferten Historien später als 1 Monat nach Erhalt installiert werden. Sie möchten online über Cortal-Consors handeln? Dann benötigt Ihr World Money-Programm noch die so genannte API-Schnittstelle, um mit der Broker-Software online kommunizieren zu können. Diese Komponente müssen Sie deshalb installieren. Öffnen Sie dazu über den Menüpfad EINSTELLUNGEN / DEPOT / DEPOTBANKEN folgende Eingabemaske: 30

31 Sind noch keine Banken angelegt, so können Sie dies über die Taste Neu... vornehmen. Sie können mehrere Banken anlegen, wenn Sie mit der Software Depots verwalten möchten, die bei unterschiedlichen Banken geführt werden (wichtig z.b. für Finanzverwalter). Unter anderem legen Sie hier auch Cortal Consors an. Anschließend wählen Sie den Eintrag Cortal Consors durch Anklicken aus und betätigen dann die Taste Order-Eigenschaften. Es öffnet sich die Eingabemaske Bankbezogene Ordereinstellungen, in deren rechter oberer Ecke Sie folgende Eingabemöglichkeit finden: Setzen Sie hier ein Häkchen vor die Option Direkt-Order via Online-Verbindung und schließen diese Maske über die Taste Fertig stellen. Schließen Sie dann auch die Eingabemaske der Banken mit OK. Wenn Sie nun ein Depot anlegen, bei dem Sie Cortal Consors als Depotbank vorgeben, werden Sie von World Money aufgefordert, das Modul Trading-API zu installieren. Auch bei der Depotkonfiguration muss noch einmal - wie oben beschrieben - die Auswahl Direkt-Order via Online-Verbindung bestätigt werden. Bestätigen Sie diesen Dialog mit Ja. Unter bestimmten Betriebssystemen können Sie wählen, ob die Trading-API für einen oder alle Benutzer freigegeben werden soll. Wählen Sie Alle wenn auch andere Benutzer diesen Computer und das Börsenprogramm verwenden möchten. Sie können nun aus der World Money-Software heraus Direkt-Order an Cortal Consors erteilen. 31

32 3.3. Neue Historien installieren Historische Daten erhalten Sie kostenlos bei Abschluss eines entsprechenden Datenabos. Sie erhalten Ihr Datenabo bei: Firma World Money Aboservice Brabantstr , Aachen, Tel: , Internet: 1. Legen Sie die Historien-CD in das entsprechende Laufwerk. 2. Wählen Sie folgendes Menü im - Programm: Datei / Aktualisierung / Historien einlesen In der oberen Eingabezeile wird zu Beginn der Dateiordner (CD-Laufwerk) eingetragen, der für die Programm-Installation verwendet wurde. Falls sich die Historien-CD in einem anderen Laufwerk befindet, können Sie dieses durch Eingabe oder über die Schaltfläche 'Auswählen...' ändern. Falls die Historien auf mehrere CDs verteilt sind, muss zuerst Disk1 (normalerweise die CD mit der Programm-Software) eingelegt werden. Durch die drei Kontroll-Kästchen können Sie bestimmen, welche Datenbanken installiert werden sollen. Normalerweise sollten alle Datenbanken installiert werden. Links neben den KontrollKästchen werden die Datenbank-Ordner angezeigt. Wenn mindestens ein Kontroll-Kästchen markiert ist und eine gültige Historien-CD ausgewählt ist, kann die Installation über die entsprechende Schaltfläche gestartet werden. Jetzt werden die Datenbanken der Reihe nach angelegt. Diesen Vorgang sollten Sie nicht unterbrechen. Wenn die Historien auf mehrere CDs verteilt sind, werden Sie nach einiger Zeit zum Einlegen der nächsten CD aufgefordert. 32

33 Wenn Sie die Installation doch unterbrechen müssen, wird die begonnene Routine noch beendet. Sie werden dann informiert, welche Daten erfolgreich installiert wurden Deinstallation 1. Nach erfolgter Installation kann das Programm über die Menüfolge (unter Windows-Start-Button!) Start / Programme / World Money 8 / Deinstallieren deinstalliert werden. 2. Folgen Sie den Anweisungen der Löschroutine. 3. Löschen Sie ggf. das Installationsverzeichnis (Standard: c:\wm8). Achtung: Hier befinden sich auch Ihre angelegten Depots, Filter und Desktops. Wenn Sie diese für eine spätere Verwendung behalten möchten, sollten diese zuvor in ein anderes Verzeichnis oder auf einen externen Datenträger kopiert werden Backup Eine Sicherung der Kursdaten in regelmäßigen Abständen ist ratsam. Sie können im Bedarfsfall die Kurshistorien aber auch jederzeit bei der Firma World Money auf CD-ROM nachbestellen. Sinnvoll ist eine Sicherung Ihrer persönlichen Dateien. Darunter fallen die Depots, Filter und Desktops. Sie finden diese Dateien in den folgenden Verzeichnissen, sofern eine Standardinstallation vorlag: Depot: Filter: Desktop: c:\wm8\depot c:\wm8\filter c:\wm8\desktop Die einzelnen Dateien sind in der Regel sehr klein und können ggf. auch auf Diskette gesichert werden. Wir empfehlen, hierzu den Windows-Explorer zu nutzen Aufruf des Programms Nach erfolgter Installation kann das Programm über die Menüfolge (unter Windows-Start-Button!) Start / Programme / World Money 8 / World Money 8 gestartet werden (Pfad kann je nach Betriebssystem, z.b. unter Windows Vista, abweichen!) 3.7. Datenabruf einrichten Mit dem Börsenprogramm können Sie die Daten per Modem/ISDN-Karte oder Internetzugang aktualisieren. Hierzu müssen einige Grundeinstellungen vorgenommen werden. Danach genügt ein Knopfdruck um die Daten zu aktualisieren. Die Zugangsdaten selbst erhalten Sie mit Abschluss eines Kursabonnements. Informationen dazu liegen der Software bei oder können aktuell im Internet unter abgerufen werden. Gerne steht Ihnen auch unsere Bestellhotline unter der Rufnummer zur Verfügung. 33

34 Haben Sie bereits mit einer Vorgängerversion gearbeitet, so können Sie die Zugangsdaten aus der vorherigen Version in diese Version übernehmen. Dies geschieht über den Menüpfad DATEI / IMPORT AUS EINER VORGÄNGERVERSION / DOKUMENTE UND EINSTELLUNGEN. Den Datenabruf konfigurieren Sie am einfachsten mit dem Datenabruf-Assistenten, den Sie unter dem Menüpfad DATEI/ASSISTENT/DATENABRUF-ASSISTENT aufrufen. Sie werden durch 4 Eingabemasken geleitet, in denen Sie alle relevanten Einstellungen vornehmen können. In der ersten Auswahlmaske können Sie definieren, auf welchem Weg Tagesschlusskurse aktualisiert werden sollen. In der Regel muss diese Auswahl auf EOD Internet stehen. Durch Klick auf dieses Symbol wird dann diese Aktualisierung ausgeführt. Diese Aktualisierungsform wenden Sie an, wenn Sie so genannte End-of-Day-Daten (= Schlusskurse) beziehen wollen. Dieser Abruf ist prinzipiell mit jedem Daten-Abo für den jeweils abonnierten Kurs-Pool möglich. Nach Klick auf die Schaltfläche Weiter> gelangen wir in die Maske, in der alle Einstellungen für Intradaykurse vorgenommen werden. 34

35 Intraday-Kurse können nur übertragen werden, wenn in der zweiten Maske des Abrufassistenten ein Datenstrom angefordert wird. Mit der Option Optimierter Datenstrom wird angewiesen, alle Kurse und Nachrichten zu den in den Watchlisten und Depots befindlichen Wertpapieren zu aktualisieren. Die Funktion Vollständiger Datenstrom wird erst zu einem späteren Zeitpunkt aktiviert. Meldungen und News können nach Infoquellen selektiert werden. Wurde das Nachrichten-Abo bei der Firma World Money abgeschlossen, so muss die Option News Push angehakt sein um die News abzurufen. News Recover bedeutet dabei, dass alte News durch neue überschrieben werden. Nur wenn Sie dies wünschen, ist diese zweite Option zu aktivieren. Ihre Handynummer und -Adresse geben Sie ein, wenn Sie beim Erreichen von Stop- und Zielkursen eine entsprechende Nachricht erhalten möchten. Die SMS-Funktion ist kostenpflichtig und muss bei der Firma World Money angemeldet werden. Nur wenn jetzt noch die Option aktivieren angehakt wird, weiß, dass Sie die Kursbenachrichtigung ab sofort nutzen möchten. In der dritten Maske des Datenabruf-Assistenten wird die für den End-Of-Day-Datenabruf notwendige Benutzerkennung nebst Kennwort und Kurspool eingetragen. Diese Daten bekommen Sie von der Firma World Money im Anschluss an Ihre Bestellung des Abonnements schriftlich zugeteilt. Standardgemäß sollten die Optionen Kurse, Stammdaten und Nachrichtenticker (sofern abonniert) aktiviert sein. Die anderen Optionen dienen dem gezielten Nachladen bestimmter Daten (z.b. Faktoren), wenn diese nicht im normalen Datenabruf enthalten waren. Die Optionen vollständige Stammdaten und vollständige Faktoren sollten niemals gleichzeitig mit anderen Optionen aktiviert sein. Mit dieser Funktion werden alle Stammdaten neu geladen. 35

36 In die drei Felder Aktualisiert bis: kann jeweils ein Datum eingegeben werden, bis zu dem aktuelle Kurse, Stammdaten und Faktoren auf dem System vorliegen. Von diesem Datum an bis heute wird dann die entsprechenden Informationen aktualisieren, wenn Sie den End-ofDay-Datenabruf starten. Nur im Rahmen des Datenabrufs auf Knopfdruck macht es Sinn, unter Beenden von DFÜ-Verbindung eine andere Option als nie einzustellen. Dann wird nach Beendigung des Abrufs die DFÜVerbindung entweder immer automatisch getrennt oder die Trennung angeboten (= fragen ). Bei einer automatischen und somit ständigen Kursaktualisierung sollte stets die Option nie aktiviert sein. Die vierte Eingabemaske des Abruf-Assistenten beinhaltet bestimmte Interneteinstellungen, auf die beim Datenabruf zugegriffen wird. Sie sollten hier nur nach Rücksprache mit dem technischen Support der Firma World Money eine Änderung vornehmen. 36

37 Nach dem Sie diese Maske mit OK bestätigt haben, erhalten Sie eine Meldung, dass die Abrufeinstellungen abgeschlossen wurden. Diese Einstellungen brauchen Sie nicht vor jedem Datenabruf aufs Neue vorzunehmen. Sie werden von gespeichert und sind nur bei geändertem Abrufverhalten (z.b. Kurspoolumstellung) neu zu definieren. Jetzt ist der Kursdatenabruf nur noch einen Mausklick entfernt. Für Intraday-Kurse gehen Sie in das Menü DATEI / AKTUALISIERUNG / VERBINDUNG ZUM REALTIMESERVER HERSTELLEN. Nach dem Sie diese Option angeklickt haben, erscheint ein Haken vor diesem Menüeintrag und die Verbindung zur Börse besteht. Sie erkennen die aktive Verbindung außerdem an dem sich bewegenden World Money-Symbol oben rechts auf dem Desktop: Soll die Verbindung wieder beendet werden, so funktioniert dies analog zum Verbindungsaufbau durch Anklicken der Option Verbindung zum Realtime-Server herstellen im angesprochenen Menü. Der Haken vor diesem Menüpunkt verschwindet nun und die Bewegung des World MoneySymbols hält an. Für den Abruf von Tagesschlusskursen (= End-of-Day-Daten) klicken Sie bitte auf dieses Symbol: Möchten Sie keinen umfassenden Datenabruf der gesamten Datenbank durchführen, so können Sie die Aktualisierung auf die Wertpapiere beschränken, die Sie in der Watchliste eingeblendet haben. Betätigen Sie dazu einfach diese Schaltfläche: 37

38 Wir empfehlen daneben aber mindestens alle 14 Tage einen umfassenden Datenabruf, um Datenlücken in der Datenbank zu vermeiden Die SMS-Funktion bietet Ihnen die Möglichkeit, Kurse zu verfolgen, auch wenn Sie nicht vor dem Computer sitzen. Dabei werden Kurse, die Sie z.b. als Stop- oder Zielkurse vorgeben, per SMS auf Ihr Handy übermittelt. Dies funktioniert auch, wenn Sie Ihren Computer und den Datenstrom abgeschaltet haben. Die SMS-Funktion ist somit eine wichtige Informationsquelle, um ständig mit dem Börsengeschehen in Verbindung zu bleiben. So funktioniert der SMS-Serverdienst von World Money: Ihr PC, Eingabe des Zielkurses Ihr Handy Übertragung des Kurses zum World Money-Server World Money SMS-Server überwacht Ihr Kurslimit und versendet die SMS Sie können den SMS-Serverdienst bei der Firma World Money gegen eine Gebühr beantragen und freischalten lassen. Dann können Sie in die entsprechende Maske des Datenabruf-Assistenten die gewünschte Handy-Nummer eintragen, so wie im vorherigen Kapitel dargestellt Datenübernahme aus einer Vorgängerversion Haben Sie bereits mit einem Vorgängerprodukt von gearbeitet, so haben Sie die Möglichkeit, alle relevanten Programmeinstellungen von den Zugangsdaten bis zur kompletten Übernahme der Kursdatenbank auf diese aktuelle Version zu übernehmen. Benutzen Sie bitte die Menüfunktion DATEI / IMPORT AUS EINER VORGÄNGERVERSION. Unter dem Menüpunkt DOKUMENTE UND EINSTELLUNGEN... können Sie neben den Zugangsdaten auch Depots, Filter, Desktops und verwendete Chart-Einstellungen übernehmen. Zuvor wählen Sie durch Anklicken, mit welchem Programm Sie zuletzt gearbeitet haben. Unter dem Menüpunkt DATENBANK haben Sie drei Möglichkeiten der Kursdatenbankübernahme, nämlich 1) das Verschieben der Datenbank auf diese Version (die Vorgängerversion erhält nun einen Verweis bzw. Netzwerksuchpfad auf die aktuelle Installation), 2) das Kopieren der Datenbank (bei dieser Methode wird allerdings der doppelte Speicherplatz wie zuvor verbraucht) und schließlich 38

39 3) das Anpassen des Netzwerkpfads. Hierbei wird die Kursdatenbank bei der Vorgängerversion belassen und diese aktuelle Programmversion greift über einen Netzwerkverweis auf die Datenbank zu. Wir empfehlen, die Datenbank zu verschieben. Wichtiger Hinweis: Bevor Sie ggf. eine alte Installation von World Money löschen, prüfen Sie bitte, ob sämtliche persönlichen Daten und Einstellungen (Depots, Filter, Desktops, selbst angelegte Wertpapiere) vollständig und korrekt auf die neue Installation übertragen wurden! Legen Sie sich im Zweifelsfall vorher Sicherheitskopien Ihrer Daten an! 4. Neues in Die Programmversion 8 ist gegenüber der Vorgängerversion wieder einmal erheblich erweitert worden. Die wichtigsten Neuerungen möchten wir Ihnen in diesem Kapitel vorstellen Das Trading-Tool - Die Grundlagen für Ihr privates Handelssystem Für zukünftige Börsenerfolge wird ein Handelssystem mehr und mehr unverzichtbar. In der aktuellen Programmversion werden deshalb die Grundlagen für diesen Erfolg geschaffen. Mit dem Trading-Tool steht Ihnen ab sofort ein leistungsstarkes Analysewerkzeug zur Verfügung, mit dem Sie jedes Ihrer Depots gezielt überwachen können und das Ihnen wertvolle Informationen für erfolgversprechende Trades liefert. Sie rufen das Trading-Tool über den Menüpfad DEPOT/TRADING-TOOL auf: Damit das Trading-Tool Ihnen Ergebnisse liefern kann, muss er zunächst konfiguriert werden. Klicken Sie dafür auf die Schaltfläche "Eigenschaften" und Sie gelangen in folgende Eingabemaske: 39

40 Das Trading-Tool basiert auf der Filterfunktion des Programms. Lesen Sie deshalb zu dieser Funktion auch ergänzend die Ausführungen über Filter in diesem Handbuch. Sie können einen Filter anlegen, der Ihnen aus der Wertpapier-Datenbank interessante Wertpapiere anzeigt, die Sie ggf. handeln möchten. Ebenso können Sie basierend auf Ihren Depotwerten eine Verkaufsliste filtern. Klicken Sie einfach auf den Button "Konfigurieren", um sich nun einen individuellen Filter für Ihr Handelssystem einzurichten. Auch können Sie einen bereits erstellten Filter jetzt in das System einbinden. Dafür klicken Sie auf die Taste "Importieren". Mit der Funktion "Exportieren" speichern Sie einen Filter aus dem Tradingsystem Ihres Depots in das Filterverzeichnis des Programms, um später auch unabhängig von diesem Depot darauf zurück greifen zu können. Nachdem alle Einstellungen vorgenommen wurden, schließen Sie die Eingabemaske mit OK. Zurück in der Hauptseite des Trader-Tools starten Sie das Tool einfach über die Buttons "Suchen für Kauf" und "Suchen für Verkauf". Eine Liste aller nach Ihren Vorgaben in Frage kommenden Wertpapiere wird angezeigt. Wir haben in dem Depot DemoDepot_CortalConsors schon einen Filter für die Suche nach möglichen Kaufkandidaten eingerichtet. Dieser sucht aus allen DAX-30-Werten diejenigen heraus, deren kurzer gleitender Durchschnitt innerhalb der letzten 2 Tage nach oben durchstoßen wurde. Wie oben beschrieben können Sie hier weitere Feinabstimmungen vornehmen und sich das Ergebnis anzeigen lassen Das Orderbuch und der Direkt-Handel über Cortal Consors Bereits in der Einführung in die Grundfunktionen der An- und Verkauf-Buchungen mit dem Depot wurde die neue Funktion des Orderbuchs vorgestellt. Wir wollen deshalb hier nur noch auf einige Besonderheiten eingehen. Wir haben bereits kennen gelernt, dass ab dieser Programmversion die Einbuchung eines Wertpapierkaufs- oder Verkaufs zunächst als Ordererfassung vorzunehmen ist. Dies ist deshalb notwendig, 40

41 da erstmals mit der Programmversion 8 auch eine direkte Ordererteilung aus der Software an Cortal Consors möglich ist. Wie eine Order anzulegen ist, haben wir bereits gesehen. Das Orderbuch (aufzurufen über den Menüpfad ANSICHT/DEPOT-ANSICHT/ORDERBUCH) zeigt nun alle offenen oder bereits ausgeführten und verbuchten Order übersichtlich an: Durch Anklicken der Taste Freigeben zeigen wir an, dass diese Order an die Bank oder den Broker übermittelt wurde. Der Orderstatus steht nun auf Order erteilt. Das Programm bietet eine direkte Schnittstelle zum Broker Cortal Consors an, so dass eine direkt Ordererteilung aus der Software möglich ist. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die Erläuterungen im Kapitel World Money einrichten. Sie müssen ggf. noch einige Programmkomponenten (insbesondere die sog. API-Schnittstelle) installieren, bevor Sie die Orderschnittstelle nutzen können. Eine bestehende Verbindung zum Online-Broker erkennen Sie an dem grünen Infofeld Online oben rechts im Orderbuch. Bekommen Sie keine Verbindung, obwohl Sie alle notwendigen Komponenten wie im Kapitel World Money 8 einrichten beschrieben erfolgreich installiert haben, so prüfen Sie bitte, ob in der Depotkonfiguration dieses konkreten Depots folgende Eintragungen korrekt vorgenommen wurden: Zunächst muss die Depotbank auf Cortal Consors eingestellt sein. Rufen Sie die notwendige Eingabemaske unter dem Menüpfad DEPOT/KONFIGURATION auf wählen Sie den Tab Beschreibung : 41

42 Der Eintrag Depotbank muss wie im obigen Beispiel die Bankdaten von Cortal Consors enthalten. Die anderen Eintragungen sind frei wählbar. Bitte beachten Sie: Natürlich können Sie auch jede andere Bank als Depotbank vorgeben. Allerdings ist mit dieser anderen Bank dann (zur Zeit noch) keine direkte Ordererteilung aus World Money heraus möglich. Wählen Sie anschließend den Tab Banken und prüfen Sie, ob die Vorgabe Online-Order eingetragen wurde. Hier finden Sie (im Demo-Depot) den Eintrag Cortal Consors bereits angelegt. Falls nicht, legen Sie ihn bitte über die Taste NEU jetzt an. Natürlich können Sie auch beliebige andere Depot-Banken anlegen und verwalten. Der direkte Handel mit Banken über das World Money-Programm funktioniert aber wie bereits erwähnt zur Zeit nur mit Cortal Consors. Aktivieren Sie nun diesen Eintrag durch Mausklick und klicken Sie dann die Schaltfläche Ordereigenschaften. Sie erhalten folgenden Eingabedialog: 42

43 Wichtig für die direkte Ordererteilung ist, dass die Option Direkt-Order via Online-Verbindung (oben rechts) angehakt wird. Wenn dies geschehen ist, schließen Sie alle Masken. Weitere Erläuterungen zu weiteren vielfältigen Eingabemöglichkeiten in der Depotkonfiguration erhalten Sie unter dem Punkt Die Hauptanwendungsgebiete von World Money. Nachdem alle Eingabemasken mit Fertig stellen bzw. OK geschlossen wurden, gelangen wir zurück ins Orderbuch. 43

44 Über die Taste Verbinden stellen wir nun die Verbindung zu Cortal Consors her. Nach Bestätigung der Nutzungsbedingungen und Eingabe der persönlichen Kontodaten steht einer Orderaufgabe nichts mehr im Weg. Über die Schaltflächen Status prüfen, Ändern und Streichen kann die Order jederzeit weiter verfolgt und ggf. geändert bzw. gestrichen werden. Das Programm World Money 8 kommuniziert hier direkt mit dem Online-Banking von Cortal Consors. Natürlich können Sie auch unabhängig vom möglichen Online-Banking Ihre Order auf diese Weise übersichtlich verwalten. Wurde die Order ausgeführt oder ist sie verfallen (Limit nicht erreicht), so wird sie in das untere Teilfenster des Orderbuchs übertragen. Über die Taste Status prüfen fragt das World Money-Programm den aktuellen Orderstatus direkt bei der Bank ab und bucht die Order auf ausgeführt. Teilausführungen werden dabei berücksichtigt. Handeln Sie über einen anderen Makler als Cortal Consors, so nehmen Sie diesen Vorgang selbst von Hand vor, in dem Sie auf die Taste Verbuchen klicken. Die Order erscheint nun mit dem Vermerk Ausgeführt und wird ins Depot verbucht. Mit der Taste Alte Löschen entfernen Sie die ausgeführte Order aus dem Orderbuch Das Risikomanagement Sie haben die Möglichkeit, Ihr Depot ab sofort auch nach Risikogesichtspunkten auszuwerten. Dabei wird der aktuelle Depotstatus analysiert und mit bestimmten Vorgaben abgeglichen, die Sie als Ihre ganz persönliche Risikoneigung zuvor eingegeben haben. Sie sehen auf diese Art sofort, ob das Risiko, dem Ihr Vermögen ausgesetzt ist, ggf. "aus dem Ruder" läuft und können rechtzeitig gezielt gegensteuern. Zunächst legen Sie für Ihr Depot ein Risikoprofil fest. Die in 4 Schritte unterteilte Eingabemaske dafür rufen Sie unter dem Menüpfad DEPOT/RISIKOPROFIL auf. Schritt1: 44

45 Zunächst können Sie Ihr persönliches Risikoprofil eingeben. Ihr Depot kann dann tagesaktuell nach Risikogesichtspunkten ausgewertet werden und Sie können täglich prüfen, ob die von Ihnen getroffenen Anlageentscheidungen insgesamt noch mit Ihrer persönlichen Risikobereitschaft konform gehen. In dieser ersten Eingabemaske legen Sie zunächst Ihr Risikoprofil fest. Sie definieren, ob Sie ein sicherheitsorientiertes, konservatives, ertragsorientiertes oder spekulatives Depot führen möchten. Was ein bestimmtes Risikoprofil genau beinhalten soll, definieren Sie über die Vorgabe einer Depotstruktur zu diesen jeweiligen Risikoprofilen. Die Depotstruktur-Vorgabe gibt somit an, welche Assetklassen in welcher Gewichtung maximal im Depot gehalten werden sollten, wenn der Anleger ein bestimmtes Risikoprofil für sich und sein Depot festgelegt hat. Auch diese Vorgaben können beliebig geändert werden. Benutzen Sie zur Bearbeitung dieser Vorgaben den Button "Vorgaben ändern". 45

46 Schritt 2: Welche Wertpapiere in einer bestimmten Assetklasse zusammen zu fassen sind, legen Sie in dieser Eingabemaske fest. Eine "Assetklasse" ist eine Risikokategorie für Wertpapiertypen und einzelne Wertpapiere, die ein grundsätzlich vergleichbares Chancen/Risiko-Profil aufweisen. Folgende drei Assetklassen werden angeboten: sicher moderat riskant Sie können selbst bestimmen, welches Wertpapier in welche Assetklasse einzuordnen ist oder den Vorgaben des Programms folgen. In der oberen Hälfte der Eingabemaske "Assetklassen" sehen Sie die Zusammensetzung der Risikoklassen für Wertpapiertypen. Benutzen Sie dafür die Schaltfläche "Zusammensetzung Ändern". Ungeachtet der Zuordnung einer bestimmten Wertpapiergattung zu einer bestimmten Assetklasse, können Sie abweichend davon auch jedes einzelne Wertpapiere jeder gewünschten Assetklasse zuordnen. Dafür steht Ihnen das Fenster in der unteren Hälfte der Eingabemaske zur Verfügung. Durch Anklicken der Buttons "sicher", "moderat", "spekulativ" sehen Sie zunächst, welche Wertpapiere bereits individuell zugeordnet worden sind. Möchten Sie nun die Zuordnung ändern, so klicken Sie auf "Liste bearbeiten". Sie gelangen in eine weitere Eingabemaske, in der Sie Wertpapiere auswählen und in die Assetklassen einordnen können. 46

47 Schritt 3: In dieser Seite des Risikoprofil-Assistenten können Sie eine Benchmark (Vergleichsgröße) bestimmen, mit der Sie jederzeit die Risikokennzahlen Ihres Depots tagesaktuell abgleichen können. Auf diese Weise können Sie das Risiko-Ertragsprofil Ihres Depots mit einer Standardgröße z.b. DAX oder einem Fonds vergleichen. Auch tragen Sie in dieser Seite Werte für den aktuell am Markt realisierbaren, risikolosen Zinssatz ein. Es können Werte für kurz-, mittel- und längerfristige Anlagen eingetragen werden. Diese Angaben sind notwendig, um das Sharpe-Ratio und den Beta-Faktor Ihres Depots berechnen zu können. 47

48 Schritt 4: In die oben dargestellte Maske tragen Sie ein, welche Risikokennzahlen Sie für Ihr gesamtes Depot überwachen möchten. Das Programm gibt eine Warnmeldung, wenn die entsprechenden Größen über - oder unterschritten werden. Diese Warnmeldungen finden Sie in der Auswertungsseite "Risikomanagement". Die Auswertung des Depot-Risikos Auf der Auswertungsseite "Risikomanagement" werden die aktuelle Risikostruktur und aktuellen Risikokennzahlen des Depots angezeigt. Ihr Depot wird gemäß den Vorgaben ausgewertet, die Sie in der Eingabe zum Risikoprofil vorgenommen haben. Sie können so auf einen Blick die Risikokennzahlen des Depots mit Ihren Vorgaben und den entsprechenden Kennzahlen einer von Ihnen gewählten Benchmark (Vergleichsgröße, z.b. ein Fonds oder ein Index) vergleichen. Sie rufen diese Auswertungsseite unter folgendem Menüpfad auf: ANSICHT/DEPOT-ANSICHT/RISIKOMANAGEMENT. 48

49 Die folgenden Kennzahlen werden angezeigt: Volatilität: Die Volatilität ist eine statistische Kennzahl, die das Ausmaß der Streuung einzelner Werte um ihren Mittelwert berechnet. Die Volatilität Ihres Depots bezeichnet also die Schwankungsintensität des Wertes Ihres Depotvermögens. Eine hohe Volatilität bedeutet, dass Ihr Depot große Gewinnchancen, aber auch große Verlustrisiken birgt. Je riskanter eine Anlageform ist, umso höher ist auch deren Volatilität. Die Volatilität wird in Prozent ausgedrückt. Sharpe Ratio: Die Sharpe Ratio ist eine Kennzahl, die die Überrendite eines Fonds oder eines Wertpapierdepots im Verhältnis zum eingegangenen Risiko misst. Die Überrendite ist die Rendite, die eine sichere (= ohne das Eingehen eines Risikos erzielbare) Rendite (z.b. die aktuelle Geldmarktverzinsung) übersteigt. Diese Überrendite wird nun zur Volatilität (= dem eingegangenen Risiko) des Fonds oder Depots ins Verhältnis gesetzt. Man kann anhand der Sharpe Ration ablesen, ob eine Mehrrendite im Verhältnis zum dafür eingegangenen Risiko ggf. "zu teuer" erkauft wurde. Die Sharpe Ratio ist eine dimensionslose Kennzahl. Je größer sie ist, umso höher ist der Ertrag pro Einheit des eingegangenen Risikos. Die Formel für die Sharpe Ration lautet: (Rendite des Depots - Geldmarktrendite) / Volatilität des Depots Beta-Faktor: Der Beta-Faktor drückt die durchschnittliche Veränderung des Depotwertes (z.b. bezogen auf das letzte Jahr) aus, wenn die gewählte Benchmark um 1% zunimmt. Korrelationskoeffizient: Der Korrelationskoeffizient drückt die Abhängigkeit der Performance des Depots mit der gewählten Benchmark aus. Der Korrelationskoeffizient kann Werte zwischen 1 und -1 annehmen. 1 bedeutet dabei volle Korrelation: Das Depot vollzieht jede Änderung der Benchmark nach oben wie nach unten mit. -1 heißt, dass das Depot sich exakt entgegen gerichtet zur 49

50 Benchmark entwickelt und 0 bedeutet, dass Depot und Benchmark sich in keinem Zusammenhang zueinander entwickeln. Maximaler Verlust: Diese Größe gibt den maximalen Verlust an, den das Depot im Laufe der Zeit erzielt hat. Dieser wird ermittelt als Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Depotwert. Längste Verlustdauer: Auf Basis der Monatsschlußwerte der Depotperformance wird ermittelt, wieviele Monate hintereinander das Depot im Vergleich zum Vormonat mit einem Verlust abgeschlossen hat. Per-anno Rendite: Diese Größe gibt an, wie viel man mit Ihrem Depot seit Eröffnung durchschnittlich pro Jahr verdienen konnte. Die Per-anno-Rendite ist die wichtigste Größe zur Bewertung Ihres absoluten Anlageerfolgs. Die PAR sagt allein aber noch nichts über die für diesen Erfolg eingegangenen Risiken aus. Währungsabhängigkeit: Die Währungsabhängigkeit in % zeigt, in welchem Ausmaß die Wertentwicklung des Depots von der Wechselkursentwicklung einer oder mehrerer Fremdwährungen (= Währungen, die nicht die Depotwährung sind) gegenüber der Depotwährung abhängig ist. Dabei gilt, dass alle Depotpositionen zusammen gerechnet werden, die eine Währungsabhängigkeit beinhalten. Eventuell eingegangene Währungs-Hedges werden nicht berücksichtigt. Outperformance ggü. Benchmark: Vergleichen Sie hier auf einen Blick, ob Ihr Depot oder die ausgewählte Benchmark (Vergleichsgröße) die bessere Rendite erzielt hat. Aktuelle Depotausrichtung: Anhand Ihrer Vorgaben aus dem Risikomanagement-Assistenten wird die aktuelle Depotausrichtung angezeigt. Sie sehen hier auf einen Blick, ob Ihr Depot noch dem vorgegebenen Risikoprofil entspricht. In unteren Bereich der Seite "Risikomanagement" können Sie die wichtigsten Risikokennzahlen für alle Wertpapierpositionen Ihres Depots einzeln ablesen. Damit können Sie gezielt die Wertpapiere in Ihrem Depot identifizieren, die Ihrer aktuellen Strategie nicht mehr entsprechen. Dies ist wichtig, damit Sie Ihr Depot jederzeit an Ihre Gesamtanlagestrategie anpassen können und Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen Noch weiter verfeinerte Filterfunktionen Beim Anlegen eines neuen Filters werden nunmehr automatisch alle relevanten Eingabemasken für die Konfiguration des Filters angezeigt. Sie können wählen, ob Sie den Filterassistenten über den Menüpfad DATEI/ASSISTENT/FILTERASSISTENT oder einen neuen Filter über DATEI/NEU/FILTER anwählen. 50

51 In der ersten der insgesamt 3 Eingabemasken definieren Sie zunächst einige allgemeine Kriterien für Ihren Filter. Im oberen Teil des Fensters werden Ihnen zunächst Informationen zu diesem Filter und seiner letzten Ausführung, bzw. die Anzahl der dabei gefundenen Wertpapiere angezeigt. Neu ist in dieser Programmversion insbesondere die Möglichkeit, so genannte Basis- und Ausschlussfilter vorzugeben. Damit haben Sie die Möglichkeit, andere Filter als Grundlage dieses aktuellen Filters zu verwenden. Dies hat den Vorteil, dass nicht jedes Mal über den gesamten Datenbestand gefiltert werden muss. Markieren Sie das Auswahlkästchen "Andere Filterergebnisse als Grundlage verwenden", um Filter hinzuzufügen. Es können beliebig viele Filter als Datengrundlage verwendet werden. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Hinzufügen", um einen bereits bestehenden, auf Ihren Rechner gespeicherten Filter in die Auswahlliste zu übernehmen. Sie können außerdem die Ergebnisse eines anderen Filters als Datengrundlage ausschließen und damit das Filtern genau der Wertpapiere vermeiden, die in diesem (ausgeschlossenen) Filter enthalten sind. Klicken Sie zur Auswahl auf das Kästchen "...". Jeder der in diesen Einstellungen verwendeten Filter, kann seinerseits wieder Basis- bzw. Ausschlussfilter enthalten. Sie können so eine beliebig feine Filterung der Wertpapiere vornehmen. Mit der Auswahloption "Bevorzugte Börsenplätze" können Sie das Filterergebnis auf solche Wertpapiere eingrenzen, die an bestimmten Börsenplätzen gelistet sind. Wählen Sie diese Börsenplätze über die Schaltfläche "..." aus. Bitte beachten Sie dabei, dass das Programm nur solche Börsenplätze erkennt, von denen ein aktueller Kurs vorliegt. 51

52 Mit den "Allgemeinen Einstellungen / Optionen" können Sie einen Schreibschutz für Ihren Filter setzen, zusätzlich Optionsscheine zu den gefundenen Wertpapieren anzeigen lassen (nur soweit vorhanden), die Auswahl auf einen Börsenplatz beschränken, sowie Gewinner und Verlierer ermitteln lassen. Um die entsprechende Funktion zu aktivieren, klicken Sie auf die "Häkchen-Auswahl". Haben Sie in den allgemeinen Einstellungen die Auswahl "Gewinner / Verlierer" aktiviert, so können Sie diese Auswahl noch verfeinern: Sie können wahlweise die Filterliste auf die Wertpapiere beschränken, die in einem bestimmten Zeitraum den größten Gewinn und / oder Verlust verbucht haben. Die Anzahl der anzuzeigenden Gewinner bzw. Verlierer, sowie den Zeitraum in Tagen, innerhalb dessen dieser Gewinn / Verlust entstanden ist, sind frei wählbar. Ebenfalls kann ein bestimmtes Datum als Stichtag ausgewählt werden. Nachdem alle Eingaben vorgenommen wurden, klicken Sie auf Weiter. In der zweiten Eingabemaske der Filterkonfiguration definieren Sie die Hauptkriterien Ihres neuen Filters. Neben der Suche nach einem bestimmten Text oder Textbestandteil (z.b. "Biotech") im Namen des Wertpapiers, können Sie hier die auf den Stammdaten basierenden Eigenschaften der gesuchten Wertpapiere eintragen. 52

53 Aktivieren Sie dafür zunächst das gewünschte Kriterium mit der "Häkchen-Auswahl". Das Auswahlfenster darunter wird nun weiß (= aktiviert). Mit der Taste "..." wählen Sie die einzelnen Auswahlkriterien, nach denen nun gefiltert werden soll, z.b. das Land "Deutschland" für alle Wertpapiere deutscher Emittenten oder die Währung Euro. In dieser dritten Eingabemaske der Filterkonfiguration definieren Sie die erweiterten Filterkriterien Ihres neuen Filters: Klicken Sie dazu mit der linken Maustaste auf das grau unterlegte Feld "Neues Kriterium". Es öffnet sich das Dialogfenster "Kriterium auswählen". 53

54 Die komplexen Filterkriterien sind in verschiedene Klassen eingeteilt. Durch Mausklick auf das "Plus"-Symbol vor der jeweiligen Klasse können Sie sich die Kriterien anzeigen lassen, sie editieren und schließlich als Filterkriterium in die Hauptmaske "Erweiterte Kriterien" übernehmen. Nachdem das erste Filterkriterium eingerichtet wurde, können weitere Kriterien durch "Und-" oder "Oderverknüpfungen" damit kombiniert werden. So kann z.b. nach allen Aktien gefiltert werden, deren Dividendenrendite größer als 3% ist, deren KGV gleichzeitig kleiner als 25 ist und deren kurzer gleitender Durchschnitt innerhalb der letzten 5 Tage ein Kaufsignal generiert hat. Möchten Sie ein eingefügtes Filterkriterium wieder löschen, so klicken Sie es mit linken Maustaste an und wählen in dem nun geöffneten Dialogfenster die Option "Entfernen". Mit der Taste Fertig stellen beenden Sie die Filterkonfiguration, wenn alle Eingaben Ihren Wünschen entsprechen. Anschließend finden Sie ein leeres Filterfenster auf Ihrem Desktop. Der Filter wird nun einfach über die Taste F5 auf Ihrer Tastatur ausgeführt und Sie erhalten eine Liste von Wertpapieren angezeigt, die Ihren eingegebenen Filterkriterien entspricht. Eine übersichtliche Ansicht der angezeigten Filterliste erreichen Sie durch optimale Anpassung der Spalten. Klicken Sie einfach mit der rechten (!) Maustaste in das Filterfenster und wählen Sie aus dem Mausmenü den Eintrag Ansicht. Darunter finden Sie 3 Optionen, eine optimale Spaltenansicht des Filterfensters zu erzeugen. Probieren Sie diese einfach einmal aus Das Skript-Tool Mit dem neuen Skript-Tool haben Sie vielfältige Möglichkeiten, die Abläufe Ihres World MoneyProgramms zu steuern und auch in Ihrer Abwesenheit bestimmte Funktionen ausführen zu lassen. So kann es beispielsweise sein, dass Sie die Datenaktualisierung oder einen zeitaufwändigen Filterprozess nachts durchführen lassen möchten. Mit dem Skript-Tool schreiben Sie Ihr eigenes kleines Programm, dass genau diese Funktionen steuern kann. Rufen Sie die Eingabemaske für Skripte unter dem Menüpfad EXTRAS/SKRIPT-KONTROLLFENSTER ANZEIGEN auf. Alternativ können Sie auch über EXTRAS/SKRIPT BEARBEITEN/AUSFÜHREN ein bereits bestehendes (vorgefertigtes Beispielskript) öffnen, dieses weiter bearbeiten oder ein neues anlegen. Sie erhalten folgende Eingabemaske: 54

55 Sie können jetzt ein neues Skript anlegen, oder ein bereits bestehendes laden. Betätigen Sie dafür einfach die gleichnamigen Tasten. Um Ihr Skript zu erstellen, müssen Sie bestimmte Befehle vorgeben. Über die Taste Neuer Befehl öffnen wir ein weiteres Fenster, in dem die Befehle ausgewählt werden können: Zunächst wollen wir unser Programm anweisen, die Datenbank zu aktualisieren. Unter dem Objekttyp allgemein haben wir deshalb den Befehl aktualisiere Datenbank ausgewählt. Mit OK übernehmen wir diesen Befehl nun in unser neues Skript. Die Skript-Maske sieht dann so aus: 55

56 Auf die selbe Art und Weise stellen wir ein Skript zusammen, in dem wir weitere Befehle nach Belieben hinzufügen, bis alle Funktionen, die wir mit Hilfe des Skriptes ausführen lassen möchten in der richtigen Reihenfolge untereinander stehen. Dem Programm sind bereits einige Beispielskripte beigefügt, die Sie einfach laden (gleichnamige Taste klicken) und weiter bearbeiten können. Haben Sie noch wenig Erfahrung im Umgang mit Kommandozeilen und Skripten, so dienen diese Beispiele als einfache Vorlagen zum ausprobieren. Bei manchen Befehlen müssen wir noch einen Parameter (z.b. einen Dateipfad) angeben, um dem Skript zu zeigen, wo bestimmte Dateien zu finden sind, auf die es sich beziehen soll. So z.b. bei dem Befehl zur Berechnung eines Filters. Die Parameter können Sie auch einfach auswählen, in dem Sie mit der rechten Maustaste in den Bereich der Kommandozeile klicken, der innerhalb der Klammer liegt. 56

57 Zurück in der Maske Neues Skript können wir unser Skript sofort starten, um es zu testen. Dazu klicken Sie auf die Taste Start. Im unteren Teil des Fensters werden ggf. Fehlermeldungen angezeigt, wenn das Skript einen Befehl nicht ausführen kann. Kontrollieren Sie in diesem Fall noch einmal genau Ihre Eingaben zu diesem Befehl, insbesondere, ob Parameter wie Dateipfade exakt angegeben sind. Über die Taste Stop wird die Ausführung des Skriptes angehalten. Wenn alles wie gewünscht funktioniert, kann das Skript ausgeführt werden. Möchten Sie die Ausführung nicht sofort vornehmen, so programmieren Sie einfach eine Uhrzeit, zu der sich Ihr Skript selbständig ausführt. Unter dem Objekttyp allgemein finden Sie dafür den Befehl warte bis. Auch die gewünschte Zeit kann hier vorgegeben werden. Alle Befehle, die in Ihrem Skript nach diesem Befehl stehen, werden dann um die eingegebene Uhrzeit (hier: morgen um 20:00:00 Uhr) ausgeführt. Wir klicken in der obigen Eingabemaske einmal mit der rechten Maustaste auf das Wort morgen unten in der Kommandozeile und erhalten ein Fenster, in dem wir aus den möglichen Parametern für diesen Befehl einfach auswählen können: 57

58 Auf diese Weise brauchen wir uns keine Gedanken zu machen, wie wir einen korrekten Parameter einzugeben haben, denn das Programm bietet die möglichen und sinnvollen Parameter schon an. Zurück im Skript-Kontrollfenster speichern wir unser neues Skript über die gleichnamige Taste ab, um ggf. später damit weiter zu arbeiten. 5. Arbeiten mit 5.1. Die Menü-Referenz In dieser Menüreferenz erhalten Sie einen Überblick über die Inhalte der Menüeinträge. Sie erfahren in diesem Kapitel also, welche Funktionen bietet und wofür man diese Funktionen nutzen kann. Welche Menüpunkte in der Leiste angezeigt werden, richtet sich nach dem jeweils geöffneten und aktiven Fenster. Sie können innerhalb von Fenster unterschiedlicher Klassen öffnen (Depot, Chart, Filter oder Ticker). Die nachfolgende Menüreferenz weist deshalb an geeigneten Stellen auf diese Unterscheidung hin Das Menü Datei Datei/Assistent Mit diesem Menü können Sie einen Dialog zur Konfiguration von Depots, Filtern, Tickern und dem Datenabruf aufrufen. Außerdem wird ein Anlage- und ein Indikatorassistent angeboten. Datei/Assistent/Depot-Assistent Hier rufen Sie den Depot-Assistent auf. Sie können die wichtigsten Parameter zur Konfiguration eines Depots eingeben. Was es dabei im Einzelnen zu beachten gibt, lesen Sie im Kapitel Die Depotkonfiguration. Datei/Assistent/Filter-Assistent Hier rufen Sie den Filter-Assistent auf, mit dem Sie einen Filter editieren können. Einzelheiten lesen Sie im Kapitel Einen Filter editieren. Datei/Assistent/Ticker-Assistent Hier rufen Sie den Ticker-Assistent auf, mit dem Sie Nachrichten, die Sie über den News-Ticker empfangen selektieren und nach Ihren Vorstellungen darstellen können. Zu Einzelheiten siehe Kapitel Der Newsticker. Datei/Assistent/Anlage-Assistent Hier rufen Sie den Anlage-Assistent auf. Mit dem Anlageassistenten haben Sie die Möglichkeit, 58

59 Wertpapiere zu finden, die Ihren individuellen Vorstellungen und Wünschen einer Kapitalanlage entsprechen. In insgesamt drei Schritten tragen Sie sowohl Ihr Investitionsverhalten (einmalige oder regelmäßige Einzahlungen), Ihren zeitlichen Anlagehorizont (kurz-, mittel-, oder langfristig) und Ihre Risikobereitschaft (hoch, mittel oder gering) ein. Nach dem Sie die Taste "Fertigstellen" betätigt haben, erzeugt das Programm einen Filter mit einzelnen Wertpapieren, die Ihren gewählten Kriterien entsprechen können. Bitte beachten Sie aber, dass diese Liste keine unbedingten Kaufempfehlungen darstellt. Sie sollten die einzelnen Wertpapiertitel selbst noch genau dahingehend prüfen, ob diese für Sie in Frage kommen und ggf. auch in die Struktur eines bereits vorhandenen Depots passen. Datei/Assistent/Indikator-Assistent Hier rufen Sie den Indikator-Assistent auf. Dieser Assistent hilft dabei, technische Indikatoren zur Chartanalyse zu finden, die anhand Ihres individuellen Anlegerprofils als besonders geeignet zur Wertpapieranalyse erscheinen. Datei/Assistent/Datenabruf-Assistent Hier rufen Sie den Datenabruf-Assistent auf. Was Sie im Einzelnen einzutragen haben, um den Datenabruf einzurichten, lesen Sie im Kapitel Datenabruf einrichten. Datei/Neu Mit diesem Menü können Auswahlmöglichkeiten: Sie ein neues Dokument anlegen. Sie haben folgende Datei/Neu/Depot Nach Auswahl des Menüs DATEI/NEU/DEPOT erhalten Sie ein neues Depotfenster. Zur Konfiguration können Sie dann das Menü Depot/Konfiguration auswählen. Datei/Neu/Filter Nach Auswahl des Menüs DATEI/NEU/FILTER gelangen Sie in einen Dialog, in dem ein neuer Filter konfiguriert werden kann. Die Konfiguration kann auch über das Menü Filter/Konfiguration ausgewählt werden. Datei/Neu/Ticker Nach Auswahl des Menüs DATEI/NEU/TICKER erhalten Sie ein Dialogfenster. Hier können Sie wertpapierbezogene Nachrichten oder Memos eingeben. Datei/Neu/Letzte Meldungen anzeigen Hier können Sie Nachrichten ablaufen lassen, die bei der letzten Aktualisierung übertragen wurden. Datei/Neu/Ungelesene Meldungen des letzten Monats anzeigen Mit diesem Menü können Sie Nachrichten ablaufen lassen, die Sie bisher noch nicht aufgerufen haben. Datei/Neu/Kurshistorie Dieser Menüeintrag ist nur aktiv, wenn ein Chart geöffnet ist. Sie können dann zu einem beliebigen Wertpapier eine neue Kurshistorie (quasi von Hand ) anlegen. 59

60 Diese Funktion wird in der Regel nur benötigt, wenn Sie selbst Wertpapiere angelegt haben, deren Kurse Sie nicht von World Money übermittelt bekommen. Generell werden Ihnen Kurshistorien jedoch von World Money im Rahmen Ihres Datenabos automatisch geliefert. Datei/Neu/Wertpapier Legt neue Stammdaten zu einem Wertpapier an, welches bisher nicht der World Money-Datenbank vorhanden war. Mit diesem Menü können Sie eigene Wertpapiere anlegen. Nachdem die Stammdaten angelegt wurden, kann über den vorherigen Menüeintrag eine Kurshistorie von Hand angelegt werden. Datei/Öffnen Mit diesem Menü können Sie vorhandene Dokumente (Depot, Filter, Wertpapiere) öffnen. Datei/Öffnen/Chart Dieser Menüeintrag ruft einen Dialog auf, aus dem Sie ein Wertpapier, das Sie als Chart laden wollen, auswählen. Hier können Sie ein Wertpapier gezielt nach WKN oder ISIN suchen. Wollen Sie die Datenbank nach dem Namen des Wertpapiers durchsuchen und sich eine Trefferliste anzeigen lassen, so bietet sich die Funktion Suchen an. Datei/Öffnen/Depot Dieser Menüeintrag ruft einen Dialog auf, um von Ihrem System (Festplatte oder anderer Datenträger) eine Depotdatei (*.dpt) zu laden. In einem Depot verwalten Sie Ihr Vermögen und Ihre Wertpapiere. Alle Transaktionen, die Sie vornehmen, werden in einem Depot verbucht. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, mit den Werkzeugen in diesem Programm Ihr Vermögen und den Erfolg Ihrer Anlagestrategie zu analysieren und zu bewerten. 60

61 Datei/Öffnen/Filter Dieser Menüeintrag ruft einen Dialog auf, um von Ihrem System eine Filterdatei (*.flt) zu laden. Filter können so konfiguriert werden, dass sie solche Wertpapiere aus der World Money-Datenbank heraus finden, die bestimmten, zuvor definierten Kriterien entsprechen. Die Ergebnisse des Filtervorgangs werden in einem gesonderten Fenster in Listenform angezeigt (vgl. das Kapitel zu Filtern). Sie können diese Filterlisten dann abspeichern und damit zu einem späteren Zeitpunkt weiterarbeiten. Das Programm hat eine Vielzahl vorkonfigurierter Filter im Verzeichnis Filter des World MoneyProgrammverzeichnis gespeichert. Die Auswahlliste für diese Filter erscheint automatisch, wenn obiger Menüpfad aufgerufen wird. In dieses Verzeichnis können Sie auch selbst angelegte Filter speichern, sofern Sie diese nicht an anderer Stelle auf Ihrem System zu sichern wünschen. Datei/Öffnen/Ticker Mit dieser Menüauswahl erhalten Sie ein Tickerfenster, welches standardmäßig die letzten aktualisierten Meldungen als Laufband anzeigt. Mit dem Menü Ticker können Sie individuelle Einstellungen zur Ansicht der Ticker vornehmen. Datei/ Speichern Speichert die aktive Datei (ein Depot oder Filter) unter einem bereits dafür definierten Namen und Verzeichnis. Datei/Speichern unter Speichert die aktive Datei (ein Depot oder Filter) unter einem neu dafür anzulegenden Namen und Verzeichnis. Datei/Alles speichern Speichert sämtliche geöffnete Dateien (Depots, Filter, Desktops) unter einem neuen Namen und Verzeichnis. Datei/Desktop Unter Desktop versteht man die Benutzeroberfläche von World Money. Sie können Ihre gesamte gegenwärtige Bildschirmdarstellung als Desktop speichern und später wieder aufrufen, um in der gleichen Umgebung weiterzuarbeiten. Zu den Einstellungen gehören Informationen darüber, wie und welche Fenster geöffnet sind, wo sie plaziert sind, welche Indikatoren benutzt werden etc. Auf dem Desktop können Charts, Depots und Filter abgelegt werden. Desktops können in einer Datei mit der Endung.dsk gespeichert werden Datei/Desktop/Desktop neu Diese Funktion legt ein neues Desktop an. Wenn Sie Desktop neu wählen, können Sie zuerst den bestehenden Desktop sichern. Danach werden alle Fenster geschlossen! Sie können nun die gewünschten Fenster (Chart, Filter, Depot, Ticker, Browser) laden, nach Ihren Vorstellungen arrangieren und dann unter dem Menü Datei/Desktop/Desktop speichern unter... abspeichern. Datei/Desktop/Desktop öffnen Mit diesem Menü können Sie gespeicherte Desktops auswählen und öffnen. Datei/Desktop/Desktop speichern 61

62 Speichert das aktive Desktop unter dem bereits dafür angelegten Namen und Verzeichnis. Mit Desktop speichern sichern Sie die gegenwärtigen Einstellungen. Falls schon eine Desktopdatei (*.dsk) für den aktiven Desktop existiert, wird diese überschrieben. Falls noch keine Datei besteht, erscheint ein Dialog, in dem Sie eingeben können, wo und unter welchem Namen die Datei gespeichert werden soll. Datei / Desktop / Desktop speichern unter Speichert das aktive Desktop unter einem neuen Namen und Verzeichnis. Es erscheint ein Dialog, in dem Sie eingeben können, wo und unter welchem Namen die Datei gespeichert werden soll. Datei / Desktop / Desktop schließen Schließt das Desktop. Diese Funktion können Sie verwenden, wenn Sie Ihre Arbeit an dem gegenwärtigen Desktop beenden wollen, um z.b. einen neuen Desktop zu erstellen. Datei/Beobachtungsliste Datei/Beobachtungsliste/Beobachtungsliste anzeigen Mit dieser Funktion blenden Sie die aktuell beobachteten Wertpapiere ein. Datei/Beobachtungsliste/Beobachtungsliste löschen Mit dieser Funktion löschen Sie die Beobachtungsliste vollständig. Datei/Wertpapiere suchen Durchsucht die Datenbank nach Wertpapieren, die anhand von Name oder einem Stichwort identifiziert werden (= Wertpapier-Suchmaschine ). Datei/Depots durchsuchen nach Durchsucht Depots im Verzeichnis Depot des World Money-Programmverzeichnis oder einem anderen Verzeichnis nach verschiedenen Kriterien. Im Einzelnen: Datei/Depots durchsuchen nach/inhaber Hier können Sie alle Depots eines bestimmten Inhabers anzeigen lassen. Datei/Depots durchsuchen nach/wertpapier Hiermit können Sie alle Depots anzeigen lassen, die ein bestimmtes Wertpapier enthalten. Bei Anwahl des Menüs wird zunächst das zu untersuchende Verzeichnis zur Auswahl gestellt. In der Regel ist die Angabe des Verzeichnisses zutreffend, so dass Sie dieses nur zu bestätigen brauchen. Danach erhalten Sie die gewohnte Wertpapierauswahl, in der Sie das Wertpapier auswählen können. Bestätigen Sie die Auswahl mit OK. Sie erhalten danach eine Trefferliste, in der Sie die Depots durch Mausklick auswählen und einsehen können. Datei/Depots durchsuchen nach/performance World Money zeigt Ihnen auf Knopfdruck das Depot mit der besten Performance (höchster prozentualer Gewinn). Nach Auswahl dieses Menüpunkts erhalten Sie zunächst eine Abfrage nach dem zu durchsuchenden Verzeichnis. In der Regel ist die Vorgabe richtig, so dass Sie diese nur mit OK bestätigen brauchen. Im Anschluss erhalten Sie eine Liste mit den Depots unter Angabe der jeweils erzielten Performance. Es wird dabei auf die Eigenkapitalrendite in % abgestellt. Datei/Browser Der Browser ist ein Zusatzmodul dieser Software und ermöglicht Ihnen die meisten Programmfunktionen auch über ein so genanntes aktives Fenster zu erreichen. Alle Texteinträge, die farblich markiert und unterstrichen sind stellen Verknüpfungen dar. Durch Anklicken dieser 62

