FPM Deutsche Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen. Verkaufsprospekt

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1 FPM Deutsche Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen Verkaufsprospekt Verwaltungsgesellschaft: Universal-Investment-Gesellschaft mbh

2 Inhaltsverzeichnis Allgemeiner Teil 4 Verkaufsbeschränkung 4 Wichtigste rechtliche Auswirkungen der Vertragsbeziehung 5 Kurzübersicht über die Partner der FPM Deutsche Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen 7 Investmentaktiengesellschaft 7 Verwaltungsgesellschaft 8 Verwahrstelle 9 Grundlagen 10 Die Investmentaktiengesellschaft 10 Verkaufsunterlagen und Offenlegung von Informationen 10 Satzung, Anlagebedingungen und deren Änderungen 10 Vorstand, Aufsichtsrat, Eigenkapital 11 Verwaltungsgesellschaft 12 Verwahrstelle 13 Teilgesellschaftsvermögen und Aktienklassen 15 Anlageziele, Anlagegrundsätze und grenzen 16 Wertpapiere 16 Geldmarktinstrumente 17 Bankguthaben 20 Anlagegrenzen für Wertpapiere und Geldmarktinstrumente auch unter Einsatz von Derivaten sowie Bankguthaben 21 Investmentanteile 23 Derivate 24 Terminkontrakte 26 Optionsgeschäfte 26 Swaps 27 Swaptions 27 Credit Default Swaps 27 Wertpapier-Darlehensgeschäfte 28 Pensionsgeschäfte 28 Seite 1

3 Sicherheitenstrategie 29 Kreditaufnahme 30 Hebelwirkung (Leverage) 30 Vermögensbewertung 31 Wertentwicklung 33 Risikohinweise 33 Aktien 45 Ausgabe- und Rücknahmepreise und Kosten 49 Kosten 51 Regeln für die Ermittlung und Verwendung der Erträge 54 Geschäftsjahr und Ausschüttungen 55 Auflösung der Investmentaktiengesellschaft und Auflösung und Verschmelzung eines Teilgesellschaftsvermögens 55 Auslagerung 57 Umgang mit Interessenkonflikten 57 Wirtschaftsprüfer 60 Zahlungen an die Aktionäre / Verbreitung der Berichte und sonstige Informationen 60 Dienstleister 60 Kurzangaben über die für die Anleger bedeutsamen Steuervorschriften 61 Weitere von der Gesellschaft verwaltete Investmentvermögen 74 Besonderer Teil 80 Bezeichnung, Zeitpunkt der Bildung und Dauer des Teilgesellschaftsvermögens 80 Anlageziele 80 Anlagegrundsätze 80 Anlagepolitik und Anlagegrenzen 80 Wertentwicklung 82 Spezielle Risikohinweise 83 Profil des typischen Aktionärs 83 Orderannahmeschluss 83 Kosten und Vergütung 83 Gesamtkostenquote 87 Ausgabeaufschlag und Rückgabeabschlag 88 Aktienklassen 88 Seite 2

4 Ausschüttungen 88 Ausgelagertes Portfoliomanagement 88 Beratungsfirmen 89 Börsen und Märkte 90 Liste der Unterverwahrer 91 Recht des Käufers zum Widerruf 104 Seite 3

5 Allgemeiner Teil Der Kauf und Verkauf von Aktien an der FPM Deutsche Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen erfolgt auf der Basis des zurzeit gültigen Verkaufsprospekts, der Satzung sowie den Anlagebedingungen und den wesentlichen Anlegerinformationen für das jeweilige Teilgesellschaftsvermögen in der jeweils geltenden Fassung. Die Anlagebedingungen sind im Anschluss an diesen Verkaufsprospekt abgedruckt. Der Verkaufsprospekt ist dem am Erwerb einer Aktie der FPM Deutsche Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen Interessierten zusammen mit dem letzten veröffentlichten Jahresbericht sowie dem gegebenenfalls nach dem Jahresbericht veröffentlichtem Halbjahresbericht auf Verlangen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Daneben sind ihm die wesentlichen Anlegerinformationen rechtzeitig vor Vertragsschluss kostenlos zur Verfügung zu stellen. Von dem Verkaufsprospekt abweichende Auskünfte oder Erklärungen dürfen nicht abgegeben werden. Jeder Kauf und Verkauf von Aktien auf der Basis von Auskünften oder Erklärungen, welche nicht in diesem Verkaufsprospekt enthalten sind, erfolgt ausschließlich auf Risiko des Käufers. Dieser Verkaufsprospekt wird ergänzt durch den jeweils letzten Jahresbericht und dem gegebenenfalls nach dem Jahresbericht veröffentlichten Halbjahresbericht. Dieser Verkaufsprospekt besteht aus einem Allgemeinen Teil und einem Besonderen Teil. Im Allgemeinen Teil werden allgemeine Regelungen für alle in diesem Verkaufsprospekt behandelten Teilgesellschaftsvermögen getroffen. Im Besonderen Teil werden spezielle, teilweise einschränkende und konkretisierende Regelungen für das betreffende Teilgesellschaftsvermögen aufgeführt. Verkaufsbeschränkung Die ausgegebenen Aktien der Teilgesellschaftsvermögen dürfen nur in Ländern zum Kauf angeboten oder verkauft werden, in denen ein solches Angebot oder ein solcher Verkauf zulässig ist. Sofern nicht von der Investmentaktiengesellschaft oder einem von ihr beauftragten Dritten eine Erlaubnis zum öffentlichen Vertrieb seitens der örtlichen Aufsichtsbehörden erlangt wurde, handelt es sich bei diesem Prospekt nicht um ein öffentliches Angebot zum Erwerb von Investmentanteilen bzw. darf dieser Prospekt nicht zum Zwecke eines solchen öffentlichen Angebots verwendet werden. Die Universal-Investment-Gesellschaft mbh und/oder die Investmentaktiengesellschaft und/oder das jeweilige Teilgesellschaftsvermögen sind und werden nicht gemäß dem United States Investment Company Act von 1940 in seiner gültigen Fassung registriert. Die Aktien sind und werden nicht gemäß dem United States Securities Act von 1933 in seiner gültigen Fassung oder nach den Wertpapiergesetzen eines Bundesstaates der Vereinigten Staaten von Amerika registriert. Aktien der Investmentaktiengesellschaft und/oder des jeweiligen Teilgesellschaftsvermögensdürfen weder in den Vereinigten Staaten noch einer US-Person oder auf deren Rechnung angeboten oder verkauft werden. Antragsteller müssen gegebenenfalls darlegen, dass sie keine US-Person sind und Aktien weder im Auftrag von US-Personen erwerben noch an US-Personen weiterveräußern. US-Personen sind Per- Seite 4

