Informationen zu Risiken von Vermögensanlagen in Finanzinstrumenten sowie Haftungsausschlusserklärung

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1 Informationen zu Risiken von Vermögensanlagen in Finanzinstrumenten sowie Haftungsausschlusserklärung Die Finanzmärkte sind Schwankungen unterworfen und können sich entgegen Ihren Erwartungen entwickeln. Alle Wertpapiertransaktionen bergen verschiedene Risiken. Es ist daher notwendig, dass Sie sich mit den unterschiedlichen Risikokomponenten bei der Vermögensanlage in Wertpapieren vertraut machen. Sie sollten die Eigenschaften der unterschiedlichen Anlageinstrumente kennen, bevor Sie eine Investition tätigen. Mit diesen Informationen können Sie die Chancen und Risiken Ihrer gewählten Anlage eher einschätzen. Ebenso sollten Sie bevor Sie uns den Auftrag für eine Wertpapiertransaktion erteilen, mit den Merkmalen und Risiken der Transaktion vertraut sein. Bitte prüfen Sie auch, ob Sie über die erforderliche Finanzkraft verfügen, um die dabei möglicherweise entstehenden Verluste zu tragen. Die Investition in Wertpapiere ist immer mit dem Risiko verbunden, dass der Wert Ihrer gewählten Anlage drastisch sinken oder dass diese vollkommen wertlos werden könnte. Der Wert von Anleihen hängt z.b. zum einen ab von der Fähigkeit des Emittenten, seine Schulden zu tilgen, also von der Bonität, und zum anderen von Zinsschwankungen. Außerdem sind Anlagen, die auf eine bestimmte Währung lauten, dem Risiko ausgesetzt, dass der Wert dieser Währung im Verhältnis zu anderen Währungen schwankt. Die bisherige Wertentwicklung ist keine Garantie für die künftige Wertentwicklung. Es besteht immer das Risiko, den Wert der Anlage zu verlieren. Einen absoluten Schutz gegen die Gefahr eines Konkurses oder einer Insolvenz des Emittenten von Wertpapieren und/oder der Vertragspartei(en) von strukturierten, synthetischen oder derivativen Produkten gibt es nicht. Bestimmte Transaktionen sind riskanter als Anlagen in Aktien oder Anleihen. So können z.b. strukturierte oder synthetische Produkte, Aktienanleihen, Reverse Floaters, Optionsscheine (Warrants) oder andere Derivate sowie Devisentermingeschäfte mit höheren und komplexeren Risiken verbunden sein. Hebelwirkung Die Finanzierung von Anlagen mittels Darlehen, die ihrerseits durch Wertpapiere gedeckt (oder besichert ) sind, erhöht die Risiken. Bei dieser Anlagemethode wird die Hebelwirkung der Kapitalaufnahme zur Gewinnsteigerung eingesetzt. Es ist jedoch äußerst wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass der Kauf von Wertpapieren auf dieser Grundlage zu erheblichen Verlusten führen kann, wenn sich der Markt entgegen Ihren Erwartungen und Positionen entwickelt. Es ist möglich, dass die Gesamtverbindlichkeiten den ursprünglichen Anlagebetrag überschreiten. Das Risiko erhöht sich, falls das Darlehen und die Wertpapiere nicht auf die gleiche Währung lauten. Sollte der Wert des Wertpapierbestandes fallen, kann von Ihnen verlangt werden, dass Sie bestimmte Maßnahmen, wie z. B. das Bereitstellen zusätzlicher Sicherheiten oder den Verkauf vorhandener Bestände, ergreifen. Internationale, nationale und politische Risiken Die Wirtschaftssysteme der verschiedenen Länder können sich voneinander unterscheiden. Emittenten und Anleger müssen sich deshalb allgemein auf wechselnde Vorschriften und Rechtssysteme einstellen. Daher können Anlagen in ausländische Wertpapiere und insbesondere in Schwellenmärkte mit zusätzlichen Risiken verbunden sein. Durch Verstaatlichung, Enteignung, konfiskatorische Besteuerung, Devisensperre, politische Veränderungen, die Gesetzgebung, und politische oder soziale Instabilität können die Volkswirtschaft eines Landes bzw. die dort getätigten Investitionen ungünstig beeinflusst werden. Der nachfolgende Text gibt Ihnen eine kurze Übersicht über die Risiken im Zusammenhang mit Anlagen in bestimmte Finanzinstrumente. Der Finanzmarkt entwickelt ständig neue Finanzinstrumente. Die nachfolgende Beschreibung stellt daher keine vollständige Aufzählung aller bestehenden oder möglichen künftigen Instrumente dar. Es ist stets notwendig, den besonderen Charakter des Finanzinstruments, das Sie als Anlagemöglichkeit in Erwägung ziehen, sorgfältig zu untersuchen. Möchten Sie mehr über die oben genannten Themen erfahren? Ihr Kundenberater wird Ihnen die Einzelheiten gerne im persönlichen Gespräch erläutern. SING-D5-JUNE2012 (U ) Hinweis: Die folgenden Erläuterungen zu Finanzinstrumenten sind allgemeiner Natur. Die auf einzelne Finanzinstrumente anwendbaren Bedingungen können davon abweichen und Anleger sollten immer darauf bedacht sein, Erkundigungen einzuziehen und über die einzelnen Merkmale von Instrumenten, in die sie investieren, umfassend informiert zu sein. Die Bank übernimmt Kunden gegenüber keine Haftung, wenn sie sich lediglich auf die unten ausgeführten Erläuterungen stützen ohne jedes Produkt einzeln zu prüfen. 1. Finanzinstrumente im Allgemeinen Finanzinstrumente (d.h. Aktien, Schuldverschreibungen, Anteile an kollektiven Kapitalanlage, Treuhandzertifikate oder andere Rechte oder Verpflichtungen, die an den Finanzmärkten gehandelt werden), werfen normalerweise Gewinn in Form von Dividenden (bei Aktien) oder Zinsen (bei Schuldverschreibungen) ab. Zusätzlich kann der Preis (d.h. der Marktwert) des Finanzinstrumentes im Wert, gemessen an seinem Preis/Marktwert zum Zeitpunkt der Anlage, steigen oder fallen. Im Folgenden wird der Begriff Anlage auch für negative Positionen von Finanzinstrumenten benutzt - d.h. der Leerverkauf eines Wertpapiers, das dem Anleger nicht gehört, sondern das er geliehen hat. Der Gesamtkapitalertrag einer Anlage ist die Summe aus Dividenden/Zinszahlungen und Änderungen des Marktwertes eines Finanzinstrumentes. Derivative Finanzinstrumente, wie Optionen, Terminkontrakte und Termingeschäfte etc., werden für eine Vielzahl von Basiswerten, einschließlich Aktien, Schuldverschreibungen, Wertmetalle und Währungen, ausgestellt. Derivative Finanzinstrumente können zur Senkung des Anlagerisikos oder zur Erzielung höherer Erträge eingesetzt werden. Jeder Anleger strebt natürlich nach Erträgen aus seiner Gesamtanlage, d.h. nach einer Anlage, die einen möglichst hohen Gewinn abwirft. Es besteht aber auch das Risiko eines negativen Nettoertrages bei einer Anlage, d.h. die Anlage erzeugt einen Verlust. Das Risiko eines Verlustes variiert mit dem jeweiligen Finanzinstrument. Gewinnaussichten sind für gewöhnlich eng an ein Verlustrisiko geknüpft. Mit zunehmender Laufzeit der Anlage erhöhen sich auch Gewinnaussicht und Verlustrisiko. In Verbindung mit Anlagen wird das Wort Risiko manchmal sowohl als Ausdruck für ein Verlustrisiko aber auch für die Aussicht auf Gewinn verwendet. Im Folgenden wird das Wort Risiko jedoch ausschließlich im Sinne von Verlustrisiko benutzt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Anlagerisiko zu senken. Es wird für gewöhnlich als sicherer angesehen nicht nur in ein oder einige wenige Finanzinstrumente zu investieren, sondern stattdessen die Anlage auf einige oder viele Finanzinstrumente zu verteilen. Diese Instrumente sorgen dann gleichzeitig für eine Risikostreuung im Gegensatz zu einer Risikokonzentration. Bei der Anlage in Fremdwährungsinstrumenten kommt das Währungsrisiko hinzu. Anlagen in speziellen Finanzinstrumenten bergen, wie unten genauer erläutert, spezielle finanzielle Risiken. Der Kunde trägt dafür selbst das Risiko und muss sich daher, unabhängig davon, ob er vor dem Anlagegeschäft schon entsprechend beraten wurde, von seinem Postadresse/Hausanschrift: 50 Collyer Quay #12-03 OUE Bayfront, Singapore Telefon: , Fax: Skandinaviska Enskilda Banken S.A., Eingetragener Firmsitz: Singapur Skandinaviska Enskilda Banken S.A. (amtlich eingetragen in Luxemburg) ist eine Tochtergesellschaft der Skandinaviska Enskilda Banken AB (publ)(amtlich eingetragen in Schweden) Handelsregisternummer: T05FC6670G. Steuernummer: F N 1(8)