63 markierten Texte mit der Maus gelangen Sie in ein weiteres Fenster. Datei/Aktualisierung Unter diesem Menü können alle Möglichkeiten zur Datenaktualisierung ausgewählt werden. Datei/Aktualisierung/Bevorzugte EOD-Aktualisierungsmethode anwenden Hiermit starten Sie den Datenabruf mittels der bevorzugten Methode. Die jeweilige Methode (Modemdirektverbindung, ISDN, Internet) wird mit dem Menü EINSTELLUNGEN/ AKTUALISIERUNG/DATENABRUFASSISTENT eingestellt. Datei/Aktualisierung/Schnelle Aktualisierung (EOD) der Watchlisten Mit dieser Funktion starten Sie einen Datenabruf, der nur die in den Watchlisten befindlichen Wertpapiere aktualisiert. Datei/Aktualisierung/Verbindung zum Realtime-Server herstellen Hiermit wird die Internetverbindung zum Intraday-Daten-Server hergestellt. Dies ist die notwendige Voraussetzung, damit Sie Intraday-Kurse laden können. Datei/Aktualisierung/Go Realtime! Realtime auf Knopfdruck Hiermit laden Sie einen einmaligen Datenpush (Intraday-Kurse) auf Ihren Rechner. Datei/Aktualisierung/Intraday-Daten neu laden Aktualisiert die Intraday-Charts, die bereits geladen wurden mit aktuellen Kursen. Datei/Aktualisierung/Aktualisierung via Internet Hiermit starten Sie den Datenabruf durch automatischen Aufbau einer Internetverbindung. Das Programm lädt die Daten direkt von unserem Internetserver und aktualisiert Ihr Programm. Datei/Aktualisierung/Aktualisierung via Modem Direktverbindung Hiermit starten Sie den Datenabruf per Modem. Datei/Aktualisierung/Datei(en) einlesen Hiermit können Sie Daten einlesen, die Sie manuell in das Programmverzeichnis kopiert haben. Normalerweise ist dies nur zu Service- oder Testzwecken nötig. Datei/Aktualisierung/Textdatei einlesen Kursinformationen können auch in Form von so genannten ASCII-Dateien (Textdateien) eingelesen werden. Diese Dateien enthalten Kursinformationen in lesbarer Form. Datei/Aktualisierung/Historien einlesen Mit dieser Funktion können Sie auf einem beliebigen Datenträger und Laufwerk nach der Historiendatei suchen und diese einlesen. Datei/Aktualisierung/Tickermeldungen löschen Aktuelle Tickermeldungen, die ebenfalls mit den Kursdaten von Wordl Money bezogen werden können, werden als Historie gesammelt. Mit diesem Menüpunkt können Sie ältere Tickermeldungen von Ihrer Festplatte löschen. Nach Anwahl des Menüs erhalten Sie einen Dialog, in dem Sie das Datum eingeben können, ab dem rückwärts gelöscht werden soll. Datei/Aktualisierung/Kurse löschen Bei dieser Auswahl erhalten Sie ein Dialogfenster, in dem Sie ein Löschdatum eintragen können. Nach Bestätigen mit OK werden alle Kurse, die älter als das eingetragene Datum sind gelöscht. Ein Löschen von Kursdaten ist i.d.r. nicht nötig. Pro Monat erhöht sich Ihr Datenbestand je nach 63

64 Kurspool um ca. 1-2 MB. Nutzen Sie die Möglichkeit zur Kursdatenlöschung nur, wenn Ihre Festplattenkapazität erschöpft ist. Datei/Import aus einer Vorgängerversion Mit diesem Menüpunkt können die mit einer Vorgängerversion angelegten Depots, Filter und Desktops, sowie die Zugangsdaten übernommen werden. Außerdem können bestimmte Charteinstellungen und die Kursdatenbank übernommen werden. Datei/Import aus einer Vorgängerversion/Dokumente und Einstellungen Unter diesem Punkt werden Depots, Filter, Desktops, Charteinstellungen und Zugangsdaten übernommen. Bevor Sie diese Funktion ausführen können, müssen Sie die Programmversion auswählen, mit der Sie gearbeitet haben, bevor Sie diese Version installiert haben. Datei/Import aus einer Vorgängerversion/ Wertpapier-Datenbank Mit dieser Funktion wird die Kursdatenbank aus der Vorgängerversion übernommen. Auch hier muss zunächst die entsprechende Version in einem Auswahlfenster angeklickt werden. Anschließend werden drei Übertragungsmethoden angeboten: Sie können die Datenbank verschieben, kopieren oder den Netzwerkpfad anpassen. Wir empfehlen, die Datenbank zu verschieben. Datei/Drucken Druckt das aktive Dokument. Datei/Seitenansicht Zeigt das aktive Dokument als Seitenansicht. Diese Funktion können Sie wie eine Druckvorschau nutzen. Datei/Druckereinrichtung Mit diesem Menü erhalten Sie das gewohnte Windows-Druckermenü. Wählen Sie hier den Drucker und die zugehörigen Druckereinstellungen aus. Datei/Letzte Datei Zeigt die jeweils zuletzt geöffneten Dateien an. Datei/Beenden Hiermit (oder mit der Tastenkombination ALT und F4) beenden Sie das Programm. Aus Gründen der Datensicherung sollten Sie immer erst alle Anwendungen schließen und danach Windows beenden, bevor Sie den Computer ausschalten Das Menü Bearbeiten Das Menü Bearbeiten ist sichtbar, sobald ein Fenster (Chart, Depot, Filter, Ticker) geöffnet ist. In Abhängigkeit hiervon wird die für dieses Fenster relevante Menüfolge angezeigt. Dieses Menü ist windows-typisch und bietet programmübergreifende Bearbeitungsfunktionen (Kopieren, Ausschneiden...etc.) zum Beispiel zum Übertrag von Charts in die Textverarbeitung. Sie sehen in der folgenden Darstellung ein Beispiel für die Menüeinträge zu Bearbeiten, wenn ein Chart geöffnet ist. Die nachfolgend erläuterten Einträge zu diesem Menü werden zum Teil nur angezeigt, wenn ein anderes als das Chartfenster geöffnet ist. Bearbeiten/Rückgängig Hiermit können Sie die zuletzt gemachte Änderung (im Chart, Depot, etc.) wieder rückgängig 64

65 machen. Bearbeiten/Wiederherstellen Hiermit können Sie rückgängig gemachte Änderungen wieder herstellen. Bearbeiten/Ausschneiden Mit Mausklick auf diesen Menüpunkt wird der markierte Ausschnitt eines beliebigen Fensters in die Windows-Zwischenablage kopiert. Mit dem Menüpunkt Bearbeiten/Einfügen (verfügbar in allen Windows-Anwendungen!) können Sie den Inhalt der Zwischenablage in ein beliebiges Fenster wieder einfügen. So können z.b. Inhalte eines Filters in einen anderen Filter verschoben werden. Bearbeiten/Kopieren Mit diesem Menüpunkt können Sie den Inhalt des aktiven Fensters in die Zwischenablage übernehmen und später in ein beliebiges anderes Fenster wieder einfügen. So können z.b. Inhalte eines Filters in einen anderen Filter kopiert werden. Bearbeiten/Hinzufügen Hier werden kopierte oder ausgeschnittene Inhalte zu bereits in der Zwischenablage vorhandenen Inhalten hinzugefügt. Bearbeiten/Einfügen Hiermit fügen Sie den Inhalt der Zwischenablage in das gerade aktive Fenster. Bearbeiten/Löschen Hiermit wird der markierte Teil eines Fensters (z.b. Wertpapiere in einer Filterliste) entfernt. Bearbeiten/Alles Markieren Hiermit wird ein gesamter Fensterinhalt (z.b. Wertpapiere in einer Filterliste) markiert. Bearbeiten/Markierte Buchungen löschen Löscht eine markierte Buchung aus dem Buchungsjournal. Bearbeiten/Wertpapier Hinzufügen Fügt ein Wertpapier einer Watchliste, in eine Filterliste oder dem Zwischenspeicher hinzu. Bearbeiten/Kurse ändern Ändert Kurse und Faktoren nach manuellen Eingaben des Anwenders. Bei einem geöffneten Chart können Sie in der hier gezeigten Maske zu einem Wertpapier neue Kurse hinzufügen, bestehende Kurse ändern oder Faktoren editieren. Bearbeiten/Eigenschaften Ändert die Eigenschaften der Textfahne im Chart. Bearbeiten/Faktoren neu/ändern Zeigt und ändert Faktoren für einen Chart nach manuellen Eingaben des Anwenders. Bearbeiten/Eigene Faktoren neu/ändern Zeigt und ändert Faktoren, die vom Anwender für die Depotführung angelegt wurden. Bearbeiten/Stammdaten ändern Hier erhalten Sie einen Dialog, um die Stammdaten des aktiven Wertpapiers zu ändern. Auch bei der Neuanlage eines Wertpapiers können hier die Daten ergänzt werden. Bearbeiten/Strukturdaten neu/ändern 65

66 Ändert Strukturdaten nach manuellen Eingaben des Anwenders. Mit den Strukturdaten können Beteiligungsverhältnisse von Unternehmen dargestellt werden. Strukturdaten können über das Menü Ansicht/Strukturdaten angezeigt werden. Bearbeiten/Stop-Marken neu/ändern Ändert Stop-Marken oder setzt neue Marken. Hiermit werden dynamische Stop-Marken (Linien die analog zum Kursverlauf Ober- und Untergrenzen darstellen) gesetzt. Geben Sie als Datum den Beginn der Stop-Marken ein. Bearbeiten/Export Kurse in Textdatei Exportiert Kurse in eine Textdatei. Die Datei wird in das Protocol-Verzeichnis von World Money im txt.-format geschrieben. Die Datei hat den Namen der ISIN des exportierten Wertpapiers. Bearbeiten/Wertpapier löschen Löscht ein Wertpapier aus der Datenbank. Bitte beachten Sie, dass nach dem Löschen dieser Wert nicht mehr reaktiviert werden kann. Bearbeiten/Wertpapier beobachten Öffnet eine Eingabemaske um einen Beobachtungsauftrag für ein Wertpapier einzugeben. Bearbeiten/Markierte Wertpapiere löschen Mit dieser Funktion entfernen Sie ein im Filter markiertes Wertpapier von Ihrer Datenbank. Bearbeiten/Historien bereinigen Mit dieser Funktion löschen Sie Kursdaten eines markierten Wertpapiers ab oder zu einem bestimmten Zeitpunkt. Bearbeiten/Änderung der WKN Ändert die Wertpapierkennnummer zu einem aufgerufenen Wertpapier (z.b. bei einem Aktientausch) Das Menü Ansicht Das Menü Ansicht ist immer sichtbar. Es ändert jedoch seinen Inhalt in Abhängigkeit vom geöffneten und aktiven Fenster. Ansicht/Symbolleisten Blendet die Symbolleisten Standard (Desktop oben horizontal), Chart und Depot ein oder aus. Symbolleisten dienen der vereinfachten Programmsteuerung durch die Maus. Symbolleisten finden Sie sowohl im Programm (oben, rechts und links) als auch in den Fenstern (Depot, Browser). => Standard = allgemeine Programmfunktionen => Chart = Werkzeuge zur Chartanalyse => Depot = Funktionen der Depotverwaltung Ansicht/Wertpapier-Auswahlleiste Unter diesem Menü wird die Wertpapier-Auswahlleiste eingeblendet. Diese Leiste hat die selbe Funktion wie das Menü Datei/Öffnen/Chart. Der Vorteil der Wertpapier-Auswahlleiste ist allerdings, dass diese direkt auf den Desktop gelegt werden kann und sich das erneute Aufrufen der obigen Menüfolge für jeden Chart, der betrachtet werden soll, erübrigt. Die Wertpapierauswahl kann sowohl anhand der WKN, ISIN oder eines Namensbestandteils erfolgen. 66

67 Ansicht/Watchlisten Mit dieser Funktion wird die Watchliste in den Desktop eingeblendet. In die Watchliste werden die Wertpapiere eingefügt (Einfg-Taste), die Sie ständig beobachten möchten. Dabei können mehrere Watchlisten bearbeitet werden. Ansicht/Statusleiste Blendet die Statusleiste ein (unten auf dem Desktop). Hier werden z.b. die Ticks beim Datenabruf gezählt. Die Statusleiste gibt Ihnen Auskunft über Kursinformationen an der aktuellen Mausposition im Chart und den Aktualisierungsgrad der Software. Sie können die Anzeige hiermit ein- und ausschalten. Ansicht/Advance/Decline kumulativ Sie können im Menü Ansicht eine von drei Gruppenanalysen für die aktuell im Filter enthaltenen Wertpapier auswählen. Die Analyse mit den Variationen des Indikator Advance / Decline wird in der Online-Hilfe des Programms im Zusammenhang mit den graphischen Indikatoren erläutert. Wenn Sie einen der drei Menupunkte auswählen, wird ein neues Fenster geöffnet, in dem der jeweilige Indikator zusammen für die entsprechenden Wertpapiere als Chart erscheint. Sie können anschließend dieses Chart mit den übrigen Hilfsmitteln dieses Programms weiterverarbeiten Ansicht/Advance/Decline nicht kumulativ siehe vorherige. Ansicht/Advance/Decline Verhältnis siehe vorherige. Ansicht/Infolinks anzeigen Dieser Menüeintrag wird nur bei geöffnetem Chart angezeigt. Die horizontale Beschriftung des Charts (Zeitachse) ist zweigeteilt. Im unteren Raster können Zeitangaben abgelesen werden und im oberen Raster werden Buchstaben (Infolinks) angezeigt. Diese Buchstaben verweisen auf weitere Informationen (z.b. Splitfaktoren) zu einem bestimmten Zeitpunkt im Chart. T = Tickermeldungen B = Bilanz zum Chartwert verfügbar D = Dossier zum Chart verfügbar H = Historische Bilanzdaten Durch Klick auf diese Buchstaben werden die entsprechenden Daten angezeigt. Ansicht/Stammdaten im Chart sichtbar Dieses Menü wird nur in Verbindung mit einem geöffneten und aktiven Chartfenster angezeigt. Hiermit können Sie die Stammdaten, die standardmäßig im oberen Teil des Chartfensters angezeigt werden, ein- und ausblenden. Die Ausrichtung (oben, unten, rechts oder links) und den Inhalt können Sie durch Klick mit der rechten Maustaste in die Stammdaten und Auswahl des Menüs Stammdaten im Chart konfigurieren ändern. Ansicht/Zeichnungen anzeigen Blendet verwendete Werkzeuge in einem Chart ein und aus. Ansicht/Überlagerung in Chartwährung umrechnen Dieses Menü wird nur in Verbindung mit einem geöffneten und aktiven Chartfenster angezeigt. Ein 67

68 Chartfenster kann mit beliebigen Wertpapiercharts überlagert werden. Mit der Taste EINFG oder mit der Menüfolge INDIKATOR/ÜBERLAGERUNG wird das Wertpapier-Auswahl-Fenster geöffnet. Sie haben nun die Möglichkeit zu wählen, ob der zu überlagernde Chart in die Chartwährung umgerechnet werden soll oder nicht. Hiermit werden die Währungskursschwankungen zum besseren Vergleich der Kursverläufe aufgehoben. Ansicht/Indikatoren farbig Lässt verwendete Indikatoren farbig erscheinen Ansicht/Mauszeiger Hinweis auf die rechte Maustaste Blendet einen Hinweis ein, wenn die rechte Maustaste mit einem Menü hinterlegt ist. Ansicht/Bilanzen Index Bilanzinformationen zu einer bestimmten Aktie werden zur Zeit nicht angeboten. Ansicht/Dossier Index Bilanzinformationen zu einer bestimmten Aktie werden zur Zeit nicht angeboten. Ansicht/Neuigkeiten Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn kein weiteres Fenster geöffnet ist. Hier erhalten Sie jeweils aktuelle Informationen von und über die Fa. World Money. Ansicht/Depot-Ansicht/... Unter diesem Menüpunkt, der nur bei einem geöffneten und aktiven Depot sichtbar ist, können verschiedene numerische Auswertungsseiten des Depots aufgerufen werden. Es kann ausgewählt werden: - Orderbuch - Trading-Tool - Buchungsjournal - Vermögensübersicht - Wertpapierübersicht - Subdepotübersicht - Verkaufte Positionen - Zeitraum - Depotüberwachung - Risikomanagement Die in diesen Auswertungsseiten angebotenen Informationen werden unter dem Kapitel Die Hauptanwendungsgebiete von World Money - Depotverwaltung bzw. unter dem Kapitel Neues in World Money 8 näher erläutert. Ansicht/Depot-Ansicht (Diagramm)... Unter diesem Menüpunkt können verschiedene grafische Auswertungsseiten zum Depot angezeigt werden. Sie finden hier eine Auswertung Ihres Depots nach - Branchen - Ländern 68

69 - Typen - Währungen - Wertpapieren. Ansicht/Depot-Ansicht (Steuern)... Dieses Menü öffnet die Steuerauswertungsseiten des Depots. Sie finden neben einer Übersicht auch detaillierte Informationen zum Ausfüllen der Anlagen KAP und SO. Ansicht/Selbstdefinierte Ansicht Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn ein Depot geöffnet ist. Die selbstdefinierte Ansicht ist die Zusammenfassung der einzelnen Auswertungen in einem Dokument. Die Art der Zusammenfassung und das Layout (Aussehen) können Sie im Menü DEPOT/LAYOUT selbstdefinierte Ansicht selber bestimmen. Ansicht/Nächste Ansicht Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn ein Depot geöffnet ist. Mit diesem Menü können Sie automatisch im Rotationsverfahren zwischen den verschiedenen Ansichten wechseln. Nutzen Sie hierzu insbesondere die Taste F6. Ansicht/Vorherige Ansicht Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn ein Depot geöffnet ist. Mit diesem Menü können Sie automatisch im Rotationsverfahren in umgekehrter Reihenfolge zwischen den verschiedenen Ansichten wechseln. Nutzen Sie hierzu insbesondere die Taste Shift und F6. Ansicht/Letzte Meldungen anzeigen Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn kein weiteres Fenster geöffnet ist. Sie können die Nachrichten, die über Ihren Ticker laufen, nach verschiedenen Kriterien auswählen. Mit letzte Meldungen lassen Sie alle Nachrichten ablaufen, die bei der letzten Aktualisierung übertragen wurden. Ansicht/Ungelesene Meldungen des letzten Monats anzeigen Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn kein weiteres Fenster geöffnet ist. Sie können die Nachrichten, die über Ihren Ticker laufen, nach verschiedenen Kriterien auswählen. Mit ungelesene Meldungen lassen Sie alle Nachrichten ablaufen, die bisher noch nicht angezeigt wurden. Ansicht/Suchen nach Wertpapieren Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn kein weiteres Fenster geöffnet ist. Mit diesem Menüpunkt rufen Sie die Suchfunktion des Browsers auf. Ansicht/Internetseite in neuem Fenster öffnen Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn ein Chart-, Filter- oder Tickerfenster geöffnet ist. Hiermit öffnen Sie die Homepage des Unternehmens, dessen Chart geöffnet auf dem Desktop liegt. Ansicht/Stammdaten Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn ein Chart-, Filter- oder Tickerfenster geöffnet ist. Analog zur Stammdatenanzeige im Chart, werden diese hier in ausführlicher Form in einem BrowserFenster dargestellt. Ansicht/Dossier Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn ein Chart-, Filter- oder Tickerfenster geöffnet ist. Sie 69

70 können eine Vielzahl an Informationen über einen ausgewählten Wert abrufen. Dazu muss entweder ein Chart, die Ausgabeliste eines Filters oder ein Tickerfenster aufgerufen und aktiv sein. In einem Filterfenster müssen Sie zusätzlich noch ein Wertpapier ausgewählt haben. Nun wählen Sie aus der Menüliste den Punkt Ansicht und suchen hier aus, welche Daten angezeigt werden können. Dossiers stellen Ihnen nützliche Informationen über ein Wertpapier und die dahinter stehende Aktiengesellschaft zur Verfügung. Ansicht/Strukturdaten Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn ein Chart-, Filter- oder Tickerfenster geöffnet ist. Sie können eine Vielzahl an Informationen über einen ausgewählten Wert abrufen. Dazu muss entweder ein Chart, die Ausgabeliste eines Filters oder ein Tickerfenster aufgerufen und aktiv sein. In einem Filterfenster müssen Sie zusätzlich noch ein Wertpapier ausgewählt haben. Nun wählen Sie aus der Menüliste den Punkt Ansicht und suchen hier aus, welche Daten angezeigt werden können. Strukturdaten stellen eine Ergänzung zu den Stammdaten dar. Sie enthalten Informationen über die Beteiligungsverhältnisse (insbesondere Großaktionäre) einer Aktiengesellschaft. Sie können die Strukturdaten über das Menü BEARBEITEN/STRUKTURDATEN ändern selbst definieren. Ansicht/Historische Bilanzdaten Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn ein Chart-, Filter- oder Tickerfenster geöffnet ist. Hier können Sie die historischen Bilanzdaten des ausgewählten Wertpapiers einsehen. Diese Daten beinhalten die Dividende, den Gewinn und den Cash-Flow des Unternehmens. Sie können die historischen Bilanzdaten im Menü Bearbeiten/Historische Bilanzdaten ändern... verändern oder neu eingeben. Ansicht/Bilanz Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn ein Chart-, Filter- oder Tickerfenster geöffnet ist. Mit den Kursdaten können Sie von World Money auch aktuelle Bilanzdaten erhalten. Bilanzdaten werden ebenfalls historisch gespeichert, so dass hier eine nützliche Datenbank entsteht, die eine fundamentale Analyse der Unternehmens ermöglicht. Ansicht/Ticker zum Wertpapier Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn ein Chart-, Filterfenster geöffnet ist. Sie können die Tickermeldung des aufgerufenen Wertpapiers auch in einem Browser-Fenster anzeigen lassen. Nach Auswahl dieses Menü wird automatisch das Tickerfenster geöffnet. Ansicht/Depots zum Wertpapier Mit dieser Funktion können Sie bei einem geöffneten Chart oder Filterfenster nach Depots suchen, die das im Chart oder Filter markierte Wertpapier im Bestand haben. Ansicht/Dateien zum Wertpapier Mit dieser Funktion können Sie bei einem geöffneten Chart oder Filterfenster nach Dateien suchen, die Sie zu einem bestimmten Wertpapier als Infodatei angelegt haben. Ansicht/OS-Rechner Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn ein Chart-, Filter- oder Tickerfenster geöffnet ist. Sie öffnen damit den Optionsscheinrechner, mit dem die wichtigsten Kennzahlen von Optionen ermittelt werden können. Zur professionellen Bewertung von OS (Optionsscheinen) werden Kennzahlen zu Grunde gelegt, die in Abhängigkeit vom Basiswert berechnet werden. Um Aussagen nach dem was wäre wenn -Prinzip zu treffen, verfügt das Programm über diesen umfangreichen OSRechner. Sie können beliebige Basisdaten wie Volatilität, risikoloser Zins usw. ändern und direkt 70

71 die neuen Kennzahlen ablesen. Ansicht/Basiswert Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn ein Chart-, Filter- oder Tickerfenster geöffnet ist. Wenn ein Optionsschein als Chart aufgerufen wurde, können Sie mit dieser Funktion automatisch den richtigen Basiswert als Chart anzeigen lassen. Ansicht/Optionsscheine suchen Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn ein Chart-, Filter- oder Tickerfenster geöffnet ist. Hiermit können Sie zu jedem Aktienchart die Optionsscheine herausfiltern, die eben dieses Wertpapier als Basiswert haben. Diese Filterliste kann dann wie unter Filter beschrieben verarbeitet werden. Ansicht/Optionen suchen Dieses Menü wird nur angezeigt, wenn ein Chart-, Filter- oder Tickerfenster geöffnet ist. Hiermit können Sie zu jedem Aktienchart die Optionen herausfiltern, die eben dieses Wertpapier als Basiswert haben. Diese Filterliste kann dann wie unter Filter beschrieben verarbeitet werden. Ansicht/Intraday-Tabelle Zeigt eine Tabelle mit Intraday-Kursen zu einem Wertpapier. Ansicht/Intraday-Chart Öffnet einen Intraday-Chart. Ansicht/Nächster Charttyp Wechselt die Chartdarstellung in den nächsten Typ (Reihenfolge => Linien-, Balken-, Candlestick-, Point&Figure-Chart). Ansicht/End-of-Day-Chart Öffnet einen End-of-Day-Chart zu einem ausgewählten Wertpapier Das Menü Chart Chart/Börsenplatz wählen Mit dieser Funktion können Sie einen Chart von unterschiedlichen Börsenplätzen aufrufen. Chart/1 Woche Stellt den aufgerufenen Chart auf den Zeitraum 1 Woche ein. Chart/1 Monat Stellt den aufgerufenen Chart auf den Zeitraum 1 Monat ein. Chart/1 Jahr Stellt den aufgerufenen Chart auf den Zeitraum 1 Jahr ein. Chart/Langfrist Stellt den aufgerufenen Chart als Langfrist-Chart dar. Tipp: Nutzen Sie ebenfalls das Menü Werkzeug / Lupe um Chartbereiche näher zu betrachten. Chart/Ausschnitt verkleinern Verkleinert den betrachteten Ausschnitt des Chart (Zoom). Chart/Ausschnitt vergrößern 71

72 Vergrößert den betrachteten Ausschnitt des Chart. Chart/Stammdaten im Chart konfigurieren Ändert das Layout der im Chart angezeigten Stammdaten (vgl. auch Kapitel Charts ). Chart/Dieses Layout als Standard Speichert ein konfiguriertes Chart-Layout für alle zukünftigen Chartdarstellungen. Chart/Typ Ändert den Charttyp in einen der nachfolgenden Typen: Chart/Typ/Linien Dieses Menü stellt einen Chart als Linienchart dar. Ein Linienchart verbindet alle Schlusskurse eines Wertpapiers zu einer Kursgrafik. Chart/Typ/Bar Dieses Menü stellt einen Chart als Barchart dar. Diese besonders in den USA häufig benutzte Darstellungsform zeigt für jeden Tag die Eröffnungs-, Hoch-, Tief-, und Schlusskurse in einer besonderen Weise. Hoch- und Tiefstkurs bilden eine vertikale Linie, die sofort die Tagesschwankungen erkennen lässt. Ein waagerechter Strich nach links zeigt den Eröffnungskurs und ein waagerechter Strick nach rechts den Schlusskurs. So können neben dem globalen Kursverlauf auch die Tagesschwankungen ausgewertet werden. Chart/Typ/Candlestick Der Candlestick ist die optisch verfeinerte Variante des Barcharts. Auch hier zeigt die vertikale Linie die Schwankungsbreite von Höchst- zum Tiefstkurs. Die Differenz vom Eröffnungs- zum Schlusskurs wird jedoch als farbige Kerze überlagert. Die Kerzenfarben sind in World Money grün (= Schlusskurs höher als Eröffnungskurs) und rot (= Schlusskurs niedriger als Eröffnungskurs). Grüne Kerzen stehen also für eine steigende Tendenz, rote für eine fallende. Chart/Typ/Point & Figure Der Point & Figure-Chart ist eine besondere Darstellung, da wegen der fehlenden Zeitachse ausschließlich der Trend der Kurse dargestellt wird. Die Darstellung erfolgt in Form von X- und OSäulen. Bei steigenden Kursen werden X-Säulen und bei fallenden Kursen O-Säulen gezeichnet. Wann ein neues X- oder O-Symbol erzeugt wird hängt von den Einstellungen ab. Zur Veränderung der Parameter muss der Point & Figure-Chart geöffnet sein. Klicken Sie mit der Maustaste in die untere Achse, in der die aktuellen Parameter wiedergegeben sind, um diese zu ändern. Chart/Chart füllen Füllt den Bereich unterhalb des Charts farbig aus. Chart/Cursorfahne einstellen Mit diesem Menüpunkt können Sie das Layout der Cursorfahne einstellen. Über das Menü Werkzeug/Cursorfahne kann die Cursorfahne dann in einen geöffneten Chart eingefügt werden. Chart/Skalierung links sichtbar Dieses Menü blendet die Y-Achse auf der linken Seite des Charts ein oder aus. Chart/Skalierung rechts sichtbar Dieses Menü blendet die Y-Achse auf der rechten Seite des Charts ein oder aus. 72

73 Chart/Grafische Darstellung Konfigurieren Öffnet ein Dialogfenster um die grafische Darstellung des Charts zu konfigurieren Das Menü Indikator Dieses Menü ist nur sichtbar, sofern ein Chart geöffnet ist. Indikator/ Indikator-Assistent Mit dieser Menüfunktion rufen Sie den Indikator-Assistenten auf, der anhand Ihrer individuellen Anlagestrategie eine Auswahl von technischen Indikatoren für die Chartanalyse ermittelt, die zu dieser Strategie passen können. Indikator/Oszillatoren... Dieser Menüeintrag fügt Oszillatoren in den Chart ein. Oszillatoren sind Indikatoren, die um eine Signallinie bzw. um eine 0-Achse pendeln. Das jeweilige Durchschreiten dieser Achse erzeugt ein Kauf- oder Verkaufssignal. Indikator/Sonstige Indikatoren... Dieser Menüeintrag fügt sonstige Indikatoren in den Chart ein. Die sonstigen Indikatoren lassen sich nicht eindeutig den Oszillatoren oder Trendfolge-Indikatoren zuordnen. Indikator/Trendfolge-Indikatoren... Dieser Menüeintrag fügt Trendfolge-Indikatoren in den Chart ein. Wie der Name schon sagt, folgen diese Indikatoren dem Kurstrend. Die erzeugten Signale kommen daher erst relativ spät. Indikator/Volumen-Indikatoren... Dieser Menüeintrag fügt Volumen-Indikatoren in den Chart ein. Diese Indikatoren basieren auf Auswertungen unter Berücksichtigung der Umsatzzahlen. Indikator/Stop Order/Loss Hiermit werden dynamische Stop-Marken (Linien die analog zum Kursverlauf Ober- und Untergrenzen darstellen) gesetzt. Geben Sie als Datum den Beginn der Stop-Marken ein. Indikator/Ticker im Chart Durch Auswahl dieses Menüs werden die vorhandenen Tickermeldungen direkt im Chart angezeigt. Indikator/Umsatz Durch Auswahl dieses Menüs werden die vorhandenen Börsenumsatzzahlen direkt im Chart angezeigt. Indikator/Überlagerung Zeigt den Chart eines weiteren Wertpapiers als Überlagerung im ursprünglichen Chart an. Das Wertpapier, das als Überlagerung eingeblendet werden soll, kann der Anwender aus der Datenbank wählen. Mit der Taste EINFG oder im Menü Indikator/Überlagerung wird das WertpapierauswahlFenster geöffnet. Sie können nun wählen, ob der zu überlagernde Chart in die Basis-ChartWährung umgerechnet werden soll oder nicht. Diese Auswahl erhalten Sie im Menü Ansicht/Überlagerung in Chartwährung umrechnen. Indikator/Indikatoren im Überblick Blendet eine Schnellübersicht über alle relevanten Indikatoren in das Chartfenster ein. Indikator/Überblick konfigurieren 73

74 Definiert den Aufbau und die enthaltenen Indikatoren der Schnellübersicht Das Menü Werkzeug Dieses Menü ist nur bei geöffnetem Chart aktiv. Hier werden verschiedene grafische Werkzeuge ausgewählt, die dann vom Anwender im Chart beliebig verwendet werden können (vgl. Kapitel Charts ). Mit diesen Werkzeugen lassen sich schnell und komfortabel individuelle Chartanalysen erstellen. Die nachfolgenden Werkzeuge können sehr schnell über die rechte Symbolleiste ausgewählt werden. Sobald Sie mit dem Mauszeiger über die Symbolleiste fahren erscheint ebenfalls ein kurzer erklärender Text zu den Symbolen. Werkzeug/Kein Werkzeug Legt ein zuvor aktiviertes ( aufgenommenes ) Werkzeug weg. Werkzeug/Lupe Dieses Werkzeug dient dazu, beliebige Chartbereiche zu vergrößern (zoomen). Nach Auswahl des Werkzeuges verändert sich der Cursor (Mausanzeiger) zu einer Lupe. Positionieren Sie diesen an die Stelle im Chart, wo der Ausschnitt beginnen soll und halten Sie die linke Maustaste gedrückt. Führen Sie die Maus bei weiterhin gedrückter linker Maustaste in die gewünschte Richtung und stoppen Sie, wenn der zu zoomende Bereich durch die zwei vertikalen Striche eingegrenzt wird. Lassen Sie nun die Maustaste los. Der gewählte Bereich wird nun entsprechend gezoomt. Sollten Sie mit der Auswahl nicht zufrieden sein, so drücken Sie einfach die Taste L, um den Chart wieder als Langfristchart anzeigen zu lassen. Werkzeug/Linie Dieses Werkzeug dient dazu, beliebige Linen in den Chart zu zeichnen. Nach Auswahl des Werkzeuges verändert sich der Cursor (Mauszeiger) zu einem Liniensymbol. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, um eine Linie zu erzeugen und lassen Sie die Maustaste los, wenn die Ausrichtung und die Länge der Linie stimmt. Zum Entfernen der Linie klicken Sie diese einfach mit der Maus an, so dass ein Markierungsrechteck gezeichnet wird. Drücken Sie nun die ENTF-Taste. Die Linie wird nun gelöscht. Werkzeug/Trendlinie Dieses Werkzeug dient dazu, beliebige Trendlinien in den Chart zu zeichnen. Nach Auswahl des Werkzeuges verändert sich das sich der Cursor (Mauszeiger) zu einem Liniensymbol. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, um eine Linie zu erzeugen und lassen Sie die Maustaste los, wenn die Ausrichtung und die Länge der Linie stimmt. Im Gegensatz zur einfachen Linie wird die Trendlinie automatisch weiter gezeichnet. Zum Entfernen der Linie klicken Sie diese einfach mit der Maus an, so dass ein Markierungsrechteck gezeichnet wird. Drücken Sie nun die ENTF-Taste. Die Trendlinie wird nun gelöscht. Werkzeug/Kanal Dieses Werkzeug dient dazu, beliebige Kanäle (zwei parallele Linien) in den Chart zu zeichnen. Nach Auswahl des Werkzeuges verändert sich der Cursor (Mauszeiger) zu einem doppelten Liniensymbol. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, um die erste Linie zu erzeugen und lassen Sie die Maustaste los, wenn die Ausrichtung und die Länge der Linie stimmt. Nun wird automatisch 74

75 die zweite parallele Linie auf den Mauszeiger gelegt. Positionieren Sie diese Linie an die gewünschte Stelle und drücken Sie einmal die linke Maustaste. Zum Entfernen des Kanals klicken Sie diesen einfach mit der Maus an, so dass ein Markierungsrechteck gezeichnet wird. Drücken Sie nun die ENTF-Taste. Der Kanal wird nun gelöscht. Werkzeug/Trendkanal Dieses Werkzeug dient dazu, beliebige Kanäle (zwei parallele Linien) in den Chart zu zeichnen. Nach Auswahl des Werkzeuges verändert sich der Cursor (Mauszeiger) zu einem doppelten Liniensymbol. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, um die erste Linie zu erzeugen und lassen Sie die Maustaste los, wenn die Ausrichtung und die Länge der Linie stimmt. Nun wird automatisch die zweite parallele Linie auf den Mauszeiger gelegt. Positionieren Sie diese Linie an die gewünschte Stelle und drücken Sie einmal die linke Maustaste. Im Gegensatz zum einfachen Kanal, werden hier die Linien automatisch weiter gezeichnet. Zum Entfernen des Kanals klicken Sie diesen einfach mit der Maus an, so dass ein Markierungsrechteck gezeichnet wird. Drücken Sie nun die ENTF-Taste. Der Kanal wird nun gelöscht. Werkzeug/Text Hiermit fügen Sie beliebige Texte in den Chart ein. Bei Auswahl dieses Werkzeugs verändert sich der Mauszeiger zu einem Textsymbol. Positionieren Sie den Mauszeiger an die Stelle, wo der Text hinzeigen soll und betätigen Sie die linke Maustaste. Editieren Sie nun den Texteintrag mit der gewünschten Information die dort erscheinen soll. Wählen Sie das Menü Bearbeiten/Eigenschaften oder klicken Sie auf das Eigenschaften-Symbol in der rechten Symbolleiste um den Textpfeil rotieren zu lassen. Werkzeug/Cursorfahne Nach Auswahl dieses Menüs verändert sich der Mauszeiger zu einem Fadenkreuz mit Infofenster. Abhängig von der Mausposition werden die entsprechenden Daten (Kursinformationen etc.) dieses Chartbereichs angezeigt. Werkzeug/Fibonacci Fanlines Die Werkzeuge Fibonacci Arcs und Fibonacci Fanlines basieren auf den Zahlenreihen des goldenen Schnitts, der von dem Mathematiker Fibonacci hergeleitet wurde. Sie können diese Werkzeuge nutzen, indem Sie nach der Auswahl der entsprechenden Menüeinträge bzw. Schaltflächen mit dem Cursor einen Startpunkt anklicken und eine Linie ziehen, während Sie die linke Maustaste gedrückt halten. Am Endpunkt lassen Sie die Maustaste los. Wählen Sie als Startpunkt ein Kurshoch und als Endpunkt ein Kurstief aus oder umgekehrt. Nun zeichnet das Programm drei zusätzliche Linien, die Fibonacci Fanlines. Der Kurs wird sich nun in naher Zukunft zwischen den beiden Fanlines einpendeln, die der von Ihnen gezeichneten Geraden abgewandt sind. Ist Ihre Linie also von einem Kurshoch zu einem Kurstief (in Richtung der Zeit) gezeichnet, so sind dies die beiden oberen Fanlines. Im anderen Fall ist der zu untersuchende Bereich durch die beiden unteren Geraden begrenzt. Sobald der Kurs wieder aus diesem Bereich ausbricht, ist dies ein Handelssignal. Zwar fehlt eine rationale Erklärung für die Wirkung der Fibonacci Werkzeuge, aber eine große Zahl von Analysten verwendet sie zusammen mit anderen Indikatoren. Werkzeug/Fibonacci Arcs Bei diesem Fibonacci-Werkzeug zeichnet das Programm am Endpunkt der Linie (die Sie wie bei 75

76 den Fanlines erzeugen können) drei Kreise, die Fibonacci Arcs. Der Kurs wird sich nun in naher Zukunft zwischen den beiden äußeren Kreisen einpendeln. Sobald der Kurs wieder aus diesem Bereich ausbricht, ist dies ein Handelssignal. Zwar fehlt auch hier eine rationale Erklärung für die Wirkung der Fibonacci Werkzeuge, aber eine große Zahl von Analysten verwendet sie zusammen mit anderen Indikatoren. Werkzeug/Unterstützungslinie Mit dieser Auswahl können Sie eine waagerechte Linie in den Chart einzeichnen. Diese markiert z.b. die untere Grenze eines Kursverlaufs und zeigt eine Unterstützung an. Werkzeug/Unterstützungs-Trendlinie Mit dieser Auswahl können Sie eine waagerechte Linie in den Chart einzeichnen, die vom Programm über den gesamten Chart automatisch fortgeführt wird. Auch hiermit kann z.b. eine langfristige Unterstützung dargestellt werden Das Menü Filter Dieses Menü ist nur sichtbar, wenn ein Filter geöffnet ist. Dem Filter kommt in World Money eine besondere Bedeutung zu. Eine manuelle Auswertung aller vorhandenen Wertpapiere nach bestimmten Kriterien ist beim gegenwärtigen Umfang der Datenbank kaum möglich. Hierzu werden Filter benötigt, die diese Aufgabe automatisch gemäß Ihrer Vorgaben und Kriterien erledigen. Durch beliebige Verknüpfung der verschiedenen Kriterien sind fast unbegrenzte Möglichkeiten zur Filterung vorhanden. Das Filterergebnis (die Wertpapiere die Ihren Vorgaben entsprechen) wird in einer Filterliste angezeigt. Filter/Layout auswählen/bearbeiten Mit dem Menü Filter/Layout kann das Aussehen der Liste verändert werden (z. B. Reihenfolge). Nach Aufruf des Menüs erscheint ein Dialog, in welchem Sie aus dem linken Fenster die anzuzeigenden Daten auswählen, oder die Layoutvorgaben (für Aktien, Fonds, Optionsscheine und Anleihen) im unteren Bereich nutzen können. Filter/Kriterien konfigurieren Mit diesem Dialog kann ein Filter konfiguriert werden. Sowohl einfache Filterkriterien, wie Branchen oder Wertpapiertypen, als auch komplexere, wie Trendwenden von Indikatoren, können hier eingegeben werden. Details zur Konfiguration eines Filters entnehmen Sie bitte dem Kapitel Filter unter Die Hauptanwendungsgebiete vom World Money. Filter/Ausführen Wenn Sie einen Filter erstellen, kann das Überprüfen aller Wertpapiere auf Übereinstimmung mit den Kriterien unter Umständen länger dauern. Deshalb wird das Ausführen des Filters nicht automatisch durchgeführt, sondern erst auf Ihre Anweisung hin. Sie veranlassen dies, indem Sie Ausführen im Menü Filter wählen, oder die Taste F5 drücken. Filter/Ausführen incl. Subfilter Haben Sie einen Filter so konfiguriert, dass er seine Datengrundlage aus einem untergeordneten Filter (sog. Subfilter) bezieht, so wird über diesen Menüeintrag die Ausführung des Hauptfilters einschließlich des Subfilters durchgeführt. Filter/Sortieren 76

77 Mit dieser Funktion lassen sich die Werte im Filter nach den im Layout festgelegten Kriterien sortieren. Die Sortierung der Werte erfolgt nach dem Ausführen eines Filter selbständig. Wenn Werte manuell ergänzt oder entfernt wurden, können Sie die Sortierung der Liste mit dieser Funktion manuell ausführen. Grundlage sind die Eingaben, die im Menü Filter/Layout gemacht wurden. Filter/Inkrementell ausführen Sie können durch diese Option (Schnelltaste: F7) die aktuellen Filterkriterien auf den Inhalt der Ausgabeliste dieses Filters anwenden. Es werden nur die in der Liste enthaltenen Wertpapiere auf Erfüllung der Kriterien untersucht. Man kann so z. B. aus der Datenbank eine Gruppe von Werten heraus filtern. Filter/Markierte Werte in neuem Filter anzeigen Bildet einen neuen Filter aus den im ursprünglichen Filter markierten Werten. Filter/Alle Börsenplätze Zeigt in der Filterliste alle Börsenplätze zu den gefilterten Werten an. Filter/Ein Börsenplatz Zeigt nur den jeweils bevorzugten Börsenplatz zu einem Wertpapier in der Filterliste an. Filter/Darstellung der aktuellen Filterliste anpassen Ändert die Darstellung der Filterliste in das von Ihnen gewünschte Layout. Filter/EOD-Chart Öffnet einen EOD-Chart zu einem markierten Filtereintrag. Filter/Intraday-Chart Öffnet einen Intraday-Chart zu einem markierten Filtereintrag Das Menü Depot Das Menü Depot ist nur aktiv, wenn ein Depot geöffnet ist. World Money verfügt über eine leistungsfähige und umfangreiche Depotverwaltung. Sie können beliebig viele Depots führen, kombinieren und analysieren. Mit den vielen automatischen Auswertungen behalten Sie stets den Überblick und können so notwendige Entscheidungen frühzeitig treffen. Der integrierte Performance-Chart zeigt die Depotentwicklung in grafischer Form. Depot/Buchen Mit diesem Menüeintrag erhalten Sie ein weiteres Untermenü, über das Sie die wichtigsten Buchungsmasken zu öffnen. Sie können diese Funktionen auch über die linke Symbolleiste per Mausklick direkt erreichen. Benötigen Sie eine andere Buchungsmaske, so können Sie diese durch Umstellung des Buchungstyps und der Beschreibung in jeder Maske einstellen. Zur Verwendung und Auswahl der richtigen Maske für den entsprechenden Buchungsvorgangs lesen Sie bitte das Kapitel zur Depotverwaltung. Bitte beachten Sie: Bei der Verbuchung von An- und Verkäufen sind diese zunächst als Order zu erfassen. Sie erreichen die Eingabemasken zur Erfassung von Ordern unter dem Menüpunkt... Depot/Order 77

78 Ankäufe, Verkäufe und die Zeichnung von Neuemissionen wird über diesen Menüpunkt erfasst. Die Vorgehensweise bei der Eingabe der Daten wurde bereits im Kapitel Schnelleinstieg erläutert. Depot/Konfiguration Öffnet den Assistenten zur Depotkonfiguration. Depot/Ansicht -Layout Hier definieren sie die Ansichten der Depotauswertungsseiten. Depot/Risikoprofil Hier werden die Einstellungen zur Risikoprofilvorgabe für ein Depot vorgenommen. Das Programm gleicht börsentäglich das tatsächliche Depotrisiko anhand verschiedener Kennzahlen mit der Risikovorgabe (Ihrer persönlichen Risikoneigung) ab und gibt ggf. Warnmeldungen, falls relevante Risikokennzahlen überschritten werden. Bitte lesen Sie ergänzend auch die Ausführungen zum Risikomanagement unter dem Kapitel Neues in World Money 8. Depot/Trading-Tool Hier werden die Filter konfiguriert und ausgeführt, die die Grundlage für das Tradingsystem bilden. Bitte lesen Sie ergänzend auch die Ausführungen zu den neuen Trading-Tools unter dem Kapitel Neues in World Money 8. Depot /Performance-Chart Berechnet den Performance-Chart zum jeweils geöffneten Depot wahlweise mit der vom Anwender gewünschten Größe. Depot/Tickermeldungen zum Depot anzeigen Sie können Sich gezielt Tickermeldungen anzeigen lassen, die sich Papiere in dem aktuellen Depot beziehen. Dazu wählen Sie diesen Menüpunkt aus. Depot/Stop-Marken übernehmen Übernimmt Stop-Marken aus dem Depot in die Datenbank. Depot/WKN6 nach ISIN konvertieren Ändert die 6-stellige WKN in die ISIN-Nummer. World Money arbeitet ausschließlich mit der ISIN Nummer, kann jedoch alle Buchungen in die ISIN abändern. Das Ergebnis dieser Änderung wird in einem Dialogfenster angezeigt. Depot/Währung anpassen Mit dieser Funktion können Sie ein ehemals auf DM geführtes Depot in Euro umrechnen lassen oder die Anpassung manuell vornehmen Das Menü Ticker Ticker sind aktuelle Nachrichten zum Börsengeschehen. Diese Nachrichten werden von World Money den Wertpapieren zugeordnet und mit den Kursdaten (bei entsprechendem Abonnement) übertragen. Ticker/Aktuelle Konfiguration als Standard setzen Wenn Sie die Tickerkonfiguration (Laufbandgeschwindigkeit, Art der Selektion usw.) eingestellt haben, können Sie diese hiermit als Standard setzen. Sie erhalten beim nächsten Aufruf automatisch Ihre bevorzugte Ansicht. 78

79 Ticker/Tickermeldung editieren Mit diesem Menü können Sie Tickermeldung selbst editieren. Ticker/Tickermeldungen löschen Mit diesem Menü können Sie Tickermeldungen löschen, die Sie nicht mehr benötigen. Dabei wird ein Datum vorgegeben, ab dem die Tickermeldungen rückwärts gelöscht werden. Ticker/Memo schreiben Sie können selbst eine Notiz zu einer Tickermeldung schreiben. In die Felder Tickerkopf und Tickerrumpf können Sie Ihre Notiz (Memo) eintragen. Ticker/Steuerung Mit diesem Menü nehmen Sie alle Einstellungen vor, um die Tickeranzeige zu konfigurieren Das Menü Extras Skript bearbeiten/ausführen Ruft ein bereits erstelltes Skript zur Bearbeitung auf bzw. führt dieses aus. Ein Skript ist ein kleines Programm, dass Sie selbst erstellen können, um World Money 8 zu einer von Ihnen festgelegten Uhrzeit selbständig bestimmte Funktionen (z.b. Datenabruf, Filterberechnung) durchführen zu lassen. Bitte lesen Sie ergänzend auch die Ausführungen zu den neuen Skripten unter dem Kapitel Neues in World Money 8. Skript-Kontrollfenster anzeigen Öffnet das Kontrollfenster zum erstellen und bearbeiten von Skripten. Skript anhalten Unterbricht die Ausführung eines Skriptes Das Menü Einstellungen Mit dieser Menüauswahl können Sie die Grundeinstellungen des Programms ändern. Die Voreinstellungen können Sie auf Ihre individuellen Bedürfnisse abstimmen. Auch die notwendigen Einträge zum Datenabruf werden hier vorgenommen. Einstellungen/Bevorzugte Börsenplätze Mit diesem Menüeintrag wählen Sie die Börsenplätze aus, die beim Aufruf eines Chart oder in einer Watch- bzw. Filterliste bevorzugt angezeigt werden sollen. Einstellungen/ Darstellung Ändert die Darstellung wichtiger Parameter in World Money. Faktoren verwenden Die Option Faktoren verwenden bezieht sich auf Charts. Ist diese Option nicht angehakt, so werden Charts ohne eine Splitbegradigung dargestellt. Tausendertrennzeichen verwenden Tausendertrennzeichen (z.b ) können für alle in World Money angezeigten Zahlen gewählt werden. 79

80 Alternativer Wertpapier-Auswahldialog Die Option Alternativer Wertpapier-Auswahldialog bewirkt, dass der Menüpfad Datei/Öffnen/Chart ein anderes Aussehen erhält. Ist die Option Alternativer WertpapierAuswahldialog angehakt, so wird die Suche nach Namensbestandteilen ermöglicht (sonst: vollständiger Name oder ISIN-Eingabe erforderlich). Einstellungen/Farben Die Änderungen hierzu werden in einem Browser-Fenster vorgenommen. Nach Aufruf erhalten Sie ein Fenster mit aktiven Textelementen. Klicken Sie auf den Text (z. B. 2. Signallinie), um einen Dialog zum Ändern der Farben zu erhalten. Einstellungen/Netzwerk Diese Funktion ändert die Netzwerkeinstellungen. Die komplette Datenbank kann im Netz zentral abgelegt werden. Dadurch können mehrere Benutzer auf dieselben Kurs- und Stammdaten sowie Tickermeldungen zugreifen. Alle anderen Dokumente und Einstellungen, z.b. Filter, Depots oder Indikator-Parameter, werden weiterhin lokal gespeichert. So können die Netzwerk-Benutzer Einstellungen verändern, ohne dass es zu Dateikonflikten kommt. Aus der Sicht des Benutzers macht sich das Vorhandensein eines Netzwerks dadurch bemerkbar, dass er mehr Laufwerke, Drucker usw. auf seinem PC zur Verfügung hat, als an seinem Arbeitsplatz eingebaut oder angeschlossen sind. Dieses Programm realisiert die Netzwerkfähigkeit, indem der Zugriffspfad für ausgewählte Daten auf ein Netzlaufwerke gesetzt wird. Mit diesem Dialog können Sie die Netzwerk-Parameter ändern. Sie bestimmen so das Verhalten im Netz. Ist der Zugriffspfad definiert, kann für Kurs- und Stammdaten sowie für Tickermeldungen jeweils der Netzzugriff aktiviert werden. Wichtig: Nur ein Rechner darf Schreibrechte haben, da die Kursdateien nicht von zwei Systemen gleichzeitig bearbeitet werden dürfen. Schreibrechte sollte nur der Rechner haben, der auch für den Datenabruf (End-of-Day) zuständig ist. Einstellungen/Schriften Die Änderungen hierzu werden in einem Browser-Fenster vorgenommen. Nach Aufruf erhalten Sie ein Fenster mit aktiven Textelementen. Einstellungen/Währungen Bietet eine Eingabemaske zum Editieren von Fremdwährungs-Umrechnungskursen. Einstellungen/Zinsen Bietet eine Eingabemaske zum Editieren von Zinssätzen. Einstellungen/Aktualisierung Unter diesem Menü werden die verschiedenen Abrufparameter für den Datenabruf definiert. Einstellungen/Aktualisierung/Datenabruf-Assistent Der Datenabruf-Assistent leitet Sie durch verschiedene Seiten zum Datenabruf und fragt bestimmte Informationen für den gewünschten Datenabruf ab. Der Datenabruf-Assistent ist eine Hilfe, um schnell durch die relevanten Aktualisierungsmasken zu springen. Bitte lesen Sie hier zu auch das Kapitel Datenabruf einrichten. Einstellungen/Aktualisierung/Aktualisierungsknopf Hier stellen Sie die Art der Daten-Aktualisierung Aktualisierungsknopfes durchgeführt wird. 80 ein, die beim Betätigen des

81 Einstellungen/Aktualisierung/Intraday-Datenstrom In dieser Maske wählen Sie News-Infoquellen aus und tragen Ihre -Adresse bzw. Handynummer für die Kursbenachrichtigung ein. Einstellungen/Aktualisierung/EOD-Datenstrom Hier werden die Benutzerkennung, das Kennwort und der Kurspool, sowie die abzurufenden Informationen (z.b. Kurse, Stammdaten, etc.) eingegeben. In das Datumsfeld geben Sie das Datum ein, ab dem Sie die jeweiligen Informationen beziehen möchten. Anmerkung: Die Zugangsdaten erhalten Sie mit Abschluss eines Kursabonnements. Die Bestellung können Sie im Internet unter aufgeben. Einstellungen/Aktualisierung/ Internetparameter einstellen In diese Maske werden die Server-Adressen für den Datenabruf eingestellt. Normalerweise brauchen Sie an diesen Einstellungen nichts zu verändern. Einstellugen/Aktualisierung/Modemparameter einstellen (auch für ISDN!) Benutzen Sie ein Modem für den Datenabruf, so werden in dieser Maske die notwendigen Modemparameter definiert. Einstellungen/Aktualisierung/Ausgelaufene Wertpapiere löschen Hier rufen Sie eine Eingabemaske auf, mit deren Hilfe Sie ausgelaufene Optionsscheine und andere Wertpapiergruppen aus der Datenbank löschen. Wählen Sie zunächst die Wertpapiergruppe in linken Fenster und mit der Funktion Ausgelaufen vor das jeweilige Enddatum der Kusrdatenreihe. Im obigen Beispiel würden wir also alle Optionsscheine löschen, die nach dem keine aktuellen Kursdaten mehr empfangen haben. Die Löschung können Sie entweder sofort oder beim nächsten Datenabruf durchführen. Generell können Sie einstellen, dass ausgelaufene Optionsscheine regelmäßig nach 3 Monaten gelöscht werden. Einstellungen/Chart Einstellungen/Chart/Diamanten anzeigen Mit dieser Funktion werden Diamanten im Chart einer 81

82 Aktie eingeblendet. Diamanten sind Bewertungskriterien für Aktien und geben einen Maßstab für die langfristige Anlagequalität des Wertpapiers wieder. Einstellungen/Chart/Indikator-Parameter und Handelssignale Durch den Aufruf dieser Menüfunktion erscheint ein Fenster mit einer Auswahlliste aller technischen Indikatoren, die zur Generierung von Handelssignalen verwendet werden können. Durch Doppelklick auf den gewünschten Indikator gelangen Sie in eine weitere Maske, in der die Bedingungen für Kauf- und Verkaufsignale eingegeben werden können. Einstellungen/Chart/Chart als Intraday anzeigen Hiermit stellen Sie ein, dass ein Chart generell zuerst als Intraday-Chart geöffnet werden soll. Einstellungen/Chart/Mauszeiger: Hinweis auf die rechte Maustaste Wenn diese Funktion durch ein Häkchen markiert ist, wird der Cursorpfeil im Chart immer dann kurzzeitig in ein Maussymbol umgewandelt, wenn es eine Funktion der rechten Maustaste (sog. Mausmenü) gibt. Einstellungen/Filter Einstellungen/Filter/Darstellung der Filterliste Ändert die Darstellung der Filterliste. Die aufzurufende Maske ist identisch mit dem gleichnamigen Menüpunkt unter dem Menü Filter. Einstellungen/Filter/Suchpfad Hier legen Sie ein Verzeichnis fest, in dem World Money primär nach abgespeicherten Filtern suchen soll. Einstellungen/Depot Einstellungen/Depot/Kennwort ändern Ändert das Kennwort für das Depot oder legt ein neues Kennwort an. Geben Sie zum ersten Mal ein Kennwort ein, so ist das Feld Altes Kennwort frei zu lassen. Einstellungen/Depot/Kennwortschutz Hier wird das Kennwort eingetragen, dass ggf. für ein Depot vergeben wurde und es wird eine Nachricht über einen vergebenen Kennwortschutz angezeigt. Einstellungen/Depot/Depot-Watchliste bei Programmende aktualisieren Wenn diese Funktion aktiviert ist, werden Änderungen im Depotbestand automatisch in die DepotWatchliste übernommen. Einstellungen/Depot/Ansichten Layouts Ändert das Layout der Depotauswertungsseiten. Einstellungen/Depot/Steuern Ändert die Einstellung der Parameter für die steuerliche Depotauswertung Einstellungen/Depot/Depotbanken Hier werden Änderungen der Depotbank-Parameter vorgenommen. Einstellungen/Depot/Inhaberadressen Hier werden Änderungen der Inhaber-Stammdaten eines Depots vorgenommen. Einstellungen/Depot/Suchpfad 82