6 sonen, die Staatsangehörige der USA sind oder dort ihren Wohnsitz haben und/oder dort steuerpflichtig sind. US-Personen können auch Personen- oder Kapitalgesellschaften sein, die gemäß den Gesetzen der USA bzw. eines US-Bundesstaats, Territoriums oder einer US- Besitzung gegründet werden. In Fällen, in denen die Investmentaktiengesellschaft Kenntnis davon erlangt, dass ein Aktionär eine US-Person ist oder Aktien für Rechnung einer US-Person hält, kann die Investmentaktiengesellschaft die unverzügliche Rückgabe der Aktien an die Investmentaktiengesellschaft zum letzten festgestellten Aktienwert verlangen. Dieser Prospekt darf nicht in den Vereinigten Staaten von Amerika verbreitet werden. Die Verbreitung dieses Prospekts und das Angebot der Aktien kann auch in anderen Rechtsordnungen Beschränkungen unterworfen sein. Aktionäre, die als Restricted Persons im Sinne der US-Regelung No der National Association of Securities Dealers (NASD 2790) anzusehen sind, haben ihre Anlagen in dem TOP 25 S der Investmentaktiengesellschaft unverzüglich anzuzeigen. Für Vertriebszwecke darf dieser Prospekt nur von Personen verwendet werden, die dafür über eine ausdrückliche schriftliche Erlaubnis der Investmentaktiengesellschaft(direkt oder indirekt über entsprechend beauftragte Vertriebsstellen) verfügen. Erklärungen oder Zusicherungen Dritter, die nicht in diesem Verkaufsprospekt bzw. in den Unterlagen enthalten sind, sind von der Investmentaktiengesellschaft nicht autorisiert. Die Unterlagen sind am Sitz der Verwaltungsgesellschaft öffentlich zugänglich. Wichtigste rechtliche Auswirkungen der Vertragsbeziehung Dem Vertragsverhältnis zwischen Kapitalverwaltungsgesellschaft und Anleger sowie den vorvertraglichen Beziehungen wird deutsches Recht zugrunde gelegt. Der Sitz der Investmentaktiengesellschaft ist Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis, sofern der Aktionär keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat. Sämtliche Veröffentlichungen und Werbeschriften sind in deutscher Sprache abzufassen oder mit einer deutschen Übersetzung zu versehen. Die Investmentaktiengesellschaft wird ferner die gesamte Kommunikation mit ihren Aktionären in deutscher Sprache führen. Bei Streitigkeiten im Zusammenhang mit Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs können Verbraucher die Ombudsstelle für Investmentfonds des BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.v. anrufen. Das Recht, die Gerichte anzurufen, bleibt hiervon unberührt. Die Kontaktdaten der Ombudsstelle für Investmentfonds des BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.v. lauten: Büro der Ombudsstelle BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.v. Unter den Linden Berlin Telefon: (030) Seite 5

7 Telefax: (030) Bei Streitigkeiten aus der Anwendung der Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches betreffend Fernabsatzverträge über Finanzdienstleistungen können sich die Beteiligten auch an die Schlichtungsstelle der Deutschen Bundesbank, Postfach in Frankfurt, Tel.: (069) oder -1906, Fax: (069) , wenden. Das Recht, die Gerichte anzurufen, bleibt hiervon unberührt. Hinweis: Änderungen von Angaben mit wesentlicher Bedeutung werden regelmäßig in den jeweiligen Jahres- bzw. Halbjahresberichten sowie in dem Verkaufsprospekt aktualisiert. Stand: Seite 6

8 Kurzübersicht über die Partner der FPM Deutsche Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen Investmentaktiengesellschaft Die FPM Deutsche Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen ( Investmentaktiengesellschaft ), ist ein Investmentvermögen in Form einer extern verwalteten Investmentaktiengesellschaft mit veränderlichem Kapital im Sinne des 108 Abs. 1 in Verbindung mit 1 Absatz 13 KAGB. Sie ist in Form einer Umbrella-Konstruktion ausgestaltet. Name FPM Deutsche Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen Hausanschrift Theodor-Heuss-Allee Frankfurt Postanschrift Theodor-Heuss-Allee Frankfurt Handelsregister Frankfurt am Main (HRB 83834) Vorstand Thomas F. Seppi Mitglied des Vorstands der FPM Frankfurt Performance Management AG, Frankfurt am Main Raik Hoffmann FPM Frankfurt Performance Management AG, Frankfurt am Main Aufsichtsrat Dr. Marcus Göring (Vorsitzender) Martin Wirth Mitglied des Vorstands der FPM Frankfurt Performance Management AG, Frankfurt am Main Als unabhängiges Aufsichtsratsmitglied im Sinne des 119 Absatz 4 Satz 2 in Verbindung mit 18 Absatz 3 KAGB: Jens Große Allermann Vorstand der Fiducia Treuhand AG Seite 7