2 Finanzdienstleister oder Vermögensverwalter hinsichtlich Eigenschaften, Risiken und auf spezielle Finanzinstrumente anwendbare Bedingungen sowie die damit verbundenen Risiken, beraten lassen. Der Kunde muss darüber hinaus seine Anlagen in solchen Finanzinstrumenten beobachten, unabhängig davon, ob der Kunde bei Abschluss der Anlage eine individuelle Beratung erhalten hat. Die zur Beobachtung der Anlagebeteiligungen notwendigen Informationen wie z.b. aktuelle Marktpreise, werden in den meisten großen Tageszeitungen, Teletext und auf verschiedenen von Börsenmaklern, Finanzdienstleistungsunternehmen u.a., betriebenen Webseiten veröffentlicht. Außerdem sollte sich der Kunde in seinem eigenen Interesse darauf einstellen, gegebenenfalls schnell zu handeln und Positionen, die sich unerwartet schlecht entwickeln, zu schließen oder bei einer Abwertung der Sicherheiten zusätzliche Sicherheiten für Anlagen, die durch Darlehen finanziert wurden, bereitzustellen. Der Erwerb und die Veräußerung von Aktien auf geregelten und anderen Märkten stellt einen Sekundärmarkt für die von einer Gesellschaft ausgegebenen Aktien dar. Effiziente Sekundärmärkte d.h. Märkte, auf denen man leicht Käufer und Verkäufer findet und auf dem Kaufgebote und Preise abgeschlossener Transaktionen laufend öffentlich bekanntgegeben werden sind auch den an ihnen notierten Gesellschaften förderlich, da es im Ergebnis für sie leichter ist, neue Aktien zur Kapitalerhöhung auszugeben. 1.1 Marktplätze Ein Marktplatz ist normalerweise ein geregelter Markt, ein multilaterales Handelssystem (Multilateral Trading Facility; MTF) oder ein systematischer Internalisierer; außerdem bieten viele Wertpapierdienstleistungsunternehmen OTC-Handel (Over-The-Counter; über den Tresen ) an Geregelte Märkte Einige Finanzinstrumente können an jedem geregelten Markt gehandelt werden. Bei Beteiligungen kann es z.b. vorkommen, dass nur Beteiligungen von Kapitalgesellschaften an einem geregelten Markt notiert und gehandelt werden dürfen, und dass es Auflagen für die an solchen Märkten notierten Gesellschaften gibt. Dazu gehören u.a. Auflagen bzgl. Unternehmensgröße, Beteiligungsverhältnisse, Unternehmensentwicklung und Auskunftspflicht zur finanziellen Lage. Die Europäische Kommission führt für die europäischen Märkte eine Liste der geregelten Märkte, die unter eingesehen werden kann Multilaterale Handelssysteme (Multilateral Trading Facility; MTF) Ein MTF ist ein geregeltes Handelssystem, das von einem Markt oder einem Finanzdienstleistungsunternehmen zur Verfügung gestellt wird. Normalerweise sind die Anforderungen, die an die Emittenten von an einem MTF notierten Finanzinstrument gestellt werden, niedriger, als die Anforderungen an einem geregelten Markt Systematische Internalisierer Ein systematischer Internalisierer ist ein Finanzdienstleistungsunternehmen, das in organisierter systematischer Weise häufig Kundenaufträge mit den internen Auftragsbüchern des Unternehmens außerhalb eines geregelten Marktes oder MTF abgleicht. Ein systematischer Internalisierer ist dazu verpflichtet, ständig Kursofferten für den Kauf- und Verkauf liquider Aktien an einem geregelten Markt oder MTF, in dem das Unternehmen ein Systematischer Internalisierer ist, zur Verfügung zu stellen. 1.2 Unterschiedliche Risikoarten Bei der Anlage in Finanzinstrumenten sollten Kunden immer sowohl vorher, als auch immer wieder während der Dauer, die die Position gehalten wird, eine Risikobewertung vornehmen. Es gibt viele unterschiedliche Risikoarten und quellen und andere Faktoren, die bei solch einer Bewertung berücksichtigt werden sollten. Die üblichsten Faktoren sind wie folgt: Marktrisiko Risiko, dass der gesamte Markt oder der entsprechende Teil, in den der Kunde investiert hat, an Wert verliert. Kreditrisiko Risiko des Zahlungsverzugs seitens des Emittenten eines Finanzinstrumentes oder einer anderen Gegenpartei. Volatilitätsrisiko Risiko, dass große Schwankungen im Marktwert eines Finanzinstrumentes den Anlagewert über die Dauer, für die es gehalten wird, negativ beeinflussen. Preisrisiko Risiko, dass der Marktwert eines bestimmten Instrumentes zum Zeitpunkt der Fälligkeit oder des Verkaufs, gesunken ist. Steuerrisiko Risiko, dass Steuerrecht und -niveau unsicher sind bzw. geändert werden können. Währungsrisiko Risiko, dass eine Fremdwährung in Bezug auf ein Finanzinstrument an Wert verliert (z.b. Anteile innerhalb eines Fonds, die in US-amerikanische Wertpapiere investieren und in US-Dollar notieren). Fremdfinanzierungsrisiko Risiko, dass die Beschaffenheit eines bestimmten derivativen Instrumentes, die Auswirkungen von Veränderungen des Marktwertes seines Basisobjektes, vervielfacht. Rechtliches Risiko - Risiko, dass entsprechende Gesetze und Vorschriften unklar sind oder sich ändern können. Unternehmensspezifisches Risiko Risiko, dass ein bestimmtes Unternehmen schlechter als erwartet abschneidet oder Rückschläge erleidet, die den Wert von Finanzinstrumenten, die mit diesem Unternehmen zusammenhängen, negativ beeinflussen. Branchenspezifisches Risiko Risiko, dass eine bestimmte Branche schlechter als erwartet abschneidet oder Rückschläge erleidet, die den Wert von Finanzinstrumenten, die mit dieser Branche zusammenhängen, negativ beeinflussen. Liquiditätsrisiko Risiko, dass der Kunde ein Finanzinstrument zu einem bestimmten Zeitpunkt mangels Nachfrage nicht verkaufen kann. Zinsrisiko Risiko, dass ein Finanzinstrument, in das der Kunde investiert hat, auf Grund von Änderungen des aktuellen Zinssatzes, an Wert verliert. Ausführungsrisiko unter Ausführungsrisiko versteht man das Risiko, dass eine Gegenpartei ein Finanzinstrument oder seinen Gegenwert in bar nicht wie im Handelsvertrag vereinbart liefert, nachdem die andere Gegenpartei bereits gemäß Handelsvertrag gezahlt oder eine Sicherheit hierfür geboten hat. 2. Aktien und aktienähnliche Instrumente 2.1 Aktien und Aktiengesellschaften Aktien in Aktiengesellschaften berechtigen den Inhaber auf eine Beteiligung am Aktienkapital der Gesellschaft. Normalerweise zahlt die Gesellschaft wenn sie Gewinn macht, ihren Aktionären Dividenden aus diesem Gewinn. Aktien berechtigten den Inhaber auch zur Stimmabgabe bei Aktionärsversammlungen oberstes Entscheidungsorgan der Gesellschaft. Normalerweise gilt, je mehr Aktien an einer Gesellschaft der Inhaber hält, desto höher sein Anspruch auf Aktienkapital, Stimmrechte und Dividenden. Das Stimmrecht kann jedoch je nach Art der Aktie variieren. Es gibt zwei Arten von Kapitalgesellschaften: kleine Aktiengesellschaften (ähnlicher einer deutschen GmbH) und große Aktiengesellschaften: nur letztere können ihrer Beteiligungen an einem geregelten Markt oder einem ähnlichen Marktplatz notieren. 2.2 Aktienkurse Der Kurs einer Aktie spiegelt in hohem Maße eine Gesamtbeurteilung des Marktes bzgl. der Aussichten auf zukünftige Gewinne der Gesellschaft wider. Kursschwankungen sind in erster Linie eine Folge der veränderten Wahrnehmung solcher Aussichten bei den Anlegern. Der Einfluss von Marktentwicklungen, wirtschaftlichen Trends, Technologie, Gesetzgebung, Wettbewerb und andere Faktoren bestimmen die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen einer Gesellschaft und sind daher ein wesentlicher Grund für Kursänderungen ihrer Aktien. Aktuelle Zinssätze auf dem Markt haben ebenfalls Einfluss auf den Kurs der Aktie einer Gesellschaft. Steigende Zinssätze führen zu höheren Erträgen bei der Neuausgabe verzinslicher Wertpapiere und dies drückt normalerweise den Kurs öffentlich gehandelter Aktien und vorher ausgegebener verzinslicher Instrumente. Dies beruht darauf, dass Erträge neu ausgegebener verzinslicher Instrumente im Verhältnis höher ausfallen und sich die Ausgaben für die Schulden der Gesellschaft mit steigenden Zinssätzen erhöhen und somit ihre Gewinnspanne verringern. Weitere für die Gesellschaft wichtige Faktoren, wie z.b. personelle Änderungen in der Vorstandsetage, Organisation, Versorgung mit und Nachfrage nach ihren Produktionsfaktoren etc. können wesentliche Auswirkungen auf die Aussichten auf sowohl kurz- als auch langfristige Gewinne der Gesellschaft haben. Im schlimmsten Fall schneidet die Gesellschaft so schlecht ab, dass sie Konkurs anmelden muss. In diesem Fall wird ihr Aktienkapital, d.h. das von den Aktionären gemeinsam Skandinaviska Enskilda Banken S.A., Informationen zu Risiken von Vermögensanlagen in Finanzinstrumenten sowie Haftungsausschlusserklärung, SING-D5-JUNE2012 (U ) 2(8)