83 Hier legen Sie ein Verzeichnis fest, in dem World Money primär nach abgespeicherten Depots suchen soll. Einstellungen/Desktop Einstellungen/Desktop/Desktop automatisch speichern Mit dieser Einstellung weisen Sie das Programm an, beim Beenden eines Desktop (mit Desktop schließen, Desktop öffnen und Desktop neu) diesen automatisch zu sichern, so dass Änderungen der laufenden Sitzung nicht versehentlich verloren gehen können. Zusammen mit der Option Bei Programmstart letzten Desktop öffnen im Menü Einstellungen können Sie nach einer Programmunterbrechung immer dort weiterarbeiten, wo Sie zuvor aufgehört haben. Einstellungen/Desktop/Bei Programmstart letzten Desktop öffnen Sie können das Programm so einstellen, dass beim Start immer der Desktop geladen wird, der zum Ende der letzten Sitzung aktiv war. Zusammen mit der Option Desktop automatisch speichern im Menü Einstellungen können Sie so nach einer Programmunterbrechung immer dort weiterarbeiten, wo Sie zuvor aufgehört haben Einstellungen/Desktop/Bei Programmende fragen, ob Desktop gespeichert werden soll Wenn diese Funktion angehakt ist, wird beim Beenden des Programms die Speicherung des Desktops angeboten Einstellungen/Desktop/Suchpfad Hier legen Sie ein Verzeichnis fest, in dem World Money primär nach abgespeicherten Desktops suchen soll. Einstellungen/Watchlisten konfigurieren Hier konfigurieren Sie das Layout der Watchlisten Das Menü Fenster Mit diesem Menü können Sie die geöffneten Fenster (Chart, Depot, Ticker, Browser, Filter) anordnen und schnell eine übersichtliche Aufteilung Ihres Desktops (Bildschirmansicht) erreichen. Fenster/Alle schließen Wenn Sie alle Fenster auf einmal schließen wollen, können Sie dies mit diesem Menüpunkt tun. Dabei gehen alle gemachten Einstellungen verloren, wenn Sie diese nicht vorher gespeichert haben. Wenn Sie diese Anweisung benutzen, werden Sie nicht aufgefordert, veränderte Dateien zu sichern! Um alle Fenster zu schließen, ohne veränderte Daten zu verlieren, können Sie auch STRG und F4 für jedes Fenster drücken. Bei diesem Befehl werden Sie über nicht gesicherte Veränderungen informiert. Fenster/Neues Fenster Hiermit wird das aktive Fenster ein weiteres Mal geöffnet. So wird z. B. der aktuelle Chart ein zweites Mal geöffnet Fenster/Überlappend Hiermit werden alle Fenster überlappend angeordnet. Die Kopfzeilen der Fenster bleiben stets sichtbar, so dass Sie durch einfaches Anklicken der Kopfzeile das Fenster in den Vordergrund bringen können. Fenster/Übereinander 83

84 Alle Fenster werden gleichmäßig auf den Desktop (Bildschirm) aufgeteilt, so dass Sie alle Fenster gleichzeitig in vollem Umfang betrachten können. Fenster/Nebeneinander Diese Funktion ordnet alle Fenster auf dem Desktop nebeneinander an. Fenster/Symbole anordnen Unter Windows kann man Fenster vergrößern, verkleinern, oder als Symbol auf dem Desktop lassen. Mit diesem Menü können Sie die Fenstersymbol auf Ihrem Desktop automatisch sortieren lassen Fenster/Quickchart Sie erhalten den Quick-Chart mit dem Menü Fenster/Quick-Chart. Der Quick-Chart eignet sich besonders dazu, um mehrere Wertpapiere, die in einem Filter aufgelistet wurden, schnell einzusehen. Öffnen Sie z. B. ein Filterfenster und wählen Sie die Option Quick-Chart aus. Ordnen Sie die Fenster nebeneinander an. Wenn Sie jetzt mit den Pfeiltasten durch die Ausgabeliste des Filters wandern, sehen Sie immer sofort den betreffenden Chart. Sie können mit dem Quick-Chart arbeiten, wie mit einem Chartfenster. Sie können Indikatoren hinzufügen, andere Chart-Arten anzeigen lassen, usw. Bedenken Sie jedoch, dass der so veränderte Quick-Chart sofort überschrieben wird, wenn Sie in einem anderen Fenster ein anderes Wertpapier selektieren Fenster/Quickchart + Fenster übereinander Diese Funktion ordnet den Quickchart und ein Fenster übereinander. Fenster / geöffnete Fenster Hier stehen alle auf dem Desktop geöffneten Fenster mit Namen untereinander aufgeführt Das Menü? Diese Menü hilft Ihnen bei allen Fragen zum Programm weiter.?/ Hilfeindex Dieser Menüpunkt ruft ein Indexverzeichnis der verfügbaren Hilfetexte auf. Der Index wird in den Browser geladen, und Sie können aus dem Indexverzeichnis heraus weitere Hilfefenster zu verschiedenen Themen aufrufen?/ Info über Hier bekommen Sie die aktuelle Programmversion und unsere Adresse eingeblendet?/ Datenbank Info Dieser Menüpunkt ruft eine Statistik zur Ihrer Datenbank auf. Sie können Sich z. B. informieren, wie groß Ihre Datenbank ist, oder wann Sie zum letzten mal aktualisiert wurde.?/ Neuigkeiten Zeigt aktuelle Informationen von der Firma World Money, die aus aktuellen Anlässen über den Datenabruf eingespielt werden. Sie erhalten hier insbesondere Mitteilungen über die Ausgabe einer neuen Version des Programms. 84

85 ?/ Kurse-Abo Hier können Sie sich über das Kursdatenabo zu World Money informieren.?/ Ticker-Abo Hier können Sie sich über das Tickerabo zu World Money informieren.?/ SMS-Service Hier können Sie sich über den SMS-Service von World Money informieren.?/ Edition World Money Hier können Sie sich über das Bücherangebot der Edition World Money informieren.?/ Update Hier können Sie sich über ein Software-Update von World Money informieren Die Symbolleisten und Icons Symbole und Icons sind Abkürzungen, die zum Zwecke der Arbeitserleichterung für Sie bereit hält. Bestimmte häufig verwendete Funktionen können durch einfaches Anklicken des entsprechenden Symbols ausgeführt werden. Grundsätzlich werden Symbolleisten verwendet, um einen schnelleren Zugriff auf die wichtigsten Programmfunktionen zu erhalten und nicht jedes Mal eine Menüfolge aufrufen zu müssen. Das Suchen in Menüpfaden erübrigt sich somit. Über den Menüpfad Ansicht / Symbolleisten können Sie die Symbolleisten Standard, Depot und Chart auf der Benutzeroberfläche (dem Desktop) einblenden Die Symbolleiste Standard Die Symbolleiste Standard erscheint als horizontale Leiste oben im Programmfenster von World Money 8. Die dort angezeigten Symbole haben folgende Bedeutung (von links nach rechts): - umfassender EOD-Datenabruf starten. Auf dieses Icon klicken Sie, um die Aktualisierung von Schlusskursen (End-Of-Day-Daten) zu starten. - Schnelle Aktualisierung der Watchlisten - GoRealtime-Taste. Mit diesem Icon wird der Realtime-Abruf per Mausklick gestartet. RealtimeKurse werden zur Zeit nicht angeboten. - Desktop öffnen. Vor dem Öffnen eines Desktops wird zuerst gefragt, ob der aktuelle Desktop gespeichert werden soll, denn kann nicht zwei Desktops gleichzeitig öffnen. - Chart öffnen. Die Suche nach dem gewünschten Wertpapier wird dabei in der gesamten Datenbank vorgenommen. - Quickchart öffnen (= schnelle Anzeige des Charts zu einem im Depot oder Filter markierten Wertpapier). - Depot öffnen - News. Hier werden Tickernachrichten geöffnet und angezeigt. - Filter. Hiermit kann ein Filter geöffnet werden. - Wertpapier beobachten. Dieses Symbol ist nur bei geöffneter Watchliste, Filterliste oder Chart aktiv. 85

86 - Optionsscheine zum Basiswert finden: Hiermit werden Optionsscheine (verbriefte Wertpapiere) zu einem markierten Basiswert gesucht. - Optionen zum Basiswert finden: Hiermit werden Optionen (Terminkontrakte) zu einem markierten Basiswert gesucht. - Basiswert zu Optionen/Optionsscheinen finden: Hiermit wird der Chart des Basiswerts zu einem markierten Optionsschein/einer Option gesucht. - Ausschneiden - Kopieren - Einfügen - Drucken - Browserfenster öffnen - Hilfefunktionen aufrufen Die vertikale Symbolleiste Depot Die Symbolleiste Depot erscheint als vertikale Leiste links im Programmfenster von. Sie ist nur bei einem geöffneten Depot aktiv. Die dort angezeigten Symbole haben folgende Bedeutung (von oben nach unten): Aufruf der Depotkonfiguration Öffnen einer Order-Ankaufmaske Öffnen einer Order.Verkaufmaske Öffnen der Maske Bareinlagen Öffnen der Maske Barentnahmen Öffnen der Maske Einnahmen Öffnen der Maske Ausgaben Öffnen der Maske Einnahme inl. Dividende Rücksprung ins Buchungsjournal Aufruf des Performance-Charts Die Symbolleiste Chart Die Symbolleiste Chart erscheint als vertikale Leiste rechts im Programmfenster bei geöffneten Chart. Die angezeigten Symbole haben folgende Bedeutung : 86

87 Ein zuvor ausgewähltes Werkzeug zurücklegen Zoomfunktion: Beginn des gewünschten Bereichs anklicken, senkrechte Linie wird gesetzt. Maustaste gedrückt halten und bis zum Ende des gewünschten Bereichs ziehen. Maustaste loslassen. Nach dem Anklicken des A-Icon kann mit der Maus ein Punkt im Chart markiert werden, an dem ein Text positioniert werden soll. Klicken Sie auf den eingefügten Text, um ihn zu ändern. Hiermit kann eine Linie in den Chart eingefügt werden (z.b. Widerstandslinie). Die Linie wird nur in der Länge eingefügt, in der der Anwender sie mit der Maus zieht. Wie kurze Linie, allerdings wird diese Linie über den gesamten Chart gezeichnet. Es wird zunächst eine Linie gezeichnet und anschließend eine Parallele dazu angezeigt, die dann mit der Maus an einer anderen Stelle gesetzt werden kann. So werden Kanäle gezeichnet. wie oben, allerdings wird der Kanal über den gesamten Chart hinweg gezeichnet. Entfernt das jeweils zuletzt eingefügte Werkzeug, mehrfach Anklicken des Radiergummis entfernt Werkzeuge in der Reihenfolge ihres Einfügens, beginnend beim letzten. Hiermit werden relevante Kursdaten zu dem Tag angezeigt, an dem die Cursorfahne steht. Sie kann mit der Maus beliebig im Chart bewegt werden. Das Anklicken der Fahne mit der Maus lässt diese wieder verschwinden. Das Layout der Cursorfahne kann im Menü Chart / Cursorfahne einstellen verändert werden. Mit dieser Funktion wird zunächst eine einzelne Linie in den Chart gezeichnet. Nach dem Loslassen der Maustaste blendet das Programm einen Linienfächer, die so genannten Fibonacci Fanlines ein. Mit diesem Werkzeug kann zunächst eine einzelne Linie in den Chart eingezeichnet werden. Nach dem Loslassen der Maustaste blendet das Programm konzentrische Kreise, die so genannten Fibonacci Bögen, um den Beginn der gezeichneten Linie ein. Mit diesem Werkzeug können Sie eine waagerechte Linie zeichnen, die nur die vom Anwender gewählte Länge hat. Wie oben, allerdings wird diese Linie über den gesamten Chart gezeichnet. Hiermit ändern Sie die Eigenschaften eines im Chart eingeblendeten Werkzeugs. 87

88 Die horizontale Symbolleiste zum Depot Eine weitere horizontale Symbolleiste findet sich oben im Depotfenster. Die hier angezeigten Symbole leiten den Anwender schnell in die verschiedenen Auswertungsseiten des Depots. Im Einzelnen finden sich folgende Symbole (von links nach rechts): - Branchenauswertung des Depots. - Länderauswertung des Depots. - Auswertung nach Wertpapiertypen. - Auswertung nach einzelnen Wertpapieren. - Währungsauswertung des Depots. - Steuerauswertungsseite. - Rücksprung ins Buchungsjournal - Anzeige des Orderbuchs. - Vermögensübersicht. - Wertpapierübersicht. - Subdepot-Wertpapierübersicht. - Verkaufte Positionen. - Zeitraumauswertung. - Depot überwachen. - Risikomanagement. - Trader-Tool/Handelssystem Das Symbol Realtime-Info Dieses besondere Symbol finden Sie oben rechts auf dem Desktop. Es erscheint unabhängig davon, welches Fenster geöffnet ist. Durch Klick auf dieses Symbol können Sie sich aktuelle Informationen über den Stand Ihres Intraday-Abrufs anzeigen lassen. 88

89 5.3. Die Funktionen der rechten Maustaste Der rechten Maustaste kommt in eine besondere Bedeutung zu. Mit der rechten Maustaste rufen Sie Funktionen objektorientiert auf. Je nach dem, welches Objekt Sie mit der rechten Maustaste anklicken, erhalten Sie ein darauf zugeschnittenes Pop-Up-Menü. Sie können jedes der Menüs, die Sie in den PopUp-Fenstern erhalten, auch über die Menüleiste des Programmfensters anwählen. Der Weg über die rechte Maustaste geht aber oft schneller und hilft Ihnen, noch effizienter mit zu arbeiten. Sie erhalten vom Programm einene Hinweis auf die Funktion der rechten Maustaste, wenn Sie unter dem Menüpfad EINSTELLUNGEN / CHART / MAUSZEIGER: HINWEIS AUF DIE RECHTE MAUSTASTE diese Funktion aktivieren (= anhaken). Da wir die Menüs inhaltlich bereits im Kapitel Menüreferenz dargestellt haben, beschränken wir uns hier auf die Erläuterung der generellen Funktionsweise der Mausmenüs Chart Das Chart-Fenster ist in mehrere Zonen unterteilt. Je nachdem, welche dieser Zonen Sie mit der rechten Maustaste anklicken, erhalten Sie unterschiedliche Menüs. In diesem Beispiel haben wir mit rechten Maustaste in den Chart geklickt und das passende MausMenü mit den entsprechenden Funktionen zum Chart eingeblendet erhalten. 89

90 Andere Menüs erhalten wir, wenn wir mit der rechten Maustaste in die Achsenbezeichnungen (rechts und links neben der eigentlichen Chartdarstellung) oder in die Stammdaten (oben im Chartfenster) klicken Filter Das Objekt-Menü (= Maus-Menü) enthält Funktionen für die Anzeige des Objekt-Dialogs, sowie zum Verändern der Konfiguration und des Layouts. Auch Quickcharts und Intraday-Charts können über die rechte Maustaste zu Werten in der Filterliste angezeigt werden. Dazu muss nur mit der rechten Maustaste in das Filterfenster geklickt werden Depot Dieses Maus-Menü enthält Funktionen zum Buchen und Auswerten, sowie zum Konfigurieren der Depot-Layouts. Dazu muss nur mit der rechten Maustaste in das Depotfenster geklickt werden Ticker In einem Tickerfenster wird durch den Klick mit der rechten Maustaste in das Tickerfenster ein Dialog-Fenster aufgerufen, in dem die Menüeinträge Aktuelle Konfiguration als Standard, Tickermeldung editieren und Memo schreiben ohne Umweg über den Menüpunkt Ticker ausgewählt werden können. Um dieses Mausmenü aufzurufen muss in das untere Teilfenster des Tickers (= den sog. Tickerrumpf) geklickt werden Kurzwahltasten In haben Sie eine Reihe von Kurzwahltasten zur Verfügung. Die meisten davon entsprechen dem, was unter Windows Standard ist (z.b. Alt+F4 für das Beenden der Anwendung). Darüber hinaus können Sie über weitere Tastenkombinationen verfügen, die besonders bei häufiger Benutzung des Programms Zeit sparen helfen. Praktisch alle Tastenbefehle ersetzen das Anwählen der gleichen Funktion über das Menü. Wenn es für eine Menüauswahl eine Tastenkombination gibt, ist diese rechts vom Menütext angegeben. Allgemein: F1 Kontextsensitive Hilfe Umschalt+F1 Hilfe Index Umschalt+F4 Fenster / Nebeneinander Alt+F4 Anwendung beenden F5 Filter ausführen F6 in nächste Darstellung umschalten (Depot und Ticker) Enter Bei Listen: Eintrag als Chart anzeigen Einfg Bei Listen: Wertpapier hinzufügen Bei Charts: Wertpapier als Überlagerung hinzufügen Entf Bei Listen: Eintrag entfernen 1 Bei Charts: 1 Jahr anzeigen L Bei Charts: Als Langfristchart anzeigen M Bei Charts: 1 Monat anzeigen 0 Zoom Out S Bei Charts: Aktuelles Layout als Standard 90

91 Zwischenablage: Umschalt+Entf Umschalt+Einfg Strg+Einfg Fenster: Umschalt+F4 Hilfe: F1 Umschalt+F1 Bearbeiten / Ausschneiden Bearbeiten / Einfügen Bearbeiten / Kopieren Fenster / Nebeneinander Hilfe aufrufen Hilfe-Index aufrufen 5.5. Die Online-Hilfe verfügt über eine umfangreiche Online-Hilfe, mit der viele der in diesem Handbuch beschriebenen Funktionen direkt im Programm nachgelesen werden können. Die Online-Hilfe wird durch die Taste [F1] aufgerufen. Es erscheint ein Browser-Fenster, in welchem die jeweils aufgerufene Funktion, das mit der Maus berührte Menü oder das aktive Fenster erklärt werden. Außerdem beinhalten die meisten Hilfeseiten Verweise (sog. Links ) auf weiterführende Informationen und ähnlich Programmfunktionen. Hier haben wir beispielsweise das Fenster Filtereigenschaften konfigurieren aufgerufen und dann die Taste F1 gedrückt. Im eingeblendeten Hilfe-Fenster lesen wir, wofür die Eingabemaske Filter konfigurieren benutzt wird und welche grundsätzlichen Eingabeoptionen zur Verfügung gestellt werden. 91

92 Hier haben wir über das?-symbol rechts oben in der horizontalen Symbolleiste die Online-Dokumentation aufgerufen und können nun gezielt den gesamten Inhalt der Online-Hilfe aufrufen. Durch Klick auf einen der beiden untersten blauen Einträge gelangen wir z.b. in das Tutorial, eine Einweisung in die Grundlagen von oder das Glossar. 92

93 6. Die Hauptanwendungsgebiete von 6.1. Die Chartanalyse Was sind Charts Ein Chart ist die grafische Darstellung des Kursverlaufs eines Wertpapiers. Ein Chart wird in Form eines mathematischen Koordinatensystems dargestellt. Auf der X-Achse (horizontale Achse, unten) wird die Zeit (Tage, Wochen oder Jahre, je nach Länge der Darstellung) aufgetragen, auf der YAchse (vertikale Achse) werden die Kurse aufgetragen, die zu den unterschiedlichen Zeitpunkten maßgeblich waren. Charts können als einfache Linien oder auch in einer anderen Form (z.b. Candlestick) angezeigt werden. Der Anwender kann diese Darstellungsformen in nach seinen Wünschen wählen Warum man Charts analysiert Die Analyse des Charts eines Wertpapiers wird zu dem Zweck vorgenommen, um aus dem vergangenen Kursverlauf Aussagen über die zukünftige Entwicklung abzuleiten. Dafür bedient sich der Chartanalyst einer Vielzahl von Werkzeugen, den sog. Indikatoren. Durch den Einsatz und die Interpretation von statistischen und mathematischen Größen werden Kauf- oder Verkaufsignale zu einem Wertpapier identifiziert. Die Chartanalyse schafft eine Basis für eine tendenziell kurzfristig orientierte Anlagestrategie Die grafischen Indikatoren In diesem Kapitel werden zunächst die grafischen Indikatoren beschrieben. Diese Indikatoren berechnen Werte für einen definierten Zeitraum, so dass diese im Chart mit den entsprechenden Signalen (Kauf/Verkauf) optisch dargestellt werden. Sie können grafische Indikatoren über den Menüpunkt Indikator aufrufen und in einen Chart einblenden. Die Indikatoren sind dort unter den vier Untermenüs Oszillatoren, Sonstige Indikatoren, Trendfolge-Indikatoren und Volumen-Indikatoren eingeordnet. Auch können Sie die für das aktuelle Datum berechneten Werte eines jeden grafischen Indikators (analog zu den im Folgenden noch zu besprechenden numerischen Indikatoren) in die Stammdaten des Charts einblenden. Wie dies funktioniert, wird unter dem nächsten Abschnitt numerische Indikatoren erläutert. Advance / Decline (A/D) Die A/D-Indikatoren eignen sich gut zur Analyse einer Gruppe von Wertpapieren. Die Anzahl der Wertpapiere sollte mindestens betragen. Trotzdem ist es möglich, die A/D-Indikatoren auch für ein einzelnes Wertpapier zu berechnen. Stellen Sie die Wertpapiere zuvor in einem Filterfenster zusammen, um diesen Indikator auszuführen. Interpretation: Die A/D-Indikatoren versetzen Sie in die Lage, schnell zu erkennen, wie sich bestimmte Gruppen von Wertpapieren entwickeln. Generieren Sie sich beispielsweise einige Filter nach Branchen, so erhalten Sie mit dem A/D kumulativ eine Kurve, die sehr gut die Gesamtentwicklung einer Gruppe von Wertpapieren wiedergibt. Die Berechnung wird dabei um so genauer, je mehr Werte in der Liste enthalten sind. Mit A/D nicht kumulativ erhalten Sie positive Werte für gute Börsentage und umgekehrt negative Werte an schwächeren Tagen. Das A/D Verhältnis bietet Ihnen schließlich eine Bewertung der Börsenentwicklung in numerischer Form, bei der Werte über 1 einer positiven Entwicklung entsprechen, und Werte kleiner als 1 einen negativen Börsentrend signalisieren. 93

94 Ähnliche Indikatoren sind: Accumulation / Distribution Line Accumulation / Distribution Line (ADL) nach Williams Die ADL ist eine Weiterentwicklung des On Balance Volume (OBV). In ihr wird das Marktvolumen in Abhängigkeit zur Kursentwicklung erfasst. Interpretation: Die ADL zeigt an, wie viel Kapital in einen Markt (oder eine Aktie) hinein- bzw. heraus fließt. Dabei bedeutet eine steigende ADL eine Akkumulation, d.h. Ansammlung, und eine fallende ADL eine Distribution, d. h. Verteilung von Kapital vom betrachteten Markt (Aktie) weg. Die ADL ist mit dem OVL verwandt, betrachtet aber nicht, wie diese, das gesamte Handelsvolumen, sondern nur einen "angemessenen" Anteil, der sich aus dem Closing/Mittelkurs-Verhältnis ergibt. Der dabei entstehende Indikator kann mit dem tatsächlichen Kursverlauf oder dem gleitenden Durchschnitt (GD) verglichen werden. Wenn der Indikator über dem GD liegt, so kann dies als Kaufsignal gewertet werden. Umgekehrt stellt eine ADL kleiner als der GD als Verkaufssignal dar. AROON Oscillator (AROONOSC) Beschreibung Der AROON Oscillator wurde aus dem AROON Up/Down Indikator abgeleitet. Berechnung Der AROON Down wird vom AROON Up einfach subtrahiert. Für weitere Informationen siehe auch AROON Up/Down. Parameter Die einstellbare Periodenlänge ist wählbar zwischen 1 und 500. Die gebräuchlichsten Einstellungen dürften eine Periodenlänge von 8 bis 30 aufweisen. Interpretation Ein Aufwärtstrend kann angenommen werden wenn der AROON Oscillator über seiner Null-Linie liegt, während ein Wert unter Null bearish ist. Wie bei allen Oscillatoren kann sich die Suche nach Divergenzen lohnen. Aroon Up/Down Beschreibung Tushar Chande veröffentlichte seinen AROON-Indikator in seinem ersten Buch "The New Technical Trader" Da der AROON ein trendbestimmender Indikator ist, ist er bestens dafür geeignet Trendphasen und Trendwechsel anzuzeigen. Berechnung Der AROON misst die Anzahl der Tage, die seit dem letzten Hoch oder Tief vergangen sind. Während der AROON-Up die steigenden Preise berücksichtigt, mißt der AROON-Down die fallenden Preise. Parameter Die einstellbare Periodenlänge ist wählbar zwischen 1 und 500. Die gebräuchlichsten Einstellungen dürften eine Periodenlänge von 8 bis 30 aufweisen. Interpretation 94

95 Ein Aufwärtstrend wird mit einem AROON-Up und ein Abwärtstrend mit einem AROON-Down über 70 angezeigt. Im Aufwärtstrend liegt der AROON-Up über dem AROON-Down, während im Abwärtstrend sich der Sachverhalt verkehrt. Sobald ein Crossover der AROON-Linien vorliegt kann es zu einem Trendwechsel kommen. Average Directional Movement Index (ADX) Beschreibung Der ADX ist eine einfache Glättung des DMI-Indikators und wurde von Welles Wilder 1978 vorgestellt. Der ADX ist der bekannteste Indikator zur Berechnung der Trendintensität. Während der ADX zwar die Trendintensität mißt, unterscheidet er aber nicht die Trendrichtung. Daraus folgt: Ein steigender ADX zeigt den Beginn eines Trends oder eine Erhöhung der Trendintensität an, aber nicht die Trendrichtung. Ein fallender ADX zeigt das Ende eines Trends oder eine Erniedrigung der Trendintensität an, aber nicht die Trendrichtung. Berechnung Zunächst berechnet man zwei Hilfsindikatoren +DM und -DM. An "Outside-Tagen" entspricht die Differenz zwischen heutigem und gestrigen Hoch dem Hilfsindikator +DM und die Differenz von heutigem und gestrigen Tief dem Hilfsindikator -DM. "Inside-Tage" sollen bei der Berechnung unberücksichtigt bleiben und daher wird sowohl +DM, als auch -DM an diesen Tagen der Wert Null zugewiesen. Nun wird die so genannte True Range TR berechnet. Sie ist stets positiv und definiert als Maximum der folgenden Werte: Tageshoch heute minus Tagestief heute, Tageshoch heute minus Schlußkurs gestern und Tagestief heute minus Schlußkurs gestern. Nun wird der aufwärts gerichtete Directional Indicator, +DI berechnet, indem +DM durch die True Range dividiert wird. Zur Glättung werden dazu in der Regel die +DMs der letzten vierzehn Tage addiert und durch die Summe der TRs der letzten vierzehn Tage dividiert. Das Ergebnis entspricht dem +DI für vierzehn Tage. Die Berechnung von -DI erfolgt analog. Zur Berechnung des DMI wird nun die Differenz von +DI und -DI wird durch ihre Summe dividiert und das Ergebnis mit 100 multipliziert. Durch das Berechnen eines exponentiellen gewichteten gleitenden Durchschnitts wird der ADX gebildet. Parameter Die einstellbare Periodenlänge ist wählbar zwischen 2 und 500. Die gebräuchlichsten Einstellungen dürften eine Periodenlänge von 8 bis 30 aufweisen. Interpretation Je höher der ADX, desto höher ist die Trendintensität und desto stärker ist der zugrunde liegende Trend. Hinweis: Solange der ADX steigt, sollte auf den Einsatz von Oszillatoren verzichtet werden. Der ADX kann als Filter zwischen Oszillatoren und trendfolgenden Indikatoren eingesetzt werden. 95

96 Bollinger %b Die Bollinger %b gehört zu den Oszillatoren. Dieser Indikator wird direkt aus den Bollinger Bändern hergeleitet und zeigt an, in welchem Verhältnis der aktuelle Kurs zu den Bollinger Bändern steht. Die Formel zur Berechnung der Bollinger %b lautet: (Schlusskurs - unteres Band) / (oberes Band - unteres Band) Die Bollinger %b selbst generiert keine Handelssignale, sondern wird nur im Zusammenhang mit einem Vergleich mit anderen Indikatoren heran gezogen. Bollinger Bands (BB) Die Bollinger Bands gehören zu den Envelope-Indikatoren. Dabei wird um den gleitenden Durchschnitt (GD) ein oberes und unteres Band gelegt. Der Abstand der Bänder vom GD hängt von der momentanen Volatilität (Schwankungsbreite) des Kurses ab. Interpretation: Das deutlichste Kaufsignal, das die Bollinger Bands liefern, ist das Durchbrechen des unteren Bands von unten. Analog ist das Durchbrechen des oberen Bands von oben ein deutliches Verkaufssignal. Die Bollinger Bands weisen aber noch weitere (statistische) Merkmale auf: Der Kurs pendelt im allgemeinen zwischen den beiden Kurven der Bollinger Bands. Der Kurs verändert sich besonders stark, wenn sich die beiden Kurven dem gleitenden Durchschnitt annähern. Sollte der Kurs ausbrechen, so wird sich der Kurs mit erhöhter Wahrscheinlichkeit in Richtung des Ausbruches fortsetzen (s. vorhergehenden Absatz). Eine Trendwende kann durch Tops oder Böden angekündigt werden, wenn diese sich außerhalb der Bänder herausgebildet haben und sich zwischen den Bändern fortsetzen. Bollinger Bandbreite Die Bollinger Bandbreite rechnet zu den sonstigen Indikatoren. Die Bollinger Bandbreite ist ein Indikator der direkt aus den Bollinger Bändern hergeleitet wird. Die Bandbreite ist Maßstab dafür, wie weit die Bollinger Bänder auseinander liegen. Berechnet wird die Bollinger Bandbreite als Differenz aus oberem und unterem Band geteilt durch das mittlere Band, das genau zwischen oberem und unteren Band liegt. Die Bollinger Bandbreits wird verwendet, um den Beginn oder Ende eines deutlichen Aufwärts- oder Abwärtstrends anzuzeigen. In einer Seitwärtsbewegung ist die Bandbreite relativ schmal. Durchbricht der Kurs nun das obere oder untere Band und geht damit gleichzeitig ein Anstieg der Bandbreite einher, so kann man in dieser Konstellation ein Kauf- bzw. Verkaufsignal sehen. Wie bei den Bollinger Bändern selbst kann auch die Bandbreite hinsichtlich der zu Grunde liegenden Tage bzw. der Standardabweichung frei definiert werden, für die die Bänder berechnet werden sollen. Chaikin Oscillator (ChO) Der ChO basiert auf der Accumulation / Distribution Line (ADL). Interpretation: Der ChO zeigt an ob der Liquiditätsfluss (s. Accumulation / Distribution Line) dem bisherigen Trend folgt, oder ein Umkehrpunkt zu erwarten ist. Der ChO spiegelt damit den Trendverlauf der zugehörigen ADL wieder. 96

97 Ein ChO über Null stellt in diesem Sinne ein Kaufsignal dar und umgekehrt. Allerdings sollte der ChO niemals als alleiniger Indikator verwendet werden. Zweckmäßig ist z. B. eine Kombination mit dem Overbought/Oversold-Indikator oder dem Gleitenden Durchschnitt. Ähnliche Indikatoren sind: Accumulation / Distribution Line Exponentiell Gewichteter Gleitender Durchschnitt On Balance Volume Overbought/Oversold Gleitender Durchschnitt Chaikin's Volatility (ChV) Die ChV stellt eine Variation der Volatilität dar, die auf Basis der täglichen (wöchentlichen, monatlichen) Handelsspanne bestimmt wird. Positive Werte weisen auf eine wachsende Volatilität, negative Werte auf einen Rückgang derselben hin. Üblich ist die Berechnung der ChV auf Tagesbasis, möglich ist sie aber auch auf Wochen- oder Monatsbasis. Interpretation: Eine Zu- oder Abnahme der ChV kann nicht unmittelbar im Hinblick auf Handelssignale interpretiert werden. Die ChV eignet sich aber gut für Volatilitäts-Betrachtungen. So deutet nach Chaikin ein steiler Anstieg der ChV über einen kurzen Zeitraum auf eine Bodenbildung ("Sell Out") hin. Ein längerfristiger Abfall der ChV dagegen deutet einen bevorstehenden Hochpunkt im Kursverlauf als Abschluss eines Aufwärtstrends an. Ähnliche Indikatoren sind: GD Rate of Change Wilder's Volatility Commodity Channel Index (CCI) Der Commodity Channel Index (CCI) wurde von Donald Lambert entwickelt. Ziel war es, Anfang und Ende von Rohstoffzyklen feststellen. Der CCI berechnet einen Wert, der den Abstand zum GD misst. Ab einem gewissen Abstand geht Lambert von einem neuen Trend aus - der Indikator liefert ein Signal. Die Berechnung des Indikators ist sehr komplex, zumal sie in mehreren Schritten erfolgt. Im ersten Schritt wird ein so genannter typischer Kurs gebildet. Hierzu werden der höchste, tiefste und letzte Kurs addiert und durch 3 geteilt. Auf Basis dieser typischen Kurse wird dann ein GD errechnet. Im dritten Schritt wird die Standardabweichung Typischer Kurs / GD berechnet. Der letzte Schritt baut den eigentlichen CCI auf. Der Indikator schwankt um die Nulllinie, ist nach oben und unten aber nicht begrenzt. Die Nulllinie selbst hat bei diesem Indikator keine Bedeutung. Es werden im allgemeinen zwei weitere Linien bei 100 und -100 eingetragen. Bewegt sich der Indikator zwischen den beiden Linien, spricht Lambert von einem trendlosen Markt, da der Abstand zwischen Kurs und GD gemäß CCIDefinition zu klein ist, um einen Trend ausmachen zu können. 97

98 Ein Kaufsignal wird geliefert, wenn der Indikator von unten nach oben durch die 100 Linie bricht. Diese Position muss verkauft (glattgestellt) werden, wenn der Indikator wieder unter die 100 Linie fällt. Ein Verkaufsignal im Sinne eines Leerverkaufs liefert der Indikator, wenn er die 100 Linie von oben nach unten durchbricht. Diese Position muss durch einen Kauf wieder aufgelöst werden, wenn die 100 Linie wieder von unten nach oben durchstoßen wird. Standardeinstellung: Normale Anwendung: 20 Wochen; Extrem kurz: 20 Tage Coppock-Indikator Der Coppock-Indikator stellt eine Weiterentwicklung des Momentums bzw. des Rate-Of-Change (ROC) zu einem Oszillator dar. Dieser Indikator kann nur für mehrjährige Trends zur Analyse herangezogen werden. Interpretation: Handelssignale können entweder durch Extremwerte im Verlauf oder durch Schnittpunkte mit der Nulllinie generiert werden. Letzteres gilt, wenn der Zeitraum zur Bestimmung der Zwischenwerte (Momentum, GGD) verkürzt wird. Normalerweise werden zwei Momentum-Werte über 11 und 14 Monate, sowie ein gewichteter gleitender Durchschnitt über 10 Monate verwendet, um für ein bestimmtes Datum den Coppock-Wert zu ermitteln. Dabei wird von der Summe des kurzfristigen und des langfristigen Momentums der gewichtete gleitende Durchschnitt berechnet. In diesem Fall stellt ein Maximum größer Null ein Verkaufssignal und analog ein Minimum unterhalb der Nulllinie ein Kaufsignal dar. Ähnliche Indikatoren sind: Gewichteter Gleitender Durchschnitt Momentum Rate of Change Directional Movement Index (DMI) Der Directional Movement Index (DMI) stellt sowohl einen Indikator für den Markt als auch ein Handelssystem dar. Er basiert auf der Ermittlung von Indizes für die Aufwärts- und Abwärtsbewegung eines Wertpapiers, und kann anschließend noch in weitere Indikatoren umgerechnet werden. Interpretation: Der DMI und seine Derivate bieten eine große Bandweite an Interpretationsmöglichkeiten. So können die Ableitungen ADX und ADXR zur Trendanalyse herangezogen werden. Sie gehören zu den wichtigsten und effektivsten Indikatoren in dem Bereich der Trendberechnung. Die Indizes für die Aufwärts- und Abwärtsbewegung (PDI und MDI) signalisieren durch die Kreuzungspunkte ihrer Verläufe miteinander ebenfalls Handelsentscheidungen. Als Kaufsignal kann gewertet werden, wenn der DMI sich im Aufwärtstrend befindet und die PDI Signallinie die MDI Signallinie von unten nach oben schneidet. Als Verkaufssignal kann gewertet werden, wenn der Aufwärtstrend im DMI sich abschwächt oder die PDI Signallinie die MDI Signallinie von oben nach unten schneidet. 98

99 Elder Ray Der Elder Ray ist eine Kombination aus einem Trendfolger und einem Oszillator. Der Begriff Elder Ray stellt jedoch nur den Oberbegriff für die beiden eigentlichen Indikatoren dar. Bei beiden Indikatoren wird zunächst ein Exponentieller GD errechnet, im Falle der Bear Power wird der GD vom Tagestief abgezogen, im Fall der Bull Power wird der GD vom Tageshoch abgezogen. Ein Wert oberhalb der Nulllinie in der Bull Power zeigt an, dass das Tageshoch über dem GD liegt, ein negativer Wert zeigt an, dass das Tageshoch (und somit alle Kurse des Tages) unter dem GD liegt. In der Bear Power bedeutet ein negativer Wert, dass das Tagestief unter dem GD liegt, während ein positiver Wert anzeigt, dass das Tagestief (und damit alle Kurse des Tages) über dem GD liegt. Die Darstellung erfolgt in der Regel als Histogramm. Die Interpretation erfolgt in erster Linie durch die Suche nach Divergenzen zwischen dem eigentlichen Kursverlauf und den beiden Indikatoren. Ein negatives Signal ist dann gegeben, wenn der Basiswert noch neue Höchststände ausbildet, während der Indikator keine neuen Hochs mehr bildet. Ein positives Signal ist dann gegeben, wenn der eigentliche Kursverlauf noch neue Tiefs bildet, der Indikator aber nicht mehr. Standardeinstellung: 13 Tage Envelopes (ENV) Envelopes basieren genau wie Bollinger Bänder auf einem Gleitenden Durchschnitt, die Berechnung ist jedoch etwas einfacher gehalten. Die Aussage bei Envelopes ist ähnlich wie bei den Bollinger Bändern (siehe dort). Es wird ein GD berechnet, auf Basis dessen zwei (obere und untere) Bänder berechnet werden. Der Abstand der Bänder vom GD ist in der Regel identisch. So wird ein Großteil der Kurse in einem Umschlag (Envelope) eingefangen. Envelopes bieten mehrere Interpretationsmöglichkeiten. Die Standardinterpretation entspricht der bei den Bollinger Bändern beschriebenen. Da die Envelopes auf GDs beruhen, bieten sich alle dort gebotenen Möglichkeiten zur Definition des Basis-GDs an. Auch ist es möglich, neben der üblichen prozentualen Abweichung nach oben und unten absolute Werte einzusetzen. Exponentiell gewichteter gleitender Durchschnitt (EGGD) Der EGGD unterscheidet sich vom einfachen gleitenden Durchschnitt (GD) dadurch, dass die Kurse um so stärker berücksichtigt werden, je jünger sie sind. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass in den jüngeren Kursen mehr Informationen über künftige Kursentwicklungen enthalten sind. Ferner sind alle vorhandenen Kursdaten berücksichtigt. Dazu wird über n Tage die Differenz zwischen dem Tagesschlusskurs und dem Vortageskurs des EGGD mit einem Wertungsfaktor gewichtet. Das Ergebnis wird anschließend zum EGGD-Vortageswert hinzu addiert. Interpretation: Der gleitende Durchschnitt zeigt, je nach Zeitspanne, kurz-, mittel- oder langfristige Trends an. Durch die stärkere Gewichtung jüngerer Kurse wird ein Trendwechsel beim EGGD, wie auch beim GGD, früher erkannt als beim GD. Das Kaufsignal kann beim Überschreiten des Durchschnittes durch den Kurs gegeben werden. Analog ist ein Kurswert unterhalb des Durchschnittes ein Verkaufssignal. Bei der Verwendung von gleitenden Durchschnittswerten zur Generierung von Handelssignalen ist der zusätzliche Einsatz von Filtern empfohlen. So könnte ein Handelssignal ignoriert werden, wenn die Handelsspanne am Signaltag nicht vollständig außerhalb des Durchschnitts gelegen hat. 99

100 Auch kann an den Durchschnitt das Kriterium einer Mindeständerung (absolut oder prozentual) gestellt werde. Interessant ist auch die Kombination mit sogenannten Envelopes, also umhüllenden Linien, wie z. B. den Bollinger Bands oder den +/-DI & +/-DM (in diesem Programm auch mit PDI/MDI bzw. PDM/MDM bezeichnet). Ähnliche Indikatoren sind: Gleitender Durchschnitt Gewichteter Gleitender Durchschnitt Bollinger Bands Force Index Beschreibung Der Force-Index eine Kombination aus dem Momentum und dem Umsatz. Entwickelt wurde der Indikator von Dr. Alexander Elder, der mit dem Indikator die Kraft der Bullen und Bären messen wollte. Für den Force-Index wird jeweils nur ein Ein-Tages-Momentum berechnet und dieser Wert mit dem jeweiligen Umsatz multipliziert. Das Ergebnis schwankt daher sehr stark nach oben und unten offen über die Nulllinie, da an Tagen mit Kursgewinnen die Werte positiv, an Tagen mit Kursrückgängen negativ sind. Die Höhe des einzelnen Wertes ist abhängig vom Umsatz und von der eigentlichen Kursbewegung. Um die starken Schwankungen besser in den Griff zu bekommen, wird der Indikator meistens nur geglättet dargestellt. Die Interpretation erfolgt im allgemeinen auf zwei Weisen, zum einen über den Durchbruch der Nulllinie, zum anderen über die Berechnung eines GDs auf den Force-Index. Durchbricht der Indikator die Nulllinie von unten nach oben, handelt es sich um ein Kaufsignal. Durchbricht der Indikator die Nulllinie von oben nach unten, handelt es sich um ein Verkaufsignal. Bei dieser Interpretation wird er Indikator hauptsächlich ungeglättet und als Histogramm dargestellt. Die andere Möglichkeit ist die, auf den Force-Index einen GD zu berechnen und den Schnitt der beiden Linien als Signalgeber zu nutzen. Ein Kaufsignal ist gegeben, wenn der Force-Index seinen GD von unten nach oben schneidet, ein Verkaufsignal dann, wenn der Force-Index seinen GD von oben nach unten schneidet. Gleitender Durchschnitt (GD) Der GD ist der Durchschnitt der Kurse der letzten n Tage. Gängige Werte für n sind: 28 (kurzfristig), 100 (mittelfristig) und 200 (langfristig). Mit größeren Werten für n werden langfristige Trends besser, andererseits werden mit kleineren Werten für n Trendwechsel früher erkannt. Der GD gehört zu den populärsten Indikatoren, denn er liefert besonders zuverlässige Kauf- bzw. Verkaufssignale. Interpretation: Der gleitende Durchschnitt zeigt, je nach Zeitspanne, kurz-, mittel- oder langfristige Trends an. Durch die stärkere Gewichtung jüngerer Kurse wird ein Trendwechsel beim EGGD, wie auch beim GGD, früher erkannt als beim GD. 100

101 Das Kaufsignal kann beim Überschreiten des Durchschnittes durch den Kurs gegeben werden. Analog ist ein Kurswert unterhalb des Durchschnittes ein Verkaufssignal. Bei der Verwendung von gleitenden Durchschnittswerten zur Generierung von Handelssignalen ist der zusätzliche Einsatz von Filtern empfohlen. So könnte ein Handelssignal ignoriert werden, wenn die Handelsspanne am Signaltag nicht vollständig außerhalb des Durchschnitts gelegen hat. Auch kann an den Durchschnitt das Kriterium einer Mindeständerung (absolut oder prozentual) gestellt werden. Interessant ist auch die Kombination mit so genannten Envelopes, also umhüllenden Linien, wie z. B. den Bollinger Bands oder den +/-DI & +/-DM (in diesem Programm auch mit PDI/MDI bzw. PDM/MDM bezeichnet). Ähnliche Indikatoren sind: Exponentiell Gewichteter Gleitender Durchschnitt Gewichteter Gleitender Durchschnitt Gewichteter gleitender Durchschnitt (GGD) Der GGD versieht - im Unterschied zum einfachen gleitenden Durchschnitt (GD) - die Kurse der letzten n Tage mit von 1 bis n wachsenden Gewichten. Durch die stärkere Gewichtung jüngerer Kursdaten zeigt der GGD Trendwechsel früher als der GD an, erkennt langfristige Trends aber schlechter. In diesem Programm wird der GGD mit linear wachsenden Faktoren berechnet. Interpretation: Der gleitende Durchschnitt zeigt, je nach Zeitspanne, kurz-, mittel- oder langfristige Trends an. Durch die stärkere Gewichtung jüngerer Kurse wird ein Trendwechsel beim EGGD, wie auch beim GGD, früher erkannt als beim GD. Das Kaufsignal kann beim Überschreiten des Durchschnittes durch den Kurs gegeben werden. Analog ist ein Kurswert unterhalb des Durchschnittes ein Verkaufssignal. Bei der Verwendung von gleitenden Durchschnittswerten zur Generierung von Handelssignalen ist der zusätzliche Einsatz von Filtern empfohlen. So könnte ein Handelssignal ignoriert werden, wenn die Handelsspanne am Signaltag nicht vollständig außerhalb des Durchschnitts gelegen hat. Auch kann an den Durchschnitt das Kriterium einer Mindeständerung (absolut oder prozentual) gestellt werde. Interessant ist auch die Kombination mit so genannten Envelopes, also umhüllenden Linien, wie z. B. den Bollinger Bands oder den +/-DI & +/-DM (in diesem Programm auch mit PDI/MDI bzw. PDM/MDM bezeichnet). Ähnliche Indikatoren sind: Exponentiell Gewichteter Gleitender Durchschnitt Gewichteter Gleitender Durchschnitt MASS Index Der MASS-Index ist ein Trendfolgeindikator. Beim MASS-Index wird ein gleitender Durchschnitt auf die Kursspanne eines Tages (Differenz Höchst- und Tiefstkurs) berechnet. Dieser Wert wird durch seinen eigenen gleitenden Durchschnitt dividiert. Das Ergebnis dieser Berechnung wird addiert. 101

102 Money Flow Index (MFI) Beschreibung Der Money Flow Index bezieht neben den Kursen auch noch die Umsätze in die Berechnung ein. Er stellt eine Art Umsatz-Momentum dar. Die Berechnung erfolgt auf Basis des so genannten "Typischen Preises". Ist der aktuelle Preis höher als der gestrige, spricht man von einem positiven Geldfluss (Money Flow). Liegt der aktuelle Preis niedriger, spricht man von einem negativen Money Flow. Auf Basis dieser beiden Zahlen wird das Money-Ratio gebildet. Am Schluss wird dieses Ratio normiert, um eine besser zu interpretierende Darstellung zu erhalten. Durch die Normierung schwankt der MFI immer um die 50er Linie mit dem Maximum 100 und dem Minimum 0. Der MFI basiert auf der Idee, dass in einen Titel investiert wird, wenn der Wert in der Nähe des Tageshochs schließt. Wenn der Schlusskurs in der Nähe des Tagestiefs liegt, wird dem Titel Geld entzogen. Der Indikator wird zusätzlich mit einem exponentiellen geglätteten gleitenden Durchschnitt (EGGD) überlagert. MovingAverageConvergence/ Divergence (MACD) Der MACD nimmt auf dem Gebiet der technischen Indikatoren eine Sonderstellung ein, da er sowohl als Trendfolger als auch als Oszillator interpretiert werden kann. Da er auf den exponentiell gewichteten gleitenden Durchschnitten basiert, liegt der Schwerpunkt jedoch eindeutig auf der Trendfolgefunktion. Vor allem in den letzten Jahren erfreut sich der MACD einer außerordentlichen Beliebtheit sowohl bei Privatanlegern als auch bei Börsenprofis - was wohl vor allem auf seine Vielseitigkeit zurückzuführen ist. Interpretation: Die MACD-Linie oszilliert um die Nulllinie herum und kann ähnlich wie das Momentum interpretiert werden. Seine eigentliche Raffinesse gewinnt der MACD jedoch erst, indem er einen dritten exponentiell gewichteten gleitenden Durchschnitt ins Spiel bringt. Dieser wird von der MACD-Linie gewonnen und dient als Signallinie, genannt "Trigger". Die Schnittpunkte zwischen MACDund Signallinie werden dann als die eigentlichen Kauf- und Verkaufsempfehlungen interpretiert. Eine Long-Position wird eröffnet (= Kaufsignal), wenn der MACD den Trigger aufwärts schneidet. Wird der MACD vom Trigger wieder eingeholt, wird die Position wieder geschlossen. Möglich ist auch die Verwendung des MACD als reinen Trendanzeiger, wenn man zum konkreten Ein- und Ausstieg auf andere Indikatoren vertraut. Auf diese Weise wird umgangen, dass der MACD einerseits zuverlässiger wird, je langsamer er eingestellt ist, andererseits dann aber auch oft Trends "verschläft". Eine dritte Möglichkeit der Interpretation des MACD besteht in der Suche nach Divergenzen, d. h. gegenläufiger Tendenz von MACD-Linie und Kurs. Bildet der Kurs etwa neue Tiefststände heraus, während der MACD schon wieder Aufwärtstendenz zeigt, so könnte dies ein Anzeichen für einen nahenden Trendumschwung auch im Basiswert sein. MACD Momentum Histogram (MACDH) Beschreibung Beim MACD Momentum Oscillator handelt es sich um eine Weiterentwicklung des MACD mit dem Ziel, einen schneller reagierenden Indikator zu erhalten, der dem eigentlichen MACD vorausläuft. Hierzu wird auf ein MACD mit kürzerer Standardeinstellung ein geglättetes Momentum konstruiert. Berechnung 102

103 Im ersten Schritt wird das MACD mit kleineren Parametern konstruiert. Der damit konstruierte Trigger hat ebenfalls einen anderen Parameter. Die Differenz zwischen diesen beiden Linien wird nun als Histogramm um die Mittelpunktslinie angetragen. Im zweiten Schritt wird auf dieses Histogramm ein 10-Perioden-Momentum mit einer 3-Perioden-Glättung berechnet. Das heißt, vom aktuellen Wert wird der Wert von vor 10 Perioden abgezogen und auf die dabei entstehende Linie ein einfacher 3-Perioden-MA gebildet. Parameter Jeder Parameter kann Werte zwischen 1 und 500 annehmen. Standardeinstellung ist: MACD: 20 Trigger: 10 Momentum: 10 SMA: 3 Interpretation Wird der MACDO als eigenständige Studie benutzt, achtet man auf das Kreuzen der Mittelpunktslinie, was als Kauf- bzw. Verkaufssignal gilt, oder legt Moving Averages an. In Verbindung mit dem MACD, wird der MACDO als Frühwarnsystem benutzt, oder man betrachtet Divergenzen zwischen beiden Indikatoren, die über lange Zeit beobachtet, einen wesentlichen Wechsel langfristiger Trends anzeigen. Momentum Das Momentum gehört zu den einfach zu berechnenden Indikatoren. Es zeigt die Schwungkraft und die Intensität der Kursveränderung an. Eine andere Darstellungsform ist die Rate Of Change (ROC). Interpretation: Die Kurve pendelt um eine Nulllinie. Werte größer als Null bedeuten, dass der Kurs des Wertes in den letzten n Tagen gestiegen ist, Werte kleiner als Null entsprechen dem Gegenteil. Als Kaufsignal gilt beim Momentum vor allem das Durchbrechen der Nulllinie von unten nach oben. Dies soll den Beginn eines Aufwärtstrends anzeigen. Als Verkaufssignal wird es gewertet, wenn sich das Momentum wieder dem negativen Bereich nähert oder gar die Nulllinie nach unten durchbricht. Herrscht ein Seitwärtstrend vor, pendelt das Momentum um die Nulllinie herum und produziert viele Kauf- und Verkaufssignale, die wenig gewinnversprechend sind. Das Momentum gehört jedoch zu den leistungsfähigsten Indikatoren wenn der Markt starke Tendenzen aufweist. Ähnliche Indikatoren sind: Coppock Rate of Change Negative Volume Index (NVI) Der NVI geht davon aus, dass ein sich verringerndes Marktvolumen gleichbedeutend mit dem Rückgang der Kurse ist. Daher betrachtet der NVI das Marktvolumen im Verhältnis zur Kursveränderung an Tagen mit sinkendem Marktvolumen. Die übrigen Tage fallen aus der Betrachtung heraus. Interpretation: Als Signallinie für den NVI dient sein eigener gleitender Durchschnitt (GD). Wenn der NVI seinen GD von unten nach oben schneidet, kann dies als Kaufsignal gewertet werden. Wenn der NVI seinen GD von oben nach unten durchschneidet, kann dies als Verkaufssignal gewertet werden. 103

104 Ähnliche Indikatoren sind: Accumulation / Distribution Line Gleitender Durchschnitt On Balance Volume Positive Volume Index Price and Volume Trend Notis %Vola Die Notis %Volatilität zählt zu den Trendfolge-Indikatoren. Sie wird berechnet, indem die Differenz von Tageshöchst- und Tagesschlusskurs, sowie von Tagestiefst- und Tagesschlusskurs gebildet wird. Dies sind die so genannten "Aufwärts-" bzw. "Abwärtsvolatilitäten" des beobachteten Wertpapiers. Für beide Größen wird anschließend der gleitende Durchschnitt über einen Zeitraum von 4 bis 100 Tagen berechnet. Eine entsprechende Einstellung kann man im Indikatorfenster vornehmen (Klick auf den Namen des Indikators oben links). Wenn die Linien der Aufwärts- und Abwärtsvolatilitäten sich kreuzen geht man von einem Trendwechsel aus. Schneidet die Aufwärtsvolatilität die Abwärtsvolatilität von oben nach unten, so wird ein Kaufsignal, umgekehrt ein Verkaufsignal generiert, denn die Aufwärtsvolatilität wird dann größer, wenn die Spanne zwischen Tageshöchst- und Tagesschlusskurs größer wird (der Höchstkurs wird nicht durch den Schlusskurs "bestätigt", die Tagesgewinne somit quasi wieder abgegeben). In einem Abwärtstrend steigt also gemäß der Annahme der Notis %V die Aufwärtsvolatilität. Overbought / Oversold Oscillator (OBOS) Der OBOS versucht, einen überkauften bzw. überverkauften Trend festzustellen. Hierbei geht man von der Annahme aus, dass nach einer Phase stärkerer Käufe Gewinnmitnahmen erfolgen und dadurch die Kurse wieder fallen werden. Analog dazu soll bei einem überverkauften Markt wieder eine Kaufwelle erfolgen. Interpretation: Das Indikatorfenster hat eine Skala von 0 bis 100%. Bei einer Linie über 75% liegt ein überkaufter Markt vor. Dies ist ein Verkaufssignal. Bei einer Linie unter 25% liegt ein überverkaufter Markt. Da in diesem Fall wieder steigende Kurse erwartet werden, kann dies als Kaufsignal gewertet werden. Spätestens beim Durchstoßen der 50%-Linie sollte geordert werden, da beim OBOS gegensätzliche Signale sehr schnell aufeinander folgen können. Ähnliche Indikatoren sind: Williams Prozent Range On Balance Volume (OBV) Der OBV zeigt anhand der Umsätze, die in einem Markt getätigt werden, wie viel Kapital in diesen hinein- bzw. aus ihm herausfließt. Dabei basiert die Verwendung und v. a. Interpretation des OBV auf der Annahme, dass ein hohes Handelsvolumen immer auch ein Kennzeichen für die Beteiligung der Großanleger am Markt ist. Interpretation: Der OBV kann insbesondere Tiefpunkte eines Kursverlaufs sicher vorhersagen. Bei Höchstkursen treten die Handelssignale dagegen etwas zu spät ein. Trotzdem ist der OBV in Kombination mit seinem gleitenden Durchschnitt ein guter Indikator für Trendwechsel sowohl nach oben als auch nach 104