9 Verwaltungsgesellschaft Name Universal-Investment-Gesellschaft mbh Hausanschrift Theodor-Heuss-Allee Frankfurt am Main Postanschrift Postfach Frankfurt am Main Telefon: (069) Telefax: (069) Gründung Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung Handelsregister Frankfurt am Main (HRB 9937) Gezeichnetes und eingezahltes Kapital ,00 (Stand: Juni 2014) Eigenmittel ,00 (Stand: Juni 2014) Geschäftsführer Aufsichtsrat Oliver Harth (stellv. Sprecher), Wehrheim Markus Neubauer, Frankfurt am Main Stefan Rockel, Lauterbach Alexander Tannenbaum, Offenbach Bernd Vorbeck (Sprecher), Elsenfeld Jochen Neynaber, Vorsitzender Bankier i.r., Frankfurt am Main Dr. Hans-Walter Peters, stellv. Vorsitzender Persönlich haftender Gesellschafter des Bankhauses Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, Hamburg, Geschäftsführer der BERENBERG Beteiligungsholding GmbH, Hamburg Michael O. Bentlage Partner der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA, Frankfurt am Main Ole Klose Geschäftsführer der Lampe UI Beteiligungs GmbH, Seite 8

10 Düsseldorf Prof. Dr. Stephan Schüller Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter der Bankhaus Lampe KG, Düsseldorf Prof. Dr. Harald Wiedmann Rechtsanwalt, Berlin Verwahrstelle Name State Street Bank GmbH Hausanschrift Brienner Strasse München Postanschrift Postfach München Telefon Telefax Rechtsform GmbH Handelsregister Registergericht München HRB Haftendes Eigenkapital 1.381,4 Mio ; Stand: Geschäftsführer Vorsitzender des Aufsichtsrates Stefan Gmür Jörg Ambrosius Frank Eggloff Andreas Niklaus Christian Vogels Peter O Neill Seite 9

11 Grundlagen Die Investmentaktiengesellschaft Gegenstand des Unternehmens ist die Anlage und Verwaltung eigener Mittel nach einer festen Anlagestrategie und nach dem Grundsatz der Risikomischung zur gemeinschaftlichen Kapitalanlage nach Maßgabe der 162 bis 213 KAGB sowie der jeweils geltenden Anlagebedingungen zum Nutzen der Aktionäre. Die Teilgesellschaftsvermögen, die Gegenstand dieses Verkaufsprospekts sind, sind Investmentvermögen gemäß der Richtlinie 2009/65/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. Juli 2009 zur Koordinierung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften betreffend bestimmte Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren (nachfolgend OGAW ) im Sinne des KAGB. In welche Vermögensgegenstände die Investmentaktiengesellschaft ihre Mittel anlegen darf und welche Bestimmungen sie dabei zu beachten hat, ergibt sich aus dem KAGB, den dazu gehörigen Verordnungen, der Satzung, die unter anderem das Rechtsverhältnis zwischen den Aktionären und der Investmentaktiengesellschaft regelt, und den Anlagebedingungen für das jeweilige Teilgesellschaftsvermögen. Die Satzung einer Investmentaktiengesellschaft unterliegt grundsätzlich der Genehmigungspflicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin ). Die Anlagebedingungen für das jeweilige Teilgesellschaftsvermögen müssen vor deren Verwendung von der BaFin genehmigt werden. Verkaufsunterlagen und Offenlegung von Informationen Der Verkaufsprospekt, die wesentlichen Anlegerinformationen, die Satzung, die Anlagebedingungen für die jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen sowie die aktuellen Jahres- und Halbjahresberichte sind kostenlos erhältlich bei der Investmentaktiengesellschaft, der Verwaltungsgesellschaft, der Verwahrstelle und auf der Internet-Seite Zusätzliche Informationen über die Anlagegrenzen des Risikomanagements des jeweiligen Teilgesellschaftsvermögens, die Risikomanagementmethoden und die jüngsten Entwicklungen bei den Risiken und Renditen der wichtigsten Kategorien von Vermögensgegenständen des jeweiligen Teilgesellschaftsvermögens sind in elektronischer oder schriftlicher Form bei der Investmentaktiengesellschaft und der Verwaltungsgesellschaft erhältlich. Satzung, Anlagebedingungen und deren Änderungen Die Satzung kann durch einen Beschluss der Hauptversammlung der Investmentaktiengesellschaft geändert werden. Ferner kann der Vorstand der Investmentaktiengesellschaft die Änderung der Anlagebedingungen der jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen beschließen. Die Anlagebedingungen sind im Anschluss an diesen Verkaufsprospekt in dieser Unterlage abgedruckt. Änderungen der Satzung und der Anlagebedingungen bedürfen der Genehmigung durch die BaFin. Änderungen der bisherigen Anlagegrundsätze sind nur unter der Bedingung zulässig, dass die Investmentaktiengesellschaft den Aktionären anbietet, ihre Aktien entweder ohne weitere Kosten vor dem Inkrafttreten der Änderungen zurückzunehmen oder, ihre Aktien gegen Anteile eines anderen Teilgesellschaftsvermögens oder EU-Investmentvermögens mit vergleichbaren Anlagegrundsätzen kostenlos umzutauschen, sofern derartige Investmentvermögen von der Verwaltungsgesellschaft oder einem anderen Unternehmen aus ihrem Konzern verwaltet werden. Seite 10