3 gehaltene Gesellschaftskapital als erstes dazu verwendet, die Schulden der Gesellschaft zu tilgen. Dies kann durchaus das gesamte Gesellschaftskapital verschlingen und damit die Aktien der Gesellschaft wertlos machen. Die Aktien einer Gesellschaft können an mehr als einem Marktplatz in mehr als einem Land notiert sein und die Aktienkurse auf den jeweiligen Märkten beeinflussen sich dabei durch Arbitrageaktiviäten gegenseitig. Kursbewegungen können auch durch Kursbewegungen von Aktien in anderen Gesellschaften bedingt sein, wenn diese Gesellschaften im gleichen Sektor aktiv sind. Dieser Einfluss kann auch bei Gesellschaften, die in verschiedenen Ländern aktive sind, wirksam werden. Marktteilnehmer haben einen unterschiedlichen Bedarf hinsichtlich der Anlage liquider Mittel sowie hinsichtlich der Erhöhung von Barmitteln. Darüber hinaus haben Sie unterschiedliche Meinungen darüber, wie sich ein Aktienkurs entwickelt. Diese Unterschiede, die ebenfalls die unterschiedliche Meinung darüber, wie der Wert einer Gesellschaft festgelegt werden soll, beinhalten, tragen dazu bei, dass es für ein Finanzinstrument gleichzeitig Käufer und Verkäufer gibt. Wenn Marktteilnehmer sich jedoch prinzipiell einig sind, wie sich ein Aktienkurs voraussichtlich entwickeln wird, dann üben viele Marktteilnehmer Druck aus, diese Aktie entweder zu kaufen oder zu verkaufen. Wenn eine große Anzahl von Marktteilnehmern eine Aktie verkauft, sinkt der Aktienpreis, wenn jedoch eine große Anzahl von Marktteilnehmern eine Aktie kauft, so steigt der Aktienpreis. Der Aktienumsatz (d.h. die Anzahl der gekauften und verkauften Aktien über einen bestimmten Zeitraum) beeinflusst auch den Kurs. Ein hoher Umsatz senkt die Spanne, auch als Kursdifferenz bekannt, zwischen dem Preis, den Käufer bereit sind zu zahlen (Angebotspreis) sowie dem Preis, den Verkäufer verlangen (Verkaufspreis). Eine Aktie mit einem hohen Umsatz ist oft hochgradig liquide und daher leicht zu kaufen und zu verkaufen; Gesellschaften, die an geregelten Märkten als Gesellschaften mit hohem Umsatz notiert sind werden normalerweise als hochgradig liquide angesehen. Im Laufe des Tages oder eines längeren Zeitraums kann die Preisstabilität von Aktien schwanken; dies wird an der Volatilität der Aktie gemessen d.h. Umfang und Häufigkeit von Änderungen im Aktienkurs im Vergleich zu seinem durchschnittlichen Kurs in diesem Zeitraum. Der Kurs, zu dem eine Aktie gekauft und verkauft wurde, sowie der höchste/niedrigste/letzte gezahlte Preis im Laufe eines Tages und genaue Angaben zu den letzten Kauf/Verkaufsgeboten und dem Kassenumsatz, werden in den meisten großen Tageszeitungen, Teletext und auf verschiedenen von Börsenmaklern, Finanzdienstleitungsunternehmen u.a., betriebenen Webseiten veröffentlicht. Die Aktualität solcher Angaben kann je nach Quelle und Art der Veröffentlichung variieren. 2.3 Unterschiedliche Listen Geregelte Märkte und andere Marktplätze notieren Aktien i. d. R. in unterschiedlichen Listen. Die Liste, auf der die Aktie des Unternehmens auftaucht, hängt von seinem Grundkapital, Beteiligungsverhältnissen, Unternehmensentwicklung und Informationsgrad bzgl. seiner Finanzstärke und -geschäften ab. Die Aktien mit dem höchsten Umsatz können auch auf einer separaten Liste geführt werden. Bei Aktien auf Listen mit hohen Auflagen und hohem Umsatz wird normalerweise davon ausgegangen, dass sie ein geringeres Risiko als Aktien anderer Listen bergen. 2.4 Aktienart und -klasse Aktien können entweder Vorzugsaktien oder Stammaktien sein. Beim Konkurs einer Gesellschaft haben die Inhaber von Vorzugsaktien vor den Inhabern von Stammaktien einen Anspruch auf Entschädigung, nachdem die Inhaber von Schuldverschreibungen und anderen Schuldtiteln entschädigt wurden. Aktien können auch in Klassen (mit einem Buchstaben gekennzeichnet; angefangen bei A), ausgegeben werden. Eine Aktienklasse steht oft im Zusammenhang mit an die Aktie gekoppelten Stimmrechten, bei der Inhaber von Klasse A-Aktien mehr Stimmrechte haben, als Inhaber von Klasse B-Aktien usw. Der Zweck der Ausgabe von Aktien unterschiedlicher Klassen ist normalerweise die Einflusserhaltung der ursprünglichen Gründungsaktionäre, in dem man sie zur Ausübung von mehr Stimmrechten berechtigt als Aktionäre, die ihre Aktien bei Folgeemissionen anderer Klassen erworben haben. 2.5 Nominalpreis, Aktiensplits und Reverse Splits (Zusammenfassung mehrerer Aktien zu einem Papier) Der Nominalpreis einer Aktie stellt ihren Anteil am Grundkapital der Gesellschaft dar. Die Summe aller Aktien der Gesellschaft mal der Nominalpreis der Aktie ergibt das Grundkapital der Gesellschaft. Manchmal möchte die Gesellschaft den Nominalpreis ändern, z.b., weil der Marktpreis der Aktie stark gestiegen ist. Durch die Teilung jeder Aktie in zwei oder mehr Teile, einem Verfahren, das Aktiensplit genannt wird, werden der Nominalpreis und der Marktpreis proportional gesenkt. Das Aktienvermögen der Aktionäre bleibt hiervon unberührt, ist jedoch in eine größere Anzahl von Aktien mit geringerem Nominalwert und gesenktem Marktpreis aufgeteilt. Umgekehrt kann ein Reverse Split durchgeführt werden, wenn ein Aktienkurs stark gesunken ist. In diesem Fall werden zwei oder mehr Aktien in einer Aktie zusammengefasst. Das Aktienvermögen der Aktionäre bleibt hiervon unberührt, ist jedoch auf eine geringere Anzahl von Aktien mit höherem Nominalwert und gesteigertem Marktpreis verteilt. 2.6 Markteinführung, Privatisierung und Übernahmen Wenn die Aktien einer Gesellschaft erstmals an einem geregelten Markt oder einem anderen Marktplatz notiert werden, so spricht man von Markteinführung. Der Öffentlichkeit wird dann normalerweise die Möglichkeit geboten, Aktienanteile an dieser Gesellschaft zu erwerben. Dieses Verfahren ist als Börsengang (Initial Public Offering, IPO) bekannt. Dies bedeutet meist den Verkauf von Aktien einer schon bestehenden Gesellschaft, deren Anteile bislang noch nicht öffentlich gehandelt wurden und die ihre Beteiligungsverhältnisse ausbauen und den Handel mit ihren Aktien erleichtern möchte. Handelt es sich dabei um ein staatliches Unternehmen, so nennt man die Markteinführung Privatisierung der Gesellschaft. Wenn ein Investor, eine Gruppe von Investoren oder eine andere Gesellschaft ein Angebot zum Erwerb der von den Aktionären der Gesellschaft gehaltenen Aktien unterbreitet, so spricht man von einer Übernahme. Wenn die offerierende Partei, 90% oder mehr des Aktienkapitals der betreffenden Gesellschaft erhält, kann der Investor (je nach anwendbarem Recht) die verbleibenden Aktionäre, die das Angebot nicht angenommen haben hinausdrängen. d.h. sie zum Verkauf ihrer Anteile zwingen. Diese Aktionäre haben dann jedoch einen Anspruch auf angemessene Entschädigung. Die Entschädigung wird durch ein Schiedsgericht entschieden. 2.7 Emission von Neuaktien Eine Gesellschaft, die sich vergrößern möchte, benötigt meist zusätzliches Grundkapital. Dieses zusätzliche Grundkapital kann z.b. aus der Emission von Neuaktien stammen. Oftmals erhalten bestehende Aktionäre Vorkaufsrechte auf neu ausgegebene Aktien, bevor sie dem Markt angeboten werden. Der Umfang dieser Rechte für jeden bestehenden Aktionär ist von der aktuellen Aktienbeteiligung der bestehenden Aktionäre an der Gesellschaft abhängig. Käufer von Neuaktien müssen einen festen Preis bezahlen, der meist unter dem Marktpreis für die Neuemission liegt. Sobald die Bezugsrechte, die häufig einen Marktwert darstellen, ausgeübt worden sind, fällt oftmals der Marktpreis der Aktie auf einen Mittelwert zwischen dem Marktpreis vor der Ausübung der Rechte und dem Emissionspreis. Gleichzeitig steigt die Anzahl der von den einzelnen Aktionären gehaltenen Aktien gemäß der Anzahl der von ihnen ausgeübten Rechte. Aktionäre, die ihre Rechte nicht ausüben möchten, können oftmals ihre Rechte an dem Markt, an dem die Gesellschaft notiert ist in dem Zeitraum, in dem die Rechte ausgeübt werden können (normalerweise ein bis zwei Wochen), verkaufen. Nach Ablauf der Ausübungsfrist verfallen die Rechte und werden ungültig dementsprechend hat jeder Aktionär, der dann seine Rechte weder verkauft noch ausgeübt hat, die Gelegenheit verpasst, daraus Nutzen zu ziehen und hat am Ende eine proportional geringere Beteiligung an der Gesellschaft. Wenn das Gesellschaftsvermögen eine Wertsteigerung erfahren hat, spiegelt sich dies in einem Anstieg der Rücklagen wieder. In diesem Fall kann die Gesellschaft einen Teil des Betrages auf ihr Aktienkapital übertragen indem sie Gratisaktien ausgibt. Dadurch steigt die Anzahl der von den Aktionären gehaltenen Aktien, aber die Beteiligung der Aktionäre am Aktienkapital der Gesellschaft bleibt gleich. Der Marktpreis einer Aktie sinkt nach der Ausgabe von Gratisaktien, aber der Wert der Beteiligung der Aktionäre bleibt durch die erhöhte Aktienanzahl gleich. Eine weitere Spielart von Gesellschaften zur Erhöhung ihres Aktienkapitals, ist der Einsatz ihrer Rücklagen zur Erhöhung des Nominalwertes ihrer Aktien. Die Anzahl der von den Aktionären gehaltenen Aktien und der Marktpreis bleiben dabei gleich. Skandinaviska Enskilda Banken S.A., Informationen zu Risiken von Vermögensanlagen in Finanzinstrumenten sowie Haftungsausschlusserklärung, SING-D5-JUNE2012 (U ) 3(8)