105 unten. Lediglich in volatilen Seitwärtsphasen (schwingende Kursbewegung um einen konstanten Mittelwert) kann der OBV nicht angewendet werden. Ähnliche Indikatoren sind: Accumulation / Distribution Line Chaikin's Volatility Negative Volume Index Positive Volume Index Price and Volume Trend Parabolic SAR - Time / Price System (PTPS) Das PTPS, auch Parabolic SAR (für Parabolic Stop and Reverse) genannt, stellt einen Trendfolger dar, der sich immer stärker an den Kursverlauf des Basistitel annähert. Sobald sich der Trend beim Basistitel umkehrt, kommt es zu einem Schnittpunkt zwischen Basiskurs und dem Verlauf des PTPS. Interpretation: Ausgangspunkt des PTPS-Verlaufs ist ein ausgewählter Extremwert im Kursverlauf des Basiswertes. Die Funktion die diesem Indikator zu Grunde liegt, bewirkt nun, dass sich die Kurve des PTPS parabolisch an den Basiskurs annähert, bis dieser umkehrt. Da die PTPS-Kurve dieser Umkehr zeitlich verzögert folgt, ergibt sich ein Schnittpunkt, der als Signal für den Optionshandel verwendet werden kann. Dabei gilt ein Kaufsignal, wenn der Kurs den Verlauf des PTPS von oben schneidet, und ein Verkaufssignal, wenn die PTPS-Linie von unten geschnitten wird. Ähnliche Indikatoren sind: EGGD Positive Volume Index (PVI) Der PVI geht davon aus, dass ein sich vergrößerndes Marktvolumen gleichbedeutend mit dem Anstieg der Kurse ist. Daher betrachtet der PVI das Marktvolumen im Verhältnis zur Kursveränderung an Tagen mit steigendem Marktvolumen. Die übrigen Tage fallen aus der Betrachtung heraus. Interpretation: Als Signallinie für den PVI dient sein eigener gleitender Durchschnitt. Wenn der PVI seinen GD von unten nach oben schneidet, kann dies als Kaufsignal gewertet werden. Wenn der PVI seinen GD von oben nach unten durchschneidet, kann dies als Verkaufssignal gewertet werden. Ähnliche Indikatoren sind: Accumulation / Distribution Line Gleitender Durchschnitt Negative Volume Index On Balance Volume Price and Volume Trend 105

106 Price Oscillator (PO) Der PO ist kein eigenständiger Oszillator, sondern die Darstellung des Verhältnisses zweier Indikatoren, häufig zweier gleitender Durchschnitte (GD). Ein negativer PO zeigt, dass der kürzere GD unter dem langfristigen liegt. Dies deutet auf eine technische Schwäche des Kurses hin. Bei einem positiven PO dagegen liegt der kurzfristige GD über dem langfristigen und deutet somit einen positiven Trend an. Interpretation: Sofern der Price Oscillator auf Basis zweier gleitender Durchschnitte bestimmt wird, kann ein PO>0 als Kaufsignal interpretiert werden und analog ein PO<0 als Verkaufssignal. Durch das Anlegen von Trendlinien kann man die Aussagekraft des PO deutlich erhöhen, allerdings liegt die Aussage nicht in Form eines unmittelbaren Handelssignals vor. Vielmehr ist ein Schnittpunkt zwischen PO und Trendlinie eine frühzeitige Ankündigung eines Überkreuzen der Indikatoren, die als Basis für den PO gewählt wurden. Ähnliche Indikatoren sind: GD MACD Trendbestätigungsindikator Price and Volume Trend (PVT) Der PVT ist ein Umsatzindikator, der - im Gegensatz zum On Balance Volume (OBV) - nicht das gesamte Handelsvolumen berücksichtigt, sondern nur einen von der Tagesveränderung abhängigen Anteil. Interpretation: Der PVT soll die Kursänderung in Abhängigkeit von den mit ihnen verbundenen Umsätzen mit einem Indikator bewerten. Dabei liegt die Idee zu Grunde, dass große Umsätze v. a. durch Aktivitäten des "großen Kapitals", also Banken, Investmentgesellschaften u. ä. herrühren, die ihrerseits einen entscheidenderen Einfluss auf die Kursentwicklung haben, als die Kleinaktionäre. Um aus dem PVT Signale ableiten zu können, sucht man im allgemeinen nach so genannten Divergenzen zwischen dem Verlauf der PVT-Linie und dem realen Kursverlauf des Basistitels. Dabei handelt es sich um gegenläufige Trends in den beiden Kurven, wenn also z. B. fallenden Hochpunkten in der PVT-Linie steigende Hochs im Kursverlauf gegenüberstehen. Treten solche Divergenzen auf, so ist nach der Theorie ein Trendwechsel beim Basistitel zu erwarten. Die PVT-Linie kann auch mit den Regeln der Charttechnik untersucht werden. D. h. insbesondere, dass Trendlinien angelegt werden können, wie z. B. ein gleitender Durchschnitt. Dementsprechend können Verkaufssignale abgeleitet werden, wenn der PVT seinen Gleitenden Durchschnitt (GD) von oben nach unten schneidet, und analog ein Kaufsignal, wenn der GD von unten nach oben gekreuzt wird. Ähnliche Indikatoren sind: Accumulation / Distribution Line Negative Volume Index On Balance Volume Positive Volume Index 106

107 Rate Of Change (ROC) Bei der Rate Of Change handelt es sich um das Momentum bezogen auf den vorherigen Kurs, ausgedrückt in Prozent. Es ist also lediglich eine andere Darstellung für das Momentum. Interpretation: Die Kurve pendelt um eine Nulllinie. Werte größer als Null bedeuten, dass der Kurs des Wertes in den letzten n Tagen gestiegen ist, Werte kleiner als Null entsprechen dem Gegenteil. Als Kaufsignal gilt bei der ROC vor allem das Durchbrechen der Nulllinie von unten nach oben. Dies soll den Beginn eines Aufwärtstrends anzeigen. Als Verkaufssignal wird es gewertet, wenn sich die ROC wieder dem negativen Bereich nähert oder gar die Nulllinie nach unten durchbricht. Herrscht ein Seitwärtstrend vor, pendelt die ROC um die Nulllinie herum und produziert viele Kauf- und Verkaufssignale, die wenig gewinnversprechend sind. Die ROC gehört mit dem Momentum jedoch zu den leistungsfähigsten Indikatoren, wenn der Markt starke Tendenzen aufweist. Ähnliche Indikatoren sind: Coppock Momentum Relative Strength Index (RSI) Der RSI ist eine Weiterentwicklung des Momentums und zeigt überkaufte und überverkaufte Marktsituationen an. Hier werden die Aufwärtskursdifferenzen eines Wertes zu den Abwärtskursdifferenzen für einen bestimmten Zeitraum ins Verhältnis gesetzt. Das Indikatorfenster hat eine Skala von 0 bis 100 %. Die Signallinien bei 30 % und 70 % sind rot eingezeichnet. Interpretation: Die Kurve des RSI kann mit Hilfe von Charttechniken analysiert werden. Dabei werden Strukturen, die entsprechende Aussagen gestatten, häufig in der RSI-Linie früher als in dem Kursverlauf des Basistitels angezeigt. Natürlich können auch die in der Charttechnik üblichen Trendlinien (besonders der Gleitende Durchschnitt) angelegt werden. So gilt zum Beispiel ein RSI größer als der Gleitende Durchschnitt als Kaufsignal und ein kleinere RSI als Verkaufssignal. Zusätzlich kann der Verlauf des RSI auch auf Divergenzen zum Basistitel untersucht werden. Dabei werden gegenläufige Trends in den Kurven gesucht, die dann als Ankündigungen von Trendwechsel interpretiert werden. Dabei gilt als Divergenz, dass ein Reihe stetig steigender Hochs im Basistitel ("intakter Aufwärtstrend") von fallenden Hochs beim RSI begleitet werden, oder dieses Verhalten umgekehrt in einem intakten Abwärtstrend auftritt. Eine weitere einfache Signalgenerierung ist durch das Durchbrechen der 70 %-Linie von oben bzw. der 30 %-Linie von unten gegeben. Im ersten Fall liegt ein Verkaufssignal vor, im zweiten ein Kaufsignal. Besonders starke Interpretationen sind die so genannten "Failure Swings". Dabei werden Bereiche untersucht, in denen ein mehrfaches Durchbrechen einer Signallinie (obere oder untere Signallinie) in die gleiche Richtung auftritt. Von einem Top Failure Swing spricht man, wenn zweimal hintereinander die obere Signallinie von unten durchkreuzt wird. Dies kündigt einen Trendwechsel zu fallenden Kursen an. Sobald die RSI-Linie nach dem zweiten Durchkreuzen wieder unter die Signallinie fällt, und einen Wert erreicht, der niedriger ist als das kleinste Tief zwischen den beiden Durchbrüchen der 70 %-Linien, gilt dies als Verkaufssignal, ein Kursabfall steht unmittelbar bevor. Das Gegenstück dazu ist der Bottom Failure Swing, der analog ein Kaufsignal zu Beginn eines Trendwechsel zu steigenden Kursen erzeugt. Dabei sucht man zwei aufeinander folgende Durchbrüche der unteren (30 %) Signallinie von oben nach unten. Daran muss sich ein Anstieg der RSI-Linie 107

108 anschließen, bei dem ein Wert erreicht wird, der über dem höchsten Wert zwischen den beiden Durchbrüchen liegt. Dieser Wert generiert das Verkaufssignal. Üblicherweise wird der RSI auf 14 Tage berechnet. Will man einen längeren Zeitraum in die Berechnung einbeziehen, so sollte bei der Verwendung der Signallinien ein größeres neutrales Feld gewählt werden. So können die Signallinien z. B. auf 80 % bzw. 20 % verschoben werden. Eine asymmetrische Verschiebung, z. B. (80 % / 30 %) sollte bei einem vorherrschenden, starken Trend benutzt werden. Bei einem Aufwärtstrend verschiebt man das neutrale Feld nach oben, bei einem Abwärtstrend nach unten (70 % / 20 %). Ähnliche Indikatoren sind: Momentum Relative Stärke (nach Levy) Relative Stärke (zum WP) Relative Stärke zum Wertpapier (RSWP) Die Relative Stärke zum Wertpapier gibt die Stärke eines Wertes relativ zu einem Referenzwert an. Dies kann ein Aktienindex sein. Interpretation: Werte größer als 1 für den RSWP zeigen, dass der untersuchte Titel stärker als sein Vergleichswert ist, umgekehrt zeigen Werte kleiner 1 für den RSWP, dass der untersuchte Titel schwächer als sein Vergleichswert ist. Diesen Aussagen ist aber keine allgemeine Bewertungsfähigkeit beizumessen, da der Vergleichswert selbst natürlich sehr stark oder sehr schwach sein kann. Die Güte des RSWP hängt also wesentlich von der Auswahl des passenden Vergleichswertes ab. Daher sollte aus dem RSWP selbst keine Handelsempfehlung abgeleitet werden. Allerdings kann der RSWP dazu dienen, eine größere Anzahl von Titel nach ihrem RSWP zu sortieren, und dann nur Titel mit einem bestimmten Mindest-RSWP mit anderen Indikatoren weiter zu untersuchen. Ähnliche Indikatoren sind: Momentum Relative Stärke Index Relative Stärke (nach Levy) Relative Stärke nach Levy (RSL) Die RSL zeigt die Stärke an, mit der sich ein Kurs in einem bestimmten Zeitraum entwickelt hat und unterstellt dabei, dass die Kurse starker Titel ihre innere Dynamik behalten und Titel, die sich schwach entwickelt haben, ebenso schwach bleiben. Interpretation: Der RSL hilft bei dem Vergleich verschiedener Basistitel, indem für alle Titel die RSL bestimmt werden, und diese anschließend in eine entsprechende Rangliste eingereiht werden. Ein Konzept empfiehlt nun, nur Titel zu kaufen, die in dieser Liste den ersten oder zweiten Platz inne haben. Alle anderen sollten, falls vorhanden, verkauft werden. Ein anderes Konzept verwendet zusätzlich die Volatilität der betrachteten Titel über die vergangenen 27 Wochen. Kaufempfehlungen werden nun für solche Wertpapiere ausgesprochen, die sowohl zu den ersten 5 % der RSL-Liste, als auch zu den ersten 12,5 % des Volatilitätsranking gehören. Alle Titel, die dagegen zu den letzten 30 % der RSL-Rangfolge gehören, sind zu verkaufen, alle anderen werden ignoriert. 108

109 Ähnliche Indikatoren sind: Gleitender Durchschnitt Relative Stärke Index Relative Stärke (zum WP) Relative Volatility Index Der Relative Volatility Index zählt zu den Oszillatoren. Er schwankt zwischen Werten von 0 und 100. Der RVI wird nur im Zusammenhang mit anderen Indikatoren oder gleitenden Durchschnitten angewendet, da er selbst keine direkten Kauf- oder Verkaufsignale generiert. Es gibt verschiedene Arten den RVI anzuwenden, z.b. die Schnittpunkte mit seinem gleitenden Durchschnitt als Kaufsignale zu werten, wenn der Relative Volatility Index oberhalb von 50 notiert. Standardabweichung Die Standardabweichung gehört zu den sonstigen Indikatoren und ist eine statistische Größe, die das Ausmaß der Streuung einzelner Werte um ihren Mittelwert ausdrückt. Die Standardabweichung sagt somit etwas über die Qualität einer gebildeten Durchschnittsgröße aus. Ist die Standardabweichung gering, so bedeutet dies, dass die einzelnen Werte des Kursverlaufs relativ dicht um den Mittelwert herum angesiedelt sind (geringe Streuung). Der Mittelwert ist also ein relativ "realistischer" Wert, der von den einzelnen Werten mehr oder weniger genau angenommen wird. Ein Beispiel für eine Kursreihe mit geringer Standardabweichung wären z.b. Kurse von 52, 48, 49 und 52 Euro, die alle recht nahe um ihren Mittelwert 50 pendeln. Ist die Standardabweichung hoch, so bedeutet das, dass die Werte weit um ihren Mittelwert streuen und der Mittelwert somit nur eine "theoretische" Größe ist und sich die Einzelwerte meist nicht in der Nähe des Mittelwertes aufhalten. Die Standardabweichung ist die Grundlage für die Berechnung von Volatilitäten. Die Standardabweichung kann für eine Grundgesamtheit zwischen 4 und 100 Einzelkursen berechnet werden. Stochastik (FAST) / Stochastik (SLOW) Der Oszillator Stochastik bewertet die Lage des Kurses relativ zur Schwankungsbreite (Volatilität) des Kursverlaufes in dem Einstellungszeitraum. Man unterscheidet bei der Stochastik zwischen den Versionen Fast und Slow. In diesem Programm wird die Slow-Variante berechnet. Die Stochastik bestimmt dazu aus der Tagesabweichung vom Periodentiefstkurs und dessen Durchschnitt (bei der Slow-Version auch dem zweifachen Durchschnitt) zwei Linien, die mit (fast/slow) %K und (fast/slow) %D bezeichnet werden. Bei der Fast-Stochastik wird die Tagesabweichung in Prozent zur Schwankungsbreite während der untersuchten Periode ermittelt. Dies ist der Fast-%KWert für den entsprechenden Tag. Der Fast-%D-Wert ist der Gleitende Durchschnitt auf %K bezogen auf einen kürzeren Zeitraum. Bei der Slow-Stochastik wird dieser GD als Slow-%K-Wert benutzt und darauf ein weiterer Gleitender Durchschnitt über den gleichen Zeitraum wie der erste als Slow-%D berechnet. Dies Werte ergeben in der Regel ein Paar Kurven von denen die %K-Linie etwas früher reagiert als die %D-Linie. Dem Letzteren wird dabei eine höhere Analyserelevanz zu gesprochen. 109

110 Interpretation: Die Analyse der Stochastik-Kurven kann mit verschiedenen Methoden erfolgen. Grundlage der meisten Methoden ist dabei die Festlegung von so genannten Extremzonen oberhalb der 70%-Linie und unterhalb der 30%-Linie. Der dazwischenliegende Bereich wird auch als neutraler Bereich bezeichnet. Gelegentlich werden die Extremzonen auch nach außen verschoben (80% und 20%), wenn ein längerer Zeitraum als Periode (Einstellungszeitraum) bei der Bestimmung der prozentualen Kursabweichung und der GD verwendet wird. Divergenzen Eine häufig verwendete Methode ist die Suche nach Divergenzen zwischen dem Kursverlauf des Basistitels und dem Verlauf der %D-Linie. Dabei definiert sich ein Baissedivergenz, wenn die %DLinie im oberen Extrembereich (überkaufter Bereich) fallende Hochpunkte bildet, während der Basiskurs weiter ansteigt. Eine Baissedivergenz kennzeichnet ein bevorstehenden Trendwechsel mit anschließendem Abwärtstrend. Analog kann eine Haussedivergenz für ein umgekehrtes Verhalten in der unteren Extremzone (überverkaufter Bereich ) als Ankündigung eines neuen Aufwärtstrends gewertet werden. Dabei müssen stetig fallende Tiefstpunkte des Basiskurses von steigenden Tiefstpunkten der %D-Linie begleitet sein. Als Variationen werden in der einschlägigen Literatur oft auch die klassische und die sekundäre Divergenz genannt. Es können auch Konvergenzen festgestellt werden, wenn Kursverlauf und Verlauf der %D-Linie sich "voneinander entfernen". Damit sind sowohl steigende Kurshoch gemeint, die von fallenden Tiefstwerten der %D-Line begleitet sind (so genannte Bear Setups) als auch der umgekehrte Fall, der als Bull Setup bezeichnet wird. Durch solche Konvergenzen werden unmittelbar anstehende Kurshöchst- bzw. Kurstiefstwerte angekündigt. Trendlinien Die %D-Linie stellt sowohl bei der Fast-Stochastik als auch bei der Slow-Stochastik den Gleitenden Durchschnitt auf die %K-Linie dar. Daher kann sie auch als Trendlinie in der Analyse verwendet werden. Dazu werden Schnittpunkte der %K-Linie mit einer Trendlinie, also z. B. der %D-Linie gesucht. Durchkreuzt die %K-Linie ihren Durchschnitt von unten nach oben, so generiert dies ein Kaufsignal. Im umgekehrten Fall wird ein Verkaufssignal erzeugt. Da der %D-Linie eine stärkere Aussagekraft zugesprochen wird, wird als Variation oftmals das Verhalten der %D-Linie kurz vor dem Kreuzen bewertet. Man spricht dabei von einem rechtsseitigem Crossover, wenn die %D-Linie kurz vor dem Schneiden ihre Richtung geändert hat. Ist dies nicht der Fall, wird dies als linksseitiger Crossover bezeichnet. Im allgemeinen wird dem ersten Fall eine höhere Signalwirkung zugesagt. Eine weitere Bekräftigung eines Signals ist gegeben, wenn die %K-Linie nach einer Kreuzung mit der %D-Linie kurz nach oben oder unten abdreht, und anschließend wieder die vorherige Richtung einschlägt (auch Knie bzw. Schulter genannt), ohne jedoch die %D-Linie erneut zu schneiden. Extremzonen Eine klassische Methode ist die Untersuchung der Kreuzungen zwischen den Stochstik-Linien und den Extremlinien (bei 30% bzw. 70%). Bei dieser Anwendung wird zuerst ein Signal für einen übertriebenen Markt gesetzt, wenn beide Linien in eine Extremzone eintreten. Das eigentliche Handelssignal wird aber erst gesetzt, wenn %K und %D wieder in den neutralen Bereich zurückkehren. Ein Kaufsignal gilt für aufsteigende %K- und %D-Linien, d. h. es wurde die untere Extremlinie von unten nach oben gekreuzt. Im anderen Fall gilt ein Verkaufssignal. 110

111 Allgemein gilt, das die Stochastik nur in Seitwärtsphasen (Zeiten mit weitgehend konstanten Kursmittelwerten) als alleiniges Instrument zur Kursanalyse benutzt werden kann. In starken Trendphasen sollten dagegen weitere Indikatoren mit der Stochastik kombiniert werden. Ähnliche Indikatoren sind: Gewichteter Gleitender Durchschnitt Stochastik (slow) Williams Prozent Range Time Series Forecast (TSF) Beschreibung Von der Idee ähnelt der Time Series Forecast (TSF) einem GD, da auch er versucht, den Trend eines Papiers anzunähern. Der mathematische Hintergrund dieses Indikators ist anspruchsvoll. Die Trendmessung erfolgt nicht in Form einer Glättung (siehe GD), sondern dadurch, dass über den Kursverlauf so genannte Regressionsgeraden berechnet werden, die die Steigung an genau einem Punkt des Kursverlaufs messen. Die einzelnen Punkte werden zu einem fortlaufenden Verlauf zusammengefügt, der den Trend des Basiswerts beschreibt. Es werden Schnittpunkte des TSF mit dem Basiswert gesucht. Ein Kaufsignal ist gegeben, wenn der Basiswert den TSF von unten nach oben schneidet, ein Verkaufsignal dann, wenn der Basiswert den TSF von oben nach unten schneidet. Zu beachten ist, dass der TSF aufgrund seiner Berechnung sehr schnell, manchmal zu schnellreagiert. Er sollte daher immer in Verbindung mit anderen Indikatoren verwendet werden, etwa mit einem GD. True Strength Index Der True Strength Index ist ein Oszillator und dem Momentum sehr ähnlich. Es werden hierbei die Einzelwerte des Momentums über einen zweifachen gleitenden Durchschnitt geglättet, um möglichst alle "Extremkurse" und Ausreißer heraus zu filtern. Anschließend werden die so ermittelten Werte durch ihren Betrag dividiert. Bei den zweifachen gleitenden Durchschnitten wird ein kurzer GD über 6 Tage und eine längerer über 20 Tage zu Grunde gelegt. Diese Einstellungen sind vom Programm vorgegeben, können aber nach Belieben geändert werden. Kaufsignale werden generiert, wenn der True Strength Index seinen gleitenden Durchschnitt von unten nach oben, Verkaufsignale, wenn er von oben nach unten schneidet. Trendbestätigungsindikator (TBI) Der TBI stellt das Verhältnis zweier gleitender Durchschnitte (GD) dar. Ein TBI unter 100 zeigt, dass der kurzfristige GD unter dem langfristigen liegt. Dies deutet auf eine technische Schwäche des Kurses hin. Bei einem TBI über 100 dagegen liegt der kurzfristige GD über dem langfristigen und deutet somit einen positiven Trend an. Interpretation: Herausragender Signalgenerator bei der TBI-Linie ist die 100-Horizontale, die für den Oszillator die Funktion einer Nullpunktlinie einnimmt. Wird diese Linie von unten nach oben geschnitten, so liegt ein Kaufsignal vor. Erfolgt die Überkreuzung aus der anderen Richtung, so generiert dies ein Verkaufssignal. Man kann die Analyse des TBI noch weiter verfeinern, indem man einen gleitenden Durchschnitt an den TBI anlegt. Ein Kreuzen der TBI-Linie mit ihrem GD kann als eigenständiges Handelssignal 111

112 verwendet werden, weil es eine bevorstehende Überschneidung der zugrundeliegenden Durchschnitte ankündigt. Tripple Exponential Moving Average (TRIX) Der TRIX gibt die relative Veränderung eines dreifachen exponentiell gewichteten gleitenden Durchschnitts (EGGD) zum Vortagswert an. Dabei werden Kurse zu Beginn und zum Ende der betrachteten Periode, also die ältesten und die jüngsten Kurse schwächer berücksichtigt, als Kurswerte auf dem mittleren zeitlichen Abschnitt. Interpretation: Der TRIX zeigt bestehende Trends an, erkennt Trendwechsel aufgrund der dreifachen Glättung jedoch erst sehr spät. Als geeigneter Signalgenerator dient z. B. ein gleitender Durchschnitt (GD) auf den TRIX. Schnittpunkte zwischen dem TRIX und dem GD dienen als Handelssignale. Ein Kaufsignal gilt, wenn der GD von unten nach oben geschnitten wird, ein Verkaufssignal im umgekehrten Fall. Dabei ist den Signalen mehr Gewicht beizumessen, je weiter der TRIX sich zum Zeitpunkt ihrer Generierung von der Mittelpunktslinie entfernt hat. Achtung: Verwenden Sie nicht Kreuzungen zwischen dem TRIX und der Mittelpunktslinie! Ultimate Oscillator (UO) Der UO ist eine Kombination der Accumulation / Distribution Line (ADL) mit dem Relative Strength Index (RSI). Er ist so konzipiert, dass Übertreibungsphasen besser lokalisiert werden. Interpretation: Der UO berechnet die durchschnittlichen Kursveränderungen über drei verschiedene Zeitintervalle. Oftmals finden sich in der Literatur die Werte 7, 14 und 28 Tage als Voreinstellungen. Dadurch reagiert der UO etwas träger als andere Oszillatoren, was aber dadurch ausgeglichen wird, dass die jüngsten Kursveränderungen am stärksten gewichtet werden, da sie in allen drei Zeitintervallen enthalten sind. Ein Kurvenverlauf unterhalb der 50%-Linie mit Aufwärtstrend nach einem Tiefpunkt gilt als Kaufsignal, ein Kurvenverlauf oberhalb der 50%-Linie mit Abwärtstrend nach einem Hochpunkt gilt als Verkaufssignal. Ferner kann nach Divergenzen gesucht werden, also nach Bereiche in denen steigende Hochpunkte des Basistitels von fallenden Hochpunkten des UO oder fallende Kurstief von steigenden Tiefstwerten des UO begleitet sind. Im ersten Fall kündigt sich ein Wechsel zu einem Abwärtstrend an, in dem zweiten Fall ein neuer Aufwärtstrend. Ebenso kann eine Chartanalyse durch Anlegen eines gleitenden Durchschnitts oder Konstruktion von Extrembereichen erfolgen. Ähnliche Indikatoren sind: Gewichteter Gleitender Durchschnitt Relative Stärke Index Williams' Accumulation / Distribution Vertical Horizontal Filter Der Vertical Horizontal Filter gehört zu den sonstigen Indikatoren. Er drückt vereinfacht gesagt eine Trendintensität aus ohne Berücksichtigung, ob es sich dabei um einen Aufwärts- oder Abwärtstrend handelt. Dieser Indikator kann Werte zwischen 0 und 1 annehmen, wobei der Wert umso dichter an 1 ist, je stärker der Trend ausgeprägt ist. Der Indikator wird berechnet als Quotient der Differenz von Höchst- und Tiefstkurs eines bestimmten Betrachtungszeitraums und der Summe der 112

113 jeweiligen Kursveränderungen zum Vortag an jedem Tag in diesem Zeitraum. Als Betrachtungszeitraum kann im Programm eine Größe zwischen 4 und 100 eingetragen werden. Standardmäßig ist 14 vorgegeben. Volume Oscillator (VO) Der VO stellt die Differenz zweier gleitender Durchschnitte (GD) von Handelsvolumina dar. Ein negativer VO zeigt, dass der kürzere GD unter dem langfristigen liegt. Dies deutet auf eine technische Schwäche des Marktes hin. Bei einem positiven VO dagegen liegt der kurzfristige GD über dem langfristigen und deutet somit einen positiven Trend an. Interpretation: Das Schneiden der Mittellinie von unten nach oben deutet auf einen Trendwechsel zu steigenden Kursen hin, stellt also ein Kaufsignal dar. Analog kann ein Verkaufssignal erzeugt werden, wenn die Nulllinie von oben her geschnitten wird. Eine weitere Analysemöglichkeit ist die Untersuchung auf Divergenzen zwischen dem Verlauf der VO-Linie und dem Verlauf der Umsätze. Sollten steigende Umsatzhochs von fallenden Höchstwerten des VO begleitet sein, so ist dies ein Hinweis auf einen Trendwechsel, und fungiert als Verkaufssignal. Ein Kaufsignal dagegen wird erzeugt, wenn stetig sinkende Umsatztiefs einhergehen mit steigenden VO-Tiefstwerten. Volume + Der Volume+ Indicator entspricht der Umsatzanzeige in Form eines Balkendiagramms. Wurde der Umsatz bei fallenden Kurse erzielt, so wird der Balken in rot dargestellt. Fand der Umsatz bei steigenden Kursen statt, so wird er schwarz dargestellt (Farbeinstellungen sind natürlich konfigurierbar). Aus den eigentlichen Umsatzzahlen wird weiter eine gleitender Durchschnitt berechnet, der mit dem Umsatz überlagert wird. Aufgrund der farblichen Unterscheidung und der Schnittpunkte mit dem gleitenden Durchschnitt kann beurteilt werden, ob die Umsätze über- oder unterdurchschnittlich sind und ob diese Abweichung mit steigenden oder fallenden Kurse zusammenfällt. Entsprechend dieser Erkenntnis lässt sich der Zusammenhang zwischen Umsatz und Kursentwicklung herstellen und dient der Trenderkennung. Wilder's Volatility (WV) Die WV ermittelt Volatilitäts-Veränderungen, indem sie von der wahren Handelsspanne (True Range) ausgeht und davon einen gleitender Durchschnitt (GD) berechnet. Dadurch sollen Handelstage, die nur eine geringe Handelsspanne erzielt haben, bei denen aber der Eröffnungskurs bereits deutlich über oder unter dem Vortagesschlusskurs lag, stärker in der Volatilitätsberechnung berücksichtigt werden. Interpretation: Als unmittelbare Aussage kann von dem Verlaufs der WV-Linie auf die allgemeine Volatilitätsentwicklung des Basistitels geschlossen werden. Aus einem Aufwärtstrend der WV-Linie kann eine Zunahme der Volatilität abgeleitet werden, und umgekehrt. Allerdings kann mit der WV alleine kein Handelssignal generiert werden. Daher gibt es verschiedene Methoden, die die WV mit anderen Indikatoren kombinieren. Eine solche Anwendung ist das Volatility Breakout System (VBS). Zur Erstellung des VBS wird allerdings der Average True Range (ATR, siehe Berechnung/Formel), eine Vorstufe der Wilders Volatility herangezogen. Zuerst wird die ATR (GD über 1 bis 7 Tage) bestimmt. 113

114 Dieser Wert wird mit einem Faktor, dem Point Move multipliziert. Dieser Faktor wird frei gewählt und gilt als Regler für die Reagibilität des Gesamtsystems. Seine Auswahl ist zusammen mit der des Einstellungszeitraumes für den ATR besonders kritisch, da man hier bei dem Versuch, die optimalen Werten einzustellen, schnell ein funktionsuntüchtiges System erzeugt. Das zuvor berechnete Produkt wird nun zum aktuellen Schlusskurs hinzu addiert, um eine obere Kurve (Long-Target-Kurve) zu erhalten, und subtrahiert, um eine untere Kurve (Short-Target-Kurve) zu berechnen. Beide Kurven bilden nun Einhüllende (Envelopes) des Kursverlaufs des Basistitels. Werden diese von dem Basistitel berührt, so liegen Handelssignale vor, ein Verkaufssignal, wenn die Short-Target-Kurve erreicht wird, in dem anderen Fall ein Kaufsignal. Ähnliche Indikatoren sind: Bollinger Bands Chaikin's Volatility Gleitender Durchschnitt Williams Variable Accumulation Distribution Die Williams Variable Accumulation Distribution rechnet zu den Trendfolge-Indikatoren. Die WVAD kann auch als ein umsatzgewichteter Preis-Oszillator verstanden werden. Die WVAD wird berechnet, in dem die Differenz zwischen Tageshöchst- und Tagestiefskurs durch die Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs des Tages geteilt wird. Der Quotient wird nun noch mit dem Umsatz des Tages multipliziert und dann über einen bestimmten Zeitraum addiert. Als Kauf- oder Verkaufsignale können Schnittpunkte der WVAD mit seinem gleitenden Durchschnitt oder auch das Durchstoßen der Nulllinie von oben nach unten bzw. von unten nach oben heran gezogen werden. Williams %R (WPR) Der WPR zeigt als Oszillator überkaufte bzw. überverkaufte Marktsituationen an. Die Berechnung des WPR ähnelt stark der Stochastik, gibt jedoch die relative Lage des Schlusskurses innerhalb des definierten Kursbereichs an. Interpretation: Das Indikatorfenster hat eine Skala von 0 bis 100%. Bei einer Linie über 80% liegt ein überkaufter Markt vor. Bei einer Linie unter 20% liegt ein überverkaufter Markt. Sobald die Kurve den Extrembereich wieder verlässt, sollte dies als Handelssignal interpretiert werden: Als Verkaufssignal, wenn die WPR-Linie zuvor in der oberen Extremzone war, ansonsten als Kaufsignal. Ein ähnliches Generierungssystem für Handelssignale erfordert, dass nach Erreichen der 100%Marke oder der 0%-Marke nach fünf Tagen die 85%-Linie unterschritten bzw. die 15%-Linie überschritten wird. Hierbei wird ein Verkaufs- oder ein Kaufsignal erzeugt. Nicht berücksichtigt bleiben sollten Kaufsignale in einem mittel- bis längerfristigen Abwärtstrend (Baisse) und Verkaufssignale während eines mittel- bis längerfristigen Aufwärtstrend (Hausse). Da der WPR sehr schnell auf Kursentwicklungen reagiert, eignet er sich vorrangig zur Generierung von Wiedereinstiegssignalen. Ähnliche Indikatoren sind: Overbought / Oversold Oscillator Stochastik (fast) Stochastik (slow) 114

115 Williams Accumulation / Distribution (WAD) Die WAD erfasst Preisveränderungen mittels des True Highs bzw. True Lows. Dadurch sollen die wahren Preisveränderungen erfasst und bewertet werden. Bei steigenden Kursen wird dazu die Differenz zwischen dem True Low und dem Schlusskurs ermittelt und der WAD hinzu addiert. Bei sinkenden Kursen wird die Differenz zwischen True High und Schlusskurs verwendet. Interpretation: Die WAD gibt den Trend der Kurse an, sagt aber nichts über seine Intensität. Die y-werte des Graphen hängen von der Skalierung ab und besitzen keine quantitative Aussagekraft. Gegensätzliche Entwicklungen (Divergenzen) von Kurs und WAD können als Kauf- bzw. Verkaufssignal interpretiert werden. Hier signalisieren steigende Höchstkurse, begleitet von sinkenden Hochpunkten der WAD-Linie, Verkaufsempfehlungen. Ist ein analoges Verhalten mit Tiefstwerten zu beobachten, so gilt dies als Kaufsignal. Ebenfalls anwendbar ist ein gleitender Durchschnitt (GD) auf die WAD. Wird der GD von unten nach oben von der WAD geschnitten, so kann dies als Kaufsignal interpretiert werden. Eine Überschneidung in die entgegengesetzte Richtung gilt dagegen als Verkaufssignal. Ähnliche Indikatoren sind: Gleitender Durchschnitt Williams Schattenlinien (WS) Die WS basieren auf dem Konzept der gleitenden Durchschnitte (GD). Dazu erzeugt man zu einem GD einen "Schatten", indem dieser um n Tage in die Zukunft verschoben wird. Interpretation: Wenn ein GD seine Schattenlinie kreuzt, deutet sich ein Trendwechsel an, der im Falle steigender Kurse als Kaufsignal und im Falle sinkender Kurse als Verkaufssignal aufgefasst werden kann. Dabei reagieren GD und Schattenlinie um so heftiger mit Handelssignalen, je kleiner n ist. Ähnliche Indikatoren sind: Gleitender Durchschnitt Zig Zag Der Zig Zag zeichnet bestehende oder abgeschlossene Trends nach, indem er geringfügige Abweichungen vom Trend ignoriert. Da aber der durch den Zig Zag gezeichnete Trend von in der nahen Zukunft liegenden Kurswerten abhängt, kann er dem Kursverlauf des Basistitels nicht vorgreifen. 115

116 Interpretation: Der Zig Zag hat keine prognostische Kraft, d. h. eine vorhandene Trendlinie sagt überhaupt nichts darüber aus, wie lange sich der angezeigte Trend noch fortsetzen wird. Daher ist das Ableiten von Handelssignalen aus der Linie des Zig Zag nicht möglich! Eine Verwendung des Zig Zag liegt darin, das Verhalten von Indikatoren oder Kurstrends sichtbar zu machen. Hinweis: Es werden alle Drehpunkte durch Geraden miteinander verbunden. Alle Kurse dazwischen werden ignoriert. Ebenso wird der als letzter Drehpunkt geführte Kurs mit dem aktuellen Tageskurs verbunden, falls diese beiden nicht identisch sind Die numerischen Indikatoren Im Gegensatz zu den grafischen Indikatoren, die Sie sich bildlich im Chart anzeigen lassen können, erscheinen die numerischen Indikatoren nur als Zahlengröße in den Stammdaten. Dem entsprechend ruft man numerische Indikatoren auch auf einem anderen Weg auf, als grafische: Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Stammdaten (z.b. auf die ISIN-Nummer) des Chartfensters. In dem nun erscheinenden Mausmenü wählen Sie die Option Stammdaten im Chart konfigurieren. Sie erhalten folgenden Eingabedialog: Aus dem linken Teilfenster können Sie nun die gewünschten Indikatoren durch Doppelklick in das rechte Teilfenster übernehmen. Nicht mehr benötigte Indikatoren werden im rechten Teilfenster durch Anklicken markiert und mit der Taste Entfernen aus der Stammdatendarstellung entfernt. Mit den Tasten Nach oben und Nach unten können die angezeigten Indikatoren außerdem in Ihrer Darstellungs-Reihenfolge verändert werden. Stammdaten und Indikatoren sind im linken Teilfenster nach Kategorien sortiert. Durch Klick auf das + Zeichen vor der jeweiligen Kategorie wird die vorhandene Auswahlliste angezeigt. 116

117 Im Folgenden werden die wichtigsten numerischen Indikatoren vorgestellt. Es wird zu jedem Indikatornamen dessen Kategorie vorangestellt. Suchen Sie also z.b. den Indikator Aktie/Cashflow je Aktie im Programm, so müssen Sie zunächst die Kategorie Aktie öffnen, um dann den Indikator Cashflow je Aktie auswählen zu können. Übrigens: Auch die grafischen Indikatoren können Sie sich zusätzlich zur optischen Chartdarstellung noch in den Stammdaten anzeigen lassen. Dort erscheint natürlich nur der jeweils auf Basis des letzten Kurses ermittelte Indikatorwert und nicht dessen grafischer Verlauf im Zeitablauf. Aktie/Bewertung je 1 Euro Umsatz Die Bewertung je 1 Euro Umsatz ergibt sich aus der Marktkapitalisierung und dem Konzernumsatz. Interpretation: Diese Kennzahl ist gut geeignet, um Unternehmen der gleichen Branche zu vergleichen. Ist Sie hoch, kann dies ein Hinweis auf eine Überbewertung der entsprechenden Aktien sein. Als Faustregel gilt: Je niedriger diese Kennzahl, desto besser ist eine Aktie bewertet. Aktie/Buchwert Der Buchwert ist das Eigenkapital, das sich aus der Bilanz eines Unternehmens ergibt, welches nach besonderen Kriterien korrigiert wird. Interpretation: Der Buchwert ist für sich genommen nur ein Hilfsmittel, um die Substanzstärke eines Unternehmens zu bewerten. Als Grundlage für das Kurs-Buchwert-Verhältnis dient es aber zur Bestimmung einer wichtigen Kennzahl, die zum Vergleich von Unternehmen verwendet wird. Aktie/Cashflow je Aktie Der Begriff Cashflow kommt aus dem angelsächsischen Raum und stellt eine Kennzahl zur Aktien- oder auch Unternehmensanalyse dar. Cash-Flow ist der Nettozugang an Zahlungsmitteln bzw. der Einnahmenüberschuss einer Geschäftsperiode. Im Gegensatz zum Gewinn, der durch gezieltes Ausüben von Bilanzierungswahlrechten beeinflusst werden kann, zeigt der Cash-Flow deutlicher das tatsächliche Ertrags- und Finanzierungspotential eines Unternehmens. Setzt man den Cashflow je Aktie mit dem Kurs ins Verhältnis, ergibt sich das Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV). Interpretation: Für den Cashflow gilt als Faustformel, je größer desto besser. Allerdings ist der KCV das wichtigere Verhältnis, weil er Kurs und Cashflow in Beziehung zueinander setzt. Für den KCV gilt, je niedriger, desto besser. Aktie/Dividende Die Dividende ist der laufende Ertrag aus dem anteiligen Besitz an einer Aktiengesellschaft. Die Hauptversammlung der AG entscheidet über die Höhe des zur Dividendenausschüttung verwendeten Anteil des Bilanzgewinns. Die Dividende, die auf eine Aktie entfällt, wird durch den aktuellen Aktienkurs dividiert. Es ergibt sich die Dividendenrendite einer Aktie. Je höher dieser Wert, desto günstiger ist die aktuelle Kursbewertung der Aktie. Je nach dem, ob ein als Dividende ausgewiesener Betrag vor oder nach dem Abzug von Ertragsteuern berechnet wurde, spricht man entweder von Brutto-, Bar- oder Nettodividende. Zur Berechnung und Begriffsbestimmung in : 117

118 Aktie/Dividendenrendite Die Dividendenrendite stellt die laufende Verzinsung dar, die mit in Aktien angelegtem Kapital unter Zugrundelegung des Kaufkurses durch die Dividendenzahlungen erzielt wird. Diese "Verzinsung" kann zum Vergleich zwischen Aktien und festverzinslichen Wertpapieren als Kapitalanlage dienen, wenn man bei beiden Wertpapierarten eine identische Kursentwicklung unterstellt. Interpretation: In Phasen fallender Kurse werden die Werte mit einer hohen Rendite dem allgemeinen Kurstrend nicht so stark folgen, wie andere. Wenn Sie aus Ihren Aktien einen regelmäßigen Kapitalrückfluss wünschen oder benötigen, sollten Sie immer die Dividendenrendite beachten. Bei Kalkulation der Dividendenrendite ist stets zu beachten, dass die Dividende in künftigen Jahren vom Erfolg und der Dividendenpolitik des Unternehmens abhängt und mit erheblichen Unsicherheiten behaftet ist. Aktie/Ergebnis je Aktie Der Jahresgewinn geteilt durch die Anzahl der ausgegebenen Aktien wird als Gewinn je Aktie bezeichnet. Setzt man den Gewinn je Aktie mit dem Kurs ins Verhältnis, ergibt sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), im Englischen Price-Earning-Ratio (PER) genannt. Diese Kennzahl ist ein wichtiges Kriterium zum Vergleich der Wirtschaftskraft verschiedener Unternehmen. Der Vergleich ist natürlich nur dann aussagekräftig, wenn die Größe Gewinn jeweils nach identischen Gewinnermittlungsvorschriften berechnet wird. Interpretation: Für das KGV gilt als vereinfachte Formel, je niedriger, desto besser. Ein Wertpapier mit hohem KGV kennzeichnet überbewertete Aktien. Allerdings kann eine solche Überbewertung auch in Erwartung einer kommenden Steigerung der Wirtschaftskraft eines Unternehmens erfolgen, wenn z. B. ein neues Produkt mit guten Marktchancen angekündigt wurde. Aktie/ Hauptversammlung Die Hauptversammlung (= Aktionärsversammlung) ist das oberste beschlussfassende Gremium einer Aktiengesellschaft. Ihr obliegt die Wahl des Aufsichtsrat, sowie Entscheidungen über die Gewinnverwendung und verschiedener Kapitalmaßnahmen. Ebenso werden Vorstand und Aufsichtsrat von der HV entlastet. Die meisten Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Ausnahmen davon sind z. B. Satzungsänderungen oder die Auflösung der Aktiengesellschaft, bei denen 75 % der abgegebenen Stimmen nötig sind. Stimmrecht hat jeder Stammaktionär entsprechend der Anzahl der Aktien, die er besitzt. Die Termine der letzten und nächsten Hauptversammlung können in als Filterkriterium eingesetzt werden. Aktie/Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV) Das KCV ergibt sich je nach Anforderung aus der Berechnung: Aktueller Aktienkurs geteilt durch entweder dem Cashflow je Aktie, oder Cashflow nach DVFA, oder Brutto-Cashflow je Aktie. Er zeigt den Nettozugang von Zahlungsmitteln innerhalb des Abrechnungszeitraums an. Interpretation: Das KCV stellt ebenso wie das KGV (s. Ergebnis je Aktie) eine Vergleichsgröße für Aktiengesellschaften dar. Es wird vorwiegend in angelsächsischen Ländern verwendet. Auch hier ist dieser Vergleich nur unter der Prämisse sinnvoll, dass der Cash-Flow bei beiden verglichenen Unternehmen 118

119 nach identischen Rechnungslegungsvorschriften ermittelt wird. Als Faustformel gilt, je niedriger das KCV, desto besser. Aktie/Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) Das KGV ist ein häufig benutztes Bewertungskriterium, auch als Price-Earning-Ratio (PER) bekannt. Durch Abzug außerordentlicher Erträge und Addition außerordentlicher Aufwendungen zum Jahresüberschuss, erhält man eine Größe, mit der eine gute Vergleichbarkeit gegenüber dem unbereinigten Überschuss ermöglicht wird. Man teilt also diese Größe durch die Anzahl der Aktien. Dieser Wert wird auch Ergebnis je Aktie oder Gewinn je Aktie genannt. Der Quotient aus dem aktuellen Börsenkurs und dem Ergebnis je Aktie ergibt das Kurs-Gewinn-Verhältnis. Hierbei sehen Sie, mit dem Wievielfachen des Jahresgewinnes die Aktie bewertet ist. Interpretation: Sie können das KGV ebenso wie das KCV zum Vergleich verschiedener Unternehmen verwenden. Grundsätzlich gilt: je niedriger, desto besser. Ähnliche Indikatoren sind: Aktie/Cashflow je Aktie Aktie/Ergebnis je Aktie Aktie/Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV) Aktie/Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) Das KBV setzt die Marktkapitalisierung einer Aktie zum Buchwert des entsprechenden Unternehmens ins Verhältnis. Interpretation: Das KBV bietet eine weitere Möglichkeit, Unternehmen zu vergleichen. Dazu wird der Wert der ausgegebenen Aktien durch den Buchwert dividiert. Dadurch wird die Höhe der Marktkapitalisierung, die z. B. bei niedrigem Streubesitzanteil für sich alleine keine Interpretation erlaubt, durch den Buchwert normalisiert, welcher die Wirtschaftskraft eines Unternehmen ausdrückt. Ein hoher Wert für das KBV deutet dabei auf eine überbewertete Aktie hin. Als Grundsatz kann daher gelten: Je niedriger das KBV, umso besser ist die Aktie bewertet, bzw. umso mehr Kurspotential besitzt eine Aktie. Aktie/Marktkapitalisierung Die Marktkapitalisierung ist von dem aktuellen Börsenkurs abhängig. Sie gibt den Wert aller ausgegebenen Aktien zum aktuellen Kurs wieder. Interpretation: Die Marktkapitalisierung stellt die Bewertung des Unternehmens durch die Börse (Anleger) dar. Sie ist hoch, wenn die Nachfrage nach Unternehmensaktien hoch ist und die Anleger bereit sind, einen entsprechenden Preis zu zahlen. Bei Aktiengesellschaften mit einem kleinem Streubesitzanteil kann die Interpretation dieser Kennzahl allerdings schwierig bis unmöglich werden. Bei diesen Unternehmen ist das (unausgeglichene) Verhältnis von Angebot und Nachfrage häufig wesentlich dominierender bei der Kursgestaltung als andere Faktoren (wirtschaftliche Bewertung, Marktpotential der AG, etc.). Dadurch kann es zu stark unter- oder überbewerteten Kursen kommen, was sich dementsprechend in einer (auf die Wirtschaftskraft bezogen) zu niedrigen oder zu hohen Marktkapitalisierung ausdrücken kann. Konkret kann die aus der Marktkapitalisierung abgeleitete Bewertung je 1 Euro Umsatz ein solches Missverhältnis aufdecken. 119

120 Aktie/Nennwert Das Grundkapital einer Aktiengesellschaft ist in Aktien unterteilt. Lautet eine Aktie auf einen festen Betrag dieses Grundkapitals (z.b. 1 EUR) so spricht man von Nennwertaktien, ansonsten handelt es sich um sog. nennwertlose Stückaktien. Im zweiten Fall kann man den Nennwert pro Aktie nur rechnerisch durch Division des gesamten Grundkapitals durch die Gesamtanzahl der Aktien ermitteln. Das Ausmaß einer Beteiligung an einer Aktiengesellschaft bestimmt sich also entweder durch die prozentuale Beteiligung am Grundkapital (bei Nennwertaktien) oder durch die Anzahl der gehaltenen Aktien. Das anteilige Vermögen eines Aktionärs an der Gesellschaft erstreckt sich hingegen nicht nur auf das Grundkapital, sondern auf das gesamte bilanzierte Eigenkapital und die stillen Reserven. Mit diesem Indikator kann der Nennwert der Aktie angezeigt werden. Natürlich nur bei den Aktien, die einen Nennwert aufweisen. Aktie/Netto-Konzernumsatz Beim Konzernumsatz handelt es sich um die Konzerneinnahmen vor Abzug der Ausgaben, aber ohne Zurechnung der Umsatzsteuer (Netto-Konzernumsatz). Interpretation: Der Umsatz und die Umsatzentwicklung sind Bewertungsgrößen für die Marktstärke eines Unternehmens. Allerdings spielen auch die Gewinnspanne sowie der Buchwert eine Rolle bei der Beurteilung. Diese ergeben sich aus der Bilanz des Unternehmens. Aktie/Stammkapital Das Stammkapital (auch gezeichnetes oder Grundkapital) ist die Summe der Nennwerte aller ausgegebenen Aktien eines Unternehmens. Aktie/Streubesitz Oft befindet sich ein Teil der ausgegebenen Aktien in festen Händen (z. B. als Unternehmensanteile), die nicht auf dem freien Markt gehandelt werden. Damit engt sich der Markt für diese Aktie stärker ein. Der verbleibende, frei handelbare Aktienanteil wird Streubesitz genannt. Interpretation: Ein Markt, der durch einen kleinen Streubesitz zu stark eingeengt wird, ist ein deutlich schwierigerer Markt. Teilweise sind Kauforder nicht an einem einzigen Tag oder nur zu marktfernen Preisen durchführbar. Andererseits reagiert ein enger Markt auch empfindlicher auf ein steigendes oder fallendes Verhältnis von Angebot und Nachfrage, da normale Schwankungen hier anteilig ein größeres Gewicht an der Zahl aller Tages-Order zu dieser Aktie haben, als dies bei Papieren mit großem Streubesitz der Fall ist. Alle/1. Kursdatum Mit dem Indikator 1. Kursdatum greifen Sie auf das älteste Datum, für welches ein Kurs eines bestimmtes Wertpapiers auf Ihrem System vorliegt. Da die aktuelle Datenbank durchsucht wird, kann dieser Indikator als Filterkriterium auf verschiedenen Systemen unterschiedliche Ausgaben erzeugen. Alle/Absolute High-Ratio (AHR) Der AHR ist eine Kennzahl die angibt, wie viel Prozent des Höchstkurses innerhalb eines Zeitraums von n Tagen aktuell erreicht sind. Als Parameter n wird üblicherweise 260 (260 Börsenhandelstage 120

121 = 1 Jahr) verwendet. Ein AHR von z. B. 80% gibt dann an, dass der aktuelle Kurs 80% vom höchsten Kurs (referenzierter Höchstkurs) des abgelaufenen Jahres beträgt. Der AHR von unter 100% kann als Anhaltspunkt dafür gelten, ob ein Wert noch Potential für steigende Kurse aufweist, bzw. ob möglicherweise eine Unterbewertung vorliegt. Interpretation: Zur Bewertung, ob noch Wachstumspotential bei einem Wertpapier zu erwarten ist, muss neben dem AHR auch berücksichtigt werden, ob der referenzierte Höchstkurs angemessen war. Ferner muss beachtet werden, ob in dem betrachteten Zeitraum (z. B. dem vergangenen Jahr) keine einschneidenden Veränderungen bei dem Unternehmen eingetreten sind, die ein erneutes Erreichen des referenzierten Höchstkurses unrealistisch machen. Alle/Anzahl Ausschüttungen Mit diesem Indikator können Sie sich anzeigen lassen, wie viele Ausschüttungen zu einem Wertpapier vorgenommen worden sind, seit es in der Datenbank von geführt wird. Dieses Kriterium macht natürlich nur Sinn im Zusammenhang mit Aktien, Anleihen oder Fonds. Alle/Anzahl Faktoren Dieser Indikator gibt die Anzahl der bisher vermerkten Faktoren für ein Wertpapier an. Faktoren werden für Aktiensplits und Ausschüttungen im Chart vermerkt. Alle/Anzahl der Optionsscheine Die Anzahl der Optionsscheine, die zu einem Wertpapier ausgegeben wurden und derzeit noch laufen, können als Indikator für die Filterkonfiguration und als Element des Layouts der Filterausgabe verwendet werden. Alle/Beschreibung Sie können in zu einem Wert (Aktie, Devise, Rohstoff, etc.) eine Beschreibung eingeben, die mit dem Stammdatensatz gespeichert wird. Diese Beschreibung kann dann als Indikator in den Stammdaten angezeigt werden. Alle/Branche (auch: Branche kurz und Branchengruppe) Aktien können bestimmten Branchen zugeordnet werden. Einige Kennzahlen (z.b. das KCV) können nur zum Vergleich von branchengleichen Unternehmen verwendet werden. Beachten Sie deshalb in diesen Fällen die Branchenzuordnung der Wertpapiere. Sie können die vollständige oder die kurze Branchenbezeichnung, sowie die Branchengruppe als Indikator wählen. Alle/Datum letzter Faktor Dieser Indikator liefert das Datum des jüngsten vermerkten Faktors oder der letzten Ausschüttung für ein Wertpapier. Alle/Diamanten Diamanten stellen in diesem Programm symbolisch die Qualität eines Wertpapiers dar. Sie werden in dem Stammdatensatz des Wertpapiers gespeichert und unter anderem auch in der oberen rechten Ecke des zugehörigen Charts angezeigt. 121

122 Die Diamanten können Sie entweder selbst im Dialog Bearbeiten / Stammdaten ändern eingeben, oder durch die Aktualisierung der Stammdaten setzen lassen. Alle/Gewinn Sie können Gewinne und Verluste eines Wertpapierkurses als Element des Layouts der Filterausgabe und als Kriterium für den Filter verwenden. Um die Verluste innerhalb eines Zeitraumes zu benutzen, wählen Sie einen oder mehrere der Indikatoren Gewinn/Jahr% Gewinn/Monat% Gewinn/Woche% oder Gewinn/Tag% aus. Der Gewinn wird jeweils in Prozent innerhalb des gewählten Zeitraums berechnet. Mittels des Parameters wird festgelegt, für welches Datum die Ermittlung des Verlustes erfolgt. Die genaue Verwendung wird im Abschnitt "Parameter" erläutert. Interpretation Kursveränderungen spielen eine erhebliche Rolle bei der Bewertung von Wertpapieren und der Entscheidung, ob ein Papier gekauft, gehalten oder verkauft werden soll. Eine (langanhaltende) Verlustphase, die beispielsweise nicht von einer entsprechenden Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens begleitet ist kann durchaus ein Kaufsignal darstellen, wenn sich (mit Hilfe weiterer Analysen) zeigt, dass der Kursabfall zu einem unterbewerteten Wertpapier führt. Ebenso kann ein wirtschaftlich unbegründeter Kursanstieg eine Überbewertung anzeigen und somit einen baldigen Abfall des Kurses ankündigen. Die Indikatoren für Gewinn und Verlust sind aber zu schwach in ihrer Aussagekraft, als dass sie alleine zu Bewertung von Wertpapieren herangezogen werden könnten. Eine sinnvolle Kombination kann mit den Indikatoren KCV und KGV in Verbindung mit einem oder mehreren Verlust- bzw. Gewinnindikatoren erstellt werden. Die Kurse werden für den n-ten bzw. den (n-1)-ten (folgenden) Stichtag gewählt. Der zeitliche Abstand dieser beiden Stichtage ergibt sich aus dem gewählten Indikator. Für Gewinn/Jahr% beispielsweise bewirkt der Parameter n=1 die Berechnung zwischen dem Stichtag vor n=1 Jahren und n=0 Jahren (also heute). Berücksichtigt werden nur Gewinne. Der Indikator Gewinn verwendet den Parameter n um zu kennzeichnen, wieweit der Zeitabschnitt zurückliegt für den die Berechnung über den angegeben Zeitabschnitt erfolgt. Alle/Heimatbörse Die klassische Börse ist durch das Börsenhaus lokalisiert. Alle Geschäfte laufen dort auf dem Börsenparkett ab, einem Bereich, zu dem nur amtlich zugelassene Händler Zutritt haben. Viele große Börsen fungieren auch als Heimatbörsen: Zwar kann jedes Wertpapier an verschiedenen Börsenplätzen gehandelt werden. Ein Wertpapier ist jedoch einer bestimmten Börse - der Heimatbörse notiert. Häufig bezeichnet man auch die für ein Wertpapier umsatzstärkste Börse als den Börsenplatz dieses Papiers. Sie können als Indikator sowohl den Langnamen wie den Kurznamen des Börsenplatzes auswählen. Alle/Historie/Jahre Zu jedem Wert, der von dem Programm verwaltet wird, sind alte Kursdaten, die so genannten Historien, gespeichert. Sie können den zeitlichen Umfang der Daten zu jedem einzelnen Wert als Kriterium abrufen, bzw. den im Chart angezeigten Stammdaten hinzufügen. Interpretation 122