12 Die vorgesehenen Änderungen werden im Bundesanzeiger und darüber hinaus auf der Internet-Seite der Gesellschaft unter bekannt gemacht. Wenn die Änderungen Vergütungen und Aufwandserstattungen, die aus dem Teilgesellschaftsvermögen entnommen werden dürfen, oder die Anlagegrundsätze des Teilgesellschaftsvermögens oder wesentliche Aktionärsrechte betreffen, werden die Aktionäre außerdem über ihre depotführenden Stellen in Papierform oder in elektronischer Form (sogenannter dauerhafter Datenträger ) informiert. Diese Information umfasst die wesentlichen Inhalte der geplanten Änderungen, ihre Hintergründe, die Rechte der Aktionäre in Zusammenhang mit der Änderung sowie einen Hinweis darauf, wo und wie weitere Informationen erlangt werden können. Die Änderungen treten frühestens am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft. Änderungen von Regelungen zu den Vergütungen und Aufwendungserstattungen treten frühestens drei Monate nach ihrer Bekanntmachung in Kraft, wenn nicht mit Zustimmung der BaFin ein früherer Zeitpunkt bestimmt wurde. Änderungen der bisherigen Anlagegrundsätze des Fonds treten ebenfalls frühestens drei Monate nach Bekanntmachung in Kraft. Vorstand, Aufsichtsrat, Eigenkapital Der Vorstand der Investmentaktiengesellschaft wird geführt von: - Herrn Thomas Friedrich Seppi Vorstand der FPM Frankfurt Performance Management AG - Raik Hoffmann Analyst & Senior Fund Manager der FPM Frankfurt Performance Management AG, Frankfurt am Main Die Mitglieder des Aufsichtsrats der Investmentaktiengesellschaft sind: - Dr. Marcus Göring (Vorsitzender) - Martin Wirth Mitglied des Vorstands der FPM Frankfurt Performance Management AG, Frankfurt am Main Als unabhängiges Aufsichtsratsmitglied im Sinne des 119 Absatz 4 Satz 2 in Verbindung mit 18 Absatz 3 KAGB: - Jens Große-Allermann Vorstand der Fiducia Treuhand AG Gesellschaftskapital Die Investmentaktiengesellschaft wurde am 19. Juni 2008 für unbestimmte Dauer gegründet. Das anfängliche Gesellschaftskapital der Investmentaktiengesellschaft beträgt , und ist eingeteilt in Unternehmensaktien in Form von auf den Namen lautenden Stückaktien. Die Unternehmensaktien werden von der FPM Frankfurt Performance Management AG und deren Vorständen gehalten. Der Vorstand ist ermächtigt, das Gesellschaftskapital durch Ausgabe neuer Unternehmensaktien, die als auf den Namen lautende Stückaktien ausgegeben werden, und/oder Anlageaktien, die als auf den Inhaber lautende Stückaktien ausgegeben werden, gegen Bareinlagen einmalig oder mehr- Seite 11

13 mals bis zur Grenze des Höchstkapitals um bis zu insgesamt , zu erhöhen. Das Gesellschaftskapital darf den Betrag von , nicht unterschreiten und den Betrag von , nicht überschreiten. Die Vermögensgegenstände stehen im Alleineigentum der Investmentaktiengesellschaft. Miteigentumsrechte der Aktionäre an den Vermögensgegenständen bestehen nicht. Verwaltungsgesellschaft Firma, Rechtsform und Sitz Die Investmentaktiengesellschaft hat die am 4. November 1968 gegründeten Kapitalverwaltungsgesellschaft Universal-Investment-Gesellschaft mbh mit Sitz in Frankfurt am Main als Verwaltungsgesellschaft im Sinne des 112 Abs. 1 KAGB benannt ( Verwaltungsgesellschaft oder Gesellschaft ).. Sie ist eine Gemeinschaftsgründung deutscher Banken und Bankiers. Ihre Gesellschafterbanken sind die Bankhaus Lampe KG, Bielefeld, und die Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG, Hamburg. Die Universal-Investment-Gesellschaft mbh ist eine Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des KAGB in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). Die Gesellschaft darf seit 1968 Wertpapier-Sondervermögen verwalten. Ferner durfte sie seit dem 30. August 1994 auch Geldmarkt-Sondervermögen und seit dem 19. Oktober 1998 Investmentfondsanteil-, Gemischte Wertpapier- und Grundstücks- sowie Altersvorsorge-Sondervermögen verwalten. Nach Inkrafttreten des Investmentgesetzes darf die Gesellschaft seit dem 1. Januar 2004 Richtlinienkonforme Sondervermögen, Altersvorsorge-Sondervermögen und Spezial-Sondervermögen, seit dem 9. August 2005 Gemischte Sondervermögen und Dach-Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken, seit dem 29. April 2008 Sonstige Sondervermögen verwalten und die Fremdverwaltung von Investmentaktiengesellschaften und Spezial-Investmentaktiengesellschaften ausüben sowie seit dem 18. August 2011 Immobilien-Sondervermögen, Infrastruktur-Sondervermögen, Mitarbeiterbeteiligungs-Sondervermögen, Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken und EU-Investmentvermögen verwalten. Nach Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuches darf die Gesellschaft seit dem 21. Juli 2013 Investmentvermögen gemäß der OGAW-Richtlinie verwalten. Die Gesellschaft hat eine Erlaubnis als OGAW- und AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft. Die Verwaltungsgesellschaft übernimmt die Verwaltung der Investmentaktiengesellschaft. Diese Verwaltung umfasst neben der Ausführung der allgemeinen Verwaltungstätigkeit insbesondere auch die Anlage und Verwaltung der Mittel der Investmentaktiengesellschaft. Die Verwaltungsgesellschaft kann einzelne Tätigkeiten, insbesondere die Vermögensverwaltung für ein oder mehrere Teilgesellschaftsvermögen, auf Dritte auslagern. Die Verwaltungsgesellschaft trifft sämtliche Anlageentscheidungen für die Investmentaktiengesellschaft nach eigenem Ermessen unter Berücksichtigung des KAGB sowie der Anlagebedingungen des jeweiligen Teilgesellschaftsvermögens in der jeweils aktuellen Fassung und der in der Satzung aufgeführten Anlagegrundsätzen und Anlagegrenzen. Darüber hinaus vertritt die Verwaltungsgesellschaft die Investmentaktiengesellschaft bei der Eröffnung von Depots für nach 110 Absatz 2 Nr. 1 in Verbindung mit 192 bis 213 KAGB zulässige Vermögensgegenstände, bei deren Verwaltung sowie bei der Erteilung und Entgegennahme von Aufträgen zur Anschaffung und Veräußerung dieser Vermögensgegenstände. Vorbehaltlich der Anlagebedingungen des jeweiligen Teilgesellschaftsvermögens kann die Verwaltungsgesellschaft in allen Märkten, in denen es der Verwaltungsgesellschaft zweckmäßig erscheint, frei über die Vermögenswerte verfügen Seite 12