4 Eine Gesellschaft kann auch eine gezielte Neuemission vornehmen d.h. einer gezielten Investorengruppe neu ausgegebene Aktien anbieten, ohne diese vorher den bestehenden Aktionären in Form von Rechten angeboten zu haben. Eine Gesellschaft kann auch Neuaktien ausgeben, um andere Gesellschaften, Geschäftsbereiche oder andere nicht monetäre Vermögenswerte zu erwerben. Diese beiden vorgenannten Emissionsarten führen zu einer Minderung der Stimmrechte der bestehenden Aktionäre und ihre Beteiligung am Aktienkapital der Gesellschaft. Die Anzahl und der Marktwert ihrer Aktien bleiben davon unberührt. 2.8 Allgemeine Informationen zu aktiengebundenen Instrumenten Eng mit Aktien verknüpft ist der Handel mit indexgebundenen Anleihen, Treuhandzertifikaten (Depotscheinen), Optionsscheinen, Kapitalbeteiligungen und Aktienindex-Optionen, Termingeschäften, Swaps und anderen Terminkontrakten Aktienindexanleihen sind Schuldverschreibungen, deren Rendite an einen Aktienindex oder sogar den Wert einer bestimmten Aktie gekoppelt ist. Steigt der Index, so steigt auch die Rendite der Schuldverschreibungen. Sinkt der Index, so kann die Rendite der Schuldverschreibungen auf null fallen. Am Ende der Laufzeit der Schuldverschreibung wird der anfängliche Nominalwert der Anlage zurückgezahlt, vorausgesetzt der Emittent ist zahlungsfähig Treuhandzertifikate (mitunter auch als Depotscheine bekannt) sind ein Ersatz für ausländische Aktien, da sie den Inhaber mit den gleichen Rechten ausstatten, die er hätte, wenn er die tatsächliche Aktie hielte. Treuhandzertifikate werden wie Aktien gehandelt und ihre Preisbewegung folgt normalerweise der Preisbewegung auf dem ausländischen Markt, an dem die Basisaktie notiert ist Wandelschuldverschreibungen sind verzinsliche Finanzinstrumente, die in einem bestimmten Zeitraum in Aktien oder andere Wertpapiere getauscht werden können; ggf. gegen eine Gebühr. Die Rendite der Schuldverschreibung, d.h. der Kupon, ist dabei normalerweise höher als die Dividende der Aktie, für die sie getauscht werden kann. Der Preis dieser Schuldverschreibung folgt der Preisbewegung der Basisaktie, aber wird als Prozentsatz des Nominalwertes der Schuldverschreibung ausgedrückt Es gibt viele Arten von Aktienoptionen. Kaufoptionen ermächtigen den Inhaber innerhalb eines festgelegten Zeitraums, eine vorher ausgegebene Aktie zu einem vorbestimmten Preis zu erwerben. Verkaufsoptionen hingegen ermächtigen den Inhaber innerhalb eines festgelegten Zeitraums, eine vorher ausgegebene Aktie zu einem vorbestimmten Preis zu veräußern. Für jede erworbene Option gibt es eine ausgegebene Option; das Risiko des Erwerbers ist, dass die Option an Wert verliert bzw. wertlos ausläuft in letzterem Fall ist die Prämie, die für die Option bezahlt wurde, verloren ohne einen Gewinn erzeugt zu haben. Der Aussteller von ungedeckten Kaufoptionen ist, wenn nicht anderweitig vereinbart, unbegrenztem Risiko ausgesetzt. Der Unterschied zwischen der Ausgabe von ungedeckten und gedeckten Kaufoptionen ist, dass bei letzteren der Aussteller das Basisinstrument für die Laufzeit des Vertrages hält. Dadurch wandelt der Aussteller das finanzielle Risiko in Opportunitätskosten um. Der mögliche Geldverlust des Ausstellers ist dann auf die Differenz zwischen den Kosten des Basiswertes zum Zeitpunkt der Ausgabe der Option und dem im Vertrag festgelegten Preis abzgl. der für die Option bezahlten Prämie beschränkt. Der größte Handel mit Aktienoptionen findet auf Marktplätzen statt, auf denen auch Indexoptionsscheine gehandelt werden. Diese Indexoptionsscheine erzeugen je nach Bewegung des Basisindex, Gewinne oder Verluste, die in bar zu begleichen sind. Die Marktpreise für Optionen folgen normalerweise den Preisbewegungen des Basiswertes. Oftmals werden Optionen mit einer längeren Laufzeit als Optionsscheine bezeichnet. Diese können genutzt werden um Aktien zu kaufen oder zu verkaufen oder können in anderen Fällen bar beglichen werden, wenn sich der Basiswert geändert hat. Optionsscheine für Aktien können für einen bestimmten Zeitraum genutzt werden oder um die Zuteilung entsprechender Neuemissionen zu beantragen Ein Aktienterminkontrakt ist ein Vertrag zwischen zwei Parteien, nach dem beide Parteien verpflichtet sind, eine Aktie zu einem bestimmten Preis zu einem zukünftigen Zeitpunkt zu kaufen bzw. zu verkaufen oder anderweitig in bar zu begleichen. Termingeschäfte sind ähnlich gestaltet, werden aber zwischen Aussteller und Inhaber immer bar abgegolten. 2.9 Leerverkauf Ein Anleger, der den Kursverfall einer bestimmten Aktie erwartet, und sich positive Erträge erhofft, kann einen Leerverkauf tätigen. Leerverkauf bedeutet den Verkauf eines Finanzinstrumentes, wie z.b. einer Aktie, das dem Verkäufer zu diesem Zeitpunkt nicht gehört; dies geschieht durch Leihen des Finanzinstrumentes vom jeweiligen Inhaber des Instrumentes. Dieses Darlehen wird dann zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückgezahlt, indem das gleiche Instrument zurückgekauft und dem Verleiher zurückgegeben wird. Der Gewinn bei dieser Transaktion hängt vom Preis des jeweiligen Wertpapiers ab: sinkt er unter den Anfangspreis der Transaktion, ist der Ertrag positiv; steigt er, ist der Ertrag negativ Wertpapierleihe Beim Abschluss von Wertpapierverleihgeschäften verzichtet der Verleiher auf alle mit dem verliehenen Wertpapier verbundenen Eigentumsrechte, einschließlich, aber nicht beschränkt auf, das Recht auf Dividenden, Stimmrechte u.ä. für die Dauer der Verleihfrist. Der Entleiher ist jedoch unter normalen Umständen verpflichtet, den Verleiher zu begünstigen oder ihn anderweitig für Dividenden oder Vorteile aus Kapitalmaßnahmen zu entschädigen. Bei der Durchführung von Wertpapierverleihgeschäften hat der Verleiher Anspruch auf Rückkauf der verliehenen Wertpapiere oder alternativ auf Barzahlungen in entsprechender Höhe oder Rückkaufserlöse. Bei Konkurs des Entleihers oder wenn er aus anderen Gründen in Verzug gerät, beschränkt sich das Recht des Verleihers auf Rückgabe des Wertpapiers auf die vom Entleiher hinterlegten Sicherheiten Aussetzung des Handels Es kann vorkommen, dass eine Position eines Anlegers aufgrund der Aussetzung des Handels als Reaktion auf rapide Preisbewegungen bei einem Finanzinstrument in beide Richtungen nicht geschlossen werden kann. Ereignisse, wie die Aussetzung des Handels, schränken die Wirksamkeit von Bedingungen zur Verlustvermeidung und ähnliche Maßnahmen, die dazu dienen, Beeinträchtigungen bei vorgenannten rapiden Preisbewegungen einzudämmen, ein, da sie in diesem Fall nicht ausgeübt werden können Stabilisierung Zeitweise können wir mit dem Kunden auch Transaktionen mit Wertpapieren, die Gegenstand von Stabilisierungsmaßnahmen sind, abwickeln. Um sicherzustellen, dass Märkte für neu ausgegebene Wertpapiere in den ersten Tagen nach ihrer Einführung nicht starken Schwankungen ausgesetzt sind, haben die Aufsichtsbehörden für den Wertpapierhandel bestimmte Vorschriften erlassen, die es, vorausgesetzt sie werden eingehalten, dem/der ManagerIn einer Neuemission ermöglicht, den Preis des betreffenden Wertpapiers durch Rückkauf am Markt zu stabilisieren. Dieser Vorgang kann zu einer vorübergehend höheren Notierung als gewöhnlich führen. Aufgrund der Beschaffenheit der Märkte für Neuemissionen gibt die Tatsache der Stabilisierung keinen Aufschluss über die tatsächliche Basisnachfrage nach einer Aktie was sich erst nach Ablauf der Zeitspanne direkt nach der Einführung und der Beendigung aller Stabilisierungsmaßnahmen zeigen kann. Weitere Informationen zu Optionen und Optionsscheinen können dem Abschnitt über Derivate weiter unten entnommen werden. 3. Fonds Bei der Anlage in Fonds stellt ein Anleger einer Fondsverwaltungsgesellschaft Kapital zur Verfügung (das diese dann in unterschiedlichen Finanzinstrumenten anlegt), und erhält im Gegenzug dafür Fondsbeteiligungen. Die genaue Zusammensetzung des Fonds d.h. die Beschaffenheit der Instrumente, in die investiert wird, wie z.b. Aktien, Schuldverschreibungen oder eine Mischform ist in der Satzung des Fonds festgelegt, die man dem Prospekt entnehmen kann. Normalerweise zahlt der Anleger für seine Anteile einen Barbetrag, der dem Wert seiner Beteiligungen an dem Fonds entspricht. Die Bedingungen dazu sind auch dem Fondsprospekt zu entnehmen. Dem Kunden wird stark angeraten vor einer Anlage in einem Fonds den Fondsprospekt und den Jahresabschluss sorgfältig durchzugehen. Bei der Anlage in Finanzinstrumenten verlangt die Theorie der Risikostreuung, dass die Anlage auf unterschiedliche Instrumente verteilt wird. Es ist nicht ungewöhnlich, dass eine einzelne Aktie an Marktwert verliert. Durch die Anlage in unterschiedlichen Gesellschaften in Skandinaviska Enskilda Banken S.A., Informationen zu Risiken von Vermögensanlagen in Finanzinstrumenten sowie Haftungsausschlusserklärung, SING-D5-JUNE2012 (U ) 4(8)