123 Sie sollten auf diesen Indikator stets zurückgreifen, wenn Sie auch solche Werte in Ihrem Datenbestand haben, zu denen noch keine umfangreichen Historien vorhanden sind. Dies gilt besonders, wenn weitere numerische Indikatoren verwendet werden, die die Daten für einen bestimmten Zeitraum benötigen, um sinnvolle Aussagen zu ermöglichen. Solche Indikatoren sollten grundsätzlich nicht auf zu kleine Historienbestände angewandt werden, da nicht zwingend die Fehlerhaftigkeit solcher Berechnung und der daraus gezogenen Prognosen zu erkennen ist. Alle/Implizite Volatilität % Die Volatilität des Basisobjektes hat eine besondere Bedeutung für den Optionsscheinhandel. Hier gilt als Faustformel, je höher die Volatilität eines Objektes, desto höher liegt der Preis für evtl. Optionsscheine auf diesen Titel. Alle/Internetadresse Dieser Indikator zeigt die Internetadresse eines Unternehmens an. Zur Analyse einer Aktie ist es vielfach sinnvoll, auch Informationen aus der Selbstdarstellung eines Unternehmens im Internet einzubeziehen. Alle/Kommentar Sie können in zu einem Wert (Aktie, Devise, Rohstoff, etc.) einen Kommentar eingeben, die mit dem Stammdatensatz gespeichert wird (siehe Stammdaten ändern). Den Inhalt dieses Feldes können Sie im Layout einer Wertpapierliste (z. B. Filterausgabe) oder als Filterkriterium verwenden. Alle/Kurs/Vortag Dieser Indikator bezeichnet den Schlusskurs am letzten Börsentag. Alle/Kurs/Vorwoche Dieser Indikator bezeichnet den Schlusskurs am letzen Börsentag der vorhergegangenen Woche. Alle/Land Jedes Wertpapier wird an einer bestimmten Börse (der Heimatbörse) notiert. Verwenden Sie diesen Indikator, um Wertpapiere nach dem Land, in dem die Heimatbörse liegt, zu filtern (Dialog Filter konfigurieren) oder dieses Land bei den Wertpapierdaten (im Chart oder in der Filterausgabe) anzeigen zu lassen. Alle/Name Dieser Indikator bezeichnet den Namen eines Wertpapiers. Wenn Sie den Namen eines Wertpapiers in die Ausgabe (Chart oder Filterergebnisse) mit aufnehmen wollen, der volle Name Ihnen aber zu lang ist, können Sie auch den Indikator Name (10 Zeichen) wählen. Alle/Name (10 Zeichen) Dieser Indikator bezeichnet den Namen eines Wertpapiers, gekürzt auf die ersten 10 Zeichen. Wenn Sie den Namen eines Wertpapiers in die Ausgabe (Chart oder Filterergebnisse) mit aufnehmen wollen, der volle Name Ihnen aber zu lang ist, können Sie mit diesem Indikator die Ausgabe abkürzen. 123

124 Alle/Per Anno Rendite% Die Rendite per anno wird für einen vorgegebenen Zeitraum berechnet, wobei unterstellt wird, dass über den betrachteten Zeitraum eine konstante (Jahres-)Rendite erzielt wurde. Es wird also gewissermaßen der Zinssatz bestimmt, welcher aus dem Ausgangskurs mit Zins und Zinseszins den aktuellen Kurs ergibt. Dieser Zinssatz ist nun die Rendite Per-Anno-Rendite. Interpretation Die PAR bietet die Möglichkeit, den über einen bestimmten Zeitraum erzielten Ertrag eines Wertpapiers direkt mit dem Ertrag einer Festzinsanlage (zum Beispiel Pfandbrief, Sparkonto, Festgeldeinlage) die über den gleichen Zeitraum geführt wurde zu vergleichen. In diesem Fall bedeutet, dass eine PAR kleiner als der Zinssatz der Festzinsanlage für letztere spricht, und umgekehrt. Natürlich kann der Per-Anno-Rendite keine wirkliche Prognosekraft zugesagt werden. Allerdings kann eine jährliche Entwicklung des PAR skizziert werden. Hierdurch können Tendenzen aufgezeigt werden, die für eine Abschätzung der Entwicklung in den nächsten Jahren als Hilfsmittel dienen. Dazu bildet man ausgehend vom PAR für ein Jahr weitere PAR für jeweils um ein Jahr verlängerte Zeiträume, also zum Beispiel den PAR(1), PAR(2), PAR(3) und PAR(4). Nun gilt: Je mehr Werte berechnet werden, umso schärfer bildet sich eine Tendenz für die Zukunft heraus. Grundsätzlich sollte aber auf Basis dieser Berechnung nur für zwei bis drei Jahre geplant werden. Danach werden Einflüsse anderer Natur (Fusionen, Entwicklungen des allgemeinen Marktes,...) zu unsicher für eine Abschätzung. Alle/Periodenhoch H Dieser Indikator bezeichnet den höchsten Kurs eines Titels innerhalb eines Zeitraums von n Tagen angeben. Der Werte wird in die Überschrift zum Chartfenster mit eingeblendet. Die Zahl der Tage n kann global eingestellt werden. Verwenden Sie hierfür den Dialog Indikator / Parameter, z. B. über Filter Layout. Interpretation: Dieser Indikator kann als Hilfe zur Bewertung des aktuellen Kurses dienen, z. B. ob noch Wachstumspotential vorliegt. Zur Bewertung, ob noch z. B. Wachstumspotential bei einem Wertpapier zu erwarten ist, muss neben dem Periodenhoch auch berücksichtigt werden, ob der referenzierte Höchstkurs angemessen war. Ferner muss beachtet werden, ob in dem betrachteten Zeitraum (z. B. dem vergangenen Jahr) keine einschneidenden Veränderungen bei dem Unternehmen eingetreten sind, die ein erneutes Erreichen des referenzierten Höchstkurses unrealistisch machen. Ein vergleichbarer Indikator ist auch der AHR. Siehe auch: Kurse: Vortag Kurse: Vorwoche Absolute High-Ratio (AHR) Periodentief T Alle/Periodentief T Dieser Indikator den tiefsten Kurs eines Titels innerhalb eines Zeitraums von n Tagen angeben. Der Werte wird in die Überschrift zum Chartfenster mit eingeblendet. Die Zahl der Tage n kann global eingestellt werden. Verwenden Sie hierfür den Dialog Indikator / Parameter, z. B. über Filter Layout. Interpretation: 124

125 Dieser Indikator kann als Hilfe zur Bewertung des aktuellen Kurses dienen, z. B. ob eine aktuelle Überbewertung vorliegt. Zur Bewertung, ob eine Überbewertung bei einem Wertpapier vorliegt, muss neben dem Periodentief auch berücksichtigt werden, ob der referenzierte Tiefstkurs angemessen war. Ferner muss beachtet werden, ob in dem betrachteten Zeitraum (z. B. dem vergangenen Jahr) keine einschneidenden Veränderungen bei dem Unternehmen eingetreten sind, die ein erneutes Absinken auf den referenzierten Tiefstkurs unrealistisch machen. Ein vergleichbarer Indikator ist auch der AHR. Alle/Tageseröffnungskurs Zu Beginn der Börse wird jedes Wertpapier anhand der bereits vorliegenden Order bewertet und ein erster Kurs herausgegeben. Dieser Kurs, auch Eröffnungskurs genannt, muss nicht mit dem Schlusskurs des Börsenvortages übereinstimmen, weil sich zwischen Börsenschluss am Vortag und Börseneröffnung am nächsten Tag das Verhältnis von Angebot und Nachfrage gewandelt haben kann. Alle/Tageshöchstkurs Zusammen mit dem Eröffnungskurs, dem Schlusskurs und dem Tagestiefstkurs gibt der am Börsentag erreichte Höchstkurs ein Bild vom Marktgeschehen bezogen auf ein bestimmtes Wertpapier an einer bestimmten Börse ab. Dieses Marktgeschehen wird besonders durch Veröffentlichungen des entsprechenden Unternehmens (Z. B. zu Bilanzen, Markteinführungen von neuen Produkten oder Transaktionen) beeinflusst. Alle/Tagesschlusskurs Zum Schluss der Börse wird der zuletzt ermittelte Kurs als Börsenschlusskurs festgestellt. Er dient in diesem Programm als Tageskurs in der Datenbank der historischen Kurse. Er ist auch die Grundlage für die Bewertung von Kursverläufen und -entwicklungen. Der Schlusskurs muss nicht mit dem Eröffnungskurs am nächsten Börsentag identisch sein. Alle/Tagestiefstkurs Zusammen mit dem Eröffnungskurs, dem Schlusskurs und dem Tageshöchstkurs gibt der am Börsentag erreichte Tiefstkurs ein Bild vom Marktgeschehen bezogen auf ein bestimmtes Wertpapier an einer bestimmten Börse ab. Dieses Marktgeschehen wird besonders durch Veröffentlichungen des entsprechenden Unternehmens (Z. B. zu Bilanzen, Markteinführungen von neuen Produkten oder Transaktionen) beeinflusst. Alle/Tagesumsatz Der Indikator Tagesumsatz bezieht sich auf den Wert aller getätigten Ankaufs- und Verkaufsorder zu einem Wertpapier an einer Börse. Interpretation: Der Tagesumsatz gibt Ihnen ein Bild vom Volumen der getätigten Order und dem Angebots/Nachfrage-Verhältnis. Alle/Tickeranzahl Dieser Indikator gibt die Anzahl der zu einem Wert vorhandenen Tickermeldungen an. 125

126 Alle/Tickerkürzel Dieser Indikator bezeichnet das in den Stammdaten eingegeben Kürzel für das Wertpapier. Alle/Ticker-Update Gibt für ein Wertpapier das Datum der neuesten Tickermeldung an. Alle/Trend Der Trend-Indikator ermittelt aus den Daten der letzten Tage einen Trend für das betrachtete Wertpapier (bzw. die Devise oder den Rohstoff). Dieser wird in Form von "+", "=" oder "-" angegeben. Grundlage bei der Trendbewertung ist der Trendbestätigungsindikator (TBI). Der Trend kann sowohl beim Layout von Wertpapierlisten als auch als Filterkriterium verwendet werden. Interpretation Der Trend wird durch Minus-, Gleichheit- oder Pluszeichen angegeben. Für jeden der betrachteten Tage wird das Zeichen benutzt, das der Kursentwicklung an diesem Tag entspricht. So erhalten Sie eine Zeichenfolge, die die Kursentwicklung der letzten Tage qualitativ beschreibt. Benutzen Sie diesen Indikator, um gezielt Werte auszusuchen, die sich nach Ihren Vorstellungen entwickelt haben. Weitere Informationen finden Sie auch in der Hilfe zum Trendbestätigungsindikator (TBI). Der Trend kann für Woche, Monat und Jahr angegeben werden. Alle/Typ Alle Wertpapiere werden in bestimmte Typen eingeteilt (s. Dialog Stammdaten ändern), z. B. Aktien oder Fonds. Dieser Indikator bezieht sich auf diese Zuordnung. Alle/US-Kürzel Mit dem US-Kürzel ist die ISIN-Nummer gemeint. Alle/Umsatzveränderung pro Tag Die Veränderung des Börsenumsatzes eines Wertes oder Wertpapiers kann benutzt werden, um die Marktstärke des Wertes, zum Beispiel einer Aktie, zu bewerten. In der Regel weist ein hoher Umsatz auf ein ausgeglichenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage hin. Ein nur geringer Umsatz zeigt u.u. dagegen eine unerfüllte Nachfrage oder ein zu großes Angebot auf. Mit dem Indikator Umsatzveränderung/Tag % untersuchen Sie die Veränderung des Umsatzes über einen einstellbaren Zeitraum. Das Ergebnis wird in Prozent, bezogen auf den Umsatz zu Beginn des Zeitraums berechnet. Interpretation Wenn ein niedriger Umsatz auf ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage hindeutet, kann diese Marktsituation zu einem Kurs führen, der für eine Seite Händler oder Käufer - unbefriedigend ist. Wenn ein niedriger Umsatz verbunden mit einem steigenden Kurs auftritt, so ist die Nachfrage größer als das Angebot: Die Händler erhöhen ihr Preisgebot. In dieser Situation kann es natürlich zu überhöhten Preisen bekommen, die nicht mehr in der Wirtschaftskraft des zugehörigen Unternehmens, sondern in der Euphorie der Käufer begründet liegt. Sie sollten hier also unbedingt auch die Kursverhältnisse (KCV uns KGV) beachten. Sind diese ebenfalls hoch, könnte dies einen Kurswechsel ankündigen, da ein überhöhter Kurs früher oder spä126

127 ter der Vernunft des Marktes "zum Opfer fällt". Somit kann diese Konstellation als Verkaufssignal gewertet werden. Die gleiche Analyse mit umgekehrten Vorzeichen lässt sich als Kaufsignal interpretieren, wenn niedrige Umsätze mit fallenden Kursen und niedrigen KCV bzw. KGV einhergehen. Alle/Update Mit diesem Indikator verwenden Sie das Datum der letzten Aktualisierung der Wertpapierdaten zur Filterung bzw. Ansicht. Siehe auch: Alle/Veränderung ROC() Alle/Verdoppelungszeitraum DZ/Jahre Dieser Indikator gibt die Zeitspanne in Jahren an, in der sich das in ein bestimmtes Wertpapier inbestierte Kapital verdoppelt hat. Der Verdoppelungszeitraum in Jahren ist stets eine vergangenheitsbasierte Größe und lässt nicht ohne Weiteres auf zukünftige Entwicklungen übertragen. Alle/Verlust Sie können Gewinne und Verluste eines Wertpapierkurses als Element des Layouts der Filterausgabe und als Kriterium für den Filter verwenden. Um die Verluste innerhalb eines Zeitraumes zu benutzen, wählen Sie einen oder mehrere der Indikatoren Verlust/Jahr% Verlust/Monat% Verlust/Woche% und Verlust/Tag% aus. Der Verlust wird jeweils in Prozent innerhalb des gewählten Zeitraums berechnet. Mittels des Parameters wird festgelegt, für welches Datum die Ermittlung des Verlustes erfolgt. Die genaue Verwendung wird im Abschnitt "Parameter" erläutert. Interpretation Kursveränderungen spielen eine erhebliche Rolle bei der Bewertung von Wertpapieren und der Entscheidung, ob ein Papier gekauft, gehalten oder verkauft werden soll. Eine (langanhaltende) Verlustphase, die beispielsweise nicht von einer entsprechenden Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens begleitet ist kann durchaus ein Kaufsignal darstellen, wenn sich (mit Hilfe weiterer Analysen) zeigt, dass der Kursabfall zu einem unterbewerteten Wertpapier führt. Ebenso kann ein wirtschaftlich unbegründeter Kursanstieg eine Überbewertung anzeigen und somit einen baldigen Abfall des Kurses ankündigen. Die Indikatoren für Gewinn und Verlust sind aber zu schwach in ihrer Aussagekraft, als dass sie alleine zu Bewertung von Wertpapieren herangezogen werden könnten. Eine sinnvolle Kombination kann mit den Indikatoren KCV und KGV in Verbindung mit einem oder mehreren Verlust- bzw. Gewinnindikatoren erstellt werden. Alle/Veränderung Der Indikator Veränderung steht in einer Vielzahl von Variationen zur Verfügung. So kann die Veränderung pro einer bestimmten Zeiteinheit (Jahr, Monat, Woche, Tag) seit Beginn der Kurshistorie bestimmt werden, aber auch die Veränderung im Vergleich zum Vortag, Vormonat oder Vor- 127

128 jahr. Für beide Indikatoren kann die Veränderung in absoluten Zahlen oder in Prozent dargestellt werden. Alle/Volatilität Die Volatilität ist eine Kennzahl, die die Schwankungsbreite einer Kursreihe charakterisiert. Man unterscheidet zwischen der historischen und der impliziten (=erwarteten) Volatilität. Die historische Volatilität wird aus den vergangenen Kurswerten eines Titels berechnet. Die implizite Volatilität wird dagegen indirekt aus anderen Marktdaten errechnet, die Rückschlüsse auf den Basistitel zulassen. Am häufigsten werden dafür die Preise von Optionsscheinen auf den Basistitel herangezogen. In diesem Programm wird jedoch die historische Volatilität verwendet. Eine hohe Volatilität sagt aus, dass ein Papier eine große Schwankungsbreite hat, während eine geringe Volatilität eine eher leblose Aktie kennzeichnet. Normalerweise berechnet man die Volatilität auf der Basis von Tagen. Diese wird dann auf ein Jahr hochgerechnet. Interpretation: Die Volatilität des Basisobjektes hat eine besondere Bedeutung für den Optionsscheinhandel. Hier gilt als Faustformel, je höher die Volatilität eines Objektes, desto höher liegt der Preis für evtl. Optionsscheine auf diesen Titel. Für die Historische Volatilität gilt statistisch gesehen, dass im folgenden Jahr der Kurs mit 67 % Wahrscheinlichkeit um den aktuellen Kurs mit dem Wert der Historischen Volatilität schwanken wird. Alle/Wertpapierkennnummer Dieser Indikator bezeichnet die Wertpapier-Kennnummer, eine Kennzeichnung für Wertpapiere. Sie können diesen Indikator als Filter- oder Anzeigekriterium benutzen. Sie können sowohl die 6stellige WKN oder die 12-stellige ISIN-Nummer als Indikator anzeigen lassen. Alle/Währung Jedes Wertpapier wird in einer bestimmten Währung geführt. Dies muss nicht die Referenzwährung oder die Währung Ihres Depots sein. Mit diesem Indikator in Filter konfigurieren oder...layout verwenden Sie die Währung eines Wertpapier als Filterkriterium, bzw. als anzuzeigendes Datum. Alle/Zeitraum Gibt für ein Wertpapier den Gewinn bzw. Verlust zwischen zwei konkreten Zeitpunkten an. Die beiden Zeitpunkte können beliebig gewählt werden. Anleihe/Emissionsjahr Mit diesem Indikator können Sie das Emissionsjahr (Ausgabejahr) eines Wertpapiers als Filteroder Anzeigekriterium verwenden. Anleihe/Enddatum Anleihen (Obligationen, Pfandbriefe) sind festverzinste "Kreditaufnahmen" über den Börsenmarkt. Da die Tilgung vertraglich fixiert ist, kann eine Laufzeit bzw. ein Enddatum, zu dem die Anleihe ausläuft, angegeben werden. Interpretation: Das Enddatum ist entscheidend für den noch erzielbaren Zugewinn einer Kapitalanlage in Anleihen. Da es sich bei diesem Zugewinn um Zinsen handelt, hängt die Nachfrage nach einer Anleihe vom 128

129 Verhältnis des vereinbarten Zinssatzes zu den allgemeinen Zinsen ab: Steigt der allgemeine Zinstrend, sinkt die Bereitschaft der Anleger, Geld in nicht 100%ig sicheren Wertpapieren anzulegen, da auf dem sicheren Kapitalmarkt (z. B. Festgeld) vergleichbare Zinsen erreicht werden können oder in Aussicht stehen. Darüber hinaus liegt der aktuelle Kurs im Normalfall immer über dem Nennwert. Die Differenz zwischen Einstiegskurs und Nennwert (Restwert) muss daher durch die restlichen Zinsen gedeckt werden. Daher fallen die Kurse für Anleihen. Umgekehrt gilt dementsprechend: Ein abfallender Zinstrend lässt die Kurse für Anleihen steigen. Da die verbleibenden Zinsausschüttungen von der Laufzeit abhängen, sind Schwankungen der Kurse für Anleihen aufgrund von Zinsschwankungen um so stärker, je länger die Restlaufzeit ist. Deshalb sollte ein Anleger, der mit Anleihen spekulieren will, auf solche mit kürzeren Restlaufzeiten setzen, wenn er mit einem allgemeinen Zinsanstieg rechnet. Erwartet er aber einen Abfall der Zinsen, so sind längere Laufzeiten interessanter. Anleihe/Periode Die Periode bezeichnet den Abstand zwischen zwei Ausschüttungsterminen. Anleihe/Rendite Die Rendite einer Anleihe ist der effektive Ertrag aus einer Geldanlage in Wertpapieren. Die Rendite wird in Prozent bezogen auf den Einstiegskurs angegeben. Interpretation: Natürlich verbessert eine hohe Rendite die Attraktivität eines Wertpapiers oder sonstigen Geldanlage. Dies gilt besonders für Anleihen, wo sie wesentlichen Einfluss auf die Kursentwicklung haben. Anleihe/Restlaufzeit Anleihen (Obligationen, Pfandbriefe) sind festverzinste "Kreditaufnahmen" über den Börsenmarkt. Da die Tilgung vertraglich fixiert ist, kann eine Restlaufzeit bzw. ein Enddatum, zu dem die Anleihe ausläuft, angegeben werden. Interpretation: Das Enddatum bzw. die Restlaufzeit ist entscheidend für den noch erzielbaren Zugewinn einer Kapitalanlage in Anleihen. Da es sich bei diesem Zugewinn um Zinsen handelt, hängt die Nachfrage nach einer Anleihe vom Verhältnis des vereinbarten Zinssatzes zu den allgemeinen Zinsen ab: Steigt der allgemeine Zinstrend, sinkt die Bereitschaft der Anleger, Geld in nicht 100%ig sicheren Wertpapieren anzulegen, da auf dem sicheren Kapitalmarkt (z. B. Festgeld) vergleichbare Zinsen erreicht werden können oder in Aussicht stehen. Daher fallen die Kurse für Anleihen. Umgekehrt gilt dementsprechend: Ein abfallender Zinstrend lässt die Kurse für Anleihen steigen. Da die verbleibenden Zinsausschüttungen von der Laufzeit abhängen, sind Schwankungen der Kurse für Anleihen aufgrund von Zinsschwankungen um so stärker, je länger die Restlaufzeit ist. Deshalb sollte ein Anleger, der mit Anleihen spekulieren will, auf solche mit kürzeren Restlaufzeiten setzen, wenn er mit einem allgemeinen Zinsanstieg rechnet. Erwartet er aber einen Abfall der Zinsen, so sind längere Laufzeiten interessanter. Siehe auch: Enddatum Zinsen 129

130 Anleihe/Zins Bei der Aufnahme von Geld am Börsenmarkt mittels Anleihen bietet der Schuldner einen Festzins an, der bis zum Ende der Laufzeit zum Zinstermin (meist jährlich oder halbjährlich) ausgeschüttet wird. Dieser Festzins bestimmt maßgeblich den Kursverlauf einer Aktie mit. Interpretation: Steigt der allgemeine Zinstrend, sinkt die Bereitschaft der Anleger, Geld in nicht 100%ig sicheren Wertpapieren anzulegen, da auf dem sicheren Kapitalmarkt (z. B. Festgeld) vergleichbare Zinsen mit geringerem Risiko erreicht werden können oder in Aussicht stehen. Darüber hinaus liegt der aktuelle Kurs im Normalfall immer über dem Nennwert. Die Differenz zwischen Einstiegskurs und Nennwert (Restwert) muss daher durch die restlichen Zinsen gedeckt werden. Daher fallen die Kurse für Anleihen. Umgekehrt gilt dementsprechend: Ein abfallender Zinstrend lässt die Kurse für Anleihen steigen. Siehe auch: Zinstermin Anleihe/Rendite Anleihe/Periode Anleihe/Zinstermin Den Besitzern von Anleihen wird in regelmäßigen Abständen (meist ein halbes oder ein ganzes Jahr) ein Zinsertrag ausgeschüttet. Dieser Termin ist mit der Ausgabe der Anleihe fest vorgegeben. Siehe auch: Anleihe/Zinsen Anleihe/Periode Fonds/Auflagedatum Das Datum, zu dem Anleger erstmals Anteile eines Fonds erwerben können. Fonds/Ausgabeaufschlag Auf den Nennwert des erworbenen Fondsanteil wird noch ein Aufgeld erhoben. Dieser Ausgabeaufschlag dient zur Deckung der Kosten der ausgebenden Kapitalanlagegesellschaft (Investmentgesellschaft) und natürlich zur Realisierung ihres Gewinns. Fonds/Ausschüttungsbetrag Die Erträge auf der Fondsbeteiligung werden entweder in regelmäßigen Abständen zum Ausschüttungsdatum ausgezahlt, oder als thesaurierende Ausschüttung der Fondseinlage des Anlegers hinzugerechnet. Siehe auch: Fonds/Ausschüttungsdatum Fonds/Ausschüttungsdatum In regelmäßigen Abständen (meist jährlich) wird der Ertrag des Fonds an die Anleger ausgeschüttet. Dies kann entweder in bar geschehen, oder, bei einer thesaurierenden Anlage durch automatische Erhöhung der Kapitaleinlage in den Fonds. Siehe auch: Fonds/Ausschüttungsbetrag 130

131 Fonds/Inventarwert Bei einem Fonds werden die Kapitaleinlagen der Anleger in ein Depot verschiedener Devisen und / oder Wertpapiere, etc. investiert. Die Summe der Einlage und aller Barreserven der Kapitalgesellschaft für diesen Fonds wird als Inventarwert bezeichnet. Intraday/Anzahl Trades Diese Größe gibt an, wie viele Bezahltkurse seit dem Eröffnungskurs zu einem bestimmten Wertpapier an einem bestimmten Börsenplatz festgestellt wurden. Trades ist die Bezeichnung für Handelsabschlüsse. Die Anzahl der Trades gibt einen Hinweis über die Marktliquidität eines Titels, wobei eine geringe Anzahl Trades auf wenige Marktteilnehmer und eine dementsprechend geringe Liquidität hindeutet. Intraday/Bezahlt Bezahltkurse sind Kurse, zu denen Handel des entsprechenden Wertpapiers stattgefunden hat. Bezahltkurse können nach verschiedenen Kriterien als Indikator ausgewählt werden. So stehen neben den Bezahlt-Schlusskursen, auch die entsprechenden Eröffnungs-, Höchst- und Tiefstkurse des aktuellen Handelstages zur Verfügung und die Umsätze. Intraday/Brief Briefkurse sind Angebotskurse zu einem bestimmten Wertpapier an einem bestimmten Börsenplatz. Ein Briefkurs gibt an, dass ein Marktteilnehmer zu diesem Kurs ein Wertpapier verkaufen möchte, jedoch keinen Käufer gefunden hat. Intraday/Börsenplatz Die Präsenzbörsen sind durch das Börsenhaus lokalisiert. Alle Geschäfte laufen dort auf dem Börsenparkett ab, einem Bereich, zu dem nur amtlich zugelassene Händler Zutritt haben. Mit World Money 8 können Kurse von allen deutschen Präsenzbörsen bezogen werden. Als ein weiterer Börsenplatz werden die Kurse der Computer-Börse XETRA angeboten.viele große Börsen fungieren auch als Heimatbörsen: Zwar kann jedes Wertpapier an verschiedenen Börsenplätzen gehandelt werden. Ein Wertpapier ist jedoch einer bestimmten Börse - der Heimatbörse notiert. In der Regel bezeichnet man auch die für ein Wertpapier umsatzstärkste Börse als den Börsenplatz dieses Papiers. Intraday/Geld Geldkurse sind Kurse, zu denen Nachfrage nach einem bestimmten Wertpapier an einem Börsenplatz bestand. Zu einem Geldkurs wünschte ein Anleger ein Wertpapier zu erwerben, fand jedoch zu diesem Kurs keinen Marktteilnehmer, der zum Verkauf bereit gewesen wäre. Intraday/Gesamtumsatz Dieser Indikator selektiert Wertpapiere nach dem Gesamtumsatz des aktuellen Handelstages. Es können die Indikatoren Umsatz in Stück und Umsatz in Währungsangabe gewählt werden. 131

132 Intraday/Stopkurs Der Stop-Kurs (auch als Stop-Loss bekannt) wird zur Absicherung einer Wertpapierposition verwendet und gibt an, ab welchem Kurs ein unlimitiertes Verkaufsorder gegeben wird, wenn der Börsenkurs die als Stop-Kurs definierte Marke unterschreitet. Außerdem kann ein Indikator für die Zeit und das Erreichen des Stop-Kurses gewählt werden. Intraday/Trend Mit diesem Indikator kann ein Trend der Intraday-Kursentwicklung selektiert werden. Der Zeitraum über den sich dieser Trend ausgebildet hat, wird durch die Eingabe eines Parameters in das Feld "n" im Wertebereich 1-32 definiert. n = Anzahl der letzten Kurs-Ticks Der Trend wird durch Symbole dargestellt: + = Der aktuelle Kurs ist zum vorherigen Kurs gestiegen. 0 = Der aktuelle Kurs ist zum vorherigen Kurs gleich geblieben. - = Der aktuelle Kurs ist zum vorherigen Kurs gefallen. Beispiel: = die letzten 5 Kurse sind stetig gestiegen. Intraday/Zeit Dieser Indikator ermöglicht die Selektion von Werten, bei denen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne ein bestimmter Kurs (es stehen Open, Bezahlt, High, Low, Geld und Brief zur Verfügung) ermittelt wurde. In das Bedingungsfeld rechts neben der Auswahl "Bedingung" tragen Sie bitte den gewünschten Zeitpunkt (Eingabebeispiel: 15:45) ein, vor oder nach dem das Programm nach diesem Indikator selektieren soll. Intraday/Ziel-Kurs Mit diesem Indikator können Werte selektiert werden, die innerhalb eines Handelstages einen definierten Zielkurs erreicht haben. Es kann weiterhin die Zeit der Zielerreichung als Indikator abgerufen werden. Optionsschein/Aufgeld (jährlich) Das Aufgeld, auch Agio genannt, ist die Differenz zwischen dem zu zahlenden Kurswert und dem niedrigerem Nennwert eines Wertpapiers. Es wird meist in Prozent des Nennwertes ausgedrückt. Das Gegenteil davon ist das Abgeld (Disagio). Bei Optionen oder Optionsscheinen wird der Betrag in Prozent angezeigt, um den der Bezug des Basiswerts (Aktie) über den gekauften Optionsschein (Option) teurer ist, als der direkte Kauf des Wertpapiers. Interpretation: Das Agio ist eine Größe, um den Preis für einen Optionsschein zu bewerten. Der Gewinn eines Optionsscheines ist im Falle der Wahrnehmung der Option die Differenz zwischen Basispreis (auch Bezugspreis) und tatsächlichem Kurs des bezogenen Wertpapiers. Der in diesem Fall erzielte Gewinn muss natürlich das den Kaufpreis der Option inkl. Aufgeld übersteigen. Siehe auch: Aufgeld (absolut) Aufgeld 132

133 Optionsschein/Aufgeld Das Aufgeld, auch Agio genannt, ist die Differenz zwischen dem zu zahlenden Kurswert und dem niedrigerem Nennwert eines Wertpapiers. Das Gegenteil davon ist das Abgeld (Disagio).Bei Optionen oder Optionsscheinen wird der Betrag in Prozent angezeigt, um den der Bezug des Basiswerts (Aktie) über den gekauften Optionsschein (Option) teurer ist, als der direkte Kauf des Wertpapiers. Interpretation: Das Agio ist eine Größe, um den Preis für einen Optionsschein zu bewerten. Der Gewinn eines Optionsscheines ist im Falle der Wahrnehmung der Option die Differenz zwischen Basispreis (auch Bezugspreis) und tatsächlichem Kurs des bezogenen Wertpapiers. Der in diesem Fall erzielte Gewinn muss natürlich das den Kaufpreis der Option inkl. Aufgeld übersteigen. Optionsschein/Basispreis Als Besitzer von Optionsscheinen hat man die Möglichkeit, ein bestimmtes Basiswert (Wertpapier oder Rohstoff) zu einem zuvor festgelegten Preis nach einer bestimmten Frist (Optionsfrist) zu kaufen oder verkaufen. Dieser Bezugspreis wird auch Basispreis genannt. Ein Optionsschein stellt also nicht den Kauf bzw. Verkauf z. B. einer Aktie dar, sondern nur den "Kauf" einer Preissicherheit. Der Wert für einen Optionsschein auf eine Aktie ist deshalb deutlich niedriger als der Preis für die Aktie selbst. Sollte nach Ablauf der Optionsfrist der tatsächliche Kurs höher liegen als die Summe aus Bezugspreis und Kaufpreis der Option, hat man mit einer Kaufoption einen Gewinn erzielt und mit einer Verkaufsoption Verlust gemacht. Ebenso gilt im Umkehrschluss, dass ein niedrigerer Kurs für eine Kaufoption Verlust und für eine Verkaufsoption Gewinn bedeutet. Interpretation: Der Bezugspreis ist das wichtigste Kriterium eines Optionsscheines, da dieser Parameter unmittelbar und am stärksten auf den Gewinn oder Verlust bei Ausübung der Option Einfluss nimmt. Insbesondere hat der Basispreis einen wesentlichen Einfluss auf den Hebeleffekt. Siehe auch: Hebel Effektiver Hebel Basiswert Optionsschein/ Basiswert: Kurs Wertpapiere sind außer durch den Namen auch durch den Kurznamen (10-Zeichen) oder der Wertpapier-Kennnummer (WKN) identifiziert. Als vierte Möglichkeit zur eindeutigen Bezeichnung gibt es noch das in den Stammdaten eingetragenen Kürzel. Die ersten drei Zeichen werden bei Optionsscheinen zu Nennung des Basiswertes benutzt. Jenes Wertpapiers oder Rohstoffes also, auf den mit der Option ein Kauf- oder Verkaufsrecht eingeräumt wird. Mit Hilfe dieser Daten kann auch auf den Kurs des Basiswertes zugegriffen werden. Siehe auch: Optionsschein/Basiswert: Name Optionsschein/Basiswert: Name (10 Zeichen) Optionsschein/Basiswert: Wertpapiernummer Optionsschein/Basiswert: Name Wertpapiere sind außer durch den Namen auch durch den Kurznamen (10-Zeichen) oder der Wertpapier-Kennnummer (WKN) identifiziert. Als vierte Möglichkeit zur eindeutigen Bezeichnung gibt es noch das in den Stammdaten eingetragenen Kürzel. 133

134 Die ersten drei Zeichen werden bei Optionsscheinen zu Nennung des Basiswertes benutzt. Jenes Wertpapiers oder Rohstoffes also, auf den mit der Option ein Kauf- oder Verkaufsrecht eingeräumt wird. Als Name gilt der an der Börse benutzte Vollname. Allerdings besteht an den Börsen hierbei keine Einheitlichkeit. Optionsschein/Basiswert: Name (10 Zeichen) Wertpapiere sind außer durch den Namen auch durch den Kurznamen (10-Zeichen) oder der Wertpapier-Kennnummer (WKN) identifiziert. Als vierte Möglichkeit zur eindeutigen Bezeichnung gibt es noch das in den Stammdaten eingetragenen Kürzel. Die ersten drei Zeichen werden bei Optionsscheinen zu Nennung des Basiswertes benutzt. Jenes Wertpapiers oder Rohstoffes also, auf den mit der Option ein Kauf- oder Verkaufsrecht eingeräumt wird. Als Name gilt der an der Börse benutzte Vollname. Allerdings besteht an den Börsen hierbei keine Einheitlichkeit. Mit diesem Indikator verwenden Sie die ersten 10 Zeichen des Namens als Kurzform, um z. B. für die Anzeige der Daten in einem Chart weniger Platz zu benützen. Siehe auch: Optionsschein/Basiswert: Name Optionsschein/Basiswert: Kurs Optionsschein/Basiswert: Wertpapiernummer Optionsschein/Basiswert: Wertpapier-Kennnummer (WKN) Wertpapiere sind außer durch den Namen auch durch den Kurznamen (10-Zeichen) oder der Wertpapier-Kennnummer (WKN) identifiziert. Als vierte Möglichkeit zur eindeutigen Bezeichnung gibt es noch das in den Stammdaten eingetragenen Kürzel. Die ersten drei Zeichen werden bei Optionsscheinen zu Nennung des Basiswertes benutzt. Jenes Wertpapiers oder Rohstoffes also, auf den mit der Option ein Kauf- oder Verkaufsrecht eingeräumt wird. Die WKN ist eine an der Börse benutzte numerische Kennzeichnung für Wertpapiere, Devisen und Rohstoffe. Siehe auch: Optionsschein/Basiswert: Name Optionsschein/Basiswert: Name (10 Zeichen) Optionsschein/Basiswert: Kurs Optionsschein/Bezugsverhältnis Das Bezugsrecht einer Option gibt an, wie viel Stück Wertpapier oder Devisen bzw. welche Menge Rohstoffe mit einem einzelnen Optionsschein bezogen werden kann. Dies ist eine wichtige Größe zur Bestimmung des inneren und des theoretischen Wertes. Optionsschein/Delta Der Faktor Delta gibt an, um welchen Geldbetrag sich der theoretische Wert eines Optionsscheines erhöht, wenn der Basiswert sich um eine Einheit ändert. Siehe auch: Gamma Optionsschein/Emittierte Stücke Von einem Optionsschein wird nur eine festgelegte Zahl an Stücken ausgegeben (emittiert). Dies geschieht häufig als Anhang zu Optionsanleihen. 134

135 Optionsschein/Enddatum Optionsscheine sind befristet. Ihr Enddatum, zu dem die Option ausläuft, ist fest vorgegeben. Interpretation: Die Restlaufzeit bzw. das Enddatum hat unter anderem Einfluss auf den theoretischen Wert eines Optionsscheines. Der innere Wert (deterministischer Wert) eines Optionsscheines kann in einem bestimmten Maße mit Hilfe konkreter Parameter weitgehendst berechnet werden. Allerdings handelt es sich dabei nur um quantifizierbare Größen zum Zeitpunkt der Wertfeststellung. Dagegen kann der Zeitwert, der sich aus den Erwartungen der Anleger ergibt, nur ansatzweise mit Hilfe des theoretischen Wertes nach Black/Scholes angenähert werden (Zeitwert = theor. Wert - innerem Wert). Da mit Verkürzung der Restlaufzeit immer deutlicher und sicherer ein Kurstrend für den Basiswert abzuschätzen ist, wird sich auch der Marktpreis (als Summe aus deterministischen Wert und Zeitwert) einer Option immer mehr dem inneren Wert angleichen. Siehe auch: Theoretischer Wert Innerer Wert Basiswert / Kurs Optionsschein/Gamma Der Faktor Gamma gibt an, um wie viel sich der Faktor Delta ändert, wenn sich das Basisobjekt um eine Einheit (Währungs-, Kurs- oder Indexeinheit) ändert. Dadurch dient Gamma als Indikator, mit dem man den theoretischen Wert in Abhängigkeit größerer Kursschwankungen berechnen kann. Siehe auch: Delta Optionsschein/Hebeleffekt Mit Hebeleffekt wird der Umstand benannt, dass eine Kursänderung bei einem Optionsschein wesentlich stärker ausfallen kann, als eine zeitgleiche Kursänderung bei dem entsprechenden Basiswert. Der als Hebel bezeichnete Faktor beschreibt dabei das Verhältnis zwischen Kurs eines Optionsschein und Kurs des Basiswertes dar. Dabei wird näherungsweise angenommen, dass ein Hebel von 3 bedeutet, dass der Optionsschein dreimal so starke Kursschwankungen aufweist wie der zugrunde liegende Basiswert. Interpretation: Ein Beispiel für eine Kaufoption: Der Wert für einen Optionsschein auf eine Aktie ist deutlich niedriger als der Preis für die Aktie selbst. Wenn der aktuelle Kurs der Aktie 20 Euro über dem Basispreis liegt, und um weitere 30 Euro steigt, so erhöht sich rechnerisch der Wert der Option ebenfalls um weitere 30 Euro, da man bei seiner Einlösung (Wahrnehmen der Option) stets die Differenz zwischen tatsächlichem Kurs und Kaufpreis (Basispreis) erhält (also erst 20 Euro, dann 50 Euro). Deshalb steigt und fällt der Wert des Optionsscheins theoretisch um den gleichen Absolutbetrag, mit dem der Kurs des Bezugsobjektes sich ändert. Da sich die beiden absolut gleichen Beträge der Kursänderung auf unterschiedliche Preise für die Option bzw. die Aktie beziehen, folgt daraus eine unterschiedliche prozentuale Kursänderung. Dass bedeutet, dass der Hebel bei einem Optionsschein sowohl das Risiko als auch die Chancen erhöht, da sowohl hohe Renditen als auch hohe Verluste eintreten können. 135

136 Siehe auch: Effektiver Hebel Bezugsverhältnis Basiswert Basispreis Optionsschein/effektiver Hebeleffekt Bei einem Optionsschein setzt sich der Kurswert aus dem inneren Wert (absolut) und der Prämie ( = Aufgeld in Prozent) zusammen. Beim effektiven Hebel wird nun, im Vergleich zum normalen Hebel, die Höhe des Aufgeldes und die Restlaufzeit berücksichtigt. Hierbei gilt die Aussage: Je höher das jährliche Aufgeld bei einem gleichen Hebel, desto kleiner ist der Hebel. Interpretation: Der Hebel kann verwendet werden, wenn der Optionsschein weit im Geld (siehe auch Innerer Wert) steht, oder aber wenn er noch eine sehr lange oder sehr kurze Restlaufzeit hat. Letzteres gilt dann auch für Optionsscheine, die nur am Geld stehen. Sollte allerdings der Kurs des Optionsschein den inneren Wert übersteigen Siehe auch: Hebel Basiswert Basispreis Restlaufzeit Innerer Wert Aufgeld Optionsschein/Innerer Wert Mit einem Optionsschein erwirbt man das Recht, ein bestimmte Anzahl eines Wertpapiers, einer Devise oder eines Rohstoffes nach einer Frist zu einem festen Preis, dem Basispreis, zu erwerben. Mit "Innerem Wert" oder auch Parität wird bei einem Optionsschein die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs des Basiswertes und dem Basispreis bezeichnet. Während der innere Wert (deterministischer Wert) eines Optionsscheines in einem bestimmten Maße mit Hilfe konkreter Parameter noch weitgehendst berechnet werden kann, ist der Zeitwert, der sich aus den Erwartungen der Anleger ergibt, nur ansatzweise mit Hilfe des theoretischen Wertes nach Black/Scholes anzunähern (Zeitwert = theor. Wert - innerem Wert). Da mit Verkürzung der Restlaufzeit immer deutlicher und sicherer ein Kurstrend für den Basiswert abzuschätzen ist, wird sich auch der Marktpreis (als Summe aus deterministischen Wert und Zeitwert) einer Option immer mehr dem inneren Wert angleichen. Wenn ein Optionsschein ein den Kauf bzw. Verkauf eines Wertpapier zu einem günstigerem Kurs als dem aktuellen ermöglicht, spricht man davon, dass der Optionsschein im Geld steht ("in-the-money"). Ist das Gegenteil der Fall, bezeichnet man dies als aus dem Geld sein. Der Grenzfall wird als am Geld stehen bezeichnet. Optionsschein/Restlaufzeit Optionsscheine sind befristet. Ihre Restlaufzeit ist fest vorgegeben. Interpretation: Die Restlaufzeit bzw. das Enddatum hat unter anderem Einfluss auf den theoretischen Wert eines Optionsscheines. Der innere Wert (deterministischer Wert) eines Optionsscheines kann in einem 136

137 bestimmten Maße mit Hilfe konkreter Parameter weitgehendst berechnet werden. Allerdings handelt es sich dabei nur um quantifizierbare Größen zum Zeitpunkt der Wertfeststellung. Dagegen kann der Zeitwert, der sich aus den Erwartungen der Anleger ergibt, nur ansatzweise mit Hilfe des theoretischen Wertes nach Black/Scholes angenähert werden (Zeitwert = theor. Wert - innerem Wert). Da mit Verkürzung der Restlaufzeit immer deutlicher und sicherer ein Kurstrend für den Basiswert abzuschätzen ist, wird sich auch der Marktpreis (als Summe aus deterministischen Wert und Zeitwert) einer Option immer mehr dem inneren Wert angleichen. Siehe auch: Theoretischer Wert Innerer Wert Basiswert / Kurs Optionsschein/Theoretische Bewertung Diese Kennzahl errechnet sich aus dem Verhältnis des Preises eines Optionspapiers zu seinem theoretischen Wert. Ist die Theoretische Bewertung kleiner als 1, so ist der Optionsschein als billig und kaufenswert einzustufen. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass in die Bewertung eines Optionsscheins Faktoren mit hineinspielen, die nicht zur Berechnung des theoretischen Wertes verwendet werden. Zum Beispiel kann die implizite Volatilität von der historischen Volatilität abweichen, oder das Wertpapier beinhaltet besondere Klauseln. Diese Faktoren müssen erst hinsichtlich ihrer Wirkung im Einzelfall überprüft werden. Siehe auch: Theoretischer Wert Optionsschein/Theoretischer Wert (Black/Scholes-Formel) Mit Hilfe der Black/Scholes-Formel, einem aufwendigen mathematischen Berechnungsverfahren, versucht man einen fairen Preis für eine Option oder einen Optionsschein zu errechnen. Man legt bei der Berechnung den Basiswert, dessen Restlaufzeit, die Volatilität des Basiswerts und den aktuellen Zinssatz für festverzinsliche Anlagen zugrunde. Interpretation: Anhand des errechneten, theoretischen Wertes kann man recht gut erkennen, ob ein Optionspapier über- oder unterbewertet ist (siehe auch Innerer Wert). Die Praxis zeigt jedoch, dass keineswegs etwa jeder stark unterbewertete OS sofort gekauft werden sollte, da Faktoren, die nicht von Black/Scholes berücksichtigt werden, in besonderen Fällen einen stärkeren Einfluss als gewöhnlich haben können. Berechnung/Formel: In diesem Programm wird eine verfeinerte Version der von Black/Scholes vorgestellten Formel verwendet, die auch die Dividendenrendite einer Aktie mit berücksichtigt. Sie können für die Berechnung den Optionsscheinrechner verwenden. Für die mathematische vollständige Darstellung dieser Formel sei auf die einschlägige Literatur verwiesen. Siehe auch: Theoretische Bewertung Restlaufzeit Volatilität Basiswert 137

138 Das Chart-Fenster Um mit Hilfe der vorgenannten Indikatoren Charts zu analysieren, muss zunächst der Chart des entsprechenden Wertpapiers geöffnet werden. Das geht am einfachsten über die Symboltaste Chart. Nun erscheint ein Fenster in dem die -Datenbank nach WKN oder Name nach dem gewünschten Wertpapier durchsucht werden kann. In die selbe Maske gelangt man auch über den Menüpfad DATEI/ÖFFNEN/CHART Einen Chart bearbeiten Liegt der Chart geöffnet auf dem Desktop kann es mit der Analyse losgehen Stammdaten anzeigen und konfigurieren Zunächst können wir festlegen, welche Stammdaten des Wertpapiers wir in der Kopfleiste des Chartfensters angezeigt bekommen. Der Name des Wertpapiers steht immer dort. Wenn wir mit der rechten Maustaste auf diesen Namen klicken, erscheint ein PopUp-Menü, welches unter anderem die Funktion Stammdaten im Chart sichtbar enthält. Durch Anklicken dieser Funktion blenden wir die Stammdaten ein oder aus. Sind die Stammdaten eingeblendet (= Haken vor der oben beschriebenen Funktion), so können diese konfiguriert (= auf die Bedürfnisse des Anwenders angepasst) werden. Dazu wird ebenfalls mit der rechten Maustaste in die Stammdatentabelle geklickt und aus dem hier erscheinenden PopUp-Menü die Funktion Stammdaten im Chart konfigurieren ausgewählt. Die selbe Funktion kann alternativ auch im Menü Chart auf der Menüleiste aufgerufen werden. Es erscheint nun das folgende Dialogfenster: Die Stammdatenkriterien im linken Teilfenster sind in Kategorien (z.b. Aktie, Indikator oder Realtime ) unterteilt. Durch Anklicken des + -Zeichens vor der jeweiligen Kategorie wird eine 138

139 entsprechende Liste der einzelnen Kriterien angezeigt. Aus dem linken Teilfenster werden nun die gewünschten Stammdaten, die wir im Chart sehen möchten, durch Doppelklick in das rechte kleinere Teilfenster übernommen. Alle im rechten Teilfenster angezeigten Stammdaten werden in den Chart eingeblendet. Man kann angezeigte Stammdaten nach vorherigem Markieren (= blaue Unterlegung) mit der Taste Entfernen aus dem rechten Teilfenster entfernen, wenn man eine bestimmte Information nicht mehr im Chartfenster benötigt. Auch die Anordnung der einzelnen Stammdaten kann beeinflusst werden. Mit den Tasten nach oben und nach unten können im rechten Teilfenster markierte Kriterien entsprechend verschoben werden. Auch die Stammdatentabelle selbst kann an unterschiedlichen Stellen im Chart platziert werden. Dies ist mit den unter der Überschrift Ausrichtung angebotenen Alternativen möglich. Die gewünschte Alternative wird durch Anklicken markiert ( schwarzer Punkt erscheint). bietet auch verschiedene vordefinierte Layouts für die Stammdatenanzeige an. Diese können über die gleichnamige pull-down -Funktion unten im Dialogfenster aufgerufen werden. Ebenso ist es möglich, eigene Layouts unter einem bestimmten Namen als ein weiteres vordefiniertes Layout zu speichern. Nachdem alle gewünschten Einstellungen vorgenommen wurden, wird das Layout-Dialogfenster mit OK geschlossen Den Börsenplatz auswählen Zu jedem Wertpapier bietet mehrere Börsenplätze an. Ebenso kann man auch Charts ein und des selben Wertpapiers mit den entsprechenden Kursen von verschiedenen deutschen Börsen aufrufen. Diese Auswahl wird vorgenommen, in dem mit der linken Maustaste auf den im Chart angezeigten Namen des Wertpapiers geklickt wird. Es erscheint eine Liste von Börsenplätzen, aus der der gewünschte Platz ausgewählt werden kann. Eine identische Funktion findet man unter der Menüfolge CHART/BÖRSENPLATZ WÄHLEN Die Zeitspanne der Darstellung auswählen Zu unterschiedlichen Analysen ist es sinnvoll, Charts in unterschiedlicher zeitlicher Länge zu verwenden. Man kann innerhalb von neben der Intraday-Darstellung historische Charts von einer Woche, einem Monat, einem Jahr oder langfristig (= alle vorhandenen Kursdaten, ggf. ab dem Jahr 1987) darstellen. Diese Einstellung wird unter dem Menü Chart vorgenommen. Mit den entsprechenden vier Einträgen dieses Menüs lassen sich die gewünschten Zeiträume einstellen. Eine schnellere Möglichkeit zum Aufruf bieten die Tasten W (Woche), M (Monat), 1 (1 Jahr), L (Langfrist) der Tastatur. Wichtig: Nachdem man das Layout der Chartdarstellung eingestellt hat, sollte man dieses Layout unbedingt abspeichern, da beim Aufruf eines neuen Charts sonst wieder die alten Layouteinstellungen wirksam werden. Das Layout eines Chart wird unter dem Menü Chart mit der Option Diese Layout als Standard oder der Taste S auf der Tastatur abgespeichert Den Charttyp bestimmen bietet vier verschiedene Darstellungsweisen für einen Chart. Neben dem normalen Linienchart können Barchart, Candlestick- und Point&Figure-Charts aufgerufen werden. Die dafür notwendigen Einstellungen werden unter dem Menüpfad Chart / Typ vorgenommen. Es wird der jeweils angehakte Typ dargestellt. Die Chartdarstellungen Candlestick und Barchart können auf Basis verschiedener Zeiträume von einem Tag bis einem Jahr angelegt werden. Der Anwender stellt dies entsprechend der von ihm vorgenommenen Analyse ein. Diese Einstellung wird in einem PopUp-Menü vorgenommen, welches erscheint, wenn mit der rechten Maustaste in den Chart geklickt wird. Die entsprechende Option lautet Candlestick und Barchart Einstellungen. 139

140 Indikatoren verwenden Für die angebotenen Indikatoren, mit denen nun die eigentliche Chartanalyse betrieben werden kann, steht ein eigener Menüpunkt Indikator zur Verfügung. Hier werden unter den ersten vier Optionen dieses Menüs die einzelnen Indikatoren angeboten, die durch einfaches Anklicken in den Chart eingebunden werden. Bitte lesen Sie zur Verwendung von Indikatoren auch die entsprechende Indikatoren-Referenz dieses Kapitels. Unter dem Menüpunkt Indikatoren können Sie sich auch Stop/Loss-Order, Tickermeldungen oder Umsätze zum Wertpapier einblenden lassen. Ebenso kann der angezeigte Chart mit dem Chart eines anderen Wertpapiers überlagert werden, um einen direkten Vergleich der Performance zweier Wertpapiere zu ermöglichen. Das unter dem Menü INDIKATOR / ÜBERLAGERUNG aufgerufene Dialogfenster ist identisch mit dem Fenster, über das Charts aufgerufen werden. Soll ein eingefügter Indikator wieder aus dem Chart entfernt werden, so muss das X angeklickt werden, welches sich in der rechten oberen Ecke des Chartfensters findet. Bitte beachten Sie, dass bei dieser Vorgehensweise stets alle eingeblendeten Indikatoren entfernt werden. Es bietet sich also an, zunächst alle gewünschten bzw. regelmäßig verwendeten Indikatoren einzublenden und dieses Layout wie bereits beschrieben mit der Taste S als Standard zu speichern. Besonders geeignet für Anfänger im Bereich der Chartanalyse und Indikatorauswahl ist der Indikator-Assistent, den Sie über den Menüpfad DATEI / ASSISTENT / INDIKATOR-ASSISTENT aufrufen können. Dieser Assistent zeigt Ihnen, welche Indikatoren für eine bestimmte Anlagestrategie als Analyse-Instrumente geeignet sein können. Wählen Sie Ihre grundsätzlich Anlagestrategie einfach durch Anklicken der angebotenen Auswahlen. Erwarten Sie einen volatilen Markt oder eine Seitwärtsbewegung? Kaufen Sie tendentiell eher umsatzstarke Blue-Chips oder bevorzugen Sie Nebenwerte mit nur geringen Umsätzen? Sind Sie ein kurzfristiger Trader oder setzen Sie auf langfristige Trends? Der Indikator-Assistent erkennt Ihr Anlegerprofil und unterstützt Sie dabei, die vielfältigen Möglichkeiten des Programms an Ihre individuelle Situation optimal anzupassen. In vier Schritten werden Sie durch die Eingabemasken geleitet: Schritt 1 - Börsenlage: Die sinnvolle Anwendbarkeit vieler Indikatoren ist abhängig von der Börsenlage. Mit dieser Eingabeoption schränken Sie die Auswahl der Indikatoren auf diejenigen ein, die in der aktuellen Situation voraussichtlich am besten einsetzbar sind: 140

141 Schritt 2 - Standardwerte / Nebenwerte: Viele Indikatoren sind volumenabhängig. Geben Sie hier an, ob Sie eher sehr liquide, in großen Stückzahlen gehandelte Standardwerte oder eher selten und nur mit geringen Volumina gehandelte Nebenwerte analysieren möchten: Schritt 3 - Zeithorizont: Manche Indikatoren sind eher für langfristige, andere eher für kurzfristige Analysen geeignet. Geben Sie hier vor, welches der von Ihnen präferierte Analysezeitraum ist: 141

142 Schritt 4 - Indikator-Auswahl: In dieser Maske werden alle Indikatoren angezeigt, die auf Grund Ihres persönlichen Analyseprofils voraussichtlich für Sie sinnvoll anwendbar sind. Über die Taste "Mehr Info" können Sie sich eine grundsätzliche Beschreibung eines jeden hier aufgeführten Indikators anzeigen lassen: Nach Betätigen der Taste Fertigstellen können Sie einen Chart öffnen, in dem der in Schritt 4 gewählte Indikator eingeblendet wird. Lernen Sie auf diese Art, welche Indikatoren in bestimmten Börsensituationen eine eher stärkere oder weniger starke Aussagekraft haben. 142