14 (insbesondere Wertpapiere ankaufen, verkaufen, konvertieren oder umtauschen; Bezugsrechte ausüben, kaufen oder verkaufen; Optionsrechte kaufen oder verkaufen; Terminkontrakte abschließen) sowie alle anderen zulässigen Handlungen vornehmen, die der Verwaltungsgesellschaft bezüglich der Anlage bzw. Wiederanlage der Vermögenswerte als zweckmäßig erscheinen. Die Geschäfte unterliegen hierbei denen am jeweiligen Markt geltenden Geschäftsbedingungen, Praktiken, Usancen und gesetzlichen Regelungen. Zur Vermeidung von gegenläufigen Verfügungen wird die Investmentaktiengesellschaft ohne vorherige Rücksprache mit der Verwaltungsgesellschaft keine eigenen unmittelbaren Entscheidungen über die Verwaltung und Verwahrung ihrer Vermögensgegenstände treffen. Die Verwaltungsgesellschaft wird weiterhin allgemeine Verwaltungsleistungen wie die Investorenbetreuung, Rechtsbehelfsverfahren, die Bearbeitung rechtlicher und betriebswirtschaftlicher Fragestellungen, die Bearbeitung ein- und ausgehender Post, die Risiko-Kontrolle, die Buchhaltung, die Vorbereitung von Vorstands- und Aufsichtsratssitzungen, die Mitwirkung bei der Feststellung des Werts des Gesellschaftsvermögens, der Werte der einzelnen Teilgesellschaftsvermögen und der Werte der Aktien der jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen durch die Verwahrstelle, die Bereiche gesetzliche Meldepflichten, Revision, Jahresabschluss sowie Nebendienstleistungen der Vermögensverwaltung für die Investmentaktiengesellschaft übernehmen. Die Verwaltungsgesellschaft erhält für ihre Tätigkeit für jedes Kalenderjahr eine marktgerechte Verwaltungsgebühr, die für jedes Teilgesellschaftsvermögen gesondert festgelegt wird. Die Einzelheiten der Vergütung werden im Besonderen Teil ausgeführt. Vorstand/Geschäftsführung und Aufsichtsrat Nähere Angaben über die Geschäftsführung, die Zusammensetzung des Aufsichtsrates sowie über das gezeichnete und eingezahlte Kapital und die Eigenmittel finden Sie im Abschnitt Verwaltungsgesellschaft dieses Verkaufsprospektes. Eigenkapital und zusätzliche Eigenmittel Die Gesellschaft hat die Berufshaftungsrisiken, die sich durch die Verwaltung von Investmentvermögen ergeben, die nicht der OGAW-Richtlinie entsprechen, sogenannte alternativen Investmentvermögen (nachfolgend AIF ), und auf berufliche Fahrlässigkeit ihrer Organe oder Mitarbeiter zurückzuführen sind, abgedeckt durch: Eigenmittel in Höhe von wenigstens 0,01 % des Werts der Portfolios aller verwalteten AIF, wobei dieser Betrag jährlich überprüft und angepasst wird. Diese Eigenmittel sind von dem angegebenen haftenden Eigenkapital umfasst. Verwahrstelle Das KAGB sieht eine Trennung der Verwaltung und der Verwahrung von Investmentvermögen vor. Die Verwahrstelle verwahrt die Vermögensgegenstände in Sperrdepots bzw. auf Sperrkonten und überwacht, ob die Verfügungen der Gesellschaft über die Vermögensgegenstände den Vorschriften des KAGB und den Anlagebedingungen entsprechen. Die Anlage von Vermögensgegenständen in Bankguthaben bei einem anderen Kreditinstitut sowie Verfügungen über solche Bankguthaben sind nur mit Zustimmung der Verwahrstelle zulässig. Die Verwahrstelle muss ihre Zustimmung erteilen, wenn die Anlage bzw. Verfügung mit den Anlagebedingungen und den Vorschriften des KAGB vereinbar ist. Seite 13

15 Daneben hat die Verwahrstelle insbesondere folgende Aufgaben: Ausgabe und Rücknahme der Aktien, Sicherzustellen, dass die Ausgabe und Rücknahme der Aktien sowie die Ermittlung des Wertes der Aktien der einzelnen Teilgesellschaftsvermögen den Vorschriften des KAGB und den Anlagebedingungen entsprechen, Sicherzustellen, dass bei den für gemeinschaftliche Rechnung der Aktionäre getätigten Geschäften der Gegenwert innerhalb der üblichen Fristen in ihre Verwahrung gelangt und dass die Erträge des einzelnen Teilgesellschaftsvermögens gemäß den Vorschriften des KAGB, der Satzung und den Anlagebedingungen verwendet werden. Die Verwahrstelle hat darüber hinaus zu prüfen, ob die Anlage auf Sperrkonten oder in Sperrdepots eines anderen Kreditinstitutes, einer Wertpapierfirma oder eines anderen Verwahrers mit dem KAGB, der Satzung und den Anlagebedingungen vereinbar ist. Wenn dies der Fall ist, hat sie die Zustimmung zur Anlage zu erteilen, Sicherzustellen, dass die Erträge des jeweiligen Teilgesellschaftsvermögens nach den Vorschriften des KAGB, der Satzung und nach den Anlagebedingungen verwendet werden, Überwachung von Kreditaufnahmen durch die Investmentaktiengesellschaft für Rechnung des jeweiligen Teilgesellschaftsvermögens sowie gegebenenfalls Zustimmung zur Kreditaufnahme, Sicherzustellen, dass Sicherheiten für Wertpapierdarlehen rechtswirksam bestellt und jederzeit vorhanden sind. Unterverwahrung Die Verwahrstelle hat die Verwahrung der Vermögensgegenstände in den nachfolgenden Ländern auf die im Abschnitt Liste der Unterverwahrer angegebenen Unterverwahrer übertragen. Neben der eigentlichen Verwahrung der ausländischen Wertpapiere bei dem ausländischen Unterverwahrer, die den Usancen und Rechtsvorschriften des jeweiligen Lagerlandes folgen, sorgt der ausländische Unterverwahrer auch für die Einlösung von Zins-, Gewinnanteil- und Ertragsscheinen sowie von rückzahlbaren Wertpapieren bei deren Fälligkeit. Darüber hinaus gibt der Unterverwahrer Informationen über Kapitalmaßnahmen der verwahrten ausländischen Wertpapiere weiter. Die Verwahrstelle geht nach eigenen Angaben mit Interessenkonflikten wie folgt um: Es wird in regelmäßigen Zeitabständen die sogenannte Drei-Punkte-Erklärung zur Verfügung gestellt. Weitere Interessenkonflikte wurden von der Verwahrstelle nicht benannt. Haftung der Verwahrstelle Die Verwahrstelle ist grundsätzlich für alle Vermögensgegenstände, die von ihr oder mit ihrer Zustimmung von einer anderen Stelle verwahrt werden, verantwortlich. Im Falle des Verlustes eines solchen Vermögensgegenstandes haftet die Verwahrstelle gegenüber dem Teilgesellschaftsvermögen und den Aktionären, außer der Verlust ist auf Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs der Verwahrstelle zurückzuführen. Für Schäden, die nicht im Verlust eines Vermögensgegenstandes bestehen, haftet die Verwahrstelle grundsätzlich nur, wenn sie ihre Verpflichtungen nach den Vorschriften des KAGB mindestens fahrlässig nicht erfüllt hat. Seite 14