5 unterschiedlichen Märkten wird durch die Streuung das mit einer einzelnen Gesellschaft oder einem einzelnen Markt verbundene Risiko, gemindert. Die Anzahl der, für eine wirksame Minderung der mit einzelnen Instrumenten verbundenen Risiken, notwendigen Anteile hängt vom Markt ab. Es kann einer beträchtlichen Anlage bedürfen, ein Portfolio zu erstellen, das sowohl in Bezug auf Gesellschaften als auch auf Märkte ausreichend gestreut ist. Fonds, die entweder in Schuldverschreibungen oder Aktien oder beides investieren, senken den Kapitalbedarf des einzelnen Anlegers für die Erreichung einer Streuung. Viele Fonds haben Beschränkungen für ihren jeweiligen Kapitalanteil, der in eine einzelne Gesellschaft investiert werden kann daher erreichen Fonds eigentlich immer eine Risikostreuung. Es gibt jedoch viele unterschiedliche Fondsarten unterschiedlichsten Risikos. Einige Fonds investieren z.b. nur in bestimmte Märkte, geographische Regionen usw. Um die Anlagestrategie eines einzelnen Fonds genau zu verstehen, muss sich der Anleger mit den Fondsprospekten und den Jahresabschlüssen, in denen die Anlagestrategie und Zusammensetzung des Fonds beschrieben sind, genau befassen. Diese Unterlagen sind bei der Fondsverwaltungsgesellschaft oder ihrem Treuhänder erhältlich. 3.1 OGAW- (Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapiere) und Nicht-OGAW-Fonds Fonds können auch aufgeteilt werden in OGAW- und Nicht-OGAW-Fonds. Es gibt eine EU-Verordnung bzgl. OGAW, die strenge Vorschriften für u.a. Fondsanlagestrategien und Risikostreuung hat. Ein Fonds, der nach der OGAW-Richtlinie in seinem Herkunftsland innerhalb des EWR (Europäischer Wirtschaftsraum) zugelassen wurde, kann in allen Mitgliedstaaten der EWR angeboten und verkauft werden. Nicht-OGAW-Fonds, auch bekannt als nicht traditionelle Fonds (z.b. Hedge Fonds), sind Fonds, die von der OGAW-Richtlinie in irgendeiner Form abweichen. Es ist wichtig, dass Sie sich vor Anlage in einem Fonds genau über die Fondseigenschaften und die geltenden Bestimmungen informieren. Diese Informationen können dem Fondsprospekt entnommen werden. Die Fondsverwaltungsgesellschaft muss potenziellen Anlegern den Prospekt auf eigene Initiative vorlegen. Hedge Fonds dürfen in jede Anlageklasse und jeden Markt (einschließlich Wachstumsmärkte) investieren und können so ihr Kapital durch Darlehen und andere Mittel wie z.b. durch die Anlage in Derivate wirksam zur Steigerung der möglichen Erträge einsetzen. Sie können aber dadurch auch größeren Risiken ausgesetzt sein als OGAW-Fonds. Im Gegensatz zu vielen OGAW-Fonds können Hedge Fonds auf der anderen Seite aber auch selbst bei negativer Entwicklung des Marktes positive Erträge erzielen. Die Anlagestrategien von Hedge Fonds sind oft risikoreich. Aufgrund der Hebelwirkung kann eine kleine Bewegung auf dem Markt hohe Gewinne bringen, aber Verluste werden auch stark vergrößert. Die gesamte Anlagesumme kann unter bestimmten Umständen verloren werden. Es ist nicht ungewöhnlich, dass wenige Informationen zu nicht traditionellen Anlagen erhältlich sind. Außerdem sind viele Anlagestrategien sehr komplex und schwer verständlich. Strategieänderungen, die zu einer beträchtlichen Zunahme des Risikoniveaus führen können, werden von Anlegern oft schlichtweg übersehen oder es wird ihnen keine Beachtung geschenkt oder sie werden zu spät wahrgenommen. Liquidität und Marktfähigkeit nicht traditioneller Anlagen können stark schwanken. Emissionen und Rücknahmen von Hedge Fonds sind oft nur monatlich, vierteljährlich oder jährlich möglich. Feste Haltefristen über viele Jahre sind nicht unüblich. Vorschriften über Handelsfrequenz und Haltefristen können sich oft und schnell ändern. Die Auflösung von Fonds kann sich oft über viele Jahre hinziehen. 3.2 Offshore Fonds Viele Fonds dieser Kategorie sind im steuergünstigen Ausland angesiedelt, weswegen sie auch Offshore Fonds genannt werden. Sie unterliegen oftmals weniger strengen Gesetzen und Kontrollen, was wiederum geringeren Anlegerschutz zur Folge hat. Schwierigkeiten und Verzögerungen können auch bei der Ausführung von Kauf- und Verkaufsaufträgen von Anteilen an solchen Fonds auftreten. Es gibt keine Gewährleistung für die Durchsetzung der gesetzlichen Rechte des Anlegers. 3.3 Spezialfonds SIF Die sogenannten SIFs (Specialised Investment Funds) mit Sitz in Luxemburg können mit höheren Risiken verbunden sein als z.b. OGAW Fonds. Die SIFs unterliegen einem weniger strikten Regelwerk. So müssen die Spezialfonds SIF nicht vorab von der CSSF (Staatliche Finanzmarktaufsicht in Luxemburg) genehmigt werden, allerdings muss ein Antrag auf Genehmigung in dem, der Fondsauflegung oder gründung, folgenden Monat bei der CSSF eingereicht werden. Spezialfonds SIF können grundsätzlich in fast alle Arten von Anlagen investieren und alle Arten von Strategien verfolgen. Die gesetzlichen SIF Regelungen ermöglichen eine größere Flexibilität im Hinblick auf die Anlagen, die Vermögensaufstellung und die Häufigkeit der Berechnung des Nettoinventarwertes und des Anteilspreises. Folglich müssen Ausgabe- und Rückkaufspreis der Anteile nicht notwendigerweise zum täglichen Nettoinventarwert pro Anteil berechnet werden. Anleger, die in einen SIF Spezialfonds investieren wollen, müssen gut informiert sein und über entsprechende Sachkenntnis bezüglich der Anlage und dem damit verbundenen Risiko verfügen. Als sachkundiger Anleger gilt entweder ein institutioneller Anleger, ein professioneller Anleger oder ein Anleger, der schriftlich seinen Status als sachkundiger Anleger bestätigt und mindestens EUR (oder Gegenwert in einer anderen Währung) in den Fonds investiert. 3.4 Zeichnung von Anteilen bei bestimmten Investmentfonds Bei der Anlage in Investmentfonds und besonders in Hedgefonds, kann die Lieferung der Fondsanteile später erfolgen, üblicherweise vier bis sechs Wochen nach der Zeichnung und Zahlung. Das hängt damit zusammen, dass der endgültige Anteilspreis manchmal erst einige Wochen nach Erhalt der Zeichnung kalkuliert wird. Ein Ausführungsrisiko kann entstehen, wenn der Fonds seine Verpflichtung, die Anteile wie vertraglich vereinbart zu liefern, nicht erfüllt, während der Zeichnungspreis bereits vom Käufer geleistet wurde. In diesem Zusammenhang kann es dem Käufer auch nicht möglich sein, eine Erstattung für seine Ausgaben zu erhalten. 4. Verzinsliche Instrumente 4.1 Allgemeine Informationen zu verzinslichen Finanzinstrumenten Ein verzinsliches Instrument ist die Inanspruchnahme eines Darlehensgebers. Die Rendite ist normalerweise ein an den Inhaber des Instrumentes zu bezahlender Zinssatz. Es gibt unterschiedliche Arten von verzinslichen Instrumenten, je nach Emittent des Instrumentes und den Sicherheiten, die er für dieses Darlehen bietet, seine Fälligkeit und den Angaben zum Wie und Wann Zinsen zu bezahlen sind. Die Zinsen (Kupons) sind normalerweise jährlich zu zahlen. Bei manchen Darlehen werden die Zinsen nur einmal am Ende der Laufzeit des Darlehens bezahlt. Letzteres nennt man Nullkuponanleihe. Eine weitere Art der Zinszahlung betrifft Instrumente, die anstatt oder zusätzlich zu einer Zinszahlung unter Nennwert verkauft werden. Beim Verkauf legt der Emittent den Preis des Instruments fest. Er berechnet den aktuellen Nettowert, indem er das Darlehen abzieht, einschließlich der während der Laufzeit der Anleihe nicht zu entrichtenden Zinszahlungen. Der aktuelle Nettowert liegt unter dem bei Fälligkeit des Instruments zu erhaltenden Nennwert. Die Differenz zwischen diesen beiden entspricht dann den angesammelten Zinsen, die bei Fälligkeit der Anleihe zu entrichten sind. Der potenzielle Käufer kann diese angesammelte Abschlusszinszahlung auf die Laufzeit der Anleihe anrechnen und so ihren entsprechenden Zinseszins errechnen so kann der Anleger seine Anlagegewinne mit denen nicht verzinster Instrumente vergleichen. Einlagenzertifikate und Staatsanleihen werden üblicherweise so verzinst. Eine weitere Form verzinslicher Finanzinstrumente sind Lotterieanleihen, bei denen Zinszahlungen willkürlich auf die Anleger verteilt werden und manche Zahlungen erhalten und manche nicht. Es gibt auch verzinsliche Finanzinstrumente und andere Anlageformen, bei denen der Zinssatz gegen Inflation geschützt ist und die Anlage daher über eine garantierte tatsächliche Verzinsung verfügt. 4.2 Risiken und Faktoren, die den Marktwert von verzinslichen Instrumenten beeinflussen Die mit verzinslichen Instrumenten verbundenen Risiken bestehen in den möglichen Änderungen im Marktwert des Instrumentes aufgrund veränderte Marktzinssätze vor Fälligkeit des Instrumentes und im Leistungsverzug des Emittenten. Daher werden Instrumente, bei denen die Rückzahlung bei Fälligkeit komplett durch Sicherheiten abgedeckt ist als weniger risikoreich erachtet, als Darlehen ohne Sicherheiten. Das mit verzinslichen Instrumenten verbundene Risiko wird allgemein als geringer erachtet als das Risiko von Aktienanlagen. Skandinaviska Enskilda Banken S.A., Informationen zu Risiken von Vermögensanlagen in Finanzinstrumenten sowie Haftungsausschlusserklärung, SING-D5-JUNE2012 (U ) 5(8)