143 Grafische Werkzeuge verwenden Neben den in erster Linie mathematischen Indikatoren sind auch grafische Werkzeuge beliebte Instrumente zur Chartanalyse. Unter Werkzeugen werden in einfache grafische Elemente (einfache Linien, parallele Linien, etc.) verstanden, die der Anwender beliebig in den Chart einfügen und daraus Handelssignale ableiten kann. Auch für die Werkzeuge steht ein gleichnamiger separater Menüpunkt zur Verfügung. Über dieses Menü oder über die senkrechte Symbolleiste (vgl. Ausführungen zu den Symbolleisten) rechts im Chart werden Werkzeuge aktiviert und eingesetzt. Durch das Anklicken eines Werkzeugs wird dieses zunächst nur aufgenommen. Es muss anschließend noch mit der Maus im Chart positioniert und durch Klick auf die linke Maustaste eingesetzt werden. Ein aufgenommenes Werkzeug wird durch die Menüoption WERKZEUG / KEIN WERKZEUG wieder zurückgelegt. Soll eine über die Funktion Werkzeug eingefügte Grafik wieder aus dem Chart entfernt werden, so ist dies über das Radiergummi -Symbol (8. von oben) in der rechten Werkzeugsymbolleiste möglich. Bei mehreren im Chart aktiven Werkzeugen entfernt der Radiergummi das jeweils zuletzt eingefügte Die Skalierung der Y-Achse Die Y-Achse kann prozentual oder in absoluten Beträgen skaliert sein. Generell wird die Skalierung der Y-Achse vom Programm selbst in Abhängigkeit des aufgerufenen Wertes (Wertpapier oder Index) vorgenommen. Der Anwender kann dies jedoch im Rahmen einer einzelnen Chartanalyse selbst abändern. Dazu muss mit der rechten Maustaste auf die Y-Achse geklickt werden (rechte oder linke Achse, je nach dem welche verändert werden soll). In dem nun erscheinenden Pop-up-Menü können verschiedene Ansichten der Y-Achse aufgerufen werden (Skalierung logarithmisch oder prozentual) oder die Achse auch ganz ausgeblendet werden (Der Haken vor Skalierung sichtbar muss dann entfernt werden). Ebenso kann das Raster, das dem Chart unterlegt ist, ein- oder ausgeblendet werden (Raster rechts/links anzeigen). Ebenfalls ist es möglich, die Chartwährung umzustellen. Dazu klicken Sie auf das über einer der YAchsen angezeigten Währungssymbol und stellen in der nun erscheinenden Maske die gewünschte Währung ein. Zunächst muss dabei die Option Währung umrechnen aktiviert werden: 143

144 Faktoren Wichtig für die korrekte Darstellung eines Chart sind Faktoren. Faktoren gleichen Kurssprünge aus, die auftreten würden, wenn sich z.b. der Kurs einer Aktie in Folge eines Splitts halbiert. Durch Eintragung eines Faktors werden Kursdaten rückwirkend entsprechend umgerechnet. In der Regel werden Faktoren mit dem Kursdatenabruf automatisch auf das System des Anwenders übertragen. Soll dennoch eine Eintragung manuell vorgenommen werden, so ist dies über das PopUp-Menü möglich, welches erscheint, wenn mit der rechten Maustaste in den Chart geklickt wird. Dort findet man die Option Faktor am... eingeben Die Indikatoren-Schnellansicht 144

145 Über den Menüpfad INDIKATOR/INDIKATOREN IM ÜBERBLICK blenden Sie die neue Schnellübersicht in das Chartfenster ein, mit deren Hilfe Sie die wichtigsten Indikatoren und deren aktuelle Veränderungen stets auf einen Blick ablesen können. Die Schnellübersicht zeigt in Form farbiger Balken, ob ein Indikator aktuell steigende oder fallende Kurse prognostiziert und somit ein Kauf- oder Verkaufsignal gibt. Grün bedeutet dabei Aufwärts, rot steht für Abwärts. Die angezeigten Indikatoren können Sie selbst zusammenstellen. Gehen Sie dafür in das Menü Indikator / Überblick konfigurieren. Hier finden Sie folgende Eingabemaske: Im oberen Fenster finden Sie eine Auswahl aller verfügbaren Indikatoren. Durch Anklicken markieren Sie den gewünschten Indikator und mit der Taste Hinzufügen übernehmen Sie ihn in das Fenster ausgewählt. Haben Sie alle Indikatoren zusammengestellt, so speichern Sie diese Einstellung ab (Taste Speichern ). Bei jedem Chart, in den Sie die Indikatorenanzeige einblenden finden Sie nun genau diese Indikatoren als Farbbalken wieder Das Chart-Layout definieren Die Darstellung des Charts kann auf vielfältige Weise vom Anwender konfiguriert und auf seine individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden. Über den Menüpfad CHART / GRAFISCHE DARSTELLUNG wahlmaske: 145 KONFIGURIEREN gelangen Sie in folgende Aus-

146 Mit den hier angebotenen Funktion können Sie die Darstellung des Chart- oder Quickchartfensters auf vielfältige Weise nach eigenen Wünschen einrichten. Im Dialogfenster "Chartgrafik konfigurieren" finden Sie Einstellungsmöglichkeiten für alle Bereiche des Chartfensters. Klicken Sie einfach auf den entsprechenden "Reiter" oben im Fenster und richten das Layout ein. Nachdem Sie alle Einstellungen vorgenommen haben schließen Sie das Fenster mit der OK-Taste. Ein einmal angelegtes Schema speichern Sie unter einem beliebigen Namen mit der Taste Speichern Diese Konfigurationsmöglichkeiten werden angeboten: Flächen Für alle Hintergrundflächen im Chartfenster können unabhängig von einander Farben festgelegt werden. Klicken Sie doppelt auf die zu bearbeitende Zuordnung oder auf die Taste "Ändern" nachdem Sie die entsprechende Zuordnung durch einfaches Anklicken markiert haben und es öffnet sich die Farbpalette, aus der Sie die gewünschte Farbe auswählen können. Im unteren Fenster "Vorschau" wird angezeigt, wie die gewählten Farben im Chart aussehen werden. Haben Sie die Taste "Testen" angeklickt, so werden alle Farbänderungen direkt im Chartfenster übernommen. Empfehlenswert ist es, während der Chartgrafikkonfiguration ein Chartfenster im Hintergrund als Vollbild anzeigen zu lassen. Jedes Grafikschema, das Sie angelegt haben, können Sie durch Anklicken der Taste "Speichern" mit einem Namen versehen und speichern. Dieses Schema wird dann in der Auswahl angezeigt. Linien Hier können Sie die Farbe aller Linien, die im Chartfenster erscheinen, nach Ihren Wünschen verändern. Die Logik der Eingabemaske ist wie bei "Flächen". 146

147 Texte Vier verschiedene Textarten finden sich im Chartfenster. Auch dessen Farbe kann frei definiert werden. Aus Gründen der Lesbarkeit bieten sich hier dunkle Farben an. Raster Damit zu jedem Chartpunkt der entsprechende Wert auf der X- und Y-Achse schnell zu finden ist, hat das Chartfenster ein Linien-Raster. Sie können einstellen, ob Sie nur vertikale, nur horizontale oder beide Linienarten angezeigt haben möchten. Auch können Sie wählen, ob die Linien durchgezogen dargestellt werden sollen. Effekt Bei den Grafikeinstellungen für den Chart selber ist zunächst die gewünschte Breite der Chartlinie zu definieren. Hier kann man ausprobieren, ab welcher Liniendicke die Schnittpunkte mit den Indikatoren (z.b. GD-Linie) noch gut zu erkennen sind. Wir empfehlen eine Chartlinie der Stärke 3. Der Hintergrund kann transparent, einfarbig oder zweifarbig sein. Wählen Sie "zweifarbig", so werden rechts neben dieser Auswahl noch weitere Auswahlen für den Farbverlauf eingeblendet. Bitmap Besonders individuell wird Ihr Chartbildschirm mit einer beliebigen Grafik im Bitmap-Format als Hintergrund. Über die Taste "Ändern" gelangen Sie in eine weitere Maske, in der über die Funktion "Suchen" die gewünschte Datei von Ihrem Rechner geladen werden kann. Ebenfalls können Sie die Anordnung der Datei bestimmen. Über die OK-Taste glangen Sie zurück in die Chartgrafik-Konfiguration. Auswahl Mit der Lupenfunktion kann man einen Teilbereich des Charts auswählen. Der so markierte Chartteil hebt sich optisch vom übrigen Chart ab. Die Art der grafischen Darstellung dieser Auswahl kann man aus vier vorgegebenen Schemata wählen. Außerdem kann man die Grundfarbe jedes Schemas wählen Infodateien zum Wertpapier anlegen Mit der Menüfunktion Ansicht / Dateien zum Wertpapier haben Sie die Möglichkeit, selbst angelegte Dateien (z.b. eine Word- oder Excel-Datei) zu einem bestimmten Chart als Infodatei abzuspeichern. Sie können so selbst Notizen oder Berechnungen zu einer Aktie oder einem anderen Wertpapier anlegen und diese dann später jederzeit durch einen einfachen Mausklick im Chartfenster aufrufen. 147

148 Zunächst müssen Sie die entsprechende ISIN des Wertpapiers auswählen, zu dem Sie die Infodatei zuordnen möchten. Auch die Infodatei selbst (z.b. die eigene Excel-Berechnung) muss auf Ihrem Rechner abgespeichert sein. Wenn bereits ein Chartfenster geöffnet ist, so wird die ISIN dieses Charts als Voreinstellung angeboten. Über die Taste "Suchen" können Sie aber auch jedes andere Wertpapier aus Ihrer Datenbank auswählen und diesem die Infodatei zuordnen. Ist die Funktion "WPs ohne Infos ausblenden" angehakt, so werden nur die Wertpapiere zur Auswahl angeboten, zu denen bereits eine Infodatei existiert. Wollen Sie eine neue Infodatei zuordnen, so muss das Häkchen hier stets entfernt werden. Klicken Sie nun auf die Taste "Hinzufügen". Sie gelangen in ein Fenster, mit dem Sie auf Ihrem Rechner in genau das Verzeichnis navigieren können, in dem die entsprechende Infodatei liegt. Haben Sie die gewünschte Datei gefunden, so markieren Sie diese (einmal Anklicken) und klicken dann auf die "Öffnen-Taste". Nun erscheint die Infodatei im Fenster. Das Programm hat nun eine Kopie Ihrer ursprünglichen Datei erzeugt und in dem unten im Dialogfenster angezeigten Verzeichnis abgespeichert. Mit der Taste "Öffnen" können Sie die Datei aufrufen und sich deren Inhalt anzeigen lassen. Mit der Taste "Löschen" entfernen Sie die jeweils markierte Infodatei aus dem Fenster. Die Taste "Aktualisieren" können Sie betätigen, wenn Sie manuell Infodateien in das entsprechende Programmverzeichnis abgelegt haben. Mit dieser Funktion wird dann die Auswahl im Anzeigefenster aktualisiert. Nachdem die gewünschte Infodatei dem richtigen Wertpapierchart zugeordnet wurde, können Sie das Eingabefenster über die gleichnamige Taste schliessen. Nun können Sie im Chartfenster die Infodatei unten in der Zeitleiste über das Symbol "I" aufrufen. Dieses Symbol erscheint aber erst, wenn ein Kurs im Chart geladen oder eingetragen wurde, der neueren Datums als das Einfügedatum der Infodatei ist Der Filter Was sind Filter Ein -Filter ist im Prinzip eine Suchmaschine für Wertpapiere. Der Anwender kann jedoch nicht nur einfache Suchbegriffe wie z.b. Namen oder WKNs eintragen. Vielmehr sucht und 148

149 überprüft der Filter Wertpapiere nach einer Vielzahl von Kriterien wie Wertpapiertyp, Branche (bei Aktien), und Währung. Außerdem können beliebige Kombinationen von technischen Indikatoren als Suchkriterien ausgewählt werden und sämtliche Wertpapiere in der World Money-Datenbank daraufhin untersucht werden, ob sie diese Kriterien erfüllen Wozu man Filter nutzen kann Mit einem Filter kann der Investor schnell und zuverlässig die Wertpapiere identifizieren, die seiner Anlagestrategie genau entsprechen. Wünscht man beispielsweise sein Depot um einen Pharma-Titel zu erweitern, der innerhalb der letzten 2 Wochen mindestens 10% Kursverlust verbucht hat, so findet der Filter solche Werte und bereitet sie in einer sortierten Liste auf. Der Investor spart sich mühevolle Recherchen. bietet eine Vielzahl von vorgefertigten Filtern, die Sie für Ihre Wertpapieranalysen nutzen können. Sie können diese Filter über den Menüpfad DATEI/ÖFFNEN/FILTER aufrufen und über die Taste F5 (auf Ihrer Tastatur) ausführen Einen Filter anlegen und konfigurieren Einen neuen Filter legen Sie über den Menüpfad DATEI / NEU / FILTER an. Es wird eine Eingabemaske angeboten, die in 3 Teilschritte untergliedert ist und die Sie durch die vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten des Filters leitet. Der Filterassistent (Menü: DATEI/ASSISTENT/FILTER-ASSISTENT) leistet das Selbe. Schritt 1: 149

150 Mit Hilfe dieser ersten Eingabemaske definieren Sie zunächst einige allgemeine Kriterien für Ihren Filter. Im oberen Teil des Fensters werden Ihnen zunächst Informationen zu diesem Filter und seiner letzten Ausführung, bzw. die Anzahl der dabei gefundenen Wertpapiere angezeigt. In dieser Programmversion können Sie so genannte Basis- und Ausschlussfilter vorgeben. Damit haben Sie die Möglichkeit, andere Filter als Grundlage dieses aktuellen Filters zu verwenden. Dies hat den Vorteil, dass nicht jedes Mal über den gesamten Datenbestand gefiltert werden muss. Markieren Sie das Auswahlkästchen "Andere Filterergebnisse als Grundlage verwenden", um Filter hinzuzufügen. Es können beliebig viele Filter als Datengrundlage verwendet werden. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Hinzufügen", um einen bereits bestehenden, auf Ihren Rechner gespeicherten Filter in die Auswahlliste zu übernehmen. Sie können außerdem die Ergebnisse eines anderen Filters als Datengrundlage ausschließen und damit das Filtern genau der Wertpapiere vermeiden, die in diesem (ausgeschlossenen) Filter enthalten sind. Klicken Sie zur Auswahl auf das Kästchen "...". Jeder der in diesen Einstellungen verwendeten Filter, kann seinerseits wieder Basis- bzw. Ausschlussfilter enthalten. Sie können so eine beliebig feine Filterung der Wertpapiere vornehmen. Mit der Auswahloption "Bevorzugte Börsenplätze" können Sie das Filterergebnis auf solche Wertpapiere eingrenzen, die an bestimmten Börsenplätzen gelistet sind. Wählen Sie diese Börsenplätze über die Schaltfläche "..." aus. Bitte beachten Sie dabei, dass das Programm nur solche Börsenplätze erkennt, von denen ein aktueller Kurs vorliegt. Mit den "Allgemeinen Einstellungen / Optionen" können Sie einen Schreibschutz für Ihren Filter setzen, zusätzlich Optionsscheine zu den gefundenen Wertpapieren anzeigen lassen (nur soweit vorhanden), die Auswahl auf einen Börsenplatz beschränken, sowie Gewinner und Verlierer ermitteln lassen. Um die entsprechende Funktion zu aktivieren, klicken Sie auf die "Häkchen-Auswahl". Haben Sie in den allgemeinen Einstellungen die Auswahl "Gewinner / Verlierer" aktiviert, so können Sie diese Auswahl noch verfeinern: Sie können wahlweise die Filterliste auf die Wertpapiere beschränken, die in einem bestimmten Zeitraum den größten Gewinn und / oder Verlust verbucht haben. Die Anzahl der anzuzeigenden Gewinner bzw. Verlierer, sowie den Zeitraum in Tagen, innerhalb dessen dieser Gewinn / Verlust entstanden ist, sind frei wählbar. Ebenfalls kann ein bestimmtes Datum als Stichtag ausgewählt werden. Nachdem Sie alle Einstellungen abgeschlossen haben, klicken Sie sich über die Taste Weiter in die nächste Maske zu... Schritt 2: 150

151 In der zweiten Eingabemaske der Filterkonfiguration definieren Sie komplexe Filterkriterien Ihres neuen Filters. Neben der Suche nach einem bestimmten Text oder Textbestandteil (z.b. "Biotech") im Namen des Wertpapiers, können Sie hier die auf den Stammdaten basierenden Eigenschaften der gesuchten Wertpapiere eintragen. Aktivieren Sie dafür zunächst das gewünschte Kriterium mit der "Häkchen-Auswahl". Das Auswahlfenster darunter wird nun weiß (=aktiviert). Mit der Taste "..." wählen Sie die einzelnen Auswahlkriterien, nach denen nun gefiltert werden soll, z.b. das Land "Deutschland" für alle Wertpapiere deutscher Emittenten oder die Währung Euro. Folgende Hauptkriterien stehen zur Verfügung: Land Börsenplatz Währung Wertpapiergruppe Branchengruppe Wertpapiertyp Branche Nach einem Klick auf Weiter gelangen Sie schließlich zu... Schritt 3: 151

152 In dieser dritten Eingabemaske der Filterkonfiguration definieren Sie komplexe Filterkriterien Ihres neuen Filters. Klicken Sie dazu mit der linken Maustaste auf das grau unterlegte Feld "Neues Kriterium". Es öffnet sich das Dialogfenster "Kriterium auswählen". Die komplexen Filterkriterien sind in verschiedene Klassen eingeteilt. Durch Mausklick auf das 152

153 "Plus"-Symbol vor der jeweiligen Klasse können Sie sich die Kriterien anzeigen lassen, sie editieren und schließlich als Filterkriterium in die Hauptmaske "Erweiterte Kriterien" übernehmen. Nachdem das erste Filterkriterium eingerichtet wurde, können weitere Kriterien durch "Und-" oder "Oderverknüpfungen" damit kombiniert werden. So kann z.b. nach allen Aktien gefiltert werden, deren Dividendenrendite größer als 2,5 % ist, deren KGV gleichzeitig kleiner als 15 ist. Möchten Sie ein eingefügtes Filterkriterium wieder löschen, so klicken Sie es mit linken Maustaste an und wählen in dem nun geöffneten Dialogfenster die Option "Entfernen". Nachdem auch in der dritten Eingabemaske alle Eingaben vorgenommen wurden, beenden Sie die Filterkonfiguration über die Taste Fertig stellen. Sie haben nun ein leeres Filterfenster auf dem Desktop. Klicken Sie einfach die Taste F5 auf Ihrer Tastatur und de Filter wird ausgeführt. Je nach Komplexität der eingegebenen Filterkriterien kann dieser Vorgang einige Minuten dauern. Selbstverständlich können Sie währenddessen mit dem Programm weiter arbeiten Das Layout des Filterfensters definieren Nach dem Ausführen des Filters hat sich das leere Fenster mit einer Liste gefüllt, die die gefundenen Treffer beinhaltet. Das Layout und die angezeigten Spalten dieser Liste können vom Anwender nun nach seinem Belieben definiert werden. Über den Menüpfad FILTER / LAYOUT AUSWÄHLEN/BEARBEITEN wird folgende Maske aufgerufen: 153

154 Auf der linken Fensterhälfte findet sich das Teilfenster Verfügbare Filtereinträge. Hier können (wie bei der Konfiguration des Filters) die gewünschten Filterkriterien, die in der Filterliste angezeigt werden sollen, in das rechte Teilfenster übernommen werden. Jedes Kriterium, welches in der Filterliste erscheinen soll, muss durch Doppelklick mit der linken Maustaste in das rechte Teilfenster übernommen werden. Kriterien, die nicht mehr in der Filterliste erscheinen sollen, werden in der rechten Fensterhälfte durch einfaches Anklicken markiert und anschließend aus diesem Fenster entfernt, in dem auf den Button mit dem Kreuz geklickt wird. Mit den schwarzen Pfeiltasten rechts neben dieser Taste kann die Anordnung der Spalten geändert werden. Die zu verschiebende Spalte muss dazu markiert (= blau unterlegt) sein. Die zuoberst in diesem rechten Teilfenster benannte Spalte wird später in der Filterliste links angezeigt, die unteren jeweils rechts daneben. Die Filterliste kann nach jedem Kriterium alphabetisch geordnet werden. Dazu muss das gewünschte Kriterium markiert und anschließend die Taste A bis Z geklickt werden. Unten in der Eingabemaske finden Sie weitere Funktionen, um ein bestimmtes Layout entweder als vordefiniertes zu übernehmen oder ein selbst angelegtes Layout unter einem bestimmten Namen abzuspeichern. Ein Klick auf die Schaltfläche Speichern unter sichert das aktuelle Layoutprofil. Sie müssen lediglich noch einen Namen dafür festlegen. Ihre Layout-Einstellungen können Sie auf diese Art jederzeit wieder für weitere Filter verwenden. 154

155 Wir haben nun eine geordnete Filterliste in dem gewünschten Layout und mit allen relevanten Spalten vor uns auf dem Desktop. Weitere Feineinstellungen der Darstellung können wir vornehmen, in dem wir mit der rechten Maustaste in das Filterfenster klicken und aus dem aufgerufenen Dialog über den Punkt Ansicht die Spaltenbreite verändern. Probieren Sie einfach aus, welche Darstellung Ihnen am Besten gefällt. Ebenfalls unter diesem Maus-Menü finden wir die Funktion Erweiterte Filterberechnung. Wie wir bei der Konfiguration des Filters gesehen haben, können wir als Datengrundlage für diesen Filter nicht nur die komplette Wertpapierdatenbank des Programms, sondern auch einen anderen Filter (sog. Subfilter) verwenden. Der aktuelle Filter kann hier nun sowohl inclusive oder aber ohne diesen Subfilter ausgeführt werden. Die Verwendung eines Subfilters ist immer dann sinnvoll, wenn schon ein Filtervorgang ausgeführt wurde und aus diesem Ergebnis nun nach weiteren Kriterien noch feiner gefiltert werden soll Der Anlage-Assistent Hierbei handelt es sich um einen besonderen Filter, der Wertpapiere nach Ihren ganz persönlichen Anlagezielen heraus filtert. Sie rufen den Anlage-Assistent über den Menüpfad DATEI / ASSISTENT / ANLAGE-ASSISTENT auf. In vier Schritten werden Sie durch den Assistenten geführt. 155

156 In Schritt 1 wird festgelegt, ob Sie einmalig oder regelmäßig Geld investieren möchten. Schritt 2 betrifft den Zeithorizont Ihrer Anlage, also wie lange Sie das Geld binden möchten. 156

157 In Schritt 3 definieren Sie Ihr Chancen/Risiko-Profil. Sind Sie ein eher konservativer oder spekulativer Anleger. In Schritt 4 wird festgelegt, ob der Anlage-Assistent bei seiner Suche nach geeigneten Wertpapieren auch historische Kurse mit einbeziehen soll. Entsprechend dauert die Erstellung der Ergebnisliste etwas länger. Nach dem Sie die Taste "Fertigstellen" betätigt haben, erzeugt das Programm einen Filter mit einzelnen Wertpapieren, die Ihren gewählten Kriterien entsprechen können. Bitte beachten Sie aber, dass diese Liste keine unbedingten Kaufempfehlungen darstellt. Sie sollten die einzelnen Wertpapiertitel selbst noch genau dahingehend prüfen, ob diese für Sie in Frage kommen und ggf. auch in die Struktur eines bereits vorhandenen Depots passen Die Depotverwaltung In diesem Kapitel erläutern wir Ihnen die Erstellung und Konfiguration von Depots, die Verwendung der Buchungsmasken und die in angebotenen Depotauswertungsseiten Was sind Depots Ein Depot stellt eine Sammlung von Wertpapieren, Bargeld und anderen Vermögensgegenständen dar. Zu einem Depot gehören auch alle Informationen, die mit Zu- und Abgängen von Depotobjekten zu tun haben (Buchungen). Depots werden personenbezogen geführt, das heißt, es wird bei Erstellung eines Depots diesem genau ein Inhaber zugewiesen. Es können auch mehrere Depots einem Besitzer zugewiesen werden. Dann wird trotzdem jedes Depot eigenständig verwaltet. Wenn es Änderungen bei den Vermögensobjekten des betreffenden Besitzers gibt, müssen Sie entscheiden, welchem Depot diese Veränderungen zugerechnet werden. Die Verwaltung von Depots basiert auf dem Vermerken von Zu- und Abgängen (den Buchungen) an Vermögensgegenständen. Für jeden Vorgang ist deshalb eine dazu gehörige Buchung vorzunehmen. Nach Ausführung der Buchung berechnet das Programm automatisch die neuen Bestände an Bargeld, Wertpapieren usw. und speichert die Buchung im so genannten "Buchungsjournal" ab. Dort und in anderen Depot-Übersichtsseiten können Sie sich die Buchungen, die zu einem Depot gespeichert wurden, sowie die aktuellen Depotbestände nach Ihren Layoutvorgaben darstellen las157

158 sen. Sie haben zum Beispiel die Möglichkeit, bestimmte Grafiken oder Analysen mit Ihren persönlichen Depotdaten zu erzeugen Depots anlegen und konfigurieren Bevor Sie mit einem Depot arbeiten können, müssen Sie ein solches anlegen und wissen, wie Sie diese Depotdatei sichern und auf Ihrem Computer verwalten können. Um eine neues Depot anzulegen rufen Sie nach dem Starten von den Menüpunkt "Datei" auf und wählen Sie hier das Untermenü "Neu", und dann Depot aus. Sie gelangen nun in den Depotkonfigurationsassistenten. Die Depotkonfiguration Der Depotassistent leitet Sie ohne Schwierigkeiten durch die Konfigurationsmasken für Ihr neues Depot. Im Folgenden werden wir die notwendigen Einstellungen Schritt für Schritt nachvollziehen. Hier befinden Sie sich im Depot-Assistenten. Die folgenden Eingabemasken leiten Sie durch die Depotkonfiguration und helfen Ihnen Schritt für Schritt das Depot nach Ihren Wünschen einzurichten. Sie können das Depot vollständig konfigurieren oder nur die Grundeinstellungen vornehmen und die fehlenden Einstellungen dann später nachholen. Mit den Schaltknöpfen "Zurück" und "Weiter" können Sie beliebig zwischen den einzelnen Eingabemasken hin und her springen. Die Auswahl einfaches Depot oder übergeordnetes Depot In dieser Eingabemaske wählen Sie aus, ob Ihr Depot ein "einfaches" Depot oder ein so genanntes "übergeordnetes Depot" sein soll. Ein "einfaches" Depot enthält nur die Buchungen, die in dieses Depot verbucht wurden. Ein übergeordnetes Depot enthält hingegen keine eigenen Buchungen sondern hat den Zweck der Zusammenfassung mehrerer Subdepots. 158

159 Das übergeordnete Depot dient also nur zur übersichtlichen Gesamtauswertung der eingebundenen Unterdepots. Arbeiten Sie zum ersten Mal mit dem Programm, so sollten Sie zunächst ein "einfaches" Depot anlegen. Sie können es dann später beliebig als Subdepot in ein anderes übergeordnete Depot einbinden. Umfang der Depotkonfiguration In dieser Eingabemaske haben Sie die Möglichkeit, aus drei verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten auszuwählen. Sie können entweder nur die minimale Grundkonfiguration des Depots vornehmen, die zur Identifizierung des Depots unentbehrlich ist. Die "typische" Konfiguration ist eine größere Auswahl an Konfigurationsmöglichkeiten, die jedoch bestimmte Bankdaten und Auswertungsmodalitäten nicht berücksichtigt. Die vollständige Konfiguration bietet Ihnen alle Eingabemasken an, die das Programm zur Verfügung stellt. Wenn Sie zum ersten Mal mit dem Programm arbeiten, sollten Sie zunächst nur die Grund- oder typische Konfiguration wählen. Alle hier ausgesparten Depotparameter können Sie später jederzeit nachholen, wenn Sie sich mit der Arbeit mit dem Depot ein wenig vertraut gemacht haben. 159

160 Beschreibung In dieser Eingabemaske des Depotassistenten werden die Grundeinstellungen eingetragen, die zur korrekten Identifizierung des Depots notwendig sind. Sie müssen dem Depot einen Namen geben und können zusätzlich auch eine Beschreibung hinzufügen. Die Depotbank wählen Sie über die Taste... aus. Es öffnet sich ein weiteres Eingabefenster, in dem wir über die Tasten Neu, Ändern oder Löschen jeweils Name und BLZ zu einer Bank editieren können. Über die Tasten Ordereigenschaften und Tarife bearbeiten könnten wir schon an dieser Stelle Kostentarife und Orderwege den Banken zuordnen. Wir gelangen aber auch an anderer Stelle des Depot-Assistenten noch einmal zu diesen Eingabemöglichkeiten und erläutern sie deshalb später. Wir wählen also in der Maske Depotbank auswählen lediglich die Bank aus, bei der unser Depot geführt wird und schließen die Maske mit OK. Wir können hier auch mehrere Banken anlegen und unterschiedliche Depots verwalten. Jedem Depot muss aber genau eine Depotbank zugeordnet werden. Die Depotbank Cortal Consors wählen wir aus, wenn wir aus der World Money-Software heraus direkt online mit dieser Bank handeln möchten. 160

161 Wieder zurück in der Maske Beschreibung werden nur noch Depotnummer und die Depotwährung festgelegt. Als Depotnummer können Sie die Nummer eintragen, die Ihnen Ihre Bank für Ihr Depot vergeben hat. Die Depotwährung legt fest, in welcher Währung die Zahlengrößen aller Auswertungsseiten angezeigt werden. Als Depotwährung sollten Sie stets Euro wählen, wenn Sie die Daten der Steuerauswertungsseite des Programms für Ihre Steuererklärung verwenden wollen. Sie können ungeachtet einer vorgegebenen Depotwährung in jeder Buchungsmaske auch Fremdwährungen verwalten, z.b. eine Dividendenausschüttung in US-Dollar auch in ein Euro-Depot verbuchen. Depotinhaber In dieser Eingabemaske legen Sie die persönlichen Daten des Depotinhabers fest, wie z.b. dessen Namen, Anschrift, Telefonnummer usw. Diese Eingaben sind insbesondere dann wichtig, wenn Sie Mandantendepots verwalten. Sie können dann später mit einer Suchfunktion alle Depots eines Inhabers vom Programm suchen lassen. Mit der Schaltfläche "Bearbeiten" legen Sie einen neuen Inhaber an. Mit der Schaltfläche "Löschen" können Sie bereits angelegte Inhaberdaten gänzlich entfernen. Aus allen bereits gespeicherten Inhabern können Sie mit der Funktion "Suchen" den gewünschten Inhaber heraus finden, dem Sie dieses Depot zuordnen wollen. 161

162 Die Adresse bearbeiten In diesem Dialogfenster geben Sie alle persönlichen Daten des Depotinhabers ein. Speichern Sie die Daten anschließend mit der OK-Taste. Die Adresse auswählen In diesem Dialogfenster können Sie bereits angelegte Depotinhaber suchen und diese dem aktuell zu konfigurierenden Depot zuordnen. Auch hier können Sie über die Tasten "Neu", "Ändern" und "Löschen" Inhaber anlegen, bearbeiten oder aus der Liste entfernen. 162

163 Banken und Transaktionskosten In dieser Seite können Sie neben der bereits angelegten Depotbank auch weitere Banken anlegen. Die Banken werden unabhängig von den Depots verwaltet, so dass Sie beispielsweise Ihre Hausbank nur einmal anlegen müssen und bei allen weiteren Depots, die Sie später anlegen und die auch bei dieser Bank geführt werden, jederzeit wieder auf die Bankdaten zurückgreifen können. Auch brauchen Sie eine Änderungen der Transaktionskosten nur einmal vorzunehmen, wenn Sie mehrere Depots bei dieser Bank führen. Wir wollen nun an dieser Stelle die Bank (hier: Cortal Consors) auch hinsichtlich ihrer Ordereigenschaften und ihres Kostentarifs definieren. Zunächst klicken wir auf die Taste Ordereigenschaften und gelangen in folgende Maske: 163

164 Eins vorweg: Die Einstellungen in diesem Dialog sollten sorgfältig überlegt werden, denn sie beeinflussen das Aussehen der Eingabemasken im Order-Dialog, der bei einem konkreten Kauf- oder Verkauforder ausgefüllt wird. Es geht darum, die Informationen, die im Order-Dialog angezeigt werden, möglichst sinnvoll und übersichtlich zu gestalten. Warnhinweise, die im Order-Dialog erscheinen, beziehen sich zum Teil auf die hier gemachten Einstellungen. Sollten Sie im Order-Dialog eine Eingabemöglichkeit vermissen, überprüfen Sie die hier gemachten Einstellungen. In der Auswahlliste 'Bank' (oben in der Maske) wählen Sie die Bank, deren Eigenschaften Sie bearbeiten möchten. Daraufhin wird die aktuelle Konfiguration angezeigt. Unterstützte Handelsarten: Wählen Sie nur die Handelsarten aus, die Ihre Bank anbietet und die Sie verwenden möchten. In der Regel werden Sie in jedem Fall Inlandsorder (an deutschen Börsenplätzen), sowie Order an Fondsgesellschaften benötigen. Haben Sie auch die Option Auslands-Order ausgewählt, so können Sie in dem Fenster unter Handelsarten entsprechende Länder zuordnen. Verwenden Sie jeweils die Tasten Hinzufügen und Entfernen, um die Listen nach Ihren Wünschen anzupassen. Falls in einem Land mehrere Börsenplätze zur Verfügung stehen, können Sie auch diese konfigurieren und einen Standard-Börsenplatz für diese Handelsart festlegen. Nur beim Ordern über eine Fondsgesellschaft ist der Börsenplatz (logischer Weise) entbehrlich. Bevorzugte Ordermethode: Hier muss die Option Direkt-Order via Online-Verbindung angehakt sein, wenn Ihre Bank die Voraussetzungen für die Direkt-Order anbietet und alle notwendigen Komponenten installiert sind. Sie können dann direkt aus der World Money-Software bei dieser Bank online ordern. Zur Zeit wird diese Funktion nur von Cortal Consors unterstützt. 164

165 Außerdem geben Sie in diesem Bereich die Ordermethode, also den Weg, den Ihre Order zur Bank nimmt, vor. Sie können Ihre Order online, per Telefon oder Fax, oder individuell (in der Bankfiliale) erteilen. Soll die bevorzugte Ordermethode für alle Handelsarten gleich sein, setzen Sie das Häkchen. Wollen Sie unterschiedliche Ordermethoden einstellen, entfernen Sie zuerst das Häkchen. Das Häkchen wird automatisch wieder gesetzt, wenn Sie für alle Handelsarten die gleiche Ordermethode einstellen. Limit und Gültigkeit der Order: In der Regel haben Sie bei jeder Bank die Möglichkeit, Ihre börslichen Order mit einem Limit und einer Gültigkeitsdauer zu versehen. Entsprechend müssen die Auswahloptionen Ein Limit / eine Gültigkeit kann angegeben werden aktiviert sein. Auch ein beliebiges Datum für eine Gültigkeit sollte angegeben werden können. Wenn diese Optionen angehakt sind, werden die beiden Listenfelder unten aktiviert oder deaktiviert. Hier können Sie dann die möglichen Orderzusätze festlegen, die Sie bei Ihrer Bank angeben können. Nicht alle Banken oder Broker bieten Orderzusätze wie z.b. Fill or Kill für alle Börsenplätze an (oftmals nur für XETRA). Wählen Sie über die Tasten Hinzu, Ändern und Löschen die Orderzusätze und Handelshinweise aus, die für Sie theoretisch in Frage kommen könnten. Sie können dann später bei der Erfassung einer konkreten Order auf diese Zusätze zugreifen. Wenn alle Eingaben in der Maske Ordereinstellungen vorgenommen wurden, gelangen wir über die Taste Fertig stellen wieder in den Dialog Banken zurück. Nun können wir die zweite wichtige Eingabe für die Konfiguration der Banken angehen, nämlich die Transaktionskosten. Über die Taste Tarife bearbeiten gelangen wir in folgende Eingabemaske: 165

166 Zunächst wird über die Taste Neuer Tarif ein Name angegeben (z.b. Kosten ). Die Tarifwährung bleibt in der Regel auf Euro, es sei denn, die Bank, deren Tarife hier editiert werden, rechnet in einer Fremdwährung ab. Im rechten Teil der Eingabemaske definieren wir eine so genannte Handels-Charakteristik. Dabei wird festgelegt, auf welche Wertpapiertypen und Börsenplätze sich der hier einzugebende Tarif beziehen soll. So werden zum Teil unterschiedliche Transaktionskosten für Order an in- und ausländischen Börsenplätzen in Rechnung gestellt. Auch beim Handel von z.b. Aktien und Anleihen, sowie von Fonds über die Börse werden unterschiedliche Gebühren fällig. Eine neue Handels-Charakteristik wird über die gleichnamige Schaltfläche angelegt. Es öffnet sich dieses Eingabefenster: Wir geben für Wertpapiertypen und Börsenplätze den Namen der Auswahl vor, die wir anzulegen gedenken. Nach Klick auf OK öffnet sich folgende Eingabemaske: Über die Schaltflächen Wertpapiertypen, bzw. Börsenplätze zuordnen legen wir jetzt ganz konkrete Wertpapiertypen und Börsenplätze für diese Handels-Charakteristik fest, hier also Aktien sowie die inländischen Börsen. Dazu öffnet sich diese Maske: 166

167 Nachdem wir alle Eingaben wie gewünscht vorgenommen haben, schließen wir die Masken mit OK, bis wir wieder in diese Maske zurück gelangen: Nun können wir die Preise bearbeiten (Klick auf die gleichnamige Schaltfläche). Wir öffnen die Maske Orderkosten : 167

168 Eine Handels-Charakteristik brauchen wir in dieser Maske nun nicht mehr einzugeben, denn das wurde bereits im Schritt zuvor getan. Wir können deshalb gleich die für diese ausgewählte HandelsCharakteristik geltenden Preise eintragen. Zunächst legen wir fest, für welche Ordermethode die nachfolgenden Preise gelten sollen. Meist macht die Bank einen Unterschied, je nach dem, ob Online oder z.b. in der Filiale die Order aufgegeben wird. Auch eine Fremdwährung kann vorgegeben werden (z.b. für Kosten eines Auslandsmaklers). Transaktionskosten sind in vielen Fällen abhängig vom Ordervolumen. Deshalb legen wir über die Taste Neu zunächst ein Ordervolumen fest: In diesem Fenster geben wir das Ordervolumen vorgeben, innerhalb dessen ein und derselbe Preis bzw. Preisstaffel gilt (z.b. für alle Order bis maximal Euro). Unterscheidet Ihre Bank bei 168

169 den Transaktionskosten nicht nach Ordervolumen, klicken Sie einfach auf die Taste Nur eine Staffel. Der Wert Bis wird dann hochgesetzt. Nachdem das Ordervolumen eingetragen wurden, klicken wir auf OK und springen zurück in die Maske Orderkosten. Weitere Ordervolumina, für die eine Staffel gilt, legen wir auf die selbe Weise an, bis wir alle in Frage kommenden Ordergrößen (von 0 bis z.b. 1 Mrd Euro) definiert haben. Jetzt können wir jedem Ordervolumen, das wir angelegt haben, eine Kostenart mit ganz konkreten Preisen zuordnen. Wir klicken auf die Taste Kostenart hinzufügen und gelangen in folgende Maske: Hier haben wir die Kostenart Provision für das Ordervolumen von 0,01 bis Euro definiert. Wir haben eine Pauschalprovision von 9,95 Euro in jedem Fall zu zahlen. Zusätzlich haben wir eine 169

170 umsatzabhängige Provision zu entrichten. Diese beläuft sich auf 0,2% des Ordervolumens, mindestens jedoch 2,50 Euro und höchsten 10 Euro. Auf diese Art legen wir unterschiedliche Kostenarten für die jeweiligen Ordervolumina fest. Da vielfach An- und Verkauforder kostentechnisch gleich behandelt werden, bietet die Maske Orderkosten die Option Werte übernehmen für Verkaufen. Wir brauchen nicht für An- und Verkäufe gesonderte Preisstaffeln zu definieren (es sei denn, Ihre Bank unterscheidet explizit danach). Nach Abschluss aller relevanten Eingaben können wir sowohl die Maske Orderkosten wie Transaktionskostentarife mit dem OK-Button schließen. Wir befinden uns dann wieder in dem Eingabedialog Banken der Depotkonfiguration und springen mit der Taste Weiter in die nächste Eingabemaske namens Konten : Bis zu drei Verrechnungskonten können wir zu unserem Depot festlegen. Wir haben das erste Konto in der Liste angeklickt und über die Taste Bearbeiten einen weiteren Eingabedialog geöffnet. Dort haben wir unser Konto mit den relevanten Daten als Verrechnungskonto zu unserem Cortal Consors-Depot definiert. Über Weiter erreichen wir jetzt die Maske Stop-Marken : 170

171 Hier können Sie Stop-Marken für Ihr Depot eintragen. Die Stop-Marken werden zur Signalgenerierung verwendet. Sie werden benutzt, um Verkaufssignale für Werte im Depot zu erzeugen. Der Kaufpreis eines Wertpapiers wird auf 100% gesetzt. Steigt der prozentuale Wert über ein bestimmtes Niveau (Stop/Order), z. B. 120%, so wird ein Verkaufssignal erzeugt. Fällt der prozentuale Wert unter ein bestimmtes Niveau (Stop/Loss), z. B. 90%, so wird ebenfalls ein Verkaufssignal erzeugt. Die Signale werden in der Wertpapier-Übersicht angezeigt. Die nächste Maske ist das Trading-Tool: Das Trader-Tool wurde als Grundlage für Ihr persönliches Handelssystem bereits unter dem Kapitel Neues in Word Money 8 erläutert. Sie können den Trader auch im Rahmen der Depotkonfiguration schon einrichten, wenn Sie bereits wissen, welche Wertpapiere Sie beobachten möchten. Legen Sie einen Filter (nach Wunsch für Käufe oder Verkäufe) über die Taste Konfigurieren an (siehe Kapitel Filter ). Sie können auch einen bereits bestehenden Filter einbinden (importieren) und für dieses Depot Handelssignale generieren lassen. Wir klicken auf Weiter und gelangen in folgende Maske: 171

172 In dieser Eingabemaske können Sie die Depotauswertung auf verschiedene Art und Weise beeinflussen: Auswertungszeitraum: Legen Sie einen Zeitraum (Datumseingabe) fest, für den Ihr Depot ausgewertet werden soll, z.b. ein bestimmtes Kalenderjahr oder Halbjahr. Auswertungs-Stichtag: Wenn Sie eine Bewertung Ihres Depots vornehmen, geschieht dies zum Stichtag des Systemdatums. Möchten Sie einen anderen Stichtag verwenden, dann aktivieren Sie diese Auswahlbox und tragen das entsprechende Datum ein. Einzelauswertung für ISIN: Hier können Sie eine Wertpapierkennnummer eines Wertes Ihres Depots eintragen. Die Depotauswertung bezieht sich dann nur auf dieses Wertpapier. Splitautomatik: Über die Aktualisierung können Sie regelmäßig Faktoren bezüglich eines Splits oder einer Ausschüttung zu einem bestimmten Wertpapier bekommen. Erst wenn die Option Splitautomatik aktiviert wird, prüft das Programm, ob Ihr Depot von den Faktoren betroffen ist. Diese Überprüfung bezieht sich allerdings nur auf Faktoren, die zeitlich nicht vor dem angegebenen Datum liegen. Wenn Sie die Automatik aktiviert haben und Faktoren geladen werden, von denen Ihr Depot betroffen ist, wird ein Dialog aufgerufen, in dem Sie auswählen können, ob Sie die neuen Faktoren übernehmen, ändern oder verwerfen wollen. Als letzte Maske der Depotkonfiguration erreichen wir die Maske Ansicht : 172

173 In dieser Seite des Depotassistenten können Sie das Layout verschiedener Auswertungsseiten dieses Depots definieren. Wählen Sie dazu die entsprechende Auswertung in der linken Fensterhälfte "Ansichten" durch Anklicken und ordnen Sie über die Schaltfläche "Layout bearbeiten" nach Ihren Wünschen die verfügbaren und angezeigten Spalten dieser Seite an. Für das Buchungsjournal können Sie außerdem wählen, ob Sie die Buchungen gruppieren oder erst ab einer bestimmten Buchungsnummer oder nur für ein bestimmtes Jahr anzeigen lassen möchten. In der Wertpapier-Übersicht können Sie alle Ankäufe zu ein und der selben Depotposition (= das selbe Wertpapier) entweder zusammengefasst oder nach Ankaufdatum einzeln aufgelistet anzeigen lassen. Nachdem Sie die Taste Fertig stellen gedrückt haben, ist Ihr Depot konfiguriert und bereit für den Einsatz. Damit die vielen Eingaben, die bis hier hin gemacht wurden auch nicht verloren gehen, sollte das Depot jetzt gespeichert werden. Ein Depot abspeichern Ein Depot, das wir uns angelegt haben, besteht aus einer Datei, in der alle Depotinformationen abgelegt werden. Diese Depot-Datei müssen wir vor dem Beenden von abspeichern, damit wir später mit dem erstellten Depot weiter arbeiten können und unsere Eingaben erhalten bleiben. Ein Depot speichern wir, indem wir im Menü Datei die Option Speichern oder Speichern unter anklicken. Beim erstmaligen Speichern des Depots verwenden wir die Funktion Speichern unter. Hier können wir unserer Depotdatei einen Namen geben und ein bestimmtes Laufwerk und Verzeichnis auf dem System wählen, in dem das Depot abgelegt werden soll. besitzt ein eigenes Verzeichnis namens Depot. Dieses Verzeichnis wird automatisch angeboten, wenn wir das Depot über die Funktion Speichern unter abspeichern. Den Dateinamen und den Verzeichnispfad müssen wir uns merken, wenn wir später das Depot erneut öffnen und wiederfinden wollen. Wenn wir ein Depot bereits einmal gespeichert haben und Namen und Verzeichnispfad beibehalten wollen, verwenden wir zum Abspeichern die Option Speichern unter dem bereits bekannten Menüpunkt Datei. Haben wir Änderungen in einem Depot vorgenommen und möchten diese speichern, gleichzeitig aber auch den Stand des Depots vor den Änderungen erhalten, so müssen wir das Depot unter einem neuen Namen abspeichern (Option Speichern unter ), da ansonsten nur der Stand nach den letzten Änderungen erhalten bleibt. Ein bestehendes Depot öffnen Nun wollen wir ein angelegtes und abgespeichertes Depot wieder öffnen, um damit weiter zu arbeiten. Wir öffnen ein Depot unter dem Menüpfad DATEI / ÖFFNEN / DEPOT oder mit dem 6. Symbol von links in der obersten Symbolleiste, die Sie auf Ihrem Desktop sehen. In dieser Leiste (die ganz links eine Taste mit rotem Telefonhörer hat) klicken wir auf das Symbol mit den Goldbarren und dem Buchstaben D. bietet nun die Suche nach Depotdateien im Verzeichnis Depot des Programmverzeichnis an. 173

174 Haben Sie Ihr Depot in einem anderen Verzeichnis oder Laufwerk gespeichert müssen Sie mit der Windows-Funktion Suchen in dort hin navigieren. Depotdateien erkennen Sie sehr leicht an dem grünen D vor der Dateibezeichnung und der DateiEndung.dpt. Wenn Sie Ihre Depots generell in einem anderen Verzeichnis als dem Depotverzeichnis von World Money 8 ablegen und sich bei jedem Aufruf das Durchsuchen Ihres System sparen möchten, können Sie auch dieses andere Verzeichnis als Standardverzeichnis für Depots definieren. Dies geschieht über den Menüpfad EINSTELLUNGEN / DEPOT / SUCHPFAD. Hier erhalten Sie folgende Maske: Geben Sie hier als Aktuellen Pfad das gewünschte Verzeichnis ein. Im obigen Beispiel sichern wir unsere Depots immer unter dem Verzeichnis EigeneDateien und dem Unterverzeichnis Depots auf dem Datenträger C: und möchten deshalb auch immer beim Anklicken des Symbols Depot automatisch in dieses Verzeichnis gelangen. Wenn wir obige Eingaben nun mit OK bestätigen, haben wir dies realisiert. Das Anlegen von Unterdepots (Subdepots) Wenn ein Depot als ein "übergeordnetes Depot" konfiguriert wird, so kann es Subdepots enthalten und eine übergeordnete Auswertung über alle Einzeldepots liefern. Dies ist immer dann sinnvoll, wenn ein Anleger mehrere, von einander getrennte Depots unterhält und nun eine Gesamtvermögensübersicht erstellen möchte. Das übergeordnete Depot darf dann selbst keine Buchungen enthalten, deshalb muss zunächst auf die bereits bekannte Art und Weise ein ganz neues Depot angelegt werden. In der 2. Seite der Depotkonfiguration wählen wir nun die Funktion Das neue Depot ist ein übergeordnetes Depot : 174

175 Wir klicken uns wieder über die OK-Taste durch verschiedene schon bekannte Masken bis wir die folgende erreichen: Wir können jetzt sowohl neue Depots anlegen, die wir als Unterdepots diesem aktuellen unterordnen, als auch bereits bestehende hinzufügen (Regelfall). Klicken Sie auf die Taste Hinzufügen und Sie gelangen in einen Windows-Auswahlfenster, in dem Sie auf Ihrem System in das Verzeichnis (Standard: C:/Programme/WM8/Depots) navigieren, in dem sich die Depots befinden, die hier zusammengefasst als Unterdepots (Subdepots) ausgewertet werden sollen. Sind alle gewünschten Depots im Fenster Sub-Depots eingeblendet, beenden wir den Dialog über Fertig stellen. Das nun angelegte Depot kann jetzt über alle Subdepots ausgewertet werden Die einzelnen Buchungstypen Um mit dem Depot unsere Wertpapiere zu verwalten, müssen diese über Buchungen erfasst werden. Die notwendigen Eingaben, die für eine bestimmte Buchung erforderlich sind, werden in so genannten "Buchungsmasken" vorgenommen. Man gelangt in diese Buchungsmasken (die nur bei geöffnetem Depot zu erreichen sind) auf zwei Arten: 175

176 1. Klicken Sie den Menüpunkt DEPOT / BUCHEN oder DEPOT / ORDER an. Aus einem nun erscheinenden, weiteren Menü können Sie den gewünschten Buchungstyp auswählen. Nach dem Anklicken öffnet sich die Buchungsmaske. 2. Klicken Sie auf die Symbole, die Sie in der linken, vertikalen Symbolleiste des Programmfensters finden. Jedes Symbol öffnet eine bestimmte Buchungsmaske. Allerdings kann nicht jede der Masken (es gibt derer zu viele) direkt über ein solches Symbol erreicht werden; Wir müssen daher in einer geöffneten Buchungsmaske noch weitere Einstellungen vornehmen, um die passende Maske für einen bestimmten Buchungsvorgang aufzurufen. Stellen Sie in den Buchungsmasken dazu die Auswahloptionen Typ und Beschreibung auf den gewünschten Buchungstyp um und die Eingabemaske wird automatisch an diese Buchung angepasst. Wichtig ist die Unterscheidung von Masken zur Erfassung von An- und Verkäufen von allen anderen Buchungsmasken. An- und Verkäufe werden nämlich abweichend von allen anderen Buchungen wie z.b. Dividendenzahlungen zunächst als Order erfasst und erst nach Ausführung der Order als eigentliche Depotbuchung eingebucht. Die Masken für die Eingabe der Order öffnen Sie über den Menüpfad DEPOT / ORDER. Sie können Ankäufe, Verkäufe und Zeichnungsaufträge erfassen. Die übrigen Buchungsmasken erreichen Sie über den Menüpfad DEPOT / BUCHEN. Hier stehen folgende Buchungstypen mit folgenden Beschreibungen zur Verfügung: Typ: Ausgabe Folgende Beschreibungen können gewählt werden: diverse Beschreibungen von Ausgaben Typ: Ausübung Folgende Beschreibungen können gewählt werden: Bezugsrecht Call Call/Put-Option mit Barausgleich Put Typ: Bar-Einlage Typ: Bar-Entnahme Typ: Einnahme Folgende Beschreibungen können gewählt werden: Aus Wandelanleihen Aussch. 18(3) AuslInvG-Fonds Ausschüttung ausl. Fonds Ausschüttung inl. Fonds Bezugsrechte Dividende, ausl. Dividende, inl. Gratisaktien sonstige Erträge 176

177 Spin-off Thes. 18(3) AuslInvG-Fonds Thesaurierung ausl. Fonds Thesaurierung inl. Fonds Zinsen Haben Typ: Split Typ: Wertpapiertausch Typ: WKN-Änderung Typ: WP-Einlage Typ: WP-Entnahme Folgende Beschreibungen können gewählt werden: Einfache Wertpapierentnahme Verfall einer Option Im Folgenden werden nun die einzelnen Buchungsmasken vorgestellt und die Eingabe- und Auswahloptionen erläutert. Bitte beachten Sie, dass Zahlenangaben im Rahmen dieser Erläuterungen willkürlich gewählt wurden und keine tatsächlichen Wertpapierkurse, Gebührensätze oder steuerlichen Größen darstellen. Bereits im Kapitel Schnelleinstieg haben wir die neuen Orderfunktionen bereits vorgestellt. Diese Ausführungen werden nun an dieser Stelle noch einmal mit den wichtigsten Prinzipien der Ordereingabe wiederholt, um insbesondere neuen Nutzern dieser Software, die das Kapitel Depotverwaltung im Gesamtzusammenhang lesen, einen logischen Aufbau der Darstellung zu bieten. Im Anschluss an die Ordermasken werden dann die übrigen Buchungstypen besprochen. Ordermasken für Ankauf/Verkauf/Zeichnung Die Erfassung einer Order erfolgt über einen Eingabedialog, der in 5 Masken unterteilt ist. Hier können Sie alle relevanten Daten zu Ihrer neuen Order eingeben. Die erste Maske dient zur Auswahl der Handelsart: 177

178 Im obigen Beispiel möchten wir an einem inländischen Börsenplatz handeln. Darum stellen wir das Auswahlfenster auf die Option "Inlands-Order". Der für Käufe zur Verfügung stehende Geldbetrag wird ebenfalls angezeigt, in diesem Fall noch 6472,99 Euro. In der zweiten Eingabemaske, das über die Schaltfläche "Weiter" erreicht wird, tragen wir nun die ISIN des Wertpapiers ein, das wir ordern möchten, im obigen Beispiel Aktien der Deutschen Bank. Die Schaltfläche "Suchen" zeigt eine Suchmaske, in der auch nach dem Namen des entsprechenden Wertpapiers gesucht werden kann, falls die ISIN unbekannt ist. 178

179 Wir ordern die Aktien am Börsenplatz XETRA und möchten 50 Stück erwerben. Die gleichnamigen Eingabefelder werden wie im obigen Beispiel belegt. Die blau und grün unterlegten Felder rechts in der Eingabemaske werden nicht vom Anwender ausgefüllt. Sie enthalten weitere Informationen, die das Programm zu dieser Order bereitstellt. Die dritte Eingabemaske dient der Erfassung weiterer wichtiger Orderdaten, so z.b. ein festzulegendes Kauf-Limit (hier: 90 Euro), sowie die Gültigkeit des Orders (hier: ultimo). Optional können Orderzusätze eingetragen werden, natürlich nur dann, wenn diese Bestandteil der Order sind. Finden Sie in der hier angebotenen Auswahl nicht die gewünschten Orderzusätze, so liegt dies vermutlich daran, dass diese nicht in der Depotkonfiguration angelegt wurden. Lesen Sie zu diesem Thema bitte die vorangegangenen Erläuterungen zur Depotkonfiguration. 179

180 In der dritten Eingabemaskewerden Transaktionskosten der Order angezeigt. In der Regel brauchen Sie hier nichts zu ändern, denn die Kosten werden automatisch aus der Depotkonfiguration übernommen. Wie dort ein Transaktionskostentarif angelegt wird, wurde im Zusammenhang mit der Depotkonfiguration erläutert. Die letzte Maske des Orderdialogs stellt eine Übersicht über die vorgenommenen Eingaben dar. Sie können nun über den Button "Zurück" noch einmal in die vorangegangenen Schritte zurück springen und ggf. Korrekturen vornehmen. Sind alle Eingaben korrekt, wird die Order im Orderbuch vorgemerkt. 180