16 Firma, Rechtsform und Sitz der Verwahrstelle Für die Teilgesellschaftsvermögen hat das Kreditinstitut State Street Bank GmbH mit Sitz in München, Brienner Straße 59, die Funktion der Verwahrstelle übernommen. Die Verwahrstelle ist ein Kreditinstitut nach deutschem Recht. Ihre Haupttätigkeit ist das Einlagen- und Depotgeschäft. Teilgesellschaftsvermögen und Aktienklassen Teilgesellschaftsvermögen Die Investmentaktiengesellschaft legt ein oder mehrere Teilgesellschaftsvermögen auf, die sich hinsichtlich der Anlagepolitik oder eines anderen Ausstattungsmerkmals unterscheiden. Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats jederzeit beschließen, weitere Teilgesellschaftsvermögen aufzulegen. Bei der Bildung von Teilgesellschaftsvermögen sind folgende Grundsätze zu beachten: Die Investmentaktiengesellschaft hat beim Erwerb und der Verwaltung von Vermögensgegenständen für ein Teilgesellschaftsvermögen die gesetzlichen sowie die in der Satzung und in den jeweiligen Anlagebedingungen niedergelegten Anlagegrundsätze und Anlagegrenzen zu beachten. Der Vorstand der Investmentaktiengesellschaft legt für jedes Teilgesellschaftsvermögen die Anlagegrundsätze und Anlagegrenzen sowie besondere Anlageziele fest. Für jedes Teilgesellschaftsvermögen existieren besondere Anlagebedingungen, die von der BaFin zu genehmigen sind. Diese enthalten die vorgenannten Angaben sowie weitere spezifische Angaben und werden für jedes Teilgesellschaftsvermögen in dem Besonderen Teil des Verkaufsprospekts niedergelegt. Der Vorstand ist ermächtigt, nach Maßgabe des 10 Abs. 1 und 3 der Satzung Aktien auszugeben, die hinsichtlich der Verteilung des Gewinns und des Vermögens ausschließlich Rechte an dem Vermögen des Teilgesellschaftsvermögens der Investmentaktiengesellschaft gewähren, auf das sie lauten. Aktien, die hinsichtlich der Verteilung des Gewinns und des Vermögens nicht ausschließlich Rechte an einem einzigen Teilgesellschaftsvermögen der Investmentaktiengesellschaft gewähren, dürfen nicht ausgegeben werden. Jedes Teilgesellschaftsvermögen ist von den übrigen Teilgesellschaftsvermögen der Investmentaktiengesellschaft vermögens- und haftungsrechtlich getrennt. Jedes Teilgesellschaftsvermögen gilt im Verhältnis der Aktionäre untereinander als eigenständiges Zweckvermögen. Die Rechte von Aktionären und Gläubigern eines Teilgesellschaftsvermögens beschränken sich auf die Vermögensgegenstände dieses Teilgesellschaftsvermögens. Für die auf das einzelne Teilgesellschaftsvermögen entfallenden Verbindlichkeiten haftet nur das betreffende Teilgesellschaftsvermögen. Die vermögens- und haftungsrechtliche Separierung der einzelnen Teilgesellschaftsvermögen untereinander gilt auch für den Fall der Insolvenz der Investmentaktiengesellschaft oder der Auflösung eines Teilgesellschaftsvermögens. Ein oder mehrere Teilgesellschaftsvermögen können auf bestimmte Zeit errichtet werden. Die Dauer des jeweiligen Teilgesellschaftsvermögens ergibt sich aus den jeweiligen Anlagebedingungen im Sinne des 14 Abs. 2 lit. (c) der Satzung, die dem Prospekt beigefügt sind. Aktienklassen Gemäß 18 der Satzung können für die einzelnen Teilgesellschaftsvermögen Aktienklassen gebildet werden, die sich insbesondere hinsichtlich der Ertragsverwendung, des Ausgabeaufschlags, des Rücknahmeabschlags, der Währung, der Verwaltungsvergütung, der Mindestanlagesumme oder einer Kombination dieser Merkmale von bereits bestehenden Aktienklassen unterscheiden können. Die Rechte der Aktionäre, die Aktien aus bereits bestehenden Aktienklassen erworben haben, bleiben Seite 15