6 Die Preise, zu denen bestehende Instrumente auf Sekundärmärkten gehandelt werden und die Nachfrage durch Anleger auf der Suche nach neu ausgestellten Instrumenten, werden täglich benutzt, um den Zinssatz festzulegen, zu dem neu ausgestellte Finanzinstrumente mit sowohl kurzer (unter einem Jahr) und langer Laufzeit auf den Markt gebracht werden. Die auf dem Kapitalmarkt festgelegten Preise und Zinssätze werden von der Meinung der Anleger über die lang- und kurzfristigen Perspektiven in Bezug auf Inflation, Konjunkturverlauf, Zinsentwicklung (national und international) und weiteren Faktoren beeinflusst. Die Zentralbanken greifen mit gezielten Maßnahmen zur Steuerung makroökonomischer Variablen auch in den Markt ein. Dies kann der Versuch zur Einhaltung von Inflationsund Geldwachstumszielen oder andere Indikatoren umfassen. Die auf Kapitalmärkten gehandelten Finanzinstrumente (Staatsanleihen, Staatsund Unternehmensschuldverschreibungen und Immobilienanleihen) werden oft in großer Stückelung gehandelt (mehrere Millionen). Wenn die Marktzinsen steigen, fällt der Marktpreis für ausgestellte festverzinsliche Finanzinstrumente, da das neue Instrument zu einem höheren Zinssatz als dem, der auf das schon ausgegebene Instrument bezahlt wird, ausgegeben wird. Umgekehrt steigt der Wert eines ausgegebenen festverzinslichen Instrumentes, wenn die Marktzinsen fallen. Instrumente, bei denen der Zinssatz angepasst wird, sind davon nicht in gleicher Weise betroffen. Es kann jedoch je nach Zeitspanne bis zur nächsten Zinsanpassung zu marginalen Beeinträchtigungen kommen. Anleihen, die von Regierungen oder Gemeinden begeben werden, werden oft im Hinblick auf Zahlungsverzug als risikofrei angesehen, obwohl immer ein gewisses Risiko besteht; das Gleiche gilt auch für von diesen ausgegebene Schuldverschreibungen. Andere Emittenten von Schuldverschreibungen müssen die Anleihen zum Ausgleich des höheren Risikos oft in Form von anderen Finanzinstrumenten oder Vermögenswerten besichern oder einen Ertrag bieten, der über dem als risikofrei geltenden Ertrag aus Regierungsanleihen liegt. Einige Anleihen wie ungesicherte langfristige Verbindlichkeiten haben eine geringere Rückzahlungspriorität. Diese Instrumente stellen daher ein höheres Risiko dar, sollte der Emittent Schwierigkeiten haben, das Darlehen zurückzuzahlen. Bestimmte Anleihearten, wie z.b. Anleihen, mit variabler Verzinsung, Nullkuponanleihen, Fremdwährungsanleihen, Wandelschuldverschreibungen, indexierte Anleihen, nachrangige Anleihen, etc. bergen evtl. zusätzliche Risiken. Bei derartigen Anleihen wird dem Anleger geraten, die im Emissionsprospekt aufgeführten Risiken sorgfältig abzuwägen und ein solches Instrument erst zu kaufen, wenn er alle Risiken vollumfänglich verstanden hat. Bei nachrangigen Anleihen wird dem Anleger geraten, sich nach dem Ranking der ungesicherten Verbindlichkeit, gemessen an den anderen ungesicherten Verbindlichkeiten des Emittenten, zu erkundigen. Wenn der Emittent in Konkurs gerät, werden diese Anleihen in der Tat erst getilgt, wenn alle Rückzahlungen an ranghöhere Gläubiger erfolgt sind. Bei Aktienanleihen besteht das Risiko, dass der Anleger nicht vollumfänglich entschädigt wird, sondern bei Fälligkeit nur einen den Basiswertpapieren entsprechenden Betrag erhält. 5. Strukturierte Produkte Strukturierte Produkte kombinieren unterschiedliche Arten von Finanzinstrumenten, von denen mindestens eines ein Derivat sein muss, die dem Kunden als Einzelprodukt angeboten werden und bestimmte Anlageeigenschaften erfüllen sollen. Häufige Eigenschaften strukturierter Produkte sind Caps und Floors (Zinssicherungsinstrumente; die vereinbarte Zahlung deckt die Zinsdifferenz zwischen vereinbartem Zins und Marktzins ab). Sie dienen auch der Trennung marktbezogener Rendite und branchenund unternehmensspezifischer Rendite und ermöglichen es somit dem Anleger seine Risiken einzugrenzen. Heutzutage werden auf dem Markt eine Vielzahl strukturierter Produkte angeboten. Einige strukturierte Produkte dienen nur dem Risikoausgleich, während andere ein höheres Risiko mit sich bringen als die einzelnen Basisinstrumente. Genauere Angaben zu den mit bestimmten Produkten verbundenen Risiken können normalerweise dem Produktprospekt entnommen werden. Ein Anleger, der auf dem Primärmarkt solch ein Wertpapier erwirbt, erhält normalerweise den Produktprospekt, wenn das Produkt ausgegeben wird. Anleger auf dem Sekundärmarkt d.h. geregelte Märkte und andere Marktplätze, auf denen vorher ausgegebene Finanzprodukte gehandelt werden erhalten nicht automatisch den Produktprospekt und sollten daher sicherstellen, dass sie ihn erhalten, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen. Bei strukturierten Produkten können die Käufer ihre Rechte nur gegenüber dem Emittenten geltend machen. Daher muss also zusätzlich zum Marktrisiko dem Emittentenrisiko Beachtung geschenkt werden. Kunden müssen sich daher bewusst sein, dass zusätzlich zu möglichen Verlusten durch Sinken des Marktwertes des Basisproduktes ein Komplettverlust ihrer Anlage möglich ist, wenn der Emittent seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Wertpapierhändler, die meistens auch selbst die Emittenten sind, garantieren normalerweise, dass strukturierte Produkte handelbar sind, Liquiditätsrisiken können jedoch nicht ausgeschlossen werden. 6. Derivate und Leerverkäufe hohe mögliche Erträge, aber auch hohe Risiken Derivative Instrumente, wie z.b. Optionen, Termingeschäfte und Terminkontrakte etc., werden für viele verschiedene Basisobjekte ausgegeben, einschließlich Aktien, Schuldverschreibungen, Rohstoffen und Währungen. Auch wenn Leerkverkäufe keine Art von Finanzinstrument sind, sondern eine spezielle Anlageart in einem Finanzinstrument, werden sie hier mit aufgeführt, da die damit verbundenen Risiken, den mit derivativen Instrumenten verbundenen Risiken, ähnlich sind. 6.1 Allgemeine Informationen zu Derivaten Anlagen in derivative Instrumente und Leerverkäufe von Finanzinstrumenten bedeuten auch, dass man, anders als bei Sicht - Anlagen, die direkt in den Basiswert investieren, ein gewisses Risiko in Kauf nehmen muss. Bei direkten Anlagen in das Basisinstrument kann es im schlimmsten Fall zum Verlust der gesamten Anlage kommen, aber nicht zu darüber hinausgehenden Verlusten. Bei einigen Anlagen in Derivate und Leerverkäufen können für den Anleger zusätzlich zum Verlust der gesamten Anlage noch weitere Verpflichtungen (d.h. im Gegenwert der Verbindlichkeiten) anfallen. Eine weitere Eigenschaft derivativer Instrumente ist, dass Änderungen des Marktwertes des Instrumentes schneller und härter ablaufen als Änderungen im Falle von Sicht- Instrumenten. Daher ist es unerlässlich, dass Anleger in derivative Instrumente nicht nur die jeweiligen Risiken vollumfänglich verstehen, sondern, dass sie sich ständig darauf einstellen, schnelle Maßnahmen zur Vermeidung schwerer Verluste zu ergreifen, wenn der Markt sich ungünstig entwickelt. 6.2 Unterschiedliche Zwecke und Verwendungsmöglichkeiten derivativer Instrumente Derivative Instrumente sind Verträge (Vereinbarungen), die an Basisobjekte oder Indikatoren, wie z.b. Finanzinstrumente, Währungen, Rohstoffen oder Preisindizes gekoppelt sind. Derartige Instrumente können zum Ausgleich ungünstiger Kursbewegungen eines Vermögenswertes (auch bekannt als Hedging; Kurssicherung) eingesetzt werden. Sie können aber auch zur Ertragssteigerung einer Anlage genutzt werden, indem weniger Kapital eingesetzt wird, als zur Erzeugung des gleichen Ertrages für die Anlage in einen Basiswert (auch bekannt als Anlage mit hohem Verschuldungsgrad) erforderlich wäre. Nicht zuletzt können derivative Instrumente auch eingesetzt werden, um Kursunterschiede zwischen den unterschiedlichen Märkten (Arbitrage) auszunutzen. Die Grundlage einer Entscheidung für die Anlage in derivativen Instrumenten ist die Erwartung einer bestimmten zukünftigen Kursentwicklung des Basisobjektes über einen bestimmten Zeitraum. Der Anleger sollte daher eine klare Vorstellung der voraussichtlichen Marktbewegung haben. Darüber hinaus muss der Anleger ein gutes Verständnis des Anlagezwecks (d.h. Kurssicherung, Anlage mit hohem Verschuldungsgrad oder Arbitrage) haben. Erst wenn diese Vorbedingungen erfüllt sind, ist es für den Anleger möglich, das derivative Instrument oder die Zusammensetzung von Instrumenten mit geeignetem Risikoprofil zu wählen. 6.3 Unterschiedliche Arten derivativer Instrumente Eine Option ist eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien, nach der der Verkäufer verpflichtet ist, dem Käufer der Option den Basiswert zu einem vorher festgelegten Preis abzukaufen oder zu verkaufen. Nach Vertragsabschluss zahlt der Inhaber dem Emittenten eine Gebühr (Prämie) und erwirbt somit das Recht, hat aber nicht die Pflicht, die Ausübung der Option nach dieser Vereinbarung zu fordern. Es gibt zwei Arten von Optionen. Eine amerikanische Option ermächtigt ihren Inhaber die Option zu jedem Zeitpunkt während ihrer Laufzeit auszuüben, während eine europäische Option nur am Ende ihrer Laufzeit ausgeübt werden kann Ein Optionsschein ist eine spezielle Art von Kauf- oder Verkaufsoption. Ein Optionsschein hat normalerweise eine Laufzeit von einem Jahr oder länger und ermächtigt den Inhaber, ohne ihn zu verpflichten, eine bestimmte Aktie oder einen bestimmten Aktienkorb zu Skandinaviska Enskilda Banken S.A., Informationen zu Risiken von Vermögensanlagen in Finanzinstrumenten sowie Haftungsausschlusserklärung, SING-D5-JUNE2012 (U ) 6(8)