181 Das Orderbuch wird über den Menüpfad ANSICHT/DEPOT-ANSICHT/ORDERBUCH aufgerufen. Im Orderbuch wird nun die zuvor angelegte Order mit dem Status "Order vorgemerkt" angezeigt. Durch Doppelklick auf die angezeigte Zeile kann die Order jederzeit wieder geöffnet und bearbeitet werden. Wenn die Order zur Ausführung an die Bank übermittelt wurde, wird dieser Status durch Klick auf die Taste "Freigeben" eingestellt. Handeln Sie über Cortal Consors, so kann die Übertragung der Orderdaten direkt aus World Money heraus gestartet werden. In allen anderen Fällen muss dies auf dem sonst verwendeten Orderweg (Telefon, Internet, etc.) geschehen. Die Order steht anschließend auf dem Status "Order erteilt". Hat die Depotbank die Order ausgeführt, so wird diese durch Anklicken der Schaltfläche "Verbuchen" als Depotbuchung übernommen. Im Orderbuch wechselt der Ordereintrag nun in das untere Teilfenster: 181

182 Vor der Übernahme als Depotbuchung wird die Order noch einmal geöffnet und der Anwender kann ggf. noch Daten (z.b. Kurs, zu dem tatsächlich ausgeführt wurde) korrigieren. Die Order erhält nun den Status "Order ausgeführt" und kann nun aus dem Orderbuch gelöscht werden. Die Buchung, die aus dieser Order resultiert, wird nun im Buchungsjournal des Depots angezeigt. Wir rufen das Buchungsjournal über den Menüpfad Ansicht/Depot-Ansicht/Buchungsjournal angezeigt werden. Wir finden den Kauf der 50 Stück Deutsche Bank-Aktien aus unserem obigen Beispiel nun als Buchung. Bitte lesen Sie ergänzend zu dieser Darstellung auch die Ausführungen im Kapitel Schnelleinstieg, in dem auch auf die Erfassung steuerlich relevanter Orderdaten, wie Stückzinsen und Zwischengewinnen eingegangen wird. Die übrigen Buchungen Alle übrigen Buchungsmasken unterscheiden sich in ihrem Aufbau von den Ordermasken. Dies liegt darin begründet, dass bei Erfassung einer Order noch keine Depot-relevante Buchung ausgeführt wird, sondern erst nach Ausführung der Order. Um auch offene Order unabhängig von und vor der eigentlichen Depotbuchung zu verwalten, werden die direkten Depotbuchungen in einer einfacher aufgebauten Maske erfasst. Alle diese Masken sind vom Grundaufbau her identisch. Je nach gewähltem Buchungstyp werden Eingabefelder ein- oder ausgeblendet, die für die jeweilige Buchung relevant sind. 182

183 Typ: Ausgabe Beschreibung: diverse Ausgabenarten Im obigen Beispiel haben wir die Maske Ausgaben geöffnet, um im obigen Beispiel 100 Euro Depotgebühren zu verbuchen. Wir können nun auch jede andere Maske (außer den Depotbuchungsmasken) aus dieser Maske heraus öffnen, einfach indem wir die Auswahl Typ und Beschreibung umstellen: 183

184 In der Maske "Ausgaben" sind vom Anwender verschiedene Felder auszufüllen und Auswahlen zu treffen: Feld "Datum": Hier wird das Wertstellungsdatum eingegeben, an dem das Konto mit den Kosten belastet wurde. Werden Kosten für ein vergangenes Jahr erst im Folgejahr belastet, die Kosten sind aber dem vergangenen Jahr wirtschaftlich zuzurechnen und sollen von den Einnahmen dieses (vergangenen) Jahres steuerlich abgesetzt werden, so wird abweichend vom tatsächlichen Wertstellungsdatum ein Datum dieses vergangenen Jahres (z.b. der ) eingetragen. Auswahl "Land": Jede verbuchte Ausgabe kann als Werbungskosten den inländischen oder ausländischen Einkünften zugerechnet werden. Das gewählte Land definiert diese Zurechnung. Diese Unterscheidung ist nur maßgeblich, wenn die Ausgabe als Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen abgezogen werden soll. Auswahl "Werbungskosten": Durch das Anhaken dieser Auswahl wird festgelegt, ob die verbuchte Ausgabe als Werbungskosten verrechnet werden soll. Dabei ist zu beachten: Werbungskosten sind nur solche Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen. Soll eine getätigte Ausgabe nur teilweise als Werbungskosten verbucht werden, so ist diese auf zwei Buchungen (eine mit Werbungskosten-Abzug, eine ohne) aufzuteilen. Auswahl "EK-Art": World Money kann nicht selbständig über die Zurechnung von Werbungskosten zu den entsprechenden Einkunftsarten entscheiden. Deshalb kann bei dieser Auswahl definiert werden, bei welcher Einkunftsart die verbuchte Ausgabe abgezogen werden soll. Es stehen dafür folgende Einkunftsarten zur Verfügung: "Kapitalvermögen i.s.d. 20 EStG" (= Zinsen, Dividenden, etc) "Wertpapierveräußerungsgeschäfte i.s.d. 23 (1), Nr.2 EStG" (= die so genannten Spekulationsgeschäfte) "Termingeschäfte i.s.d. 23(1), Nr.4 EStG" (= Optionsgeschäfte mit Differenzausgleich) Dabei ist zu beachten: Werbungskosten sind bei der Einkunftsart abzuziehen, bei der sie erwachsen sind. Gegebenenfalls muss eine Ausgabe, die mit Einnahmen aus verschiedenen Einkunftsarten im Zusammenhang steht, auf zwei Buchungen aufgeteilt werden. Auswahl "Konto": Hier wird das Konto gewählt, dem die Ausgabe belastet wurde. Auswahl "Halbeinkünfteverfahren": Steht die verbuchte Ausgabe im Zusammenhang mit Einkünften, für die das Halbeinkünfteverfahren anzuwenden ist, so wird sie nur zu 50% als steuerlich abzugsfähig anerkannt. Die Entscheidung für die Abrechnung der Ausgabe nach den Maßgaben des Halbeinkünfteverfahrens wird durch das Anhaken dieser Auswahl vorgenommen. Gegebenenfalls muss eine Ausgabe auf zwei Buchungen aufgeteilt werden, wenn sie nur bis zu einer bestimmten Höhe nach dem Halbeinkünfteverfahren verbucht werden soll. Feld "Betrag": Hier wird der Betrag eingetragen, der als Ausgabe verbucht werden soll. Ungeachtet der Tatsche, ob eine Ausgabe voll oder nur zu 50% steuerlich abzugsfähig ist, wird hier stets der tatsächlich gezahlte, volle Betrag eingegeben. 184

185 Typ: Ausübung Beschreibung: Bezugsrecht In der Maske zur Ausübung von Bezugsrechten sind insbesondere folgende Felder auszufüllen: Feld "WKN, j. Aktie": Hier wird die Wertpapierkennnummer der mittels der Bezugsrechte erworbenen Aktien (so genannte "junge" Aktien) eingetragen. Feld "WKN,Bezugsr.": Hier wird die Wertpapierkennnummer der ausgeübten Bezugsrechte eingetragen. Felder "Stk.": Hier ist die Stückzahl der neu bezogenen "jungen" Aktien (oberes Stk.-Feld) und die Stückzahl der dazu ausgeübten Bezugsrechte (unteres Stk.-Feld) einzutragen. Feld "Zuzahl/Akt.": Ist bei der Ausübung von Bezugsrechten eine Zuzahlung zu leisten, um die entsprechenden "jungen" Aktien zu beziehen, so ist dieser Betrag, der pro bezogener Aktie zu zahlen ist, hier einzutragen. Werden Bezugsrechte auf Gratisaktien ausgeübt, so beträgt die Zuzahlung pro Aktie "0". Feld "Zuzahlung, ges.": In dieses Feld trägt World Money automatisch das Produkt aus bezogenen "jungen" Aktien und der Zuzahlung pro Stück ein. Der Anwender braucht dieses Feld nicht zu belegen. 185

186 Typ: Ausübung Beschreibung: Call Bitte beachten Sie auch, dass diese Buchungsmaske nur in den Fällen zu benutzen ist, wenn die Ausübung der Call-Option zu einer tatsächlichen Lieferung des Basiswertes berechtigt. Wird nur ein Barausgleich bzw. Differenzbetrag gezahlt, so benutzen Sie bitte die Maske, die unter der Beschreibung Call/Put-Option mit Barausgleich aufgerufen werden kann. In der Maske zur Ausübung einer Call-Option mit effektiver Lieferung sind insbesondere folgende Felder auszufüllen: Feld "WKN Basisw.": Hier wird die Wertpapierkennnummer der mittels Ausübung der Option bezogenen Aktie eingetragen. Feld "WKN Option": Hier wird die Wertpapierkennnummer der ausgeübten Option eingetragen. Felder "Stk": In die Felder "Stk" wird die Stückzahl der bezogenen Aktien (oberes Stk-Feld) und die Stückzahl der ausgeübten Optionen (unteres Stk-Feld) eingetragen. Feld "Ausübungsk.": Bei Ausübung einer Call-Option ist der Ausübungskurs für die zu beziehenden Aktien zu zahlen. Dieser Ausübungskurs (Basispreis der Option) ist hier einzutragen. Es wird der Ausübungskurs pro 1 Stück des Basiswertes eingegeben. 186

187 Typ: Ausübung Beschreibung: Call/Put-Option mit Barausgleich Neben den bereits erläuterten Feldern sind in dieser Maske insbesondere folgende Felder auszufüllen: Feld "WKN, Option": Hier wird die Wertpapierkennnummer der ausgeübten Option eingetragen. Feld "Stk": Hier wird die Stückzahl der ausgeübten Optionen eingetragen. Feld "Barausgl/Stk": Hier wird der Barausgleich eingegeben, die der Anleger pro ausgeübte Option erhält. Feld "Barausgleich": In diesem Feld ermittelt World Money das Produkt aus Stückzahl und Barausgleich pro Option. Der Anwender braucht hier nichts einzugeben. Alle unter einer "Ausübungs-Maske" verbuchten Optionen werden von World Money automatisch aus dem Depot ausgebucht. 187

188 Typ: Ausübung Beschreibung: Put Die Felder in dieser Maske sind ansonsten analog zur Ausübung der Call-Option auszufüllen. In das Feld "Ausübungsk." wird der pro verkaufter Aktie erhaltene Preis (=Ausübungskurs des Put) eingetragen. Die Anschaffungskosten der Put-Option verrechnet World Money nun automatisch als Werbungskosten bei den Einnahmen aus dem Veräußerungsgeschäft der Aktien bzw. dem Options-Basiswert. 188

189 Typ: Bar-Einlage Neben dem Datum der Einlage ist in dieser Maske nur der Betrag in der entsprechenden Währung und das Konto einzutragen. Außerdem können wir wählen, ob die Einlage Eigenkapital oder Fremdkapital darstellt. Wird uns ein Kreditbetrag auf unser Konto gutgeschrieben, mit dem wir dann Wertpapier-Spekulationen finanzieren, so ist in der Maske Bar-Einlagen die Option Fremdkapital anzuhaken. Legen wir unser eigenes Geld in das mit World Money verwaltete Depot ein, so wird diese Option nicht angehakt. Diese Unterscheidung wird für die Ermittlung der Eigenkapital- und Gesamtkapitalrendite in der Vermögensübersicht benötigt. 189

190 Typ: Bar-Entnahme Neben dem Datum der Entnahme ist nur der Betrag in der entsprechenden Währung und das Konto einzutragen. Werden Zins- und Tilgungszahlungen auf Kredite in einer Rate belastet, so ist es sinnvoll, diese Buchung in World Money getrennt nach dem jeweiligen Zins- und Tilgungsanteil der Rate in zwei Buchungen durchzuführen. Die Tilgung erfolgt wie oben dargestellt, die Zinszahlung über den Buchungstyp Ausgabe. Diese Differenzierung ist für eine korrekte Performance-Berechnung nötig. 190

191 Typ: Einnahme Beschreibung: aus Wandelanleihen Bei der Verbuchung von Einnahmen aus Wandelanleihen Die Felder dieser Maske sind wie folgt zu belegen: Feld "WKN": Hier wird die Wertpapierkennnummer der Wandelanleihe eingetragen. Feld "Datum": Hier wird das Datum eingetragen, an dem der Ertrag ausgezahlt wurde. Feld "Land": Die Länderauswahl ist auf das Land einzustellen, aus dem die Wandelanleihe stammt (Ansässigkeitsstaat des Emittenten). Feld "Barausschütt.": Hier wird der nach Abzug von Quellensteuer tatsächlich ausgezahlte Nettoertrag eingetragen. Feld "Ertrag vor St.": Hier wird der Ertrag vor Steuerabzügen = Bruttoertrag eingetragen. World Money erkennt in Höhe dieser Eingabe steuerpflichtige Einnahmen aus Kapitalvermögen. Felder "abgeführte KapESt, SolZ": In diese Felder wird jeweils der Gesamtbetrag an inländischer Quellensteuer eingetragen, der im Zusammenhang mit dem Ertrag aus der Wandelanleihe abgeführt wurde. Wurde keine Steuer abgeführt (z.b. bei Freistellungsauftrag) ist jeweils "0" einzutragen. Feld "anrechenbare ausl. Quellensteuer": Dieses Feld ist nur aktiviert, wenn die Länderauswahl auf ein Land ungleich Deutschland steht. Hier wird ggf. der Betrag der anrechenbaren ausländischen Quellensteuer eingetragen. Feld "vom Steuerabzug freigestellt": Hier wird der vom Steuerabzug freigestellte Ertrag eingetragen. Es wird nicht der gesamte Sparerfreibetrag bzw. Freistellungsbetrag, sondern nur der bei dieser Ertragsverbuchung tatsächlich genutzte Freibetrag eingegeben 191

192 Typ: Einnahme Beschreibung: Aussch. 18(3)AuslInvG-Fonds Bitte beachten Sie: Diese Maske wird nur noch für die Verbuchung von Fondserträgen nach dem Auslandsinvestmentgesetz verwendet. Generell sind in dieser Maske insbesondere folgende Felder auszufüllen: Feld "WKN": Hier wird die Wertpapierkennnummer des Fonds eingetragen, der die Ausschüttung vornimmt. Feld "Land": Das Länderauswahlfeld muss auf das Land gestellt werden, aus dem der Fonds stammt (Ansässigkeitsstaat der Fondsgesellschaft). Feld "Barausschüttung": Hier wird der tatsächlich ausgezahlte Betrag nach Abzug von Quellensteuer eingetragen. Der Betrag kann in der entsprechenden Fremdwährung des Fonds oder sofort in der Depotwährung eingegeben werden. Wird ein Fremdwährungsbetrag eingetragen, so wird dieser von World Money mit dem eingetragenen Umrechnungskurs für Zwecke der Steuerauswertung in die Depotwährung zurückgerechnet. Felder "abgeführte ZASt/SolZ": Hier wird jeweils der Gesamtbetrag an abgeführter inländischer Quellensteuer eingetragen, die von der Bruttoausschüttung abgeführt wurde. Feld "anrechenbare ausl. Quellensteuer": Hier wird der Gesamtbetrag an anrechenbarer ausländischer Quellensteuer, die dem Anteilseigener gegebenenfalls von der Fondsgesellschaft weitergeleitet wurde. Feld "vom Steuerabzug freigestellt": In dieses Feld wird nur der ggf. im Zusammenhang mit dieser Ausschüttung genutzte Sparerfreibetrag und nicht der gesamte zur Verfügung stehende Freibetrag eingegeben. Zum Beispiel hat ein Anleger keinen Freistellungsauftrag gestellt. Dieses Feld bleibt deshalb auf 0 stehen. Korrespondierend dazu muss in diesem Fall die abgeführte deutsche Kapitalertragsteuer verbucht werden. Man beachte: Bei Ausschüttungen dieser Fonds sind zusätzlich zum Ausschüttungsbetrag 90% der (positiven) Differenz von Anteilswert zum Jahresende und Anteilswert am Jahresanfang steuerpflichtig, min192

193 destens aber 10% des Anteilswertes am Jahresende. Dieser zusätzliche Betrag gilt als thesaurierter Ertrag und muss während der Haltedauer des Fonds jeweils zum Ende eines Jahres als Buchungstyp "Einnahme" => Beschreibung "Thes. 18(3) AuslInvG Fonds" vom Anwender gesondert verbucht werden. Typ: Einnahme Beschreibung: Ausschüttung ausl. Fonds Bitte beachten Sie: Diese Maske wird nur noch für die Verbuchung von Fondserträgen nach dem Auslandsinvestmentgesetz verwendet. Folgende Felder sind zu beachten: Feld "WKN": Hier wird die Wertpapierkennnummer des Fonds eingetragen, der die Ausschüttung vornimmt. Feld "Land": Die Länderauswahl muss auf das Land eingestellt werden, aus dem die ausgeschütteten Erträge stammen (Ansässigkeitsstaat der Fondsgesellschaft). Feld "Barausschütt.": Hier wird der tatsächlich ausgezahlte Betrag (gegebenenfalls nach Abzug von Quellensteuer) eingetragen. Der Betrag kann in der entsprechenden Fremdwährung des Fonds oder sofort in der Depotwährung eingegeben werden. Wird ein Fremdwährungsbetrag eingetragen, so wird dieser von World Money mit dem eingetragenen Umrechnungskurs für Zwecke der Steuerauswertung in die Depotwährung zurückgerechnet. Feld "stpfl. im Privatvermögen (brutto)": Hier wird der Bruttoertrag der Ausschüttung (also einschließlich aller Steuern) eingetragen. Diese Größe wird von World Money als steuerpflichtige Einnahme erkannt. Felder "abgeführte KapESt, ZASt, SolZ": In diese Felder wird jeweils der Betrag an abgeführten inländischen Quellensteuern eingetragen. Feld "anrechenbare ausl. Quellensteuer": In einigen wenigen Fällen können ausländische Fonds dem deutschen Anteilseigner ein Anrechnungspotential an ausländischer Quellensteuer weiterleiten. Dieser Betrag wird dann hier eingetragen. 193

194 Feld "vom Steuerabzug freigestellt": In dieses Feld wird nur der ggf. im Zusammenhang mit dieser Ausschüttung genutzte Sparerfreibetrag und nicht der gesamte zur Verfügung stehende Freibetrag (ab 2007: 750/1500 ) eingegeben. Typ: Einnahme Beschreibung: Ausschüttung inl. Fonds Bei der Verbuchung einer Ausschüttung sind generell folgende Felder auszufüllen: Feld "Barausschütt.": Hier wird der nach Abzug von Steuern ausgeschüttete Betrag eingetragen. Es ist der Gesamtbetrag der Ausschüttung, nicht der Betrag pro Anteil einzutragen. World Money erkennt in Höhe dieses Betrages einen Kontozugang. Feld "stpfl. im Privatvermögen (brutto gesamt)": Dies ist die Höhe der steuerpflichtigen Ausschüttung. Der Anwender entnimmt diese Größe aus seiner Abrechnung. Feld "anrechenbare KSt": Ist mit der Fondsausschüttung ein körperschaftsteuerliches Anrechnungspotential verbunden, so wird dieser Betrag hier eingetragen (ausgezahlte KSt wird hier nicht verbucht). Feld "bar vergütete KSt": Wurde im Rahmen der Ausschüttung auch Körperschaftsteuer bar ausgezahlt (z.b. infolge eines Freistellungsauftrags), so wird hier der Betrag ausgezahlter KSt eingetragen. Felder "abgeführte KapESt/ZASt/SolZ": In diese Felder werden die Beträge an abgeführter Kapitalertrag- und Zinsabschlagsteuer, sowie Solidaritätszuschlag eingetragen. Wurde ein Freistellungsauftrag gestellt und dementsprechend keine Steuer abgeführt, so sind die genannten Felder mit "0" zu belegen. Feld "vom Steuerabzug freigestellt": In dieses Feld wird nur der ggf. im Zusammenhang mit dieser Ausschüttung genutzte Sparerfreibetrag und nicht der gesamte zur Verfügung stehende Freibetrag (ab 2007: 750/1500 ) eingegeben. Wurde zum Beispiel kein Freistellungsauftrag gestellt, dieses Feld bleibt dementsprechend frei. 194

195 Feld "stpfl. ausl. Bruttoerträge": In der verbuchten steuerpflichtigen Gesamtausschüttung (Feld: "stpfl. im Privatvermögen brutto gesamt ) können ggf. Teile aus ausländischen Quellen stammen. Dieser Teil der gesamten Ausschüttung ist hier einzugeben, damit eine korrekte Abrechnung der ausländischen Einkünfte von World Money vorgenommen werden kann Feld "anrechenbare ausl. Quellensteuer": Hier wird der Betrag an anrechenbaren ausländischen Steuern eingetragen, wie er von der Fondsgesellschaft im Zusammenhang mit der Ausschüttung bekannt gegeben wurde. Typ: Einnahme Beschreibung: Bezugsrechte In der Maske Einnahme => Bezugsrechte sind generell folgende Felder auszufüllen: Feld "WKN Altakt.": Hier wird die Wertpapierkennnummer der Aktie eingegeben, die die Grundlage für die Gewährung des Bezugsrechts ist (Altaktie). Feld "WKN Bezugsr.": Hier wird die Wertpapierkennnummer des zugeteilten Bezugsrechts eingetragen. Existiert keine WKN, so sollte vom Anwender eine alphanumerische Bezeichnung selbst definiert werden, auf die bei einer Verkauf- oder Ausübungsbuchung zugegriffen werden kann. Feld "Stk.": Hier wird die Stückzahl (Anzahl) der zugeteilten Bezugsrechte eingegeben. Feld "Datum": Als Datum ist der erste Handelstag des Bezugsrechts einzugeben. Feld "Kurs, Altakt.": World Money ermittelt für steuerliche Zwecke die rechnerischen Anschaffungskosten der Bezugsrechte und benötigt dafür den Kurs der Aktie unmittelbar vor BezugsrechtsZuteilung (= Aktienkurs cum Bezugsrecht). Dieser Kurs wird hier eingetragen. Feld "1. Kurs Bezr.": Hier wird der erste Börsenkurs des Bezugsrechts an dessen erstem Handelstag eingegeben. Feld "ggf. Spitzen (Barausgleich)": In dieses Feld wird ein gewährter Barausgleich (Spitzenverwertung) eingetragen, der gegebenenfalls im Zusammenhang mit der Bezugsrechtszuteilung gewährt wurde 195

196 Typ: Einnahme Beschreibung: Dividende, ausl. Auf ausländische Dividenden wird keine deutsche Kapitalertragsteuer erhoben, deshalb sind hier die Felder zum deutschen Steuerabzug und zum Freistellungsauftrag entbehrlich. Die Felder in dieser Buchungsmaske sind wie folgt auszufüllen: Feld "Bardividende": Hier ist der tatsächlich ausgezahlte Dividendenbetrag einzutragen (nach Abzug ausländischer Steuern). Es wird nicht die Dividende pro Aktie eingetragen. Feld "Div. einschl. ausl. Quellenst.": Hier wird die Dividende einschließlich ausländischer Steuer (= brutto) eingetragen. Feld "anrechenbare ausländ. Quellensteuer": Es wird nur die keinem Ermäßigungsanspruch unterliegende ausländische Steuer (i.d.r. 15 % der Dividende vor Steuern) und nicht ein ggf. abgeführter, höherer Betrag eingegeben. Feld "avoir fiscal": Dieses Feld ist nur aktiv, wenn die Länderauswahl auf Frankreich steht. Es wird der Gesamtbetrag an anrechenbarer französischer avoir fiscal eingetragen, der mit dieser Dividendenzahlung verbunden ist. Auswahl Halbeinkünfteverfahren : Ausländische Dividenden können nach den Maßgaben des Halbeinkünfteverfahren abgerechnet werden. Dafür ist die Auswahloption "Halbeinkünfteverfahren" in der Buchungsmaske durch Anhaken zu aktivieren. In die Felder wird ungeachtet dessen der volle Dividendenbetrag eingetragen, die hälftige Steuerfreiheit der Dividende wird von World Money automatisch berücksichtigt. 196

197 Typ: Einnahme Typ: Einnahme Beschreibung: Dividende inl./ Halbeinkünfteverfahren Generell sind die Felder dieser Maske wie folgt zu belegen: Feld Div vor St : Hier wird der Gesamtbetrag der Dividende vor Abzug von Quellensteuer (= brutto) eingetragen. Felder "abgeführte KapESt/abgeführter SolZ": Liegt kein Freistellungsauftrag vor, wird auf inländische Dividenden erhobene Kapitalertragsteuer/Solidaritätszuschlag hier eingetragen. Feld "vom Steuerabzug freigestellte Erträge": Es wird nicht der gesamte Freistellungsbetrag (ab 2007: 750/1500 ), sondern nur der bei dieser Dividendenzahlung in Anspruch genommene Freibetrag eingegeben. 197

198 Typ: Einnahme Beschreibung: Gratisaktien Als Einnahme von Gratisaktien werden in World Money Zuteilungen so genannter "Treueaktien" oder "Bonusaktien" (z.b. Telekom), bzw. solche Aktien verbucht, die anstelle einer Gewinnausschüttung ausgegeben werden. Diese Gratisaktien stellen in der Regel Einkünfte aus Kapitalvermögen dar (im Gegensatz zu den Gratisaktien, die im Rahmen eines Aktiensplits begeben werden und die über den Buchungstyp "Split" oder ggf. "WP-Einlage" verbucht werden müssen). In der Maske Einnahmen => Gratisaktien sind folgende Felder zu belegen: Feld "WKN": Hier wird die Wertpapierkennnummer der Gratisaktien eingetragen. Feld "Datum": Hier muss der Zeitpunkt des Beginns der Veräußerungsfrist für die Gratisaktien eingegeben werden. Dieser Termin kann vom Zuteilungsdatum manchmal geringfügig abweichen. Feld "Stk": Hier wird die Stückzahl der erhaltenen Gratisaktien eingegeben. Feld "Kurs": Hier wird der Börsenkurs der Gratisaktien im Zuteilungszeitpunkt eingetragen. Dieser Kurs ist maßgeblich für die Höhe der steuerpflichtigen Einnahmen, die die Gratisaktien darstellen. Feld "Spitzen": In einigen Fällen kann es im Zusammenhang mit der Zuteilung von Gratisaktien zur Spitzenverwertung kommen. Es ist der Gesamtbetrag der erhaltenen Spitzen (Barausgleich) einzugeben. Felder für abgeführte KapESt/SolZ: World Money hält Eingabefelder für im Zusammenhang mit der Zuteilung der Gratisaktien abgeführte inländische Quellensteuer bereit. Sollte ein solcher Steuerabzug vorgenommen worden sein, ist dieser Betrag hier einzugeben, ansonsten sind die Felder mit "0" zu belegen. Feld anrechenbare ausl. Quellensteuer": Hier wird der Betrag anrechenbarer ausländischer Quellensteuer eingegeben, der ggf. mit der Gratisaktienzuteilung verbunden ist. Feld "vom Steuerabzug freigestellt": Es wird nicht der gesamte Freistellungsbetrag (ab 2007: 750/1500 ), sondern nur der bei dieser Gratisaktienzuteilung ggf. in Anspruch genommene Freibe- 198

199 trag eingegeben. Dieses Feld wird mit "0" belegt wenn der Freistellungsbetrag nicht in Anspruch genommen wurde. Typ: Einnahme Beschreibung: sonstige Erträge World Money erkennt den in das Feld Ertrag vor St. eingegebenen Betrag als steuerpflichtige Einkünfte aus Kapitalvermögen und stellt diesen in die Zeile aus sonstigen Kapitalforderungen in die Seite Info Anlage KAP der Steuerauswertungsseite ein. Feld "WKN": Hier wird die Wertpapierkennnummer des Wertpapiers eingetragen, mit dem der Ertrag erzielt wird. Feld "Datum": Hier wird das Datum eingetragen, an dem der Ertrag ausgezahlt wurde. Feld "Land": Die Länderauswahl ist auf das Land einzustellen, aus dem das Wertpapier stammt (Ansässigkeitsstaat des Emittenten). Feld "Barausschütt.": Hier wird der nach Abzug von Quellensteuer tatsächlich ausgezahlte Nettoertrag eingetragen. Feld "Ertrag vor St.": Hier wird der Ertrag vor Steuerabzügen = Bruttoertrag eingetragen. World Money erkennt in Höhe dieser Eingabe steuerpflichtige Einnahmen aus Kapitalvermögen. Felder "abgeführte KapESt, ZASt, SolZ": Im Zusammenhang mit so genannten Finanzinnovationen kann auch beim Verkauf Kapitalertragsteuerpflicht resultieren. In diese Felder wird jeweils der Gesamtbetrag an abgeführter inländischer Quellensteuer eingetragen. Wurde keine Steuer abgeführt ist jeweils "0" einzutragen. Feld "anrechenbare ausl. Quellensteuer": Dieses Feld ist nur aktiviert, wenn die Länderauswahl auf ein Land ungleich Deutschland steht. Hier wird ggf. der Betrag der anrechenbaren ausländischen Quellensteuer eingetragen. Feld "vom Steuerabzug freigestellt": Hier wird der vom Steuerabzug freigestellte Ertrag eingetragen. Es wird nicht der gesamte (ab 2007: 750/1500 ), sondern nur der bei dieser Ertragsverbuchung tatsächlich genutzte Freibetrag eingegeben. 199

200 Typ: Einnahme Beschreibung: Spin-off Generell sind die Eingabefelder dieser Maske wie folgt zu belegen: Feld "WKN Altaktie": Hier wird die Wertpapierkennnummer der "alten" Aktie eingetragen, aus der die neue Aktie abgespalten wurde. Feld "WKN neue Akt.": Hier wird die Wertpapierkennnummer der durch den Spin-off neu zugeteilten Aktie eingetragen. Feld "Datum": Hier muss in der Regel der ex-tag eingegeben werden. Ex-Tag ist der Tag, an dem die alte Aktie erstmals um den Wert des abgespaltenen Unternehmens bereinigt notiert. Feld "Stk": Hier wird die Anzahl der durch den spin-off neu zugeteilten Aktien eingetragen. Feld "Kurs vor Spin": Zur Berechnung von steuerlich relevanten Anschaffungs- und Veräußerungspreisen der alten und neuen Aktien benötigt World Money den letzten Kurs der alten Aktie unmittelbar vor dem Spin-off. Dieser wird hier eingetragen. Feld "Kurs neue Akt.": Hier wird der erste Kurs eingetragen zu dem die neue, "abgespaltene" Aktie unmittelbar nach dem Spin-off notiert. Feld "ggf. Spitzen (Barausgleich) : Hier wird gegebenenfalls eine Barzahlung eingetragen, die aus der Verwertung von Spitzen resultiert. Zu einer Erläuterung des Begriffs Spitzen lesen Sie bitte den vorangegangenen Abschnitt. 200

201 Typ: Einnahme Beschreibung: Thes. 18(3)AuslInvG-Fonds Bitte beachten Sie: Diese Maske wird nur noch für die Verbuchung von Fondserträgen nach dem Auslandsinvestmentgesetz verwendet. Folgende Felder sind in der Maske Thesaurierung 18(3)AuslInvG-Fonds zu belegen: Feld "WKN": Hier wird die Wertpapierkennnummer des Fonds eingetragen, zu dem die Thesaurierung verbucht wird. Feld "Stk neu": In den Fällen, da im Rahmen der Thesaurierung neue Anteile zugeteilt werden, wird hier die Stückzahl der neuen Anteile eingetragen, ansonsten ist dieses Feld auf "0" zu stellen. Feld "Land": Das Länderauswahlfeld muss auf das Land eingestellt werden, aus dem der Fonds stammt (Ansässigkeitsstaat der Fondsgesellschaft). Feld "stpfl. Betrag": Hier wird die bereits angesprochene "fiktive" Thesaurierung verbucht, die während der Haltedauer des Fondsanteils vom Anleger als steuerpflichtige Einnahme zu verbuchen ist. 201

202 Typ: Einnahme Beschreibung: Thesaurierung ausl. Fonds Generell sind bei einer Thesaurierung ausländischer Fonds folgende Felder auszufüllen: Feld "WKN": Hier wird die Wertpapierkennnummer des Fonds eingetragen, der die Thesaurierung vornimmt. Feld "Stk neu": In manchen Fällen werden im Rahmen einer Thesaurierung neue Fondsanteile zugeteilt. Die neu erhaltene Stückzahl ist dann in dieses Feld einzugeben, ansonsten ist das Feld mit einer "0" zu füllen. Feld "Land": Die Länderauswahl muss auf das Land eingestellt werden, aus dem die thesaurierten Erträge stammen (Ansässigkeitsstaat der Fondsgesellschaft). Feld "stpfl. im Privatvermögen (brutto)": Hier wird der gesamte thesaurierte Ertrag eingegeben. World Money erkennt in Höhe dieser Größe steuerpflichtige Einnahmen aus Kapitalvermögen. Feld "anrechenbare ausl. Quellensteuer": Resultiert aus der Thesaurierung ein Anrechnungspotential an ausländischer Quellensteuer, so ist dieser Betrag hier einzugeben (meist ist dies nicht der Fall). 202

203 Typ: Einnahme Beschreibung: Thesaurierung inl. Fonds Generell sind bei der Verbuchung einer Thesaurierung inländischer Fonds also folgende Felder zu beachten: Feld "WKN": Hier wird die Wertpapierkennnummer des Fonds eingetragen, zu dem eine Thesaurierung verbucht werden soll. Feld "Stk neu": In manchen Fällen werden im Rahmen einer Thesaurierung neue Fondsanteile zugeteilt (z.b. anstelle von Steuergutschriften). Die neu erhaltene Stückzahl ist dann in dieses Feld einzugeben, ansonsten ist das Feld mit einer "0" zu füllen. Feld "bar vergütete Steuern": Wird im Zusammenhang mit einer Thesaurierung dem Anleger Steuer vergütet (bar ausgezahlt), so ist dieser Betrag hier einzugeben. Feld "vergütete KapESt/ZASt": Wurden Steuern bar vergütet, so ist hier der Betrag einzugeben, der aus Kapitalertrag- bzw. Zinsabschlagsteuer resultiert. Feld "bar vergütete KSt": Hier wird der Teil der ggf. vergüteten Steuern eingetragen, der aus Körperschaftsteuer resultiert. Feld "stpfl. im Privatvermögen (brutto gesamt)": Hier wird der Gesamtbetrag der Thesaurierung eingetragen, der steuerpflichtig ist. Felder "abgeführte KapESt/ZASt/SolZ": In diese Felder werden die von Seiten des Fonds auf die thesaurierten Erträge abgeführten und von Anleger anrechenbaren Steuern eingetragen. Feld "stpfl. ausl. Bruttoerträge": In der verbuchten steuerpflichtigen Gesamt-Thesaurierung (Feld: "stpfl. im Privatvermögen brutto gesamt") können ggf. Teile aus ausländischen Quellen stammen. Dieser Teil der gesamten Thesaurierung ist hier einzugeben, damit eine korrekte Abrechnung der ausländischen Einkünfte von World Money vorgenommen werden kann. Feld "anrechenbare ausl. Quellensteuer": Hier wird der Betrag an anrechenbaren ausländischen Steuern eingetragen, wie er von der Fondsgesellschaft im Zusammenhang mit der Ausschüttung bekannt gegeben wurde. 203

204 Feld "vom Steuerabzug freigestellt": In dieses Feld wird nur der ggf. im Zusammenhang mit dieser Thesaurierung genutzte Sparerfreibetrag und nicht der gesamte zur Verfügung stehende Freibetrag eingegeben Typ: Einnahme Beschreibung: Zinsen Haben Generell müssen bei der Verbuchung von Zinseinnahmen folgende Felder beachtet werden: Feld "WKN": Resultieren die Zinsen aus einem Wertpapier, so ist hier die entsprechende WKN einzugeben, bei Zinsen aus Guthaben und Einlagen bleibt das Feld "WKN" frei. Feld "Land": Dieses Feld legt fest, ob die vereinnahmten Zinsen inländische (Land = Deutschland) oder ausländische Einkünfte sind. Handelt es sich um ausländische Einkünfte, so können diese durch die Länderauswahl einem Land zugeordnet werden. Feld "Zinsen bar": Hier wird der nach Steuerabzügen tatsächlich ausgezahlte Zinsbetrag eingegeben. Feld "Zinsen vor St.": Hier wird der Zinsbetrag brutto, d.h. einschließlich ggf. abgeführter Steuern eingetragen. Felder "abgeführte ZASt/SolZ": Hier wird der Gesamtbetrag an abgeführter Zinsabschlagsteuer und Solidaritätszuschlag eingetragen. Wurden keine Steuern abgeführt (z.b. bei Freistellungsauftrag), so sind diese Felder mit "0" zu belegen. Feld "anrechenbare ausl. Quellensteuer": Dieses Feld ist nur aktiviert wenn die Länderauswahl auf ein anderes Land als Deutschland steht und ist mit dem Gesamtbetrag an ggf. abgeführter und anrechenbarer ausländischer Quellensteuer zu belegen. Feld "vom Steuerabzug freigestellt": Hier werden die vom Steuerabzug freigestellten Erträge eingetragen. Es wird nicht der gesamte Sparerfreibetrag bzw. Freistellungsbetrag, sondern nur der bei dieser Ertragsverbuchung tatsächlich genutzte Freibetrag eingegeben 204

205 Typ: Split In der Buchungsmaske "Split" sind insbesondere folgende Felder auszufüllen: Feld "WKN": Hier wird die Wertpapierkennnummer der gesplitteten Aktie eingetragen. Feld "Stk. alt": Hier wird die Anzahl der Aktien eingetragen, die vor dem Split im Depot gehalten wurden. Feld "Stk. neu": Hier wird die Anzahl der Aktien eingetragen, die nach dem Split im Depot gehalten werden. Feld "Datum": Hier wird das Datum eingetragen, an dem der Split vorgenommen wurde. Feld "ggf. Spitzen": In einigen Fällen kommt es im Zusammenhang mit einem Aktiensplit zu einem Barausgleich in Folge einer so genannten Spitzenverwertung. Der erhaltene Barbetrag ist hier einzutragen. Zur Erläuterung des Begriffes Spitzen wird auf den vorangegangenen Abschnitt verwiesen. Die Verbuchung eines Splits über die obige Buchungsmaske erübrigt sich, wenn Sie die Splitautomatik in der Depotkonfiguration aktiviert haben. Sie sollten die automatisch von World Money vorgenommene Split-Buchung dann lediglich noch einmal überprüfen. 205

206 Typ: Wertpapiertausch Generell sind in der Maske Wertpapiertausch folgende Felder auszufüllen: Feld "WKN, WP alt": Hier wird die Wertpapierkennnummer des alten, beim Tausch hingegebenen Wertpapiers eingetragen. Feld: "WKN, WP neu": Hier wird die Wertpapierkennnummer des neuen, beim Tausch erhaltenen Wertpapiers eingetragen. Felder "Stk": In diese Felder wird die Stückzahl der hingegebenen Wertpapiere (oberes Stk-Feld) und die Stückzahl der beim Tausch erhaltenen Wertpapiere (unteres Stk-Feld) eingetragen. Feld "Datum": Hier wird beim Aktientausch im Rahmen einer Fusion/Übernahme das relevante Datum, welches für die Berechnung von steuerlichen Fristen maßgeblich ist, eingegeben. Dieses Datum ist vom Anwender zu ermitteln. Infos dazu halten in der Regel die betroffenen Unternehmen oder die Depotbank bereit. Feld "Kurs WP alt": Hier wird der Kurs des hingegebenen Wertpapiers im Tauschzeitpunkt oder ggf. ein abweichender, steuerlich maßgeblicher Wert eingegeben. Feld "Kurs WP neu": Hier wird der Kurs des erhaltenen Wertpapiers im Tauschzeitpunkt oder ggf. ein abweichender, steuerlich maßgeblicher Wert eingegeben. Auswahl "steuerfrei": Ein Wertpapiertausch wird von World Money generell als steuerpflichtiger Veräußerungsvorgang (bezüglich des hingegebenen Wertpapiers) bewertet. Soll der Tausch hingegen steuerfrei verbucht werden, so ist diese Auswahl durch anhaken zu aktivieren. Auswahl "Halbeinkünfteverfahren": Wenn der verbuchte Wertpapiertausch einem steuerpflichtigen Veräußerungsvorgang gleichzusetzen ist, kann dieser durch Anhaken der Auswahl nach den Maßgaben des Halbeinkünfteverfahrens abgerechnet werden. Feld "ggf. Spitzen (Barausgleich)": Ist es im Zusammenhang mit dem Tausch zu einem Barausgleich gekommen (Spitzenverwertung), so ist hier der erhaltene Gesamtbetrag einzugeben. 206

207 Typ: WKN-Änderung Die Änderung einer Wertpapierkennnummer, ohne dass ein Aktientausch stattgefunden hat, wird mit Hilfe der obigen Buchungsmaske erfasst. In der Regel ändert sich bei diesem Vorgang nichts an der Stückzahl der Wertpapiere, so dass die beiden Stk-Felder gleichermaßen auf die Anzahl der ursprünglich gehaltenen Wertpapiere lauten sollten. Die WKN-Änderung mit Hilfe der Buchungsmaske braucht nur für Wertpapiere durchgeführt zu werden, die im Depot gehalten werden. Stammdaten-Änderungen zu allen anderen Wertpapieren werden automatisch über einen Datenabruf vorgenommen. 207

208 Typ: WP-Einlage Über diesen Buchungstyp "WP-Einlage" können Wertpapiere in das Depot aufgenommen werden, die unentgeltlich erworben wurden, z.b. geschenkte, geerbte oder gegebenenfalls gratis zugeteilte Wertpapiere, die nicht unter andere Buchungstypen zu subsumieren sind. Generell gilt, dass jede Art von Wertpapieren, deren Vereinnahmung selbst steuerfrei ist und keine Einkünfte aus Kapitalvermögen darstellt, über diese Maske verbucht werden können. Auch mit der Einlage von Wertpapieren kann eine Fremdkapitalaufnahme verbunden sein, wenn wir uns nämlich heute - in Erwartung fallender Kurse - Aktien ausleihen und diese sofort verkaufen, um die selben Aktien später billiger an der Börse zurück zu kaufen und mit diesen billigen Aktien unsere Aktienschuld begleichen. Bei einer solchen Vorgehensweise muss in der Maske WP-Einlagen die Auswahloption Fremdkapital angehakt sein. World Money erkennt dann in Höhe des Wertes der in das Depot eingelegten Aktien eine Fremdkapitalaufnahme und wird diese Größe in die Berechnungen der Gesamtkapitalrendite und Eigenkapitalrendite mit einbeziehen. Bei der Einbuchung einer WP-Einlage sind stets folgende Felder zu beachten: Feld "WKN": Hier ist die Wertpapierkennnummer des eingebuchten Wertpapiers einzutragen. Feld "Stk.": Hier ist die Stückzahl der eingebuchten Wertpapiere einzutragen. Feld "Datum": Es wird das Datum der Einbuchung eingetragen. Auswahloption Fremdkapital : Hier kann durch Anhaken bestimmt werden, ob die WP-Einlage eine Eigenkapitalaufnahme (=> nichts angehakt) oder Fremdkapitalaufnahme (=> Auswahl anhaken) darstellt. Feld "Steuerdatum": Das Datum für den Beginn der Veräußerungsfrist ist bei unentgeltlich erworbenen Wertpapieren nicht in jedem Fall identisch mit dem Datum der Einbuchung. Zum Beispiel gilt bei geschenkten oder geerbten Wertpapieren, die in das Depot eingelegt werden, der Anschaffungszeitpunkt des Rechtsvorgängers für eine Veräußerungsgewinnberechnung. Dieser Anschaffungszeitpunkt ist in das Feld "Steuerdatum" einzutragen. Feld "Steuerkurs": Die Höhe der Veräußerungsgewinne wird bei unentgeltlich erworbenen und in das Depot eingelegten Wertpapieren in manchen Fällen auf Basis der Anschaffungskosten des 208

209 Rechtsvorgängers ermittelt. Diese Anschaffungskosten sind als "Steuerkurs" in dieses Feld einzutragen. Es gilt dabei, dass der Kurs pro Stück einzutragen ist. Feld "Stück x Kurs": Hier wird von World Money das Produkt aus Stückzahl der eingebuchten Wertpapiere und steuerlich relevantem Kurs berechnet und ausgewiesen. Der Anwender braucht hier nichts einzugeben. Typ: WP-Entnahme Beschreibung: Einfache Wertpapierentnahme Über den Buchungstyp "WP-Entnahme" können Wertpapiere aus dem Depot ausgebucht werden, die nicht entgeltlich verkauft wurden und dem zufolge kein steuerlicher Veräußerungstatbestand realisiert wurde. Analog zur WP-Einlage kann auch eine Entnahme mit der Option Fremdkapital versehen werden, wenn die Entnahme die Rückführung einer Wertpapier-Leihe darstellt. Bei einer einfachen Wertpapierentnahme sind folgende Felder zu belegen: Feld "WKN": Hier wird die Wertpapierkennnummer der entnommenen Wertpapiere eingetragen. Feld "Stk.": Hier wird die Stückzahl der entnommenen Wertpapiere eingetragen. Feld Datum : Hier wird das Wertstellungsdatum eingegeben, an dem die Wertpapiere unser Depot verlassen haben. Auswahloption Fremdkapital : Hier kann durch Anhaken bestimmt werden, ob die WP-Entnahme eine Eigenkapitalentnahme (=> nichts angehakt) oder Fremdkapitalrückführung (=> Auswahl anhaken) darstellt. Feld "Kurs": Den aktuellen, zum Entnahmedatum geltenden Kurs benötigt World Money zur Berechnung der Depot-Performance, da die Entnahme von Wertpapieren wirtschaftlich nicht gewinnmindernd bewertet werden. 209

210 Typ: WP-Entnahme Beschreibung: Verfall einer Option In dieser Buchungsmaske werden verfallene Optionen und Optionsscheine aus dem Depot ausgebucht. Eine Aufwandsposition wird dabei nicht verbucht. Möchten Sie Kosten für verfallene Optionen als Aufwand (ggf. steuerlich abziehbaren Aufwand) erfassen, so buchen Sie den entsprechenden Betrag bitte unter dem Typ Ausgaben, Beschreibung verfallene Optionen bzw. zahlungsunwirksamer Aufwand Die Depotauswertung Nach dem wir nun die einzelnen Buchungen kennen gelernt haben und unser Depot entsprechend verwalten können, haben wir auch die Möglichkeit, das Depot nach bestimmten Kriterien auszuwerten. Wenn wir uns im Buchungsjournal befinden, erreichen wir die verschiedenen Auswertungsseiten über den Menüpunkt Ansicht und dann durch Anklicken einer der drei Einträge unter Depot-Ansicht : 210

211 Eine weitere Möglichkeit diese Seiten aufzurufen besteht darin, die entsprechenden Symbole in der oberen horizontalen Leiste des Depotfensters anzuklicken. Über diese Symbole werden wir im Folgenden die einzelnen Auswertungsseiten aufrufen. Wir gehen nun diese Symbole von links nach rechts durch und betrachten die einzelnen Auswertungsseiten. Branchenauswertung Durch das Anklicken des linken Symbols nach Branchen analysieren können. gelangen wir auf eine Seite, mit der wir unser Depot Länderauswertung Durch das Anklicken des Symbols Ländern analysieren können: gelangen wir auf eine Seite, mit der wir unser Depot nach Typenauswertung Durch das Anklicken des Symbols Wertpapiertypen analysieren können gelangen wir auf eine Seite, mit der wir unser Depot nach 211

212 Wertpapierauswertung Durch das Anklicken des Symbols gelangen wir auf eine Seite, mit der wir unser Depot nach einzelnen Wertpapieren analysieren können Währungsauswertung Durch das Anklicken des Symbols gelangen wir auf eine Seite, mit der wir unser Depot nach Wertpapierwährungen analysieren können Steuerauswertung Durch Anklicken des Symbols auswerten können gelangen wir auf eine Seite, mit der wir unser Depot steuerlich wertet in dieser Seite alle Buchungsvorgänge eines Veranlagungszeitraums steuerlich aus und bereitet die Informationen für die Steuererklärung auf. Die Auswahl des Veranlagungsjahres, für das Sie die Steuerauswertung durchführen möchten, sowie den Sparerfreibetrag und die Werbungskostenpauschale können Sie unter dem Menü DEPOT / STEUERN vorgeben. Die Werbungskostenpauschale bei den Einkünften aus Kapitalvermögen wird immer dann angesetzt, wenn die zu dieser Einkunftsart über die Maske Ausgaben verbuchten Werbungskosten geringer als die Pauschale sind. Für den Ausweis der steuerpflichtigen Veräußerungsgewinne ist zu beachten, dass hier nur Gewinne oder Verluste angezeigt werden, die innerhalb der Veräußerungsfrist realisiert wurden. Liegt der saldierte Gesamtgewinn unter der Freigrenze für Veräußerungsgeschäfte (Einzugeben unter dem Menü DEPOT / STEUERN), so werden keine steuerpflichtigen Gewinne realisiert. Auch zu den Veräußerungsgeschäften können Werbungskosten über die Maske Ausgaben verbucht werden. Hier existiert keine Pauschale, wie bei den Kapitaleinnahmen. Als Werbungskosten werden außerdem alle als Verkaufnebenkosten in der Maske Order Verkauf verbuchten Maklergebühren, Spesen etc. berücksichtigt. Die Nebenkosten des Kaufs rechnen hingegen zu den Anschaffungskosten der Wertpapiere. Es wird von den Verkaufnebenkosten stets nur der Teil als abzugsfähig berücksichtigt, der auf den steuerpflichtigen Teil eines Verkaufs entfällt. Dies ist z.b. dann der Fall, wenn beim Verkauf einer Wertpapierposition ein Teil der Papiere schon aus der Veräußerungsfrist raus und deshalb steuerfrei, ein anderer Teil jedoch noch steuerverhaftet ist (= Kaufzeitpunkt innerhalb der Frist). World Money 8 berücksichtigt hier automatisch, dass nur die auf die steuerpflichtigen Stücke entfallenden Verkaufspesen als Werbungskosten abzugsfähig sind. Auf dieser Hauptseite der Steuerauswertung wird lediglich das Endergebnis aller Auswertungen angezeigt. Die als steuerpflichtige Einkünfte ausgewiesenen Größen berücksichtigen bereits die hälftige Steuerfreiheit aller nach dem Halbeinkünfteverfahren verbuchten Einnahmen. Bei den Einnahmen aus Wertpapier-Veräußerungsgeschäften und Termingeschäften werden stets auch Veräußerungsgewinne unterhalb der Freigrenze ausgewiesen. Liegt der Saldo aller innerhalb der Veräußerungsfrist realisierten Gewinne und Verluste eines Jahres insgesamt unter dieser Freigrenze, so wird in der Summenzeile Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften 0 oder (bei negativem Saldo) ein vortrags- oder rücktragsfähiger Verlust angezeigt. Eine detaillierte Übersicht der Einkünfte aus Kapitalvermögen und Veräußerungsgeschäften wird durch Anklicken der Links "Infos zur Anlage KAP/AUS" und "Infos zur Anlage SO" angezeigt. 212

213 Diese Seiten enthalten weitere Informationen die für das Ausfüllen der Steuererklärungsvordrucke benötigt werden. Infos zur Anlage KAP/AUS Hier befinden wir uns in der Seite Info zur Anlage KAP/AUS. In dieser Seite werden Informationen angezeigt, die für das Ausfüllen der Anlagen KAP und AUS der Steuererklärung benötigt werden. Diese Auswertungsseite ist der Anlage KAP der Steuererklärung optisch nachempfunden. Sie ist aber nicht mit dem Originalformular identisch. Je nach dem, unter welcher Buchungsbeschreibung Einnahmen verbucht wurden, werden diese in die entsprechenden Zeilen dieser Seite eingestellt. Werden Einnahmen mit einer Ländereinstellung ungleich Deutschland verbucht, so werden die relevanten Informationen auch im Bereich Ausländische Kapitalerträge angezeigt. Neben den Bruttoeinnahmen wird in dieser Seite insbesondere die innerhalb des Veranlagungsjahres verbuchte, abgezogene und anrechenbare inländische und ausländische Quellensteuer der jeweiligen Ertragsart zugeordnet und dort ausgewiesen. Gleiches gilt für die vom Steuerabzug freigestellten Erträge. Die Werbungskosten zu den ausländischen Kapitalerträgen werden im Unterschied zum Steuererklärungsvordruck ohne ggf. abzuziehende ausländische Steuern ausgewiesen, da nicht selbständig über Abzug oder Anrechnung der ausländischen Quellensteuer entscheiden kann. Analog zur Systematik der Anlage KAP wird die Pauschale an dieser Stelle nicht ausgewiesen, sondern nur die tatsächlich verbuchten Werbungskosten. 213

214 Die Seite zu den Anlagen KAP/AUS beinhaltet außerdem Informationen über Steuerpflicht bzw. Abzugsfähigkeit von Einnahmen und Werbungskosten, die nach dem Halbeinkünfteverfahren besteuert werden. Die Entscheidung, ob eine Einnahme oder Ausgabe hierunter fällt, trifft der Anwender in der jeweiligen Buchungsmaske durch Anhaken der entsprechenden Auswahl. Im Bereich "Ausländische Kapitalerträge" liefert zusätzlich eine Information über die Summe der verbuchten Thesaurierungen zu ausländischen Investmentfonds. Der Nachweis über die Versteuerung dieser Thesaurierungen ist nötig um ggf. eine Erstattung von beim Verkauf dieser Fondsanteile abgeführter Kapitalertragsteuer zu erwirken. Infos zur Anlage SO Hier befinden wir uns in der Seite Anlage SO In dieser Seite werden steuerpflichtige Veräußerungsgeschäfte bezüglich Wertpapieren sowie Termingeschäfte ausgewiesen. Veräußerungen und Glattstellungen, die außerhalb der Veräußerungsfrist vorgenommen wurden, werden hier nicht aufgeführt. Wurde eine Veräußerung nach den Maßgaben des Halbeinkünfteverfahrens abgerechnet (durch entsprechende Auswahl in der Buchungsmaske), so wird beim Veräußerungspreis, Anschaffungspreis und -nebenkosten und beim Ergebnis des Veräußerungsgeschäfts sowohl der volle Betrag, wie auch die steuerpflichtige "Hälfte" angezeigt. Als Anschaffungskosten (einschließlich Anschaffungsnebenkosten) werden in diesem Fall die gemittelten Kosten aus allen Käufen innerhalb der Veräußerungsfrist angesetzt. ermittelt steuerpflichtige Einkünfte aus Veräußerungsgeschäften nach der Methode der durchschnittlichen Anschaffungskosten und legt bei der Ermittlung der Anschaffungskosten von Bezugsrechten und Aktien aus Spin-offs die Gesamtwertmethode bzw. Substanzabspaltungsrechung zugrunde. Auch in der Info zur Anlage SO weist Werbungskosten zu den Einkunftsarten Wertpapier-Veräußerungsgeschäfte und Termingeschäfte aus, wobei die nach dem Halbeinkünfteverfahren verbuchten Werbungskosten gesondert aufgeführt werden. 214