17 hiervon unberührt. Mit den Kosten, die anlässlich der Einführung einer neuen Aktienklasse anfallen, dürfen ausschließlich die Aktionäre dieser neuen Aktienklasse belastet werden. Soweit Aktienklassen gebildet werden, werden diese im Besonderen Teil des Prospekts näher beschrieben. Anlageziele, Anlagegrundsätze und grenzen Die Investmentaktiengesellschaft konkretisiert nach Maßgabe der Satzung und der einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen in den jeweiligen Anlagebedingungen im Sinne des 14 Abs. 2 lit. (c) der Satzung, welche Anlageziele mit dem jeweiligen Teilgesellschaftsvermögen verfolgt werden und welche Vermögensgegenstände für das jeweilige Teilgesellschaftsvermögen erworben werden dürfen. Im Folgenden werden die Vermögensgegenstände, die von der Investmentaktiengesellschaft vorbehaltlich der jeweiligen Anlagebedingungen erworben werden können, und die allgemein geltenden Anlagegrenzen aufgeführt. Die Ausführungen zu den Anlagezielen und den Anlagegrundsätzen der einzelnen Teilgesellschaftsvermögen erfolgen im Besonderen Teil dieses Verkaufsprospektes. Wertpapiere Sofern die jeweiligen Anlagebedingungen im Sinne des 14 Abs. 2 lit. (c) der Satzung keine weiteren Einschränkungen vorsehen, darf die Investmentaktiengesellschaft für Rechnung eines Teilgesellschaftsvermögens vorbehaltlich des 198 KAGB Wertpapiere nur erwerben, 1. wenn sie an einer Börse in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union ( EU ) oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ( EWR ) zum Handel zugelassen oder in einem dieser Staaten an einem anderen organisierten Markt zugelassen oder in diesen einbezogen sind, 2. wenn sie ausschließlich an einer Börse außerhalb der Mitgliedstaaten der EU oder außerhalb der anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den EWR zum Handel zugelassen oder in einem dieser Staaten an einem anderen organisierten Markt zugelassen oder in diesen einbezogen sind, sofern die BaFin die Wahl dieser Börse oder dieses organisierten Marktes zugelassen hat. Wertpapiere aus Neuemissionen dürfen erworben werden, wenn nach ihren Ausgabebedingungen die Zulassung an oder Einbeziehung in eine der unter 1. und 2. genannten Börsen oderorganisierten Märkte beantragt werden muss und die Zulassung oder Einbeziehung innerhalbeines Jahres nach Ausgabe erfolgt. Als Wertpapiere in diesem Sinne gelten auch: Anteile an geschlossenen Investmentvermögen in Vertrags- oder Gesellschaftsform, die einer Kontrolle durch die Anteilseigner unterliegen (sog. Unternehmenskontrolle), d.h. die Anteilseigner müssen Stimmrechte in Bezug auf wesentliche Entscheidungen haben, sowie das Recht, die Anlagepolitik mittels angemessener Mechanismen zu kontrollieren. Das Investmentvermögen muss zudem von einem Rechtsträger verwaltet werden, der den Vorschriften für den Anlegerschutz unterliegt, es sei denn das Investmentvermögen ist in Gesellschaftsform aufgelegt und die Tätigkeit der Vermögensverwaltung wird nicht von einem anderen Rechtsträger wahrgenommen. Finanzinstrumente, die durch andere Vermögenswerte besichert oder an die Entwicklung anderer Vermögenswerte gekoppelt sind. Soweit in solche Finanzinstrumente Komponenten von Derivaten Seite 16

18 eingebettet sind, gelten weitere Anforderungen, damit die Gesellschaft diese als Wertpapiere erwerben darf. Die Wertpapiere dürfen nur unter folgenden Voraussetzungen erworben werden: Der potentielle Verlust, der dem Fonds entstehen kann, darf den Kaufpreis des Wertpapiers nicht übersteigen. Eine Nachschusspflicht darf nicht bestehen. Die Liquidität des vom Fonds erworbenen Wertpapiers darf nicht dazu führen, dass der Fonds den gesetzlichen Vorgaben über die Rücknahme von Anteilen nicht mehr nachkommen kann. Dies gilt unter Berücksichtigung der gesetzlichen Möglichkeit, in besonderen Fällen die Anteilrücknahme aussetzen zu können (vgl. Abschnitte Aktien Ausgabe von Aktien bzw. Rücknahme von Aktien sowie Aktien Aussetzung der Aktienrücknahme ). Eine verlässliche Bewertung des Wertpapiers durch exakte, verlässliche und gängige Preise muss verfügbar sein; diese müssen entweder Marktpreise sein oder von einem Bewertungssystem gestellt werden, das von dem Emittenten des Wertpapiers unabhängig ist. Über das Wertpapier müssen angemessene Informationen vorliegen, entweder in Form von regelmäßigen, exakten und umfassenden Informationen des Marktes über das Wertpapier oder in Form eines gegebenenfalls dazugehörigen Portfolios. Das Wertpapier ist handelbar. Der Erwerb des Wertpapiers steht im Einklang mit den Anlagezielen bzw. der Anlagestrategie des Fonds. Die Risiken des Wertpapiers werden durch das Risikomanagement des Fonds in angemessener Weise erfasst. Wertpapiere dürfen zudem in folgender Form erworben werden: Aktien, die dem Fonds bei einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln zustehen. Wertpapiere, die in Ausübung von zum Fonds gehörenden Bezugsrechten erworben werden. Als Wertpapiere in diesem Sinn dürfen für das jeweilige Teilgesellschaftsvermögen auch Bezugsrechte erworben werden, sofern sich die Wertpapiere, aus denen die Bezugsrechte herrühren, im Teilgesellschaftsvermögen befinden können. Geldmarktinstrumente Geldmarktinstrumente sind Instrumente, die üblicherweise auf dem Geldmarkt gehandelt werden sowie verzinsliche Wertpapiere, die zum Zeitpunkt ihres Erwerbs für das Teilgesellschaftsvermögen eine Laufzeit bzw. Restlaufzeit von höchstens 397 Tagen haben. Sofern ihre Laufzeit länger als 397 Tage ist, muss ihre Verzinsung regelmäßig, mindestens einmal in 397 Tagen, marktgerecht angepasst werden. Geldmarktinstrumente sind auch Instrumente, deren Risikoprofil dem Risikoprofil solcher Seite 17