7 einem vorher festgelegten Preis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen. Bei der Ausübung eines Optionsscheins zahlt die ausübende Partei entweder für die entsprechende(n) Aktie(n) und nimmt sie ab oder (was für gewöhnlich der Fall ist, wenn ein Index involviert ist) es wird eine Nettoabrechnung in bar vorgenommen. Bei einer Nettoabrechnung in bar erhält der Inhaber die Differenz zwischen festgelegtem Preis und Marktpreis, wenn der Marktpreis der Aktie oder des Aktienkorbes am Fälligkeitsdatum über dem festgelegten Preis des Kaufoptionsscheins liegt. Ist der Marktpreis der Aktie oder des Aktienkorbes gleich oder niedriger als der festgelegte Preis, so läuft der Optionsschein ohne Wert aus. Das Gegenteil gilt für einen Verkaufsoptionsschein. Normalerweise liegt es nicht in der Absicht des Ausstellers des Optionsscheins, die Basisaktie oder den Aktienkorb zu kaufen und der Vertrag wird in den Fällen, in denen eine Option ansonsten ausgeübt würde, in bar erfüllt Termingeschäfte und Terminkontrakte sind Vereinbarungen, bei denen die beteiligten Parteien einen Vertrag über das Recht und die Pflicht den Basiswert zu einem vorher festgelegten Preis zu kaufen bzw. zu verkaufen, schließen. Bei einem Termingeschäft wird der Basiswert entweder effektiv geliefert oder Gewinne und Verluste werden in bar beglichen. Bei Terminkontrakten werden Gewinne und Verluste über die gesamte Vertragslaufzeit täglich kontrolliert, was Folgen für nach diesem Vertrag hinterlegte Sicherheiten haben kann (siehe hierfür weiter unten im Text). Termingeschäfte können erst am Fristende abgerechnet werden, während Terminkontrakte normalerweise jederzeit vor Ablauf der Frist abgerechnet (d.h. bei der Gegenpartei ausgebucht ) werden können Swapgeschäfte sind Vereinbarungen zwischen zwei Parteien, Zahlungsströme, wie z.b. feste Zinssätze gegen variable Zinssätze (Zinssatzswap) oder Zinszahlungen in unterschiedlichen Währungen (Währungsswap) über einen bestimmten Zeitraum zu tauschen. Es gibt unterschiedliche Kombinationen bei Zinssatz- und Währungsswaps Leerverkäufe bedeuten den Verkauf eines Finanzinstrumentes, wie z.b. einer Aktie, die dem Verkäufer zu diesem Zeitpunkt nicht gehört; dies geschieht durch Leihen des Finanzinstrumentes vom jeweiligen Inhaber des Instrumentes. Dieses Darlehen wird dann zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückgezahlt, indem das gleiche Instrument zurückgekauft und dem Verleiher zurückgegeben wird. Der Gewinn bei dieser Transaktion hängt vom Preis des jeweiligen Wertpapiers ab: sinkt er unter den Anfangspreis der Transaktion, ist der Ertrag positiv; steigt er, ist der Ertrag negativ. 6.4 Standardisierte Instrumente und OTC-Derivate Derivative Instrumente können sowohl standardisiert als auch nicht standardisiert sein. Das Unterscheidungsmerkmal eines standardisierten Instrumentes ist, dass die Vertragsbedingungen immer gleich bleiben und das Instrument normalerweise auf einem Marktplatz gehandelt wird, auf dem die Preise laufend veröffentlich werden. Nicht standardisierte Verträge werden jeweils zwischen zwei Parteien ausgehandelt. Solche Verträge werden normalerweise OTC-Instrumente genannt (über den Tresen). Banken und andere Finanzvermittler können ihren Kunden maßgeschneiderte Verträge für Swap- und OTC-Derivate- Geschäfte, wie z.b. Optionen und Terminkontrakte, anbieten. 6.5 Charakteristische Eigenschaften derivativer Instrumente Hebel Der Wert eines derivativen Instrumentes hängt sowohl von der Kursbewegung des Basiswertes, als auch von der verbleibenden Vertragslaufzeit ab. Je nach Eigenschaften des Instrumentes, führt die Kursbewegung des Basiswertes oft zu einer größeren Kursbewegung des derivativen Kontraktes. Die jeweilige Kursänderung des Derivates ist daher oftmals größer, als die Änderung beim Basiswert. Dies ist als Hebelwirkung bekannt und kann zu höheren Erträgen auf angelegtes Kapital führen, als der gleiche Anlagebetrag in den Basiswert erzeugt hätte. Eine erfolgreiche Anlage kann das angelegte Kapital schnell mehrmals vervielfachen. Umgekehrt kann die Hebelwirkung auch zum Nachteil des Anlegers ausfallen, was einen höheren Verlust bei dem derivativen Instrument zur Folge hat, als es bei einer Anlage in den Basiswert der Fall gewesen wäre. Entwickelt sich der Kurs des Basiswertes anders als erwartet, kann das gesamte Anlagekapital verloren sein. Die Gewinn- und Verlustwahrscheinlichkeit variiert je nach Aufbau und Nutzung des derivativen Kontraktes. Die Laufzeit von derivativen Instrumenten bewegt sich zwischen sehr kurz und einigen Jahren. Dies wirkt sich auch auf den Hebeleffekt aus und damit auf das mit der Anlage verbundene Risiko. Kursbewegungen sind sehr oft am höchsten, wenn das Instrument nur noch eine geringe Laufzeit hat Risiko von Verlusten über das angelegte Kapital hinaus Es gibt im Wesentlichen zwei Anlagearten: die mit eingeschränktem und die mit uneingeschränktem Risiko. Der Kauf von Stammaktien oder Optionen bringt ein eingeschränktes Risiko mit sich. Schlimmstenfalls ist das gesamte investierte Kapital verloren. Auf der anderen Seite gibt es bestimmte Arten von Derivaten, die einen zusätzlichen, über die ursprüngliche Anlage hinausgehenden Kapitalaufwand in Form von Sicherheitsleistungen (siehe weiter unten) erfordern. Die mit dieser Verpflichtung zusammenhängenden Beträge können das ursprüngliche Anlageniveau um ein Vielfaches übersteigen. Uneingeschränktes Risiko besteht besonders beim/bei: Schreiben von unbefristeten ungedeckten Kaufoptionen Schreiben von Verkaufsoptionen oder Termingeschäften und -kontrakten. Wenn ein Anleger in diesen Fällen den Risikograd einschränken oder senken möchte, wird empfohlen, bestimmte Vorkehrungen zum Zeitpunkt der Anlage zu treffen (besonders bei Besicherung gegen mögliche Verluste mit Hilfe von Termingeschäften oder -kontrakten). Bei Optionen wird der Umfang des Risikos dadurch bestimmt, ob der Kapitalmarktteilnehmer als Käufer oder als Emittent einer Option auftritt. Der Inhaber, d.h. der Käufer kann wählen, ob er einen Basiswert zu einem bestimmten Preis kaufen oder verkaufen möchte. Der Emittent hat seinerseits eine Pflicht, den Basiswert zu kaufen oder zu verkaufen, wenn der Inhaber dies entscheidet. Dies bedeutet, dass der Inhaber der Option höchstenfalls die anfangs für den Vertrag gezahlte Prämie verliert. In anderen Worten: Ist am Ende der Laufzeit der Preis des Basiswertes niedriger (höher) als in der Kauf(Verkaufs-)option festgelegt, übt der Inhaber die Option nicht aus und verliert nur, was er zu Anfang als Prämie für den Vertrag bezahlt hat. Der Inhaber kann jedoch niemals einen größeren Verlust als den dieser Anfangsprämie erleiden. Für den Emittenten einer Option, eines Terminkontraktes oder -geschäftes stellt sich die Situation anders dar. Der Emittent ist verpflichtet den Basiswert zum vorher festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Dies bedeutet, dass ein Emittent einer Kaufoption verpflichtet ist, den Basiswert zum Zeitpunkt der Ausübung der Option zum vereinbarten Preis unabhängig vom Marktpreis des Basiswertes, zu verkaufen. Dementsprechend ist der Emittent einer Verkaufsoption verpflichtet, den Basiswert unabhängig vom Marktpreis zu kaufen, wenn der Inhaber beschließt die Option auszuüben. Für den Emittenten steht daher wesentlich mehr auf dem Spiel, als der Verlust der zu Anfang des Vertrages erhaltenen Prämie. Da es theoretisch keine Obergrenze für den Marktpreis eines Vermögenswertes gibt, trägt der Emittent einer ungedeckten Kaufoption ein theoretisch unbegrenztes Verlustrisiko. Ein Anleger, der einen Leerverkauf tätigt, übernimmt das gleiche Risiko, wie der Emittent einer ungedeckten Kaufoption. Der Anleger, der die geliehenen Aktien verkauft hat ist verpflichtet, diese ungeachtet des Marktpreises der Aktie