215 Taste zum Rücksprung ins Buchungsjournal Durch das Anklicken des Symbols chungsjournal. gelangen wir aus jeder Depotansicht wieder zurück ins Bu- Anzeige des Orderbuchs Durch Anklicken des Symbols gelangen wir in das Orderbuch. Hier können wir auf einen Blick alle noch offenen oder schon ins Depot verbuchten Order auf einen Blick ansehen und bearbeiten. Die Vermögensübersicht Durch das Anklicken des Symbols gelangen wir auf eine Seite mit der wir uns unsere aktuelle Vermögenssituation anzeigen lassen können Mit der Vermögensübersicht erhalten Sie eine vollständige Aufstellung Ihres gesamten Depotwertes, sowie wichtige Performance-Kennzahlen. Nutzen Sie diese Ansicht regelmäßig, um zu kontrollieren, ob Ihr Depot eine angestrebte Rendite auch tatsächlich liefert. Diese Informationen entnehmen Sie aus der Vermögensübersicht: Wertpapiervermögen Das aktuelle Wertpapiervermögen wird mit den tagesaktuellen Kursen oder den Kursen an einem gewählten Auswertungsstichtag ermittelt. In der Depotkonfiguration können Sie einen Auswertungsstichtag wählen, wenn Sie Ihre Vermögenssituation zu einem bestimmten Termin in der Vergangenheit analysieren möchten. Das aktuelle Wertpapiervermögen errechnet sich aus den Anschaffungskosten und den Buchwertveränderungen der gehaltenen Wertpapiere seit dem Anschaffungszeitpunkt. Barvermögen Hier kann der aktuelle Kontostand jedes der in verwalteten Konten abgelesen werden. Die Depotkonten werden stets in der ausgewählten Depotwährung geführt. Gesamtvermögen und Nettovermögen Aus der Summe von Wertpapier- und Barvermögen wird das Gesamtvermögen des Depots ermittelt. Wurde das Depot mit Fremdkapital finanziert (= Einbuchung von Bareinlagen mit der Option "Fremdkapital"), so wird der aktuelle Stand des Fremdkapitals (= der Schulden) zum Tag der Vermögensauswertung angezeigt. Die Differenz von Gesamtvermögen und Fremdkapital stellt das Nettovermögen (= Eigenkapital) des Depotinhabers dar. Die Größe "Nettovermögen" gibt also an, wie reich oder arm der Depotinhaber zum gegenwärtigen Zeitpunkt tatsächlich ist. Das Nettovermögen kann auch negativ werden, z.b. wenn ein Depot ausschließlich mit Fremdkapital finanziert wurde und der Depotwert seit dieser Fremdkapitalaufnahme gesunken ist. Der Depotinhaber erkennt anhand eines negativen Nettovermögens, dass und in welcher Höhe er überschuldet ist: Seine Schulden sind höher als alles, was er an Vermögenswerten besitzt. Die Eigenkapitalquote gibt das Verhältnis von Eigenkapital zu dem gesamten, aktuell im Depot befindlichen Kapital an. Die Eigenkapitalquote kann zwischen 0% und 100% betragen. Eine Eigenkapitalquote größer 0 kann auch dann angezeigt werden, wenn sämtliche Eigenkapital-Einlagen später 215

216 wieder entnommen wurden. Als Eigenkapital gilt nämlich dann der Wert des Gesamtvermögens in so weit dieser Wert das Fremdkapital übersteigt. Einlagen und Entnahmen Hier werden die Gesamtbeträge in Depotwährung angegeben, die als Bareinlagen und -entnahmen, bzw. Wertpapiereinlagen und -entnahmen seit Eröffnung des Depots verbucht wurden. Es wird hier nicht in Eigenkapital und Fremdkapital unterschieden, da Eigenkapitalhöhe und Schuldenstand bereits unter der vorherigen Rubrik dargestellt wurden. Bei der Performanceberechnung und Gewinnermittlung für ein Depot werden sämtliche Einlagen und Entnahmen erfolgsneutral behandelt. Das heißt, dass diese Vermögenszugänge und -abgänge keinen Einfluss auf Gewinn- und Renditeberechnungen haben. Depotperformance Hier werden Kennzahlen ermittelt, die den Investitionserfolg eines Depots präzise wiedergeben. Der aktuelle Gewinn/Verlust absolut wird mit Hilfe folgender Formel berechnet: Gesamtvermögen - Bareinlagen und WP-Einlagen (Wert im Einlagezeitpunkt) + Barentnahmen und WP-Entnahmen (Wert im Entnahmezeitpunkt) = Aktueller Gewinn/Verlust Der "Gewinn/Verlust absolut" gibt den Zuwachs bzw. die Verminderung des gesamten investierten Vermögens in Geldeinheiten an. Entnahmen mindern den Gewinn nicht und müssen deshalb zum aktuellen Gesamtvermögen hinzu addiert werden. Der ausgewiesene Gewinn ist der Kapitalgewinn, der durch den Einsatz des Eigenkapitals erzielt wurde; Eventuelle Zinsaufwendungen für Fremdkapital, die als Aufwand verbucht wurden, sind deshalb im Gesamtvermögen (und also auch im ausgewiesenen Gewinn) nicht enthalten. Die Gesamtkapitalrendite in % gibt den Prozentsatz an, mit dem sich das gesamte eingesetzte Kapital verzinst hat. Dabei wird nicht in Eigenkapital und Fremdkapital unterschieden. World Money 8 berechnet diese Kapitalrendite als den Gesamtvermögenszuwachs zuzüglich aller bis zum Auswertungstag getätigten Entnahmen seit der Eröffnung des Depots. Die Entnahmen werden hierbei mit ihrem Wert zum Entnahmezeitpunkt angesetzt. Die Gesamtkapitalrendite in % p.a. gibt die durchschnittliche jährliche Rendite (=Verzinsung) an, die mit einem Depot erzielt wurde. Diesen Wert ermittelt mit Hilfe der die Formel: Aktuelles Gesamtvermögen + Summe Entnahmen (Wert zum Entnahmezeitpunkt) aufgezinst auf heute mit X Prozent = Summe Einlagen aufgezinst auf heute mit X Prozent Es wird X ermittelt, welches diese Gleichung erfüllt. (X - 1) * 100 ergibt dann die aktuelle Gesamtkapitalrendite in % p.a. Dabei wird eine dynamische Verzinsung mit Zinseszinseffekt unterstellt. Die Eigenkapitalrendite in % gibt den Prozentsatz an, mit dem sich das eingesetzte Eigenkapital verzinst hat. berechnet diese Eigenkapitalrendite als den Nettovermögenszuwachs zuzüglich aller bis zum Auswertungstag getätigten Eigenkapital-Entnahmen seit der Eröffnung des Depots. Die Entnahmen werden hierbei mit ihrem Wert zum Entnahmezeitpunkt angesetzt. Die Eigenkapitalrendite in % p.a. gibt die durchschnittliche jährliche Rendite (=Verzinsung) an, die mit einem Depot erzielt wurde. Diesen Wert ermittelt durch die Formel: Aktuelles Nettovermögen + Summe Eigenkapital-Entnahmen (Wert zum Entnahmezeitpunkt) aufgezinst auf heute mit X Prozent = Summe Eigenkapital-Einlagen aufgezinst auf heute mit X Prozent Es wird X ermittelt, welches diese Gleichung erfüllt. 216

217 (X - 1) * 100 ergibt dann die aktuelle Eigenkapitalrendite in % p.a. Dabei wird eine dynamische Verzinsung mit Zinseszinseffekt unterstellt. Die Wertpapier-Übersicht Durch das Anklicken des Symbols gelangen wir auf eine Seite mit der wir uns unseren aktuellen Wertpapierbestand anzeigen lassen können. Sie können die angezeigten Spalten der Wertpapierübersicht verändern, in dem Sie unter dem Menüpfad DEPOT / ANSICHT/LAYOUT das Fenster "DepotLayouteinstellung" aufrufen und durch Doppelklick mit der linken Maustaste auf den Eintrag Wertpapierübersicht deren Layout bearbeiten. Ausserdem haben Sie die Möglichkeit, die Wertpapier-Übersicht als so genannte Einzelansicht aufzurufen. Das bedeutet, dass zu einer Wertpapierposition alle zu verschiedenen Zeitpunkten durchgeführten Ankäufe gesondert aufgelistet. Ist die Option Einzelansicht nicht aktiviert, werden alle Ankäufe zu einer bestimmten WKN zusammengefasst dargestellt. Das Einbuchungsdatum ( EB-Datum ) lautet dann diverse. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass nur die Positionen aufgeführt werden, die noch nicht durch Verkäufe wieder glattgestellt wurden. 217

218 Mit den Tasten Hinzufügen und Entfernen übernehmen bzw. entfernen Sie die entsprechenden Spalten. Subdepot-Wertpapierübersicht Durch das Anklicken dieses Symbols gelangen wir auf eine Seite, mit der wir uns die Wertpapier-Positionen aller angelegten Subdepots (Unterdepots) anzeigen lassen können. Verkaufte Positionen Durch das Anklicken des Symbols gelangen wir auf eine Seite mit der wir uns alle bereits verkauften Wertpapier-Positionen anzeigen lassen können. Sie können die angezeigten Spalten der Übersicht Verkaufte Positionen verändern, in dem Sie unter dem Menüpfad DEPOT / ANSICHT/LAYOUT die Auswahl Verkaufte Positionen aufrufen und die Taste Layout bearbeiten drücken. Sie können nun aus dem linken Fenster "verfügbare Spalten" die gewünschten Kriterien in das rechte Fenster "Angezeigte Spalten" durch Doppelklick mit der linken Maustaste übernehmen bzw. nicht mehr gewünschte Kriterien aus dem rechten Fenster entfernen. Zeitraumauswertung Durch das Anklicken des Symbols gelangen wir auf eine Seite mit der wir uns alle Aktivitäten des Depots für einen bestimmten Zeitraum betrachten können. Den gewünschten Zeitraum können Sie in der Depotkonfiguration (Menüpfad DEPOT / KONFIGURATION / TAB-REITER AUSWERTUNG ) definieren (vgl. die Erläuterungen zur Depot-Konfiguration). Sie können die angezeigten Spalten der Zeitraumauswertung analog zur WP-Übersicht nach Ihren Wünschen verändern. Depot beobachten Mit der Funktion Depot beobachten rufen wir eine Auswertungsseite auf, die zu jeder gehaltenen Wertpapierposition ein Handelssignal (kaufen oder verkaufen) generiert. 218

219 Risikoanalyse Mit der Funktion Risikoanlyse rufen wir eine Auswertungsseite auf, die uns das aktuelle Depotrisiko anhand verschiedener Kennzahlen darstellt. Bitte lesen Sie zu dieser Auswertung ergänzend auch die Ausführungen unter dem Kapitel Neues in World Money 8. Trading-Tool Mit der Funktion Trading-Tool rufen wir einen Eingabedialog auf, in dem wir basierend auf den Filterfunktionen des Programms Grundlagen für ein eigenes Handelssytem generieren können. Bitte lesen Sie zu dieser Funktion ergänzend auch die Ausführungen unter dem Kapitel Neues in World Money 8. Die grafische Darstellung der Depot-Performance als Chart Eine besondere Auswertungsmöglichkeit eines Depots stellt der Performance-Chart, der - ergänzend zur zahlenbasierten Performance-Analyse der Vermögensübersicht - Ihre Depotentwicklung grafisch als Chart darstellt. Mit dem Begriff "Performance" bezeichnet man die Wertentwicklung und somit den Erfolg einer Investition. Die Entwicklung eines Depotvermögens kann im Performance-Chart unter verschiedenen Aspekten grafisch dargestellt werden. Den Performance-Chart rufen wir unter dem Menüpfad DEPOT / PERFORMANCE-CHART auf. Durch einen Klick mit der rechten Maustaste auf dieses Symbol kann aus fünf verschiedenen Chart-Typen ausgewählt werden. Diese fünf Alternativen bietet : Nettovermögen (absolut): Hier wird das Vermögen des Depots in absoluten Zahlen (das bedeutet: in Geldeinheiten) zu jedem Tag seit Beginn der Betrachtung ausgewiesen. Die angezeigte Währung ist die gewählte Depotwährung. Das Nettovermögen wird ermittelt aus dem aktuellen Wert aller gehaltenen Wertpapiere und dem Barvermögen abzüglich des Fremdkapitals (Schulden). Das Nettovermögen kann auch negativ werden, z.b. wenn ein Depot ausschließlich mit Fremdkapital finanziert wurde und der Depotwert seit dieser Fremdkapitalaufnahme gesunken ist. Das Nettovermögen des aktuellen Datums bzw. des Auswertungsstichtags kann man außerdem in der Vermögensübersicht ablesen. Gesamt gewichtet indexiert: In diesem indexierten (= in % berechneten) Performance-Chart wird die Entwicklung des Depotvermögens wie bei einem Investmentfonds berechnet, d.h. Kapitalzuflüsse und -abflüsse, die nicht erfolgswirksam sind (Einlagen und Entnahmen) werden heraus gerechnet. Sie lesen an diesem Performance-Chart also ab, wie sich eine Einheit (ein Euro) durchschnittlich prozentual entwickelt hätte, wenn Sie diesen zu Beginn Ihrer Anlagetätigkeit (= Datum der Depoteröffnung) investiert hätten und dieser Euro bis heute die Schwankungen und Erträge aller Investitionen während Ihrer "Depotlebensdauer" mitgemacht hätte. Dieser Chart sollte verwendet werden, wenn Sie Ihren Anlageerfolg z.b. mit einem Fonds oder einem Index vergleichen möchten und dazu diesen Performance-Chart mit dem Chart der gewünschten Vergleichsgröße überlagern. Gewinn/Verlust (absolut): Hier wird der Gewinn (oder der Verlust) in Geldeinheiten ausgewiesen, der seit Beginn der Betrachtung (= Datum der ersten Buchung im Depot) bis zum Auswertungstag mit diesem Depot ent219

220 standen ist. Der Gewinn-Chart beginnt stets bei "0", die angezeigte Währung ist die gewählte Depotwährung. Die Formel zur Ermittlung des Gewinns (oder Verlusts) lautet: Aktuelles Gesamtvermögen - Bareinlagen und WP-Einlagen (Wert im Einlagezeitpunkt) + Barentnahmen und WP-Entnahmen (Wert im Entnahmezeitpunkt) = Aktueller Gewinn/Verlust Bei den Einlagen und Entnahmen wird nicht nach Eigenkapital und Fremdkapital unterschieden. Vermögensminderungen, die daraus resultieren, dass dem Depot Kapital entnommen wurde, mindern nicht den Gewinn und werden deshalb zum aktuellen Gesamtvermögen hinzu addiert. Im Chart "Gewinn/Verlust (absolut)" werden nicht nur realisierte Gewinne, sondern auch Buchgewinne mit einbezogen. Als Buchgewinne werden Wertsteigerungen von Vermögensgegenständen bezeichnet, die noch nicht durch einen Verkauf tatsächlich vereinnahmt wurden. Den Gewinn oder Verlust Ihres Depots bezogen auf das aktuelle Datum bzw. den Auswertungsstichtag können Sie außerdem in der Vermögensübersicht ablesen. Gesamtkapital (indexiert): In diesem Chart wird die Entwicklung des gesamten Depotvermögens in Prozent angezeigt. Dabei wird nicht in Eigenkapital und Fremdkapital unterschieden. Gezahlte Fremdkapitalzinsen werden als Aufwand und somit als die Kapitalrendite mindernd ausgewertet. Indexiert bedeutet, dass eine Zeitraumbetrachtung vorgenommen wird, wobei der erste Wert dieser Betrachtung = 100% gesetzt wird. Alle späteren Veränderungen werden auf diese Basisgröße bezogen. Der indexierte Chart beginnt somit stets bei 100%. berechnet die Werte dieses Charts durch den Quotienten: (Aktuelles Gesamtvermögen + Summe Entnahmen) / Summe Einlagen Die Gesamtkapitalrendite Ihres Depots zum aktuellen Datum bzw. dem Auswertungsstichtag können Sie außerdem in der Vermögensübersicht ablesen. Der Chartwert "Gesamtkapital (indexiert)" wird aus der Gesamtkapitalrendite und Addition von 100% ermittelt. Ein Lesebeispiel: Unser Gesamtvermögen hat seit Eröffnung unseres Depots um 20% zugenommen. Diese 20% werden als Gesamtkapitalrendite angezeigt, die wir erwirtschaftet haben. Der Performance-Chart "Gesamtkapital (indexiert)" zeigt einen Wert von 120% an, denn wir verfügen über einen Vermögen, welches 120% des Anfangswertes beträgt. Entnahmen, die wir während des Betrachtungszeitraums getätigt haben, werden zum indexierten Gesamtvermögen hinzu gerechnet, denn durch eine Entnahme wird unsere Depotperformance nicht negativ beeinflusst; Wir machen durch die Entnahme keinen Verlust. Eigenkapital (indexiert): Hier wird die Entwicklung des Nettodepotvermögens in Prozent angezeigt. Das Nettodepotvermögen entspricht dem Eigenkapital des Depotinhabers, also der Differenz zwischen dem gesamten Depotvermögen und den gegenwärtigen Verbindlichkeiten (=Schulden). Indexiert bedeutet, dass eine Zeitraumbetrachtung vorgenommen wird, wobei der erste Wert dieser Betrachtung = 100% gesetzt wird. Alle späteren Veränderungen werden auf diese Basisgröße bezogen. Der indexierte Chart beginnt somit stets bei 100%. berechnet die Werte dieses Charts durch den Quotienten (Aktuelles Nettovermögen + Summe Eigenkapital-Entnahmen) / Summe Eigenkapital-Einlagen Die Eigenkapitalrendite Ihres Depots zum aktuellen Datum bzw. dem Auswertungsstichtag können Sie außerdem in der Vermögensübersicht ablesen. Der Chartwert "Eigenkapital (indexiert)" wird aus der Eigenkapitalrendite und Addition von 100% ermittelt. Ein Lesebeispiel: Unser Nettovermögen hat (bereinigt um Eigenkapitaleinlagen) seit Eröffnung unseres Depots um 20% zugenommen. Diese 20% sind die Eigenkapitalrendite, die wir (nach Abzug der Fremdkapital220

221 zinsen) erwirtschaftet haben. Der Performance-Chart "Eigenkapital (indexiert)" zeigt einen Wert von 120% an, denn wir verfügen über ein Nettovermögen, welches 120% des Anfangswertes beträgt. Entnahmen von Eigenkapital, die wir während des Betrachtungszeitraums vorgenommen haben, werden in das indexierte Nettovermögen eingerechnet, denn durch eine Entnahme wird unsere Depotperformance nicht negativ beeinflusst; Wir machen durch die Entnahme keinen Verlust. Für eine korrekte und aussagefähige Berechnung der verschiedenen Performance-Charts ist insbesondere Folgendes zu beachten: 1. Der Chart "Eigenkapital (indexiert)" kann erst ab dem Zeitpunkt der ersten Eigenkapital-Einlage berechnet werden! Hat der Anwender sein Depot zuvor ausschließlich mit Fremdkapital finanziert, so wird dies nicht im Eigenkapital-Chart berücksichtigt. Es sollte dann der Chart "Gesamtkapital (indexiert)" zur Analyse der Depot-Performance verwendet werden. Hat der Anwender im Zeitpunkt der Auswertung alles Eigenkapital bereits wieder entnommen, so werden zur Berechnung des Eigenkapital-Chart die entsprechenden Entnahmen heran gezogen, denn (wie bereits oben erläutert) mindert sich der Gewinn und somit die Eigenkapitalrendite nicht durch diese Entnahmen. 2. Für alle Performance-Berechnungen ist es unabdingbar, dass eine Basis für die Wertentwicklung Ihres Depots zugrunde legt. Diese Basis sind die Bareinlagen oder WertpapierEinlagen. Eröffnen Sie ein Depot ohne die Verbuchung einer Einlage, so ist eine korrekte Berechnung des Performance-Charts nicht möglich! 3. Die beiden indexierten Charts können auch mit anderen Charts überlagert werden, um die Performance, die man mit dem Depot erzielt hat, mit der Performance z.b. eines Fonds oder eines Index zu vergleichen. Die Bearbeitung und Überlagerung des Performance-Chart erfolgt analog zur Bearbeitung eines anderen Charts. beginnt die Überlagerung stets zu dem Zeitpunkt, an dem der kürzere der beiden Charts beginnt. Der überlagerte Chart wird dabei auf den Beginn des Darstellungszeitraums indexiert (= 100% gesetzt) Weitere Funktionen zum Depot Die selbst definierte Auswertungsansicht Die im vorherigen Abschnitt vorgestellten Auswertungsseiten lassen sich auch vom Anwender in einer selbst definierten Ansicht anzeigen. Dies ist über den Menüpfad DEPOT / ANSICHT/LAYOUT Auswahl: Selbst definierte Ansicht möglich. Es erscheint folgendes Layout-Fenster: Durch einfaches Anklicken mit der linken Maustaste markieren (blau unterlegen) wir die gewünschten Ansichten im linken Fenster verfügbare Spalten und übernehmen diese durch die Taste Hinzufügen => in das rechte Fenster angezeigte Spalten. Haben wir alle gewünschten Ansichten in das rechte Fenster übernommen, so bestätigen wir die Eingaben mit OK. 221

222 Die selbst definierte Ansicht rufen wir nun unter dem Menüpfad ANSICHT / SELBSTDEFINIERTE ANSICHT auf. Wir finden auf ein und derselben Übersichtsseite nun alle zuvor ausgewählten Auswertungsseiten Das Layout des Buchungsjournals Das Buchungsjournal ist sicherlich die wichtigste und am meisten aufgerufene Ansicht im Rahmen der Depotverwaltung. Deshalb wollen wir an dieser Stelle die Möglichkeiten der Layout-Gestaltung des Buchungsjournals aufzeigen. Wie bei den anderen Depotauswertungsseiten auch, so können die angezeigten Spalten den Wünschen des Anwenders angepasst werden. Dies ist über den Menüpfad DEPOT / ANSICHT/LAYOUT Auswahl: Buchungsjournal möglich. Es erscheint folgendes Fenster, in dem die entsprechenden Einstellungen vorgenommen werden können: Die gewünschten Spalten, die im Buchungsjournal erscheinen sollen, werden im rechten Fenster Verfügbare Spalten durch anklicken markiert (blau unterlegt) und über die Funktionstaste Hinzufügen => in das rechte Fenster erscheinende Spalten übernommen. Spalten, die nicht erscheinen sollen werden analog durch Betätigen der Funktionstaste Entfernen <= aus dem Fenster Angezeigte Spalten entfernt. Ebenso können Sie das Buchungsjournal nach einem bestimmten Jahr oder ab einer bestimmten Buchungsnummer anzeigen lassen. Buchungen gruppieren ist eine Sortierfunktion für Buchungstypen. 222

223 Weitere Funktionen im Menüpunkt Einstellungen / Depot Unter diesem Menüpfad können noch weitere Einstellungen zum Depot, als die bereits besprochenen, vorgenommen werden. Auf die Möglichkeiten zur Layout-Auswahl verschiedener Auswertungsseiten, die auch hier angeboten werden, wird nicht weiter eingegangen, da diese bereits im vorherigen Abschnitt besprochen wurden. Das Depot mit einen Kennwort schützen Unter dem Menüpfad EINSTELLUNGEN / DEPOT / KENNWORT ÄNDERN kann eine Maske zur Eingabe und Änderung des Kennwortes aufgerufen werden. Wird erstmalig ein Kennwort für ein Depot eingegeben, so bleibt das Feld Altes Kennwort leer. Parameter für die Steuerauswertung definieren Durch Anklicken der Funktion Steuern im Menüpfad EINSTELLUNGEN / DEPOT gelangt man in die folgende Eingabemaske: 223

224 Folgende Eingaben sind hier vorzunehmen: - Steuerjahr: Hier wählen Sie das Steuerveranlagungsjahr aus, für welches Sie die Steuerauswertung erstellen wollen. - Spekulationsfrist: Zur Zeit beträgt die Frist innerhalb derer Veräußerungsgewinne mit Wertpapieren steuerpflichtig sind 12 Monate. Bei einer kurzfristigen diesbezüglichen Gesetzesänderung können Sie hier Änderungen vornehmen. - Spekulationsfreigrenze: Die Freigrenze unterhalb derer der Gesamtbetrag an Veräußerungsgewinnen eines Jahres steuerfrei ist, beträgt zur Zeit 512 Euro. Im obigen Beispiel führen wir unser Depot in Euro und haben deshalb die Freigrenze entsprechend in der Währung Euro eingegeben. - Sparerfreibetrag: Einkünfte aus Kapitalvermögen sind in Höhe von 750 Euro (ab 2007) jährlich steuerfrei. Bei einem auf Ehegatten lautenden Gemeinschaftsdepot ist der doppelte Sparerfreibetrag anzugeben ist. - Werbungskostenpauschale: 51 Euro können einzeln Veranlagte zur Zeit als Werbungskosten pauschal von den Einkünften aus Kapitalvermögen in Abzug bringen. Die Pauschale wird von nur dann in Abzug gebracht, wenn die verbuchten Werbungskosten unterhalb dieser Pauschale liegen. Alle Eingaben werden abschließend mit OK bestätigt. Einen Depotsuchpfad festlegen Wenn Sie ein Depot öffnen, sucht dieses Depot zunächst immer im Verzeichnis Depot des wm8-programmverzeichnisses. Speichern Sie Ihre Depotdateien jedoch an anderer Stelle auf Ihrem System, so können Sie den Depotsuchpfad entsprechend umleiten. Dies erspart Ihnen Zeit, da Sie nicht bei jedem Depotaufruf eigens an die entsprechende Stelle Ihres Systems navigieren müssen Eigene Faktoren neu/ändern Auch die Verwaltung der Splitfaktoren im Depot kann detailliert eingestellt werden. 224

225 Mit dieser Eingabemaske, die Sie über den Menüpfad BEARBEITEN / EIGENE FAKTOREN NEU/ÄNDERN... verwalten Sie Splitfaktoren, die World Money über einen Datenabruf bzw. mit den Kursdaten ausliefert. Bestimmte Splitfaktoren haben nur eine Bedeutung für die Chartdarstellung und müssen vor ihrer Übernahme als Depotbuchung bearbeitet werden. Wenn Sie ein Depot mit aktivierter Splitautomatik (einstellbar in der Depotkonfiguration) verwalten und dieses Depot Wertpapiere enthält, für die von World Money ausgelieferte Faktoren vorliegen, werden automatische Splitbuchungen in das Buchungsjournal eingefügt. Diese Buchungen erkennen Sie am Buchungstyp "Split/auto." Sie können diese Buchungen nicht wie andere Buchungen im Buchungsjournal durch Doppelklick öffnen, sondern nur über den Menüpfad "Bearbeiten / Eigene Faktoren neu/ändern" editieren. Sie können vorhandene Splits komplett löschen, abändern oder neue Splits hinzufügen, um Ihren im Depot ausgewiesenen Wertpapierbestand den realen Gegebenheiten anzupassen. Ihre Änderungen an bestehenden Splits werden anschliessend von World Money nicht mehr überschrieben. Sie selbst können Ihre Liste "Eigene Faktoren" aber jederzeit wieder korrigieren. Mit dem Rollbalken am rechten Fensterrand können Sie die Faktorenliste durchlaufen. Splits zu einem bestimmten Wertpapier suchen Sie schnell über die Schaltfläche "gehe zu". Mit einem einfachen Mausklick auf den gewünschten Eintrag wird dieser markiert (blau unterlegt). Sie können nun mit den nebenstehenden Schaltflächen die gewünschte Änderung vornehmen. Bitte beachten Sie: - Es kann nur einen automatischen Split zu einer Aktie an ein und dem selben Tag geben. Aber: Vom Anwender selbst können beliebig viele Splits über die Buchungsmaske eingebucht werden, sofern diese ein unterschiedliches Splitverhältnis aufweisen. - Ankäufe, die zum selben Tag wie ein Splitfaktor gebucht werden, werden selbst nicht gesplittet. - World Money überschreibt die nicht-gesperrten Faktoren in der Faktorenliste nur dann mit den Informationen aus der Datenbank, wenn das entsprechende Wertpapier in Ihrem Depot verbucht ist. - Splitautomatik und Subdepotfunktion: Im übergeordneten Depot können Sie die Splitautomatik unabhängig von der gewählten Einstellung der Subdepots aktivieren oder ausschalten. Bei aktivierter Splitautomatik werden alle Splits ins übergeordnete Depot übernommen. Faktoren, die zu ein und dem selben Wertpapier zum selben Datum und mit dem selben Splitverhältnis in mehrere Subdepots eingetragen wurden, werden nur einmal in das übergeordnete Depot übernommen. Diese Felder werden in der Liste angezeigt: Gesperrt Hier wird angezeigt, ob ein Faktor für den Datenabruf gesperrt ist. Wird ein Faktor vom Anwender selbst eingetragen oder ein bereits vorhandener Faktor geändert, so werden diese Einträge nicht 225

226 durch einen Datenabruf von der Software überschrieben bzw. geändert. Wenn die "Sperre" aktiv ist, steht ein "Ja" in dieser Spalte. Durch einen Mausklick auf die Taste "Deblockieren" wird die Sperre aufgehoben. Nun wird der bearbeitete Faktor wieder mit den Split-Informationen überschrieben, die World Money in der Datenbank gespeichert hat. Dies geschieht jedoch nur nach dem Schließen der Faktorenliste über die Taste OK und wenn das zugehörige Wertpapier in Ihrem Depot verbucht wurde. Datum In dieser Spalte finden Sie das Datum des Datensatzes. Splitverhältnis Hier steht der Wert des Verhältnisses in dem das Wertpapier gesplittet wurde. WKN Die Wertpapierkennnummer/ISIN des betreffenden Wertpapiers. Name Hier ist der Name des Wertpapiers aufgeführt, auf das sich der Faktor bezieht. Diese Schaltflächen werden angeboten: OK Sie speichern die Faktoren und lösen deren automatische Verbuchung im Depot aus, wenn die Splitautomatik aktiv ist. Abbrechen Mit dieser Schaltfläche verwerfen Sie Ihre Änderungen. Ändern Mit dieser Funktion ändern Sie einen bestehenden Faktor. Der Faktor wird anschliessend für ein erneutes Überschreiben aus der Datenbank gesperrt. Neuer Split Mit dieser Funktion können Sie einen Splitfaktor eingeben, der bisher noch nicht in der Datenbank existierte. Möchten Sie ein solchen neu aufgenommenen Faktor wieder entfernen, so betätigen Sie dazu die Schaltfläche "Löschen". Neutralisieren Mit dieser Funktion werden Splits gelöscht, die aus der World Money-Datenbank stammen. Die Funktion "Neutralisieren" bedeutet, dass das Splitverhältnis auf 1:1 gesetzt und der Split gesperrt wird. Die Splitbuchung verschwindet nun aus dem Buchungsjournal. In der Liste "Eigene Faktoren" bleibt der Faktor hingegen erhalten. Damit wird verhindert, dass der von Ihnen nicht gewünschte Faktor bei einem erneuten Abruf der Faktoren wieder in Ihr Depot gelangt. Dies würde nämlich geschehen, wenn Sie den Faktor über die Schaltfläche "Löschen" entfernen und dann einen Datenabruf durchführen würden. Löschen Mit dieser Funktion werden ausschließlich selbst eingetragene Faktoren vollständig aus der Faktorenliste entfernt. Zum Entfernen eines Faktors, den World Money ausgeliefert hat benutzen Sie bitte die Funktion "Neutralisieren" Deblockieren Mit dieser Funktion wird ein vom Anwender selbst editierter Splitfaktor, der für die Split-Informationen aus der Datenbank blockiert bzw. gesperrt war, wieder freigegeben. Die Funktion "Deblockieren" stellt den Eintrag "Ja" in der Spalte "gesperrt" wieder auf "Nein" zurück. Nun wird der bearbeitete Faktor wieder mit den Split-Informationen überschrieben, die World Money in der Datenbank gespeichert hat. Dies geschieht jedoch nur nach dem Schließen der Faktorenliste über die Taste OK und wenn das zugehörige Wertpapier in Ihrem Depot verbucht wurde. Gehe zu Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um einen Faktoren eines bestimmten Wertpapieres direkt aufzurufen. 226

227 Die Depotwährung anpassen Wurde ein Depot bereits mit einer Vorgängerversion erstellt und die Depotwährung während des Arbeitens mit dem Depot umgestellt (z.b. von DM auf Euro), so kann über den Menüpunkt DEPOT / WÄHRUNG ANPASSEN eine Plausibilitätsprüfung mit gleichzeitiger Anpassung der Buchungswährungen vorgenommen werden. Sie sollten diese Funktion dann aufrufen, wenn Sie Unstimmigkeiten beim Kontostand feststellen, der offenbar auf falsche Währungsumrechnungen zurück zu führen ist bzw. in Folge einer Änderung der Depotwährung aufgetreten ist. In jedem Fall gilt die Empfehlung, die Depotwährung nur beim erstmaligen Anlegen des Depots einzustellen und danach nicht mehr zu ändern. Bei der Funktion Währung anpassen werden nacheinander alle Buchungen geprüft, bei denen das Programm eine andere Währung als die aktuell eingestellte Depotwährung (in der Regel Euro) feststellt. Diese Funktion ist insbesondere dann nützlich, wenn mehrere ältere Buchungen noch auf eine Depotwährung DM lauten. Nach dem Anklicken der genannten Menüfunktion werden Sie gefragt, ob Sie die automatische Währungsanpassung für das aktuell geöffnete Depot durchführen möchten. Wenn Sie auf JA klicken, werden alle Währungseinträge von DM auf Euro mit dem amtlich festgelegten Kurs 1 Euro = 1,95583 DM umgerechnet. Haben Sie Buchungen in einer Fremdwährung vorgenommen und einen Umrechnungskurs eingetragen, so wird dieser Umrechnungskurs in das entsprechende Euro-Verhältnis umgewandelt. Beispiel: In einem auf DM geführten Depot wurde am eine Zinszahlung in Höhe von 100 US$ eingebucht und in DM umgerechnet. Der Anwender hat dafür einen Umrechnungskurs von 1 US$ = 2,05 DM eingetragen. Es ergibt sich demnach ein Kontozugang von 205 DM. Die automatische Währungsanpassung ändert den Währungskurs in 1 US$ = 1,048 Euro (2,05 / 1,95583). Der entsprechende Kontozugang beträgt nun 104,80 Euro. Werden Buchungen identifiziert, bei denen eine Währungsanpassung nicht automatisch vorgenommen werden kann, so werden diese Buchungen geöffnet und eine manuelle Währungsanpassung angeboten. Wenn Sie die Frage nach automatischer Währungsanpassung mit NEIN bestätigen, wird eine Möglichkeit zur manuellen Bearbeitung aller Buchungsmasken mit Fremdwährungsbezug angeboten. Dabei werden nacheinander alle Buchungsmasken geöffnet, die Währungseinträge enthalten, die nicht der aktuellen Depotwährung entsprechen. Sie können hier nun die Währung und den Umrechnungskurs noch einmal überprüfen und ggf. ändern. Klicken Sie dafür bitte auf die Taste Währung anpassen, die Sie links unten in der jeweils geöffneten Buchungsmaske finden. Möchten Sie den Vorgang der manuellen Währungsumstellung abbrechen, so klicken Sie bitte auf die gleichnamige Taste oben rechts in der Buchungsmaske. Alle bereits bearbeiteten und editierten Buchungen werden mit den Änderungen abgespeichert. Die aktuell geöffnete Buchung bleibt hingegen im ursprünglichen Zustand. Diese Funktion des manuellen Anpassens der Depotwährung ist insbesondere dann sinnvoll, wenn ein Depot zuvor in einer gegenüber dem Euro variablen Fremdwährung (z.b. US$ oder CHF) geführt wurde und das Depot nun in Euro umgewandelt wurde. Bestätigen Sie die Frage nach automatischer Währungsanpassung des Depots mit Abbrechen, so geschieht nichts an Ihrem Depot. 227

228 Depots durchsuchen Unterhalten Sie eine Vielzahl von Depots und möchten diese nach bestimmten Kriterien durchsuchen, so ist dies unter dem Menüpfad DATEI / DEPOTS DURCHSUCHEN NACH... möglich. Sie können Ihre Depots beispielsweise nach identischen Inhabern oder Wertpapieren, oder nach ihrer Performance durchsuchen. Wenn Sie eine dieser Funktionen aktivieren, müssen Sie zunächst den Depotsuchpfad definieren: Nach bestätigen dieser Maske mit OK müssen Sie noch einen Inhaber oder ein Wertpapier auswählen, dann wird die Suche durchgeführt und das Suchergebnis in einem Browserfenster angezeigt. Sie können nun in diesem Fenster alle Depots aufrufen, bei denen die gewählten Kriterien gefunden wurden Depots übernehmen Sie können mit auch Depots weiter bearbeiten, die mit einer Vorgängerversion angelegt wurden. Sie übernehmen diese Depots über den Menüpfad DATEI / IMPORT AUS EINER VORGÄNGERVERSION / DOKUMENTE UND EINSTELLUNGEN. Möchten Sie ein Depot von World Money 4.0 übernehmen, das mit World Money 5.0 bis 7.0 noch nicht bearbeitet wurde sind folgende Dinge zu beachten: 1. Das mit World Money 4.0 erstellte Depot basiert auf Buchungen, die unter der deutschen Wertpapierkennnummer (WKN) angelegt wurden. Da Buchungen anhand der internationalen ISIN identifiziert, müssen die WKN-basierten Buchungen des 4.0er-Depots auf die ISIN umgestellt werden. Dies wird mit der Menüfunktion DEPOT / WKN6 NACH ISIN KONVERTIEREN vorgenommen. Nur wenn die WKN in ISIN umgewandelt wurde, kann den im Depot verbuchten Wertpapieren die korrekten Stammdaten zuordnen und z.b. im Buchungsjournal die Namen der Wertpapiere anzeigen. Die Umwandlung wird automatisch durchgeführt. Nach erfolgreicher Umwandlung zeigt das Programm an, wie viele WKNs gefunden und konvertiert wurden. Haben Sie unter World Money 4.0 selbst WKNs oder andere Bezeichnungen definiert, so können diese nicht umgewandelt werden. 2. Die unter World Money 4.0 erstellten Buchungen beinhalten nur die Informationen, die in den Buchungsmasken dieser Version verarbeitet werden konnten. Insbesondere Informationen zum Quellensteuerabzug, Freistellungsauftrag, sowie Zwischengewinne und Stückzinsen sind deshalb vom Anwender nachzutragen, wenn sich die unter World Money 4.0 eingegebenen Buchungen zeitlich auf eine Steuerauswertung beziehen, die mit durchgeführt werden soll. 228

229 Die Übernahme eines Depots von World Money 5.0 bis 7.0 auf World Money 8 bedarf in der Regel keiner besonderen Anpassungsmaßnahmen. Zur Übernahme von Depots und weiterer persönlicher Daten und Einstellungen aus einer Vorgängerversion in diese Version lesen Sie bitte ergänzend auch die Ausführungen im Kapitel Datenübernahme aus einer Vorgängerversion. Wir möchten an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, dass eine Löschung einer alten Programmversion erst nach vollständiger und korrekter Übernahme aller Daten und Depots vorgenommen werden sollte. Sichern Sie Ihre Daten zuvor zusätzlich auf CD oder einem anderen externen Datenträger! Die Online-Hilfe zum Depot Über die Taste F1 auf der Tastatur gelangen Sie in die Online-Hilfe. Bei einem geöffneten Depot gelangen Sie in die Informationsseite zum Depotfenster. Betätigen Sie die F1-Taste in einer geöffneten Buchungsmaske, so können Sie durch Anklicken verschiedener Links Informationen zur Depotverwaltung, zu An- und Verkäufen im Allgemeinen, dem Tutorial Depotverwaltung (= eine Einführung in das Arbeiten mit Depots) und dem Depotfenster aufrufen: Aus jeder Position im Programm kann die Online-Hilfe durch Anklicken des schwarzen Fragezeichens (rechts in der oberen Symbolleiste) aufgerufen werden Intraday-Funktionen Mit Intraday bezeichnet man Kursübertragungen, die den Kursverlauf eines Wertpapiers innerhalb eines Tages darstellen. Hierbei wird noch zwischen der Zeitverzögerung der jeweiligen Aktualisierungsart unterschieden. Man spricht in diesem Zusammenhang von Realtime-Kursen und Neartime-Kursen Was bedeutet Realtime-Kurse Bei Realtime-Kursen garantiert die Börse eine Kursübertragung mit höchstens 15-minütiger Zeitverzögerung. Faktisch sind Sie sind aber live mit allen Börsenplätzen (Präsenzbörsen, XETRA und Neuer Markt) verbunden und bekommen jeden Kurs von der Börse meist ohne messbare Zeitverzögerung auf Ihr System übertragen (= Realtime). Ein Bezug von Realtime-Kursen wird zur Zeit noch nicht angeboten. 229

230 Was bedeutet Neartime-Kurse Benötigen Sie für Ihre Handelsentscheidungen und Wertpapieranalysen keine Live-Kurse, sondern nur Kurse, die mit einer bestimmten Zeitverzögerung ausgeliefert werden, so haben Sie auch die Möglichkeit Neartime-Kurse abzurufen. Dabei erhalten Sie von World Money Kursdaten übertragen, die mindestens 15 Minuten verzögert sind Zwei Arten der Intraday-Datenübertragung Zunächst einmal gilt es zu beachten, dass grundsätzlich zwei Arten von Realtime-Abrufen möglich sind: Die vollautomatische Kursübertragung und die Übertragung auf Knopfdruck. Welche Abrufmethode Sie verwenden und welche Wertpapierkurse übertragen werden, hängt davon ab, welches Kursdaten-Abonnement Sie bei der Firma World Money abgeschlossen haben. Bei der vollautomatischen Aktualisierung liefert ständig aktuelle Kursdaten auf Ihr System. Sie brauchen für eine Aktualisierung also nichts weiter zu veranlassen, denn die Verbindung von Ihrem Rechner zur Börse bleibt permanent bestehen. Natürlich müssen Sie dazu auch Ihre Internetverbindung aufrecht erhalten! Übrigens: Sie können auch bei vollautomatischer Aktualisierung Ihren Rechner ohne Weiteres während des Tages ausschalten oder Ihre Datenübertragung unterbrechen, denn Sie erhalten beim erneuten Anschalten und Wiederaufbau der Verbindung automatisch auch die fehlenden Kurse nachträglich übermittelt. Ihre Intraday-Charts weisen also keine Datenlücken auf. Auf die selbe Art und Weise werden auch Neartime-Kurse übertragen. Auch hierbei bietet es sich an, die Datenverbindung bestehen zu lassen und laufend Kurse zu empfangen, die mit mindestens 15-minütiger Zeitverzögerung ausgeliefert werden. Ob Realtime- oder Neartime-Kurse übertragen werden, kann in der Software selbst nicht eingestellt werden. Diese Unterscheidung wird ausschließlich durch Ihre Benutzerkennung gesteuert, die auf Ihr gewähltes Datenabonnement abgestimmt ist und nur einen entsprechenden Abruf zulässt. Wünschen Sie keine ständige Kursübertragung, z.b. weil Sie nicht während der gesamten Börsensitzung aktiv am Handel teilnehmen, so haben Sie die Möglichkeit, die Aktualisierung auf Knopfdruck zu nutzen. Hierbei baut nur dann eine Live-Schaltung zur Börse auf, wenn Sie dies explizit durch den Knopfdruck anfordern. Es werden nun aktuelle Kurse übertragen und die Verbindung zur Börse (nicht die Internet-Verbindung!) wieder getrennt. Für eine erneute Aktualisierung ist wieder der Knopfdruck erforderlich. Sie finden dieses Symbol als das dritte von rechts in der horizontalen Symbolleiste auf dem Desktop. Der Knopf trägt in der aktiven Hilfe den Namen Go Realtime. Diesen Aktualisierungsknopf benötigen Sie zur Zeit nicht im Zusammenhang mit der Intraday-Aktualisierung, weil das Programm die Intraday-Daten ständig übermittelt, solange Sie die Internetverbindung aufrecht erhalten. Zu den gesamten Einstellungen für den Datenabruf lesen Sie bitte das Kapitel Datenabruf einrichten Wertpapieranalyse mit Intraday-Kursen Nach erfolgreichem Datenabruf werden nun laufend Intradaykurse auf das System des Anwenders übertragen. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, diese Kurse zu analysieren und zu verarbeiten, auf die wir in diesem Kapitel eingehen wollen. 230

231 Das Intraday-Chartfenster aufrufen Ein Intraday-Chart kann zu jedem historischen Chart geöffnet werden. Dazu wird der historische Chart über den Menüpfad DATEI / ÖFFNEN / CHART aufgerufen. Liegt dieser Chart auf dem Desktop vor, so genügt das Drücken der Taste F8 und der Intraday-Chart wird zusätzlich zum historischen Chart eingeblendet. Auch in den historischen Chart werden die gelieferten Realtime-Daten übrigens sofort eingestellt. Hier ist aber im Gegensatz zum Intraday-Chart nur der jeweils letzte Bezahlt-Kurs abzulesen Die Watchliste konfigurieren Um die Kurse von mehreren Wertpapieren auch von unterschiedlichen Börsenplätzen zu verfolgen, lassen sich Watchlisten und Filterlisten anlegen. Die Watchliste wird über den Menüpfad ANSICHT / WATCHLISTEN in das Desktop eingeblendet. Wir müssen nun noch die Wertpapiere in die Watchliste einfügen, die wir in Echtzeit beobachten wollen. Dazu genügt ein Klick mit der linken Maustaste in die Liste und anschließend das Betätigen der Taste EINFG auf der Tastatur. Nun erscheint das Dialogfenster, welches auch zum Öffnen eines Charts verwendet wird und wir wählen hier das gewünschte Wertpapier aus. Nachdem wir mit OK bestätigt haben, erscheint das Wertpapier in der Watchliste. Wenn wir mit der rechten Maustaste in die Watchliste klicken, erhalten wir ein Menüfenster, aus dem wir die Option Alle Börsenplätze auswählen. Wir können nun Aktien von allen deutschen Börsenplätzen und XETRA live beobachten und Preisunterschiede gegebenenfalls zu Arbitragestrategien nutzen. Was unsere bevorzugten Börsenplätze sind, an denen wir das Börsengeschehen beobachten wollen, können wir wie folgt festlegen: Wir klicken wieder mit der rechten Maustaste in die Watchliste und wählen diesmal den Menüeintrag Bevorzugte Börsenplätze. Es erscheint folgendes Fenster: Mit der Taste Hinzufügen können wir weitere Börsenplätze als unsere bevorzugten definieren: 231

232 Mit OK übernehmen wir den markierten Börsenplatz in die Liste der bevorzugten Börsenplätze. Das Layout der Watchliste Das Layout der Watchlisten - von denen wir uns übrigens eine Vielzahl anlegen können - kann wie alle Ausgabelisten in nach den Wünschen des Anwenders gestaltet werden. Dazu klicken wir die Taste Titel und Layout einstellen in der Watchliste an und gelangen in folgendes Fenster: Titel und Layout der Watchliste können hier gewählt werden. Eine Vielzahl von Layouts für unterschiedliche Analysezwecke (z.b. für den Intradayhandel) sind bereits vordefiniert. Wer sein eigenes Layout defnieren möchte, klickt einfach auf die Taste Layouts bearbeiten : 232

233 Aus den verfügbaren Einträgen (rechtes Teilfenster) werden durch Doppelklick die gewünschten Einträge nach links übernommen und mit den schwarzen Pfeiltasten angeordnet. Anschließend kann das selbstgewählte Layout unter einem neuen Namen gespeichert werden. Aktuelle Daten für die Watchliste abrufen Mit der Symboltaste kann ein Schlusskurs-Datenabruf durchgeführt werden, der sich ausschließlich auf die in der Watchliste eingeblendeten Wertpapiere beschränkt. Damit können Sie schnell eine kleine Auswahl von Wertpapieren aktualisieren, die Sie aktuell beobachten möchten. Diese Funktion finden Sie auch unter dem Menüpfad DATEI / AKTUALISIERUNG / SCHNELLE AKTUALISIERUNG (EOD) DER WATCHLISTEN. Die Watchlisten anpassen Neben Spaltenanordnung und bevorzugten Börsenplätzen für einzelne Watchlisten haben wir noch weitere Möglichkeiten die Watchlisten generell zu konfigurieren, sowie ganz neue Watchlisten anzulegen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Watchliste und Sie gelangen in ein sog. Mausmenü, aus dem Sie weitere Funktionen auswählen können. Wählen Sie zunächst die Funktion ANSICHT und aus dem nun erscheinenden weiteren Menü die Funktion ALLE WATCHLISTEN KONFIGURIEREN. Sie gelangen in ein Dialogfenster, in dem Sie die Watchlisten nach Ihren Wünschen konfigurieren können. Für jede der drei Watchlistentypen (Wertpapiere, Depot, News) können Sie ein eigenes Layout und einen Namen festlegen. 233

234 Von den Wertpapierwatchlisten können Sie maximal 16 Stück einblenden. Markieren Sie zunächst im Fenster "Angezeigte Watchlisten" die Liste, die Sie bearbeiten möchten. Durch Anklicken der Taste "Eigenschaften" gelangen Sie in ein neues Dialogfenster, in dem Titel, Layout und Nummer dieser Watchliste angezeigt wird und auch sofort von Ihnen verändert werden kann. Wir kennen dieses Fenster bereits von den Layout-Einstellungen. Eine neue Watchliste fügen Sie über die Taste "Hinzufügen" (in der Maske Wachtlisten anpassen ) den bereits bestehenden Listen bei. Eine Liste, die Sie nicht mehr angezeigt haben wollen, entfernen Sie durch Anklicken der gleichnamigen Taste. Die entsprechende Watchliste muss vorher stets markiert sein. Von der Depotwatchliste gibt es nur eine. Auch hier können Sie Titel und Layout bearbeiten bzw. mit der Taste "Layouts konfigurieren" selbst ein Layout festlegen. Das Layout der Newswatchliste ist vom Programm festgelegt Intraday-Filter Watchlisten sind im Prinzip nichts Anderes als fest installierte Filter. Möchten wir Wertpapiere aus einer Watchliste in einen Filter transportieren, um diesen dann für spätere Analysen abzuspeichern, so funktioniert auch dies über das Mausmenü, welches wir durch Rechtsklick in die Watchliste erhalten. Wir können mit der Option Markierte Werte in neuem Filter anzeigen einen oder mehrere 234

235 markierte Wertpapiere in einen neuen Filter übernehmen. Intraday-Kurse werden in einem Filterfenster ebenso wie in der Watchliste aktualisiert. Übrigens: Auch Depots werden automatisch mit den Intraday-Kursdaten aktualisiert. Die Auswertung eines Depots ist also stets auf dem neuesten Stand, wenn die Intraday-Kursübertragung läuft Stop- und Zielkurse für den Beobachtungsauftrag definieren Für die Übertragung von Handelssignalen per oder SMS müssen die entsprechenden Stopund Zielkurse zu den beobachteten Wertpapieren in der Software eingegeben werden. Dazu wird das gewünschte Wertpapier zunächst in der Watchliste oder einem Filterfenster durch einfaches Anklicken markiert, so dass es blau unterlegt dargestellt wird. Anschließend klicken wir auf dieses Symbol in der oberen, horizontalen Symbolleiste: Es erscheint folgendes Fenster: Im Feld WKN ist die ISIN des Wertpapiers bereits vorab eingetragen. Der Operator kann nun entsprechend eingestellt werden, je nach dem welches Signal übertragen werden soll. Im obigen Beispiel wollen wir benachrichtigt werden, wenn der Bezahlt-Kurs von ALLIANZ über 150 Euro steigt. Das Feld Änderung in % ist nur dann aktiv, wenn der Operator z.b. auf größer/kleiner dynamisch eingestellt wurde. Wenn wir diese Maske nun mit OK bestätigen, werden die Signalkurse an den World Money-Server übertragen. Sie können nun im Prinzip Ihren PC abschalten und bleiben dennoch mit dem Börsengeschehen in Verbindung. Wenn Sie nun mit der rechten Maustaste auf das Symbol klicken und im erscheinenden Mausmenü die Funktion Beobachtungsliste anzeigen wählen, können Sie eine Übersicht über alle eingegebenen Stop- und Ziel-Kurse aufrufen und gegebenenfalls löschen Der Newsticker Aktuelle Unternehmensmeldungen und Nachrichten können Sie bei der Firma World Money abonnieren und erhalten diese zusammen mit dem Kursdatenabonnement ausgeliefert. News können sofort in der Reihenfolge ihres Eintreffens in der Watchliste gelesen werden. Klicken Sie dazu auf den ganz rechten Eintrag der Watchliste namens News Watch

236 Nachrichten können Sie sich auch im Chart des jeweils zugehörigen Wertpapiers anzeigen lassen. Sie blenden die Nachrichten über den Menüpfad INDIKATOR / TICKER IM CHART ein: Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Teil des Charts, in dem die News angezeigt wird. Sie können mit dem erscheinenden Mausmenü die Laufbandgeschwindigkeit und -darstellung nach Ihren Wünschen abändern. bietet vielfältige Möglichkeiten der Selektion und Darstellung von Tickermeldungen. Dazu müssen Sie zunächst ein neues Tickerfenster über den Menüpfad DATEI / NEU / TICKER öffnen. Auf der Menüleiste finden Sie nun einen weiteren Eintrag namens Ticker. 236

237 Das Tickerfenster ist zweigeteilt. Im oberen Teil sind alle aktuellen Tickermeldungen aufgelistet, im unteren Teilfenster lesen Sie den Inhalt der Meldung. Mit dem obersten Eintrag des Menüs Ticker setzten Sie eine soeben gewählte Konfiguration als Standard, das heißt, diese Konfiguration brauchen Sie nicht bei jedem weiteren Ticker erneut zu definieren, sondern sie bleibt erhalten. Mit der Funktion Tickermeldungen löschen können nicht mehr benötigte Tickermeldungen rückwärts ab einem bestimmten Datum gelöscht werden. In das folgende Dialogfenster gelangen Sie, wenn Sie die Menüfunktion Memo schreiben aufrufen: 237

238 Sie können hier selbst Nachrichten (=Memos) schreiben, die Sie zu einem späteren Zeitpunkt zum Beispiel auf Kauf- und Verkaufentscheidungen hinweisen. Im Tickerkopf wird die Überschrift, im Tickerrumpf die eigentliche Nachricht eingetragen. Wichtig ist, dass wir die ISIN des Wertpapiers in das Feld WKN eintragen, damit die Nachricht der richtigen Aktie zugeordnet werden kann. Die Felder Ticker-ID und Infoquelle können nach einer eigenen Systematik belegt werden oder die Vorgaben einfach übernommen werden. Unter dem Menüeintrag Tickersteuerung können Sie einzelne Meldungen gezielt selektieren. Dazu stehen die Selektionskriterien Wertpapier, Kategorie eines Wertpapiers, Stichworte aus einer Tickermeldung, Tickermeldungen eines bestimmten Zeitbereichs und der Status der Meldung zur Verfügung. Die Tab-Reiter Index und Nachrichtentext dieses Fensters dienen der Gestaltung des Layouts des Tickers. 238

239 Im Fenster Inhalt legen Sie die Aktualisierungsmethode für den Ticker fest. Zeitgesteuert bedeutet hier, dass jeweils nach einem bestimmten Zeitintervall der Ticker aktualisiert wird. Legen Sie außerdem fest, welche Bestandteile der Tickerinformation Sie sehen möchten, z.b. Datum und Uhrzeit und natürlich die ISIN des zugehörigen Wertpapiers. Die Liste der Tickermeldungen kann nach Name, Datum/Uhrzeit oder ISIN sortiert und auf eine bestimmte Anzahl von Einträgen begrenzt werden. Im Fenster Nachrichtentext wird der Anzeigemodus auf Seitenweise oder Laufband festgelegt und entsprechende Layoutvorgaben gemacht. Probieren Sie einfach aus, welche Darstellung Ihnen am besten gefällt. Die Tickersteuerung kann auch über den Tickerassistenten vorgenommen werden. Dieser wird über den Menüpfad DATEI / ASSISTENT / TICKER-ASSISTENT aufgerufen und ist in vier Dialogfenster untergliedert: 239

240 Schritt 1: Hier wird die Darstellung (als Browser- oder Laufband-Ansicht) des Tickerfensters, die Sortierung der Meldungen, sowie der selbsttätige Aktualisierungsrhythmus (sofern gewünscht) definiert. Schritt 2: Im zweiten Schritt kann eine Zeitspanne ausgewählt werden. Alle innerhalb dieses Zeitbereichs eingetroffenen Nachrichten werden selektiert. 240

241 Schritt 3: Schritt 3 ist eine Art Suchmaschine für Nachrichten. Sie geben z.b. den Namen oder die ISIN eines Wertpapiers ein und das Programm findet alle Tickermeldungen zu diesem Wertpapier. Schritt 4: Im 4. Schritt haben Sie schließlich die Möglichkeit, die Nachrichtenauswahl auf bestimmte Quellen zu beschränken, z.b. nur solche News zu selektieren, die Sie selbst als Memo angelegt haben. Der Ticker-Assistent wird mit der Taste Fertigstellen abgeschlossen. Im Anschluss an die Konfiguration des Nachrichten-Tickers wird noch einmal ein Zusammenfassung der vorgenommenen Einstellungen angezeigt. 241

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