19 Wertpapiere entspricht. Sofern die jeweiligen Anlagebedingungen im Sinne des 14 Abs. 2 lit. (c) der Satzung keine weiteren Einschränkungen vorsehen, darf die Investmentaktiengesellschaft für Rechnung eines Teilgesellschaftsvermögens vorbehaltlich des 198 KAGB Geldmarktinstrumente erwerben, wenn sie 1. an einer Börse in einem Mitgliedstaat der EU oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den EWR zum Handel zugelassen oder in einem dieser Staaten an einem anderen organisierten Markt zugelassen oder in diesen einbezogen sind, 2. ausschließlich an einer Börse außerhalb der Mitgliedstaaten der EU oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den EWR zum Handel zugelassen oder in einem dieser Staaten an einem organisierten Markt zugelassen oder in diesen einbezogen sind, sofern die BaFin die Wahl dieser Börse oder dieses Marktes zugelassen hat, 3. von der EU, dem Bund, einem Sondervermögen des Bundes, einem Land, einem anderen Mitgliedstaat oder einer anderen zentralstaatlichen, regionalen oder lokalen Gebietskörperschaft oder der Zentralbank eines Mitgliedstaats der EU, der Europäischen Zentralbank oder der Europäischen Investitionsbank, einem Drittstaat oder, sofern dieser ein Bundesstaat ist, einem Gliedstaat dieses Bundesstaates oder von einer internationalen öffentlich rechtlichen Einrichtung, der mindestens ein Mitgliedstaat der EU angehört, begeben oder garantiert werden, 4. von einem Unternehmen begeben werden, dessen Wertpapiere auf den unter den Nummern 1 und 2 bezeichneten Märkten gehandelt werden, 5. von einem Kreditinstitut begeben oder garantiert werden, das nach dem Recht der EU festgelegten Kriterien einer Aufsicht unterstellt ist, oder einem Kreditinstitut, das Aufsichtsbestimmungen, die nach Auffassung der BaFin denjenigen des Gemeinschaftsrechts gleichwertig sind, unterliegt und diese einhält, 6. von anderen Emittenten begeben werden und es sich bei dem jeweiligen Emittenten a) um ein Unternehmen mit einem Eigenkapital von mindestens 10 Millionen Euro handelt, das seinen Jahresabschluss nach der Europäischen Richtlinie über den Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften erstellt und veröffentlicht, oder b) um einen Rechtsträger handelt, der innerhalb einer eine oder mehrere börsennotierte Gesellschaften umfassenden Unternehmensgruppe für die Finanzierung dieser Gruppe zuständig ist, oder c) um einen Rechtsträger handelt, der Geldmarktinstrumente emittiert, die durch Verbindlichkeiten unterlegt sind durch Nutzung einer von einer Bank eingeräumten Kreditlinie. Dies sind Produkte, bei denen Kreditforderungen von Banken in Wertpapieren verbrieft werden (sogenannte Asset Backed Securities). Seite 18

20 Sämtliche genannten Geldmarktinstrumente dürfen nur erworben werden, wenn sie liquide sind und sich ihr Wert jederzeit genau bestimmen lässt. Liquide sind Geldmarktinstrumente, die sich innerhalb hinreichend kurzer Zeit mit begrenzten Kosten veräußern lassen. Hierbei ist die Verpflichtung der Gesellschaft zu berücksichtigen, Anteile am Fonds auf Verlangen der Anleger zurückzunehmen und hierfür in der Lage zu sein, solche Geldmarktinstrumente entsprechend kurzfristig veräußern zu können. Für die Geldmarktinstrumente muss zudem ein exaktes und verlässliches Bewertungssystem existieren, das die Ermittlung des Nettobestandswerts des Geldmarktinstruments ermöglicht oder auf Marktdaten oder Bewertungsmodellen basiert, wie Systeme, die Anschaffungskosten fortführen. Das Merkmal der Liquidität gilt für Geldmarktinstrumente als erfüllt, wenn diese an einem organisierten Markt innerhalb des EWR zugelassen oder in diesen einbezogen sind oder an einem organisierten Markt außerhalb des EWR zugelassen oder in diesen einbezogen sind, sofern die BaFin die Wahl dieses Marktes zugelassen hat. Für Geldmarktinstrumente, die nicht an einer Börse notiert oder an einem geregelten Markt zum Handel zugelassen sind (siehe oben unter Nr. 3 bis 6), muss zudem die Emission oder der Emittent dieser Instrumente Vorschriften über den Einlagen- und den Anlegerschutz unterliegen. So müssen für diese Geldmarktinstrumente angemessene Informationen vorliegen, die eine angemessene Bewertung der mit den Instrumenten verbundenen Kreditrisiken ermöglichen und die Geldmarktinstrumente müssen frei übertragbar sein. Die Kreditrisiken können etwa durch eine Kreditwürdigkeitsprüfung einer Rating-Agentur bewertet werden. Für diese Geldmarktinstrumente gelten weiterhin die folgenden Anforderungen, es sei denn, sie sind von der Europäischen Zentralbank oder der Zentralbank eines Mitgliedstaates der EU begeben oder garantiert worden: Werden sie von folgenden (oben unter Nr. 3 genannten) Einrichtungen begeben oder garantiert: der EU, dem Bund, einem Sondervermögen des Bundes, einem Land, einem anderen Mitgliedstaat, einer anderen zentralstaatlichen Gebietskörperschaft, der Europäischen Investitionsbank, einem Drittstaat oder, sofern dieser ein Bundesstaat ist, einem Gliedstaat dieses Bundesstaates, einer internationalen öffentlich-rechtlichen Einrichtung, der mindestens ein Mitgliedstaat der EU angehört, müssen angemessene Informationen über die Emission bzw. das Emissionsprogramm oder über die rechtliche und finanzielle Situation des Emittenten vor der Emission des Geldmarktinstruments vorliegen. Seite 19

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