zum festgelegten Zeitpunkt zurückzugeben. Der mögliche Verlust ist daher auch in diesem Fall unbegrenzt Sicherheitsleistungen im Zusammenhang mit derivativen Kontrakten und Leerverkäufen von Aktien Ein Anleger, der durch Ausgabe von Optionen, Eingehen von Terminkontrakten oder -geschäften oder Leerverkäufen von Aktien eine Verpflichtung übernimmt, muss normalerweise beim Abschluss solcher Geschäfte Sicherheiten zur Deckung der Verpflichtung beibringen. Der Bedarf an Sicherheitsleistungen zur Deckung der Position ändert sich entsprechend der Wertsteigerung bzw. -senkung des Basiswertes. Daher können kurzfristig zusätzliche Sicherheiten erforderlich sein. Die Hebelwirkung gilt daher auch für die Sicherheitsleistungen. Sollte eine Partei versäumen, Sicherheiten beizubringen, hat die Gegenpartei normalerweise das Recht den Vertrag unverzüglich zu kündigen (d.h. die Position zu schließen), um ihren möglichen Verlust zu begrenzen. Vertragsgemäß nimmt die Gegenpartei die hinterlegten Sicherheiten, wie z.b. verpfändete Finanzinstrumente, an sich und verkauft sie auf dem Markt. Dabei zieht sie den Inhaber normalerweise nicht hinzu und verwendet die Einnahmen aus dem Verkauf zur Verlustdeckung. Ein Anleger muss daher die Auswirkungen von Kursbewegungen auf seine hinterlegten Sicherheiten genau beobachten, um ein unfreiwilliges Schließen der Position zu vermeiden. Skandinaviska Enskilda Banken S.A., Informationen zu Risiken von Vermögensanlagen in Finanzinstrumenten sowie Haftungsausschlusserklärung, SING-D5-JUNE2012 (U ) 7(8)

8 Haftungsausschlusserklärung Dieser Hinweis legt nicht alle Risiken und anderen maßgeblichen Aspekte der Transaktionen offen. Dem Kunden wird geraten, die Bedingungen der jeweiligen Transaktion sorgfältig zu prüfen und vor dem Abschluss einer Transaktion gegebenenfalls eine unabhängige Finanz-, Steuer-, Rechtsoder andere Beratung in Anspruch zu nehmen. (In diesem Hinweis schließen Wörter im Singular auch den Plural ein und umgekehrt, Wörter in einem Genus schließen alle anderen Genera ein und umgekehrt.) 1. Im Sinne dieses Hinweises schließt der Begriff Transaktionen alle Transaktionen ein, die von der Bank im Auftrag des Kunden durchgeführt werden und die alle Arten von Wertpapieren umfassen, d. h. Aktien, Anleihen, Aktienanleihen, Investmentfonds usw., und gilt für Terminkontrakte, Swaps, Optionen und andere derivative Transaktionen unter Einbeziehung von Devisen, Edelmetallen und anderen Rohstoffen, Zinssätzen, Wertpapieren, Marktindizes und jeglicher Kombination aus diesen, einschließlich strukturierter Produkte, die eines der vorgenannten oder eine Kombination daraus beinhalten. 2. Der Kunde erkennt Folgendes an: a) Die Beteiligung an einer Transaktion beinhaltet ein gewisses Maß an Risiko, das aufgrund des volatilen Charakters der Finanzmärkte erheblich sein kann. b) Die Bank hat den Kunden auf solche Risiken aufmerksam gemacht. c) Der Kunde wird seine Berater konsultieren und unabhängige Beratung hinsichtlich der Art solcher Transaktionen in Anspruch nehmen und sorgfältig abwägen, ob die Art der Transaktion vor dem Hintergrund seiner finanziellen Verhältnisse angemessen ist. d) Beim Abschluss einer Transaktion mit der Bank nimmt der Kunde seine eigene Einschätzung vor und verlässt sich auf sein eigenes Urteil in Bezug auf alle Anlagen oder Handelsgeschäfte oder andere Entscheidungen im Hinblick auf solche Transaktionen und akzeptiert alle damit verbundenen Risiken sowie alle Verluste, die mitunter infolge des Abschlusses solcher Transaktionen entstehen. e) Der Kunde trägt das Risiko jeder Transaktion und die Bank haftet nicht für Verluste infolge der Transaktion. 3. Der Kunde erkennt an und akzeptiert, dass die Bank verpflichtet ist, nur im Rahmen ihrer Kompetenzen und Fähigkeiten Ratschläge zu erteilen oder Empfehlungen auszusprechen, und sie dies auf Wunsch des Kunden oder anderweitig tun kann. Wird ein solcher Ratschlag erteilt oder eine solche Empfehlung ausgesprochen, so erkennt der Kunde an und ist damit einverstanden, dass dies ohne jegliche Haftung seitens der Bank erfolgt und auf der Grundlage, dass der Kunde ungeachtet dessen seine eigene Einschätzung vornehmen und sich auf sein eigenes Urteil verlassen wird. 4. Der Kunde akzeptiert, dass wenn die Bank eine Transaktion im Auftrag des Kunden durchführt, die Bank oder eine mit ihr verbundene Person mitunter ein Interesse, eine Beziehung oder eine Vereinbarung haben kann, das bzw. die in Zusammenhang mit der betreffenden Transaktion wesentlich ist. Darüber hinaus erkennt der Kunde an und ist damit einverstanden, dass wenn die Bank eine Transaktion für den Kunden durchführt, die Bank oder eine mit ihr verbundene Person als Auftraggeber auf eigene Rechnung oder als Vertreter zum Zwecke des Abschlusses einer Transaktion im Auftrag des Kunden handeln könnte. 5. Der Kunde akzeptiert, dass die Bank von Zeit zu Zeit und in angemessenen Fällen dem Kunden Konditionenblätter, Anhänge, Zusätze und andere Materialien, die die wesentlichen Bedingungen, zugehörigen Verpflichtungen, zugrunde liegenden Annahmen, Preisgrundlagen und Analysen zur Veranschaulichung der Auswirkung der Marktbewegungen auf die vorgeschlagene Finanztransaktion (insbesondere den Gewinn oder Verlust, den der Kunde mitunter durch Schwankungen der Marktkurse erzielt) aufführen, und/oder andere Informationen bezüglich der besagten Transaktion, wie sie von der Bank als zweckdienlich erachtet werden, überreicht. Der Kunde erkennt an, dass jegliche Analysen, die mitunter bereitgestellt werden, nur der Veranschaulichung dienen und nicht als Ansicht der Bank über zukünftige Marktentwicklungen zu betrachten sind. 6. Der Kunde erkennt des Weiteren an, dass jegliche Konditionenblätter, Anhänge, Zusätze und andere Materialien in Bezug auf Informationen zu den genannten Transaktionen, die von Zeit zu Zeit von der Bank bereitgestellt werden, Teil der Erklärung zu Informationen zu Risiken von Vermögensanlagen in Finanzinstrumenten sowie Haftungsausschlusserklärung sind, die dem Kunden von der Bank überreicht wird. Der Kunde bestätigt, dass er alle notwendigen Schritte ergreifen wird, um die entsprechenden Konditionenblätter und zugehörigen Dokumente sorgfältig zu prüfen und in vollem Umfang zu verstehen, bevor er eine bestimmte Transaktion ausführt. Die Bereitstellung solcher Konditionenblätter und zugehöriger Dokumente befreit den Kunden jedoch nicht von seiner Verpflichtung, alle Schritte zu unternehmen und alle Erkundigungen einzuholen, die notwendig oder wünschenswert sind, um sicherzustellen, dass der Kunde die betreffende Transaktion in vollem Umfang versteht. 7. Durch den Abschluss einer Transaktion mit der Bank bestätigt der Kunde, dass er die Erklärung zu Informationen zu Risiken von Vermögensanlagen in Finanzinstrumenten sowie Haftungsausschlusserklärung, die ihm von der Bank ausgehändigt wurde, sowie alle Produkt-Konditionenblätter, Anhänge, Zusätze und andere Materialien in Bezug auf die Transaktion, die von der Bank von Zeit zu Zeit bereitgestellt werden, gelesen und in vollem Umfang verstanden hat. i Durch meine/unsere Unterschrift bestätige(n) ich/wir, dass ich/wir die Erklärung zu Informationen zu Risiken von Vermögensanlagen in Finanzinstrumenten, die von der Bank ausgehändigt wurde, sowie die Bedingungen der Haftungsausschlusserklärung gelesen und in vollem Umfang verstanden habe(n). Ich/Wir versichern darüber hinaus, dass ich/wir vor dem Abschluss einer Transaktion Folgendes gelesen und in vollem Umfang verstanden habe(n): a) die Konditionenblätter, Anhänge, Zusätze und andere Materialien in Bezug auf die Transaktion, die die Bank dem Kunden von Zeit zu Zeit bereitstellt; b) die Art der Transaktion sowie die dafür geltenden Bedingungen; c) die Einschussanforderungen (Margin Requirements) der Bank, sofern relevant. Ich/Wir erkläre(n) und erkenne(n) an, dass ich/wir mich/uns beim Abschluss einer Transaktion hierzu auf der Grundlage meines/unseres persönlichen Urteils und unabhängig von einem Ratschlag oder einer Empfehlung der Bank entschlossen habe(n). Ich/Wir werde(n) das Risiko in Verbindung mit meinen/unseren zugrunde liegenden Verpflichtungen im Rahmen der besagten Transaktion in vollem Umfang einkalkulieren und akzeptieren. Ich/Wir erkenne(n) hiermit an, dass diese Erklärung für alle bestehenden und zukünftigen Konten mit der Bank gültig ist. Kunde: Einzelkonto Gemeinschaftskonto Kontonummer(n): Ort, Datum: Unterschrift(en) Unterschrift Name in Druckbuchstaben Skandinaviska Enskilda Banken S.A., Informationen zu Risiken von Vermögensanlagen in Finanzinstrumenten sowie Haftungsausschlusserklärung, SING-D5-JUNE2012 (U ) 8(8)

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